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Ungarn warnt Migranten mit Inserate in Jordanien

Montag, 21. September 2015 , von Freeman um 12:05

Dänemark hat es bereits im Libanon getan, wie ich hier berichtet habe, jetzt hat auch die ungarische Regierung syrische Einwanderer in Jordanien mit einem Inserat gewarnt, nicht nach Ungarn zu kommen. In der Zeitungsanzeige steht, jeder der illegal über die Grenze kommt, wird mit Gefängnis bestraft und deshalb sollen sie nicht den Schleusern glauben.


Als Information steht auf Englisch und Arabisch von mir übersetzt: "Die Ungarn sind gastfreundlich, aber die schärfsten Massnahmen werden gegen die vollzogen, welche versuchen nach Ungarn illegal reinzukommen."

"Die illegale Überschreitung der Landesgrenze ist eine Straftat, die mit Gefängnis bestraft wird. Hört nicht auf die Menschenschmuggler. Ungarn wird keine illegalen Migranten erlauben, sein Territorium zu überschreiten", auf dem Weg durch Österreich und Deutschland.

Ob diese Warnung per Zeitung eine abschreckende Wirkung haben und damit die Flut an Menschen verringern wird? Jedenfalls ist es ein Versuch, der weitverbreiteten Meinung im Mittleren Osten entgegen zu wirken, Europa nimmt alle Flüchtlinge auf und sie sind willkommen, für das Merkel und das deutsche Bundesregime hauptverantwortlich ist.

Am Sonntag hat Stephen O'Brien, der humanitäre Koordinator der UN gesagt, verschiedene Umstände haben europäische Staaten dazu veranlasst, ihre Grenzen für Flüchtlinge zu schliessen. Bei einer Pressekonferenz in Jordaniens Hauptstadt Amman sagte er, er wünsche sich offene Grenzen für Migranten, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.

O'Brien meinte aber, es gibt die Einstellung in den Vereinten Nationen, die syrischen Flüchtlinge in den Nachbarländern zu Syrien zu halten. "Wir müssen die Präsenz dieser Leute in Gebieten nahe zu ihrem Land unterstützen und sie dazu auffordern zu bleiben, damit sie zurückkehren, wenn die Sicherheit wieder hergestellt ist."

Der UN-Offizielle kritisierte den Mangel an finanzielle Hilfsbereitschaft der internationalen Gemeinschaft für die Nachbarländer zu Syrien. Nur 38 Prozent der Geldmittel die benötigt werden, um die Krise zu bewältigen, sind dieses Jahr eingetroffen. Sieh dazu meinen Artikel: "UNO - keine Hilfe für 200'000 syrische Flüchtlinge".

O'Brien besuchte auch das Flüchtlingslager von Zaatari, 75 Km nordöstlich von Amman und sechs Kilometer südlich der syrischen Grenze, wo 80'000 Flüchtlinge aus Syrien untergebracht sind. Er sprach dort mit Offiziellen, wie man mehr Hilfe liefern kann.

Die folgende Grafik zeigt die Verteilung der über 4 Millionen registrierten syrischen Flüchtlinge in den Nachbarländern.


Am meisten Syrer sind aber im Land selber vor dem Krieg, den der Westen mit Hilfer der ISIS gegen die syrische Regierung und Zivilbevölkerung führt, zu sichereren Orten geflüchtet, nämlich über 7 Millionen!

Ein weiterer Beweise dafür, die USA und seine Lakaien unterstützen die Terroristen der ISIS, ist der Protest seitens Washingtons über eine russische Militärhilfe in Syrien, um die ISIS zu bekämpfen. Wieso will das US-Regime keine russische Beteiligung im Kampf gegen die ISIS? Eben, warum wohl?

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insgesamt 5 Kommentare:

  1. yilmaz sagt:

    "Ein weiterer Beweise dafür, die USA und seine Lakaien unterstützen die Terroristen der ISIS, ist der Protest seitens Washingtons über eine russische Militärhilfe in Syrien, um die ISIS zu bekämpfen. Wieso will das US-Regime keine russische Beteiligung im Kampf gegen die ISIS? Eben, warum wohl? "

    Genau Freeman, warum will Usrael nicht, daß die Russen den IS bekämpfen!!!??? Weil die Russen
    den IS innerhalb einer Woche platt machen. Die US Bomber werfen doch nur Waffen und anderen Proviant für die IS-Monster ab...

  1. Flori sagt:

    Mein Vorposter hat schon alles gesagt. Heute gabs eine interessanten Beitrag in RTDeutsch von einem ehemaligen Al Jazeera Korrespondenten aus Syrien. Sehr aufschlussreich: http://www.rtdeutsch.com/32406/der-fehlende-teil/der-fehlende-part-putin-der-diplomat-in-der-syrien-krise-s2-e10/

  1. NEO sagt:

    Alea jacta est... für mich sind die Würfel gefallen. Ich wandere 2016 aus. Ich habe wenig Geld, aber manche Leute sind so arm, alles was sie haben ist Geld. Ich komme auch mit wenig zurecht, ich muss nur ein paar familiäre Dinge klären dann verlasse ich mein geschätztes Heimatland. Ich bin kreativ, mutig und überzeugt von meinem Schritt und werde keinen reumütigen Blick zurückwerfen. Deutschland schafft sich nicht ab, Deutschland HAT sich abgeschafft.

  1. freethinker sagt:
    Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
  1. El. sagt:

    Worüber reden wir eigentlich ? 

    Reden wir einfach "Vom Kriege"

    Signed El.

    23. September 2015 um 11:08