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Deutschland würde es heute nicht in den Euro schaffen

Donnerstag, 17. November 2011 , von Freeman um 10:00


In Deutschland schimpft man gerne über die südeuropäischen Länder und zeigt wegen der Überschuldung mit dem Finger auf sie. Speziell Angela Merkel und ihre Propagandaorgane haben mehrmals behauptet, die Südländer wären ein faules Pack, die zu wenig arbeiten, früh in Rente gehen und keine Steuern zahlen. An der Misere wären sie selber schuld. Die deutsche Regierung tut so, wie wenn zu Hause alles in Ordnung wäre, dabei hat das Land eine höhere Staatsverschuldung als Spanien. Es ist sogar so, Deutschland würde heute die Kriterien nicht erfüllen und könnte nicht der Eurozone beitreten.

Die Haushaltssituation Deutschlands sieht keineswegs besser aus als jene von einigen angeschlagenen Euroländern, betonte Jean-Claude Juncker und er äusserte sich gegenüber dem Bonner General-Anzeiger gar mit den Worten: "Ich halte die Höhe der deutschen Schulden für besorgniserregend."

Die Staatsverschuldung Deutschlands, so der Eurogruppen-Chef, sei mit 80 Prozent der Wirtschaftsleistung nämlich deutlich höher als jene Spaniens, die bei 60 Prozent liegt. Nur wolle das keiner wissen. "Es scheint bequemer zu sagen, die Menschen im Süden wären faul, und die Deutschen würden malochen. So ist das aber nicht."

Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes beträgt der aktuelle Schuldenstand der Bundesrepublik Deutschland ca. 1998,8 Mrd. Euro (21. Februar 2011), davon entfallen ca. 1284,1 Mrd. Euro auf den Bund und etwa 595,3 Mrd. Euro auf die Länder – der Rest auf die Kommunen und Sozialversicherungs-Träger. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt damit bei ca. 24'450 Euro. Das war der Stand Anfang 2011. Bis Ende 2011 soll das Defizit 75 Milliarden Euro betragen und die Gesamtschulden sich auf 2'074 Milliarden Euro erhöhen.

Darin eingerechnet sind aber nicht die Schulden anderer EU-Länder für die Deutschland bürgt. Sei es für die Hilfspakete an die PIIGS-Länder oder für den EFSF Rettungsfonds. Wenn die Bürgschaften durch einen Zahlungsausfall dieser Länder eingefordert werden, dann steigt die Verschuldung Deutschlands dramatisch auf 120 Prozent des BIP. Dann ade AAA-Rating und Deutschland ist selber ein Pleitekandidat.

Schlimme sieht die Situation für deutsche Städte und Gemeinden jetzt schon aus, wie mir Politikinsider bestätigen. Sie sagen, viele Kommunen hätten kein Geld mehr in der Kasse und könnten ihre Rechnungen und Beamtengehälter nicht mehr bezahlen. Die Stadtkämmerer wüssten nicht wo sie das Geld hernehmen sollen. Wenn sich nicht schnell auf der Einnahmenseite was ändert, wären sie bald zahlungsunfähig, wie zum Beispiel die Stadt Oberhausen, die einen Schuldenberg von 1,8 Milliarden Euro hat und keinen Kredit mehr von den Banken bekommt!

Im Etatentwurf des Bundes für 2012 sind bisher neue Schulden von 27,2 Milliarden Euro geplant. Die Schulden steigen damit immer weiter. Tatsächlich übertrifft der Schuldenstand der Bundesrepublik deutlich die Maastricht-Grenze. Der Vertrag, welcher die Stabilität der Eurozone gewährleisten sollte, sieht vor, dass die jährliche Neuverschuldung 3 Prozent und die staatliche Gesamtverschuldung 60 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) nicht überschreiten dürfen. Somit würde es Deutschland mit dem heutigen Stand nicht mehr in den Euro schaffen.

Deshalb ist es verwunderlich, wenn Merkel bei ihrer Ansprache vor dem CDU-Parteitag forderte, sie will eine automatische Strafe für Schuldenstaaten durchsetzen. Nötig seien mehr Durchgriffsrechte der EU-Kommission, um die Einhaltung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes zu überwachen. Dafür sei Deutschland bereit, "ein Stück nationaler Souveränität abzugeben", sagte sie. Das trifft dann wohl bei der aktuellen Überschuldung auf Berlin auch zu, eine Übernahme der Finanzpolitik Deutschlands durch die Apparatschiks in Brüssel.

Höre ich da das Wort Verräter?

So wie es aussieht, beschränken sich die Schuldenprobleme nicht nur auf Südeuropa, sondern greifen jetzt in die Kernländer der Eurozone über. Auch die Zinsen für die französischen, österreichischen, finnischen und niederländischen Staatsanleihen verzeichneten in dieser Woche die höchsten Stände seit Bestehen der Währungsunion. Die Rendite zehnjähriger französischer Papiere lag am Mittwochvormittag bei 3,58 Prozent. Österreichische Papiere mussten 3,53 Prozent und finnische Papiere 2,47 Prozent zahlen.

Die Investoren beurteilen diese Länder nicht mehr so sicher wie auch schon und verlangen höhere Risikoprämien. Die Krise kommt immer näher und trifft alle. Deshalb musste die EZB seit Mai 2010 Anleihen im Gesamtwert von über 185 Milliarden Euro an den Märkten aufgekaufen, damit die Staaten der Eurozone sich überhaupt finanzieren können. Aber diese Summe ist lächerlich wenig, denn niemand will mehr Anleihen aus Griechenland, Italien und Spanien kaufen, ausser zu sehr hohen Zinsen. Die EZB wird Billionen drucken müssen, um diese Papiere vom Markt zu nehmen.

Neue spanische 10-jährige Anleihen gingen erst mit 6,975 Prozent weg, itialienische mit rekordhohen 7,11 Prozent und portugiesische Papiere mit sagenhaften 11,3 Prozent.

Es läuft darauf hinaus, die EZB wird gezwungen sein als "letzter Retter" die Schuldscheine aller Länder der Eurozone zu übernehmen. Italien muss alleine im nächsten Jahr über 450 Milliarden Euro an Schulden refinanzieren, die dann fällig werden. Denn bei 7 Prozent Zinsen, die sie aktuelle zahlen, ist ein Staatsbankrott unausweichlich. Wie soll das gehen? Und die Länder sollen wegen ihrer "Unfähigkeit" die Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen entmündigt und von Brüssel regiert werden.

Nur, der Zusammenhalt der Eurozone ist nicht mehr möglich, egal ob Merkel und Konsorten sagen, sie wollen es durchführen, koste es was es wolle. Die Summe die dafür notwendig ist kann niemand aufbringen, ausser die EZB druckt Geld wie verrückt. Dann ist aber der Euro auch erledigt, einfach durch eine Hyperinflation. So oder so, die Tage des Euro sind gezählt. Das Schiff genannt Eurotanic geht unter, da kann man die Tatsachen noch so schönreden, ignorieren und vor sich herschieben.

Ach ja und in den USA sieht es nicht besser aus. Die Schulden des Bundes in Washington haben die Marke von 15 Billionen Dollar gerade überschritten. Die Fed ist gezwungen laufend US-Staatsanleihen zu kaufen, auch mit Gelddrucken. Jetzt gehören der Fed 1,665 Billionen an U.S. Treasury Notes, mehr als doppelt so viel wie vor einem Jahr. Wenn die Fed und die EZB nur noch die einzigen sind, welche Staatsanleihen kaufen, dann ist die Krise perfekt.

Nach Einschätzung von Mohamed El-Erian, Vorstandschef des weltgrößten Bond-Investors Pimco, könnte den USA eine ähnliche Entwicklung wie in Griechenland drohen: „Das, was wir in Griechenland im Schnelldurchlauf erleben, könnte eines Tages auch die USA erfassen, wenn sich die dortige Politik nicht ändert“, sagte El Erian dem Wirtschaftsmagazin Capital. Er befürchte, dass die Amerikaner eines Tages wie die Griechen aufwachen und feststellen, dass sie zu sorglos waren und die Bilanz ihrer Notenbank zu sehr überdehnt haben.

Wir haben eine weltweite Schuldenkrise aller westlichen Industriestaaten und alles was die Staatsführer machen ist den Tag der Wahrheit hinauszuschieben. Die Grundprobleme werden nicht gelöst.

Ich höre immer die Frage, wem schulden die Staaten das viele Geld? Die Antwort ist ganz einfach, hauptsächlich uns allen. Was meint ihr passiert mit dem Geld, welches wir in die Pensionskassen, Rentenfonds und Lebensversicherungen jeden Monat einzahlen? Das wird zum Grossteil in Staatsanleihen angelegt, das liegt doch nicht als Cash auf Konten rum, sondern muss Zinsen bringen, das verlangen wir. Wir sind im Endeffekt die Gläubiger der Staaten und wenn sie pleitegehen und ein Haircut stattfindet, dann ist unsere Altersvorsorge futsch.

Wir sichern unsere eigenen Guthaben als Steuerzahler und deshalb heissen wir Bürger, weil wir für die Schulden bürgen. Man kann ja alle Schulden der Staaten streichen, nur dann muss uns bewusst sein, alle unsere privaten Altersguthaben sind dann auch gestrichen. Fragt mal jemand der 30 Jahre lang einbezahlt hat ob er das will und lustig findet.

insgesamt 12 Kommentare:

  1. NIBler sagt:

    Ich lese immer nur Schulde, Schulden Schulden. Wer sind denn die Gläubiger? Wer besteht denn hier auf sein Geld? Wenn alle Länder so viel Schulden haben muss es welche geben, die so viel Kohle gerade verpummt haben^^ und denen scheint es trotzdem noch gut zu gehen.

  1. ..78oe sagt:

    Das Ziel ist ja die Versklavung - das hast du ja schon oft genug beschrieben Freeman. Und das D heut nicht mehr reinkommen würde liegt bestimmt auch an den Rettungsschirmen, welche ja nur gewollt sind, um Billionen über verschuldete Länder an Banken zu leiten und diese wiederrum zahlen meist auch keine bzw. viel zu wenig Steuern, was ja zur immer höheren Verschuldung führt usw.
    Ich denke wir können gar nichts mehr gegen dieses Spielchen machen, es sei denn, wir steigen alle komplett aus. Dann können die Banken mit ihren Schulden machen was sie wollen - denn es sind ja nicht unsere, weil wir
    1. nicht wirklich die gewählt haben, welche dies beschlossen haben, weil das eh nur fake ist und man allein zwischen Schlächter und Schlächter die Wahl hat.
    2. selbst wenn, diese Leute vor der Wahl etwas anderes verprechen, als sie nachher tun.
    3. Sie eh von den Banken kontrolliert werden und wir genau deshalb nie eine Chance hatten, diese Schulden nicht aufgebürdet zu bekommen. Ich hätte gern auf diese Systeme verzichtet, welche mein Leben bestimm(t)en - Sei es DDR, BRD, EU, Euro oder was auch immer.
    Deshalb lehne ich auch ab, diese Schuld zu tragen, ob als Deutscher oder eher Erdenbürger, wobei das Wort Bürger schon wieder ein Hohn ist.
    Und was sind schon Schulden in Falschgeld, wie El es richtig sagte.

  1. El. sagt:

    GS: "Jetzt plündern wir sie aus!"

    "Wir haben eine weltweite Schuldenkrise aller westlichen Industriestaaten und alles was die Staatsführer machen ist den Tag der Wahrheit hinauszuschieben. Die Grundprobleme werden nicht gelöst."

    1. Ich weiss nicht ob wir von eine "Schuldenkrise" sprechen können, wenn man auf das Treiben der Bande Goldman Sachs guckt, die die Enteignung der Völker und Nationen im grossen Still betreibt, sprich ein Raub. Bei der Einführung des trojanischen Pferdes Griechenland in die €-Zone waren auch die GS-Boys an der Fälschung der griechischen Bilanzen bekanntlich beteiligt, sonst dürfte Griechenland gar nicht in die Zone.

    Über das so ausgerissenen Loch werden die GS-Boys die ganze €-Zone abräumen. Deutschland ist seit Jahren nicht mehr €-fähig, nach der Vorarbeit der Ganoven von der SPD/Grüne und den heftigen Schlägen ihres Gleichen von CDU/FDP/CSU mit den Abwrackgesetzten, wurden die Deutschen zum Schlächter getrieben, wie die Staatsverschuldung das deutlich macht. Die CDU/FDP/CSU-Bande hat mit Hilfe der SPD/Grünen-Ganoven nur im Jahr 2010 die Staatsverschuldung um etwa 13% gegenüber 2009 gepusht, erlaubt ist bekanntlich bis 3% von BIP. Die "Rettungspakete" und der "Rettungsschirm" waren sehr hilfreich diese Verschuldung herbeizuführen.

    Man merkt gewisse Beschleunigung beim Ruinieren des Staates bei der deutschen Regierung. Die s.g. Politik verfolgt nur ein erkennbares Ziel, die Wirtschaftssabotage.

    ´´Die Haushaltssituation Deutschlands sieht keineswegs besser aus als jene von einigen angeschlagenen Euroländern, betonte Jean-Claude Juncker und er äusserte sich gegenüber dem Bonner General-Anzeiger gar mit den Worten: "Ich halte die Höhe der deutschen Schulden für besorgniserregend."`` Die Ratingagenturen gehen jetzt langsam gegen Deutschland.

    Juncker aus Luxemburg. Luxemburg ist ein Land, das mitten in EU spielt die off-shore Rolle von Cayman Insel, es lebt nur von Steuerbetrug in andern EU-Länder.

    "die Deutschen würden malochen ", das stimmt zwar, aber sie werden systematisch beraubt, dafür steht schliesslich die Bundesregierung, mit einem Finanzminister, der bekanntlich klaut.

    Signed El.

  1. Patrik Stutz sagt:

    @NIBler:
    Ganz einfach, da die Währungsbanken ihr gerade gedrucktes Geld nicht einfach gratis herausgeben verlangen sie Zinsen dafür. Daraus resultiert, dass für jede einzelne physisch existierene Geldeinheit im Umlauf Zinsen an die Währungsbank bezahlt werden müssen. Da das dafür notwendige Geld allerdings nicht existsiert (es wurde ja noch nicht heruasgegeben) muss das Geld ebenfalls wieder von der selben Währungsbank bezogen werden. Dies erlaubt die Zinsen zu bezahlen, allderings halst man sich dadurch neue Zinsen auf und die Totalschuld wächst exponentiell an.

    Damit ist es allerdings noch nicht getan, denn jede Bank kann dieses Spiel nochmal mit ihrer virtuellen Form von Geld wiederholen. Wir bezahlen somit Zinsen für Geld das es nichtmal gibt. Der gesamte Prozess wird durch Banken nocheinmal beschleunigt.

    Allgemein gesagt: Der Bund schuldet dieses Geld unseren Banken, welche es wiederum der Währungsbank schuldet.

    Wichtig: Eine Rückzahlung der Schuld ist nie möglich. Das Geld das es dafür bräuchte ist nicht mal ansatzweise physisch vorhanden.

  1. beast of war sagt:

    (Eins vorweg, ich habe den Artikel gerade nur überflogen. Gerade wenig Zeit.)

    Nicht nur Deutschland würde nicht mehr in den Euro-Raum kommen, auch alle anderen Euro-Länder nicht mehr.

    Ich hatte mir letztens erst einen Vortrag des Bundesbankdirektors aus Augsburg bei mir in der FOS angehört. Und selbst er hat das gesagt (neben seinen ganzen Gerede das der Euro ach so toll sei was ihm niemand aber glaubte, weil so ziemlich jeder im Saal misstrauisch war). DE und FR haben damals die Bedingungen des Maastricht-Vertrags aufgelockert damit sie weiter Schulden machen können, und nun tut das jeder. Wenn die Regierungen das damals nicht getan hätten, wäre es nie soweit gekommen.

    Das Problem an unserer Politik ist dass die Regierungen sich ihre Regeln so setzen können wie sie möchten. Die Regeln die sie heute machen können sie morgen schon wieder verworfen und neue gemacht haben.

  1. Sauron sagt:

    @NIbier
    Es ist eine Tatsache, das weniger als 1% allen rotierenden Geldes der Erde, für den Austausch von Waren verwendet wird. Die restlichen 99% des auf der Welt existierenden Geldes, sind nur virtuelle Zahlen im Computer. Mit Scheinen und Münzen sind die Staatsschulden schon lang nicht mehr Zurückzahlbar, bzw. sie waren noch nie Zurückzahlbar, weil schlicht die Banknoten nicht existieren um Zinsen zu bezahlen. Staatsschulden bezahlt außerdem immer der Steuerzahler also Du! Und die Leute die behaupten Schuldenfrei zu sein, kann ich nur eines besseren belehren. Wir alle haben mindestens 24.000 Euro/Person Schulden!

  1. LinQ sagt:

    Kurzum:
    Keines der Länder wäre für den Euro bereit, sollte er morgen eingeführt werden.
    DANN SCHAFFT DAS VERDAMMTE DING ENDLICH AB
    Der der dreiste Raubzug quer durch die EU wird noch durch die harsche Kritik der US-Banken an der Euro-Krise gekrönt. Erste deutsche LB´s wurden herabgestuft. Die Abwärtsspirale dreht sich immer schneller, wie ein schwarzes Loch.
    Gäbe es eine Patientenverfügung des Euros, hätten wir die Lebenserhaltung längst abgestellt.

  1. El. sagt:

    Ein Bild sagt mehr als Tausend Wörter:

    Die Verschuldung der EU-Staaten

    Verschuldung der EU-Staaten in % BIP

    Seltsam, seit der Operation "Finanzkrise" ist die Verschuldung in EU sprunghaft gestiegen.

    Wie ist das möglich, erklärt vielleicht der ausgeklügelte Mechanismus des "Rettungsschirms",
    oder die langfristige Planung der Bilderberger. Die Blutspur der Bilderberger zieht sich über alle wichtige Orten des Finanzverbrechens: Deutschland, 2008 USA rechtzeitig, um die "Finanzkrise" anzuläuten, dann Griechenland, Spanien und schliesslich im Herz von EU: Schweiz, zwischen Italien, Frankreich und Deutschland, die nächsten Ziele.

  1. furmagic sagt:

    Am pleitesten vom allem sind in Deutschland die Städte. Obwohl mittlerweile vielerorts aus Blendergründen das Kämmerersystem abgeschafft wurde und man mit T-Konten analog zur Wirtschaft rechnet ist der Kapitalverzehr bei vielen nicht mehr weit. D.h. das die Schulden so hoch sind wie jedes Stück Straße und Leitung das irgendwo aufgetrieben werden konnte, sprich eigentlich der Stadt nichts in ihr mehr gehört. Währungszockereien und ähnliches haben, obwohl nie zur Abstimmung gestellt oder gar gefordert auch fast alle gemacht und verloren.

    In NRW befindet sich ein riesiger Haufen Kommunen im Nothaushaltsrecht.

    Das ist aber noch nicht alles,
    wegen der Schudenbremse sind Schulsanierungen etc. alle auf ÖPP Basis, also eigentlich auch Schulden, heißt nur nicht so.

    Die Städte die noch nicht alles verhöckert haben versuchen das mit monströsen Abwasser/Müll/Grundsteuer/Wasser ... Gebührenerhöhungen(42%+ fürs Abwasser bei mir) zu bekämpfen(in den anderen Städten erhöhen die Privatbesitzer aber solidarisch auch)

  1. Guy Fawkes sagt:

    Tja, wenn man bedenkt, dass der Rettungsschirm von den kleinen Leuten, also den Staaten finanziert wurde, muss man sich auch fragen, wo denn die Gegenleistung der Bankster ist? Es wäre ja wohl logische Konsequenz, dass ein Schuldenerlass für die Staaten, die Garantien geleistet haben, hätte stattfinden müssen! Daran sehen wir doch alle, dass unser weltweites Geldsystem nichts mehr ist als ein Monopoly-Spiel!
    Aber, dieses 1 % unserer "wohlverdienten und ehrenhafter" Mitbürger ist aufgeflogen! Immer mehr wissen Bescheid! Unterschwellig ist die Kacke doch schon am Dampfen! Sie werden wohl bald am eigenen Leibe erfahren, wie es ist, gejagd zu werden! Dieser Tag kommt, wie er es immer tut, ganz plötzlich und unerwartet! Deswegen bin ich z.B. mittlerweile fast entspannt. Innerlich vorbereitet, in der Gewissheit, dass es zu einer Entscheidung kommen wird! Freeman, das bist Du doch auch! :-) Die Fakten, die Du der Öffentlichkeit präsentierst und dafür richtig Mühen auf Dich lädtst kommen an, mit jedem Tag an immer mehr Menschen! Bei großen Dingen ist es eben so, dass der stete Tropfen, der den Stein höhlt, seine Zeit braucht! Das habe ich gelernt! Doch ihre Taktik, die Menschen in Splittergruppen zu zwängen geht nicht mehr auf! Wir feiern schon unsere innere Freiheit, dank auch Dir, lieber Freeman! Jeder sollte sich erinnern, an das, was er hier gelesen hat! Die Täter, bzw. die Führungsriege der Täter ist bekannt! Auch ihre Marionetten sind dem Volk geläufig! Der Tag der Intialzündung wartet nur auf seinen Sonnenaufgang und ich hoffe, er wird nicht allzusehr "blutrot" sein! Aber, wenn er es trotzdem sein sollte, so können wir es dann auch nicht groß Ändern! Ich glaube nicht, dass diese Verbrecher noch lange so weiter machen können! Am Ende siegt eh immer das Volk, die Zeit nach dem grossen Knall ist wichtig! Wenn es darum geht, wie denn das neue Leben aussehen soll! Eine wahre, handlungsfähige Demokratie zu Erschaffen, mit Volksentscheiden, dies wird die nächste Herausforderung sein! Hey, Ihr da Draussen im Äther des Worldwite Web:"Seid Euch immer gewahr, es sind neben diesen menschenverachtenden Arschlöchern auch noch genug Menschen am WErk, die nicht vergessen haben, wie das Wort Menschlichkeit buchstabiert und vor Allem gelebt wird! Seid clever, seid stark, seid stolz auf Euch und vor Allem denkt daran, dass Ihr Alle ein einzigartiges Lebewesen seid mit seinen Talenten und auch Schwächen! Na und?! Das ist ja der Plan der Schöpfung! Wir sind hier um uns zu Ergänzen, zu Helfen, zu Verstehen und zu Lieben! Diese Kraft kann uns keiner nehmen! Sie ist die Stärkste Kraft! Aus jedem noch so verseuchtem Bombenkrater wird wieder eine Pflanze wachsen! :-)

  1. drdre sagt:

    Sicher ist dass Deine Analyse ja schon seit Monaten im gleichen Contex verläuft. Ich denke man verheimlicht uns nur den Crash. Um die Bevölkerung nicht zu verunsichern. Nebenbei wird insgeheim wohl schon über einen Währungsschnitt und die Einführung der DM nachgedacht. Dabei werden die Bürger natürlich auch verlieren. Jedenfalls soll GErüchten zufolge die Kanzlerin schon zweimal die Spitzen der Mainstream Medien geladen haben um diesen mitzuteilen, sie sollten geschönt über die Eurokrise schreiben. Wie du schon richtig siehtst der Drops ist geluscht.

  1. Dr. Rotkohl sagt:

    Irrtum Gay Fawkes!!!
    Vom Untergang der DDR hat meist nur der Bonze profitiert. Heute beglückt die stets linientreue FDJ-Sekretärin, für Agitation und Propaganda, ganz Dummersland!