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Der häusliche Unterricht in Deutschland verboten

Montag, 25. Februar 2008 , von Freeman um 00:58

Ein Gesetz aus dem Jahre 1938, verbietet es Eltern ihre Kinder selber zu Hause zu unterrichten, deshalb flüchten Familien aus Deutschland.

Dieses Gesetz aus der Nazizeit ist immer noch gültig und wird streng vollzogen. Familien die ihre Kinder selber unterrichten wollen, bleibt nur eine Möglichkeit, auszuwandern.

Ein Vater der letzten Monat in Grossbritannien mit seiner Frau und 5 Kindern ankam, erzählte der Zeitung The Observer, er wurde von den Behörden gewarnt, wenn sie weiter ihre Kinder nicht in die öffentliche Schule schicken, würde man sie ihnen wegnehmen und in ein Heim stecken. Ein anderer Familienvater der letzten Oktober flüchtete, erzählte, dieses 70 Jahre alte Gesetz würde Hunderte dazu zwingen entweder auszuwandern oder sich zu verstecken, um die Kinder zu schützen.

Das Unterrichten der eigenen Kinder zu Hause ist seit 1938 in Deutschland verboten. Hitler wollte, dass nur der nationalsozialistische Staat die Kontrolle über den Geist der Kinder haben dürfte.

Heutzutage werden nur wenig Ausnahmen genehmigt, wenn ein Kind schwer krank ist oder psychologische Probleme hat. Alle Versuche bei Gericht dieses Gesetz zu kippen sind gescheitert, einschliesslich vor dem europäischen Menschenrechtsgerichtshof.

Klaus Landahl 41 aus dem Schwarzwald, der im Januar auf die Isle of Wight mit seiner Frau Kathrin 39 umsiedelte, sagte, sie hatten keine Wahl als ihr Heim, Freunde und Sachen zurückzulassen, um in der Lage zu sein, ihre 5 Kinder im Alter zwischen 3 und 12 legal selber und ohne Angst unterrichten zu dürfen. „Es ist wie eine Verfolgung“ sagte er „wir mussten flüchten um unsere Familie zu schützen. Wir können nicht mehr zurückkehren. Wenn wir es machen, werden uns die Kinder weggenommen, da die deutschen Behörden sagen, die Kinder gehören dem Staat.

Die Familie lebt jetzt in Shanklin von ihren Ersparnissen, bis Herr Landahl eine Arbeit gefunden hat. Seine Frau sagte, sie hätten sich für den Heimunterricht entschieden, um den Kindern Schikanen zu ersparen und damit sie sich auf ihre individuellen Interessen konzentrieren können. „In den Schulen in Deutschland wird erwartet, dass man sich anpasst, man darf nicht anders sein“ sagte sie. „Wenn man nicht die richtigen Klamotten an hat, wie von Nike oder Adidas, oder wenn man die falschen Farben trägt, akzeptieren die Schulkameraden einen nicht.

Der britische Staatsbürger Jonathan Skeet, der in Lüdenscheid mit seiner Frau und 5 Kindern im Alter zwischen 2 und 11 lebte, sagte, sie wären vertrieben worden, nachdem die Behörden ihre Bankkonten eingefroren, das ganze Geld abgeräumt und ihr Auto beschlagnahmt hätten. Der ehemalige Sozialarbeiter flüchtete im Oktober und wählte die Isle of White, weil es dort ein grosses Netzwerk an Heimunterricht gibt.

Er sagte, in Deutschland wäre die Familie erpresst und mit dem Entzug der Kinder bedroht worden, um sie zurück in das staatliche Schulsystem zu zwingen.

Es war lähmend" sagte er. “Als wir in Deutschland lebten, wollten wir ein ruhiges und zurückgezogenes Leben führen. Stattdessen wurden wir mit einem allmächtigen Staat konfrontiert.

Der 43-Jähriger Alterspfleger sagte, sie wollen ihre Kinder zu Hause unterrichten, weil sie über das deutsche staatliche Schulsystem ihre Bedenken hatten. „Wir hatten Sorgen, dass die Atmosphäre in den Schulen sehr rau und kalt ist. Wir meinten, unsere Kinder sind zu jung um mit dem klar zu kommen.

Es wird angenommen, dass 800 Familien ihre Kinder illegal zu Hause unterrichten. Staphanie Edel, welche die Schulbildung in Familieninitiative führt, ein deutsche Organisation mit dem Ziel, die welche zu Hause ihre Kinder Unterrichten zu unterstützen, sagte, dass ca. 78 Kinder die zu Hause unterrichtet werden mit ihren Eltern aus Deutschland geflüchtet sind. „Es ist sehr gefährlich hier daheim auszubilden“ sagte sie. „Eltern die zu Hause unterrichten, müssen mit allem rechnen und müssen bereit sein sofort zu flüchten.

Im Jahre 2006 hat ein spezieller UNO-Beauftragte das deutsche Schulsystem beurteilt. Er berichtete, dass notwendige Massnahmen ergriffen werden müssen, damit Eltern das Recht erhalten, ihre Kinder zu Hause unterrichten zu dürfen, dort wo es notwendig und angemessen ist.

Letztes Jahr gab es ein extremes Beispiel, als die 15 jährige Melissa Busekros den Eltern weg genommen wurde. Ihre Mutter Gudrun sagte, mehr als 15 Polizisten brachten sie in eine psychiatrische Anstalt, um Tests zu machen. Nachdem sie aber die Tests verweigerte, wurde Melissa ins Kinderheim gesteckt. Sie haute aber an ihrem 16. Geburtstag ab und wird seit dem von den Behörden in Ruhe gelassen.

Ihre Mutter sagte: “Alle so genannten unabhängigen Gutachter werden von den Behörden bezahlt, deshalb erzählen sie dem Gericht was die Sozialarbeiter ihnen vorschreiben.

Inländische und EU-Gerichte hätten in den letzten Jahren mehrmals zu Gunsten des deutschen Staates entschieden.

Kommentar:
Das solche alten Nazigesetze noch Gültigkeit haben ist beschämen. Wenn die Eltern in der Lage sind ihre Kinder zu unterrichten, weil sie zum Beispiel selber Lehrer sind, warum nicht? Ist ja in vielen anderen Ländern durchaus möglich. In der Schweiz ist es unter Auflagen erlaubt. Die aktuellen Richtlinien sind:

Der häusliche Unterricht anstelle des Unterrichts in öffentlichen oder privaten Schulen bedarf während der Dauer der obligatorischen Schulzeit einer Bewilligung der Erziehungsdirektion. Die Bewilligung wird erteilt, wenn:

a) Lehrende, Organisation und Schulräumlichkeiten einen der öffentlichen Schule gleichwertigen, auf Dauer angelegten Unterricht gewährleisten;
b) die obligatorischen Unterrichtsbereiche der öffentlichen Schule unterrichtet werden;
c) die Erziehung zur Gemeinschaftsfähigkeit sichergestellt ist.


Das man als Eltern seine eigegen Kinder nicht unterichten darf, ist der Wunsch der NWO, damit sie die Kontrolle über den Geist haben und das Wissen, Denken und die Lebenseinstellung der Kinder beherrschen.

insgesamt 54 Kommentare:

  1. leslie sagt:

    Normaaal...

    Schulen sind Gehirnwäschestationen zur Erzeugung von Steuerzahlern...

    Eigenes Denken unerwünscht..

    Einer der sich alles selbst beigebracht hat... ;-)

    Mlg

  1. Anonym sagt:

    Solange der Lernerfolg gewährleistet wird, sollte es vollkommen egal sein, durch wen die Kinder das Wissen vermittelt bekommen.
    Es wäre kein großer Aufwand, dass die Kinder alle halbe Jahre an einer Prüfung teilnehmen, um ihren Wissensstand zu testen. Bestehen sie die Prüfung, so können sie auch weiter zuhause unterrichtet werden.
    Eigentlich ganz einfach.

    Das man wieder einmal zu Zwangsmaßnahmen greift, ist ja in Deutschland nicht überraschend.
    Es ist nicht verwunderlich, dass der Staat recht früh versucht, angeblich nur zum Wohle des Kindes und unterstützt von ein paar durchgeknallten Pädagogen, Einfluss auf die Kinder zu nehmen. Das Ganze hat mehr mit Erziehung zu einem gehorsamen Staatsbürger und williger Arbeitsmaschine zu tun, als mit Bildung und Entwicklung!

    Ich kann nur jedem Deutschen dringend davon abraten, in Deutschland Kinder in die Welt zu setzen. Allenfalls nur dann, wenn man es sich finanziell leisten kann, schnell ins Ausland auszuwandern, wenn die Behörden es auf einen abgesehen haben.
    Freiheit selber zu entscheiden, was gut für einen ist, gibt es in Deutschland nicht. Wir unterliegen alle dem Erwerbszwang und sind somit nichts anderes als Arbeitssklaven. Wer das nicht glaubt, sollte sich mal strikt weigern zu arbeiten, dann wird man sehr schnell den Druck des Staates zu spüren bekommen!
    Nur wer den Mund hält und bereit ist, für ein paar Euro seine Lebenszeit für das System zu opfern, ist ein gern gesehener Bürger.

    Und sowas wollt ihr eurem eigenen Fleisch und Blut antun?
    So bescheuert seid ihr doch nicht wirklich, oder?

  1. Hinkelstein2000 sagt:

    kann ich leslie nur zustimmen. Deshalb wundert es mich, daß gerade in England und USA die Möglichkeit der "Eigenunterrichtung" immer noch existiert und nicht auch schon gekippt wurde. Was in den Schulen gelehrt wird, ist großteils eh Schwachsinn (ich erinnere mich mit Grauen an die Oberstufe, da wurden 2 Jahre lang Kurven diskutiert und ähnliche Dinge, aber viele konnten am Ende nicht mal richtig Deutsch oder die Grundrechenarten im Kopf)...

  1. Nivodiwe sagt:

    Schulen zerfallen zu Bruchbuden,
    kopierte Zettelchen als Lehrmittel,
    Einsatz von schulfremden Honorarkräften (Unterrichtsgarantie Plus), Schulpesonal geht bei den örtlichen Kleinbetrieben für Anschaffungen betteln und und und

  1. naturalize sagt:

    Ja,die Steigerung davon ist die Fachhochschule.

    Bin BWL-Student in Nürnberg,kann ein Lied davon singen.

    Bemerkenswert,die Studenten ,,glauben'' sogar die offizielle Inflationsrate.
    Die war vor 2 Semestern bei 2,5 %,und der Professor arbeitete damit.
    Die Behauptung wurde von den Studenten kritiklos (!!) angenommen.

    Nach einer Vorlesung fragte ich den Professor, was er von dem Risiko eines Weltwirtschaftscrashes halten würde.
    Antwort: ,,Das werden die Zentralbanken schon abfangen''.

    Toll,wenn man solche ,,kompetenten'' Professoren hat.

    Das Querschnittsdenken ist bei den meisten (fast allen) Professoren und Studenten jedenfalls abgeschaltet.

  1. Anonym sagt:

    Hallo,

    eine arg einseitige Darstellung wie ich finde. Zu beginn des 20. Jahrhunderts war so etwas wie die Schulpflicht überhaupt das erste mal mit einem flächendeckenden Schulangebot möglich. Ich für meinen Teil finde es gut, dass jeder seit dem ein mindestmaß an Bildung erhält und auch das Recht hat diese Bildung zu erhalten. Gleichschaltung mag damals zwar ebenso ein Motiv gewesen sein, aber vielleicht nicht das Einzige.

    Ich kann im übrigen auch einige Vorteile finden, wenn Kinder per Gesetz auch mal aus dem elterlichen Umfeld rausmüssen. Ja genau, dann merken die Pädagogen vielleicht doch etwas von Misshandlungen, Sektenbeeinflussung etc. Unabhängig davon fällt es mir wirklich schwer mir den praktischen Vorgang einer kompletten Schulbildung daheim vorzustellen. Unterrichten die Eltern dann alle geforderten Fächer? Wie soll nachvollzogen werden, ob die heimische Bildung überhaupt statt findet und wenn ja, mit welchem Erfolg? Wozu gibt es Waldorfschulen als mögliche Alternative?

  1. Anonym sagt:

    Ich versteh da was nicht....

    UN und UNO sind doch angeblich die Ausführer/Werkzeuge der NWO?!
    Wie kommt dann ein UNO-Experte dazu Deutschland aufzufordern was an dem Gesetz zu ändern? Die müssten doch glücklich sein so wie es ist....

    Wir leben alle in einer Gemeinschaft! Es muss Regeln geben, die das Zusammenleben vereinfachen. Das dann einige durchs Raster fallen ist bedauerlich, aber das ist schon seit Urzeiten so.....

    Die Anarchie, die hier teilweise gefordert wird, ist menschenverachtend!

  1. Anonym sagt:

    Merke dir: Vater Staat kann sich nicht erlauben, unangepasste Bürger heranreifen zu lassen. Je früher der Staat den Verstand eines Menschen beeinflusst (konditioniert), desto besser für die Politikerkaste und Wirtschaftsbosse. Die Bürger sollen in Abhängigkeit geraten, und dem Vater Staat aus der Hand Fressen. SO WERDEN SKLAVEN GEMACHT.
    http://zeitreport.de/freiheit-die-ich-meine.pdf

  1. Anonym sagt:

    unsere gesellschaft ist daraus ausgelegt, jmd nach seinem abschluss zu beurteilen. andere werte zählen nur wenig.
    wenn jetzt jmd zu hause, von den eltern, unterrichtet wird, welchen abschluss bekommt er dann? wie kann man prüfen, ob er den stoff beherrscht?
    fragen über fragen.
    es ist wahr, dass das schulsystem schlecht ist. es wird sich zu wenig um die kinder gekümmert. eltern werden allein gelassen mit ihren kindern bei problem.
    aber eins ist gut. dass einheitlich unterrichtet und so auch geprüft werden kann, wie "gut" ein kind ist.

  1. Anonym sagt:

    Unterrichten und Prüfungen sind zwei Sachen. Die Prüfungen werden schon staatlich gemacht, damit alle das gleiche Kriterium haben.

    Ausserdem, was ist mit einem Privatlehhrer? Wenn man genug Kohle hat, muss man doch einen Privatlehrer engagieren können. Früher ging so was.

  1. Von Sekteneinfluss geredet, ich habe ein großes Problem damit das die Behauptungen der Ökosekte auf der Schule als wissenschaftliche Fakten presentiert werden.

  1. Anonym sagt:

    Naja, war halt nicht alles schlecht damals. Außer Autobahn, das geht gar nicht.

  1. Anonym sagt:

    Nur eine von Jugend auf zur Selbstherrschaft erzogene Persönlichkeit kann die Worte verstehen, die aus dem politischen Alphabet gebildet werden.

  1. Anonym sagt:

    Albert Einstein und manche andere Größen waren in der Schule nur durchschnittlich, brachen entweder die Schule oder das Studium ab. Das wirkliche Können wird m.M.n. durch die Erfahrung aus und Interesse an der Umwelt.
    Allerdings verlangt die heutige Welt, dass Wissenschaftler heranwachsen und Menschen allgemein hoch gebildet sein müssen - Globalisierung.

    Allerdings finde ich das nicht i.O., dass man so einen Zwang vom Staat spüren muss. Das ist mir neu. Bin ein wenig kritisch gegenüber den ganzen Privatschulen und Ganztagsschulen, die Kinder werden ja völlig überlastet - wo bleibt da die Kindheit?

    Was ich an den heutigen Schulen kritisch finde, ist dass dort den Kindern die ganzen schlechten Werte durch Mitschüler übermittelt werden - das ist m.M.n. das größte Problem, das ich sehe. Die Kinder sind völlig zappelig und hyperaktiv und hören nicht mehr auf ihre Eltern.

    Außerdem z.B. im Geschichtsunterricht, lernen wir nur Müll, schöngemachte Geschichte, die so nicht stattgefunden hat - in unseren nächsten Geschichtsbüchern wird stehen: Die bösen Araber sind schuld am 9/11.

    Bye

  1. Anonym sagt:

    Ja, die Nazis wurden bis heute noch nicht überwunden.

  1. Anonym sagt:

    Anonym8:55, UN und UNO sind NWO-Organisationen. Ein sehr guter Dvd-Tip, wie diese NWO-Organisationen (auch die Bilderberg-Gruppe, Council on Foreign Relations etc.) aufgebaut sind, ist z.B bei www.sternentorverlag.de erhältlich. Titel "Die Umkehr des Bewußtseins" von David Icke. Ein 2 Stunden Vortrag mit deutscher Übersetzung. Die Bildqualität ist nicht so gut, aber der Inhalt zählt ja. :-) Sehr zu empfehlen, da aufgezeigt wird, wie das ganze Pyramiden-System funktioniert. Gruß

  1. Brainstorm sagt:

    Meiner Ansicht nach, sollte unbedingt die Wahlfreiheit bestehen, dass Eltern Ihre Kinder selbst unterrichten können, wenn dafür eine entsprechende Voraussetzung gegeben ist. Jeder Mensch hat seine Qualitäten auf irgend einem Gebiet und die sollten
    unbedingt gefördert werden. Es ist traurig mit anzusehen, dass viele junge Menschen in eine Schablone gepresst werden und dabei jegliche Intuition in diesem Gesellschaftssystem
    zunichte gemacht wird. Wer sich dagegen auflehnt, wird mit
    Problemen rechnen müssen. Das habe ich als junger Mensch gerne in Kauf genommen. So hatte ich bereits als 11-jähriger meine elektronischen Fachbücher in die Schulmappe gepackt und habe in den Unterrichtsstunden, die mir nicht wichtig waren, meinen eigenen Lehrplan verfolgt. Seitens der Lehrer hat man es nach einiger Zeit aufgegeben, mich davon abzuhalten.
    Ich tat nichts weiter, als meiner Berufung zu folgen und lebe
    heute noch davon, ohne jegliche Prüfung und alles was dazu gehört. Das geht nämlich auch in dieser Gesellschaft. Man muss es nur wollen und keine Angst vor Problemen haben.

  1. Anonym sagt:

    Und noch was dazu @ Anonym8:55. Natürlich wird auch gezeigt, wie weit verzweigt das Netz dieser Manipulatoren ist. Nichts desto trotz weiß nicht jeder Mensch, in diesen Verbrecher-Organisationen, um was es wirklich geht. Die machen ihren Job, in ihrem Bereich. Du wirst es ja sehen und hören, falls Du die Dvd bestellst. Das ganze System basiert auf dieser Pyramidenstruktur. Aber die Fassade bröckelt an allen Ecken und Kanten!!!

  1. Anonym sagt:

    Lieber freeman!

    Das Reichschulpflichtgesetz von 1938 dafür verantwortlich zu machen, dass es in unseren heutigen öffentlichen Schulen drunter und drüber geht, Geschichtsfälschungen betrieben werden, unsinnige Schulversuche unternommen werden, eine Volksverblödung einsetzt etc. ist völlig danebengegriffen.
    Die Schulpflicht, in Ö Unterrichtspflicht, gibts schon bedeutend länger, nicht nur in Europa und USA, und im Prinzip gibts daran ja auch nichts auszusetzen.
    Im übrigen ist es nicht verboten, seine Kinder zu Hause noch zusätzlich zu unterrichten, um sie von geistigen Müll wieder zu befreien.
    Also, bitte befrei dich auch endlich von deinem 3.Reich Trauma. Würde der Unterricht und die Ausbildung von Jugendlichen wie anno 1938 stattfinden, bräuchte man sich über die Zukunft dieser Menschen keine Sorgen zu machen.

  1. Brainstorm sagt:

    @ anonym 25 Februar 9:17

    Anarchie als menschenverachtend hinzustellen, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich definiere den Begriff "Anarchie" als "Herschaftslosigkeit". Daher betrachte ich es als menschenverachtend, beherrscht zu werden. Auch wenn man es uns von jungen Jahren an als "normal"
    vorgibt, sich in einer Hierarchie unterzuordnen und beherrschen
    zu lassen, so muss man das noch lange nicht akzeptieren.
    Der übliche Volksspruch: Wo kämen wir denn hin, wenn jeder machen könnte, was er wolle?, zeugt von der hirngewaschenen Akzeptanz eines Herrschaftssystems. Das Ablehnen einer Hierarchie und das Leben in einer Anarchie, bedeutet Freiheit und eine daraus resultierende
    Zufriedenheit. Jedes Herrschaftssystem erzeugt das Gegenteil. Also ein selbstregelnder Prozess, um hier mal den Begriff
    der "Kriminalität" zu erwähnen. Denn Hierarchie bedeutet noch lange nicht, das man dadurch die respektvolle Behandlung gegenbüber den Mitmenschen verliert !!

  1. Anonym sagt:

    Man freeman, was für ein Horror! Während man in der Schweiz zur Selbstverteidigung, falls die EU doch mal angreift, sogar sein Gewehr zuhause haben kann, darf in diesem ewigen Nazi-Deutschland nicht mal zuhause unterrichtet werden. Massen an Elternflüchtlingen bevölkern nun bald die britischen Inseln. Bald werden ganze Flüchtlingslager eingerichtet. Die ersten Kinder wurden schon von ihren Eltern wegen der Schulpflichtandrohung präventiv im Mutterleib ermordet. Vor allem natürlich im Osten von Neu-Nazi-Deutschland.

    Übrigens! Für alle Schweizer, die's nicht wissen: Schulpflicht gabs in Deutschland schon unterm Kaiser Wilhelm. Und es ist völlig in Ordnung, wenn es ein Verbot gibt, die Kinder nach Belieben zuhause zu unterrichten, denn dann könnte man die Schulpflicht gleich ganz abschaffen. Statt über die Schulpflicht zu jammern, sollte man lieber dafür sorgen, daß sich Deutschland wieder von diesem raubtierkapitalistischen Calvinismus trennt (dessen geschichtliche Ursprünge bekanntlich in der Schweiz liegen)und statt dessen wieder das Humbold'sche Bildungsideal hochhalten. Es kann doch wohl zur Verkommenheit des gegenwärtigen Schulsystems in Deutschland nicht beliebiger Privatunterricht als Alternative hingestellt werden. Wer so redet, der hat offensichtlich von Staatsphilosophie keine Ahnung und redet nur den Reichen und Schönen das Wort, die sich Privatunterricht leisten können.

  1. Datamorgana sagt:

    ein Gesetz muß nicht zwingend schlecht sein, nur weil es von den Nazis eingeführt wurde, auch wenn zum damaligen Zeitpunkt die Intention eine andere war.
    Ich denke daß die öffentliche Schule in der Regel eine bessere Ausbildung bieten kann als häuslicher Unterricht von den Eltern.
    Solche Aussagen von Eltern kann ich nicht nachvollziehen: „Wir hatten Sorgen, dass die Atmosphäre in den Schulen sehr rau und kalt ist. Wir meinten, unsere Kinder sind zu jung um mit dem klar zu kommen.“ das klingt sehr nach überbehütetem Elternhaus......
    aber egal, grundsätzlich habe ich nichts gegen Eltern die selbst unterrichten, ob die Qualität der Ausbildung dann später für diese Kinder auch ausreicht ist eine andere Frage. Es steht allen Eltern auch frei ihren Kindern neben der regulären Schule Dinge beizubringen, die sie sonst nicht lernen würden.....

  1. Freeman sagt:

    Kennt ihr den Film Feuerzangenbohle mit Heinz Rühmann? Wurde 1944 gedreht. Interessanterweise wurde der junge erfolgreiche Schriftsteller Johannes Pfeiffer (Rühmann) von einem Hauslehrer erzogen, deshalb hat er den ganzen Spass in der Schule verpasst und will es als Wette deshalb nachholen. Der ganze Film basiert ja darauf. Wie konnte Göbbels diesem Film zustimmen, wo das Thema Heimunterricht vorkommt, wenn sie dies seit 1938 verboten hatten?

  1. Anonym sagt:

    @brainstorm:
    Wenn Du als Anarchist auch im Alter (pflegebedürftig....) bereit bist einer zu bleiben und Dich dann nicht doch an den Tisch der "Familie" setzen willst, hast Du natürlich Recht.
    Aber Deiner wahren Überzeugungen wirst Du erst erkennen, wenn Du tatsächlich in so einer Situation bist und nicht jetzt, wo es "cool" ist "anders zu sein".

    @anonym um 14.08 + Freemann:
    Glückwunsch - ist hier jetzt ein neues Revisionistenblog entstanden???
    Man zieht halt von jeder Seite Schaben an.....

    @lovepower:
    Danke, die tolle Geschichte brauch ich mir nicht für viel Geld kaufen - ich wurde so erzogen und hab mich glücklicherweise davon befreit.

    Das ist nämlich auch einer der Nachteile von Eltern-Schule - man wird von denen hirngewaschen, die einem eigentlich noch mehr wie die Gesellschaft freies Denken beibringen sollten!!!!!
    Schlimmer wie jede Sekte, schlimmer wie jede Religion, schlimmer wie jede Diktatur!

  1. Anonym sagt:

    dürfte ich mal nebenbei ein kleined Detail einwerfen, was bei diesem Thema ganz ignoriert wurde.

    Schaut euch, bevor ihr die Schulen abschaffen wollt, mal die Allgemeinbildung der meisten Deutschen an,die dann ihre Kinder selbst unterrichten wollen.

    Sorry, viele (eigene Erfahrung durchUnterhaltung mit Leuten) Eltern können nichtmal die Grundrechenarten fehlerlos, von Prozentrechnen wollen wir mal garnicht reden. Was Geschichtliche allgemeinbildung angeht, wenn man nicht grade einen Altertumsfan, wie meinen Vater hat, ist man da bei seinen Eltern auch in der Wüste. Englisch und andere Fremdsprachen, da scheiden die meisten Eltern auch total aus. (Meine Eltern können grad mal 5 Sätze). Physik, Chemie, Biologie. Wenns um das ganz ganz mikrige Basiszeug geht, können das auch die meisten Eltern nicht. Informatik ist auch so ein Generationsproblem.....

    Kurz um, die jetzige Elterngeneration, und auch die frühere, ist garnicht in der Lage ihre Kinder so zu Unterrichten, daß das Kind später für die reale Welt vorbereitet ist.

    In anderen Ländern mag dies anders sein, kann ich nicht beurteilen. Aber in Deutschland ist der allgemeine Bildungsstand wirklich beschämend.

    Wo ich aber sofort zustimme, haltlos, ist: Unsere Schulen müssen sofort komplett umorganisiert und gestaltet werden. Die Chronische Unterfinanzierung muß aufhöhren und dieses 3 Klassen System muss auch weg. Prüfungen sollten eventuell auch anders gestaltet werden, die sind momentan total realitätsfern. Wo muss man bitte jemals eine größere Aufgabe Lösen, ohne Teamwork. Desweiteren sollten Schulen mehr auf die Talente der Schüler eingehen.

  1. brainstorm sagt:

    Korrektur: Denn Anarchie bedeutet noch lange nicht, das man dadurch die respektvolle Behandlung gegenbüber den Mitmenschen verliert !!

  1. Freeman sagt:

    Mann, ihr geht von einem Extrem ins andere. Wenn man Eltern erlaubt ihre Kinder selber zu unterrichten, was in anderen Ländern möglich ist, dann heisst das doch nicht man will Anarchie, oder die Schulpflicht abschaffen oder eine schlechte Ausbildung der Kinder zulassen.

    Es gibt gewisse Gründe wo ein Heimunterricht Sinn macht, speziell in der Volkschulzeit, nur um das geht es. Es grundsätzlich zu verbieten ist ein alter Zopf aus der Diktatur und gegen eine tolerante freie Gesellschaft.

    In Australien können Kinder gar nicht überall in die Schule gehen, weil sie 200 Kilometer vom nächsten Ort im Outback auf einer Farm leben. Da muss man Heimunterricht machen.

    Möglichweise gibt es in den Alpen Bergbauern die abgelegen sind und auch ihre Kinder zu Hause unterrichten würden, statt sie in ein Pensionat zu stecken und nie sehen.

  1. Anonym sagt:

    Von wegen 3. Reich Trauma,
    wohl eher Deja Vu

    http://www.libertyforlife.com/jail-police/us-concentration_camp-locations.htm

    Nebenbei: Nina Hagen ist ja auch gerade toll drauf.

    http://www.ninahagendas.beepworld.de/

    Also an alle wachen Geister: Weiter so !!

  1. Anonym sagt:

    Wie ist es denn in der Schweiz? Ich kann mir kaum vorstellen, dass man dort seine Kinder nicht in die Schule zu schicken braucht. Und von welchem Jahr stammte dann jenes Gesetz?

  1. Anonym sagt:

    Ich finds ehrlich gesagt sehr schade, das das Thema Bildung hier in einen Nazikontext eingebunden wird.

    Was soll das?

    Hausunterricht finde ich sehr fraglich.
    Kinder sollen nicht isoliert aufwachsen und den sozialen Kontakt mit anderen lernen.

    Hausunterricht ist auch die Gelegenheit für Eltern, ihr Kind auf schädliche Art und Weise zu Konditionieren.
    Stichwort religiöse Extremisten oder merkwuerdige Sekten die die Kinder von sämtlichen Weltlichen isolieren.
    Kein Sexualunterricht um nur mal einige Beispiele zu nennen.

    Zum Thema Manipulation.
    Ich kann in einem isolierten Umfeld wesentlich besser manipuliert werden...das sind geradezu paradisische Umstände dafuer.

    Ich bin froh das ich keinen Haustunterricht hatte, gerade durch die normale Schule hatte ich sehr viel mehr Eindrücke.

  1. Anonym sagt:

    pike76
    hmm solangsam nähern wir und den godwin gesetz
    http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz

  1. Anonym sagt:

    Schon mal mit einem Homeschooling-Opfer z.B. aus den USA verkehrt? Die Eltern sind zu 99% Christo-Nazis, Kreationisten oder wie die das nennen. Total verkorkste Menschen. Die Schulpflicht wie in DLand ist ein Schutz vor solchen Zuständen.

  1. Frieda sagt:

    Die zuerst genannte Familie:

    Altensteig (kath.net/idea)
    In einem Eilverfahren hat das Familiengericht in Nagold (Nordschwarzwald) einem christlichen Elternpaar aus Altensteig, das seinen vier schulpflichtigen Kindern in den letzten fünf Jahren in Deutschland nicht erlaubten Hausunterricht erteilte, das Sorgerecht zum Teil entzogen. Für Schulangelegenheiten und das Aufenthaltsbestimmungsrecht ist nun das Jugendamt zuständig. Der vorläufige Beschluss erging, nachdem die Mutter mit den Kindern bereits ihren Wohnsitz in Altensteig aufgegeben hatte und nach England umgezogen war.

    Dort ist Hausunterricht erlaubt, der rund 160.000 Kinder erteilt wird. Bei der Altensteiger Familie handelt sich um Kathrin und Klaus-Dieter Landahl mit ihren Kindern Jonathan Ari (12), Dominik (9), Dan-Joel (7) und Hannah Naomi (6). Das jüngste Kind, Deborah (2), ist noch nicht schulpflichtig. Die Familie gehört zur Gemeinde des evangelikal-charismatisch geprägten Jugend-, Missions- und Sozialwerks Altensteig (JMS). Die Eltern lehnen den Schulbesuch ihrer Kinder aus Glaubens- und pädagogischen Gründen ab. Wiederholt waren sie zu Bußgeldern verurteilt worden, weil sie gegen die Schulpflicht verstoßen hatten. Am 16. November 2007 hatte der Bundesgerichtshof in Karlsruhe einen Beschluss veröffentlicht, dass Eltern, die ihre Kinder aus Glaubensgründen von der Schule fernhalten, teilweise das Sorgerecht entzogen werden kann. Wie es hieß, liege es im Interesse der Allgemeinheit, der Entstehung von religiös oder weltanschaulich geprägten „Parallelgesellschaften“ entgegenzuwirken.
    http://www.kath.net/detail.php?id=18696

    Über genau diese Familie habe ich vor einiger Zeit eine Doku gesehen, da ging es radikale/fundamentale Christen in Deutschland.
    Die eben schön darauf achten, daß ihre Kinder auf keinen Fall mit anderen Kulturen in Kontakt kommen müssen.

    Selber Denken lernen die Kinder in solchen Familien sicher nicht, macht euch mal schlauer über das JMS, das hat ja schon Sekten Charakter.

    Lustig finde ich allerdings, daß diese Familie jetzt in England einen auf verfolgte Minderheit macht - unglaublich.
    Ich finde allgemeine Schulpflicht hat mehr Vor- als Nachteile.
    In Preußen wurde übrigens 1717 die allgemeine Schulpflicht eingeführt, damit nicht nur die Reicheleutekinder lesen, schreiben, rechnen lernten.

    Und war der Originalartikel nicht im Observer?
    http://education.guardian.co.uk/schools/story/0,,2259509,00.html

  1. Freeman sagt:

    Danke für die Details. Nur, auch wenn sie einer Religion angehören die nicht dem Mainstream entspricht, warum diese Vorverurteilung ohne Nachweis eines Schadens oder einer Straftat. So nach dem Motto, wir wissen die erziehen ihre Kinder falsch, deswegen müssen wir sie ihnen wegnehmen.

    Das wäre genau so wie wenn man sagt, alle Albaner sind kriminell oder alle Muslime sind Terorristen. In einem Rechtstaat gibt es keine Gruppenbestrafung oder Sippenhaft, oder preventive Bestrafung im Voraus, sondern man muss die individuelle Schuld nach einer Tat nachweisen.

    Was in anderen zivilisierten westlichen Ländern funktioniert, wird ja wohl in Deutschland auch gehen. Sind die anderen alle blöd und unfähig, weil sie es erlauben? Die Behörden können ja den Hausunterricht regelmässig überprüfen, wenn sie wollen. Und dann wenn etwas nicht gut ist einschreiten.

    Aber nein, es darf einfach nicht der Einfluss des Staates behindert werden. Niemand darf die Propaganda des Machtapparates im Weg stehen, der genau so schlimm, oder noch schlimmer ist als der einer angeblichen Sekte. Sie lügen ja noch mehr als die Religionen, und das völlig "legal", weil sie die Gesetze selber machen und die Strafen vollstrecken.

    Wer darf überhaupt bestimmen was richtig und was falsch ist. Nur weil der Staat die Macht dazu hat?

    Wieso darf keine Paralellgesellschaft enstehen? Das wäre überhaupt der Ausweg aus unsere Sitiuation, denn was jetzt abgeht, was der Staat jetzt an Schaden anrichtet, endet in der Katastrophe.

    Wieso dürfen in Amerika die Amish-People eine eigene Gesellschaft führen, die mit dem Rest von Amerika nichts zu tun haben, nicht mal ihre Sprache sprechen, sondern so ein altes Deutsch, das in unseren Ohren lustig klingt. Die leben wie vor 200 Jahren, ohne Auto, ohne Strom, TV, Radio und Telefon. Nur Pferdekutschen und Öllampen, ganz einfach. Wenn sie so leben wollen, dürfen sie das auch und sie haben auch eigene Schulen.

    Ist das nicht was die Grünen am Schluss wollen? Zurück zu einem einfachen Leben, ohne technische Hilfmittel, nur mit Pferdekraft und ohne die Natur zu belasten? Das ist doch ihr Idealbild.

  1. SoylentGreen sagt:

    Wenn ich mir den Rang von Deutschland in der Pisa-Studie anschaue, bei Lesen und Mathematik einen 14. Platz unter den 30 OECD-Staaten, dann ist es mit dem deutschen Schulsystem sowieso nicht so weit her. Dann ist es besser die Kinder selber zu unterrichten, dann kommt möglichweise was gescheiteres raus. So wie in Amerika, wo die Kinder die zu Hause unterrichtet werden, gar nicht mehr bei Schülerwettbewerben mitmachen dürfen, weil sie alle anderen aus den öffentlichen Schulen haushoch schlagen.

  1. Anonym sagt:

    Anonym 15:35, Du hattest gefragt, und ich wollte nur behilflich sein. Wenn Du es verstanden hättest, dann hättest Du die Frage nicht gestellt. Aber wie sagt man so schön: Jedem das seine. Das gilt natürlich auch ganz besonders für die Gedankenfreiheit. Dir trotz Deiner Nettigkeit liebe Grüße sende. :-) Gäbe es die Möglichkeit, Kinder ohne Sonderregelung zu Hause zu unterrichten, könnte man glatt meinen, man lebe in einer Demokratie. Schön wär's. :-) Der Schein trügt!

  1. Frieda sagt:

    Sie können doch für Ihre Forderungen nach Heimunterricht eintreten, und wenn nicht klappt in ein Land ziehen, wo es möglich ist. Derer gibt genug. Auch wenn in Europa bis auf England nicht so sehr viele Eltern davon Gebrauch machen.

    Aber wenn ich weiß, daß Heimbeschulung nicht geht, dann brauch ich auch nicht zu heulen, wenn die Bundesländer Maßnahmen ergreifen.

    Das deutsche Schulsystem ist stark verbesserungsbedürftig, keine Frage.

    Niemand hindert mich aber, meinen Kindern (am Nachmittag, am Wochenende, in den Ferien)trotz "Zwangsbeschulung" noch ein anderes Weltbild vermitteln. Und das die deutschen Schulen so grausam sind, wie hier dargestellt, nunja. Meine Kinder und ich haben da andere Erfahrungen.

    Religiösen Fanatismus finde ich immer fraglich jedoch nicht kriminell, ob nun christlich, muslimisch, whatsoever.

    Die Amish? Ja, Amerika, das Land der unbegrenzten Möglichkeiten -
    oder doch nicht? =)


    Die Romanvorlage für die Feuerzangenbowle stammt aus dem Jahre ´33, also noch vor der 38er Regelung, und bezieht sich eben auf die Vergangeheit Pfeiffers. Da war der Hauslehrer noch gang und gäbe bei den Wohlsituierten.

    Gruß

  1. Anonym sagt:

    Die Wurzeln des demokratischen Deutschlands liegen juristisch eben teilweise noch in der Kaiser- und Nazizeit. Anderes Beispiel ist das Staatsbuergerschaftsrecht. England oder die USA interessieren sich nicht die Bohne um weitere Staatsbuergerschaften ihrer Buerger. Deustchland ist da sehr penibel und behandelt zudem geborene Deutsche besser als eingebuergerte Deutsche.
    Wir haben hier (USA) auch Kontakte zu Familien, die Home-Teaching betreiben. Eltern und Kinder sind ausserordentlich weltoffene und gebildete Leute. Sie tun das nicht aus religioeser Tradition, sondern aus ganz rationalen Gruenden. Sie sagen, was die Kinder in der Schule lernen, kann man Ihnen zu Hause in einem Drittel der Zeit beibringen. So bleibt viel mehr Zeit fuer persoenliche Interessen und im Endeffekt kommen die Kinder damit viel weiter als in einer Schule.

    Viele Gruesse aus dem "faschistischen" Amerika

  1. Anonym sagt:

    Es wird immer deutlicher, daß sich in der Bundesrepublik nach und nach ein postnationalsozialistisches Regime etabliert, besonders seit Mrs.
    "1984"-Merkel sich als Kanzlerin betätigt.
    Dabei pfeifen es immer mehr Spatzen vom Dach, daß die Bundesregierung vielleicht gar keine legitimität besitzt, sondern nur mit allen Machtmittel und den Medien inszeniert, um gewisse Kreise zu bedienen.
    Die Anwendung von nationalsozialistischen Recht wird ja nicht nur beim häuslichen Unterricht angewandt, auch beim Gesetz über die Beurkundung und den Ehestand, beim Rechtsberatungsgesetz und vielen mehr, alles Nazigesetze, hinter denen sich alle verstecken.
    Und diejenigen die sich für die Wiederherstellung von wahrhaft freien Verhältnissen in Deutschland einsetzen, werden mit Betreuungsverfahren "bearbeitet".
    Da fällt mir nur noch H.Heine ein:"Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht." Und dies gleich im doppelten Wortsinn der erdten Zeile. Wacht auf Leute und unterstützt die Zukunft in Freiheit. Volker Ludwig

  1. Anonym sagt:

    irgendwie entwickelt sich die Seite immer mehr zu einer Deutschlandhassseite.
    Es werden irgendwelche Themen hergeholt und dann in einen Kontext von nationalsozialistischen Gedankengut oder sonstigen Allmachtgedanken verpackt.

    Quasi ein sauberer Finger, der aus der SAUBEREN Schweiz aufs dreckige Deutschland zeigt.

  1. Anonym sagt:

    Das stimmt nicht. Offensichtlich darf man die Zustände in Deutschland nicht aufzeigen und die Konsequenzen eines Gesetzes aus der Nazizeit, nach deiner Meinung. Nur was woanders passiert schon, wie bei den Amis und sonstwo. Wieso gibt es die überhaupt? Wieso hat man nicht ab 45 alles in den Kübel geschmissen und als ungültig erklärt und neue Gesetze gemacht? So sind viele alte Gesetze noch gültig, die aus ganz bestimmten Gründen verabschiedet wurden, die kein anderes Land hat.

  1. Anonym sagt:

    @26. Februar 2008 18:22
    über das Für und Wider von Hausunterricht kann man geteilter Meinung sein.
    Das hier jetzt Pauschal als schlecht darzustellen ist nicht objektiv.
    Das in einen 3. Reichkontext mit einzubauen finde ich sehr fraglich.

    Zum Vorwurf "man darf keine Zustände in Deutschland ankreiden"

    Natuerlich darf man das, aber wenn hier aus solch einen, meiner Meinung nach sanften Thema, wieder ein Naziaufhänger gemacht wird und die eigene Nation hier noch nicht angegriffen wurde, muss ich dem Blogersteller doch eine einseitige Berichterstattung (mit anderen Worten Patriotismus) unterstellen.
    Und das finde ich nicht gerade für Objektiv, wenn man einen Blog dieser Art erstellt.



    Grüße
    Bright

  1. Gangarth sagt:

    Die allgemeine Schulpflicht ist richtig und auch wichtig. Die gab es übrigens schon vor dem 3. Reich.
    Nach dem 2. WK sind alte Gesetze unverändert übernommen worden, da man nichts zu beanstanden hatte - wieso auch.
    Also nur dumme Hetze!
    Und ja, wir leben in einer Demokratie, was aber nicht bedeutet, dass jeder machen kann was er für sich für richtig hält. Es gibt halt eine Gesellschaft mit der man im Einklang leben will und muss und sich somit auch ein deren Regeln und Gesetze halten.

  1. Anonym sagt:

    @Gangarth Wer bestreitet hier eine Schulpflicht? Niemand. Du bist ja auf dem falschen Dampfer. Schulfplicht hat doch nichts der Schule zu tun, mit dem Ort wo es stattfinden kann, sondern mit Schulen, also Ausbilden, und das kann ja wohl überall passieren, auch zu Hause.

    Und so war es auch bis 1938, wo dann das Monopol des Staates als einzige Ausbildungsstätte per Gesetz festgeschrieben wurde, um alleine die Kinder indoktrinieren zu können. Haben die Kommunisten auch so gemacht. Alle Diktatoren wollen das, damit ihre Idologie ungehindert reingetrichtert werden kann.

    Und diese Einstellung gilt heute noch in Deutschland mit diesem Nazigesetz, welches einfach übernommen wurde.

    Es geht hier nicht um die Schulfplicht an sich, also die Pflicht eine Ausbildung als Kind zu erhalten, die ist ja gewehrleistet und niemand bestreitet das, sondern wer es macht und wo es stattfindet. Diese Freiheit müsste gegeben sein.

  1. Gangarth sagt:

    Die Schulpflicht kann nur in einer Schule vollzogen werden. Ob diese staatlich, kirchlich oder einen ganz anderen Träger hat ist dabei egal. Die Schule muss nur als solche anerkannt werden und die Standards erfüllen.
    Ich bezweifle, dass Eltern in Eigenregie oder mit einem Privatlehrer den gesamten Schulstoff abdecken können. Sollten sich Eltern organisieren und für den reibungslosen Unterricht sorgen können, also mit eigener Kraft und/oder mit genügend geeigneten Lehrern, so sollen diese sich bitte als Schule anerkennen lassen. Das sollte möglich sein - auch in Deutschland - wie soll ich mir ansonsten die Walldorfschulen erklären.

  1. Jakester sagt:

    Ich lebe schon seit 12 Jahren nicht mehr in Deutschland und es scheint immer weniger vermissenswert zu werden.

    Und ab naechstem Jahr wirds mit dem Eu-Vertrag noch schaebiger.

    Wohin des Weges?

  1. Anonym sagt:

    Das Reichsschulpflichtgesezt auf das hier sich bezogen wird, wurde NICHT übernommen von der BRD und auch nicht von der DDR
    sondern

    "spätestens aufgehoben durch die Landesgesetzgebung, nachdem das Gesetz ... des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949 (BGBl. S. 1) als Landesrecht fortgeltend war, sofern es nicht bereits während der Zeit vor dem Inkrafttreten des Grundgesetzes durch die Landesgesetzgebung aufgehoben wurde
    (z. B. in Baden-Württemberg 1964 , in der DDR aufgehoben durch 1950 , in Nordrhein-Westfalen aufgehoben 1966" und West-Berlin 1948.
    http://www.verfassungen.de/de/de33-45/schulpflicht38.htm

  1. Anonym sagt:

    Dass Gesetze aus der Monarchie (Beispiel Staatsbuergerschaftsgesetz 1913) heute fast noch unveraendert gueltig sind, zeigt doch die eigentliche Tradition der BRD. Deswegen finde ich es aeusserst fragwuerdig, wenn solche Gesetze mit einem Schulterzucken abgehakt werden.

    Was das Fuer und Wider des Heim-Unterrichts betrifft, sollte man doch mal serioese Studien zu Rate ziehen. Untersuchungen zeigen, dass heimunterichtete Kinder viel weiter als Schulkinder sind.
    Guckt mal hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Image:Homeschool_grades_chart.gif
    Oder hier:
    http://en.wikipedia.org/wiki/Homeschooling#Supportive_research
    Oder das Argument der schlechteren sozialen Entwicklung beim Heimuntericht ist Schwachsinn und widerlegt. Nicht zu vergessen die psychischen Belasten durch Schulbesuch, dem einige Kinder einfach nicht gewachsen sind, angefangen von masslos autoritaeren Lehrern bis hin zu gewalttaetigen Mitschuelern. Solche Art der sozialen "Bildung" sollte man Schulkindern ersparen, aber dazu werden sie per Gesetz gezwungen.

  1. Anonym sagt:

    das es Gesetze gibt die aus der Zeit der Monarchie stammen, ist kein Argument für ein schlechtes Gesetz.

    Links Pro bzw. Contra Hausunterricht findet man per Google massenhaft.
    Also auch kein geeignetes Mittel.

  1. Anonym sagt:

    @ anonym 27. Februar 2008 02:03:

    Ich stimme dir voll und ganz zu!

    @ anonym 27. Februar 2008 13:28:

    Damit man erkennt, ob alte Gesetze gut oder schlecht sind, wäre es notwendig, diese von Zeit zur Zeit zu überprüfen und zu überlegen, ob sie nicht den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden müssen.

  1. Anonym sagt:

    "das es Gesetze gibt die aus der Zeit der Monarchie stammen, ist kein Argument für ein schlechtes Gesetz."

    Prinzipiell ist das richtig. Aber wenn es um persoenliche Freiheiten in einer demokratischen Welt geht, die durch antiquirte Gesetze aus der Kaiserzeit eingeschraenkt werden, ist das schon ein gutes Argument.

  1. Anonym sagt:

    Der Staat ist der größte Verbrecher - über all und zu jeder Zeit - auch heute! Und wer will seine Kinder schon von Verbrechern unterrichten lassen!?

    Darum ist auch Steuervermeidung erste Bürgerpflicht!

  1. Anonym sagt:

    "Eigenes Denken unerwuenscht" - das sollte doch eher Motto der Pro-Hausunterricht Seite sein. Wenn ich mir die Befuerworter hier in den USA anschaue, die zu zwei Dritteln religioese Fanatiker sind und Kinder vor den Gefahren von Sexualkundeunterricht, Weltoffenheit, und Evolution "beschuetzen" wollen, dann kann ich nur hoffen dass sowas in Deutschland weiterhin verboten bleibt.
    Klar kann ich meinen Kindern Grundlagen beibringen. Vielleicht auch Fachwissen wo ich mich auskenne- aber alle Schulfaecher? Wohl kaum.

    Die einzige Gehirnwaesche an deutschen Schulen ist das staendige "Wiederaufarbeiten des Nationalsozialismus".

  1. Anonym sagt:

    Sehr interessant und passt zum Thema:
    http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,539862,00.html