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Wie der öffentliche Verkehr in Amerika vernichtet wurde

Sonntag, 9. Dezember 2012 , von Freeman um 12:05

Eines der erstaunlichsten Geschichten über die Vereinigten Staaten ist die Tatsache, sie hatten mal einen sehr guten öffentlichen Verkehr in den wichtigsten Grossstädten. Es ist kaum zu glauben, aber Los Angeles hatte das grösste Strassenbahnnetz der Welt in den 20ger und 30ger Jahren, mit 1'600 Kilometer an elektrifizierten Gleisen und es transportierte 80 Millionen Menschen pro Jahr in ganz Südkalifornien. Wie verwandelte sich die Stadt der Engel von einem mit fortschrittlichen sauberen öffentlichen Transportsystem ausgestattete Region, in ein von 10-spurigen Autobahnen durchzogenes, mit permanenten Staus und verstopften Strassen verschandeltes und Smog verpestetes Gebiet? Es war der grosse amerikanische Strassenbahn Skandal, oder die General Motors Verschwörung zur Zerstörung des öffentlichen Verkehrs von Amerika.

Die Red Car Strassenbahn in Los Angeles
Das Strassenbahnnetz der Red Car in Los Angeles

General Motors hat nicht nur das Strassenbahnsystem von Los Angeles zerstört. Im Jahre 1974 hat Bradford Snell, damals Jurist für das Anti-Kartell-Kommittee des US-Senats aufgezeigt, wie General Motors systematisch das energieeffiziente elektrische Transportsystem in 45 Städten im ganzen Land sabotierte, um mehr Benzin schluckende Busse, Lastwagen und Autos verkaufen zu können. Sie zwangen sogar die Eisenbahngesellschaften ihre sauberen elektrischen Lokomotiven durch von ihnen gebauten stinkenden und Russ abgebenden Dieselloks zu ersetzen, mit der Drohung, sie würden ihnen den lukrativen Transport von Autos zur Auslieferung im ganzen Land verweigern.

Snell zeigte auf, wie der elektrifizierte öffentliche Verkehr ab 1939 in Los Angeles zerstört wurde, in dem General Motors sich mit dem Ölgiganten Standard Oil of California (Rockefeller), dem Reifenhersteller Firestone und anderen Firmen die von Autos lebten zusammen getan haben, eine Dachgesellschaft gründeten, die alle Strassenbahnlinien aufkaufte, sie komplett demontierte und mit Busse ersetze. Snell sagte damals: "Die lärmenden, stinkenden Busse vergraulten die Stammkunden des Schienensystems und vertrieb sie aus dem öffentlichen Verkehr, was dazu führte, sie verkauften Millionen von Privatautos. Aus diesem Grunde ist Los Angeles heute eine ökologische Wüste."

Los Angels wurde in eine Betonfahrbahn verwandelt


General Motors bestritt so eine Verschwörung angeführt zu haben. Sie behaupteten, so oder so wäre die Strassenbahn gestorben und hätte mit Auto und Bus nicht mithalten können. Sie sagten sogar, weil die Strassenbahn ihre Gleise auf der Strasse hatte und weil immer mehr Autos sich auch darauf bewegten, wurde durch die Staus der Service immer schlechter und unpünktlicher. Das hätte die Passagiere sich von diesen Transportsystem abwenden lassen. Ein lächerliche Lüge, denn die Busse als Ersatz, die sie dann einführten, bewegten sich ja auch auf der Strasse und trugen noch mehr zur Verstopfung bei.

Die Red Car Strassenbahnen landeten auf dem Schrottplatz

Dazu kam noch, es wurde den Politikern die für den öffentlichen Verkehr zuständig waren eingeredet, Busse sind billiger zu betreiben, weil sie keine Schienen und Oberleitungen benötigen, die kostspielig in Stand gehalten werden müssen. Ach ja, dafür musste der Staat Autobahnen bauen, die viel mehr Geld kosteten. So verschwand eine Strassenbahnlinie nach der anderen bis 1950 und die letzte stellte 1961 ihren Dienst ein. In der Zeit von 1936 bis 1950 hat das Kartell, bestehend aus General Motors, Firestone, Standard Oil, Phillps Petroleum, Mack Trucks usw. über 100 elektrisch betriebene Verkehrssysteme in 45 Städten aufgekauft, einschliesslich die in Baltimore, Newark, Los Angeles, New York City, Oakland und San Diego, und verwandelte sie in eine mit Busse betriebene Operation.



Aber nicht nur General Motors war an dieser systematischen Zerstörung des elektrifizierten auf Schienen laufen öffentlichen Verkehrs beteiligt, auch andere grosse Autokonzerne wie Ford und Chrysler mischten kräftig mit. Es war eine gemeinsame und bewusste Zerstörung der Strassenbahn und der Oberleitungsbusse, um die Gesellschaft der Vereinigten Staaten in eine völlige Abhängigkeit vom Strassenverkehr mit Auto, Bus und Lastwagen zu verwandeln. Die Lobby des ineffizienten Kolbenmotors, bestehend aus Autohersteller, Ölkonzernen, Reifenindustrie und den ganzen Zulieferern war viel zu mächtig. Es gab niemanden der die elektrische Eisen- und Strassenbahn verteidigte.

Das ganze erinnert sehr stark an die Verteufelung des Hanfs durch die Konzerne auch in dieser Zeit. Siehe meinen Artikel "Warum die Wunderpflanze Hanf verboten wurde" Hinter beiden Zerstörungen von vernünftigen und den Menschen dienenden Sachen stand die auf Erdöl basierende Industrie, die mit dem 20. Jahrhundert begann. Man kann wirklich sagen, die Nutzung des Petroleums als Basis für den Transport und der Chemie, und der damit verbundenen Abhängigkeit auch der Landwirtschaft, Nahrungsherstellung, Pharmaindustrie, Textilindustrie, Luftfahrt, Schifffahrt auf den Energieträger Erdöl, ist der grösste Fluch und das grösste Unglück, dass der Menschheit jemals widerfahren ist. Es gibt mittlerweile keinen Aspekt unserer Gesellschaft, der nicht durch das Erdöl geprägt ist und ohne dem funktioniert. Ohne dieser Notwendigkeit für Öl gebe es auch keine Eroberungskriege für diesen Rohstoff. Viele Millionen Menschen sind deshalb in den letzten 100 Jahren getötet worden.

Dabei, wie ich in meinem oben genannten Artikel aufzeige, kann alles was Petroleum bietet durch Hanf ersetzt werden. Es ist wirklich eine Wunderpflanze, die der Menschheit geschenkt wurde. Sie als Droge bis heute zu verteufeln ist die wirklich kriminelle Tat. Die Propaganda dagegen ist so wirksam, dass heute noch Leute glauben, Hanf ist ganz was schlimmes. Dabei geht es gar nicht um die berauschende Wirkung, eine einseitige Darstellung der Pflanze, sondern was man alles aus Hanf herstellen kann. Da sie dadurch eine gefährliche Konkurrenz zur Petrochemie war, wurde sie zerstört. Statt die Natur zu nutzen ist es lukrativer synthetische Stoffe aus Erdöl herzustellen. Genau so geschah es mit der Nutzung der Elektrizität für den Transport. Wieso sauber und effizient fahren, wenn es auch dreckig und verschwenderisch geht? Hinter allem steckt nur die Gier und der Profit.

Es ist deshalb eine Lüge was uns erzählt wird, was für Konzerne gut ist, ist auch gut für die Gesellschaft. Die einzige Aufgabe die eine Firma hat ist Gewinn für die Eigentümer abzuwerfen, egal wie. Es gehe um die Schaffung von Arbeitsplätze ist doch ein Märchen. Es gehe um das Wohl der Gesellschaft auch. Dieser Zwang eine Rendite zu erwirtschaften und ständig wachsen zu müssen, hat dazu geführt, Raubbau an unserem Planeten zu betreiben, Eroberungskriege führen zu müssen und vernünftige und schonende Alternativen im Keim zu ersticken. Was in den Augen der Konzernbosse die Profitmaximierung behindert wird zerstört. So auch der auf Schienen und mit Elektrizität fahrende öffentliche Verkehr in Amerika. Nur, diese perverse und unmenschliche Einstellung wird uns alle zerstören. Sehen wir jetzt an der Finanzkrise, wie sie ganze Staaten in die völlige Armut treibt, und an der Möglichkeit eines bevorstehenden III. Weltkriegs, denn Krieg ist das beste Geschäft, speziell wenn die Grenze des Wachstum erreicht wurde.

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Als Fan des Schauspielers Harold Lloyd und seiner Komik, hier noch ein Stummfilm aus dem Jahre 1924, der das Strassenbahnsystem von Los Angeles als Kulisse zeigt. Wer Los Angeles heute kennt, kann sich gar nicht vorstellen, dass es so ein tolles öffentliches Verkehrsmittel einmal dort gegeben hat.


insgesamt 23 Kommentare:

  1. Unknown sagt:

    tja, was alles so verschwiegen wird ...

    video "das hanf-auto"

    https://www.youtube.com/watch?v=2yitzzSjpjM

  1. Weber sagt:

    In Europa wurde aber auch das Straßenbahnsystem zerstört. Etwa in vielen französischen Städten wurden auch fast alle durch Busse ersetzt. Einzig im deutschen Sprachraum und in Osteuropa fuhren die Straßenbahnen weiter. In Frankreich werden die jetzt wieder langsam eingeführt.

  1. Weber sagt:

    In Europa wurden die Straßenbahnen auch entfernt. Etwa in Frankreich wurden die genauso durch Busse ersetzt. Einzig im deutschen Sprachraum und in Osteuropa fuhren die Straßenbahnen weiter. In Frankreich werden die Straßenbahnen jetzt wieder gebaut.

  1. MastaFu sagt:

    Bis vor 10 Jahren hatten sich die Auto- und Bushersteller in der Türkei gegen die Ausweitung des Schienennetzes gestellt und dafür die Regierungen erpresst und bestochen! Sie wollten halt mit aller Macht ihre Busse verkaufen! Der Bus sollte als einziges Verkehrsmittel zwischen den Städten fahren! Der Zugverkehr war keine Alternative, da zu alt, zu langsam, zu unkomfortabel. Flüge waren zu teuer für die Normalbürger oder es gab einfach keine Flughäfen in der Nähe. Dadurch ist der Busverkehr zwischen den Städten seit Jahrzehnten enorm angestiegen.

    Die jetzige Regierung hat das Schienennetz stark ausgebaut. Sogar Hochgeschwindigkeitszüge und -trassen sind nun in Betrieb! Um die Straßen zu entlasten und eine Alternative gegen den Busverkehr zu bieten, werden weitere Hochgeschwindigkeitstrassen mit Hochdruck gebaut.

    Es geht also auch anders. Man muss sich nur gegen die gierigen Monopolisten zu stellen!

  1. 3DVision sagt:

    zitat...Dazu kam noch, es wurde den Politikern die für den öffentlichen Verkehr zuständig waren eingeredet...

    Nicht eingeredet Freeman,denen wurden gewaltige Summen überwiesen.
    Hey!Es sind Politiker!:/

  1. 3DVision sagt:

    Ot:
    Leute schaut euch das mal an.
    Ein Schelm der dabei böses denkt.
    Jetzt haben wir doch einen guten Grund,massiv in Syrien einzugreifen mit Truppen und Panzer.

    Am 8. Dezember ist auf dem Internet-Videoportal YouTube von den syrischen Rebellen ein Video hoch geladen worden, in dem angeblich die Opfer eines chemischen Angriffs von der Assad-Armee dargestellt sind. Im Video kommen die syrischen Zivilisten vor, einigen von ihnen sind bereits tot, ihre Gesichter wurden vermutlich von einem Reagens entstellt. Die Rebellen behaupten, das Video sei in den Vororten von Aleppo aufgenommen worden.


    http://www.youtube.com/watch?v=SN5Zo7ggHNc&feature=player_embedded

  1. REBELL sagt:

    eine, wenn auch kleine parallele gibt es in meiner schönen stadt brandenburg an der havel, das genaue jahr kann ich auf die schnelle nicht sagen ich schätze es war ende der 90ger. da wurde die verbindung nach Kirchmöser auch einige strassenbahnlinien durch busse ersetzt, ein fataler fehler wie wir brandenburger heute wissen

  1. drdre sagt:

    Geschickt hat es nicht nur der Rockefeller Clan verstanden, seinen Einfluss auf die Politik zu nutzen und mit Hilfe seiner Mrd. seine Vorteile weiter auszubauen. Auch wenn dies zu Lasten der Bürger der USA ging. Aber das ist ja im Lande des unbegrenzten Mammon kein Verbrechen, sondern eine Grosstat. Denn Ausbeutung und Bereicherung gehört ja dort zum guten Ton. Daher sind Fehlentwicklungen vorgezeichnet.
    Zumal kein gewählter Vertreter sich dieser Problematik annahm. Denn wer will sich schon unbeliebt machen, bei den Reichen und Mächtigen.

  1. IrlandsCall sagt:

    Es gibt auch hier in Europa einen schönes Skandal. In Wien war das Ganze:
    "Cross Border Leasing - alles verkauft, verleast, verzockt! - was Generationen wie Kreisky und Co mit Mühe aufgebaut haben, auch mit Kredite und Schulden, die Häuser und Wälder Österreichs, Kraftwerke, Wasserversorgung, Bahn und Schienen bis zum letzten Kanalrohr in der Stadt ist an eine Gesellschaft verkauft worden und wir alle zahlen jetzt Miete für unser eigenes Eigentum" http://www.der-wiener.at/cross_border_leasing.html

  1. axgouk sagt:

    ... es scheint wirklich in allen Fragen die Grundlage des übels zu bleiben: die ALLMACHT des ÖL´s

  1. Auch in Bayern war die Hand der Automobil- und Ölindustrie deutlich spürbar in der Gestaltung der Fahrpläne der öffentlichen Verkehrsmittel. Zum Thema Hanf: wir dachten an die Herstellung von Taschen aus Hanf, die für alle Einkäufe benutzt werden können, statt der allgegenwärtigen Plastiktüten. Sogar Gefäße, ähnlich Plastikgefäßen, lassen sich aus Hanf herstellen, es ist wirklich eine Wunderpflanze, Kein Wunder, daß die Nylonindustrie es sogar für illegal erklären musste, um konkurrieren zu können. Wir sind auf der Suche nach Hanfherstellern, und auch für Menschen, die Hanf herstellen, ist es einigermaßen kompliziert, Genehmigungen für den Anbau zu bekommen... Und wenn Euch ein kleiner Ausschnitt der Folgen der allgegenwärtigen Ölindustrie interessieren, googlet "Xenoestrogens".

  1. D. Hartmann sagt:

    Es gibt ein kleines aber feines Buch, was ich in diesen Kontext empfehlen kann.

    von Karl Otto Hensering

    "Ein Planet wird vergiftet"

    Da werden noch mehr solche Kartellentscheidungen beleuchtet...

  1. couchlock sagt:

    Los Angeles ist ein Mekka der kaputten Seelen, der isolierten Menschen mit gescheiterten Träume und eine Stadt der Gewalt...
    und über allem der ewig blaue Himmel...

  1. admin sagt:

    Das ist natürlich schade, wie zweideutig man mit der CO2 Keule umgeht. Auf der einen Seite wollen uns gewisse Damen und Herren weiß machen, dass CO2 schädlich ist und auf der anderen Seite will man nicht auf den Komfort verzichten.

    Also in Wien und Prag ist das Straßenbahnsystem sehr gut ausgebaut. Was ich aber noch unbedingt eingeführt werden muss, ist, dass alle Autos aus dem Stadtkern verbannt werden. Stattdessen sollte man Elektroautos einführen im Car sharing Modus. In Wien gibt es die Möglichkeit per Handy sich ein Auto zu mieten und das binnen 10 min. Aber nur eine bestimmte Anzahl sollte verfügbar sein, sonst haben wir das selbe Problem wie mit den normalen Autos bezüglich Stau und so.

  1. Unknown sagt:

    Danke für den Artikel. Das Thema Verkehr und Infrastruktur ist äußerst wichtig und verdient weit mehr Beachtung!

    Zum Thema: Die Straßenbahnen wurden in den USA erfolgreich ausgerottet, von dereinst 36.000 Fahrzeugen ist kaum noch eine Hand voll übrig und in Betrieb. Well done GM & CO. Das öffentliche Verkehrswesen für eine Metropole wie LA ist derart lächerlich dass es schon wieder zum weinen ist. Gerade einmal 140km Schiene stehen zu Verfügung (in Berlin sind es 770 km U-Bahn, S-Bahn und Metrotram). Die Stadt ist ein permanenter Verkehrsinfarkt, das Wort SMOG wurde übrigens in LA erfunden. Auch wurde doch hohe Zölle der massenhafte Import von relativ effizienten Fahrzeugen aus EU und Japan verhindert so dass Spritsparen oder moderne Technologien nie ein Thema der US Autobauer war.

    Bezeichnend für den Zustand des ganzen Landes ist das Projekt "California High-Speed Rail".
    Die Idee dahinter ist, die Metropolregionen Sacramento - LA - San Francisco mit einer bis zu 400 km/h schnellen Hochgeschwindigkeitstrasse zu verbinden. Die Reisezeit (immerhin gut 800 Meilen) sollte damit von zur Zeit gut 12h auf 3h gedrückt werden. Es wurde sogar 2008 ein Volksentscheid über das Projekt durchgeführt (ACHTUNG DEMOKRATIE ALARM!!!), die Wähler entschieden sich für die Schiene.
    Dank Streit um die Trassenführung und div. "Umweltbedenken" (lach) ist bis heute nicht ein Meter Schiene verlegt worden, das Projekt ist quasi tot.
    Nicht zuletzt haben sich die Medien auf das Thema eingeschossen, den Leuten wird Angst vor den hohen Kosten für den Steuerzahler gemacht und dass sich das Projekt nie rechnen wird. http://www.youtube.com/watch?v=8wFJZCF1V0w
    Dass ein Jahr Krieg dem Steuerzahler ein Vielfaches kostet wird allerdings gerne verschwiegen, von den "Bankenrettungen" ganz zu schweigen...
    Jetzt wird darüber nachgedacht die Highways und Flughäfen weiter auszubauen. Die Kosten hierfür sind kurzfristig geringer, mittel- und langfristig natürlich ein vielfaches teurer

    Die Bevölkerung der USA (und speziell in CA) wächst rasant, die Infrastruktur ist jedoch jetzt schon am Limit und kann kaum noch mehr leisten. Straßen, Brücken, Strom und Gasleitungen, Kanalisation und Wasserversorgung sind auf dem Niveau eines dritte Welt Landes, das kann nicht gut gehen! Selbst zw. Moskau und St. Petersburg fahren Hochgeschwindigkeitszüge (entwickelt und gebaut von Siemens in Deutschland). Und während in China und Japan die ersten Magnetschwebebahnen jeden Rekord brechen tuckern Amerikas Züge mit kaum 80 km/h durch die Pampa.
    Genug Dollars gibt es nur für Krieg und wahnwitzige Rüstungsprojekte und die armen armen Banken, aber selbst für die notwendigste Infrastruktur ist kein cent mehr zu holen.

    Überhaupt wäre die US Industrie (oder das was davon übrig ist) nicht in der Lage einen "Bullettrain" zu bauen, die Züge müssten wohl aus EU oder Japan importiert werden.

    Am Zustand seiner Infrastruktur kann man gut den Zustand eines Landes erkennen. Währen in China bis 2020 50000 km Schnellfahrstrecke stehen soll und in Frankreich oder Japan es quasi keinen Inlandsflugverkehr mehr gibt werden die Amerikaner in 10 Jahren mit ihren Sprit fressenden Trucks im Schneckentempo über kaputte Straße und Brücken, von Stau zu Stau richtung Stau fahren.

    Leider leider hat sich Deutschland unter der Regierung Kohl vom Transrapid verabschiedet, wäre das Projekt wie geplant (Großes C von Hamburg via Rhein / Ruhr / Stuttgart nach München, später im Zuge der Wiedervereinigung eine Ringbahn zurück nach Berlin via Nürnberg), hätten wir heute das mit Abstand schnellste und modernste öffentliche Verkehrssystem der Welt und der Transrapid würde sich in aller Welt verkaufen...
    Zumindest wird an den ICE Trassen weiter gebaut...

    Für die USA verliere ich schön langsam jede Hoffnung auf Besserung. Das Land hat unendlich viel Potential und einer Verfassung die den Namen auch verdient. Die Gründerväter der USA schlagen in ihren Gräber Saltos wenn sie das Land heute sehen könnten...

    bitte mehr zum Thema Verkehr und Infrastruktur weltweit danke!

  1. @unknown
    Schöne Zusammenfassung von Alternativen und Ist-Zuständen
    Diese pervertierte Infrastruktur ist Ausdruck einer grundsätzlich falschen Orientierung

    Der ganze Schlamassel beginnt bei der leicht verfügbaren Konzentration von Energie durch die Nutzung des Erdöl seit Beginn des letzten Jahrhunderts.

    Mit dieser Energie wurden

    Wüstenstädte gebaut (z.B. Las Vegas, Naher Osten usw.),
    Megastädte überhaupt möglich gemacht
    das Transportssystem auf diese ausgerichtet (Flugverkehr, Strasse statt Bahn etc.),
    die Energieerzeugung an der Wurzel konzentriert (Kohle und öl Statt dezentral)
    Machtstrukturen unterstützt (z.B. die “Schwestern” der Ölkonzerne und Petrodollars)
    Finanzstrukturen pervertiert (z.B. Goldmann Sachs statt Raiffeisen)
    Infrastrukturwüsten geschaffen ohne Zukunftsperspektive
    Die Landwirtschaft darauf ausgerichtet, energetisch mit hohem Einsatz zu fahren
    Die politische Perversion unterstützt, manche nennen dies Klassengesellschaft und Imperialismus, andere Machtstruktur oder Indivuiduell begründetes Versagen der Bürgergesellschaft

    Wenn also
    in 30 Jahren oder 50 oder 70 – ist im Prinzip egal, ist nur eine Frage des Umstellungsdrucks –

    wenn also
    in 50 Jahren die konzentrierte Energie knapper wird und damit teurer

    dann sind

    z.B. die Wüstenstädte in Las Vegas Schrottimmobilien
    z.B. die Autobahnen von LA Betonwüsten
    z.B. das Transportsystem grundsätzlich anders zu organisieren
    z.B. die Warenströme lokaler
    z.B. die Nahrungserzeugung anders organisiert und technisiert, lokal und international

    Warum nicht schon heute dieses vorbereiten?
    30 Jahre vergehen schnell, dann haben eure Kinder die ersten Kinder, wird doch schön!

    Nicht nur der Abwehr von Entwicklungen, sondern auch der Alternative dazu gilt es Sorge zu geben.
    Vieles dazu ist bekannt, die Umsetzung bedarf immer des Einzelnen, also worauf wartet ihr?

  1. mikem777 sagt:

    Teil 1

    Hey Freeman, ich bin übrigens auch ein Fan und stolzer Besitzer der Gesamt-Kollektion von Harold Lloyd. Den Film mit der Strassenbahn habe ich mir vor etwa 2 Wochen angesehen. Also langsam wird es unheimlich hier.

    Geldgier mag ja die Menschen zur Leistung anspornen, aber nicht unbedingt zu guten Taten.

    Die Konzerne tun eben das, was deren Aktionäre von ihnen erwarten. Und die erwarten eine satte Dividende und steigende Aktienkurse. Ob die Gesellschaft als ganzes dabei zugrunde geht, ist ihnen meistens egal.

    Ob der öffentliche Verkehr sinnvoll ist, kann man nicht so generell sagen. In manchen Regionen vermutlich nicht, in manchen Regionen aber schon. Die Frage ist, ob man einen staatlich subventionierten flächendeckenden öffentlichen Verkehr auch für die Regionen will, bei denen die Kosten höher sind als die Einnahmen. Finanziert wird das ganze dann durch eine Quersubventionierung mit den Gewinnen aus den lukrativen Regionen.

    Das Grundproblem besteht aber darin, dass Politiker schlicht nicht für die Bevölkerung arbeiten, sondern für die Elite. Man kann es so sagen: Auch dann, wenn ein öffentliches Verkehrsnetz im Interesse der Allgemeinheit wäre, auch dann würde es vermutlich keines geben in den USA.

    Eine Finanzierung durch den Steuerzahler müsste man vermutlich ablehnen, da Steuern eine Form der Nötigung und Erpressung darstellen. Man denke da an Subventionen für die Oper, die kaum noch jemand besucht ausser eben die Elite. Der Markt regelt solche Dinge ganz gut. Wenn die Leute etwas wollen, dann gibt es auch eine Nachfrage danach, und dann sind sie auch bereit Geld dafür auszugeben. Auch das ist eine Form von Demokratie. Vielleicht die einzige Form, die wir tatsächlich noch haben.

    Ob die Bahn tatsächlich noch zeitgemäss ist, ist etwas schwer zu sagen. Wenn man an die Milliarden an Subventionen der SBB durch den Bund denkt, da fragt man sich schon, ob man hier nicht einen Dinosaurier für Eisenbahnromantiker finanziert. Oder man denke an die astronomischen Kosten für die NEAT. Marktgerecht sind solche Projekte jedenfalls nicht, denn sonst liessen sich private Investoren dafür finden.

    Die Idee ist folgende: Immer wenn sich kein dummer Investor für ein idiotisches Projekt finden lässt, dann bittet man den Steuerzahler zur Kasse - siehe Kernfusion oder die NEAT oder auch das CERN.

    Worauf Freeman hier aber eigentlich hinaus will, ist die Tatsache, dass der freie Markt überhaupt nicht mehr richtig funktioniert, dass er verzerrt wird durch Preisabsprachen, Kartelle und Korruption. Konzerne verschaffen sich selbst Aufträge für Projekte, die niemand im Markt will, indem sie Politiker schmieren, und da macht man sich eben den Staat zum Auftraggeber. Oder ist Euch noch nie aufgefallen, dass die Strassen viel öfter aufgerissen werden, als dies eigentlich nötig wäre? Die Baumafia lässt grüssen.

  1. mikem777 sagt:

    Teil 2

    Wann immer die herrschende Klasse ihre Monopole der Macht, Energie oder Information bedroht sieht, dann werden gegen alle Regeln des freien Marktes Politiker bestochen, die dann im Markt intervenieren sollen, um es den Eliten recht zu machen. Man denke da nur an die Bailouts für die Banken, die gegen alle Regeln des freien Marktes verstossen. Natürlich ist das Gerede der angeblichen Systemrelevanz nur dummes Geschwafel, um den Leuten Angst zu machen. Lehmann Brothers gibt es nicht mehr, und die Welt ist nicht untergegangen.

    Genau so gut könnte man jeden von der Insolvenz bedrohten Konzern für systemrelevant erklären. Gibt es überhaupt auch nur einen Industriezweig, der nicht "systemrelevant" ist? Oder man denke an Krieg, auch so ein durch Steuern finanzierter Irrsinn. Welcher private Investor wäre so verrückt einen Krieg zu finanzieren - es sei denn er finanziert wie die Rothschilds beide Seiten.

    Natürlich können Konzerne auch ohne staatliche Kollaboration in den Markt eingreifen und diesen manipulieren. Ein Erdölkonzern kann zum Beispiel einfach den Hersteller von Bahnen und Bussen aufkaufen, oder private Bahnbetriebe direkt aufkaufen, um diese dann still zu legen. Oder er kann die Preise absichtlich so erhöhen, um die Kunden in andere Transportmittel zu vertreiben, die dann eben von Erdöl abhängig sind.

    Einerseits braucht man also mehr Staat, um solche Manipulationen zu unterbinden, aber andererseits braucht man weniger Staat, dort wo der Staat selbst dazu benutzt wird solche Eingriffe in den Markt im Interesse der Elite vorzunehmen. Das Prinzip der Anarchie scheint auch nicht zu funktionieren, denn sobald man ein Machtvakuum hat, wird dieses von den üblichen Verdächtigen ausgefüllt, was die Situation dann noch schlimmer macht.

    Mit der zunehmenden Komplexität der Welt scheint der einfache Bürger einfach überfordert zu sein die Zusammenhänge noch zu verstehen, was es den finsteren Akteuren dann sehr leicht macht diesen hinter's Licht zu führen. Wer überfordert und verwirrt ist, den kann man ganz leicht täuschen. Man muss heute ja fast schon ein Universalgenie sein, um die Zusammenhänge noch einigermassen zu überblicken. Es ist dann für den Bürger eine grosse Versuchung sich in einfache Erklärungsmodelle zu flüchten im Sinne von "Bin Laden ist der Urheber von allem Bösen und er hat das WTC vernichtet".

    Die tatsächlich im Hintergrund bestehenden komplexen Strukturen der Macht, die zur Vernichtung des WTC geführt haben, überfordern den einfachen Menschen. Die Akteure der Macht verstehen es wie immer geschickt diese Schwäche der einfachen Leute für sich zu nutzen. Und genau solche komplexen Machtstrukturen bestehen eben in sämtlichen Bereichen, wie auch bei der historischen Entwicklung des öffentlichen Verkehrs. Man könnte sagen, die öffentliche vom Bürger geglaubte Variante der Zusammenhänge ist eine Märchenstunde im Sinne von "wie sagen ich's meinem Kinde".

  1. mikem777 sagt:

    Teil 3

    Mit plumpen links respektive rechts-ideologischen Konzepten kommt man hier jedenfalls nicht weiter. Die Eliten arrangieren sich immer mit jeder politischen Richtung.

    Das Grundproblem scheint eher die grundsätzliche Ignoranz des Wählers zu sein, der nicht erkennt, dass selbst die Informationsmittel, das Schul- und Hochschul-System zu einer von der Elite gekauften Industrie geworden sind, die den Zweck haben ein Massenprodukt herzustellen, und zwar das Produkt gleich geschalteter angepasster und unterwürfiger Gedanken in den Köpfen der Menschen.

    Die Menschen verlassen sich zu wenig auf ihre persönlichen Erfahrungen, wenn es um die Bewertung von Sachverhalten geht, und sie verlassen sich zu sehr auf das, was korrupte Schreibhuren ihnen eingeredet haben.

    Da kann es noch so viele Chemtrails am Himmel geben, wenn davon nichts in der Zeitung steht, dann existieren diese für die Menschen ganz einfach nicht. Da kann es noch so offensichtlich sein, dass in das WTC-7 kein Flugzeug geflogen ist, so lange davon nichts in der Zeitung steht, so lange existiert der Widerspruch für die Menschen ganz einfach nicht. Die Leute erkennen einen Widerspruch nur dann, wenn man ihnen erlaubt hat einen Widerspruch zu erkennen.

    Darauf zu hoffen, dass die Masse endlich erwacht und ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt, wird wohl die Garantie für den Niedergang dieser Menschheit sein. Und zu glauben die Elite werde uns erretten, ist eine wohl nicht weniger naive Vorstellung. Manchem ist der letzte Führer ja noch in guter Erinnerung, und auf die neuen selbst erwählten Welt-Führer können wir gerne verzichten. Es bleibt zu befürchten, dass die Menschen wohl nur aus ihrem Leid lernen werden, dass sich aus ihrer Ignoranz unzweifelhaft ergeben wird.

  1. Googol sagt:

    Weiteres Ergebnis des Auto-Lobbyings: In der EU muss der ÖPNV (öffentlicher Peronennahverkehr) kostendeckend arbeiten. Eine Quersubventionierung ist rechtlich cciht zulässig, so dass Sozialtickets oder andere Vergünstigungen nicht gestattet sind. Auch war es gesetzlich ausgeschlossen, aus dem Konjunkturpaket Gelder in den ÖPNV zu stecken.

  1. pit sagt:

    Es gibt einen ganz einfachen Begriff für diese ganzen Verbrechen, "Kapitalismus". Sie werden erst dann wieder zufrieden sein, wenn sie aus Menschenhaut Lampenschirme bauen lassen.

  1. Ella sagt:

    Zu den sehr guten Kommentaren ueber die Situation des oeffentlichen Nahverkehrs in US of A. moechte ich mal wieder meinen eignen Senf bzw. Erfahrungsbericht dazugeben.

    Teil I:

    In meiner KLeinstadt in der ich lebe und die eine ziemliche grosse Flaeche hat, gibt es sogar ein Bus System, das folgendermassen funktioniert.
    Es gibt fuenf bussrouten fuer die Stadteile und zur Mall.
    Diese Busse fahren nur von 8 morgens bis 5 Uhr abends und am Wochenende gar nicht.
    Es gibt zwar gelegentlich Busshaltestellen doch ohne Fahrplaene. Also wartet man einfach bis der Bus irgendwann kommt.
    Puenktlichkeit kann man eh vergessen, denn der Bus haelt wann immer jemand aussteigen will

    Am besten man geht zum Marktplatz der Haupthaltestelle, von der der Bus jede Stunde in die Mall faehrt.
    Um die Mall herum und die zwei kleineren Shoppingmalls faehrt er dann Circles und nimmt Leute mit die an den Ausgaengen der Mall oder Geschaeften warten.
    Die Leute die in der Mall arbeiten oder in Chinamarkt, der ein Stueck weiterweg von der Mall steht, jedoch nicht in der selben Municipality muessen laufen, Taxi ordern oder selbst fahren.

    Es gibt zweimal am Tag einen Greyhoundbus in die next groessere Stadt, die ca. 60 Meilen entfernt ist.
    Die lokale Eisenbahnlinie wurde vor ca. 40 Jahren abgeschafft.

    Als ich erst kurz hier lebte, war ich noch der Meinung mit dem Bus fahren zu koennen.
    Das aenderte sich jedoch als ich einmal zu einer Arztpraxis wollte, die 2 Meilen vom Marktplatz weg war.
    Der Bus fuhr puenkltich los, doch brauchte fast eine Stunde, da er an jedem dritten Haus anhielt, wenn Leute aus- oder einstiegen,
    und sogar noch eine kleine extra Runde zum haus eines Behinderten Mannes drehte.
    Das war auch meine letzte Busfahrt hier, da laufe ich lieber, falls wir nicht gerade im Schnee versinken.

    Fahrrad ist auch keine Moeglichkeit, wegen der Schlagloecher auf der Strasse der schmalen und Stolperplattengesteige und auch da die Amis nicht gewohnt sind auf Fahrradfahrer zu achten. Fahrradwege gibt es keine.
    Allerdings kann man auf den Countystrassen am Seitenstreifen ganz gut radeln.

    Jeder ist aufs Auto angewiesen egal welchen Alters. Ich hatte einen Fenderbender mit einem
    92 jaehrigen Mann, der sein Auto nicht sah.
    Auch 16 jaehrige Teenager traue ich nicht.
    Da es ja keine Ortsgrenzen gibt und die Leute ueberall in die Pampa bauen, kann es passieren dass man 55 Meilen faehrt und jemand ganz langsam vor einem aus der Ausfahrt gezockelt kommt und man eine Vollbremsung hinlegen muss.

    Unsere Kleinstadt hat jedoch einen sogenannten "internationalen" flughafen" Zweimal am Tag fliegt hier eine Zubringermaschine nach Chicago.
    Dieser Flughafen wird sonst fast nur von Privatflugzeugbesitzern ,benutzt
    jedoch von den County Steuerzahlern finanziert.

  1. Ella sagt:

    Teil II:

    Um eine Vorstellung von unserem Flughafen zu geben: Letztes Jahr ist ein Flugzeug im Landeanflug mit einem Reh zusammengestossen.

    Einige Farmer hier haben uebrigens ihr eignes Kleinflugzeug auf einer Wiese neben ihrem Haus stehen.


    Vor ca. sieben Jahren reisste ich fast vier Tage mit Armtrak von Ostkueste zu Westkueste.
    Diese Zeitspanne enthiel auch lange Warte und Umsteige Zeiten in Chicago und Seattle Oregon und endete mit einer Bussreise zweistuendigen Busfahrt in eine Kleinstadt Oregons.

    @Chouchlook sieht das uebrigens richtig was er ueber LA schreibt.
    Die Leute hier nennen es auch die Irrenanstalt ode das Asylum Amerikas. .

    Diese Reise war ein besonderes Erlebnis.

    Die Schienen gehoeren den Frachtfirmen.
    Der Armtrakzug darf die nur benutzen und hat auf die Frachtzuege die Vorfahrt haben zu warten.
    Das fuehrt zu massiven Verspaetungen.
    Oft fuhren wir puenktlich aus dem Bahnhof raus und warteten dann eine Stunde auf den durchfahrenden Frachtzug. Niemand regt sich darueber auf, dass Zuege regelmaessig Verspaetungen von bis zu einer Stunde haben.
    Es kann aber auch vorkommen, dass sie viel zu bald ankommen, da sie nicht auf Frachtzuege warten muessen.
    Stromprobleme gab es auch so stand unserer Zug in Oregon zwei Stunden im Dunklen auf der Strecke.

    Die Vorteile sind vor allem wenn man ein Schlafwagenabteil hat der service.
    Essen , Fruehstueck, Lunch und Dinner und alkoholfreie Getraenke sind inklusiv, wenn man ein Schlafwagenabteil bucht.

    Der Schlagwagenstuart sorgt dafuer, dass alles bestens ist z.B. Bett gerichtet und aufgeraeumt.

    Es gibt einen Aussichtswagen mit Bar, Weintesten und Filmvorfuehrungen.

    Der Service geht soweit dass auf kleineren Bahnhoefen zwischenzeitlich eine Pause fuer Raucher eingelegt wurde.

    Beim Umsteigen z.b. in Chicago, das der Hauptdrehpunkt der Armtrakzuege ist, kann man die Privatlounge benutzen und dass Gebaeck unter Aufsicht lassen, dies ist alles inklusiv.

    Deutsche Masstaebe wie Puenktlichkeit und Technik betreffend darf man hier nicht ansetzen.
    Jedoch lerntm man interessante Menschen kennen und hat ja genuegend Zeit sich mit ihnen zu unterhalten.