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Wie die Medien die Realität fälschen

Mittwoch, 11. Juni 2008 , von Freeman um 01:50

Am 17. November 1997 wurden 62 Touristen, davon 35 Schweizer, am Tempel des Pharaos Hatschepsut in Luxor Ägypten durch einen Terroranschlag getötet.

Die grösste Schweizer Boulevarzeitung "Blick" hat das Orginalfoto gefälscht und das ablaufende Wasser vom Tempel (unten), durch digitale Manipulation in einen roten Blutstrom verwandelt (oben), und das Foto mit dem Bericht darüber dann so veröffentlicht.



Die ägyptische Tourismusindustrie erlitt für mehrere Jahre einen erheblichen Schaden wegen der ausbleibenden Gäste die Angst hatten, auch wegen dieser Dramatisierung und Manipulation der Realität durch die Medien.

Dieser Anschlag war ganz klar ein Verbrechen, aber was fälschen die Medien sonst noch, um uns zu belügen? Nichts, absolut nichts kann man mehr aus TV, Zeitungen und Zeitschriften als echt und der Realität entsprechend annehmen.

Weitere Fotofälschungen kann man bei Scientific American sehen.

insgesamt 17 Kommentare:

  1. Anonym sagt:

    Traurig aber wahr.

    Wer mit diesem Hintergrund die Berichte über Israel (nichts gegen den "Otto-Normal-Verbraucher" in Israel) in den Medien verfolgt wird bemerken, dass Auslassung auch ein sehr effektives Mittel ist. Falls doch mal ein Reporter unangenehme Fragen stellt wird sofort auf das Leid und dass sie sich doch nur wehren hingewiesen. Annexion fremder Staatsgebiete durch Siedlungspolitik mit der Begründung "Staatsicherheit"? Was würden wir Schweizer sagen wenn Deutschland in Schaffhausen siedeln würde mit der Begründung dass Deutschland verhindern wolle dass sich in diesem Vorposten "Fundamentalisten" verstecken und das Deutsche Staatsgebiet gefährden würde? Wenn Deutschland die Energielieferungen einstellen würde?
    Informationen sind immer Standpunkt relevant und wer sich von den Medien einen Standpunkt aufzwingen lässt wird ein Schaf bleiben dass Blick oder Bild-Schlagzeilen wiederholt (die Schafe bilden in George Orwells Animal Farm ein fester Bestandteil der Macht der Schweine, wer den Autor nicht kennt, ich kann ihn nur empfehlen).

  1. Anonym sagt:

    Man muß das vielleicht mal so sehen, dass unser Gehirn durchaus betrogen werden will. Denkt an die vielen optischen natürlichen Täuschungen, denen man aufsitzen kann.
    Das machen sich halt einige Strategen immer wieder zu Nutze.
    Damit muß man rechnen.

  1. Anonym sagt:

    Es werden Unsummen für psychologische Gutachten ausgegeben, um das Konsumverhalten der Menschen zu beobachten und es wird auf diesem Weg versucht, dieses auch zu steuern. Ständig sitzen wir den optischen Täuschungen auf, wie z.B. an der Fleischtheke, welche günstig ausgeleuchtet wird. Die Reihe der Manipulationen ist elend lang.

    Wenn Regierungen "False Flag Operationen" machen können, ist es nicht abwegig für die Medien irgendwelche Fotos zu verändern. Irgendwie macht sowieso jeder was er will und der gemeine Bürger schluckt was ihm vorgesetzt wird.

  1. Anonym sagt:

    Nein, damit muss man nicht rechnen. Es ist Betrug, so einfach ist das.

    Die Medien haben eine sehr hohe Verantwortung, da ist sowas unverzeilich!

  1. Anonym sagt:

    Da hab ich auch noch einen: damals war in den Nachrichten (ich denke es war pro7 oder rtl) ein Bericht mit Interview vor dem Kairo Nationalmuseum, zufällig wurde ein Freund von mir (Halbägypter aus München) dort zu dem Vorfall befragt und wie es sich abgespielt hat. Ich hab ihn dann zuhase drauf angesprochen weil es doch recht krass war. Er hat mir dann erzählt er war nur zufällig vor dem Museum und wurde angesprochen um bei dem Interview "mitzumachen". Bei dem Vorfall war er überhaupt nicht dabei. Soviel zu Medien und wahrheitsgetreue Berichterstattung

  1. Anonym sagt:

    Und die Medien sind noch FREI und machen sowas, ist es dann nicht schon fast trauig, dass wir solche freie Medien haben?

  1. Anonym sagt:

    Aber eingendlich sollte sich in unser Hirn eingebrannt haben, das nichts so ist wie wir es in den Medien sehen und hören können.
    Entweder ist die Welt extrem schön oder es herrscht extrem viel Gewalt.EXTREM eben. Es ist wie in einem Film, nur wo viel Blut fließt, klingeln auch die Kassen.
    Politisch gesehen ist das nix anderes.

  1. Anonym sagt:

    Ob dieses Blatt mit Absicht Ägyptens Tourismus schädigen wollte, da bin ich mir nicht sicher. Eher wollte es mit einem blutroten Blickfang die Verkaufszahl erhöhen.

  1. Anonym sagt:

    Manches ist halt Schall und Rauch,
    einiges Lug und Trug , und das was der Mensch am wenigsten glauben will ist noch immer die Wahrheit.
    Selbst in nicht manipulierten Bildern ist er mit Vorliebe geneigt Dinge zu erblicken die allein auf Illusionen basieren.
    Beste Beispiel ist der 9.11.01 in New York.
    Seit diesem Datum muß auch die Geschichte der Physik offensicht-lich neu geschrieben werden, denn Mill. Menschen haben mit
    „eigenen Augen“
    die Folgen gesehen, als Kerosin Stahl zum Schmelzen brachte.

  1. Anonym sagt:

    Wo bleiben die Klugscheißer die
    wieder alle als paranoide Verschwörungstheoretiker bezeichnen?

    Das war doch besimmt alles zufällig
    oder ein versehen.
    Oder wurde die rote Farbe verwendet
    wiel sie einen schönen Kontrast bildet.

    So ein hanebüchener Unsinn !?

  1. Anonym sagt:

    ZITAT - "Nichts, absolut nichts kann man mehr aus TV, Zeitungen und Zeitschriften als echt und der Realität entsprechend annehmen."

    Und genau das sollte sich ändern, wenn man bedenkt, das die Nachrichten-Dienste im Internet noch in den Kinderschuhen stecken. Die großen News-Dienste (z.B. Google) steuern im Internet die Verbreitung von manipulierten Bildern und Artikel. Vielmehr aber noch deren Sortierung, Auswahl, Filterung. Dagegen gibt es (noch) kein Konzept, um den normalen Internet-Nutzer zu erreichen.

    "Die gedruckte Zeitung ist nur ein Druchgangsstadium" - so heißt es bereits Anfang des vorigen Jahrhunderts. Und das ist wahr. Doch wer unvorbereitet in die neue Medienlandschaft eintritt wird sich wundern. Noch manipulativer, noch einseitiger und komplizierter als es das alte Printmedium eh schon war. Der Mensch ist hingegen aufgerufen, kompetent mit Nachrichten umzugehen. Die werden ihm nämlich, ob er will oder nicht bald um die Ohren gehauen werden.

    Übrigens ist mir ein unrealistisches Bild wie das gepostete noch eher akzeptabel, da es sich wohl "nur" um (billige) Effekt-Heischerei handelt, als um Manipulation der Leser. Nur wenige werden wohl diesen "Blutfluss" nicht als "Bildbearbeitung" erkennen. Trotzdem gehört es nicht in eine Berichterstattung. Schwieriger sind die 9 anderen Fotos aus der Quelle. Die stellen Sachverhalte wirklich in ein falsches Licht. Und vor diesen graut es mir.

    Frei nach "1984": Wir machen die Vergangenheit.

  1. Anonym sagt:

    Ciao Freeman,

    Interessant ist auch, dass beim Germanys next Topmodell (wieso überhaupt dieser Titel in Englisch sein muss weiss kein Schwein) alles getürckt war und die Siegerin schon von Anfang fest stand. Es kursierte eine Liste auf der stand, welche Bewerberin bei der jeweiligen Sendung gehen muss.
    Unterhalten ist die Leute unten halten. Genauso wie Unter-Richten, die Leute nach untern richten.

    Die deutsche Sprache ist sehr ausdurcksstark.

    Weiter so Freeman. Wann starten wir unsere Motrorad - Freundschaftreise in den Iran ?

  1. Anonym sagt:

    hallo Freeman, hab was für dich!

    Staatlich organisierte Kriminalität in der Schweiz
    Eingabe 7 – Das kriminelle Netzwerk: Freimaurer und Konsorten

    http://www.pfui.ch/downloads/eingabe7andiebvers.pdf

  1. Anonym sagt:

    Die Gäste sind ausgeblieben wegen 62 erschossener Touristen und nicht wegen einer doofen Zeitung. Mir war dieses Foto unbekannt. Warum war da Wasser ? Ich glaube da gibts nicht mal ne Toilette. Die sind da vermutlich mit einem Tankwagen rauf um das Blut wegzuspülen.
    Wie auch immer, ich war 2003 in Luxor. Es ist phantastisch, schlichtweg atemberaubend. Der Tempel von Karnak war über 2000 Jahre lang das zentrale Heiligtum der Ägypter.
    Das muß man sich mal vorstellen. 2000 Jahre !

  1. Anonym sagt:

    Ich habe als Medienvorlagenhersteller in dieser Branche gearbeitet und weis aus Erfahrung, dass kein Bild abgedruckt wird, welches nicht manipuliert ist.
    Wenn nur ein paar störende Dinge retuschiert werden, z.B. Wolken und Strommasten in einem Bild für einen Reisekatalog, dann ist das noch harmlos.
    Besonders extrem wird es, wenn es um angebliche Schönheiten geht.
    Wer glaubt, dass die Mädels wirklich so aussehen, wie sie auf den Titelseiten abgelichtet sind, dann sollte man ganz schnell aus diesen Traum aufwachen.
    Selbst Videos fürs Fernsehen werden schon retuschiert, wie man z. B. bei Ami-Präsi Bush sehen konnte.

    Also, macht euch selber einen gefallen und glaubt nur das, was ihr selber live erlebt. Alles, was ihr in der Glotze oder auf irgendwelchen Schmierblättern seht, dient IMMER dazu euch zu beeinflussen und eure Meinung zu manipulieren!!!

  1. Anonym sagt:

    @ anonym 15:36

    Die Liste kursierte meines Wissens nach erst nach dem letzten Dreh. Und als Gewinnerin wurde ja Christina genannt - knapp daneben.

    Nachdenken heißt wohl - nachher denken :-)

    (Nicht bös´gemeint)

  1. Anonym sagt:

    Das Thema "TV Fakery" an 9/11 wie z.B. von "disclose.tv" auf http://www.disclose.tv/action/viewvideo/862/Banned_TV_Fakery___911_Octopus_Counter_Disinfo/ und in SEPTEMBER CLUES part9 von http://www.livevideo.com/socialservice sehr gut entlarvt mit den perspektivischen Ungereimtheiten & "springenden" Brückenpfeilern ist im "Bordell" der Medien kein Thema.

    Warum auch sollten ehemalige Fälscher der Realität die Entlarvung des 911 Betrug auch fördern?

    Selbst auf der sogenannten Wikipedia hat die redlichkeit keine Chance.