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Japanische Autoproduktion fällt dramatisch

Mittwoch, 27. April 2011 , von Freeman um 00:05

Langsam werden die Schäden an der japanischen Wirtschaft durch die Katastrophe in Zahlen sichtbar. Toyota hat im März sagenhafte 62,7 Prozent weniger Fahrzeuge produziert. Es kamen nur 129'491 Autos vom Fliessband, die tiefste Anzahl seit 1976, wie Toyota am Montag meldete. Die weltweite Produktion ging um fast 30 Prozent zurück und ihre Verkaufszahlen in Japan um 45 Prozent.

Honda sagt, ihre inländische Produktion sank im März um 62,9 Prozent auf 34'754 Fahrzeuge und weltweit um 19,2 Prozent auf 282'254.

Nissan vermeldet auch einen starken Rückgang um 52,4 Prozent auf 47'590 Fahrzeuge.

Die Lieferengpässe bei den Teilen zwang die Autohersteller zu einem mehrwöchingen Stillstand. Laut Toyota fehlen ihnen immer noch 150 Teile von Zulieferer.

Der Schaden wegen dem Tsunami-Desaster bei Toyota ist extrem,” sagte der Analyst der Tokai-Tokyo Securities, Mamoru Katosaid Kato. “Da Toyota sehr von inlädischen Teilelieferanten abhängig ist, verhindert jede Unterbrechung der Logistikkette ihre Produktion.

Kato meint, Toyota könnte einen Verlust von 10 Milliarden Euro im zweiten Quartal einfahren und 5 Milliarden Euro im dritten.

Toyota fährt alle Werke in Japan nur mit halber Kapazität und wird laut eigenen Angaben erst im Dezember die Produktion normalisieren können. Honda meldet ähnliches.

Wenn die drittgrösste Wirtschaft der Welt so einen Schlag bekommt, dann werden wir das alle spüren. Die radiokative Verseuchung ist ja bereits bei uns angekommen.

insgesamt 13 Kommentare:

  1. Christian sagt:

    Tja, hier wird die Anfälligkeit durch Abhängigkeiten (just-in-time-Lieferungen) sichtbar. Gleiches gilt für alle Produktions- und Lieferketten. Also auch Lebensmittel.

  1. Wer denkt, dass die NWO eine Verschwörungstheorie ist, wird so langsam aber sicher eines Besseren belehrt. Japan wird in die wirtschaftliche Steinzeit zurückversetzt und die daraus resultierenden Zuliefererengpässe werden weltweit spürbar werden. Genau darum geht es der Elite, weltweites Chaos schaffen, nach und nach die Währungen zerstören, usw.

  1. nyso sagt:

    Und so rächt sich die Globalisierung. War alles schon lange abzusehen, sage ich schon seit ich noch ein Kind war, aber unsere Elite weiß es ja besser...

  1. Freenet sagt:

    Am 1. Mai können ja die Leute aus Ost EU auch bei uns arbeiten, also Polen, Tschechen ...

    Das sind ja sehr Dollar-affine Länder. Ich denke gerade über die inflationären Entwicklungen bei unseren Lebensmitteln nach die mir jetzt von vielen Leuten auch so bestätigt wurden. Das ist also nicht irgendwie ein persönlicher Eindruck nur von mir.

    Was passiert also, wenn der Dollar den Bach weiter runter geht und diese NIS-Länder massiv reinreisst, also diese ebenfalls stark inflationieren? Suchen sie dann bevorzugt bei uns die Rettung aus der Not nach dem Motto: Euro ist ja noch hoch, nichts wie nach Westen Geld beschaffen. Könnte es unter dem Aspekt des Dollarverfalls also passieren dass plötzlich viel mehr Arbeiter aus dem Osten zu uns kommen als bisher angenommen wurde.

    Also ich kenne das so, dass diese Länder sich eifrigst mit westlichen Autos und Lebensstandards eingedeckt haben. Vermutlich auch erheblich auf Kredit und Pump. Wie sieht es denn dann bei so einer Hyperinflation aus, wenn das Geld für monatliche Ratenzahlungen etc. gar nicht mehr reicht? Solch eine Hyperinflation kostet ja auch massiv Arbeitsplätze.

    Kann einer der sich mit Wirtschaft auskennt das mal genauer darstellen?

  1. MastaFu sagt:

    Honda will die Produktion in Brasilien wegen Teilemangels Ende Mai stark zurückfahren bzw. ganz stoppen.

    Toyota wird die Bänder in Brasilien ebenfalls für drei Tage stilllegen.

  1. Lumpy sagt:

    Mit Just-In-Time-Produktion und Hyper-Rationalisierung hat die Globalisierung solide Industrien in 1a Kartenhäuser verwandelt.

  1. NuID sagt:

    Ich fahre einen FIAT ;-)

  1. konsumwahn sagt:

    nur 1300000 autos? is imma noch zuviel....stärkt den binnen/regional
    markt und kauft lang haltende Technik

  1. Mal nebenbei, warum darf Greenpeace keine Strahlung messen ?
    Der Pazifik fällt auf absehbare Zeit als Nahrungsquelle aus.
    Aber nee einfach die Grenzwerte senken, DAS ist die Lösung - dann klappt es auch wieder mit dem Export

  1. Flo sagt:

    @ nyso

    meine Rede...meine Rede

    zum Glück hatten Wir Recht!!!

    ;)

  1. Blacky sagt:

    ich hab fast das gefühl das es bald unnötig sein wird dass wir gross aufklären...

    irgendwie scheinen sich so langsam die puzzleteile zu fügen...

    wenn ich den fernseher anschalte bekomme ich allmählich das zittern...

    wer nicht sieht was da grad heraufzieht der muss blind sein...

    ich zittere trotz glauben und trotz erwartung dieser dinge...
    leute die diese dinge nicht schon lange erwarten werden wohl in ohnmacht fallen...

    btw. habe ich heute mit einer frau gesprochen die einer hier ansässigen freimaurerloge angehört...

    sie hat bestätigt was ich fürchte...

  1. Oller sagt:

    Das ist keine schlechte sondern eine gute Nachricht! Was soll der Blödsinn, die Welt mit den Blechkisten zu überschwemmen??? Krankhafte Verschwendung, gnadenloses Verheizen der Ressourcen wird etwas abgebremst. Gut so. Das kann ruhig so weitergehen!

  1. appe sagt:

    @ blacky
    Warum so Angst vor dem "Neuen" was unerwartend ist !? Wo Altes stirbt, kommt neues ins Leben,das ist ein ganz normaler Naturgestzt/Prozess

    seh das Leben so und du wirst merken,fühlen,spühren, dass wir eins sind, eins mit der Natur !!!
    somit im Einklang mit dir selbst.

    Ergebniss: Angst exisistiert nicht
    ..............

    Wir ranken dem ganez neben hinterher, nach Besitz nach Eigentum, nach Zukunft, nach Planung, doch was ist das Bestreben darin ?? Zufriedenheit, Sicherheit, Erhalt ??
    Schon klar es ist was schönes. doch ist es in Wirklichkeit das was der Bestand ist von dem wir uns Ernähren ???

    Nein, es ist Mutter Natur !!
    ....
    in der schlimmsten Phase eines Lebens, kann man eine Chance in ein neues Leben sehen, man muss nur erkennen.

    das alles ist ein Denkprozess aus dem was man mit bringt von klein auf,
    sehs als Gewinn an was alles Geschieht, und nicht als Opfer- Sondenr als Aufgabe

    liebe Grüße