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Die Einkommensteuer muss abgeschafft werden

Sonntag, 24. August 2008 , von Freeman um 14:16

Nachdem ich mir den Film von Aaron Russo, Freedom to Faschism, vor mehr als einem Jahr angeschaut habe und mit Erstaunen seine Aussage hörte, „es gibt in den USA kein Gesetz welches die Bürger zu Zahlung einer Einkommensteuer verpflichtet“, dachte ich mir, dass ist übrigens eine gute Idee, die Einkommensteuer müsste überhaupt ganz abgeschafft werden, denn damit würden sich viele Probleme erledigen.

Als ich meinen Freunden und Kollegen diese „revolutionäre“ Idee unterbreitete, sagten viele „aber ... aber, das geht doch nicht ... damit verliert der Staat einen wichtigen Teil seiner Einnahmen und kann seine Aufgaben nicht mehr erfüllen ... damit wäre alles auf den Kopf gestellt, ist zu radikal, kann ich mir nicht vorstellen, wird nie passieren ... „ auf der anderen Seite hörte ich aber, „hey, das ist ja eine tolle Idee, die durchaus funktionieren würde!!!

Natürlich würde es funktionieren, denn es gibt genug Beispiel von Staaten wo es ja so ist, wo es keine Einkommensteuer gibt, und trotzdem kann der Staat seine Aufgaben erfüllen, so wie in den Emiraten, in Brunei oder auch in Monaco.

Was ich mir vorstelle, und schon oft von anderen diskutiert wurde, die Arbeitsleistung eines Menschen sollte nicht mehr besteuert werden, denn das ist völlig ungerecht, kontraproduktiv und verursacht viele Probleme. Ausserdem empfinden viele die Steuerbelastung auf ihr Einkommen völlig überrissen und einem legalen Diebstahl durch den Staat gleich.

Die Idee wäre, statt Arbeitsleistung so unverschämt hoch zu belasten, müsste der Konsum mehr besteuert werden. Selbstverständlich bleiben die Steuern auf Firmengewinne, Kapitalertrag und die sonstigen Steuern wie auf Benzin, Tabak und Alkohol erhalten.

Es geht darum, die Einkommensteuer komplett abzuschaffen und dafür die Mehrwertsteuer etwas anzuheben. Eine Verlagerung der Besteuerung des Einkommens auf den Konsum.

Ich weiss, sofort würden die Kritiker sagen, das ist unfair, denn dann profitieren die welche viel Verdienen mehr, und die Geringverdiener werden benachteiligt, weil eine Erhöhung einer Konsumsteuer sie stärker trifft. Das stimmt, nur das kann man kompensieren, in dem man zum Beispiel die lebensnotwendigen Güter, wie Lebensmittel, völlig von der Mehrwertsteuer befreit und auch das Minimaleinkommen, wie die Rente, erhöht.

Ein Leben ohne Einkommensteuer erscheint vielen kaum vorstellbar, nur es wäre die Lösung vieler Probleme die wir haben und trotzdem wären die notwendigen Staatsausgaben finanzierbar.

Fangen wir mit den vermeintlichen Nachteilen an. Die Linken würden sofort aufschreien und sagen, das jetzige System muss erhalten bleiben weil es fair ist, die Einkommenssteuer ist gestaffelt, wer viel verdient, zahlt auch mehr Steuern. Dahinter steht der Grundsatz, dass die Besserverdienenden sich stärker an der Finanzierung des Staates beteiligen sollen. Das entspricht dem Empfinden von sozialer Gerechtigkeit und sozialer Verantwortung. Die Leistungsstarken kann man mehr belasten und die Schwachen entlasten.

Nur ist es wirklich so? Die Realität ist doch eine ganz andere und tatsächlich ist das jetzige System völlig ungerecht. Es gibt so viele Steuerschlupflöcher und eine ganze Palllette an Steuersparmodellen, von denen nur die Grossverdiener profitieren. Sie können mit allen möglichen „legalen Tricks“ ihr Einkommen praktisch auf Null reduzieren und zahlen überhaupt keine Steuern. Kann der normale kleine Lohnempfänger oder Angestellte das machen? Sicher nicht.

Die "Fairness" der Einkommensteuer ist eine Farce und Augenwischerei. Sie ist mit seinen vielen Ausnahmeregeln, Umgehungsmöglichkeiten und Kompliziertheit, bei der niemand mehr durchblickt, völlig ungerecht. Die Hauptlast zahlen nicht die Grossverdiener, sondern praktisch die mit mittleren Einkommen. Die Mittelschicht, welche die Säule der Gesellschaft ist, wird damit ausgeblutet und komplette zerstört. Übrig bleiben nur noch zwei Klassen, die kleine Minderheit der Superreichen denen alles gehört, und auf der anderen Seite das Meer der Armen, die Sklaven sind. Darauf läuft es hinaus, das wollen die Besitzer der Welt ja auch erreichen und zu dem soll die Gesellschaft mit dem jetzigen Steuersystem umgebaut werden.

In Wahrheit wäre eine Konsumsteuer viel fairer, denn wer viel verdient gibt auch mehr aus und zahlt dadurch mehr Umsatzsteuer, die man nicht mit Tricks umgehen kann.

Hier eine Auflistung der Vorteile, wenn es keine Einkommenssteuer mehr gebe:

- Jetzt herrscht doch die allgemeine Einstellung, warum soll ich mich anstrengen, es wird mir ja sowieso alles wieder weggenommen. Je mehr man arbeitet, je mehr Steuern zahlt man. Wenn es aber keine Einkommensteuer mehr gibt, wäre die Motivation mehr zu leisten wieder stärker vorhanden.
- Die arbeiteten Menschen würden was sie verdienen auch tatsächlich ausbezahlt bekommen. Sie hätten mehr Geld zur Verfügung und könnten dadurch auch mehr ausgeben.
- Der Konsum würde steigen, die Firmen mehr Umsatz machen, die Einnahmen aus der Mehrwertsteuer höher sein und per Saldo den Steuerausfall ausgleichen.
- Durch die Ankurblung der Wirtschaft würden mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, die Kosten der Arbeitslosigkeit für den Staat würden sich reduzieren.
- die Firmen würden mehr Gewinn erwirtschaften, der Staat würde mehr Steuern einnehmen.
- Der gigantische und unproduktive, sehr teure Steuereintreibungsapparat könnte schrittweise aufgelöst werden. Die Beamten könnte man für sinnvolleres einsetzen. Ganze Bürokratien könnten abgeschafft werden.
- Niemand müsste mehr der Schwarzarbeit nachgehen, weil es kein Vorteil wäre. Die Beitragszahlungen für die Renten- und Arbeitslosenversicherung, die bisher verloren gingen, würden jetzt der Allgemeinheit zu Gute kommen.
- So wie es jetzt läuft, flüchten doch alle Besserverdiener wie sie nur können in Länder mit einer humaneren Besteuerung. Damit gehen viele gut ausgebildete, innovative und fleissige Menschen dem Staat verloren. Gebe es keine Einkommensteuer, gebe es aber auch keinen Grund mehr die Steuer zu bescheissen oder ins Ausland wegen der Steuer zu flüchten. Die Leistungsträger und ihr Geld würden im Land bleiben.
- Die ganze Verfolgung der Steuerhinterziehung würde wegfallen, mit den Gestapomethoden welche die Steuerfandung rücksichtslos einsetzt. Was haben die schon für eine Schaden angerichtet, unschuldige Menschen ins Gefängnis gebracht, Karrieren, Familien und ganze Leben zerstört. Diesen unmenschlichen Terror gebe es dann nicht mehr.
- Der Staat würde gezwungen effizienter zu Haushalten und diese totale Verschwendung würde aufhören. Die Staatsquote in Deutschland zum Beispiel liegt bei sagenhaften 47%. Bei einer effizienten Verwendung der Staatseinnahmen wären alle Bürger enorm entlastet.
- Jeder könnte selber mit seinem Konsumverhalten bestimmen wie viel Steuern man bezahlt. Wer viel kauft, zahlt auch mehr Steuern. Wer bescheiden lebt, kein Auto fährt, kein Benzin tankt, nicht raucht usw. zahlt entsprechend weniger. Das ist fair und gerecht.

Eine Abschaffung der Einkommensteuer würde uns alle viele Vorteile bringen, uns mehr Prosperität und nicht zuletzt auch mehr Selbstbestimmung und Freiheit beschären.

Neben der Einkommensteuer, ist das Zins und Zinseszinssystem das nächste was abgeschafft werden müsste, es ist der Grund warum wir Sklaven sind.

insgesamt 55 Kommentare:

  1. Anonym sagt:

    Im Grunde genommen eine gute Idee. Aber ich sehe einen Haken, was wenn die die Leute statt das Geld für Konsum auszugeben es lieber sparen? Einkommen ist etwas regelmäßig verfügbares, Konsum schwankt.

  1. Anonym sagt:

    Das ist doch kein Argument gegen die Abschaffung, bei so vielen Vorteilen die sich ergeben. Ausserdem ist die Sparquote sowieso viel zu gering, speziell in Amerika, wo sie praktisch bei null liegt.

  1. Fatman sagt:

    Die Idee ist vollkommen richtig. Die Abschaffung von Renten- , Kranken- und Arbeitslosenbeiträgen setzt allerdings voraus, dass der Staat das alles übernimmt, was wiederum höhere Steuern an anderer Stelle erforderlich macht. Aber diese Probleme sind lösbar.

    Was mit der Abschaffung der Einkommenssteuer überhaupt nicht gelöst ist, ist die Anhäufung von riesigen Vermögen in den Händen von einigen wenigen. Riesige Vermögen bedeuten riesige Macht, sind also der eigentliche Grund für die zunehmende Versklavung der Menschheit. Dieses Problem muss zuerst gelöst werden, sonst bleibt alles andere Stückwerk.

  1. Anonym sagt:

    Steuern sind Zwangsabgaben.
    Warum kann das nicht wie bei Spenden sein. Denn nur so zahlen Pazifisten nicht für das Töten, Kranke nicht für Umweltverschmutzung und Produktive für unproduktive Beamte. Aber es zahlen Pazifisten für Hilfsmassnahmen, Kranke für das Gesundheitssystem und Arbeiter für ein gutes Sozialsystem.

  1. Anonym sagt:

    ...und wie sieht es denn mit der Grundsteuer aus? Da glaubt der kleine Karl, das Grundstück wäre sein Eigentum derweil ist das Grundstück nur vom Staat gepachtet und wenn es dem Staat passt dreht er an der Pachtschraube. Soweit ich weiß ist nur der alte Adel Grundsteuerbefreit und somit wahrer Eigentümer.

    Schönen Sonntag noch
    NvD

  1. capote sagt:

    @anonym 24. August 2008 16:11: Wunderschöne Idee, aber wohl leider eine Utopie wenn man sich unsere Gesellschafft ansieht

  1. Anonym sagt:

    Eine Grundsteuer gibt es in Deutschland, aber in der Schweiz nicht, wie wir vieles von diesem Steuerterror nicht habe. Ihr seid ja arme Sklaven, welch 3/4 des Jahres für euren Meister, den Staat, schuften müsst. Da hatten es ja die alten Ägypter sogar leichter gehabt, sie mussten nur zwei Monate im Jahr an der Pyramide schuften.

  1. Anonym sagt:

    Sehr geile Idee die (üblen) Steuern abzubauen!

    Wenn doch nur so kluge Köpfe wie Freeman in der Politik mitmischen würden! ;)

  1. Anonym sagt:

    Schön das Du dieses Thema aufgreift.
    Die Idee gibt es schon lange und wird z.B. durch DR. BENEDIKTUS HARDORP vertreten. Ich war auch bei einem solchen Vortrag.

    www.unternimm-die-zukunft.de/Ausgewaehlte_Texte/14_Thesen_zur_Reform_des_Steuerwesens.pdf

  1. Anonym sagt:

    Ex Steuer Beamtin

    http://www.youtube.com/watch?v=s1UT2Ms5E2k&feature=related

    http://www.youtube.com/watch?v=F9PSYkWIuIs&feature=related

  1. Anonym sagt:

    Was würde ein "besseres" Steuersystem bringen, solange es dem Staat nicht gelingt mit dem Geld richtig und ehrlich umzugehen.
    Das momentane Steuersystem existiert doch nur, weil es bewußt so gestaltet wurde um Selbstbedienung und Korruption besser verschleiern zu können.
    Beispiel: Die Sektsteuer wurde einst zur Finazierung der kaiserlichen Kriegsmarine eingeführt. - Die Schiffe gibt es schon lange nicht mehr; aber die Steuer gibt es immer noch. Warum?
    Es muß nicht unbedingt etwas besser werden, nur weil es anders geworden ist.
    Einfacher muß das Steuersystem werden. Ohne Ausnahmen und Freibriefe und Ablassscheine und was es da sonst noch alles gibt für die Previligierten, sowie auch die Unterpreviligierten.
    Und Steuern auf Steuern darf es schon gar nicht mehr geben.
    Ich wäre z.B. dafür, dass man das Kriegshandwerk auch so besteuert, wie jedes normale Handwerk.Wau???

  1. Anonym sagt:

    Zitat: "Eine Abschaffung der Einkommensteuer würde uns alle viele Vorteile bringen, uns mehr Prosperität und nicht zuletzt auch mehr Selbstbestimmung und Freiheit beschären."
    Genau deshalb schafft man diese unsinnige Steuer nicht ab. Es würde die Macht der Eliten einschränken: Kontrolle, Gängelung und Rechtsunsicherheit würden wegfallen.

  1. Anonym sagt:

    Freeman, dieser Vorschlag ähnelt jenem zum Bedingungslosen Grundeinkommen, das der DM-Drogerie-Boss in einem Buch gefordert hat.
    Es hört sich gut an, birgt aber Risiken die speziell der Deutsche nicht einzugehen bereit ist. Und zwar die Regelwut.
    Der Deutsche muss alles von A-Z geregelt haben, dafür braucht er seine 5 Mio Beamte und angestellte Staatsdiener. Wenn dem nicht so ist findet er seinen Weg nicht. Der Deutsche braucht die Obrigkeit. Von alleine schafft der nix, wie man an den seit Jahren ausbleibenden Protesten gegen die deutsche Geisterfahrt (oder den Sozialabbau) erkennt.
    Problem No.2 ist der Beamtenapparat selbst. Dieses Problem zeigt sich schon in den Parlamenten, wo mittlerweile 30-50% der Parlamentarier einen Staatsjob haben (zu dem sie natürlich jederzeit zurückkehren können, was einem freien Unternehmer oder abhängig Beschäftigten nicht so leicht möglich ist.) und somit über die Ressource Zeit verfügen, die ein Unternehmer (so er sein Mandat ernst nimmt) eher nicht hat.

    Diese zwei sich gegenseitig begründenen Argumenten zwingen die Deutschen in das Dilemma in dem sie stecken. es gibt daraus keinen Ausweg, - ausgeschlossen.

    Dieses sog. Beamtentum im Regierungsapparat an sich ist das Kernproblem, dass an wirklichen Lösungen für die Probleme des Landes nicht im Ansatz gearbeitet wird. Das interessiert diese Kaste nicht im geringsten und zwar nicht, weil sie böse Menschen sind sondern weil sie das im Zuge der Verbeamtung verlernen bzw. aberzogen bekommen, Kennzeichnend dafür ist z.B. die Amtssprache die selbst mit dem Lehrdeutsch der Schulen/Uni oder des Duden nichts mehr gemein hat. Es ist ein vollkommen verselbständigter Bereich.
    Und das bei rund 5 Mio. Menschen oder 6,3% der Bevölkerung. Diese Gruppe hat das Volk so fest im Griff, sie wird ihre Macht freiwillig oder aus Vernunft der Sache wegen niemals abgeben. Wie gesagt, das können die gedanklich gar nicht mehr.

    Deutschland wird an diesem Zustand zugrunde gehen und nichts wird das aufhalten. Allerdings könnte es beschleunigt werden indem man weiteren Unmut gegen 'Ausländer' schürt (durch vermeintliche oder tatsächliche 'Überfremdung'.), sich wieder an Angriffskriegen beteiligt und in der Konsequenz dieses politisch gewollten Irrsinns für irgendwelche Folgen daraus verantwortlich gemacht werden kann.

    Hatten wir ja alles schon zwei Mal. Ich habe den Eindruck das ist das Los der deutschen Seele. Wir (die Deutschen) können nicht anders, warum auch immer.

    Dog

  1. Jamal sagt:

    tja - schöne idee. eine idee im sinne des volkes. und damit ist auch schon klar, dass sich unsere jetzige regierung nicht dafür einsetzen wird - schließlich würde soetwas deutschland ja auf die beine helfen.

  1. Anonym sagt:

    Es ist möglich, einen Staat ohne Steuern zu schaffen!
    Das Problem liegt in unserem System der Geldschöpfung. Die Beschaffenheit unseres Geldsystems sorgt dafür, dass die Dinge so sind, wie sie sind.

    ES GEHT ANDERS!

    Allerdings gibt es den Wunsch der "wirklich" Regierenden danach, die Masse an Menschen klein zu halten. Energie in Form von Geld fließt von der Breite (dem Kollektiv) nach innen zu einer kleinen Elite.

    Wenn der Staat seine monetäre Souveränität zurückerhält, kann er einfach selbst sein Geld drucken, was er braucht! Daher ist die Forderung nach einer vierten Staatsgewalt (neben Judikative, Exekutive, Legislative), nämlich der monetären Selbstkontrolle, berechtigt. Stattdessen verschuldet er sich bei "denen". Deutschland ist längst ausverkauft und nimmt täglich neue Millionenkredite auf. Es sind WIR, die das bezahlen.

    ALLE Steuern lassen sich abschaffen.
    Inspiration hierzu gibt es z.b. bei
    www.patentrezept.de

    sowie "Freigeld"-Systemen mit einer entsprechenden Umlauf-Sicherung.
    Das ganze ließe sich sogar mit einem bedingungslosen Grundeinkommen kombinieren.

    Weiteres Stichwort: "Brakteaten". Von 1150-1450 hatte Deutschland ein umlaufgesichertes Geldsystem. Man hatte über 150 Feiertage im Jahr, und alle lebten in großem Wohlstand!

    Es ist ein Systemfehler! Wir leben in einer Massenhypnose, die es als "normal" erachtet, dass wir auf alles Steuern erheben. Wir werden ausgebeutet, und LASSEN uns, systemisch bedingt, ausbeuten.

    Dies ist eine Frage des Bewusstseins-Zustands, es ist immer ein Spiegel.

    Weitere Suchbegriffe: Freigeld in Wörgl. Während der Wirtschaftskrise anfang der 30er Jahre blühte dieses Dorf auf, weil sie ein anderes Geldsystem hatten! "STEUERN" waren hier überhaupt kein Problem.

    Es geht nicht um die Frage, welche Steuern und wie, sondern es geht um die Frage:
    WELCHES GELDSYSTEM?

    Schöne Einführung hierzu:
    "Goldschmied Fabian - Warum überall Geld fehlt", 50 min. Film, danach weiß man, warum die Diskussion über Steuern eine Farce ist.

    FREEMAN, klasse dass du dieses Thema aufgreifst!! Weiter so! Danke.

  1. Anonym sagt:

    Noch besser wäre das Freigeld bzw. Schwundgeld, zu lesen unter: http://www.wahrheitssuche.org/zins.html

  1. Anonym sagt:

    Dierse Partei gibt es schon in Deutschland.

    http://www.parteidervernunft.de/0-steuern-programm/

    Wann kommt sie in der Schweiz?

  1. Anonym sagt:

    Für mich stellt sich bei den ganzen Steuern zuerst die Frage:
    Wohin fliesst das ganze Geld ?? Sicherlich gibt es dazu
    Zahlen. Stimmen diese denn auch ? So lange ein Staat sich
    permanent bei den Banken verschuldet, werden enorme
    Summen an Zinszahlungen fällig, die letztlich durch den
    Steuerzahler finaziert werden müssen. Man sollte schon das
    Problem an der Ursache anpacken. Die eine Steuer rauf und
    die andere Steuer dafür abzusenken, ist meiner Meinung nach
    nur das herumdoktern an Symptomen eines kranken Systems.

  1. Anonym sagt:

    bei jetzigen Lage, wenn die ESt abgeschafft wird,
    freuen sich halt die Reichen,
    die Armen sind dann noch ärmer dran.

    Dann wird die Umsatzsteuer zum Ausgleich rauf gehen,
    dass wird wiederum den Armen zur Last gehen.

    Ich bin für die Wiedereinführung der Vermögenssteuer.

    So häuft sich einer automatisch weniger Vermögen an.

  1. Anonym sagt:

    Klaro, wälzen wir die Steuerlast doch einfach komplett auf die Unternehmen ab, diese Kapitalisten verdienen doch sowieso genug. Am besten so 80%, mal richtig auf die Kacke hauen und den korrupten Chefs zeigen wo der Hammer hängt, was.

    Wahnsinn, was hier zum Teil zu lesen ist. Haben Sie eigentlich schon mal über einen Beitritt bei der Linken nachgedacht?

  1. linke Hemisphäre sagt:

    Die Einkommenssteuer ist nicht das gravierende Problem. Obwohl ich auch sehr dafür wäre sie abzuschaffen.
    Das Problem liegt in den Sozialabgaben, wie Renten- und Krankenversicherung. Die Arbeitslosenversicherung ist eher marginal und wird noch weiter sinken, da diese Gesellschaftsschicht ausgeblutet werden soll (von wegen Sozialschmarotzer).

    Die neusten Daten über das Steuerjahr 2003 sagen aus, dass oberste Einkommensklasse im Schnitt nur 34% Einkommenssteuer bezahlt. An den Spitzensteuersatz oder gar die Reichensteuer (die 2003 so noch nicht gab) kommen die wenigsten dran. Die haben sich, wie Freeman schon anführte, "arm" gerechnet. Der große Rest der Steuerzahler bewegt sich zwischen 15% - 25% Einkommenssteuer.

    Happig sind dagegen die Sozialabgaben, die insgesamt mit ca. 40% des Einkommens zu Buche schlagen. Zusätzlich muss noch die Praxisgebühr geleistet werden und die allermeisten Medikamente sind zuzahlungspflichtig. Ab nächstes Jahr soll die Bürgerversicherung eingeführt werden, die 16% des Einkommens für den Gesundheitsfond einbehält. Das ist teuerer als die derzeit teuersten gesetzlichen Krankenkassen. Und seien wir mal realistisch: das ist nur der Eingangssatz - nach oben hin offen ...

    Das Problem scheint mir zu sein, dass Steuern und Abgaben zu einem Selbstbedienungsladen für diverse Institutionen, Personen und Interessenverbände geworden ist. Den kleinen und mittleren Einkommen ist durch einen Wegfall der Einkommenssteuer nicht sehr geholfen. Erst recht nicht, wenn die Verbrauchsteuern ansteigen würden. Es bleibt für den Konsum über das Lebensnotwendige hinaus immer noch nicht ausreichend übrig.

    Die Einnahmen der Sozialkassen werden seit Kohl immer selbstverständlicher zweckentfremdet, zu Gunsten einiger Weniger, deren bezahlte Interessenvertreter in den "Volksvertretungen" sitzen.
    Das System stimmt nicht, die Einkommensteuer ist bestenfalls ein Symptom.

  1. andre sagt:

    Die gesetzliche Krankenversicherung sollte abgeschafft werden. Dann kann sich jeder freiwillig versichern ohne Zwang. Ob das dann dem Einzelnen am Ende günstiger kommt (denn dann zahlt der Milliardär genauso viel in die Krankenversicherung, wie der arme Schlucker) bleibt wohl fraglich.

    Am besten ist, wenn der Staat sich aus allem raushält. Dann zahlen wir die Schule für unsere Kinder aus eigener Tasche, an jeder Ecke eine Privatstrasse mit Straßenmaut (dann wird der Weg zu Arbeit mit dem Auto noch mehr zur Qual).

    Nein, bitte. Steuern sind und bleiben sinnvoll. Sie werden leider nur nicht so gerecht eingesetzt, wie sie es eigentlich sollten. Da liegt wohl das Problem und der Autor wollte das Kind direkt mit dem Bad ausschütten.

    Wie Leben leider in einer zunehmend auf absoluten Egoismus aufgebauten Gesellschaft, in der jeder sich selbst der Nächste ist.

  1. GO1984 sagt:

    Das Problem ist wie schon mehrmals erwähnt unser Geldsystem.
    Wir wissen doch alle das die Steuern zum großen Teil an die Banken gehen und der prozentuale Anteil von Jahr zu Jahr wächst. Wir müssen das Geldsystem von Grundlauf ändern.
    - das bedeutet keine Zinsen mehr auf Kredite (so wie in Islamischen Ländern)
    - nur der Staat darf das Geld Drucken
    - die Geldmenge muss sich an realen existierenden Werten (Waren) orientieren
    - und und und

  1. Anonym sagt:

    Das Problem liegt nicht in der Geldknappheit (des Staates) sondern in der Kapitalschöpfung.

    Solange die Geldschöpfung privaten Zentralbanken ("Nationalbanken") überlassen ist, die das Geld dem Staat nur leihen und zwar gegen Zinsen (LEITZINS), solange wird der Steuerzahler dem Zins immer hinterher rennen. Es ist eine Rechnung, die nicht aufgehen kann, weil die von den Geldschöpfern erhobenen Zinsen von ihnen noch gar nicht verliehen wurden, d.h. wir (die Steuerzahler) sind mit unserer Wertschöpfung von vornhinein im Hintertreffen!

    Erst muss das verbrecherische Bankenwesen beseitigt werden. Dann muss Umlaufgeld bereit gestellt werden, das tatsächlich vom Gemeinwesen (Staat) und nicht von Privatbankiers generiert wird. Und dann können wir über Steuern sprechen ...

  1. Anonym sagt:

    Immer mehr Geld läuft in den Spekulationsmarkt was dazu führt daß es der Produktion (Wertschöpfung) entzogen wird.

    Hat schon einmal jemand Geld beim Arbeiten oder Produzieren gesehen?

    Dazu kommt das Unmengen Sachen produziert werden die eigendlich niemand braucht aber durch Werbung (Gehirnwäsche)
    trotzdem verkauft werden.

    Dann geht noch viel Geld (Energie)
    durch einen aufgeblähten Handel
    verlohren der an den Produkten unverhältnissmäßig verdient.

    Wer kennt nicht den Spruch, mit dem Kleinen Finger handeln bringt meht als mit beiden Händen arbeiten!

    Dann haben wir noch einen aufgeblähten Beamten und Dienstleistungsapperat der auch noch Unsummen verschlingt.

    Einen Gesundheitsapperat der Kranke
    Produziert was auch hohe Kosten verursacht (Pharmamafia).

    Durch die Einkommenssteuer wird
    die Handarbeit (Handwerk,Landwirtschaft) zusätzlich unnötig verteuert, vor allem Tätigkeiten die sich nicht stark rationalisieren lassen.

    Energiekosten sind auch nicht zu unterschätzen die künstlich hochgeschraubt werden und neue (alte) Technologien die in der Schublade verschwinden.

    Zins und Zinseszins setzen dem ganzen dann noch die Krone auf
    in Kombination mit privaten Gelddruckereien (FED).

    Nicht zu vergessen die Kriege die
    nicht nur Werte zerstören und Menschen töten sondern auch gigantische Summen verschlingen.

    Wenn all dies geändert würde könnten wir bei durchschnittlich 2
    Arbeitstunden am Tag leben wie im Paradies.

    Da gibt es wohl jemand, der was dagegen hat!

  1. Anonym sagt:

    Problem 1: Krisen und Aktionismus:
    Es wird zu viel zur gleichen Zeit geändert. Am Ende ist das Chaos perfekt. Das ist übrigens auch geschichtlich zu erkennen. Wenn Krisen sich zuspitzten, überstürzen sich Leute im Aktionismus und fahren damit den Karren immer tiefer in den Dreck! Ein System ist nicht dazu gedacht, dass man an allen Ecken und Enden rumreisst und dann würde es schon wieder gehen.

    Problem 2: Professionelle Sachlichkeit
    Gehen wir mal davon aus die These von Freeman würde stimmen und eigentlich würden wir Deutsche ohne EK-St. besser leben. Haben wir dazu mal ein Computermodell aufgestellt, haben wir alle Zusammenhänge versucht klar zu erfassen? Populistisch lässt sich schnell so eine Sache behaupten, wie aber ist es faktisch? Da wurden schon oft im Überschwang Dinge aktiviert, die waren dann einfach nicht ausreichend durchdacht und dann wollte man sie wieder rückgängig machen.

    Wenn jemand das System kritisiert, dann sollte er die Alternative, die er offeriert, SEHR GUT IM GRIFF haben. Wenn das nicht der Fall ist, dann erinnert mich das eher an alle Revolutionen wo Dinge halb durchdacht, emotional gewalttätig und die Massen erheischend in Gang gesetzt wurden und man die Opfer dieser Entwicklungen später leichtfertig vergass: Nunja, sind eben paar Millionen draufgegangen, aber eine gute Idee war es doch, oder?

    Ich distanziere mich doch etwas von "tollen Revolutionen", die angeblich nur auf Leid und Tod fruchtbar sein können. Wir sollten heutzutage probieren unsere Probleme PROFESSIONELL zu lösen und das bedeutet: Friedlich, professionell sachlich, durchdacht und ohne blinden Aktionismus.

    Es sollte uns Bürger nicht nur immer Hass und Wut zusammenschweissen, vielleicht ginge es auch mit einer klaren "philo-sophos" die uns eint, für die wir GEMEINSAM einstehen?

  1. Anonym sagt:

    Eine sehr gute Argumentation, Freeman.

    Allerdings habe ich eine Frage:
    Angenommen, ein Staat würde die Einkommensteuer abschaffen und die Konsumsteuern erhöhen; dann könnten die Leute im eigenen Land (fast) keine Steuern zahlen und im angrenzenden Nachbarland, welches das alte Seuersystem beibehält, die selben Waren und Dienstleistungen billiger erwerben, da die Konsumsteuern in jenem Nachbarstaat niedriger wären.
    Die Folgen für das eigene Land wären ein negatives Wirtschaftswachstum und geringere Steuereinnahmen, weil dann Konsumsteuereinahmen praktisch nicht vorhanden sind.

    Dieses Szenario ist durchaus realistisch, da besonders in Europa niemals alle Staaten so eine "Revolution" zeitgleich ausführen werden. Dazu kommt noch die Idiotie des Volkes. Die normalen Arbeiter kämen niemals auf den Gedanken, dass so ein Steuersystem nur funktioniert, wenn man im eigenen Land sein Geld ausgibt. Auch sie sind vom Geist des brutalen Kapitalismus erfasst und haben die Absicht, vom erarbeitenden Geld so schnell wie möglich alles so billig wie es geht zu kaufen, damit die materiellen Bedürfnisse kurzfristig befriedigt sind.

    Also frage ich dich, wie du das Problem lösen willst. Mit Zöllen allein lässt sich das nämlich wohl kaum bewältigen.

  1. Anonym sagt:

    Du checkts es einfach nicht, dass es nicht 5 vor Zwölf ist und man noch Zeit hat, sondern bereits darüber. Die Zeit des friedlichen, professionellen, sachlichen, durchdachten nicht blinden Aktionismus ist vorbei. Du lebst offensichtlich noch in der Illusion, dir gehts gut, man darf nichts an der heilen Welt verändern, sonst würdest du nicht so reden. Wir stehen vor einem Kollaps des Finanzsystems, vor einer Weltwirtschaftskrise, und damit vor dem II. Weltkrieg und du willst noch lange überlegen? Wo war denn deine friedliche, professionelle, sachliche und durchdachte Überlegung deines geleibten Systems, welches du ja unterstützt, als es um den Krieg im Irak und Afghanistan ging? Das ging ja Ruckzuck, ohne lange abzuwarten, ohne Beweise und einfach basierend auf Lügen. Die Weltverbecher warten nicht darauf, so wie du es willst, also müssen wir schnell reagieren.

  1. Hurrikan sagt:

    Es ist ja nicht nur der Staat, der Zinsen in Form von Steuern eintreibt. Jedes Unternehmen gibt den Zins mit Preisaufschlag an den Allesbezahler weiter. 30-50% sind es bei den Waren und 70-80% bei Mieten. Etwa 300 € bekommt ein HIV-Geschädigter fürs Wohnen...die bekommt wer am Ende???

    PS: Ich würde Lohn(aus eigener Arbeit) und Einkommen (aus Kapital und fremder Arbeit) unterscheiden und nicht steuerlich gleich setzen. Lohn sehe ich als Tausch Arbeit gegen Geld an.

  1. djdede sagt:

    Hehe eine sehr schöne und schon lang bekannte Idee. Nur nciht umsetzbar, da im Bundestag usw. immer die sleben die Fäden ziehen und wir keinen Einfluss drauf haben. Und die Steuern sind ja nur so hoch weil . . . ? Na wer weiss es ? Schaut mal nach, das meiste Geld deutscher Steuerzahler geht in die EU ;) und nach dem Lissabonvertrag soll es sogar mehr als doppelt so viel pro Jahr werden. Wenn wir ejtzt keine Schulden mehr machen würden und anfangen würden die deutschen Schulden abzuzahlen , würden wir über 12000 Jahre brauchen. Das wurde errechnet. Überlegt mal vor 12000 Jahren war die letzte Eiszeit. Ich meine damit, selbst wenn man die Mögliuchkeit hätte, dass System zu ändern wird es im Endeffekt nichts retten. Es werden bald nur noch mehr Steuern dazukommen, gegen die man auch keine Handhabe hat :(

  1. Anonym sagt:

    Mit dieser negativen Einstellung kann man sicher nie was ändern. Dann frag ich mich, für was bist du da? Dann guck doch weiter in die Glotze und lass dich mit Propaganda berieseln. Geh schön brav arbeiten und zahle Steuern wie ein Sklave bis du stirbst. Genau solche wollen sie haben, die wohl wissen es ist alles eine Ausbeutung, aber nicht aufmucken und meinen sie können sowieso nichts verändern. Dabei können wir alles verändern, wenn wir nur wollen. Die sind nur so mächtig wie wir es zulassen.

  1. Anonym sagt:

    Eigentlich gilt ja für Deutschland,wer Steuern zahlt riskiert die Todesstrafe!!!
    (s. www.lutzschaefer.com Wissenswertes 7 ),da ja immer noch sämtliche Alliierten Gesetze gelten ist es verboten und steht unter Strafe.Aber wer weiß davon???

  1. Hallo Freeman,
    wäre ein guter Denkansatz.
    Damit lassen sich die Kosten für die Herstellung der Produkte/Leistungen senken. Eventuell sollte man nicht nur die Lohnsteuer abschaffen, sondern auch die Einkommenssteuer. Bekanntlich gibt es Steuerberater und Rechtsanwälte, die dafür sorgen, dass die Großunternehmen kaum Steuern abführen müssen.
    Beispielsweise muss das Tochterunternehmen in Deutschland ihre Produkte an das Mutterunternehmen in Monaco oder in der Südsee zu einem viel zu geringen Preis verkaufen, das verlangt die Mutterfirma. Die Tochterfirma in Deutschland läuft dadurch schlecht und muss vom Staat gestützt werden. Die Mutterfirma läuft auf diese Weise sehr gut und zahlt kaum Steuern.
    Da jedoch Exporte sowieso MwSt-frei sind, würde eine Anhebung dieser in diesen Fällen nichts bringen.
    Wie kann man diesem Problem zu Leibe rücken?
    Grundsätzlich sollte es ja so sein, dass jeder Mitbürger einen gewissen Mitbesitz am Reichtum eines Landes hat. Dazu gehört auch die Fabrik. Natürlich gehört die Fabrik in erster Linie den Eigentümern, jedoch auch wiederum allen Menschen in einem Land oder anders gesagt, das Unternehmen muss einen Nutzen für die Bevölkerung erbringen. Wenn nun jedes Unternehmen sagt, die Bevölkerung ist mit egal, dann kann das nicht gut gehen!
    Mein Vorschlag ist überhaupt nicht ausgereift, aber wenn man davon ausgeht, dass ein Unternehmer per m2 Grundfläche einen gewissen Gewinn erwirtschaften sollte, dann wäre eine Versteuerung nach m2-Grundfläche kein falscher Ansatz. Auf alle Fälle wären dann die Unternehmer angehalten, etwas zu erwirtschaften.
    Zu dieser Überlegung komme ich, wenn ich mir vorstelle, dass eine ehemalige Fabrik (auf einem großen Grundstück) nicht mehr betrieben wird, daneben jedoch die früheren Mitarbeiter in ihren kleinen Häuschen leben und keine Arbeit haben. Der, dem diese Fabrik gehört, sollte gezwungen werden, entweder wieder zu produzieren, oder die Fabrik zu veräußern. Die Steuern auf m2-Grundfläche sollten ihn zu einer Entscheidung zwingen.
    Spekulation wird dadurch uninteressant und die ehemaligen Mitarbeiter haben die Möglichkeit die Firma zu einem günstigen Preis zu übernehmen und weiterzuführen.
    Die Steuersätze sollten je nach Branche unterschiedlich ausfallen.
    Mein Denkansatz ist etwas kommunistisch, aber auch wiederum für ehrgeizige Leute interessant. Alles was über den Steuerbetrag per m2 hinaus erwirtschaftet wird, gehört den Eigentümern.

  1. Anonym sagt:

    Die Idee ist gut, aber nicht neu. Bereits in den 70er Jahren hat es in Dänemark einen Politiker gegeben, der mit diesem Vorschlag Schlagzeilen verursachte. Nicht viel, und er wäre vor Gericht gelandet. Seitdem hat man von ihm nichts mehr gehört.

    Um die Einkommensteuern abzuschaffen, muss man das ganze System verändern, wenn nicht überhaupt abschaffen. Und was käme dabei heraus? Vorstellbar ist vieles ... auch mehr Gerechtigkeit?

    Was nützt es Kleinstverdienern, die ohnehin keine Einkommensteuer zahlen, wenn den Gutverdienenden die Steuer erlassen wird? Nichts. Mit Erhöhung der Mwst. erhöht sich ihre Armut noch mehr, auch wenn das Gehalt geringfügig angehoben wird. Bei den Kleinstrentnern ist es nicht viel anders, schlimmer noch.
    Schon heute kann der Staat seinen Pflichten nicht nachkommen, wurschtelt sich von einer Legistratur in die nächste, nimmt neue Kredite in Milliardenhöhe auf ...
    Wie gesagt: Wenn, dann muss das ganze System fallen.

    Um was grundsätzlich Neues zu installieren, muss zuvor das Alte fallen - gänzlich. Und weil dabei die "Eliten" nicht mitspielen, gelänge dies nur im Zuge einer Revolution ... Wo, bitteschön, soll die stattfinden?

  1. Anonym sagt:

    Hallo Freeman,

    Neben dem schon weiter oben genannten Konsum-Tourismus, würde sich nich ein anderes Problem ergeben:

    Die Umsatzsteuer kann man nämlich doch umgehen. Sogar relativ einfach - zumindest als Unternehmer. Natürlich kann man das mit schärferen Kontrollen eindämmen. Das würde aber wiederum unbestechliche Beamte voraussetzen. Und selbst dann kann man mit genügend Kreativität doch einiges "herausholen".

    Letzendlich würde also auch hier die Mittelschicht wohl am meisten leiden, wobei dieser Effekt imo nicht so stark wäre, wie beim jetzigen System.

  1. Anonym sagt:

    Interessante idee! ich bezweifle allerdings, dass nach abschaffung der ek-steuer viele leute mehr verdienen würden. viel wahrscheinlicher ist da, dass die
    arbeitgeber den gewonnenen spielraum ausnutzen um die löhne zu senken. mit einem anständigen und dynamischen mindestlohn könnte man da gegensteuern.
    außerdem wäre eine erhebliche vereinfachung des steuerrechts in D schonmal sehr hilfreich. wenn dann tatsächlich alle ihre steuern auch zahlen wäre schon viel gewonnen.

  1. Rockwater sagt:

    Hier eine Antwort von den Linken in Deutschland zu deinem Vorschlag:

    vielen Dank für Ihre Nachricht. Die Abschaffung der Einkommenssteuern
    würde Mehrwertsteuersätze erfordern, die um die 30 Prozent, wenn nicht
    noch höher, liegen würden. Die von Ihnen genannten Staaten, in denen
    keine Einkommenssteuern gezahlt werden, sprechen für sich: die Emirate
    und Brunei verfügen über Milliardeneinnahmen aus dem Erdöl, und in
    Monaco leben bekanntlich nicht gerade die Ärmsten der Armen.
    Sie haben völlig zurecht auf die Ungerechtigkeit in unserem Steuersystem
    hingewiesen. Genau diese will die Linke durch eine sozial gerechtere
    Besteuerung korrigieren. Auch die Steuerschlupflöcher und die legalen
    Steuerhinterziehungen müssen bersieitgt werden.
    Auf der anderen Seite findet die Linke schon, dass sich alle
    erwerbstätigen Bürger nach ihrer jeweiligen Leistungsfähigkeit am
    Steueraufkommen beteiligen sollten, aus dem bekanntlich auch Schule,
    Bildung, Kultur, Rentenzuschüsse und dergleichen mehr finanziert werden.
    Und dazu sollten diejenigen, die höhere Einkommen erzielen, sich stärker
    beteiligen als diejenigen, die nur über geringe Einkommen verfügen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dieter Liehmann

  1. Jetzt muss ich meinen eigenen Kommentar verbessern:
    "Damit lassen sich die Kosten für die Herstellung der Produkte/Leistungen senken."
    Richtiger wäre "die Arbeitskosten die in der Kalkulation auf die Produkte aufgeschlagen werden müssen, reduzieren sich. Das steigert die Arbeitsplatzsicherheit."

  1. Anonym sagt:

    einkommensteuer braucht es nur weil wir zins und zinseszins belastetes geld haben

    gus von der ethikpartei.ch

  1. Anonym sagt:

    nurmalkurz...
    da alles vrnetzt ist, wie ein ökosystem, kann man nicht so ohne weiteres nur eine komponente bedenken.

    erst einmal brauchen wir politiker, die anständige menschen sind, d.h. pfründesammeln u+ hochzeiten en masse sind nicht drin.

    große macht7 geldanhäufungen ebenfalls.

    kungelnetzwerke a la hintermänner etc sind auch abzuschaffen.

    presselügen gleichschaltung etc
    muss verboten sein.

    fang schon mal damit an - solange es dies gibt, reicht es nicht.

    nix für ungut

  1. Anonym sagt:

    Ogott!
    "Was, wen die Leute sparen täten, statt das Geld auszugeben"!
    Welch heilige Einfalt geistiger Kreditsklaven!

    1. Die aller-aller-allerwenigsten Menschen sind Dagobert Duck-Typen. Keiner spart, um im Geld zu baden. Man spart, um sich etwas Großes lesiten zu können, also zu konsumieren.

    2. Scheinbar wissen viele der heutigen Kredit-Zombies nicht mehr, daß es mal eine Zeit in der BRD gab, wo es die Regel war, daß ein Auto (Urlaub, Haus,...) nur vom Ersparten (nix Bankkredit!) gekauft wurde.

    Soviel in Kürze
    Kreuzweis

  1. Anonym sagt:

    Solange es Leute gibt die an anderen
    Leute verdienen ohne selbst etwas
    Produktives zu arbeiten,wird es keine
    Gerechtgkeit geben!

    Dann brauchen wir einen dualen Markt
    der unterscheidet zwischen komunalen und Internationalen Produktionsebene,so daß der Wahnsinn aufhört daß Produkte die vor Ort produziert werden können aus anderen Ländern oder Regionen eingeführt werden.

    Überschuß oder Hightechprodukte
    werden dann nach Bedarf auf Internationaler Ebene gehandelt und
    Währunungsmäßig vom komunalen Markt
    abgekoppelt.

    Denn momentan sieht der Weltmarkt so aus, daß in Billiglohnländern mit
    niedrigem Lebens,Sicherheits
    und Umweltstandart,oder niedrigem Steuersatz produziert wird um die
    Ware in Ländern mit hohem Lebensstandart und Kaufkraft zu verkaufen.

    Davon provitieren nur die Globalplayer und ihre Sponsoren!

    Dabei werden noch Lebensmittel an
    Entwicklungsländer durch hohe Subvensionen verkauft um deren Landwirtschaft zu zerstören und sie so in eine Abhängigkeit zu führen,
    um wiederum billige Arbeitssklaven
    zu bekommen.

    Es sollte auch nur das produziert
    werden was die Nachfrage verlangt
    und nicht erst Produziert werden
    um dann die Nachfrage durch Werbung
    (Gehirnwäsche)zu schaffen.

    Dazu sollte jeder Weltbürger ein Existenzrecht haben das ihm Nahrung,Wohnung und Medizin garantieren ohne ihn unter Druck
    zu setzen, etwas gegen seinen Willen
    tun (Arbeiten) zu müssen!

    So kann jeder selbst bestimmen (ohne Zwang)was,wie viel und zu welchem Preis er arbeitet um so seinen Lebensstandart aufzustocken.

    Auch Grund und Boden sollte nicht mehr besessen werden können, den
    der Planet gehört allen oder auch niemanden.
    Es gibt dann ein Nutzungsrecht das
    sich am tatsächlichen Bedarf orientiert der demokratisch ermittelt wird.
    Wenn zum Beispiel jemand autark
    leben will muß dies im möglich gemacht werden!

  1. kom ombo sagt:

    Ein starker und mutiger Schachzug, Freeman!
    Du greifst den Gedanken auf, der wohl jedem durch den Kopf geht nach dieser Offenbarung: „There is no law.“ ( zumindest lt. amerikanischer Verfassung, die zurecht einen besonderen Status genießt )
    Wertvolle, wichtige, zentrale Gedankengänge, auf denen wir aufbauen werden ...
    Thanks a lot!
    Ich finde Deine Überlegungen sehr gut und treffend formuliert.
    Sie geben mir das Gefühl, hier richtig zu sein.
    Der Artikel „Warum wir Sklaven sind“ ist ein ebenso kraftvoller Rundumschlag, der dem Problem der Einkommenssteuer auf den Grund geht, nur leider nicht ganz dort ankommt. Es fehlt aber wirklich nur ein kleines Stück ...

    Wer politische Ideen in die Welt setzt, sollte sich so intensiv wie möglich mit den Machtverhältnissen vertraut machen, um sich in keinen von vornherein aussichtslosen Kampf zu stürzen. Du studierst mit großer Leidenschaft die politische Landschaft, womit Du mich immer wieder inspirierst und das Verständnis Deiner Leserschaft beflügelst!
    Das Thema Steuer ist in erster Linie natürlich eine Frage der Macht – ich denke, darin sind wir uns einig. Sich ihm ausschließlich mit der Sicht einer der allgemeinen Wohlfahrt verpflichteten Vernunft zu nähern, bedeutet nichts anderes, als auch nach 9/11 den Glauben an die Demokratie nicht preisgeben zu wollen ...

    Es scheint, dass Du die Ansicht von Aaron Russo in vollem Umfang teilst, der den alteingesessenen, großen Bankdynastien wie „den Rockefellers“, „den Rothschilds“ und anderen sowie „ihren Handlangern“ ein Machtpotential zuschreibt, mit dem sie wie Tyrannen herrschen können, weil sie mit schierer Finanzkraft das Machtpotential jeder anderen Organisation übertrumpfen.
    Oder anders gesagt: diese Verwandtschaftsstrukturen – von vielen „Bloodlines“ genannt – würden Deiner Meinung nach die absolute Weltelite darstellen, und das Chipimplantat bliebe ihnen deshalb erspart, weil sie diejenigen wären, die das dazugehörige Satellitensystem aufgebaut haben und letztendlich am meisten von der digitalen Wertabschöpfung profitieren. Von diesen Dynastien müsste dann auch der gesamte spirituelle Hokuspokus ausgehen bzw. das katholische Imperium mit seinem überirdischen Gekreuzigten oder wer auch immer stünde unter ihrem Einfluss ...

    Mich würde interessieren, wie Du Dir das im Einzelnen vorstellst.
    Was könnten Deiner Meinung nach die „Demon Brothers“ einer Bande fanatischer Gotteskrieger entgegensetzen, unter denen die Ermordung jedes ungläubigen Widersachers als heilige Tat gefeiert wird?
    [ Ring of Power ] http://de.youtube.com/watch?v=VODFQcueQg4
    Der Orden hat die Titanic als Mordwaffe gegen Banker und Großindustrielle eingesetzt, glaubst Du, da ordnet sich die Armee des Papstes Kaufleuten unter?
    Und was ist mit Weishaupt?

    The modern version of the Illuminati was formed on May 1, 1776 by Jesuit-trained Adam Weishaupt, who taught Catholic Canon Law at Jesuit Ingolstadt University in Bavaria (in southern Germany). Weishaupt pretended to leave the Jesuit Order (i.e., he was “sheep dipped” – see definition of “sheep dipping” listed later in this newsletter) so that he could set up a front group called the Illuminati (that the Jesuits could use for their own purposes). This Jesuit front group, the Illuminati, fomented and orchestrated the bloody French Revolution of 1789-1799.
    Thus, by using this “front group”, the Jesuit Order was given a great degree of “plausible deniability” as to its role in the French Revolution.

    “Sheep dipping” ( per author Craig Roberts in his excellent book “The Medusa File” )
    An individual who was “sheep-dipped” was discharged from the military “on paper”, but during his absence his time in grade, promotions, retirement years and other perks continued just as if he had never left the service. After serving with the CIA, the person could return to his regular branch [of military service] and continue just as if he had never left. […] During the Cold War, and later Vietnam, it [ i.e., sheep dipping] was done to provide the CIA – by now referred to as “The Company” because of the number of contract agents being handled – with a system of “Plausible Deniability”.
    www.arcticbeacon.com/confessions/18-Nov-2006.html

    Und wenn wir schon dabei sind …

    Bill Hughes [ The Secret Terrorists & The Enemy Unmasked ]
    www.pacinst.com/terrorists/preamble.html or
    “The Rothschilds were Jesuits who used their Jewish background as a facade to cover their sinister activities. The Jesuits, working through Rothschild and [financier Nicholas] Biddle, sought to gain control of the banking system of the United States.”

    John Daniel ( Author of “The Grand Design Exposed” )
    www.vaticandesignexposed.com
    “There are other secret and semi-secret organizations such as the International Bankers, the Council on Foreign Relations, the Bilderberger Group, [the] Club of Rome, the Trilateral Commission, the New Age Movement, the Illuminati, and Freemasonry, who are all deeply involved in global politics, and who actively promote the uniting of the people of our planet under a New World Order. However […] these all are but mere “front” organizations, behind which the true source of power [Ed. Note: the Vatican and its Jesuits] hides and uses to distribute and channel its designs. And, as in any conspiracy, secrecy and shifting attention and blame away from itself is paramount to its success.”

    Tatsache ist, dass Du definitiv richtig liegst mit Deiner Analyse, ihr fehlt nur noch der letzte Schliff ( würde ich ganz unverbindlich mal behaupten ) der Dir den unverzerrten, klaren Blick auf den herrschenden Geist unserer Zeit mit seinem römischen Hauptquartier sowie allen nationalen Kommandozentralen freigeben würde. Denn ohne Glasnost about wessen Agenda in alle Hierarchien eingespeist wird und wer genau sich zur Weltherrschaft aufschwingt, sind Deine Angriffe zur Wirkungslosigkeit verdammt.
    Je höher man die Pyramide aus korporativer Macht hinaufklettert, umso feiner sollte man seine Recherche anlegen, umso präziser sollte der Filterungsprozess das relativ dürftige Beweismaterial durchforsten, denn eins ist sicher: nur die Pyramiden-Spitze mit dem „All-Seeing Eye“ bietet ein lohnendes Ziel, welches politischen Erfolg und grundsätzlichen Wandel verspricht. Unterhalb der Königsebene werden sie Dich immer wieder an der Nase herumführen und ausmanövrieren, darauf kannst Du Dich verlassen. Siehe Schäuble, siehe die Görresgesellschaft, siehe Scientology, siehe die CSU, siehe die SED, siehe Greenpeace, siehe die marianischen Kongregationen, siehe die Neocons, siehe Brzeziński, siehe Osama/Obama!

    Obama ist nichts weiter als eine Bühnenfigur, ein exzellenter Schauspieler ...
    A Film to End All Wars [ http://tinyurl.com/6yzwdw ] alltheweb.com Obama+Westwing
    ( CFR: Medien-Schwergewichte als Teil des Polit-Establishments )
    ... mit völlig anderen Qualitäten als Bush Jr., der – by the way – für seine Rolle auch genau die richtigen Qualitäten mitbringt!
    Die Fortsetzung der 9/11-Inszenierung: Superman Obama gegen den Superschurken Osama, dem man noch immer krampfhaft mediales Leben einzuhauchen versucht ...
    Pure Hollywood Shit!

    Hast Du noch nie von den Rothschilds als den Bankern des Vatikans gehört?
    http://wikicompany.org/wiki/911:Vatican_%26_Jesuits
    Bei Wikipedia findest Du darüber nichts, logisch.

    Was aus meiner Sicht in allen bisherigen, zum Teil hervorragenden Beiträgen noch fehlt, ist die grundlegende Tatsache, dass die Einkommenssteuer den sozialen Status definiert.
    Im 7. Jahr nach 9/11 dürfte eventuell bereits einer Mehrheit der Bürger durch eigene Internetrecherche bekannt sein, dass weder die D-Mark, noch der Dollar, noch der Euro, noch irgendeine Währung ( Mitte der Neunziger verabschiedete sich als letzter auch der Schweizer Franken ) einen Goldstandard aufweist: das weltweite Finanzsystem ist virtuell geworden wie der Cyberspace, es besteht zur Gänze nur noch aus Wechselpapieren, d.h. aus Kreditversprechen. Die private Kreditkarte repräsentiert in vollem Umfang den Charakterkern jesuitisch geordneter Wirtschaftsverhältnisse.
    Doch dieser abgehobene, scheinbar schwebende, aufgebläht schwerelose, unendlich manipulierbare Werteverbund verfügt über eine existenzielle Erdung aus Fleisch und Blut: das Gold wurde ersetzt durch den Bürger. Dieser bürgt mit seinem gesamten wirtschaftlichen Leben für den monetären Bestand der heutigen Kreditwirtschaft.
    Eine Abschaffung der Einkommenssteuer bleibt deshalb ohne eine grundlegende Änderung der Machtverhältnisse, d.h. ohne Entmachtung der römischen Inquisitoren, die über das katholische Weltimperium herrschen, dem seit Jahrzehnten sämtliche Regierungen zu Kreuze kriechen, vollkommen ausgeschlossen.

    Wer Russo sagt, muss auch Maxwell sagen ...

    Jordan Maxwell – Queen of England Exposed
    3 http://de.youtube.com/watch?v=YiHOP2P_NTA
    4 http://de.youtube.com/watch?v=N4S_s0Nm9lY

    alltheweb.com “jordan maxwell”+”matrix of power”
    The idea for the Hollywood movie “The Matrix” was stolen by the producers from Jordan’s work!

    PS: Carlin nails it http://de.youtube.com/watch?v=9KReZyAZLI0
    nobody is smarter than you are http://de.youtube.com/watch?v=GMYchpWXwXA

    Ich geh’ mal davon aus, dass Du Dich vom „Heiligen Vater“ so wenig chippen lassen willst wie von einem Rothschild oder einem Rockefeller ... oder liege ich da falsch?

    @ Dog, 17:49
    Dann nehme ich an, dass Du keiner von jenen „Deutschen bist, die alles von A-Z geregelt haben“ wollen ... Nun, ich auch nicht.
    Bürokratie und verklausulierte Sprache sind Machtinstrumente, die nicht der Allgemeinheit sondern einer Herrscherkaste dienen. Denkst Du nicht, dass sie ihre Wirkung verlieren könnten, sobald man sich ihrer bewusst wird?
    Brauchst Du den Staat oder braucht der Staat Dich?
    @ 24. Aug., 18:28 Klasse Kommentar!!
    Der „Systemfehler“ ist allerdings kein Fehlen an Vernunft, sondern ein konkretes Machtsystem, das es schafft, sich geschickt in ein falsches, freundliches Licht zu rücken.
    @ 18:47 Heyhey, Spitzenlink!
    @ 18:53 Wieso muss sich ein Staat sein Geld überhaupt LEIHEN?
    @ 19:57 Wow! Das hat wehgetan.
    @ 20:09 & 20:23 Bingo!

  1. Anonym sagt:

    Wir sind halt kein Autokonzern!

    http://www.mmnews.de/index.php/20080826879/MM-News/US-Autobauer-wollen-Geld-vom-Staat.html

    Erst schreien sie nach einem freien Markt indem sich der Staat nicht einmischen soll und dann schreien
    sie nach der Mami (Staat) wenn der freie Markt seine Krallen zeigt.

    Was bedeutet eigenlich (Neo)liberal?

    Daß sich das Fähnchen nach dem Wind dreht!
    Das heißt.
    Wenn ihr uns kein Geld (Steuergelder) gebt, dann machen
    wir eure (heile) Welt kaput!

    Besser ein Ende mit schrecken als
    ein Schrecken ohne Ende!

  1. Jankings sagt:

    Lieber Freeman,

    die Idee klingt gut – aber auch nur auf den ersten Blick.
    Denn Deine nette Idee entlastet die „oberen“ 10% der Gesellschaft um weitere 90 Mrd. Euro (jährlich!) und fordert quasi eine Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes auf über 60%! Ich dachte hier ginge es darum die herrschenden Klassen zu treffen und nicht deren Macht- und Finanzsituation weiter auszubauen???

    Zur Begründung:

    1) Um die Einkommensteuer aufkommensneutral abzuschaffen, müsste der Mehrwertsteuersatz etwas mehr als verdoppelt werden. Nimmt man noch so kleine nette Nebeneffekte wie die Steuerfreiheit von Grundnahrungsmitteln und ähnlichen Produkten mit rein und beachtet man, dass eine derartige Steuererhöhung eine nicht unwesentliche Konsumschwächung zur Folge hätte, wäre wahrscheinlich mindestens eine Verdreifachung des Steuersatzes notwendig um die Steuereinnahmen konstant zu halten. Du forderst also quasi einen Mehrwertsteuersatz von rd. 60%?! (Die daraus resultierende Verlagerung des kapitalintensiven Konsums ins Ausland möchte ich da lieber noch nicht berücksichtigen, da wir sonst nochmal mindestens weitere 10% draufschlagen müssten.)

    2) Zur Widerlegung des 1. Punktes würdest Du vielleicht anführen, dass die Leute ja aufgrund der Abschaffung der Einkommensteuer auch mehr Geld in der Tasche haben und somit mehr konsumieren können, aber überlegen wir uns doch mal, wer von einer Abschaffung der Einkommensteuer am meisten profitieren würde? Derzeit zahlen die bestverdienenden 10% der Gesellschaft mehr als 50% der Einkommensteuer! Du willst also die Großverdiener um weitere 90 Mrd. EUR pro Jahr entlasten?!

    Doch für alle tapferen Leserinnen und Leser die es bis hierher geschafft haben, möchte ich auch auf Deine übrigen Punkte eingehen:

    - Wie Du richtig schreibst, trifft eine Erhöhung von Konsumsteuern (insb. um 40%) hauptsächlich kleinere und mittlere Einkommen. Denn jede und jeder braucht zum leben mehr als Grundnahrungsmittel – und der Wegfall der Umsatzsteuer bei Grundnahrungsmitteln macht die Steigerung bei den übrigen Produkten nicht wett.

    - Die von Dir angesprochenen Schlupflöcher und vor allem die eingebauten Subventionen sind wirklich ein echtes Problem. Daraus abzuleiten, die Einkommensteuer wäre abzuschaffen halte ich aber für die falsche Schlussfolgerung. Vielmehr muss das Einkommensteuerrecht entschlackt werden, die Schlupflöcher müssen gestopft werden und ungerechte Subventionen wie das Ehegattensplitting müssen abgeschafft werden! Außerdem muss die Personaldecke der Finanzämter aufgestockt werden, damit diese eine realistische Chancen haben, Steuerbetrüger zu überführen und nicht auf teure Daten deprimierter Bankmitarbeiter angewiesen sind. Hierzu muss sich politischer Druck auf die Liechtenstein, die Schweiz, die Caymans etc. gesellen um endlich diese Sümpfe auszutrocknen.

    - Du behauptest, die Umsatzsteuer könne nicht mit Tricks umgangen werden? Willkommen im europäischen Binnenmarkt. Nie war es so leicht Umsätze in das Niedrigsteuersatzländer zu verschieben wie heute. Außerdem würde bei einem Mehrwertsteuersatz von über 60% ein nicht unbeträchtlicher Teil des Konsums ins Ausland verlagert werden – das geht beim einfachen Grenzpendler mit dem Benzin los und hört beim Großverdiener mit der Ferienvilla auf Kreta und der Yacht auf Sardinien auf. Man könnte die Superreichen also nur beglückwünschen – mit der gesparten Einkommensteuer im Ausland shoppen gehen – wie geil ist das denn? Ziel muss es vielmehr sein endlich die Umsatzsteuer-Harmonisierung durchzusetzen und in allen Mitgliedsstaaten verbindliche Mindeststeuersätze durchzudrücken!

    - Deine These, der Wegfall der Einkommensteuer würde die Einstellung zur Niedriglohnarbeit ändern, geht meines Erachtens fehl. Denn mit der Abschaffung der Einkommensteuer gibt es weiterhin die Sozialversicherungen – und diese trägt maßgeblich zur hohen Transferentzugsrate bei, sodass sich bei dem niedrigen Einkommensteuersatz in diesem Einkommensbereich sicherlich keine nennenswerte Auswirkung ergeben wird.

    - Da die Menschen der Unter- und Mittelschicht die gewonnene Einkommensteuer wahrscheinlich vollständig in die höhere Mehrwertsteuer investieren müssen, wird für sie nichts zum Mehrkonsum übrig bleiben – sie können froh sein, wenn sie nicht draufzahlen müssen.

    - Weiterhin stellst du folgende These auf: Mehr Steuereinnahmen, weil steigender Konsum und somit steigende Unternehmenssteuern. Aber wie oben geschrieben, würde ich unter den von Dir gegebenen Rahmenbedingungen keinen steigenden Konsum erwarten.

    - Dass ein Wirtschaftswachstum nicht denknotwendig neue Arbeitsplätze schafft, sollten wir in den letzten Jahren gemerkt haben. Demnach ist trotz der charmanten Idee kein wesentlicher Rückgang der Ausgaben für die Arbeitslosigkeit zu erwarten. Vielmehr steht zu befürchten, dass die Bruttolöhne stagnieren, da durch den Wegfall der Einkommensteuer ja quasi eine staatliche Lohnerhöhung eingetreten sei (so oder so ähnlich werden die Arbeitgeber doch argumentieren, wenn wir ehrlich sind).

    - Nun prophezeist Du die schrittweise Auflösung des Steuerapparats – da die Kosten die für die Eintreibung der Einkommensteuer entstehen geringer sind, als bei anderen Steuerarten, wird wohl auch das nicht funktionieren. Vielmehr müsste wahrscheinlich mehr Personal eingesetzt werden um den nun lukrativen Umsatzsteuerbetrug einzudämmen.

    - Dies bringt mich zu Deiner Behauptung Schwarzarbeit würde eingedämmt. Das Problem bei der Schwarzarbeit ist nicht die Einkommensteuer, sondern schon heute die Umsatzsteuer. Dieser Anreiz würde bei einem steigenden Mehrwertsteuersatz noch weiter ansteigen und somit eher zu mehr, als zu weniger Schwarzarbeit führen. Und somit natürlich auch um noch niedrigere Beiträge zu den Sozialkassen.

    - Diejenigen die ins Ausland flüchten, gehen zuletzt wegen der Einkommensteuer ins Ausland. Da sind andere Faktoren wie Bildung, Entwicklungschancen etc. maßgebend. Die Großverdiener, wie Schumacher, Grönemeyer etc., welche ihr Einkommen im Ausland besteuern, müssen mit einer härteren Wegzugsbesteuerung belegt werden. Außerdem sollte vielleicht auch mal das Doppelbesteuerungsabkommen mit der Schweiz überarbeitet werden. (Randbemerkung: Wie passt das zusammen, dass die doofen Superreichen von oben plötzlich die tollen Leistungsträger sind? ;))

    - Deine Behauptung über die Steuerfahndung ist, wie es mir scheint, aus der Luft gegriffen. Hauptaufgabe der Steuerfahndung ist es hinterzogene Gelder aufzudecken und zu finden – nicht Leute einzusperren. Außerdem dürfte dies generell kein Problem der armen Leute sein – oder kennst Du einen konkreten Fall?

    Insgesamt finde ich es gut, dass Du Dich mit dem Thema zumindest oberflächlich beschäftigt hast. Allerdings hoffe ich, dass ich Dich mit meinen Worten auch ein bisschen aufklären konnte und Du nun vielleicht einsiehst, dass eine Abschaffung der Einkommensteuer nicht die Lösung sein kann. Vielmehr muss eine radikale Reform des Steuerrechts her – beispielsweise wie sie seit Jahren vom Verein zur Förderung der ökologischen Steuerreform verlangt wird. Das ist von Fachleuten durchdacht und durchgerechnet und verzichtet zudem auf Polemik. Wer Interesse hat, einfach mal auf http://www.foes.de/ klicken.

  1. Anonym sagt:

    Es ist schade, wie immer das Thema Konsumsteuer u. Gerechtigkeit gleichgesetzt werden, denn diese ist eine Gelddruckmaschine für Reiche, da diese, im Verhältnis zu Armen, absolut weniger Geld ausgeben u. mehr übrig haben was sie verzinst anlegen können. Für diese Zinsen arbeiten dann wieder die benachteiligten und kommen somit auch noch für die höhere Konsumsteuer der Reichen auf.
    Macht doch die Lösung einfacher.
    Der Staat, der der Vertreter des Volksinteresses einer Demokratie sein sollte(beachtet den Konjunktiv"sollte"), stellt fest welche Ausgaben er per anno für eine funktionierende Volkswirtschaft hat und legt diese, in Form von direkten Steuern, anteilig auf Einkommen und Gewinne auf alle Teile der Bevölkerung um.
    Diese passt er jährlich den Gegebenheiten an, Verstaatlicht (Vereinheitlicht) Gesundheit u. Rente so, dass alle in ein System einzahlen und sich die besser Gestellten diesen nicht entziehen können.
    Ansonsten braucht das Rad gar nicht neu erfunden werden, googelt doch mal nach den "Düsseldorfer Leitsätzen" der CDU von 1949, die waren da noch nicht so wie sie heute sind.

  1. Anonym sagt:

    @Jankings
    da bin ich aber mal auf freemans antwort gespannt. kommt jetzt die Einsicht, oder wiedr bloß eine Antwort ala "ddarum gehts ja auch gar nicht...etc." wie so oft?
    laß mich auch gern überraschen:))

  1. Freeman sagt:

    @ Jankins Ich finde es immer wieder interessant, aber auch bedenklich, wie speziell Deutsche so gerne und möglichst viel Steuern zahlen wollen. Wie jede Änderung des Systems mit allen Mittel verteidigt wird. Das ist nicht normal und zeigt, wie ihr einer völligen Gehirnwäsche unterlegen seit.

    Ihr habt so eine sozialistische Mentalität, der Staat muss für mich sorgen und dehalb müssen alle viel Steuern zahlen. Nur, man sieht ja was dann passiert, jeder der gut verdient und Leistungsträger ist bescheisst oder haut aus dem Land ab. Übrig bleiben nur die, welche die Hand aufhalten. Deshalb funktioniert ja immer weniger bei euch und Deutschland ist doch völlig überschuldet, tatsächlich bankrott, pleite!

    Alleine deine Behauptung, man müsste bei einer Abschaffung der Einkommenssteuer die Umsatzsteuer auf 60% erhöhen ist völlig falsch und du übertreibst masslos. Laut Anfrage bei den "Den Grünen" handelt es sich nur um eine Erhöhung auf 30%.

    Wieso kapiert ihr nicht, wenn man die Steuern reduziert, dann hat man höhere Einahmen. Klingt paradox, ist aber so. Nur Naivlinge meinen, je höher man die Steuerschrauben andrehen, je mehr kann man rauspressen. Das ist ein grosser Irrtum.

    Wieso können wir in der Schweiz zum Beispiel mit nur 7.6% MwSt. auskommen und ihr habt 20%? Warum zahlen wir zwischen 10% und 20% Einkommensteuer und ihr über 50%?

    Haben wir keine Strassen und Schulen und Schwimmbäder oder was? Bekommen wir keine Rente? Im Gegenteil, unsere Infrastruktur ist besser und moderner und das Rentensystem funktioniert. Also, dann fragt euch doch, warum bei so hohen Steuersätzen es bei euch immer noch nicht reicht? Warum immer mehr Abgaben verlangt werden? Da stimmt doch das ganze System nicht.

    Uns Schweizer müsst gerade ihr nicht erzählen, wie man eine vernünftige und funktionierende Steuerpolitik macht, das ist ja zum lachen. Wir sind nicht bis über beide Ohren verschuldet, arbeiten 3/4 des Jahres für den Staat.

    Ausserdem ist mein Vorschlag überhaupt nicht für Deutschland gedacht, das interessiert mich doch nicht, sondern eine generelle Idee, die man im Detail durchdenken muss.

  1. Anonym sagt:

    Freeman

    Über die Abschaffung der Einkommenssteuer kann man ja diskutieren aber über eine Erhöhung
    der Mehrwertsteuer zu reden ist wie
    Feuer mit Benzin zu löschen.

    Wie schon gesagt wurde!

    Der Mensch lebt nicht nur von Butter
    und Kartoffel oder willst du die
    Menschheit in die Steinzeit versetzen und selbst da hatten sie
    schon Feuer (Heizung) und Felle (Klamotten).

    Die Megareichen können ihr Geld gar
    nicht mehr Verkonsumieren und nützen es nur noch zur Vermehrung
    und zum Machteinfluß.

    Die lachen sogar über Benzinpreiserhöhungen und kaufen sich demonstrativ noch nen Panzer
    der das doppelte säuft.
    Die Frage ist doch erst mal, wo das ganze Geld (Steuereinnahmen) hingeht?

    Da würde sofort jeder Proletenstammtischpolitiker sagen:
    Das Geld verplempern die Sozialschmarozer!

    Und schon isser auf die NWO Propaganda reingefallen (Teile und Herrsche)

    Auch du bist reingefallen Freeman

    DER STAAT MUß FÜR MICH SORGEN Mentalität der Deutschen

    Du sprichst den Neokons aus der Seele!

    Du kannst ja mal versuchen von 5 Euronen pro Stunde eine Familie durchzubringen! ALTERNATIVEN?

    Nicht jeder ist zum Professor gebohren und selbst dann gibt es keine Chancengleichheit.

    Wir sollten nicht versuchen die Symtome zu bekämfen sondern die Krankheit.

    Fakt ist!

    Es wird ständig automatisiert, rationalisiert und modernisiert,
    aber die Arbeitszeiten bleiben gleich und die (inflationsbereinigten) Arbeitslöhne sinken.

    Der Fortschritt kommt nur sehr Wenigen zu gute!

    Ich bin übrigens selbständiger Metallbauer um damit auszuschließen
    daß ich nur meine eigenen Interessen vertrete!

    Außer in einem Punkt!

    Ich kann bestätigen daß durch die
    letzte Mehrwertsteuererhöhung die
    Schwarzarbeit noch gestiegen ist.

    Seid dem schwenke ich vom Bau auf Lohnarbeiten für die Indutrie um.

  1. Anonym sagt:

    passt sehr gut dazu:

    http://video.google.com/videoplay?docid=-5859703152314152314&ei=JI-1SKjLBpbM2ALkxZ3xDA&q=joytopia

    www.joytopia.net

  1. Anonym sagt:

    Außerdem!

    Der Hosenanzug versucht gerade
    die Welt anzuzünden und Deutschland
    in ein politisch und wirtschaftliches Chaos zu stürzen und wir rden hier über Steuertheorien!

  1. Anonym sagt:

    Wir Deppen labern doch nur rum. Steuer ja oder nein. Alles nur gelaber. Der eine erzählt was von "Es muss doch sein". Der andere sagt "Steuern abschaffen". Für mich ist das alles nur gerede. Wer zahlt den Steuern...

    Die Leute die richtig Kohle haben zahlen eh nix. Nur der Depp der einer Arbeit nachgeht und nix absetzen kann, der zahlt. Ändern wird das gerede auch nix. Wir zahlen fleißig weiter und weiter....

    is halt sozial - blödsinn

  1. Anonym sagt:

    Genau deshalb sind im Islam Zinsen verboten.
    Das Geld behält seinen Wert und ist ständig im Umlauf, da niemand mehr was davon hätte es auf Konten anzuhäufen und gegen virtuelle Zahlen einzutauschen.

  1. Anonym sagt:

    Steuern sind Diebstahl, auch in einer Demokratie

    siehe mmnews

    http://www.mmnews.de/index.php/200811231582/MM-News/Sind-Steuern-Diebstahl.html

  1. Otto Breiter sagt:

    Wenn man nachweisen könnte wofür die Einkommensteuer verwendet wird und den gesetzlichen Rahmen vergleicht.
    Ob der Staat auch tatsächlich die Einkommensteuer für die Dinge verwendet die er angibt und dabei raus kommt dass das Geld zweckentfremdet wird und in die Taschen von Politikern bzw. Bänkstern und andere Kanäle fließt.
    Könnte man rechtlich eine Verfassungsklage durchführen und einen unabhängigen Untersuchungsausschuß bilden der aus unabhängigen Richtern, Anwälten und Bürgervertretern besteht. Kommt man dann zu den gleichen Schluss kann das Einkommensteuergesetz gekippt werden. Es muss eindeutig nachweisbar eine Zweckentfremdung vorliegen.