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Interview mit William Engdahl - Teil 2

Dienstag, 8. April 2008 , von Freeman um 16:24

Hier die Fortsetzung des I. Teils meines Interviews mit William Engdahl:

II. Teil

Freeman: Wie beurteilen sie den 11. September 2001? Was meinen Sie passierte an diesem Tag und wer sind die wirklichen Täter?

Engdahl: Ich glaube die Leute können selber beurteilen, ob es überhaupt physikalisch möglich war, dass Flugbenzin von der Temperatur her die Stahlträger geschmolzen hat und deswegen die 110 Stockwerke hohen WTC Türme einstürzten, geschweige denn Gebäude 7, wo ja gar kein Flugzeug reinflog. Die ganzen Fakten die dagegensprechen, sind ja durch die vielen vielen 9/11 Truther, die das untersucht haben, im Internet veröffentlicht worden.

Ich sass damals in meinem Büro und bekam einen Anruf von meiner Frau, ich sollte doch den Fernseher einschalten, und sie sagte, etwas furchtbares passiert in New York. Ich sah dann auf CNN die Bilder ... wieder und wieder, und immer wieder ... wenn das keine Gehirnwäsche war, dann weiss ich auch nicht was eine ist.

Dann habe ich das „National Public Radio“ eingeschaltet, einen amerikanischen Radiosender den ich über das US-Militärradio in Deutschland bekomme. In der Sendung wurde ein Professor der John Hopkins Universität um einen Kommentar über die Ereignisse gefragt, genau die Universität wo Paul Wolfowitz mal als Dekan die politikwissenschaftliche Fakultät vorher leitete.

Er sagte, wohlgemerkt nur 1 ½ Stunden nach dem Angriff in New York, es ist eindeutig, wir müssen jetzt einen Krieg gegen Saddam Hussein und den Irak führen. Ich dachte damals, Moment mal, wie kann der nach nur 1 ½ Stunden schon wissen, wer die Täter sind und dass wir gegen diese in den Krieg ziehen müssen. Für mich war dann klar, der Krieg gegen den Irak war bereits lange vorher geplant.

Der damalige US-Finanzminister Paul O’Neal hat ja dann später in seinen Memoiren geschrieben, die Bushregierung war vom ersten Tag der Amtsübernahme Anfang 2001 darauf versessen, den Irak anzugreifen und Saddam Hussein zu entfernen. Sie suchten nur noch einen Grund ... und den hatten sie ja dann.

Freeman: Der 11. September kam also der US-Regierung wie gerufen.

Endahl: Die Absichten und Pläne der Neocons, die in der US-Regierung sind, kann man in ihrem PENAC-Dokument nachlesen, welches den Titel trägt „Rebuilding America's Defenses“ (Wiederaufbau der amerikanischen Verteidigung) und genau ein Jahr vor dem 11. September veröffentlicht wurde. Dort schreiben die Neocons, ein katastrophales Ereignis muss her, wie Pearl Harbor, um die Meinung der amerikanische Bevölkerung für ein starkes Militär und einen Krieg umzustimmen. Und genau das war 9/11, das neue Pearl Harbor. Präsident Bush hat ja dann auch 9/11 als neues Pearl Harbor bezeichnet und gesagt, wir wurden angegriffen und wir müssen jetzt zurückschlagen.

Ich bin deshalb überhaupt nicht davon überzeugt, 19 Araber haben mit Teppichmesser vier Flugzeuge gekapert und den Anschlag durchgeführt, die überhaupt nicht in der Lage waren, komplizierte Boeing Flugzeuge zu fliegen und zielgenau in die WTC-Gebäude und in den Pentagon zu steuern. Die offizielle Story stimmt einfach nicht und es kann nicht so wie sie es uns erzählen passiert sein.

Freeman: Das sie sofort nach 9/11 die neuen Antiterrorgesetze aus der Schublade zogen und in Afghanistan einmarschierten, ist schon sehr verdächtig, oder?

Engdahl: Wir müssen ja nur schauen, was seit 9/11 alles passiert ist. Die ganzen Gesetze welche die Freiheit einschränken, wie den Patriot Act, Homeland Security Act und den Militäry Commission Act, die ganzen Sicherheitsmassnahmen an den Flughäfen usw. Alles zielt darauf hinaus, die Rechte der amerikanischen Bürger einzuschränken. Mit 9/11 kann die US-Regierung alles begründen.

Das Ganze erinnert mich an das was in Deutschland während der Nazi-Zeit passierte, mit dem Reichstagsbrand und den darauf folgenden Ermächtigungsgesetzen, der Einführung der Hitlerdiktatur und anschliessenden Kriegen.

Es tut mir richtig weh zuschauen zu müssen, wie meine frühere Heimat sich in einen Polizeistaat verwandelt hat, der überall auf der Welt aggressiv auftritt und Kriege führt.

Freeman: Das aktuelle Thema zur Zeit ist die Finanzkrise. Glauben sie, es handelt sich hier um ein Versagen oder wird die Zerstörung des Finanzsystems mit Absicht gemacht?

Engdahl: Beides trifft zu, ein Versagen, weil ihre Pläne nicht ganz aufgehen, aber auch eine mutwillige Zerstörung.

Als er von der Wall Street als ihr Kandidat ausgewählt wurde und aus dem Vorstand der J. P. Morgan Bank im Jahre 1987 ausschied und dann Chef der Federal Reserve wurde, hat Alan Greenspan bei seinem ersten Auftritt vor dem Kongress klargestellt, dass er gekommen sei, um die Agenda und Interessen der Wall Street zu vertreten und die Deregulierung des Finanzsystem durchzusetzen.

In seiner ersten Ansprache rief er dazu auf, das Glass-Steagall Gesetz aus dem Jahre 1933 aufzuheben. Glass-Steagall, für diejenigen welche die Geschichte nicht kennen, ist das Gesetz zur Trennung von Geschäftsbanken und Investmentbanken, welches während der Weltwirtschaftskrise verabschiedet wurde, um die Korruption und den Interessenkonflikt der zur Spekulationsblase Ende der 20ger Jahre führte, zu verhindern. Die Banken hatten damals eigene Wertpapiere herausgegeben, welche sie dann im Preis hochpuschten, um sie an die ahnungslosen und gutgläubigen Kunden zu verkaufen. Dies führte zu einer gigantischen Spekulationsblase, die zusammenbrach und die Weltwirtschaftskrise auslöste.

Glass-Stiegel wurde vom Kongress als Konsequenz aus dem Crash in Kraft gesetzt, um eine Trennung der Bankaktivitäten zu erreichen, um jede Sparte damit separat führen und regulieren zu können. Die Federal Reserve wurde dann als Aufsichtsbehörde über die Finanzindustrie eingesetzt. Dies hat auch einigermassen gut funktioniert, bis Greenspan kam.

Freeman: Was hat Greenspan im Auftrag der Gossbanken gemacht?

Engdahl: Die Wall Street Banken haben dann in den 80ger Jahren ein Budget von 100 Millionen Dollar bereitgestellt, um mit Lobby-Arbeit den Kongress zu einer Aufhebung des Gesetzes zu motivieren. Und im Jahre 1999 hat Alan Greenspan endlich sein Ziel erreicht. Bill Clinton unterschrieb die Ausserkraftsetzung des Glass-Steagall Gesetzes und kurz danach gab es eine riessige Welle an Zusammenschlüssen von Geschäftsbanken mit Investmentbanken und mit Versicherungen.

Eine Investmentbank nach der anderen, welche für die Herausgabe von Wertpapieren, Neuemissionen und Börsengängen zuständig war, wurde von den Grossbanken geschluckt. Das Resultat war eine sehr grosse Konzentration von Finanzinstituten unter einem Dach, es gab wieder die gleiche Situation wie damals in den 20ger Jahren, und der „Money Trust“ oder das Geldkartell, war wieder uneingeschränkt an der Macht.

Das Geldkartell hatte es damit geschafft, die Gesetze zurückzudrehen, welche sie gezwungen wurden nach der Grossen Depression zu schlucken, und sie erhielten wieder die absolute Macht über das Finanzsystem der USA.

Freeman: Ist die Fed jetzt eigentlich privat oder staatlich?

Engdahl: Alan Greenspan ist kein Staatsbeamter, er ist ein Angestellter der privaten Institution die den Namen Federal Reserve trägt. Die Architekten der Fed, also J. P. Morgan und Rockefeller, haben diese Institution 1913 geschaffen. Die Federal Reserve wurde bewusst Federal genannt, um den Anschein in der Öffentlichkeit zu erwecken, es handelt sich um eine staatliche Institution. Tatsächlich ist sie genau so wenig Federal wie der private Kurierdienst Federal Express. Das Ziel war, die Finanzströme der USA im In- und Ausland unter privater Kontrolle zu haben.

Tatsächlich gehört die Fed den privaten Mitgliedsbanken. Alan Greenspan wird wohl als Chef der Fed vom Präsidenten ernannt, aber nur auf Vorschlag der Privatbanken. Würde ein Präsident es wagen, einen Fed-Chef selber ohne Einwilligung der Wall Street Banken einzusetzen, dann würde er bald verschwinden.

Zum Beispiel, Paul Volker der ins Amt der Fed kam um die Inflation zu bekämpfen und den Dollar aus dem Kurseinbruch der Carterzeit herauszuholen, war ein Protegé von David Rockefeller und seiner Chase Manhattan Bank. Er wurde von David Rockefeller nach Washington zur Fed abgestellt, um die Interessen des Geldkartells zu vertreten.

Die Revolution des Finanzmarktes war ein Greenspan-Projekt, war ein Projekt der Grossbanken. Sie haben mit massiver Lobby-Arbeit dafür gekämpft und Greenspans Auftrag in der Fed war es dafür zu sorgen, dass der Kongress in keiner Weise den Finanzmarkt anfasst, einschränkt oder reguliert, damit sie ohne Kontrolle die neuen wertgesicherten Finanzinstrumente ins Leben rufen konnten, welche ihnen gigantische Gewinne versprachen.

Die Deregulierung des Finanzmarktes öffnete die Tür für alle Formen der Korruption und des Betruges, was man ja damals mit dem Glass-Steagall Gesetz verhindern wollte.

Freeman: Alan Greenspan behauptet, er wäre von der jetzigen Finanzkrise überrascht worden. Stimmt das?

Engdahl: Alan Greenspan wusste genau was er tat. Entschuldigung, es ist eine Heuchelei, wenn er jetzt sagt, er wusste von nichts und erst Ende 2005, Anfang 2006 hätte er realisiert was los ist. Das ist eine verlogene Aussage, die er der Öffentlichkeit mitteilte.

Er wusste genau was er tat, denn sein ganzes Leben und seine Karriere, von Beginn an als Protegé von Ayn Rand, welche die totale Liberalisierung der Finanzmarktes verlangte, ist darauf aufgebaut den Staat aus dem Finanzbereich heraus zu halten. Greenspans Mission in den 17 Jahren als Fed-Chef war es, die „Securization Revolution“ oder Verbriefungsrevolution umzusetzen.

Sie glaubten, mit dieser Revolution würde eine Welle an Profiten für die ganzen Banken in den USA, aber auch in Europa, generiert werden und ein richtiger Goldrausch auf sie zukommen. Aber nicht nur Banken verdienten sich eine goldene Nase, auch die Pensionsfonds auf der ganzen Welt stiegen ins lukrative Geschäft ein und kauften alles was ihnen Wall Street angeboten hat, weil sie dachten es wäre alles Gold was glänzt.

Dabei war es nur Giftmüll, der nur durch die Bewertungsagenturen wie Moodys mit dem AAA Siegel schön verpackt wurden. Die Banken in Europa dachten dann, ja wenn Moodys es für gut und sicher hält, dann muss es gut sein. Nur Moodys hat die selben krummen Risikorechenmodelle angewendet, wie die Betrüger welche diesen Schrott geschaffen haben.

Die Wall Street Banken haben sich aber dabei verrechnet. Sie glaubten, sie könnten das Risiko dieses Giftmülls gleichmässig über das ganze weltweite Finanzsystem verteilen, und damit es aus den USA schaffen, um die Welt damit zu zwingen, das amerikanische Spiel mitzumachen, ihr eigenes Geldsystem zu untergraben, die Wirtschaft zu stören und dabei helfen diese wertlosen Papiere überall unter die Leute zu bringen.

Wie alle grossen Betrugsmaschen, fallen sie irgendwann zusammen.

Freeman: Wie fing die Finanzkrise eigentlich in Deutschland an?

Engdahl: Als eine kleine staatliche Bank in Deutschland, die IKB, gefragt wurde, was denn der Wert dieser irrsinnig grossen Bestände an hypothekengesicherten Papiere sei, den sie in ihren Büchern hatten, die sie von der Deutsche Bank gekauft hatten, welche diese wiederum von den US-Banken vorher erworben hatte, und es sich herausstellte, es war nur wertloser Giftmüll, dann fing das System an zusammen zu brechen.

Die Frechheit ist ja, dass der Deutsche Bank Chef Josef Ackermann, diesen Zusammenbruch ausgelöst hat, in dem er die deutsche Finanzaufsichtsbehörde BaFin auf die wertlosen Papiere bei der IKB hingewiesen hat, in dem er sagte, ich weis was sie in ihrem Bestand haben, den ich habe ihnen den Giftmüll ja verkauft. Wie völlig zynisch und noch zynischer kann man denn sein? Es zeigt, wie die Banken sich gegenseitig übers Ohr hauen.

Oder schauen wir uns an, wie die Aasgeier aus der Wall Street sich auf den Korps der Bear Stearns Bank stürzten, als diese zusammenbrach, haben aber vorher die Federal Reserve dazu gezwungen, eine Garantie über 30 Milliarden Dollar für wertlose Schrottpapiere abzugeben. Und natürlich kam wieder die Chase Bank, also Rockefeller, daher und hat sich die Filetstücke von Bear Stearns dann für ein Kleingeld rausgepickt.

Die Wall Street Banker haben die Schrottpapiere an die europäischen Privatbanken verkauft, einige sitzen jetzt drauf und müssen gigantische Abschreiber vornehmen, andere merkten wie wertlos sie sind, haben sie dann schnell an die staatlichen Banken weitergereicht, und jetzt muss der Steuerzahler für die Verluste gerade stehen.

Fortsetzung folgt...

Das ist der zweite Teil meines Interviews mit William Engdahl. Der dritte Teil folgt bald und darin beantwortet Herr Engdahl meine Fragen wie er die Zukunft sieht.

Hier ein Hinweis zu Artikel von William Engdahl beim Kopp Verlag.

Copyright © 2008 Alles Schall und Rauch – Freeman

Kommentar:
Als Ergänzung möchte ich erwähnen, dass Alan Greenspan seit dem 13. August 2007, Berater der Deutschen Bank ist (focus). Passt ja wunderbar zusammen. Dann hat er sie gerade rechtzeitig beraten, was sie mit ihren Schrottpapieren tun sollen. Einen Dummen finden, der sie ihnen abnimmt.

Und dann noch, Ayn Rand kannte Greenspan gut. Sie gab ihn den Spitznamen "the undertaker", was so viel wie "Der Totengräber" heisst. Damit wird er treffend beschrieben, denn er sieht nicht nur aus wie einer, sondern ist auch tatsächlich der Totengräber des Weltfinanzsystems für die Geldmafia.

insgesamt 23 Kommentare:

  1. Anonym sagt:

    Vielen Dank Freeman, bin gespannt auf den 3. Teil.

    Kopf hoch Leute, die Zukunft ist gegen die Elite!!!

  1. Anonym sagt:

    Deckt sich genau mit meinen Vermutungen.

    Es wurden nur noch die fehlenden
    Puzzleteile eingefügt.

    Mein Riecher was Ackermann und Greenspan betrifft war wiedermal
    richtig.
    Auch meine Vermutung daß für
    die Elite nichts mehr genau nach Plan verläuft hat sich bestätigt.

  1. Anonym sagt:

    Warum sagen eigentlich der Weiße und der Schwarze Papst mit ihrer Vatikanbank so wenig zu dieser ganzen Geldmeute?

    Weil sie wohl abwarten, bis sich Judentum/Protestantismus und Islam/China gegenseitig zerfleischen, bis alle zum echten Glauben finden ...

    Oder?

  1. Anonym sagt:

    Ich habe den Banken noch nie vertraut.
    Und fuehle mich nun bestaetigt.
    So Greenspan, wie fuehlt man sich
    wenn man die Welt in den Sand gesetzt hat?
    Erinnert ihr euch noch an den grinsenden
    Ackermann der das Victory Zeichen machte?
    Na wenn das mal keine Verschwoerungen sind
    dann weiss ich auch nicht mehr.
    Gebt acht die Banken werden es immer
    wieder versuchen uns fuer dumm zu verkaufen. Auch schon morgen wieder.
    Zerschlagt die Banken. Verbietet den Zins. Macht JP Morgan flach.
    Es scheint wirklich Teufelszeug zu sein.
    Und soll ja keiner versuchen mich zu beschwichtigen.
    Aufklaerung tut not!
    http://www.nuoviso.de/filmeDetail_moneydept.htm
    http://www.nuoviso.de/filmeDetail_boerse.htm

  1. Marco sagt:

    Hey Freeman,
    was die Einschränkende Rechte und Freiheiten der Bürger angeht, gibts da ne Partei die sich die Erhaltung bzw. Wiederherstellung eben jener Rechte europaweit (Stichwort Europaparlament; wenn wirs schon nicht ganz kippen können dann zumindest von innen Widerstand leisten) einsetzen will, falls der Wähler dafür stimmt.

    --> piratenpartei.de

    Wär schön wenn du über meine neue Partei und Hoffnung mal nen kleinen Artikel schreiben könntest, viele Menschen wissen gar nicht was sie überhaupt wählen KÖNNEN...

  1. Anonym sagt:

    Stichwort Finanzsystem.

    einigen sicher schon bekannt:
    http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyid=611

    und dann schaut mal was "Die Zeit" so schreibt... der Hammer *Augenreib*

    http://www.zeit.de/online/2008/15/iwf-gold-verkauf-kommentar?page=1

    *sprachlos*

  1. Anonym sagt:

    Das sind alte Nachrichten ... da sieht man wie langsam die Massenmedien sind. Freeman hat darüber schon vor 3 1/2 Wochen am 20. März hier berichtet.

    Trotzdem, was in dem Artikel der Zeit steht, ist ein Hammer und eine Unverschämtheit ... man soll das Gold verkaufen ... wie kann man das fordern? Ein Ausverkauf des Volksvermögens.

    Dann ist ja das Geld durch gar nichts mehr gedeckt und wertlos. Das wollen diese Bankster offensichtlich.

  1. gizmo sagt:

    Ich bin schockiert von dem Artikel in der Zeit! Denken diese Leute, dass das Gold an den Bäumen wächst und so dann in den Bankentresoren gelandet ist?!? Nein! Da haben unsere Vorfahren lange dafür geackert und gespart, um für Krisenzeiten ein Polster zu haben. Und jetzt wollen diese Idioten das Gold KURZ VOR der (möglichen) Krise verscherbeln? zzz... Das sind Volksverräter und Fachidioten!

  1. Anonym sagt:

    Ein starkes Stück, dass gerade "Die Zeit" das fordert. Noch dazu scheint sie den IWF für ein sinnvolles Gebilde zu halten, wobei doch klar ist, dass die von der amerikanischen Ostküstenintelligenz gesteuerten Institutionen Weltbank und IWF als größte Armutsverursacher der Welt jährlich das Grab für Millionen schaufeln!

  1. Anonym sagt:

    Gib mir dein Gold,
    und ich geb dir dafuer mein Papier.
    Ein guter Tausch?
    Entscheidet selbst ;-)

  1. Anonym sagt:

    Tja, was will man auch von dem IWF erwarten:


    Im Jahr 2000 wurde Köhler auf Vorschlag von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) zum Geschäftsführenden Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) bestellt, als achter für eine Amtszeit von fünf Jahren. Köhler ist darüber hinaus Mitglied der Trilateralen Kommission.


    Ja, ja, die Bilderberger lassen Grüßen!

    Apropos Bilderberger, ist dort nicht auffällig oft die Zeitschrift "Die Zeit" vertreten???

    Wenn wundert da noch dieser verlogene Artikel in der Zeit...;-)

    Teilnehmer Bilderberg 2006 in Ottawa, Kanada:

    Matthias Naß, stellvertretender Chefredakteur der "Zeit"

    Ich bin sprachlos! :(

  1. Anonym sagt:

    piratenpartei.de


    Der Name ist ungünstig. da hat man schon mal gar keine Lust, sich die Inhalte anzusehen. Auch, wenn es gut gemeint ist.

    Als Persiflage auf die Parteienlandschaft a la Pogo-Partei/ legal-illegal-scheissegal-
    ist so etwas geeignet. Aber nicht für etwas ernsthaftes.

    Ich glaube, dass die Bezeichnung einer "Handlungsabsicht" , was eine Partei ja im Eigentlichen ist, mit den Inhalten harmonieren muss, da sonst ihr Scheitern vorprogrammiert ist. Eine Partei ist eben keine Rockband.

    Mein Beitrag ist weder böse, noch abfällig gemeint - aber mache Dir einmal unter Weglassung jeglicher Romantisierung klar, was " Pirat "
    wirklich bedeutet.

    (ich weiß gar nicht, ob man Parteien umbenennen kann oder neue gründen muss.)

  1. Anonym sagt:

    solche Interviews wuerde das oeffentlich rechtliche Fernsehen noch nicht einmal nach Mitternacht senden,wenn die meisten sowieso nicht mehr vor dem Fernseher sitzen.Stattdessen lassen sich die Leute von Polittalkshows einlullen,in denen jegliche substanziellen Informationen vorenthalten werden.

  1. capote sagt:

    Der IWF Goldverkauf ist nur eine Ente um die Goldpreise zu drücken und die Währung(konkreter den $) zu stärken.
    Man versuchts immer wieder:
    IWF will 400 T Gold verkaufen(von vor 1 Monat):
    http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=12958
    IWF will 400 T Gold verkaufen(von vor ca. 1 Jahr):
    http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=3970

  1. Anonym sagt:

    Nicht zu vergessen:

    Bundesfinanzminister will das Deutsche Gold im Wert von ca. 65 Mrd. Euro verkaufen... (kann er zwar nicht, hört sich aber gut an.)

  1. Anonym sagt:

    Es ist doch immer wieder überraschend und erschreckend, dass man nirgendswo etwas von diesen Tatsachen erfährt.

    Vielleicht sollte man mal eine Umfrage starten, wo überall zensiert wird!
    Ich habe z.B. bei Welt-Online kritische Kommentare geschrieben, bis diese reihenweise zensiert wurden.
    Freie Meinungsäußerungen sind bei diesen Typen nur erwünscht, wenn der Inhalt in ihren Kram passt!
    Würde mich mal interessieren, ob andere User ähnliche Erfahrungen gemacht haben und wo am meisten gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung verstoßen wird!
    Nach meiner Erfahrung unterscheidet sich Deutschland von China in Sachen Meinungsfreiheit nur darin, dass man in Deutschland nicht gleich verhaftet wird. Aber unterdrückt wird die Meinung kritisch denkender Bürger genauso!

  1. Anonym sagt:

    Oh doch, lesn kann man auch bei uns einiges in den normalen Medien, nur schön in Wolle verpackt und aufgehübscht durch eine rosarote Brille betrachtet.

  1. Anonym sagt:

    @anonym-09:44

    Kommentare zensiert werden auch bei SPON, im Politikforum und wahrscheinlich auch allen Internetplattformen der größeren Zeitungen.

    Hier gibt es einige Erfahrungsberichte und Diskussionen dazu:
    http://www.aussenpolitikforum.net/viewtopic.php?t=819
    http://www.aussenpolitikforum.net/viewtopic.php?t=312
    http://www.aussenpolitikforum.net/viewtopic.php?t=562

  1. Anonym sagt:

    Aufgepasst! Habe gerade folgenden Brief von Onvista per Mail erhalten:

    Liebe.............,

    die Lage an den internationalen Kapitalmärkten hat sich im März noch einmal
    dramatisch verschärft: Eine Übernachtaktion der US-Notenbank brachte den Leitzins weiter
    nach unten, bevor in der anschließenden Woche auf der regulären Sitzung des Offenmarkt-
    ausschusses der größte Zinsschritt seit der Weltwirtschaftskrise 1930 folgte. Derweil
    wurde die Mitte März praktisch insolvent gegangene US-Investmentbank Bear Stearns zum
    Schleuderpreis von 2 USD an JP Morgan gereicht - zu einem Zehntel des Werts für das
    operative Geschäft gerade mal eine Woche zuvor. Nach Protesten sah sich JP Morgan
    allerdings gemüßigt, den Übernahmepreis mal eben zu verfünffachen, auf jetzt 10 USD.

    Bear Stearns war die fünftgrößte US-Investmentbank und eine stolze dazu. Wenn es die
    innerhalb von wenigen Tagen komplett "zerlegen" kann, dann ist klar, dass sich kaum
    eine Bank noch in Sicherheit wiegen kann, nirgendwo. Praktisch nirgendwo. Bislang
    dementierten die deutschen Institute von Deutsche Bank bis Commerzbank ein weitergehendes
    Exposure im Markt für minderwertige Hypothekenkredite. Das mochte vielleicht sogar stimmen,
    zumindest zum Zeitpunkt, als das zuletzt hoch und heilig versichert wurde. Die neue Welle
    an Abschreibungen und jetzt auch Pleiten kann sich aber kaskadenförmig in die Bilanzen
    der Banken hineinfressen, denn auch die gegenseitigen Beteiligungen verlieren dramatisch
    an Wert. Wir befinden uns mittlerweile schon weit jenseits einer Subprime-Krise. Es ist
    die nächste Stufe, die vor einem dreiviertel Jahr bei ersten Symptomausbrüchen kaum
    jemand für möglich gehalten hätte.

    Es ist mehr als verständlich, dass die Leid tragenden Investmenthäuser - obgleich freilich
    eigenverschuldet - derzeit dringlichere Aufgaben zu bewältigen haben als sich um mögliche
    Börsengänge zu kümmern. Das macht nicht sonderlich viel, denn auch die Investoren fehlen
    derzeit und würden angesichts der zunehmend konfusen Lage an den Börsen nur zögerlich
    zurückkehren. Stellen wir uns drauf ein: Das erste Halbjahr - mindestens - ist futsch. Auch
    der hierzulande praktisch fest für eine DAX-Aufnahme eingeplante potenzielle Börsendebütant
    Evonik hat sich mittlerweile entschlossen, eine Ehrenrunde zu drehen. Derzeit buhlen dem
    Vernehmen nach Investoren aus den USA und Russland um einen Einstieg. Vielleicht entfaltet
    die seinerzeitige 20 Mio. Euro teure Werbekampagne im Zuge der Unbenennung des ehemaligen
    Ruhrkohle-Konzerns ja doch ihre Wirkung.

    Ich wünsche Ihnen viel Spaß und neue Anlageideen beim Lesen,

    Falko Bozicevic,
    Chefredakteur GoingPublic Magazin

  1. Anonym sagt:

    Hallo Freeman,
    es wäre toll, wenn du uns den Text (oder einen Link dorthin) von Greenspans Rede vor dem Kongreß 1987 besorgen könntest!

  1. Anonym sagt:

    Hi Freeman,

    ich verfolge seit einiger Zeit schon deine Beiträge aber das ist mein erster Eintrag. Ich finde deine Leistung einfach Klasse.. und du Verdienst höchsten Respekt für deine Bemühungen. Ich arbeite als :))) bei einer grossen Nachrichten Agentur.. ich will jetzt nicht sagen bei welcher aber unser Chef ist zur Zeit der Bürgermeister von NY :) ich habe das Glück das ich die Möglichkeit habe deine Thesen / Fakten abzuchecken. die Nachrichten die ich bei dir lese, schaue ich nach ob wir auch darüber berichtet haben.Ich bestätige das du dir die Sachen nicht aus der Nase ziehst :)). Auch wenn nicht alle Nachrichten in der Mainstreampresse auftauchen, geschrieben wird aber drüber nur leider erreichen diese speziellen Nachrichten nicht die Mehrheit.Ein Tipp an alle, die besten Nachrichten oder besser gesagt "gut recherchierten" Nachrichten findet Ihr nur bei den Zeitungen, wo es um Geld geht.... weil wenn da gelogen wird oder nicht genauer recherchiert wird, kann es TEUER enden.

    "und natürlich dieser blog, wie auch die verlinkten Seiten, sind meist gut recherchiert"

    Respektvollen Gruss

  1. Anonym sagt:

    Ist Gold sicher?
    Virtueller oder realer Besitz, dass ist hier die Frage!?
    Aber nein, eigentlich auch wiederum nicht wirklich!
    Selbst wenn Gold real zu Hause gebunkert wird, hier ein kleiner Hinweis, während der Weltwirtschaftskrise wurde sämtliches Gold in den USA konfisziert!

    Das Goldverbot in den USA
    1933, die Weltwirtschaftskrise war im vollem Gang, verbot der amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt für alle amerikanischen Staatsbürger im In- und Ausland den Besitz von Gold per Gesetz.

    Die Konfiszierung des Goldes wurde am 5. April 1933 rechtskräftig und betraf sämtliche Goldmünzen, Goldbarren und Goldzertifikate die bis zum 1. Mai 1933 bei der FED abgegeben werden mussten.
    Bei Zuwiderhandlungen konnten Haftstrafen von bis zu 10 Jahren oder/und bis zu USD 10.000,00 Strafe (für damalige Zeit sehr viel Geld) verhängt werden.
    Im Gegensatz zur freiwilligen Abgabe, wo die US-Bürger für Gold eine minimale Zwangsentschädigung erhielten, wurde das Gold, das bei staatlich angeordneten Durchsuchungen gefunden wurde, entschädigungslos konfisziert.
    Die USA schreckten bei der Suche nach Gold auch nicht vor der gewaltsamen Öffnung von privaten Bankschließfächern zurück, die größtenteils systematisch durchsucht wurden.

    Das Goldverbot für US-Bürger, das fast 40 Jahre gültig (!) war, wurde erst mit dem Untergang des Bretton-Woods-System Anfang der 70-iger Jahre aufgehoben.


    http://www.goldseiten.de/content/goldstandard/standard2.php

  1. Anonym sagt:

    Zusammenfassender Artikel zu den Auswirkungen von 1971, Greenspan und der Finanzpolitik der USA

    http://www.sueddeutsche.de/,tt6m1/finanzen/artikel/849/181290/

    Papiergeld-System
    "Wir nähern uns dem Ende"
    Finanzkolumnist Bill Bonner rechnet damit, dass das Papiergeld-System bald zusammenbricht. Und er warnt Anleger, wie Vieh zusammen in dieselbe Richtung zu rennen...
    [siehe Artikel link]

    Bravo freeman! Freunde und Familie beginnen zu hinterfragen...

    OVEJA