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Epstein - eine weitere Leiche in Clintons Keller?

Montag, 12. August 2019 , von Freeman um 08:00

In meinem Bericht über den "anscheinenden Selbstmord" von Jefferey Epstein habe ich geschrieben: "Damit sind die vielen prominenten Kunden von Epstein ein grosses Problem los und können aufatmen." Wer über den Tod von Epstein wahrscheinlich am "glücklichsten" sein kann ist Bill Clinton, denn er wird in der aktuellen Anklageschrift als Teilnehmer der Orgien mit Minderjährigen auf Epsteins "Pädoinsel" in der Karibik genannt. Die "Sexsklavin" Virginia Giuffre hat in einer eidesstattlichen Erklärung gesagt, dass sie Clinton auch auf Little St. James Island gesehen hätte, was er abstreitet.

Fahrzeug mit dem Epsteins Leiche zur Gerichtsmedizin gebracht wurde

Todesursache noch nicht bekannt

Interessant ist, dass der Gerichtsmediziner wohl eine Autopsie an der Leiche von Epstein am Sonntag vorgenommen hat, aber bis jetzt keine Todesursache bekanntgab. Er sagte, er benötige weitere Informationen.

"Heute hat ein Gerichtsmediziner die Autopsie von Jeffrey Epstein durchgeführt", sagte die leitende Gerichtsmedizinerin Dr. Barbara Sampson in einer Erklärung am Sonntagabend. "Die Entscheidung des GM steht noch aus, bis weitere Informationen eintreffen."

Im Laufe der Woche soll die Todesursache bekannt gegeben werden.

Keine Videoaufnahme

Während es Kameras im Flügel gibt, in dem der verurteilte Pädophile im Metropolitan Correctional Center festgehalten wurde, sind sie auf Bereiche ausserhalb der Zellen und nicht innerhalb der Zellen gerichtet - es gibt also keine Aufnahmen von Epstein, wie er sich das Leben nimmt.

Dann wird berichtet, die Wärter die auf ihn aufpassen sollten wären völlig überarbeitet gewesen und hätten lange Schichten mit Überstunden hinter sich gehabt. Deswegen konnten sie Epstein nicht unter ständiger Beobachtung halten.

Ein ehemaliger Gefängnisinsasse dieses Hochsicherheitsgefängnisses sagte gegenüber den Medien, es wäre unmöglich sich in diesen Zellen umzubringen, denn es gebe nichts was man dazu benutzen kann. Die Zellen wären extra so konstruiert, um einen Suizid zu verhindern.

Epstein hatte Angst getötet zu werden

Epstein soll Gefängniswärtern und Mitgefangenen gesagt haben, dass er glaube, jemand hätte vor drei Wochen versucht ihn zu töten. Der Insider, der Epstein mehrmals im Gefängnis besuchte, sagte Dailymail.com: "Es gab keine Anzeichen dafür, dass er versuchen könnte, sich das Leben zu nehmen."

Einer von Epsteins langjährigen Beratern und engsten Freunden sagte, er habe vorhergesagt, dass der verurteilte Sexualstraftäter innerhalb weniger Wochen tot sein würde.

Der Mann, der nicht genannt werden wollte, sagte es "The Sun" am Sonntag: "Auf keinen Fall hat er sich selbst getötet. In einer Hochsicherheitsgefängnis ist es unmöglich, dass Jeffrey sich das Leben genommen hat. Ich weiss, dass viele Leute heute aufatmen, weil sie befürchteten, was vor Gericht herauskommen würde."

Twitter-Trend #ClintonBodyCount

Gleich nachdem die Nachricht am Samstag verbreitet wurde, Epstein hätte sich "anscheinend" umgebracht, schnellte der Hashtag #ClintonBodyCount in die Höhe und war an erster Stelle im Trend.

Das heisst, es wurde damit behauptet, die Clintons wären für den Tod von Epstein verantwortlich, ein Opfer mehr in der langen Liste an "verdächtigen" Todesfällen von Leuten, zu denen die Clintons Verbindungen hatten.

Um das zu verstehen muss man wissen, es gibt schon seit Jahrzehnten unbewiesene Beschuldigungen, die Clintons haben zahlreiche Mitarbeiter und Personen mit denen sie eng zu tun hatten ermorden lassen, weil sie zu viel über ihre Verbrechen wussten und so gefährlich werden konnten.

Das ganze fing mit dem angeblichen Selbstmord von Vince Foster 1993 an, der stellvertretende juristische Berater des Weissen Hauses während der ersten sechs Monate der Amtszeit von Präsident Bill Clinton. Vorher war er Partner der Rose Anwaltskanzlei in Little Rock, Arkansas, wo er ein Kollege und Freund von Hillary Clinton war.

Er wusste sicher alles was die Clintons an Verbrechen begangen haben, als Bill der Gouverneur von Arkansas war, wie der Import von Drogen per Flugzeug aus Mittelamerika in den Bundesstaat und an denen die Clintons angeblich beteiligt waren.

Diese "zufälligen" Todesfälle gingen weiter bis zum Mord an Seth Rich 2016, der Mitarbeiter des Democratic National Committee, der möglicherweise die E-Mails des DNC an Wikileaks ausgehändigt hat, die während des Wahlkampfes publik wurden.

Hier ein Link zur kompletten Liste der angeblichen 47 "Mordopfer" der Clintons, von CBS Las Vegas 2016 zusammengestellt.

Epstein hatte eine enge Beziehung zu Bill Clinton und wir wissen, er ist sexbesessen. Aber es gibt keinen Beweis bis jetzt, Clinton hatte mit dem Tod von Epstein etwas zu tun. Wird es auch nicht geben.

Genauso hat Donald Trump ein Motiv, denn er hatte auch eine enge Beziehung zu Epstein und er wird ja beschuldigt, eine 13-Jährige die er durch Epstein kennen lernte vergewaltigt zu haben. Ausserdem hat Epstein einige junge Mädchen als Sexsklaven im Trumps Klub Mar-a-Lago rekrutiert.

Dann von den vielen anderen Prominenten, die den "Sex-Service" von Epstein nutzten, gar nicht zu reden, wie Prinz Andrew, die ebenfalls froh sind, Epstein lebt nicht mehr und kann keine Geheimnisse mehr vor Gericht preisgeben.

Mal sehen, was der Gerichtsmediziner über die Todesursache sagt, ob wirklich die Strafverfolgung weiter geht, es zu einem Gerichtsfall kommt, die Opfer ihre Gerechtigkeit bekommen, oder der Epstein-Skandal mit dem "Selbstmord" auch stirbt.

insgesamt 2 Kommentare:

  1. NICF-Nettie sagt:

    New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio sagte: “Jeffrey Epstein mag seinem Tag vor Gericht entkommen sein, aber wenn die wohlhabenden Raubtiere, die an seinem Sexring beteiligt waren, glauben, dass sie gerade davongekommen sind, liegen sie falsch” Nun, man darf gespannt sein. Soweit ich gelesen habe, wollen die Opferanwälte auch weiter machen, denn in finanzieller Hinsicht kann man immerhin an die Erben zwecks Entschädigung dann heran treten.

  1. Sascha sagt:

    THX an Dich Freemann, dass Du uns hierzu auf dem laufenden hälst.
    Im Moment wird dieses Thema, zur meiner Überraschung, in den uns bekannten Medien heiß diskutiert. Sogar vereinzelt Parlamentarier anderer Länder melden sich zu Wort.
    Es scheint so, als wäre ein sehr sehr großer Stein ins Rollen gekommen. Ich bin aber immer noch skeptisch ob hier wirklich bis zum Schluss, wie von einzelnen geäußert, hart durchgegriffen wird.
    Zum einen lässt sich die Gerichtsmedizin schon sehr sehr lange Zeit um die tatsächliche Todesursache bekannt zu geben. Zum anderen wird in der Zwischenzeit das Augenmerk auf die Gefängnisleitung und deren Mitarbeiter gelengt. Sieht alles ein wenig nach Täuschen und Tarnen aus.
    Es bleibt abzuwarten, wie sich dieser Fall noch entwickelt und ob es dem ein oder anderen Promi/Politiker etc. ein Grab werden wird. Vielleicht liegt Clinton bald selbst als Leiche in seinem eigenen Keller, wer weiß das schon.