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Mel Gibsons Film bekommt 10 minütige Ovation

Dienstag, 6. September 2016 , von Freeman um 15:00

Ohne Scheu gebe ich offen zu, ich bin ein Fan von Mel Gibson, speziell von seiner Regiearbeit. Für seinen Film Braveheart erhielt er 1996 zwei Oscars (beste Regie, bester Film) und einen Golden Globe ebenfalls für die beste Regie. Sein Film Apocalypto ist für mich ein Meisterwerk, der 2006 in die Kinos kam. Wie er die Welt der Maya auf Yukatan so realistisch inszeniert hat, ist sensationell und man glaubt wirklich in die Zeit vor 800 Jahren zurückversetzt zu sein. Genau wie in seinem Film "Die Passion Christi", wo er Aramäisch als Dialogsprache benutzte, die Sprache die Jesus vor 2000 Jahren sprach, wurde der Dialog in Apocalypto in der antiken Sprache der Mayas geführt.


Wir wissen wer Hollywood kontrolliert und deshalb konnte der Katholik Gibson ab 2006 keinen grossen Film mehr produzieren. Die Zionisten haben ihn mit dem Vorwurf des Antisemitismus auf die schwarze Liste gesetzt und boykottiert. Lange war es ruhig um ihn aber jetzt zehn Jahre nach Apocalypto hat er endlich wieder als Regisseur ein neues Werk geschaffen, das Kriegsdrama "Hacksaw Ridge" und bei den Filmfestspielen von Venedig vorgestellt.


Der Film handelt von der echten Lebensgeschichte des US-amerikanischen Soldaten Desdmond Doss (dargestellt von Andrew Garfield), der im Zweiten Weltkrieg sich wohl freiwillig meldete, aber aus religiösen Gründen den Dienst an der Waffe verweigerte, weil es mit den Grundsätzen der Siebenten-Tags-Adventisten nicht vereinbar ist.

Das fünfte Gebot "Du sollst nicht morden."

Dies machte es ihm aus Gewissensgründen unmöglich, eine Waffe anzufassen oder gar auf Menschen zu schiessen. So wurde er Sanitäter und hat dabei 75 Kameraden auf Okinawa das Leben gerettet. Während der weiteren Kampfhandlungen auf Okinawa rette er selbstlos weitere Leben und wurde insgesamt dreimal verwundet. Seine schwerste Verletzung erlitt er am 12 Mai. 1945.

Er wurde von einer Granate an beiden Beinen schwer verletzt. Trotzdem weigerte er sich, andere Sanitäter zur Hilfe zu holen, da diese an anderen Orten dringender benötigt wurden. Als er schliesslich einige Stunden später vom Schlachtfeld geborgen wurde, sprang er von der Trage und wies die anderen Sanitäter an, schwerer verletzte Soldaten zu versorgen.

Für die Gesamtheit seiner Taten auf Okinawa wurde er am 12. Oktober 1945 in das Weisse Haus eingeladen, um dort mit vierzehn anderen Soldaten mit der Medal of Honor von US-amerikanischen Präsidenten Harry S. Truman ausgezeichnet. Er war der erste Soldat, der ohne eine Kugel im Krieg abgefeuert zu haben und als Kriegsdienstverweigerer mit der höchsten Auszeichnung der Streitkräfte der Vereinigten Staaten ausgezeichnet wurde.


Bei der Premiere des Films in Venedig waren die Kritiker und Zuschauer völlig aus dem Häuschen und Mel Gibsons Werk bekam eine phänomenale Reaktion. Am Ende des Films klatschte das Publikum SECHS Minuten lang. Dann zeigte sich Mel Gibson als Regisseur und seine Filmbesetzung der Menge, um sie zu begrüssen. Der Applaus ging für VIER Minuten weiter, wahrscheinlich auch weil es sich um einen Antikriegsfilm handelt.

Gibson meint, sein Film handelt von einem Mann, "der etwas aussergewöhnliches gemacht hat, übernatürliches eigentlich, das hat mich inspiriert."

"Wir müssen uns mehr um unsere Krieger kümmern", sagte er, "sie benötigen Liebe und Verständnis."

"Ich hoffe der Film übermittelt diese Botschaft. Wenn er nur das macht, dann ist es grossartig."


Klar werden wieder einige Kritiker sagen, der Film wäre zu gewaltsam und Gibson stellt die Szenen zu realistisch dar, aber so ist nun mal ein Krieg ... das schlimmste was Menschen anderen Menschen antun können.

Nach dieser Reaktion des Premierenpublikums wird der Film als erfolgreicher Anwärter für die kommende Saison der Preisverleihungen gehandelt.

Mel Gibson hat den Film in seiner ursprünglichen Heimat Australien gedreht und hatte eine Budget von $55 Mio.

Es freut mich sehr, dass sein neuestes Werk so eine positive Reaktion ausgelöst hat und ich bin gespannt ihn zu sehen. Der Boykott und die Unterdrückung seiner Arbeit durch die Hollywood-Mafia hat lange genug gedauert.

In den USA wird "Hacksaw Ridge" am 4. November in die Kinos kommen.

In den deutschsprachigen Ländern ab 12. Januar 2017.



"Hacksaw Ridge" ist übrigens der Name der Höhe auf der Insel Okinawa, welche die anstürmenden US-Soldaten so genannt haben, weil sie dort von den japanischen Verteidigern "zerhackt" und "zersägt" wurden. Die Schlacht um Okinawa dauerte vom 1. April 1945 bis 30. Juni 1945 deshalb so lange, weil trotz der Übermacht von 600'000 US-Marines, die 119'000 Japaner sie beinhart verteidigten.

Das schreckliche an diesem Angriff waren die unzähligen Opfer, speziell bei der japanischen Zivilbevölkerung. Auf amerikanischer Seite starben 12'520 Soldaten und 39'000 wurden verwundet. Die Japaner haben über 75'000 Soldaten verloren. 122'000 Zivilisten kamen durch die US-Bomben und Granaten in den drei Monaten ums Leben!!!

Noch so ein amerikanisches Kriegsverbrechen, das aber nicht zählt!

insgesamt 9 Kommentare:

  1. Christian sagt:

    Gibson fande ich schon immer toll! Egal was er spielte, er war immer er selbst und hat jedem Film seine Note verliehen ohne einmal nur abgerutcht zu sein in den Wahnsinn unserer Tage. Und seine Represalien sind einem aufmerksamen Leser ja bekannt!

    Seien wir alle ein bisschen Gibson, aber nicht Gibson.

    Was wäre die Welt ohne Lichter, brennen sie nur so klein.
    Einen Gibson reiche ich die Hand!
    Einem Obama NIEMALS!

  1. notarfuzzi sagt:

    Bei aller Hochachtung für die Leistung und das Anliegen des Filmemachers, viel notwendiger ist es aber, sich um die zu kümmern, die Kriege machen und denen das Handwerk zu legen! Damit so etwas Schreckliches nie wieder möglich ist!

  1. Wie mein Vorkommentator schon andeutet, sollten wir uns nicht um Krieger kümmern, sondern darum das es keine werden. Diese US-Lumpen haben in Japan nichts zu suchen gehabt, und auch heute als Besatzer kein Recht dort zu sein. Wenn diese Schergen dort zersägt und zerhackt wurden, war das nur verdient. Bis heute hat sich an diesen Kriegstreibern nichts geändert, zerbomben, rauben, besetzen und letzendlich ausplündern. Was diesen Mel Gibson angeht, der Mann ist genial. Er ist nicht wie die vielen anderen arroganten Filmidioten, welche meinen etwas Besonderes zu sein. Gibson ist Mensch geblieben und das macht ihn sympathisch. Wenn er mal betrunken ein Interview gab war das sehr unterhaltend. Normalerweise kann man US-Filme als schwachsinnigen und hetzerischen Dreck abbuchen, eigentlich alles was uns in dieser BRiD offiziell medial geboten wird. Aber wie so oft, Ausnahmen bestätigen die Regel !!

  1. humanity sagt:

    darum müsste eine christliche pfarrerstochter AUCH das 5. gebot - nebst den anderen 9 geboten - vertreten, oder?!?
    ...und nicht nur sie, sondern ALLE (angeblichen christen; d. h. auch die soldaten - oder sind das alle unchristen u sonstwas?)

  1. Danke, dass du Mel Gibson wieder in mein Blickfeld gerückt hast. Er ist schon fast von meinem Radar verschwunden...

  1. NEO sagt:

    Ungewöhnlicher Artikel von Freeman. Bin aber auch Gibson Fan aus ganz ähnlichen Gründen und freue mich, daß er als einer der reichsten Filmkünstler der Welt sich sein unabhängiges Denken bewahrt hat und auch erlauben kann. Berühmt ist sein aufgebauschter "Eklat" in dem Youtube Clip: "You got a dog in this fight?" wo der jüdischstämmige Presstituierte (sic! Gerald Celente) Gibsons Redewendung nicht verstand, um sich dann später zur Prime Time künstlich darüber aufzuregen. Gibsons schnelle Reaktion und Körpersprache sind interessant anzusehen. Da ist mehr im Busch bei ihm. Er war sehr verärgert als die Andeutung kam und er wußte offenbar sofort wer sein Gegenüber war.

  1. Frank B sagt:

    Ich will doch mal hoffen das es irgendwann mal einen mutigen Menschen gibt der die Wahrheit ins Kino bringt.

  1. Peter Vogl sagt:

    Bin auch ein Fan von Mel Gibson, doch von US-amerikanischen "Helden" halte ich gar nichts. Habe als Jugendlicher US-Besatzer erlebt, die Angst hatten vor unseren braven Hausfrauen.

  1. Dontom sagt:

    Ich erlaube mir eine generelle Korrektur der Gebote, die ständig Numero logisch falsch aufgezählt werden. Es mag für die meisten nicht von Bedeutung sein. Das 5. Gebot lautet richtigerweise: Ehre Vater und Mutter, auf das Du lange lebest in dem Land, dass ich Dir geben will. Und nun zu; du sollst nicht töten (morden), das ist das sechste Gebot. Die falsche Abfolge der Gebote wurde vor langer Zeit durch die römisch-katholische Kirche verursacht und dieser Irrtum haftet bis heute am Namenschristentum an. Ein fataler Irrtum der sich auch auf das 4. Gebot auswirkt, denn auch bei diesem Gebot hat der Fälschergriffel des Pontifikats ganze Arbeit geleistet. Aber das könnt ihr selber herausfinden, wenn ihr wollt. Zu Mel Gibsons Filmen kann ich nur sagen. Ich mag sie sehr und ich hab sie alle auf Festplatte. Guter Mann.