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Neue EZB-Massnahmen zeigen, Eurozone ist fertig

Donnerstag, 10. März 2016 , von Freeman um 17:00

EZB-Präsident Mario Draghi hat am Donnerstag neue Massnahmen verkündet, welche nichts gutes bedeuten. Der Leitzins, zu dem sich Banken kurzfristig Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB) leihen können, wurde auf NULL Prozent gesenkt. Das heisst, die Banken bekommen Geld gratis und davon so viel sie wollen. Darüber hinaus vergibt die EZB Darlehen mit einer Laufzeit von vier Jahren mit einem Minuszinsatz, wenn die Banken damit Kredite an Unternehmen vergeben. Das heisst: Die Banken bekommen noch Geld dazu. Andersherum, wenn Banken bei der EZB Geld anlegen, dann werden sie dafür bestraft und müssen Minuszinsen zahlen, -0,4 Prozent. Und um diese Massnahmen noch zu trumpfen, will die EZB noch mehr Geld drucken, von den bisherigen 60 Milliarden Euro dann neu eine Steigerung auf 80 Milliarden Euro PRO MONAT!!! Bisher wurden mit diesem Geld nur Staatsanleihen gekauft, also die Schulden der Staaten übernommen. Jetzt sollen auch Unternehmensanleihen ins Programm, also die EZB kauft die Schulden von Unternehmen. Draghi schmeisst also wie wild Geld um sich in der Hoffnung, der europäische Wirtschaftsmotor kommt auf Touren und Wachstum tritt ein. Was dieses Wahnsinnsprogramm zeigt, die Notenbänker sind am verzweifeln und in Panik und gehen jetzt "all in".

Ist Mario Draghi vom Wahnsinn befallen?

Warum bezeichne ich was Draghi macht einen Wahnsinn? Weil er all das schon in den letzten zwei Jahren versucht hat und es brachte nicht das gewünschte Resultat. Geld für lau und massenweise Geld drucken hat nichts gebracht. Er wiederholt jetzt das gleiche Rezept, nur steigert er die Dosis ins unermessliche. So heisst es auch in dem bekannten Satz von Albert Einstein: "Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten."

Was Draghi mit Steigerung wiederholt wird kein anderes Ergebnis bringen!

Staaten sollen noch mehr Schulden machen, wie wenn sie nicht schon jetzt bis über beide Ohren verschuldet sind. Neu sollen auch die Unternehmen sich massiv verschulden, angeblich um Investitionen zu tätigen. Nur, da die Weltwirtschaft lahmt, warum sollen die Firmen investieren? Im Gegenteil, wegen den Sanktionen, die zum Beispiel gegen Russland verhängt wurden, fehlen viele Aufträge und man baut Arbeitsplätze ab. Die idiotischen Politiker haben den Ast abgesägt, auf dem gerade die deutsche Exportwirtschaft sitzt.

Dann die Politik der Null-Zinsen ist unmöglich und fatal. Der Minuszins für Guthaben noch mehr. Die kleinen und mittelgrossen Banken sind jetzt schon schwach auf der Brust und werden demnächst reihenweise Hops gehen. Sie können keinen Ertrag erwirtschaften. Das gleiche Gilt für Lebensversicherungen und Rentenkassen. Mit welcher Rendite wollen die ihren Kunden eine Altersversorgung garantieren? Draghi raubt den zukünftigen Rentner massiv die Zukunft.

Die einzigen die von dieser Flut an Gratisgeld profitieren, sind die Aktien- und Immobilienmärkte. Das Geld floss eh schon in den letzten Jahren dorthin und jetzt noch mehr. Die Aktien- und Immobilienblase wird noch mehr aufgepumpt. Die Preise dafür spiegeln überhaupt nicht die Realität wieder. Draghi hat das Risiko, dass diese Blasen bald platzen, noch mehr erhöht. Wenn das passiert, und es muss unweigerlich passieren, dann kommt eine Finanzkrise, die alles bisherige in den Schatten stellt.

Draghi sitzt mit seiner Fernsteuerung im Turm der EZB in Frankfurt und fährt das Schiff auf dem wir alle Passagiere sind voll gegen den Eisberg. Hat er sie noch alle? Wahrscheinlich ist das überhaupt der grosse Plan. Ich stelle mir das bildlich vor. "60 Milliarden pro Monat ist zu wenig??? Hey, geben wir Volldampf auf 80 Milliarden und schauen wir ob die Eurotanic dann im Schuldenmeer versinkt!"

Ich will euch nur auf ein Problem in der Eurozone hinweisen, was die Medien praktisch verschweigen. Das italienische Bankensystem steht kurz vor dem Kollaps. Wenn das passiert, dann gibt es den Dominoeffekt und die Panik auf den Finanzmärkten wird in ganz Europa losgehen. Ich behaupte dies nicht einfach so. Seit Jahresbeginn sind die Aktienkurse der italienischen Banken im Durchschnitt um 28 Prozent gefallen. Schauen wir uns nur die Aktienkurse der grössten italienischen Banken an. Monte dei Paschi ist seit 1. Januar um 56 Prozent abgestürzt und Banca Cargi um sagenhafte 58 Prozent. Wenn das keine Katastrophe ist?

Italien steht ja "nur" an 8. Stelle in der Weltwirtschaft, deshalb auch Mitglied im Klub der G7-Länder. Wenn die EU schon nicht mit Griechenland fertig wird, das an 44. Stelle steht, wie soll dann Italien gerettet werden? Die Schulden Italiens belaufen sich aktuell auf 132 Prozent des BIP. Wie niedrig müssten sie aber sein, um die EU-Konvergenzkriterien zu erfüllen? Der staatliche Schuldenstand darf nicht mehr als 60 % des Bruttoinlandsprodukts betragen. So einen niedrigen Schuldenstand erfüllt sowieso praktisch kein Mitglied der Eurozone, ausser vielleicht Luxemburg.

Die italienischen Banken ertrinken in faulen Krediten. Das heisst, ihre Bücher sind bis zu 30 Prozent voll mit Kunden, die ihre Kredite nicht mehr bedienen können, weder die Zinsen zahlen und schon gar nicht einer Tilgung nachkommen. Genau genommen sind sie bilanztechnisch unter Wasser und müssten die Non-Performing-Loans (NPL) abschreiben, was ihr Kapital auf null oder darunter bringen würde. Niemals kann die EU die Kernschmelze des italienischen Finanzsystems irgendwie auffangen.

Viele meiner Leser erwarten schon lange einen totalen Kollaps und wollen das es endlich passiert. Ich kann dazu nur sagen, wer nicht in jeder Hinsicht bestens darauf vorbereitet ist, der sollte sich diese Katastrophe NICHT herbeiwünschen. Ich betone NICHT! Über jeden Tag, jede Woche und jeden Monat indem das System weiter funktioniert, sollte man froh sein. Warum? Weil wir in einer Fantasie des Wohlstandes durch die Schuldenwirtschaft weiterleben können. Ja so ist es.

Der sogenannte westliche Lebensstandard ist doch nur möglich, weil seit Jahrzehnten komplett auf Pump aufgebaut. Die Bevölkerung der westlichen Länder haben den Wohlstand den sie "geniessen", die Infrastruktur die sie benutzen, das soziale Netz das sie auffängt und die Rente die sie für den Lebensabend bekommen, nicht wirklich erarbeitet. Das ist ein Märchen. So viel Steuern können gar nicht kassiert werden, um alles zu bezahlen. Die Differenz zwischen Geld das reinkommt und was der Staat ausgeben muss, wird mit Schulden gedeckt, mit gigantischen Schulden, die immer grösser werden.

Das nennt man Haushaltsdefizit, wenn es ein Staat tut, eine Firma hat minus Cashflow und bei einer Privatperson nennt man es, über seine Verhältnisse leben. Enden tut es immer in einer Pleite.

Die wenigsten haben eine Ahnung wie brutal es erst werden wird, wenn das System kollabiert. Dann ist Schluss mit Lustig. Die Party ist dann vorbei. Keine Almosen mehr vom Staat, keine Einkommen mehr und auch keinen Job, dadurch kein Essen auf dem Tisch und vielleicht auch kein Zuhause. Dann wird es wie vor 120 Jahren sein, ein beinhartes Leben kurz vor dem Verhungern. Wer kann noch solche Entbehrungen verkraften, wie unsere Vorgängergenerationen es tragen mussten, weich und verwöhnt wie wir sind?

Wir sind doch völlige Weicheier und die wenigsten können sich selber versorgen, wenn es wirklich darauf an kommt. Hey, der Strom kommt aus der Steckdose, die Milch aus dem Supermarkt und das Geld aus dem Automaten. Alles Selbstverständlichkeiten, die man nur so sein Leben lang kennt. Wir rufen beim Pizzadienst an und lassen uns eine bringen. Sitzen vor der Glotze bei Chips und Bier und die Lügenmaschine löscht die Langeweile aus. Wir erwarten und verlangen eine Rundumversorgung wie Babys.

Deshalb, auch wenn es widersprüchlich klingt, jeder Tag "Wohlstand" den Draghi (EZB) und Yellen (FED) uns mit ihrer wahnsinnigen Schuldenwirtschaft noch geben, sollte man "geniessen", aber ganz wichtig, für die Vorbereitung auf die unausweichliche Katastrophe nutzen. Ich zitiere Benjamin Franklin: "By failing to prepare, you are preparing to fail." Auf Deutsch lautet die Weisheit: "Wer versagt sich vorzubereiten, bereitet sein Versagen vor."

insgesamt 38 Kommentare:

  1. Da stimmt dann die Inschrift in den Guidestones von Georgia--500 Millionen bleiben dann übrig als Sklaven.Da nur die widerstandsfestigen überleben werden die guten Sklaven nie aussterben,

  1. Benjamin Franklin, George Washington, Abraham Lincoln, das waren wirklich Gutmütige und Demokratie schaffende US-Amerikaner! Diese Gallionsfiguren haben immer wieder vor einer Privatenzentralbank gewarnt, sie wussten das die Bankster mit solchen Massnahmen unser Geld stehlen, sie wussten das diese Elite dann die Demokratie abschafft.

    Und zur EZB, bald kommt das 500 € Scheinen Verbot und dann ein gesamtes Verbot. Denn die Elite will das wir nicht mehr Geldabheben können um uns vor Kontenplünderungen zu Schützen. Sie wollen uns mit absicht in die Scheisse reiten, deshalb ist Draghi aus der Sicht der Eliten nicht am scheitern, sondern er erfüllt ihren Auftrag.

    Und etwas zur Schweiz, wir werden bald instabile Nachbarn haben, Deutschland, und dann noch Italien und Frankreich so oder so. Wir müssen unsere Grenzen schützen vor Unruhen wie Blattman es gesagt hat. Wir müssen uns vorbereiten wie er es tut. Wie er zerrissen wurde von Linken Gutmenschen die meinten es seie Angstmacherei, es passiere schon nichts. Fehlgeschlagen, es wird was passieren! Und zwar etwas Gewaltiges, bereitet euch vor!

  1. tanzdichfrei sagt:

    wirklich Freeman, immer wieder gekonnt auf den Punkt gebracht! Chapeau:-)

  1. QWERTZ sagt:

    Ist das nicht geschick eingefädelt? Diese wichtige Entscheidung, noch mehr Geld zu drucken, also der Liraisierung des Teuro durch einen Italiener, hat man in eine Phase gelegt, in der der deutsche Bundesbank Präsident Herr Weidmann (bekannt für seine kritische Haltung) turnusmäßig nicht dabei sein kann. Was sind das eigentlich für Regeln? Obwohl wenn er da wäre würde er eh überstimmt. Häh, noch so eine Regel, die ich noch nicht mal meinem Hund verkaufen könnte: Die Zeche zahlen aber nix zu melden haben. Obwohl der Weidmann scheint mir auch ein Blender zu sein, einen auf hart zu tun, immer dagegen sein aber in entscheidenden Momenten klein beizutreten. Armes Abendland, man was bin ich froh nicht dazu zu gehören.

  1. humanity sagt:

    Ja, genau so stelle ich mir drachen vor ;-)
    aber mal ne frage:
    bedeutet das drucken von noch mehr milliarden € bzw
    $, dass dies steigende inflation bzw. indirekte steuererhöhung bewirkt?
    mir erschließt sich nicht, wie durch ständig erhöhte produktion u technologische verbesserungen (internet usw.) sich angeblich eine minus-produktion ergeben sollen, wobei die menschen in gleicher arbeitszeit äusserst tätig sind?!?
    das ist völlig unlogisch!!!
    eigentlich müsste es ALLEN immer viel besser ergehen, oder?!
    bitte um fachkundige antwort...thx

  1. Flori sagt:

    Man sollte annehmen, dass es bei einem Zusammenbruch des globalen Finanzsystems zu der von Freeman erläuterten Situation kommt, mit Anarchie, Bürgerkriegen und Kampf um das tägliche Überleben. Seit 2008 haben die Feudalelite und ihre Helfershelfer dazugelernt. Griechenland war dafür ein Testgebiet. Ein weiteres Testgebiet ist die geplante Bargeldeinschränkung im Euroraum und nicht nur dort. Statt einer Hyperinflation wie in den frühen 20gern in Deutschland, wird man einen generalstabsmäßig geplanten Bail-In durchziehen, um die Vermögen und Schulden verschmelzen zu lassen. Diese Zeche zahlen nur die Sparer, welche ihr Vermögen auf einen Schlag verlieren werden - miteingeschlossen natürlich Guthaben aus Lebensversicherungen, Pensionsfonds, Aktien von Firmen, welche so einen Crash nicht überstehen u.a. - Der oder die Staaten werden Lebensmittelmarken ausgeben, Edelmetalle werden ablieferungspflichtig. Man wird Grundbesitzern und sei es auch nur das Eigenheim, eine Zwangsabgabe auferlegen - wer halt keine Mittel mehr hat, diese aufzubringen, wird mit einer sofort pfändbaren Zwangshypotek belastet. Man wird kein Schwein mehr "schwarz schlachten" dürfen, weil alle selbstgehaltenen Viecher ablieferungspflichtig sind. Der Vertrag von Lissabon erlaubt den Einsatz von Militär im Inneren und die Todesstrafe bei öffentlichen Unruhen um die Massen ich Schach zu halten. Wer queruliert, bekommt keine Lebensmittelkarten mehr oder er wird gleich in Schutzhaft genommen. Die Feudaleliten haben ihre Schafe längst im Trockenen und auch genügend Champagner gebunkert. Sie schauen von weitem zu, warten ab und werden wie die Heuschrecken noch alles halbwegs zu ergatternde und gut verwertbares Grundvermögen schlucken - für einen Appel und ein Ei. Die kleinen Leute werden sich weiter gegenseitig aufhetzen lassen und sich bis aufs Messer bekriegen, statt sich zusammen zu tun, um gemeinsam dem Spuk ein Ende zu bereiten und hinterher einen ehrlichen Neuanfang zu starten. Ja,liest sich wie ein garstiges Endzeitscenario, aber optimistisch kann man kaum mehr sein.

  1. Peter Vogl sagt:

    Die Amis wirtschaften schon seit Jahren so und es passiert nichts. Ist das nicht sonderbar?

  1. Unknown sagt:

    Gib es denn Tipps um sich vorzubereiten?

  1. Chang sagt:

    Da hätte ich auch noch so meine Fragen an die "angeblichen" Überlebungstrategen für den kommenden Kollaps wie man sie zuhauf im Netz trifft :-) Wiviele hängen an Medikamenten, Insulin, Bluthockdruckmittel usw.? Das geht an die Millionen von Menschen! Und das betrifft Arme und Reiche! Wer sichert die Atomkraftwerke nach dem Ausfall der Notstromagregate? Wenn es keinen Strom gibt, dann auch keine Tankstellen. Die werden auch elektrisch betrieben! Ein AKW kann eine Weile mit Notstrom betrieben weden aber dazu muss wieder Krafstoff her damit die Generatoren weiter laufen können. Wer stellt den Krafstoff her ohne Strom? Usw....!! Das System von Heute ist nicht mit dem vor über 100 Jahren zu vergleichen. Wer sich da Illusionen macht und glaubt er könnte mit einem Überlebungset den Kollaps überleben ist in meiner Hinsicht ein Träumer! Nie in der Menschheitsgeschichte ist ein System so zerbrechlich und Anfällig auf wirkliche Veränderungen gewesen wie heute. Und wie Freeman Recht hat kommt noch dazu das wir nicht mehr gewohnt sind hart zu überleben weil uns das System faul gemacht hat! Sollte es wirklich kollabieren dann rechne ich mit der Auslöschung von 2/3 der Menschheit! Zudem wären grosse Teile der Erde atomar verseucht weil die AKW einen nach den andren hochgehen - Fazit - es gibt kein Mad Max danach - das ist Hollywood - der restliche Drittel verreckt unter nuklearen Altlasten unserer modernen Gesellschaft!!!!! Also hört mir bitte auf mit diesen Überlebungsfantasien! Es sollte unser aller Sinn sein das System von innen her zu reformieren und nicht auf eine Zerstörung zu hoffen - diese Leute sorry haben meiner Meinung nach wirklich einen Riss an der Schüssel - ihren inneren Zerstörungswillen tragen sie einfach nur nach Aussen - damit ist keinem Geholfen! Darum wird es auch immer wieder neue System geben auf ein altes System - ob das dann wieder allen dient werden wir sehen! Und übrigens es ist noch nie ein System total kollabiert in der Geschichte der Menschheit - auf die Spanier folgten die Engländer, die Amerikaner und vielleicht eben bald die Chinesen? Was höchstens passieren kann ist das die Machgefüge von Europa und Amerika nach Asien hin wandert. Die Welt geht darum noch nicht unter!

  1. Wachträumer sagt:

    @ Freeman
    Also solange "Leben" wie es geht, hm... wenn der große Knall kommt bin ich ein alter Mann und kann mir dann gleich mein eigenes Grab ausheben.

    Ne dann lieber jetzt, auf die 5 Jahre kommt ess auch nicht mehr an.

  1. Freeman schreibt: "Die wenigsten haben eine Ahnung wie brutal es erst werden wird, wenn das System kollabiert. Dann ist Schluss mit Lustig. Die Party ist dann vorbei. Keine Almosen mehr vom Staat, keine Einkommen mehr und auch keinen Job, dadurch kein Essen auf dem Tisch und vielleicht auch kein Zuhause."

    Ich finde das System schon jetzt sehr brutal. Der Europa aufgezwungene Euro ist zu teuer! Er verteuert das Leben gewaltig. Ich merke das immer wieder beim Vergleich zwischen dem Leben in Russland und dem in Frankreich. In Russland kann ich - sogar in der Hauptstadt Moskau - ein warmes Mittagessen im Restaurant für ca. 500 Rubel bekommen, das sind ca. 6 Euro. In Südfrankreich, wo ich zurzeit lebe, kostet das vergleichbare Mittagessen im Restaurant mindestens das Doppelte, also 12 Euro. Auch die Lebensmittel in den Supermärkten, die Bekleidung, der elektrische Strom, die öffentlichen Verkehrsmittel (und vieles mehr) sind in Frankreich sehr teuer.

    Wann wird Europa den Teuro endlich los? Die EU dreht sich in einer vernichtenden Abwärtsspirale direkt in den Abgrund hinein. Es kann einem fast schwindling werden beim Zuschauen.

  1. Hier, mal was zum schmunzeln:
    http://faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/deutsche-sicherheitskreise-werfen-moskau-systematische-schwaechung-der-eu-vor-14117565.html

  1. Ray sagt:

    Die letzten vier Abschnitte versehe ich mit Ausrufezeichen!!! Die biblische Apokalypse wäre gegen den Kollaps des Finanzsystems eine milde Brise.

    Ja, gäbe es die berühmte Diktatur der Weisen, so ließe sich das Fiat-Money-System durchaus gemeinwohlorientiert nützen. Es müssten lediglich Bremsen hinsichtlich einer allzu starken Vermögenskonzentration sowie ökosystemschonende Leitplanken eingesetzt werden. Die Innovations- und Triebkräfte des unternehmerischen Egos blieben so erhalten.

    Tja, wäre, hätte, könnte, ...

  1. So lange Deustchland mit seinen Billiglöhnen Europa zerstört, wird nichts gerettet.
    Deutschland ist ein Billiglohnland, gemessen an der Produktivität.Deutschland exportiert mit seinen "Billig"-Waren auch Arbeitslosigkeit in Europa.
    Das wird als Bumerrang zurückkommen.Der große KNALL steht kurz bevor.
    Auch die Immobilienblase....gerade in Deutschland....wird platzen.
    Und die Spardiktate die man anderen Ländern "vorschreibt", werden auf Deutschland angewendet.
    Mal sehen ob man dann immer noch mit dem Finger auf die "faulen" Griechen zeigt.

  1. Dr.Rock sagt:

    Wie kann ich meine Familie schützen Freeman?? :(

  1. Andrej sagt:


    Freeman, es sind etwas mehr Länder welche die EU-Konvergenzkriterien erfüllen.

    Finland, Litauen, Lettland, Estland, Slowakei und Luxemburg

    https://www.smava.de/eurozone-schulden-uhr/

    Aber vollkommen richtig, es sind Peanuts vergliechen mit DE, FR und IT.

  1. Large sagt:

    Hallo
    Die Ganzen Gelddruckmaßnahmen der EZB gehen ins Leere, da nur wenig neues Geld geschaffen wird. Mit dem Aufkaufen der Staatsanleihen werden größtenteils alte auslaufende hochverzinste Anleihen aufgekauft. Das heißt, dass für 1€ alte Schulden 1€ Neue Schulden bei der EZB gemacht werden. Bisherige Zinszahlungen werden dann auf 0 gesenkt. Dadurch fehlt der Wirtschaft das Geld der bislang gezahlten Zinsen der Staatsanleihen.
    Eine Erhöhung auf 80 Milliarden pro Monat wird daher genauso verpuffen. Selbst auf 200 Milliarden oder noch höher wird daran nichts ändern. Solange das Geld in die Linke Tasche gesteckt wird und aus der Rechten herausgeholt wird bleibt die Summe 0.
    Es wird einfach kein neues Geld geschaffen. Zu einer gewünschten Inflation wird es dann kommen wenn sie uns Geld auf Konto überweisen. Monatlich 160,00€ mit schönen Grüßen der EZB für jeden EU Bürger sind auch 80 Milliarden. Das Geld würde die Wirtschaft und auch die Inflation ankurbeln. Aber nicht so ein Nullsummenspiel.

  1. kra wall sagt:

    Und das alles nur, weil man dem Bürger bzw. den Sklaven nichts abgeben will. Wären die Reichen nicht so SUPERGEIZIG würde es der ganzen Welt viel besser gehen!
    Würden die Ami´s statt überall Bomben zu verteilen z.B. Computer verschenken und schwachen Ländern unter die Arme greifen, hätte man auf der ganzen Welt Geschäftspartner und Freunde. Statt dessen nur Umweltverschmutzung, Elend und Krieg. Die Mächtigen hatten es in der Hand aus diesem Planeten ein Paradies zu machen.
    Es ist ihnen nicht gelungen. Setzten 6

  1. Eckart sagt:

    Einen Brunnen sollte man bauen, bevor der Durst eintritt.

    Wer gegen Durst vorgesorgt hat, sollte auch so klug gewesen sein gleichzeitig gelernt zu haben, wie man diesen Schatz in Notzeiten gefahrlos nutzen kann.

    Wenn Zinsen um den Nullpunkt pendeln, aber die Kriegstreiber nicht ruhiger werden, ist das ein reales Alarmsignal für eine unbequeme Überraschung.

  1. Die Frage bleibt, wie eine ausreichende Vorsorge überhaupt aussehen kann. Der jetzige Staat hat mit seiner "Flüchtlingspolitik" ja fürsorglich die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die kommende Zeitperiode recht interessant werden kann. Millionen von Fremden, die ohne kulturelle oder soziale Bindung zur hiesigen Bevölkerung und auch leicht von außen steuerbar ein gigantisches Unruhepotential darstellen, könnten für unwillkommene Unterhaltung sorgen, sofern der Finanzcrash tatsächlich apokalyptische Züge tragen sollte.

  1. Imagine sagt:

    Ja, ich kenne auch Leute, die fast sehnsüchtig auf die große Katastrophe warten damit sich endlich mal was ändert. Gleichzeitig gehts ihnen finanziell so gut, daß sie sich Armani Klamotten, einen Fuhrpark und allen möglichen Luxus leisten können. Diese Leute sind mit ihrer Situation unzufrieden weil sie nie etwas an den Unzulänglichkeiten in ihrem Leben etwas geändert haben. . Eine Katastrophe soll nun diese Veränderungen herbeiführen. Daß es dann vorbei ist mit Luxus verdrängen sie.
    Die Angst vor einer großen Katastrophe gab es schon immer und in den letzten Jahrzehnten wurde sie auch immer schön instrumentalisiert um die "Blinde Masse" in Angst zu halten sei es durch den inszenierten Kalten Krieg, Waldsterben Vogel- und Schweinegrippe usw usw.
    Heute sieht es zumindest im Geldsystem ziemlich bedrohlich aus, mal abgesehen von diversen Kriegsherden (aber um die gehts hier nicht).
    Ich glaube daß die Zeit noch nicht reif für den großen Zusammenbruch ist, es werden noch ein paar Asse aus dem Ärmel gezogen und Hasen aus dem Hut gezaubert. Was danach kommt werden wir sehen... Ich beobachte gerade zwei Sorten von Menschen : die einen tun so als ob nichts wäre und leben ihr Leben einfach weiter wie immer und ignorieren alles was bedrohlich sein könnte. Dann gibt es die, eigentlich ein traumhaftes Leben führen aber im Kopf so sehr in möglichen Katastrophenszenarien stecken daß sie nichts davon haben.
    Ich finde, es schadet nie optimistisch zu bleiben (das Leben folgt deinen Gedanken), sich gut zu informieren und natürlich auch mit Vorräten usw. vorbereitet zu sein . Diese Strategie ist ein Spagat aber es ist sicher kein Fehler aus jeder Situation das Beste zu machen.

  1. Antonios Georgiadis schreibt: "Deutschland ist ein Billiglohnland, gemessen an der Produktivität. Deutschland exportiert mit seinen "Billig"-Waren auch Arbeitslosigkeit in Europa."

    Ob das so stimmt, weiss ich nicht. Mit Sicherheit weiss ich aber, dass die "Billig"-Waren, die aus Deutschland in die Lidl-Filialen nach Frankreich kommen, hier sehr begehrt sind. Lidl wurde schon mehrfach zur besten Ladenkette Frankreichs gekürt, und zwar zurecht. Die Waren bei Lidl sind sehr preiswert und von hervorragender Qualität im Vergleich zu dem, was die Franzosen produzieren und verkaufen.

    Ich danke Lidl dafür, dass ich sogar hier in Frankreich Hemden und Hosen kaufen kann, die gut sitzen, aus gutem Material hergestellt sind und haltbar, das alles für einen günstigen Preis. Meine Hemden von Lidl halten ca. 10 Jahre, sogar mit Maschinenwäsche; die in Frankreich gekauften lösen sich nach der zweiten Maschinenwäsche in ihre Bestandteile auf. Ausserdem kosten sie drei- bis viermal so viel.

    Auch die Kosmetikprodukte (vor allem "Cien") sind sehr gut. Ich weiss nicht, ob Cien eine deutsche Marke ist. Ich kaufe Cien-Lotion, Cien-Gesichtscreme und Cien-Körpercreme bei Lidl; das sind hervorragende Produkte, und obendrein billig!

    Die Franzosen bringen es nicht fertig, sie stellen leider nichts Vergleichbares auf die Beine. Schade!

  1. Hallo Freeman, alle Achtung, dem ist nichts hinzuzufügen, es ist alles gesagt. Nur die Ursache, warum es immer wieder zyklisch nach zwei oder drei Generationen zu einen Crash kommen muss begreifen die Wenigsten. Alle hetzen dem Geld hinterher (der Euro ist kein Geld bzw. Zahlungsmittel, er ist ein simples Tauschmittel) und trotzdem wirkt er wie eine Banknote. Die Menschen haben einfach keine Ahnung was Geld ist, wie es entsteht bzw. in den Umlauf kommt. Dieses Geheimnis hat diese Bankster so reich gemacht, allen voran den Rothschild-Clan. Das leistungslose Geldschöpfen und das Gelddrucken für Staaten gegen Zinsen (z.B. die FED in den USA)ist das größte Verbrechen der Menschheit. Mehr will ich jetzt nicht ausführen !!

  1. Grinjow sagt:

    Man sollte die Frage nicht ausblenden wo das viele gedruckte Geld denn letztendlich bleibt, das heisst in wessen Taschen es landet, auch wenn es nur in Form von binären Codes auf irgendwelchen Konten existiert. Bei dem derzeitigen Finanzsystem in der Eurozone dass auf Crash und damit Einführung der Diktatur abzielt(e) landen diese ganzen "neugedruckten" Scheinchen grösstenteils bei dem, der hier die Regeln bestimmt. Und das sind nun mal die Freimaurer. Es ist ja nicht so dass das Geld nur ins Börsencasino gepumpt wird. Das Geld hat ja auch einen Tausch/Gegenwert, auch wenn Milliarden Schulden von Staaten und Banken und der Preis vieler verblendeter Sheepie-Hirne für das Gegenteil stehen. Man kann mit der ganzen neuen Kohle Menschen bezahlen, Koks, Schampus - Autos und Immobilien. Zum Beispiel Land - nicht nur hier sondern auch in der dritten Welt - auf dem Menschen unabhängiger vom herrschenden Babylonsystem von den Früchten der Erde leben.
    Das man die Inflation bekämpfen oder die Wirtschaft ankurbeln will ist doch ne Mär die nur treudoofe Zeitungsleser noch glauben. Steuern senken, Löhne hoch, Arbeitszeit umverteilen und ein paar Investitionsprogramme im Umweltschutz - das wäre effektive Wirtschaftsförderung. Das wollen die aber gar nicht. Die wollen nur ein paar Werte umverteilen bis die Währung und die EU komplett kollabieren. Da sie wissen dass ihnen die Chinesen noch ein wenig Zeit lassen da diese erstmal den Dollar kaputt machen wollen können sie halt noch ne Weile absahnen und vorsorgen.

    MfG

  1. Draghi weiss was er tut, aber sein SEIN kommt damit nicht klar. Es geht nur um die nächste Schwelle bei der Umverteilung. Seit hunderten von Jahren passiert das schon, in den letzten 30 Jahren dramatisch, weil zuviele zuviel besassen...
    Stoppen? Naja, was soll den schon zu stoppen sein? Dein Blog sollte allen zugänglich sein, Mehrsprachig, Leute in Portugal werden ihrer Ersparnisse beraubt, Bail in sei dank, niemand weiss warum und das schlimmste: Es interessiert nicht mal zu forderst! Von Idioten umgeben? Möglicherweise eine Meinung die es irgendwie trifft....
    Frustriert aber still happy
    X2DO

  1. Dieses Schuldzins-Geldsystem muss ja alle Jahrzehnte neu gestartet werden. Schon rein mathematisch ist ein Zins auf das Geld der Anfang vom Ende.
    siehe auch Aufklärungsvideo vom "Goldschmied Fabian"
    https://www.youtube.com/watch?v=QBa3psgqTKc

  1. MuzWa sagt:

    Goldman & Sachs Berufs Verbrecher ist Draghi!

  1. Hans Meiser sagt:

    Es wird Zeit für die gute alte D-Mark!

  1. Otto Ulli sagt:

    Aha, der Super Mario war wiederum Aktiv ! (Berufsbezeichnung siehe WouzWa)
    Zinsen runter !
    Geld Schleusen noch mehr öffnen !
    All dies wegen der Strukturreform. Und die Banken sollen dadurch noch mehr Kredite an Firmen vergeben. Schwachsinn !
    Die tatsächliche Struktur Reform sieht so aus, dass die Int. tätigen Firmen dort investieren werden wo die Produkte gekauft werden. Und zwar in Asien ! Da herrscht mehr od. weniger recht`s Sicherheit so wegen Embargos v. den USA !
    Die Struktur Reform sieht wie folgt aus:
    - Unsere hart erarbeitendes Sozial System zerstören (Zuwanderung v. Facharbeiter)
    - Lohndumping
    - Arbeitsplätze abbauen ( BRD, CH )
    - Enteignung der Sparer, Sparleben`s-Versicherungen, Pensionskassen u.s.w.
    - Enteignung der Sparer ( Bankkonto ) Bail in
    - Schwächung des Euro`s
    - durch die Zinsdiff. schwimmen die Fisch ins Dollarnetz
    - Umverteilung Nord Süd
    - Enteignung via Benzinsteuer

    Von wegen Teuerung, Brent Oel:
    Tiefster Stand 20.01.2016 27.88
    Z.Zt. Stand 11.02.2016 40.32 plus 45% v. Tiefstand aus gesehen
    Rohstoffe alle um ca. 10 % gestiegen
    Glaube keiner Statistik die Du nicht selber gefälscht hast !
    Die effektive Teuerung`s Rate ist die in der Geldbörse des Bürgers !
    Da kommt mir noch die aussage v. meinem selig gewordenen Vater in den Sinn !
    Spare in der Zeit hast Du in der Not. Dem würde ich heute wieder sprechen.
    Spare in der Zeit und bist enteignet bevor Du kommst in Not !

  1. Tertius sagt:

    Ein wirklich guter Beitrag über die finanzielle und wirtschaftliche Situation, die sich im kreditfinanzierten Schuldgeldsystem aus dem Nichts widerspiegelt. Die exponentiell ansteigenden Zinsbelastungen können je länger je mehr nicht mehr bedient werden, insbesondere bei stagnierender bis sinkender Wirtschaftsleistung.

    Und mein beinahe gesamtes persönliches Umfeld lebt immer noch tiefschlafend in den Tag hinein, obwohl ich sie mehrfach auf einen drohenden Kollaps des Geld- und Wirtschaftssystems hingewiesen habe. Sie fühlen sich allenfalls in ihrer persönlichen Wohlfühloase beeinträchtigt und sehen in mir einen negativ denkenden Menschen, dem ein wenig Optimismus gut anstehen würde.

    Optimismus ist gut und recht, sollte jedoch nicht als Vorwand genommen werden, die Realität damit auszublenden!

    Ich hoffe, Du bleibst uns noch recht lange erhalten, Freeman. Deine Artikel lese ich immer sehr gerne.

  1. xabar sagt:

    Draghi kommt von Goldman & Sachs. Goldman & Sachs besitzt eine jüdisch-zionistische Führung, und es ist diejenige Bank, die immer schon den größten politischen Einfluss auf die Legislative und Exekutive der USA ausgeübt hat, die traditionell die Präsidenten macht (Hillary Clinton wird von ihr finanziert, wie wir wissen), auch wenn es nicht die größte Wall Street Bank ist. Über die EZB und Draghi kontrolliert diese Bank direkt die EZB, deren Geldpolitik und damit auch indirekt die gesamte EU. Diese Geldpolitik, darunter der Aufkauf von Regierungsschulden, macht Goldman & Sachs immer mächtiger, weil ganze Staaten in Abhängigkeit zu Goldman & Sachs geraten und erpressbar werden. Mit Griechenland hat Goldman es damals, Anfang der achtziger Jahre, ja praktiziert, wie man einen ganzen Staat übernimmt, wenn man erst mal die Politiker in der Tasche hat, wie man diesen Staat dann am Gängelband der Banken hält und ihn ausplündert. Die Souveränität der europäischen Staaten kann es nur gegen die EZB geben. Diese Außenstelle von Goldman & Sachs muss aufgelöst werden, wie der Euro selbst, und die einzelnen Staaten müssen eigene, absolut autonome Staatsbanken, die nur dem Allgemeinwohl verpflichtet sind, haben. Es reicht nicht die Auflösung der EU zu fordern und es reicht auch nicht, abstrakt unsere staatliche Souveränität einzufordern oder die Dinge nur militärisch zu sehen. Der eigentliche Gegner, und das ist Goldman & Sachs, muss endlich erkannt und beim Namen genannt werden. Aber wann geschieht das schon? Und wer das dann doch mal tut, ist ein 'Antisemit'. Die Mächte, die im Hintergrund arbeiten, müssen aus diesem Hintergrund heraus und ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden. Für mehr 'Antisemitismus' im Denken!

  1. FxLegend sagt:

    @ Otto Ulli & Xabar : Gut Kommentiert!

    Das gewisse Personen von Goldman Sachs verantwortungsvolle Positionen inne haben, beweist doch wie demokratisch wir sind. Es wird einfach Zeit auszumisten!
    Anfangen muss man erstmal bei unseren Schmarotzern: Alle korrumpierten & korrupten Schweine raus aus der Politik und rein ins Gefängniss!
    Dann die Souveränität der einzelnen Staaten wiederherstellen!
    ...
    Es gibt viele Punkte die man angehen muss. Aber ich denke, der wirklich entscheidende ist, dass keine Regierung durch irgendwelche Lobbyisten gelenkt werden soll. Erst dann wird wahre Demokratie möglich sein.
    Die Unternehmen sind wahre GIganten geworden, die mittlerweile Staaten erpressen, auch auspressen! (Afrika, Südamerika)
    Die Zukunft des Geldes hat mittlerweile begonnen. Und hier wird alles anfangen.
    Wo Heuschrecken endlich ausgerottet werden.
    Hab mir mal gestern auf Youtube den Doku "Geier der Wirtschaft" von Arte reingezogen! Echt heftig was da abläuft! WIe dreist manipuliert wird. Und wie sie sich einfach die Taschen vollstopfen, obwohl noch nichts geleistet wurde.
    Wie immer natürlich im Land der unendlichen Möglichkeiten!

  1. Wiso die Goldmänner verichten doch nur, wie der CIO von Goldman&Sachs Lloyd Blankfein offenbarte, Gottes Werk auf dieser Erde. Also darf man an ihrem Werk, doch keinerlei Kritik äußern!
    Wiso sitzen diese Typen, auf Chefsesseln, sie müsten doch dringent, in einer Gummizelle untergebracht sein.

  1. waho sagt:

    Hi, mich würde interessieren was Eurer Meinung nach mit privaten Schulden nach einem "Kollaps" passiert? Ist es eher intelligent wie der Staat Schulden zu machen (weils Geld eh nichts wert ist) oder ist es besser keine zu haben (weil man kein Geld mehr verdient und diese nicht mehr bedienen kann)?
    Gruß

  1. Freeman sagt:

    Wenn du deine Schulden nicht mehr bezahlen kannst, wirst du gepfändet und enteignet, bis du nichts mehr hast. Egal ob vor oder nach einem Kollaps. Meinst du, es gibt keine Gerichtsvollzieher und Betreibungsbeamten dann mehr? Du hast es immer noch nicht kapiert, wer Schulden macht ist ein Sklave und wer keine hat ist frei.

  1. "Wer Schulden macht ist ein Sklave und wer keine hat ist frei."

    Genauso ist es, Freeman. Man sollte sich davor hüten, Schulden zu machen. Sie fressen uns die Haare vom Kopf, und später den Rest des Körpers dazu. Besser etwas bescheidener zu leben, aber schuldenfrei.

    Deswegen finde ich es auch besser, stets bar zu bezahlen, wo immer es geht. Denn mit Kreditkarte zahlen bedeutet, Schulden zu machen. Wie das Wort sagt: "Kredit" ist ein Darlehen. Du machst Schulden bei der Bank (auch wenn sie dir hinterher das Geld mitsamt Gebühren vom Konto abbucht). Ich verzichte gerne auf solche Pseudo-Geschenke.

  1. xabar sagt:

    Weil der Satz stimmt:

    "Wer Schulden macht, wird zum Sklaven und wer schuldenfrei ist, bleibt frei" im Prinzip stimmt, stimmt es auch, dass der deutsche Staat, sofern man überhaupt von einem 'Staat' bei uns sprechen kann, ein Sklave ist, weil er an die Großbanken verschuldet ist und Zinsen zahlt. Zu diesem Staat gehören Exekutive, Legislative und Judikative. Also auch diese drei Gewalten sind nicht frei, sondern Sklaven. Auch der US-Staat, der am meisten verschuldete Staat der Welt, der seit Jahrzehnten weit über seine Verhältnisse lebt, ist ein Sklave, ein Sklave der FED-Banken, die eigentlichen Herrn der Welt.

    Die westlichen Banken und ihre Bankster sind die eigentlichen Herren. Das Zinssystem des Kapitalismus macht's möglich. Wir leben seit Jahrzehnten im Finanzkapitalismus, im Kapitalismus der Hochfinanz. Dieser Finanzkapitalismus kontrolliert heute: die Staaten Europas und den größten Teils der Welt, die Medien, die Geheimdienste, das Militär, die Rüstungsindustrie, die Reichtümer dieser Welt, die Köpfe der Menschen, ihre Kultur, ihre Gewohnheiten, ihre Finanzen und vieles mehr.

    Wer keine Schulden hat, ist aber nur relativ frei, denn er ist Teil des gesamten Systems: er liest meist die Lügenpresse (ich tue es auch), er isst minderwertigen Fraß, er kauft bei Lidl oder Aldi ein, weil die in der Nähe sind, wie ich es auch tue, er sieht das Lügenfernsehen und hört das Märchenradio und lässt sich von minderwertiger Musikkultur berieseln, was ich allerdings nicht tue.

    Wie unfrei auch wir, die Schuldenfreien, sind, machen wir uns meistens gar nicht bewusst. Auch ich kann mich nicht als freier Mensch bezeichnen, weil auch ich von meiner Kindheit an, durch meine Sozialisation, meine Umgebung, mein Elternhaus und durch die Werte, die dort vermittelt wurde, durch die Schule, den Militärdienst, durch die Uni, durch den Beruf usw. usf. geprägt und beeinflusst worden bin. Eine absolute Freiheit gibt es ohnehin nicht. Man kann nur erreichen, dass man sich die Unfreiheit und das Sklaventum (das bis in die Psyche, bis ins Unterbewusstsein hineinreicht) bewusst macht und dass man versucht, bewusster zu leben. Und das ist verdammt nicht leicht.

  1. "Wer Schulden macht ist ein Sklave und wer keine hat ist frei." Bitte weiterdenken: Von wem hat der, der keine Schulden hat, Geld? Gäbe es Geld, wenn niemand bei der Zentralbank Geld leiht, Schulden macht? Nein.