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Präsident Putin springt als Deutsch-Übersetzer ein

Freitag, 8. April 2016 , von Freeman um 09:00

Es ist bemerkenswert, wie oft sich Präsident Putin den Fragen der russischen Bevölkerung stellt und diese aus dem Stegreif spontan beantwortet. Ich beobachte das immer wieder als Konsument des russischen TV in meiner neuen Heimat. Im Gegensatz zu den europäischen Politikern, die sich hinter Mauern verschanzen und kaum sich in die "Niederungen" des Volkes begeben, spricht Putin sehr oft mit den Menschen und führt eine offene Diskussion. Zum Beispiel am Donnerstag fand das 3. Medienforum der unabhängigen regionalen und lokalen Medien in St. Petersburg statt. Die Diskussion wurde im TV übertragen. Präsident Putin stellte sich den Fragen der Medienvertreter. Was mich dabei überraschte, er sprang als Deutsch-Übersetzer ein.


Warum? Weil Willy Wimmer sich unter den Publikum befand und auf Deutsch eine längere Ausführung hielt. Präsident Putin hat seine Worte spontan ins Russische übersetzt und auch einige Worte an Wimmer gerichtet. Zur Erläuterung, Wimmer, 33 Jahre lang Bundestagsabgeordneter der CDU, war zwischen 1985 und 1992 erst verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und dann Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung. Von 1994 bis 2000 war er Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

An Hand dieses Beispiels ist wieder erkennbar geworden, Präsident Putin spricht perfekt Deutsch.



Präsident Putin würde wie in diesem Fall nicht übersetzen und Deutsch sprechen, wenn ihm die Sprache nicht wichtig wäre und damit auch die Deutschen als Menschen. Ich verstehe deshalb nicht, warum die deutschen Medien ihn immer in so ein schlechtes Licht stellen und als unsympathisch bezeichnen. Kein einziger amerikanische Präsident hat die deutsche Sprache beherrscht und wenn sie einige Wörter äusserten, wie Präsident Kennedys "Ick bin ein Berliner ...", dann waren sie entzückt vor Freude. Aber Putins guten Deutschkenntnisse passen nicht ins Bild eines "Teufels", so wie sie ihn dauernd darstellen.

Präsident Putin erklärte dann den Zuhörern den Unterschied zwischen Patriotismus und Nationalismus und zitierte dabei den namhaften russischen Geisteswissenschaftler Dmitri Lichatschjow: "Das Erste bedeutet Liebe zum eigenen Land, das Zweite bedeutet Hass gegen alle anderen."

Er hat sich auch bei dieser Gelegenheit erstmals öffentlich zu den Panama-Papieren geäussert. Er sagte, die Veröffentlichungen sei vor allem eins: den Versuch des Westens, von aussen Unfrieden in Russland zu stiften. Es solle fälschlich der Verdacht der Korruption erweckt werden, sagte Putin. Die Unterstellungen über Offshore-Firmen sollten Russland "gefügiger machen, uns so frisieren, wie sie wollen."

Putin wies Anschuldigungen gegen den Geiger Sergeij Roldugin zurück. "Fast alles Geld, das er verdient hat, hat er in die Anschaffung von Musikinstrumenten im Ausland gesteckt und sie nach Russland gebracht", sagte er.

Am Mittwoch schrieb ein Vertreter von Wikileaks auf Twitter, die US-Regierung habe die "Angriffs-Story über Putin" über ihre getarnte Entwicklungsbehörde USAID gesponsert. Das griff Putin am Donnerstag auf: "Wikileaks hat uns jetzt die Tatsache gezeigt, dass US-Regierungsvertreter und offizielle US-Organe dahinter stehen."

Für 2016 steht USAID ein Budget von 22,3 Milliarden Dollar zur Verfügung.

USAID ist dafür bekannt, nicht nur Entwicklungshilfe als Tarnung zu betreiben, sondern auch Spionage und politische Einflussnahme. USAID ist nach den Worten ihres früheren Sekretärs Andrew S. Natsios (2001–2006) das "am häufigsten eingesetzte Instrument, wenn die Mittel der Diplomatie nicht mehr ausreichen und die Anwendung militärischer Gewalt zu riskant erscheint."

insgesamt 16 Kommentare:

  1. Thomas sagt:

    Bei Putin fällt mir auch immer wieder auf, dass er (so glaube ich) der einzige ist, der sich bei umfangreichen Fragen auch Notizen macht, um eine ebenso umfangreiche Antwort (aus dem Lamäng) zu geben.
    Hut ab, solche Politiker braucht die Welt. Und so sehe ich zur Zeit nur Putin.

  1. xabar sagt:

    Putins Auftreten, seine Bereitschaft unter die Leute zu gehen und sich Fragen und Diskussionen zu stellen, zeigt seine Sicherheit und Stärke und es zeigt auch, dass er sich mit den Menschen, mit seinem Volk innerlich verbunden fühlt, dass er kein abgehobener Politiker ist, der sich verschanzt und vor Diskussionen und Debatten kneift. Er ist ein Mann aus dem Volk.

    Ganz anderes unsere Kanzlerette hier in NRW, Hannelore Kraft. 'Aber mit der AfD unterhalte ich mich nicht, mit denen rede ich nicht in Talk Shows, das sind Rattenfänger!!! usw.' Als sie wegen der Silvesternacht in arge Bedrängnis geriet, hat sie sich wochenlang krank gemeldet.

    An der Übersetzung hatte Putin ganz offensichtlich viel Spaß, das merkte man ihm an, aber auch Willy Wimmer. Er hat in seiner DDR-Zeit an der sowjetischen Botschaft oder beim KGB, deutsch gelernt, und er muss es zwischendurch auch immer mal wieder praktiziert haben, denn sonst vergisst man eine Sprache.

    Dieser Mann ist einmalig qualifiziert, er ist volksnah, patriotisch, sympathisch und von großer innerer Stärke und Souveränität. Ein wahrer Staatsmann.

    Ich will jetzt nicht jammern und sagen: 'Ach hätten wir doch auch so einen an der Spitze' oder wie es auf einer Pegida-Demo hieß: 'Putin nach Berlin - Merkel nach Sibirien'.

    Wir müssen schon selbst dafür sorgen, dass wir den Saustall hier in Ordnung bekommen. Das nimmt uns keiner ab, auch kein Putin. Der Ruf nach dem starken Mann bringt nichts. Das Volk muss aktiviert werden, muss selbst tätig werden. Und der Nebeneffekt des Ganzen: Dann tauchen auch 'wie aus dem Nichts' plötzlich große Persönlichkeiten auf. Einen Vorgeschmack haben wir schon bekommen. Man braucht sich nur die Redner bei 'Wir sind Deutschland' (Plauen im Vogtland) anzusehen oder anzuhören, und man hat das Gefühl, dass das Potential für deutsche Putins oder auch Putinewas groß ist.

  1. Einen "starken" Mann benötigt es nicht unbedingt.
    Ein aufrichtiger Mann bzw. eine aufrichtige Frau würde auch reichen.

  1. Skeptiker sagt:

    Ein wahrer Staatsmann, diese Aussage ist zutreffend. Aufgabe der (Innen)-politik ist es doch, die verschiedenen Interessen der unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen (altmodisch Stände) auszugleichen und dafür Sorge zu tragen, dass keine unüberbrückbaren Gegensätze entstehen.(inneren Frieden sichern). So gesehen haben wir in D keine Politiker. Wir haben nur politische Beamte, die Anweisungen umsetzen. Merkel hat mit ihrer Grenzöffnung und dem damit einhergehenden Rechtsbruch die Gesellschaft tief gespalten. Das ist genau das Gegenteil von politisch verantwortlichem Handeln. Die Gegner dieser Unpolitik werden beschimpft und beleidigt. Außenpolitisch ist das Ergebnis nicht weniger desaströs. D hatte - Gott sei Dank - eine Reihe fähigerer Staatsdiener (Bsp. Genscher) als diese wenig begabte Mitarbeiterin des US State Departments Angela Merkel. Seit Otto v.Bismarck aber hatten wir keinen Politiker mehr mit den Qualitäten eines Wladimir Putin. _

  1. Chang sagt:

    Darum hassen (und beneiden gleichzeitig) die Amerikaner und Europäischen Politiker auch die Schweiz. Weil sie immer noch für die Suverinität des Landes stehen. Klar gibt es einige die das Land auch am liebsten an die Amis verkaufen würden wie das Jelzin zu seiner Zeit getan hat. Sobald ein Präsident oder Minister für sein Land steht und diese Werte schützen will werden die Faschisten in der EU und USrael fuchsteufelswild. Weil sie selbst keine Kultur haben und keine inneren Werte mehr. Wie arm wäre die Welt hätten wir nicht so eine Vielfalt an Staaten wie wir sie z.B. in Europa sehen. Bin ich froh das z.B. Spanier eben Spanier sind und nicht irgendwann kopierte möchtegern Amerikaner. Wir lieben doch auch in der Natur die Vielfalt und nicht die Monotonie! Wann hört endlich diese dumme Einmischung von Aussen auf? Nur Putin weiss was die Russen wirklich bewegt und wie sie fühlen. Wie soll ein Amerikaner die echten Russen verstehen? Selbst wenn er ihre Sprache kann bleibt ihm die russische Seele immer ein wenig fremd. So wie es als Schweizer von Aussen manchmal sehr verstörend wirkt das Ganze wenn mann sieht wie der Deutsche über gar nichts abstimmen darf und so dermassen bevormundet wird wie ein Kleinkind!!!!!!Klar haben wir auch in der Schweiz Poltiker wo gerne das Volk bevormunden und am liebsten die direkte Demokratie abschaffen würden aber in welchem Land gibt es solche Leute nicht? Danke Freeman das du uns ein andres Bild zeigtst von Putin wie er wirklich ist und nicht wie ihn gerne die westlichen Medien verkaufen! Super Beitrag!

  1. ZivilGes sagt:

    Es gibt von Russia Today eine Version mit deutschen Untertiteln, die ich in meinem Blogbeitrag mit der ins Deutsche übersetzten Meldung vom 4. April eingefügt habe, dass Wladimir Putin den Erlass unterzeichnet hat, Dokumente aus den Jahren 1930 bis 1989 freizugeben. Auch habe ich dort hierher verlinkt.
    http://www.dzig.de/Putin-Freigabe-von-Dokumenten-mit-sehr-interessanten-Namen

    Als ich diesen Ausschnitt vorhin sah, habe ich vor Freude über diese aufrichtige und freundliche Geste des russischen Präsidenten geweint. So etwas gibt Hoffnung!

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

  1. Montage Kurt sagt:

    Toll, dass @xbar wieder da ist.
    Es ist die Aufgabe der USA / Nato Kriegshetzer Medien Russland kaputt zu machen.
    Liebes RT Deutsch Team : Bitte bringt mal was über diese Medien ! Deren Eigner sind Deutsche Grosskapitalisten / Superreiche die besonders USA hörig sind. Die besitzen das kleinste Provinzblättchen.
    Ich mach mal den Anfang mit diesen Kriegsverbrechern :
    Qelle u.a. Wer gehört zu wem, mediadb.eu, Unternehmenswebsite
    1) Bertelsmann (N-TV, Gruner Jahr, RTL ....) : Mitarbeiter weltweit : 119000 / Umsatzklasse: über 11 Milliarden
    2) Funke Mediengruppe / ehemals WAZ :Mitarbeiter: 13.241 in Deutschland / Umsatzklasse: über 500 Mio. Euro / Gegründet: 1948
    3) BurdaVerlag (zB Focus, Huffigton Post) : Mitarbeiter: 9.241 Weltweit / Umsatz: 2.456 Mio. Euro (2012) / Gegründet: 1903
    Bauer Verlag lasse ich weg, da es kein direktes neoliberales USA / NATO Propagandaorgan ist. Während die Pleitemdien TAZ / EMMA seit ihrem Schwenk zum Mainstream von Springer / Spiegel Bertelsmann finanzielle/personelle Unterstützung erhalten.
    4) Holtzbrinck u.a. "Die Zeit" Zeitverlag / Bücherverlage / Handelsblatt Gruppe : Mitarbeiter: 10.000 / Umsatzklasse: 1,88 Milliarden Euro / Umsatz in 2012
    5) Axel Springer Verlag Mitarbeiter (u.a. Bild, Welt,N24 ..) : 7.886 in Deutschland / Umsatzklasse: über 3 Milliarden 2015 / Gegründet: 1946
    6) Rheinische Post : Mitarbeiter: 4.537 in Deutschland / Umsatzklasse: 250 - 500 Mio. Euro / Gegründet / Zeitungslizenz: 1946
    7) Sueddeutscher Verlag SZ : Mitarbeiter: 3.500 in Deutschland / Umsatzklasse: über 500 Mio. Euro / 1945 Lizenz für die Süddeutsche Zeitung Familie Schaub
    8) DuMont Schauberg Mitarbeiter : 3.400 in Deutschland / Umsatzklasse: über 500 Mio. Euro / Gegründet: 1805
    9) Hannoveraner Verlagsgruppe Madsack : Mitarbeiter 3.377 in Deutschland / Umsatzklasse: über 500 Mio. Euro Gegründet: 1893
    10) FAZ Mitarbeiter: 1.785 in Deutschland / Umsatzklasse : 250 - 500 Mio. Euro / Gegründet: 1949 (hat die Frankfurter Rundschau übernommen)
    11) Spiegel Mitarbeiter: 1.275 in Deutschland /Umsatz: 293 Mio. Euro (2013) / Gegründet: 1947
    12) Münchener Zeitungs-Verlag / Merkur / Dirk Ippen Mitarbeiter: 1.100 in Deutschland / Umsatzklasse: 100 - 250 Mio. Euro 1946
    13) GIRARDET Verlag, Westdeutsche Zeitung : Mitarbeiter: 320 in Deutschland / Umsatzklasse: 50 - 100 Mio. Euro / Gegründet: 1865 Eigentlich ein Ableger der Rheinischen Post (Mantel, Druck, poltische Ideologie)

  1. FxLegend sagt:

    Stimme den Worten Xabars voll und ganz zu.


  1. saratoga777 sagt:

    Zitat: "Ich verstehe deshalb nicht, warum die deutschen Medien ihn immer in so ein schlechtes Licht stellen und als unsympathisch bezeichnen. Kein einziger amerikanische Präsident hat die deutsche Sprache beherrscht und wenn sie einige Wörter äusserten, wie Präsident Kennedys "Ick bin ein Berliner ...", dann waren sie entzückt vor Freude. Aber Putins guten Deutschkenntnisse passen nicht ins Bild eines "Teufels", so wie sie ihn dauernd darstellen."

    Weil die deutschen Medien eben keine deutschen Medien sind, sondern U.S. Medien-Konzerne mit Angestellten, die zufällig deutsch sprechen. Nicht jeder Mitarbeiter der CIA ist Amerikaner, die CIA stellen auch Angehörige anderer Nationen ein - auch deutsche Politiker. Die deutsche Regierung ist schliesslich auch keine Regierung der Deutschen, sondern eine Verwaltungsbehörde der alliierten Besatzungsmacht für die man Deutsche eingestellt hat, um dem deutschen Volk Sand in die Augen zu streuen, damit sie nicht aufmüpfig werden.

    "An ihren Früchten sollt Ihr sie erkennen."

    Dass die Bundesregierung nicht für das deutsche Volk arbeitet, sollte bis jetzt eigentlich auch der Dümmste erkannt haben. Die Früchte am Merkel-Baum enthalten Zyankali.

    Ich habe auch schon einen Spruch für Obama, wenn er Deutschland besucht:

    "Ick bin ein Arschloch".

  1. Und der Diskussions-Ausschnitt zeigt auch, dass sich die Politiker nicht nur als Politmaskenträger begegnen können, sondern sich in spontaner Sympathie finden können. Was Willi Wimmer und Putin hier gemacht habenist ein Beispiel für eine Völkerverständigung auf höchstem Niveau, aber nicht gemeint als höchstes Niveau der Politiker, sondern als höchstes Niveau der wechselseitgen Wertschätzung! Deswegen hat Putin dies auch übersetzt (wennngleich er sicherlich vorab instruiert wurde, wer W.Wimmer ist). Die entsprechendne Stellungnahmen dieses verdienstvollen aufrechten deutschen Buntestagsabgeordneten (gibts also auch noch, sind aber sooooo selten) sollte sich derjenige zu Gemüte führen, der dies noch nicht getan hat. Und PUTIN hat hier nochmals meine Hochachtung gewonnen.

    Die Beiden sind ein "Aufsteller".

  1. xabar sagt:

    @Montage Kurt

    Danke.
    Auch für deine Aufstellung. Was Bertelsmann betrifft, noch ein paar Anmerkungen:

    Bertelsmann war schon im 1000jährigen Reich ein Medienmogul, der damals ideologische Schriften für die Nazis druckte und unters Volk brachte. Er blieb nach dem Krieg von der Entnazifizierung völlig verschont, obwohl er in der braunen Soße mit geschwommen hatte.

    Heute ist der Konzern so einflussreich, dass er sogar Lehrerfortbildungen an öffentlichen Schulen organisiert. Er stellt z. B. Referenten dafür, wie man den Unterricht 'verbessern' kann und mischt sich auch in die Lehrplangestaltung ein.

    Zum Springer-Konzern:

    Axel Springer erhielt Anfang der 50iger Jahre von der 1947 gegründeten CIA $ 7 Millionen Starthilfe. Wegen dieser engen Bindungen an die US-Besatzungsmacht müssen Journalisten bei Dienstantritt die transatlantische Charta unterschreiben. Wer sich weigert, kriegt keinen Job.

    Während Wladimir Putin sich in aller Öffentlichkeit mit Medienvertretern trifft, macht es Merkel anders: Sie traf sich mit Friede Springer (Eigentürmerin von Springer) und Liz Mohn, also der Eigentümerin von Bertelsmann, im Bundeskanzleramt, wo sie auch schon eine Geburtstagsparty für den ehemaligen Deutsche-Bank-Chef Ackermann gegeben hat. Das zeigt, wessen Interessen ihr am Herzen liegen: die der Investment-Banken und die der großen Verlagshäuser.

    Also Putin und Merkel trennen Welten. Die eine regiert klammheimlich und geht nur an die Öffentlichkeit, um Vorträge zu halten, in denen sie uns Volksnähe vorgaukelt, der andere geht direkt unter die Leute und diskutiert.

    Aber das haben auch vor ihm schon andere getan. Ich denke an Nikita Chruschtschow, der ständig auf Achse war und mit Leuten gesprochen hat, aber der dennoch alles selbst entschieden hat, in enger Abstimmung mit einem kleinen Kreis von Vertrauten, darunter sein Schwiegersohn Adschubei, den er zum Ersatzaußenminister machte, oder sein Sohn Sergei.

    Also man kann diese Volksnähe auch vorspielen, um den Menschen Sand in die Augen zu streuen, um Volkstümlichkeit vorzutäuschen. Aber Putin schätze ich nicht so ein. Er ist, und darauf deutet alles hin, ehrlich und ein authentischer Politiker, denn er sagt den Menschen ja auch unangenehme Wahrheiten, wenn's sein muss. Aber er sagt ihnen bestimmt auch nicht alles. Ein paar Zweifel bleiben.

    Grüße!

  1. ... er wird auch weiterhin behütet und beschützt sein und das " Geschlamme " und alle Bösartigkeiten der EUUSrael-Presse und Meinungsmacher haben keinen Erfolg ihn aus dem Sattel zu heben... schon allein die Tatsache dass das Anzetteln eines 3.ten Weltkrieges über die Ukraine völlig schief gelaufen ist und er sich nicht provozieren liess zeigt, dass Wladimir Putin einen Schutzmantel trägt der ihn dazu befähigt das Europa-Schiff in bessere Ebenen zu führen... ein grossartiger Staatenführer und wird für ein Europa der Zukunft von allerwichtigtster Bedeutung sein... sobald der Morast des westlichen Polit-Gebildes in sich zusammenbricht... bin mit " xabar " völlig einig - " Wir müssen schon selbst dafür sorgen.... " ja wann kommt endlich die Erkenntnis-Reife der Menschen über unsere Angestellten ( wir bezahlen ihre Löhne-Autos-Villen-Spekulationen-Geldverstecke etc.)... die sich weiterhin in der Sonne räckeln und vor jeder Wahl Honigbrot und Zucker versprechen.... PolitikerMorast der entfernt werden muss.... danke herzlich Freeman

  1. Wladimir Putin ist ein gebildeter Mensch und grosser Staatsmann. Er kann fliessend Deutsch und einigermassen auch Englisch. Solche Sprachkenntnisse lassen westliche Politiker vermissen. Welcher Präsident eines westlichen Landes kann schon Russisch? Ich kenne keinen, vielleicht können es einige in den abtrünnigen ehemaligen Sowjetrepubliken noch ...

  1. Freeman sagt:

    Merkel kann Russisch und hat als Schülerin in der DDR damit geglänzt, hat viele Wettbewerbe wegen ihrer guten Kenntnisse gewonnen, wie den Sprachwettbewerb 1969 erst in ihrer Schule, später auf Kreis-, Bezirks- und nationaler Ebene und die Russisch-Olympiade. Russisch gehörte zu ihren Lieblingsfächern und sie unterhielt sich oft als Schülerin in Templin mit den dort stationierten sowjetischen Soldaten. Sie hat auch später in der Sowjetunion studiert.

  1. Ja Merkel. Vielleicht hört man ja bald noch mehr über weitere Kenntnisse und Fertigkeiten dieser Frau. Aprilscherz hin oder her. Es ist immer auch ein Zeichen von Wertschätzung ausländischer Politiker, wenn sie nicht nur de deutsche Sprache beherrschen, sondern auch benutzen. Wertschätzung in dieser Form erfährt unser Volk herzlich wenig von unseren "Freunden" aus dem sog. freien Westen. Ich persönlich habe häufig erlebt, dass deutsche Worte eben mal als "Gag" verwendet werden! Also das Gegenteil von Wertschätzung. Menschen die seit mehreren Jahren in Deutschland leben und arbeiten, können mal gerade "Guten Morgen" sagen, wobei sie den Eindruck erwecken, hierfür schon ein dickes Lob verdient zu haben. Aber das ist ja zwangsläufig, da ja "unsere" Politiker überall und jederzeit deutlich machen, wie wenig Wertschätzung die Deutschen verdienen! Zu den Russen: Habe mich als Kind oft gewundert, wie positiv sich alte Wehrmachtssoldaten über die Menschen in Russland geäußert haben. Als Stalin z. B. die deutschen Gefangenen 1944 im Triumpfmarsch durch Moskau führte, zeigten viele Bewohner eher Mitleid, als Hass. Was im Westen, der weitaus weniger unter dem Krieg gelitten hat, allein mit den Frauen, die sich mit Deutschen "eingelassen" hatten passiert ist, kann jeder nachlesen.

  1. Sano sagt:

    Der größte Fehler war gewiss, dass Russland aus der EU ausgesperrt wurde.
    Immerhin leben 85% der Russen in Europa.
    Leider haben wir zu lange an die "Take-a-lot" geglaubt (Lügenpriester).
    Aber hinterher ist man immer klüger ...