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Ajatollah Khameneis Botschaft an die Jugend

Mittwoch, 27. Januar 2016 , von Freeman um 10:00

Der Staatsschef und oberster Religionsführer des schiitischen Iran, Ajatollah Seyyed Ali Khamenei, hat nach den Anschlägen von Paris eine Botschaft an die Jugend der westlichen Staaten in Europa und Nordamerika gerichtet. Seine Absicht ist, die jungen Menschen im Westen über die Position, Meinung und Haltung der islamischen Welt aufzuklären, um für mehr Verständigung zu sorgen und falsche Eindrücke zu beseitigen. Da der Brief kaum bekannt ist und von den westlichen Medien verschwiegen wird, veröffentliche ich die deutsche Übersetzung, da mehr Menschen den Inhalt kennen sollen. Nach Durchlesen würde ich mich über Eure Meinung dazu als Kommentar freuen. Wichtig dabei ist zu wissen, es gibt einen grossen Unterschied zwischen der schiitischen und sunnitischen Glaubensrichtung des Islam, obwohl Khamenei in seiner Botschaft für alle Muslime spricht. Hier ein Artikel, der den Unterschied erklärt. Siehe dazu auch, meine Reise durch den Iran.

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Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Begnadenden

An alle jungen Menschen in den westlichen Staaten!

Die bitteren Vorfälle, die in Frankreich durch blinden Terrorismus ausgelöst wurden, haben mich erneut zu einem Wort an Euch junge Menschen bewegt. Ich bedauere es, dass solche Ereignisse der Anlass dazu sein müssen. Aber es ist eine Tatsache, dass der Schaden noch viel größer sein wird, falls schmerzliche Dinge nicht zur Suche nach Auswegen und zur Verständigung führen. Das Leid eines jeden Menschen, wo auch immer auf der Welt, stimmt von Natur aus die Mitmenschen traurig. Ein Kind, das vor den Augen seiner Lieben stirbt, eine Mutter, deren Familie plötzlich in Trauer versinkt, nachdem vorher Freude herrschte, ein Mann, der den leblosen Körper seiner Frau eilig wegträgt oder ein Zuschauer, der nicht weiß, ob er gerade den letzten Auftritt auf seiner Lebensbühne erlebt - das sind alles Szenen, von denen der Mensch innerlich berührt wird. Wer nur ein wenig Liebe und Menschlichkeit besitzt, den schmerzen solche Szenen, ob sie sich in Frankreich abspielen oder in Palästina, Irak, Libanon oder Syrien. Anderthalb Milliarde Muslime hegen mit Gewissheit ein solches Gefühl und verabscheuen die Urheber dieser Tragödien. Es geht jedoch darum, dass die Leiden von heute nur bittere nutzlose Erinnerungen bleiben, falls sie nicht Anlass für die Gestaltung eines besseren und sicheren Morgen werden. Ich bin davon überzeugt, dass nur Ihr jungen Leute, aus den Unbilden von heute Lehren ziehen, neue Lösungen für die Gestaltung der Zukunft finden und die Irrwege blockieren könnt, welche den Westen in die jetzige Lage versetzt haben.

Es ist wahr, dass der Terrorismus heute unser gemeinsames Problem ist. Doch solltet Ihr wissen, dass die Unsicherheit und Aufregung, die Ihr bei den jüngsten Ereignissen erlebt habt, in zweierlei Hinsicht einen großen Unterschied zu dem Leid aufweisen, welche die Menschen im Irak, Jemen, Syrien und Afghanistan seit Jahren ertragen haben. Erstens ist die Islamische Welt in weitaus größerem Umfang, viel intensiver und seit sehr viel längerer Zeit Opfer von Schrecken, Furcht und Gewalt. Zweitens wurden diese Gewaltsamkeiten immer seitens einiger großer Mächte auf verschiedene Weise wirksam unterstützt. Es gibt heute kaum jemanden, der nicht von der Rolle der Vereinigten Staaten von Amerika bei der Bildung oder Stärkung und Bewaffnung der Al-Kaida und Taliban und deren üblen Nachfolger wüsste. Neben diesen direkten Hilfen befinden sich außerdem die offenen und bekannten Unterstützer des takfiristischen Terrorismus trotz ihrer rückständigsten politischen Systeme, immer in der Reihe der Verbündeten des Westens, während das progressivste und klarste, aus lebendigen Volksregierungssystemen hervorgehende Denken in der Region erbarmungslos unterdrückt wird. Der doppelwertige Umgang des Westens mit der Erwachungsbewegung in der Islamischen Welt liefert ein anschauliches Beispiel für die Widersprüchlichkeit der westlichen Politik.

Diese Widersprüchlichkeit zeigt sich auch in Form der Unterstützung für den Staatsterrorismus Israels. Das unterdrückte palästinensische Volk erlebt seit mehr als 60 Jahren die schlimmste Art von Terrorismus. Die Bürger in Europa suchen zurzeit für einige Tage in ihren Häusern Schutz und meiden Versammlungen und überfüllte Plätze. Aber eine Palästinenserfamilie ist seit Jahrzehnten noch nicht einmal im eigenen Haus vor der Tötungs- und Zerstörungsmaschinerie des zionistischen Regimes sicher. Gibt es heute eine Gewalttat, die sich hinsichtlich ihrer Kaltblütigkeit mit dem Siedlungsbau des zionistischen Regimes vergleichen ließe? Dieses Regime zerstört, ohne jemals ernsthaft und wirksam von seinen einflussreichen Verbündeten oder zumindest von den scheinbar unabhängigen internationalen Einrichtungen gerügt zu werden, tagtäglich die Häuser der Palästinenser, ihre Obstplantagen und Äcker , und gibt ihnen noch nicht einmal die Gelegenheit, ihre Gegenstände zum Leben an einen anderen Ort zu bringen oder ihre Ackerfrüchte zu ernten.

Und all das spielt sich meistens vor den entsetzten Blicken und tränenerfüllten Augen der Frauen und Kinder ab, welche erleben, wie Mitglieder ihrer Familie verprügelt und verletzt oder in einigen Fällen zu den schrecklichen Folterstätten abtransportiert werden. Kennt Ihr in der heutigen Welt noch ein anderes Beispiel für eine solche Herzlosigkeit, die derartig lange fortgesetzt wird? Ist es kein Terrorismus, wenn eine Frau mitten auf der Straße von einem bis zu den Zähnen bewaffneten Soldaten erschossen wird, nur weil sie protestiert? Wenn es kein Terrorismus ist, was ist es dann? Ist diese Barbarei nicht mehr als Extremismus zu bezeichnen, nur weil die Militärkräfte eines Besatzerregimes sie begehen? Oder soll sich etwa unser Gewissen beim Anblick dieser Bilder nicht mehr rühren, nur weil sie 60 Jahre lang laufend auf den Fernsehbildschirmen zu sehen waren?

Die Feldzüge der letzten Jahre in die Islamische Welt, denen bereits zahllose Menschen zum Opfer fielen, sind ein weiteres Beispiel für die widersprüchlichen Ansichten des Westens. Die Länder, die angegriffen wurden, haben, abgesehen von den menschlichen Verlusten, auch ihre wirtschaftlichen und industriellen Infrastrukturen verloren. Ihre Bewegung in Richtung Wachstum und Entwicklung wurde gestoppt oder verlangsamt und in einigen Fällen um Jahrzehnte zurückgeworfen. Dennoch verlangt man dreist von ihnen, dass sie nicht sagen, ihnen sei Unrecht geschehen. Wie kann es angehen, ein Land in eine Ruine zu verwandeln und seine Städte und Dörfer dem Erdboden gleich zu machen und dann zu sagen: Bitte betrachtet euch nicht als jemand, dem Unrecht widerfahren ist. Wäre eine ehrliche Entschuldigung nicht besser als die Aufforderung, so zu tun, als ob nichts geschehen wäre und die Tragödien zu vergessen?! Der Kummer, den die Heuchelei und die Verschönerungen der Aggressoren der Islamischen Welt in diesen Jahren verursacht haben, ist nicht weniger schlimm wie die materiellen Schäden.

Ihr, werte junge Menschen! Ich hoffe, dass Ihr heute oder morgen diese von List und Heimtücke verunreinigte Denkart ändert, deren Kunst darin besteht, langfristige Ziele zu verheimlichen und hinterhältige Absichten zu beschönigen. In meinen Augen besteht die erste Phase zur Herstellung von Sicherheit und Ruhe darin, diese Gewalt hervorrufende Denkart zu korrigieren. Solange doppelwertige Kriterien in der westlichen Politik herrschen und solange sich der Terrorismus in den Augen seiner mächtigen Unterstützer in einen guten und einen schlechten aufteilen lässt und solange die Interessen von Regierungen gegenüber den menschlichen und ethischen Werten den Vorzug genießen, sollte man nicht bei anderen Dingen nach den Ursachen für die Gewalt suchen.

Diese Wurzeln sind leider auch seit langer Zeit immer tiefer in die Kulturpolitik des Westens eingedrungen und haben einen sanften stillen Angriff in Gang gesetzt. Viele Länder auf der Welt sind stolz auf ihre einheimische nationale Kultur. Es sind Kulturen, die nicht nur groß und fruchtbar sind, sondern Jahrhunderte lang die menschlichen Gesellschaften bestens genährt haben. Die Islamische Welt bildet dabei keine Ausnahme. Aber in der jetzigen Ära nutzt die westliche Welt die modernen Mittel beharrlich für eine kulturelle internationale Gleichmachung aus. Ich betrachte es als stumme Gewalt und außerordentlich schädlich, die westliche Kultur den anderen Völkern aufzuzwingen und die unabhängigen Kulturen herabzusetzen.

Die reichen Kulturen werden herabgesetzt und ihre achtbarsten Teile werden verunglimpft, während die Kultur, die sie ersetzen soll, in keiner Weise als Ersatz geeignet ist. Zum Beispiel haben die beiden Faktoren „Aggressivität" und „moralische Zügellosigkeit", welche leider zu den Hauptmerkmalen der westlichen Kultur geworden sind, sogar in ihrem eigenen Ursprungsgebiet zur Abnahme ihrer Popularität und Bedeutung geführt. Es fragt sich: Haben wir eine Sünde begangen, wenn wir keine streitsüchtige, primitive Kultur, die eine Sinndeutung meidet, wollen? Machen wir uns schuldig, wenn wir uns gegen eine verheerende Flut stellen, die sich in Form von allen möglichen scheinbaren Kunstprodukten in Richtung unserer jungen Menschen ergießt? Ich streite nicht die Wichtigkeit und den Wert von kulturellen Beziehungen ab. Immer, wenn diese Beziehungen unter natürlichen Bedingungen und unter Achtung der empfangenden Gesellschaft vonstattengingen, haben sie Wachstum, Ehre und Gewinne mit sich gebracht. Im Gegensatz dazu sind ungleiche, diktierte Beziehungen ohne Erfolg geblieben und haben Schäden verursacht.

Zu meinem größten Bedauern muss ich sagen, dass niederträchtige Gruppen wie die IS-Terrormiliz aus diesen erfolglosen Verbindungen mit importierten Kulturen hervorgegangen sind. Hätten wir es wirklich mit einem Überzeugungsproblem zu tun, dann hätten wir bereits vor der Kolonisation solche Phänomene in der Islamischen Welt beobachtet. Aber die Geschichte bezeugt das Gegenteil. Zuverlässige historische Belege zeugen eindeutig davon, wie sich die Kolonisation mit einer radikalen, verworfenen Denkweise gekreuzt hat, dies zudem in einem Beduinenstamm, und wie die Saat des Extremismus in dieser Region gestreut wurde. Aus einer der höchst ethischen und menschlichen religiösen Lehren der Welt, die in ihrem zugrundeliegenden Buch die Tötung eines einzigen Menschen mit der Tötung der ganzen Menschheit gleichstellt, kann kein Abschaum wie der IS hervorgehen!

Es stellt sich außerdem die Frage, wie jemand, der in Europa auf die Welt gekommen ist und in der dortigen Umgebung geistig und seelisch geformt wurde, von solchen Gruppen angeworben werden kann. Soll man etwa glauben, dass Leute, die ein oder zweimal in ein Kriegsgebiet gereist sind, von einen Tag auf den anderen so radikalisiert sind, dass sie ihre eigenen Landsleute unter Beschuss nehmen? Mit Sicherheit darf man hierbei nicht die Wirkung der ungesunden kulturellen Nahrung, die sie ein Leben lang in einer verschmutzten, Gewalt hervorbringenden Umgebung erhalten haben, vergessen. In diesem Zusammenhang sind umfassende Analysen nötig, welche die offenen und versteckten Verunreinigungen der Gesellschaft feststellen. Vielleicht haben tiefe Hassgefühle, die in den Jahren der industriellen und wirtschaftlichen Entfaltung wegen Ungleichheiten und eventuell wegen gesetzlicher und struktureller Benachteiligungen in die Herzen von Bevölkerungsgruppen der westlichen Gesellschaften gesät wurden, zu Minderwertigkeitskomplexen geführt, die hin und wieder krankhaft auf diese Weise gelöst werden.

Jedenfalls müsst Ihr, junge Leute, die äußeren Schalen Eurer Gesellschaft öffnen, die Probleme und Abneigungen ausfindig machen und diese beseitigen. Klüfte sollten ausgefüllt und nicht vertieft werden. Ein großer Fehler im Kampf gegen den Terrorismus sind überstürzte Reaktionen, denn sie vergrößern vorhandene Abstände. Irgendwelche impulsive übereilte Handlungen , welche die in Europa und den USA lebende muslimische Gemeinschaft , die aus Millionen von aktiven und pflichtbewussten Menschen besteht, isolieren, in Schrecken und Besorgnis versetzen und ihnen noch mehr als bisher ihre Grundrechte verwehren und in der Gesellschaft an den Rand drängen, werden keine Lösung sein. Dies wird sogar die Abstände vergrößern und die Missstimmungen zunehmen lassen. Oberflächliche Vorkehrungen und Reaktionen, insbesondere wenn sie vom Gesetz gerechtfertigt werden, werden nichts anderes zur Folge haben, als dass durch verstärkte Blockbildungen der Weg für zukünftige Krisen geebnet wird.

 Gemäß eingegangenen Meldungen wurden in einigen europäischen Ländern Bestimmungen eingeführt, welche die Bürger dazu anregen, Spionage gegen Muslime zu betreiben. Dies ist ein ungerechtes Vorgehen und alle wissen, dass Unrecht, ob man will oder nicht, wie ein Bumerang wirken kann. Die Muslime verdienen diesen Undank nicht. Die westliche Welt kennt die Muslime seit Jahrhunderten sehr gut. Sie hat fast immer nur Freundlichkeit und Geduld seitens der Muslime erlebt - sowohl in der Zeit, als Menschen aus dem Westen auf dem Territorium des Islams zu Gast waren und ein Auge auf den Reichtum des Gastgebers geworfen hatten, als auch in der Zeit, als der Westen selber Gastgeber war und das Werk und Denken der Muslime genutzt hat.

Deshalb bitte ich Euch, junge Menschen, aufgrund korrekter Kenntnis und tiefer Überlegung und durch Nutzung der Lehren aus unangenehmen Erfahrungen, die Grundlagen für einen gesunden und ehrenhaften Austausch mit der Welt des Islams zu legen. Dann werdet Ihr in nicht allzu ferner Zukunft sehen, dass das Bauwerk, welches Ihr auf diesem Fundament errichtet habt, einen Schirm der Zuversicht und des Vertrauens über den Häuptern seiner Architekten ausbreitet, ihnen wärmende Sicherheit und Ruhe spendet und das Licht der Hoffnung auf eine klare Zukunft auf der Welt ausbreitet.

Seyyed Ali Khamenei

29. November 2015

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Interessant ist, Ajatollah Khamenei benutzt die Internet-Medien, um mit der Öffentlichkeit weltweit zu sprechen. Hier seine Webseite, sein Twitter-Konto und sein Youtube-Kanal.

Hier erklärt Ajatollah Khamenei, die sechs Gründe, warum ISIS den USA und Israel dient und hier, wenn Jesus Christus unter uns wäre ...

insgesamt 28 Kommentare:

  1. Man muss kein Seyyed Ali Khamenei sein um diese Worte zu finden.
    Man muss einfach nur gesunden und auf Logik basierenden Menschenverstand verfügen.
    Diese Worte wünschte ich mir von einem Papst.

  1. SultanSelim sagt:

    da ich selber schiite bin,freue ich mich sehr daß du sowas hier veröffentlichst..
    Damit kannst du beitragen,daß Menschen die deinen Blog lesen eventuell ein völlig anderes Bild bekommen.

    ich danke dir

  1. Ich bin Katholik und finde der Khamenei hat hier grosse Worte gesprochen. Und ja Antonios, von einem Papst wünsche ich mir auch diese Worte nur werden wir von Franziskus nie sowas hören, er lässt lieber Strassenkinder einsperren wenn er einen Besuch abstattet und wäscht zu Propagandazwecken Füsse von anderen. Zumal er ein Anhänger der Klimalüge ist, und er Sündigt selbst weil er sagte das es eine Sünde sei die Welt zu nutzen, dabei sagte Moses das der Mensch die Erde zu seinen Nutzen bringen soll. Ich finde zudem das der Vatikan auf einer der grössten Lüge der Geschichte bassiert den Petrus hat Rom noch nie gesehen. Wir Katholiken sollten den Vatikan abschaffen.

    Zurück zu Khamenei, diese Worte sollten alle Muslime ob Sunniten oder Schiiten zu herzen nehmen sowie alle nicht Muslime, dann wäre viel getan für ein gutes Miteinander, zwischen unseren Staaten, die Muslime sollen in ihren Staaten in Frieden leben und wir in unseren, dazu sollten wir mal Aufhören ihre Staaten zu vernichten und ihnen ihre Heimat wegzunehmen. Zumal sollten wir endlich die Kulturen anderer Respektieren. Wir müssen lernen das andere Staaten nicht so leben wollen wie wir, wir sollten es endlich skzeptieren und keine Hetzpropaganda starten bsp gegen Russland oder eben den Iran nur weil sie soch dem Diktat des Westens nicht unterwerfen.

  1. barackosama sagt:

    Ich als junger deutscher finde es einfach nur traurig, dass das Christliche Abendland inzwischen so in die Verblödung und den Satanismus gestürzt wurde! Wann wird unserer intellektuellen, abgestumpften Matrialisten (ein)-bildungsschicht endlich bewusst, dass der Westen seit Jahrhunderten von Okkulten Clubs infiltriert wird, die es zum ziel haben eine globale Diktatur aufzubauen; die NWO, und damit den Impuls des Christentums zu ersticken? Ist doch alles offensichtlich; wenn man auch nur ein bisschen über die Bild hinaus sieht! Echt bitter, dass jetzt die Islamischen Religionsführer uns dazu aufrufen müssen das wir unsere Religion und Werte nicht völlig missachten! Sieht ganz schön düster aus - allerdings kein grund die Hoffnung zu verlieren! Im Gegenteil; Stärke, Selbstbewusstsein und Standhaftigkeit sind gefragt! so kriegen wir des lächerliche Satanistenpack mit ihren menschenverachtenden Steinzeitdenkweisen und Kriegsspielereien bloßgestellt und lächerlich gemacht. Freeman, vielen dank dir für die wahnsinnige Arbeit und Energie die du in Aufklärung steckst!

  1. Woody sagt:

    Eine sehr starke Botschaft von Sayyed Ali Khamenei! Für mich am stärksten und wahrsten ist "..Ihr werte junge Menschen! Ich hoffe, dass ihr heute oder morgen diese von List und Heimtücke verunreinigte Denkart ändert, deren Kunst darin besteht, langfristige Ziele zu verheimlichen und hinterhältige Absichten zu beschönigen. IN MEINEN AUGEN BESTEHT DIE ERSTE PHASE ZUR HERSTELLUNG VON SICHERHEIT UND RUHE DARIN, DIE GEWALT HERVORRUFENDE DENKART ZU KORRIGIEREN" Den letzten Satz habe ich hervorgehoben, da er für mich die Essnz dessen ist, was unsere Gesellschaft in der heutigen Zeit ausmacht, denn Gewalt herforrufende Denkart ist wie ein Krebsgeschwür an der Senke eines jeden Menschen. Die gute Nachricht ist, es ist nicht vondauer, weil diese Projektion, ich nenne sie eine Kodierung auf Hass, Misstrauen, Gewalt, geändert werden kann. Es liegt, wie alles im Leben nur an uns selbst. Den wir sind die Gestalter unserer Wirklichkeit. Lass uns unsere Wirklichkeit wahr werden.

  1. Flori sagt:

    @veni vidi vici

    Der interreligiöse Dialog des Vaticans mit dem Iran bzw. hochrangigen Vertretern des iranischen Shiitentums besteht schon sehr viel länger.

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/vatikan-erklaerung-katholiken-und-schiiten-loben-einigung-auf-gemeinsame-grundsaetze-a-551111.html

    Freeman hatte auf grundlegende Unterschiede der Schia und der Sunna hingewiesen.
    Shiiten ähneln in der praktizierten Glaubensausrichtung den Katholiken. Die Shia beruft sich auf den ersten Imam und dessen Abkömmlinge, während dessen sich katholische Priester durch die Weihe zum Priester in der unmittelbaren Nachfolge von Christus und seinen Aposteln sieht. Shiiten kennen wie Katholiken eine ganze Menge von Heiligen, welche verehrt werden.

    Shiiten wurden planmäßig seit der Rückkehr des Ajatollas Khomeni und dem Beginn der islamischen Revolution im Iran mehr als 30 Jahre lang in unseren Medien verteufelt. Damals war Saddam Hussein noch bester Freund des Westens! Die Verteufelung hatte nur einen Grund, Khomeni hatte den Zugriff internationaler Grosskonzerne auf die Erdöl- u. Erdgasfelder des Irans gekappt.

  1. @Flori, es geht mir eher darum das der Vatikan selbst völlig ihre Glaubensgrundsätze Missachtet und derzeit an der Klimalüge festhält. Shimon Peres sagte mal, Franziskus sollte Präsident aller Religionen werden. Der Papst erwähnt nur Türken und Deutsche wenn es um Genozide geht was ist mit den Amis, die haben 17 Millionen Indianer ermordet aber das erwähnt er nicht, da es seine Freunde sind, er muss ja der Präsident allersein, der Papst kümmert sich lieber um seine Eigendarstellung als um die wirklich Armen. Er will die Weltregierung. Nicht umsonst agierte Napoleon gegen die Jesuiten, wir sehen ja jetzt schon was dieser Teufelspapst anrichtet. Der Papst ist mit der NWO, er lügt und betrügt und sie halten Anteile an US Rüstubgsfirmen. Die Schiiten sind deutlich Toleranter ja, die Sunniten driften leicht im Salafismus ab. Diese Richtung ist die Gefährlichste für Europa, dazu später mal warum es so ist.

  1. Joh Wel sagt:

    Nun, die Rede des Ajatolla Khomeni trifft den Nagel auf den Kopf was die Aussenpolitik der USA und Israel angeht. Aber leider unterscheidet sich seine Rede in keinster weiße von den Reden westlicher Politiker. Nämlich das die anderen die Bösen sind wir sind die Guten.
    Laut Opendoors nimmt der Iran weltweit den 9. Platz ein bei der Christenverfolgung. Dabei hat auch Ajatolla Khomeni das zu verantworten.
    Quelle: https://www.opendoors.de/verfolgung/weltverfolgungsindex2016/weltverfolgungsindex2016/

  1. Klauz Allez sagt:

    Genau der richtige Weg, leider wird von den Medien lieber Hass geschürt anstatt aufzuklären, bewusst?
    http://madrasah.de/leseecke/islam-allgemein/offener-brief-al-baghdadi-und-isis
    (1von2)
    Offener Brief

    An Dr. Ibrāhīm ʿAwwād al-Badrī alias „Abū Bakr al-Baġdādī“ und
    An die Kämpfer und Anhänger des selbsternannten „Islamischen Staates“
    Unterzeichnet von über 120 Gelehrten

    3. Ḏū l-Ḥiǧǧah 1435 / 27. September 2014
    Erschienen auf: www.madrasah.de/.at
    Kurzfassung

    Es ist im Islam verboten, ohne die dafür jeweils notwendige Bildung und Kenntnis zu haben, fatwā (Rechtsurteile) zu sprechen. Sogar diese Fatwās müssen der islamischen Rechtstheorie, wie sie in den klassischen Texten dargelegt wurde, folgen. Es ist ebenfalls verboten, einen Teil aus dem Koran oder eines Verses zu zitieren, ohne auf den gesamten Rest zu achten, was der Koran und die Hadithe über diese Angelegenheit lehren. Mit anderen Worten gibt es strikt subjektive und objektive Vorbedingungen für Fatwās. Bei der Sprechung einer Fatwā, unter Verwendung des Korans, können nicht „die Rosinen unter den Versen herausgepickt“ werden, ohne Berücksichtigung des gesamten Korans und der Hadithe.
    Es ist im Islam vollkommen verboten, Recht zu sprechen, wenn die Arabische Sprache nicht gemeistert wurde.
    Es ist im Islam verboten, Scharia Angelegenheiten zu stark zu vereinfachen und festgelegte islamische Wissenschaften zu missachten.
    Es ist im Islam [den Gelehrten] gestattet, Meinungsverschiedenheiten über bestimmte Angelegenheiten zu haben, außer in all jenen, welche als die Fundamente der Religion gelten, die allen Muslimen bekannt sein müssen.
    Es ist im Islam verboten, bei der Rechtsprechung die Wirklichkeit der Gegenwart zu missachten.
    Es ist im Islam verboten, Unschuldige zu töten.
    Es ist im Islam verboten, Sendboten, Botschafter und Diplomaten zu töten; somit ist es auch verboten, alle Journalisten und Entwicklungshelfer zu töten.
    Jihad ist im Islam ein Verteidigungskrieg. Er ist ohne die rechten Gründe, die rechten Ziele und ohne das rechte Benehmen verboten.
    Es ist im Islam verboten, die Menschen als Nichtmuslime zu bezeichnen, außer sie haben offenkundig den Unglauben kundgetan.
    Es ist im Islam verboten Christen und allen „Schriftbesitzern“ – in jeder erdenklichen Art - zu schaden oder zu missbrauchen.
    Es ist eine Pflicht, die Jesiden als Schriftbesitzer zu erachten.
    Die Wiedereinführung der Sklaverei ist im Islam verboten. Sie wurde durch universellen Konsens aufgehoben.
    Es ist im Islam verboten, die Menschen zur Konvertierung zu zwingen.
    Es ist im Islam verboten, Frauen ihre Rechte zu verwehren.
    Es ist im Islam verboten, Kindern ihre Rechte zu verwehren.
    Es ist im Islam verboten, rechtliche Bestrafungen sowie Körperstrafen (ḥudūd) ohne dem Folgen des korrekten Prozedere, welches Gerechtigkeit und Barmherzigkeit versichert, auszuführen.
    Es ist im Islam verboten, Menschen zu foltern.
    Es ist im Islam verboten, Tote zu entstellen.
    Es ist im Islam verboten, Gott - erhaben und makellos ist Er – böse Taten zuzuschreiben.
    Es ist im Islam verboten, die Gräber und Gedenkstätten der Propheten und Gefährten zu zerstören.
    Bewaffneter Aufstand ist im Islam in jeglicher Hinsicht verboten, außer bei offenkundigem Unglauben des Herrschers und bei Verbot des Gebets.
    Es ist im Islam verboten, ohne den Konsens aller Muslime ein Kalifat zu behaupten.
    Loyalität zur eigenen Nation ist im Islam gestattet.
    Nach dem Tod des Propheten - Frieden und Segen seien auf ihm – verpflichtet der Islam niemanden irgendwohin auszuwandern.

  1. Klauz Allez sagt:

    (2von2)
    Die Worte des ʿAlī b. Abī Ṭālib
    Nuʿaym b. Ḥammād überliefert in al-Fitan, dass der vierte Kalif, ʿAlī b. Abī Ṭālib, sagte:
    „Wann auch immer ihr die schwarzen Fahnen seht, bleibt auf euren Sitzen und bewegt weder eure Hände noch Füßen. Danach werdet ihr eine kraftlose unbedeutende Schar sehen. Ihre Herzen werden wie Eisenstücke sein. Sie werden die Herrschaft haben. Sie werden weder einen Vertrag noch ein Abkommen einhalten. Sie werden zur Wahrheit aufrufen, doch sie werden nicht die Leute der Wahrheit sein. Ihre Namen werden elterliche Bezeichnungen sein und ihrer Zuschreibungen werden zu Städten sein. Ihre Haare werden herabhängen wie die einer Frau. Dieser Zustand wird anhalten, bis sie untereinander streiten. Danach wird Gott die Wahrheit hervorbringen durch wen auch immer Er will.“[65]
    Die Menschen fragen: Bezieht sich diese Überlieferung von ʿAlī b. Abī Ṭālib – welches überliefert wird von einem der Lehrer al-Buḫārīs, Nuʿaym b. Ḥammād und zwar vor 1200 Jahren in seinem Buch al-Fitan – auf den „Islamischen Staat“?
    Ist es möglich die Überlieferung wie folgt zu verstehen?
    „Wenn ihr die schwarzen Fahnen seht“: Die Fahnen des „Islamischen Staates“ sind schwarz.„Bleibt wo ihr seid“, d.h., bleibt wo ihr seid, oh Muslime, und schließt euch nicht ihnen an.„Bewegt nicht eure Hände und Füße“, d.h. helft ihnen weder mit Geld noch mit Ausrüstung.„Daraufhin wird eine kraftlose unbedeutende Schar auftreten“, d.h. „schwach“ und „unbedeutend“ bezüglich ihrem Verständnis der Religion, ihrer Sittlichkeit und religiösen Praxis.
    „Ihre Herzen werden wie Eisenstücke sein“, d.h. sie werden kaltblütig Kriegsgefangene töten und Menschen brutal foltern.
    „Sie werden die Herrschaft haben“, seit einem Jahrhundert hat niemand behauptet ein Islamisches Kalifat zu sein, außer dem „Islamischen Staat“ in Irak und der Levante.
    „Sie werden weder ein Vertrag noch Abkommen einhalten“: Der „Islamische Staat“ hat sein Abkommen mit dem Schaitat Stamm nicht eingehalten, nachdem der Stamm ihnen die Treue geschworen hat. Der „Islamische Staat“ metzelte sie zu Hunderten nieder. Sie töten auch Journalisten.„Sie rufen zur Wahrheit“: Der „Islamische Staat“ ruft zum Islam.„Doch sie werden nicht Leute der Wahrheit sein“: Die Leute der Wahrheit sind barmherzig. Der Prophet - Frieden und Segen seien auf ihm – sagte: „Seid barmherzig und euch wird Barmherzigkeit gezeigt werden.“
    „Ihre Namen sind elterliche Zuschreibungen“: Wie: Abū Muṯanna (Vater von Muṯanna), Abū Muḥammad, Abū Muslim usw.„Ihre Zuschreibungen gehen auf Städte zurück“: wie: al-Baġdādī (der Bagdader), al-Zarqāwī, al-Tūnīsī usw.
    „Ihre Haare hängen herab wie die der Frauen“: Soldaten des „Islamischen Staates“ tragen ihre Haare genauso.„Bis sie untereinander streiten“: Wie der Streit zwischen dem „Islamischen Staat“ und seinem Vater, der Al-Nusra-Front (al-Qaidah in Syrien). Die Kämpfe zwischen diesen zwei führte zu zehntausend Toten in einem einzigen Jahr.
    „Daraufhin wird Gott die Wahrheit hervorbringen durch wen immer Er auch will“: durch einen klaren und richtigen islamischen Ausruf (wie dieser offene Brief).

    Der weise Luqmān sagt im Koran:
    „O mein lieber Sohn, gewiss, wäre es auch das Gewicht eines Senfkorns und befände es sich in einem Felsen oder in den Himmeln oder in der Erde, bringt es Allah bei. Gewiss, Allah ist Feinfühlig und Allkundig.“

    (Luqmān, 31:16)

  1. Klauz Allez sagt:

    Schlusswort

    Als Schlusswort soll gesagt sein, dass Gott sich selbst als „den Barmherzigsten aller Barmherzigen“ bezeichnet. Er erschuf den Menschen aus Seiner Barmherzigkeit heraus. Gott sagt im Koran: „Der Barmherzige lehrte den Koran. Er erschuf den Menschen.“ (al-Raḥmān, 55:1-3) Und Gott erschuf den Menschen für Seine Barmherzigkeit: „Und wenn dein Herr wollte, hätte Er die Menschen wahrlich zu einer einzigen Gemeinschaft gemacht. Aber sie bleiben doch uneinig außer denen, derer Sich dein Herr erbarmt hat. Dazu hat Er sie erschaffen.“ (Hūd, 11:118-119) Sprachlich gesehen bezieht sich das „dazu“ auf das nächste Nomen, und zwar „Barmherzigkeit“ und nicht „Uneinigkeit“. Dies ist die Meinung des Ibn ʿAbbās, der da sagte: „Er erschuf sie für Barmherzigkeit.“[62]

    Der beste Weg um diese Barmherzigkeit zu erreichen ist die Anbetung Gottes. Gott sagt: „Und Ich habe die Ǧinn und die Menschen nur (dazu) erschaffen, damit sie Mir dienen.“ (al-Ḏāriyāt, 51:56) Gott anzubeten ist keine Wohltat, die der Mensch Gott - Erhaben und Makellos ist Er – leistet, sondern es ist eine Versorgung von Ihm: „Ich will weder von ihnen irgendeine Versorgung, noch will Ich, dass sie Mir zu essen geben. Gewiss, Allah ist der Versorger, der Besitzer von Kraft und der Feste.“ (al-Ḏāriyāt, 51:57-58). So offenbarte Gott den Koran auch als eine Barmherzigkeit von Sich: „Und Wir offenbaren vom Koran, was für die Gläubigen Heilung und Barmherzigkeit ist…“ (al-Isrāʾ, 17:82) Islam ist Barmherzigkeit und seine Eigenschaften sind barmherzig. Der Prophet - Frieden und Segen seien auf ihm –, der als Barmherzigkeit für die gesamten Welten gesandt wurde, fasst die Handlungen eines Muslims wie folgt zusammen: „Derjenige, der keine Barmherzigkeit zeigt, wird keine Barmherzigkeit erfahren“[63] und: „Seid barmherzig und euch wird Barmherzigkeit gezeigt werden.“[64] Doch wie man aus allem, was gesagt wurde, verstehen kann, habt ihr den Islam als Härte, Brutalität, Folter und Mord fehlinterpretiert. Wie dargelegt, ist dies ein großes Vergehen und eine Beleidigung des Islams, der Muslime und der gesamten Welt.

    Überdenkt all eure Handlungen, kehrt euch ab von ihnen und bereut sie und vermeidet anderen zu schaden und kehrt zurück zu der Religion der Barmherzigkeit. Gott sagt im Koran: „Sag: O Meine Diener, die ihr gegen euch selbst maßlos gewesen seid, verliert nicht die Hoffnung auf Allahs Barmherzigkeit. Gewiss, Allah vergibt die Sünden alle. Er ist ja der Allvergebende und Barmherzige.“ (al-Zumar, 39:53)

  1. yilmaz sagt:

    Die Botschaft des iran. shiitischen Oberhaupts verdient meine volle Unterstützung, die Botschaft umfasst in einfachen, klaren, weisen und treffenden Worten den jetzigen Ist-Zustand, ich selbst bin kein shiit sondern sunnit und auch nicht religiös praktizierend etc., ich glaube an Gott und denke und handle geistig-Über-konfessionell, der primäre Religionsglaube interessiert mich zunächst überhaupt nicht, sondern wie der Mensch handelt, ob er lügt oder ungerechtigkeiten begeht, denn als oberstes Gebot sollten Wahrheit & Gerechtigkeit stehen, ich denke daß dies die wichtigsten Attribute Gottes sind. Da erübrigt sich auch jedes weitere Kommentar zu dieser Mörderbrut IS...

    Dennoch würde ich gerne auch erwähnen, daß allgemein der Eindruck erweckt wird, daß die Sunniten extrem seien und die Shiiten eher als Tolerant angesehen werden, was aber so überhaupt nicht stimmt:

    1. Die Wahabiten in Saudi Arabien sind das Krebsgeschwür was zu beseitigen gilt und den Islamischen Glauben allgemein in den Dreck ziehen wie der IS..., extreme Ansichten gibt es auch unter den Christlichen Sektierern wie die Evangelikalen in den US die bekanntlich in den Schlüsselpositionen der dortigen Militärisch-Industriellen-Geheimdienstlichen-Komplex sitzen...

    2. Alle bisher vom Westen überfallenen musli. Länder waren säkuläre sunnitische Staaten mit moderner Infrastruktur und Gesellschaft, man sehe sich nur zB mal den Irak in den 60er Jahren an... erst nachdem die Washington Kabbala mit den Geopolitischen Spielchen in Nahost Anfang der 70er Jahre anfing, gingen diese Länder alle wirtschaftl. und gesellschaftlich bergab, jüngstes beispiel ist Libyen und Syrien...

    Auf jeden Fall vielen Dank fürs Posten, ist sehr wichtig für einen konstruktiven Dialog im Sinne der Wahrheit!
    Die Mainstreampresse postete letzte Woche einen Artikel über "den Imam von Köln", der sagte, daß die Frauen am Silvesterabend in Köln selber Schuld seien, daß sie vergewaltigt worden usw., tja super liebe Freunde, denn:

    1. Für wen spricht dieser Imam? Warum gibt man dem eine Plattform und anderen nicht wie zB die Botschaft hier des iranisch-geistlichen Oberhaupts?

    2. Warum wird ausgerechnet so ein Kommentar eines selbsterklärten Geistlichen von Köln überall in den Medien gepostet, mmh!?? Ja, damit will man noch mehr Gegensätze und Hass stiften, Huntington und seine Handlanger in den Springermedien lassen grüssen ;-)

    PS: Zu der Flüchtlingsthematik hatte ich meine Meinung hier bereits öfters gepostet und tue es nochmal: das ist eine künstlich organisierte Flüchtlingsinvasion vom Rothschild Agenten György Soros, Europa soll mit Hilfe von sozialen Unruhen und daraus resultierenden Bürgerkriegen ins Chaos gestürzt werden, die folge wird ein Überwachungsstaat nach Orwells 1984 NWO sein...sieht man ja auch in den US wie die Polizei dort gegen die eigene Bevölkerung vorgeht.

    So long...

  1. tanzdichfrei sagt:

    Es ist hoffnungsvoll dass ein „fast unbekannter“ und sagen wir mal „gemobbter“ Staatsführer mit dieser Botschaft sich an unsere Jugend wendet. Es ist ehrenwert dass dieser Text durch diesen Blog Zugang zu den Angesprochenen erhält. Ich hoffe andere tun es gleich, in ihrer Sprache.

    Meine Kenntnisse zum Wirken von Ajatollah Khamenei sind sehr beschränkt, doch diese Botschaft weckt in mir Respekt. Ich habe mir vorgestellt wie diese Botschaft, über die Lippen unserer westlichen Entscheidungsträger gekommen wäre. Meine Schlussfolgerung ist ernüchternd – gibt’s nicht. Eine derart mitfühlende, menschliche Botschaft ist nicht vorstellbar. Gängig ist die hinterlistige Rhetorik mit unterschwelligem Ton. Und bestimmt keine Gottesfürchtigkeit (könnte ja beleidigend sein...).

    Ajatollah Khameneis Aufruf ist der Kampf für gut, gegen böse! Das diese Botschaft an uns gerichtet wird, bedeutet für mich dass wir in einer Zeit leben wo eine geistige Wendung jedes einzelnen von uns die Menschen retten kann. Schaut euch um, was seht ihr in den „westlichen“ Regierenden, Banksters, Managers und Promis; sogenannter Heuschrecken-Elite? Fühlt es sich an wie eine Pseudo-Bewunderung? Oder sind das verblendete, arme Seelenlose die wie durch Dämonen gesteuert werden. Die Versuchung ist gross; auch zu hassen ist einfach denn dieser Boden ist schnell gesät – und dann?

    Ich bin nicht begeistert über die ganze Invasion. Vorallem nicht über die Verbrecher die von Gefängnissen auf Schlauchbote gesetzt werden um die jeweiligen Länder zu entlasten (siehe Epoch-Times „Flüchtlingskrise: Schieben Regierungen ihre Häftlinge nach Europa ab?“). Ich bin auch nicht zuversichtlich, dass unsere Kultur und unser Glauben respektiert wird. Der Umgang mit Minderheiten in den betroffenen Gebieten zeigen wie sich die Toleranz in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat. Berichte, You-Tube, Infos die unsere Gesellschaft in angst und wut versetzen. Umso erstaunlicher ist das gemauschel mancher Regierung und sogenannten humanitäre Organisationen – echt, völlig fragwürdig.

    Aber ich denke wo Khamenei mit dieser Botschaft ansetzt, ist wo anders – und ich gebe ihm absolut recht.

    Lieber Freeman, ich wäre auch sehr interessiert zu erfahren, was Sie zu Khameneis Botschaft denken!

  1. Naz sagt:

    Ja was soll man dazu sagen. Der gute Mann hat einfach als ein "normaler "Mensch geredet.
    Einige Dinge die er sagt sind sehr gut und andere hören sich wiederum an wie eine Schuldzuweisung des Westens.
    Ich muss sagen das niemand das leben eines anderen Menschen gut finden muss aber er muss es respektieren.
    Im Westen besteht Überfluss und so leben die Menschen. Mann hat sich daran gewöhnt. Es ist alles da und nichts ist mehr etwas besonderes. Noch nicht einmal die Menschen. So traurig es auch ist.
    Natürlich sind diese radikalen Menschen nicht von heute auf morgen radikal geworden. Genauso wie ein Nazi nicht von heute auf morgen ein Nazi wird. Das sind Menschen die verloren haben. Sie haben das leben nicht gemeistert. Die schuld ihres Scheiterns geben sie anderen Menschen. Dann begeben Sie sich in "Gruppen". Denn nur in diesen Gruppen fühlen sie sich verstanden. Was danach kommt verselbständigt sich meistens. Es gibt selten welche die aus wirklicher Überzeugung "Mitglied" werden.
    Abgesehen davon wird es immer Menschen geben die anderen Menschen nichts gutes wollen. Aus Rache, Neid, Verzweiflung, Gier oder einfach nur aus boshaft. Das fing doch schon bei Abel und kain an.
    Komischerweise war ich immer der Überzeugung das ich keine Anleitung brauche um ein mensch zu sein. Ich muss nicht in einem Buch lesen, egal jetzt welches, weil in jedem dieser Bücher fast das selbe steht, das ich nicht morden darf, nicht stehlen darf oder nicht lügen darf. Das sollte jeder Mensch wissen.
    Wie auch immer.
    Er ist nicht der einzige der gute Worte verbreitet aber ob es etwas bringt......
    So viele unschuldige Kinder, Mütter, Väter. ...einfach Menschen. Seit Monaten, jahren, Jahrzehnten.
    Und es hört immer noch nicht auf.
    Aus mir spricht nur noch die Trauer, die Verzweiflung.
    Es gibt nur eine Lösung........Es ist Krieg und niemand geht hin.
    Aber es wird immer einen geben der sich auf den Krieg freut und hingeht.......

  1. freethinker sagt:
    Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
  1. Lutz S. sagt:

    Ich finde die Rede sehr gut und mehr als Zeitgemäß. Alles was vernichtendes auf der Welt geschieht, geht von den Zionisten aus. Sie haben alle Großbanken und Großindustrie, Forschung und Entwicklung.... in der Hand und lenken den Westen in seiner Dummheit und Eigenliebe gegen die freien ölker der Welt. Die CH war in vielen Islamischen Ländern und es war ein Genuss, diese Kulturen erleben zu dürfen. Dieses ruhige und saubere Miteinander. Natürlich gab und gibt es auch dort Dinge die nicht so toll sind, aber das ist Kultur dieser Länder und niemals "unsere Angelegenheit". Der Iran ist meines Wissens ein friedliches, stabiles Land. So wie es auch Lybien, Irak und Syrien war, bis der Ami und seine Zionistenhure dort ein vielen. Funktionierende Kulturen und Wirtschaften wurden zerstört und einst herrliche und reiche Länder in die Steinzeit der Imperialistischen Freiheit zurück gebombt.

  1. humanity sagt:

    finde die rede sehr klug; nur müsste die verbreitung stattfinden u müsste der iran dank seinen hauptrohstoff öl einige mill investieren für die Verbreitung, denn 1,5 mill moslems müssten das wissen u 800 mill westler auch...dann würden wir uns besser abstimmen u ohne usraelische bombardements jeder in seiner region zufrieden lebt. :-)

  1. Woody sagt:

    Liebe Joh Wel, erstens hast Du die Personen verwechselt, aber mõglicherweise, sind für Dich alle Iraner Ajatollahs. Wenn das nur eine Schlamperei Deinerseits war, entschuldige ich mich im voraus. Zweitens, unterscheidet sich die Rede von Sayyed Ali Khamenei, sehr wohl, von der, der von Dir gennanten westlichen Politikern im wesentlichen. Zum ersten wurde sie nicht aus der Position eines aggressiven Besserwissers und über den Gesetzen der Weltgemeinschaft stehendem Vertreter einer exceptionellen Nation gehalten, und zum zweiten, präsentiert sie keine schwarz-weiss Sicht eines beschränkten westlichen Politikers. Meine Sorge ist nur, dass ein grosser Teil der jungen Menschen, ob in Europa oder insbesondere in den USA, diese Rede gar nicht versehen wird. Sie ist zu lang ( keine Zeit für so'n Scheiss), zu differenziert, und vom Satzbau zu kompliziert, was eigentlich ein Genuss ist. Die jungen Menschen in der westlichen Welt heute, die sogar das Abitur bestanden haben, können einem längeren Text nicht mehr folgen.

  1. PeWi sagt:

    Es ist ja nicht falsch, was Khamenei geschrieben hat, aber er hat ein großes Problem nicht angesprochen. Es ist leicht, den Westen als verwerflich zu brandmarken und ganz falsch ist es auch nicht. Aber die Selbstkritik fehlt mir. Ich vermisse Worte, die darauf dringen, dass sich die verschiedenen Islamströmungen auf einen zumindest Status quo einigen müssen. Da sie sich selbst gegenseitig bekämpfen, machen sie es dem Westen leicht ihr teile-und-herrsche-Spiel zu spielen. Es fehlt mir der Aufruf dazu, die eigene Religion zu reformieren. Es fehlt mir der Aufruf, daran zu erinnern, dass die Menschen gleich sind, egal woran sie glauben und welches Geschlecht sie haben und deshalb Terrorismus abzulehen ist und das man absolut nicht ins Paradies kommt, wenn man Ungläubige tötet. Die Welt ist nicht gut. In vielen Ländern gibt es Armut, Krieg, kriegsähnliche Zustände, Unterdrückung anderer, aber terroristische Taten mit Selbstmordattentätern gibt es eben zu 90% nur muslimische. Niemand kann sagen, dass der Westen Indonesien in Kriege gestürzt hat und dort tötet, aber die Muslime töten, ebenso wie auch in Thailand. Mir fehlt der Aufruf, dass Muslime lernen müssen, mit anderen Kulturen friedlich zu kooperieren. Sie können nicht den Anspruch haben überall, wo sie wohnen, einen Gottesstaat zu errichten und die Sharia einführen zu wollen. Nur dem Westen an allem die Schuld zu geben? Das ist billig. Als atheistische (kein Hehl daraus gemacht) Frau habe ich selbst schon in der Türkei und mehr noch in Marokko die Ablehnung und Abwendung erfahren. Selbst einfache Fragen (Marokko) von mir wurden, da ich Frau bin, nicht von Männern beantwortet, sondern ich wurde an eine Frau verwiesen. Reiseleiter in Marokko haben den Kontakt mit ihrer eigenen Reisegruppe auf ein kaum noch vertretbares Mindestmaß herabgeschraubt und den Respekt gerade vor älteren Frauen total vermissen lassen. Dort muss die muslimische Welt ansetzen. Religion zerstört alles und gibt die besten Vorwände einzugreifen.

  1. Klaus sagt:

    Alle 3 abrahamischen Religionen und Untereinheiten behaupten "Wir sind das Volk Gottes, die eigentliche Kirche,...", und der Rest der Menschen ist als "ungläubig" zu verachten (zu mißbrauchen). Wann besinnnen wir uns endlich auf die Inhalte der Aufklärung (Diderot,...) und stellen die allgemeinen Regeln des Humanismus grundsätzlich über alle Religionen? Lest bitte den Brief Mina Ahadis an Sahra Wagenknecht!

  1. Lutz S. sagt:

    Sehr guter Kommentar.

  1. Joh Wel sagt:

    @Klaus Hat nicht bereits der Kommunismus in der Sowjetunion alle Religionen abgeschafft und die Aufklärung und Humanismus zur Staatsreligion ernannt? Und was ist daraus geworden? Scheinbar hast du aus der Geschichte nichts gelernt.
    Also wenn du mit Aufklärung und Humanismus noch was retten willst, dann hast du schon jetzt verloren.

  1. freethinker sagt:
    Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
  1. arsin sagt:

    Hallo Freeman

    ich bin Froh das du sie Sachen differenziert sehen kannst
    ich bin selber Shiite und wir unterscheiden uns von den Sunniten Grundlegend

  1. „Aggressivität" und „moralische Zügellosigkeit", welche leider zu den Hauptmerkmalen der westlichen Kultur geworden sind, sogar in ihrem eigenen Ursprungsgebiet zur Abnahme ihrer Popularität und Bedeutung geführt. Es fragt sich: Haben wir eine Sünde begangen, wenn wir keine streitsüchtige, primitive Kultur, die eine Sinndeutung meidet, wollen?

    So eine Unverschämtheit.In ganz Euorpa macht der Islam Ärger,kassiert die meiste Sozialhilfe und richtig,Freeman ,besonders der sunnitische Islam. Was den Islam ungenießbar macht,ist seine Arroganz und sein Feindbild: Wir der Westen.Dass unsere Zügellosigkeint für die Massenvergawaltigungen verantwortlich sein sollen und wir damit den islamischen Terror herausfordern, behaupten Imame direkt und indirekt. Wir sind verantwortlich für die in allen Asylberwerberheimen stattfindende Gewalt gegen Frauen und Mädchen.Seltsam nur:In allen Städten Europas sind es nicht die einwandernden Christen oder Buddhisten ,die vergewaltigen, sondern Muslime,besonders häufig die des sunnitischen Islams.Der Islam hat den Strickfehler ,dass der Koran ohne Bibel nicht lesbar ist und anstelle der Feindesliebe Jesu das "Tötet den Ungläubigen" in diesen alten aramäischern Bibelkommentar gewandert ist,der durch Lesarten abegemildert tradiert wird ,aber keine Religionsfreiheit und Toleranz ermöglicht.Die gibt es nachweislich in keinem der 57 muslimischen Länder.

  1. Thommy38 sagt:

    Traurig wie alle Verbote missachtet werden

  1. Unknown sagt:

    Er sagt alles! No coment!

  1. robin sagt:

    HALLO !

    ICH BIN SPRACHLOS !!!!!!! wieso hört oder liest man die Wahrheit nicht bei RTL PRO7 ZDF ARDE
    SPIEGEL, AXEL SPRINGER ; FOCUS, usw….. was ist da los?
    koksen die jüngs nur noch bei Axel Springer Bild usw..? wo sind die mutigen Frauen ? oder sind die Journalisten die unterdrückten die wirtschaftlich diktiert werden von paar 0,1 % von den geld geilen ?

    danke an das Team ! danke an die menschen das wenigstens ein paar Leute was von der Wahrheit erfahren dürfen ihr seit Helden die gegen Zwietracht vorgehen… ihr seit für dialog !

    das bringt nicht zu wissen das wir 99% sind !! wir müssen wissen wer sind die 1% 0,1% 0,00001% so kommen wir raus aus dem Teufelskreis ..

    ... übel sind die Extremisten die gibt's über all nicht nur im politik auch im sport und Wirtschaft sowieso …


    PEACE für den Planeten ERDE
    für die Menschen
    für die Tiere
    für die Pflanzen
    Für die Erde
    für das Feuer

    Frieden für ALLE !

    die LIEBE ist die stärkste macht
    daniel