Nachrichten

Ski und Spass in Russland (26.12.15)

von Freeman am Montag, 28. Dezember 2015 , unter , | Kommentare (14)



Einige ASR-Leser haben mich gefragt, wie es mit der Sprache hier so geht. Ich muss euch sagen, fast niemand spricht eine Fremdsprache, also Englisch zum Beispiel. Weder an den Kassen der Liftanlagen, in den Restaurants, den Geschäften oder was immer man als Tourist so frequentiert. Die einzigen die ich getroffen habe, die Englisch sprechen, sind das Personal an der Rezeption von grossen Hotels, und dann rein zufällig im Ausgang wenn man Uni-Studenten trifft. Deshalb ist es ratsam, als Vorbereitung eines Urlaubs hier, einen gewissen russischen Wortschatz sich anzueigenen. Offensichtlich kommen überhaupt keine europäischen oder internationale Touristen in die Gegend von Krasnaja Poljana, obwohl es sehr gut touristisch erschlossen ist und sehr viel bietet.


Hier die Fortsetzung meines Berichts, Skifahren in Russland, mit Aufnahmen nicht nur von den Pisten, sondern auch was im Après-Ski so läuft, ohne Kommentar ...



Heute (Mittwoch) schneit es ziemlich heftig hier und wir freuen uns auf den Neuschnee.

Skifahren in Russland (25.12.15)

von Freeman am Sonntag, 27. Dezember 2015 , unter , | Kommentare (16)



Skifahren in Russland? Ja das ist möglich und sogar sehr gut. Die Liftanlagen, Skipisten, Hotels und überhaupt die ganze Infrastruktur ist Weltniveau und von denen in Europa nicht zu unterscheiden. Der alpine Wintersport ist mittlerweile sehr beliebt geworden in Russland und die Orte sind voll mit Touristen. Es muss eine wohlhabende Mittelschicht in Russland geben, denn der Skisport ist wie überall nicht gerade billig. Aber ich sehe auch viele Eltern mit Kindern oder Jugendliche die den Wintersport betreiben. So habe ich zwei Studentinnen aus Moskau am Lift getroffen, die nur für drei Tage nach Krasnaja Poljana mit dem Flugzeug angereist sind, 1'400 Kilometer. Auf die Frage, wo sie Snowboarden und Skifahren gelernt haben, sagten sie, auf einem Hügel in Moskau. Jetzt wollen sie in den Bergen auf einer langen Abfahrt ihr Gelerntes probieren.


Hier ein kurzer Bericht über den ersten Tag auf den Pisten von Rosa Khutor:



Wenn ich weiter über meine Erlebnisse in den nächsten Tagen berichten soll, dann meldet Euch. Auch wenn Ihr Fragen zum Skifahren in Russland habt.

Frohe Weihnachten 2015

von Freeman am Donnerstag, 24. Dezember 2015 , unter | Kommentare (26)



Allen ASR-Lesern wünsche ich Frohe Weihnachten und eine besinnliche Zeit mit Freunden und Familie. Weihnachten ist ist das Fest der Geburt Jesu Christi, aber auch die Zeit des Schenkens und des aneinander Denkens. Ich selber verbringe die Festtage wieder mit Freunden im russischen Wintersportort Krasnaja Poljana, ca. 1 1/2 Stunden von meinem Wohnort entfernt im Kaukasus, dort wo die alpinen Wettbewerbe der Olympiade 2014 stattfanden. Ich freue mich auf einige erholsame Tage, auf die frische Luft, die Sonne und den Schnee!






Kenia - Moslems schützen Christen vor Terroristen

von Freeman am Dienstag, 22. Dezember 2015 , unter , | Kommentare (19)



Hier eine "Weihnachtsgeschichte" die Hoffnung gibt. Am Montag wurde ein Bus in Kenia von radikal islamischen Terroristen überfallen, der auf dem Weg von der Hauptstadt Nairobi in die nördliche Provinz Mandera unterwegs war. In der Nähe der Grenze zu Somalia vor dem Dorf El Wak zwangen die Terroristen der al-Shabab die Passagiere auszusteigen und wollten sie in Moslems und Christen aufteilen. Die Moslems weigerten sich und forderten die Terroristen auf, "sie alle zusammen zu töten oder sie in Ruhe zu lassen", wie Zeugen den Medien in Kenia berichtet haben. Die Terroristen waren verblüfft über diese Solidarität und als ein Lastwagen angefahren kam, flüchteten sie. Der Mut der Moslems hat ein Massaker an den Christen verhindert!


Ein Mitarbeiter der Makkah Bus Company, der mit dem Fahrer gesprochen hatte, der den Bus während des Angriffs steuerte, bestätigte gegenüber der BBC, dass die Moslems sich geweigert hatten, sich von den christlichen Passagieren trennen zu lassen. Zwei Passagiere wurden aber trotzdem getötet. Einer, als Schüsse auf den Bus abgefeuert wurden, um ihn anzuhalten, und einer wurde in den Kopf geschossen, als er flüchten wollte, sagte der Mitarbeiter.


Bereits vor einem Jahr wurde ein Bus in Mandera von Terroristen der al-Shabab angegriffen und dabei 28 Christen ermordet, die nach Nairobi für die Weihnachtsfeiertage reisen wollten. Im April wurden 148 Menschen Opfer eines Angriffs auf die Garissa Universität, wobei die Terroristen speziell die Christen herausgriffen haben und gezielt ermordeten, während sie die Moslems verschonten.

"Die Einheimischen zeigten einen gewissen Patriotismus und eine Zusammengehörigkeit", sagte der Gouverneur von Mandera, Ali Roba, gegenüber der kenianischen Zeitung Daily Nation. "Die Militanten entschieden sich zu gehen, nachdem die Passagiere ihre Einheit demonstrierten", fügte er hinzu.


Die Passagiere zeigten grosse Unerschrockenheit, aber es gibt noch eine weitere Qualität, die durch ihre Entscheidung sich den Mördern entgegenzustellen zu Tage getreten ist: Frustration!

Die Mehrheit der lokalen Bevölkerung im Nordosten von Kenia sind Moslems mit Wurzeln in Somalia, und sie sind sehr hart durch die Konsequenzen der Angriffe der al-Shabab getroffen worden, auch wenn die Nicht-Moslems das Hauptziel der somalischen Terrorgruppen sind.

Ein Angriff vergangenes Jahr in Mandera, in dem zahlreiche Christen ermordete wurden, nachdem man sie von den Moslems aussortiert und getrennt hatte, hat die Abreise von mehr als 2'000 Lehrern und medizinischen Personal bewirkt, die von anderen Teilen Kenias dort waren.

Möglicherweise haben die Passagiere das Gefühl gehabt, jetzt reicht es, die Region kann sich keine tödlichen Angriff und weitere Ermordung von Christen mehr leisten. Vielleicht wird diese Solidaritätsaktion die Bevölkerung ermutigen, mehr Widerstand gegenüber den Mördern der al-Shabab zu zeigen.

Ich frage sowieso schon lange, warum die sogenannten "gemässigten" Moslems, welche die überwiegende Mehrheit bilden, so still sich verhalten und nicht lautstark gegen die radikalen Islamisten protestieren, ihnen nicht die rote Karte zeigen? Die Hassprediger, Mörder und Kopfabschneider "im Namen Allahs" ziehen doch die ganze Religion ins sehr schlechte Licht.

Liegt es daran, weil sie es insgeheim gut finden, was ISIS und die anderen brutalen islamistischen Mörderbanden tun? Oder liegt es daran, die saudischen Wahhabiten finanzieren den sunnitischen Terrorismus, aber auch weltweit die sunnitischen Gemeinden? Haben sie Angst, wenn sie den Mund aufmachen, bekommen sie kein Visum und dürfen nicht zum Hadsch nach Mekka?

Die Saudis, als "Beschützer des Islam", sind die grössten Sponsoren des gewaltsamen Dschihad, auf den sich die Terrorgruppen berufen. Wieso wird das saudische "Steinzeitregime" nicht boykottiert und sanktioniert? Die Pervertierung des Koran ist doch untragbar. Es ist mehr als überfällig, den gleichen Mut wie die oben genannten Moslems in Kenia zu zeigen, die ihre christlichen Brüder und Schwestern vor den Mördern beschützt haben.

Eine sinnvolle Weihnachtsgeschenkidee

von Freeman am Sonntag, 20. Dezember 2015 , unter | Kommentare (17)



Seit 2 1/2 Jahren verwende ich die Enigmabox, um meine Privatsphäre und meine Kommunikation im Internet zu schützen. Als Erfahrung über diese lange Zeit kann ich Euch berichten, die Box läuft sehr zurverlässig, problemlos, schnell und ist nach meiner Recherche, die beste Lösung im Bereich verschlüsselten Internetverkehr. Der grosse Vorteil der Enigmabox gegenüber anderen Lösungen ist, die vielen zusätzlichen Funktionen und Dienste welche eingebaut sind.


Wie zum Beispiel verschlüsselte E-Mails, verschlüsselte Telefongespräche, einschliesslich Videotelefonie, verschlüsselte Tweets, verschlüsseltes eigenes Webhosting, verschlüsselte eigene Clowd, dann Firewall, Werbeblocker und vieles mehr. Deshalb bin ich der Meinung, wer sich selber und seinen Nächsten ein sinnvolles Weihnachtsgeschenk machen will, sollte an die Enigmabox als gute Geschenkidee denken.

Der Enigmabox-Verein offeriert extra für alle ASR-Leser eine Weihnachtsaktion mit Rabatt, wer von heute bis zum 31. Januar eine Box bestellt. Wer GEGEN die NSA-Spionage und den Schnüffelstaat und FÜR den Schutz der eignene Privatsphäre was tun will, der kann jetzt günstiger eine Box erwerben. Sie ist ganz einfach mit Plug and Play zu installieren.

Bei der Bestellung "ASR" angeben.  Hier geht's lang ...

Kurzbeschreibung der Funktionen, die ständig verbessert und erweitert werden:

Verschlüsselte E-Mails senden und empfangen

Ein Mailserver läuft auf jeder Box und die Benutzer können sich E-Mails mit Anhängen von bis zu 100MB verschicken. Dabei werden nicht nur die Inhalte, sondern auch sämtliche Verbindungsdaten wie Absender, Empfänger, Betreff und Datum verschlüsselt. Im Unterschied zu PGP sieht das dann so aus:

https://enigmabox.net/static/img/screens/pgp-vs-ebox.png

Werbeblocker

Der integrierte Werbeblocker läuft als Proxyserver und filtert Banner und Tracker aus dem Browser. Es muss keine Software installiert werden und funktioniert auch auf dem Smartphone.

Telefonkonferenzen

Jede Enigmabox ist gleichzeitig ein Konferenzraum. So können sich mehrere Leute auf einer Box treffen und eine Konferenz führen, ohne einen zentralen Telefonserver.

Dateien austauschen und synchronisieren

OwnCloud läuft auf der Enigmabox! Das bietet den verschlüsselten Datenaustausch von Dokumenten, Bildern und Videos. Dank dem integrierten Player können z.B. Videos direkt von einer Box gestreamt werden oder Bilder in einer Galerie angeschaut werden. Ein kollaborativer Texteditor fehlt ebensowenig. Der Speicherplatz kann mit einem externen Speichermedium über den USB-Anschluss erweitert werden.

Hyperboria-Zugang

Hyperboria heisst das grosse Netzwerk, in das alle kleinen, verschlüsselten Netze zusammenmünden. Die Enigmabox kann jetzt mit dem Rest von Hyperboria kommunizieren und Webseiten ansurfen, die es nur innerhalb dieses Netzwerks gibt.

Videotelefonie

Besitzer einer Webcam können die Software Jitsi herunterladen und verschlüsselte Videotelefonkonferenzen führen.

Webhosting

Wer seine eigene Website innerhalb des verschlüsselten Netzwerk hosten will, der kann das jetzt tun und so geschützte Inhalte anbieten. Mit eingebaut ist ein Wiki, welches sich per Mausklick aktivieren lässt. Das kann man z.B. verwenden, um sensible Projekte zu koordinieren.

Neue Hardware

Das Modell 2015 mit seinen dual-core 64-bit Prozessoren ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 40Mbit/s. Das reicht locker, um auch das komplette Heimnetzwerk zu verschlüsseln, oder es wird - wenn ein Wifi-Accesspoint an die Enigmabox angeschlossen wird - gleich das gesamte WLAN verschlüsselt.

Die Enigmabox kann man im Rahmen des Weihnachtsangebots bis zum 31.1.2016 günstig erwerben.

Wem der Preis immer noch zu hoch ist, der kann sich seine Enigmabox auf einem Banana Pi für 80.- Franken selber bauen.

Wie wir sehen, ist der Verein Enigmabox seinem Ziel, ein abhörsicheres Internet aufzubauen, nähergekommen und die Enigmabox trägt mit ihren Diensten dazu bei, dass das verschlüsselte Netzwerk sinnvoll und produktiv genutzt werden kann.

Wer mehr über die Enigmabox erfahren will, es gibt ein Handbuch:

https://docs.enigmabox.net/

Offizielle Website:

https://enigmabox.net/

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"Wir lieben Überwachung":



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Zum Schluss, lieber mit einer Enigmabox als Geschenk sich heute schützen, als später mit folgendem unterm Weihnachtsbaum:

Washington - die dunkle Seite der Macht

von Freeman am , unter , , , | Kommentare (9)



Die Fans der Star Wars Filme kennen die Geschichte, es geht um den Kampf zwischen der dunklen und hellen Seite der Macht. Das Imperium regiert unter der Führung von Imperator Palpatine die Galaxis. Gegen Palpatines Diktatur hat sich Widerstand formiert, der sich die Wiederherstellung der Republik zum Ziel gesetzt hat.


Die Sturmtruppen sind die Elite des imperialen Militärs. Sie repräsentierten die grösste Gesamtstreitmacht in der Geschichte der Galaxis. Sie sind direkt dem Imperator unterstellt und durch ihre bedingungslose Loyalität ihm gegenüber auszeichnet.

Es ist deshalb mehr als ironisch und eher sehr symbolisch, das zwei Sturmtruppler im Weissen Haus aufgetreten sind, während Obama seine Pressekonferenz eiligst beendete, damit er den neuesten Star Wars Film "Das Erwachen der Macht" sich am Freitag in einer Privatvorstellung anschauen konnte.


Was ich damit sagen will, es gibt sehr viel Ähnlichkeit zwischen dem von den Sith beherrschten galaktischen Imperium in Star Wars und dem US-Imperium, dass sich mit über 1'000 Militärbasen in über 100 Ländern weltweit ausgedehnt hat. Beide werden von den dunklen Seite der Macht regiert und benutzen endlose Kriege als Methode zur Eroberung, Beherrschung und Unterdrückung.

Josh Earnest, Pressesekretär des Weissen Haus, wird von zwei Sturmtruppler und R2D2 für eine Fotogelegenheit in den Presseraum begleitet ... oder ist es der Hinweis, welche Seite der Macht dort regiert?



Interessant ist, wie der Islamische Staat schon länger die Star-Wars-Hysterie in Amerika und weltweit für eigene Zwecke nutzt und damit die Kommunikation untereinander schützt. Jede Nachricht bekommt als Betreff den Satz "*STAR WARS SPOILER:*" und dann wird der Inhalt von den NSA-Agenten nicht gelesen. Keiner will sich den Film verderben lassen, bevor er ihn gesehen hat.

"Seit fast einem Jahr haben wir keinerlei Berichte über die Pläne und Absichten der ISIS erhalten", sagte General Jan Dodonna vom Armeegeheimdienst im Pentagon. "Wir haben versucht nur noch Beamte die Überwachung der ISIS-Kommunikation durchzuführen zu lassen, welche Star Wars nicht interessiert und Episode VII nicht sehen wollen, aber davon gibt es fast niemand."

Ein ganz cleverer Trick der ISIS, denn die NSA-Analysten schliessen die Augen, sobald sie am Beginn einer Nachricht das sehen, "*STAR WARS SPOILER:*" und sie lesen nicht mehr weiter: "Wir werden Ziel Alpha morgen mit 13 Kämpfern um genau 5:45 Uhr angreifen." Was geschah? Ziel Alpha wurde komplett von den Terroristen der ISIS vernichtet!

Ganz schlimm ist es für die NSA-Agenten, die in Syrien und Irak die Abhöranlagen bedienen und kein Kino besuchen können. "Ich werde erst abgelöst genau in der Zeit dazwischen, wenn der Film nicht mehr in den Kinos läuft und die Blu-Ray noch nicht zu kaufen gibt. So lange kann ich keine Spoiler-Nachrichten lesen", sagt Hauptmann Jeremoch Colton.

"Das heisst, ich muss irgendwelche Orte und Zeiten erfinden und ans Pentagon melden, wo die ISIS angreifen wird", fügte er hinzu. Jzt wissen wir, warum die US Air Force immer daneben trifft und die ISIS gar nicht bekämpft. Die Piloten bekommen völlg falsche Zielangaben und treffen gar nichts. Das alles nur wegen dem neuen Star Wars Film Episode VII!!!

In der Zwischenzeit hat General Dodonna Alarm geschlagen und erklärt, die Vereinigten Staaten haben genau 522 Tage Zeit, um die clevere Strategie des IS zu bekämpfen, damit die Kommunikation wieder lesbar wird und die Angriffspläne der ISIS vereitelt werden können.

Auf die Frage, warum genau diese Anzahl an Tagen, sagte der General: "Weil dann Episode VIII in die Kinos kommt!!!"


Und wenn wir gerade von Spoiler reden ... (nicht weiterlesen wer den Film sehen will) ... Kylo Ren ist der Sohn von Han Solo und Leia, heisst Ben Solo. Ja, was den neuen Bösewicht zum Enkel von Darth Vader macht. Wieso trägt er dann eine schwaze Maske wie der Grossvater, wenn er sie gar nicht zum Atmen braucht?

Ach ja, und Kylo Ren tötet seinen Vater, Han Solo, mit einem Lichtschwert. Harrison Ford, ich meine Han Solo, ist tot, töter, am tötesten und fällt dann tief in den Abgrund ... und dann explodiert der Planet, der ein riesen Sternenkiller ist! Keine Fortsetzung in Episode VIII mit Han, ich meine Harrison.

Am Schluss fliegt Rey, die Schrottsammlerin und Heldin des Films, zum Aufenthaltsort von Luke Skywalker, irgendein weit entfernter Planet, der wie Schottland aussieht. Ja, Mark Hamill hat einen kurzen wortlosen Auftritt. Rey hält Luke sein altes Lichtschwert entgegen und das wars im Star Wars.

So, jetzt wo wir alle die Story kennen, kann die NSA die Nachrichten der ISIS wieder lesen.

Meine Meinung zum Film? Eine riesen Enttäuschung, komplett ideenlos, die totale Langeweile und ein cineastischer Rückschritt. Kein Wunder, da nicht mehr von George Lucas gemacht, sondern vom geldgeilen Kommerzkonzern Disney und dem unfähigen J.J. Abrams.

Assad muss nicht mehr seine Koffer packen

von Freeman am Samstag, 19. Dezember 2015 , unter | Kommentare (9)



Der syrische Präsident Assad gibt seit einiger Zeit fast jeden Tag ein Interview den Westmedien. Die Journalisten geben sich in Damaskus die Klinke in die Hand. Das neueste Interview wurde vom niederländischen Staatsfernsehen am 17. Dezember mit ihm geführt. Der Reporter sprach dabei das Thema an, der Westen besteht nicht mehr auf seinen Abgang. Dabei hat Assad viel Humor gezeigt und gelacht.


Bisher hat Washington und die europäischen Marionetten immer verlangt, Assad muss weg. Jetzt hat John Kerry gesagt: "Die USA und unsere Partner streben keinen sogenannten Regimewechsel an." Hab den Ausschnitt aus dem Interview übersetzt:

Reporter: Aussenminister Kerry sagte, na ja nicht sofort, wir wollen keinen Regimewechsel. Sogar die Franzosen sagen jetzt, der Präsident könnte ein Teil der Lösung sein. Ihr Glück scheint sich geändert zu haben.

Assad: Danke, dass die das gesagt haben. Ich war schon dabei meine Koffer zu packen, denn ich musste gehen. Jetzt kann ich bleiben (lacht).

Wir achten nicht darauf, was immer die sagen. Sie sagen das selbe schon seit vier Jahren. Hat sich was verändert, was dieses Thema betrifft? Nichts!

Es ist ein syrisches Thema. Ob es Obama ist in den Vereinigten Staaten, oder Europa, oder irgendein Land, es kümmert uns nicht. So lange die Syrer diesen Präsidenten wollen, oder einen anderen an der Macht, er wird es sein.



Doktor der Medizin Baschar al-Assad hätte zurück zu seiner eigentlichen Ausbildung und Berufung gehen können, als Augenarzt in London. In die Politik ist er ja nur gegangen, weil sein Bruder Basil am 21. Januar 1994 bei einem Autounfall starb. Baschar, der bis dahin auch der syrischen Öffentlichkeit weitgehend unbekannt war, kehrte daraufhin nach Syrien zurück und wurde während der 1990er Jahre zum Nachfolger seines Vaters aufgebaut.

Präsident Assad hat im Interview noch gesagt, der Konflikt in Syrien könnte innerhalb eines Jahres beendet werden, wenn die ausländische Unterstützung der Terroristen ernsthaft gestoppt wird. Er sagte weiter, der Antiterrorkampf des Westens in Syrien und Irak, basiert nur auf geopolitische Interessen, statt Werten, und reflektiert nicht einen realistischen Ansatz, um den Terrorismus zu besiegen.

Europäische Politiker haben erst entschieden, gegen den Terrorismus in der Region zu handeln, nur weil dieser eine Gefahr für ihre Länder darstellt.

"Warum haben sie nicht gegen den Terrorismus von Anfang an gekämpft, bevor der IS entstand? Es gab bereits die al-Nusra, es gab die Al-Kaida, es gab andere Terrorgruppen", fragte Assad. "Es sollte prinzipiell sein".

Ist eher eine rhetorische Frage, denn der Westen hat die Terrorgruppen überhaupt ins Leben gerufen, ausgebildet und bewaffnet, um ihn zu stürzen.

Länder wie die Türkei, Saudi Arabien und Katar, haben die Terrorgruppen in Syrien seit Jahren unterstützt, wies Assad darauf hin. Wenn die Kämpfer aus dem Ausland, das Geld und die Waffen, nicht mehr die Terroristen erreichen, wird der Konflikt bald beendet sein.

"Wenn die verantwortlichen Länder gegen die Flut und den Fluss an Terroristen und gegen die logistische Unterstützung handeln würden, kann ich garantieren, wird es weniger als ein Jahr dauern", sagte er, und erklärte, dass die Terrorgruppen keine echte Unterstützung in der Öffentlichkeit in Syrien erfahren.

Ein Beweis, die ISIS wird tatsächlich von den oben genannten Ländern unterstützt, hat eine britische Hackergruppe herausgefunden. Sie verfolgte die Internetspur nach Saudi Arabien, von wo die IP-Adressen stammen, welche die Twitter-Konten der ISIS verwalten. Die Saudis sind überhaupt die grössten Anstifter und Betreiber des staatlich gesponserten Terrorismus, zusammen mit den USA.

Folgende Länder haben das "sunnitische Dschihadistan" in Syrien und Irak ermöglicht, auch Islamischer Staat oder Kalifat genannt:


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Ein Weihnachtschor hat einen überraschenden Besuch am Freitag den 18. Dezember während der Proben erfahren. Präsident Assad und seine Gattin Asma kamen zur Notre Dame de Damas Kirche, eine antike katholische Kathedrale in der syrischen Hauptstadt Damaskus. Das Ehepaar unterhielt sich mit den Frauen und Männern des "Freude-Chors", die sich auf den Heiligen Abend vorbereiteten.


Es wurden "selfies" und ein Gruppenfoto gemacht.


Das Ehepaar hörte sich die vorgetragene Weihnachtsgeschichte in der Kirche an, die an diesem Tag von Granaten der radikal islamischen Terroristen getroffen wurde. Die Kathedrale ist nur zwei Kilometer vom Stadtteil Jobar enfernt, im östlichen Aussenbezirk von Ghouta, das von den Terroristen besetzt ist und von wo sie ihre Mörser auf die Zivilbevölkerung von Damaskus abfeuern.

Erdogan steht jetzt alleine da

von Freeman am Donnerstag, 17. Dezember 2015 , unter , | Kommentare (29)



Mehrfach habe ich darauf hingewiesen, die Aussenpolitik Ankaras ist von einer angekündigten "Null Probleme mit den Nachbarn" zu einer "Nur Probleme mit den Nachbarn" Tatsache geworden. Dank Erdogan liegt die Türkei mit allen Ländern rundherum im Streit. Jetzt hat sogar das Pentagon am Mittwoch verkündet, es wird seine Staffel an 12 F-15 Eagles und Strike Eagle Kampfjets von der Luftwaffenbasis in Incirlik sofort abziehen. Die amerikanischen Maschinen sind bereits am Donnerstag zurück nach Lakenheath auf die britische Insel geflogen. Dieser überraschende Rückzug folgt der ankündigten Beendigung der Stationierung von deutschen und amerikanischen Patriot-Raketen entlang der türkisch-syrischen Grenze.


Was damals als notwendiger Schritt zur Verteidigung der Türkei von der NATO verkündet wurde, gilt plötzlich nicht mehr. Was ist passiert? Hinter den Kulissen ist man in Brüssel und Washington über das irrationale Verhalten von Erdogan völlig erbost. Nach Aussen hält man zu seinem "NATO-Partner", aber insgeheim erfährt Ankara eine scharfe internationale Verurteilung wegen des Abschuss der russischen Su-24. Es gibt sogar die Forderung einer Minderheit, die Türkei aus der NATO auszuschliessen!

Larry Johnson, ein ehemaliger Offizieller der CIA und des US-Aussenminsteriums hat gegenüber Medien gesagt: "Berichte die aus den NATO-Meetings zu hören sind zeigen, zahlreiche Vertreter der Mitgliedsländer haben die türkische Regierung gefragt: 'Was in Gottes Namen habt ihr Euch dabei gedacht?'" Sie sind über das irrationale Handeln entsetzt. Die NATO hat keine Lust sich wegen einem Verrückten in einen Krieg mit Russland reinziehen zu lassen. Deswegen werden die Flugzeuge und Raketen abgezogen und die Türkei soll sich selber "verteidigen".

Was Washington und Brüssel auch überhaupt nicht passt, ist die Entscheidung Ankaras, hunderte Soldaten und dutzende Panzer in den Nordirak eindringen und stationieren zu lassen und in der Nähe von Mossul eine Militärbasis zu unterhalten. Erdogan regt sich fürchterlich über angebliche Verletzungen der türkischen Souveränität auf, verletzt aber selber ständig die Souveränität des Nachbarn Irak. Nicht nur Bagdad, sondern auch Washington haben die Türkei aufgefordert, sofort die Truppen aus dem Irak abzuziehen.

Am Mittwoch hat das Weisse Haus den Druck erhöht und die Türkei aufgefordert, sich aus dem Irak sofort zurückzuziehen. US-Vizepräsident Joe Biden hat in einem Telefongespräch mit dem türkischen Premierminister Ahmet Davutoglu bestätigt, die Vereinigten Staaten stehen hinter der Souveränität und territorialen Integrität des Irak und die Türkei hat sich gefälligst daran zu halten. Ausserdem, Washington wurde über diesen Schritt nicht informiert und Ankara handelte im Alleingang.

Auch der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen ist gerade dabei, die formelle Beschwerde die Bagdad eingereicht hat zu prüfen. Es wird mit einer Verurteilung der Türkei durch den UN-Sicherheitsrat gerechnet.

Aber es ist nicht nur der völlig grundlose Abschuss eines russischen Bombers, der eindeutig ein vorgeplanter Hinterhalt war, warum die NATO die Türkei nicht mehr Vorort "verteidigen" will, oder der illegale Einmarsch in den Irak, sondern die vielen Skandale und Verbrechen, welche mittlerweile aufgedeckt wurden, hinter denen das Regime in Ankara steckt.

Es ist eindeutig bewiesen, die Familie Erdogan ist im illegalen Handel mit dem gestohlenen IS-Öl tief involviert. Es kann nicht mehr bestritten werden, die Öltanklastwagen fahren ungehindert von Irak und Syrien aus in die Türkei. Das IS-Öl wird mit kurdischem Öl "vermischt" und ans Mittelmeer gebracht. Umgekehrt wird der IS mit Geld, Waffen und Kämpfern von der Türkei aus versorgt.

Türkische Journalisten, die diesen "Handel" mit Beweisen aufgezeigt haben, wurden von den türkischen Behörden wegen Landesverrat angezeigt und stehen vor Gericht. Die türkische Staatsanwaltschaft hat für den Chefredakteur der Zeitung Cumhuriyet, Can Dündar, der sich wegen Vorwürfen der Spionage und des Landesverrats in Untersuchungshaft befindet, eine langjährige Haftstrafe gefordert. Im Mai hatte die Zeitung Fotos von Waffen veröffentlicht, die vom türkischen Geheimdienst nach Syrien gebracht werden sollten. Angezeigt wurde der Journalist von Staatspräsident Erdogan persönlich.

Wer also die kriminellen Machenschaften des Erdogan-Regimes aufdeckt, ist ein Landesverräter und wird eingesperrt. Der Beweis, Erdogan ist ein Diktator, der jeden niedermacht, der ihn als solchen entblösst. In der Türkei sitzen die meisten Journalisten der Welt im Gefängnis, nur weil sie ihren Job machen.

Aber nicht nur das, sondern jetzt ist bestätigt worden, das Giftgas kam aus der Türkei, welches gegen die syrische Bevölkerung eingesetzt wurde und wodurch mehr als 1'400 Zivilisten ermordet wurden. Wir erinnern uns an den Aufschrei der westlichen Medien und Politikern über den Einsatz von Giftgas am 21. August 2013 ausserhalb Damaskus, was man der Regierung von Assad in die Schuhe schob. Obama wollte deswegen einen Krieg gegen Syrien führen, was aber dank des diplomatischen Geschicks Moskaus abgewendet werden konnte.

Am 14. Dezember hatten zwei Abgeordnete des türkischen Parlaments dem russischen TV-Sender RT mitgeteilt, dass 2013 von türkischem Territorium das Giftgas Sarin an Kämpfer des "Islamischen Staates" in Syrien geliefert worden war. Ihnen zufolge wussten die türkischen Behörden von den Lieferungen, unternahmen jedoch nichts. Jetzt hat der Generalstaatsanwaltschaft der Türkei eine Untersuchung gegen den Parlamentsabgeordneten Eren Erdem wegen "Landesverrat" eingeleitet.

Wieder ein Versuch des Regimes, die Wahrheit zu unterdrücken und Whistleblower zu bestrafen.

"Der Stoff für chemische Waffen wurde in die Türkei importiert, dann wurde er in Lager der IS-Terrorgruppe in Syrien gebracht – damals waren das Mitglieder von al-Kaida im Irak“, sagte der Abgeordnete von der Republikanischen Volkspartei Eren Erdem. "Wir haben als Beweise Mitschnitte von Telefongesprächen. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren ein, später wurden die daran beteiligten Personen verhaftet. Jedoch wurde der Fall nach einer Woche einem anderen Staatsanwalt übergeben, und alle Verhafteten wurden auf freien Fuss gesetzt. Sie überquerten die türkisch-syrische Grenze und flohen", so Erdem.

"Die Lieferungen erfolgten durch die Türkei, jedoch wurden alle wichtigen Materialien in Europa eingekauft. Die westlichen Quellen wissen sehr gut, wer in Wahrheit hinter dem Chemiewaffen-Angriff in Syrien steht. Ihnen ist bekannt, dass diese Menschen für al-Kaida arbeiten. Der Westen geht in dieser Situation heuchlerisch vor", so Erdem.

Erdem wies weiter darauf hin, es gibt Beweise, dass die staatliche Makina ve Kimya Endüstrisi Kurumu (MKEKT), eine Waffenfirma, und der türkische Justizminister Bekir Bozdag, im Sarin-Schmuggel involviert sind. Seitdem Erdem die Beschuligungen ausgesprochen hat, stehen Schergen vor seinem Haus in Istanbul und rufen Todesdrohungen aus, nennen ihn einen Verräter. Das ist die übliche Einschüchterung gegenüber Politikern der Opposition in der Türkei.

Ich möchte daran erinnern, dass bereits am 17. April 2014 hat der bekannte investigative Journalist Seymour Hersh in einem Artikel im London Review of Books aufgezeigt, wer wirklich hinter dem Giftgaseinsatz in Ghouta steckte. Er schrieb, laut Insider-Informationen aus dem Pentagon, die er erhalten hatte, hat die türkische Regierung unter der Führung von Erdogan zum Ausdruck gebracht, "es muss etwas getan werden, um ein militärisches Eingreifen der USA rechtfertigen zu können."

Laut Hersh wollte Erdogan einen False-Flag-Angriff inszeniert haben, damit Obama gegenüber der Weltöffentlichkeit den Grund präsentieren kann, in Syrien einzumarschieren, um den verhassten Assad zu entfernen. Was Hersh damals berichtete, wurde am 21. Oktober 2015 von einem Untersuchungsausschuss des türkischen Parlaments bestätigt und das Resultat am gleichen Tag in der türkischen Zeitung Zaman veröffentlicht.

Alle Beweise deuten darauf hin, Obama und Erdogan arbeiteten zusammen, um einen Fall zu konstruieren, damit die USA Syrien angreifen kann, bis Assad verschwunden ist und durch ein sunnitisches islamisches Regime ersetzt wird (was Erdogan will), was dann feindlich gegenüber Russland eingestellt ist, damit eine Pipeline gebaut werden kann, die Gas von Katar und Öl von Saudi Arabien über Syrien in die Türkei und dann nach Europa transportiert.

Das heisst, beim ganzen Konflikt in Syrien geht es "nur" um die Entfernung von Assad, weil er sich gegen die Saudi-Katar-Pipeline streubt und lieber eine Pipeline vom Iran über Irak und Syrien haben will.

Wenn man es genau nimmt, handelt es sich um einen Krieg zwischen sunnitischen Gas- und Ölinteressen und schiitischen Gas- und Ölinteressen. Obama, Erdogan, der saudische König Abdullah und Katars Emir Hamad bin Khalifa Al Thani, arbeiteten zusammen, um den europäischen Gas- und Ölmarkt sich zu schnappen und die Iraner und Russen aus dem Markt zu halten. Die Terroristen des IS wurden dabei als Werkzeug für den Regimewechsel benutzt.

Nur, die ISIS hat sich mittlerweile verselbständigt und macht jetzt was SIE will, ist ein unkontrolliertes Monster geworden, dass die genannten Schöpfer angreift. Siehe die Terrorangriffe der ISIS in der Südtürkei, in Paris und San Bernardino und die sonstigen Terrordrohungen in Europa. Jetzt, wo die tollwütigen Hunde die Hände beissen, die bisher das Futter gegeben haben, gibt eine totale Wende in der Politik was Syrien betrifft. Jetzt wollen alle auch wie Russland den IS bekämpfen und Frankreich, England und Deutschland überschlagen sich, auch die ISIS bombardieren zu "dürfen".

Am deutlichsten ist die Kehrtwende am aktuellen Besuch des US-Aussenministers John Kerry in Moskau zu erkennen. Washington hat sein Forderung nach einem sofortigen Rücktritt von Assad bereits im September aufgegeben. "Die USA und unsere Partner streben keinen sogenannten Regimewechsel an", sagte Kerry in Moskau. "Wir sind der Meinung, dass Assad keine Möglichkeit haben soll, künftig syrischer Staatschef zu sein." Der Fokus liege jedoch jetzt nicht darauf, was man sofort mit Assad macht, sondern auf dem politischen Prozess, in dem die Syrer selbst darüber entscheiden sollen, wer ihr Land regiere.

Wow, das sind ja ganz neue Töne. Man "erlaubt" den Syrern eine eigene Wahl und Assad "darf" vorläufig bleiben. Erdogan muss deshalb vor Wut im Dreieck springen. Die Distanzierung Washingtons gegenüber Ankara ist deutlich zu sehen und Erdogan steht jetzt alleine da. Speziell wo Präsident Putin während seiner jährlichen Presskonferenz vor 1'400 Journalisten in Moskau am Donnerstag eine sehr deutliche Warnung in Richtung Ankara ausgesprochen hat. Er forderte Erdogan regelrecht heraus, türkische F-16 in den syrischen Luftraum zu schicken. Er soll es nur wagen!

"Die Türkei hat immer wieder in der Vergangenheit den syrischen Luftraum verletzt. Lasst sie jetzt dort fliegen ..." sagte er und hat darauf hingewiesen, Russland modernste Luftabwehr, die S-400, deckt ganz Syrien ab. Wer immer noch meint, dort ohne Erlaubnis rumfliegen zu können, wird abgeschossen. Deshalb haben die Amerikaner meiner Meinung nach sofort ihre Kampfflugzeuge aus der Türkei abgezogen. Denen geht jetzt die Muffe!

Ach ja, und Ankara hat die Vereinbarung mit der EU über die Reduzierung der Anzahl Flüchtlinge die nach Griechenland in Schlauchbooten paddeln bisher nicht eingehalten. 4'000 Menschen pro Tag kommen immer noch seit dem 29. November, dem Tag der Unterzeichung, ein nur leichter Rückgang, wie ein EU-Vertreter sagte. Ankara bekommt aber 3 Milliarden Euro von Brüssel und die Wiederaufnahme der Gespräche über eine EU-Mitgliedschaft. Das Geld kassieren aber nichts dafür tun, ist wieder typisch.

Siegesparade der syrischen Armee in Homs

von Freeman am Mittwoch, 16. Dezember 2015 , unter | Kommentare (11)



Mitte Oktober begann die syrische Armee mit einer Grossoffensive gegen die Terroristen im Norden der Provinz Homs. Möglich wurde der Vorstoss durch die Luftunterstützung seitens der russischen Luftwaffe, welche die Stellungen der Terroristen schwere Schäden zufügte. Bereits Anfang Mai 2014 wurde die Stadt Homs von Regierungstruppen eingenommen. Aber die Terroristen hielten sich hartnäckig in einigen Bezirken der Millionenstadt fest, da von Aussen ständig neue Kämpfer und Waffen eindringen konnten. Dieser Nachschub ist mit der Offensive gestoppt worden und Anfang Dezember wurde das letzte gehaltene Viertel von den Terroristen nach einer Vereinbarung mit der Regierung in Damaskus zum freien Geleit in Rebellengebiete und Einstellung der Angriffe geräumt. Am 9. Dezember hat die syrische Armee eine Siegesparade in Homs abgehalten und die Befreier von der Terrorherrschaft wurden dabei von der Bevölkerung der Stadt jubelnd gefeiert. Die Medien haben diesen Erfolg der Assad-Regierung kaum erwähnt.


Vergangene Woche ist Syriens drittgrösste Stadt wieder völlig unter der Kontrolle der syrischen Regierung gelangt. Die Bewohner konnten zusehen, wie nach einer Vereinbarung mit den Terroristen, welche den Bezirk al-Waer noch hielten, die letzten Mitglieder der al-Nusra-Front mit Bussen und einer Sicherheitseskorte die Stadt in Richtung Nordwesten verlassen haben.

Die Bewohner von Homs sind sehr froh, dass die Kämpfe endlich vorüber sind. Sehr schnell ist bereits etwas Normalität in Homs eingekehrt. Die Ampeln funktionieren wieder, die Strassenkaffees sind voll besetzt, die Hotels geöffnet und sogar Weihnachtsdekoration ist an den Kirchenfassaden zu sehen. Endlich ist Frieden eingekehrt!

Man sieht schon einige Geschäfte die repariert werden und ihre Schaufenster mit Waren neu dekorieren. "Wir mussten unser Zuhause verlassen, aber in unseren Gedanken wussten wir, wir werden zurückkehren", sagt Hikmat Khabaz, ein Student und Mitglied der standhaften christlichen Gemeinde der Altstadt von Homs. "Wir wurden hier geboren und sind hier aufgewachsen", sagte er stolz.

Grosse Teile der Stadt stehen in Ruinen und die Zerstörung ist gewaltig. Aber jetzt kann mit dem Wiederaufbau begonnen werden und einiges tut sich schon. Nach fünf Jahren Krieg hat Homs das Schicksal vieler Städte in Syrien erlebt. Krieg, Zerstörung und Flucht. Vorher war die Stadt ein Mikrokosmos von Syrien, wo Sunniten, Schiiten, Alawiten und Christen nebeneinander lebten und gut miteinander auskamen.

"Alle haben in Homs gelitten", sagt der Bürgermeister der Stadt, Talal al-Barazi. "Deshalb unterstützen 95 Prozent der Menschen hier den Waffenstillstand in al-Waer". Als ehemaliger Geschäftsmann, der in Dubai tätig war, hat er eine wichtige Rolle in den Verhandlungen für den Frieden und Abzug der Terroristen gespielt.

Die Freude über die Befreiung vom Terror ist gross und deshalb jubelten die Menschen bei der Siegesparade der syrischen Armee:



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Die mörderischen Terroristen wollen keine Ruhe geben und verübten einen Terroranschlag mit einer Autobombe am vergangenen Samstag in Homs. 150 Kilo Sprengstoff ist in al-Zahra vor dem Zentralspital im Viertel der Alawiten durch einen Selbtsmordattentäter in die Luft gegangen. Dabei kamen 22 Menschen ums Leben und 70 wurden verletzt. Die ISIS hat die Verantwortung dafür übernommen.



Am Tag danach hat die syrische Luftwaffe ihre Bombardierung der ISIS in den Provinzen Homs, Hama und Aleppo intensiviert. Dabei sollen die Terroristen erhebliche Verluste erlitten haben. Auch die Strasse nach Palymra soll von der syrischen Armee zurückerobert worden sein. Damit ist es möglich geworden, Städte und Dörfer auf dem Weg nach Palmyra zu befreien und sogar die antike Oasenstadt selber zurück zu erobern.

OeNB macht Werbung für die Goldrückholung

von Freeman am Montag, 14. Dezember 2015 , unter | Kommentare (8)



Die Österreichische Nationalbank (OeNB) hat am vergangenen Freitag gross verkündet, das österreichische Gold wird schrittweise aus London bis 2020 zurückgeholt und 15 Tonnen sind bereits eingetroffen. Sie betont ausdrücklich, alle Barren werden auf Echtheit geprüft. Die Frage die sich daraus ergibt, warum diese Publizität und der Versuch, die Österreicher davon zu überzeugen, "das Gold ist hier, es ist sicher und es ist echt"?


Dabei werden laut Angaben der OeNB von den insgesamt 280 Tonnen nur die Hälfte bis zum Jahr 2020 in Österreich gelagert sein. Die im Ausland verbleibenden 140 Tonnen werden sich auf London (84 Tonnen) und Zürich (56 Tonnen) verteilen. Warum nicht das gesamte Gold nach Wien holen und warum dauert es noch 5 Jahre? Warum die Betonung der Echtheit? Gibt es den Verdacht, das Gold aus London ist gefälscht?


Die OeNB schreibt auf ihrer Webseite, der Höchststand an Goldreserven wurde in den Achtzigerjahren mit rund 657 Tonnen erreicht. Die Lagerung des Grossteils der Goldreserven im Ausland sei wegen der internationalen Handelsplätzen London und Zürich, und wegen der Angst vor der Sowjetunion im Kalten Krieg gewesen. Und jetzt hat man trotz der ganzen anti-russischen Hetze, den EU-Sanktionen und Kaltenkrieg 2.0 keine Angst vor Moskau?

Es wurden also seit dem Höchststand mehr als die Hälfte des österreichischen Goldes verscherbelt und es sind nur noch angeblich 280 Tonnen übrig. Was für eine Veruntreuung des österreischen Volksvermögens!

Die OeNB schreibt, die Goldreserven waren für eine Notenbank bis in die frühen Siebzigerjahre zum Erhalt der Goldparität ein entscheidender Faktor gewesen, verloren aber als Deckungswert mit Zerfall des Bretton Woods Systems an Bedeutung. Die Einführung des Euros im Jahr 1999 verringerte weiter die Notwendigkeit für das Eurosystem, Kursbewegungen anderer europäischer Währungen mit Gold auszugleichen.

Übersetzt heisst das, der Euro und auch der Dollar sind mehr oder weniger Luftnummern, nur sehr gering durch Gold gedeckt im Vergleich zu früher. Das ist sehr vertrauenserweckend. Seit Präsident Nixon wegen dem irrsinnig teuren Vietnamkrieg und der vielen anderen Kriegen, die Golddeckung aufgeben "musste", und die Notenbänker die Geldmenge ins astronomische ausgeweitet haben, steht absolut nichts hinter den Währungen.

Doch, etwas schon was den Dollar betrifft. Die amerikanische Militärmaschinerie als Bedrohung und die Vereinbarung mit Saudi Arabien bzw. OPEC, Öl darf nur gegen Dollars verkauft werden. Es hängt das Damoklesschwert über alle Länder, "nehmt ihr unsere wertlosen Dollars nicht an, dann machen wir euch platt.“ Wer es wagt, Öl gegen was anderes zu verkaufen, gehört zu den Bösen und wird mit US-Bomben "demokratisiert".

Siehe was mit Saddam Hussein und Muhamar Gaddafi passiert ist ... ermordet. Oder die Sanktionen und Kriegsdrohungen gegen den Iran. Oder in Syrien muss Bashar al-Assad auch nur weg, weil es um Energie geht, um die Lieferung von Gas aus Katar nach Europa, statt aus dem Iran. Russland wird auch nur deshalb verteufelt, weil es sich dem Diktat Washingtons nicht beugt und ausplündern lässt.

Aber zurück zur Goldrückholung der OeNB. Sie hat sogar die Notwendigkeit gesehen, ein Video darüber zu produzieren und online zu stellen, mit einem Mädchen als Moderatorin, die uns Dummen erklärt, wie lieb und vertrauenswürdig doch die Zentralbankster sind:



Na ja, ein bisschen gelogen ist das schon, denn ganz HIER ist es noch lange nicht und bis 2020 sowieso nur die Hälfte. Und ob es ECHT ist, wird sich noch herausstellen.

Bisher nur 15 Tonnen??? Ein Lastwagen oder ein Flugzeug kann mehr transportieren. Warum dauert es so lange? Was ist daran so schwierig, das ganze Gold sofort zu holen? Liegt es daran, das Gold ist gar nicht vorhanden und muss langsam über fünf Jahre "zusammengekratzt" werden?

Wie leicht und schnell Gold wegtransportiert werden kann, hat man in Kiew gesehen. Siehe hier. Wenige Tage nach dem Maidan-Putsch Ende Februar 2014, haben die Amerikaner fast das gesamte Gold von 30 Tonnen der ukrainischen Nationalbank in einer Nacht und Nebelaktion mit Flugzeugen weggeschafft. Das ist immer das erste was die Amis machen, wenn sie ein Land mit Demokratie "beglücken". Nur aus Sicherheitsgründen natürlich.

Damit ist die Sicherung der Kredite an die Kiew-Junta gemeint, nicht was ihr glaubt. Im November 2014 hat die ukrainische Nationalbankchefin Valery Gontareva bei einer Pressekonferenz bestätigt, dass sich die ukrainischen Goldreserven nur noch auf 0,3 Tonnen belaufen. Das ganze Gold wäre verschwunden und sie wüsste nicht wo es ist. Ja wo wohl? Bei euren amerikanischen "Freunden!"

Ach ja, was ist eigentlich mit der Rückholaktion des deutschen Goldes aus New York, was die Bundesbank mal verkündet hat? Darüber hört man gar nichts mehr. Die deutschen Prüfer hat man nicht in die Keller der Fed gelassen, die den Bestand sich anschauen wollten. Warum? Hätten sie gähnende Leere gesehen? Wie viel ist von den angeblichen 3'381 Tonnen überhaupt vorhanden?

Hier mein Wienerisch an die Bankster: "Mit dein Schmäh bist bei mir im Oasch daham!“

In der Ukraine ticken 16 Tschernobyl-Zeitbomben

von Freeman am Sonntag, 13. Dezember 2015 , unter , | Kommentare (12)



Die Katastrophe von Tschernobyl, bei der 1986 der Reaktor des Blocks 4 explodierte, gilt als bisher weltweit schwerster Unfall in einem Kernkraftwerk. Zur Erinnerung, der Grund für die Katastrophe war eine Simulation eines vollständigen Stromausfalls, was zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg und zur Explosion des Reaktors führte. Innerhalb der ersten zehn Tage nach der Explosion wurde eine Radioaktivität von mehreren Trillionen Becquerel freigesetzt und halb Europa wurde radioaktiv verseucht. Was praktisch niemand weiss, und die Wissenden völlig verschweigen, die Ukraine hat 16 Atomkraftwerke in Betrieb und jedes ist ein potentielles Tschernobyl-Desaster. Der Grund, es gibt kein Geld für die regelässige Wartung und die Anlagen verlottern.

Tschernobyl-Katastrophe 1986

Was auch ganz wenig Leute realisieren, als die Hochspannungsleitungen zur Krim am 22. November gekappt wurden, wurde auch der Strom für das Atomkraftwerk in Nikolaev in der Südukraine abgeschnitten. Das heisst, es wäre fast zu einer gleichen Katastrophe wegen Strommangel wie in Tschernobyl gekommen. Nur weil die Arbeiter des Kraftwerks schnell reagierten und den Notstrom in Gang brachten, wurde ein GAU verhindert. Die Bestrafung der Bewohner der Krim durch das Kappen der Eletrizität, hätte die Ukraine am meisten durch eine Kernschmelze, Explosion und radioaltive Verseuchung "bestraft".

Von ukrainischen Nazis gesprengte Strommasten

Ein Kernreaktor ist nichts anderes als ein Atombombe, die statt auf einem Schlag, unter kontrollierten Bedingungen langsam seine Energie freigibt. Wenn aber die Kontrolle verloren geht, wie zum Beispiel wenn kein Strom für den Kühlkreislauf und den vielen anderen Agregate und Geräten fehlt, dann wird ein Reaktor zu einer Höllenmaschine!

Aber es geht weiter. Es gibt insgesamt 16 Atomkraftwerke die in der Ukraine in Betrieb sind und jedes ist eine potenzielle Atombombe. Experten sagen, es ist ein Wunder, dass eine Katastrophe wie in Tschernobyl noch nicht passiert ist.

Vasily Volga, ein ukrainischer Politiker und gleichzeitig Experte der Atomenergie sagte:

"Als die sogenannten 'Aktivisten' die Stromleitungen kappten, konnte das südukrainische Atomkraftwerk nicht die normale Menge an Strom produzieren. Ich bekomme noch die Details über was genau passiert ist, aber was der Schichtleiter erzählt, nur die Professionalität und der Einsatz seiner Mitarbeiter verhinderte eine Katastrophe."

Das Atomkraftwerk in Nikolaev, Südukraine

Vasily Volga erklärt, Atomkraftwerke benötigen eine regelmässige preventive Wartung, um Unfälle wie in Tschernobyl zu vermeiden.

"Wir können den Reaktorkern und seinen Hilfsagregaten nicht sagen: 'Wir haben kein Geld, also arbeitet weiter und wir machen die preventive Wartung später.' Wenn die Betriebsanleitung vorschreibt, die Dichtungen in der Hauptpumpe müssen jedes Jahr gewechselt werden, dann müssen sie ausgetauscht werden."

Die Technologie der ukrainischen Atomkraftwerke stammt hauptsächlich aus Russland. Wegen der aktuellen schlechten Beziehungen und der vom Westen verhängten Sanktionen, wird die geplante preventive Wartung in den Atomkraftwerken nicht durchgeführt. Das Regime in Kiew weiss das, macht aber nichts dagegen, denn dann müsste es Moskau um Hilfe bitten. Die Junta beisst sich lieber die Zunge ab.

Ausserdem fehlt Geld und das wenig vorhandene wird nicht für die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur verwendet, sondern in Waffen und Kriegmaterial gesteckt. Daran sieht man, was für ein völlig verantwortungsloses und höchstkriminelles Regime in Kiew herrscht.

Der Westen tut auch nichts, obwohl Tschernobyl bis nach Frankreich damals ausstrahlte und jahrzehntelang keine Pilze und Wild gegessen werden durfte. Der vom Westen inszinierte Maidan-Putsch hat die Ukraine in die Katastrophe befördert und das Land ist bankrott. Kritische Infrastrukturen wie Atomkraftwerke werden verwahrlost. So ticken 16 Zeitbomben in der Ukraine, die jederzeit losgehen können!

Diese Hooligans untertützt der Westen in Kiew

von Freeman am Freitag, 11. Dezember 2015 , unter | Kommentare (11)



US-Vizepräsident Joe Biden ist ein grosser Unterstützer des kriminellen Regimes in Kiew und er war seit dem gewaltsamen Putsch schon vier Mal dort. Zuletzt vor zwei Tagen, wo er im Parlament eine Rede hielt. Diesmal kamen nicht so viele freundliche Worte aus seinem Mund, denn er kritisierte scharf die andauernde Korruption und Mangel an Rechtsstaatlichkeit im Lande. Sogar Washington hat die Nase voll von den Oligarchen und ihren korrupten Politikern, die das Land ausplündern. Biden verlangte von den ukrainischen Parlamentariern, endlich den "Krebs der Korruption" auszumerzen.

Das ist natürlich vergebens, denn aus was für einen primitiven Haufen an Hooligans das ukrainische Parlament besteht, hat man heute wieder gesehen. Die Volkszertreter haben sich wie schon so oft eine Schlägerei geliefert, während die US-Puppe Jatzenjuk eine Rede hielt. Es wurde sogar versucht, ihn vom Rednerpult zu entfernen.


Die Rauferei begann, als Oleg Barna auf das Rednerpult zuging und Jatzenjuk einen Rosenstrauss überreichte. Dann lüpfte er einfach den Premier und versuchte ihn von der Bühne zu tragen. Diese Aktion löste dann eine wilde Schlägerei aus, bis sich die Gemüter wieder beruhigten. Jatzenjuk kommentierte den Zwischenfall mit den Worten: "Es gibt eine Menge Idioten hier." Damit meint er sich auch selber.



Wie sagte mir eine Bekannte aus der Ukraine? Mit dem Maidan-Putsch hat eine Gruppe von Banditen die andere abgelöst. Nur, die vorherige Regierung von Janukowitsch war nicht so schlimm wie die jetzige. Seitdem führt die vom Westen unterstützte und an die Macht gebrachte Junta das Land in den Abgrund.

Transparancy International hat die Ukraine als das korrupteste Land der Welt eingestuft und die Wirtschaft ist im Sturzflug. Seit dem Maidan-Putsch ist das BIP von 180 Milliarden Dollar 2013 auf 129 Milliarden Dollar 2014 massiv gesunken und 2015 wird es noch tiefer liegen, mit einem Rückgang um 11,1 Prozent (Quelle).

Die Verschuldung gegenüber dem Ausland lag bereits 2014 bei 97,7 Prozent des BIP und ist dieses Jahr weiter stark angestiegen. Ratingagenturen stufen die Kreditwürdigkeit der Ukraine auf Null und es wird eine Staatspleite erwartet. Die Kredit des Westens sind in einem schwarzen Loch verschwunden und werden nie zurückgezahlt.

Die Ukraine ist völlig bankrott, aber es wird Krieg gegen die Krim, gegen Donbass und gegen die eigenen Bevölkerung geführt. Das Regime kümmert sich einen Dreck um die eigenen Menschen, sondern schaufelt nur ihre Taschen voll. In der Ukraine ist Arbeitslosigkeit, Armut, Hunger und Frieren an der Tagesordnung. Diese Katastrophe haben die EU und USA angerichtet.

Welche "humane europäischen Werte" das Regime von Poroschenko vertritt, hat man mit der Kappung der ganzen Hochspannungsleitungen gesehen, welche die Krim mit Strom versorgten. Für Wochen sassen die 2 Millionen Bewohner der Krim frierend im Dunkeln. Eiligst hat Russland eine Ersatzleitung gelegt und seit zwei Tagen funktioniert wieder die Stromversorgung, nur jetzt mit russischer Elektrizität.

Die Wasserversorgung der Krim wurde bereits vor 1 1/2 Jahren vom Nazi-Regime abgeschnitten. Na ja, dann bekommt Kiew auch keine Geld mehr für die Lieferung von Strom und Wasser. Lebensmitteltransporte wurden auch schon länger blockiert. All das ist ein krasser Verstoss gegen das Völkerrecht und die EU und USA sagen natürlich nichts, denn es sind ja ihre Schergen!

Das Kappen der Stromleitung als letzte Strafe ist das Eingeständnis, das Wohlergehen der Bevölkerung der Krim interessiert die Junta in Kiew überhaupt nicht mehr. Sie hat den Entscheid der Krimbewohner endlich akzeptiert, zu Russland gehören zu wollen. Und damit auch der Westen, der hinter dieser Marionettenregierung steht. Die Krim gehört zu Russland und deshalb wurde den Brüdern und Schwestern sofort geholfen und in die Dunkelheit Licht gebracht.

Zurück zu Joe Biden und seinem Aufruf zur Bekämpfung der Korruption in der Ukraine. Seine Glaubwürdigkeit ist völlig am Boden, denn schliesslich ist sein Sohn, Hunter Biden, im Vorstand von Burisma Holding, die grösste Gasfirma der Ukraine. Gegen den Besitzer Mykola Zlochevsky läuft ein Verfahren der britischen Behörden wegen Verdacht der Geldwäscherei. Sein Konto bei einer Londoner Bank mit 23 Millionen Dollar Guthaben wurde deshalb beschlagnahmt. Interessenskonflikt und pure Heuchelei!!!

Was machen deutsche Soldaten im Irak?

von Freeman am Donnerstag, 10. Dezember 2015 , unter , | Kommentare (9)



Was die wenigsten Deutschen wissen, es gibt ein "Einsatzkontingent" an deutschen Bundeswehrsoldaten im Nordirak. Rund 100 deutsche Panzergrenadiere sind in Erbil stationiert und am 8. Dezember besuchte Aussenminister Frank-Walter Steinmeier die Einheit. Am Tag zuvor war Steinmeier ohne Ankündigung in Bagdad eingetroffen und er versprach dem Irak deutsche Unterstützung bei der Bekämpfung der Terroristen des Islamischer Staat (IS). Er traf Staatspräsident Fuad Masum und Ministerpräsident Haider al-Abadi. Anschliessend flog er nach Erbil und Kontingentführer, Oberst Bernd Prill, stellte dem Aussenminister die unterschiedlichen Aufgaben und Aufträge der deutschen Truppe bei der Ausbildung der Peschmerga in Erbil vor.

Wo die Bundeswehr weltweit im Einsatz ist

Die Türkei stellt illegal Soldaten im Nordirak, Amerika und Deutschland auch. Die vielen "Ausbilder" der NATO müssen sich ja auf die Füsse treten, so viele sind dort. Ich kann mich erinnern, in Vietnam gab es auch zuerst amerikanische "Ausbilder", bis dann ein grosser Krieg daraus wurde. 3 Millionen Tote war die Folge.

Angeblich werden den kurdischen Zugführer und Kompaniechefs von den Deutschen Führungshilfe gegeben und taktisches Grundwissen vermittelt. Wegen der mangelnden Verständigung wird mit Bildern wie in der 1. Klasse gearbeitet. Die Bundeswehr bildet seit vergangenem Jahr Peschmerga aus – bislang 900. Bringt viel dieser Einsatz.

Flinten-Uschi besuchte vergangenen Oktober das deutsche Trainingscamp in Erbil:



Ich war lange genug Soldat und wenn ich mir die Peschmerga in diesem Bericht anschaue, dann bezweifle ich, ob das wirklich effektive Kämpfer sind. Was der deutschen Kriegsministerin hier vorgeführt wird, sieht eher wie eine Pfadfindertruppe aus. Echt peinlich.

Die Terroristen des IS müssen sich ja totlachen, wenn diese Amateure gegen sie antreten. Vielleicht ist das ja die Taktik der Peschmerga, den Tod des Gegners durch einen Lachanfall zu bewirken. Paintballspieler "kämpfen" sogar besser.

Die Bundeswehr hat auch einen Toten dort zu verzeichnen. Am 23. September gegen 8.50 Uhr Ortszeit wurde der Kontingentführer des Deutschen Einsatzkontingents Ausbildungsunterstützung Nordirak, Oberst Stephan Spöttel, tot in seinem Hotelzimmer im Hotel "Cristal" in Erbil aufgefunden. Todesursache unbekannt.

In der folgenden Grafik sieht man, in welchen Ländern die Bundeswehr überall im Nahen Osten im Einsatz ist. Zu beachten ist, in Syrien sind auch deutsche Soldaten im "Anti-Terror-Einsatz". Geh zur Bundeswehr und sehe die Welt durch ein Zielfernrohr:


Ich bezweifle, ob "Bundeswehr" noch der richtige Name für die deutsche Armee ist. Was haben die weltweiten Einsätze mit "Verteidigung" zu tun? Ach so, richtig, Deutschland wird nicht nur am Hindukusch verteidigt, sondern auch im Balkan, Mittelmeer, Nahe Osten, Asien, Ostafrika, Westafrika und Indischer Ozean. So weit weg wahr nicht mal die Wehrmacht unterwegs!

Welcher Staatsführer ist der grösste Lügner 2015?

von Freeman am Mittwoch, 9. Dezember 2015 , unter | Kommentare (22)



Das Jahr geht bald zu Ende und deshalb möchte ich gerne von Euch wissen, welcher Staatsführer war Eurer Meinung nach 2015 der grösste Lügner? Wer hat uns am meisten angelogen? Ihr könnt Euren "Favoriten" wählen.

"Politische Sprache ist dazu geschaffen, Lügen wahrhaft und Mord respektabel klingen zu lassen." George Orwell


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DIE UMFRAGE IST NACH 24 STUNDEN BEENDET!

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Über 3000 ASR-Leser aus 40 Ländern haben abgestimmt. Hier das Ergebnis:


Die grössten Lügner sind:

Merkel, Obama und Erdoğan, gefolgt von Netanjahu und Poroschenko.

Ihr habt Angela Merkel als die Nummer 1 Lügnerin des Jahres 2015 gewählt.

Deshalb hat das Time Magazine sie gerade zur Person des Jahres bestimmt:


Es ist alles auf den Kopf gestellt, so wie Orwell sagte:

Krieg ist Frieden und die Lüge ist die Wahrheit!

Türkei hat einen Militärflughafen im Nordirak

von Freeman am Dienstag, 8. Dezember 2015 , unter , | Kommentare (12)



Die Türkei ist nicht nur mit Soldaten und Panzern in den Nordirak eingedrungen, wie ich hier berichtet habe, sondern hat schon vor mehr als einem Jahr eine Luftwaffenbasis dort ohne Erlaubnis der Zentralregierung in Bagdad gebaut. Aufnahmen zeigen, wie der Flughafen von "Bamerne" mit Baggern und Planierraupen ausgebaut und erneuert wurde. Bamerne liegt unmittelbar an der irakischen-türkischen Grenze, nördlich von Mossul.










Offiziell laut Ankara bekämpft man von dort aus mit Kampfjets und Helikoptern die PKK auf der irakischen Seite der Grenze.

Der Bau einer Luftwaffenbasis auf irakischen Territorium und die militärische Nutzung ist eine noch krassere Verletzung der Souveränität des Irak, als bereits mit dem Einmarsch von Soldaten geschehen. Das ist ganz klar eine Annexion von irakischem Territorium.

Wie überempfindlich reagiert aber die türkische Regierung, wenn sich syrische oder russische Flugzeuge nur der Grenze nähern? Und dann der Abschuss wegen 17 Sekunden??? Doppelmoral ist eine völlige Untertreibung dieser völkerrechtswidrigen Besetzung des Irak.

Man stelle sich den umgekehrten Fall vor, Syrien oder Irak würden in die Türkei einmarschieren, um die Ausbildungslager der ISIS-Terroristen die sich in der Südtürkei befinden zu bekämpfen. Das Geschrei des Westen wäre ohrenbetäubend und ein Kriegsgrund!

Ach, hab vergessen, NATO-Mitglieder wie die Türkei geniessen Immunität vor dem Völkerrecht und der UN-Charta. Dürfen machen was sie wollen. Da gibt's noch ein Ding, dass diese völlige Immunität geniesst und einen Freipass hat. Wie heisst dieses Konstrukt schon wieder? Die einzige Demokratie im Nahen Osten mit der "humanintärsten Armee" der Welt. Genau!

US-Koalition bombardiert syrisches Militär

von Freeman am Montag, 7. Dezember 2015 , unter , , | Kommentare (29)



Statt wie von Obama am Sonntag Abend bei seiner Rede an die Nation angekündigt, den Krieg gegen den Islamischen Staat jetzt endlich wirklich durchzuführen, haben Flugzeuge der von den USA angeführten westlichen Koalition eine Einheit der syrischen Armee angegriffen. Dabei kamen drei syrische Soldaten ums Leben, 13 wurden verletzt, zahlreiche Fahrzeuge zerstört und ein Munitionslager ging in die Luft. Der Luftangriff soll sich in Deir Ezzor im Osten Syriens abgespielt haben.


Ein Vertreter der syrischen Regierung bestätigte den Angriff und sagte: "Der Luftangriff hat ein Munitionsdepot getroffen, dass der syrischen Armee in Deir Ezzor gehört. Laut unseren Informationen sind drei Soldaten getötet worden, 13 wurden verletzt. Drei gepanzerte Fahrzeuge und vier Militärfahrzeuge wurden auch zerstört. Das war das Werk der von den USA angeführten Koalition", sagte der Sprecher.

Das syrische Aussenministerium hat einen offiziellen Protest beim UN-Sicherheitsrat eingereicht. Kampfflugzeuge der von den USA angeführten Koalition sollen neun Raketen auf das Lager der syrischen Armee abgefeuert haben.

"Syrien verurteilt aufs schärfste den Akt der Aggression durch die von den USA angeführte Koalition, welche die UN-Charta und die darin enthaltenen Ziele und Prinzipien verletzen. Das Aussenministerium hat einen Brief dem UN-Generalsekräter und dem UN-Sicherheitsrat übergeben", sagte ein Sprecher des syrischen Aussenministeriums.

So sieht der angerichtete Schaden nach dem Angriff aus


Es handelt sich um den ersten Fall, indem die sogenannte Antiterror-Koalition syrische Truppen in Syrien angreift. Vielleicht ist das jetzt die neue Taktik des Westens, um die russischen Erfolge in der Luft und die Rückeroberung von Gebieten von den Terroristen durch die syrische Armee am Boden zu verhindern. Sicher wird Washington wie üblich den Vorfall ganz abstreiten oder als "bedauerlichen Fehler" abtun.

Das Gebiet von Deir Ezzor ist für den Islamischen Staat strategisch und wirtschaftlich sehr wichtig, denn dort befinden sich die Ölfelder, aus denen der IS das Öl stielt und dann in die Türkei verkauft. Sieht so aus, wie wenn Washington verhindern will, dass die syrische Armee die ISIS vertreibt und die Ölfelder zurückholt, um damit dem IS die Einnahmequelle abzuschneiden.

An Stelle von Assad würde ich jetzt Moskau bitten, jede Maschine, die nicht zur russischen oder syrischen Luftwaffe gehört, mit dem S400 Luftabwehrsystem vom Himmel zu holen und eine Flugverbotszone durchzusetzen. Fremde Maschinen haben überhaupt nichts im syrischen Luftraum zu suchen. Der Westen begeht eine eklatante, völkerrechtswidrige und verbrecherische Verletzung der Souveränität Syriens, in dem die Kriegshetzer meinen, ihre Kampfjets einfach ohne Erlaubnis über Syrien schicken zu können.

Hier meine Botschaft an alle Briten und Deutschen: Dafür haben das britische und auch das deutsche Parlament vergangene Woche mit JA gestimmt. Mit Bombern nicht den IS zu bekämpfen, sondern die syrische Armee. Ihr werdet von Euren Regime und Volkszertretern voll verarscht, belogen und betrogen. Es geht nicht um den Kampf gegen den Islamischen Staat, ist es noch nie gegangen, sondern um die Regierung von Bashar al-Assad zu eliminieren. Jetzt greift man die syrische Armee direkt an.

Alleine die Behauptung des britischen Premier David Cameron letzte Woche, es gebe 70'000 "gemässigte Kämpfer" der Freien Syrischen Armee in Syrien, mit denen die Briten kooperieren könnten, ist eine unverschämte Lüge. Es gibt nicht einmal 700, wenn überhaupt welche. Lügen, nichts als Lügen, um Interventionen begründen zu können.

Was für ein Theater hat der Westen gemacht und Russland falsch beschuldigt, in die Ukraine einmarschiert zu sein, um es erobern zu wollen. Alles erfunden, erstunken und erlogen. Was machen aber die NATO-Staaten und ihre Komplizen selber und schon lange? Greifen ein arabisches Land nach dem anderen an, verwandeln sie in Trümmerhaufen, aus denen dann Flüchtlingsströme resultieren.

Ohne den vom Westen angezettelten Konflikt in Syrien, um einen "Regimewechsel" in Damaskus durchzuführen, gebe es keine Millionen von syrischen Flüchtlinge. Es gebe auch auch keine Kriegsflüchtlinge aus Afghanistan, Irak und Libyen, alles Länder die vom Westen mit flächendeckender Bombardierung beglückt wurden. Was ist eigentlich mit Euch los? Diese Kriege wurden und werden in Eurem Namen geführt. Wer nichts dagegen unternimmt, ist an Kriegsverbrechen mitschuldig!!!

Washington bestätigt - Türkei kauft IS-Öl

von Freeman am Sonntag, 6. Dezember 2015 , unter , | Kommentare (16)



Am Mittwoch habe ich aufgezeigt, wie das gestohlene IS-Öl in die Türkei gelangt und wer es kauft. Auch das russische Verteidigungsministerium hat mittlerweile die Routen der Öltransporte von Syrien in die Türkei mit Beweisen belegt, einschliesslich Photos, die mit Satelliten, Drohnen und Flugzeugen gemacht wurden. Washington hat bisher den Ölschmuggel bestritten, aber am Freitag hat ein Vertreter des US-Aussenministerium endlich zugegeben, IS-Öl gelangt mit Tanklastwagen in die Türkei. Es wurde nur gesagt, es handelt sich um "geringe" Mengen. Der Beweis, die Türkei ist im Handel mit gestohlenen Öl sehr stark involviert, ist aber der illegale Einmarsch türkischer Truppen und Panzer in den Irak genau dorthin, wo ich aufgezeigt habe, der Schmuggelhandel in der Nähe der Grenze und der vom IS besetzten Stadt Mossul stattfindet. Egal was Ankara als Begründung für die völkerrechtswidrige Grenzverletzung erzählt, von wegen "Ausbildung" der Kurden, mit dem Militäreinsatz geht es um die Sicherung der türkischen Ölinteressen.

Türkische Soldaten und Panzer sind in den Irak eingedrungen

Der Koordinator für Internationale Energiewirtschaft im US-Aussenministerium, Amos Hochstein, sagte gegenüber der Presse am Freitag, die Menge an Öl, die vom Islamischen Staat in die Türkei geschmuggelt wird, ist wirtschaftlich unbedeutend, nachdem Washington mit den russischen Beweisen konfrontiert wurde, hunderte Öltanklastwagen fahren in langen Kolonnen von und zur türkischen Grenze.

"Die Menge an Öl die geschmuggelt wird, ist sehr niedrig, ist mit der Zeit weniger geworden und ist volumenmässig bedeutungslos - beides, Volumen an Öl und Volumen an Einnahmen", sagte Hochstein. "Ich glaube nicht, dass es einen signifikanten Schmuggel zwischen den von den ISIS kontrollierten Gebieten und der Türkei mit Öl gibt", fügte er hinzu.

Immerhin wurde Washington jetzt gezwungen, einen Transport von IS-Öl in die Türkei zuzugeben, wenn auch bagatellisiert. Die Aufnahmen der kilometerlangen Ölpipeline auf Rädern wird dabei ignoriert. Auch wenn es so wäre, seit wann ist ein "kleiner" Diebstahl und Schmuggel strafrechtlich gesehen nicht Diebstahl und Schmuggel?

Aber die Beweise sind erdrückend, es findet eine grosse und signifikante Menge an Ölschmuggel statt. Washington und Ankara lügen wieder wie üblich. Wie wenn 200'000 Fass Öl und 8,6 Millionen Dollar pro Tag für den IS "bedeutungslos" wären.

Die offizielle Begründung für den aktuellen Einmarsch von türkischen Truppen in den Irak soll die Ausbildung der kurdischen Peschmerga sein. Die offiziell 150 Soldaten plus zwei Dutzend Panzer und Artillerie sollen gleichzeitig zum Schutz einer permanente Basis in der Bashiqa Region von Mossul dienen. Laut der türkischen Zeitung Hurriyt sollen es aber 600 und laut CNN Turk 1'200 Soldaten sein.

Im folgenden Video sieht man, wie ein Sattelschlepper nach dem anderen türkische Panzer über die Grenze in den Irak bringt:



Das heisst, das türkische Militär verletzt nicht nur mit der Invasion die Souveränität des Staates Irak, sondern nistet sich mit einem Stützpunkt ein. Ist das kein massiver Völkerrechtsbruch? War da nicht gerade ein riesen Geschrei aus Ankara, von wegen Luftraumverletzung der Russen wegen 17 Sekunden, und deswegen wurde eine Su-24 abgeschossen und zwei Militärangehörige getötet?

Die Vereinbarung über die Stationierung von türkischen Truppen im Irak wurde zwischen Massoud Barzani der Kurdischen Regionalregierung (KRG) und dem türkischen Aussenminister Mevlüt Çavuşoğlu unterzeichnet, als dieser den Nordirak am 4. November besuchte. Beide ignorieren dabei die Souveränität des Irak.

Deshalb hat der irakische Aussenminister am Samstag den türkischen Botschafter einbestellt und verlangt, die Türkei muss sofort seine Truppen aus dem Nordirak abziehen. Der Minister sagte, die türkischen Streitkräfte wären ohne Wissen und Erlaubnis der Zentralregierung in Bagdad eingedrungen und sie betrachten die Präsenz als "feindlicher Akt".

Der irakische Premierminister Haider al-Abadi sagte:

"Die irakische Regierung verlangt von der Türkei, den sofortigen Rückzug aus irakischem Territorium. Wir habe die Bestätigung, türkische Kräfte, ein gepanzertes Regiment mit zahlreichen Panzern und Artillerie, sind auf irakisches Territorium eingedrungen, um angeblich irakische Gruppen auszubilden. Dieses Eindringen betrachten wir als ernsthafte Verletzung der irakischen Souveränität."

Der Präsident des Irak, Fouad Massoum, hat bereits vorher den Einmarsch als "Verletzung des internationalen Rechts" beschrieben und die Türkei aufgefordert, sich zurückzuziehen. Sollte das nicht innerhalb 48 Stunden passieren, will Bagdad den UN-Sicherheitsrat einschalten. Die irakische Regierung erwägt sogar, einen Militäreinsatz durchzuführen, um sein Territorium von den türkischen Invasoren zu befreien.

Typisch ist wieder, Ankara schreit wie ein Baby bei jeder angeblichen Verletzung der Grenze und läuft weinend zur NATO-Mutti, aber selber wird ständig die Grenze zu den Nachbarn Syrien und Irak massiv verletzt.

Obama hat auf den Abschuss der Su-24 mit den Worten reagiert, die Türkei hat das Recht sich zu verteidigen, also Eindringlinge abzuwehren. Haben Syrien und Irak dieses Recht nicht auch?

Wieso ist es in Ordnung, wenn Ankara Soldaten in den Irak schickt und sogar eine Basis dort errichtet? Spielt doch gar keine Rolle was dieser Verräter Barzani, der für die Zionisten arbeitet, zwischen der KRG und Ankara vereinbart hat und es "nur" um Ausbildung gehen soll. Sein Vater wurde schon als Agent vom Mossad rekrutiert, um in Kurdistan für israelische Interessen zu arbeiten.

Klar ist, dass die KRG und die türkische Regierung im illegalen Schmuggel von IS-Öl gemeinsam involviert sind und das IS-Öl als kurdisches Öl deklarieren. Die türkischen Truppen haben sich genau dort auf irakischen Gebiet mit Panzern aufgestellt, wo die Schmuggelroute und der Öltransport mit Tanklastwagen vom IS besetzten Mossul nach Zakho nahe der Grenze durchläuft. Man muss annehmen, als Schutz der wirtschaftlichen Interessen.

Die Arabische Liga hat die Verlegung von türkischen Truppen in den Nordirak scharf verurteilt. Der Generalsekretär der aus 22 Mitgliedern bestehenden Union arabischer Staaten, Nabil Elaraby, nannte das Eindringen der türkischen Soldaten und Waffen eine "eklatante Intervention". Auch der Iran hat die Türkei kritisiert. Der Vizeaussenminister Amir Abdallahaan sagte, es wäre ein schwerer Fehler seitens der Türkei.

So viel zur "Null-Probleme"-Politik mit den Nachbarn des früheren Aussenministers und heutigen Premiers Ahmet Davutoglu, die in Trümmern liegt und zur "NUR-PROBLEME"-Politik vom Regime in Ankara verwandelt wurde. Mit allen Staaten rund um die Türkei gibt es grossen Ärger und ein schlechtes Verhältnis. Mit Griechenland, Zypern, Syrien, Irak, Iran, Armenien und Russland. Für Erdogan sind alle schuld, nur nicht er selber.

Damaskus - Bombenangriffe des Westens illegal

von Freeman am Donnerstag, 3. Dezember 2015 , unter , , | Kommentare (29)



Die Arroganz mit der die westlichen Regierungen selbstherrlich entscheiden, in den syrischen Luftraum einzudringen und Bombenangriffe durchzuführen, ist ein massiver Bruch des internationalen Rechts und eine Verletzung der Souveränität Syriens. Es gibt auch kein UN-Mandat für diese Handlungen. Laut Völkerrecht und UN-Charta, ist ein kriegerischer Akt, und um das handelt es sich hier, ausschliesslich mit einem Beschluss des UN-Sicherheitsrates erlaubt. Oder, wenn die legitime Regierung eine Einladung ausspricht.

Britischer Tornado bei der Landung in Akrotiri, Zypern

Deshalb dürfen sich legal nur die Luftwaffen Syriens und Russlands im syrischen Luftraum aufhalten und die Terroristen bekämpfen. Das gleiche gilt für Bodentruppen. Das Eindringen der amerikanischen Luftwaffe schon seit Jahren, und die aktuellen Beschlüsse der französischen, britischen und auch deutschen Regierungen, ebenfalls Syrien bombardieren oder "aufklären" zu wollen, ist ungeheuerlich! Es spielt gar keine Rolle, wie die Motive lauten, angeblichen die ISIS zu bekämpfen. Die syrische Regierung hat es ihnen nicht erlaubt.

Das ist auch heute wieder in den syrischen Medien so zum Ausdruck gekommen. "Die Entscheidung des britischen Parlaments, die Luftangriffe gegen den IS in Syrien fortzusetzen, ist ein Verstoss gegen das Völkerrecht", sagte Damaskus.

Die syrische Zeitung Al-Baath schreibt, Premierminister David Cameron führt damit eine "PR-Kampagne" in Unterstützung einer "US geführten Show unter Verletzung der UN-Charta".

Show ist das richtige Wort, denn mehr als eine vorgetäuschte Bekämpfung der ISIS haben die Amerikaner seit zwei Jahren nicht gemacht.

Al-Thawra, eine weitere offizielle syrische Zeitung sagt, Cameron und das britische Unterhaus, "setzen sich über internationale Legitimität hinweg, wie immer."

Kaum war der Beschluss der britischen Regierung vom Parlament genehmigt, flogen vier Tornados von der britischen Luftwaffenbasis auf Zypern los, um angeblich Stellungen des IS in Syrien zu bombardieren.

Ist das jetzt keine Luftraumverletzung der Briten? Die Türkei und NATO regen sich über eine angebliche 17 Sekunden dauernde russische "Verletzung" fürchterliche auf und die Su-24 wurde ohne Grund über syrischem Territorium abgeschossen.

Obama sagte darauf, die Türkei hat das Recht sich zu verteidigen. Ach wirklich? Was ist mit umgekehrt? Darf Syrien seinen Luftraum gegen fremde Eindringlinge nicht verteidigen? Müssen die Syrer einfach dulden, das sämtliche westliche Luftwaffen über ihre Köpfe rumfliegen und das Land bombardieren?

Ach ich Dummerchen hab vergessen, der Westen und natürlich auch Israel sind ja "die Guten", können machen was sie wollen und der Zweck heiligt die Mittel. Das Motto lautet: Was kümmert uns Völkerrecht und die Souveränität von Staaten? Wir bomben wo und wann wir wollen.

Der britische Verteidigungsminister Michael Fallon behauptete nach der Rückkehr der Bomber ganz stolz, die Bombenangriffe der Royal Air Force (RAF) gegen den IS, waren "ein schwerer Schlag" gegen die Finanzierung der Terrorgruppe.

Wie schwer kann dieser "Schlag" schon gewesen sein, wenn laut BBC von den vier uralten Tornados, zwei mit ihren Bomben an Bord wieder zurückkamen? Dann muss die RAF unheimliche Zerstörungskraft an den Tag gelegt haben, mit zwei Bombern und einem Angriff mehr erreicht haben, als die US Air Force in zwei Jahren.

Die Syrer haben völlig recht, von einer PR-Aktion der Briten zu sprechen. Speziell, wo Fallon dann noch hinzufügte, die Luftangriffe gegen die Extremisten werden wahrscheinlich über Jahre andauern. "Das wird nicht schnell gehen", sagte er.

Hallo, was denn nun???

Wenn der heutige Angriff ein schwerer Schlag war, warum muss dann die RAF noch jahrelang weiter bomben?

Dann meine Frage an das Bundesregime in Berlin: Warum soll die Bundeswehr jetzt auch noch mit "Aufklärung" illegal über Syrien fliegen? Die russische Militärführung hat doch genügend Luft- und Satellitenaufnahmen über die Stellungen der ISIS ins Internet gestellt. Kann man einfach googeln.

Ist es nicht interessant, wie erst nach dem G20-Gipfel in Antalya, wo Präsident Putin Beweise vorlegte, aus 40 Ländern erhält der IS finanzielle Unterstützung, und er Aufnahmen der Tausenden Tanklastwagen zeigte, die eine rollende Pipeline mit gestohlenem Öl aus Syrien in die Türkei darstellen, fing der Aktionismus des Westens plötzlich an.

Erst als die russische Luftwaffe vormachte, wie schnell und effektiv sie die Terroristen bekämpft, springen alle auf den Zug und wollen auch mitmischen und ihre Lorbeeren holen. Offensichtlich will man den Sieg über den IS nicht alleine den Russen überlassen. Denn wenn die so weitermachen, haben sie Syrien bald vom Ungeziefer befreit.

David Cameron hat dem britischen Parlament als Begründung für die Luftschläge gesagt, es gebe mindestens 70'000 Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA), mit denen die Briten die Angriffe gegen die ISIS koordinieren könnten. Wie bitte? Jetzt weiss ich, der Typ sieht Geister und ist nicht zurechnungsfähig, denn eine FSA in nennenswerte Form gibt es nicht.

Wenn es wirklich 70'000 Kämpfer der FSA gebe, oder überhaupt irgendwelcher Oppositionskräfte in dieser Grössenordnung, hätten sie schon längst Damaskus erobert, Bashar al-Assad aus dem Amt gefegt und ganz Syrien übernommen.

David Camerons "Freie Syrische Geisterarmee"

Nicht seit Hitler General Walther Wenck den Befehl gab, die nicht mehr existierende 12. Armee zu seiner Rettung vor der Roten Armee nach Berlin zu schicken, hat ein europäischer "Führer" im Delirium über Geisterarmeen daher gefaselt.

Von wegen 70'000!!! Cameron lügt genauso wie sein Vorgänger Tony Blair, um wieder ein Land angreifen zu können. Was nehmen britische Premierminister zu sich, dass sie immer so kriegsgeil sind? KRIAGRA?

Dann die Trennung in gemässigte und nicht gemässigte Kämpfer ist völlig gelogen und reine Fantasie. Jeder der eine Kalaschnikow in Syrien in der Hand hält und keine syrische Armeeuniform trägt, ist ein Terrorist und damit legitimes Ziel.

Präsident Putin hat bei seiner Ansprache zur Lage der Nation am Donnerstag gesagt, Allah hat die regierende Clique in der Türkei bestraft und sie um den Verstand gebracht. Nur so kann er sich das kriminelle Vorgehen Ankaras erklären. Die Cliquen in al-Quds, Washington, London, Paris und Berlin haben schon lange den Verstand verloren und gehören eingeliefert.

Jetzt beteiligt sich Deutschland wieder an einem völkerechtlich illegalen und Grundgesetzt brechenden Krieg, schicken 1'200 Soldaten in den Nahen Osten, und die Bundesschlafschafe machen nichts dagegen. Ihr habt wirklich das Merkel verdient!

An wen verkauft der IS das Öl?

von Freeman am Mittwoch, 2. Dezember 2015 , unter , , , | Kommentare (33)



Nach einigen aufwendigen Recherchen ist mir jetzt klar, warum die westlichen Mainshitmedien und die Volkszertreter kaum die Frage stellen, wer kauft das vom Islamischen Staat gestohlene syrische und irakische Öl und wie gelangt es überhaupt an die Käufer? Es sind sehr viele Parteien involviert, die von diesem illegalen Geschäft und von der Hehlerei mit gestohlener Ware profitieren und damit viel Geld machen. Der Hauptgrund aber für das Schweigen des Westen ist die Tatsache, jetzt haltet euch fest, das IS-Öl landet in Israel. Ja, wird für den Eigenbedarf benutzt und auch nach Europa verkauft, wo es dann an unseren Tankstellen in unsere Autos gefüllt wird. Aber alles der Reihe nach, angefangen mit etwas Vorgeschichte.

Ein Tanklastwagen wird in Dei Ezzor mit gestohlenen Öl gefüllt

Am 28. November 2013 reisten Nechirvan Barzabi, der Premierminister der Irakisch-Kurdischen Regionalregierung (KRG), sein Vizepremier Imad Ahmed und der Minister für Naturressourcen, Ashti Hawrami, nach Ankara und trafen dort den damaligen türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan und den Minister für Energie, Taner Yildiz. Es wurde eine Vereinbarung zwischen der Türkei und KRG unterzeichnet, über den Export von Öl und Gas aus dem kurdischen Nordirak in die Türkei. Die Zentralregierung des Irak in Bagdad sollte auch ihren Anteil an den Einnahmen dabei bekommen.

Bereits 2012 wurde mit dem Bau der Erbil-Türkei-Pipline begonnen, die für den Transit des Öl und Gas aus dem Nordirak an die türkische Küste vorgesehen ist, zum Verladehafen Ceyhan am Mittelmeer. Erbil ist die Hauptstadt und zugleich auch der Sitz der Regierung der Autonomen Region Kurdistan im Irak. Zudem ist Erbil die Hauptstadt des gleichnamigen Gouvernements Erbil und Wirtschafts- und Handelszentrum Kurdistans.

Mit der oben genannten Vereinbarung zwischen der Türkei und den Kurden, wurde der Export von nordirakischen Öl und Gas sozusagen "legalisiert" und Kurdistan bekam einen eigenen Weg, Öl direkt zu exportieren. Anfang 2014 wurde die Pipeline von der britischen Firma Genel Energy Plc in Betrieb genommen. Sie hat eine Kapazität von 10 bis 12 Millionen Fass pro Monat.

Die Genel Energy ist an der Londoner Börse gelistet und hat seine Zentrale in London, sowie Produktionsbüros in Ankara und Erbil. Die Firma ist der grösste unabhängige Ölproduzent und grösste Besitzer von Ölreserven in der kurdischen Region des Irak. Chef der Firma ist Tony Hayward, formals Chef von BP, der wegen der Deepwater Horizon Katastrophe im Golf von Mexiko gefeuert wurde.

Jetzt dürft ihr drei Mal raten, wer im Vorstand von Genel Energy sitzt und wer der Hauptinvestor ist? Es ist Nathaniel Rothschild, Sohn des britischen Bankiers Jacob Rothschild, der wiederum ein enger Freund von Henry Kissinger ist.


Jacob Rothschild ist an der Genie Energy beteiligt, die 2013 das Recht bekam, am südlichen Teil der von Israel besetzten und zu Syrien gehörenden Golanhöhen nach Öl zu suchen. Am 7. Oktober verkündete Genie Energy, sie hätten durch Probebohrungen ein grosses Ölvorkommen gefunden, welches in die Milliarden von Fass gehen soll.

Im August 2015 brachte die Financial Times einen Bericht heraus in dem steht, Israel bezieht bis zu dreiviertel seines Ölbedarfs aus dem irakischen Kurdistan. Geliefert wird das Öl mit Tankschiffen vom türkischen Hafen von Ceyhan zum israelischen Hafen von Ashod. Die israelische Zeitung The Jerusalem Post brachte die gleiche Meldung und schrieb damals:

"Zwischen Mai und 11. August wurden 19 Millionen Fass Öl von Kurdistan nach Israel importiert, was 1 Milliarde Dollar entspricht. Israel hat einen Bedarf von 240'000 Fass pro Tag, das kurdische Öl macht demnach 77 Prozent des israelischen Öl in dieser Zeitspanne aus.

Die KRG sagt nicht, ob sie das Öl 'direkt oder indirekt' an Israel verkauft, obwohl ein kurdischer Berater sagte, 'wir kümmern uns nicht darum, wo das Öl hingeht, nachdem wir es den Händlern geliefert haben. Unsere Priorität lautet, Cash zu erhalten, um die Peshmerga im Kampf gegen die ISIS zu finanzieren und um die Gehälter der Beamten zu bezahlen.

Der Rest des israelischen Ölbedarfs wird Berichten nach von Russland, Aserbaidschan und Kasachstan gedeckt, obwohl Israel keine offizielle Information darüber herausgibt.
"

Die JPost schreibt dann abschliessend: "Kurdistans Anteil am internationalen Markt wächst, weil Italien, Griechenland und Frankreich auch mehr und mehr Öl von den Kurden beziehen."

Um zu rekapitulieren, wir wissen jetzt, die Türkei und das irakische Kurdistan haben einen Vertrag abgeschlossen, über den Export von irakischen Öl in die Türkei. Das Öl kommt über eine Pipeline an die Küste, an der Nathaniel Rothschild Mitbesitzer ist. Danach wird es von den türkischen Häfen Ceyhan, Mersin und Dortyol aus verschifft. Ein Grossteil geht nach Israel, wird aber auch von europäischen Ländern gekauft.

Was aber seit einiger Zeit passiert, das von der ISIS gestohlene syrische und irakische Öl wird unter der Deckung dieser Vereinbarung zwischen den Kurden und Türken exportiert. Es wird als kurdisches Öl deklariert und gelangt so in die Türkei. Dreh und Angelpunkt bei dem illegalen Handel mit gestohlenen Öl sind die Grenzstädte Zahko auf irakisch-kurdischer Seite und Silopi auf türkischer.

Alle beteiligten auf beiden Seiten der Grenze wissen, es handelt sich um "IS-Öl", werden aber mit Schmiergeld bestochen, um die Augen zu schliessen.

Das syrische Öl wird aus den Quellen rund um Dei Ezzor mit Tausenden von Tanklastwagen zur Grenzstadt Zahko transportiert und das irakische Öl von Mossul nach Zahko. Die Städte und Regionen von Dei Ezzor und Mossul stehen unter der Kontrolle der ISIS.

Der Islamische Staat verkauft das irakische und syrische Öl zu einem sehr niedrigen Preis an kurdische und türkische Schmuggelbanden, die es auf Papier als Öl der kurdischen Regionalregierung deklarieren. Es gelangt dann "legal" in die Türkei, von wo es durch Mittelsmännern nach Israel gebracht wird.

Auf die Tatsache angesprochen, "ihr Öl" landet in Israel, sagen Vertreter des IS, sie verkaufen es nicht mit Absicht dorthin, sondern dafür sind die Agenten entlang der ganzen Transportroute verantwortlich, die es auf den internationalen Markt bringen.

Die von IS besetzten Ölfelder produzieren sieben bis acht Stunden am Tag und die Produktion wird von irakischen Arbeitern und Technikern aufrechterhalten, die schon vorher den Betrieb durchführten und jetzt unter Zwang der ISIS arbeiten. Deren Familien Vorort werden als Geiseln gehalten.

Es stellt sich daraus die Frage, warum das US-Militär und die von Washington geführte Antiterrorkoalition NICHT die Ölförderanlagen des IS bombardiert und damit die Einnahmequelle für die Terroristen stoppt? Die Antwort des US-Regimes lautet, weil man Umweltschäden durch die Zerstörung der Anlagen befürchtet. Eine lächerlich Ausrede!

Das sind die über 1'000 IS-Tanklastwagen, welche
die Amerikaner seit 2 Jahren nicht finden

Nachdem das Öl gefördert und in Tanklastwagen gefüllt wird, fahren diese nach Zakho, 88 Kilometer nördlich von Mossul. In der Grenzstadt Zakho kommen die IS-Tanklastwagen in Kolonnen von bis zu 100 an und sie werden von den Schmuggelbanden in Empfang genommen, eine Mischung aus syrischen und irakischen Kurden, plus einigen Türken.

Vertreter des IS verkaufen das Öl in einer Versteigerung an den Meistbietenden, denn die Konkurrenz unter den Schmuggelbanden ist gross. Oft kommt es zu Morden unter den Banden. Der höchste Bieter zahlt zwischen 10 bis 25 Prozent des Kaufpreises in Bar - in US-Dollar - an den IS. Der Rest wird später auf türkische Bankkonten eingezahlt.

Die Lastwagenfahrer übergeben die Fahrzeuge an türkische Kollegen, die entsprechende Genehmigungen und Exportpapiere besitzen, um die Grenze in die Türkei passieren zu können. Die ursprünglichen Fahrer bekommen leere Tanklastwagen und fahren zurück in das vom IS kontrollierte Gebiet.

Vor der Grenzüberquerung laden die Schmuggelbanden das Rohöl in rudimentäre Raffinerien um, wo das Öl aufgeheizt und einen einfachen Prozess durchläuft. Dann wird es wieder aufgeladen und über die Grenzstation Ibrahim Khalil in die Türkei gebracht.

Der Grund für diese "Raffinierung" ist, weil die türkischen Behörden kein Rohöl über die Grenze erlauben, wenn es nicht direkt von der irakischen Regierung genehmigt wird. Die grobe Verarbeitung ermöglicht es Papiere zu bekommen, die das Öl als Öl-Nebenprodukt deklarieren, was über die Grenze darf.

Die türkischen Grenzbeamten erhalten hohe Summen an Bestechungsgeld von den Schmuggelbanden, damit der Grenzübertritt reibungslos funktioniert. Wenn in der Türkei angelangt, fahren die Tanklastwagen nach Silopi, wo wieder andere Aufkäufer warten. Wie zum Beispiel, der grösste Ölhändler mit Namen Hajji Farid.

Farid hat eine griechische und israelische doppelte Staatsbürgerschaft und ist der "Boss" des Ölhandels in Silopi. Er wird von schwerbewaffneten Bodyguards beschützt. Farid ist Besitzer einer Import-Export-Lizenz und er vermittelt die Geschäfte zwischen den Schmuggelbanden und den Ölfirmen, die das Öl nach Israel transportieren.

Einmal in der Türkei angelangt, ist das "IS-Öl" nicht mehr vom Öl der kurdischen Regionalregierung unterscheidbar, da beide unter der Bezeichnung "illegal", "Quelle unbekannt" oder "nicht lizenziert" laufen. Das heisst, die Firmen die KRG-Öl kaufen, kaufen auch das geschmuggelte "IS-Öl".

Wenn das Öl in Israel ankommt, wird es an Mittelmeerländer als "legales Öl" weiterverkauft, wo in Raffinerien die verschiedenen Endprodukte für die Verbraucher produziert werden. Israel selber hat keine eigenen Raffinerien und kauft die Endprodukte dann zurück.

Das meiste Öl wird an eine italienische Raffinerie verkauft, wo es dann nach der Verarbeitung als Benzin und Diesel in den europäischen Tankstellen landet. Der attraktive niedrige Preis macht das Geschäft lukrativ, obwohl alle wissen, es handelt sich um gestohlenes Öl der Terroristen, die sich damit finanzieren.

Israel ist der grösste Vermarkter von "IS-Öl" geworden. Ohne ihre aktive Beteiligung am Aufkauf und am Export, würde das Öl nur zwischen Irak, Syrien und der Türkei kursieren. Nur durch israelische Händler kommt es "legal" auf den internationalen Markt.

Wie bekommt der IS das Geld für das Öl und was passiert damit?

Wie oben erwähnt, erhält der IS bis zu 25 Prozent der Kaufsumme in Bar von den Schmuggelbanden. Den Restbetrag zahlen die Ölhändler auf Konten von anonymen Personen und Firmen bei türkischen Privatbanken ein. Das Geld wird dann über Geldwechsler in Bargeld umgewandelt und landet dann in Mossul und Raqqa, die "Hauptstädte" des IS im Irak und Syrien.

Mit dem Geld auf den Bankkonten werden auch Waren gekauft, die in die vom IS kontrollierten Gebiete importiert werden. Ein Teil der Waren werden dann verkauft und so in Bargeld umgewandelt. Andere Waren werden für den Eigenverbrauch benötigt. So finanziert sich der Islamische Staat.

Wie wir aus den Berichten von Jürgen Todenhöfer wissen, der den Islamischen Staat besuchte, prahlt der IS damit, Waffen und Munition von den sogenannten gemässigten Terroristen und von den Kurden kaufen zu können. "Für Geld bekommt man alles", wird die IS zitiert. Die "Lieferanten" bekommen wiederum die Waffen grosszügig gratis von westlichen Regierungen, für den angeblichen Kampf gegen den IS.

Mein Fazit liebe Leser:

Wenn ich das alles herausfinden und Euch mitteilen kann, wie dieses kriminelle System funktioniert, dann wissen alle westlichen Regierungen und Geheimdienste es schon lange. Speziell die türkische Regierung muss wissen, was an ihrer Grenze abgeht und über ihr Territorium läuft.

Ohne der Duldung durch die türkischen Sicherheitsbehörden, können die Schmuggelbanden und Vermittler gar nicht operieren und ihre Geschäfte mit dem gestohlenen "IS-Öl" machen. Ohne türkische Banken und Geldwechsler, kommt der IS gar nicht an die Einnahmen.

Wie kann dann Erdogan den unwissenden Scheinheiligen spielen? Entweder hat er seinen "Laden" nicht im Griff, oder er weiss sehr genau Bescheid. In beiden Fällen müsste er zurücktreten.


Es ist natürlich nur reiner Zufall, dass der Sohn von Erdogan und andere Mitglieder der Familie, mit der in Malta registrierten Firma BMZ eine Flotte von fünf Öltankern besitzen, welche "kurdisches" Öl von der Türkei aus übers Mittelmeer transportieren. Die Namen der Schiffe lauten: Mecid Aslanov, Begim Aslanova, Poet Qabil, Armada Breeze und Shovket Alekperova.

Wer Lust und Zeit hat, kann auf der Webseite MarineTraffic sich die aktuelle Position und letzte Route der Schiffe anschauen und live verfolgen.

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Im folgenden Video, aufgenommen von einer russischen Drohne, sieht man wie in der Nähe der türkischen Stadt Reyhanli völlig unkontrolliert Lastwagen die syrisch-türkische Grenze passieren: