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In der Ukraine ticken 16 Tschernobyl-Zeitbomben

Sonntag, 13. Dezember 2015 , von Freeman um 08:00

Die Katastrophe von Tschernobyl, bei der 1986 der Reaktor des Blocks 4 explodierte, gilt als bisher weltweit schwerster Unfall in einem Kernkraftwerk. Zur Erinnerung, der Grund für die Katastrophe war eine Simulation eines vollständigen Stromausfalls, was zu einem unkontrollierten Leistungsanstieg und zur Explosion des Reaktors führte. Innerhalb der ersten zehn Tage nach der Explosion wurde eine Radioaktivität von mehreren Trillionen Becquerel freigesetzt und halb Europa wurde radioaktiv verseucht. Was praktisch niemand weiss, und die Wissenden völlig verschweigen, die Ukraine hat 16 Atomkraftwerke in Betrieb und jedes ist ein potentielles Tschernobyl-Desaster. Der Grund, es gibt kein Geld für die regelässige Wartung und die Anlagen verlottern.

Tschernobyl-Katastrophe 1986

Was auch ganz wenig Leute realisieren, als die Hochspannungsleitungen zur Krim am 22. November gekappt wurden, wurde auch der Strom für das Atomkraftwerk in Nikolaev in der Südukraine abgeschnitten. Das heisst, es wäre fast zu einer gleichen Katastrophe wegen Strommangel wie in Tschernobyl gekommen. Nur weil die Arbeiter des Kraftwerks schnell reagierten und den Notstrom in Gang brachten, wurde ein GAU verhindert. Die Bestrafung der Bewohner der Krim durch das Kappen der Eletrizität, hätte die Ukraine am meisten durch eine Kernschmelze, Explosion und radioaltive Verseuchung "bestraft".

Von ukrainischen Nazis gesprengte Strommasten

Ein Kernreaktor ist nichts anderes als ein Atombombe, die statt auf einem Schlag, unter kontrollierten Bedingungen langsam seine Energie freigibt. Wenn aber die Kontrolle verloren geht, wie zum Beispiel wenn kein Strom für den Kühlkreislauf und den vielen anderen Agregate und Geräten fehlt, dann wird ein Reaktor zu einer Höllenmaschine!

Aber es geht weiter. Es gibt insgesamt 16 Atomkraftwerke die in der Ukraine in Betrieb sind und jedes ist eine potenzielle Atombombe. Experten sagen, es ist ein Wunder, dass eine Katastrophe wie in Tschernobyl noch nicht passiert ist.

Vasily Volga, ein ukrainischer Politiker und gleichzeitig Experte der Atomenergie sagte:

"Als die sogenannten 'Aktivisten' die Stromleitungen kappten, konnte das südukrainische Atomkraftwerk nicht die normale Menge an Strom produzieren. Ich bekomme noch die Details über was genau passiert ist, aber was der Schichtleiter erzählt, nur die Professionalität und der Einsatz seiner Mitarbeiter verhinderte eine Katastrophe."

Das Atomkraftwerk in Nikolaev, Südukraine

Vasily Volga erklärt, Atomkraftwerke benötigen eine regelmässige preventive Wartung, um Unfälle wie in Tschernobyl zu vermeiden.

"Wir können den Reaktorkern und seinen Hilfsagregaten nicht sagen: 'Wir haben kein Geld, also arbeitet weiter und wir machen die preventive Wartung später.' Wenn die Betriebsanleitung vorschreibt, die Dichtungen in der Hauptpumpe müssen jedes Jahr gewechselt werden, dann müssen sie ausgetauscht werden."

Die Technologie der ukrainischen Atomkraftwerke stammt hauptsächlich aus Russland. Wegen der aktuellen schlechten Beziehungen und der vom Westen verhängten Sanktionen, wird die geplante preventive Wartung in den Atomkraftwerken nicht durchgeführt. Das Regime in Kiew weiss das, macht aber nichts dagegen, denn dann müsste es Moskau um Hilfe bitten. Die Junta beisst sich lieber die Zunge ab.

Ausserdem fehlt Geld und das wenig vorhandene wird nicht für die Aufrechterhaltung der kritischen Infrastruktur verwendet, sondern in Waffen und Kriegmaterial gesteckt. Daran sieht man, was für ein völlig verantwortungsloses und höchstkriminelles Regime in Kiew herrscht.

Der Westen tut auch nichts, obwohl Tschernobyl bis nach Frankreich damals ausstrahlte und jahrzehntelang keine Pilze und Wild gegessen werden durfte. Der vom Westen inszinierte Maidan-Putsch hat die Ukraine in die Katastrophe befördert und das Land ist bankrott. Kritische Infrastrukturen wie Atomkraftwerke werden verwahrlost. So ticken 16 Zeitbomben in der Ukraine, die jederzeit losgehen können!

insgesamt 12 Kommentare:

  1. Dom Active sagt:

    Sogar bis heute sind die Wildschweine hier im bayerischen Wald verseucht - im Schnitt weisen diese eine Radioaktivität von etwa 2000 Bequerel auf. Vor etwa 2 Monaten hat man wieder ein Wildschwein entdeckt mit 9800 Bequerel.
    Tschernobyl wirkt nach knapp 30 Jahren noch immer so extrem nach, einfach unglaublich!
    Einfach googeln, hierzu gibt es aktuelle Berichte!

  1. Chang sagt:

    Es ist immer daselbe, die Leute die zuviel Geld und Macht haben wissen nicht was mit ihrer Zeit anzufangen. Nach einer gewissen Zeit fangen sie an sich durch Macht immer in wildere Hysterien einzuspinnen! Am Ende glauben sie sich als Götter und verlieren jede Bodenhaftung. Jede Moral geht den Bach runter und der Schluss am Ende ist das mann Herr über Krieg und Frieden sich glaubt und alle rund um sich herum vergisst! Das führt schlussendlich dann zum Unglück! Die wenigsten Leute können mit soviel Macht und Einfluss umgehen. Dazu wird ein grosser Charakter und Weisheit benötigt. Aber viele glauben immer noch das grosser Reichtum sie glücklich machen wird - was für Narren!

    Das sie der Krim den Strom abschneiden aus einem Geisteswahn heraus und dabei völlig die Zusammenhänge der ganzen elektrischen Infrastruktur ausser Acht lassen zeugt davon das diese Leute durch Hilfe des Westen an eine Positon gehoben wurden die ihre Geisteskräfte übersteigt. Solche Beispiele hatten wir schon öfter in der Geschichte und die Katastrophen kamen dann auch wie prophezeit.

    Der Westen bereitet gerade seinen eigenen Untergang vor. Gut das die Schöpfung da andre Pläne mit uns hat :-) Sonst wären wir schon längst atomisiert!

  1. Jeder Staat wird für katastrophales wirtschaften bestraft. Für die Ukraine wurden alle Spielregeln der internationalen Kreditwirtschaft gestrichen. Die Ukraine hat nun die Weltbank und den IWF als Kriegskasse hinter sich. Was hier zu wenig Beachtung findet sind die Tonnen an Plutonium, die in den 16 Särgen entstanden sind. Staaten wie der Iran brauchen aufwendige Maschinen und Hightech um Kernmaterial anzureichern! In der Ukraine recht einfache Chemie um an Atomwaffen zu kommen. Sie haben die Fertigung und die Pläne und dazu die Irren die diese Waffen einsätzen! Und wie immer im Mittelpunkt der Verantwortung Merkel! In der Zwischenzeit hat sich die Zensur in Deutschland drastisch verschärft. Jeder der verbrechen der Merkel aufdeckt verschwindet bei Facebook Google und co.

  1. Schon komisch dass die Hersteller des Stromes selbst davon nichts ab bekommen? Können die sich nur gegenseitig beliefern, sich selbst aber nicht?

  1. Freeman sagt:

    Es geht doch nicht darum, sich gegenseitig zu beliefern und komisch ist daran nichts. Sondern ein Kraftwerk darf nur so viel Strom produzieren, wie gerade verbraucht wird. Nicht zu wenig und nicht zu viel. Als die Leitungen plötzlich unterbrochen wurden, musste das Atomkraftwerk eine sofortige Notabschaltung durchführen. Dadurch fehlte der Strom für sich selber, bis die Notstromgeneratoren angeworfen wurden. Das ganze passierte ohne Vorwarnung und bedingte eine sofortige Reaktion der Bedienungsmannschaft. Schliesslich müssen die Kühlmittelpumpen und überhaupt alle Aggregate immer laufen, sonst überhitzt der Kern.

  1. Ob den Nazi-Terroristen, (ähm, waren gem. Westpresse ja nur Aktivisten - orwell. Neusprech) bewusst war, ob sie mit diesem Anschlag eine nukleare Katastrophe auslösen könnten, wage ich zu bezweifeln. Die sind zu  hirnverbrannt im Kopf. Der Befehl kam wahrscheinlich von ganz oben. Die Fascho-Regierung in Kiew weiss, dass sie mit ihren maroden AKW's eine wirksame Waffe in der Hand hat, um Westeuropa zu erpressen. Und da der IWF nun auch an bankrotten Staaten wie der Ukraine Kredite vergeben darf, könnte er einen Teil des erpressten Geldes bekommen.

    Der IWF, ein weiteres mafiöses Syndikat, ist kein Wohlfahrtsinstitut forget it, der will immer alles bis auf den letzten Cent zurückbezahlt haben, koste es den ärmsten der Ärmsten das letzte Hemd. Nur so ein Gedankenspiel.

  1. dhmg1 sagt:

    In unserem Umkreis gibt es zahlreiche Menschen mit Schilddrüsenerkrankungen(v.a. Über-, Unterfunktionen), was auch eine Folge von Tschernobyl ist. Ich rechne damit, dass es auf jeden Fall kurz- bis mittelfristig wieder zu nuklearen GAUs kommen wird, da wie im Artikel beschrieben, die Wartung vielerorts aus Kostengründen vernachlässigt wird, tickende Zeitbomben sind also der passendste Begriff. Noch dazu sind in Tschechien beispielsweise Kernkraftwerke mit veralteter Technologie in Betrieb, insofern muss man nicht bis in die Ukraine schauen, "Schrottmeiler" gibt es auch in Mitteleuropa.
    Noch dazu ist Atommüll nicht abbaubar, er bleibt unter normalen Umständen ewig erhalten und kann bestenfalls untergründig gelagert werden.
    Soviel wird über die Weltklimakonferenz berichtet und aus Empörung und Angstmache wird sehr viel Stimmung für die angebliche "Rettung" des Planeten angetrieben, aber von der Abschaltung von Kernkraftwerken hat man lediglich nach der Fukushima-Katastrophe etwas gehört bzw gelesen. Es muss erst etwas passieren, damit etwas passiert, diese Weisheit begleitet die Menschheit bis an ihr Ende. Vor allem wären die Folgen eines GAUs eine Schädigung der Umwelt betreffend(Agrar-Anbauflächen inbegriffen) verheerend für die Lebensmittelherstellung und die Zukunft der Wirtschaft. Noch dazu würden im Falle eines europaweiten GAUs ganze Nationalparks und Weltkulturerbe-Gebiete ebenfalls "unbrauchbar" gemacht werden, da die Strahlung sich flächendeckend absetzt und mindestens jahrzehntelang ein gesundheitsgefährdendes Niveau behält.

  1. Lieber Freeman,

    ich wollte Ihnen mitteilen, dass es bis 2012 ein englischsprachiges Forum der russischen PRAVDA.ru gab, in dem ein schwedisches Forenmitglied behauptete, der Kernreaktorunfall Tschernobyl in der Ukraine sei von der CIA in die Wege geleitet worden worden (Sabotage).

    Dieser Schwede wurde von US-amerikanischen Forenmitgliedern daraufhin heftig angegriffen und übel beschimpft. Es ging, wie bei Amerikanern üblich, schnell ins Persönliche, mit Schlägen unter die Gürtellinie und ordinären verbalen Ausfällen. Der Schwede verteidigte sich standhaft, er brachte auch irgendwelche Dokumente als angebliche Beweise für seine Behauptung. Dann verschwand er plötzlich von der Bildfläche und trat in dem Pravda-Forum nicht mehr in Erscheinung.

    Ich verfolgte diesen hin und her wogenden Streit eine ganze Weile und wunderte mich, warum die Amerikaner den Schweden so ernst nahmen. War tatsächlich etwas dran, an seiner Behauptung, die CIA habe den Kernreaktor in Tschernobyl sabotiert? Was meinen Sie, Freeman?

    Das englisch-sprachige Pravda-Forum wurde übrigens 2012 geschlossen. Es existiert nicht mehr.

  1. M Kader sagt:

    Und die europaische Vasallen unterstützen diese Regieurung...dann predigen sie in der Welt: Freiheit und Demokratie.... Dieser Doppelmoral hat mich immer angekozt. Na ja...Ukraine hat Krieg, die Wirtschaft ist am Boden und ab Mitte 2016 dürfen die Ukrainer ohne Visa in die EU reisen. Gib es igendwelche Kriterien die EU noch fordert.

  1. M Kader sagt:

    Und die europaische Vasallen unterstützen diese Regieurung...dann predigen sie in der Welt: Freiheit und Demokratie.... Dieser Doppelmoral hat mich immer angekozt. Na ja...Ukraine hat Krieg, die Wirtschaft ist am Boden und ab Mitte 2016 dürfen die Ukrainer ohne Visa in die EU reisen. Gib es igendwelche Kriterien die EU noch fordert.

  1. Öl-Schleich sagt:

    Bei flüchtiger Betrachtung ("verWickelpedia") fand ich sogar 21 Reaktoren in der Ukraine, davon offenbar 17 betriebsbereit + 4 in Tschernobil.
    Diese 21 AKWs stehen an 5 Standorten.
    Laut "verWickelpedia" wären 2 Reaktoren noch nicht in Betrieb, aber das schließt (für meine Begriffe) die Gefährlichkeit nicht aus, denn das strahlend-giftige "Zeuch" ist ja schon dort und auch VOR der Reaktion bereits gefährlich.

    Betreff Schlimmste Reaktor-Zerstörung (mit den verheerensten + nachhaltigsten Folgen) würde ich eher Fukishima kurz über Tschernobil einordnen.

    Denn das extrem giftige+hochradioaktive "Zeuch" fließt auch jetzt immernoch (mehrere Jahre danach) direkt ins Meer.
    Zu sagen "ich bin ein vegetarisches altbackenes Land-Ei und esse lieber Gemüse anstatt Fisch" ist zu kurz gedacht.

    Andererseits fragt man sich zuRecht, warum Russische + Iranische Technologie- und Strom-Konzerne + Netzbetreiber im eigenen Land, sowie in Brasilien... immer weitere neu ATOM-Kraftwerke aus dem Boden stampfen.

    Ist denn etwa die DUMA + Präsident + diverse Minister zu schwach - um der Atom-Lobby auf völlig andere Formen der Energie-Umwandlung (Magnet-, Raum-, Gravitations- ...Energie) umzustimmen?? (notfalls mit Gesetzen).

    Welche kriminellen Oligarchen in der Russischen + Ukrainischen Atom-Lobby den Kurs bestimmen, könnte man ja trotz begrenztem Fleiß recherchieren.

    Wo genau im Süden der USkraine einer oder mehrere Überlandleitungs-Masten gesprengt wurden, wäre interessant zu erfahren.
    Denn gemäß Karte versorgt *Mykolajiw* vermutlich auch Städte wie Odessa, ... mit Strom.
    In Mykolajiw stehen 3 Reaktoren.
    Das Sprengen eines/mehrerer Masten verursacht gewaltige Kurzschlüsse, da fliegen natürlich enorme Sicherungen raus.
    Gab es in Odessa + Umgebung Strom-Ausfälle deswegen?
    Aus Kraftwerken geht jedoch nicht nur in 1 geografische Richtung die Leitungen raus, sondern idealerweise sternförmig nach allen Seiten.
    Daher die Frage, wo genau die Überlandleitungs-Masten gesprengt wurden??


    Betreff weltweite Verseuchung durch militärischen + zivielen Missbrauch (der Begriff "Gebrauch" wäre bei sowas völlig überstrapaziert) nuklearer Spaltungstechnologie:

    http://einarschlereth.blogspot.de/2015/02/das-ganze-ausma-der-schleichenden.html
    (gut recherchierter Artikel eines anderen Blogs)

  1. Immer wenn Poroschenko mit Technik in Berührung kommt, geht etwas schief, weil der von Technik eine Ahnung hat wie eine Kuh vom Sonntag.

    Der Abschuss der MH 7 hätte ja einwandfrei geklappt, wenn es sich um einen militärischen Jäger gehandelt hätte, nur dass man so einen Riesenvogel zwar mit einer Luft-Luft-Rakete vom Himmel holen kann ist das eine, aber es sind nicht alle augenblicklich tot und es zerreisst die Maschine auch nicht. Das mussten die Piloten der Jäger auch mit Schreckgeweiteten Augen feststellen und da man verhindern wollte, dass die noch Funksprüche etc. absetzen, eröffneten die das Feuer mit 30 mm Maschinengewehren, das "half" zwar, hinterliess aber verräterische Spuren.

    Das mit der „Stromabschaltung“ für die Krim ist genau so was. Scher gibt es Ringleitungen, so dass ein beliebiges Stück Leitung jederzeit ausfallen kann, nur auf den Ausfall von 4 Leitungen gleichzeitig ist so ein System nicht ausgelegt, muss es auch nicht sein, „so was“ passiert nirgendwo auf der Welt, auch nicht durch irgendwelche Terroristen und Sektierer, woher sollen die wissen, wo Sie welche Leitungen sprengen müssen um einen Stromtotalausfall herbeizuführen? Das muss schon die eigene Regierung sein.

    Andererseits kann Poroschenko solche Verbrechen nicht erst mit Fachleuten diskutieren, dann gibt es zu viele Mitwisser.