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Michael Moore's neuer Film „Sicko“

Dienstag, 12. Juni 2007 , von Freeman um 13:29

„Wenn du in Amerika gesund bleiben willst, dann werde nicht krank“ das ist die Botschaft seines neuen Films. Nachdem Palm d’Or Gewinner „Bowling for Columbine“ und dem Oskar für „Fahrenheit 9/11“, bringt Michael Moore nun seinen neuesten Dokumentarfilm „Sicko“ in die Kinos. Hier ist der Trailer in dem er zeigt wie völlig korrupt und geldgierig die Amerikanische Gesundheitsindustrie ist.

Die Situation in Europa ist nicht viel anders. Auch hier hat die Pharmaindustrie die Politiker und die Ärzte in der Tasche und verhindert jede wirkliche Gesundheitsreform und kostengünstigere Alternativmedizin. Die wollen Krankheiten gar nicht heilen, weil es kein gutes Geschäft ist, sondern nur ewig behandeln, damit die Patienten für immer Medikamente beziehen müssen. Das garantiert ihnen gigantische Profite und uns jedes Jahr steigende Krankenkassenprämien.

"Ein Patient geheilt, ist ein Kunde verloren..."

insgesamt 3 Kommentare:

  1. Anonym sagt:

    Ich würde mich nicht soo sehr auf M.Moore verlassen. denn er verdreht sehr gern die Bilder

  1. Anonym sagt:

    Tja, so funktionier ein Krankenversicherungssystem. Der Premierminister von Schweden, Herr Göran Persson wollte sich operieren lassen (Hüftgelenk). "Selbstverständlich" wollte er keine Vortelie in Anspruch nehmen(sollte als normaler Patient behandelt werden). Als er gehört hat, dass man in Schweden auf solche OP über ein Jahr warten muss, hat er sich privat operieren lassen. ;) Ah, diese Krankenversicherungspflicht!

  1. Ich bin sehr zwiegespalten, was Moore anbelangt. Der Mann bewegt sich durch die Leute wie ein Promi, hat Bodyguards und weiß zwei Jahre im Voraus, was in den USA ein riesiges Thema wird! Noch dazu ist diese Diskussion um das Krankenversicherungssystem sehr oberflächlich. Gut es geht um den Profit. Aber da gibt es noch eine viel unbequemere Wahreheit dahinter, dazu aber kein Wort! Ich habe immer mehr den Eindruck, als dass Moore von der Finanz- und Machtelite des Landes eingesetzte wird, um einen heiklen Bereich mit oberflächlicher Kritik zu versorgen, auf dass der Normalbürger sieht, "Ah, schau da wird es behandelt" und denkt, es damit abhaken zu können. Es ist Psychologie! Es ist fast so, als ob nur die Oberfläche dieses Problems angekratzt wird, um die Leute zufriedenzustellen. Was darunter zum Vorschein kommen könnte, ist viel schlimmer, aber der Bürger wird nicht mehr danach fragen, weil ja Moore das Thema schon beackert.
    Um zum Ende zu kommen: Mich würde interessieren, ob Moore von der Regierung gesponsert wird, um es mal vorsichtig auszudrücken.