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Oskar Freysinger stellt Fragen zu Bilderberg

Dienstag, 2. Juli 2013 , von Freeman um 00:05

Einer der wenigen Schweizer Politiker mit Rückgrat hat eine Interpellation im Nationalrat betreffend der Teilnahme von Nationalbankpräsident Thomas Jordan bei der diesjährigen Bilderberg-Konferenz eingereicht. Oskar Freysinger, Regierungsrat des Kanton Wallis und Nationalrat im Parlament, will wissen, was hatte Jordan bei Bilderberg zu suchen?


Hier seine Fragen an den Bundesrat:

Wie der Bilderberger-Teilnehmerliste 2013 zu entnehmen ist, war Thomas Jordan als offizieller Vertreter der Schweizerischen Nationalbank dort aufgeführt. Er besuchte die Bilderberger also in seiner Funktion als "oberster Währungshüter" der Schweiz. Im Vergleich zu anderen bedeutenden Konferenzen, an denen SNB-Vertreter teilnehmen, ist bezüglich Bilderberg keine Spur von Transparenz zu sehen. Gerade aufgrund drohender Interessenkonflikte ist diese Strategie des Aussitzens fatal: Die SNB hat den verfassungsmässigen Auftrag, die Interessen des neutralen Kleinstaates Schweiz zu vertreten und auf eine stabile Zukunft der Landeswährung in Franken hin zu arbeiten. Die Bilderberger dagegen stehen für Machtzentralisierung und Globalismus. Etienne Davignon, ein führendes und langjähriges Mitglied der Bilderberg-Gruppe, verkündete einst stolz, dass die Schaffung der EU und des Euro zu einem Grossteil auf die Netzwerke der Bilderbeger zurückzuführen ist. Der oberste SNB-Repräsentant aber ist dem Schweizer Volk verpflichtet, das von ihm eine eigenständige Währungspolitik erwartet, ohne sich der Krisenwährung Euro anzuhängen.

1. Ist der Bundesrat gewillt, die Umstände der Teilnahme von Thomas Jordan an der Bilderberger-Konferenz abzuklären und in dieser Hinsicht Transparenz zu schaffen?

2. Teilt er die Auffassung, dass der "oberste Währungshüter" der Schweiz an einer solchen Konferenz nichts zu suchen hat?

3. Falls dies nicht der Fall ist, wie rechtfertigt der Bundesrat die Teilnahme Herrn Jordans an dieser Konferenz?

Als langjähriger Bilderberg-Kritiker bin ich sehr froh, dass Herr Freysinger diese wichtigen Fragen gestellt hat und die Schweizer Regierung dazu zwingt darauf zu antworten. Damit ist die Teilnahme von SNB-Chef Thomas Jordan offiziell dem gesamten Parlament bekannt und muss behandelt werden. Schliesslich wird er vom Bundesrat ins Amt gewählt und seine Handlungen sind von öffentlichen Interesse. Wie es weitergeht und welche Antworten wir bekommen werde ich dann bringen.

Neben der Berichterstattung über Bilderberg in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens mit meinem Interview darin, plus dieser Interpellation im Nationalrat, haben wir einen grossen Erfolg erzielt, um Transparenz und Öffentlichkeit in diese geheime Konferenz zu bringen.

Link zur Interpellation "Schweizerische Nationalbank und Bilderberg".

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Es gibt aber noch weitere Fragen, welche die sogenannte Hildebrand-Affäre und die Untersuchung der Finanztransaktionen von sechs Mitgliedern der erweiterten SNB-Direktion sowie ihrer Angehörigen betrifft.

Zur Erläuterung, im Dezember 2011 bzw. Januar 2012 kam der Vorgänger von Thomas Jordan, Philipp Hildebrand, wegen Insiderhandelsvorwürfen, insbesondere wegen eines Devisenkaufs von 504'000 US-Dollar gegen Schweizer Franken seiner Frau Kashya Hildebrand im August 2011 über sein Konto – nach seinen Angaben ohne sein vorgängiges Wissen – im Vorfeld der Festlegung des Euro-Mindestkurses von 1.20 Schweizer Franken pro Euro durch die Schweizerische Nationalbank im September 2011, stark unter Druck. Am 9. Januar 2012 gab die Schweizerische Nationalbank bekannt, dass Hildebrand sein Amt mit sofortiger Wirkung zur Verfügung stellt.

Im Januar 2012 beauftragte der Bankrat der SNB die Revisionsgesellschaft KPMG Schweiz mit der Durchsicht und Analyse aller noch nicht in der Öffentlichkeit bekannten und bereits geprüften Finanztransaktionen von Philipp Hildebrand und aller Mitglieder des Erweiterten Direktoriums sowie deren Angehörigen (ausgenommen von Kashya Hildebrand) der SNB für den Zeitraum von 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2011. KPMG Schweiz publizierte ihren Prüfungsbericht am 7. März 2012. KPMG fand keine Reglementsverletzungen. Mitte März 2012 weitete die Nationalbank den Prüfungsauftrag auf die Konten von Ehefrau Kashya Hildebrand aus. Auch da wurden keine Ungereimtheiten festgestellt.

Aber warum musste Hildebrand zurücktreten, wenn die KPMG keine Probleme fand? Wird der Öffentlichkeit etwas vorenthalten?

Das Resultat dieser Untersuchung mag den Laien die von Devisenhandel keine Ahnung haben befriedigen, aber sicher nicht mich und andere die aus dem Fach kommen. Es gibt den Verdacht, Kashya Hildebrand-Mahmood wurde durch die KPMG und den SNB Bankrat reingewaschen. Denn wichtig ist nicht was untersucht wurde, sondern was NICHT geprüft und was weggelassen wurde. Darauf kommt es an.

Im Bericht vom 7. März 2012, siehe PDF-Dokument, in welchem nur die Finanztransaktionen von zwei Direktoriumsmitgliedern und drei Mitgliedern der erweiterten Direktion sowie deren Angehörigen untersucht wurden, verzichtete man auf die Untersuchung der Transaktionen von Frau Kashya Hildebrand-Mahmood. In dieser Presse-Mitteilung wurde der KPMG-Bericht nicht als Anhang veröffentlicht, obwohl es im Text heisst, er befinde sich im Anhang. Am Schluss dieses Berichts vom 7. März 2012 heisst es dann, der KPMG Bericht befinde sich im Anhang zur Medienmitteilung vom 25. April 2012, obwohl es erst 7. März war. Wurde der Bericht nachträglich geändert?

Interessant ist auch noch, dass im 2. Abschnitt berichtet wird, dass Frau Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf über die Befunde im Detail in Kenntnis gesetzt wurde.

Laut diesem 2. Bericht vom 25. April 2012 heisst es, dass der Bankrat am 13. März 2012 die KPMG beauftragte, auch die Privat- und Geschäftskonti von Frau Kashya Hildebrand-Mahmood zu überprüfen und zwar Devisentransaktionen ab 20'000.- Franken und alle übrigen Transkationen ab 100'000.- Franken. So die Pressemitteilung. In dieser Mitteilung ist der Bericht, der am 7. März 2012 hätte veröffentlicht werden sollen, angehängt. Er umfasst total 13 Seiten. In diesem Bericht wurde auf Seite 8 unten die Untersuchung zu den Konti der Frau des zurückgetretenen Präsidenten Philipp Hildebrand, Frau Kashya Hildebrand-Mahmood, in nur sieben Zeilen (7) und drei Sätzen hineingewürgt und abgehandelt. Siehe PDF-Dokument.

Trotz der Kürze liegt da sehr viel Würze.

1. Für die Analyse der Privat- und Geschäftskonti von Kashya Hildebrand-Mahmood hat man die Materialitätsgrenzen (was wird untersucht und implizit was wird nicht untersucht) mit dem Auftrageber, dem Bankrat, abgestimmt. Die KPMG und ihr leitender Revisor Daniel Senn wenden die „Cover Your Ass Methode“ an: sollte da was rauskommen, was nicht stimmt, dann ist der Bankrat ja einverstanden. Bei den Direktionsmitgliedern wurde diese „Methode“ nicht angewendet, bei ihnen gab es keine Absprache mit dem Bankrat. Ja aber was sollte denn da rauskommen?

Hier ist noch kein Rauch, aber ihr müsst es trotzdem lesen:

2. „Wir haben sämtliche Devisentransaktionen im Betrag (bzw. Gegenwert) von CHF 20'000 oder mehr geprüft.“ Das ist ja gut so.

Und hier kommt es, bitte genau lesen, genauer wie die Mainstreamjournalisten:

3. „Zusätzlich haben wir sämtliche Finanztransaktionen (ohne Devisenkomponente) im Betrag (bzw. Gegenwert) von CHF 100'000 oder mehr geprüft.“

Was heisst das genau? Im ersten Teil sagt Herr Daniel Senn, alle Devisentransaktionen ab CHF 20'000.- wurden geprüft. Er sagt nicht, ob da Termingeschäfte und Derivate eingeschlossen sind. Liest man aber weiter oben nach, wie die Direktionsmitglieder untersucht wurden, dann heisst es zumindest bei Edelmetallen, dass diese Transaktionen und in Derivaten auf solchen untersucht wurden.

Bei den Finanzinstrumenten heisst es aber nie: „ohne Devisenkomponente“ wie bei den sieben Zeilen zu Frau Kashya Hildebrand-Mahmood. Auch auf dem Deckblatt des Berichtes, der Pressemitteilung durch die SNB auf Seite 1 Mitte, wird diese Einschränkung „ohne Devisenkomponente“ fein säuberlich weggelassen.

Was sind Finanzinstrumente mit Devisenkomponenten?

Z. B. Devisentermingeschäfte: Auf Termin kann man problemlos bis zu 20 (zwanzig) mal mehr Devisen kaufen als man auf dem Konto oder als Belehnungswert im Depot hat. Und an die Grenze der Belehnung kann man besonders dann gehen, wenn man vermutlich Insider wie Kashya Hildebrand-Mahmood ist.

Oder z.B. Devisenoptionen: Devisenoptionen sind Rechte, eine bestimmte Menge Devisen zu einem fixierten Preis während einer bestimmten Zeitperiode zu kaufen. Mit diesem Finanzinstrument kann man noch einen viel grösseren Hebel erzielen wie mit Termingeschäften, besonders dann, wenn man weiss, wann der Preis sich bewegt, denn dann kann man kurze Optionslaufzeiten wählen. Schon mit CHF 80’0000.- , die in diesem Falle wegen der Obergrenze von CHF 100'000.- , kann man dank Insiderwissen leicht CHF 5 Millionen hebeln. Ein Gewinn von 10% ist dann CHF 500'000.-, das 6-fache des Einsatzes.

Obiger Bericht der KPMG unter Leitung von Daniel Senn – in Absprache mit dem Bankrat, der obersten politischen Aufsichtsbehörde der SNB – sagt, dass man genau die für eine ehemalige Angestellte in der Devisenabteilung eines US Hedgefonds versierten Frau des SNB Präsidenten Hildebrand finanziell interessanten Transaktionen NICHT untersucht hat. Dabei wäre genau das der Gegenstand der Untersuchung gewesen.

Cover Evelin’s ass: Es heisst auch nicht mehr, dass Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf über die Befunde im Detail in Kenntnis gesetzt wurde. Sie hätte es ja merken können und es hätte das Risiko bestanden, dass sie sich für einen saubere Untersuchung stark bemacht hätte. Verantwortlich ist sie trotzdem.

Wie konnte ein erfahrener Revisor wie Daniel Senn von der KPMG so etwas nur "übersehen?"

Er arbeitet nach 16 jähriger Tätigkeit bei der KPMG seit diesem Winter nicht mehr dort. Die Eidgenössische Revisionsaufsicht (BAK) hat ein Gewährsverfahren gegen ihn eröffnet. Der Tagesanzeiger berichtet am 2. Juni 2013, dass es weder der Fall Holenweger (Tempus Bank) noch der Fall Hildebrand sei. Im Fall Holenweger liegen keine Dokumente vor, nur die Aussage über die Presse von Herrn Oskar Holenweger, dass Daniel Senn im KPMG Bericht über die Tempus Bank im Auftrage der FINMA Beweise habe, dass er (Holenweger) die Bank Gelder für den Drogenbaron Pablo Escobar, der auf der Lohnliste der Schweizerischen Bundesanwaltschaft unter Leitung von Herrn Roschacher stand, entgegengenommen habe. Herr Holenweger hat ein Begehren auf Schadenersatz gegen die Eidgenossenschaft, die FINMA und die KPMG gestellt.

Hat da jemand Bananenrepublik gesagt?

Ich bin ja kein Revisionsfachmann aber muss man das wirklich sein um obigen Bericht zu verstehen?

Also ihr lieben Schweizer, wollt ihr endgültig zur Bananenrepublik verkommen wie das der Ständerat will? Schreibt doch Protest-Mails in dieser Sache an Parlamentarier, sie sollen eine PUK verlangen oder zumindest Anfragen starten.

Hier ein paar Namen mit Mailadresse:

Philipp.Mueller, FDP Präsident philipp.mueller@parl.ch
Gabi Huber, FDP Fraktionschefin gabi.huber@parl.ch

Christian Levrat, SP Präsident chrsitian.levrat@parl.ch
Susanne Leutenegger-Oberholzer slo@parl.ch

Toni Brunner, SVP Präsident bruner@svp.ch oder toni.brunner@parl.ch
Luzi Stamm luzi.stamm@parl.ch

Christop Darbellay Präsident CVP christoph.darbellay@parl.ch
Gerhard Pfister gpfister@gmx.ch

Hier noch Medien:

Insideparadeplatz.ch mail@insideparadeplatz.ch
Finews.ch: info@finews.ch

Weltwoche: roger.koeppel@weltwoche.ch


Seid so nett und mailt mir eine Kopie, damit ich einen Überblick bekomme. Ich werde dann darüber berichten. Blog.me@hotmail.de

































insgesamt 6 Kommentare:

  1. Jetzt kommt der Druck von "unten" auf unsere Politiker, den von "oben" haben Sie schon lange - mal sehen auf welche Seite Sie kippen; vermutlich je nach Windrichtung - also haut in die Tasten und lasst Sie spüren wo die wahre Macht vorhanden ist, denn wir sind in überzahl und nur sehr schwer zu kontrollieren (obschon "Sie" alle Daten haben), unberechenbar (weil wir im "richtigen" Moment das unerwartete tun) und Kämpfer (was die da "oben" nie gelernt haben, weil Ihnen immer alles in den Schoss gelegt wurde)

  1. Dasselbe gilt auch für den "Herrn" Gutzwiler, FDP. Der hat ja auch einen Eid auf die CH-Verfassung geschworen: Als Landesverräter wäre er zu bezeichnen, wenn er - er war ja in offizieller Mission dort - den Datenausverkauf im neuen Epidemiegesetz an supranationale Organisationen als Auftrag entgegengenommen hätte....

    Neben dem ganzen Datenskandal wäre ja die NWO-Datenbank der USZionisten (Das Stichwort für die mitlesenden Ratten) so froh, wenn sie auch die gesundheitlichen Daten aller "Bürgeruntertanen" hätte. Dann kann man ganz schön in der Datensuppe rühren - nichts bliebe mehr privat.

    Mit der neuen elektronischen Krankenkassenzugangsverwaltung hat es auch mehr als genug Löcher, um die Daten anzuzapfen, dann bräuchte man ja gar keinen Chip mehr unter die Haut pflanzen, die Daten werden freiwillig von der jeweiligen Sprechstundenhilfe eingetöggelt....

    Also Felix: Was wolltest du dort? Wer hats bezahlt? Mit wem hast du über welche Programme geredet? Du bist dem Volk verpflichtet! Wenn nicht mehr, dann häng dich lieber selber auf... dann gehörst du zur "Internationalen Elite", das wolltest du doch immer!!

    Und übrigens:
    Es gibt neben diesen Bilderberg-VOLKSverTRETERN noch 52000 (!!!) solcher potentieller Snowdens, solcher potentieller Whistleblower bei der NSA - keiner hats Maul aufgemacht - alles Feiglinge? Schlimmer: Alles Mieslinge, Karrieristen, "für Volk und Vaterland" - und für den Kühlschrank und das Auto...

    Widerlich

  1. Ella sagt:

    Es gibt vereinzelte Whistleblowers bei der NSA wie Paul Price
    ( verstorben) oder Jams Bramford
    ( Body of Secrets, The shadow factory, A predext for war - alle sehr lesenswert) oder Sybel Edmonds.

    Diese warden jedoch ignoriert oder totgeschwiegen.

    Nur erhalten diese keine Oeffentlichekeit in den BS Medien, wie Snowden, der staendig in den Hauptnachrichten der US Drei Buchstaben News ist.

    Auch ueber Manning wird wenig berichtet, wenn dann auf Seite?
    in der lokalen Zeitung.

    http://www.nswbc.org/membersz_list.html

    "National Security whistleblower coalition"

    BTw: Snowden hat sich in 21 Laendern ein Asylgesuch gestellt, wie waers den mit Nr. 22 Israel, die verhalten sich ja auffaellig still.

  1. Niveus sagt:

    Hallo Freeman, schon seit längerer Zeit Leser, dies hier ist aber mein erster Kommentar als einer von den jüngeren Leuten, von denen sich zu wenige für die wichtigeren Dinge interessieren (Aber wie es scheint, glauben die meisten Schüler unserem Staat und denken, er wolle ihnen allen nur gute Dinge tun. Oder es ist ihnen scheissegal!) Aber nun gut, zum Thema!

    Es überrascht mich doch, dass mehrere Leute auch die Eier/den Mumm dazu haben, endlich Fragen zu Bilderberg zu stellen. Zwar nur in der Schweiz, nicht in Deutschland, wo sich Bilderberg Merkel und Steinbrück messen, aber immerhin tut es doch jemand wieder! Aber leider werden die großen Medien wohl dazu schweigen, denn die haben sich bereits auf eine Seite gestellt Und unsere großen Massenmedien stehen nicht auf unserer Seite und stellen Bilderberg als Kaffeekränzchen oder etwas ähnliches dar? Das ist Verrat am Volk. Diekmann war ja ebenfalls dort, bin mir aber nicht mehr sicher. Bei Fehler korrigieren!


    Vielen Dank für diesen Artikel!



    ...und einen schönen Gruß an euch amerikanischen Kollegen von PRISM und euch anderen Spaßvögeln anderer Geheimdienste, die diesen Kommentar abspeichern!

  1. Danke Herr Freysinger !!!
    Danke Freeman !!!

    Und nicht aufgeben !

  1. Anonym sagt:

    Antwort des Bundesrates vom 21.08.2013
    Original Ausschnit aus

    http://www.parlament.ch/d/suche/seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20133545

    Die Schweizerische Nationalbank (SNB) pflegt zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben eine Vielzahl von internationalen Kontakten sowohl mit Repräsentanten des öffentlichen Sektors als auch mit Wirtschaftsvertretern. Diese Kontakte dienen dazu, aus erster Hand Informationen über die aktuelle Wirtschaftslage und die Rahmenbedingungen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung zu erhalten. Die entsprechenden Treffen mit internationalen Meinungsführern sind als sinnvoll und nützlich zu beurteilen. Bei der Bilderbergkonferenz im Konkreten geht es ausschliesslich um einen Dialog über aktuelle Themen. Es werden weder keine Beschlüsse gefasst.

    Der Bundesrat sieht keinen Anlass, in diesem Zusammenhang weitere Abklärungen zu treffen oder Empfehlungen an die Adresse der SNB zu richten.