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Online-Aktivität geht wegen NSA-Skandal zurück

Mittwoch, 6. November 2013 , von Freeman um 14:00

Laut einer Umfrage von Internet-Nutzern in den USA, haben die Enthüllungen durch den Whistleblower Edward Snowden über die Massenüberwachung der NSA, zu einem Rückgang der Online-Aktivität geführt. Diese Zurückhaltung hat Experten überrascht, denn es hat tief greifende wirtschaftliche Konsequenzen und hat eine negative Auswirkung auf die Umsätze, Gewinne und auch auf den BIP. Wie kann die NSA-Spionage den Firmen schaden, werden jetzt manche fragen? Durch den Rückgang an Online-Einkauf und Online-Banking, zum Beispiel. Dazu sind die Benutzer vorsichtiger geworden, was sie über sich preisgeben. 47 Prozent der Befragten sagten, sie haben die Art und Weise wie sie die sozialen Medien benutzen geändert. Das fast die Hälfte jetzt anders über das Internet denkt ist schon sehr bemerkenswert.


Laut welivesecurity.com sagen 20 Prozent der Befragten, sie machen jetzt weniger online, weniger Shoppen und weniger Banking. Dabei gehen viele Firmen von einem ständig wachsenden Anteil an Online-Geschäften aus, was die vorhergesagten Umsatzziele damit nicht erreichen lässt. Wie wir wissen, ist der Konsum der Hauptmotor der amerikanischen Wirtschaft und ein Wandel vom traditionellen Einkauf in Geschäften, hin zur digitalen Welt, ist aus Kostengründen eine Schlüsselstrategie vieler Firmen.

Die Umfrage zeigt, nach den Enthüllungen über die NSA, kaufen 14 Prozent der Amerikaner weniger über das Internet bei Versandhändlern ein. Auch eine Alternative über E-Mail-Bestellungen wird nicht in Betracht gezogen. Die Frage lautet deshalb, gehen die Kunden zurück in die Geschäfte für ihre Weihnachtseinkäufe oder verzichten sie ganz auf den Einkauf?

Die Wirtschaft die vom Internet abhängig ist, hat einen Schaden davon getragen durch die NSA, denn das Vertrauen der Nutzer ist beschädigt. Auch der Staat hat immer mehr seiner Dienste aufs Internet verlagert. Dazu läuft gerade der Start von Obamacare online über Webseiten, wo sich die Bevölkerung zwangsmässig eine Krankenversicherung suchen und abschliessen muss. Die Zurückhaltung der Internet-Nutzer kann den Erfolg der Online-Dienste erheblich schmälern.

Die Befragten haben mehrheitlich der Aussage zugestimmt: "Ich bin vorsichtiger, was ich über die sozialen Medien mitteile." Einerseits ist das gut, denn auch ich habe immer darauf hingewiesen, man soll dem Internet nicht alles über sich erzählen. Anderseits gibt es auch nützliche Angebote, die dadurch weniger genutzt werden. Die NSA hat speziell die Technologiefirmen und den grössten Spielern im Internet ein Ei gelegt, in dem sie die Glasfaserkabel zu den Rechenzentren von Google, Yahoo und anderen angezapft haben.

Deshalb haben auch eine Mehrheit der Befragten sich mit dem Satz einverstanden erklärt: "Ich habe weniger Vertrauen in die IT-Firmen, wie Service Provider und Software-Hersteller." Oh, das tut weh. Denn man muss kein Ökonom sein um zu realisieren, das ist nicht gut für die Wirtschaft und damit auch für die USA, wenn die Technologiefirmen so viel Vertrauen verlieren. Was für eine Ironie, dass die Handlungen der NSA, um Amerika angeblich zu schützen, dazu geführt haben dem Land zu schaden.

Es gibt aber einen positiven Aspekt. 74 Prozent der Leute im Interview sagten, sie würden eine Firma unterstützen, "die Widerstand gegen eine unbegrenzten Zugriff des Staates auf ihre persönlichen Informationen leisten würde." Deshalb ein Rat von mir, wer für die Sicherheit der Daten etwas anbietet, gewinnt sicher jetzt Kunden dazu. Das ist der Grund warum ich die Macher der ENIGMABOX unterstütze, die für eine verschlüsselte und anonyme Nutzung des Internet sorgen. Das ist wichtiger denn je.

Es nutzt nichts zu sagen, ja aber die Politiker müssen neue Gesetze zum Schutz der persönlichen Daten verabschieden und es muss den Geheimdiensten verboten werden in den Datenstrom einzubrechen und die Daten zu klauen. Hallo ... es ist auch verboten in Häuser und Wohnungen einzubrechen und Diebstahl zu begehen. Na und? Jeder muss selber für die Sicherheit seines Zuhause sorgen, durch einbruchsichere Fenster und Türen. So ist es auch mit der Nutzung des Internet.

Das Argument, eine Absicherung durch eine Verschlüsselung wie mit der ENIGMABOX kostet Geld, zieht nicht. Denn man zahlt immer, so oder so. Wer nichts für die Sicherheit tut und kein Geld dafür ausgeben will, zahlt halt mit seinen persönlichen Daten und Preisgabe seiner ganzen Online-Aktivitäten, denn nichts ist wirklich gratis.

ENIGMABOX - Die Lösung für ein sicheres Surfen

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Wer bereits eine Box verwendet kann mir seine IP6-Adresse per Mail zusenden, denn der Sinn ist es ein Netzwerk an Benutzern und ASR-Lesern aufzubauen, die miteinander gesichert kommunizieren.

insgesamt 3 Kommentare:

  1. Mein Exodus aus Foren, Facebook und Youtube-Kommentarbereichen steht auch kurz bevor. Aber nicht nur wegen NSA sondern auch, weil ich seit Silke Stotzka und Alicia Ann Lynch gemerkt habe, dass die Horde Vollidioten zusammen mit den Medien mit ihrer Shitstorm-Strategie ein Leben ruinieren können. Und das möchte ich gerne leben.

  1. Freenet sagt:

    Primär wegen der wirtschaftlichen Folgen heisst es deswegen derzeit die Amis würden "Einsicht zeigen". Ist natürlich die absolute Lachnummer. Nichts ändert sich, alles wird immer schlimmer, es werden immer mehr Gelder in noch mehr Überwachung gepumpt. Alles Heuchelei um die neuen iPhones und iPads mit Fingerabdruck Erfassung für Bluffdale doch noch zum Weihnachtsgeschäft an den Mann oder die Frau zu bringen!

    Also, kauft Euch diese Weihnachten mal was anderes als diese NSA (früher hätte man KGB gesagt, wie sich doch die Zeiten ändern!) Wanzen zu kaufen.

  1. Freenet sagt:

    Was ich noch vergessen habe: Es wird bald eh zu Zwangsregistrierung jedes Internet Users kommen genauso wie zu Zwangsregistrierungen jedes Autos bzgl. der neuen PKW-Maut die ja überall mit den neuen Loggern kommen wird.

    Am Ende wird nur jener auf der öffentlichen Strasse oder dem öffentlichen Internet fahren DÜRFEN, der auch dazu zertifiziert wurde und unter STÄNDIGER TOTALER KONTROLLE des Systems steht. Bewegungsprofil konventionell oder digital modern, grad egal, ergänzt sich quasi.

    Alle anderen die sich dem Zwang denken entziehen zu können, die werden einfach ausgesperrt! Ob diese Enigmabox die Aussperrung von Providerseite aus überleben wird, wird sich zeigen. Die Chance dass Anschlüsse an denen solch eine Box erkannt wird praktisch als nicht beherrschbar abgeschaltet werden, ist nicht von der Hand zu weisen. Also sollte jeder Engimabox Besitzer sich auch schon mal Gedanken zu Gateways hin zu russischen oder chinesischen Satelliten machen. Das gibt es, geht technisch, sollte man aber nicht erst anfangen wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist.

    Es wird SEHR SCHWER sein sich der Zwangsregistrierung egal ob Auto oder Internet zu entziehen. Wer nicht seiner totalen Überwachung zustimmt, der wird eben nicht mehr Ebay, Amazon, iTunes, Blogger oder sonstiges über Nacht mehr nutzen können. Ende: Ausgesperrt für alle die sich nicht bereit sind nackig zu machen!

    Die Anbieter von Diensten wie z.B. ein ASR Blog müssen frühzeitig in der Hyperboria schmalbandig präsent sein, sonst geht auch das schief. Es muss soweit garantiert sein, dass man über russische oder chinesische freie Gates noch drauf kommt.

    Dann sollte man sich mit LKW-Fahrern, Aussendienstlern, Vielfahrern früh genug kurzschliessen welche "die Daten überall hin mitnehmen" und so eine alternative Verteilung auch nach solch einer Aussperrung über die konventionellen, aber umso realistischeren Waren-/Verkehrsströme ermöglichen. Z.B. per Sticks oder per Funkübertragung etc.

    Die LKW-Fahrer die mitmachen sollten bereit sein im Falle eines massiven Zensurversuchs so wie kürzlich in den USA den Kreislauf des Systems runter zu bekommen. Das können SIE nämlich sehr gut. Devise: Je mehr Zensur desto weniger Gaspedal!