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Putin - der grösste Fehler war, dem Westen zu trauen

Montag, 23. Oktober 2017 , von Freeman um 17:00

Anlässlich des gerade abgehaltenen Valdai-Dikussionsklubs in Sotschi hat Präsident Putin in seiner langen Rede für mich angedeutet, er wird im kommenden März möglicherweise wieder für die Präsidentschaft kandidieren. Formell hat er es noch nicht gemacht. Warum denke ich das? Weil er seine Erfolge während seiner bisherigen Amtszeit aufgezählte. Er stellte sich als Mann dar, der "die Macht und den Respekt" für Russland wieder hergestellt hat, was ich als Beginn seiner Kandidatur sehe. Gleichzeitig hat er die USA und den Westen generell scharf kritisiert. Er sagte, der grösste Fehler war, dem Westen zu trauen.


Er beschuldigte die USA und seine Alliierten, sie würden selektive sich nur an die internationalen Gesetze halten und sie hätten Russland während der 1990-Jahre übervorteilt, als das Land damit kämpfte sich wieder aufzurappeln, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion.

Er sagte, die USA hätten Russlands Vertrauen missbraucht und das politische und wirtschaftliche Chaos in den 1990-Jahren bis in frühen 2000-Jahren zu ihrem Vorteil genutzt.

"Der grösste Fehler den unser Land begangen hat war, dass wir euch zu viel vertrauten; und ihr habt dieses Vertrauen als Mangel an Kraft gesehen und es missbraucht", sagte er während der anschliessenden Frage und Antwort-Stunde.

Was jetzt benötigt wird, fügte er hinzu, ist "Respekt!"

So erklärte Putin was Russland gemacht hat, nämlich die massive Abrüstung des eigenen Atomwaffenarsenals. Russland wurde gezwungen internationale Inspektoren zu akzeptieren, welche das "Megatonnen zu Megawatts-Programm" überwachten.

Zwischen 1993 und 2013 hat Russland das angereicherte Uran herabgestuft, was ungefähr die Umwandlung von 20'000 Atomsprengköpfe in nutzbaren nuklearen Brennstoff für die amerikanischen Atomkraftwerke darstellte.

Putin zählte dann auf, wie der Westen das Vertrauen bestrafte:

"Was wir zurück bekamen ist bestens bekannt - eine völlige Missachtung unserer nationalen Interessen, die Unterstützung der Separatisten im Kaukasus, die Umgehung des UN-Sicherheitsrats, die Bombardierung von Jugoslawien, die Invasion des Irak, und so weiter. Die USA haben den Zustand unserer Atomwaffen gesehen und den unserer Wirtschaft und entschieden, das Internationale Recht über Bord zu werfen."

Er beschuldigte auch die USA, es übe Doppelmoral ständig aus, indem es sich nicht an die Chemiewaffenkonvention von 1993 hält, ein Vertrag der aber von den USA forciert wurde. Russland hätte alle seine Lager an Chemiewaffen zerstört und die Verpflichtungen aus dem Vertrag erfüllt, sagte Putin, während die USA immer wieder die Frist der Vernichtung hinaus schiebt.

Diese Treuebrüche drohen die amerikanisch-russischen Beziehungen wieder in die 1950-Jahre zurück zu katapultieren, sagte er.

"Wir können nicht aktiv in zahlreichen internationalen Staatsverträgen teilnehmen, weil die USA selber nichts dafür macht. Wir können uns nicht einseitig daran halten", sagte Putin.

Aber Putin grösster Ärger mit der US-Aussenpolitik hat mit der Entscheidung von George W. Bush zu tun, Amerika aus dem 1972 abgeschlossenen ABN-Vertrag zur Begrenzung von Raketenabwehrsystemen im Jahre 2002 auszusteigen.

Diese Entscheidung von Bush hat den Weg für den Aufbau des sogenannten Raketenabwehrsystems in Europa geebnet, gegen das der Kreml vehement opponiert. Denn es bietet den USA ganz klar die Möglichkeit in Zukunft einen atomaren Erstschlag gegen Russland zu führen.

"Dieser Vertrag war der Eckstein des ganzen internationalen Sicherheitsrahmens im Bereich der strategischen Waffen. Aber obwohl wir Jahre damit verbracht haben unsere Kollegen zu überzeugen, waren wir nicht im Stande unsere Partner im Vertrag zu halten", sagte Putin.

Putin reagierte auch auf Trumps Kritik am neuen START-Vertrag, der 2011 unterzeichnet wurde. Darin wurde vereinbart, beide Seiten dürfen 1'550 nukleare Sprengköpfe bis 2021 besitzen. Trump sagte aber, dies wäre ein Beispiel von schlechter Verhandlungsführung durch Obama. Auch Putin ist nicht ganz glücklich über den Vertrag.

"Wir hören, die andere Seite ist auch nicht zufrieden mit dem neuen START", sagte Putin. "Wir werden ihn nicht beenden. Vielleicht sind wir selber unzufrieden mit bestimmten Aspekten darin, aber es gibt immer Kompromisse. So werden wir unsere Verpflichtungen erfüllen."

Was in Richtung mögliche Kandidatur hingewiesen hat war das Aufzeigen der technologischen Zukunft Russlands. Denn auffällig war die Teilnahme von Jack Ma, der Gründer und Vorsitzender der chinesischen Alibaba Group an der Valdai-Diskussion.

Ma hielt eine motivierende Rede über die zukünftigen Vorteile der Technologie für Russland und offerierte, sich an der "gemeinsame Entwicklung der russischen Wirtschaft zu beteiligen."

Putin will mit einem massiven Einsatz, die russische Wirtschaft digitalisieren, als mögliches Hauptprogramm für seine Wiederwahlkampagne. Ausserdem will er die altgedienten Offiziellen in den Behörden und öffentlichen Ämter durch ein junges Kader ersetzen, in der Staatsadministration wie auch in den regionalen Gouverneursämter.

Putin will Russland für die Zukunft vorbereiten und entsprechend ausrichten, was eine weitere Präsidentschaft von ihm in Aussicht stellt.


Mein Kommentar dazu:

Das Problem oder die Fehleinschätzung, dass die russische Führung für sehr lange Zeit hatte war, sie haben viel zu lange den USA und dem Westen vertraut und geglaubt. Das kritisiere ich schon seit Jahren, denn wie naiv kann man nur sein?

Jeder der sich mit Geschichte befasst weiss doch, die Anglo-Amerikaner führen schon seit über 150 Jahren einen Krieg gegen Russland. Für kurze Zeit werden sie als "Alliierte" eingespannt, um Deutschland und Japan mit einem immensen Opfer zu besiegen, als nützliche Idioten, um dann sofort wieder als Feinde behandelt zu werden.

In der Neuzeit spätestens wegen dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der NATO gegen Jugoslawien hätte Moskau aufwachen und sehen müssen, die sogenannten westlichen "Partner" halten sich an gar nichts und tun was sie wollen.

Die Vereinigten Staaten von Amerika habe jeden Vertrag gebrochen, JEDEN!!! Angefangen mit den Verträgen mit den Indianerstämmen in Nordamerika. Die Urbevölkerung wurde belogen und betrogen ... und erbarmungslos bekriegt. Aber das machen die Amerikaner mit jedem der sich nicht unterwirft!

Wenn nicht der Balkankrieg bereits die Alarmglocken hätte läuten lassen, hätte es der Angriffskrieg der NATO gegen Libyen tun müssen.

Wie völlig gutgläubig nach der ganzen betrügerischen Vergangenheit war man in Moskau (und Peking), als man der NATO eine "no-fly-zone" über Libyen erlaubte, die zum einem sechsmonatigen Bombenkrieg gegen die libysche Zivilbevölkerung, zur totalen Zerstörung der Infrastruktur des Landes und zur Ermordung von Gaddafi missbraucht wurde.

Wie oft habe ich in meinen Artikel schon gesagt, die einzige Sprache welche die Amerikaner verstehen, ist eines in die Fresse zu bekommen. Das verstehen und respektieren sie. Alles andere, wie Verhandlungen, Verträge, Gesetze, sind für sie nur Zeichen von Schwäche die ausgenutzt werden.

Deshalb fordere ich Putin schon lange auf, gegenüber den Amerikanern endlich eine rote Linie zu ziehen, ihnen bei Überschreitung einen vor den Latz zu hauen und nicht immer weiter und weiter zurück zu weichen, wie er es bisher getan hat.

Die Behauptung von manchen "Experten", Putin hätte mit seinem "Appeasement" oder seiner Beschwichtigungspolitik einen Krieg vermieden, stimmt nicht. Tatsächlich führt Washington schon lange auf vielen Ebenen einen Krieg gegen Russland.

Einen Wirtschaftskrieg durch die Sanktionen, einen Informationskrieg durch die ständigen falschen Beschuldigungen, einen Cyberkrieg durch die Attacken übers Internet und ein ständiges militärisches Vorrücken und Einkreisen Russlands.

Es wird nur noch nicht geschossen, aber das kommt auch noch, ausser wie gesagt Putin erteilt ihnen eine deutliche Lektion.

Die Amis sind grundsätzlich Feiglinge und wenn sie merken, jetzt gibts schmerzhafte Haue, ziehen sie den Schwanz ein und gehen. Das was sie an Stärke von sich geben ist doch nur inszenierte Hollywood-Propaganda.

Vielleicht hat Wladimir Putin es jetzt endlich kapiert, in dem er den Fehler, den Westen zu lange vertraut zu haben, eingestanden hat.

Man darf nicht vergessen, wegen Putins viel zu weicher Haltung und Gutgläubigkeit gegenüber dem verbrecherischen Westen sind Zehntausende im Balkan gestorben, 80'000 in Libyen, 300'000 in Syrien und 10'000 in Donbass, nur diese Kriege erwähnt, denn es gibt noch mehr. Das kreide ich ihm an!!!

Wenn Putin viel früher reagiert und interveniert hätte, wäre es gar nicht zu diesen Kriegen des Westens gekommen. Man kann auch durch falsch verstandener Passivität Menschen töten!!!

insgesamt 26 Kommentare:

  1. Putin-Versteher sagt:

    Komme von dem Eindruck nicht los, daß die USA (v.a. bzgl. ihrer Außenpolitik) letztendlich von den zionistischen 'Israelis' dominiert werden;
    --> IL als der Kopf und die USA als muskulöser Vollstrecker <--

    Bisher hat W.P. so alles richtig gemacht und trotzdem wird er dauernd als
    'Diktator' beschimpft; dabei sind die wahren Diktatoren doch die Zionisten.

    Aber: das darf man ja (v.a. als Deutscher) nicht sagen wegen der 'Shoah'!

    Abschließend: ''danke, Wladimir Putin! Ohne Sie hätte es längst schon einen
    atomar geführten Dritten Weltkrieg gegeben! ''


    Nachtrag: --> sind die USA nicht eine ''Freimaurer-Nation'' durch und durch?
    Habe den Eindruck, daß dem so ist. (nun geht's gegen die 'Freimaurerei' ...)

  1. Anonym sagt:

    HI, Freeman
    geh mit allem mit, was Du schreibst.
    Doch Imperien zerlegen sich in der Regel selbst. Das weiß auch ein Putin.
    Ausserdem gibt es noch viele andere Player.
    Sie geduldig!
    Alles braucht seine Zeit, wenn es richtig werden soll!

  1. Anonym sagt:

    Ich bewundere schon lange die Diplomatie die unser geschätzter Freund
    Vladimirowich Vladimir Putin gegenüber der verlogenen us-amerikanischen
    Führungskaste, ähm Mafia, zeigt.

    Für die Russen - und die restliche Welt - hoffe ich dass er nochmal
    kandidiert, einen besseren, weitsichtigeren und strategisch
    kompetenteren Präsidenten als wie Vladimirowich Putin kenne ich nicht.
    Der Mann ist klasse! Da können unsere psychopatischen Politik-Darsteller
    noch sehr viel von ihm und der Duma lernen. Denn so geht Politik!!
    So geht Diplomatie!!

    Und die lieber freeman wünsche ich einen schönen Herbst, lass uns
    Leser doch mal bildlich am Herbst in Abchasien teilhaben.

  1. Die Zeit läuft für Russland. Der Westen schafft sich durch Verschuldung, Verarmung, Verdummung und Verschwulung selber ab ...

  1. England hat ja auch 30 Jahre Krieg gegen Deutschland geführt, und die Deutschen haben auf die "Britische Freundschaft", spekuliert, aus Napoleon-ischen Zeiten.
    Ich denke Putin sieht schon lange was los ist, nur wartet er, bis Russland wirklich vorbereitet ist, während Deutschland sein Rüstungsprogramm ja so ausgelegt hatte, daß es ab 1945 gerüstet gewäsen wäre, für einen Kontinentalkrieg. Und weil Hitler 1939 dachte Polen versteht nur eine Sprache, wurde ihm dann so unpassend der Krieg aufgezwungen.
    Der einzige Joker weshalb Deutschland so weit kam, war der Sichelschnitt, was aber gegen Hitlers Wille war - Er wollte Schliefenplan 2.0. Man kann sich mal überlegen, was sich Stalin erhofft hat, als er Hitler 1939 so großzügig mit Stahl und Energie zur Aufrüstung versorgte? Macht das Sinn, wenn man der offiziellen Version der Geschichte folgt?

  1. Peter Paul sagt:

    Hallo Freeman,
    ich möchte Dir teilweise Recht geben.
    Die zögernde und manchmal verspätete Reaktion Putins, bei dem ständigen aggressiven Verhalten der USA Russland gegenüber, ist manchmal unverständig.
    Gegenreaktionen kommen oft zu spät und können deshalb nicht mehr, ohne Erklärung, im Zusammenhang gesehen werden.
    Putin denkt und handelt scheinbar mehr wie ein Judo-Kämpfer als ein Kung Fu Fighter.
    Die USA strebt weiterhin nach der Vorherrschaft auf dem Erdglobus, wie Zbigeniew Brzezinski in seinem Drehbuch: "Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft", es gut beschrieben hat.
    Der Regierungsputsch in der Ukraine war dabei ein "Akt" aus seinem "Drehbuch".
    Putin denkt langfristig, indem er weniger auf Konfrontation,als auf Isosation setzt.
    Das klingt zunächst paradox, denn die USA wollen Russland isolieren!
    Indem die USA mit ihrer "Friedenspolitik" in der Welt immer mehr Widerstand erfahren und viele Staaten sich von der "Dollar-Diktatur" befreien wollen, gibt Russland und China ihnen die Möglichkeit und Sicherheit auf das "Monopoly-Geld" der USA zu verzichten und mit anderen Währungen Handel zu treiben.
    Damit wird die USA langfristig isoliert und geht letztlich als "Bankrott" zugrunde.

  1. War und isr es nicht eine typische russische Taktik, den Feind sehr nah ran zu lassen um ihn anschließend einzukesseln?Eventuell versucht Putin diese Taktik.Die USA bauen eine immer grössere, breitere...und vorallem immer teurere Front auf.
    Die Kosten werden an die Vasallen weitergeleitet.Aber irgendwann ist auch der "vasalligste" Vasall nicht mehr in der Lage die "Braut" zu bezahlen.
    Ich kann mir nicht vorstellen das Putin so naiv ist.
    Russland spielt Schach und die USA spielen Monopoly.

  1. Freeman sagt:

    @Anony 21:15 Siehe Video rechts oben dann kannst du den schönen Herbst in Abchasien erleben, mit der Fahrt über den Riza-See in Stalins Motorboot im Original aus 1950 ;-) War für Stalins Datscha oder Bergrefugium vorgesehen, direkt am See gelegen.

  1. Rita Vuia sagt:

    Ich liebe die Beiträge von Freeman aber er ist der Hau-Drauf-Typ - und ich sage, Putin macht alles richtig und hat alles richtig gemacht. Er ist gegen Krieg - die USA lässt er am ausgestreckten Arm verhungern - baut sein Land auf und versorgt sein Volk dass andere nur vor Neid erblassen können. Und Russland ist jetzt waffentechnisch überlegen - der feige Ami bleibt beschämt zurück und schaufelt sein eigenes Grab. Das ist die Strategie von Putin. Ich war von Anfang an für diese Strategie!
    Wie das chinesische Sprichwort sagt: *Man muss nur lange genug still am Ufer sitzen bleiben dann schwimmt die Leiche des Feindes vorbei!* Und genauso kommt es. Russland ist jetzt stark genug auch einen Krieg zu führen – wenn man es zwingt.

  1. mario sagt:

    Hallo,

    stimme Ihrem Komentar nur bedingt zu:
    Es ist nicht nur davon auszugehen, dass die US-Politik keine Verträge einhält, sondern dass die USA als Nation nie kontraktfähig - mit irgendjemand - war.
    Soziopathen sind nicht kontraktfähig. Es handelt sich hier um eine Krankheit, die sich wie ein roter faden durch die US-Geschichte zieht. Sie ist unter "Eliten", (siehe US-exceptionalismus, Rede Obama/Westpoint 2014) besonders verbreitet. Es sind nicht Entscheidungsträger im immer wieder fälschlich angenommenen üblichen, gesundem Sinn, sie sind "nur" krank!

    Das "Gute" an Trump ist, dass die US-Politik durch ihn auch für die noch so US-gläubigsten "Versteher" restlos demaskiert wird.

    Der Ausdruck "vor den Latz knallen" gefällt mir nicht.
    Er bedeutet heute Atom-Krieg, der für uns alle - die Menschheit final ist, keinen Sinn gibt, ausser Zerstörung nichts mehr bringt.

    Das US-imperium geht durch sich selbst zu Grunde. Der Beginn wird durch Erkennen von Tatsachen (US-politik kennt keine Freunde, nur Interessen, Kissinger) und einem daraus resultierenden, konsequent eingehaltenem Handeln gelegt. Dieser Prozess ist nicht umkehrbar.
    Mit freundlichen Grüßen

  1. Russland macht im Moment alles richtig.
    Der defensive, kraftschonende Stil ist das einzige, was langfristig zum Erfolg führen kann.

    Das Deutsche Reich war mehrmals in ähnlicher Lage und hat den Fehler gemacht,
    auf die Provokationen anzuspringen.
    Was dabei herausgekommen ist, wissen wir alle.

    Putin kann im Moment nicht die ganze Welt schützen.
    Er ist in erster Linie verantwortlich für das russ. Volk.
    Und dieser Verantwortung wird er gerecht.

  1. Anonym sagt:

    Ein altes Sprichwort heißt: "Dem Falschen wohlgetan ist Unrecht".

    Ich denke, Putin handelt grundsätzlich weise. - Was er tut und sagt hat Hand und Fuß. - Vielleicht hat er zuviel und zu lange vertraut, was er ja auch erkannt hat.

    Er hat Weitsicht und würde seinerseits keinen 3. atomaren Weltkrieg riskieren, weil er weiß, dass dieser von den Hintergrundmächten der USA als (H)armageddon provoziert werden soll, um es dann Putin in die Schuhe zu schieben - denn diese Hintergrundmächte der USA sind vor allem auch in einem Meister: im Provozieren des eigenen "Bösen" auf andere.

    Beten wir für Putin und seinen Schutz und ebenso für seine Gleichgesinnten und verstärken wir gemeinsam die Kraft des Lebens - denn die USA werden von den Kräften des Todes beherrscht.

    Putin wird keine Maßnahmen in Angriff nehmen, die er nicht kontrollieren kann und die zu einem (H)armageddon führen würden. - Er weiß, dass das niemand überleben würde - auch nicht die, die es anstreben.

    Luna Sol



  1. Skeptiker sagt:

    Erstmal danke für das Video von der Bootstour auf dem wunderschönen Rizasee. Da werden Erinnerungen an 1977 wach, als ich diese Fahrt auch gemacht habe. Damals verbrachte ich meinen Sommerurlaub in Pizunda. Jetzt zum Thema: Ich ärgere mich auch öfters über Putins zögern, aber ich denke trotzdem, dass er das Richtige tut. Denken wir an Q. Fabius Maximus, dem Zauderer, der als Diktator mit seiner abwartenden Haltung im 2. Punischen Krieg Rom gerettet hat.
    Die ständigen Provokationen waren mit Sicherheit eine Falle, aber Putin hat sich nicht provozieren lassen, nicht zuletzt wohl auch, weil die Modernisierung der russischen Armee nicht weit genug fortgeschritten war. Jetzt ist das vermutlich anders. Aber trotzdem, ein Atomkrieg nützt niemanden. Ich hoffe, dass das auch die NATO - Trottel wissen.

  1. so sieht es demnächst in deutschland auch aus abendblatt.De/video/AFP_Videos/article212282947/Totale-Kontrolle-China-setzt-auf-Gesichtserkennung.html

  1. Brummli Baer sagt:

    Man bedenke hierzu: Kaputtmachen kann jeder, aufbauen nicht! Russland ist schuldenfrei und das ist schon sein buchstäbliches Kapitalverbrechen in den Augen der zynischen Zionisten der Hochfinanz-Welt-Elite!
    Und dazu diesen Ausschnitt:
    https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20171024318009697-boersen-rekord-aktienindex-hintergrund/
    Da es für die künstliche Geldschöpfung durch die Zentralbanken keine Obergrenze gibt, könnte unbegrenzt weiteres Geld ins System gepumpt werden. Das würde allerdings irgendwann in eine Hyperinflation führen. Diese aber käme den größten Gläubigern gar nicht so ungelegen, weil sie riesige Schuldenberge vernichten würde. Am schwersten betroffen wären die unteren Einkommensschichten und der Mittelstand, für die wegen des eintretenden Kaufkraftverlustes ein harter Kampf ums Überleben einsetzen würde.

    „Finanztsunami - Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“: Buch von Ernst Wolff
    Vor einer weiteren Möglichkeit, dem nächsten ganz großen Crash zu entkommen, hat der Ökonom Ernst Winkler bereits 1952 gewarnt, als er in seiner „Theorie der natürlichen Wirtschaftsordnung“ schrieb: Der Krieg ist die großzügigste „Reinigungskrise zur Beseitigung der Überinvestition“, die es gibt. Er eröffnet gewaltige Möglichkeiten neuer zusätzlicher Kapitalinvestitionen und sorgt für gründlichen Verbrauch und Verschleiß der angesammelten Waren und Kapitalien… So ist… der Krieg das beste Mittel, um die endgültige Katastrophe des ganzen kapitalistischen Wirtschaftssystems immer wieder hinauszuschieben.
    Welche der beiden Varianten bevorsteht, lässt sich im Moment nicht absehen. Dass sich Regierungen und die hinter ihnen stehende Finanzelite rund um die Welt auf beide Möglichkeiten vorbereiten, lässt sich daran ablesen, dass derzeit nicht nur die Börsen boomen, sondern auch die globalen Ausgaben für den Ausbau staatlicher Sicherheits- und Militärapparate.
    Da lob ich mir Putin und gratuliere zu seiner grossen Selbstbeherrschung, ja Weisheit. Er verdient dereinst den Zunamen "Wladimir der Grosse".
    Er wird wohl wieder kandidieren, man kann es nur hoffen.

  1. Legija sagt:

    Jelzin war es der Jugoslawien verraten hat. Medwedew war Präsident während der Libyen Krise. In Syrien hätte man schneller handeln können, die Frage stellt sich war man dazu in der Lage damals. Jetzt scheint man es zu sein. Konflikte bringen immer Opfer mit sich, ohne die Unterstützung der Kämpfer im Donbas gäbe es wesentlich mehr tote Zivilisten. Den Russen kann man zu gute halten das es nicht Millionen von toten Menschen Weltweit gibt. Darauf warten nur die Aasgeier der USA, der tiefe Staat würde die Erde am liebsten brennen sehen. Die Zeit wird die USA destabilisieren und die Länder fangen auch langsam an in Nationalwährungen zu handeln, Petrodollar weg, USA weg.

  1. Anonym sagt:

    Wir dürfen Putin und die Russen insgesamt niemals unterschätzen. Ich halte Putin für einen der besten Staatsmänner und Diplomaten, der es geschickt versteht sich auf dem politischen Parkett zu bewegen. Zugute kommt ihm dabei seine ehemalige KGB-Karriere, dessen Wissen er kompromisslos zum Wohl Russlands einsetzt.
    Nach dem Ausverkauf und Betrug Russlands durch die Saufnase Jelzin, hat er rigoros am Aufbau eines ausgeglichenen Machtgefüge auf der Welt gearbeitet. Während des Jugoslawienkrieges war Russland noch nicht in der Position, sich aktiv einzumischen.
    Mittlerweile aber befindet sich Russland aber in einer nie dagewesenen Stärke, militärisch, wirtschaftlich und partnerschaftlich mit anderen Staaten.
    Das weiß Putin natürlich und selbst ein paar intelligente Amis dürften das verstehen.
    Wir sollten nicht vergessen, daß es den jüdischen Kriegstreibern im Grunde egal ist, wer Konflikte austragen oder gewinnt. Sie verdienen immer und sind in ihrem satanischen Wahn davon überzeugt, als einzige Überlebende und Gewinner aus dem Chaos hervorzugehen.

  1. cohan sagt:

    Freeman, so wie Du das schreibst solltest Du Dich als Prasident von Russland bewerben. Du hast alles schon lange gesehen.
    Ich finde nach wie vor Putin und seine Leute um Ihn haben ziemlich viel richtig gemacht und nur dank dieser Zurückhaltung, die Du als zu schwach einstufst, haben wir noch keine "ernsthaften" sprich grossflächigen Eskalationen erlebt. Das ist kein Ehestreit und manche Schwäche stellt sich im Nachhinein als Stärke heraus. Es gibt Andere die dauernd mit roten Linien argumentieren und danach irgendetwas erfinden müssen um den Kopf wieder aus der Schlinge zu ziehen oder schlimmer noch dann auch Tatsachen folgen lassen müssen.
    Es war eine Frage der Zeit bis das russische Selbstbewusstsein wieder anfängt zu erwachen. Man darf nicht vergessen aus welcher jüngerer Vergangenheit die Menschen dort kommen. Ich behaupte sogar, dass gerade die allierten Kräfte dazu beigetragen haben, dass dieser Prozess so verlaufen kann. Von daher ist alles wieder zu relativieren.
    Wir werden sehen ob die Verlockungen der Macht nicht auch in Russland beginnen ihre Spielchen zu spielen...

  1. Flori sagt:

    Ich halte Putin für den derzeit stärksten und weitsichtigsten Politiker weltweit. Auch er hat eine Lernphase hinter sich, die ihn erkennen lies, dass seine "westlichen Partner" nur eine Partnerschaft zu ihrem eigenen Vorteil gelten lassen. Russland ist unter seiner Ägide von einer auf nach den Wirren der 1990er Jahre abgesunkenen "Regionalmacht", tatsächlich wieder zu einem "Global Player" aufgestiegen. Und dies aller Sanktionen, Diffamierungskampangien und von aussen gesteuerter Störungen der inneren Ordnung Russlands zum Trotz. Obama wird zähneknirschend seine damaligen Worte bedauern. Mittlerweile putzt der gesamte Nahe Osten - egal ob Freund oder Feind, im Kreml die Klinken. Angefangen vom umgefallenen Erdogan über Netanjahu, dem Saudischen König, politischen Vertretern Irans und Irak, Kurdenvertretern bis zum ominösen lybischen General Haftar. Ohne Russland geht im Nahen Osten gar nix. Die Amis schäumen vor Wut.

    @ Brummli Bear

    Ich habe diesen einschlägigen Artikel auch gelesen und dieser schildert kurz und prägnant die verbleibenden Möglichkeiten eines politischen und wirtschaftlichen Systems (included Finanzsystem) kurz vor dem Kollaps. Ein möglicher Krieg (auch als begrenzter Atomkrieg) aus Ausweg wird sicherlich in entsprechenden Gremien durchgespielt und in Erwägung gezogen. Ob Russland dann eine Rote Linie setzt und dann auch die Konsequenzen daraus zieht, ist eine andere Frage. Dies würde die Vernichtung des grössten Teils der Menschheit bedeuten.

  1. Anonym sagt:

    Ich habe einige Monate lang nichts gelesen über Weltgeschehen, weder beim MSM noch bei "Alternativen" Medien. Heute habe wieder kurz vorbei geschaut und siehe:altes Spielchen wird munter weiter getrieben-also nichts verpasst. Nun kann ich getrost länger abwesend sein und beteiligten und mitfiebernden wünsche viel Spaß beim künftigen (inszenierten) "Spannungen".

  1. Anonym sagt:

    Die vielen Toten kann man doch nicht Putin ankreiden. Schild sind die Kriegstreiber im Westen. Wenn Russland so reagiert hätte wie du es gewünscht hast, wären noch viel mehr Menschen gestorben. Also ich finde Putin macht es richtig und so sehr ich deine Artikel auch schätze Freeman, bin ich froh das du nicht an Putins stelle bist ;)

  1. Fritz sagt:

    Putin hätte von Bismarck lernen können, Bismarck hatte zur Beendigung des 1. Weltkrieges auch auf einen von Wilson zugesagten 14 Punkte Plan vertraut, und wurde schwer enttäuscht.

  1. sapiens sagt:

    Freeman, mich verwundert sehr, dass du annimmst, dass Putin gutgläubig oder naiv wäre. Man sollte auf keinen Fall Putins Worte über das Vertrauen gegenüber dem Westen so direkt verstehen, wie er das sagt. Das ist nur ein diplomatisches Wortspiel für die westlichen Journalisten und Politiker. Putin war anfang 2000-er beliebt im Volk für seine raue Männersprüche, aber mit der Zeit wurde er extrem diplomatisch. Er bezeichnet z.B. die westlichen Länder als Partner. Jedem in Russland ist klar, dass das in Anführungszeichen gemeint ist.

  1. Amerikaner haben keine Freunde
    nur Feinde oder Vasallen.
    Und wir hier im Westen glauben immer noch an den guten Onkel Sam.
    Ich habe mich fast das ganze Leben täuschen lassen, weil hier immer
    die Devise lief, Ami gut Russe böse.
    Erst als ich mich intensiv mit der Geschichte befasst habe und nicht
    mehr den verlogenen Medien und unseren Politaffen geglaubt habe, kam
    ich zur Wahrheit.
    Mein Fazit heute;
    der Ami und die Angelsachsen sind die wirklichen Feinde dieser Erde.

  1. Anonym sagt:

    DITO. Ohne Putin ist Russland genau so ein US-Vasallen Staat wie der ganzen Westen. Aber Bitte nicht Vergessen im Westen gibt eine (noch) Stumme Zahl an Personen die bereit ist für/mit Russland zu Kämpfen in Wort und Taten.

  1. BA sagt:

    Stimme dem voll und ganz zu.

    Seit 2014 verarscht der Ami die Russen, währen diese nur labern, labern und labern. Wir boykottieren den Dollar, wir können das und das. Es ändert sich nichts, sind alles nur Worte. Mit Schlägern/Mobbern geht man in Leben genauso vor, die verstehen keine andere Sprache als Gewalt. Eine Schelle hier und da, dann ist aber auch schon Ruhe für ne Weile.

    Während der Russe wartet und denkt der Ami geht Pleite von was auch immer, niemand wird den Petrodollar ohne Kampf jemals bezwingen können, forschen/ inspizieren die Amis die russische Militärtechnik. Israel ist da ganz vorne mit dabei, wobei auch sehr viele alte Sowjets im Team sind. Bis eines Tages der ganze Vorteil Russlands dahin ist und es zum Kampf kommt. Russland wird dann wie immer in der Geschichte, sehr große Verluste in Kauf nehmen, anstatt ihren Vorteil richtig auszunutzen und den Amis in den Arsch zutreten. Wenn schon nicht in 2014 Aegis schwarzes Meer, dann aber in Syrien. Die Amis machen Jagd auf die Russen, killen die wenn sich nur eine Chance bietet. Russland kneift, auch wenn die den Vorwand haben die ISIS samt der Ami Strategen versammelt an einem Ort wegzubomben, denn diese haben da nichts verloren.

    Man kann Russland nichts vorwerfen als es zu der Jugoslawien; Irak oder gar Lybien Invasion kam, Russland war schwach. Aber jetzt ist höchste Eisenbahn, seine Stärke zu präsentieren und nicht auf die ganzen Provokationen, den Hampelmann zu machen.

    Und von wegen Atomkrieg, das ist nur eine dumme Ausrede. Die Amis wollen auch nicht ausgelöscht werden und die Eliten in ihren Kellern, ohne die Milliarden Sklaven auf der Welt werden auch nicht auf dauer glücklich. Diese Ausrede zieht nach den Jahren nicht mehr.

    2014 war ich einer Derjenigen, der meinte wenn schon Militär dann nur russisches, weil für das Gute. Das ist jetzt vorbei. Jeder Militärhonk ist nur Hirnverbrannt. Die in Russland viel weniger, wegen Wehrpflicht, als unsere freiwilligen Idioten.

    Dieser jetziger russischer Weichei Kurs führt nirgends wohin.