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Der wirkliche Grund für den Kalten Krieg

Dienstag, 3. Mai 2016 , von Freeman um 09:00

Die Geschichtsbücher erzählen uns, und es wird allgemein verbreitet, der Kalte Krieg war die Antwort auf die sowjetische Aggression nach dem II. Weltkrieg. Die Sowjets wollten ganz Europa erobern und sich überall ausbreiten. Das war aber nicht der wahre Grund. Präsident Truman hasste die Russen und er hatte bereits 1941 gesagt, "wenn die Deutschen gewinnen, unterstützen wir die Russen. Wenn Russland gewinnt, unterstützen wir die Deutschen. Lassen wir sich doch gegenseitig so viele wie möglich töten.


Nachdem Präsident Roosevelt am 12. April 1945 verstarb, übernahm Truman das Amt und wurde Präsident. Keine zwei Wochen danach machte Truman eine 180 Grad Wende was die amerikanischen Beziehungen zur Sowjetunion betraf. Die Sowjets wurden ab dann als Feinde betrachtet und nicht mehr als Alliierte, die gerade Hitler-Deutschland und das Kaiserreich Japan besiegt hatten. Sofort wurde Moskau beschuldigt, die Vereinbarungen über die Nachkriegszeit gebrochen zu haben.

Der Kalte Krieg mit der Sowjetunion als nächster Feind war schon lange vorgesehen. Deshalb wurde auch Westdeutschland sofort medial antirussisch indoktriniert und die "ehemaligen" Nazis ohne Skrupel umgedreht und gegen Moskau eingesetzt. Die sowjetische Führung hat dann richtig den wirklichen Grund für den Abwurf der beiden Atombomben auf Japan erkannt und beschrieben. Dieser war nicht gegen Tokio gerichtet, sondern gegen Moskau, denn Japan war bereits am Boden.

Leslie Groves, der militärische Leiter der Entwicklung der ersten Atombombe im sogenannten Manhattan-Projekt sagte später, er wusste vom ersten Moment an, Russland würde der Feind werden und die Atombombe wurde nicht wegen Japan oder Deutschland entwickelt, da ab 1943 der Sieg über beide abzusehen war, sondern zum Einsatz gegen die Sowjetunion. Der Atompilz über Hiroschima und Nagasaki war eine Demonstration und gleichzeitig eine Drohung in Richtung sowjetische Führung, "wir haben diese schreckliche Waffe und wir werden sie gegen Euch einsetzen."

Was wir hier sehen ist ein Verhaltensmuster der amerikanischen Aussenpolitik. Henry Kissinger sagte es ganz deutlich. "Amerika hat keine Freunde, Amerika hat nur Interessen." Das heisst, Washington benutzt jeden für seine Interessen, bis sie nicht mehr nützlich sind oder zu gefährlich werden. Die Sowjetunion war ein Freund, weil es mit unfassbaren Opferzahlen Nazi-Deutschland und Japan besiegte. Kaum war der Sieg errungen, wurde die Sowjetunion zum Feind erklärt, weil es sich der Dominanz der USA widersetzen konnte.

Eine bipolare oder multipolare Welt akzeptiert Washington nicht, wo die Grossmächte Russland und China eine Rolle spielen dürfen, sondern nur eine selbstherrliche, arrogante und egoistische Alleinherrschaft durch die Vereinigten Staaten. Frieden, Gleichberechtigung und Koexistenz, will Amerika nicht. An internationales Recht und an die UN-Charta müssen sich nur die anderen halten.

George F. Kennan, der Architekt der Containment-Politik, oder auf Deutsch Eindämmungspolitik des sowjetischen Einfluss, sagte 1948, die USA bestehen aus 6,3% der Weltbevölkerung, kontrollieren aber 50% des Vermögens der Welt. "Unser Ziel für die Zukunft muss sein, wie wir diese Ungleichheit erhalten können.

Er sagte weiter: "Wir dürfen nicht sentimental sein und über Demokratie und Menschenrechte sprechen, darum geht es nicht, es geht um den Erhalt der amerikanischen Macht und Einflusssphäre." Die Welt gehört den Amerikanern exklusiv und darf nach Belieben ausgebeutet werden.

Das heisst, vordergründig wurde die US-Aussenpolitik mit der Verbreitung von Freiheit und Selbstbestimmung der Völker begründet. In Wirklichkeit ging es um Machterhalt, auch wenn dadurch gewählte Regierungen gestürzt werden müssen, die sich nicht dem Diktat Washington beugen.

Einer der ersten Opfer dieser Politik war der Iran. Premierminister Mossadegh wurde am 19. August 1953 durch die CIA und dem MI6 militärisch gestürzt (Operation Ajax). Sein "Fehler", Mossadegh hatte die Verstaatlichung der Ölindustrie vorangetrieben und wollte das Kartell der internationalen Ölgesellschaften beenden.

Sofort begann die Westpresse unter der Führung der "New York Times" Mossadegh einen "Diktator" zu nennen, der weg muss. Wie oft haben wir diese Bezeichnung schon seitdem über andere "unliebsame" Staatsführer gehört? Saddam Hussein, Gaddafi, Assad und Putin, sind nur einige Beispiele. Westliche Medien dienen nur als Propagandaorgane von Washingtons Politik, um Umstürze und Kriege zu verkaufen.

Bereits vier Monate vor dem Putsch, am 4. April 1953, hatte der CIA-Direktor Allen W. Dulles ein Budget von einer Million US-Dollar bereitgestellt, das dazu verwendet werden sollte, Mossadegh zu stürzen. Damit wurden auch Journalisten geschmiert, obwohl viele freiwillig sich als Lügenverbreiter für Washington einspannen liessen.

Der Iran war dann keine Demokratie mehr, sondern ein westlich orientierter Polizeistaat und eine Diktatur, in der der Schah mit Hilfe der berüchtigten Geheimpolizei SAVAK mit eiserner Hand regierte. Der Aufbau des Geheimdienstes geschah unter massgeblicher Hilfe der CIA und des Mossad.

Das heisst, in den Augen Washingtons ist Demokratie relativ. Wenn sie nicht den Wünschen entspricht und Befehlen folgt, wird sie durch eine Diktatur ersetzt. Siehe auch den Sturz von Salvador Allende in Chile und Einsatz des Diktators Augusto Pinochet etc. … die Liste ist lang.

Die US-Politik gegen die Sowjetunion und das Vorgehen in Westeuropa wurde immer mit dem "bösen Stalin" begründet, der Osteuropa "stalinisiert" hätte. Deshalb wurde die NATO am 4. April 1949 gegründet, als transatlantisches "Verteidigungsbündnis". Ist es nicht interessant? Der Warschauerpakt, das Gegenstück zur NATO, wurde erst SECHS Jahre später gegründet, am 14. Mai 1955. Es wird aber der Mythos verbreitet, die NATO war deswegen notwendig.

Als Stalin am 5. März 1953 starb, wollte die neue Sowjetführung unter Chruschtschow eine freundschaftliche Hand nach Washington ausstrecken, um den Kalten Krieg zu beenden. Wie hat Washington geantwortet? Sie haben den Olivenzweig verschmäht und haben das Atomwaffenarsenal massiv vergrössert und weltweit Militärbasen eröffnet. Die Sowjetunion wurde mit NATO-Ländern umzingelt und sogar amerikanische Atomraketen in der Türkei stationiert.

Das führte 1962 zur Kubakrise, denn die Sowjetunion reagierte auf die Stationierung von Atomraketen vor ihrer Haustür mit der Stationierung ihrer Raketen auf Kuba. Der Konflikt wird aber nur einseitig im Westen erzählt, die Russen wären die Bösen gewesen und der Grund für die Kubakrise, die Jupiterraketen in der Türkei, einfach weggelassen.

Präsident John F. Kennedy und Regierungschef der UdSSR Nikita Chruschtschow hatten aus der Krise gelernt und wollten zusammen jeden Konflikt in Zukunft vermeiden, der zu einem Krieg führen könnte, einen weltvernichtenden Atomkrieg. Was passierte dann? Kennedy wurde am helllichten Tag am 22. November 1963 in Dallas, Texas ermordet. Von wem? Na von denen, die keinen Frieden wollen, vom militärisch-industriellen Komplex und den US-Geheimdiensten.

Die Nachfolger von Kennedy verfolgten dann wieder die aggressive amerikanische Politik gegen die Sowjetunion. Der Koreakrieg (1950 bis 1953) war bereits der erste Krieg angeblich gegen den Kommunismus in Asien. Es folgte der Vietnamkrieg (1955 bis 1975). Dann ab 1979 der Krieg in Afghanistan mit der Unterstützung der Mudschaheddin durch die CIA, was zur Schaffung der Terrororganisation al-Kaida führte und Osama Bin Laden. Der radikal-islamische Terrorismus wurde von Washington erfunden, um Länder zu destabilisieren und Regierungen zu stürzen.

Ab 1985 erfolgten die Reformen in der Sowjetunion und 1991 löste sich die UdSSR als Staat auf. Die DDR sah dann auch das Ende und Generalsekretär Michail Gorbatschow wurde für die Perestroika (Umbau, Umgestaltung, Umstrukturierung) und der Möglichkeit der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten vom Westen in den Himmel gelobt.

Was wenige wissen, es war der böse Josef Stalin, der übrigens gar kein Russe war sondern Georgier, der am 10. März 1952 eine Wiedervereinigung Deutschlands den Westalliierten angeboten hat. Voraussetzung, das vereinigte Deutschland müsste neutral sein. Für die US-Marionette Adenauer war aber eine Wiedervereinigung nur bei gelungener Westintegration denkbar.

Die Westalliierten wollten keine Neutralität, sondern die Deutschen sollten "frei darüber entscheiden dürfen", welchen Bündnissen sie beitreten möchten (lach). So blieben beide Teile Deutschlands besetzt und ganz Deutschland bis heute. Die Deutschen hätten aber ihre Besatzer mit der Neutralität kurz nach dem Krieg ab 1952 loswerden können.

Deshalb nenne ich Adenauer einen Verräter, den grössten deutschen Landesverräter überhaupt!!!

Er hat mit der Westanbindung in seiner Ära vom 20. September 1949 bis 15. Oktober 1963 als Kanzler so viel politischen Schaden angerichtet und Westdeutschland den Amis als Kolonie geschenkt. Er hat die Trennung Deutschlands verursacht und zementiert. Dazu noch die Wiederbewaffnung. Dabei waren bis zu zwei Drittel der westdeutschen Bevölkerung gegen eine neue Armee. So kam es 1955 zu massiven Protesten und Demonstrationen.

Die Österreicher haben es anders gemacht. 1954 hat Moskau bei der Berliner Aussenministerkonferenz Österreichs Neutralität verlangt. Darüber gab es mit allen vier Alliierten eingehende Gespräche. Schliesslich begaben sich Bundeskanzler Julius Raab, Vizekanzler Adolf Schärf, Aussenminister Leopold Figl und Staatssekretär Bruno Kreisky im Frühjahr 1955 zu Verhandlungen nach Moskau. Am 15. April 1955 wurde das Moskauer Memorandum unterzeichnet, indem Wien sich zur Neutralität verpflichtete. So wurde Österreich die vier Besatzungsmächte los.

Es war schön solange es andauerte, aber mit dem Beitritt zur EU am 1. Januar 1995 hat Österreich seine Neutralität verloren (steht nur noch auf dem Papier) und ist faktisch ein NATO-Mitglied. Gefragt ob sie das wollen wurden die Österreicher nie. Echte Demokratie und die EU sind ein totaler Widerspruch, sind nicht kompatibel, schliessen sich aus. So viel zu den "europäischen Werten", von denen die Politclowns so gerne immer reden.

Die Bürger der DDR wurden auch nie in einer Volksabstimmung gefragt, ob die DDR sich auflösen und in die BRD integriert werden soll. Alle Deutschen wurden nie gefragt, ob das vereinigte Deutschland weiter in der NATO verbleiben soll. Die Westalliierten machten es nämlich zur Bedingung, die sowjetischen Truppen müssen abziehen und die vergrösserte BRD in der NATO bleiben, sonst gebe es keine Wiedervereinigung. Noch eine Erpressung Washingtons. Demgemäss wurde in Art. 4 des Zwei-plus-Vier-Vertrages vom 12. September 1990 vereinbart:

"Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Demokratischen Republik und der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken erklären, daß das vereinte Deutschland und die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken in vertraglicher Form die Bedingungen und die Dauer des Aufenthalts der sowjetischen Streitkräfte auf dem Gebiet der heutigen Deutschen Demokratischen Republik und Berlins sowie die Abwicklung des Abzugs dieser Streitkräfte regeln werden, der bis zum Ende des Jahres 1994 im Zusammenhang mit der Verwirklichung der Verpflichtungen der Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik, auf die sich Absatz 2 des Artikels 3 dieses Vertrags bezieht, vollzogen sein wird."

Die ehemaligen sowjetischen Truppen zogen dann auch wie vereinbart 1994 aus Ostdeutschland und aus ganz Osteuropa ab. Die US-Regierung hatte dabei Moskau versprochen, das hinterlassene Vakuum nicht militärisch zu füllen. Was passierte aber? Ein osteuropäisches Land nach dem anderen wurde in die EU und NATO einverleibt. Washington erweiterte seine Herrschaft über ganz Europa, vom Baltikum bis ins Schwarze Meer. Gleichzeitig wurde in den 1990-Jahren die Wirtschaft Russlands als Nachfolgestaat massiv von Washington untergraben. Dazu wurde der korrupte Boris Jelzin benutzt, der erste Präsident Russlands, den man mit 100 Mio Dollar gekauft hatte.

Die amerikanischen Wirtschaftsberater (Heuschrecken) kamen ins Land und innerhalb weniger Jahre fiel der Lebensstandard der Russen um 90 Prozent. Sie bekamen die bekannte westliche Schocktherapie der Privatisierung zu spüren. Ziel war es, Russland in ein schwaches Land zu verwandeln, dass seine enormen Rohstoffvorräte durch den Westen ausplündern lässt.

Erst als Wladimir Putin 2000 zum Präsidenten gewählt wurde, änderte und verbesserte sich die Lage. Er räumte den Laden auf, salopp gesagt, entfernte die Landesverräter aus den Ämtern, enteignete die Oligarchen, die sich am russischen Volk durch Betrug, Diebstahl und Mord bereichert hatten, brachte die Wirtschaft wieder in Gang und gab den Russen ihr Selbstvertrauen zurück und eine Perspektive für die Zukunft.

Deshalb wird er vom Westen so extrem verteufelt und von den Medien zu jeder Gelegenheit mit Dreck beworfen. Warum? Weil er den Plan Washingtons zur Weltbeherrschung durchkreuzt hat. Jetzt führt Washington die gleiche aggressive Politik wie gegen Russland auch gegen China aus. Obama ist kein Friedensengel, sondern ein ganz schlimmer Kriegshetzer, nur er verkauft sich besser als Schwarzer.

Was ich mit dieser kurzen Geschichtsstunde aufzeigen will, ist das Verhaltensmuster der amerikanischen Aussenpolitik über die letzten 70 Jahre seit Ende des II. Weltkriegs bis heute. Bis auf die Ausnahme Kennedy, den man beseitigt hat, waren alle Präsidenten seit Truman bis Obama kriegerisch gegen die Sowjetunion und dann Russland eingestellt. Obama ist in Wirklichkeit Bush Version 2.

Der ehemalige Pressesprecher von George W. Bush, Ari Fleischer, sagte 2013, die zweite Amtszeit von Obama ist in Wahrheit die 4. Amtszeit der Bush-Regierung. "Drohnenagriffe in zig Ländern, weltweites Abhören, Geheimgefängnisse, Renditions, Militärkommissionen. Obama führt die 4. Amtszeit von Bush aus, dabei hat er Bush wegen der Verletzung der Verfassung angegriffen", sagte Fleischer.

Die Kriege in Afghanistan und Irak sind immer noch nicht beendet, obwohl er es versprochen hatte. Im Gegenteil, Obama hat neue Kriege gegen Libyen und Syrien befohlen, Länder die auch völlig zerstört sind und eine Flüchtlingswelle deswegen nach Europa rollt. Dann der gewaltsame Umsturz in der Ukraine, die Sanktionen gegen Russland und die aktuelle Aufrüstung der NATO in Osteuropa, unmittelbar an der russischen Grenze.

Das Pentagon und überhaupt das amerikanische Militär unter Obama redet nur noch davon, Russland stelle dir grösste Gefahr für die Sicherheit der Vereinigten Staaten dar, die gleiche kriegerische Rhetorik wie ab 1945. Der Kalte Krieg war nie zu Ende, sondern erlebt ganz neue und verstärkte Unterstützung, bis hin zur Hysterie. Washington provoziert Moskau bei jeder Gelegenheit und verbreitet Lügen über die "bösen Russen" wie schon immer.

Es ist doch lächerlich und die Lüge über eine russische Bedrohung so durchschaubar. Die USA haben 800 Militärbasen in 120 Ländern weltweit. Die USA geben 20 Mal mehr Geld für das Militär aus wie Russland. Das ist wie wenn eine Elefant sagt, es hat Angst vor einer Maus. Obwohl Russland keine Maus ist, sondern sich sehr gut verteidigen kann. Und Amerika ist kein Elefant sondern ein Papiertiger. Zu was das russische Militär fähig ist, haben wir aktuell in Syrien gesehen. 

Der Kalte Krieg soll zu einem heissen werden, wenn man die Aussagen der US-Generäle sich anhört. Amerikas europäisches Kommando (EUCOM) muss sich verändern, hat General Philip Breedlove ausgerufen. Das Hauptquartier in Stuttgart soll wieder zu einer Kriegsplanung zurückkehren, eine Eigenschaft die verloren gegangen ist. Er will damit ein Signal der Abschreckung nach Russland senden. NATO entsendet deswegen auch 4'000 Soldaten an die russische Grenze nach Polen und den baltischen Staaten.

"Ich bin mir sehr sicher, EUCOM muss sich verändern", sagte Breedlove bei seinem letzten Interview vor seinem Abgang mit der Armee-Zeitung "Stars and Stripes". "Dieses Hauptquartier muss ein kriegsführendes Hauptquartier sein", sagte er.

Was die deutsche Bevölkerung nicht realisiert, Deutschland und speziell Stuttgart ist durch Breedloves drohende Aussage gegen Russland zum Nummer 1 Ziel einer russischen Vergeltung geworden. Die europäische Kommandozentrale des US-Militärs in Stuttgart wird als erstes mit einem Atomschlag ausradiert. Ein Blitz und halb Württemberg gibts nicht mehr, Porsche und Mercedes auch nicht.

Wäre doch ein guter Grund, die Amis aus Stuttgart mit einem Arschtritt nach Hause zu schicken!

Laut offiziellen Angaben des Pentagon waren im Jahre 2014 insgesamt 77'000 US-Soldaten in 12 europäischen Ländern stationiert. Die meisten davon in Deutschland.

Wer hat die EU überhaupt gewollt?

Interessant ist, durch die Brexit-Diskussion, dem Ausstieg von Grossbritannien aus der EU, sind ganz neue Erkenntnisse zu Tage gekommen, wer die EU ursprünglich gewollt hat. Dean Acheson, US-Aussenminister von 1949 bis 1953, war der Wegbereiter und Initiator für die Europäische Union. Die Truman-Regierung hat die Franzosen dazu gedrängt, einen modus vivendi mit Deutschland nach dem Krieg einzugehen, in dem sie gedroht hat, die Hilfe aus dem Marshall-Plan abzuschneiden.

Der Marshal Plan diente dazu, Westdeutschland als vollgefülltes Schaufenster gegenüber den Osten auszustatten, als politisches und wirtschaftliches "erfolgreiches" Gegenmodell, aber auch als Mittel zur Erpressung der eigenen "Freunde".

Trumans Motiv dabei war klar. Er wollte eine einheitliche Front gegen Stalin in Europa. Das US-Aussenministerium und die US-Geheimdienste finanzierten die Europäische Bewegung im Geheimen über Jahrzehnte. Sie drängten auch die Briten in das Projekt einer Union. Bereits 1950 gab es amerikanische Bestrebungen für eine europäische Zentralregierung, eine Kampagne die vom Chef des "American wartime Office of Strategic Services" (OSS), Vorgänger der CIA, angekurbelt wurde.

Die Tarnorganisation der CIA war das "American Committee for a United Europe" (ACUE). Das Amerikanische Komitee für ein vereintes Europa war eine 1948 gegründete US-Organisation zur Förderung eines "freien und vereinigten Europas". Es förderte ausserdem die Blockbildung in Westeuropa mit dem Ziel einer europäischen Integration gegen den Ostblock. Als Geschäftsführer trat der Chef der OSS auf, William Joseph Donovan, und sein Stellvertreter war Allen Dulles.

Allen Dulles war von 1953 bis 1961 einflussreicher Direktor der CIA und ein Mitglied der Warren-Kommission, welche die Ermordung von Präsident Kennedy untersuchte. Was für eine Farce, denn die Täter haben sich selber untersucht. Als CIA-Chef war er massgeblich für die Regierungsumstürze im Iran und in Guatemala, die Invasion in Kuba und den Mord an Patrice Lumumba, dem ersten demokratisch gewählten Regierungschefs des Kongos verantwortlich.

Die ACUE als Tarnorganisation wurde von der Ford Foundation, der Rockefeller-Stiftung und von regierungsnahen Unternehmensgruppen finanziert, also der Rüstungslobby. Ende der 1950er-Jahre war der ehemalige OSS-Offizier und Geschäftsführer der Ford Foundation, Paul Hoffman, zugleich Leiter des ACUE. Am Beratergremium war später der erste CIA-Direktor Walter Bedell Smith beteiligt.

Deswegen wurde auch die Bilderberg-Gruppe 1954 von Józef Retinger gegründet. Der Russlandhasser Retinger war während des Krieges Berater der polnischen Exilregierung in London. Nach dem Krieg wurde Retinger Generalsekretär der unter der Leitung des belgischen Premierministers Paul van Zeeland stehenden Economic League for European Cooperation (ELEC), aus der später die Europäische Bewegung hervorging.

Bei einer Amerika-Reise traf Retinger mit Adolf Berle, ein glühender Verfechter des amerikanischen Kapitalismus, und mit John Foster Dulles zusammen, US-Aussenminister, Bruder des CIA-Chefs Allen Dulles, welche zusammen die aggressive antisowjetische Politik ausgearbeitet und umgesetzt haben.

In der Folge erhielt die Europäische Bewegung beträchtliche finanzielle Zuwendungen sowohl von Seiten der US-Regierung/CIA als auch aus privaten Quellen über ACUE und andere Institutionen. 1952 legte Retinger sein Amt als Generalsekretär der Europäischen Bewegung nieder und gründete Bilderberg zusammen mit dem NAZI, SA, SS und NSDAP-Mitglied Prinz Bernhard der Niederlande, als Treffen der einflussreichen Personen aus Wirtschaft, Militär, Politik, Medien, Hochschulen und Adel, damit sie ihre Marschbefehle für die Umsetzung der NWO bekommen. .

Das heisst, die EU ist genauso ein Projekt der Amerikaner wie die NATO, und sie ist gegen Russland gerichtet. Es spielt also gar keine Rolle was die Deutschen, Franzosen oder Briten wollen oder gewollt haben, ob sie ihre Souveränität aufgeben wollten und stattdessen das Diktat aus Brüssel, die EU und NATO wurde auf amerikanischen Befehl durchgezogen und nur Politiker in die jeweiligen Regierungen gelassen, die dieses Projekt unterstützen (Transatlantik Brücke).

Das erklärt warum Obama gerade in England war und die Briten gewarnt hat, ja nicht aus der EU zu gehen, und es erklärt warum von Adenauer bis Merkel kein Kanzler im deutschen Interesse gehandelt hat, sondern nur fremdgesteuert für Washington tätig war und ist. Eine Verständigung oder Kooperation oder sogar ein Bündnis zwischen Deutschland und Russland, was völlig natürlich und für beide Seite sehr nützlich wäre, muss unter allen Umständen verhindert werden.

Deshalb der Kalte Krieg, damals wie heute!

Damit ist meine geschichtliche Trilogie beendet.

Vorhergehende Artikel:
Wer hat den II. WK wirklich gewonnen?
Weshalb kapitulierte das japanische Kaiserreich?

insgesamt 31 Kommentare:

  1. Die Amerikaner sind seit jeher neidisch auf Russland: Russland ist grösser, Russland hat mehr Bodenschätze, Russland hat eine längere Geschichte, Russland hat schönere architektonische Bauten und Museen, Russland hat mehr Musik, Literatur, Kunst undsoweiter. Das ist klar, Russland ist über 1000 Jahre alt und hat in jeder Hinsicht viel mehr vorzuweisen, als jene relativ junge "Nation" jenseits des Atlantiks, die vorlaut und altklug überall mitmischen will und der ganzen Welt schwer auf die Nerven geht. "Si tacuisses!" Hättest du nur geschwiegen! Das möchte man jedem blöde und laut quakenden Ami entgegenrufen .... Leider verstehen die meisten kein Latein. Wie denn auch! So eine alte Sprache, die lernt ein Ami doch nicht!

  1. Peter Vogl sagt:

    Die Kanzlerakte und volle Abhängigkeit Deutschlands von den USA von Adenauer bis Merkel wäre nicht nötig, hätte Deutschland eine mutigere Regierung statt bequemen Schwachköpfen. Der Gipfel der Unfähigkeit ist die Absegnung von TTIP gegen den Willen der eigenen Bevölkerung.

  1. Danke für den schönen Artikel.
    Das mit dem Krieg gegen den kommunismus ist ein klassischer Betrug. Ich möchte kurz das Bild erklären, dass sich mir bietet, seitdem ich viel Literatur darüber gelesen habe. Natürlich aber nicht alles, diese Forschung ist nicht mein Beruf. Es ist also unvollständig und soll zum Mitdenken anregen...

    Hätten die Repräsentanten des amerikanischen Establishments aus Geld und Industrie den Kommunismus nicht gewollt, hätten sie nicht mit Millionenbeträgen Lenin und Trotski unterstützt. Sie hätten nicht geholfen, als zur Zeit der Gründung der UdSSR nach dem verheerenden Bürgerkrieg alles darniederlag. Sie hätten nicht mithilfe des amerikanischen Steuerzahlers die UdSSR 1922-45 erst technologisch-industriell und dann militärisch massiv hochgerüstet. Die erwähnten Eliten kamen auch zu gewissen Zückerchen, z.B. gehörten in den 1920ern die Ölquellen bei Baku plötzlich Rockefeller, nachdem Jahre zuvor die schwedischen Nobel-Familie enteignet wurde. Offiziell anerkannt wurde die UdSSR von den USA erst 1933 durch Roosevelt. Internationale Geschäfte wurden aber in grossem Umfang durchgeführt.

    Die Ausdehnung des Einflusses der UdSSR über halb Europa kam garantiert mit Billigung der USA zustande. Die Amis waren im Krieg in Europa doch erst langsam warmgelaufen und hätten sich ohne Mühe weitere Gebiete holen können. Ein gewisser General Patton, den ich als durchaus ehrlichen Vollblutkrieger bezeichne, wollte nach meinem Wissen sogar Richtung Moskau ziehen. Er verstarb kurz nach Kriegsende an den Folgen eines Unfalls.

    Das alles kann man in verschiedenen Büchern von Antony C. Sutton nachlesen. Man findet fast alle hier, ob das rechtlich ok ist weiss ich nicht: http://www.pdfarchive.info/Su/

    Wäre die genannte Hilfe nicht erfolgt, hätte die UdSSR kaum den Anfang der 1930er Jahre erlebt. Weil das Modell der Planwirtschaft praktisch ausschliesslich Werte verbraucht und viel zuwenige hervorbringt.

    Dass man, nachdem man dem amerikanischen Volk riesige finanziellen Opfer abgerungen hatte, genau dieses Land zum Feind erklärt, macht für mich den Betrug dieser "Eliten" noch unglaublicher. Weil, durch diese Erklärung der UdSSR zu einem Feind wurden noch einmal Billionen von US-Dollars in die Rüstung gesteckt und Soldaten verheizt. Franklin D. Roosevelt war ein ziemlich krasser Sozialist für amerikanische Verhältnisse. Mit Truman ging es dann wieder einen Schritt zurück.

    Vielleicht hatten die Eliten auch gemerkt, dass sie die NWO in Form einer Weltregierung bei den Amerikanern unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg noch nicht einführen konnten. Also war wohl der Kalte Krieg die einzige Alternative, die den Planern eingefallen ist. Die UNO als Weltregierungsprototyp hat man nach dem Zweiten Weltkrieg hinbekommen. Zu mehr wäre das amerikanische Volk wohl kaum bereit gewesen und das dürfte auch der Grund sein, warum die USA innerhalb der UNO in vielen Bereichen einen Sonderstatus geniessen.

    Wer sind in diesem Spiel nun die Opfer?
    1. Die Völker der UdSSR gleich doppelt. Erstens unter die Fuchtel von Despoten wie Lenin, Trotsky, Stalin und deren Anhang gezwungen. Zweitens wurden sie zu Sklaven des US-Establishments, welches die Hilfsmassnahmen natürlich zum Teil bezahlt haben wollte. U.a. wanderte sämtliches Gold aus Moskau über den Atlantik. Dazu noch der völlig aberwitzige Krieg gegen die Deutschen.
    2. das amerikanische Volk. Das am Anfang des 20. Jahrhunderts unermesslich reich war und dann in die Abwärtsspirale geriet. Noch immer hat man dort gewisse Freiheiten, aber echte Bestrebungen, das die Weltherrschaft anstrebende Establishment loszuwerden, welches auch die Amerikaner höchstens als Nutzvieh betrachtet, scheint es nicht mehr zu geben.
    3. Die europäischen Völker, die zwei Weltkriege auf ihrem Boden zu erdulden hatten und als Folge dieser Kriege massiv an Reichtum und Einfluss auf dem ganzen Planeten verloren. Dazu gab es despotische Regimes in weiten Teilen Europas im 20. Jahrhundert.

  1. xabar sagt:

    @Olivia

    Die Amerikaner sind nicht neidisch auf Russland. Der einfache Ami hat andere Probleme als seinen Neid auf Russland auszuleben: Kann ich mein Haus halten? Kann ich die Raten noch zahlen? Kann ich mein Auto noch finanzieren? Kann ich meine laufenden Unkosten noch bezahlen? Komme ich mit dem Geld aus oder brauche ich einen zweiten Job? Kriege ich noch einen neuen Kredit? Werden meine Kinder in der Schule vernünftig betreut, ist der Schulweg sicher? usw.

    Das interessiert den einfachen Amerikaner und das hat ihn auch in der Vergangenheit, als es ihm noch besser ging, in erster Linie interessiert. Der einfache amerikanische Malocher hat kein Interesse an Sanktionen gegen Russland oder daran, dass Putin 'endlich' abgesetzt wird oder daran, dass Soros wieder seine Farbenrevolutionen in Russland inszenieren kann. Er ist nicht neidisch auf die Russen, höchstens auf seinen Nachbarn. Ich glaube, dass unsere Ella das bestätigen kann.

    Aber bei Goldman & Sachs oder bei JP Morgan und anderen Fed-Banken, Hedge Fonds oder Ölgesellschaften sieht das anders aus:

    Sie fürchten Russland, weil sich die Führung dieses Landes nichts mehr vorschreiben lässt und heute konsequent ihre eigenen Interessen vertritt, was es vor Putin, zu Zeiten von Chruschtschow, Gorbatschow oder Jelzin nicht tat. Das Erdöl und das Erdgas unter russischem Boden gehört nun einmal heute den Russen und nicht den großen US-Gesellschaften, und das stört sie, zumal sie schon einmal so nahe dran waren, dass ihnen, oder sagen wir BP, ihrem Partner, beinahe halb Sibirien verkauft worden wäre, wenn es nach dem antirussischen Ölmagnaten Chodorkowski damals gegangen wäre. Deshalb haben sie damals, 1996, Jelzin den Präsidentschaftswahlkampf organisiert, von Moskauer Büros aus. Aber Putin, sein zunächst unscheinbarer Nachfolger, ist anders gestrickt, ist ein Patriot und hat diesen Deal verhindert, und das wurmt sie ungeheuerlich. Auch dass Russland die Vorherrschaft des Dollars (wie andere Länder wie China oder der Iran auch) in Frage stellt und seine Geschäfte mit anderen Ländern zunehmend in Rubel oder in Euro abwickelt, geht ans Eingemachte. Was sind sie ohne die Dominanz des Dollars?

    Das steckt hinter der militärischen Drohkulisse, die sie gegen Russland heute aufbauen, und weil sie selbst keine Kriege mehr gewinnen können - selbst gegen kleine Länder wie Afghanistan schaffen sie es nicht mehr - brauchen sie andere, die für sie durchs Feuer gehen. Was liegt näher als die dummen Deutschen wieder einmal mehr zu mobilisieren und sie nicht nur Zahlmeister spielen lassen? Soll doch die Bundeswehr direkt an der russischen Grenze tätig werden, hetzen wir wieder beide, die Deutschen gegen die Russen auf. Die eingenordete Flinten-Uschi wird das schon mitmachen. Dieses Spiel haben sie bis zur Perfektion entwickelt, mit allen Varianten. Darin sind sie heute noch Weltmeister. Ach ja, auch im Gelddrucken sind sie es, womit sie sich selbst allerdings langfristig das eigene Grab schaufeln.

    Die Amerikaner sind nicht neidisch. Der US-Imperialismus ist wie jeder andere Imperialismus auch, aggressiv und expansiv und war es immer. Das liegt im Wesen der Monopole, die sich die Staaten in ihren Ländern unterwerfen und damit auch die Armeen dieser Staaten, damit sie für ihre Zwecke, der Erzielung von Superprofiten und ihre geopolitische Interessen, immer neue Kriege führen. Und in keinem anderen Sektor wird so viel Kohle gemacht wie im Rüstungssektor. Also brauchen sie immer neue Konflikte und die müssen möglichst einleuchtend den Menschen vermittelt werden, und da kommen die Feindbilder ins Spiel, da kommt aber auch der Kalte Krieg ins Spiel, den sie damals mit Harry S. Truman vom Zaun gebrochen haben.

  1. MuzWa sagt:

    1955 wurde die Türkei NATO Mitglied, die USA stellten Atom Raketen dort auf. das führte wohl zur Gründung des Warschauer Paktes, heute machen die idioten das selbe dumme Spiel, mit der NATO Ost Erweitung, lügen herum, das die Russen eine Bedrohung sind. So dumm und korrupte sind unsere Politiker.

  1. anonym sagt:

    Ich finde auch jetzt ohne spinnerei zu betreiben, dass es auch für die Eliten um mehr geht, als nur Russland zu zerstören. Ich glaube die Eliten wollen in Wahrheit was ganz anderes zerstören. Im Osten hinter Russland gibt es gewisse sachen die Fundamente und Herzstücke der Menschheit bilden welche sie nicht zerstört werden dürfen. Das sind einfach sachen die man so nicht im westen sich vorstellen kann.

  1. Freeman sagt:

    TTIP, das Freihandelsabkommen über den Atlantik, und TPP, das gleiche Abkommen über den Pazifik, hat mit Freiheit nur insofern was zu tun, dass die amerikanischen Konzerne in Europa und Asien die Freiheit haben, tun und lassen zu können was sie wollen und nationale Gesetze nicht mehr gelten. Eine Steigerung der weltweiten Versklavung und Ausbeutung durch Amerika als eh schon. Alle Politiker, die dieses Abkommen befürworten oder gutheissen, sind Landesverräter.

  1. notarfuzzi sagt:

    Hallo, Freeman, hast Du eigentlich irgendwelche Erkenntnisse zum relativ plötzlichen Tod Roosevelts im April 1945, also quasi gerade rechtzeitig zum Ende des 2. WK?

  1. Freeman sagt:

    Roosevelt ist nicht unerwartet und plötzlich gestorben. Es ging ihm schon seit Monaten schlecht. Er war ja schon lange an Polio erkrankt, konnte seine Beine nicht bewegen und war auch ein Kettenraucher. Als Roosevelt am 1. März in die USA von der Jalta-Konferenz zurückkehrte, waren viele schockiert über wie alt, dünn und kränklich er aussah. Er musste im Sitzen seine Rede über Jalta vor den Abgeordneten halten und entschuldigte sich dafür. Am 29. März ging er nach Warm Springs, Georgia, ein Ort bekannt für eine Heilquelle, ins sogenannte kleine Weisse Haus, um sich wegen der bevorstehenden Gründungskonferenz der UN auszuruhen. Am Nachmittag des 12. April sagte Roosevelt, "ich habe schrecklich Schmerzen in meinem Hinterkopf." Er sackte nach vorne in seinem Stuhl zusammen und wurde bewusstlos. Der anwesende Arzt diagnostizierte einen massiven Gehirnschlag. Um 15:35 wurde er für tot erklärt. Ich finde deshalb die Behauptung, es gab ein Komplott in zu ermorden, ziemlich unwahrscheinlich.

  1. Owie sagt:

    Dieser Artikel ist ein schönes Kompendium zur jüngeren Weltgeschichte (Inkl. der Kommentare von Samuel und Xabar).
    Die Kriegstreiber brauchen Feinde und kreieren Diese selbst:
    Zum Beispiel Bolschewiki, Mudschaheddin, Links, Rechts ... So wird das Feindbild bestens kontrolliert und Kriege nach Bedarf inszeniert/legitimiert.

    Herzlichen Dank für die gute Arbeit!

  1. Skeptiker sagt:

    General Ludwig Yorck von Wartenburg hatte die Konvention von Tauroggen 1812 (Bündnis Preußen/ Russland gegen Napoleon) mit folgenden Worten kommentiert:"Es kann in Europa keine Politik ohne Russland geben." Otto von Bismarck hat gesagt: "Deutschland kann es nur gut gehen, wenn es ein gutes Verhältnis zu Russland pflegt." Am 16.4.1922 kam es zum Vertragsabschluss zwischen dem Deutschen Reich und Sowjetrussland in Rapallo.Es schien, als hätte man endlich die richtigen Lehren aus dem 1.Wk, den Pariser Vorortverträgen und der Diskriminierungspolitik des Westens gezogen. Diese Zusammenarbeit funktionierte bis 1933. Kurz nach der Machtergreifung durch Hitler wurde die Zusammenarbeit eingestellt. Warum? Der "Revolutionär" Hitler hatte in seinem Werk "Mein Kampf" als Ausgleich für die verlorenen Kolonien Gebietsgewinne auf Kosten der UdSSR gefordert. Diese würden Deutschlands Ernährung sichern und wären im Krieg von der Landmacht D leichter zu verteidigen, als Überseebesitzungen gegen die Royal Navy. Vom Politiker Hitler durften die Drahtzieher in GB und USA also erwarten, dass er diese Pläne umzusetzen würde. Deshalb auch die sogenannte Appeasement-Politik. Man MUSSTE Hitler gewähren lassen, damit dessen Potential gestärkt wird, denn sonst wäre der Krieg rasch zu Ende gewesen. Und das durfte nicht sein!!! Im August 1939 schien es, als hätten die Machthaber in Berlin und Moskau die Angelsachsen so richtig übertölpelt (sogenannter Hitler-Stalin-Pakt). Was Hitler 1941 bewog, einen selbstmörderischen Zweifrontenkrieg vom Zaun zu brechen, ist ein Rätsel, denn damit tat er genau das, was man in USA/GB von ihm erwartet hatte. ("Präventivkrieg ist, wie aus Angst vor dem Tod Selbstmord zu begehen", so Bismarck.) Hier schließt sich der Kreis vom Kaiser Wilhelm II über Hitler und Adenauer bis zu Merkel. Ob bewusst oder unbewusst, alle spielten bzw. spielen das Spiel von Big Money in London und New York: Russland und Deutschland müssen gegeneinander gehetzt werden! Demnächst schickt Merkel Panzer ins Baltikum, bis ca.150km vor St. Petersburg, dass als Leningrad im 2. Wk unglaublich gelitten hat. Soviel zu: "Aus der Geschichte lernen." Interessant ist auch, dass Hitlers Gebietsforderungen an die Sowjetunion fast exakt mit den NATO- Erweiterungsplänen im Osten übereinstimmen. Ein Schelm,der Böses dabei denkt.

  1. Volker John sagt:

    Dieser Artikel von Freemann sollten allen Schülern, nicht nur in Deutschland, sondern allen Schülern in ganz Europa zur Aufklärung über den laufend fortschreitenden Imperialismus der USA vorgelegt werden. Die Lehrer, erst mal hier in Deutschland, sollten endlich mal ihren Arsch hoch kriegen, massenhaft Kopien davon fertigen und in den Schulklassen verteilen. Zu diskutieren gibt es da nichts mehr. Die überzeugenden Fakten sind weltpolitisch für jeden spürbar und sichtbar.
    Damit die Menschen hier und in ganz Europa endlich mal verstehen, was für ein irrsinnigen Wahnsinn die USA hier auf diesem Planeten treiben.
    Und ich lege hier gleich noch das allerletzte drauf, damit Ihr endlich mal begreift, das dieser nicht mehr zu toppende Wahnsinn der USA schon bis zum Ende des Weltraums zum kotzen stinkt!
    Die USA wollen nicht nur die gesamte Vorherrschaft über unseren Erdball, sondern über den gesamten Weltraum erreichen. Der US-Senat und der Kongress haben einen Gesetzentwurf diktiert, das nur die USA das uneingeschränkte Recht haben zur Lizenzvergabe von Schürfrechten auf den Planeten im ganzen Weltraum. Sogar auf die weitest entfernten Planeten, die im Moment 13,5 Milliarden Lichtjahre von uns in ihren Bahnen kreisen. Präsident Barack Obama hat das Schriftstück bereits unterzeichnet.
    http://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/oekonomie/usa-erklaeren-sich-per-gesetz-zum-besitzer-des-gesamten-weltraums-13372245

    Jetzt appelliere ich wirklich mal an Eurem Menschenverstand! Wie lange wollen wir uns von den USA noch weiter manipulieren und besetzt halten? Und ist es nicht endlich auch mal an der Zeit, das nicht nur Deutschland, sondern sich ganz Europa sofort aus dem kriminellen Verbrecher-Bündnis NATO verabschieden muss?

  1. PeWi sagt:

    Nun ganz stimmt das so nicht. Die DDR-Bürger wurden schon gefragt, ob sie die Wiedervereinigung wollten oder nicht und zwar bei der Wahl - ich glaube es war im März 1990, als die CDU sie gewann. Jeder wusste, wenn er CDU wählte, dann wählte er die Wiedervereinigung und entsprechend galt das auch für verschiedene kleinere Parteien. Der Wahlkampf wurde z.B. von der SED gegen die Wiedervereinigung geführt. Wenn ich mich recht erinnere hieß das "Kein Anschluss unter $ 15" (ich glaube es war 15, ist ja schon lange her). Die SPD verlor die Wahl, weil Lafontaine die Wiedervereinigung zu diesem Zeitpunkt nicht wollte. Die Montagsdemos Ende 1989 wurden genau unter diesem Motto gelaufen. Die Mehrheit der Bürger wollten vor allem den Konsum und in Verkennung der Wirklichkeit die soziale Sicherheit dazu. Das darf man nicht verkennen. Übrigens, das was Sie sonst so gut darstellen, war bei mir im Schulunterricht Lehrstoff.

  1. framo sagt:

    DANKE FREEMAN !!!

    ...wieder mal ein guter Artikel der es auf den Punkt bringt.
    Das sollte in den Schulen gelernt werden ;-) ...schöner Traum.....
    Aber immer mehr wachen auf und informieren sich.
    ...und da ist deine Seite ein wichtiger Anlaufpunkt....(!) ...nochmals
    Danke für dein Engagement...., hoffe du bleibst "uns" lange erhalten !!

    Grüße...

  1. Flori sagt:

    @Skeptiker

    Zitat:"Interessant ist auch, dass Hitlers Gebietsforderungen an die Sowjetunion fast exakt mit den NATO- Erweiterungsplänen im Osten übereinstimmen. Ein Schelm,der Böses dabei denkt."
    ------------------------------------------------------------------------------------
    Deine Aussage ist sicher nicht ganz falsch, allerdings beruht der Generalplan Ost auf den Plänen Max Hoffmanns, ab 1917 Generalstabschef beim Oberbefehlshaber Ost. Er formulierte die These, dass die ehemaligen zum russischen Reich gehörenden Gebiete des Baltikums, Polens und der Ukraine aus dem russischen Staatsverband herausgelöst und quasi als deutsches Einflussgebiet wie eine Pufferzone im Westen Russlands fungieren sollten. Sicher als selbständige Staaten, aber unter voller Kontrolle Deutschlands. Die Rolle Deutschlands haben 100 Jahre später 1:1 die USA übernommen. Und wie man sieht, scheint der Plan vorerst auch aufzugehen. Polen, die baltischen Staaten und auch der grösste Teil der Ukraine sind zu willenlosen amerikanischen Vasallen verkommen bzw. dazu gemacht worden.

  1. Lieber Freeman,

    herzlichen Dank für die drei hervorragend und sehr interessant geschriebenen Geschichtsartikel. Du solltest mal ein Buch schreiben.
    *Perspektivenwechsel - Was im 20. Jahrhundert wirklich geschah*

    Ein paar Punkte waren mir bekannt, aber einiges auch nicht und ich werde mich mit diesen Stichworten weiter in die Materie reinlesen. Selbstverständlich hast du recht, dass es enorm wichtig ist geschichtliche Zusammenhänge zu begreifen um die heutige Politik nachbvollziehen zu können.
    Grüße aus Nürnberg

  1. Harald sagt:

    Der so genannte Kalte Krieg war im Grunde, und zwar bis zum heutigen Tag, die Fortsetzung der beiden großen Kriege von 1914 - 1918 und 1938/39 - 1945.
    Immer ging es und geht es um eine möglichst uneingeschränkte Weltherrschaft, entweder, diese erst zu erreichen, oder aber, um eine breits bestehende zu b r e c h e n !

    Hierzu folgender Vertrag vom 11.Dezember 1941 zwischen Deutschland, Italien und Japan:

    Zitat: ".... Dadurch ist das aufrichtige und von beispielloser Langmut zeugende Bestreben Deutschlands und Italiens, trotz der seit Jahren erfolgten unerträglichen Provokationen durch den Präsidenten Roosevelt eine Erweiterung des Krieges zu verhülen und die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten aufrechtzuerhalten, zum Scheitern gebracht worden.
     
    Deutschland und Italien haben demgegenüber sirh nunmehr endlich gezwungen gesehen. getreu den Bestimmungen des Dreimächtepakts vom 27. September 1940 Seite an Seite mit Japan den kampf zur Verteidigung und damit zur Erhaltung der Freiheit und Unabhängigkeit ihrer Völker und Reiche gegen die Vereinigten Staaten von Amerika und England gemeinsam zu führen.
     
    Die drei Mächte haben deshalb (las folgende Abkommen ab-eschlossen und am heutigen Tage in Berlin unterzeichnet:
     
    In dem unerschütterlichen Entschluß. die Waffen nicht niederzulegen, bis der gemeinsame Krieg gegen die Vereinigten Staaten von Amerika und England zum erfolgreichen Ende geführt worden ist, haben sich die Deutsche Regierung, die Italienische Regierung und die Japanische Regierung über folgende Bestimmungen geeinigt:
     
     
    Artikel 1.
     
    Deutschland, Italien und Japan werden den ihnen von den Vereinigten Staaten von Amerika und England aufgezwungenen Krieg mit allen ihnen zu Gebote stehenden Machtmitteln gemeinsam bis zum siegreichen Ende führen.
     
     
    Artikel 2.
     
    Deutschland, Italien und Japan verpflichten sich, ohne volles gegenseitiges Einverständnis weder mit den Vereinigten Staaten von Amerika noch mit England Waffenstilistand oder Frieden zu fchließen.
     
     
    Artikel 3.
     
    Deutschland, Italien und Japan werden auch nach siegreicher Beendigung des Krieges zum Zwecke der Herbeiführung einer gerechten Neuordnung im Sinne des von ihnen am 27. September 1940 abgeschlossenen Dreimächtepaktes auf das engste zusammenarbeiten.
     
     
    Artikel 4.
     
    Dieses Abkommen tritt sofort mit seiner Unterzeichnung in Kraft und bleibt ebenso lange wie der Dreimächtepakt vom 27. September 1940 in Geltung. Die Hohen Vertragschließenden Teile werden sich rechtzeitig vor Ablauf dieser Geltungsdauer über die weitere Gestaltung ihrer im Artikel 3 dieses Abkommens vorgesehenen Zusammenarbeit verständigen.
     
     
    Abgeordnete! Männer des Deutschen Reichstags!....."

    Interessant, dass hier die UDSSR mit keiner Silbe erwähnt wird, oder?

    Zur akustischen Untermalung noch folgendes:

    https://www.youtube.com/watch?v=3-Kiv6GrHlI

    Ich möchte alle darum bitten, auf den billigen Vorwurf zu verzichten, mir vorzuwerfen, "Nazipropaganda" zu verbreiten.

  1. Skeptiker sagt:

    @Flori
    Dein Hinweis, dass die Pläne von Max Hoffmann Hitler zu seinen Ausführungen in "Mein Kampf" inspiriert haben, ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings war die Motivation eine Andere. Die Pläne Hoffmanns entstanden m. E. aus den Rückschlüssen zum Verlauf des 1.Wk. Das Scheitern des Schlieffen- Plans durch das rasche Auftauchen russischer Truppen in Ostpreußen und die Tatsache, dass die Verletzung der belgischen Neutralität von GB als Casus Belli genutzt werden konnte (nur dadurch wurde der Krieg zum Weltkrieg), legte den Schluss nahe, dass eine Kette osteuropäischer "Belgiens" künftige Aufmärsche Russlands beträchtlich verzögern würde oder es aber gezwungen wäre, die Neutralität dieser Staaten zu verletzen. Eine rein militärische und eher defensive Überlegung. Die USA benötigen diesen Cordon sanitaire schon wegen der geographischen Gesichtspunkte (Atlantik) nicht. Während Max Hoffmanns Plänen Sicherheitsinteressen unterstellt werden darf, ist dies bei der NATO-Politik der Gegenwart ganz sicher nicht der Fall. Beim "Führer" stand das Nutzen der Ressourcen dieser Gebiete und eben nicht die Sicherung der Ostgrenze des Reiches im Vordergrund. Auch sollten wir nicht vergessen, dass mit den Geheimen Zusatzprotokollen über das künftige Schicksal Polens genau auf diese Absicherung verzichtet wurde. In beiden Fällen haben wir es mit aggressiven Zielsetzungen zu tun.

  1. Danke Freeman für deine leichtverständliche Aufklärung.

    Der Parasit der Erde ist schon lange enttarnt. Wann findet die Weltgemeinschaft den Mut diesen Quertreiber des Friedens zu isolieren und notfalls wegzusperren. Auch die amerikanische Bevölkerung leidet immer mehr von diesen Blutsaugern.
    Deutschland sollte endlich erwachsen werden und sich von den falschen Freunden aus Übersee trennen und ihre Soldaten wieder nach Hause schicken.
    Dazu ist die Iniative der Bevölkerung gefragt. Die jetzigen Kandidaten im Bundestag werden keinen Finger krümmen für das Wohl des Volkes.

  1. Bianca Kathrin schreibt:
    Der Parasit der Erde ist schon lange enttarnt. Wann findet die Weltgemeinschaft den Mut diesen Quertreiber des Friedens zu isolieren und notfalls wegzusperren.

    Ja, Bianca! Die ganze Welt ist die Amis Leid. Wenn man sie loswerden könnte, ohne ihre Bomben fürchten zu müssen, wäre man sie schon längst los. Aber ein Patentrezept hierfür hat wohl noch niemand erfunden. So krabbeln und wabbeln diese parasitären Maden immer noch kreuz und quer über den Globus. Überall hinterlassen sie ihre eklige Schleimspur. Widerlich!

  1. Öl-Schleich sagt:

    Volker John sagt: 3. Mai 2016 um 23:09
    "Der US-Senat und der Kongress haben einen Gesetzentwurf diktiert, das nur die USA das uneingeschränkte Recht haben zur Lizenzvergabe von Schürfrechten auf den Planeten im ganzen Weltraum.
    Sogar auf die weitest entfernten Planeten, die im Moment 13,5 Milliarden Lichtjahre von uns in ihren Bahnen kreisen.
    Präsident Barack Obama hat das Schriftstück bereits unterzeichnet.
    http://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/oekonomie/usa-erklaeren-sich-per-gesetz-zum-besitzer-des-gesamten-weltraums-13372245
    ....... Und ist es nicht endlich auch mal an der Zeit, das nicht nur Deutschland, sondern sich ganz Europa sofort aus dem kriminellen Verbrecher-Bündnis NATO verabschieden muss?"
    Ende Zitat.

    Was bedeutet denn "verabschieden? (Vorsicht! -neusprech-)
    Wenn im Auftrag einer DenkFabrik hierzulande verkündet wird, daß mal wieder ein neues Gesetz "verabschiedet" wurde - wo ist danach dieses Gesetz??
    Ist es weg??

    Zur Sache mit Schürf-Rechten auf anderen Planeten des Weltraumes:
    ... na die machen es sich wirklich zu einfach, so geht das aber nicht!!

    Da muss zuerst einmal eine amtliche Untersuchungs-Kommision höchstpersönlich die Lage vor Ort abklären, und dort nachprüfen - ob vielleicht schon andere Flaggen dort wehen.

    Daher mache ich hiermit den konkreten Vorschlag:
    Der Unterzeichner dieses "Gesetz-Entwurfes" (denn es gab mutmaßlich kein Gegenüber und keine Opposition am Verhandlungstisch) reist an der Spitze der Untersuchungs-Co-Mission (bestehend aus US-Senat, Repräsentantenhaus und US-Kongress) an den am Weitesten entfernten Punkt seines diesbezüglichen Interessensgebietes, um dort administrative Fragen zu recherchieren.
    Nach vollumfänglicher Klärung extraterristrischer Gebietsansprüche darf dann jeder Teilnehmer 1 Flagge aus dem Rucksack holen, und verbunden mit rot-weißen Absperrbändern das gewünschte Territorium abstecken.
    Neee, nur 1 Flagge pro Planet reicht nicht! Das muss schon etwas genauer markiert werden, und bitte nur zu Fuß, wegen CO² Ausstoß und so ...
    Damit wir uns nicht falsch verstehen:
    Diese priviligierte Untersuchungskommision geniest persönliche Exklusivrechte und jeder Teilnehmer darf ein großes Stück Kuchen mitnehmen, für den Hinweg versteht sich.
    Außerdem nur 1 Flagge (natürlich mit Gold-Rand) pro Expeditions-Teilnehmer!

    Selbstverständlich dürfen die Mitglieder der Planungsgruppe und die "Verabschieder" des Gesetzentwurfes eine Vertrauensperson mitnehmen, und alle fern-reisenden Regierungs-, Senats- und Kongress-Mitglieder werden mit militärischen Ehren zerremoniell verabschiedet.
    Feuer Frei!

  1. bemerker sagt:

    Alle drei Artikel, gerne gelesen, für DDR gelernte, wie schon ein anderer Poster geschrieben, nichts neues.

    Eine Sache ist aber - über die man(n) sich mal den Kopf zerbrechen könnte - was ist, wenn die Russen mit den Amerikanern gemeinsame Sache machen? und gemacht haben? Und es überhaupt nicht um "Geld" ging?

  1. Harald sagt:

    OpenID bemerker hat gesagt...
    "Alle drei Artikel, gerne gelesen, für DDR gelernte, wie schon ein anderer Poster geschrieben, nichts neues."

    Tatsächlich nicht? Etwas weniger vermeintliche Selbstsicherheit wäre nicht schlecht, eher sehr zweckdienlich!
    In der DDR wurden tatsächlich wesentlich mehr Fakten über Ursachen und Verlauf von WK II verbreitet als in allen sonstigen kapitalistischen Ländern, speziell Europas und den USA.
    Nicht desto trotz wurden aber leider auch eine Menge bürgerlicher westalliierter Kriegslügen stillschweigend übernommen(Wohl aus vor allem ökonomischen und politischen Motiven?)
    Ebenso praktisch in allen übrigen "stalinistischen"/sozialistischen Ländern.
    So wurde in vielen Fällen von der reinen Opferrolle vieler europäischer Völker geredet, aber meistens nur sehr selten das Komplizentum fast aller damaligen bürgerlichen reichen Eliten und Milionen von Staatsdienern aller dieser Länder, ob besetzt oder als Verbündete, dieser (angeblichen)"Opfer der deutschen Faschisten" mit eben jenen Deutschen oder Faschisten, "Eroberern" klar herausgestellt.
    Ein andserer Komentator hier hat dieses Fakt sehr gut erkannt:

    blacky white sagt:
    2. Mai 2016 um 22:05
    "Vor ein paar Tagen hatte eine deutsch sprachiger Youtubekanal berichtet, dass..."


    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Weshalb kapitulierte das japanische Kaiserreich? http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2016/04/weshalb-kapitulierte-das-japanische.html#ixzz47rocPR3a

    Noch zur Ergänzung die Tatsache, dass fast alle früheren "Opfer der Deutschen", des bösen Adolfs, ob als Verbündete oder Besetzte, 2011 alle brav und wacker zusammen das wohlhabende, aber ziemlich wehrlose Lybien unter US-Führung überfielen und seine bisherigen gesellschaftlichen und staatlichen Strukturen zerschlugen, dort mithalfen, "islamistisch" verbrämtes Gangstertum und Terrorismus zu installieren.
    Nun dürsten sie alle schon wieder nach neuen "Missionen" in diesem zutiefst geschundenen arabischen Land....
    Keines aller dieser "Opfer - Völker" ist heute bereit, einem Edward Snowden, einem Julien Assange Asyl zu geben.
    Ich denke, der Sinn vieler dieser seit über 70 Jahren verbreiteten Geschichtslügen liegt klar auf der Hand, sollte so klar sein wie 1 X 1 eben 1, 2 X 2 eben 4 ist, etc.....!

  1. xabar sagt:

    @Harald

    Ich habe selbst noch einige alte DDR-Schulbücher zur Geschichte, auch das Buch 'Der Geschichtslehrer erzählt' mit kleinen Geschichten zum Deutschen Bauernkrieg, zur Bismarck-Zeit, zum Ersten oder zum Zweiten Weltkrieg, die den Anspruch erheben, die Geschichte aus der Sicht der Völker zu schildern, nicht aus der Sicht der bürgerlichen Eliten, die den Anspruch erheben, objektiv und fortschrittlich zu sein.

    Aber in diesen Büchern, die auf den ersten Blick fortschrittlich erscheinen und 'sozialistisch', die vorgeben, eine Volksgeschichte zu schreiben, wird selbst eine subtile Geschichtsfälschung betrieben, wenn man etwas genauer hinsieht.

    Stalin wird zum Beispiel entweder vollkommen unter den Teppich gekehrt oder als 'Mann des Personenkults' bezeichnet, der sich über die Partei hinweggesetzt habe. Den großen Anteil, den er zum Beispiel an der Lösung des Nationalitätenproblems in Russland und in der Sowjetunion nach der Oktober-Revolution hatte, findet man dort nicht. Alles ist Lenins Verdienst. Lenin, Lenin und noch einmal Lenin. Natürlich ist er dann auch der Gründer der Sowjetunion, obwohl er zur Zeit der Gründung, Ende Dezember 1922, schon durch seine Schlaganfälle keine Rolle mehr in der Politik gespielt hat. Stalin und andere waren es, die die entscheidenden Reden vor der Gründung der Sowjetunion durch Beschluss des Obersten Sowjets damals gehalten haben. Stalin hat auch die theoretischen Grundlagen der Union gelegt. Und das hat gut funktioniert. All das darf nicht gewesen sein, weil Stalin ein Schurke war.

    Der Große Vaterländische Krieg wurde nur von den Sowjetsoldaten und den Sowjetgenerälen gewonnen. Stalins Rolle als Vorsitzender des Staatlichen Verteidigungsrats, dem Exekutivorgan der Sowjetunion während des ganzen Krieges, dem nur fünf oder sechs Mitglieder angehörten, deren Namen in der DDR nie mehr genannt wurden, (die KPdSU hat damals gar keine Rolle mehr gespielt), darf auch nicht erwähnt werden, weil Stalin, Molotow und andere in der DDR als Unpersonen oder als 'Dogmatiker' galten, über die nichts mehr geschrieben und von denen nichts mehr in den Buchläden zu finden war. Ich habe mich damals bei Besuchen in der DDR selbst davon überzeugen können. Von Stalin kein einziges Buch.

    Auch wird die Geschichte des Widerstands gegen den Hitlerfaschismus verzerrt dargestellt: Von der Kollaboration kommunistischer Kapos im KZ Buchenwald mit der KZ-Leitung z. B. darf keine Rede sein. Alles waren lupenreine Antifaschisten, die das Lager selbst befreit haben, was den Tatsachen widerspricht. Die Buchenwald-Legende wurde künstlich geschaffen, um die DDR antifaschistisch zu legitimieren, obwohl in Wirklichkeit viele alte Nazis auch in der DDR hohe Positionen innehatten wie in der BRD damals. Wenn sie bereit waren, mit der Stasi zusammenzuarbeiten, galten sie plötzlich als Antifaschisten.

    Es wurden also viele Legenden, darunter auch die Thälmann-Legende oder der Thälmann-Kult geschaffen, um die Geschichte bewusst zu verklären, um die Machthaber der DDR als direkte Nachfolger Thälmanns hinzustellen, obwohl sie das gar nicht waren. Sie taten in der Moskauer Emigration alles, um eine Befreiung Thälmanns aus dem Gefängnis zu unterbinden, damit er später keine Rolle mehr spielen konnte und ihnen nicht ins Handwerk pfuschen konnte. Walter Ulbricht sagte von Moskau aus damals die Thälmann-Befreiung ab und verbat sie.

    Also auch in den DDR-Büchern wurde gelogen, was das Zeug hielt, alles natürlich marxistisch-leninistisch verbrämt.

  1. Russia sagt:

    Freeman, es stimmt soweit, aber der Hauptgrund war Ablehnung der SU des raeuberischen Systems - Bretton-Wood.
    Stalin lehne es ab, und der eiserner Vorhang fiel!

  1. humanity sagt:

    mmn sind länder-kriege quasi erfindungen von machthabern egal welcher coleur, um rohstoffe u vor allem macht zu erringen...der normalbürger/soldier ist nur mittel zum zweck :-(

  1. III. Weltkrieg

    Das US-Regime unterstützt eine kontinentaleuropäische Hegemonialstellung der Mittelmächte Deutschland und Türkei. Es sind Deutschland und die Türkei, die Europa spalten! Sie sind die im Hintergrund treibenden Kräfte in der Ukraine, in Syrien und im Irak. Sie führen eine hinterhältige, menschenverachtende Politik um ukrainisches Land, irakische und syrische Erdölfelder. Brutal setzen sie die Flüchtlingswaffe ein, verweigern im Juni 2015 geringe Beiträge an das UN World Food Programme (WFP), lassen die Ausgehungerten zwei Monate später nach Europa laufen (Flüchtlinge Willkommen!), in der Absicht, 'aufgrund des Elends' mit der Nato in Syrien einzumarschieren. Russland hat sich ihnen entgegengestellt.

    Der von den USA, Deutschland und der Türkei angestrebte Regime-Change dauert nun länger und die Türkei hat von der EU 6 Milliarden Euro mit dem Vermerk 'Flüchtlingshilfe' in die Kriegskasse erhalten - mit diesem Geld hätte das UN World Food Programme in Jordanien, Libanon, Ägypten, der Türkei und im Irak jahrzehntelang finanziert werden können.

    Deutschland ist Täter. Die grosse Koalition handelt zielstrebig, menschenverachtend und hinterlistig. Zusammen mit der Türkei und mit Hilfe der USA will sie das 100-jährige Ziel erreichen: die kontinentaleuropäische Hegemonialstellung von der Nordsee bis zum Persischen Golf, rechts der ganze Kontinent Afrika. In Hannover hat Obama an der Seite von Merkel Grossbritannien, Frankreich und Italien 'zur Einheit' ermahnt.

    Vor unseren Augen läuft der dritte Weltkrieg. Deutschland ist massgebend an schweren Völkerrechtsverbrechen beteiligt mit über 2 Millionen Toten in den letzten 16 Jahren und niemand sagt etwas. Die Nato-Presse schweigt und desinformiert.

  1. humanity sagt:

    ach so: WAS BEDEUTET EIGENTLICH K R I E G?

    das kann erstmal ein erfundenes wort sein für aufhetzung WER gegen WEN:

    dann MUSS AUFGEHETZT werden, damit man einen KRIEG begründen/anfangen kann/will/könnte

    dann gehts los............attacke....KRIEG HERSTELLEN/ERZEUGEN...denn das muss sein, um die wohl grösste industrie --> K R I E G durchzuziehen!!!!!!!!! Yeah...KRIEG als Mittel zum Frieden...

    1 9 8 4

    George Orwell....haben wir 1984 oder schon später.........
    traurig oder wahr?!?
    .
    .
    .
    arbeitet nicht füŕ die rüstung --> DIE BRINGT EUCH UM!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  1. Harald sagt:

    xabar sagt:
    7. Mai 2016 um 19:58
    @Harald


    Danke, dass du noch einige andere Ungereimtheiten der leider auch DDR- Geschichtsmythologie aufgezeigt hast.
    Das ist gut und richtig.
    Dennoch sollten wir uns hüten, uns verbitten, den von allen System-Medien betriebenen DDR-Bashing sich opportunistisch anzuschließen.
    Denn unter dem Strich war die DDR auf alle Fälle zumindest ein zunächst sehr erfolgsversprechender ANFANG zu einem neuen besseren Deutschland, einem neuen besseren Deutschland, wo unter einer "Roten Hexe" als Volksbildungsministerin namens Margot Honecker niemand nach ausländischen "Fachkräften" schrie, alle jungen (DDR)eingeborenen Menschen ab dem Kindergarten, 5.Lebensjahr, auf ein demokratisches einheitliches sozialistisches Schulsystem (Was übrigens kein Import der "bösen Russen" , gar des "Monsters" Stalin nach 1945,war, sondern in seinen Grundzügen von fortschrittlichen Pädagogen bereits in der Weimarer Republik konzipiert wurde!) vorbereitet und später weitergeführt wurden, wo im Gegenteil sehr viele junge Menschen aus fast allen Erdteilen eine gute Ausbildung erhielten.
    Das alles mag heute ach so "banal" klingen, gar "nostalgisch", aber Tatsachen bleiben Tatsachen.
    Daher sollten allen Kundigen und Wissenden den Kopf auch weiter hoch halten.

  1. xabar sagt:

    @Harald

    Ich habe mich mit der DDR sehr intensiv auseinandergesetzt und darüber auch ein über 300 Seiten langes Buch geschrieben, in dem ich versucht habe, die Ursachen des Scheiterns des sog. Sozialismus aufzuspüren. Daneben habe ich eine ganze Reihe von Studien zu Einzelthemen verfasst, z. B. über die Buchenwald-Legende oder über den sog. Antifaschismus in der DDR.

    Ich habe das gemacht, weil ich einfach mehr wissen wollte als das, was die üblichen DDR-Ideologen zur Rechtfertigung des DDR-Regimes von sich gegeben haben, weil ich ihre Antworten unbefriedigend fand (z. B. Wende war Konterrevolution, DDR war größte Errungenschaft der deutschen Arbeiterbewegung und so was), aber auch deshalb, weil ich selbst jahrelang ein glühender Anhänger der DDR war, bis die Zweifel immer größer wurden und einfach etwas passieren musste, um diese Zweifel systematisch aufzuarbeiten und zu verarbeiten.

    Mein Ergebnis: In der DDR und durch die DDR-Führung ist der Sozialismus schon Anfang der 50iger Jahre verraten worden, und dieser Verrat hat schließlich zur 'Wende' geführt. Natürlich hat der Westen von außen fleißig mitgeholfen, um die DDR eines Tages zu kassieren und um sich die Betriebe und Kombinate einzuverleiben.

    Deshalb sehe ich die Dinge ein wenig anders als du. Die DDR war kein 'besseres Deutschland', sie war überhaupt kein Deutschland, und schon gar nicht antifaschistisch oder sozialistisch. Die DDR war eine Farce. Alles das, was außen drauf stand, war sie in Wirklichkeit nicht. Aber wir wollen uns darüber nicht streiten.

    Du kannst dir vorstellen, wie darauf die Leute reagiert haben, die heute immer noch die DDR hochhalten und das, was ich geschrieben habe, natürlich selbst als Verrat oder als Opportunismus ansehen. Nur eins will ich noch anfügen: Ich habe immer wieder darum gebeten, diese Dinge grundsätzlich auszudiskutieren, aber kaum jemand ist darauf eingegangen. Wenn jemand darauf eingegangen ist, war die Diskussion nach einer Runde vorbei. Sie wollen davon nichts wissen, weil sie Angst haben, dass das, was ihnen jahrzehntelang erzählt wurde und was auch mir damals als Mitglied der DKP erzählt wurde, sich als Lüge entpuppen könnte. Sie ziehen es vor, mit Lebenslügen zu leben.

  1. Freeman schreibt:
    "Wäre doch ein guter Grund, die Amis aus Stuttgart mit einem Arschtritt nach Hause zu schicken! Laut offiziellen Angaben des Pentagon waren im Jahre 2014 insgesamt 77'000 US-Soldaten in 12 europäischen Ländern stationiert. Die meisten davon in Deutschland."

    Die Deutschen sind zu feige und zu faul, um irgendjemanden "mit einem Arschtritt" nach Hause zu schicken. Weder haben sie es im ersten Drittel des letzten Jahrhunderts geschafft, den österreichischen arbeitslosen Anstreicher Adolf Hitler "nach Hause" zu schicken, noch schaffen sie es seit 1945, die schmarotzenden Amis "nach Hause" zu schicken. Im Gegenteil, sie haben früher Adolf zugejubelt, heute jubeln sie allen Faschisten aus Washington zu, je nachdem, wer gerade an der Macht ist. Ich verachte diese Katzbuckel-Mentalität der Deutschen. Nein, die Deutschen gefallen mir überhaupt nicht.