Der Beweis: Olaf Scholz war bei Bilderberg
Ein ASR-Exklusiv - Wir wussten er war dabei, aber hier sehen wir Fotos welche den stellvertretenden Bundesvorsitzenden der SPD Olaf Scholz zeigen, mit dem seine Teilnahme an der Bilderberg-Konferenz 2010 in Sitges Spanien bewiesen ist. Er steht vor dem Hoteleingang des Dolce Resorts am Sonntagnachmittag und wartet auf seine Limousine, die ihn zum Flughafen bringt.
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Der andere Typ neben ihm rechts ist Craig Mundie, Chefstratege und Forschungschef bei Microsoft, der mit seinem Boss Bill Gates da war.
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Ach ja, Henry Kissinger konnten wir auch fotografieren. Leider durch die Säule verdeckt. Suche noch ein besseres Foto:
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Hier der Hintergrund wie es zu den Aufnahmen kam. Das Hotel ist von Ausserhalb des Geländes nicht einsehbar, weil es auf einem Hügel liegt und weiträumig abgesperrt war. Unser Fotograf hat sich Tarnkleidung angezogen, seine Kamera und Teleobjektiv mit Blättern und Zweigen versehen und ist über den Hügel so nahe wie möglich an den Hoteleingang gekrochen, um diese einmaligen Fotos zu machen, die sonst niemand hat, ausser der Guardian der sie bekommt. Danke an Quierosaber für seine Mühe und Anstrengung. Die Bilderberger haben übrigens nicht gemerkt, dass sie abgelichtet wurden.
Die Behauptung, sie würden jetzt freiwillig im Rampenlicht stehen wollen, stimmt nicht, denn die spanische Polizei wurde beauftragt alles zu tun, damit wir keine Fotos der Bilderberger schiessen können. Wie ich berichtet habe, wurde ich und viele andere mit einer Verhaftung bedroht, wenn wir die Bilder nicht löschen. Wenn wir erwischt wurden, dann haben die Polizisten sich jedes Foto auf den Display angeschaut und uns befohlen, die welche ihnen nicht passen zu entfernen. Nur durch Glück, Ideen und Mut sind diese einmaligen Bilder entstanden.
Weitere Fotos der Bilderberg-Teilnehmer
Fragen an Olaf Scholz
Am 18.08.10 gibt es ein "Stadtteilgespräch in Altona-Nord-Sternschanze" wo man den Abgeordneten Scholz Fragen stellen kann, denn die SPD schreibt: "Sie sind herzlich eingeladen, mit Ihrem Bundestagsabgeordneten Olaf Scholz zu diskutieren. Stellen Sie Ihre Fragen zu den politischen Themen, die Sie interessieren." Das wäre die Gelegenheit mit einer Kamera anwesend zu sein und seine Antworten aufzunehmen.
Bilderberg 2010 - Die Medien brechen das Schweigen
Warum haben die Medien 56 Jahre geschwiegen und jetzt berichten sie etwas darüber?
Mein vorläufiges Fazit über das Bilderberg-Treffen 2010:
- Mehr alternative Medien waren Vorort und haben berichtet
- Das zwang auch die etablierten Medien ihr Stillschweigen aufzugeben
- Die Informationspolitik der Bilderberger hat sich mit der Einrichtung einer eigenen Webseite geändert
- In ihrer Agenda wurde aus der "globalen Erwärmung" jetzt die "globale Abkühlung", sehr bemerkenswert!
- Olaf Scholz taucht aus dem Nichts auf und ist für eine Führungsaufgabe in Deutschland vorgesehen
- Mit Esperanza Aguirre haben sie auch was vor, entweder in Spanien oder auf EU-Ebene
- Den Euro wollen sie auf Parität zum Dollar bringen, um damit die einheitliche Weltwährung zu ermöglichen
- Die Person David Rockefeller ist nicht mehr so wichtig, seine Institutionen schon
Die Behauptung mancher Medien, bei diesem Treffen geht es darum, den Euro zu retten, kann ja wohl nicht sein, ist nur Propaganda, um das Bilderberg-Treffen in der Öffentlichkeit zu legitimieren. Seit Freitag ist der Kurs des Euros weiter massiv gefallen und der Goldpreis in Rekordhöhe gestiegen. So hat der Euro gegenüber den Franken in den letzten Tagen sagenhafte 2,5 Prozent verloren, liegt aktuell bei 1,3770. Über die letzten 12 Monaten hat der Euro sogar fast 10 Prozent an Wert verloren. Die prügeln den auf Parität mit dem Dollar runter, so sieht es wirklich aus.
Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 6
Wir haben versucht ins Dolce zu kommen um zu frühstücken und um uns umzuschauen. Schliesslich 2004 in Stresa lagen viele Dokumente noch rum, Listen, Notizen, Mails, welche das Sekrätariat noch nicht durch den Reisswolf geschickt hatte. Eine wahre Fundgrube, die sehr viel zur Aufdeckung der inneren Organisation und Denkweise der Bilderberger beigetragen hat.
Wir dachten vielleicht entdecken wir etwas oder wir können mit jemanden vom Personal sprechen und ausfragen, aber das Hotel ist bis Morgen Dienstag für die Öffentlichkeit geschlossen. Es befinden sich noch Teilnehmer dort und das Organisationskommittee hat wohl auch einiges zu tun, um alle verräterischen Hinweise zu vernichten. Die erste Strassensperre am Kreisel ist enfernt, aber der Eingang zum Hotelgelände wird noch von der Polizei bewacht.
Deswegen gingen wir in ein Lokal in der Nähe um uns zu stärken und oh Wunder, trafen einen Fahrer der Bilderberger an der Bar, der gerade einen Kaffee zu sich nahm. Wir stellten uns zu ihm und begannen ein Gespräch. Er war wie ein Chauffeur gekleidet, mit Anzug und Kravatte, hatte noch den Ausweis mit einem schwarzen Bändchen um den Hals hängen und seine schwarze Limousine stand vor der Tür.
Hier nun was er uns erzählt hat:
Wie er von Polizisten hörte, sollen die Sicherheitsmassnahmen der Polizei 10 Millionen Euro insgesamt kosten. Sagenhaft, kann man da nur sagen, und wer bezahlt das? Wohl der spanische Steuerzahler. Und wenn die Bilderberger die Kosten für ihre Sicherheit doch wie es angeblich heisst übernehmen, dann sind ja die Polizisten gekaufte Security, die man für eine private Veranstaltung mieten kann. Völlig unakzeptabel.
Der Fahrer erzählte, sie bekämen nur die Initialen der Personen mitgeteilt, wüssten nicht wen sie kutschieren. Er hätte aber Königin Beatrix und viele andere bekannte Persönlichkeiten vom Flughafen ins Hotel gefahren. Sie hätten wärend der Fahrt nicht mit ihm gesprochen, sondern nur verlangt, man sollte die Musik abschalten und sie nicht stören. Vor jeder Fahrt wäre er und sein Auto gründlich durchsucht worden. Manche Fahrgäste hätte er alleine transportiert, andere hatten ihre Bodyguards dabei.
Dann sagte er, es wären Persönlichkeiten anwesend gewesen und er hätte sie gefahren, die nicht auf der offiziellen Liste stehen, wie zum Beispiel die Präsidentin von Madrid, Doña Esperanza Aguirre y Gil de Biedma, die Regierungschefin der autonomen Region Madrid. Sie ist auch die Präsidentin der "Partido Popular" und war mal Ministerin für Bildung und Kultur. Sie gilt als eine der mächtigsten Persönlichkeiten in Spanien.
Esperanza Aguirre wurde 2004 als "Honorary Dame Commander" mit der "Order of the British Empire" ausgezeichnet. Sie ist damit die erste spanische Frau, die diesen Orden vom britischen Königshaus bekommen hat. Na ja, dann gehört sie voll zum Klub der Weltverbrecher dazu und könnte als nächste Kandidatin für ein höheres Amt in Spanien vorgesehen sein. Meistens werden Politiker die bei Bilderberg inkognito teilnehmen, kurze Zeit später Regierungschefs. War bei Clinton, Blair, Merkel und Obama auch so.
Olaf Scholz gab sein Debüt
Wir wissen doch, die Bilderberger sind Königsmacher. Van Rompuy haben sie ja auch zum EU-Präsidenten bestimmt. Deshalb müssen wir die zukünftige Karriere von Olaf Scholz ab jetzt genauer beobachten. Mit ihm haben sie was vor, der wird noch was. Seine Teilnahme ist definitiv DIE WICHTIGE NACHRICHT für die deutsche Politik.
Als Westerwelle 2007 beim Bilderberg-Meeting in Istanbul teilnahm schrieb ich damals, der könnte der nächste Bundeskanzler werden. Damals lachten alle über meine Vorhersage und sagten ich spinne. Jetzt lachen sie nicht mehr. Er ist es ja beinahe als Vizekanzler.
Wer also die Frage stellt, was ist jetzt in Spanien gross an Neuem rausgekommen, das ist doch alles nur Leerlauf und Zeitverschwendung, der ist blind und taub, sieht nicht um was es geht. Alleine wenn man beobachtet wer diesmal nicht dabei war und noch wichtiger, wer teilnahm, sagt sehr viel über die Machtverhältnisse aus, wer ist weg vom Fenster und wem seine Karriere geht ab jetzt steil nach oben.
Das David Rockefeller zum Beispiel fehlt, ist für mich bemerkenswert, bestätigt was ich schon über das Treffen der Trilateral Commission in Dublin vor einem Monat geschrieben habe; der hat immer weniger zu sagen, ist nicht mehr so wichtig, ist nur noch eine Symbolfigur.
Bilderberger zeigt Siegeszeichen. Ist es ihr oder unser Sieg?
Wer sponsort das Bilderberg-Treffen?
Jedes Bilderberg-Treffen hat grosse Firmen als Sponsoren, die aus dem Tagunsgland stammen. Sie tragen zur Finanzierung der Konferenz bei. Was mir aufgefallen ist, gleichzeitig seit letzter Woche findet in Sitges eine grosse Veranstaltung von Mercedes statt. Es werden die neuesten Fahrzeugmodelle gezeigt und man sieht sie herumfahren. Erkennbar sind sie an den veränderten Lampen im Vergleich zum alten Modell. Gibt es einen Zusammenhang mit Bilderberg? Wenn auch noch der oberste Boss von Daimler Dieter Zetsche in der Stadt ist, dann kann es sein, Mercedes ist einer der Sponsoren des diesjährigen Treffens.
Bilderberg hat eigene Webseite
Sieht aus wie wenn Bilderberg jetzt Öffrentlichkeitsarbeit betreibt und deshalb eine eigene Webseite eingerichtet hat, die bilderbergmeetings.org. Das ist völlig neue. Aber es geht nicht um damit transparenter zu sein, sondern um die Meinung über sie zu steuern. Registriert hat die Adresse ein gewisser Jeroen Soeterbroek in Rotterdam, der eine Firma betreibt, die sich auf Internetstrategien, Internetmarketing, Webdesign und Contentmanagement spezialisiert. Es handelt sich um eine Tarnadresse für die Bilderberger.
Auf der Bilderberg-Webseite steht, die diesjährige Konferenz behandelt hauptsächlich die Themen: Finanzreform, Sicherheit, Cyber-Technologie, Energie, Pakistan, Afghanistan, Welternährungsproblem, globale Abkühlung, soziale Vernetzung, Medizinwissenschaft und EU-US Beziehungen.
Nun, wir wissen was sich hinter diesen Etiketten wirklich verbirgt, nämlich genau das Gegenteil von dem was man meint. Finanzreform heisst weiter unreguliert zu bleiben. Sicherheit ist klar, die muss immer mehr mit Pseudoanschlägen ausgebaut werden. Cyber-Technologie heisst Internet-Zensur. Energie ist die Sicherung der strategischen Punkte für den Öl und Gas-Fluss. In Pakistan und Afghanistan müssen weiter die Kriege laufen, damit die Opium-Ernte gesichert bleibt. Beim Ernährungsproblem geht es um die industrialisierte Lebensmittelherstellung, damit alle abhängig von Konzernen sind.
Der Hammer finde ich die Agenda "globale Abkühlung". Damit haben sie total die Klimadiskussion umgedreht. Jetzt gibt es aus ihrer Sicht nicht mehr die Gefahr einer Klimaerwärmung, sondern einer Abkühlung. Wow, was wohl die Vertreter der Klimareligion dazu sagen, die uns seit Jahrzehnten mit dem Killergas CO2 Angst machen? Willkommen in der neuen kommenden Eiszeit. Zieht euch warm an. Lach!
Beim sozialen Networking handelt es sich um die Gefahr des Aufbruchs des Medienmonopols. Die Menschen informieren sich anderweitig und boykottieren die Medien. Das darf nicht zugelassen werden. Die Medizinwissenschaft ist für sie sehr wichtig, wie wir mit der erfundenen Schweinegrippe-Pandemie gesehen haben. Und bei der EU-USA Beziehung geht es um die weitere Anbindung Europas an den US-Weltimperialismus und um die Schaffung einer Union zwischen den beiden Kontinenten.
Die Behauptung auf ihrer Seite, die Bilderberger treffen sich nur einmal im Jahr und sonst nicht, ist eine Lüge. Es finden laufend Treffen im kleinere Rahmen der Bilderberger statt. Speziell der Lenkungsausschuss trifft sich regelmässig und der entscheidet alles. Weitere Treffen finden bei den Untergruppen Trilateral Commission und Council on Foreign Relations statt.
Die Deutschen bei Bilderberg
Hier zeige ich einige deutsche Teilnehmer die wir festhalten konnten:
Dieter Zetsche, Chef Daimler AG
Copyright 2010 Paul Dorneanu
Tom Enders, Chef Airbus:
Copyright 2010 Paul Dorneanu
Josef Ackermann, Chef Deutsche Bank:
Copyright 2010 Quierosaber
Der Sepp nochmal in Nahaufnahme:
Copyright 2010 Quierosaber
Dieter Zetsche freut sich wohl über sein Geschenk in der violetten Tasche:
Copyright 2010 Quierosaber
Zetsche näher rangezoomed:
Copyright 2010 Quierosaber
Olav Scholz, stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD:
Copyright 2010 Quierosaber
Hier geht's weiter: Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 6
Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 5
Heute Morgen war der Himmel voller dunkler Wolken und es regnete ziemlich heftig mit Gewitter in der Ferne. Die letzen Tage hatten wir schönes Wetter und der Samstag war der heisseste Tag. Mal schauen ob das Meditationstreffen um 12:00 Uhr am Strand stattfindet, welches von "G-Sitges" organisiert wird. Die Veranstalter wollen "positive Gedanken" den negativen Bilderbergern ins Hotel schicken ;-)
Ich finde, das beste Foto von Gestern ist das hier. Die Bonzen schauen uns alle an, mit Königin Beatrix in der Mitte:
Mit Doppelklick kann man es vergrössern, um die Insassen besser zu erkennen
Copyright 2010 ©ASR
Copyright 2010 Angelo Nero
In der Rangordnung der Bilderberger rangiert Königin Beatrix ziemlich weit oben und sie ist einer der Langzeitmitglieder, nicht nur hier, sondern auch im Club of Rome. Ihr verstorbener Vater Prinz Bernhard zur Lippe-Biesterfeld (2004) war ja auch einer der Mitbegründer der Bilderberg-Gruppe 1954. Beatrix ist unter anderem Grossaktionärin des Ölmultis Shell und wird zu den reichsten Frauen der Welt gezählt. Sie ist demnach keine Symbolfigur der niederländischen Monarchie, sondern hat wirklich Macht.
Die Ladys gingen Shoppen
Am Vormittag sind einige Damen mit dunklen Limousinen und Bodyguards ins Zentrum von Sitges gefahren worden, um noch Einkäufe zu tätigen. Es waren Personen des Organisationskommitte und Ehefrauen der Teilnehmer. Vor dem Mittag wurden sie ins Hotel zurückgebracht. Beim Einsteigen in ihre Fahrzeuge wurden sie von Aktivisten gefragt, warum sie sich verstecken, denn sie haben ihre Handtaschen vors Gesicht gehalten. Einige haben sogar mit ihren Kameras zurückfotografiert und dabei gelacht.
Die Polizei wird immer tolleranter
Am Nachmittag konnte einer unserer Fotografen sich vom Hügel aus dem Hoteleingang nähern und er hat tolle Aufnahmen der Bilderberger gemacht, wie sie auf dem Vorplatz standen und sich ein Teil von ihnen schon verabschiedet hat.
Wie ich erfahren habe, hat das Meditationstreffen am Strand bei strömenden Regen stattgefunden. Dann hoffen wir die "good vibrations" haben gewirkt, so wie bei den Polizisten, die immer mehr auf uns zu kommen und sagen, was wir machen ist richtig, es hätten viel mehr Leute kommen sollen, um gegen diese Bande zu protestieren ... friedlich natürlich.
Das lustige ist, der "Geheimpolizist" der mich am Donnerstag zwang meine Fotos zu löschen und beinahe wegen meiner Weigerung mich verhaften wollte, ist jetzt ganz tollerant geworden. Es sagte zu uns: "Ach macht doch, die Fotos sind schon in Ordnung" und wir lachten und gaben uns die Hand. Wahrscheinlich stinkt es ihm schon seit Tagen hinter uns her zu jagen. Dieses Katz und Maus Spiel ist ja auch lächerlich. Er hat sicher besseres zu tun, als diese Typen vor der Öffentlichkeit zu schützen, wo wir doch harmlos sind und nur die Bonzen entblösen wollen. Wenn sie einen von uns im Gebüsch "erwischen", der zu nahe Fotos macht, werden wir nur noch weggeschickt.
Auch der Polizeikommandant von Sitges hat laut Charley Skelton sich ähnlich geäussert. "Ihr Jungs leistet gute Arbeit, wir bewundern euch", soll er ohne das er zitiert werden will gesagt haben. Er soll auf das Hotel gezeigt und weiter gesagt haben, "Ich mag diese Leute nicht." Wieder ein kleiner Sieg in der Aufklärungsarbeit und Meinungsänderung.
Hier sehen wir Robert Zoellick, Präsident der Weltbank, wie er aus dem Hotel kommt:
Copyright 2010 Quierosaber
Liste der Teilnehmer am Bilderberg-Meeting 2010 in Spanien
Hier ist die offizielle Liste der Teilnehmer:
Wichtig ist, wer war dabei und erscheint nicht dort drauf, denn es gibt immer Leute die völlig annonym bleiben wollen. Die müssen wir noch herausfinden.
Honorary Chairman BEL Davignon, Etienne Vice Chairman, Suez-Tractebel
DEU Ackermann, Josef Chairman of the Management Board and the Group Executive Committee, Deutsche Bank AG
GBR Agius, Marcus Chairman, Barclays Bank PLC
ESP Alierta, César Chairman and CEO, Telefónica
INT Almunia, Joaquín Commissioner, European Commission
USA Altman, Roger C. Chairman, Evercore Partners Inc.
USA Arrison, Sonia Author and policy analyst
SWE Bäckström, Urban Director General, Confederation of Swedish Enterprise
PRT Balsemão, Francisco Pinto Chairman and CEO, IMPRESA, S.G.P.S.; Former Prime Minister
ITA Bernabè, Franco CEO, Telecom Italia S.p.A.
SWE Bildt, Carl Minister of Foreign Affairs
FIN Blåfield, Antti Senior Editorial Writer, Helsingin Sanomat
ESP Botín, Ana P. Executive Chairman, Banesto
NOR Brandtzæg, Svein Richard CEO, Norsk Hydro ASA
AUT Bronner, Oscar Publisher and Editor, Der Standard
TUR Çakir, Ruşen Journalist
CAN Campbell, Gordon Premier of British Columbia
ESP Carvajal Urquijo, Jaime Managing Director, Advent International
FRA Castries, Henri de Chairman of the Management Board and CEO, AXA
ESP Cebrián, Juan Luis CEO, PRISA
ESP Cisneros, Gustavo A. Chairman and CEO, Cisneros Group of Companies
CAN Clark, W. Edmund President and CEO, TD Bank Financial Group
USA Collins, Timothy C. Senior Managing Director and CEO, Ripplewood Holdings, LLC
ITA Conti, Fulvio CEO and General Manager, Enel SpA
GRC David, George A. Chairman, Coca-Cola H.B.C. S.A.
DNK Eldrup, Anders CEO, DONG Energy
ITA Elkann, John Chairman, Fiat S.p.A.
DEU Enders, Thomas CEO, Airbus SAS
ESP Entrecanales, José M. Chairman, Acciona
DNK Federspiel, Ulrik Vice President Global Affairs, Haldor Topsøe A/S
USA Feldstein, Martin S. George F. Baker Professor of Economics, Harvard University
USA Ferguson, Niall Laurence A. Tisch Professor of History, Harvard University
AUT Fischer, Heinz Federal President
IRL Gallagher, Paul Attorney General
USA Gates, William H. Co-chair, Bill & Melinda Gates Foundation and Chairman, Microsoft Corporation
USA Gordon, Philip H. Assistant Secretary of State for European and Eurasian Affairs
USA Graham, Donald E. Chairman and CEO, The Washington Post Company
INT Gucht, Karel de Commissioner, European Commission
TUR Gürel, Z. Damla Special Adviser to the President on EU Affairs
NLD Halberstadt, Victor Professor of Economics, Leiden University; Former Honorary Secretary General of Bilderberg Meetings
USA Holbrooke, Richard C. Special Representative for Afghanistan and Pakistan
NLD Hommen, Jan H.M. Chairman, ING Group
USA Hormats, Robert D. Under Secretary for Economic, Energy and Agricultural Affairs
BEL Huyghebaert, Jan Chairman of the Board of Directors, KBC Group
USA Johnson, James A. Vice Chairman, Perseus, LLC
FIN Katainen, Jyrki Minister of Finance
USA Keane, John M. Senior Partner, SCP Partners
GBR Kerr, John Member, House of Lords; Deputy Chairman, Royal Dutch Shell plc.
USA Kissinger, Henry A. Chairman, Kissinger Associates, Inc.
USA Kleinfeld, Klaus Chairman and CEO, Alcoa
TUR Koç, Mustafa V. Chairman, Koç Holding A.Ş.
USA Kravis, Henry R. Founding Partner, Kohlberg Kravis Roberts & Co.
USA Kravis, Marie-Josée Senior Fellow, Hudson Institute, Inc.
INT Kroes, Neelie Commissioner, European Commission
USA Lander, Eric S. President and Director, Broad Institute of Harvard and MIT
FRA Lauvergeon, Anne Chairman of the Executive Board, AREVA
ESP León Gross, Bernardino Secretary General, Office of the Prime Minister
DEU Löscher, Peter Chairman of the Board of Management, Siemens AG
NOR Magnus, Birger Chairman, Storebrand ASA
CAN Mansbridge, Peter Chief Correspondent, Canadian Broadcasting Corporation
USA Mathews, Jessica T. President, Carnegie Endowment for International Peace
CAN McKenna, Frank Deputy Chair, TD Bank Financial Group
GBR Micklethwait, John Editor-in-Chief, The Economist
FRA Montbrial, Thierry de President, French Institute for International Relations
ITA Monti, Mario President, Universita Commerciale Luigi Bocconi
INT Moyo, Dambisa F. Economist and Author
USA Mundie, Craig J. Chief Research and Strategy Officer, Microsoft Corporation
NOR Myklebust, Egil Former Chairman of the Board of Directors SAS, Norsk Hydro ASA
USA Naím, Moisés Editor-in-Chief, Foreign Policy
NLD Netherlands, H.M. the Queen of the
ESP Nin Génova, Juan María President and CEO, La Caixa
DNK Nyrup Rasmussen, Poul Former Prime Minister
GBR Oldham, John National Clinical Lead for Quality and Productivity
FIN Ollila, Jorma Chairman, Royal Dutch Shell plc
USA Orszag, Peter R. Director, Office of Management and Budget
TUR Özilhan, Tuncay Chairman, Anadolu Group
ITA Padoa-Schioppa, Tommaso Former Minister of Finance; President of Notre Europe
GRC Papaconstantinou, George Minister of Finance
USA Parker, Sean Managing Partner, Founders Fund
USA Pearl, Frank H. Chairman and CEO, Perseus, LLC
USA Perle, Richard N. Resident Fellow, American Enterprise Institute for Public Policy Research
ESP Polanco, Ignacio Chairman, Grupo PRISA
CAN Prichard, J. Robert S. President and CEO, Metrolinx
FRA Ramanantsoa, Bernard Dean, HEC Paris Group
PRT Rangel, Paulo Member, European Parliament
CAN Reisman, Heather M. Chair and CEO, Indigo Books & Music Inc.
SWE Renström, Lars President and CEO, Alfa Laval
NLD Rinnooy Kan, Alexander H.G. Chairman, Social and Economic Council of the Netherlands (SER)
ITA Rocca, Gianfelice Chairman, Techint
ESP Rodriguez Inciarte, Matías Executive Vice Chairman, Grupo Santander
USA Rose, Charlie Producer, Rose Communications
USA Rubin, Robert E. Co-Chairman, Council on Foreign Relations; Former Secretary of the Treasury
TUR Sabanci Dinçer, Suzan Chairman, Akbank
ITA Scaroni, Paolo CEO, Eni S.p.A.
USA Schmidt, Eric CEO and Chairman of the Board, Google
AUT Scholten, Rudolf Member of the Board of Executive Directors, Oesterreichische Kontrollbank AG
DEU Scholz, Olaf Vice Chairman, SPD
INT Sheeran, Josette Executive Director, United Nations World Food Programme
INT Solana Madariaga, Javier Former Secretary General, Council of the European Union
ESP Spain, H.M. the Queen of
USA Steinberg, James B. Deputy Secretary of State
INT Stigson, Björn President, World Business Council for Sustainable Development
USA Summers, Lawrence H. Director, National Economic Council
IRL Sutherland, Peter D. Chairman, Goldman Sachs International
GBR Taylor, J. Martin Chairman, Syngenta International AG
PRT Teixeira dos Santos, Fernando Minister of State and Finance
USA Thiel, Peter A. President, Clarium Capital Management, LLC
GRC Tsoukalis, Loukas President, ELIAMEP
INT Tumpel-Gugerell, Gertrude Member of the Executive Board, European Central Bank
USA Varney, Christine A. Assistant Attorney General for Antitrust
CHE Vasella, Daniel L. Chairman, Novartis AG
USA Volcker, Paul A. Chairman, Economic Recovery Advisory Board
CHE Voser, Peter CEO, Royal Dutch Shell plc
FIN Wahlroos, Björn Chairman, Sampo plc
CHE Waldvogel, Francis A. Chairman, Novartis Venture Fund
SWE Wallenberg, Jacob Chairman, Investor AB
NLD Wellink, Nout President, De Nederlandsche Bank
USA West, F.J. Bing Author
GBR Williams, Shirley Member, House of Lords
USA Wolfensohn, James D. Chairman, Wolfensohn & Company, LLC
ESP Zapatero, José Luis Rodríguez Prime Minister
DEU Zetsche, Dieter Chairman, Daimler AG
INT Zoellick, Robert B. President, The World Bank Group
Reporter:
GBR Bredow, Vendeline von Business Correspondent, The Economist
GBR Wooldridge, Adrian D. Business Correspondent, The Economist
Bei der Demo in Barcelona am Samstag riefen die Protestierer: "Die Bilderberger sind Mörder":
Hier gehts weiter: Bilderberg-Meeting Spanien Tag 6, Die Deutschen bei Bilderberg
Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 4
Heute fanden einige Veranstaltungen der spanischen Aktivisten in Sitges und Barcelona statt. Es gab Demonstrationen im Stadtzenrum von Sitges, vor der Einfahrt zum Dolce Hotel und auf der Plaça de Catalunya in Barcelona. Die Polizei versammelte wieder ein grosses Aufgebot vor dem Zugang zum Tagungsort.
Die Gruppe "El Grupo STOPSECRETS" organisierte die in Sitges um 11:00 Uhr und die "La Asociacion por la verdat del 11-S" die in Barcelona um 17:30 Uhr.
Hier einige Bilder des Tages:
Polizei wo man hinschaut:
Daniel Estulin erzählt uns seine Sicht der Dinge ...
... und signiert sein neuestes Buch für seine Fans:
Charley Skelton im Gespräch mit einem lokalen Aktivisten:
Heute gönnen sich die Bilderberger traditionell einen freien Nachmittag und unternehmen einen gemeinsamen Ausflug mit kleineren Reisebusse. Eine Verfolgung war unmöglich, die Strassen wurden für alle Autos die hinterherfahren wollten gesperrt, bis die Kolonne auf der Autobahn in Richtung Norden verschwand.
Andere die nicht am Ausflug teinehmen wollten spielten eine Runde Golf oder verbrachten die Zeit anderweitig. Um 17:00 beginnt die nächste Sitzung bis zum gemeinsamen Abendessen.
Die Fahrzeugkollone mit den Teilnehmern des Ausflugs sind um 16:30 Uhr zurückgekehrt.
Vielleicht kann einer der Leser helfen die Person in der ersten Reihe zu identifizieren. Mit Doppeklick kann man das Bild vergrössern. Man sieht, der Mann hat ein weisses Bändchen mit Ausweis um den Hals, ist somit ein Mitglied der Bilderberger. Wir haben überhaupt viele Fotos von Gesichtern die wir nicht erkennen können. Wahrscheinlich wird extra eine Seite eröffnet, wo alle Portraits veröffentlicht werden, damit es einen Wettbewerb gibt, finde die Bilderberger.
Alle Fotos Copyright 2010 ©ASR
Was übrigens bei niemanden ein Thema ist, der über Bilderberg berichtet, die Ehefrauen spielen eine wichtige "soziale" Rolle bei diesem Treffen. Sie sind auch dabei, wie zum Beispiel bei diesem Ausflug, der hauptsächlich für sie organisiert wird. Niemand schreibt, dass einige Bilderberger ihre Ehepartner mitbringen, die aber völlig getrennt und ohne Aufsehen zum Hotel gebracht werden. Während den Sitzungen lassen sie sich im Wellnessbereich zum Beispiel verwöhnen, der übrigens ganz gut ist im Dolce. Ich weiss das, denn vor ca. drei Wochen war ich dort ;-)
Hier sieht man die Bilderberger beim Mittagessen auf der Terasse des Restaurants auf der Rückseite des Hotels:
Nach meinem Anruf im Dolce, um einen Tisch für vier Personen für heute Abend zu reservieren, wurde mir vom Hotelpersonal gesagt, das wäre nicht möglich, weil der Präsident und die Königin anwesend sind. Probieren kann man es ja. Letztes Jahr in Griechenland hat es so geklappt, wie ich berichtet habe und mit einer Rechnung beweisen konnte.
Weitere Personen die wir an Hand von Fotos identifizieren konnten:
- Königin Beatrix der Niederlande
- Daimler Chef Dieter Zetsche
Damit haben wir die Bestätigung, der spanische Regierungspräsident José Luis Rodríguez Zapatero, Königin Sofía, Konigin Beatrix, Dieter Zetsche sind bei Bilderberg dabei. Langsam bekommen wir die Liste der Teilnehmer zusammen, die auch glaubwürdig ist.
Informationsaustausch mit Jim Tucker:
Möchte mich bei allen bedanken, die bis jetzt mitgeholfen haben die Berichterstattung zu ermöglichen.
Es ist heute so heiss hier, ich spring mal ins Wasser um abzukühlen ;-)
Hier gehts weiter: Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 5
Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 3
Heute ist es um den Tagungsort ruhig, denn fast alle Teilnehmer sind angekommen und die Konferenz ist in Gange. Deshalb nehmen wir etwas Zeit für uns, holen den Schlafmangel nach, geniessen die spanische Sonne und tauschen Informationen mit Kollegen aus, bevor wir die nächste Aktion starten.
Eine kurze Verschnaufpause liegt auch mal drin:
Bei der Gelegenheit möchte ich mich bei unserem Fotografen "Franz" bedanken, der unermüdlich mit der Kamera für uns unterwegs ist.
Die Sicherheitsvorkehrungen sind enorm und jeder der wie ein Aktivist oder ein Reporter der alternativen Medien aussieht, wird von der Polizei angehalten und nach Kameras durchsucht. Das passierte auch Guardian Journalist Charley Skelton heute, den sie offensichtlich unter Beobachtung haben.
Bei der Demonstration gestern Abend konnte ich beobachten, wie zwei Polizisten in Zivil den Umzug beschatteten. Sie verhielten sich recht auffällig, in dem sie in ihre Hand reinsprachen und ein Knopf im Ohr hatten (lach).
Interessant ist was die Devisenmärkte machen. Der Euro stürzt weiter ab. Der Kurs liegt jetzt unter 1,40 gegenüber dem Franken bei 1,3926. Scheinbar werden grosse Bestände an Euros abgestossen.
Charley Skelton bei der Arbeit:
Ein Teilnehmer mit Bodyguards wird zur Tagung chauffiert:
Matthias Nass von "Die Zeit":
Fotos von infocon.ro
Nach Rücksprache mit Daniel Estulin bestätigt er, 2010 ist das erste Jahr, wo keine Teilnehmerliste vorab zugänglich ist. Die Geheimhaltung ist extrem und die Angst vor der Preisgabe von Namen und Sicherheitsbedenken ist gross. Deshalb sollen auch einige Personen die sonst dabei sind dieses Jahr nicht angereist sein.
TVE berichtet:
Wechselt die Polizei auf unsere Seite?
Es gibt zwei Sorten Polizisten in Sitges. Die welche stur Befehle befolgen und die welche von ihrem Einsatz nicht mehr so überzeugt sind und ein Gewissen haben. Laut lokalen Medien hat sich die catalanische Polizei darüber beschwert, warum sie ein privates Treffen beschützen müssen, auf Kosten der Steuerzahler. Hier ein Video welches die Behinderung zeigt:
Es gibt auf der anderen Seite unbestätigte Meldung, einige Polizisten hätten die Fronten gewechselt. Sie sollen über die Aufklärung der Aktivisten gesagt haben, danke für die Information, wen wir da überhaupt beschützen, das wussten wir gar nicht. Sie gingen auf die Demostraten zu und sagten ihnen das. Ein Beamter soll sogar sich von seinen Kollegen mit der Aussage verabschiedet haben, ich mach das nicht mehr mit.
Am Ende der gestrigen Demonstration wurden die Polizisten von den spanischen Aktivisten mit Spruchchören aufgefordert Menschen zu sein; "Habt ein Herz, wenn die welche ihr schützt weg sind, werden wir immer noch da sein!" oder "Ihr beschützt Kriminelle und Mörder." Vielleicht hat das bei einigen gewirkt.
Weitere Teilnehmer sollen sein:
- Bill Gates, grösster Microsoft Aktionär, Bill & Melinda Gates Foundation
- James B. Steinberg, US-Vizeaussenminister
- Königin Beatrix der Niederlande
Gespräch mit Josef Ackermann in Sitges
Wir wissen Herr Ackermann ist in Sitges. Deshalb beauftragte ich eine Person in Deutschland ihn im Dolce Hotel anzurufern, mit der Bitte um einen Rückruf. Es musste eine deutsche Nummer sein. Selbstverständlich haben wir nicht mit einer Reaktion gerechnet.
Der junge Mann rief um ca. 9:00 Uhr im Hotel an und bat um eine Verbindung mit Herrn Ackermann. Die Reception stellte durch und meldete aber, er sei nicht in seinem Zimmer und fragte ob man eine Nachricht hinterlassen will. Daraufhin wurde die Nummer durchgegeben.
Ob ihr es glaubt oder nicht, Herr Ackermann hat um 19:55 Uhr zurückgerufen und gefragt um was es ginge. Mein Helfer sagte, er wäre von einer Schühlerzeitung und möchte ihn gerne zu Bilderberg Fragen stellen. Herr Ackermann antwortete, er wäre gerade aus einer anstrengenden Sitzung gekommen und könnte deshalb nicht jetzt Auskunft geben. Er solle doch bitte am Montag gegen 15:00 Uhr in seinem Büro in Frankfurt sich melden.
Ist das nicht unglaublich? Ich möchte betonen, es handelt sich um keine Satire, sondern wir haben es einfach probiert und es hat geklappt.
Was sagt uns das? Erstens, er ist tatsächlich beim Bilderberg-Meeting in Sitges anwesend. Zweitens, Herr Ackermann ist ein höflicher Mensch, er ist der Bitte um Rückruf nachgekommen und hat auf die Frage eines völlig Fremden gelassen reagiert. Übrigens, unsere Angaben stimmen, es handelt sich tatsächlich um einen Redakteur einer Schülerzeitung und wir werden ihn am Montag anrufen.
Erwähnung im Guardian
Im neuesten Artikel von Charley Skelton für die britische Zeitung "Guardian" wird ASR erwähnt und verlinkt. Siehe hier. Das Thema das er anspricht, "Warum die Protestierer deine besten Freunde sind", trifft den Punkt genau. Es stimmt, wir alle hier in Sitges, die der Wahrheit nachgehen, reissen uns den Arsch auf, berichten über was hier hinter verschlossenen Türen abgeht, decken auf und protestieren, unter den schwierigsten Umständen, lassen uns von der Polizei drangsalieren und nötigen, auf eigene Zeit und Kosten ... für euch, um das schlimmste zu verhindern.
Ich bin stolz auf alle die den weiten Weg gemacht haben, die vielen jungen Leuten mit vollem Engagement, die versuchen durch Aufklärung die Welt zu wecken und damit zu verbessern. Sie machen was und schwätzen nicht nur. Wir sind eine grosse Familie hier, jeder hilft jeden, eine tolle Stimmung herrscht, alle tragen etwas bei. Hier wird Geschichte geschrieben, wir haben wenigstens etwas getan, auch wenn mehr Bonzen oben im Hotel residieren und Polizei sie beschützt, als wir hier unten an Anzahl versuchen sie aufzuscheuchen. Das gibt mir Hoffnung für die Zukunft.
Deshalb frage ich: Und wo seid ihr?
Interview mit Charley Skelton
Freeman: Du warst ja in Griechenland beim letzten Bilderberg-Treffen und jetzt hier in Spanien. Der Vergleich zwischen Vouliagmeni und Sitges, was ist deiner Meinung nach gleich oder anders?
Charley: Die Änhlichkeit ist verblüffend. Es sieht sogar gleich aus. Es ist wieder ein Urlaubsort am Meer mit einem Luxushotel auf einem Hügel und einer schmalen Strasse die hin führt. Es ist wie ein Déjà Vu und ich frage mich, wo bin ich, in Vouliagmeni oder Sitges? Wieder die Polizei überall, hunderte davon. So gesehen genau gleich. Aber auf der anderen Seite ist es völlig unterschiedlich, denn letztes Jahr waren zwei von deinen Leuten dort, Paul aus Rumänien, Gerhard Wisnewski, Jim Tucker, einige andere und ich, nicht mehr als ein Dutzend Leute, alle im selben Hotel und am Abend haben wir uns alle an einem Tisch getroffen. Hier ist es völlig anders, viel mehr alternative Medien und auch die etablierten Medien sind da, es finden Interviews statt, viele Medien aus Spanien berichten usw. Auch die britischen Medien berichten. Es gab einen Artikel im "Independent", das ist neu, und ich arbeite hier für die Webseite des "Guardian", ich glaube sie werden meine Artikel in die Printausgabe auch reinnehmen, das ist toll und neu. Vor einigen Tagen habe ich ein Interview mit BBC Radio 4 geführt ... es kommt jetzt im Mainstream an, es wird darüber geredet und nicht mehr unter dem Begriff "Verschwörungstheorie". Sie schreiben, die Bilderberg-Konferenz findet statt, das sind die Leute die teilnehmen, das ist möglicherweise ihre Agenda ... das ist alles völlig neu.
Freeman: Jetzt am dritten Tag, was ist dein wichtigster Eindruck bisher?
Charley: Ich meine, die spanischen Menschen und auch die Polizei sind viel aufgeschlossener für diese Sache als in Griechenland. In Vouliagmeni wurde ich körperlich angegriffen ... hier rollen sie wohl die Augen und es läuft unter dem Motto, "wir machen nur unseren Job", aber ich fühle viel Sympathie und sie haben einen Ort mit Katalonien gewählt, der ja bekannt ist für seine Unabhängigkeit. Es war das Zentrum des Widerstandes unter Franco. So gesehen haben die Bilderberger eine dumme Wahl getroffen, obwohl sie in keiner Weise dumm sind.
Freeman: Ja, aber mit dem Hotel selber haben sie die richtige Wahl getroffen, denn es ist abgelegen und sehr schwer zugänglich.
Charley: Ja das stimmt, sehr schwer. Es gibt deswegen Leute die durch das Gebüsch krabbeln und über die Hinterseite und über die Hügel versuchen näher ran zu kommen, um herauszufinden wer teilnimmt, da alles weiträumig abgesprerrt ist. Deshalb stellt sich für mich die Frage, muss man so viel Sicherheit durchziehen? Können sie nicht einfach mit uns darüber reden was sie da machen?
Freeman: Ja richtig. Jetzt wenn ich es so ausdrücken darf, letztes Jahr bist du etwas naiv nach Griechenland zum Treffen gegangen, hast aber sehr schnell deine Meinung geändert, speziell nachdem du sogar misshandelst wurdest. Deiner Meinung nach, was sind die Bilderberger wirklich?
Charley: Das ist eine gute Frage. Die Menschen reden über die Verschwörung der Bilderberger, ich rede lieber über die Bilderberg-Konferenz, eine
sehr ernsthafte viertägige Konferenz ... es handelt sich hier nicht um ein Spiel. Sie reservieren sich dafür vier Tage aus ihrem vollen Terminkalender. Und guck wer alles da ist? Timothy Geithner, der US-Finanzminister, der Chef der Deutschen Bank Josef Ackermann, der Vorstandsvorsitzender der Barclays Bank etc. oberste Politiker, Banker, Konzernchefs etc. ... und sie sind nicht hier um die Sonne zu geniessen. Demnach, das ist meine Theorie, geht es erstens um sehr ernsthafte Themen. Zweitens, ist es ein Treffen der Mächtigen und den nicht so mächtigen. Es gibt zwei Ebenen hier. Die gewählten Leute die nicht so viel Macht haben und die welche wirklich sagen was läuft, also zwischen denen wo man meint sie haben Macht, aber nicht wirklich welche haben, die Staatsführer und Minister, und denen die wirklich die Macht haben, also den Supermächtigen und den weniger mächtigen. Deshalb müssen wir wissen was da vor sich geht, was die gewählten Amtsträger mit den nicht gewählten Wirtschaftsmagnaten besprechen. Deshalb ist das Medieninteresse gestiegen und es ist doch nicht zu viel verlangt zu wissen was da läuft.
Freeman: Was sagst du zu der Tatsache, wir sehen mehr Leute aus der sogenannten Wahrheitsbewegung hier, so viele junge Leute auch, die helfen wollen. Auf der einen Seite um zu protestieren, aber auch um zur Aufdeckung beizutragen. Was meinst du dazu?
Charley: Wir sehen eine neue Art von Personen die entstehen, junge, politisch interessierte, Guerillajournalisten, welche die Geschehnisse festhalten und auf Youtube hochladen oder auf Webseiten veröffentlichen, eine Armee an schnell reagierenden, politsch und medienbewussten Menschen.
Freeman: Das ist ein tolles Zeichen, ein hoffnungsvolles Zeichen, oder nicht?
Charley: Ja, noch nicht wirklich eine Armee, aber eine gute Truppe.
Freeman: Dadurch berichten wir online und live in die Welt hinaus, um zu zeigen was sonst nicht so bekannt wäre.
Charley: Ja und deshalb ist das Internet so wichtig.
Freeman: Danke Charley für das Gespräch.
Hier gehts weiter: Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 4
Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 2
Die Lage spitz sich zu. Die spanische Polizei ist sehr nervös und greift massiv ein, um die Berichterstattung zu behindern. Alle möglichen Zugangswege zur Hotelanlage, egal aus welcher Richtung, sind mit Polizeiautos und Mannschaften blockiert. Über 300 Beamten sind im Einsatz, ständig fahren Patroullien herum, Tag und Nacht, ein Hubschrauber kreist über die Szene.
Die schwarzen Limousinen und deren Insassen die zufahren darf man nicht fotografieren. Es wird alles getan, damit wir nicht herausfinden wer die Teilnehmer sind. Die Presse, Aktivisten und Zuschauer wurden zurückgedrängt, aufgefordert weiter weg zu gehen.
Ich wurde selber von zwei Polizisten in Zivil gezwungen die Bilder in der Kamera zu löschen. Als ich mich weigerte und sagte, das dürft ihr nicht verlangen, drohten sie mir mit Arrest für 32 Stunden, was man scheinbar in Spanien ohne Begründung machen kann. Der Typ der mit mir sprach war zwei Meter gross und sah aus wie ein Bodybuilder. Also hab ich nachgegeben, um die Lage nicht zu eskalieren. Waren sowieso Fotos die ich wiederholen konnte.
Hier einige Aufnahmen von Heute:
Weitere Bonzen die am Flughafen angekommen sind, unter anderem John Elkann, zweiter von Rechts, Enkel von Gianni Agnelli, Präsident des Fiat-Konzerns so wie Präsident bzw. Vizepräsident der Investmentgesellschaften IFI und IFIL, die das Vermögen der Familie Agnelli verwalten:
Eine Heerschar an Kamerateams und Fotografen:
Polizisten mit Mannschaftswagen sperren alles ab:
Die Aktivisten protestieren gegen die NWO:
Ein Aktivist der sich etwas daneben benahm wurde sofort verhaftet:
Reporter der spanischen Mainstreammedien berichten auch:
Hier eine Liste der Medien die anwesend sind, "Kollegen" die ich gefragt habe wer sie sind und für wen sie arbeiten:
- The Guardian (Zeitung)
- El Periodico de Catalunya (Zeitung)
- TVE National Broadcasting
- EFE Chanel International
- T5 Spanish TV
- Antena 3 TV Spanish TV
- CNN+ (spanische Spache)
- TV3 Gallart Televisiion of Catalunia
- La Sexta TV
- Kuerto TV Gruppo Prisa
- Russia Today
- USD France
- Independent Filmers
- AFP American Free Press
Unter der Pyramide sind die Seminarräume, in denen die "geheime Tagung" stattfindet:
Das Dolce Sitges wurde am 19. November 2004 eröffnet und zu der Hotelgruppe gehören noch das Dolce Fregate in der Provence Frankreich und das Dolce Bad Nauheim in Deutschland:
Mit Jim Tucker im Gespräch:
Um 19:00 Uhr startete eine Demo gegen die Bilderberger:
Der spanische TV-Sender TVE berichtete darüber und sie machten ein Interview mit mir:
Alle Fotos Copyright 2010 ©ASR
Der Skandal ist ja eigentlich der, egal was man von den Bildergern hält, sie selber sagen, es ist nur ein privates Treffen, völlig harmlos. Warum muss dann der spanische Steuerzahler den Schutz dieser Teilnehmer an einer "privaten Veranstaltung" mit einem massiven Polizeiaufgebot tragen, welches Millionen kostet? Wie können sie auch noch die Berichterstattung behindern, mit Verhaftung drohen und man ist gezwungen die Aufnahmen zu löschen? Daran alleine erkennt man wie einflussreich und mächtig sie sind.
Übrigens, die Teilnehmerliste die auf gewissen Seiten gezeigt wird ist nicht die von 2010. Bis jetzt gibt es keine neue über das aktuelle Treffen und wer das behauptet hat keine Ahnung, denn die ist erst nach dem Treffen bekannt und nicht vorher. Einer von dem ich weiss er ist da ist US-Finanzminister Tymothy Geithner. Weitere Teilnehmer wurden identifiziert als sie an uns vorbeifuhren:
- James David Wolfensohn, ehemaliger Chef der Weltbank
- Matthias Nass, Chefredakteur "Die Zeit"
- Craig Mundie - Chefstratege Microsoft
- Étienne Davignon, ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission
- Eduardo Serra Rexach, ehemaliger spanischer Verteidigungsminister
- Kemal Derviş, ehemaliger türkischer Wirtschaftsminister
Farbsystem der Bilderbeger
Jeder der am Treffen teilnimmt hat einen Ausweis um den Hals hängen mit einem farbigen Bändchen. Die mit den weissen Bändern sind die Mitglieder. Gelb sind die begleitenden Assistenten. Schwarz ist das Organisationskommitte. Rot sind die von der Security und Grün hat das Hotelpersonal.
Charley Skelton hat über seine Quellen folgende Teilnehmer herausgefunden:
- Josef Ackermann, Chef Deutsche Bank
- General Jack Keane, ehemaliger Stabschef der US Army und im Vorstand der General Dynamics
- Juan Luis Cebrián Echarri, Gründer und Chef der Zeitung El Pais, CEO von Grupo Prisa, Spaniens grösster Verleger
- Richard Holbrooke, Barack Obama Sonderbeauftragter für Afghanistan und Pakistan
- Gustavo A Cisneros Rendiles, Medien Mogul aus Venezuela
- Victor Halberstadt, Professor der Universität Leiden und internationaler Berater von Goldman Sachs
- Roger Altman, Gründer und Vorsitzender von Evercore Partners
- Joaquín Almunia, spanisches Mitglied der Europäischen Kommission
- W. Edmund Clark, Vorstandsvorsizender und Chef der TD Bank Financial Group
- Jan H.M. Hommen, Vorstandsvorsitzende der ING Banken Gruppe
- Jyrki Katainen, Finanzminister Finnlands und Parteivorsitzender der Kokoomos Nationalen Koalitionspartei
Ach ja, um die massiven Sicherheitsvorkehrungen noch zu steigern hab ich heute gesehen, wie ein Patroullienboot und ein Schlauchboot mit Marinetaucher den Strandabschnitt vor dem Dolce Resort ständig bewacht.

Hier gehts weiter: Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 3
Bilderberg-Meeting Spanien - Tag 1
Wir sind gut in Sitges in Spanien angekommen und haben gleich einen ganze Reihe von Aktivisten getroffen. Die Zugangsstrasse zum Dolce Hotel ist bereits ab dem Kreisel von der Polizei gesperrt. Damit ist klar, das Treffen findet hier statt. Ein Hubschrauber kreist ständig über den Ort und die Sicherheitskräfte lassen niemand durch. Rund um die Uhr fahren Polizeifahrzeuge die Ringstrasse welche den Golfplatz und das Hotelgelände umgibt ab.
Anwesend sind Leute von We Are Change Frankfurt und Zürich, sowie zahlreiche spanische Aktivisten welche den Zugang belagern und mit Transparenten und Plakten versehen haben.
Charley Skellton ist auch schon hier und wir haben mit ihm gesprochen. Er berichtet für die britische Zeitung "The Guardian". Jim Tucker soll morgen ankommen.
Am Flughafen von Barcelona haben wir die Ankuft der ersten Teilnehmer beobachten können, die mit schwarzen Limousinen abgeholt und zum Tagungsort gebracht wurden.
Hier einige Aufnahmen dir wir gemacht haben:
Juan María Nin Génova, Präsident und CEO der La Caixa Bank:
Polizisten sperren die Zugangsstrasse:
Aktivisten vor der Strassensperre:
Spanische Aktivisten mit Spruchbändern:
Alle Fotos Copyright 2010 ©ASR
Diese Zufahrt ist während des Bilderberg-Treffen gesperrt:
Hier gehts weiter: Bilderberg-Meeting Spanien Tag 2
Daniel Estulin vor dem Europäischen Parlament
Estulin sprach am Dienstag vor dem Europäischen Parlament in Brüssel auf Einladung des ranghöchste EU-Parlamentariers aus Italien Mario Borghezio. Vor seinem Vortrag hat er Russia Today ein Interview gegeben.
Ich bin unterwegs nach Sitges Spanien und werde mich als nächstes von dort melden.
Laut meinen neuesten Informationen sichern ein riesen Aufgebot an Polizeikräften bereits die Hotelanlage des Dolces Resort hermetisch ab. Die Angestellten des Hotels sind durch die ungewöhnlichen Massnahmen erschrocken. Sie werden gezwungen, eine halbe Stunde früher zu kommen, um sich einer rigorosen Sicherheitskontrolle zu unterziehen. Ihr Privatleben wird durchleuchtet. Einigen hat man verboten zur Arbeit zu kommen. Andere werden gezwungen, die Nächte im Hotel zu verbringen, um jegliche Kommunikation nach Aussen zu unterbinden.
Die ersten Teilnehmer des Bilderberg-Treffen werden heute anreisen, der Rest morgen früh, wenn es dann los geht. Ich werde bestmöglich darüber berichten. Bis dann.
Augenzeugen berichten - Ein klarer Akt der Piraterie
Die ersten Passagiere des Hilfskonvois sind in ihre Heimatländer zurückgekehrt und erzählen was sie erlebt haben. Drei deutsche Linkspartei-Politiker haben die Erstürmung der Boote durch die israelische Armee als "Kriegsverbrechen und klaren Akt der Piraterie" gewertet. Der Angriff sei vollkommen unverhältnismässig gewesen, sagte der frühere Bundestagsabgeordnete und Rechtsprofessor Norman Paech am Dienstag in Berlin nach seiner Rückkehr aus Israel. Es habe sich um eine "rein zivile Mission" in internationalen Gewässern gehandelt.
Paech wies Berichte zurück, die maskierten Elitesoldaten hätten nur in Notwehr zur Selbstverteidigung scharf geschossen, weil sie mit Eisenstangen, Äxten und auch Messern angegriffen worden seien. Er habe vor der Attacke auf dem Schiff "Mavi Marmara" selber lediglich "zwei lange und einen etwas kürzeren" Holzstöcke gesehen. Er meint es wäre "nichts daran auszusetzen", wenn einzelne Passagiere versucht haben sollten, "die Soldaten zu entwaffnen".
Die beiden Bundestagsabgeordneten der Linken, Inge Höger und Annette Groth, berichteten, sie seien zusammen mit allen mitreisenden Frauen während der Erstürmung am frühen Morgen auf einem Unterdeck eingeschlossen gewesen. Ihnen sei noch unklar, ob dies von den türkischen Aktivisten, die das Kommando führten, veranlasst wurde oder von den Israelis. Höger sagte: "Wir haben uns wie im Krieg gefühlt." Sie appellierte an die israelische Regierung, alle festgenommenen Aktivisten freizulassen. Die Mission habe friedliche Zwecke verfolgt. "Niemand hatte eine Waffe", sagte sie.
Die Sprecherin der Organisation Free Gaza, Audrey Bomse, warf der israelischen Regierung Piraterie vor, weil die Schiffe in internationalen Gewässern aufgebracht wurden. Die Soldaten hätten zudem Panik und Verwirrung ausgelöst, weil sie in der Dunkelheit angegriffen hätten, sagte Bomse in Larnaka, Zypern. "Dies war als friedlicher Widerstand geplant," sagte sie. "Sie hätten es tagsüber tun sollen. Wenn man mitten in der Nacht aus Helikoptern abspringt, fordert man Chaos heraus."
Türkei – es handelt sich um Banditentum und Piraterie
Der türkische Aussenminister ist gestern sofort nach New York gereist, um bei der Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrat am Abend dabei zu sein, die von der Türkei verlangt wurde. Er sagte, Israel muss für den tödlichen Angriff auf die humanitäre Hilfsflotte zur Rechenschaft gezogen werden.
Ahmet Davutoglu sagte, Israel hat wegen des Angriffs “jede Legitimität verloren”, der mindestens 20 Friedensaktivisten den Tod brachte und viele andere verwundete. Die meisten der Getöteten waren türkische Staatsbürger.
“Ein Staat der diesen Weg geht, hat seine Legitimität als respektables Mitglied der internationalen Gemeinschaft verloren,“ sagte er während der Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrat, die einberufen wurde, um über diesen Akte der Aggression zu beraten.
Davutoglu verlangte vom Gremium eine starke Reaktion auf den israelischen Angriff und rief zu einer dringenden Untersuchung in die tödliche Attacke auf.
Der türkische Aussenminister sagte, die israelische Staatsführung muss vor ein Gericht wegen der Verbrechen gestellt werden, denn “die Aktion Israels ist ein gravierender Bruch des internationalen Rechts.“
„Das ist mit Banditentum und Piraterie gleichzusetzen,“ sagte er und fügte hinzu, „es ist Mord von einem Staat durchgeführt.“
“Israel hat ein schweres Verbrechen begangen, in völliger Missachtung der Werte, die wir seit der Gründung der Vereinten Nationen geschworen haben aufrechtzuerhalten,“ sagte Davutoglu.
Israelis feiern Kaperung der Hilfsschiffe
Hier sehen wir Aufnahmen von gestern Abend die zeigen, wie Israelis vor der türkischen Botschaft in Tel Aviv die Kaperung der Hilfsschiffe für Gaza feiern. Damit finden sie offensichtlich auch die Tötung der Passagiere toll. Wie abscheulich ist das denn?
