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Wer Lösungen sucht, hier sind sie!

Montag, 29. Mai 2017 , von Freeman um 18:00

Am 17. Juni 2017 gibt es in CH-Hohentannen (Nähe Bischofszell, zwischen Konstanz und St. Gallen) ein Forum Gemeindepower, wo innovative Menschen herzlich eingeladen sind. Die innovativsten und kreativsten Gemeinden aus ganz Europa (Italien, Oesterreich, Deutschland, Schweiz) referieren über ihre interessanten Projekte und Lösungen, welche sie mit Bürgerbeteiligung realisiert haben. Europas Vorzeigedörfer - oder wie andere sagen und man z.T. in der Presse liest - die Piraten- oder Gallierdörfer Europas sich zu einem Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Lernen in Hohentannen zusammengefunden haben.

"Wir befinden uns im Jahre 2017 n. Chr. Die ganze Schweiz ist von der NWO besetzt ... Die ganz Schweiz? Nein! Ein von unbeugsamen Schweizern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten."



In Hohentannen wurden Lösungen zur Energieeffizienz und Unabhängigkeit realisiert, die ein Vorbild für alle Gemeinden sein können. Alleine der Besuch des Dorfes lohnt sich, um aus den Erfahrungen zu lernen, wie es gemacht werden kann.

Wenn die einzelnen Teile gemeinsam mit der Bevölkerung gepflegt, gestaltet oder kreativ erneuert werden, eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten der Weiterentwicklung.

Viele unserer Gemeinden in der Schweiz stehen finanziell gut - oder einigermassen gut - da, sind gut verwaltet und die Bevölkerung ist mit der Attraktivität einigermassen zufrieden. Das Dorf lebt. Und doch – die demografische Entwicklung – das Wegsterben von zentralen Diensten bereitet immer mehr Kommunen Sorge und man macht sich Überlegungen, wie die Zukunft gestaltet werden kann. Dies gilt in unsern Nachbarländern noch vermehrt.

Ja, und dann gibt es da Dörfer, die sind etwas anders und haben kräftig angepackt.

Oberndorf z.B., das Dörfchen in Niedersachsen, direkt an der gleichmässig dahinfliessenden Oste. Dort wachsen gerade 22‘000 afrikanische Welse heran. Und seine Bewohner überlegen, wann sie wohl ihre erste Bananenplantage bauen. Von den Visionen, Hoffnungen, Zweifeln und Erfolgen erfahren wir heute Abend im feinfühlig gestalteten Dokumentarfilm ja noch mehr.

Da ist z.B. Blauen, aus dem Baselland – wo man den Mut hat, aus der Schublade heraus zu denken und selbst die Kinder ihre Ideen einbringen.

Langenegg, ein Dorf , in dem man mit Talern wirtschaftet - die Energie wie im heimischen Hohentannen erneuerbar und im übertragenen Sinn fliesst - und das von einem Schlaf-Dorf zu einer florierenden Gemeinde mit Lebensqualität geworden ist.

Oder - Amtzell, wo ein Generationennetzwerk seinesgleichen in Europa sucht –

Heimenkirch, wo man zum Wegfahren zuerst aufs Bänkle hockt.

Da ist z.B. das Südtiroler Dorf Kurtinig an der Weinstrasse, das seinen Dorfplatz zum Wohnzimmer umgestaltet hat.

Aus Ostbelgien sind Vertreter des 390-Seelendörchens Maldingen da, die als gute Dorfgeister seit Jahren für Gemeindepower sorgen und wie andere hier auch, schon einen europäischen Dorferneuerungspreise gewonnen haben.

weitere Gemeinden und Dörfern

Pfyn, Bad Wurzach/Arnach, Häggenschwil, Mörschwil, Tengen-Büsslingen, Schienen, Hohentannen.

Um die Brennpunkte in der eigenen Gemeinde zu erkennen, müssen nicht unbedingt Experten von aussen eine aufwändige und teure Problemanalyse durchführen. Die besten Fachleute in der Gemeinde sind die Einwohnerinnen und Einwohner, die ihren Lebensraum bestens kennen und die je nach Anspruchslage genau wissen wo der Schuh drückt. Problemlösungen sollen aber auch immer mit dem neugierigen Blick über den eigenen Tellerrand angegangen werden.

Wenn Du in deinem Dorf/Quartier/Stadtteil auch etwas bewegen möchtest, aber nicht weisst wie, dann melde ich heute noch an fürs Forum am Samstag 17. Juni 2017, 9 – 17 Uhr, solange es noch Plätze frei hat. Weitere Infos und Detailprogramm findest Du hier : www.Gemeindepower.ch / 1. Europäisches Forum 2017.

insgesamt 11 Kommentare:

  1. In meinem Veedel in Köln-Ehrenfeld fehlt es an Folgendem:

    1. Bezahlbarer Wohnraum für Arbeitnehmer
    2. Fahrradwege für umweltbewußte Bürger/innen
    3. Angleichung der Löhne
    4. Verhinderung des Abrutschens der Mittelschicht
    5. Mehr Kindergartentagesstätten
    6. Weniger Bettler auf den Straßen
    7. Mehr Gerichtigkeit
    8. Mehr Schutz
    9. Weniger Überwachung
    10. Legalisierung von Marihuana und weniger Alkoholkonsum

    Das sind typische Probleme einer Großstadt in einer X-beliebigen Großstadt weltweit.
    Alle reden rum und niemand hat Lösungen. Ich will Frieden, Harmonie, Sicherheit und Wohlstand. Dafür muß man in die Hände spucken und ranklotzen, wenn die Gesellschaft nur fair und gerecht wär...

  1. Das muss Schule machen, einfach großartig. Das miteinander zum Erfolg ist des Rätsels Lösung !! Eine Macht des Volkes kann es nur im Einklang der Interessen, der Ziele und der Werte geben. Und das Dorf bzw. die Gemeinde sind die wichtigsten Glieder des Subsidiaritätsprinzips, welches heutzutage komplett durch zentralisierte Steuerung und der dazugehörigen Befehlskette bzw. durch finanzielle Abhängigkeit und Ausplünderung jedes Tributpflichtigen durch das korrupte Finanzsystem außer Kraft ist !!

  1. Die Gemeinde kann gemeinsam für das LEBEN sorgen,
    fast Alles was möglich ist kann eine Gemeinde selbst leisten,
    es braucht weder Steuerabfluß (80% bleiben hier, 20% werden für größere Zusammenhänge/
    Wasser, Landstraßen, ... mit anderen Gemeinden geteilt)
    und so entsteht ein Netzwerk des Miteinander.

    Jegliche Abschöpfer entfallen, Banken/Banker, Zins und Zinseszins,... braucht es ebensowenig, wie virtuelle Währungen aus unsichtbaren Quellen,
    Politiker und ihre Lobbyisten, ...

    Der Kreislauf des Lebens, der Weg des Lebens wird von lebendigen Menschen gegangen -
    Miteinander - Füreinander in Gemeinden oder kleinen Städten, z.B. auch mit verschiedenen Themenschwerpunkten,
    nach ANASTASIA oder sich frei entwickelnd oder oder oder
    immer zum Wohle der Natur und der Menschen, ihrer Kinder und Enkelkinder.

    Dragon Dreaming macht es möglich, dass alle Mitglieder einer jeweiligen Gemeinde ihre tiefsten wahren Wünsche dort erfüllt leben können und sich aus dem Miteinander von erfüllten Menschen gänzlich neue Lebensmodelle und Erfahrungen entwickeln können.
    Nach dem UBUNTU-Prinzip gehört das Land den Menschen, die es weise und in Liebe für ihre Nachkommen verwalten.

    Mögen die Menschen in Frieden und Freiheit leben,
    beginnend aus von Deutschland, der Schweiz und Österreich,
    sich harmonisch ausbreitend dahin,
    wo die Menschen auch so leben wollen.

  1. Dimon sagt:

    @broken666machine

    dazu sollte man aber verstehen wieso Großstädte überhaupt entsatanden sind.
    Städte bieten vor allem eines: Arbeit

    Eine >Großstadt bietet ( verspricht) dir die Möglichkeit ohne viel Aufwand an deinen Arbeitsplatz
    zu gelangen und einen Arbeitsplatz dfinden zu können. Die Stadt bietet dir viel Arbeit und Wohnraum...mit beidem wird in der Stadt gleichzeitig viel geld gemacht.

    Du lebst in der >Großstadt möchtest aber die vorzüge sowohl vom land und Stadtleben haben.

    Dir Nachteile möchtest du nicht?

    Dann hast du nicht verstanden wozu man in der >Stadt wohnt...zum Arbeiten.

    ich finde auch es sollte jeder frei wählen können ob er alkohol, cannabis oder sonstige drogen konsumiert...ich verstehe nicht wieso das überhaupt ein Punkt auf deiner Agenda sein sollte.

    Alles was du so aufzählst gibt dich meiner Meinung nach als ziemlich egoistischen Menschen wieder.

    Du musst nicht in der Stadt wohnen wenn du nicht willst.Wieso gehst du nicht einfach?

    Dir gefällt es wohl nicht mehr in der Stadt?



    WTF?

  1. Dimon sagt:

    ... eine E>ntwicklung in diese >Richtung wirklich wünschenswert. Demokratie funktioniert nunmal am besten im Dorf. Hier kann sich kein Politiker vor den Bürgern verstecken...fake News hin oder her.

  1. @ Dimon

    Ich bin in Wirklichkeit und Dorfkind und ich liebe meine Geburtsstadt im Ruhrpott.
    Als ich geboren worden bin hatte diese Kleinstadt nur 60.000 Einwohner, mittlerweile um die 95.000 Einwohner, und meine Kindheit war sehr schön. Ich habe immer im Schnee, im Regen und im Waldstück gespielt. Das war eine sehr schöne Zeit, bis ich mit 5 Jahren mit meinen Eltern und meinem Bruder nach Köln gekommen sind. Mich hat ja niemand gefragt ob ich denn mit kommen wolle. Dann wurde ich sehr introvertiert und in der Grundschule hat mich meine Grundschullehrerin aufgebaut und mich die deutsche Sprachen lieben gelehrt. Ich war aber nie mehr so fröhlich wie ich einst in meiner Geburtsstadt war.

    Jedesmal wenn ich in meiner Heimatstadt bin, bin ich den Tränen nahe, da ich mich wie in der Heimat zu sein fühle. Ich könnte jeden einzelnen umarmen, da ich alle Menschen dort wie eine große und buntgemischte Familie betrachte. Dieses Gefühl habe ich außerdem nur wenn ich im Dorf meiner Vorfahren in Kappadokien die Gräber meiner Vorfahren besuche und meine Oma umarme und das Wasser aus dem Brunnen trinke das eigentlich für Kühe und Pferde gedacht ist.

    Persönlich ist Köln für mich zu klein geworden, ich brauche eine größere Stadt, wo alt und neu und Vergangenheit auf Zukunft aufeinander treffen. Ich fühle mich wie ein Cyberpunk der in einer Neon-Megametropole lebt, der allerdings ein Schamane ist und im Einklang mit der Natur lebt. Dies liest sich vielleicht schizophren, ist jedoch möglich, wenn man im Jahre 2050 lebt.

    Spontan fällt mir Tokyo ein, wo ich mich pudelwohl fühlen würde.

    ~

    Was mich auch traurig stimmt ist die Tatsache, dass ich keinen Tempel in Köln habe. Für alle Minderheiten gibt es Orte wo sie sich aufhalten können, für mich aber ist diese Stadt zu weich und zu rosa. Ich habe hier keine Rockerbar und auch keinen satanischen Tempel wo ich hingehen und gleichgesinnte treffen kann.

    Ich bin auch kein Mitgleid in der Kirche Satans und online dabei zu sein finde ich zu unpersönlich. Ich möchte auch nicht in irgendwelche Orden oder Bruderschaften beitreten nur um mich danach cooler und geheimnisvoller zu fühlen.

    Die Orte die mir das bieten können was ich brauche um glücklich zu sein, befinden sich im deutschsprachigen Raum zumeist in der Schweiz, in München und Wien.

    In der Schweiz kann ich mir Bern zum leben sehr gut vorstellen, da ich das Wappen mit dem Bären ultracool finde. Ich bin ja selbst ein Braunbär.

    Kann ich nicht einfach in California arbeiten, in der Chruch of Satan Mitglied sein und das Leben einfach nur geniessen, anstatt so weiter zu leben?

  1. Haniel sagt:

    Ach lieber Freeman, tut das gut, etwas Positives hier zu lesen. Negativen Müll haben wir bis zur Oberlippe, aber dies hier macht warm ums Herz.

    Wann werden wir begreifen, dass wir es sind, welche dieses System am Laufen halten? Aber täglicher Tagesschaukonsum tötet uns ab! Es gibt so unendlich viel zu tun, und wir sehen fern und wählen die etablierten Parteien.

    Nur ganz so leicht ist es natürlich nicht. Ich selbst hatte eine Unterschriftenaktion gestartet, und schlug die Errichtung eines Kinderspielplatzes in Eigenregie der Anlieger mit Bänken unter einer Linde für die Alten vor, dafür sollten die Abfallcontainer mitten zwischen den Wohnhäusern verschwinden. Die Container wurden tatsächlich beseitigt, aber zum Kinderspielplatz meinte unser Nachbar: "Das wird ein riesiger Saustall, das muss alles ordentlich geplant und von öffentlicher Hand durchgeführt werden!". Und so ist es halt nach zehn Jahren noch so wie vorher. Eine kahle, sinnlose Fläche...

  1. @broken666
    Dummes Geschwätz. Wen interessiert deine Lieblingsstadt, z.B. weil du dich auch als Bär fühlst und dies im Wappen ist? Du stiehlst vielen die Lebenszeit mit dem Geschwurbsel. Hier ein pickchen, dort ein Internetzzitätchen und viel selbstbezogenens Gefühl und viel Selbstbezogenheit. Wenn ich dürfte, was ich könnte, dann wäre - alles anders. Sita cuissis (phonetisch - du kannst es ja googeln..)

  1. humanity sagt:

    ja! dörfer sind noch das demokratischste:

    städte (ansammlungen von millionen von menschen) haben keinen bezug mehr zum produzieren von nahrung u machen sich somit ABHÄNGIG! ...finanzielle besserstellung hin oder her: ODER ALLES SO GEWOLLT!

    konzentrierte menschenmassen sind überschaubarer, haben weniger zwischen-menschliche kontakte trotz masse miteinander u können sich wiegesagt nicht selbst versorgen...so einfach ist das! sie sind nur annehmlich (etwas) "reicher"...

    länder sind unüberschaubar: WER kennt schon EINEN politiker, der aber über ihn bestimmt?!?

    darum bin ich - wenn überhaupt fürs wählen - für die wahl für kleinstparteien: a.j.f. NICHT für die aktuell amtierenden grossparteien.

    das dt. WAHLGESETZ besagt LEIDER, dass, egal wieviele wählen gehen, die majorität gewinnt!!!

    komisch ist nur, dass das BVG eigentlich feststellte, dass wahlen in dl ungültig wären: doch das interessiert in dl NICHT...das kann jeder ergoogeln :-(

  1. Sorry,aber du wohnst in der hässlichsten, dreckigsten, verbautesten und von den unfähigsten Poltikern geführten Stadt Deutschlands.
    Erlaube ich mir, da dort geboren, gross geworden und 35 Jahre gelebt.
    Und nun bin ich weg von der scheiß Mentalität. Et kütt wie et kütt, jeder Jeck ist anders und nur so eine Oberflächlichkeit der Leute. Zum Kotzen.
    Nichts mehr zieht mich in dieses Moloch Köln.