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Wieder ein False Flag Giftgaseinsatz

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 22. August 2013 , unter | Kommentare (36)



Eigentlich habe ich es satt, bei jeder sensationellen Meldung die uns die Medien präsentieren zu prüfen, stimmt sie oder ist es wieder eine Täuschung und Lüge. In den vergangen 12 Monaten ist schon oft die Behauptung aufgestellt worden, die syrische Armee hat Giftgas eingesetzt und jedes Mal hat es sich als Falschmeldung herausgestellt. So auch die neueste Horrorgeschichte. Es ist sehr leicht festzustellen, es handel sich wieder um eine Inszenierung und False Flag Operation der Terroristen in Syrien, um eine westliche Militärintervention gegen das Land endlich in Gang zu setzen. Das bringt uns zur Frage, wer hat was davon, wer profitiert von einem Giftgaseinsatz? Alleine die Antwort darauf zeigt wer dahinter steckt, nämlich die welche die Behauptung aufgestellt haben, die sogenannte syrische Opposition. Aber schauen wir uns die Fakten an.


Am 15. August meldeten die Medien, die Voraussetzung für die UNO-Expertenmission ist erfüllt. Die Inspektoren wären in Den Haag für die Abreise nach Syrien bereit. Sie sollen untersuchen, ob im syrischen Krieg Chemiewaffen zum Einsatz kamen. Angeführt wird das Team von dem Schweden Ake Sellström. Es soll den UNO-Angaben zufolge 14 Tage in Syrien bleiben. Die UNO-Inspektoren sollen drei Orte in Syrien untersuchen, an denen möglicherweise Chemiewaffen eingesetzt wurden, denn die Regierung und Opposition beschuldigen sich gegenseitig, die Waffen verwendet zu haben.

Wenige Tage später kamen die UN-Inspektoren in Damaskus an und was passierte? Genau vor ihrem Hotelfenster findet angeblich ein Giftgasangriff statt. Was für ein Zufall. Es ging die Nachricht um die Welt, mit Nervengas bestückte Raketen seien vor dem Morgengrauen des 21. August in mehreren Vororten der Hauptstadt Damaskus eingeschlagen. Die Opposition behauptete, es war ein Angriff der syrischen Regierung und durch das Bombardement gab es 494 Tote, 90 Prozent der Opfer seien durch Nervengas umgekommen. Während des Tages stieg die Zahl der Opfer von Stunde zu Stunde und am Ende sollen es 1300 Tote insgesamt sein.

George Sabra von der Syrischen Nationalen Koalition sagte, dieser Angriff habe allen Hoffnungen auf eine politische Lösung den "Todesstoss versetzt". "Dieses Mal wollte das Regime die Menschen nicht einschüchtern, sondern auslöschen", sagte er in Istanbul. Sabra warf der internationalen Gemeinschaft ausserdem Komplizenschaft vor. "Die Unentschlossenheit der USA tötet uns. Das Schweigen unserer Freunde tötet uns. Die Vernachlässigung durch die internationale Gemeinschaft tötet uns."

Wow, es konnte für die Opposition nicht besser laufen. Die Welt hat endlich den Beweis wie böse Assad ist und die UN-Inspektoren sind quasi Zeugen des Verbrechens. Jetzt ist definitiv die rote Linie überschritten worden und Obama hat keinen Grund mehr zu zögern und kann einen Angriff auf Syrien befehlen. Die Friedensverhandlung die für den 28. August in Genf angesetzt ist kann man damit vergessen, an der die Opposition sowieso nicht teilnehmen wollte, da für sie nur eine bewaffnete Lösung in Frage kommt.

HALLO!!! Präsident Assad mag vieles sein, aber dumm ist er nicht. Wenn er die UN-Inspektoren ins Land gelassen hat und weiss sie sind da, dann wird er ganz sicher keinen Giftgasangriff genehmigen und schon gar nicht in Damaskus vor den Augen der UN-Expertenmission. Es gab auch keine unabhängige Bestätigung, von wem der Angriff kam und die syrische Armee bestritt kategorisch den Einsatz von Giftgas am Mittwoch. Sie beschuldigt die Opposition die Behauptung erfunden und den Giftgasangriff selber durchgeführt zu haben.

"Diese Behauptungen sind komplett falsch und völlig grundlos und sind Teil des dreckigen Medienkriegs den einige Länder gegen Syrien führen," sagte ein Sprecher der syrischen Armee.

Der ehemalige schwedische Diplomat, Rolf Ekeus, der ein Team an UN-Waffeninspektoren im Irak 1990 anführte sagte zum Ereignis, der Zeitpunkt und der Ort der berichteten Anwendung von chemischen Waffen - nur drei Tage nach dem das UN-Team der Experten in einem Hotel in Damaskus eintrafen einige Kilometer östlich am Beginn ihrer Mission - ist eine Überraschung. "Es wäre sehr ungewöhnlich, wenn die Regierung es getan hätte, im exakten Moment wo die internationalen Inspektoren ins Land kommen," sagte Ekeus. "Jedenfalls wäre es nicht sehr clever."

Taleb Ibrahim, ein bekannter syrischer politischer Analyst und Soziologe gab Voice of Russia am Angriffstag ein Interview und sagte: "Wir in Syrien waren heute Morgen sehr überrascht die Nachricht über einen Chemieangriff zu hören. Sky News, al-Arabiya, al-Jazeera und andere TV-Sender überschlugen sich und jeder versuchte noch mehr Opfer zu zählen. Zuerst hiess es 60 Tote, dann ein anderer Sender meldete mehrere Hundert, der dritte nannte die Zahl 500, dann der erste 600 und so weiter. Das ist schon vorher passiert. Immer wenn internationale Experten nach Syrien kommen findet ein massiver medienwirksamer Angriff statt.

Die Frage lautet, ist die syrische Regierung so dumm chemische Waffen einzusetzen, genau zum Zeitpunkt wenn Chemiewaffenexperten eintreffen? Nur ein Narr kann das glauben. Jedes Mal, 24 Stunden bevor UN-Experten ankommen, ziehen die Militanten syrische Armeeuniformen an und greifen Zivilisten irgendwo an. Sie bedrohen Zivilisten vor laufenden Kameras und zeigen später die Aufnahmen im Internet. Es ist ein Trick, aber einige Leute glauben es.

Was Chemiewaffen betrifft habe ich in einem Interview mit SkyNews vor 1 1/2 Jahren gesagt, laut meinen Informationen sind Chemiewaffen von Libyen in die Türkei gebracht worden. Ich habe sie aufgefordert es zu veröffentlichen, damit die Waffen nicht in die Hände von Terroristen fallen. Sechs Monate später haben die Militanten Chemiewaffen gegen syrische Zivilisten eingesetzt.
"

Dann tauchten im Laufe des 21. August und danach Youtube-Videos der Opposition auf, welche die Opfer des Angriffs zeigen sollen. Auch diese Bilder gingen um die Welt und wurden auf vielen TV-Sendern gezeigt. Wie schockierend, man sieht Reihen von in weissen Tüchern eingewickelte Leichen. Nur etwas stimmt nicht mit den Videos, denn einige wurden EINEN TAG VOR DEM ANGRIFF auf Youtube hochgeladen. Sie haben das Datum vom 20. August!!!


Wie ist das möglich? Wie kann man Videos der Opfer schon einen Tag vorher auf Youtube hochladen und der Angriff passiert erst einen Tag später?

Ausserdem, wenn der Angriff mit Chemiewaffen um 3:30 Uhr am 21. August stattfand, wie behauptet wird, ist es unmöglich die anderen Videos so schnell zu veröffentlichen. Man bedenke, zuerst mussten die Leichen an einen zentralen Ort gebracht, dann in Tücher eingewickelt und gefilmt werden. Dann die Aufnahmen von der Kamera auf einen PC übertragen und geschnitten werden, damit sie dann auf Youtube landen. Das dauert mindestens einen ganzen Tag.


Offensichtlich ist die ganze Sache lange vorher vorbereitet und inszeniert worden. Die Welt wurde wieder vorgeführt und getäuscht, damit alle glauben, die syrische Regierung hat den Giftgasangriff durchgeführt. Ist doch logisch. Wenn beide Parteien wissen, die westlichen Länder haben als Voraussetzung für eine Intervention in Syrien den Einsatz von Chemiewaffen genannt, dann wird die Opposition alles tun damit es so aussieht und die Regierung es ganz sicher vermeiden.

Wenn die Regierung ihnen nicht den Gefallen tut, was Assad immer betont hat, dann muss offensichtlich nachgeholfen werden. Dann macht man den Angriff selber, filmt die Opfer und schreit ganz laut Hilfe. Denn wer profitiert davon? Doch nur die, die den Einmarsch von NATO-Truppen ins Land haben wollen, eine Flugverbotszone und einen Bombenkrieg. Speziell wenn man am verlieren ist und die syrische Armee Dorf um Dorf und Stadt um Stadt von den Terrorbanden säubert und zurückgewinnt.

Jetzt werden einige sagen, aber so teuflisch kann keiner sein, Menschen mit Giftgas zu töten, damit man es der Regierung in die Schuhe schieben kann. Ach ja? Wie viele Videos habe ich hier schon gebracht, welche die schlimmsten Massaker an Zivilisten durch die Terroristen zeigen und wie wehrlose Opfer erschossen oder die Köpfe abgeschlagen werden. Diese blutrünstigen Massenmörder sind zu allem fähig! Die meisten "Rebellen" sind ja gar keine Syrer, sondern von Ausland eingeschleuste Dschihadisten als bezahlte Söldner.

Der Sprecher des russischen Aussenministers, Alexander Lukashevich, sagte zum Giftgaseinsatz, laut ihren Quellen in Syrien, handelte es sich um selbstgebastelte Raketen, die eine unbekannte Substanz trugen. Sie wurden von einem Gebiet abgefeuert, das unter der Kontrolle der Terroristen steht. "Das kann nur wieder darauf hinweisen, wir haben es mit einer geplanten Provokation zu tun," sagte Lukashevich.

"Es wird durch die Tatsache gestützt, dass die verbrecherische Tat in der Nähe von Damaskus stattfand, genau zu dem Zeitpunkt als eine Mission von UN-Experten ihre Arbeit angefangen hat, die Anschuldigungen über den Einsatz von Chemiewaffen prüft."

"Die regionalen Medien haben wie auf Kommando eine agressive Informationsattacke gestartet, in dem sie die ganze Schuld auf die Regierung schoben. Die selbstgebastelten Raketen mit der giftigen Substanz - ähnlich wie die Raketen die von den Terroristen am 19. März in Khan al-Assal benutzt wurden - wurden früh am 21. August von einer Stellung die von den Terroristen besetzt ist abgefeuert."

"Das ganze sieht sehr nach einem Versuch aus, egal was es kostet, den Grund für die Forderung zu schaffen, der UN-Sicherheitsrat soll sich auf die Seite der Opposition stellen, um damit die Chancen für die Friedensverhandlungen in Genf zu untergraben," fügte Lukashevich hinzu.

Dieser verbrecherische selbstinszenierte Angriff kann jetzt von den Kriegshetzern im Westen als Freipass für den Krieg gegen Syrien verwendet werden. Dabei schätz eine Expertin die Beweiskraft der Videos als ungenügend ein. Paula Vanninen vom Finnischen Institut für die Überprüfung der Chemiewaffenkonvention ist nicht ganz überzeugt, weil die Helfer keine Schutzkleidung trügen, sagte sie. Aber für den französischen Aussenminister Laurent Fabius gibt es keine Zweifel und er drohte indirekt mit einem militärischen Eingreifen, sollte sich der Vorwurf bestätigen.

Rein militärisch gesehen macht der Einsatz von Chemiewaffen in einem Umfeld wie in Syrien, wo es keine Front gibt und es um einen Häuserkampf geht, überhaupt keinen Sinn. Die syrische Regierung gewinnt nichts damit, sondern bekommt nur ganz schlechte Presse und holt sich den Feind ins Haus. Einen Feind der schon lange auf eine Ausrede wartet, um das Land angreifen zu können. Wer hat deshalb das meiste Interesse an Chemiewaffen? Doch nur die Opposition, damit die NATO zu Hilfe kommt.

Laut neusten Meldungen hat die syrische Armee in einem Lagerhaus in Jobar in der Nähe von Damaskus, das von den Terroristen benutzt wurde, giftige chemische Substanzen gefunden - einschliesslich Chlor. Es soll sich um ein Labor für die Herrstellung von chemischen Waffen handeln. Auf den Behältern der Chemikalien steht "MADE IN THE KINGDOM OF SAUDI ARABIA". Das Militär berichtet, die Terroristen waren dabei Mörsergranten die mit dem chemischen Stoffen gefüllt wurden auf die Aussenbezirke von Damaskus abzufeuern.



Das heisst, die vom Westen finanziell und militärisch unterstützten Rebellen, ich meine die Al-Nusra Front, ach was, die Al-Kaida, tötet zahllose Zivilisten mit Chemiewaffen in Damaskus und die NATO bombardiert demnächst das ganze Land als Strafe. Völlig logisch!

Der britische Aussenminister William Hague macht jetzt gross sein Maul auf und tut so geschockt. Dabei waren es die Briten, die als erste Giftgas im Nahen Osten eingesetzt haben. Deshalb "SHUT THE F.CK UP!"

Siehe "Wer hat als erster Giftgas im Nahen Osten eingesetzt?"

Wahrhaftiger Journalismus ist Terrorismus

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 21. August 2013 , unter , , | Kommentare (12)



"Der beste Weg eine Diktatur zu entblössen, ist sie zu zwingen sich wie eine zu benehmen, damit es jeder sieht", hab ich schon mehrmals geschrieben. Was in London wegen dem NSA-Spionageskandal in den letzten Tagen passierte zeigt jetzt für jeden, die Briten und Amerikaner haben im "Kampf gegen den Terror" jedes Mass verloren und zeigen sich unverholen was sie sind, brutale Diktaturen, welche die Pressefreiheit unterdrücken. Wikileaks-Gründer Assange hat schon bei Beginn seiner Verfolgung durch britische und amerikanische Behörden vorausgesagt, "ihr Journalisten werdet als nächstes drankommen" und so ist es jetzt geschehen. Mit dem neun Stunden andauernden Verhör von Greenwald-Partner Miranda in Heathrow und der Festplatten-Zerstörungsaktion im Keller des Guardian hat die britische Regierung und dessen Sicherheitsapparat gezeigt, sie dulden keine Enthüllung ihrer kriminellen Taten seitens der Medien. Es geht um Abschreckung und Einschüchterung und Obama und Cameron erwarten die totale Unterwürfigkeit und Verschwiegenheit der Presse.

Anweisung bei der Pressekonferenz im Weissen Haus

Ja die "embeded Journalist" des Mainstream sind schon zu lange im Bett mit dem anglo-amerikanischen Machtapparat und haben sich völlig prostituiert. Deshalb gibt es keinen echten investigativen Journalismus mehr, keine korrekte Berichterstattung über die Kriegsverbrechen, die in unserem Namen in Afghanistan, Irak oder wo immer die NATO ihre Kriege führt, oder dass die Geheimdienste uns alle als Feinde betrachten und ausspionieren. Nur wenn die Whistleblower wie Bradley Manning oder Edward Snowden den Medien geheime Informationen über die kriminellen Taten zuspielen, wird noch etwas darüber berichtet. Aber dieses Loch wird auch gestopft. In dem man exemplarisch Manning zu lebenslanger Haft verdonnert und Snowden wie ein Tier jagt und ins Exil nach Russland zwingt. Jetzt kommen die Zeitungen und Journalisten dran, wie wir mit dem Guardian sehen.

Der britische Independent berichtet heute, Premierminister David Cameron hat persönlich veranlasst, dass Druck auf die Guardian-Redaktion ausgeübt wird. Auf diese Weise sollten weitere Enthüllungen über die Aktivitäten von Geheimdiensten in den USA und Grossbritannien verhindert werden, meldet die Zeitung unter Berufung auf hochrangige Regierungsquellen. Guardian-Chefredakteur Alan Rusbridger berichtet jetzt detailliert über die Schikanen der britischen Regierung, denen sie in der Ausspähaffäre ausgesetzt waren. Demnach überwachten zwei Geheimdienstler, wie zwei Guardian-Mitarbeiter die Festplatten und Speicherkarten mit dem brisanten Material von Edward Snowden auch wirklich zerstörten. Während die Zeitungsleute mit Bohrern und Schleifmaschinen zu Werke gegangen seien, hätten die Agenten Fotos gemacht.

Rusbridger begründete die Selbstzerstörung der Datenträger und seine Weigerung diese auszuhändigen mit den Worten, er wollte dem britischen Sicherheitsbehörden keine Beweise liefern, die gegen Snowden verwendet werden können, um ihn hinter Gittern zu bringen. Das Eindringen in die Räumlichkeiten des Guardian, das Festhalten und das Verhör von David Miranda, dem Lebenspartner des Guardian-Jouralisten Greenwald, wurde von den Beamten mit dem Anti-Terrorismus-Gesetz gerechtfertigt. "Dadurch, dass sie es Terror nennen, setzen sie alle Regeln ausser Kraft", kommentierte Rusbridger. Wer die Verbrechen des Staates aufzeigt, ist demnach ein Terrorist. Dann bin ich wohl auch einer und viele meiner Kollegen aus den alternativen Medien auch. Dabei ist die Veröffentlichung solcher Informationen im öffentlichen Interesse und sie zu verhindern ist eine echte Bedrohung der Meinungsfreiheit und der Demokratie.

Präsident Obama war über das geplante Festhalten von Miranda am Flughafen Heathrow informiert und gab grünes Licht dazu. Der Pressesekretär des Weissen Haus, Josh Earnest, hat mittlerweile bestätigt, Obama wurde von der britischen Regierung vorab informiert. Miranda war nach Berlin gereist, um Dokumente über das Spionageprogramm an die Dokumentarfilmemacherin Laura Poitras zu übergeben. Sie wiederum gab Miranda Dokumente die von Edward Snowden stammen auf einem verschlüsselten USB-Stick, damit Greenwald der in Brasilien lebt sie bekommt. Nach dem neunstündigen Verhör kam Miranda in Rio de Janeiro an und erzählte: "Ich war in einem Raum. Es waren sechs Agenten die kamen und gingen. Sie stellten Fragen über mein ganzes Leben, über alles. Sie nahmen meinen Computer, meine Videogames, mein Handy, meine Speicherkarten, einfach alles!"

Wir sehen, mit den Antiterrorgesetzen, die von den meisten westlichen Parlamenten nach dem 11. September 2001 verabschiedet wurden, hat die Polizei einen Freibrief bekommen, zu tun was sie will. Dabei haben sie 9/11 selber gemacht und es ist die grösste Lüge des Jahrhunderts. Ich hab das am eigenen Leib erlebt. Als ich in Sitges Spanien 2010 über das Bilderberg-Treffen vor Ort berichtete, wurde ich von einem Polizisten in Zivil massiv bedroht, der mir seine bronzene Gestapo-Marke vor die Nase hielt. Er forderte mich auf, die Fotos die ich von den Bilderbergern gemacht hatte aus meiner Kamera zu löschen. Als ich mich weigerte und fragte, auf welches Gesetz beruft er sich, sagte er zu mir: "Ich bin das Gesetz und du machst jetzt was ich sage." Dann fügte er hinzu: "Ich kann dich nach dem spanischen Antiterrorgesetz ohne Grund für 72 Stunden ins Gefängnis werfen, wenn du dich weigerst."

Genau wie die Leute vom Guardian vor den Augen der Agenten die Datenträger zerstörten, löschte ich unter seiner Aufsicht die Fotos in meiner Kamera, die auf dem Display nacheinander erschienen. Er war zufrieden und ging dann. Was der 2 Meter Hüne nicht wusste, das Löschen war sowieso nicht wirklich wirksam. Ich ging dann zurück in mein Hotel, steckte den Chip in meinen Laptop und hab die Fotos mit "undelete" wieder sichtbar gemacht und anschliessend veröffentlicht. Was diese Aktion aber mir verdeutlichte, wer über Bilderberg berichtet ist ein Terrorist. Wer der Öffentlichkeit an Hand von Fotos aufzeigt, welche Personen am Geheimtreffen dabei sind, ist ein Staatsfeind. So weit sind wir schon gekommen. Dabei, da die Medien nichts berichten und die Treffen der Bilderberger totgeschwiegen werden, müssen wir es tun.

In den Vereinigten Staaten finden die Drohungen und Einschüchterungen noch krasser statt. Wie ich hier berichtet habe, hat Ladar Levison, der Gründer und Betreiber von Lavabit, entschieden seinen verschlüsselten Mail-Dienst einzustellen, weil er nicht an einem Verbrechen am amerikanischen Volk und an einem Verfassungsbruch teilnehmen will. Er wurde nämlich durch einen dubiosen Gerichtsentscheid gezwungen, alle Kundendaten der NSA auszuhändigen. Lieber aufhören als an kriminellen Handlungen des Staates teilzunehmen, sagte er sich. Er hat sich aber sozusagen zu früh gefreut. Denn die Sicherheitsbehörden gehen jetzt weiter auf ihn los, weil er den Betrieb eingestellt hat.

Die Sache wird immer absurder. Levison berichtet jetzt, er wird mit einer Strafklage bedroht, weil er entschieden hat seine Firma zu schliessen, statt weiterzumachen und heimlich die Daten der Kunden auszuliefern. Die Behörden argumentieren, die Betriebsschliessung wäre eine Missachtung des Gerichtsbeschluss. Dabei ist Levison in der Vergangenheit allen Gerichtsanordnungen über die Herausgabe von Kundendaten im Einzelfall und für bestimmte Personen immer nachgekommen. Jetzt will aber der Staat grundsätzlich alle Daten aller Benutzer des Mail-Dienst haben. Dabei will Levison nicht mehr mitmachen. Er wird dafür bestraft sich zu weigern an einem Verbrechen gegen die US-Verfassung teilzunehmen.

"Entweder Du hilfst uns die Menschen auszuspionieren, oder Du bist ein Krimineller" ist jetzt die Drohung der Obama-Regierung gegenüber den Internet-Firmen.

Ich sage ja schon lange, wir leben in einer völlig verkehrten Welt, wo alles auf den Kopf gestellt ist. Was richtig ist, ist falsch und umgekehrt. Die Lüge ist die Wahrheit geworden; Unwissenschaft und Volksverdummung ist die neue Weisheit; Diebstahl und Betrug ist normal und wird staatlich abgesegnet; Krieg ist Frieden, denn Bomben auf Länder werfen ist ein Akt der Demokratisierung; Zivilisten mit Killerdrohnen aus der Luft ermorden ist aus Sicherheitsgründen gerechtfertigt; Menschen foltern und ihre Geständnisse vor Gericht verwenden ist legitim; Sklaverei ist Freiheit; wer auf die Verfassungsrechte besteht ist ein Staatsfeind und korrekter Journalismus, der die Korruption und die Verbrechen der globalen Elite aufzeigt, ist Terrorismus.

Eine verkehrte Welt ist es auch, dass man als Whistleblower nach Russland flüchten muss und dort Asyl bekommt. Das "Land der Freiheit" verfolgt die Leute welche Verbrechen aufzeigen und bedroht sie mit der Todesstrafe. Das Land, welches uns bis heute als das "Reich des Bösen" dargestellt wird, bietet Schutz. Wenn man in die USA einreist ist die Prozedur wie wenn man in ein Gefängnis eingewiesen wird, mit Gesichtsfoto, Fingerabdrücke, biometrischer Erfassung, einer intensiven Durchsuchung und einem Verhör. Wer nach Russland reist muss nur einen kleinen Zettel ausfüllen und seinen Pass zeigen, ausserdem gibt es seit 1996 keine Hinrichtungen mehr.

Aber wen kümmert all das? Fast niemanden. Was ist nur aus der Masse der Menschen im Westen geworden? Sie sind zu völlig apathische und emotionslose Zombies verkommen, mit denen man machen kann was man will. Noch nie in der Menschheitsgeschichte kann sich die Bevölkerung dank Internet so gut über was mit ihnen passiert informieren, aber gleichzeitig hat es noch nie eine so grosse dumme Schafsherde gegeben, die man nach Belieben belügen, betrügen, verarschen, lenken und manipulieren kann. Ich bin in der 60- und 70-Jahren aufgewachsen und ich kann mich gut an die weltweiten Massenproteste gegen den Vietnamkrieg erinnern, an denen ich auch teilnahm. Die US-Regierung musste wegen diesem Druck den verbrecherischen Krieg der 3 Millionen Menschen das Leben kostete beenden.

Es war auch die Zeit, wo es noch echten Journalismus gab und Präsident Nixon wegen der Aufdeckung des von ihm genehmigten Watergate-Einbruchs zurücktreten musste. Heute kann ein amerikanischer Präsident und ein britischer Premierminister die ganze Welt glatt ins Gesicht lügen und Angriffskriege befehlen, die Millionen Opfer kosten, und praktisch niemand stellt sich dagegen. Wer es tut wird von den Politikern und Medien niedergemacht. Diese Kriegsverbrecher geben sogar danach ganz frech zu, ja wir haben euch belogen, aber sie laufen frei herum und es passiert ihnen nichts. Dafür werden Whistleblower wie Manning, der den Mord an irakischen Zivilisten mit dem "Apache-Video" ans Licht brachte, mit einer drakonischer Strafe belegt.

James Goodale, der Anwalt der die New York Times erfolgreich gegen die Regierung verteigte, nach dem die Zeitung die Pentagon Papers 1971 veröffentlichte, hat in einem Interview gesagt, "Präsident Obama ist die grösste Bedrohung der Pressefreiheit seit Präsident Nixon." Er versuchte vergeblich die vom Whistleblower Daniel Ellsberg damals an die Zeitung zugespielten Dokumente von einer Veröffentlichung zu blockieren, die aufzeigten, die Nixon-Regierung hätte über die wahren Absichten des Vietnamkrieg das amerikanische Volk voll angelogen. Was Goodale damals gelang ist heute nicht mehr möglich, da mit den Antiterrogesetzen alle Rechtsbrüche des Staates mit "nationaler Sicherheit" begründet werden können.

Man muss sich mal die Verhältnissmässigkeit vorstellen. Präsident Nixon musste Zurücktreten, weil er EINE EINZIGE illegale Abhöraktion gegen die Parteizentrale der Demokraten angeordnet hatte. Das war der Watergate-Skandal. Fünf Einbrecher (exCIA-Agenten) wurden in der Nacht zum 17. Juni 1972 verhaftet, die versucht hatten, Abhörwanzen zu installieren und Dokumente zu fotografieren. Auf der anderen Seite, Präsident Obama lässt illegal die GANZE WELT abhören, das ganze Internet und alle Telefongespräche, und es passiert ihm NICHTS!!! Warum wird er nicht des Amtes enthoben???

Vor Jahren habe ich geschrieben, 9/11 ist der Reichtagsbrand von Bush/Cheney und erfüllt den gleichen Zweck, diktatorisch zu regieren und jede Opposition zu eliminieren. Die Antiterrogesetze sind Ermächtigungsgesetze, welche die Verfassungsrechte völlig ausschalten. Bush hat sie mit dem Patriot-Act eingeführt, aber Obama hat sie noch weiter ausgebaut und sich selber und dem Staatsapparat noch mehr Macht gegeben. Obama ist noch schlimmer als Bush. Das fatale dabei ist, praktisch alle Regierungen in Europa haben diese Entrechtung der Bevölkerung und Ermächtigung der Sicherheistorgane nachgeäfft und übernommen.

Die Geschichte wiederholt sich und in Abwandlung der Lehre, die der evangelischen Theologen Martin Niemüller aus der Nazizeit gezogen hat, sag ich als Warnung für alle: "Als die heutigen Faschisten die Whistleblower holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Whistleblower. Als sie die aufrechten Journalisten verfolgten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Journalist. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der das bekannt machte und dagegen protestieren konnte." In dem sie wahrhaftigen Journalismus dem Terrorismus gleichsetzen, ist bald der letzte Schritt getan, zur Verfolgung aller die gegen die Diktatur den Mund aufmachen.

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EILMEDUNG 16:25 - Bradley Manning wurde vom Militärgericht zu 35 Jahren Gefängnis veruteilt und er wird unehrenhaft aus der Armee entlassen. Die Richterin, Oberst Denise Lind, verkündete heute dieses Strafmass, da sie ihn bereits vergangenen Monat für die meisten Anklagepunkte schuldig gefunden hatte, einschliesslich sechs Fälle gegen den "Espionage Act", fünf Fälle von Diebstahl von Staatseigentum und einem Fall von Computerbetrug. Vom schwersten Anklagepunkt "Hilfe für den Feind" wurde er freigesprochen. Der 25jährige Manning wird demnach sein ganzes Erwachsenenleben in einer Zelle verbringen und wenn er die Gefangenschaft überlebt als Rentner rauskommen. Für was? Weil er die Kriegsverbrechen der US-Armee im Irak aufzeigte.

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Bei der ganzen Scheisse die gegen uns läuft, wollen wir nicht den Humor verlieren. Hier exklusiv eine Videoaufzeichnung, welche die britischen Geheimagenten zeigt, die versuchen den Computer des Guardian zu zerstören, damit keine weiteren Artikel über ihre illegalen Abhöraktionen erscheinen.

Israel unterstützt ägyptisches Militärregime

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 19. August 2013 , unter , , , | Kommentare (18)



Die israelische Regierung hat Washington aufgefordert, nicht die Militärhilfe von 1,3 Milliarden Dollar an Kairo zu suspendieren und sie wird diese Woche eine diplomatische Offensive in den USA und Europa starten, um die "Partner" zu überzeugen, die Sicherheit Israels ist nur durch das Militärregime von as-Sissi gewährleistet. Laut US-Gesetz muss die Militär- und Wirtschaftshilfe an Länder eingestellt werden, wo die Regierung durch das Militär gestürzt wurde. Deshalb ist der Sturz von Präsident Morsi am 30. Juni bisher von Obama nicht als Militärputsch bezeichnet worden. Nach offiziellen Sprachgebrauch handelt es sich um einen "Putsch der kein Putsch ist". Laut israelischen Offiziellen werden die Botschafter Israels in Washington, London, Paris, Berlin und Brüssel die jeweiligen Aussenminister aufsuchen und sie dabei davon überzeugen, nur das ägyptische Militär wird ein weiteres Chaos in Ägypten verhindern.

Sissi verkündete am Sonntag ein Vorgehen mit "eisener Faust" gegen die Muslimbrüder die er als "Terroristen" bezeichnete.

Die israelische Regierung hat bereits in der vergangene Woche einen Marathon an Telefongespräche mit Washington geführt und dabei gewarnt, eine Aufhebung der Hilfe würde die Sicherheit Israels gefährden, sowie das Camp-David-Abkommen und den Israelisch-ägyptischen Friedensvertrag von März 1979. Netanyahu sprach mit Kerry, Moshe Yaalon mit Chuck Nagel und Yaakov Amidror mit Susan Rice. Zur Erinnerung, damit das Mubarak-Regime die Abkommen einhält wurde es mit jährlich 1,3 Milliarden Dollar unterstützt, heisst von Washington bestochen. Obwohl, der grösste Teil dieser Summe ist gar nie in Ägypten gelandet, sondern direkt bei US-Rüstungsfirmen für Waffenlieferungen und der Rest als "Bakschisch" für die ägyptischen Generäle, um sie zu korrumpieren und im Interesse Amerika und Israel an der Kandare zu halten.

Der "Putsch der kein Putsch ist" hat mittlerweile durch das brutale Eingreifen des Militärs und Polizei gegen die Morsi-Anhänger zu "Massaker geführt die keine Massaker sind". Die westlichen Politiker kritisieren einerseits vorsichtig das Blutbad gegen die Bevölkerung, aber sie vermeiden bewusst die Tötung von Tausenden beim wirklichen Namen zu nennen, nämlich als Abschlachten von wehrlosen Zivilsten die gegen den Sturz von Morsi protestieren, unter ihnen auch Frauen und Kinder. Warum? Na weil immer wenn es um den Nahen Osten geht was Israel will und nützt oberste Priorität hat, egal ob moralisch verwerflich oder nicht. Israel verlangt die Unterstützung des neuen Diktators as-Sissi durch den Westen und das Kleinreden seiner Verbrechen, und so passiert es auch.

Wie ich schon im vorherigen Artikel aufgeführt haben, General Abd as-Sisi ist aus westlicher Sicht nicht Bashar al-Assad. Es wird keine Medienkampagne geben um ihn als brutalen Schlächter zu verteufeln, wie gegen den syrischen Präsidenten, kein Ruf nach seinem Sturz und sicher keine Forderung nach einer Flugverbotszone über Ägypten. Sissi mag ein Diktator sein der seine eigene Bevölkerung zusammenschiessen lässt, aber er ist "unser Diktator" und darf deshalb alles. Die Muslimbrüder sind ja schliesslich jetzt Terroristen geworden und es droht ihnen ein Verbot. Ausserdem, wenn Israel den Befehl ausgibt, as-Sissi wird nicht angerührt, er ist das kleinere Übel, denn er erlaubt der israelischen Armee (IDF) auf der Sinai-Halbinsel gegen die militanten Islamisten vorzugehen, dann ist es so.

Vergangene Woche hat das IDF bestätigt, es hat im Gegenzug der ägyptischen Armee erlaubt Verstärkung in den Sinai zu bringen, "um die Sicherheitsgefahr im Sinai entgegenzuwirken, die eine Bedrohung für beide Israel und Ägypten darstellt." Denn der Friedensvertrag von 1979 schränkt die Anzahl ägyptischer Truppen in Sinai stark ein und faktisch bestimmt Israel immer noch was Ägypten dort auf seinem Staatsgebiet machen darf und was nicht. Wie ich in meinem Artikel "Saudi-Arabien ist ein Lakai Israels" geschrieben habe, besetzt das IDF auch die Inseln Tiran und Sanafir an der Meerenge die den Golf von Akaba mit dem Roten Meer verbindet, die zu Saudi-Arabien gehören. Nur aus "Sicherheitsgründen" natürlich.

Wie passend ist die Meldung von heute Montag, militante Islamisten hätten zwei Minibusse im nördlichen Sinai überfallen und dabei 25 Polizisten ermordet. Der Angriff wäre passiert als die Fahrzeuge durch ein Dorf in der Nähe von Rafah fuhren, der Grenzübergang zum Gaza-Streifen. Laut ägyptischen Offiziellen zwangen die Angreifer die Polizisten die in Zivil waren auszusteigen und sich hinzulegen, bevor sie mit Gewehrsalven exekutiert wurden. Daraus ergibt sich die Frage, wie können "Terroristen" so nahe an der israelischen Grenze ungehindert in der nakten Wüste operieren? Die benötigen doch Fahrzeuge, Unterschlupf und Nachschub, was mit den ganzen israelischen Hightech-Drohnen sofort aufgespürt werden müsste. Da ist doch was faul, denn die können doch nur dort sein wenn es von "oben" so gewollt wird.

Wegen der israelischen Initiative as-Sissi weiter zu unterstützen, zitierte die New York Times am Sonntag einen israelischen Offiziellen mit den Worten: "Wir sprechen mit den wichtigsten Akteuren, den wichtigsten Ländern und sagen ihnen unsere Meinung, dass man nicht gerne hat was man sieht, aber was ist die Alternative? Wenn man auf Prinzipien pocht dann verpasst man das Wichtigste - das Wichtigste ist Ägypten wieder auf Spur zu bringen, egal was es kostet. Zuerst retten was zu retten ist und dann sich mit Demokratie und Freiheit befassen etc." Er fügte hinzu, "Zu diesem Zeitpunkt ist es die Armee oder Anarchie!

Die New York Times zitierte bereits am Samstag diplomatische Quellen die sagen, General Abdel Fatah as-Sisi hat enge Kontakte zur israelischen Armeeführung und Regierung. Die selben Diplomaten sagen auch, Israel hat dem Militärregime versichert, es muss sich keine Sorgen wegen der Drohung die US-Militärhilfe zu beenden machen. Klar, Tel Aviv bestimmt ja die Politik in Washington. Im Zeitungsbericht steht auch, das Pentagon will gar nicht die Beziehung zur ägyptischen Armeeführung gefährden, denn Ägypten erlaubt Amerika seine Militärkräfte schnell und ohne grosse Vorwarnung über den ägyptischen Luftraum oder den Suez Kanal im "Kampf gegen den Terror" zum Horn von Afrika, in den Persischen Golf, auf die arabische Halbinsel oder nach Afghanistan zu verlegen.

Klar, Menschenrechtsverletzungen werden nur dann vom Westen hochgespielt und angeprangert wenn es den geostrategischen Interessen dient, wie gegen China, Russland, Nordkorea oder Syrien. Wenn Freunde die Verbrechen begehen, wie die brutalsten Regime in Bahrain oder Saudi-Arabien, dann wird weggeschaut und ignoriert. Deshalb haben wir in Ägypten einen "Putsch der kein Putsch ist" und "Massaker die keine Massaker sind". In dieser pervertierten Welt ist Moral und Recht relativ und der Zweck heiligt die Mittel. Die NSA spioniert uns ja auch nur aus und verletzt unsere Privatsphäre und Verfassungsrechte aufs Gröbste zu unserem "Wohl" und zu unserer "Sicherheit".

Da kann die EU oder Merkel oder wer immer noch so scheinheilig verkünden, sie werden die Beziehung zu Ägypten überdenken. Die Botschafter der 28 EU-Staaten wollen heute Montag in Brüssel über eine europäische Reaktion auf das Blutvergiessen sich beraten. Ausser einer wirkungslosen Erklärung wird nichts dabei rauskommen. Wenn Israel sagt, as-Sissi ist trotz Blut an den Händen mit seinem Vorgehen "mit eisener Faust" ein guter Diktator der die Sicherheit Israels garantiert und deshalb unterstützt werden muss, dann stimmts auch und alle haben zu gehorchen.



EILMEDUNG - 13:48 - Wie die New York Times gerade berichtet, hat die ägyptische Justizbehörde die Freilassung von Hosni Mubark angeordnet. Mubaraks Anwalt, Fareed el-Deeb, verkündete, sein Mandant könnte diese Woche noch freigelassen werden. Ausserdem wird das Verbot von Mubaraks Staatspartei NDP aufgehoben.

Ich kann dazu nur sagen, das ist ein Schlag ins Gesicht für alle die für einen positiven Wandel in Ägypten gekämpft haben und jetzt wird der ganze "Arabische Frühling" zurückgedreht und der ehemalige Diktator und seine Politik rehabilitiert. Was wir sehen ist eine Konterrevolution durch das Militär!

Wie ich im vorherigen Artikel geschrieben habe, Mursi hat einen grossen Fehler begangen und nicht die alten Strukturen zerstört. "Die Entfernung des Diktators Hosni Mubarak im Februar 2011 war nur eine kosmetische Veränderung, da die Überreste des alten Regimes weiter in allen wichtigen Institutionen blieben."

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Folgendes Foto zeigt wie Moslems eine katholische Kirche in Ägypten schützen, in dem sie sich im Kreis während eines Gottestdienstes davorstellen. Echte Moslems respektieren christliche Einrichtungen und die Gläubigen:


Die welche Kirchen angreifen sind Extremisten von den Saudis bezahlt, dessen Aufgabe es ist Hass zwischen den Religionen zu schüren, damit man alle Moslems in einen Topf wirft. Wer profitiert davon? Warum hat das Militärregime und die Polizei die christlichen Einrichtungen nicht beschützt? Die Plünderungen und Brandstiftungen sind doch gewollt, um es den Muslimbrüdern in die Schuhe zu schieben. Klar fallen die Leute im Westen wieder darauf rein.

Was ist anders in Ägypten?

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 16. August 2013 , unter , , | Kommentare (65)



Die aktuellen Geschehnisse in Ägypten und wie der Westen auf das brutale Vorgehen des Militärs gegen die Bevölkerung reagiert, zeigt wieder die Doppelmoral von Amerika und Europa. In Syrien wurden vor zwei Jahren angeblich die Proteste gegen die Regierung mit Gewalt niedergeschlagen. Sofort haben sich die westlichen Regierungen als Verteidiger der Menschenrechte aufgespielt, Präsident Assad wurde als schlimmster Diktator bezeichnet und es wurde die Order herausgegeben, er muss mit Hilfe von bewaffneten Terrorbanden aus dem Ausland gestürzt werden. Man droht sogar mit einer Militärintervention der NATO. Andererseits, in Ägypten wird zuerst ein Militärputsch gegen die demokratisch gewählte Mursi-Regierung geduldet und jetzt tötet das Militär Tausende Demonstranten die dagegen protestieren. Was hört man vom Westen? Nicht viel. Kein Aufschrei über Menschenrechtsverletzungen und schon gar nicht die Drohung, in Ägypten einmarschieren zu wollen, um das Blutbad zu beenden.


Wo ist der Unterschied? Na klar, der syrische Präsident Assad befolgt nicht die Befehle Washingtons und die aus Tel Aviv, ist deshalb ein böser Diktator der weg muss. Auf der anderen Seite, der neue starke Mann Ägyptens, der den Sturz von Mursi zu verantworten hat, General Abd al-Fattah as-Sisi, hat beste Verbindungen nach Washington, sowohl zur Führung der US-Armee als auch zum amerikanischen Verteidigungs- ministerium, das Ägyptens Streitkräfte jährlich mit 1,3 Milliarden Dollar Militärhilfe unterstützt. Er ist auch eine Marionette der Zionisten und macht alles was sie wollen. In den Augen des Westen ist er deshalb ein guter Diktator, der die Menschen abknallen darf. Niemand verlangt seinen Sturz, sondern es werden nur halbherzige Mahnungen ausgesprochen, das Blutvergiessen und die Gewalt nicht zu doll zu treiben.

Ohne grünes Licht aus dem Weissen Haus und Pentagon hätte Sissi es nie gewagt, Präsident Mohamed Mursi zu stürzen und eine Militär- diktatur und das Kriegsrecht einzuführen. Warum musste Mursi weg, obwohl er demokratisch gewählt und deshalb vom ägyptischen Volk legitimiert ist? Die gleiche Frage trifft auch auf Präsident Mohammad Mossadegh im Iran und auf Präsident Salvador Allende in Chile zu, nur um zwei Beispiele zu nennen. Beide demokratisch gewählt aber von westlichen Geheimdiensten durch einen Putsch gestürzt, um in beiden Ländern einen dem Westen hörigen Diktator einzusetzen, Schah Reza Pahlavi und General Augusto Pinochet. Mursi hat auch nicht gespurt, hat nicht das gemacht was man ihm befohlen hat und musste nach einem Jahr entfernt werden.

Was hat Mursi falsch gemacht? Ich meine nicht aus westlicher Sicht. Der Hauptfehler war, er dachte er kann innerhalb des bestehenden Systems eine Demokratisierung durchführen, die auf islamische Grundsätze beruht. Mursi meinte, er kann ohne eine radikale Säuberung der verkrusteten Struktur und Entfernung dessen Unterstützer, die Reformen umsetzen. Das Problem ist aber, die Entfernung des Diktators Hosni Mubarak im Februar 2011 war nur eine kosmetische Veränderung, da die Überreste des alten Regimes weiter in allen wichtigen Institutionen blieben. Ob Militär, Polizei, Innenministerium oder Justiz, überall sitzen noch die Mubarak-Treuen. Diese haben die volle Unterstützung des Establishments und der Klasse der Reichen, die hauptsächlich vom alten System profitierten.

Die Fehleinschätzung von Mursi war, mit dem alten System zu arbeiten. Es war völlig unrealistisch von ihm zu glauben, obwohl er die Wahlen gewonnen hatte, würden sie ihm erlauben seine Politik uneingeschränkt umzusetzen. Was er nicht realisierte, in keinem Gesellschaftssystem der Geschichte hat die privilegierte Klasse ihre Privilegien freiwillig aufgegeben. Eine Politik für das Volk kann man nur umsetzen, wenn man das Establishment sehr schnell und komplett entmachtet und ausschaltet und alle wichtigen Positionen mit neuen eigenen Leuten besetzt. Leider oft mit Gewalt, denn die Stützen des alten Systems gehen ja nicht von selber.

Dazu kann man was im Iran mit der islamischen Revolution passierte als gutes Beispiel nehmen. Am 4. August wurde Dr. Hassan Rohani als neuer Präsident ins Amt eingeschworen, nach dem er am 14. Juni die Wahlen gewonnen hatte. Im Gegensatz zu Ägypten gibt es keine Gefahr eines Putsch des Militär gegen Rohani, obwohl das iranische Militär ohne Zweifel viel Stärker und grösser als das von Ägypten ist. Warum spielt das Militär im Iran eine untergeordnete politische Rolle im Vergleich zu allen anderen moslemischen Ländern? Was ist im Iran anders abgelaufen?

Imam Khomeini verstand wie eine Gesellschaft funktioniert und wie Macht politisch ausgeübt werden muss. Ihm war klar, der Schah und alle seine Institutionen die er aufgebaut hatte, die Leute sich darin befanden und auf ihn eingeschworen waren, mussten als grosses Hindernis entfernt werden. Er wusste auch, so eine radikale Massnahme würde den Zorn der imperialistischen Mächte auf sich ziehen und sie würden alles versuchen um die islamische Revolution im Keim zu ersticken. Niemand entfernt ungestraft ihren Diktator und setzt eine Politik zum Wohle des Volkes um. Wo kommen wir da hin, wenn die Öleinnahmen für das Land verwendet werden, statt bei den Bankstern an der Wall Street und City of London zu landen?

Das ist der ganze Grund warum der Iran seit 33 Jahren vom Westen verleumdet, boykottiert und bedroht wird. Nicht wegen einem angeblichen Atomwaffenprogramm, das nicht existiert, sondern einfach weil der Iran sich nicht der Geldelite unterwirft, ausbeuten lässt und seinen eigenen unabhängigen Weg gehen will. Der Imam säuberte das ganze System und stellte die Verbrecher vor Gericht, die gegen die iranische Bevölkerung unter dem Schah gehandelt hatten. Es wurde die Sepah gegründet, die Iranische Revolutionsgarde, als Sicherung gegen eine Konterrevolution. Dem iranischen Militär wurde die Hauptaufgabe von Soldaten und Offizieren zugewiesen, die der Landesverteidigung, und nicht im Auftrag von fremden Mächten zu bestimmen wer das Volk regieren soll.

In Ägypten meinte aber Mursi, wenn er sich an die vom Establishment festgelegten Regeln halten würde und er sich den anglo-amerikanischen-zionistischen Interessen beugt, würde man ihm erlauben nach seinem Willen zu regieren. Nix da, so schnell konnte er gar nicht gucken, war er aus dem Amt vom Militär entfernt. Das war ein Putsch von Washington genehmigt. Was er nicht realisierte, sie haben ihn in eine Falle tappen lassen. Sie haben ihm eine kurze Zeit gegeben damit er "versagt" und sie dem ägyptischen Volk dann sagen können, wir mussten ihn um das Land zu retten entfernen. Er war aber von Anfang an so aufgestellt, um versagen zu müssen. Die Puppenspieler im Westen wurden mit ihm ungeduldig, deshalb haben sie jetzt zugeschlagen und einen Bürgerkrieg angezettelt.

Es gibt nur eine "Achse des Bösen" auf der Welt, nämlich die US-Israel-Saudi-Achse, die hinter allen Konflikten im Nahen Osten steckt. Das ist die wirkliche international operierende Terrororganisation und Al-Kaida ist ihr Kind. Es geht um die Destabilisierung der ganzen Region im Interesse Israels mit Bombenanschlägen im Irak und Libanon, einen Bürgerkrieg in Ägypten und einen ausgewachsenen Krieg in Syrien. Die kriminellste Figur in diesen Machenschaften ist der saudische Geheimdienstchef Bandar bin Sultan, der ehemalige Botschafter in Washington und einer der Hauptdrahtzieher vom 11. September 2001. Das saudische Regime ist nicht nur das übelste und brutalste der Welt, die Saudis haben in allen arabischen Ländern nur Blutvergiessen verursacht und sind die Vollstrecker der verbrecherischen Politik der Zionisten und Imperialisten.

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Update - 17.8.13: Ein Sprecher des interimistischen Premierminister sagte am Samstag, die Muslimbruderschaft könnte verboten werden, genau wie Mubarak zu seiner Zeit es machte. Die Drohung kommt nach dem die Gruppe zu einer Woche des Protests aufgerufen hat, da offiziell mehr als 800 Menschen durch Sicherheitskräfte getötet wurden, inoffiziell mehrere Tausende.

So haben zum Beispiel maskierte Scharfschützen auf Demonstraten vom Dach der Polizeistation am Ramsesplatz geschossen, was als Ramsesplatzmassaker in die Geschichte eingehen wird. Sie haben auch Schüsse auf den Verkehr der Flughafenstrasse abgefeuert. Die Marmorstufen der Al-Fath Moschee war am Freitagabend mit Blut überströmt und zahlreiche Tote mit Schusswunden im Kopf lagen auf dem Teppich der Moschee.

Aufmerksamkeit erregen Berichte, die radikalen Salafisten haben sich dem Militär angeschlossen und töten gemeinsam die Unterstützer der Muslimbruderschaft. Sie wollen als einzige anerkannte Islamisten in Ägypten übrigbleiben. Das passt zu meiner Ausführung oben, denn die Salafisten sind der Terrorarm der saudischen Wahhabiten, die auch in Syrien wie Beserker wüten und alles abschlachten, auch ihre "Glaubensbrüder".

Wütende Mobs haben auch zahlreiche christliche Kirchen und Kloster in Kairo gestürmt, angezündet und geplündert, weil behauptet wird, die Christen würden das brutale Vorgehen des Militärs unterstützen. Im folgenden Video sieht man wie die Polizei ohne Skrupel auf Zivilsten schiesst. Zu sehen sind auch die gleichen gepanzerten Planierraupe zur Platzräumung, die Israel gegen die Palästinenser einsetzt. Es werden sogar Helfer die auf ihrer Schulter Tote und Verwundete wegtragen erschossen.

Gysi - die Besatzung Deutschlands muss enden

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 15. August 2013 , unter , , | Kommentare (40)



Der Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Bundestag, Gregor Gysi, hat etwas gefordert was praktisch kein anderer Politiker sich traut zu sagen und auch in Deutschland überhaupt kein Thema ist und sein darf. Er sagte in einem Interview mit dem TV-Sender Phoenix als Kommentar zur NSA-Spionageaffaire, wie Deutschland noch unter Besatzungsrecht steht, die Bundesregierung sich alles von Washington gefallen lässt und die Regierungspartein sich gegenseitig die Schuld wegen der millionenfachen Ausspähung der Bundesbürgr zuweisen. Er findet es höchste Zeit, die Besatzung von Deutschland zu beenden.


"Ich muss ihnen mal ganz ernsthaft sagen, dass das Besatzungsstatut immer noch gilt. Wir haben nicht das Jahr 1945, wir haben das Jahr 2013. Könnte man nicht das mal aufheben und die Besatzung Deutschlands beenden? Ich finde es höchste Zeit und ein Paar mutige Schritte müssen gegangen werden. Mich stört auch, dass unsere Bundeskanzlerin nichts macht. Die müsste doch eigentlich täglich mit Obama telefonieren und versuchen zu klären, um dann der Bevölkerung zu sagen, das wird so und so und dann und dann beendet. Aber nichts hört man. Nur gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen, wenn man so will, vier Parteien die daran beteiligt waren, nämlich Union, SPD, FDP und Grüne ... Und ausserdem bin ich davon überzeugt, da gehts doch nicht um Terroristen, sondern die werden auch fleissig Wirtschaftsspionage betrieben haben."



Man kann über Gysi und Die Linke meinen was man will, aber so eine Einstellung ist viel realer, vernüftiger und patriotischer als alles was die anderen Politiker und Partein sagen und machen, die fast alle Landesverräter und Volkszertreter sind. Die Tatsache ist doch, die Amis betrachten Deutschland immer noch als Feind den man verachtet, ausnimmt und ausspioniert. Endlich sagt einer die Wahrheit und verlangt die Besatzung zu beenden.

Ich frage mich schon seit Jahrzehnten, warum diese völlig legitime Forderung noch nicht umgesetzt wurde und man endlich "Ami Go Home" ruft. In jedem anderen Land mit Selbstbewusstsein wäre das schon längst geschehen. Dieses Untertanentum und "wir können nichts machen" Ausrede ist völlig unakzeptabel. Nur die Japaner und Koreaner sind noch unterwürfigere Lakaien Washingtons. Was will denn die US-Regierung machen? Etwa Berlin bombardieren?

Zu Obama würde ich sagen: "Hör zu, deine Soldaten und CIA-Agenten haben bis Jahresende Zeit ihre Koffer zu packen, sonst drehen wir euch den Strom, das Wasser und die Lebensmittel zu euren Kasernen, Hauptquartiere und Spionagezentralen ab. Und die Besatzung zahlen wir auch nicht mehr." Das ist die einzige Sprache welche die feigen Amis verstehen und respektieren. "Und wenn nur ein Terroranschlag in Deutschland passiert oder jemand einen 'Unfall' zustösst, dann wissen wir, IHR habt es gemacht," würde ich hinzufügen.

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Was hat Wolfgang Schäuble beim European Banking Congress 2011 gesagt? "... wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen!“ Er bestätigt was Gysi reklamiert, Deutschland ist noch besetzt und wird fremdbestimmt.



Und Siegmar Gabriel hat gesagt: "Wir haben gar keine Bundesregierung. Frau Merkel ist Geschäftsführerin einer neuen Nichtregierungsorganisation (NGO) in Deutschland." Dass die Sozis dabei lachen und klatschen zeigt ihr gestörtes Verhältnis zur Souveränität.

Hör zu Pofalla, nichts ist beendet

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 13. August 2013 , unter , , , | Kommentare (23)



Der für Geheimdienste zuständige Kanzleramtsminister Ronald Pofalla erklärte selbstherrlich die NSA-Affäre für beendet. Er begründet das Ende der öffentlichen Diskussion mit der Behauptung: "Es gibt in Deutschland keine millionenfache Grundrechtsverletzung" und er brachte die Neuigkeit: "Die US-Seite hat uns den Abschluss eines No-Spy-Abkommens angeboten."


Sehr witzig, wie wenn das Versprechen von irgendeinem US-Geheimdienstler etwas wert wäre. Der Chef sämtlicher US-Geheimdienste, James Clapper, hat im März 2013 nachweislich Kongressabgeordnete über die NSA-Datenspeicherung angelogen. Er sagte, die NSA sammele nicht Informationen über Millionen US-Bürger. Nach den Snowden-Enthüllungen räumte Clapper selbst ein, dass seine Aussage falsch gewesen sei. Sie würden doch millionenfach Gesprächsdaten speichern.

Auch NSA-Chef General Keith Alexander ist ein Lügner. Im März 2012 hat er auf Fragen bei einer Kongressanhörung, die sich auf die Informationen des ehemaligen NSA-Mitarbeiters James Bamford beriefen, die NSA würde Stimm- und Digitalaufzeichnungen von US-Staatsbürgern vornehmen, die NSA speichert nicht solche Daten, geantwortet. Siehe "NSA-Chef Alexander ist auch ein Bilderberger".

Wer die Unverschämtheit hat, sogar das eigene Parlament anzulügen, von dem ist das Versprechen, Deutschland nicht auszuspionieren, völlig wertlos. Ausserdem, wenn es keine Spionage der USA laut Pofalla gibt, wieso braucht es dann ein No-Spy-Abkommen? Der Dummschwätzer widerspricht sich doch.

Ja, US-Spionagechef Clapper ist ein Lügner den Obama sogar noch im Amt hält. Den beiden soll man irgendetwas glauben? Wenn Merkel und ihr Schosshund Pofalla das tun, dann sind sie Idioten, was sie nicht sind. Sie wollen einfach das Thema wegen der kommenden Wahl vom Tisch haben und liefern deshalb eine dumme Ausrede und Täuschung nach der anderen. Man beachte den genauen Wortlaut der folgenden Aussagen die Pofalla von sich gab:

"Die NSA und der britische Nachrichtendienst haben erklärt, dass sie sich in Deutschland an deutsches Recht halten."

• "Die NSA hat uns schriftlich versichert, dass sie Recht und Gesetz in Deutschland einhält."

• "Unsere zentrale Forderung, dass auf deutschem Boden deutsches Recht eingehalten werden muss, wird demnach durch die NSA erfüllt."

• "Auch der britische Nachrichtendienst hat uns mündlich und schriftlich versichert, sich an Recht und Gesetz in Deutschland zu halten."

• "Die Grundrechte unserer Bürgerinnen und Bürger in Deutschland werden gewahrt."

Fällt euch was auf? Ich habe "Deutschland" und "deutschen Boden" aus einem Grund fett geschrieben, weil Pofalla das so betont. Es ist eine Täuschung. Wir wissen doch, die britischen und amerikanischen Militärbasen und Geheimdiensteinrichtungen in Deutschland sind "exterritorial", dort gilt KEIN deutsches Recht und das Grundgesetz auch NICHT!!! Von dort wird aber die ganze Datenspionage durchgeführt und Merkel und Pofalla wissen das.

Die NSA und CIA sowie MI6 und CGHQ können in Deutschland so viel abhören wie sie wollen, ohne formell deutsches Recht zu brechen. Später kann man dreist sagen, ja wir haben Deutschland gemeint und nicht die Abhöranlagen der Alliierten, die wohl innerhalb der deutschen Grenze sich befinden, aber auf fremden Territorium das nicht zu Deutschland gehört. Deutschland ist nicht souverän und es gilt Besatzungsrecht. Die Bundesbürger werden bewusst mit Wortspielereien angelogen.

Deshalb, hör zu Pofalla, nichts ist beendet und das Thema bleibt aktuell!

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Da die NSA das ganze Internet zu einem Abhör- und Spionagewerkzeug pervertiert hat und der Staat uns nicht davor schützt, habe ich mir Gedanken gemacht, wie man in Zukunft anonym und ohne Verletzung der Privatsphäre das Internet weiter benutzen kann. Nach einigen Recherchen bin ich auf ein neues Gerät gestossen, das genau diesen Schutz garantieren soll. Es wird zwischen PC und Router gestellt und verschlüsselt und anonymisiert den Datenstrom. Es läuft auf einem eigenen Netzwerk im Internet. Ich teste es gerade und werde demnächst meinen Erfahrungsbericht darüber bringen. Denkt dran, wir müssen nur von einem beschützt werden, von diesem Polizeistaat selber.

Zypern will 2014 garantiertes Grundeinkommen einführen

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 11. August 2013 , unter , , | Kommentare (29)



Zyperns Präsident Nicos Anastasiades hat am Freitag eine komplette Reform der Sozialpolitik verkündet, die neu auf dem Prinzip des garantierten Grundeinkommen basieren soll. Er sagte, bis Juni 2014 soll das neue System eingeführt sein. Dieses garantierte Grundeinkommen soll die Bedürfnisse eines jeden Bürgers und jeden Haushalt was Ernährung, Bekleidung, Strom, Wasser und andere Notwendigkeiten betrifft abdecken. Damit sollen die bisherigen getrennten Sozialleistungen der verschiedenen Ministerien zu einer Grundversorgung vereinheitlicht werden. Bedingung ist aber, dass die Empfänger aktiv einer Arbeit nachgehen. Es ist also nicht "bedingungslos". Wie Zypern das bezahlen will hat Anastasiades nicht gesagt, nur dass ein Teil von der EU kommt und die Troika der "Modernisierung" des Sozialsystems zugestimmt hätte.


"Empfänger werden alle unsere Bürger sein, die ein Einkommen unter dem was man für ein würdiges Leben benötigt haben, ungeachtet des Alters, der Klasse oder der Lebenssituation," sagte Anastasiades in einer Verlautbarung. Gleichzeitig soll das Recht auf Unterkunft für die wirtschaftlich Schwachen in der Bevölkerung garantiert sein, sagte er. Das soll entweder über Mietzuschüsse für die welche keine eigenen vier Wände besitzen erfolgen oder über die Subvention der Hypothekenzinsen für die Hausbesitzer, die Mühe haben die Raten zu zahlen.

"Auch gedeckt werden unvorhergesehene Ausgaben sein, die leider in jedem Haushalt vorkommen, wie zum Beispiel, sehr notwendige Baumassnahmen oder Reparaturen an den Häusern usw.," sagte er.

"Was ich besonders betonen möchte, das garantierte Grundeinkommen werden auch die Tausenden unserer Mitbürger erhalten, die trotz ihrer Bedürftigkeit bis heute durch das existierende System keine Unterstützung vom Staat bekommen haben," sagte der Präsident.

Auch die arbeitslosen Schul- und Universitätsabgänger werden gedeckt sein, sowie Arbeiter die ein besonders niedriges Einkommen haben bekommen eine Ergänzung, um das garantierte Grundeinkommen zu erreichen, und Selbstständige die arbeitslos sind und bisher nicht gedeckt waren auch.

"Viele Rentner mit niedrigen Renten, die zu wenig in das Rentensystem eingezahlt haben, werden höhere Zahlungen wie bisher erhalten," sagte Anastasiades.

Er sagte, das generelle Prinzip des Plans wäre, es darf keinen Bürger mehr geben der "nicht das garantierte Minimum für ein würdevolles Leben in einem europäischen Land hat."

Das garantierte Grundeinkommen wird alle bisherigen verschiedenen Sozialleistungen ersetzen, die von Ministerien und Behörden unkoordiniert und getrennt vergeben wurden. "Die Politik der ungezielten und verteilten Zuschüsse ist beendet," sagte Anastasiades. "Eine Politik die trotz der erheblichen Last auf die öffentlichen Finanzen und den Steuerzahlern nicht die Ungleichheit reduzierte und oft Mitbürger ignorierte die es wirklich nötig hätten."

Der Präsident sagte, die Höhe des garantierten Grundeinkommen wird durch objektive und wissenschaftliche Methoden des Statistikamtes festgelegt, mit aktiver Beratung durch die Internationale Arbeitsorganisation.

Die neue Sozialpolitik soll Arbeitslosen nach Ablauf der bisherigen sechsmonatigen Bezugsdauer weiter ein Einkommen ermöglichen. "Zum ersten Mal mit Einführung des neuen Systems werden unsere Mitbürger die länger arbeitslos sind ein Leben in Würde führen können, da sie das garantierte Grundeinkommen erhalten," fügte Anastasiades hinzu.

Das Beschäftigungsprogramm wird hauptsächlich durch den Europäischen Sozialfonds finanziert und soll als Ziel die Arbeitslosen unterstützen um Arbeit zu finden. Darunter fallen auch Weiterbildungsprogramme, Praxistrainings und die Subventionierung von Arbeitsstellen. Er sagte, die Troika hat den Vorschlag der Regierung "für ein modernes Konzept einer Sozialfürsorge und Wohlstand" akzeptiert. Der Dialog für die Umsetzung bis Juni 2014 beginnt sofort, sagte der Präsident.

Kommentar: Ausgerechnet Südzypern, das völlig pleite ist und unter Zwangsverwaltung der EU und der Troika steht, will ein garantiertes Grundeinkommen für alle einführen. Wie soll das denn gehen? Der zypriotische Staat hat jetzt schon zu wenig Steuereinnahmen und zu hohe Ausgaben, muss sich deshalb durch neue Schulden ständig finanzieren. Das Land importiert auch sechs Mal mehr als es exportiert; es ist also auf permanente Kapitalzuflüsse angewiesen. Wie will man den "Luxus" eines garantierten Grundeinkommen für alle bezahlen? Anastasiades verspricht eine Utopie die er nicht realisieren kann.

Südzypern hatte Steuereinnahmen von 8,8 Milliarden Euro im Jahre 2008, der absolute Höchststand, die auf 4,6 Milliarden bis 2011 gefallen sind und wegen der Krise weiter fallen. Das Land hat den höchsten Zuwachs an Arbeitslosen in der EU mit einem Anstieg von 31,7 Prozent per Ende Juli. Wenn jeder der 800'000 Zyprioten nur 1'000 Euro Zuschuss pro Monat bekommt, einschliesslich Miet- und Zinssubventionen, Baukostenerstattung und Rentenergänzung usw., dann wären das Kosten von 9,6 Milliarden Euro pro Jahr. Die gesamten Steuereinnahmen decken nicht mal die Hälfte der Ausgaben für dieses neue Sozialprogramm. Von der Finanzierung der anderen staatlichen Pflichten wie Sicherheit, Verteidigung und Infrastruktur gar nicht zu sprechen. Die Rechnung geht nicht auf.

Dazu kommt noch, da ausländische EU-Bürger die gleichen Rechte wie Einheimische haben, wird wohl dieses garantierte Grundeinkommen für alle gelten müssen. Na Mahlzeit, denn dann wird die Insel eine Flut an Zuwanderer aus allen Krisenländern der EU bald erleben und ein Magnet sein. Warum nicht in den sonnigen Süden ziehen, das warme Klima geniessen und vom zyprischen Staat ein "würdevolles Leben" bezahlt bekommen? Besser als in den Krisenländern Griechenland, Italien, Spanien und Portugal mit bald 50 Prozent Arbeitslosigkeit verrecken oder den Harz4-Terror in Deutschland erleben und sich den Arsch im Norden abfrieren. Hey, ab nach Zypern ins Schlaraffenland!

Sieht so aus wie wenn Zypern nicht nur das Testfeld der EU für den Bail-In ist, also den Raub der Bankguthaben um Banken zu retten (47,5 Prozent aller Guthaben über 100'000 Euro wurden gestohlen, ja, fast die Hälfte der Ersparnisse), sondern auch für ein zukünftiges vereinheiltlichtes Sozialsystem mit garantierten Grundeinkommen. Wie das finanziert werden soll und wem sie das Geld dafür wegnehmen wollen ist die grosse Frage. Entweder noch mehr Schuldenwirtschaft oder astronomische Steuern und eine generelle Enteignung "der Reichen". Willkommen in der EUDSSR!

Ein zweiter US-Mail-Dienst beendet seine Tätigkeit

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 9. August 2013 , unter , , | Kommentare (9)



Die Firma Silent Circle, ein amerikanischer Internet-Dienstleister, der sichere Kommunikation anbietet, hat entschieden seinen E-Mail-Service zu beenden, statt die vertraulichen Daten seiner Kunden an die US-Behörden auszuliefern. Diese Massnahme kam nur Stunden nach dem Lavabit seine Betriebseinstellung verkündet hatte. Silent Circle bietet eine ganze Reihe von gesicherten Kommunikationsdienste in 126 Ländern an, einschliesslich E-Mail, Chat und Telefonie. Da die Verschlüsselung an beiden Enden bei den Kunden erfolgt, hat die Firma keine Möglichkeit die Daten zu entschlüsseln und den US-Spionagediensten zu übergeben. Bei E-Mail ist es anders, da mit fremden E-Mail-Providern kommuniziert wird und deshalb die Nachrichten nicht verschlüsselt werden können. Da aber Silent Circle seinen Kunden absolute Vertraulichkeit garantiert, muss der E-Mail-Dienst eingestellt werden. Die anderen Dienste bleiben bestehen.


Silent Circle sagt auf seiner Webseite, da E-Mail standartisierte Internetprotokolle benutzt, kann man nicht die gleiche Sicherheit wie bei der Echtzeitkommunikation bieten. E-Mail mit SMTP, POP3 und IMAP kann man nicht sichern, sagen sie. Da Lavabit bereits seinen Dienst eingestellt hat, sieht die Firma die Gefahr der Verletzung der Vertraulichkeit auch auf sich zukommen und hat deshalb entschieden ihr Silent Mail ab kommenden Montag einzustellen. Silent Mail war eine gute Idee zu seiner Zeit, aber diese Zeit sei vorbei, sagt Silent Circle. Sie entschuldigen sich bei ihren Kunden für die Unannehmlichkeit, meinen aber, wenn sie diesen Schritt nicht machen wird es noch viel unangenehmer.

Die Schliessung von zwei E-Mail-Diensten wegen der US-Datenspionage lässt Experten befürchten, die amerikanische Führung im Internet-Dienstleistungssektor wird erheblichen Schaden auf dem internationalen Markt erleiden. Neueste Schätzungen sagen, die USA wird 35 Milliarden Dollar an Einnahmen durch den NSA-Skandal verlieren, weil viele Benutzer und Firmen auf der ganzen Welt wegen der Ausspähung die Dienste aus Amerika meiden werden. Viele Firmen in Europa haben die Sicherheit des Datenverkehrs über das Internet in den letzten Wochen überarbeitet und Konsequenzen gezogen, weil sie Industriespionage durch die USA befürchten. Sie haben realisiert, Amerika ist kein Freund und Partner, sondern betrachtet die europäische Industrie als Feind, dessen Daten gestohlen und wirtschaftlich ausgewertet werden können.

Erster US-Maildienst gibt wegen NSA-Spionage auf

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , | Kommentare (5)



Das hat es wahrscheinlich noch nie gegeben. Der US-amerikanische Webmail-Anbieter Lavabit, der verschlüsselte E-Maildienste seinen Kunden anbot, hat entschieden seinen Dienst lieber einzustellen, als der Erpressung der US-Behörden nachzugeben, alle Daten der Kunden auszuhändigen. Auf der Webseite der Firma steht als Erklärung des Firmengründers, Eigentümers und Betreibers, Ladar Levison, er hätte die Wahl, entweder mitschuldig zu werden an Verbrechen gegen das amerikanische Volk, oder zehn Jahre harte Arbeit aufzugeben und Lavabit zu schliessen. Er hätte sich für das Schliessen entschieden. Gleichzeitig warnte er davor, persönliche Daten irgend einem Unternehmen anzuvertrauen, das direkte Beziehungen zu den USA habe. Ausserdem habe er rechtliche Schritte veranlasst, um für die Wiedereröffnung von Lavabit zu kämpfen. Er bittet um Spenden für den Rechtskampf.

Erklärung auf der Webseite von Lavabit

Angeblich soll Lavabit als Mail-Dienst durch den Whistleblower Edward Snowden verwendete worden sein, um mit den Anwälten von human rights und Aktivisten zu kommunizieren, als er sich auf dem Sheremetyevo International Airport in Moskau befand. Der Dienst wurde von den auf Web-Technologie spezialisierten Journalisten von Ghacks als „der wohl sicherste, private vorhandene E-Mail-Dienst“ bezeichnet. Die US-Regierung ist deswegen auf Lavabit losgegangen. Levison schreibt in seiner Erklärung, er könnte das in der US-Verfassung garantierte Recht auf Meinungsfreiheit nicht ausüben, um über seine Erfahrung mit den Behörden der letzten sechs Wochen zu erzählen, denn der US-Kongress hätte ein Gesetz dagegen verabschiedet. Er hätte eine Klage eingereicht, um seine Verfassungsrechte wiederherzustellen und die Firma wieder zum Leben zu erwecken.

Was hier passiert bestätigt was ich schon lange sage. Die USA ist eine faschistische Diktatur geworden, wo die Verfassung nicht mehr gilt. Internet-Unternehmen unterliegen einem enormen illegalen Druck, alle Daten den Behörden auszuliefern. Die meisten haben dieser Erpressung nachgeben, wie Google, Microsoft, Facebook, Skype und andere. Sie unterstützen die US-Geheimdienste bei der Ausspähung von Kundendaten. Lavabit ist wohl der erste Fall, wo der Betreiber lieber den Laden schliesst, als sich an dieser kriminellen Handlung zu beteiligen, nur um im Geschäft zu bleiben. Sehr mutig und ehrenhaft!

Bezeichnend ist auch die Warnung von Levison, ja keinen Internet-Dienst zu verwenden, der irgendwie mit den USA zutun hat. Die Konsequenz daraus, nur noch Dienste zu benutzen die ausserhalb des verbrecherischen Imperiums und seiner Lakaien sich befinden. Ist es nicht eine völlige Schande und eine grosse Ironie, dass man ausgerechnet im "Land der Freiheit" keine Rechte mehr hat und die als böse immer verteufelten Länder wie Russland mehr Freiheiten und Rechte bieten? Snowden musste dorthin flüchten und hat dort Asyl bekommen. Für diesen Schutz eines Whistleblowers wird Russland wiederum mit Dreck beworfen und Obama behauptet, Moskau würde in den Kalten Krieg zurückkehren. Eine Lüge und eine völlige Verdrehung der Tatsachen!

Auf der Webseite von Lavabit steht und von mir übersetzt:

Meine kollegialen Benutzer,

Ich bin gezwungen worden eine schwere Entscheidung zu treffen: beteiligt an einem Verbrechen gegen das amerikanische Volk zu sein, oder von 10 Jahre harter Arbeit mich zu verabschieden, in dem ich Lavabit schliesse. Nach intensiver Gewissensprüfung habe ich entschieden den Betrieb zu suspendieren. Ich wünschte ich könnte auf legaler Weise die Ereignisse die zu meiner Entscheidung führten mit euch teilen. Ich kann nicht. Ich meine ihr habt das Recht zu wissen was los ist -- der erste Zusatzartikel der Verfassung soll angeblich die Freiheit über solche Ereignisse zu sprechen garantieren. Leider hat der Kongress ein Gesetz dagegen verabschiedet. So wie die Situation gerade sich ergibt, kann ich nicht meine Erfahrung der letzten sechs Wochen mit euch teilen, obwohl ich zwei Mal die entsprechenden Anträge stellte.

Was wird jetzt passieren? Wir haben bereits die Schriftstücke die notwendig sind vorbereitet, um die Verfassung im Fourth Circuit Court of Appeals wiederherzustellen. Eine für uns günstige Entscheidung würde es ermöglichen Lavabit als amerikanische Firma wiederzubeleben.

Diese Erfahrung hat mir eine sehr wichtige Lektion gelehrt: Ohne Handeln des Kongress oder einem juristischen Präzedenzfall, empfehle ich sehr eindringlich seine privaten Daten keiner Firma anzuvertrauen, die enge Verbindungen zu den Vereinigten Staaten hat.

Aufrichtig handelnd,

Ladar Levison

Eigentümer und Betreiber, Lavabit LLC

Die Verfassung zu verteidigen ist teuer: Helft uns in dem ihr für den Lavabit juristischen Verteidigungsfonds spendet.

Die SP will das Bargeld in der Schweiz abschaffen

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 8. August 2013 , unter , , | Kommentare (24)



Laut einer Meldung der Schweizer Nationalbank (SNB), sind ein Viertel mehr 1000er-Noten im Umlauf als vor zwei Jahren. Der Grund laut SNB, die grösste Schweizer Banknote wird seit Beginn der Finanzkrise im Herbst 2008 "in erheblichem Umfang auch als Wertaufbewahrungsmittel" verwendet. Das Vertrauen ins Bankensystem sei verloren gegangen und viele Sparer oder Anleger erachten es wohl als angebracht, einen Teil der Ersparnisse in Franken-Bargeld aufzubewahren, sagte SNB-Sprecher Walter Meier. Offensichtlich hat meine Warnung und die vieler anderer den Menschen aufgezeigt, wie unsicher das Geld bei einer Bank ist. Der Raub der Guthaben in Zypern hat das eindrücklich bewiesen. Jetzt fordern linke Politiker in der Schweiz, die grosse Note sei aus dem Verkehr zu ziehen und sogar das Bargeld ganz abzuschaffen.


Ja genau, sie fordern keine Massnahmen zur Rückgewinnung des Vertrauens ins Bankensystem, sondern die Abschaffung des Bargelds an sich und den Zwang nur noch elektronisch zahlen zu können. Begründung, mit Bargeld wird der Zahlungsverkehr der verstärkten Kontrolle der Banken entzogen, oder korrekt gesagt, der gläserne Bürger wird dadurch verhindert. Damit outen sich die Sozis wiedereinmal als Vollstrecker des NWO-Programms und Big Brother is watching you. Sie behaupten natürlich wieder das übliche Märchen, es gehe um die Verhinderung von Schwarzgeld und Steuerhinterziehung. Wie wenn in der Schweiz das ein echtes Problem wäre. Durch die humanen Steuern gibt es gar keinen Grund das zu tun. Der wache Bürger will nur sein Erspartes vor Verlust schützen und ausserdem geht es niemand was an wie, wo und für was er sein Geld ausgibt.

Zinsen bekommt man ja auch keine, also warum den Banken sein Geld geben? Damit sie hohe Gebühren für die Kontoführung kassieren und gratis damit spekulieren können? Sicher nicht. Die Null-Zins-Politik der ganzen westlichen Zentralbanken ist sowieso der grösste Raubzug an den Sparern und den Braven die fürs Alter Vorsorge treffen und Rücklagen bilden. Von der ständigen Geldentwertung durch die Inflation von 10 Prozent jährlich gar nicht zu sprechen. Die Teuerung läge nur bei 2 Prozent, ist doch voll gelogen und eine bewusste Fälschung der Statistik. Hier nur ein Beispiel: Ein Einschreibebrief kostete in der Schweiz 5 Franken. Seit diesem Jahr 6 Franken, was eine Verteuerung von 20 Prozent bedeutet. Und so steigen die Preise generell überall, speziell dort wo der Staat seine Finger drin hat.

Gemäss neuester Statistik der Nationalbank sind rund 60 Milliarden Franken in Form von Banknoten im Umlauf mit Tendenz nach oben. Mehr als 60 Prozent des gesamten Wertes decken die 1000er-Noten ab. Der Bestand der grössten Note stieg besonders in den vergangenen Jahren noch einmal überdurchschnittlich stark an. Der Statistik zufolge waren im Mai 36,4 Millionen 1000er-Noten im Umlauf. Das sind 11 Prozent mehr als im Vorjahresmonat und sogar 26 Prozent mehr als im Mai 2011. Was sagt uns das? Die Bürger checken immer mehr was mit ihrem Geld passiert und wollen sich absichern. Ausserdem ist Barzahlung wieder beliebt, um Widerstand gegen den überbordenden Überwachungsstaat zu zeigen.

SP-Nationalrätin Margret Kiener Nellen äusserte sich schockiert über die Steigerung. Sie unterstellt ohne Beweise dafür vorzulegen, der gestiegene Bargeldumlauf und die verstärkte Nutzung der 1000er-Noten unterstütze illegale Praktiken, weil er den Transport von grossen Barsummen erleichtere. Deshalb wolle sie in der anstehenden Revision des Geldwäschereigesetzes die Forderung einbringen, die 1000-Franken-Note sei abzuschaffen. Auch für Parteikollegin Susanne Leutenegger Oberholzer haben die grossen Noten ausgedient. Im Zeitalter des elektronischen Geschäfts- und Zahlungsverkehrs seien sie überholt, sagt sie. Deshalb könne man die 1000er-Note schadlos abschaffen.

Die Sozis behaupten sogar, die 1000-er Note würde im täglichen Verkehr nicht als Zahlungsmittel mehr akzeptiert, da sie häufig gar nicht angenommen würden. Eine glatte Lüge, denn sie wird überall ausgezahlt und angenommen. Ich habe noch nie selber erlebt, dass eine Annahme verweigert wurde. Die SP kriminalisiert damit alle Bürger die ein legales Zahlungsmittel verwenden. Das sollten die Wähler bei der nächsten Wahl berücksichtigen und diese Typen welche die Interessen der Bankster und des Überwachungsstaates vertreten eine deutliche Abfuhr erteilen.

Die Mehrheit der Nationalräte ist von den Lobbyisten "beeinflusst" und es interessiert sie sowieso nicht was der Schweizer Bürger will und was für ihn gut ist. Am liebsten würden sie die Schweiz an Brüssel ausliefern und sich einer Fremdherrschaft durch die NATO und EU unterwerfen. Ja, so denken sie und sie tun alles im Hintergrund damit es passiert. Die automatische Übernahme aller EU-Gesetze steht auf dem Programm und sie werden dem sicher bald zustimmen. Damit geht die Souveränität der Schweiz verloren.

Dass die Volkszertreter sich selber damit arbeitslos machen checken sie offenbar gar nicht. Was ist die Aufgabe eines Parlaments, ausser Gesetze zu beschliessen? Wenn die EU-Gesetze automatisch übernommen werden haben die Nationalräte und Ständeräte nichts mehr zu tun und auch nichts mehr zu sagen. Für die Umsetzung von EU-Recht ins Schweizer Recht braucht es nur noch einige Beamte und keine Parlamentarier mehr mit ihren teuren Privilegien. Das trifft übrigens auf alle Parlamente der EU-Mitgliedsländer auch zu. Ein überflüssiger Kostenfaktor für Marionetten der viel Steuergeld verschlingt.

Was die Sozialisten in der Schweiz wollen, die Abschaffung des höchsten Notenwertes an Schweizer Banknote, entspricht einem internationalen Trend. Der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank, Vítor Constâncio, hat im Frühjahr angeregt, die 500-Euro-Note abzuschaffen, weil angeblich die Hauptnachfrage nach 500-Euro-Noten aus kriminellen Kreisen stammte. Wieder so eine unbewiesene Behauptung. Dabei geht es um was ganz anderes. In Griechenland, Italien und Spanien ist bereits das Limit für Bargeldzahlungen auf 500 bzw 1'000 Euro reduziert worden. Die selbstinszenierte Euro-Krise und die falschen Begründungen werden dazu benutzt, um generell Bargeldzahlungen einzuschränken.

Endziel ist es allen Bürgern ein Chip zu implantieren, der zur Identifizierung und für den elektronischen Zahlungsvorgang dient. Was als Komfort, Einfachheit und Sicherheit verkauft wird, dient in Wirklichkeit dazu um unliebsame Bürger die zu kritisch sind mundtot zu machen, in dem man einfach den Chip ausschaltet. Ohne Bargeld gibt es dann keine Alternative und kein Entrinnen des versklavenden diktatorischen Systems mehr. Das NWO-Programm läuft Schritt für Schritt ab und die meisten Politiker sind als Verräter die Helfershelfer dazu.

Der Terroralarm ist wieder ein Fake und Ablenkung

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 4. August 2013 , unter , | Kommentare (58)



Die US-Regierung hat Dutzende US-Botschaften in islamischen Ländern aus Angst vor Terrorangriffen vorübergehend geschlossen. Wie sind sie darauf gekommen? Angeblich hat die NSA mehr als die üblichen Kommunikation zwischen hochrangigen Mitgliedern der Al-Kaida abgefangen, die auf einen drohenden Angriff hinweisen. Auch Deutschland, Grossbritannien und Frankreich haben ihre Vertretungen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa vorübergehend nicht geöffnet. Interpol hat auch eine Sicherheitswarnung herausgegeben. Die internationale Polizeibehörde meint, wegen der zahlreichen Gefängnisausbrüche von Al-Kaida-Mitgliedern im Irak, in Libyen und Pakistan, sind diese zu Anschlägen bereit. Es gibt auch die Meinung, die Terrorgefahr erhöhe sich wegen dem Ende des Ramadan Mitte nächster Woche als Ruhepause. Für mich ist aber klar, diese Panik dient nur dem Zweck der Ablenkung vor der Kritik am NSA-Spähprogramm. Dazu vor den zahlreichen Skandalen die Obama ausgesetzt ist und auch als Wahlhelfer für Merkel.


Die selbe Al-Kaida die der Westen in Syrien mit Waffen beliefert und finanziell unterstützt, um Assad zu stürzen, ist jetzt plötzlich als grösste globale Sicherheitsgefahr aufgetaucht. Die Gefahr ist so gross, es hat das US-Aussenministerium dazu gebracht eine weltweite Reisewarnung für den gesamten Monat August auszusprechen. Hochrangige US-Offizielle haben speziell ihr Augenmerk auf den Jemen gelenkt, aber Washington befürchtet Anschläge auf der gesamten arabischen Halbinsel und Nordafrika. Diese Offiziellen zitieren ein gesteigertes "Geschnatter" zwischen Terroristen welches aufgefangen wurde als Grund für den Alarm.

"Neueste Informationen weisen daraufhin, dass Al-Kaida und angeschlossene Organisationen Terrorangriffe in der Region und ausserhalb planen und dass sie diese in der Zeit von jetzt ab bis Ende August durchführen werden," schrieb das US-Aussenministerium am Freitag in einer Verlautbarung.

Obwohl die Offiziellen die Drohungen als ernsthaft und eminent beschreiben, können sie nicht sagen was das Ziel ist, wann, wie und wo ein Angriff stattfinden wird. Man hat wohl keine Ahnung, aber davon viel. Für mich der Beweis, es handelt sich um reine Panikmache als Ablenkung oder um die Ankündigung eines selbstinszenierten Angriffs. Das Obama-Regime ertrinkt in Skandalen (Benghazigate, IRSgate, NSAgate) und sieht deshalb die Gefahr von Al-Kaida-Attacken plötzlich von allen Seiten um abzulenken. Ausserdem, irgendwie muss man ja das Auspionieren der US-Bevölkerung und der Alliierten in Europa rechtfertigen.

Interpol als höriges Werkzeug gab auch seine eigene Warnung heraus und begründet diese mit den Gefängnisausbrüchen in letzter Zeit. Ende Juli hatten Taliban-Kämpfer ein Gefängnis in Pakistan gestürmt. Im Irak waren zuvor 500 Häftlinge aus der Anstalt Abu Ghraib befreit worden, darunter viele hochrangige Mitglieder der Al-Kaida, die sich auch zu der Aktion bekannte. Am 27. Juli waren aus einem Gefängnis im libyschen Benghasi 1100 Häftlingen ausgebrochen. Wie ist das möglich, wo doch diese Länder von den USA "befreit" und "demokratisiert" wurden oder "Partner" sind? Die hat man doch bewusst alle gleichzeitig laufenlassen.

Cameron, Hollande und Merkel passt diese Alarmmeldung prima in den Kram. Auch sie wollen von eigenen Problemen mit dem Prism-Abhörskandal ablenken und sich als Garanten der Sicherheit profilieren. "Seht ihr aufgeregten Schützer der Privatsphäre, dass wir euch abhören und eure gesamte Kommunikation speichern, dient nur zur eurer Sicherheit", werden sie wohl sagen. Dabei zeigt diese Panikmache genau das Gegenteil auf. Wenn sie durch das Mitlesen der Kommunikation der hochrangigen Al-Kaida-Mitglieder wissen, die haben einen Angriff vor, warum verhaften sie nicht die Terroristen? Schliesslich muss doch durch die Analyse der Absender und Empfänger bekannt sein, wer und wo sie sind.

Klar ist, das gigantische NSA-Spionageprogramm weiss gar nichts über Terroranschläge und verhindert auch keine. Warum wurde der Anschlag in Boston nicht verhindert, wenn das Abhören so toll funktioniert und nur dafür existiert? Eben, darum geht's gar nicht, sondern nur um uns Bürger auszuspionieren. Wie wenn die Leute die einen Terroranschlag aushecken ihre Pläne über das Internet austauschen, im Wissen, die NSA hört mit. Ausserdem wissen wir schon lange, die Al-Kaida sind sie ja selber, deren Mitglieder sind Angestellte der CIA und des Mossad.

Wenn wirklich wie angekündigt ein Terroranschlag passiert, dann bedeutet es nur zwei Möglichkeiten. ENTWEDER handelt es sich wieder um eine Operation unter falscher Flagge, eine gefälschte Attacke durch die westlichen Geheimdienste. ODER es ist der Beweis, die hunderten Milliarden Dollar, welche die NSA, CIA, FBI, TSA, DHS und wie die ganzen Sicherheitsdienste heissen den US-Steuerzahler kosten, bringen absolut NICHTS!!!

Der sogenannte Krieg gegen den Terror ist eine Farce und eine Verarsche. Diese erneute Angstmacherei kann bei jedem mit Vernunft nur noch ein müdes Gähnen erzeugen. Die Chance vom Blitz getroffen zu werden ist viel viel höher als ein Opfer eines Terroranschlags zu werden. Ausserdem sind sie sowieso selbstinszeniert. Wieso die kriminelle Elite noch meint uns damit in Panik versetzen zu können ist ein Rätsel. Die müssen selber ganz schön in Panik sein, wenn sie zu diesem alten ausgelutschten Trick wieder greifen müssen.

Sollte ein Angriff auf eine US-Botschaft oder was immer für ein Ziel passieren, dann wissen wir wer wirklich dahintersteckt. Sie selber.

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Liste der US-Botschaften und Konsulate welche das US-Aussenministerium wegen der angeblichen Al-Kaida-Drohung schliessen will:

-US Embassy Abu Dhabi, United Arab Emirates
-US Embassy Algiers, Algeria
-US Embassy Amman, Jordan
-US Embassy Baghdad, Iraq
-US Embassy Cairo, Egypt
-US Consulate Dhahran, Saudi Arabia
-US Embassy Djibouti, Djibouti
-US Embassy Dhaka, Bangladesh
-US Embassy Doha, Qatar
-US Consulate Dubai, United Arab Emirates
-US Consulate Erbil, Iraq
-US Consulate Jeddah, Saudi Arabia
-US Embassy Kabul, Afghanistan
-US Embassy Khartoum, Sudan
-US Embassy Kuwait City, Kuwait
-US Embassy Manama, Bahrain
-US Embassy Muscat, Oman
-US Embassy Nouakchott, Mauritania
-US Embassy Riyadh, Saudi Arabia
-US Embassy Sanaa, Yemen
-US Embassy Tripoli, Libya

Microsoft sperrt ASR-Mailkonto

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 2. August 2013 , unter , , | Kommentare (60)



Man glaubt erst die Bösartigkeit des Systems wenn es gegen einen selber zuschlägt und man persönlich betroffen wird. Die menschliche Natur ist so. Offensichtlich ist meine Kritik an NSA-Chef Alexander und auch an US-Aussenminister Kerry, in dem ich aufgezeigt habe, der eine ist ein Lügner und der andere ein Kriegsverbrecher, irgendwo registriert worden. Das Imperium hat jetzt zurückgeschlagen und ohne Grund und Vorwarnung über Microsoft das ASR-Mailkonto gesperrt ... nach ACHT Jahren!!!


Ich ahnte, eines Tages wird es eine Racheaktion seitens der USA geben, denn mein jahreslanges Aufzeigen der Heuchelei, Doppelmoral und der Verbrechen Washingtons, angefangen mit 9/11, ist wohl nur wie ein winziger Mückenstich, aber auch der grösste Elefant ignoriert diesen nur eine Zeit lang. So ist es jetzt geschehen und eure Mails erreichen mich nicht mehr.

Das Microsoft sehr eng mit der NSA zusammenarbeitet hat der britische Guardian am 12. Juli veröffentlicht, in dem der Softwaregigant dem US-Geheimdienst den Zugriff auf die gesamte Kommunikation der Benutzer ermöglicht. Die Unterlagen die Edward Snowden der Zeitung aushändigte zeigen den Umfang der Kooperation und wie das geheime Prism-Programm genau funktioniert. Microsoft hat der NSA sogar geholfen das eigene Verschlüsselungssystem zu umgehen. So können alle Mails über Outlook.com und Hotmail durch die NSA-Computer gelesen und analysiert werden.

Aber die Firma hat dem FBI und der NSA via Prism noch mehr erlaubt, wie zum Beispiel den Zugang zu ihrem Cloud-Storage-Dienst SkyDrive, den jetzt mehr als 250 Millionen User benutzen. Oder seit Juli 2012, neuen Monate nach dem Microsoft Skype kaufte, hat die NSA die neue Möglichkeit bekommen, drei Mal so viele Videogespräche die über Skype geführt werden mit Prims zu speichern. Das gesamte Material welches Prism sammelt wird routinemässig mit dem FBI und der CIA gemeinsam geteilt und ein NSA-Dokument beschreibt dieses Programm als "Team Sport".

Warum bricht Microsoft und andere IT-Konzerne die Vertraulichkeits- vereinbarung mit ihren Kunden und liefern der NSA bereitwillig alle Benutzerdaten? Warum brechen diese IT-Dienstleister sogar die Verfassung der Vereinigten Staaten und die Datenschutzgesetze in Europa? Behaupten tun sie, die US-Behörden nötigen sie dazu. Das stimmt nur zur Hälfte. Tatsächlich geht es um Geldgier, denn die Geheimdienste und Polizeibehörden zahlen grosse Summen für den Zugang und für das Absaugen der Daten. Gratis erfolgt das nicht.

Wie der Guardian heute Freitag berichtet, hat die US-Regierung dem britischen Spionagedienst GCHQ in den letzten Jahren mindestens 100 Millionen Pfund gezahlt, um dadurch Zugriff auf und Kontrolle über das britische Überwachungsprogramm zu haben. Diese Zahlung zeigt wie eng die Beziehung zwischen dem GCHQ und seinem US-Partner ist. Washington saugt nicht nur die Daten der Privatfirmen ab, sondern nutzt die Technik der Geheimdienste der Alliierten auf der ganzen Welt.

Im Juni hat der Guardian aufgezeigt, die NSA behauptet, sie hat "direkten Zugang" durch Prism auf die Systeme der wichtigsten Internetfirmen, einschliesslich Microsoft, Apple, Google, Facebook und Yahoo. Aber nicht nur Zugang, sondern die NSA oder sonstige Dienste können den Firmen befehlen, die Nutzung für bestimmte Personen zu sperren. Jetzt sind wir Opfer dieser Blockade wohl geworden und Microsoft hat das ASR-Mailkonto auf Hotmail blockiert.

Die Konsequenzen aus dieser Zusammenarbeit zwischen IT-Firmen und dem Polizeiapparat geht aber über das Sperren von Konten und Diensten hinaus, wie folgendes Beispiel zeigt. Michele Catalano berichtet was einer Familie in den USA passiert ist, nach dem sie im Internet sich über Dampfkochtöpfe informierte und ihr Mann unabhängig davon nach einem Rucksack suchte. Hier in ihren Worten was danach passierte:

Es war ein Zusammenfluss von gigantischen Proportionen die sechs Agenten der "Joint Terrorism Task Force" dazu brachte an meiner Tür am Mittwoch zu klopfen. Wir hatten keine Ahnung, dass unser völlig harmloses "googeln" bestimmter Sachen einen perfekten Sturm für eine Terrorrazzia auslösen würde. Nur weil irgendwer irgendwo es beobachtet hat. Jemand dessen Job es ist 1 und 1 was Leute auf dem Internet tun zusammenzuzählen und in diesem Fall war es unsere "Suchverlauf" der den Alarm auslöste.

Ich hatte nach Dampfkochtöpfe gesucht und mein Mann nach Rucksäcke. Vielleicht zu anderen Zeiten wären diese beiden Sachen völlig harmlos, aber wir sind in 'diesen Zeiten' jetzt. In Zeiten wo ein Anschlag in Boston passierte.

Ich war gerade bei der Arbeit als folgendes stattfand: Ungefähr um 9:00 Uhr als mein Mann zufällig zu Hause war und im Wohnzimmer mit unseren beiden Hunden sass, hörte er wie einige Autos vor dem Haus anhielten. Er schaute aus dem Fenster und sah drei schwarze SUVs. Zwei auf der Strasse und einer der sich hinter unserm Auto in der Einfahrt gestellt hatte, wie um die Wegfahrt zu blockieren.

Sechs Männer in Zivil stiegen aus den Fahrzeugen und verteilten sich um unser Haus. Zwei gingen links und zwei rechts herum zum Hinterhof und zwei kamen zur Tür. Mein Mann war völlig Perplex. Er ging raus und die Männer begrüssten ihn in dem sie ihre Marken vorzeigten. Er sah sie trugen Pistolen im Halfter am Gürtel.

Sind sie Herr ... ? fragte einer während er auf Unterlagen schaute. Er bestätigte und sie fragten ob sie reinkommen dürfen. Er sagte ja. Sie fragten ob sie das Haus durchsuchen dürfen. Sie liefen herum, schauten sich das Bücherregal an, betrachteten alle Fotos und warfen einen Blick ins Schlafzimmer. Als sie ins Zimmer meines Sohnes eintreten wollten sagte mein Mann, er schliefe noch, also liessen sie es sein.

Während der Inspizierung stellten sie meinem Mann laufend Fragen. Wo er herkommt? Woher seine Eltern stammen? Sie fragten ihn über mich aus, wo ich wäre, wo ich arbeite, wo meine Eltern wohnen? Haben sie Bomben im Haus, fragten sie. Besitzen sie einen Dampfkochtopf? Mein Mann sagte Nein, aber wir hätten einen Reiskocher. Kann man daraus eine Bombe bauen? Mein Mann sagte Nein.

Sie durchsuchten den Hinterhof und unsere Garage. Sie gingen zurück ins Haus und stellten weiter Fragen. Haben sie jemals danach gesucht wie man eine Bombe aus einem Dampfkochtopf baut, fragten sie ihn. Er stellte die Gegenfrage, ob sie nicht selber nach Boston wissen wollten wie so eine Bombe funktioniert und es im Internet nachgeschaut hätten? Zwei bestätigten sie hätten es getan.

Zu diesem Zeitpunkt merkten sie, wir waren keine Terroristen. Sie stellten weiter Fragen über seine Arbeit, seine Reisen nach Südkorea und China. Der Ton war normale Konversation. Sie verlangten keinen Zugriff auf unseren Computer mit dem die Suche im Internet stattgefunden hatte. Ich nehme an, wir passten nicht ins Profil und es lief für sie Routine ab. Sie erwähnten, sie machen so etwas 100 Mal die Woche und bei 99 Fällen ergäbe sich nichts.

Sie verabschiedeten sich und verliessen unser Haus. Mein Mann rief mich an und erzählte was passiert war. Ich war völlig erschrocken und dachte darüber nach, was hab ich noch alles im Internet gesucht? Was hab ich an Suchbegriffen eingegeben, die einzeln für sich völlig harmlos sind, aber zusammengenommen einen unter Verdacht bringen könnten? So weit sind wir schon. Es gibt keine Privatsphäre mehr. Wo der Versuch etwas herauszufinden einen auf der Beobachtungsliste landen lässt. Wo man genau beobachten muss was man tut, weil jemand anders beobachtet was man tut.

Ich weiss jetzt, sollte ich einen Dampfkochtopf kaufen wollen, dann mach ich das sicher nicht online. Ich habe Angst, denn später fanden wir bei einer Nachfrage bei der lokalen Polizei heraus, es ist auch darum gegangen, was mein Mann bei seiner alten Arbeitsstelle im Internet gesucht hatte. Wir dachten, es ginge nur um was wir zu Hause gemacht hätten.


Ja, so weit ist es schon in Amerika gekommen. Durch die Speicherung und Überwachung des gesamten Internetverkehrs können die Sicherheitsbehörden das Suchverhalten eines jeden analysieren und wenn gewisse Schlüsselwörter vorkommen dann ist man des Terror verdächtig. Dann bekommt man Besuch von den "Men in Black" und wird verhört.

Wie sagte einst der berühmt berüchtigte Kardinal Richelieu (1585-1642), Berater von König Ludwig den XIII: „Man gebe mir sechs Zeilen, geschrieben von dem redlichsten Menschen, und ich werde darin etwas finden, um ihn aufhängen zu lassen.

Ich habe mehr als nur sechs Zeilen geschrieben, sondern über 3250 kritische Artikel, viele über die Verbrechen der US-Regierung. Mehr als genug Stoff um mich aufzuhängen.

2011 hat Facebook wegen meiner Vorberichte zu Bilderberg St. Moriz keine Links auf die ASR-Seite mehr erlaubt und diese zensiert. Nach meiner Berichterstattung wurde die ASR-Facebook-Seite komplett gelöscht. Jetzt hat Microsoft das ASR-Hotmail-Konto blockiert. Danke Bill Gates, selber einer der grössten Verbrecher an der Menschheit.

Wikileaks haben sie nicht direkt zensiert und abgeschaltet, sondern die Möglichkeit über Paypal oder Kreditkarte zu spenden gesperrt, alle Bankkonten aufgelöst und so den Geldhahn zugedreht. Es wird zuerst immer indirekt vorgegangen, um unliebsame Kritiker zum Schweigen zu bringen oder wenigstens einzuschüchtern.

Das Böse hat sein Gesicht gezeigt und seine Macht demonstriert. Vor vielen Jahren hab ich mal geschrieben: "Der Sinn der totalen Überwachung ist nicht Terroristen zu fangen, sondern der Sinn ist Zeugen zu identifizieren und zu eliminieren, welche die Verbrechen der Regierungen und ihrer Hintermänner aufdecken und verraten."

Wird mich diese Blockade daran hindern weiter die US-Regierung zu kritisieren oder jede andere Regierung? Sicher nicht. Jetzt werde ich erst Recht diese kriminellen Regime blossstellen. Die meisten Leute wollen ja nicht wahrhaben, wir im Westen leben in einer faschistischen Konzerndiktatur. Erst wenn die "Gestapo" ihnen die Tür eintritt und abführt werden sie aufwachen und fragen, wie konnte das passieren? Na, weil ihr nichts dagegen getan habt, deswegen!