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Frankreich - Barabhebung nur noch mit Vorankündigung

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 16. Juni 2012 , unter , , | Kommentare (27)



Folgende neuen Konditionen für Bargeldabhebungen hat ein Kunde bei der CAISSE D’ÉPARGNE in Annecy im Départements Haute-Savoie (Savoyen) in der Nähe von Genf entdeckt. Beträge über 2'000 Euro müssen mit einer Vorankündigung von 5 Tagen angemeldet werden. Als er an den Schalter ging und die Einschränkung der Abhebung von Bargeld sah, hat er den Aushang mit seiner Handy-Kamera fotografiert.



Was sind schon lächerlich 2'000 Euro? Wenn eine Bank eine Woche benötigt um diesen kleinen Betrag bereit zu stellen, dann muss es wohl sehr schlimm auch um französische Banken stehen. Offensichtlich sind nicht nur die spanischen Banken pleite und müssen mit 100 Milliarden Euro "gerettet" werden, die in Frankreich auch.

Dieses Hindernis um Bargeld zu beziehen, passt zu den bereits eingeführten Verbot von Bargeldzahlungen über 1'500 Euro in Griechenland, Italien und Spanien. Die selbstfabrizierte Krise wird genutzt, um solche neuen Einschränkungen den Bürgern widestandslos aufs Auge zu drücken. Das Ziel, alles nur noch als elektronischen Geldverkehr abzuwickeln, erlaubt dem System nicht nur alle Transaktionen zu kontrollieren, sondern jeden unliebsamen Bürger kann man dadurch "abschalten".

"Sorry, ihre Karte ist gesperrt!"

Wie ich bereits hier berichtet habe gibt es Notfallplanungen, den Bargeldbezug an den Bankautomaten in den Euroländern zu limitieren. Ausserdem Kapitalverkehrskontrollen an den Grenzen und im Zahlungsverkehr, so wie das Schengener Abkommen zu suspendieren und die Reisefreiheit einschränken.

Fazit: Rettet euer Geld, denn sonst steht ihr demnächst vor der Tür mit dem Schild "wegen zu geschlossen!". Nur Naivlinge meinen, das Guthaben auf dem Konto gehört einem. Irgendeine Ausrede von wegen "Krisenbewältigung" werden sie schon erfinden, um den Zugang zu verhindern.

South Park Episode "... und es ist weg!"



Hier kann man die ganze Episode angucken

Press TV darf nach Gerichtsurteil wieder senden

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , | Kommentare (6)



Anfang April berichtete ich, die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat der Betreiberfirma des Satelliten ASTRA mit Niederlassung in Unterföhring angewiesen, die Übertragung (Uplink) des Signals von Press TV mit sofortiger Wirkung einzustellen. Als Begründung gab die BLM an, der iranische Sender hätte keine Sendelizenz für Europa. Jetzt hat ein deutsches Gericht entschieden, dieses Verbot der BLM muss aufgehoben werden, jedebfalls vorläufig, nach dem Press TV eine Klage eingereicht hat.



Die BLM brief sich bei ihrer Entscheidung damals auf die fadenscheinige Ausrede, die britische Regulierungsbehörde Ofcom hätte dem Sender die Lizenz entzogen und somit muss der Uplink zum Astra- Satelliten von München aus gekappt werden. Die Ofcom behauptete nämlich, Press TV wäre kein britischer Sender, obwohl sie seit 2007 ein Studio in West-London mit 80 Mitarbeitern betreiben, sondern die redaktionelle Kontrolle wäre in Teheran.

Auf einmal fiel ihnen das nach 5 Jahren Sendebetrieb ein. Eine lächerlich Begründung, denn alle anderen 24-Stunden Nachrichten Sender wie CNN oder Al Jazeera haben ihre Redaktionen nicht in Europa, sondern in Atlanta USA oder Doha in Katar, und dürfen selbstverständlich nach Europa senden. Ganz klar ging es der britischen Regierung und den hörigen deutschen Behörden um ZENSUR, denn ein böswilliger Krieg gegen Iran läuft ja schon lange und auf allen Ebenen.

Laut Diplomatendepeschen die Wikileaks veröffentlichte, haben amerikanische und britische Offizielle bei einem Treffen in London 2010 besprochen, wie man den Sendebetrieb von Press TV einschränken oder ganz einstellen kann. Das wurde dann mit einem "Lizenzverstoss" von der Ofcom umgesetzt.

Der Iran darf nicht seine Sicht der Geschehnisse darstellen, sondern das Publikum in Europa soll nur durch die kontrollierten westlichen Medien der NATO-Verbrecher einseitig erfahren was passiert und in ihrer Meinung gegen den Iran manipuliert werden. Eine eindeutige Verletzung der Informationsfreiheit.

Artikel 5, Absatz 1 des Grundgesetz besagt nämlich:

"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."

Das Wort "jeder" bedeutet auch Iraner dürfen ihre Meinung verbreiten, nicht nur die westliche Arroganz. Die Rechtsabteilung des TV-Kanals hat mit entsprechende Dokumenten einen Eilantrag bei Gericht eingereicht. Diese Beweise stellen klar, Press TV darf nach deutschem Gesetz senden. Das Gericht in München hat die Argumente von Press TV akzeptiert und das Urteil verkündet, das Verbot der Bayerische Landeszentrale für neue Medien wäre illegal und muss vorläufig aufgehoben werden, bis zur endgültigen Gerichtsentscheidung.

Press TV selber hat die deutschen Behörden scharf kritisiert, für ihren Versuch die Stimme eines alternativen Senders zum Schweigen zu bringen. Dieses Verbot der BLM wäre nur politisch motiviert gewesen, auch wenn sie das bestreiten und nur eine fehlende Lizenz für Europa angeben. Frankreich hat den Uplink von Press TV zu einem anderen Satelliten zum Beispiel nicht gekappt, nur die deutschen Befehlsempfänger machten das.

Die Bundesregierung ist diejenige, die immer ganz lautstark Zensurmassnahmen und Einschränkung der Meinungsfreiheit in allen anderen Ländern kritisiert und anprangert, wie zum Beispiel China. Dabei beweist dieser Fall mit Press TV, deutsche Behörden machen es ja selber mit den ihnen "unliebsamen" Informationsquellen, welche "oh wie schlimm" den Untertanen eine andere Sicht der Dinge darstellen und die Lügen aufdecken könnten.

Die Meinungsfreiheit gilt nur solange du das sagst was Regierungen richtig finden.

Devisenplattform stellt Handel wegen Wahlen ein

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 15. Juni 2012 , unter , , | Kommentare (7)



Die Handelsplattform OANDA hat ihre Kunden informiert, am kommenden Sonntag den 17. Juni wird der Online-Devisenhandel vorübergehend eingestellt. Der Grund; wegen der Wahl in Griechenland könnte es zu sehr grossen Kursausschlägen der Währungen kommen. Abhängig vom Resultat der ersten Hochrechnungen am Sonntag, könnte der Kurs des Euros gegenüber anderen Währungen entweder stark fallen oder steigen. Deshalb wird der Devisenhandel zwischen 6:00 und 15:00 Uhr amerikanische Ostküstenzeit suspendiert.

Die kanadische Firme OANDA ist die einzige welche 24 Stunden 7 Tage die Woche einen Handel mit Devisen im Internet anbietet, also auch am Wochenende. Wegen der Unsicherheit in welche Richtung die Wahlen in Griechenland ausgehen werden, hat die Firmenleitung entschieden ihren Dienst während der Zeit wenn die ersten Ergebnisse publik werden anzuhalten. Denn, sollten die Kursfluktuationen zu gross sein, könnten Kunden durch Margin Calls ihre ganze Guthaben verlieren.

Deshalb warnt auch die Firma ihre Kunden und empfiehlt ihre Positionen rechtzeitig zu überprüfen und zu reduzieren, um das Risiko eines Verlustes einzuschränken. Die Volatilität in den Devisenkursen kann nach den Wahlen für mehre Tage noch anhalten, da die Regierungsbildung 3 Tage dauern kann.

Merkel verschiebt ihre Abreise zum G20-Gipfel nach Los Cabos in Mexiko auf später, um unmittelbar auf die Ergebnisse aus Athen am Sonntag reagieren zu können. Die Tagung findet am Montag und Dienstag statt. EU-Währungskommissar Olli Rehn hat sogar kurzfristig seine Teilnahme am G20-Gipfel in Mexiko ganz abgesagt. Es wird ja behauptet, wenn die Gegner des Spar- und Reformprogramms künftig in Athen das Sagen haben, dann droht dem Land der Bankrott und der Weltwirtschaft ein erneuter Schock. Die reine Panikmache.

Obwohl zwei Wochen vor einer Wahl in Griechenland keine Umfrageergebnisse mehr veröffentlicht werden dürfen, um die Wähler nicht zu beeinflussen, werden stille Befragungen durchgeführt. Einiges ist nach aussen gedrungen und demnach liefern sich die Syriza und die Nea Dimokratia ein Kopf an Kopf Rennen. Es könnte also sehr knapp werden.

Die Parteiführung der konservativen Nea Dimokratia unter Antonis Samaras spricht sich vehement für den Verbleib des Landes in der Eurozone aus. Samaras hat den Gläubigern des Landes versprochen, am Sparprogramm für Griechenland festzuhalten. Das Bündnis der Radikalen Linken (Syriza) unter Chef Alexis Tsipras verspricht ein Ende des unpopulären Sparkurses, mit möglichem Ausscheiden aus dem Euro.

Je nach dem wie die Märkte das Wahlergebnis beurteilen, kann der Kurs des Euros in die eine oder andere Richtung gehen. So oder so geht aber dem griechischen Staat kurz nach den Wahlen das Geld aus. Wer immer ans Ruder kommt muss sich ganz schnell was einfallen lassen, damit der Staat seine Dienste aufrechterhalten kann.

Mit Angstmacherei wird behauptet, bei einem Sieg der "Radikalen" droht die Staatspleite, dabei ist das Land sowieso faktisch bereits jetzt schon in diesem Zustand. Meiner Meinung nach müssen die Griechen am Sonntag entscheiden, ob sie ein Ende mit Schrecken oder ein Schrecken ohne Ende wollen.

Lieber raus aus dem Gefängnis des Euro, alle Schulden abschütteln und für zwei Jahre eine schmerzliche Durststrecke durchmachen, um selbständig einen Neubeginn zu ermöglichen, statt ewig ein Schulden- und Zinssklave der Troika zu sein, nur noch ein Protektorat nach Berlins Gnaden, ohne Souveränität, Mitbestimmung und Rechte.

Die kommende Woche wird sehr spannend werden und könnte das Schicksal nicht nur von Griechenland, sondern von ganz Europa bestimmen.

Rainer Brüderle wirft Trittin Bilderberg-Besuch vor

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 14. Juni 2012 , unter , | Kommentare (25)



Der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion Rainer Brüderle hat heute in seiner Rede vor dem Bundestag die Grünen kritisiert, sie würden für die Hochfinanz arbeiten. Speziell erwähnte er den Besuch von Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin an der Bilderberg-Konferenz, denn es wäre ein Treffen der Hochfinanz.



Es ist interessant, dass damit vor dem deutschen Parlament der Name "Bilderberg" laut ausgesprochen wurde und somit alle Parlamentarier wissen, es gibt diese geheime Gruppe und Trittin war dort. Bis vor kurzem wurde diese Tatsache geleugnet und die Medien berichten praktisch nicht darüber.

Heuchlerisch ist diese Kritik von Brüderle schon, denn Merkel und auch Westerwelle waren beide in der Vergangenheit bei Bilderberg, so wie viele andere deutsche Politiker. Helmut Schmidt 1973 und Helmut Kohl 1980. Damals wurde ihre Teilnahme geheim gehalten und war kein Thema.

Brüderle fängt mit einer scharfen Kritik von Joschka Fischer an:

"Ich fand es unsäglich, was der frühere Aussenminister der Grünen letzte Woche zur Schuldenkrise erklärt hat. Er ruft 'es brennt, es brennt.' Das ist an Schäbigkeit und Selbstgefälligkeit nicht zu überbieten. Joschka Fischer hat die währungspolitischen Brandsätze selbst gelegt. Der 5 Millionen Arbeitslose Joschka Fischer. der Nullwachstum Joschka Fischer, der Stabilitätsvertragsbrecher Joschka Fischer erzählt uns grosszügig, wie die Welt funktioniert. Er hat die damalige Aufnahme von Griechenland in die Euro-Zone zu verantworten, obwohl Griechenland die Voraussetzungen nicht erfüllt hatte. Wir löschen jetzt das Feuer, das die Wachstumsfeinde von den Grünen gelegt haben.

Das schlimme ist, die Kassandra aus dem Grunewald gibt bei den Grünen immer noch die Richtlinien vor. Er fordert schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme. Herr Trittin widerspricht nicht. Herr Trittin kuscht. Dafür war der Kollege Trittin jetzt bei einem Treffen der Hochfinanz. Ihren Parteifreunden haben Sie das verschwiegen. Sie haben offenbar Angst vor der Kritik aus dem eigenen Verein. Nach dem Motto, links unten anfangen, rechts oben ankommen, dass ist Herr Trittin.

Es ist offenbar ein langer Weg vom kommunistischen Bund Westdeutschland zur Bilderberg-Konferenz der Hochfinanz.


Zwischenruf von Renate Künast: Sie sind doch nur neidisch, dass Sie nicht eingeladen waren!

Ihre neuen Freunde von der Hochfinanz haben ihnen gleich was ins Ohr geflüstert. Herr Trittin fordert jetzt die Bankenunion für Europa. Die Einlagensicherung soll nach seinem Willen europäisiert werden. Herr Trittin will, dass die deutsche Oma mit ihrem Sparbuch für ausländische Investmentbanker haftet. Das ist ihre Politik. Das ist die grüne Politik der sozialen Kälte, nicht mehr aber auch nicht weniger.
"

Hier die Aufzeichnung seiner Rede:



Die Aussagen von Brüderle haben es in sich, von wegen "rechts oben ankommen" und "ins Ohr geflüstert". Bin ja gespannt wie lange er sich halten kann. Denn die Bilderberger mit der Hochfinanz und Faschismus in Verbindung zu bringen machen nur "Verschwörungsspinner". Er unterstellt damit, sie hätten Einfluss auf die deutsche Politik und Kissinger, Rockefeller und Konsorten hätten als Schattenmacht Trittin in Washington Befehle gegeben. So eine Aussage ist ganz klar "antisemitsch" und muss aufs schärfst verurteilt werden. Ich fordere Henryk M. Broder auf, sofort einen vernichtenden Artikel darüber zu verfassen.

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Der Beweis, Trittin bei Bilderberg
Bilderberger sehen ihr EU-Projekt durch Merkel gefährdet

Twitter-Kampagne gegen den ESM - #StoppESM

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 13. Juni 2012 , unter , , | Kommentare (17)



Zur Zeit wird versucht, den europäischen Demokratien ein außerhalb ihres eigenen und selbst des Rechts des Staatenbundes "Europäische Union" stehendes völkerrechtliches Vertragswerk zur Installation eines "Europäischen Stabilisierungsmechanismus" überzustülpen. Dieser Mechanismus, der allein der staatlichen Garantie von Geldforderungen des weltweiten Banken-Kartells an verschuldete Staaten und der Alimentierung der internationalen Geldmärkte durch die betroffenen Staatsbürger dient, würde im Falle der Umsetzung des bereits von 17 Regierungen unterschriebenen Vertrages Demokratie, Gewaltenteilung und Souveränität in den Unterzeichnerstaaten außer Kraft setzen.



Am 1. Juli tritt der ESM in Kraft. Dagegen lässt sich twittern.

Operatives Ziel: Den Hashtag (#StoppESM) und damit das Thema (mindestens) in die Charts der deutschen Twitter Trends zu hieven.

Inhaltliches Ziel: Das Thema weiter in die Öffentlichkeit zu tragen und die Menschen zu informieren, in der Republik und in den anderen europäischen Demokratien

Vorgehensweise für Twitterer: Maximalen Informationsgehalt zum Thema in Tweets verbreiten, entsprechende Artikel und Berichte verlinken und dabei stets den Hashtag #StoppESM zu verwenden. Diesbezüglich gilt: schreibt nach Möglichkeit auch französische, englische, italienische, spanische, griechische Tweets und verbreitet die Kampagne international.

Vorgehensweise für andere mediale Multiplikatoren: Die Twitter-Kampagne zu unterstützen, z.B. selbst Artikel zu schreiben (oder diesen zu übernehmen), in Foren, Chats und Sozialen Netzwerken darauf aufmerksam zu machen, neue Leute zu motivieren und damit zu aktivieren, Grafiken, Sticker, Flyer, oder sogar T-Shirts zu entwerfen, und, und, und. Auch hier gilt: nach Möglichkeit Inhalte in verschiedenen Sprachen erstellen.

Argumente gegen den ESM: Die Machtfülle dieser internationalen Organisation, die dem von Finanzminister Wolfgang Schäuble bereits kurz nach Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages im Frühjahr 2010 geforderten "Europäischen Währungsfonds" nach Vorbild des IWF gleichkommt, verstößt gegen das Grundgesetz und das EU-Recht. Beispiele:

- das Übermaß an Bankenrettung verstößt gegen Artikel 14 und Artikel 3 Grundgesetz.

- einmal an den ESM überwiesenes Geld ist unantastbar und kann nicht wieder eingefordert werden. Alle Funktionäre des ESM sind unantastbar bzw. rechtlich immun. Der ESM kann eigene Steuern erheben. All dies verstößt gegen gleich mehrere elementare Verfassungsgrundlagen und würde die Gewaltenteilung (auch) in Deutschland außer Kraft setzen.

- der Gouverneursrat des ESM kann alle Kompetenzen auf das ESM-Direktorium übertragen. In dieses wiederum können alle Personen entsendet werden, auch Banker. Dies entspricht den von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bereits vorgeschlagenen “Finanzräten” von “Experten” über die europäischen Demokratien. Selbst unter Zustimmung des Bundestages wäre dies ein eklatanter Bruch der demokratischen Legitimationskette und verstößt gegen Artikel 1 und 20 unserer Verfassung.

- laut Vertrag “leiht” sich der ESM einzelne EU-Organe für bestimmte Tätigkeiten aus. Das verstößt gegen Artikel 20 AEU-Vertrag (“Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union”), da der Euro im alleinigen Zuständigkeitsbereich der EU liegt.

- der ESM verstößt gegen Artikel 329 AEU-Vertrag, da das EU-Parlament am gesamten Installationsprozess nicht beteiligt wurde und auch nicht wird.

Zudem würde der ESM durch sein "Staateninsolvenzverfahren" einen historischen Präzedenzfall erzeugen, der verschuldete Staaten vollständig seinen Finanzgläubigern ausliefert.

Grundrechte und Völkerrechte sind immer zuerst die Grundrechte der Schwächeren, ergo der Finanzschwachen, auch der finanzschwachen Staaten. Gehen wir also, im gemeinsamen Interesse, die erste grundrechtspopulistische Medienkampagne der jüngeren Informationsgesellschaft an, der noch viele weitere folgen werden.

EU will Kapital- und Grenzkontrollen im Notfall einführen

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , , | Kommentare (17)



Die Angst vor einem Kollaps ihres Konstruktes ist so gross, das Politbüro der EUDSSR "diskutiert" die Einführung von Kontrollen des Kapital- verkehrs und des Grenzübertritt, um die Kapitalflucht zu verhindern. Es werden auch Einschränkungen der Barabhebung an Bankschaltern und Bankautomaten für den Notfall von den EU-Kommissaren besprochen.



"Es gibt tatsächlich Diskussionen und wir werden gefragt, was man laut den EU-Verträgen vorsehen kann," sagte Olivier Bailly, ein Sprecher der Kommission, nach dem Gerüchte darüber in den Medien die Runde machten.

Bailly weigerte sich die genauen Details der Gespräche preiszugeben, aber er hat zugestanden, diese Ideen werden unter "Notfallszenarien" diskutiert. Er sagte, die Kommission "liefert Informationen über die EU-Gesetze, was die Verträge betrifft," was bedeutet, "Einschränkungen des Geldverkehrs sind möglich" wegen der Aufrechterhaltung von "öffentlicher Ordnung und Sicherheit".

Aber Bailly betonte, die Kommission plane jetzt nichts wegen der Möglichkeit, Griechenland wird den Euro verlassen, abhängig vom Wahlausgang am kommenden Sonntag.

Nein natürlich nicht, sie haben nur die volle Panik!

Tatsächlich besteht die Möglichkeit, die Griechen könnten den Parteien ihre Stimme geben, welche die harten Austeritätsmassnahmen ablehnen und so das Land näher an einen Ausstieg aus der Gemeinschafts- währung bringen. Athen ist völlig pleite und eine neue Regierung muss sich radikal was einfallen lassen.

Der finanzielle Notstand kann ganz Griechenland lahmlegen. Es ist mit Stromausfällen in den nächsten Wochen zu rechnen, weil Rechnungen in Höhe von über 500 Millionen Euro der ausländischen Gaslieferanten nicht beglichen werden können. Ein Grossteil des Stroms wird mit Gaskraftwerken produziert, die bei einem Lieferstopp dann stillstehen.

Aber es ist nicht nur Griechenland, die Situation in allen Südländern ist alarmierend. Die Finanzmärkte stellen sich auf den schlimmsten Fall ein. Der Hilferuf Spaniens zur Rettung der Banken und die schnelle Zusicherung von 100 Milliarden beweist wie ernst die Lage ist.

Trotz der neuen Hilfe, die 10-jährigen Staatsanleihen Spaniens und Italiens sind am Montag auf 6,59 und 6,01 Prozent jeweils gestiegen. Das kommt der Marke von 7 Prozent immer näher, welche die Länder nicht mehr verkraften können und Griechenland, Irland und Portugal bereits unter den Rettungsschirm zwangen.

Die österreichische Finanzministerin Maria Fekter hat im TV am Dienstag die Situation Italiens reell dargestellt. "Es kann sein, dass es bei Italien im Hinblick auf die hohen Zinsen, die es heute schon am Markt bezahlt, zu Hilfsunterstützungen kommen wird." Dies vor dem Hintergrund, dass Italien am 13. und 14. Juni Käufer für Staatsanleihen von insgesamt 9,5 Milliarden Euro finden muss. "Italien ist so gross, dass das vom Rettungsschirm wahrscheinlich nicht getragen werden kann," fügte sie hinzu.

Ja "leiwand" kann ich dazu nur sagen, Italien wird wahrscheinlich der nächste Pleitekandidat sein und Zypern ist es bereits schon. Der Inselstaat hat ausgerechnet Russland um einen Notkredit von 5 Milliarden Euro gebeten, da die zypriotischen Banken in den Strudel der Pleite von Griechenland geraten sind und niemand anderes mehr Geld gibt.

Quellen aus Brüssel haben Reuters mitgeteilt, die Euro-Arbeitsgruppe, welche aus Wirtschafts- und Finanzminister der Euro-Länder besteht, plus Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn, Präsident der Europäischen Zentralbank Mario Draghi und den Vorsitzenden Jean-Claude Juncker, haben die Aufhebung des Schengen-Abkommens besprochen.

Es gibt Pläne für den Fall, Griechenland verlässt den Euro und ein Dominoeffekt tritt ein, die Gemeinschaftswährung kollabiert. Dann wird es zu Einschränkungen für Barabhebungen und für den Transfer von Kapital geben, wie Reuters erfahren hat. Grenzkontrollen werden wieder eingeführt und Personen auf Bargeld durchsucht.

Interessant ist, die EU will die Geldflucht aus den Euro-Ländern stoppen und die Schweiz umgekehrt den Geldzufluss ins Land. So hat der Präsident der Schweizerischen Nationalbank (SNB), Thomas Jordan, Anfang Juni wegen einem Euro-Notszenario bereits angekündigt, die Kapitalflucht in die Schweiz dann einschränken zu wollen.

Aber nicht nur der Geldzufluss in die Schweiz soll mit Radikalmass- nahmen eingedämmt werden, laut meinen Quellen aus dem Schweizer Militär, üben die Truppen schon länger Grenz- und Raumsicherungs- operationen, um eine Flut an Flüchtlingen aus den benachbarten EU-Ländern aufzuhalten. In den Szenarien für den Zusammenbruch wird mit Millionen gerechnet die in die Schweiz wollen.

Dazu passt diese Meldung vom Dienstag:

Verteidigungsminister Ueli Maurer sucht ein grosses militärisches Gelände mit Baracken oder Containern, um Asylbewerber unterbringen zu können. Als Grund wird eine schnelle Rückschaffung von abgelehnten Asylsuchenden angegeben. Das muss er natürlich erzählen, es geht um Asylanten. Nur, warum jetzt auf einmal Baracken auf Militärgelände? Hört sich mehr nach einem Gefangenenlager mit viel Kapazität an.

Was niemand für möglich gehalten hat, aber bald passieren wird, kommt mir wie ein schlechtes Déjà-vu vor. Der sogenannte freie Westen muss sich genau so verhalten wie damals die kommunistischen Staaten mit ihrem "Eisernen Vorhang", Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Verhinderung der Flucht und kein Geldtransfer ins Ausland. Was für eine Ironie. Dazu die Limitierung des Bezugs von Bargeld.

Ja das Geld auf dem Konto gehört nicht euch!

Und wenn es dann möglicherweise zu Aufständen und Randale kommt (selbstverständlich nicht in Deutschland), weil die Menschen endlich aufwachen, merken wie sie belogen und betrogen wurden und in was für einem Gefängnis sie sitzen, dann wird das Kriegsrecht mit Schiessbefehl ausgerufen. Ist alles laut Lissabon-Vertrag erlaubt, gegen dessen Ratifizierung und Einführung "ihr" trotz "unserer" Warnungen nichts getan habt.

Willkommen in der EUDSSR!

Wenn sogar der "Pfarrer" Joachim Gauck als Bundespräsident die illegalen Kriege der Bundeswehr im Ausland verteidigt und dazu sagt, Gewalt kann „not­wendig und sinn­voll sein, um ihrer­seits Gewalt zu über­winden oder zu unterbinden“, dann steht ja einer "humanitären" Intervention in Syrien nichts mehr im Wege und ein "präventiver" Angriff auf den Iran auch nicht. Die abartige Politik "Krieg ist Frieden" kennen wir ja schon lange. "Du sollst nicht töten" ist relativ und gilt ja nur für andere, sicher nicht für Länder die sich christlich nennen. Das wussten und praktizierten schon die Kreuzritter.

Aber guckt weiter Fussball und danach Olympiade. Alles wird gut.

Verwandter Artikel:
Der Aufprall steht kurz bevor

Italienische Bank setzt Zahlungen für einen Monat aus

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 11. Juni 2012 , unter , | Kommentare (16)



Als Fortsetzung meines Artikels "Wann müssen Italiens Banken gerettet werden?" hier die Meldung, die "Banca Network Investimenti" hat ihre Zahlungen seit 1. Juni eingestellt. Die Kunden der Bank melden, sie bekommen kein Geld aus dem Automaten und können keine Zahlungen durchführen. Auf der Webseite der Bank erschien am 31. Mai folgende Nachricht an ihre Kunden:



Aussetzung der Zahlungen

Mitteilung vom 31. Mai 2012

Am 31. Mai 2012 hat die Sonderkommission der Banca Network Investimenti SpA in ausserordentlichen Verwaltung (MI), mit Zustimmung des Aufsichtsrats, des Ausschusses und mit Zustimmung der Bank von Italien, beschlossen, die Zahlung von Verbindlichkeiten jeglicher Art auszusetzen, gem. 74 von Leg. 1. September 1993. 385 (TUB), für den Zeitraum von einem Monat. Die Aussetzung enthält keine Finanzinstrumente von Kunden.

Die Massnahme ist notwendig, um die schwierige Situation der Bank zu begegnen.

Organe der Banca Network Investimenti SpA, ein Mitglied der Interbank Einlagensicherungsfonds, entwickeln einen Plan zur Lösung der Krise, um die Rechte der Kunden zu schützen und sieht das Eingreifen der Consultinvest SIM und der gruppo Cassa di Risparmio di Ravenna vor.



Die Webseite Lettera 43 zitiert einen aufgebrachten Kunden der Bank am 4. Juni mit den Worten:

"Für alle spricht Massimo, ein Polizist aus Mailand, mit Frau und zwei Töchter in Messina:

Niemand hat mir was gesagt und heute (4. Juni), als ich den Mechaniker zahlen wollte, funktionierte der Bankautomat nicht. Mein Guthaben ist weg. 'MI HAT DAS GELD ENTFERNT'. In der Brieftasche habe ich nur noch 20 Euros in Bar und auf meinem Konto wo mein Lohn eingezahlt wird, wie soll ich damit auskommen?"

Die Konsumentenschutzorganisation Adiconsum meldet auf ihrer Webseite am 7. Juni:

BNI Kunden können keine Abhebungen, Überweisungen, Zahlungen an Versorgungsunternehmen, Hypothekenzahlungen und Steuern durchführen.

Peter Giordano von Adiconsum sagt: "Die Einstellung welche die Banca de Italia (Zentralbank) eingenommen hat ist ernst, wenn sie ohne Rücksicht auf Kunden handelt, speziell bei Familien mit einem Verdiener und Rentner."

Adicomsum hat die Banca de Italia um ein Treffen gebeten und um die Aufhebung der Einfrierung der Konten.


Wegen zu geschlossen

Was sagt uns das? Auch wenn es angeblich einen Sicherungsfonds gibt, der die Guthaben der Kunden sichern soll, kommt man für einige Zeit nicht an sein Geld. Es kann Monate dauern, bis ein Insolvenzverwalter das Guthaben freigibt. Was macht man in der Zwischenzeit? Deshalb ist es ratsam immer eine Bargeldreserve zu Hause zu haben. So schwach wie Banken allgemein sind und jede vor einer Pleite stehen kann, sollte man sich wappnen. Nur was man in der Hand hat gehört einem wirklich und alles was man einer Institution anvertraut kann morgen weg sein.

Wann müssen Italiens Banken gerettet werden?

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 10. Juni 2012 , unter , , | Kommentare (23)



Was ich und andere schon lange vorhergesagt haben ist eingetreten. Die spanische Regierung hat zugeben müssen, die Banken des Landes sind pleite und müssen gerettet werden. Am Samstagabend, als ganz Europa mit Fussball abgelenkt war, hat die spanische Regierung um finanzielle Hilfe gebeten und die Eurogruppe stellt nun dem Land bis zu 100 Milliarden Euro zur Verfügung. Zur Erinnerung, am 28. Mai, also vor nur 12 Tagen, sagte der spanischer Ministerpräsident, Mariano Rajoy: "No va a haber ningún rescate de la banca española." Oder auf Deutsch: "Es wird keine Rettung der spanischen Banken geben." Siehe Video unten:



Woran erkennt man wenn Politiker lügen, egal wer oder wo sie sind? Wir kennen die Antwort, wenn sie den Mund aufmachen!

Spanien ist jetzt Griechenland, nur viel viel grösser. Wow, was für eine Überraschung! Nach dem es die "kleinen" Länder der Euro-Zone erwischt hat, Griechenland, Irland und Portugal, ist jetzt ein grosses Land dran. Was uns zur Frage bringt, wann müssen Italiens Banken gerettet werden? Dann ist sowieso Game-Over!

Warum? Weil im EFSF Rettungsfonds gar nicht so viel Geld vorhanden ist. Für Spanien schon nicht und für Italien erst recht nicht. Ein Grund dafür, der Bundestag hat die deutsche Beteiligung am EFSF noch nicht zugestimmt und ratifiziert. Ein weiterer Grund, wie sollen die Pleiteländer ihren Anteil einzahlen, wenn sie zahlungsunfähig sind? Der Rettungs- fonds wird von ihnen selber gefüllt.

Wenn der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM) ab Juli den EFSF ersetzt, dann ist die aktuelle Rettung sowieso ein Schuss ins Knie für Spanien. Denn was viele nicht wissen, der ESM hat Vorrang vor allen anderen Schuldnern. Damit wird es für Spanien noch schwieriger werden private Investoren auf dem Kapitalmarkt zu finden, welche Staats- anleihen kaufen.

Dann ist es ja so, die 100 Milliarden werden nicht den spanischen Banken geschenkt, sondern die Summe ist "nur" ein Kredit, der zurückgezahlt werden muss, "angeblich", und für den der spanische Staat haftet. Ich lach mich schief. Das heisst, der Schuldenberg Spaniens steigt um diese Summe noch höher, was die Kreditwürdigkeit des Landes noch mehr schmälert.

Die Schuldenkrise mit noch mehr Schulden lösen zu wollen ist völliger Irrsinn. Ist genau so wie wenn man einem Alkoholiker heilen will, in dem man ihm noch mehr Alkohol gibt. Die Politiker welche das Schiff genannt "Eurotanic" steuern sind völlig verrückt, unfähig und gemeingefährlich und müssten sofort ihres Amtes enthoben werden. Einerseits verkünden sie dauernd, das Schiff ist unsinkbar, tun aber alles damit es noch mehr absäuft.

In den ARD-Tagesthemen antwortete Schäuble gestern Abend auf die Frage, ob es bei einem einmaligen Hilfeersuchen Madrids bleiben werde: "Davon gehe ich aus, denn insgesamt ist Spanien auf einem guten Weg." Der Typ lügt auch wie gedruckt, denn er weiss ganz genau, Spanien ist nicht auf einem guten Weg und wird weitere Rettungsaktionen benötigen, denn kein einziges Problem ist damit gelöst.

Sind denn die maroden Hypotheken und die gigantische Halde an leeren Wohnungen und Häuser damit verschwunden? Ist damit die Arbeitslosigkeit von reellen 40 Prozent nicht mehr vorhanden? Sind damit die Provinzen, Städte und Gemeinden damit nicht mehr zahlungsunfähig? Wird damit die spanische Wirtschaft angekurbelt? Nimmt dadurch der spanische Staat mehr Steuern ein? Auf alle Fragen lautet die Antwort NEIN!

Wieso müssen wieder die Banken gerettet werden? Wieso müssen die Steuerzahler Europas wieder die Rechnung tragen? Verdammt noch mal, lasst sie doch Bankrott gehen, damit endlich die Schulden verschwinden und die welche das Chaos angerichtet haben den Preis für ihre Gier zahlen, das Management, die Aktionäre, die Investoren und die Spekulanten. Wieso müssen diejenigen die nichts damit zu tun haben, wieder die Verluste tragen?

Was hier abläuft beweist eindeutig, wer wirklich die Macht in den sogenannten westlichen Demokratien hat. Nicht der Souverän, nicht der Wähler und das Volk, sondern die Finanzelite. Es sind die 1% die alles bestimmen und die 99% sollen das Maul halten und zahlen. Die repräsentative Demokratie ist eine Farce, es werden nur die Interessen der Konzerne und Banken von den Politikern vertreten und durchgesetzt und die Drecksäcke lügen uns dauernd an.

Die Rettung der spanischen Banken ohne einer Auflage, das kommt ja noch an Irrsinn dazu, ist ein deutliches Signal an die Banken in Italien. Sie haben das grüne Licht bekommen, ebenfalls ihre Misswirtschaft auf die Steuerzahler abzuladen und auf eine "Rettung" zu spekulieren. Sie fahren jetzt die Karre erst recht in den Dreck und machen mit Credit Default Swaps und Put-Optionen noch Profit, mit dem sicheren Wissen, sie werden dann sowieso kurz vor der Pleite aus dem Schlamassel rausgeholt.

Auf diesen erneuten Präzedenzfall mit Spanien werden sich alle anderen berufen und fragen, "warum die und wir nicht?" Nur den Stiefel als Brocken kann keiner mehr verdauen. Vor wenigen Wochen wollte niemand zugeben, Spanien ist das nächste Griechenland, genau so wie sie es jetzt mit Italien leugnen und meinen, der Flächenbrand ist eingedämmt. Die Flammen welche die Euro-Zone verbrennen greifen erst jetzt richtig um sich.

Wie sich der Brand ausweitet zeigt diese Meldung; Moody's hat vergangene Woche 7 deutsche Banken herabgestuft. Diese sind die Commerzbank, DekaBank, DZ Bank, Landesbank Baden-Wuerttemberg, Norddeutsche Landesbank und die Landesbank Hessen-Thueringen. Deutschlands Banken stehen überhaupt nicht gut da.

26 italienische Banken bekamen bereits im Mai erheblich schlechtere Noten von Moody's, einschliesslich UniCredit und Intesa Sanpaolo. Die Zeitung Corriere della Sera sagt zur Rettung der spanischen Banken: "Italien ist jetzt das einzige Land in Schwierigkeiten, welches noch nicht nach einer Rettung gefragt hat."

Italien steckt tief in der Rezession. Im ersten Quartal 2012 schrumpfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal, wie die italienische Statistikbehörde Istat mitteilte. Es ist bereits das dritte Quartal mit einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung. Der Euro macht die italienischen Produkte und Dienstleistungen viel zu teuer und dadurch nicht mehr wettbewerbsfähig. Wie bei allen Südländern, ist die Gemeinschaftswährung ein Gefängnis, welches die eigene Finanzpolitik und Manövrierfähigkeit erheblich einschränkt.

Ein Anzeichen für die völlige Absurdität und Unhaltbarkeit des Euros ist der Target2 Saldo der deutschen Bundesbank, der sich auf sagenhafte 698,567 Milliarden Euro (Stand: 31. Mai 2012) erhöht hat. So viel schulden die Mitgliedsländer der Eurozone Deutschland, aber ohne einer Spur von Sicherheiten. Wenn die Pleiteländer die Hand heben, dann löst sich dieses Guthaben in Luft auf.

Die Buba ist damit ein eigenkapitalloses Monster!

Die deutsche Exportwirtschaft basiert auf eigene Finanzierung, auf Schulden welche die Importländer niemals zurückzahlen können. Wenn die deutschen Autos mit Cash bezahlt werden müssten, gebe es innerhalb von 12 Monaten keine Autoindustrie mehr, weil keiner sie dann kaufen kann. Alles funktioniert nur auf Pump und einer Kreditblase die bald platzt.

Dazu passt die Warnmeldung der Ratingagentur Moody's vom Freitag. Ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro, wird zu einer Herab- stufung aller verbleibenden trippel-A Länder führen, einschliesslich Deutschland. Wie lange kann die Bunkermentalität und Realitäts- leugnung noch aufrecht erhalten werden? Denn die Granateneinschläge kommen immer näher und dann wird sogar Berlin eine Rettungsaktion benötigen.

Mariano Rajoy hat vor 12 Tagen die Spanier angelogen:



UPDATE: Am Sonntag sind in Spanien zahlreiche Menschen auf die Strasse gegangen, um gegen die Bankenrettung zu protestieren. In Madrid versammelten sich Demonstranten und klopften lautstark auf Kochtöpfe und Pfannen als Protest gegen die Entscheidung der Regierung, Hilfe von der EU für die Banken zu bitten. Sie skandierten Sprechchöre in denen sie zum Ausdruck brachten, der notleidende Bevölkerung muss geholfen werden und nicht die Finanzinstitute.

Wie man einen Garten Eden erschafft

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 8. Juni 2012 , unter | Kommentare (27)



Statt die Fussballspiele der Europameisterschaft zu gucken, die sowieso nur eine Marketingshow der Sportartikelhersteller sind, schaut euch lieber folgenden Film übers Wochenende an, wie man einen Garten Eden errichten und erstaunliche Ernten erzielen kann. Setzt die Ideen in der Praxis um, als Beginn für eure Emanzipation vom perversen System. Das Endspiel der Euro steht ja ohnehin schon fest. Es lautet: Nike gegen Adidas. Die Nationalmannschaften spiele dabei keine Rolle, sind nur emotionale Ablenkung für die Massen.

Selber Lebensmittel zu produzieren ist das gefährlichste was man tun kann, denn es besteht die Gefahr die eigene Freiheit zu erlangen!



BACK TO EDEN ist ein Film über die Geschichte eines Mannes, der mit Gottvertauen gelernt hat durch simple Methoden einen wunderbar blühenden und produktiven Garten zu gestalten und zu bewirtschaften. Das organische System auf Nachhaltigkeit basierend, ist das Resultat aus Paul Gautschis 55 Jahre an erstaunlichen Beobachtungen und Erfahrungen mit der Natur, welche das Interesse von Besuchern aus der ganzen Welt geweckt haben. Bisher wurde aber Pauls Methode noch nie so dokumentiert und zur Nachahmung aufbereite wie mit diesem Film.

Paul hat auf einem völlig ausgetrockneten lehmigen Boden einen fruchtbaren Garten geschaffen, der keine Bewässerung, Unkraut- vernichtungsmittel und zusätzliche Dünger benötigt. Hauptbestandteil seiner Methode ist die Verwendung von Mulch zur Abdeckung und zum Schutz der Erde.

Bei Hitze werden damit die Wurzeln kühl gehalten, der Feuchtigkeits- verlust des Bodens vermindert und Unkrautwuchs gebremst. Bei starkem Regen wird durch die Mulchschicht die Verschlämmung des Bodens wie auch des Auswaschen, bei Wind Winderosion verhindert. Gleichzeitig wird die Mulchschicht nach und nach kompostiert, und der entstehende Humus wirkt als organischer Dünger: Regenwürmer und andere Kleinlebewesen bringen das Mulchmaterial in tiefere Bodenschichten ein und wandeln es in wertvolle Pflanzennahrung um.

Teil von Pauls Philosophie ist es auch, sein Wissen und die Früchte seines Gartens frei mit allen zu teilen. Jeder kann zu ihm kommen und ihm Fragen stellen und einen Teil der Ernte, Samen und Zöglinge mitnehmen, um selber einen Garten Eden zu erschaffen. Deshalb bieten auch die Macher des Films diesen gratis zur Betrachtung im Internet an.

Hier der Teaser zum Film:



Hier der Link zur offiziellen Seite "Back to Eden" für den ganzen Film.

Die Schweiz soll mit dem Euro-Berg Europa aufkaufen

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , | Kommentare (11)



Die Verteidigung des Mindestkurses von 1,20 zwischen Schweizer Franken und Euro, koste es was es wolle, kommt der Schweizer Nationalbank (SNB) und der Schweiz insgesamt sehr teuer zu stehen. Sie sitzt jetzt auf einem Devisenberg von über 300 Milliarden Franken, oder anders gesagt, ertrinkt in einer gigantischen Flut von Euros. Da der Euro in noch nie da gewesenen Umfang von den Weltmärkten verschmäht wird, musste die SNB über 66 Milliarden Euro nur im Monat Mai kaufen, um den Absturz der Gemeinschaftswährung aufzuhalten.

Es reicht ja nicht, dass wir Hunderttausende Arbeitslose aus der EU aufnehmen, die in immer grösserer Zahl ins Land fluten und einen Job suchen. Wir müssen auch noch eine Flut von diesem Klopapier genannt Euroscheine die jeden Tag weniger wert sind und uns vor die Füsse geworfen werden aufkaufen, weil sie keiner will. Es ist völlig absurd, die kleine Schweiz muss die Währung des EU-Kolosses retten, was jeden Schweizer Bürger 8'250 Franken in den letzten Wochen gekostet hat. Als Dank dafür wird die Schweiz speziell vom teutonischen Nachbar ständig bedroht, beleidigt und angegriffen.

Ich bin der Meinung, die SNB soll nicht einfach auf diesem Berg an Euros sitzen, in der Hoffnung, der Kurs erholt sich und die Gemeinschafts- währung wird wieder mehr wert. Das ist eine lächerliche Illusion, denn jeder der einigermassen die Zeichen erkennen kann weiss, den Euro wird es bald in der jetzigen Form nicht mehr geben. Nein, die Schweizer Nationalbank sollte so schnell wie möglich dieses Schrottpapier in reelle Werte umtauschen. Weg mit den wertlosen Euroscheinen und rein in Sachwerte so lange es noch geht.

Zum Beispiel, mit den gigantischen Haufen an Euros sollte die SNB auf Einkaufstour gehen und deutsche Firmen aufkaufen. Für die 300 Milliarden Euros gibt es die Firmen : BMW (37 Mrd EUR), Siemens (59 Mrd EUR), Deutsche Bank (27 Mrd) und viele mehr. Soll doch die Schweiz die besten deutschen Konzerne kaufen und für sein Geld was bekommen.

Oder wie wäre es mit einer Territorialerweiterung? Für 300 Milliarden Euro liegt einiges an Land drin. Was kostet Österreich? Die Alpenländer haben ja eh ähnliche Interessen und Mentalität. Oder wie wäre es mit Baden-Württemberg? Die Schwaben sind über das Alemannische sowieso mit uns verwandt. Oder warum nicht Norditalien? Endlich könnte die Schweiz eine eigene Küste und Meeresanstoss haben. Oder Griechenland ist sicher für ein Schnäppchen zu haben. Jedem Schweizer ein Ferienhäuschen auf einer Insel in der Ägäis.

Aber Spass beiseite. Eine andere Möglichkeit die auf jeden Fall sofort realisierbar wäre ist der Kauf von Gold. Bevor der Euro wertlos wird, noch alles schnell in Edelmetalle umtauschen. Der Gefahr, der Euro wird weiter massiv and Wert verlieren ist mehr als gegeben. Mit diesem Wissen muss man doch was für den Werterhalt tun.

Um eine Vorstellung zu geben was 300 Milliarden sind; In 100 Euroscheinen aufgetürmt reicht der Stapel die 384'000 Kilometer von der Erde bis zum Mond!

Den Nachbarn würden endlich die Augen aufgehen und sie würden sehen, wer ist der wirkliche Gewinner, denn wer in der EU und im Euro Gefangenschaft sitzt ist ein Verlierer. Die Europäische Union ist gleichzusetzen mit Diktatur, wirtschaftlichen Niedergang, Verlust der Souveränität und totaler Verarmung. Ich verstehe nicht, wieso sich die Menschen in der EU das alles gefallen lassen und sich nicht davon befreien. Wie lange schon schreibe ich am Ende meiner Artikel über diesen Verbrecherverein - EU ist die Abkürzung für Europas Untergang.

Wenn die Schweizer Regierung und die sogenannten Währungshüter (lach) nicht ganz schnell mit den gigantischen Berg an Euros was machen, dann werden wir beim Zusammenbruch der Währung einen unglaublichen Verlust einfahren und mit leeren Händen dastehen. Es ist jetzt schon schlimm genug, dass auf Druck der Export- und Tourismusindustrie diese Stützung des Euros überhaupt beschlossen wurde. Denn der Schweizer Franken verliert seit dem jeden Tag an Wert und die Kaufkraft unsere Ersparnisse und Altersversorgung schmilzt dahin.

Ich habe schon vor einem Jahr vorgeschlagen, statt den Euro-Kurs auf 1,20 zu halten, koste es was es wolle, wäre es besser die gigantischen Gewinne der Importeure abzuschöpfen (darüber redet kein Mensch) und damit die Exporteure und Tourismusbranche zu subventionieren. Einen Ausgleich schaffen zwischen denen die vom billigen Eurokurs profitieren und die welche darunter leiden.

So haben die Landesverräter aber entschieden währungspolitisch einzugreifen, weil sie ja sowieso nicht die Interessen der Schweiz vertreten, sondern nur gehorsame Befehlsempfänger der globalen Finanzelite an der Wall Street und City of London und ihren Zentralbanken sind. Der Euro bzw. der Dollar muss überleben, die Schweiz kann dabei verrecken. Überhaupt merkt man schon lange, wie der Elite das reale Schicksal der Menschen scheiss egal ist, hauptsache ihr perverses, blutsaugendes, fiktives Finanzkonstrukt bleibt erhalten.

Na ja, wenn unsere Altersguthaben in den Pensionskassen, 3. Säule und Erlebensversicherungen durch die falsche Währungspolitik des Bundesrat und der SNB zu Gunsten des Exports weggeschmolzen sind, dann werden wir sicher als Rentner in der Uhren-, Maschinen und Tourismusindustrie noch einen Nebenverdienst als Nachtwächter finden, damit wir zur mageren AHV einen Zustupf haben und überleben können.

EU muss für einen Neustart in die Insolvenz gehen

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 7. Juni 2012 , unter , , | Kommentare (27)



SATIRE

Professor Dr. Urs Stutzmacher, der führende Ökonom des schweizer Wirtschaftsforschungsinstitutes Nova Monetaria in Davos, der die Verschuldung der EU in den letzten 40 Jahren genau studiert hat sagt, die Europäische Union muss in die Insolvenz gehen, damit alle Schulden vom Tisch gewischt werden und man wieder von Vorne beginnen kann.



Wenn die EU den Bankrott erklärt, dann kann sie nichts mehr bezahlen weil sie pleite ist. So einfach ist das. Dazu muss man nicht studiert haben, um das zu verstehen. So kann Brüssel wieder zurück zum Ausgangspunkt gehen und einen Neustart machen. Niemand wird dann was dazugelernt haben, aber die EZB kann wieder Geld drucken und die Staaten es unbekümmert wieder ausgeben,“ sagt Professor Stutzmacher.

Durch eine Insolvenz sind die EU-Staaten endlich alle Sorgen los. Man erklärt sich für schuldenfrei und das war’s. Ich verstehe nicht warum so gescheite Leute wie Angela Merkel und Wolfgang Schäuble nicht selber schon längst darauf gekommen sind, statt den deutschen Steuerzahler laufend für die Schulden anderer bluten zu lassen. Die neue Währung wird dann einfach Neuro genannt und alle können wieder sorgenfrei weitermachen wie bisher. Wen interessiert ob die Kreditgeber darüber wütend sind,“ fügte er hinzu.

Es sind nicht nur die Wissenschaftler der Davoser Schule die mittlerweile so denken, sondern die normalen EU-Bürger sind auch der Meinung, eine Insolvenz ist das beste für die Wirtschaft der EU. Eine durch das Institut gerade durchgeführte Umfrage von 1 Million EU-Bürger hat als Resultat gezeigt, 85 Prozent der befragten wollen einen totalen Haircut für alle Länder. Als sie gefragt wurden, was das Wort Haircut bedeutet, antworteten 94 Prozent, sie hätten keine Ahnung, aber es höre sich gut an.

Speziell die Bürger der krisengeschüttelten Südländer sind der Meinung, eine allgemeine Befreiung von allen Schulden muss jetzt her. Der Pizza-Bäcker Govanni Faulenza aus Neapel sagte, „früher als wir die Lira noch hatten, machte der italienische Staat alle Jahrzehnte pleite. Es ging uns doch danach immer gut, die Touristen kamen und gaben ihr Geld aus, und wir konnten mit unserer ‚dolce far niente’ weiter machen. Warum soll die ganze EU nicht auch so verfahren?

Dem stimmt der griechische Politiker Alexandros Nixmos der Nationalpartei zu. Er sagte: „In dem wir die Insolvenz erklären, für das Geld welches wir den Grossbanken schulden, haben wir wieder Luft zum Atmen und können uns den Uzo wieder leisten. Von dem Geld aus den Rettungspaketen haben wir sowieso nichts gesehen, denn es ging direkt zu den deutschen, französischen und britischen Banken. Nur unser Schuldenberg stieg noch höher, den wir niemals abtragen können. Ich bin für einen Schuldenschnitt in allen EU-Ländern.

Der Parteiführer der spanischen Jungdemokraten, Pablo Nondinero, sagte zu der Idee einer allgemeinen Insolvenz aller EU-Staaten: „Dieses Sparprogramm welches uns von der Troika auferlegt wurde ist unerträglich und verursacht nur noch mehr Arbeitslosigkeit und Armut. Es kann sich ja kein Spanier mehr einer Paella und ein Glas Rioja dazu mehr leisten. Eine Bankrotterklärung der ganzen EU, in dem niemand mehr jemand was schuldet ist der beste Weg aus dem Dilemma.

Mit so einem Ausweg konfrontiert sagte der Chef der EU-Kommission, José Manuel Barrollo, der ursprünglich aus Portugal stammt:

Ich bin total von den Socken und habe zuerst völlig ablehnend reagiert. Aber nach einer kurzen Überlegung ist in mir der revolutionäre Maoist aus meiner Jugend wieder hervorgekommen und ich habe mir die Frage gestellt, warum eigentlich nicht? Statt die einzelnen Pleitekandidaten mit Unsummen zu retten, warum erklären wir uns nicht jetzt einfach alle für pleite, schütteln so die Schulden ab und fangen wieder vorn vorne an.

Dann wischen wir den gierigen Drecksbänkern endlich eins aus, die uns immer nur mit ihrem 'too big to fail' erpressen. Hier mein Mittelfinger und steckt euch die Derivate, Optionen und Credit Default Swaps sonst wo hin.

Ist halt der Euro dann wertlos und wird durch den Neuro ersetzt. Was wir bisher vor hatten, Stabilitätsfonds, Fiskalunion, Euro-Bonds und der ganze Mist, hätte sowieso nicht auf Dauer funktioniert und nur den unvermeid- lichen Bankrott etwas hinausgezögert. Machen wir es doch gleich, dann können wir sorgenfrei in die Sommerferien gehen, die Europameisterschaft, Tour de France, Wimbeldon und dann als Krönung die Olympiade im TV geniessen.


4'400 Atomsprengköpfe sind ständig einsatzbereit

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 6. Juni 2012 , unter , , , | Kommentare (13)



Das Stockholmer internationale Friedensforschungsinstitut (SIPRI) hat am Montag sein Jahrbuch für 2012 veröffentlicht, in dem die Anzahl Atomsprengköpfe die weltweit existieren aufgeführt sind. Im Bericht steht, obwohl die Anzahl Atomsprengköpfe in den letzten 12 Monaten reduziert wurden, werden die Nukleararsenale ständig modernisiert. Interessant ist, wer auf der Liste der Atomwaffenbesitzer steht und wer nicht. 4'400 Atomsprengköpfe sind ständig einsatzbereit, davon 2'600 der NATO.


Eine atomare Trident II startet aus einem U-Boot der US Navy

Die SIPRI wurde 1966 in Form einer Stiftung durch die schwedische Regierung gegründet und ist eine Einrichtung zur wissenschaftlichen Arbeit an Fragen von Konflikten und Kooperationen im Kontext globaler Entwicklungen bei Frieden und Sicherheit. Sie beobachtet unter anderem auch die Anzahl Atomwaffen die jedes Land besitzt, wie sie auf der Welt verteilt und in welchem Einsatzzustand sie sind.

2012 haben acht Staaten - Vereinigten Staaten, Russland, Frankreich, Grossbritannien, China, Indien, Pakistan und Israel - 19'000 Atomsprengköpfe, davon sind 4'400 auf Raketen montiert oder auf Militärbasen mit Einsatzkräften gelagert. Fast 2'000 davon werden in einem Zustand der hohen Einsatzbereitschaft gehalten, wie SIPRI in seinem Jahrbuch für 2012 meldet.



Es wird immer über die Anzahl Atomsprengköpfe spekuliert, die Israel besitzt. Laut SIPRI sind es 80 die einsatzfähig sind. Damit gibt es eine Bestätigung von einer unabhängigen Institution, Israel hat tatsächlich Atomwaffen. Dies passt zur aktuellen Diskussion über die vier U-Boote die Deutschland an Israel geliefert hat und mit Atomsprengköpfen bestückten Marschflugkörpern ausgestattet werden.

Die deutschen U-Boote für Israel, die Dolphin, Leviathan, Tekumah und Tannin, haben ein neuartiges hydraulisches Ausstosssystem, welches stark genug ist, um Flugkörper mit einem Gewicht von bis zu 1'500 kg zu starten. Es ist sehr leise und kann schwer geortet werden, da es keine Luft sondern Wasser als Treibmittel verwendet. Vier der zehn Torpedorohre sind nicht das Standardkaliber (533 Millimeter), sondern haben ein 650er-Kaliber zum Abschuss von Marschflugkörpern.

Israel setzt Marschflugkörper des Typs „Popeye Turbo SLM“ auf den von Deutschland geschenkten U-Booten ein, die von der israelischen Firma Rafael Advanced Defence System hergestellt werden. Ein Popeye flog laut Bericht der US-Navy bei einem Test im Indischen Ozean rund 1'500 Kilometer weit. Darauf wird ein 200 kg Atomsprengkopf mit 6 kg Plutonium montiert, der eine Zerstörungskraft von 175 bis 300 Kilotonnen hat, das 10 bis 20-fache einer Hiroshima-Bombe!!!

Zur Erinnerung, die Amerikaner radierten die japanische Stadt Hiroshima mit 255'000 Einwohner mit einem Atomblitz am 6. August 1945 komplett aus und am 9. August die Stadt Nagasaki mit 260'000 Einwohner.

Wer ist der wirkliche Schurke

Interessant ist, wer nicht auf der Liste der Atomwaffenbesitzer steht, aber ständig vom Westen beschuldigt wird welche zu haben, nämlich Nordkorea und Iran!!!

Diese Lügen und Doppelmoral kommt zum Ausdruck, in dem man "unliebsamen" Länder die keine Atomwaffen besitzen ständig als Bedrohung darstellt und sogar mit einem Angriffskrieg ihnen droht, während "befreundete" Länder Atomwaffen haben und nie erwähnt oder mit gleichen Massstab behandelt werden, wie Israel, Indien und Pakistan.

Das heisst, die Behauptungen über den Iran und einem Atomwaffen- programm sind reine Propaganda und Lügen, dienen nur als Ausrede für etwas ganz anderes. So wie damals die Lügen über Massenvernich- tungswaffen die angeblich Saddam Hussein gehabt hat, um den Angriffskrieg gegen den Irak zu rechtfertigen.

Um was geht es wirklich?

Es geht darum, die Vereinigten Staaten als Militärwerkzeug der globalen Elite wollen die totale Dominanz und Kontrolle über jeden Fleck der Erde. Es gibt keinerlei Einschränkung ihres Machthungers und ihrer Gier. Sie dulden kein Land welches sich dem entgegenstellt und unabhängig sein will. Wer sich nicht dem Diktat der Wall Street, City of London, der Globalisten, Finanzelite und der Konzerne unterwirft, wer sich nicht von der westlichen perversen Unkultur vergewaltigen, versklaven und ausbeuten lässt, wird platt gemacht.

Da man dem naiven und gutgläubigen Publikum diese Aggression zur Eroberung der Welt nicht direkt vermitteln kann, da wir ja "die Guten" sind (lach), werden die "widerspenstigen" Länder zu Schurkenstaaten deklariert, die Staatsführer als Monster verteufelt, welche den Frieden und die Sicherheit der westlichen Demokratien und Israels bedrohen. Diese "bösen Diktatoren" vergewaltigen Frauen, fressen Kinder und sind Schlächter, deshalb müssen sie weg. Das wird uns jeden Tag über die Medien mit Lügen eingetrichtert.

Dabei ist die Realität genau umgekehrt. Sie sind die, welche wirklich keinen Frieden wollen, die nur töten, besetzen und rauben, die sogenannten westlichen Demokratien selber, die NATO-Länder, ihre Alliierten und Israel. Sie sind die einzigen die überall Angriffskriege führen und sogar bereit sind Atomwaffen einzusetzen und es schon getan haben. Und wie wir aus der Tabelle sehen, sind sie es auch die wirklich Atomwaffen besitzen, ausser Russland und China, die dieser Welteroberungslust als einzige noch was entgegenhalten können.

SIPRI sagt dazu: "Trotz dem wiederbelebten Interesse der Welt für Abrüstung, zeigen die Staaten die Atomwaffen besitzen nicht mehr als eine rhetorische Bereitschaft ihr Atomwaffenarsenal jetzt aufzugeben. Während die gesamte Anzahl an Atomsprengköpfen vielleicht zurückgehen, zeigen die langfristigen Modernisierungsprogramme dieser Staaten, Atomwaffen sind immer noch ein Symbol für internationalen Status und Macht."

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Ein amerikanisches Ohio-Klasse U-Boot hat 24 Raketen mit jeweils acht 100 Kilotonnen Sprengköpfe an Bord. Das ist so viel Zerstörungskraft wie 1'476 Hiroshima-Bomben auf einem einzigen U-Boot. Das Pentagon hat insgesamt 14 dieser U-Boote im ständigen Einsatz, 8 im Pazifik und 6 im Atlantik. Das heisst, diese U-Boot Flotte alleine, also keine US-Bomber oder US-Raketen und keine der anderen NATO-Staaten, haben eine Zerstörungskraft von 20'664 Hiroshima-Bomben. Der totale Wahnsinn!!!

In Griechenland gehen bald die Lichter aus

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 5. Juni 2012 , unter , , | Kommentare (22)



Die Regulierungsbehörde für Energie in Griechenland (RAE) hat Reuters am Freitag mitgeteilt, sie beruft eine Notfallsitzung diese Woche ein, um den Zusammenbruch des Strom- und Gassystem des überschuldeten Landes zu verhindern. Der Gaskonzern DEPA hat nämlich der RAE mitgeteilt, sie hätten finanzielle Schwierigkeiten und könnten ihre Lieferanten bald nicht mehr bezahlen. Da die Stromerzeuger wiederum ihre Rechnungen nicht mehr begleichen, werden die Gaslieferungen bald eingestellt werden müssen. Das bedeutet, ein Grossteil des Landes könnte bald ohne Strom dastehen, wenn die Kraftwerke kein Gas mehr bekommen.

"RAE nimmt die Kriseninitiative nächste Woche auf, um einen Zusammenbruch des Erdgas- und Elektrizitätssystems zu verhindern," sagte deren Chef Nikos Vasilakos.

Es ist ein Rattenschwanz an Konsequenzen. Weil wegen der Armut immer mehr griechische Haushalte ihre Strom und Gasrechnungen nicht bezahlen können, aber viele Firmen, Behörden, Städte und Gemeinden auch, haben die Energieversorger wiederum zu wenig Geld um ihren Verpflichtungen bei der DEPA nachzukommen.

Die DEPA muss wiederum die Rechnungen der ausländischen Gaskonzerne begleichen, kann aber nicht mehr. Es sollen 120 Millionen Euro an die italienische Eni, türkischen Botas und russische Gazprom fällig sein.

Sollte der DEPA kein Gas deswegen mehr geliefert werden, wären die Stromproduzenten wie Elpedison, Mytilineos, Heron und Corinth Power - die rund 30 Prozent der Nachfrage abdecken - zur Stilllegung ihrer Gaskraftwerke gezwungen. Ein Grossteil Griechenlands sässe im Dunkeln.

Der Präsident der Public Gas Corporation (DEPA), Harris Sachinis, hat den Finanzminister, George Zanias, und den Minister für Umwelt und Energie, Grigoris Tsaltas, in einem Brief gewarnt, die Stromerzeuger schulden ihnen 300 Millionen Euro für Gaslieferungen zur Stromproduktion.

"DEPA wird gezwungen sein die Lieferungen einzustellen und die Garantien seiner Hauptkunden abzulehnen. Die Erdgaslieferungen werden wahrscheinlich im Juni eingestellt. Die Konsequenzen werden verheerend für die Stromproduktion sein, 25% davon hängen von Gaslieferungen ab, und für alle Industrie- und Haushaltskunden."

Das politische und wirtschaftliche System Griechenlands steht vor dem Kollaps, da das Finanz- und Kreditsystem völlig bankrott ist.

Bereits am Anfang des Jahres meldeten eine Reihe von Spitäler und Apotheken, sie bekommen keine wichtigen Medikamente mehr, da sie die Rechnungen der ausländischen Pharmakonzerne nicht mehr bezahlen können. Durch die Sparmassnahmen der Regierung und weil viele Patienten auch kein Geld mehr haben, wären sie selber pleite.

Die Patienten die im staatlichen Gesundheitssystem versichert sind bekommen keine Medikamente, weil die Apotheker nichts mehr rausrücken. Der Staat schuldet ihnen 950 Millionen an offenen Rechnungen. Die Patienten die noch Geld haben zahlen es aus der eigenen Tasche, ohne zu wissen ob sie den Betrag jemals von der Versicherung erstattet bekommen.

Am schlimmsten ergeht es Rentnern, deren monatliche Zahlung erheblich gekürzt wurde.

Der allgemeine Geldmangel hat viele Griechen dazu gezwungen Barterhandel zu treiben. Sie offerieren eine Dienstleistung oder stellen etwas her, was sie wiederum gegen Lebensmittel oder andere lebenswichtige Sachen eintauschen können. Es haben sich Tauschbörsen und Märkte gebildet, wo über ein Punktesystem die Waren und Dienste ohne Geldfluss gegenseitig ausgetauscht werden können.

Die Lebensmittelsituation ist teilweise so prekär, es gibt Berichte von Hungersnöten in der Bevölkerung. Sogar der Staat hat kein Geld mehr dafür und die Insassen von Gefängnissen sollen an Unterernährung leiden.

Die allgemeine Krise spitzt sich immer mehr zu in Griechenland und könnte zu einem Massenaufstand der Bevölkerung führen, wenn die Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken, Gas zum Kochen und Elektrizität nicht mehr vorhanden sind.

Der griechische Staat hat nur noch bis zum 20. Juni Geld. Danach können keine Löhne und Renten mehr bezahlt werden. Laut Schätzung der Steuereinnahmen und Staatsausgaben die am 8. Mai gemacht wurde, werden die vorhandenen Finanzmittel von 3,8 Milliarden am 11. Mai auf 700 Millionen bis zum 18. Juni sich reduzieren. Ab 20. Juni werden sie um 1 Milliarde ins Minus gehen.

Ab Ende Juni und danach hängt die Zahlungsfähigkeit Griechenlands völlig von der Zustimmung weiterer Kredite durch den Europäischen Stabilitätsfonds (EFSF) und dem Internationalen Währungsfonds (IWF) ab, wenn sie im Euro bleiben. Oder die griechische Regierung verkündet den Staatsbankrott, erklärt alle Schulden für ungültig und führt ein neues Geldsystem ein.

Aber nicht nur in Griechenland ist es so schlimm geworden. In anderen Südländern wie Italien, Spanien und Portugal wird es bald ähnlich sein.

Auch in Deutschland wird die Armut immer grösser. Im Februar meldete ich, wegen unbezahlter Rechnungen seien schätzungsweise 600'000 Haushalten in Deutschland 2010 der Strom abgedreht worden. Aktuell werden es wohl viel mehr sein und über 1 Million betreffen.

In den Vereinigten Staaten ist es auch nicht besser. Laut offiziellen Statistiken waren im Monat März 46'405'204 Personen unter der Armutsgrenze und haben Lebensmittelmarken vom Staat bezogen, damit sie nicht verhungern.

Wann realisieren die Menschen, der Traum vom ewig währenden Wohlstand innerhalb der Europäischen Union und Währungsunion ist ausgeträumt? Was wir von den Politikern und Medien vorgegaukelt bekommen ist nur eine Fassade und ein Lügengebilde. Die Realität, welche die schweigende Mehrheit erlebt oder bald erleben wird, ist Armut und Not.

Ihr denkt, dass kann mir/uns nicht passieren? Das haben die Griechen bis vor kurzem auch gedacht.

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Wie eine Welt ohne Strom aussieht hat Hollywood bereits verfilmt und zeigt es im Streifen ""Revolution":