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Werbung direkt ins Gehirn gesendet

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 4. Juli 2013 , unter | Kommentare (14)



Wie wenn wir nicht schon genug mit Werbung den ganzen Tag und überall bombardiert werden, jetzt gibt es eine neue Technologie, welche die Werbebotschaft direkt ins Hirn überträgt. BBDO Düsseldorf, die deutsche Niederlassung der weltweit agierenden Werbe- und Marketingagentur mit Hauptsitz in New York, will eine Technologie einsetzen um Botschaften an Zugpassagiere zu senden. Dazu wird ein "sprechendes Fenster" verwendet. Kreiert hat BBDO die Ambient-Kampagne für das Unterwegsangebot des Pay-TV-Senders Sky.


Die Übertragung der Werbung läuft wie folgt. Am Zugfenster wird ein kleiner Sender angebracht, der das Glas zum Vibrieren bringt. Dann werden diese Schwingungen über die sogenannte Knochenleitertechnik durch den Schädelknochen unter Umgehung des Mittelohrs weitergeleitet und die Stimme ertönt mitten im Hirn. In diesem Fall, lehnt ein Reisender seinen Kopf an die Scheibe, ertönt die Werbebotschaft von Sky. "Ist dir langweilig - hol' dir Sky Go für dein Handy." Die Stimme ist nur für denjenigen zu hören, der direkt am Fenster sitzt.


Angesprochen werden alle Passagiere die aus Müdigkeit ihren Kopf an die Fensterscheibe lehnen. Die Vibration des Glas wird dadurch übertragen. Sie hören dann eine Stimme mitten im Hirn mit der vorgegebenen Werbebotschaft. Man kann sich diesem Zwang hören zu müssen nur dadurch entziehen, in dem man den Kopf von der Scheibe entfernt. Ulf Brychcy, der Sprecher von BBDO Düsseldorf sagte, "Wenn unser Kunde Sky Deutschland damit einverstanden ist, dann starten wir mit dem neuen Medium so schnell wie möglich."

"Einige Leute mögen generell keine Werbung. Aber hier handelt es sich um eine neue Technologie. Sie kann nicht nur für Werbung benutzt werden, sondern für Musik, Unterhaltung, Information im öffentlichen Verkehr, Wetterberichte und so weiter," fügte Brychcy hinzu.

Ich weiss nicht wie ihr reagiert, aber für mich ist das eine Form von Körperverletzung und Nötigung. Den ganzen Tag sehen die Augen eh schon überall Werbeplakate mit Botschaften, denen man sich praktisch nicht entziehen kann, ausser man schliesst die Augen. Mit dieser neuen Methode wird man auch noch als Zugspassagier wenn man am Fenster sitzt und den Kopf anlehnt der penetranten Werbung ausgesetzt. Sicher ist das nur der Anfang der direkten Einspeisung von Werbung ins Hirn.

Es soll ja schon Leute geben, welche sich kleine Magnete ins Ohr implantieren lassen, die über Funkwellen den Ton empfangen. Die Idee ist, die für sie lästigen Kopfhörer loszuwerden und so drahtlos Musik vom Player hören oder Telefongespräche führen zu können. Siehe "Kopfhörer als Implantat direkt im Ohr". Sollte das zu einer neuen Mode werden, implantierte Kopfhörer, dann wäre das eine ideale Zielgruppe um über Funk immer und überall Werbung direkt ins Hirn einspeisen zu können. Der gesteuerte Konsum-Sklave dem man sagt "kauf dies und mach das" wird Realität.

Saudi-Arabien ist ein Lakai Israels

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 3. Juli 2013 , unter | Kommentare (9)



Habt ihr gewusst, dass Israel seit 1967 einen Teil von Saudi-Arabien besetzt? Ja, es ist ein ziemlich gutgehütetes Geheimnis. Es handelt sich um die Inseln Tiran und Sanafir an der Meerenge die den Golf von Akaba mit dem Roten Meer verbindet, zwischen der Südspitze des Sinai und Saudi-Arabien.


Die beiden Inseln liegen an einem strategisch wichtigen Ort und wurden vom israelischen Militär im Sechstagekrieg erobert. Seit dem befinden sich israelische Beobachtungsposten auf den Inseln, die den Schiffsverkehr kontrollieren. Saudi-Arabien hat aber den Abzug des israelischen Militär von ihrem Staatsgebiet bis heute nicht verlangt. Warum?

Die Insel Tiran

Warum wohl? Weil das Königshaus von Saudi-Arabien nur Lakaien der Vereinigten Staaten, Grossbritannien und Israel sind. Es gibt nämlich eine Vereinbarung die Henry Kissinger damals als Aussenminister unter Präsident Nixon mit den Saudis vereinbart hat, in dem steht, solange die Saudis ihr Öl gegen US-Dollar verkaufen und dafür auch in der OPEC sorgen, solange wird die Königsfamilie an der Macht gehalten.

Das erklärt auch warum Saudi-Arabien die übelste und brutalste Diktatur der Welt sein darf und der Westen darüber schweigt. Aber nicht nur nichts sagt, sondern auch die dickten Geschäfte mit diesem Verbrecherregime macht und massenweise Waffen liefert. In Saudi-Arabien dürfen Frauen nicht mal Auto fahren, aber Bundeskanzlerin Angela Merkel kommt zu Besuch und küsst den Saudis die Füsse. Hauptsache sie kaufen Panzer und anderes Gerät, das zur Niederschlagung von Aufständen benutzt werden kann. Die Mehrheit der saudischen Bevölkerung ist rechtlos und wird wie Dreck behandelt.

Wer immer die Inseln kontrolliert, kontrolliert den Golf von Akaba und auch die südliche Zufahrt zum Suezkanal. Sie sind genau so wichtig wie zum Beispiel Gibraltar, der Ein- und Ausgang des Mittelmeer für die Schifffahrt. Es ist ein Rätsel warum Saudi-Arabien dem angeblichen Erzfeind Israel diese strategisch wichtigen Inseln ungehindert überlässt. Angeblichen Erzfeind ist das richtige Wort, denn tatsächlich herrscht zwischen beiden Regimen ein bestes Einvernehmen. Die Feindschaft ist ja nur eine Show für das gutgläubige Weltpublikum.

Riad hat ja sogar der israelischen Luftwaffe Überflugsrechte für einen zukünftigen Angriff auf den Iran gegeben. Genau wie damals als Israel den Irak bombardierte. Am 7. Juni 1981 flogen acht F-16-Kampfflugzeugen über Saudi-Arabien in den Irak und bombardierten den im Bau befindlichen irakischen Atomreaktor in Osirak. Obwohl es sich um ein Reaktor zur Stromgewinnung handelte und von der internationalen Atomaufsichts- behörde kontrolliert wurde, hat Israel diesen völkerrechtlich verbotenen Angriff durchgeführt. Die Saudis haben dabei geholfen.


Die Kooperation mit dem zionistischen Regime gibt es auch was Syrien betrifft. Saudi-Arabien, Katar, Türkei, Jordanien und Israel unterstützen gemeinsam die Terroristen die in Syrien wüten und die schlimmsten Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung begehen. Die einen liefern Waffen und Geld, Israel bombardiert die syrischen Militäranlagen aus der Luft und fährt mit Panzern in den Golanhöhen auf. Auch ein Stück fremdes Gebiet welches sie Syrien gestohlen haben und seit 1967 illegal besetzt halten.

Genauso wie das wahhabitische Herrscherhaus den Islam verrät, in dem sie die ganzen historischen Bauten aus der Zeit von Mohammed in Mekka und Medina zerstören und darüber Supermärkte und Hotels bauen, sind sie auch Verräter an ihrem eigenen Land und an der arabischen Sache, in dem sie mit den Zionisten freundschaftlich kooperieren. Was kann man auch von Nomaden erwarten, die erst vor 100 Jahren aus Zelten gekrochen sind und die Briten zu einer "Königsfamilie" machte. Das Königreich Saudi-Arabien gibt es erst seit 1932. Ohne Öl sind sie eh nichts und der Reichtum nur der Natur gestohlen.

Andererseits ist Deutschland ja auch seit fast 70 Jahren besetzt und es befinden sich 70'000 amerikanische Soldaten im Land. Berlin tut ja auch nichts dagegen und verlangt keinen Abzug. Es ist überhaupt kein Thema, bei keiner Partei, in den Medien nicht und am Stammtisch auch nicht. Wo man hinschaut nur Lakaien und Untertanen, die nicht mal ihre eigene Souveränität wollen, sondern sich freiwillig fremden Mächten unterwerfen. Durch die US-Geheimdienste lässt man sich auch noch als Alliierter (lach) ausspionieren und alle Gespräche und den Internetverkehr speichern. Kopfschüttel!

Gérard Depardieu besucht Abchasien

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (2)



Der bekannte französische Schauspieler und jetzt russische Staatsbürger, Gérard Depardieu, hat am Montag die Republik Abchasien die zwischen Kaukasus und Schwarzen Meer liegt besucht. Schauspielkollegen zeigten ihm die touristischen Sehenswürdigkeiten und in der Hauptstadt Suchum traf er den Präsidenten des Landes, Alexander Ankvab, zu einem Gespräch.

Depardieu trifft Präsident Ankvab
Depardieu sagte, er hätte über Abchasien das erste Mal gehört, als er den verstorbenen Präsidenten des Landes Sergei Bagapsh in St. Petersburg mal getroffen hätte. "Als ich in Sochi im Januar dieses Jahres mich aufhielt hörte ich, Abchasien ist gleich nebenan und so entschied ich mich das Land zu besuchen," sagte der Schauspieler. Er fügte hinzu, er wisse Bescheid über den Krieg den Georgien gegen Abchasien vor 20 Jahren geführt hat und dass sie 2008 wieder versuchten ins Land mit Soldaten einzudringen. "Ich habe die Kriegsschäden auf dem Weg nach Suchum gesehen", sagte Depardieu.

Abchasien liegt unmittelbar neben der Stadt Sochi, dort wo im Februar 2014 die Winter-Olympiade stattfindet. Das Land war schon immer die Riviera der Russen, wo sie gerne ihre Sommerferien verbringen, mit subtropischem Klima am Schwarzen Meer, umsäumt von Palmen, Orangen, Oliven und anderen Südfrüchten. Das spektakuläre ist aber der Kaukasus, die Bergregion die sich im Hinterland mit dem Elbrus bis auf 5642 Meter erhebt und damit den höchsten Berg Europas darstellt.

Die Berglandschaft erinnert sehr stark an die Alpen und im Winter sind 10 Meter Schnee keine Seltenheit. Die Kombination zwischen Palmen am Strand und Almwiesen in den Bergen ist einmalig auf der Welt. Man kann am Vormittag im Tiefschnee fahren und am Nachmittag im Meer baden.





Präsident Ankvab begrüsste den Schauspieler mit den Worten, "Die Abchasier kennen Depardieu sehr gut, von dem er sich überzeugen kann, wenn er die Promenade in der Hauptstadt entlang läuft." Tatsächlich spazierte Depardieu anschliessend am Meer entlang, wurde von den Einheimischen erkannt und er setzte sich auf eine Parkbank und sprach mit ihnen.



Nicht zufällig trägt Depardieu ein Hemd mit dem Wappen von Schottland, dass auch die Unabhängigkeit anstrebt und von Grossbritannien sich trennen will.

Am Abend traf sich Depardieu zu einem gemeinsamen Essen mit Kollegen und es wurden die lokalen Tänze und Musik ihm vorgetragen. Unter anderem lernte er Astanda (29) kennen, die Tochter eines bekannten heimischen Schauspielers, die an der Kunstakademie in Moskau studiert.

Depardieu neben Astanda

Zur Erinnerung, Depardieu entschied nach Russland zu ziehen und erhielt die russische Staatsbürgerschaft, nach dem er sich mit den französischen Behörden wegen der neueingeführten Reichensteuer von 75 Prozent überworfen hatte. Er sagte, mit seiner Produktionsfirma, die über 80 Filmschaffende beschäftigt, hätte er über 100 Millionen an Steuern abgeliefert. Was aber jetzt vom französischen Staat verlangt wird wäre unverschämt und komme einer Enteignung gleich.

In Russland ist der Steuersatz sehr human mit einer "Flat Tax" von nur 13 Prozent für alle auf das Einkommen. Deswegen wundere ich mich warum nicht mehr Leute aus der Steuerhölle der EU nach Russland flüchten. Die Mehrwertsteuer ist nur 10 Prozent und Benzin kostet 80 Cents der Liter.

Depardieu dreht gerade den Film "Turquoise" in Moskau und Grosny, worin er einen Vater spielt, dessen Sohn in Russland getötet wird. Die britische Schauspielerin Elizabeth Hurley hat die Rolle als seine Freundin oder Geliebte. Nach den Dreharbeiten in Moskau vor 10 Tagen wurde der Minivan der Depardieu mit 5 Crewmitgliedern ins Hotel Metropol bringen sollte von einem Taxi gerammt, das über eine rote Ampel führ. Dabei wurden die Insassen leicht verletzt.

Die georgische Regierung passt Depardieus Besuch von Abchasien natürlich nicht und bezeichnet es "als Verletzung der Gesetze Georgiens". Zur Erinnerung, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion erklärten die meisten Republiken ihre Unabhängigkeit, darunter auch Abchasien, das zwangsweise unter Stalin in Georgien einverleibt wurde. Der Massenmörder Stalin war ja Georgier und kein Russe.

Die Unabhängigkeitserklärung Abchasiens wurde dann 1992/93 mit einem Krieg durch Georgien mit westlicher Unterstützung bekämpft und Soldaten marschierten ins Land ein. Trotz massiver Unterlegenheit konnten die Abchasier aber die georgischen Truppen besiegen und aus ihrem Land werfen. Seit dem betrachtet Georgien Abchasien als "abtrünnige Provinz".

Die Abchasier haben aber mit Georgien nichts zu tun, denn sie haben weder eine gemeinsame Sprache noch die gleiche Schrift. In Abchasien wird Abchasisch gesprochen, eine Sprache die mit keiner anderen verwandt ist und damit eine Besonderheit darstellt. Russisch verstehen auch alle natürlich. Die Bewohner sind sehr patriotisch und verteidigen ihre Unabhängigkeit, egal was es kostet. Damit müssen sich die Georgier einfach abfinden, ihre Illusion aufgeben und Frieden mit dem Nachbar schliessen.

Aber 2008 versuchte der georgische Präsident Sackarschwilli Abchasien nochmals zurückzuerobern, gleichzeitig mit dem Angriff auf Südossetien, dass sich ebenfalls von Georgien getrennt hatte. Dieser Angriffskrieg wurde von russischen Truppen zurückgeschlagen, die den beiden Staaten zur Hilfe eilten.

Wegen der Anerkennung der Abspaltung des Kosovo von Serbien durch die EU und den USA, gegen den Willen Moskaus, wurden im Gegenzug Abchasien und Südossetien von Russland anerkannt. Seit dem stehen beide Staaten unter dem Schutz Moskaus vor der Umzingelungspolitik der NATO, die ihr Marionetten-Regime in Georgien umsetzt.

Siehe meinen Artikel "Warum Abchasien das Recht hat selbständig zu sein".

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UPDATE:

Die aktuellste Nachricht was Abchasien betrifft lautet, der neue Präsident Venezuelas, Nicolás Maduro, hat die Einladung von Präsident Ankvab Abchasien zu besuchen akzeptiert. Maduro hält sich zurzeit in Moskau auf und sagte, er würde bald in Abchasien ankommen. Venezuela ist ein weiteres Land welches die Republik Abchasien diplomatisch anerkennt.

Oskar Freysinger stellt Fragen zu Bilderberg

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 2. Juli 2013 , unter , , | Kommentare (6)



Einer der wenigen Schweizer Politiker mit Rückgrat hat eine Interpellation im Nationalrat betreffend der Teilnahme von Nationalbankpräsident Thomas Jordan bei der diesjährigen Bilderberg-Konferenz eingereicht. Oskar Freysinger, Regierungsrat des Kanton Wallis und Nationalrat im Parlament, will wissen, was hatte Jordan bei Bilderberg zu suchen?


Hier seine Fragen an den Bundesrat:

Wie der Bilderberger-Teilnehmerliste 2013 zu entnehmen ist, war Thomas Jordan als offizieller Vertreter der Schweizerischen Nationalbank dort aufgeführt. Er besuchte die Bilderberger also in seiner Funktion als "oberster Währungshüter" der Schweiz. Im Vergleich zu anderen bedeutenden Konferenzen, an denen SNB-Vertreter teilnehmen, ist bezüglich Bilderberg keine Spur von Transparenz zu sehen. Gerade aufgrund drohender Interessenkonflikte ist diese Strategie des Aussitzens fatal: Die SNB hat den verfassungsmässigen Auftrag, die Interessen des neutralen Kleinstaates Schweiz zu vertreten und auf eine stabile Zukunft der Landeswährung in Franken hin zu arbeiten. Die Bilderberger dagegen stehen für Machtzentralisierung und Globalismus. Etienne Davignon, ein führendes und langjähriges Mitglied der Bilderberg-Gruppe, verkündete einst stolz, dass die Schaffung der EU und des Euro zu einem Grossteil auf die Netzwerke der Bilderbeger zurückzuführen ist. Der oberste SNB-Repräsentant aber ist dem Schweizer Volk verpflichtet, das von ihm eine eigenständige Währungspolitik erwartet, ohne sich der Krisenwährung Euro anzuhängen.

1. Ist der Bundesrat gewillt, die Umstände der Teilnahme von Thomas Jordan an der Bilderberger-Konferenz abzuklären und in dieser Hinsicht Transparenz zu schaffen?

2. Teilt er die Auffassung, dass der "oberste Währungshüter" der Schweiz an einer solchen Konferenz nichts zu suchen hat?

3. Falls dies nicht der Fall ist, wie rechtfertigt der Bundesrat die Teilnahme Herrn Jordans an dieser Konferenz?

Als langjähriger Bilderberg-Kritiker bin ich sehr froh, dass Herr Freysinger diese wichtigen Fragen gestellt hat und die Schweizer Regierung dazu zwingt darauf zu antworten. Damit ist die Teilnahme von SNB-Chef Thomas Jordan offiziell dem gesamten Parlament bekannt und muss behandelt werden. Schliesslich wird er vom Bundesrat ins Amt gewählt und seine Handlungen sind von öffentlichen Interesse. Wie es weitergeht und welche Antworten wir bekommen werde ich dann bringen.

Neben der Berichterstattung über Bilderberg in der Tagesschau des Schweizer Fernsehens mit meinem Interview darin, plus dieser Interpellation im Nationalrat, haben wir einen grossen Erfolg erzielt, um Transparenz und Öffentlichkeit in diese geheime Konferenz zu bringen.

Link zur Interpellation "Schweizerische Nationalbank und Bilderberg".

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Es gibt aber noch weitere Fragen, welche die sogenannte Hildebrand-Affäre und die Untersuchung der Finanztransaktionen von sechs Mitgliedern der erweiterten SNB-Direktion sowie ihrer Angehörigen betrifft.

Zur Erläuterung, im Dezember 2011 bzw. Januar 2012 kam der Vorgänger von Thomas Jordan, Philipp Hildebrand, wegen Insiderhandelsvorwürfen, insbesondere wegen eines Devisenkaufs von 504'000 US-Dollar gegen Schweizer Franken seiner Frau Kashya Hildebrand im August 2011 über sein Konto – nach seinen Angaben ohne sein vorgängiges Wissen – im Vorfeld der Festlegung des Euro-Mindestkurses von 1.20 Schweizer Franken pro Euro durch die Schweizerische Nationalbank im September 2011, stark unter Druck. Am 9. Januar 2012 gab die Schweizerische Nationalbank bekannt, dass Hildebrand sein Amt mit sofortiger Wirkung zur Verfügung stellt.

Im Januar 2012 beauftragte der Bankrat der SNB die Revisionsgesellschaft KPMG Schweiz mit der Durchsicht und Analyse aller noch nicht in der Öffentlichkeit bekannten und bereits geprüften Finanztransaktionen von Philipp Hildebrand und aller Mitglieder des Erweiterten Direktoriums sowie deren Angehörigen (ausgenommen von Kashya Hildebrand) der SNB für den Zeitraum von 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2011. KPMG Schweiz publizierte ihren Prüfungsbericht am 7. März 2012. KPMG fand keine Reglementsverletzungen. Mitte März 2012 weitete die Nationalbank den Prüfungsauftrag auf die Konten von Ehefrau Kashya Hildebrand aus. Auch da wurden keine Ungereimtheiten festgestellt.

Aber warum musste Hildebrand zurücktreten, wenn die KPMG keine Probleme fand? Wird der Öffentlichkeit etwas vorenthalten?

Das Resultat dieser Untersuchung mag den Laien die von Devisenhandel keine Ahnung haben befriedigen, aber sicher nicht mich und andere die aus dem Fach kommen. Es gibt den Verdacht, Kashya Hildebrand-Mahmood wurde durch die KPMG und den SNB Bankrat reingewaschen. Denn wichtig ist nicht was untersucht wurde, sondern was NICHT geprüft und was weggelassen wurde. Darauf kommt es an.

Im Bericht vom 7. März 2012, siehe PDF-Dokument, in welchem nur die Finanztransaktionen von zwei Direktoriumsmitgliedern und drei Mitgliedern der erweiterten Direktion sowie deren Angehörigen untersucht wurden, verzichtete man auf die Untersuchung der Transaktionen von Frau Kashya Hildebrand-Mahmood. In dieser Presse-Mitteilung wurde der KPMG-Bericht nicht als Anhang veröffentlicht, obwohl es im Text heisst, er befinde sich im Anhang. Am Schluss dieses Berichts vom 7. März 2012 heisst es dann, der KPMG Bericht befinde sich im Anhang zur Medienmitteilung vom 25. April 2012, obwohl es erst 7. März war. Wurde der Bericht nachträglich geändert?

Interessant ist auch noch, dass im 2. Abschnitt berichtet wird, dass Frau Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf über die Befunde im Detail in Kenntnis gesetzt wurde.

Laut diesem 2. Bericht vom 25. April 2012 heisst es, dass der Bankrat am 13. März 2012 die KPMG beauftragte, auch die Privat- und Geschäftskonti von Frau Kashya Hildebrand-Mahmood zu überprüfen und zwar Devisentransaktionen ab 20'000.- Franken und alle übrigen Transkationen ab 100'000.- Franken. So die Pressemitteilung. In dieser Mitteilung ist der Bericht, der am 7. März 2012 hätte veröffentlicht werden sollen, angehängt. Er umfasst total 13 Seiten. In diesem Bericht wurde auf Seite 8 unten die Untersuchung zu den Konti der Frau des zurückgetretenen Präsidenten Philipp Hildebrand, Frau Kashya Hildebrand-Mahmood, in nur sieben Zeilen (7) und drei Sätzen hineingewürgt und abgehandelt. Siehe PDF-Dokument.

Trotz der Kürze liegt da sehr viel Würze.

1. Für die Analyse der Privat- und Geschäftskonti von Kashya Hildebrand-Mahmood hat man die Materialitätsgrenzen (was wird untersucht und implizit was wird nicht untersucht) mit dem Auftrageber, dem Bankrat, abgestimmt. Die KPMG und ihr leitender Revisor Daniel Senn wenden die „Cover Your Ass Methode“ an: sollte da was rauskommen, was nicht stimmt, dann ist der Bankrat ja einverstanden. Bei den Direktionsmitgliedern wurde diese „Methode“ nicht angewendet, bei ihnen gab es keine Absprache mit dem Bankrat. Ja aber was sollte denn da rauskommen?

Hier ist noch kein Rauch, aber ihr müsst es trotzdem lesen:

2. „Wir haben sämtliche Devisentransaktionen im Betrag (bzw. Gegenwert) von CHF 20'000 oder mehr geprüft.“ Das ist ja gut so.

Und hier kommt es, bitte genau lesen, genauer wie die Mainstreamjournalisten:

3. „Zusätzlich haben wir sämtliche Finanztransaktionen (ohne Devisenkomponente) im Betrag (bzw. Gegenwert) von CHF 100'000 oder mehr geprüft.“

Was heisst das genau? Im ersten Teil sagt Herr Daniel Senn, alle Devisentransaktionen ab CHF 20'000.- wurden geprüft. Er sagt nicht, ob da Termingeschäfte und Derivate eingeschlossen sind. Liest man aber weiter oben nach, wie die Direktionsmitglieder untersucht wurden, dann heisst es zumindest bei Edelmetallen, dass diese Transaktionen und in Derivaten auf solchen untersucht wurden.

Bei den Finanzinstrumenten heisst es aber nie: „ohne Devisenkomponente“ wie bei den sieben Zeilen zu Frau Kashya Hildebrand-Mahmood. Auch auf dem Deckblatt des Berichtes, der Pressemitteilung durch die SNB auf Seite 1 Mitte, wird diese Einschränkung „ohne Devisenkomponente“ fein säuberlich weggelassen.

Was sind Finanzinstrumente mit Devisenkomponenten?

Z. B. Devisentermingeschäfte: Auf Termin kann man problemlos bis zu 20 (zwanzig) mal mehr Devisen kaufen als man auf dem Konto oder als Belehnungswert im Depot hat. Und an die Grenze der Belehnung kann man besonders dann gehen, wenn man vermutlich Insider wie Kashya Hildebrand-Mahmood ist.

Oder z.B. Devisenoptionen: Devisenoptionen sind Rechte, eine bestimmte Menge Devisen zu einem fixierten Preis während einer bestimmten Zeitperiode zu kaufen. Mit diesem Finanzinstrument kann man noch einen viel grösseren Hebel erzielen wie mit Termingeschäften, besonders dann, wenn man weiss, wann der Preis sich bewegt, denn dann kann man kurze Optionslaufzeiten wählen. Schon mit CHF 80’0000.- , die in diesem Falle wegen der Obergrenze von CHF 100'000.- , kann man dank Insiderwissen leicht CHF 5 Millionen hebeln. Ein Gewinn von 10% ist dann CHF 500'000.-, das 6-fache des Einsatzes.

Obiger Bericht der KPMG unter Leitung von Daniel Senn – in Absprache mit dem Bankrat, der obersten politischen Aufsichtsbehörde der SNB – sagt, dass man genau die für eine ehemalige Angestellte in der Devisenabteilung eines US Hedgefonds versierten Frau des SNB Präsidenten Hildebrand finanziell interessanten Transaktionen NICHT untersucht hat. Dabei wäre genau das der Gegenstand der Untersuchung gewesen.

Cover Evelin’s ass: Es heisst auch nicht mehr, dass Bundespräsidentin Eveline Widmer-Schlumpf über die Befunde im Detail in Kenntnis gesetzt wurde. Sie hätte es ja merken können und es hätte das Risiko bestanden, dass sie sich für einen saubere Untersuchung stark bemacht hätte. Verantwortlich ist sie trotzdem.

Wie konnte ein erfahrener Revisor wie Daniel Senn von der KPMG so etwas nur "übersehen?"

Er arbeitet nach 16 jähriger Tätigkeit bei der KPMG seit diesem Winter nicht mehr dort. Die Eidgenössische Revisionsaufsicht (BAK) hat ein Gewährsverfahren gegen ihn eröffnet. Der Tagesanzeiger berichtet am 2. Juni 2013, dass es weder der Fall Holenweger (Tempus Bank) noch der Fall Hildebrand sei. Im Fall Holenweger liegen keine Dokumente vor, nur die Aussage über die Presse von Herrn Oskar Holenweger, dass Daniel Senn im KPMG Bericht über die Tempus Bank im Auftrage der FINMA Beweise habe, dass er (Holenweger) die Bank Gelder für den Drogenbaron Pablo Escobar, der auf der Lohnliste der Schweizerischen Bundesanwaltschaft unter Leitung von Herrn Roschacher stand, entgegengenommen habe. Herr Holenweger hat ein Begehren auf Schadenersatz gegen die Eidgenossenschaft, die FINMA und die KPMG gestellt.

Hat da jemand Bananenrepublik gesagt?

Ich bin ja kein Revisionsfachmann aber muss man das wirklich sein um obigen Bericht zu verstehen?

Also ihr lieben Schweizer, wollt ihr endgültig zur Bananenrepublik verkommen wie das der Ständerat will? Schreibt doch Protest-Mails in dieser Sache an Parlamentarier, sie sollen eine PUK verlangen oder zumindest Anfragen starten.

Hier ein paar Namen mit Mailadresse:

Philipp.Mueller, FDP Präsident philipp.mueller@parl.ch
Gabi Huber, FDP Fraktionschefin gabi.huber@parl.ch

Christian Levrat, SP Präsident chrsitian.levrat@parl.ch
Susanne Leutenegger-Oberholzer slo@parl.ch

Toni Brunner, SVP Präsident bruner@svp.ch oder toni.brunner@parl.ch
Luzi Stamm luzi.stamm@parl.ch

Christop Darbellay Präsident CVP christoph.darbellay@parl.ch
Gerhard Pfister gpfister@gmx.ch

Hier noch Medien:

Insideparadeplatz.ch mail@insideparadeplatz.ch
Finews.ch: info@finews.ch

Weltwoche: roger.koeppel@weltwoche.ch


Seid so nett und mailt mir eine Kopie, damit ich einen Überblick bekomme. Ich werde dann darüber berichten. Blog.me@hotmail.de

































Katholischer Priester von Islamisten geköpft

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 30. Juni 2013 , unter , | Kommentare (55)



Der Vatikan hat den kaltblütigen Mord des Franziskanerpriester François Murad (49) bestätigt. Er wurde am Sonntag den 23. Juni von radikal islamischen Terroristen in Nordsyrien in Gassanieh in aller Öffentlichkeit geköpft. Dem gefesselten Priester wurde mit einem Messer der Hals durchgeschnitten. Danach wurde der Kopf der grölenden Menge gezeigt. Der katholische Priester hatte im örtlichen christlichen Kloster Schutz gesucht, welches von der Terrorgruppe Jabhat al-Nusra angegriffen wurde.

Der abgeschnittene Kopf des Priesters wird der Menge gezeigt

Diese abscheuliche Tat muss jeden Christen auf der ganzen Welt klar machen, bei den sogenannten Rebellen in Syrien handelt es sich um kaltblütige Mörder und nicht um Freiheitskämpfer und schon gar nicht um Wächter des Islam. Sie können noch so laut "Allahu Akbar" bei ihrer Abschlachtung rufen, mit Gott hat das überhaupt nichts zu tun.

Wer das Leben eines Menschen nimmt begeht eine Todsünde, Punkt!

Koranverse aus Medina: 2.82 Deshalb, wer Böses tut und in Sünde verstrickt ist, wird im Höllenfeuer wohnen, dort bleibt er.

Jeder Moslem der diesen brutalen Mord an einem wehrlosen katholischen Priester nicht in aller Schärfe verurteilt, macht sich mitschuldig. Der Koran verbietet das. Die Mörder und alle die dabei tatenlos zugeschaut haben werden in der ewigen Verdammnis landen. Sie sind die Diener Satans und werden für ihre feige Tat für immer büssen.

Im folgenden Video wird die Enthauptung gezeigt, die Vater François zum Märtyrer macht, der nur wegen seinem christlichen Glauben starb. Achtung, die Aufnahmen sind extrem brutal und zeige ich nur weil es Leute gibt die immer noch abstreiten, solche Gräueltaten passieren in Syrien durch die Dschihadisten.

Das erste Opfer ist Vater François. Das zweite, dem ebenfalls der Kopf abgeschnitten wurde, soll mit der Assad-Regierung kollaboriert haben. Eine dritte Person die ebenfalls die Hände auf dem Rücken gefesselt hat und auf Boden kniet erwartet das gleiche Schicksal.



Es fehlen mir die Worte um meine Empörung über dieses Massaker zu beschreiben. Wie abartig muss man sein, um wehrlose Menschen so zu töten? Diese verdammten Mörder lassen sogar Kinder dabei zuschauen.

Warum berichten die westlichen Medien nicht über diese abscheulichen Morde an Christen und wer diesen Mörderbanden das Geld und die Waffen gibt um in Syrien zu wüten? Nämlich die schlimmsten Diktaturen wie Saudi-Arabien und Katar, sowie die Türkei, Jordanien und Israel, und die Vereinigten Staaten und Grossbritannien.

Wo bleibt die Verurteilung dieser Gräueltaten durch die Regierungen des angeblich zivilisierten Westen? Sie machen ja sonst so eine Geschrei wenn es um Menschenrechte und dem Schutz von Menschenleben geht. Offensichtlich sind ihnen alle Mittel recht, so lange es um den Sturz von Assad geht.

Ich fordere hiermit alle ASR-Leser auf, diesen Artikel mit dem Video an alle Abgeordneten, Regierungen, Medien, Staatsanwälte, Vertretern der verschiedenen Religionen und sonst alle die es wissen müssen zu schicken. Die Unterstützung der Terroristen die in Syrien eingefallen sind und die schlimmsten Verbrechen begehen muss sofort beendet und die Täter bestraft werden.

Der absolute Wahnsinn nimmt seinen Lauf

von Freeman-Fortsetzung am , unter , | Kommentare (25)



Folgendes Mail hat mich von einer ASR-Leserin erreicht, welche die Situation in Deutschland drastisch beschreibt:



Hallo Freeman,

in Anbetracht dessen, dass auch diese Email unter Garantie durchgeschnüffelt wird (Grüsse an die Schnüffler). Habt ihr kranken Perverslinge nichts besseres zu tun?

Es wird immer bekloppter hier im Land der Untertanen. Der Wahnsinn tobt und nimmt immer groteskere Züge an. Während eine ganz neue Ideologie für die verblödeten Massen installiert wird, lachen sich die Betrugsbänker hinter unserem Rücken kaputt über unsere erzwungene Großzügigkeit.

Jetzt soll auch noch der Eurosoli kommen, daß heißt, wir sollen die faulen Ärsche der EU Mumien noch fetter füttern. Sie tun nichts für ihr Geld, während unsereins ackern muß wie ein Gaul für sein tägliches Brot.

Die Grün/innen haben gerade Gestern huldvoll genickt als es hieß, daß jeder der in Hartz4 abrutscht sich einem psychologischen Eignungstest unterziehen soll, mit Unterschrift unter die EGV. Ich bin echt bald ausgeflippt als ich das hörte und habe die Geschäfts(Führer)des(r) Jobcenter gefragt, ob sie nicht mehr alle Tassen im Schrank haben, denn mit diesem Eignungstest unterstelle man den Kunden automatische Schwachsinnigkeit und der Verdacht auf Arbeitsunwille.

Aber da hätte ich auch mit einer Mauer reden können, die sind alle von den gängigen Blockparteien eingenordet. Kein Mensch, ob jung oder alt, soll mehr in Zukunft der BRD auf der Tasche liegen. Dafür sorgen sie jetzt mit ganz neuen Zielgebungsrichtlinien, die haarsträubend sind, die mich irres ahnen lassen in Richtung Diktatur. Mittlerweile ist es so, daß sich hier die Leute umbringen, weil sie diese ganzen Jobcenterschikanen nicht mehr aushalten können. Ist das Freiheit und Demokratie?

Immer mehr Menschen hungern, ja auch in der BRD, weil das was sie verdienen, zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel ist. Gleichzeitig zeigen die beschissenen Mainstreammedien groteske Hartz4 Familien, die Biersaufend und Ketterauchend ihre Kinder auf und nieder prügeln oder anschreien.

Die Wirtschaft trudelt in Richtung "Merkelsche Planwirtschaft", denn die freie Wirtschaft ist abgeschafft, während gleichzeitig die Infrastruktur, wie in England und Irland, zerbröselt. Nichts funktioniert mehr richtig. Aber die Steuern, Abgaben und Gebühren die steigen ins unermessliche an. Bald nach den Wahlen hat Merkel ja schon die "blühenden" Landschaften versprochen. Ich frage mich bloß für wen und wo? Es wird echt immer gruseliger.

Es ist wirklich so, dass jede Stadt in der BRD das gleiche Konzept hat. Handel, Tourismus und die Gesundheitsversorgung, sollen von privaten Investoren gestützt werden. Ich habe mich jetzt 3 Tage am Stück mit der Wirtschaftsförderung und mit der Stadtentwicklung auseinandergesetzt, mit den Typen von der Verwaltung aus den zuständigen Fachbereichen, von wegen Privatisierung.

Sie glauben echt immer noch an ein Wunder, und so wird es den Bürgern auch verkauft. Ich habe Gestern Abend in der Bürgerversammlung nach der Power Point Präsentation vor versammelter Mannschaft den Vorschlag gemacht, sie könnten ja das gleiche machen wie beim G8 Gipfel in Irland "und so tun als ob,..." indem sie die leeren Schaufenster der Pleiteläden mit astreiner Fototapete zukleistern.

Hier werden in Zukunft Potemkin'sche Dörfer entstehen, genau so wie du das schon seit eh und je schreibst. Ich nenne das pervertierte Planwirtschaft, und die Leute glauben auch noch, dass es irgendwen in den Verwaltungen juckt, welche Vorschläge sie zur Belebung der schwindsüchtigen Wirtschaft machen.

Und wo sollen denn überhaupt all die reichen Investoren herkommen, wenn man ihnen durch Steuerplünderungen und andere staatliche Überraschungen das Geld vom Konto raubt per "Brüsseler Enteignungsorgien", das frage ich mich. Sie verscheuchen doch am Ende jeden mutigen Unternehmer/Geschäftsmann/Frau.

Mann, ist doch wahr.

Liebe Grüsse

Die CIA half bei der Verhaftung Mandelas

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 29. Juni 2013 , unter , , | Kommentare (7)



Obama und seine Frau Michelle wollen heute im Laufe des Tages mit der Familie des schwer kranken südafrikanischen Vorkämpfers der Anti-Apartheid-Bewegung, Nelson Mandela, zusammenkommen, weil Obama ihn als Helden betrachtet. Was die wenigsten wissen, es war die CIA welche dem südafrikanischen Geheimdienst 1962 den Tipp gaben, der zu Verhaftung von Nelson Mandela führte und ihn für die meiste Zeit seines Lebens hinter Gitter brachte. Obama vertritt die USA und tut so wie wenn er sich um die Gesundheit von Mandela Sorgen macht, dabei war es Washington zu verdanken, dass er überhaupt 27 Jahre im Gefängnis landete und dort seine Gesundheit ruinierte.

Obamas Mandela-Show in Südafrika
Wir wissen, Obama ist einer der grössten Heuchler, Lügner und Kriegshetzer die es gibt und seine aktuelle Afrika-Reise ist ein weiteres Beispiel dafür. Ausserdem ist er ein Schauspieler, der gerne die Tränendrüsen drückt und sich als Heiliger darstellt. Er wollte Mandela am Krankenbett besuchen, damit die Presse tolle Propagandafotos von den beiden machen kann.

Der Kriegsverbrecher und Guantanamo-Folterer zusammen mit dem Kämpfer gegen das Apartheid-Regime. Daraus ist nichts geworden, denn auf Wunsch der Familie Mandelas wurde darauf verzichtet. Der 94-Jährige liegt seit drei Wochen wegen einer Lungenerkrankung in einer Klinik in Pretoria. Sein Zustand wird als kritisch beschrieben.

Obama besucht Südafrika als Teil einer auf acht Tage angelegten Afrika-Reise, die ihn in insgesamt drei Länder bringt. Er wollte auch mit Mandela zusammenkommen, den er selbst als einen seiner persönlichen Helden bezeichnet hat.

Ach ja, Mandela ist für ihn ein Held, weil er sich gegen das verbrecherische Regime auflehnte und die Rassendiskriminierung aufzeigte? Aber die Whistleblower Assange, Manning und jetzt Snowden, welche die Verbrechen seiner eigenen Diktatur aufzeigen und entblössen, werden gnadenlos verfolgt.

Obama will am Samstag an der Universität in Kapstadt sprechen und danach Robben Island besuchen, die im Atlantischen Ozean vor Kapstadt liegt, wo Nelson Mandela jahrelang inhaftiert war. Heuchlerischer geht's nimmer. Dabei sind es genau die selben US-Geheimdienste die PRISM betreiben, um die ganze Welt auszuspionieren, die Mandela damals ans Messer lieferten.

Obama sollte lieber Guantanamo besuchen oder Bradley Manning im Militärgefängnis. Dazu noch sich bei Mandela und seiner Familie entschuldigen, für das ganze Leid den die CIA verursachte, in dem sie ihn an die Schergen des Apartheid-Regimes verraten haben.

Mandela wurde am 5. August 1962 von Agenten der "Special Branch" der südafrikanischen Polizei verhaftet, nach dem die CIA sie über jedes Detail seines Aufenthaltsortes informierten. Was er für Kleidung tragen würde, die Uhrzeit und wo er genau wäre.

Am 12. Juni 1964 verurteilte Richter Quartus de Wet nach achtmonatiger Verhandlung ihn und sieben weitere Mitstreiter zu lebenslanger Haft wegen Sabotage und Planung bewaffneten Kampfes.

Erst am 11. Februar 1990 nach 27 Jahren wurde er aus der Haft entlassen. Der damalige südafrikanische Staatspräsident Frederik de Klerk hatte den Befehl gegeben und wenige Tage zuvor das Verbot des ANC aufgehoben.

Man muss sich das vorstellen, sogar noch im Jahr 1988 wurde Nelson Mandela gemeinsam mit anderen Vertretern des ANC von der US-amerikanischen Regierung unter Ronald Reagan für seinen Kampf gegen das Apartheid-Regime als „Terrorist“ auf eine Watch List gesetzt. Erst im Jahr 2008 wurde er von dieser Liste gestrichen. Auch Margaret Thatcher nannte ihn einen „Terroristen“.

Die amerikanische, britische und auch israelische Regierungen unterstützten das rassistische Regime bis zuletzt und bezeichneten die welche dagegen sich einsetzten als Terroristen. Sie belieferten Pretoria mit Waffen und Öl, schützten den Alliierten vor Sanktionen und Israel half sogar beim Atomwaffenprogramm.

Im Jahre 1962 betrachtete die US-Regierung und die CIA den African National Congress (ANC) als eine Bedrohung der Stabilität des befreundeten Südafrika. Damals hatte das Apartheid-Regime nicht nur ein militärisches Kooperationsabkommen mit Washington unterzeichnet, sondern die USA bezog auch einen grossen Teil des Uran für die Kernkraftwerke und Atomwaffen von dort.

Die CIA kannte Mandelas Aufenthaltsort, weil sie einen Geheimagenten in den inneren Kreis der ANC-Gruppe in Durban eingeschleust hatten. Das erzählte später Gerard Ludi, ein pensionierter südafrikanischer Offizieller des Geheimdienst.

Mandela wurde von dem ganzen südafrikanischen Sicherheitsapparat wegen seiner subversiven Aktivitäten gegen Apartheid landesweit gesucht. Am Morgen nach einem geheimen Treffen mit anderen ANC-Mitgliedern in Durban, stiess Mandela, der sich als Chauffeur verkleidet hatte, auf eine Strassensperre. Er wurde sofort erkannt und verhaftet.

Nach seiner Freilassung im Februar 1990 tourte er die Welt als bekanntester politischer Gefangene damals mit 71 Jahren und versuchte Unterstützung für die Anti-Apartheid-Bewegung zu gewinnen. 1993 erhielten Mandela und de Klerk gemeinsam den Friedensnobelpreis.

Am 27. April 1994 gewann der ANC die ersten demokratischen Wahlen Südafrikas mit absoluter Mehrheit. Am 9. Mai wurde Nelson Mandela vom neuen Parlament zum ersten schwarzen Präsidenten des Landes gewählt, ein Amt das er bis Dezember 1997 inne hatte.

Am internationalen Tag der Solidarität mit dem Palästinensischen Volk am 4. Dezember 1997 in Pretoria sprach Mandela sich mit einem Grusswort für die Rechte der Palästinenser aus: „Wir wissen nur zu gut, dass unsere Freiheit unvollständig ohne die Freiheit der Palästinenser ist."

Anfang 2003 hielt Mandela einige Reden, in denen er George W. Bush und den britischen Premierminister Tony Blair heftig wegen ihrer Kriegshetze gegen den Irak kritisierte. Und jetzt geht Obama als Nachfolger dieser Oberkriegsverbrecher und als Betreiber von Killerdrohnen zu Mandela und macht einen auf Bewunderer. Kotz!!!

Neben dem PR-Gag mit Mandela geht es Obama hauptsächlich mit der Afrikareise darum, den verstärkten Einfluss Chinas auf dem schwarzen Kontinent zurückzudrängen. Was dort schon länger abläuft ist ein versteckter Krieg zwischen den beiden Supermächten. China hat die USA im Handel mit Afrika weit überholt und das Volumen hat sich in den letzten 5 Jahren auf 200 Milliarden Dollar gesteigert, doppelt so hoch wie mit Amerika.

Peking weitet seinen Einfluss auf friedlichen Weg aus, mit Investitionen in die Rochstoffförderung und in Infrastruktur. Washington aber greift immer offener zu militärischen Mitteln zurück. So diente der US-NATO-Krieg gegen Libyen hauptsächlich um Chinas Ölinvestitionen in Milliardenhöhe zu sabotieren. Im Sudan und Mali ist es genau so. Das Gerede, es gehe dem Westen um Menschenrechte und Demokratie, ist wie immer eine Lüge.

Das in Stuttgart beheimatete AFRICOM hat eine Drohnen-Basis in Nigeria eingerichtet, um damit die imperialistische Intervention der Franzosen in Mali zu unterstützen. Der Drohnen-Krieg soll auch in Afrika stattfinden. Es wurden auch US-Soldaten in Zentralafrika stationiert und mit dem Märchen begründet, es gehe darum um Joseph Kony zu jagen. Dabei ist der Typ genau so ein erfundenes Phantom wie Osama Bin Laden es war.

Aber immer mehr Menschen auf der ganzen Welt realisieren, wer der wirkliche Schurkenstaat ist, wer am meisten den Weltfrieden gefährdet und nur Tod, Zerstörung und Elend bringt. Wer bis jetzt nicht antiamerikanisch eingestellt ist und immer noch die USA für die Guten hält, muss genau so ein Unmensch wie sie sein oder an kompletter Realitätsleugnung leiden.

Es ist überfällig den Amis den Mittelfinger zu zeigen.

Am Samstag ist es auf dem Universitätsgelände in Soweto zu Zusammen- stössen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Dabei feuerte die Polizei Blendgranaten ab, um die Menge von mehreren hundert Menschen auseinander zu treiben. Der Protest richtete sich gegen die Auslands- und Geheimdienstpolitik Obamas. Demonstranten hielten Plakate hoch, die Obama als Hitler zeigten. "In Jemen, Afghanistan und Pakistan sterben Menschen durch Drohnenangriffe", sagte der 54 Jahre alte Demonstrant Ramasimong Tsokolibane der Nachrichtenagentur AFP, "deshalb bezeichnen wir Obama als Hitler. Er ist ein Mörder."



Vortrag - Hinter den Kulissen der Macht

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 27. Juni 2013 , unter | Kommentare (4)



Am Freitag, 28. Juni 2013, findet im Zentrum Gersag in Emmenbrücke (CH) um 19.30 Uhr die nächste öffentliche Veranstaltung der beliebten Anlassreihe von Info8.ch statt. Der bekannte deutsche Buchautor und Chefredaktor des COMPACT-Magazins Jürgen Elsässer sowie die Psychologin und „Spin Doctor“-Expertin Dr. Judith Barben sprechen zum brisanten Thema: „Hinter den Kulissen der Macht“ – welche Ziele die Classe Politique verfolgt und wie wir manipuliert werden! Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit dem Jungbund Waldstaettia durchgeführt.


Öffentliche Veranstaltung: „Hinter den Kulissen der Macht“

Datum: Freitag, 28. Juni 2013

Ort: Zentrum Gersag, Rüeggisingerstrasse 20a, CH-6020 Emmenbrücke

Zeit: 19:30 bis 21:30 Uhr (Türöffnung: 19:00 Uhr)

Per E-Mail auf online@info8.ch mit Name, Adresse und gewünschter Anzahl Tickets bitte voranmelden und auf ASR als Infoquelle hinweisen.

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Demo gegen PRISM/NSA vor US-Botschaft in Bern

Die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden haben beispiellos aufgezeigt, wie systematisch die Geheimdienste der USA und Grossbritannien in Schwindel erregendem Umfang sämtliche Kommunikationsdienste unbescholtener Bürger überwacht, aufgezeichnet und ausgewertet haben. Nun macht sich die zunehmende Empörung in der Öffentlichkeit breit. In Kooperation mit der Jungen SVP ruft die Schweizer Piratenpartei auf, in Bern gegen die NSA, PRISM und Tempora zu demonstrieren.



Die bewilligte Demonstration findet statt am Samstag, 29. Juni 2013, zwischen 14:00 und 15:00 Uhr vor der US-Botschaft in Bern.

Interessierte werden aufgerufen, Transparente sowie möglichst viele Freunde mitzunehmen. Vor Ort werden diverse Ansprachen gehalten, angekündigt werden "flammende Reden" gegen den Überwachungsstaat. Als Referenten stehen unter anderen schon Pascal Gloor, Vizepräsident der Piratenpartei sowie Anian Liebrand, Vizepräsident der Jungen SVP, fest.

Ohne Bundeswehr keine Bananen

von Freeman-Fortsetzung am , unter , | Kommentare (5)



Die Bundeswehr hat einen neuen Werbespot lanciert in dem gesagt wird, die Marine sorgt mit ihren Auslandeinsätzen dafür, dass die Seewege offen bleiben und Wirtschaftsgüter von und nach Deutschland fliessen. Einfach gesagt, ohne Bundeswehr kommen keine Bananen bei uns an und fehlen in den Supermärkten.


Die Bundeswehr gibt heute genau das zu, weswegen Bundespräsident Horst Köhler 2010 zurücktreten musste. Er sagte während eines Interviews auf dem Rückflug nach einem Besuch von Bundeswehr-Truppen in Afghanistan, die Aufgabe der Bundeswehr wäre es die deutsche Wirtschaft zu schützen. Die genauen Worte waren:

"Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind, doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass ein Land unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ durch Handel, Arbeitsplätze und Einkommen. ... Es wird wieder sozusagen Todesfälle geben. Nicht nur bei Soldaten, ... "

Diese Aussagen wurden von einigen Regierungs- und Oppositionspolitikern teils heftig kritisiert. Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Jürgen Trittin, reagierte auf Köhlers Äusserung mit dem Vergleich zu historischer Kanonenbootpolitik. Mit der Rechtfertigung bewaffneter Aussenhandelspolitik stünde Köhler nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes.

Ach ja? Die Bundesmarine gibt aber jetzt mit diesem Werbespot zu, mit den Schiffen betreibt sie Kanonenbootpolitik. Für den deutschen Michel der daran glaubt, die Bundeswehr ist in Afghanistan um Brunnen zu bauen (ich lach mich schief), wird gesagt, ohne Bundeswehr gibt es keine Bananen. Das geht natürlich nicht, deswegen ist der illegale und Grundgesetz verletzende "out of area" Einsatz gerechtfertigt.



Habt ihr im Hintergrund den Namen der Schifffahrtslinie MAERSK gesehen? Die gehört auch zu den Kriegshetzern, denn sie läuft nicht mehr iranische Häfen an und ist damit das Werkzeug der illegalen Sanktionen. Die dänische Reederei hat 2012 die Hälfte der 1,82 Milliarden Dollar an militärischen Transportaufträgen vom Pentagon erhalten.

Genau wie das Pentagon die Schlägertruppe für Wall Street und die US-Konzerne darstellt, ist die Bundeswehr es für die deutsche Wirtschaft. Wer also Soldat wird muss wissen, er dient eigentlich nicht der Landes- verteidigung, sondern stirbt für Bananen, oder für die imperialistische Markteroberung der Konzerne und ihrer Profitgier.

Grösster US-Steuerflüchtling gestorben

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 26. Juni 2013 , unter , , | Kommentare (5)



Für fast 20 Jahre hat Marc Rich ein Doppelleben geführt. Eines als bekannter Rohstoffhändler und Milliardär in der Welt des Jet-Set, umgeben von schönen Frauen, luxuriösen Villen, Ski-Chalets und 5-Sterne-Hotels, und eines als weltweit meist gesuchter Steuerflüchtling, der sich nur in der Schweiz, Spanien und Israel aufhalten durfte. Seit seiner Flucht aus den USA 1983 war Rich das oberste Ziel der US-Steuerfandung und stand auf der Liste der meistgesuchten Kriminellen des FBI, bis Präsident Bill Clinton ihn am 20. Januar 2001 den letzten Tag seiner Amtszeit begnadigte. Am Mittwoch ist Marc Rich im Alter von 78 Jahren in Luzern an einem Schlaganfall gestorben. Morgen wird er in Tel Aviv beerdigt.

Wie es der Zufall will habe ich Marc Rich am vergangenen Samstag bei einer Sportveranstaltung in Zug gesehen. Als Journalist wird man zu so Events eingeladen. Er sass am Tisch neben mir in der VIP-Lounge. Er wirkte auf mich sehr alt und schwach, kaum die Umgebung wahrnehmend. Das Foto welches ich mit dem Handy gemacht habe ist wahrscheinlich eines der letzten die ihn in der Öffentlichkeit zeigt.

Marc Rich vor der Bossard-Arena mit einer Flasche Bier und Zigarre
Zum Höhepunkt seiner Spekulation und Handel mit Rohstoffen hatte seine Firma Einnahmen von 7 Milliarden Dollar im Jahr. Damit häufte er sich Besitztümer an, wie ein riesiges Anwesen in Meggen am Vierwaldstättersee im Kanton Luzern im Wert von 60 Millionen Franken, gefüllt mit Picassos und Kunstwerken anderer teurer Künstler, ein luxuriöses Chalet in St. Moritz und eine Villa in Marbella an der spanischen Küste. Er war aber ein Gefangener im goldenen Käfig, denn er konnte nicht aus der Schweiz raus, ausser nach Spanien und Israel, weil er bis 2001 zur Verhaftung ausgeschrieben war.

Marc Rich und andere Händler wurden 1983 der Steuerhinterziehung, Falschaussage, Handel mit Iran und dem umstrittenen RICO (Racketeer Influenced and Corrupt Organisations, Trading with the Enemy Act) angeklagt. Der damalige Oberstaatsanwalt für den Distrikt von New York und spätere Bürgermeister der Stadt, Rudolph Giuliani, beschrieb die Sache Marc Rich als "den grössten Fall von Steuerhinterziehung in der Geschichte der Vereinigten Staaten."

Aber die Steuerhinterziehung war nur das letzte Stück in der Anklage gegen Rich. Er wurde auch angeklagt an einem komplexen Öl-Betrug teilgenommen zu haben, der die Energiekrise Amerikas in den frühen 80-Jahren ausnutzte. Er wurde in 65 Fällen beschuldigt im Geheimen Millionen von Fass an texanischen Rohöl aufgekauft zu haben, dass unter strikten Preiskontrollen stand, und es unter neuem Etikett als unkontrolliertes Öl auf dem freien Markt mit einem gigantischen Gewinn verkauft zu haben, angeblich 100 Millionen Dollar.

Während der sogenannten Geiselnahme von Teheran, wobei 52 US-Diplomaten 444 Tage lang vom 4. November 1979 bis zum 20. Januar 1981 als Geiseln gehalten wurden, nachdem eine Gruppe iranischer Studenten die US-amerikanische Botschaft in Teheran im Verlauf der Islamischen Revolution besetzt hatte, hat Marc Rich mit dem "Feind" Geschäfte gemacht und iranisches Öl verkauft, trotz eines amerikanischen Handelsembargos, und dabei ein weiteres Vermögen angehäuft. Rich und seine Partner wurden angeklagt, keine Steuern auf diese Profite bezahlt zu haben.

Denn, noch unter dem Schah Mitte der 70-Jahre vereinbarten der Iran und Israel den Bau einer geheimen Pipeline von Elat bis ans Mittelmeer, um so den Suezkanal zu umgehen und auch um aus den Fängen der grossen US-Ölkonzerne zu kommen. Diese Joint Venture belieferte Israel insgeheim mit Öl und es war Marc Rich der nach Aussen das Öl transportierte und die Pipeline benutzte.

Marc Rich stellte sich nicht der Anklage sondern flüchtete in die Schweiz, kurz bevor er verhaftet werden sollte. Obwohl seine Firma sich später schuldig erklärte und bereit war eine Strafe von 171 Millionen Dollar zu zahlen, blieb die Anklage gegen ihn persönlich bestehen. Die US-Behörden begannen eine lange Verbrecherjagd nach ihm, die teilweise wie aus einem Spionagethriller sich liest.

Mittlerweile hatte Marc Rich, der ursprünglich als Marcell David Reich 1934 in Antwerpen geboren wurde und mit seiner jüdischen Familie 1941 in die USA emigrierte, eine Scharmoffensive mit Spenden in der Schweiz gestartet und so sich das Wohlwollen und den Schutz dort erkauft. Aber nicht nur dort war Rich mit "Wohltätigkeit" spendabel, sondern in anderen europäischen Ländern, aber hauptsächlich auch in Israel.

Er behauptete bei zahlreichen Interviews, seine Firma hätte ihren Sitz in der Schweiz und unterliege nicht den amerikanischen Gesetzen. Als guter Steuerzahler wurde er im Kanton Zug gerne gesehen. Ausserdem war damals Steuerhinterziehung in der Schweiz nicht strafbar und deshalb wurde er nicht ausgeliefert.

Aber der wirkliche Grund warum Marc Rich ungestraft sich in der Schweiz aufhalten und Geschäfte machen konnte, waren seine guten Verbindungen zur CIA und zum Mossad. Er hat mit den Geheimdiensten zusammen- gearbeitet und dafür haben sie ihn vor der amerikanischen Justiz und dem FBI geschützt. Sein persönlicher Sicherheitsberater war ja ein ehemaliger Agenten des israelischen Geheimdienstes Mossad.

So hat er zum Beispiel geholfen trotz Sanktionen Öl an Südafrika zu liefern, genau wie Israel an das Apartheidregime Nukleartechnologie und Waffen lieferte. Der erste israelische Atomtest wurde auch ab der Küste von Südafrika im Südatlantik durchgeführt. Rich hat mit diesen Bruch des Boykott einen Gewinn von 2 Milliarden Dollar erzielt.

Der damalige Zuger Gemeinderat und heutige Vizepräsident der Grünen Schweiz, Jo Lang, hat in einem aktuellen Interview über ein Erlebnis Anfang der 90-Jahre gesagt:

"Als ich mich auf Einladung von Gewerkschaften in den USA befand, bekam das FBI Wind davon und lud mich deshalb nach New York ein. Sie boten mir 700'000 Dollar, wenn ich ihnen helfen würde, Marc Rich zu fangen. Meine Antwort war klar: Ich bin ein Politiker und kein Polizeibeamter."

Auf die Frage, warum Rich nie von den US-Behörden verhaftet wurde sagte Lang: "Ich bin überzeugt, dass Marc Rich mit der CIA zusammenarbeitete und damit vor dem Zugriff durch das FBI geschützt war. Das habe ich damals dem FBI in New York erzählt, die Mimik der Beamten zeigte eindeutig, dass sie auch davon ausgingen."

Zur gleichen Zeit wo all das ablief, fand auch die sogenannte Iran-Contra-Affäre statt. Von der Reagan-Regierung waren im Verlauf der 1980er Jahre Einnahmen aus geheimen Waffenverkäufen an den Iran an die rechtsgerichtete Guerilla-Bewegung der Contras in Nicaragua weitergeleitet worden, um sie bei dem Contra-Krieg gegen die sandinistische Regierung zu unterstützen.

Die Contras wiederum haben über Jahre mehrere Tonnen Kokain mit Wissen und Duldung der CIA in die USA geschmuggelt. Aus den Erlösen des Drogenverkaufs finanzierten die paramilitärischen Contra-Verbände ihren Kampf gegen die linksgerichtete Regierung der Sandinisten, weshalb die US-Regierung bzw. die CIA dies duldete und somit unterstützte.

All das zeigt, in den USA bekämpft die linke Hand die rechte, oder die CIA begeht die kriminellsten Handlungen, welche andere US-Behörden verhindern sollen. Oder die CIA schützt Verbrecher, die das FBI aber zur Fahndung ausgeschrieben hat und sucht. Oder Washington ist offiziell gegen eine Regierung und verhängt Sanktionen, aber insgeheim werden trotzdem Geschäfte gemacht. Dazu wurden Agenten wie Marc Rich verwendet.

Wie der Marc-Rich-Biograf Daniel Ammann anlässlich des Todes in einem Interview sagte:

"Er arbeitete quasi als Mittelsmann für viele Regierungen, die der Öffentlichkeit etwas sagten und im Hintergrund das Gegenteil davon taten. Zum Beispiel, indem er von den Iranern Öl kaufte und dieses an Israel weiterverkaufte. Beide Regierungen wussten das, und für beide Regierungen wäre das offiziell ein absolutes No-go gewesen. Aber aus Opportunitätsgründen gingen sie auf den Deal ein. Zwischendrin stand Marc Rich."

Marc Rich war mit seiner Handelsfirma jahrelang der bedeutendste Rohöllieferant für Israel mit einem Anteil von bis zu 60–90 % des Bedarfs. Das Öl stammte hauptsächlich aus dem Iran und wurde auf dem Papier über Rotterdam vom Ursprung her "gesäubert".

Die "Marc Rich + Co AG“ mit Hauptsitz im schweizerischen Zug wurde über die nächsten Jahrzehnte zu einem der bekanntesten und erfolgreichsten Unternehmen der Branche. 1993 verkaufte Marc Rich den Trading Bereich an die Manager. Daraus entstand das Unternehmen Glencore, das heute weltweit das grösste im Rohstoffhandel ist. Zuletzt war Marc Rich im grossen Stil im Immobilien-Bereich tätig.

Die Begnadigung von Marc Rich durch Bill Clinton ist sehr umstritten, denn es sieht aus wie wenn sie erkauft wurde. Denise Rich, von 1966 bis 1996 mit Marc Rich verheiratet und Mutter drei gemeinsamer Kinder, eine in Amerika bekannte Prominente, Gesellschaftslöwin, Spendensammlerin und Liedermacherin, hat 450'000 Dollar für die Clinton Library zusammen- gebracht und so die Gunst des Präsidenten erworben, sagt man.

Andere sprechen von einer zweistelligen Millionenzahlung, damit der Gesuchte auf die Begnadigungsliste kam. Jedenfalls haben sich viele israelische Politiker für Marc Rich eingesetzt, wie Schimon Peres, Ehud Barak und Ehud Olmert. Auch Politiker in der Schweiz, wie der ehemalige Stadtpräsident von Zürich, Josef Estermann.

Denise Rich hat die amerikanische Staatsbürgerschaft abgelegt und 2011 die österreichische angenommen. Marc Rich tat das bereits in den 80-Jahren und nahm die spanische und israelische an. Das machen mittlerweile viele US-Bürger, um so der unabhängig vom Wohnort weltweiten Steuerpflicht zu entkommen.

Als ich ihn am vergangene Samstag bei der Tennis-Veranstaltung "Stars on Court" sah, bei der Steffi Graf, Andre Agassi, Heinz Günthardt, Henri Leconte und Mansour Bahrami sich einen Tennis-Show-Kampf lieferten, dachte ich mir, wow der sieht aber schlecht aus. Ein verschrumpeltes Männchen mit Buckel. Nur drei Tage später ist er gestorben.

Was ich jetzt denke, die Milliarde die Marc Rich sich mit "krummen" Geschäften angehäuft hat, haben ihn nicht vor dem Tod bewahrt und er hat sie nicht mitnehmen können. Wie jeder andere Sterbliche tritt er vor seinem Schöpfer und muss sich für seine Taten verantworten. Dabei kommt mir in den Sinn: "... was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber dabei seine Seele verliert?" (Mt 16,25-26)

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Übrigens, eines der Lieder von Denise Rich wurde weltbekannt, nämlich "Frankie" von "Sister Sledge" gesungen:

Bilder der abgeschossenen Taksim-Drohne

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 25. Juni 2013 , unter , | Kommentare (2)



Einer der Berichterstatter in Istanbul der Jenk Kose heisst hat regelmässig eine kleine Drohne, die mit einer Kamera ausgestattet war, über den Taksim-Platz während der Proteste fliegen lassen. An einem der Tage als die Polizei wiedermal die friedlichen Demonstranten angegriffen hat, wurde seine Drohne abgeschossen. Die Polizei will wohl nicht, dass man sie aus der Luft beobachtet und ihren Einsatz filmt.

Der Quadcopter nach dem Abschuss auf dem Boden

Wegen dem Absturz und Aufprall wurde das letzte Video nicht korrekt auf der SD-Karte gespeichert. Kamera und Drohne wurden dabei beschädigt.

Das folgende Video ist von einem Flug über den Taksim-Platz vorher:



Hier die Aufnahme wie die Drohne abgeschossen wurde:


Deutschland ist gleich Sklavenland

von Freeman-Fortsetzung am , unter , | Kommentare (47)



Wenn man die deutschen Medien verfolgt dann beobachtet man wie ein Skandal über die Ausbeutung von Leiharbeitern nach dem anderen abläuft. Der neueste ist die Berichterstattung über die unmenschlichen Bedingungen in den deutschen Schlachthäusern, wo Leiharbeiter aus Bulgarien und Rumänien zu Hungerlöhnen von 3 Euro die Stunde schuften. Sie werden von Schleppern mit dem Versprechen über einen Monatsverdienst von 1'200 Euro nach Deutschland gelockt, in überfüllten Massenlagern untergebracht und dann gnadenlos ausgebeutet. Ohne einen Arbeitsvertrag zu erhalten sind sie rechtlos und werden mit 600 bis 700 Euro abgespeist, wenn sie überhaupt jemals Geld sehen. Von Sozialleistung im Krankheitsfall keine Spur. Deutschland ist zu einem Sklavenland verkommen und die Politiker und Wirtschaftsexperten rühmen sich auch noch dafür von wegen Wettbewerbsfähigkeit.


Deutschland ist zum China von Europa geworden, wo die Löhne über die letzten 15 Jahre massiv gesenkt und die Rechte der Arbeitnehmer erheblich eingeschränkt wurden. Dabei kräftig mitgeholfen haben ausgerechnet die Gewerkschaften und die Sozies. Sie haben ihr Klientel komplett verraten. Gibt es überhaupt noch Gewerkschaften in Deutschland? Merken tut man nichts davon und das Parteiprogramm der SPD unterscheidet sich keinen Deut von den Schwarzen und Gelben. Schon lange vorbei sind die Zeiten wo Deutschland die höchsten Löhne und besten Sozialleistungen in Europa hatte.

Ausgerechnet die rot-grüne Regierung von Gerhard Schröder hat nicht nur als erste die deutsche Bundeswehr in einen illegalen Krieg geschickt, den Balkankrieg, sondern auch die schärfsten Einschnitte im Arbeitsmarkt in der Nachkriegszeit durchgezogen. Sie kürzte nicht nur die Sozialleistungen drastisch, sie ermöglichte vor allem neue Formen der Beschäftigung. Eine davon sind die Werksverträge. Sie erlauben es Unternehmen, ganze Arbeitsbereiche auszulagern und an externe Firmen zu vergeben. Diese wiederum offerierten Dumpingpreise, weil sie Leiharbeiter aus dem Osten zu Hungerlöhnen beschäftigen. Damit setzen sie eine Spirale der Sklavenhaltung und Verelendung in Gang.

Die deutschen Politiker zeigen mit dem Finger auf die Südländer und beschimpfen sie mit den Vorwürfen, die Krisenstaaten wären selber für ihre Misere schuld, weil sie zu hohe Löhne haben und deshalb im internationalen Vergleich zu teuer sind. Dabei beruht der "Erfolg" der deutschen Wirtschaft mit der Agenda 2010 hauptsächlich auf Sklavenarbeit zu Dumpinglöhnen. Die zweifelhafte Auszeichnung der Exportweltmeister zu sein beruht nicht auf Fleiss und Innovation, sondern auf dem Buckel vieler Arbeitnehmer, die zu Hungerlöhnen schuften. Die Südländer sind nicht zu teuer, sondern Deutschland ist zu billig geworden. Die Geiz-ist-geil-Mentalität ist total pervers und unmenschlich.

Diese Lohndrückerrei hat zu einer totalen Verelendung in Deutschland geführt, da die Einkommen immer mehr schrumpfen. Gleichzeitig steigen die Lebenshaltungskosten und die Steuern und Abgaben. Nicht zu verstehen ist deshalb die Aussage die wie eine Mantra ständig widerholt wird, uns geht's doch gut. Ach ja? Wie blind und taub muss man sein um dieses Sklavendasein auch noch gut zu finden? Ist alleine die Tatsache eine Beschäftigung zu haben von der man gerade so lala existieren kann gut genug? Wie muss man sich selbst belügen wenn man meint, solange man noch bei Aldi und Lidle einkaufen kann geht's ja noch und nicht in der Suppenküche für Lebensmittelpakete anstehen muss, wie viele es in Deutschland eh schon machen.

Obwohl realistisch und ohne rosarote Brille gesehen der Lebensstandard in Deutschland seit 10 Jahren ständig sinkt, ist die Merkel-Regierung laut verschiedenen Umfragen so beliebt wie noch nie. Da muss man sich an den Kopf greifen. Jetzt kommt mir nicht mit, aber mich hat man nicht gefragt. Dabei lebt in Berlin inzwischen jedes dritte Kind in einer Familie mit Hartz IV, das sind 168'006 arme Kinder. Das geht aus einer am vergangenen Freitag veröffentlichten Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion hervor.

Dann, die Aussichten für ein junges Ehepaare jemals ein eigenes Häuschen oder eine Wohnung erwerben zu können tendiert immer mehr in Richtung null. Wie wollen sie jemals genug Eigenkapital ersparen, wenn sie gerade so durchkommen? Im europäischen Vergleich hinkt Deutschland seinen Nachbarn beim Wohnen in den eignen vier Wänden deutlich hinterher und ist ein Land der Mieter. Dabei ist eine Immobilie fast der einzige Weg wie der "kleine Mann" langfristig einen Vermögensaufbau zustande bringt.

Wann wachen die Deutschen endlich auf und verlangen mehr Lohn? Wieso akzeptiert man die Blockade eines Mindestlohns? Wann wird der ausbeuterischen Leiharbeit und das Ankarren von rechtlosen Sklavenarbeitern aus dem Osten ein Ende gesetzt? Mit ihrer Akzeptanz unter Billiglöhnen zu arbeiten schaden die Deutschen nicht nur sich selber sondern die Nachbarländer auch.

Sogar das "Wall Street Journal" hat neulich Deutschland kritisiert, wegen der Priorität nur auf Exporte und der Vernachlässigung des Binnenmarktes. "Indem sie sich selbst aushungern, hungern die Deutschen auch ihre Nachbarn aus", stellte das Blatt fest und forderte höhere Löhne für den Mittelstand. Aber nur von Exporten zu leben wird eh nicht mehr lange andauern. Durch den Sparzwang den die Troika den ganzen Krisenländern der Eurozone auferlegt fehlt das Geld deutsche Produkte zu kaufen.

Wer mit dem Existenzkampf beschäftigt ist braucht kein neues deutsches Auto. Was Merkel und Schäuble an Einschränkungen von Südeuropa verlangen ist ein Schuss ins eigene Knie. Das dicke Ende kommt dann nach den Wahlen. Dann wird die Rechnung präsentiert. Aber wählt die CDU/FDP nur wieder und gebt der Mutti noch eine Amtszeit. Man bekommt immer was man verdient. Wie sagte Goethe? "Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein."

Wir sollten alle Mannings und Snowdens sein

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 24. Juni 2013 , unter , , | Kommentare (53)



Es ist nicht zu fassen wie die Vereinigten Staaten von Amerika es schaffen die grössten Verbrechen an der Menschheit zu begehen, aber gleichzeitig es erreichen sich als DIE GUTEN zu verkaufen. Das fängt schon damit an, das Land macht weniger als 4,5% der Weltbevölkerung aus, verbrauchen aber über 25% der Ressourcen der Welt. Kein Land hat in den letzten 65 Jahren so viele Kriege, Interventionen und Staatsstreiche durchgeführt, mindestens einen pro Jahr, und so viele Menschen dabei getötet, mindestens 20 Millionen, wie die USA. Die Ausgaben pro Jahr für die Kriegsmaschinerie sind grösser als die aller anderen Staaten der Welt zusammen.


Kein Staat erpresst, nötigt und zwingt seinen Willen andere Ländern auf so wie die USA. Nur die USA fliegen mit Killerdrohnen über andere Länder und ermorden Zivilisten aus der Luft. Und wie der Whistleblower Snowden jetzt preisgegeben hat, kein Land spioniert alle Menschen aus und betrachtet jeden als Terroristen. Er hat uns auch aufgezeigt, die US-Regierung ist eine völlig ausser Kontrolle geratene und korrupte kriminelle Vereinigung die sich weder an die eigene Verfassung hält, noch die internationalen Gesetze respektiert.

Die USA machen genau das was sie den anderen vorwerfen und sind an Heuchelei und Doppelmoral nicht zu überbieten. Washington zeigt ständig mit dem Finger auf Länder und plustert sich zum Moralapostel auf, dabei macht es das was es den anderen Ländern vorwirft. Wie zum Beispiel, China an den Pranger zu stellen wegen Menschenrechtsverletzungen und weil es einen Cyber-Krieg führen würde. Die Wahrheit ist, die USA ist das kriminellste Land der Welt und macht selber all das was es Russland, China, Iran und andere beschuldigt zu tun.

Wer hat denn als erster und einziger Atombomben über Städte abgeworfen und in einem Blitz hunderttausende Zivilsten ermordet? Wer hat Chemie- waffen und radioaktive Uranmunition in den Kriegen eingesetzt? Wer hat mit bewussten Lügen über nicht existierende Massenvernichtungswaffen einen Angriffskrieg gegen den Irak geführt? Wer entführt Menschen und foltert sie in Geheimgefängnissen? Wer begeht überhaupt die schlimmsten Kriegsverbrechen? Und wer züchtet und fördert Terrorismus, setzt Terroristen für Regimewechsel ein und betreibt den grössten staatlichen Terror?

Die amerikanischen Medien sind nicht anderes als das Propagandaorgan der US-Regierung und tun alles was Washington an Verbreitung von Lügen und Desinformation verlangt. Sie schützen die Regierung und halten die US-Bevölkerung völlig im Dunklen. Die US-Medien verbringen mehr Zeit und zeigen mehr Interesse am Privatleben von Snowden, als das illegale Spionageprogramm der NSA zu kritisieren, welches die Privatsphäre und die Verfassungsrechte auf gröbste verletzt, was das Hauptthema der Diskussion sein sollte. Sie haben die Ablenkung von den wichtigen Themen perfektioniert.

Snowden ist nicht freiwillig aus Hongkong abgereist, sondern er wurde von der Regierung aufgefordert China zu verlassen. Sie sagten ihm freies Geleit zu, nach dem Washington massiven Druck auf Hongkong ausübte um ihn auszuliefern. Der Whistleblower ist daraufhin am Sonntag mit einer Maschine nach Moskau abgereist. Während seines Aufenthalts am Flughafen der russischen Hauptstadt wurde mitgeteilt, Snowden habe Asyl in Ecuador beantragt.

Die US-Regierung, die Snowden der "Spionage" bezichtigt, will seine Weiterreise nun verhindern. Die ecuadorianische Regierung teilte am Montag mit, der Asylantrag werde noch geprüft. Die Entscheidung habe mit "Meinungsfreiheit und mit der Sicherheit der Menschen in der ganzen Welt» zu tun, sagte Aussenminister Ricardo Patino. Die US-Regierung hat Russland aufgefordert, den Enthüller des US-Spähprogramms Prism umgehend auszuliefern. "Wir erwarten, dass die russische Regierung alle verfügbaren Optionen prüft, um Herrn Snowden in die USA zurückzuschicken", teilte das Weisse Haus mit.

Washington verlangt Rechtsstaatlichkeit von anderen, meint aber die Rechte aller Menschen der Welt mit Füssen treten zu können. Die US-Regierung ist der Ansicht, niemand hat ein Recht auf Privatsphäre, es gibt auch keine Unverletzlichkeit von Staatsgrenzen und das Recht seine eigene Regierung zu bestimmen auch nicht. Sie intervenieren und marschieren in Ländern ein völlig nach Belieben.

Die Vereinigten Staaten sind das aggressivste Land der Welt, gegenüber seinen eigenen Bürgern und allen anderen sowieso. Die grösste Lüge ist, sie würden das alles tun um die Freiheit und Demokratie zu verteidigen und sie würden sich an das Recht halten. Wie Snowden auch bekanntmachte, hat die NSA zusammen mit dem britischen Geheimdienst die Gespräche der teilnehmenden Staatsführer am G20-Gipfel 2009 abgehört, einschliesslich die Kommunikation des damaligen russischen Präsidenten Dimitri Medwedew. Ist das legal?

Aber nicht nur besteht die US-Regierung und ihr Schergen aus Verbrechern, es ist unglaublich wie die gewählten Vertreter in Washington praktisch einstimmig Snowden einen Verräter nennen. Es zeigt, sie sind genau so ein Teil des Unterdrückungsapparat und arbeiten gegen die Menschen die sie gewählt haben. Keiner vertritt wirklich die Interessen der Bevölkerung. Jetzt haben sie seinen Pass für ungültig erklärt, um ihn an der freien Reise zu hindern.

Senator Charles Schuman hat Russland massiv gedroht sollte Moskau Snowden Asyl gewähren. Er sagte, Russland würde "ernsthafte Konsequenzen" erleben wenn sie ihn nicht ausliefern. "Was uns wütend macht ist die Bereitschaft von Putin die Flucht von Snowden zu ermöglichen," sagte Schumer gegenüber CNN. "Es wird ernsthafte Konsequenzen in den Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland haben."

Der Senator Lindsey Graham hat versprochen, sie werden Snowden "bis ans Ende der Welt" verfolgen. Washington überlegt sogar, wenn sich eine Maschine mit Snowden an Bord in Richtung Mittelamerika begibt, Abfangjäger aufsteigen zu lassen, um den Jet zur Landung zu zwingen. Auf der ganzen Route dorthin haben die Amerikaner ja Luftwaffenbasen, angefangen mit Ramstein in Deutschland. Berlin wird sicher nichts dagegen unternehmen.

Statt als Vertreter des Volkes gegen die Rechtsverletzungen durch die NSA und durch die US-Regierung vorzugehen, jagen die US-Politiker den Boten der auf die kriminellen Handlung aufmerksam gemacht hat. Sie drohen sogar Russland unverhohlen mit Krieg. Dabei ist Snowden genau so ein Held wie Bradley Manning, der auch auf die unglaublichen Verbrechen die im Irak passiert sind hingewiesen hat. Es ist alles auf den Kopf gestellt.

Der 30-jährige Snowden hatte das Spähprogramm Prism aufgedeckt, mit dem der US-Geheimdienst NSA Nutzerdaten grosser Internetkonzerne wie Google, Facebook und Microsoft auswertet. Das heisst, auch die ganzen US-Konzerne arbeiten gegen uns und gehören genau so zum kriminellen System. Wir sehen, die Regierungen, die Politiker, die Konzerne und die Medien sind alle gegen uns. Genau das spiegelt sich bei den Treffen der Bilderberger wieder, wo ihre Vertreter sich im Geheimen gegen uns absprechen.

Der US-Aussenminister John Kerry Kohn hat in Indien Russland vor Konsequenzen gewarnt, falls Moskau Snowden nicht aushändigt und weitereisen lässt. Er sagte, Moskau müsse "sich an die Gesetze halten, weil das wäre im Interesse aller." Sehr witzig und eine Frechheit, denn Washington futiert sich um alle Gesetze und Regeln, genau wie dieses andere Gebilde. Es gibt nur zwei Schurkenstaaten auf der Welt und das sind die USA und Israel.

Es ist Zeit endlich aufzustehen und laut zu rufen: "Jetzt reicht's. Wir haben es satt wie ihr mit der Welt und mit uns umgeht. Wir sind nicht eure Sklaven und Untertanen. Wir lassen uns nicht mehr länger wie dummes Vieh behandeln. Wir haben Rechte die sind universell und gelten für alle!"

Wenn die Menschen ehrlich mit sich selber wären, dann müssten sie zugeben, diese Gesellschaft in der wir leben, die angeblich eine freie und demokratische sein soll, ist in Wirklichkeit so aufgebaut um uns als Sklaven zu halten. Sie geben uns mit dem Auslauf den sie uns zugestehen nur die Illusion der Freiheit. Wir müssen endlich realisieren, die Elite hasst uns, will nichts gutes für uns und vertraut uns nicht. Deswegen müssen sie uns überwachen, aushorchen und bespitzeln.

Die Arbeit der Geheimdienste dient nicht unserer Sicherheit sondern ihrer. Die Polizei beschützt nicht uns sondern sie. Die Soldaten verteidigen nicht unser Land sondern ihre Wirtschaftsinteressen und Gier. Es ist Zeit die Kontrolle über die Welt ihnen zu entziehen und das Steuer in die eigenen Hände zu nehmen. Wir müssen uns mit den aufrechten Menschen solidarisieren die mittlerweile auf der ganzen Welt gegen diese Diktatur protestieren.

Ob in Griechenland, Spanien und den vielen anderen europäischen Ländern die durch das Finanzsystem ausgeplündert und verarmt werden, oder jetzt in der Türkei und Brasilien, wir sitzen alle im selben Boot und haben einen gemeinsamen Feind. Am schlimmsten sind die Medien, die grössten Verräter an der Menschheit überhaupt. Nur wegen ihrer bewussten falschen Darstellung der Realität, Geschichtsfälschung und Verbreitung von Lügen kann die Elite das Denken der Massen kontrollieren und machen was es will.

Wir sollten alle Mannings und Snowdens sein, alle den Mut haben die Lüge aufzudecken und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Diese Leute sind Helden und wir sollten es auch sein. Die welche über die Verbrechen etwas wissen sollen es veröffentlichen. Es gibt keinen Grund Angst zu haben, denn wir sind die 99% und sie nur die 1%. Ohne unsere Kooperation können sie gar nichts. Sie haben nur so viel Macht wie wir ihnen geben. Boykottieren wir sie und gehorchen einfach nicht mehr. Es sind ihre perversen Spieregeln nicht unsere.

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Im Film Network hat uns der Schauspieler Peter Finch in seiner Rolle als Howard Beale 1976 bereits aufgezeigt was wir sagen müssen: "ICH BIN EIN MENSCHLICHES WESEN, VERDAMMT NOCHMAL, MEIN LEBEN HAT EINEN WERT!" Also, ich will jetzt, dass ihr aufsteht. Ich will jetzt das ihr alle aufsteht, einer wie der andere. Ich will das ihr sofort aufsteht, zum Fenster geht, es aufmacht, den Kopf rausteckt und schreit: "IHR KÖNNT MICH ALLE AM ARSCH LECKEN, ICH LASS MIR DAS NICHT MEHR LÄNGER GEFALLEN!"

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Dieser Filmausschnitt zeigt wie es in den USA mit den ganzen Sicherheitsbehörden zugeht. Sie überwachen sich alle gegenseitig. "Sollte nicht einer von denen ein Terrorist sein?":