Puttin' On The Ritz Aktion in Moskau
Die Hauptaufgabe dieses Blogs ist es die andere Seite zu zeigen, die welche uns oft verschwiegen oder falsch dargestellt wird. Die westlichen Medien versuchen ständig Feindbilder in uns aufzubauen, über den Islam oder über den Irak, Afghanistan, Syrien, Iran und natürlich Russland.
Warum? Weil wir die Menschen die dort leben nicht als Menschen ansehen sollen, sondern als anonyme feindliche Wesen, die man durch Kriege ohne Skrupel vernichten darf. Wir sollen kein schlechtes Gewissen haben, wenn wir mit Sanktionen ihr Lebensgrundlage erheblich schädigen oder Bomben auf sie werfen. Ach, sind ja nur Untermenschen die in Höhlen wohnen.
Nach dem mein Artikel "Wir müssen die Iraner endlich befreien" sehr gut angekommen ist, mit dem ich aufzeigte, "speziell die Jugend leidet sehr und darf gar nichts", möchte ich mit folgenden Video darstellen, wie trist und deprimierend es die Jugend in Moskau hat. Am 26. Februar fand trotz winterlicher Temperaturen die "Puttin' On The Ritz" Strassenaktion statt.
Erdogan beruft sich auf NATO-Beistandsverpflichtung
Das Verhalten der Erdogan-Regierung was Syrien betrifft stinkt zum Himmel und ist ein verbrecherisches Spiel. Die Türkei erlaubt den Terroristen die in Syrien einfallen ihre Basen auf türkischen Gebiet zu betreiben und als Rückzugsgebiet zu nutzen. Dort werden sie von NATO-Spezialeinheiten ausgebildet, mit Logistik und Waffen versorgt, um ihren Terror gegen die syrische Regierung und Bevölkerung auszuüben. Jetzt dreht Erdogan völlig durch. Er hat sich auf Artikel 5 des NATO-Vertrages berufen, um eine militärische Intervention in Syrien zu rechtfertigen.
Erdogan hat die NATO daran erinnert, dass sie für die Sicherheit der Landesgrenzen verantwortlich ist. Auslöser ist ein angeblicher Schusswechsel über die Grenze hinweg, die von Syrien ausgegangen sein soll. "Die NATO hat Verantwortung, was die türkische Grenze betrifft, laut Artikel 5 (des NATO-Vertrags)," sagte Premierminister Recep Tayyip Erdogan am Donnerstag. Am Montag hat die Türkei behauptet, syrische Militärkräfte hätten über die Grenze auf ein Flüchtlingslager geschossen und dabei zwei Syrer und zwei türkische Helfer verwundet.
Hisham Ghassib, ein politischer Analyst aus Jordanien denkt, Erdogans "Hilferuf" ist nur eine "Luftnummer" und die Türkei meine es nicht ernst. "Es ist die Frustration über die Pattsituation, was sie zu dieser Absurdität treibt," sagt er. Die Waffenruhe die seit einigen Tagen wirkt passt ihnen gar nicht.
Der Grund liegt daran, meint Ghassib, die Golfstaaten und der Westen haben realisiert, die Assad-Regierung kann nicht mit dem bisherigen von ihnen gesteuerten Terrormethoden gestürzt werden.
"Das Regime ist zu stark für diese Methoden, sie (die westlichen Länder) wissen, dass das Regime bleiben wird, aber das Regime wird sich reformieren, um sich auf eine längere Aggression vorzubereiten," erklärt Ghassib.
Der Journalist Patrick Hayes erzählte dem Nachrichtensender RT, der Westen arbeite jetzt an einem anderen Weg, um die Assad-Regierung zu stürzen.
"Der türkische Premierminister kommt von einer Reise nach China zurück und redet davon, Artikel 5 des NATO-Vertrages auszulösen - was ihnen erlauben würde, die Vereinten Nationen zu umgehen und Massnahmen gegen Syrien vorzunehmen, wegen der angeblichen Verletzung der türkischen Grenze."
Dann sagt Hayes, die Türkei könnte auch die Adana-Vereinbarung von 1998 verwenden, welche besagt, "Syrien, auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit, wird keine Aktivität die von ihrem Territorium ausgeht erlauben, mit dem Ziel die Sicherheit und Stabilität der Türkei zu gefährden," als weitere Trumpfkarte.
"Es gibt bereits Diskussionen in einigen Bereichen über die Idee, speziell die Türkei könnte die Syrian National Council als Regierung im Exil anerkennen und damit effektiv das Assad-Regime als Terroristen betrachten," sagt er. Hayes meint weiter, die Türkei könnte "dann die 1998 Adana-Vereinbarung dazu nutzen, oder andere Vereinbarungen zwischen der Türkei und Syrien, um mit Gewalt gegen das Assad-Regime vorzugehen."
Wir sehen jetzt das gleiche Spiel wie damals wegen dem Überfall auf Afghanistan. Nach 9/11 hat sich Washington auch auf Artikel 5 berufen und dadurch seine NATO-Partner dazu gebracht in den Krieg zu ziehen. Amerika wäre angegriffen worden und auf diese Beistandsverpflichtung beruft man sich heute noch, so zum Beispiel auch die Bundesregierung, um den "out of area" Einsatz der Bundeswehr zu erklären. Dabei kam kein einziger der angeblichen 19 Terroristen aus Afghanistan. Sie waren hauptsächlich saudische Staatsbürger und der mutmassliche Anführer wohnte in Hamburg und soll dort alles geplant haben.
Nach strenger Auslegung der NATO-Logik hätte Saudi Arabien und Deutschland bombardiert werden müssen und nicht Afghanistan, denn diese Länder haben die 9/11 Terroristen "beherbergt" und von dort ist der angebliche Angriff ausgegangen.
Wenn man vom UN-Sicherheitsrat keine Erlaubnis für einen Einmarsch in Syrien bekommt, weil die Veto-Mächte Russland und China NEIN sagen, dann macht man es eben über diesen Trick. Ach die arme Türkei ist angegriffen worden, jetzt muss die NATO zu Hilfe kommen und Syrien den Krieg erklären. Da landen angeblich einige Kugeln auf türkischen Boden und schon beruft sich dieser doppelzüngige Verräter der arabischen Sache Erdogan auf die NATO-Beistandsverpflichtung. Die Bombardierung der Kurden durch die türkische Armee auf irakischem Gebiet und damit Grenzverletzung gegenüber dem Irak ist natürlich was anderes für diesen Heuchler.
Heuchelei ist auch sich über die Flüchtlingswelle aus Syrien zu beschweren und das man sie aufnehmen muss, aber auf der anderen Seite alles zu machen damit es Flüchtlinge gibt. Die Syrer verlassen ihre Heimat nicht wegen Assad, der schon 13 Jahre regiert, sondern wegen der Gewalt und Unsicherheit seit 12 Monaten. Die Beweise liegen vor, die Bombenaschläge und Schiesserein werden von Terroristen verursacht, die vom Ausland kommen und von dort mit Waffen versorgt werden, bereits seit 2010!
Der Fall Syriens ist Teil des geopolitischen Spiel
Eine interessante Betrachtung hat der politische Analyst Jamal Wakim. Er erzählt RT, Syrien wäre nichts anderes als ein Bauernopfer im geopolitischen Schachspiel, um die Expansion von China, Russland und Iran einzuschränken.
Der Professor an der Internationalen Universität im Libanon meint, der Westen versucht jetzt andere Wege, um Präsident Bashar Al-Assad zu stürzen. Die Kampfhandlungen zwischen syrischen Truppen und den Terroristen an der türkischen Grenze sind dazu gedacht, um den Waffenstillstand den Kofi Annan ausgehandelt hat zu diskreditieren. Dies würde Washington die Ausrede geben, die Vereinbarung zwischen ihnen und Moskau über Syrien, was eine Nichtintervention betrifft, zu brechen, meint Wakim.
Die Inititive von Kofi Annan ist sowieso nur eine Finte, damit man wenn es zu gewaltsamen Zwischenfällen kommt der Weltöffentlichkeit sagen kann, guckt wie böse Assad ist. Ausgerechnet wieder so eine Lachnummer von Friedensnobelpreisträger „für (seinen) Einsatz für eine besser organisierte und friedlichere Welt“, aber tatsächlich ein Handlanger der westlichen Kriegstreiber, ist total unglaubwürdig. Denn Annan war es der den Amerikanern und der NATO die illegalen Angriffskriege gegen Serbien, Afghanistan und Irak ermöglichte und nichts dagegen unternahm.
Netter Trick, mit der Berufung auf die NATO-Beistandsverpflichtung, ein Angriff auf ein Mitgliedsland bedeutet ein Angriff auf den ganzen Block, könnte die NATO eine Militärintervention in Syrien rechtfertigen und so die UN umgehen.
Aber Wakim meint, beim vom Westen inszenierten Syrienkonflikt geht es um mehr als nur einen "Diktator" zu stürzen. "Es ist der Versuch den ganzen Nahen- und Mittleren Osten zu übernehmen, um damit Russland, China und den Iran in ihrem Kontinent einzugrenzen, in dem man ihnen den Zugang zu den warmen Gewässern des Mittelmeers und Indischen Ozean verweigert," erzählt Wakim RT.
"Es gibt eine Allianz der sogenannten maritimen Mächte: Die USA, Westeuropa und Türkei. Sie versuchen Russland, China und Iran von den internationalen Handelsrouten fernzuhalten, damit sie eine bessere Verhandlungsposition haben. Dies würde auch das Wirtschaftswachstum der drei Länder einschränken und ihre Rolle in der globalen Politik beeinflussen," fügte der Professor hinzu.
Mit den gewaltsamen durch den Westen gesteuerten Umstürzen in Nordafrika und der arabischen Halbinsel, haben Moskau, Peking und Teheran ihren Zugang zum Mittelmeer und Indischen Ozean über Libyen, Jemen und anderen Orten verloren, sagt Wakim. "Syrien ist alles was ihnen übrig bleibt. So kann man die wilde Aggression der USA gegenüber diesem Land erklären."
Russische Marine patrouilliert syrische Küste
Schiffe der russischen Marine werden dauerhaft als Patrouille vor der syrischen Küste eingesetzt, hat das russische Verteidigungsministerium am Freitag verkündet.
"Die Entscheidung wurde getroffen, russische Kriegsschiffe nahe der syrischen Küste auf permanenter Basis einzusetzen," besagt die Mitteilung.
Der Lenkwaffenzerstörer "Smetlivy" der Kashin-Klasse ist bereits im Einsatz. Andere Schiffe der Schwarzmeerflotte werden im Mai dazustossen, als Gegengewicht zu den Marineeinheiten der USA, Frankreich, Grossbritannien und Deutschland die im Mittelmeer operieren. Seit 2008 betreibt die russische Marine einen Stützpunkt in der syrischen Hafenstadt Tartus.
Erste Konzentrationslager der EU in Griechenland
Die meisten EU-Länder am Mittelmeer haben eine Flut von Flüchtlingen zu verkraften, aber Griechenland ist das erste Land, welches sie hinter Stacheldraht einsperren will. Geplant sind Konzentrationslager im ganzen Land verteilt zu errichten. Der orwellsche Newspeak der dafür verwendet wird lautet "geschlossene Empfangszentren". Die ersten sollen in ehemaligen Militärbasen in der Nähe von Athen in den nächsten Wochen eröffnet werden. Die sogenannten papierlosen Migranten werden eingesammelt, in die Lager gebracht und dort bis auf ihre Abschiebung ins Herkunftsland gehalten.
Am 22. März verkündete der griechische "Bürgerschutzminister" Michalis Chrysochoidis, die Regierung hat die Absicht insgesamt 30 dieser "Empfangszentren" für die Menschen zu bauen, die illegal nach Griechenland kommen. Die Kapazität soll für insgesamt 30'000 Migranten ausgelegt sein, mit ca. 1'000 pro Lager.
Chrysochoidis sagte, die Ausschaffungslager werden entsprechend gegen Fluchtversuche gesichert sein und dadurch hunderte Arbeitsplätze den jeweiligen Regionen bringen. Griechenland könnte sich für Gelder aus der EU qualifizieren, insgesamt in Höhe von 250 Millionen Euro, als Hilfe zur Errichtung der Lager. Das heisst ja dann wohl auch, Brüssel hat ein Budget um KZ in der EU zu bauen.
"Wer immer (illegal) ins Land kommt, wird Gastfreundschaft gezeigt und dann sofort gebeten nach Hause zu gehen," sagte Chrysochoidis bei einer Pressekonferenz. "Ausser sie sind Asylsuchende ... in welchen Fall sie das Recht auf Asyl haben."
Die Politik gegenüber illegale Einwanderer war bisher ziemlich liberal in Griechenland. Migranten die bei Razzien in Athen und anderen Städten geschnappt wurden, sind für einige Tage in Polizeigewahrsam gekommen, um dann mit der Aufforderung das Land zu verlassen freigelassen zu werden. Die wenigsten folgen dem natürlich und es haben sich richtige Flüchtlingsgettos gebildet.
Neben den schlimmen Auswirkungen wegen der Schulden- und Wirtschaftskrise, mit hoher Arbeitslosigkeit und Armut, ist Griechenland der Hauptanlaufpunkt für Flüchtlinge aus dem Mittleren Osten und Afrika, die so via Land und Meer den Eintritt in die EU finden. Laut Zahlen der griechischen Behörden leben mehr als 1 Million Menschen illegal in Griechenland, bei knapp 11 Millionen Einwohner.
Nicht nur wegen der baldigen Wahlen am 6. Mai gibt es Druck die Sammellager zu erstellen, da alle Parteien von links bis rechts das Thema Migranten und Kriminalität auf dem Programm haben. Wie immer werden Ausländer als Sündenbock verwendet. Der Druck kommt auch von den anderen EU-Ländern. So hat Deutschland im März damit gedroht, trotz Schengenabkommen die Grenzkontrollen wieder einzuführen, wenn Griechenland die Flut an Flüchtlingen nicht eindämmt.
Wegen des gesellschaftlichen Umbruches durch den "Arabischen Frühling", aber am meisten wegen der Kriege der NATO in Libyen, Irak, Afghanistan und Jemen etc. ist die Anzahl an Flüchtlinge drastisch gestiegen. Der Westen bombardiert die Länder, zerstört die Lebensgrundlage der Menschen und dann bleibt ihnen nichts anderes übrig als zu flüchten.
Genau die Politiker, Medien und Stammtische, welche die Kriege befürworten, sind die welche sich über die Flut an Migranten an meisten aufregen und sich rassistisch äussern. Dabei werden sie durch die imperialistische Kriegspolitik des Westens produziert und kommen dann zum Verursacher ihres Unglücks, um sie mit ihrer Anwesenheit zu beglücken.
Ist doch logisch, keine Kriege keine Flüchtlinge.
Michalis Chrysochoidis versucht mit dem Thema "Einsperren der Migranten" Wählerstimmen für seine Partei die Pasok zu gewinnen. "Wir haben die Verpflichtung, die geschlossenen Empfangszentren in Betrieb zu nehmen und wir werden diese Pflicht erfüllen. Das erste Zentrum wird vor den Wahlen in Athen eröffnet sein und wird als Modell dienen, damit die griechische Bevölkerung sieht, diese Einrichtungen sind sicher für die Öffentlichkeit und werden zu den höchsten Standards der Gesundheit und Hygiene betrieben," sagte er.
Irgendwie kommen mir die Wörter "Gesundheit und Hygiene" im Zusammenhang mit anderen Lagern bekannt vor. Das waren auch "geschlossene Empfangszentren" von Stacheldraht und Wachen umgeben, wo man sich um die Hygiene der Insassen besonders gut kümmerte.
Der plötzliche Krieg gegen illegale Migranten wird an allen Fronten geführt. Beamten des Bürgerschutzministeriums und der Polizei führen seit neuestem Razzien in den bekannten Aufenthaltsorten der Ausländer in den Städten durch, speziell gegen die welche für die Kriminalität verantwortlich gemacht werden. Diebe, Drogen- und Schwarzhändler werden gezielt aufgegriffen, in Stadtteile die für die Bewohner als nicht mehr sicher gelten.
Aber, was eigentlich das schlimme ist, die Politiker benutzen das Thema der Lager und kriminellen Ausländer jetzt für populistische Zwecke, um die Wähler von dem wirklich wichtigen Problem abzulenken. Nämlich, die Vergewaltigung und Ausplünderung ihres Landes durch die Globalisten und Bankster. Seit dem Selbstmord des 77-jährigen Rentner auf dem Syntagma-Platz, ist der Zorn der Bevölkerung gegenüber den Politikern wegen ihrem Landesverrat noch mehr gestiegen. Als Reaktion des Establishments kam die Internierung der Migranten über Nacht auf die Vorderseite der Zeitungen.
Es gibt auch Opposition zu den Plänen der Regierung. Yiorgos Karatzaferis, der Präsident der rechtspopulistischen Laos nannte die Massnahme ein "Feuerwerkspektakel vor den Wahlen". Er hat von der Regierung verlangt, sie sollen die papierlosen Migranten mit den notwendigen Dokumenten ausstatten, damit sie Griechenland für andere EU-Länder verlassen können. Die Kommunistische Partei (KKE), welche die Schaffung der "Konzentrationslager" wie sie die Empfangszentren nennt vehement ablehnt, hat die Legalisierung der Migranten die in Griechenland leben und arbeiten verlangt.
In der betroffenen Bevölkerung regt sich auch Widerstand. Bewohner von Menidi, nördlich der Haupstadt, haben gegen den Bau eines Lagers in der Nähe von Amygdaleza vergangene Woche protestiert und Strassensperren errichtet, um die Bauarbeiten zu stoppen. In Amygdaleza gibt es bereits eine Jugendstrafanstalt, wo übrigens jugendliche Flüchtlinge die auf der Strasse aufgegriffen werden landen. Dort verbringen sie 6 bis 12 Monate in Haft, was laut Behörden besser für sie ist, bis ihre Ausschaffung angeordnet wird.
Was Chrysochoidis verspricht, von wegen Rückführung in die Herkunftsländer, kann er gar nicht halten. Die Flüchtlinge müssen sich nur weigern zu sagen wo sie hergekommen sind, dann wissen die griechischen Behörden gar nicht wohin sie die Leute zurückschicken sollen. Und ohne Ausweispapiere nimmt sie sowieso kein Land zurück. Die haben sie spätestens vor dem Grenzübertritt nach Griechenland weggeschmissen. Schaut nach einer Dauerinternierung aus.
Willkommen im Gulag der EUDSSR!
Besteht die Führung der SIG und GRA aus Nazi-Sympathisanten?
Günter Grass wird von den Medien und von Vertretern der jüdischen Gemeinde als Antisemit bezeichnet, hauptsächlich weil er als ehemaliges Mitglied der Waffen-SS es gewagt hat mit seinem Gedicht Israel zu kritisieren. Das er damals mit 17 Jahren noch minderjährig war und zwangsweise einberufen wurde gilt nicht als Entschuldigung. Diesen Umstand nutzt der Publizist Henyrk M. Broder für eine scharfe Replik auf Grass´ Meinung zu Israel. „Jetzt im fortgeschrittenen Alter“ scheine sich Grass seiner nationalsozialistischen Ursprünge wieder zu entsinnen, sagte Border. „Damals war er ein SS-Mann, heute schreibt er wie einer“. Border sagt auch, Grass wäre der „Prototyp des gebildeten Antisemiten“.
Der Publizist Michel Friedmann äusserte sich auch sehr kritisch über Grass. Er wirft Grass vor, er habe „über 50 Jahre ‚vergessen’ und uns verschwiegen, dass er Mitglied der Waffen-SS war.“ In dieser Zeit habe Grass sich als „Aufklärer und engagierter Kämpfer gegen Antisemitismus und Nazis“ aufgespielt. Das sei: „unglaubwürdig“ und „Heuchelei“.
Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat auch das israelkritische Gedicht von Günter Grass verurteilt. Er sagte: „Sechzig Jahre lang hat Herr Grass seine Vergangenheit als Mitglied der Waffen-SS verschwiegen. Daher überrascht es nicht, dass er den einzigen jüdischen Staat auf der Welt als grösste Bedrohung für den Weltfrieden ansieht und ihm sein Recht auf Selbstverteidigung abspricht. Anständige Leute auf der ganzen Welt sollten diese ignoranten und verwerflichen Aussagen verurteilen."
Halten wir also fest, wer bei der Waffen-SS war ist ein Antisemit und muss von der ganzen Gesellschaft geächtet werden, wie die Kritiker von Grass sagen. Im Umkehrschluss, wer jemand mit so einer Vergangenheit unterstützt, ist mindestens ein Nazi-Sympathisant, wenn nicht sogar selber ein Antisemit, laut ihrer Logik.
Warum führe ich das alles auf? Weil der Schweizerische Israelitische Gemeindebund (SIG) und die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) in ihrem Antisemitismusbericht Ausgabe 2011 ASR mehrfach erwähnen und diesen Blog und damit auch mich als Antisemiten bezeichnen, da ich die von einem SS-Mann und Nazi gegründete Bilderberg-Gruppe kritisiere. Sie zitieren einen Artikel von Juliane Wetzel, Mitarbeiterin des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin, als Beleg für ihre Behauptung und machen die Argumente darin zu eigen.
Frau Wetzel schreibt: „Die Bilderberg-Konferenzen, benannt nach dem ersten Treffen im Hotel Bilderberg im niederländischen Oosterbeek 1954, auf denen sich jährlich wichtige Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Medien der NATO-Staaten zum informellen Austausch treffen, ist immer wieder Gegenstand abstruser verschwörungstheoretischer Unterstellungen, häufig mit antisemitischem Hintergrund, die behaupten, dort würde eine «Weltregierung» tagen.“
Weiter schreibt sie: „Im Blog «Alles Schall und Rauch» wird der neue italienische Regierungschef Mario Monti als «Bilderberger» bezeichnet: «Was jetzt passiert ist eine totale Machtübernahme der Bilderberger. Sie haben die Krise zuerst geschaffen, um als ‘Lösung’ ihre führenden Köpfe in die oberste Machtposition zu platzieren»".
Was ich geschrieben habe stimmt aber, Mario Monti hat tatsächlich sehr oft bei der Bilderberg-Konferenz teilgenommen und es stimmt auch, er wurde ohne demokratische Legitimation und ohne gewählt zu werden ins Amt des Ministerpräsidenten platziert, um die Forderungen der Banken gegen die Interessen der italienischen Bevölkerung durchzusetzen. Monti ist ein führendes Mitglied der Bilderberg-Group, ist im Steering Committee und war schon mindestens 20 Mal an den Treffen dabei. Monti ist auch Mitglied des Board of International Advisors bei der Investmentbank Goldman Sachs. Ausgerechnet ihn als Retter für Italien zu holen, ist wie wenn man den Brandstifter bitten würde das Feuer zu löschen.
Halten wir also weiter fest, Frau Wetzel und damit auch die SIG und GRA behaupten, weil ich über die Bilderberg-Konferenzen berichte, die Teilnehmer beim Namen nenne und ihre ausbeuterischen Globalisierungspläne kritisiere, bin ich ein Antisemit, da sie mich in ihrem Antisemitismusbericht als Beispiel auflisten.
Was daran antisemitisch sein soll ist mir ein völliges Rätsel. Ist denn die Bilderberg-Gruppe eine jüdische Organisation? Das wäre mir nämlich völlig neu und wurde von mir auch nie behauptet. Frau Wetzel impliziert es aber. Ist den Mario Monti ein Jude? Nicht das ich wüsste.
Für mich und viele andere Kritiker ist die Bilderberg-Gruppe eine faschistische Organisation mit Nazi-Wurzeln, Nazi-Führung und Nazi-Ideologie. Denn wie man unschwer herausfinden kann, wurde die Bilderberg-Gruppe von einem Nazi gegründet und Jahrzehnte lang geführt. Ich bin völlig Perplex wie man als Kritiker der Bilderberger deshalb als Antisemit bezeichnet werden kann.
Prinz Bernhard der Niederlande ist der Gründer der Bilderberg-Gruppe und hat im Jahre 1954 die erste Tagung im Bilderberg-Hotel in den Niederlanden durchgeführt, deshalb der Name der Gruppe. Wenn man den Werdegang von Prinz Bernhard vor dem II. Weltkrieg recherchiert findet man heraus, als geborener Bernhard Leopold zur Lippe-Biesterfeld war er Staatsbürger des III. Reichs, Mitglied der Hitler Jugend, der SA, der Sturm Abteilung der Nazis, der Reiter-SS, der Schutzstaffel der Nationalsozialisten und dann des NSKK, des Nationalsozialistischen Kraftfahrer-Korps und auch der NSDAP.
Er arbeitete auch als Vertreter der I.G. Farben in Paris, genau für den Konzern dessen Tochterfirma das Zyklon B herstellte, mit dem die Judenvernichtung durchgeführt wurde. Kann man alles in seiner autorisierten Biografie nachlesen.
Siehe auch die Aussage von Dr. Rolf-Ulrich Kunze, deutscher Historiker und Professor für neuere und neueste Geschichte an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am KIT-Institut für Philosophie, der sagte: „1935 trat er in den Dienst der I.G. Farben, für deren Pariser Vertretung er tätig wurde. Er gehörte der SA und Reiter-SS an. Das Rijksinstituut voor Oorlogsdocumentatie fand auch Belege für seine Mitgliedschaft in der NSDAP.“
Der Autor Annejet van der Zijl schrieb in seiner These "Bernhard, eine geheim Geschichte" nach fünfjähriger Recherche, Bernhard war Mitglied in der "Deutschen Studentenschaft", eine nationalsozialistische Organisation, die 1945 von den Aliierten verboten wurde. Van der Zijl fand auch eine Karteikarte über Bernhard, die er unterschrieben hatte. Darauf ist die Mitgliedschaft bei der NSDAP eingetragen.
Rot eingekreist die NSDAP Mitgliedschaft seit 22. April 1933, ausgerechnet zwei Tage nach Hitlers Geburtstag. Auch ersichtlich auf der Karteikarte der Studentenschaft, seine Mitgliedschaft in der SA und SS, bzw. im SS-Fliegersturm. 
Eingekreist seine Unterschrift:
Am 21. Juni 1933 fand in Berlin eine gemeinsame Besprechung der Führer der SA und SS-Fliegerstürme statt, bei der die Überleitung der Fliegerstürme in den Deutschen Luftsportverband (DLV) vollzogen und die Richtlinien für den einheitlichen Aufbau der gesamten deutschen „Sportluftfahrt“ festgelegt wurden. Anlässlich dieser Besprechung richtete Göring einen Aufruf an die deutschen Flieger, in dem es unter anderem hiess:
„Der Führer hat angeordnet, alle Kräfte der deutschen Luftfahrt einheitlich zusammenzufassen. Ich bin daher mit den Stabschefs der SA und dem Reichsführer der SS übereingekommen, diese Kräfte im Rahmen des Deutschen Luftsportverbandes zusammenzufassen. Sie werden dort den Grundstock neuer Fliegerstürme bilden.“
Prinz Bernhards erste Reise als Mitglied des niederländischen Königshauses führte ihn ausgerechnet in die Reichskanzlei von Adolf Hitler. Am 1. Januar 1937 schrieb Prinz Bernhard einen Brief an Hitler persönlich. Darin entschuldigt er sich beim "Hochverehrten Herrn Reichskanzler" dafür, dass in den Niederlanden Hakenkreuz-Flaggen abgehängt worden waren. Das sei ein Missverständnis gewesen. Dann versicherte der Prinz dem Führer seine "aufrechte Verehrung". Ausserdem soll der Nazi-Prinz während des Zweiten Weltkriegs Hitler offeriert haben, deutscher Statthalter in den Niederlanden zu werden.
Ist doch bezeichnend, dass jemand mit dieser Nazi-Vergangenheit die Bilderberg-Gruppe gegründet hat, als Vorsitzender von 1954 bis 1975 die Gruppe führte und danach bis zu seinem Tod 2004 dessen Ehrenvorsitzender war. Es ist nicht zu leugnen, dass die Ziele der Bilderberger eines Grosseuropas, dass der Nationalsozialisten sehr ähnlich sieht, und es ist tatsächlich so, dass es sich um eine Vereinigung von Faschisten handelt, die als Ziel haben: Ein Volk, ein Reich, eine Führung, eine Währung. Das ist keine Verschwörungstheorie, sondern es ist belegt.
Durchgesickerte Dokumente des Bilderberg-Treffens in Deutschland aus dem Jahre 1955 zeigen, sie haben die Schaffung der Europäischen Union und einer europäischen Einheitswährung beschlossen, fast 40 Jahre bevor der Vertrag offiziell am 1. November 1993 in Kraft trat. Die Dokumente stammen vom 3. Bilderberg-Treffen im Grand Hotel Sonnenbichl in Garmisch-Partenkirchen vom 23. bis 25. September 1955 und wurden von Wikileaks veröffentlicht. Auch der ehemalige Vorsitzende der Bilderberg-Gruppe Étienne Davignon hat sich damit gebrüstet, Bilderberg hätte den Euro beschlossen und die Aufgabe der Politiker war es dann diesen Beschluss umzusetzen.
Das Endziel ist die Weltdiktatur oder wenn man so will der Welt AG, wobei die Bilderberger den Vorstand bilden. Der Buchautor und Bilderberg-Experte Daniel Estulin fasst es so zusammen:
"Die Weltregierung wird, wenn sie erfolgreich ist, all das tun, wovon Hitler geträumt hat und was ihm misslungen ist."
Wenn Günter Grass wegen seiner Mitgliedschaft in der Waffen-SS als Antisemit hingestellt und scharf kritisiert wird, dann muss ja der Gründer der Bilderberg-Gruppe erst recht so bezeichnet werden. Grass wirft man vor, er hätte 60 Jahre lang seine SS-Mitgliedschaft verschwiegen. Die Historikerin Wetzel und damit die SIG und GRA verschweigen, dass der Gründer der Bilderberger Mitglied der SA und SS war und sogar der NSDAP. Er war durch und durch ein Nazi und bewunderte Hitler, wollte in seinem Namen die Niederlande als Statthalter führen. Die Firma für die er gearbeitet hat war am Holocaust mitbeteiligt.
Ausserdem war Prinz Bernhard noch ein korrupter und bestechlicher Zeitgenosse, der Ehebruch begangen hat. Er war als niederländischer Generalinspekteur von Heer und Luftwaffe im so genannten Lockheed-Skandal verwickelt, bei dem der US-amerikanische Konzern Schmiergelder von 1,1 Millionen US-Dollar dafür zahlte, dass Flugzeuge vom Typ Starfighter F-104 für die Koninklijke Luchtmacht gekauft wurden. Er kaufte ein luxuriöses Appartement in Paris für seine Geliebte Helene Grinda und hat zahlreiche aussereheliche Affären gehabt. Der Prinz unterhielt weiterhin ziemlich intensive Kontakte zu Tibor Rosenbaum, dem Schweizer Bankier und Strohmann des Mafia-Finanziers Meyer Lansky und mit Robert Vesco. Vesco benutzte Amsterdam als Postadresse, als er erhebliche Summen aus den Fonds des von ihm kontrollierten Offshore-Finanzkonzerns Investors Overseas Services zweckentfremdete.
Aber die Mitgliedschaft von Prinz Bernhard in der NSDAP ist nichts einmaliges in der niederländischen Königsfamilie, was die Nazi-Vergangenheit betrifft. Der Vater von Pieter van Vollenhoven, verheiratet mit Prinzessin Margriet, Schwester von Königin Beatrix, war Mitglied der Holländischen Nationalsozialistischen Partei vor dem II. WK. Der Ehemann von Königin Beatrix, Prinz Claus von Amsberg, war ein Mitglied der Hitlerjugend und des Jungvolk. 1944 diente er in der Wehrmacht in Dänemark und mit der 90. Panzerdivision in Italien.
Königin Beatrix als Tochter des Nazi-Bilderberg-Gründers ist quasi die „Mutter“ der Gruppe und seit Jahrzehnten bei den Konferenzen dabei. Sie war auch zuletzt im Juni 2011 in St. Moritz als "der VIP-Gast" anwesend, weswegen hunderte Polizisten zum Schutz des Tagungshotels auf Kosten der schweizer Steuerzahler aufgeboten wurden.
Ich finde es deshalb ungeheuerlich, wenn die SIG und GRA mit ihrem Bericht eine Organisation mit Nazi-Wurzeln und Nazi-Führung verteidigen. Sie stellen ausgerechnet die als Antisemiten hin, die eine Organisation mit Nazi-Hintergrund kritisieren. Man müsste meinen, der Israelitische Gemeindebund und die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus müssten sich von den Bilderbergern meilenweit distanzieren und die Kritiker unterstützen und nicht verleumden.
Deshalb ist die Frage berechtigt, besteht die Führung der SIG und GRA aus Nazi-Sympathisanten? Wissen die Gemeindemitglieder das? Wer spielt sich hier fälschlich als engagierter Kämpfer gegen Antisemitismus und Nazis auf? Ich mach mir echt Sorgen über diese völlig verdrehte Denk- und Vorgehensweise. Wir sind doch die, welche die Machenschaften der global agierenden Faschisten aufdecken und damit bekämpfen.
Deshalb weise ich die falschen Behauptung und Unterstellungen über mich, die im Antisemitismusbericht 2011 stehen, mit aller Entschiedenheit zurück und fordere eine Korrektur dieser Lügen. Die historischen Tatsachen sprechen für sich und Frau Juliane Wetzel als Historikerin sollte das wissen.
Wer über die Bilderberg-Gruppe kritisch berichtet ist kein Antisemit. Wer die Gruppe aber verteidigt, in dem er die Kritiker verleumdet, ist völlig unglaubwürdig und ein Heuchler!
Übrigens, Frau Wetzel führt weitere Gründe auf, warum ich antisemitisch bin. Weil "Der Betreiber von «Alles Schall und Rauch» agitiert etwa im Dezember 2011 gegen George Soros als angeblichen Initiator einer Anti-Putin-Bewegung. Explizit erwähnt wird zwar nicht, dass der «Multimilliardär» Soros ungarischjüdischer Abstammung ist, aber die «Querdenker», die sich auf solchen Seiten bewegen, kennen solche Hintergründe und fühlen sich in ihren verschwörungstheoretischen Denkschemata bestätigt. In diesen Dunstkreis passen auch die abstrusen Theorien, die «Alles Schall und Rauch» über 9/11 (alleine dazu stehen 222 Einträge bereit) und über den Zionismus («Sie [Zionisten] sind Rassisten, welche die ursprüngliche Bevölkerung Palästinas mit einer ethnischen Säuberung vertrieben haben und bis heute verfolgen») verbreitet."
Wer die Machenschaften von George Soros mit seinen Farbrevolutionen aufzeigt ist ein Antisemit. Auch wer die Umgereimtheiten der offiziellen Darstellung über 9/11 aufdeckt. Und wer die Verbrechen der Zionisten gegen die Palästinenser aufführt sowieso. Interessant wie sie Zusammenhänge herstellt, die ich nie gemacht habe. Wer so inflationär mit dem Stigma "Antisemit" um sich schmeisst, macht sich total lächerlich und diese übelste aller Verleumdungen hat keine Bedeutung mehr.
Wir sind ganz klar GEGEN Faschismus in jeder Form, gegen Diktatur, Polizeistaat, Kriege, Völkermord, ethnische Säuberungen, Rassismus, Menschenrechtsverletzungen, Globalismus, Zentralismus, Ungerechtigkeit und FÜR Selbstbestimmung, Freiheit, echte Demokratie und für Frieden. Jeder Leser meines Bogs weiss das und kann sich davon überzeugen.
Wer Frau Wetzel seine Meinung auf höfliche und anständige Art kundtun will, hier ihre Mail: wetz0154@mailbox.tu-berlin.de Wir sind ja nett, oder?
US-Armee bestellt grosse Mengen an Jodtabletten
Die Defense Logistics Agency, oder wenn man so will Einkaufabteilung des Pentagon, hat eine Anforderung für 75'000 Packungen an Jodtabletten ausgeschrieben. Als Begründung für die Bestellung wird aufgeführt, damit die "kritischen Operationskräfte im Falle eines radioaktiven Niederschlags geschützt sind." Kaliumiodid, oder umgangssprachlich Jodtabletten genannt, sollen die Aufnahme von radioaktiven Jods durch die Schilddrüsen nach einer atomaren Verseuchung vermindern, zum Beispiel bei einem Reaktorunfall.
In der Schweiz wird Kaliumiodid präventiv an die Bevölkerung im Umkreis von 20 Kilometer um Kernkraftwerke zur Lagerung abgegeben. Das schweizerische Bundesamt für Gesundheit ordnet bei einem Unglücksfall die Einnahme der Kaliumiodidtabletten über Sirenenalarm und Radiomitteilungen an. Man darf sie erste einnehmen wenn die Verseuchung stattfindet, um die Schilddrüsen zu schützen, vorher oder nachher nützen sie nichts, ausserdem haben sie erhebliche Nebenwirkungen.
Einziger Hersteller der Jodtabletten in den USA ist die Firma Anbex Inc. Nach der Katastrophe von "Three Mile Island" 1979, in dem eine Kernschmelze in einem Kernkraftwerk stattfand, entwickelte Anbex die Tabletten, als Schutz vor der Aufnahme von radioaktiven Jod durch einen Reaktorunfall, Terrorangriff oder einer Atombombe, wie die Firma auf ihrer Webseite schreibt. iOSAT ist als einziges Produkt in den USA zugelassen.
Die Frage ist jetzt, warum meint das Pentagon seine „kritischen Operationskräfte“ gegen radioaktive Verseuchung durch die Einnahme von Jodtabletten schützen zu müssen? Bei der Bestellung handelt es sich um Packungen mit jeweils 14 Tabletten, reicht somit für 75'000 Soldaten für 14 Tage. Es werden wohl kaum jetzt noch Soldaten nach Fukushima entsandt, um im verseuchten Gebiet zu helfen. Die Antwort ist eher, könnte es sich um eine Vorbereitung auf radioaktiven Niederschlag im Mittleren Osten handeln? Ungefähr so viele US-Soldaten befinden sich nämlich in der Gegend.
Laut US-Verteidigungsministerium sind 92,200 Soldaten in und um den Irak im aktiven Dienst, davon 20,500 auf See und 71'700 an Land. Stand Ende 2011.
Was könnte aber einen radioaktiven Niederschlag dort wo die US-Truppen stationiert sind auslösen, im Irak und rund um den Persischen Golf? Die USA und Israel drohen dauernd mit einem Angriff auf die Atomanlagen im Iran, das muss es wohl sein. Ganz klar, wenn ein Kernkraftwerk und andere Nuklearanlagen bombardiert und zerstört werden, dann fliegt der ganze radioaktive Dreck in die Luft und verteilt sich als Niederschlag bis in die Nachbarländer.
In der Ausschreibung steht als Erklärung für die Notwendigkeit, "das Erdbeben in Japan im März 2011 und die daraus resultierende nukleare Krise hat neues Interesse in diese Sache geweckt." Aber, das ist ja schon mehr als ein Jahr her. Aktuell könnte eher die Drohung eines Angriffs auf den Iran der Grund sein, möglicherweise sogar mit Atombomben, um die unterirdischen Anlagen zu zerstören. Diese Bestellung für das US-Militär muss das nicht bedeuten, nur das Vorhandensein der Tabletten kommt für den Angriffsfall gelegen.
Wer sind die echten Terroristen dieser Welt?
Es ist wieder interessant, wie die Medien komplett über eine wichtige Nachricht schweigen. Da berichtet der bekannte Enthüllungsjournalist und Pulitzer-Preisträger Seymour Hersh, das Pentagon hat Mitglieder der exil- iranischen Terrorgruppe MEK in den USA im Bundesstaat Nevada ab 2005 ausgebildet, und es ist kaum einer Meldung in der deutschsprachigen Presse wert. Sogar der Schmiergel nennt Hersh eine "Journalismus-Ikone" und den "berühmtesten Investigativ- journalisten der Welt", aber seine neueste Enthüllung erwähnen sie mit keinem Wort.
Zur Erinnerung, Semour Hersh hat das My Lai Massaker der US-Armee in Vietnam aufgedeckt, die geheime Bombardierungen Kambodschas, der CIA Staatsstreich in Chile und die Rolle von Henry Kissinger in beiden Verbrechen, brachte das geheime Atomwaffenprogramm Israels an die Öffentlichkeit, berichtete über die geheimen Exekutionseinheiten, die im Auftrag der US-Regierung Morde im Ausland verübten und direkt Vize-Präsident Cheney unterstanden, er deckte den Folterskandal im US-Gefängnis Abu Ghuraib im Irak auf.
Dann 2006 zeigte er auf, Israel hätte den Krieg gegen den Libanon bereits Monate vorher geplant, was die Darstellung widersprach, der israelische Angriff wäre quasi als spontane Reaktion auf die Entführung zweier israelischer Soldaten erfolgt. Weiterhin berichtete Hersh, dass die US-Regierung den Feldzug gegen die Hisbollah als Testfall für einen amerikanischen Angriff auf den Iran gesehen und gefördert habe, der noch vor dem Ende der Amtszeit von Präsident George W. Bush geplant gewesen sei.
Ist ja auch klar warum die Medien schweigen. Diese neue Enthüllung von Hersh, die USA bilden im eigenen Land Terroristen aus, die dann im Iran Bombenanschläge und Mordaufträge ausführen, passt nicht in die Anti-Iran-Propaganda der kontrollierten Medien. Der Gipfel der Frechheit ist ja noch, die MEK steht seit 1997 auf der Liste der Terrorgruppen des US-Aussenministeriums. Das heisst, nach aussen tut Washington so, wie wenn es diese Terroristen bekämpft, dabei werden sie unterstützt, ausgebildet, mit Waffen versorgt und gegen den Iran eingesetzt.
Die USA betreiben damit staatlichen Terrorismus, eine Behauptung die sie aber ständig dem Iran vorwerfen. Jedes mal wenn der Iran in den Medien erwähnt wird, folgt meistens die Zusatzbezeichnung "weltweit führender staatlicher Förderer des internationalen Terrorismus". Dabei ist noch nie ein Terroranschlag irgendwo auf der Welt passiert, bei dem man dem Iran eine Beteiligung nachweisen konnte. Die Tatsachen- verdrehung gehört zum Lügenprogramm und zur Gehirnwäsche der westlichen Medienkonsumenten, um den Iran als den "Schurkenstaat" schlechthin darzustellen, den man mit einem Angriffskrieg plattmachen muss.
Dabei gibt es nur eine Gruppe von Ländern, die den ganzen internationalen Terrorismus betreiben, es sind die NATO-Staaten und Israel. Das geht zurück bis in die 50-Jahre mit der Operation Gladio, die paramilitärische Geheimorganisation der NATO, der CIA und des britischen MI6, die Terroranschläge in Europa durchführte und es den Kommunisten in die Schuhe schob. Ab den 80-Jahren wurde dann die AL-Kaida und alle anderen sogenannten "radikal islamischen" Terrororganisationen geschaffen oder von ihnen protegiert.
Es ist immer ein "Feind" notwendig, damit man alle Kriege, militärische Interventionen, Rüstungsausgaben und Einführung des Polizeistaates rechtfertigen kann, und wenn man ihn selber erfinden muss.
Terroristen werden eingesetzt, um in unliebsamen Ländern Unruhe und Chaos zu verbreiten, wie in Libyen, Syrien und Iran. Aber nicht nur dort, sondern auch bei den sogenannten Freunden, Partnern und Alliierten. Die Bundesregierung wurde schon mehrmals erpresst, entweder befolgt sie Befehle oder es passieren Terroranschläge in Deutschland. Dies erklärt die Terrorwarnungen, wie zum Beispiel im November 2010, wo Bundesinnenminister Thomas de Maizière sagte, es gebe konkrete Hinweise auf Anschläge. Islamisten planten einen Anschlag in Deutschland. Es gebe "konkrete Ermittlungsansätze und konkrete Spuren." Die Hinweise kämen von einem ausländischen Partner.
Ja, diese ausländischen "Partner" kennen wir. Wer die als Freunde hat, braucht keine Feinde mehr. In ganz Deutschland wurde damals Alarm ausgelöst und an allen Bahnhöfen und anderen wichtigen öffentlichen Gebäude wimmelte es vor schwerbewaffneten Polizisten. Da nichts passiert ist, wird Merkel wohl wieder der Erpressung nachgegeben haben und eingeknickt sein. Sei es wegen der Weiterführung des Krieges in Afghanistan, oder der Beteiligung der Bundeswehr an irgendwelchen "out of area" Einsätzen, oder die Einführung von noch mehr Sicherheitsmassnahmen, oder Abgabe der Souveränität nach Brüssel, oder einfach wegen Geld und der Rettung der Finanzelite.
So läuft das in der sogenannten transatlantischen Freundschaft.
Sie operiert wie die Mafia, die zu den Geschäftsbetreibern geht und sagt: "Hey, du brauchst unbedingt Schutz und das kostet Geld." Und wenn sie dann gefragt werden: "Von wem geht denn eine Gefahr aus vor der ich beschützt werden muss?", antwortet die Mafia: "Na von uns du Depp. Ohne unserem Schutz brennt dein Laden ab!" Wie im Kleinen so im Grossen.
Zurück zur Enthüllung von Seymour Hersh und seinem Artikel mit der Überschrift “Our Men in Iran?” in der April Ausgabe des “The New Yorker” Magazin. Er sagt, die Ausbildung der Terroristen erfolgte durch das Joint Special Operations Command (JSOC). Ein pensionierter Viersternegeneral hätte ihm erzählt, die MEK-Mitglieder wären in Kommunikation, Kryptografie, Waffeneinsatz und Guerillataktik trainiert worden.
Ein ehemaliges Mitglied der MEK und Kommunikationsexperte, Massoud Khodabandeh, der jetzt in London lebt erzählte Hersh, sie wurden in Nevada in das Abhören der Kommunikation ausgebildet und die USA hätte die MEK-Agenten mit Know-how versehen, um Telefongespräche und SMS-Texte innerhalb des Iran abzufangen und die MEK-Leute hätten die Information US-Offiziellen mitgeteilt. Ein ehemaliger CIA-Agent berichtete Hersh, eine amerikanische Privatfirma, die für die Bush-Regierung arbeitete, hätte ihn gebeten mit der MEK zusammen zu arbeiten, um Informationen über das iranische Atomprogramm herauszufinden.
Die Bush-Regierung zahlte Geldbeträge an dissidente Gruppen im Iran, "für die Sammlung von Geheiminformationen und für Terroraktivitäten gegen das Regime," schreibt Hersh. "Einige von Amerika unterstützte Geheimoperationen im Iran gehen bis heute weiter, laut ehemalige und aktuelle Offizielle des Geheimdienst und Militärberater,“ berichtet Hersh.
Die Ausbildung fand in Nevada 65 Meilen nordwestlich von Las Vegas statt. Die Basis wurde bei der Amtsübernahme von Obama 2009 geschlossen, steht im Artikel.
Die Abkürzung MEK steht für Mujahideen-e-Khalq und ihr Hautquartier ist im Irak. Angefangen haben sie als marxistisch-islamische Studenten- gruppe in den 70-Jahren in Teheran. Bis zur islamischen Revolution bekämpften sie das Regime des vom Westen eingesetzten Diktators Schah Reza Pahlavi. Hersh schreibt, sie werden "mit dem Mord an sechs amerikanischen Staatsbürgern in Verbindung gebracht". Nach dem Machtwechsel überwarfen sie sich mit der neuen islamischen Regierung und sie flüchteten in den Irak, wo Saddam Hussein ihnen eine Basis gab und sie ihren Terror gegen den Iran durchführen lies.
Obwohl das US-Aussenministerium die MEK bis heute als Terror- oragnisation führt, hat die Europäische Union die Gruppe im Januar 2009 von seiner Terrorliste gestrichen, nachdem Grossbritannien dies bereits 2008 getan haben. Am 22. März 2010 kam die Präsidentin des Nationalen Widerstandsrates des Iran, Maryam Rajavi, nach Berlin und wurde dort begrüsst. Es gab sogar eine Begegnung mit Mitgliedern des Deutschen Bundestages, obwohl Frau Rajavi mit ihrem Rat auch die MEK-Terrorganisation vertritt.
Wie ich hier bereits berichtet habe, hat der israelische Geheimdienst Mossad Terroristen angeheuert, in Israel ausgebildet und in den Iran geschickt, damit sie dort Bombenanschläge verüben und Atomwissenschaftler ermorden. Seit 2007 gab es sieben Versuche, fünf endeten mit dem Tod der Wissenschaftler. Dann gab es eine "Explosion" an einer Raketenstellung letzten November, bei der 17 Soldaten getötet wurden, einschliesslich General Hassan Moghaddam, ein führender Offizier im Raketenprogramm.
Jetzt wissen wir von Seymour Hersh, das Pentagon hat auch Terroristen im eigenen Land trainiert, die im Iran operieren. Die Bush-Regierung hatte 400 Millionen Dollar für subversive Operationen im Iran bereitgestellt. Die Antwort auf die Frage in der Überschrift ist deshalb klar, die echten Terroristen der Welt sind die Regierungen in Washington und Tel Aviv. Sie sind die weltweit führenden staatlichen Förderer des internationalen Terrorismus!
Sie sagen, der Terrorismus muss bekämpft werden und produzieren ihn selber! Sie sagen, Atomwaffen müssen bekämpft werden und haben sie selber! Sie sagen, Diktaturen müssen bekämpft werden und sind selber eine! Sie sagen, Demokratie muss verbreitet werden und bauen sie bei sich ab! Sie sagen, sie wollen Frieden und verbreiten aber Krieg! Sie sagen, sie kämpfen für Menschenrechte und foltern ohne Reue! An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!!!
Siehe meine Zitate ...
Neues Ultimatum, Iran muss Urananreicherung aufgeben
Die westliche Arroganz dreht die Schraube weiter an und verlangt nun als neue Position für die bevorstehenden Verhandlungen, der Iran muss sofort die Urananreicherungsanlage stilllegen und sogar demontieren. Ausserdem verlangen sie den Stopp der Produktion von Kernbrennstäben und die Verlagerung des vorhandenen Vorrats an Atombrennstoff ausser Landes. Wenn nicht dann sind alle Optionen offen und wir wissen was das heisst.
Diese Verhandlungsposition wird der Eröffnungszug sein, was Obama als Irans “letzte Chance” genannt hat, um die Konfrontation mit dem Westen auf „diplomatische Art“ zu lösen. Diese neue harte Linie soll die iranische Regierung dazu zwingen, die Urananreicherungsanlage in Fordo ausserhalb der heiligen Stadt Ghom aufzugeben.
Die sogenannten P5+1 Verhandlungen, die demnächst wieder aufgenommen werden sollen, setzt sich aus der Gruppe die aus USA, Grossbritannien, Frankreich, Russland, China (5 ständige Mitglieder der UN-Sicherheitsrats) plus Deutschland zusammen. In der vergangenen Woche hat sie ein iranisches Angebot für neue Gespräche über das Atomprogramm angenommen.
Obama und seine westlichen Alliierten rechnen, der Druck durch vernichtende Sanktionen, plus die Drohung eines Angriffs durch Israel, wird den Iran in die Knie zwingen. Nur, was jetzt neu verlangt wird, beendet mehr oder weniger das zivile Atomprogramm zur Stromerzeugung, bzw. macht den Iran total abhängig von westlichen Brennstofflieferungen.
Obwohl Verhandlungen immer mit einer hohen Messlatte begonnen werden, können sich westliche Offizielle kein Resultat vorstellen, welches den Iran die Fähigkeit eine Urananreicherung von mehr als 5 Prozent ermöglicht. Zur Erinnerung, um eine primitive Uranbombe zu bauen, wird aber eine Reinheit von über 90 % benötigt. Die Hiroshima Bombe Little Boy enthielt knapp 60 kg auf 93 % angereichertes Uran.
Ein komplettes Verbot der Urananreicherung für den Iran erinnert an die 60-Jahre, als die USA ein Monopol auf Urananreicherung besassen und alle westlichen Länder ihre Kernbrennstäbe von dort beziehen mussten. Offensichtlich geht es jetzt darum, den Iran bei der Stromproduktion aus Kernenergie vom Westen abhängig zu machen. Sie wollen in der Lage sein Teheran das Licht abdrehen zu können.
Denn in Wirklichkeit geht es gar nicht um die Kapazität eine Nuklearwaffe zu bauen. Alle 16 amerikanische Geheimdienste haben im Januar wieder betont, der Iran hat die Forschung dazu im Jahre 2003 aufgegeben und sich entschieden keine zu entwickeln. Was uns Politiker und Medien erzählen und mit Angst einjagen wollen, ist alles gelogen. Es geht darum den Iran als unabhängiges Land zu brechen und einen "Regimewechsel" herbeizuführen, damit es ausgeplündert werden kann.
Wir haben eine Situation, wo jede Partei andere Ziele hat. Obama will keinen Krieg vor den Wahlen im November, da dieser bei der US-Bevölkerung keine Mehrheit findet. Die Präsidentschaftskandidaten der Republikaner meinen aber mit der Lüge einer Iran-Gefahr Pluspunkte erzielen zu können. Die Russen und Chinesen wollen die Sanktionen ganz aufheben. Die Franzosen und Briten wollen noch schärfere Sanktionen und die israelische Regierung will einen Präventivkrieg. Was Berlin denkt ist sowieso irrelevant, da nur Befehlsempfänger.
Das heisst, wenn der Iran die neuen Forderungen der Amerikaner und Europäer ablehnt, dann könnte Obama mit einer Megakrise am Persischen Golf im Sommer konfrontiert werden. Die israelische Regierung beginnt einen Angriff und zieht damit Amerika in den Krieg rein. Dann erfolgt eine Kettenreaktion, in mehrfacher Hinsicht, in dem die gegenseitigen Beistandsvereinbarungen greifen und alle Staaten in Nahen und Mittleren Osten, plus Pakistan, Russland und China involviert werden und es letztendlich zu einem Atomkrieg kommt.
Die Fabrik in Fordo soll angeblich in bergigem Terrain in 80 bis 90 Meter Tiefe unter Felsgestein liegen und mit Luftabwehr geschützt sein. Damit wäre sie für Angriffe aus der Luft nahezu unerreichbar. Die stärksten bunkerbrechenden Waffen, die etwa die USA im Arsenal haben, können weniger als zehn Meter Beton durchschlagen. Selbst der "Massive Ordnance Penetrator" (MOP), eine fast 14 Tonnen schwere Bombe, soll nur maximal 60 Meter tief in die Erde eindringen können.
Das heisst, wenn Israel oder die USA die Anlage zerstören wollen, dann kommt nur eine Nuklearwaffe in Frage, so wie die in Deutschland stationierten 150 B61-Atombomben. Was das bedeutet ist undenkbar und würde zu einer Katastrophe führen. Wenn dann auch noch die anderen Atomanlagen und Atomkraftwerke zerstört werden, dann erlebt die Region und die ganze Welt ein Fukushima und Tschernobyl mal 100, eine radioaktive Verseuchung die alle trifft, speziell die iranische Bevölkerung!
Der Iran steht auf dem Standpunkt, als Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrag oder Nuclear Non-Proliferation Treaty (NPT), darf es wie alle anderen Länder die unterschrieben haben Uran anreichern und die zivile Nutzung der Atomenergie betreiben. Alle Atomanlagen sind offen für Inspektionen der IAEO und überall sind Kameras installiert, die der Atomaufsichtsbehörde ermöglicht alles was passiert ständig zu überwachen. Was zusätzlich gefordert wird geht über die vertraglichen Verpflichtungen hinaus. Deshalb sind alle Sanktionen und Drohungen illegal, meint der Iran.
Ausserdem, das paradoxe und heuchlerische des Westens ist die Ungleichbehandlung. Die fünf Atommächte USA, Russland, Frankreich, Grossbritannien und Volksrepublik China und 190 Staaten ohne Kernwaffen haben den NPT unterzeichnet und ratifiziert. Lediglich vier Länder nicht, die aber alle Atomwaffen haben, wie Nordkorea, Indien, Pakistan und Israel!!! Wieso werden sie nicht mit Sanktionen belegt? Wieso wird der Iran sogar von einem Nichtunterzeichner wie Israel mit einem Angriffskrieg bedroht und niemand macht was dagegen?
Wie ist es möglich, dass Deutschland als NPT-Unterzeichner, gegen seine eigene Gesetze über die Lieferung von Kriegsmaterial in Krisengebiete verstösst, in dem sechs U-Boote nach Israel liefert werden, die mit Abschusstechnik ausgestatt sind, um Atomraketen abzuschiessen, obwohl Israel kein NPT-Mitglied ist, ein geheimes Nuklearwaffenprogramm seit 50 Jahren betreibt, mindestens 300 Atombomben hat und den Iran damit angreifen will?
Es ist völlig absurd, dass dieses künstliche zionistische Konstrukt am Mittelmeer, die Vereinigten Staaten und Europa herumkommandieren und nach seiner Pfeife tanzen lassen kann, alle UN-Resolutionen ignoriert, Nachbarländer überfällt und dessen Territorium besetzt und die Urbevölkerung der Palästinenser vertreibt und sie im grössten Open-Air-Gefängnis der Welt einsperrt. Wer diese Fakten nennt und die Wahrheit sagt, wird sofort als Antisemit hingestellt, erlebt eine hasserfüllte Hetzjagt bis hin zur Exitenzvernichtung.
Bei den letzten P5+1 Gesprächen im Januar 2011 verlangte Teheran, dass die Sanktionen gegen den Iran aufgehoben werden müssen und es anerkannt wird, der Iran hat das Recht Urananreicherung durchzuführen. Das neue Ultimatum des Westens, der Iran soll die Anlage in Fordo stilllegen und sogar demontieren, die Produktion von Kernbrennstäben beenden und die Verlagerung des vorhandenen Vorrats ins Ausland vornehmen, ist völlig unakzeptabel und zeigt, der Westen will unbedingt auf Konfrontation gehen.
Ein andere Version des Grass-Gedichts:
Warum hab ich geschwiegen, geschwiegen so lange?
Die Generäle haben es durchgespielt,
in Sicherheit der Westen wird überleben.
Wir Menschen wurden gar nicht bedacht.
Was ist dieses Recht auf einen „Präventivkrieg“?
Einen Krieg der die Menschen im Iran ausradieren könnte.
Von seinen Nachbarn dominiert, die nur davor strotzen,
süffisant über die Tatsache, nicht der Iran, sondern sie haben die Bombe.
Warum habe ich bisher vermieden Israel beim Namen zu nennen?
Israel und sein ständig wachsendes Nukleararsenal,
fern jeder Kritik, unkontrolliert, ungeprüft.
Wir wissen alle darüber Bescheid.
Trotzdem bleiben wir alle stumm,
ängstlich vor der Bezeichnung:
Antisemit, hasserfüllt oder noch schlimmer.
Mit der Deutschen Vergangenheit bleiben diese Bezeichnungen haften.
Deshalb nennen wir es „Schuldtilgung“, „Reparation“ oder was immer,
während wir das sechste U-Boot liefern,
damit Israel die Mittel zur Vernichtung seiner Nachbarn hat.
Warum hab ich bisher geschwiegen? Weil ich Deutscher bin natürlich.
Ich bin von einem Makel behaftet den ich nicht entfernen kann.
Ich war stumm weil ich es doch so gerne gut machen wollte,
um die Sünden in der Vergangenheit ruhen zu lassen.
Warum habe ich gewartet, um es jetzt zu sagen?
Israel gefährdet den Weltfrieden?
Weil es wahr ist und es gesagt werden muss,
morgen wird es zu spät sein.
Wir Deutschen haben eine neue Sündenlast zu tragen,
durch die Waffen die wir geliefert haben,
in Verletzung unserer eigenen Regeln.
Wir helfen eine vorhersehbare Tragödie auszuführen.
Keine Ausrede wird diese Mittäterschaft rechtfertigen.
Es muss gesagt werden. Ich werde nicht mehr schweigen.
Ich habe genug von dieser Heuchelei.
Bitte werft das Schweigen mit mir ab.
Die Konsequenzen sind viel zu gravierend.
Es wird Zeit eine internationale Kontrolle zu verlangen,
des israelischen Nukleararsenals,
das eine wirkliche Bedrohung für uns alles darstellt,
genau wie es vom Iran laufend verlangt wird.
Es ist der einzige Weg, um diesen Wahnsinn zu stoppen.
Israelis, Palästinenser, alle werden überleben.
Und wir auch.
Jürgen Elsässer zu dem Grass-Gedicht:
Interview mit Christoph Hörstel (April 2012)
Nach seiner Rückkehr aus Syrien, stellte ich Christoph Hörstel am 5. April 2012 einige Fragen über seine Beobachtungen und generell über seine Einschätzung der Lage im Mittleren- und Nahen Osten.
Um die einseitige Berichterstattung über Syrien zu ermöglichen, hat der Nachrichtensender Al-Jazeera Geräte zur Satellitenkommunikation den Terroristen geliefert, damit sie Telefon- und Internetverbindung haben, behauptet Ali Hashim, der ehemalige Korrespondent für den von Katar finanzierte TV-Kanal.
Die Technik wurde vom Libanon aus eingeschmuggelt. Der Sender zahlte 50'000 Dollar für den Schmuggel über die syrische Grenze, damit sie die Aufnahmen erhalten, behauptet Hashim, meldet Russia Today. Der Journalist sagt, die Regierung von Katar kontrolliert die Berichterstattung und bestimmt ihre eigene Version der Krise in Syrien.
Das ist auch der Grund warum Hashim den Sender verlies. Als er über den Einmarsch von bewaffneten Terroristen im April 2011 von Libananon nach Syrien berichten wollte, wurde seine Reportage und seine Aufnahmen nicht gesendet, weil es nicht ins Bild von "friedlicher Opposition" passte.
Fünf Mitarbeiter von Al-Jazeera aus ihrem Büro in Beirut haben den Job geschmissen, weil der Sender völlig voreingenommen über Syrien berichtet. Mouss Ahmed war Producer und ist einer dieser fünf. Er sagt, er entschied sich Al-Jazeera zu verlassen, weil sie unliebsame Fakten verheimlichen.
"Die Fakten sind völlig anders als was die Medien (Al-Jazeera) berichten," sagte Ahmed. Sie würden gestellte Bilder von verletzten Kindern in Homs zeigen und die Aufnahmen von den Kämpfen weglassen. Oder am 15. März hat eine Gruppe von Terroristen Zivilisten getötet und es wurde dann berichtet, die syrische Armee wäre es gewesen.
Ahmed sagte, die falsche Berichterstattung tue im leid, die bereits mit Libyen begonnen hat. Er hätte entschieden zu gehen, obwohl der Sender versuchte ihn zum Bleiben zu übereden. "Al-Jazeera ist der Traum eines jeden Reporters, weil es ein grosser TV-Sender ist. Aber wenn der Traum zu einer Depression führt, dann muss man gehen," sagte Ahmed.
Sicherheitsfirmen, die neue Krieger-Klasse
Wie ich schon öfters erklärt habe, wird die westliche Gesellschaft systematisch in drei Klassen umgebaut und aufgeteil, so wie am Ende des alten Rom oder wie in Japan zur Zeiten der Samurai. Deshalb die Finanzkrise, die Umverteilung des Vermögens von unten nach oben. Die drei Klassen sind: Die 99% denen nichts gehört (die Sklaven-Klasse), dann die 1% denen alles gehört (die Elite-Klasse) und die Krieger-Klasse, welche die Elite vor den Sklaven beschützt und für sie Kriege führt.
Das Motto von Blackwater ist mehr als ein Hohn:
In der heutigen Zeit hat sich durch die Privatisierung der Kriege durch Outsourcing eine gigantische Sicherheitsindustrie entwickelt. Es sind Firmen entstanden, die private Söldnerarmeen unterhalten, wie zum Beispiel Blackwater, die sich wegen dem schlechten Ruf zuerst in Xe Services und aktuell in Academi ungenannt hat. Es werden im Irak und Afghanistan mehr Söldner vom US-Aussenministerium und dem Pentagon eingesetzt als reguläre Soldaten. Die Zahl geht in die Hunderttausende, ein gigantisches Geschäft mit dem Tod.
Die Vereinigten Staaten sind von 1994 bis 2007 mindestens 3600 Vertragsbindungen mit einem Auftragsvolumen von 300 Milliarden US-Dollar mit zwölf US-amerikanischen privaten Militärunternehmen eingegangen.
Die April-Ausgabe des amerikanischen Harper Magazin veröffentlicht einen Artikel von Charles Glass über die Enstehung und enormen Wachstum der privaten Sicherheitsfirmen seit 9/11 mit dem Titel - "The Warrior Class - (Die Krieger-Klasse): Das goldene Zeitalter der freiberuflichen Soldaten."
Am Schluss des Artikels werden eine Reihe von Videos gezeigt, die dem Autor Glass von ehemaligen Mitarbeitern von Blackwater zugespielt wurden. Eines davon ist datiert vom 1. April 2006 und wurde von Beifahrersitz des vierten Autos eines Konvois aufgenommen. Glass beschreibt was man sehen kann wie folgt:
"Während der Fahrt auf einem breiten Boulewad in Bagdad, schwenkt das erste Fahrzeug nahe an den Rand einer Strasseninsel. Eine Frau in einer schwarzen Burka ist gerade dabei die Strasse zu überqueren. Das Fahrzueg rammt die Frau und wirft ihren leblosen Körper in den Rinnstein. Die Fahrzeuge bremsen kurz, bleiben aber nicht stehen, keiner der Insassen kümmern sich ob die Frau tot oder lebendig ist. Man hört wie einer im Video sagt: 'Oh mein Gott!' Niemand ruft über Funk um Hilfe. Am widerlichsten, die Aufnahme wurde mit dem Lied von AC/DC "Thundestruck" unterlegt, oder 'vom Donner getroffen!'"
Glass schreibt dann, das Video endet mit der Botschaft: "In Unterstützung von Sicherheit, Frieden, Freiheit und Demokratie überall."
Hier eine Zusammenstellung von Blackwater-Videos, welche die Verbrecher selber bei den Fahrten durch Bagdad aufgenommen haben. Man sieht wie sie auf jedes Auto schiessen, dass ihnen aus ihrer Sicht zu nahe kommt. Entweder öffnen sie die Türen und ballern los oder sie knallen von oben auf alles was sich bewegt. Unglaublich wie arrogant und kriminell diese bezahlten Söldner gegenüber der irakischen Zivilbevölkerung agieren, dabei bewusst Tote in Kauf nehmen. Aus eigenen Helikoptern schiessen sie auch runter auf die Bevölkerung.
100 Meter Abstand oder du wirst erschossen!
Statt auf dem PC das Shooter-Game in echt:
Die Nutzung von privaten Söldnerarmeen durch den Westen erlaubt ihnen imperialistische "Interventionen" auf der ganzen Welt durchzuführen, ohne die eigene Flagge zu zeigen. Es ist die Möglichkeit wie Regierungen subversieve Kriege durchführen können, ohne von den Parlamenten sich die Genehmigung zu holen oder von den Medien und internationalen Organisationen beobachtet zu werden. Sie unterliegen keinerlei Kontrolle, werden für ihre Verbrechen nicht zur Verantwortung gezogen und sind auch durch keine Konvention gedeckt.
Die westlichen Armeen produzieren das notwendige Menschenmaterial am laufenden Band. Alleine die britische Armee entlässt 20'000 Soldaten pro Jahr, die nach ihrem Dienstende ihr Wissen wie man tötet für viel Geld bei den Sicherheitsunternehmen einsetzen können. In Afghanistan operieren 50 dieser Firmen, die Söldnerindustrie boomt. Charles Glass schreibt: "Die goldenen Zeiten für freischaffende Soldaten ist jetzt und das Ende ist nicht in Sicht."
Die NATO setzte Söldner in Libyen ein, um sich dahinter zu verstecken und um scheinheilig sagen zu können, wir haben keine Bodentruppen im Einsatz. Jetzt werden Terroristen durch "Blackwater" Firmen im Auftrag der NATO an der türkischen Grenze ausgebildet und anschliessend nach Syrien geschickt, um dort Terror, Angst und Schrecken zu verbreiten. Es ist alles so kotzübel und wir werden ständig von den Regierungen und den Medien belogen.
Dazu passt die neueste Enthüllung durch Seymour Hersh, der im Magazin The New Yorker berichtet: Amerikanische Spezialkräfte trainierten im Jahr 2005 Mitglieder der militanten exiliranischen Terrororganisation MEK, damit sie im Iran Mordaufträge und Bombenanschläge verüben. Und das auf amerikanischem Boden, obwohl offiziell die MEK auf der Terrorliste des US-Aussenministeriums steht.
Die Passion Christi
In welcher Sprache hat Jesus gesprochen? Es war Aramäisch. Wie heisst Gott auf Aramäisch? Alaha oder Elah bzw. Elaha, ähnlich wie auf arabisch Allah. Demnach, wenn Jesus mit oder von Gott sprach, dann sagte er Alaha. Heute wird Aramäisch von rund 550'000 Menschen meist christlichen Glaubens gesprochen, hauptsächlich in Syrien, aber auch in Irak, Iran, Libanon, Palästina und Türkei.
Im folgenden Film von Mel Gibson, "Die Passion Christi", werden die Dialoge der Schauspieler fast ausschliesslich in Aramäisch geführt, auch auf Lateinisch und Hebräisch, und durch Untertitel übersetzt. Der Film schildert den letzten Abschnitt im Leben des Jesus von Nazaret, beginnend unmittelbar vor der Verhaftung Jesu in Getsemani durch die Tempelgarde bis hin zur Auferstehung am Ostermorgen.
Die Wahrheit zu sagen ist antisemitisch
Der Publizist Ralph Giordano hat die in Gedichtform vorgetragene Israel-Kritik von Günter Grass als einen „Anschlag auf Israels Existenz“ verurteilt. „Selten hat mich etwas so erschüttert“, schrieb Giordano der Nachrichtenagentur dpa in Köln. Ich muss sagen, ich bin nicht nur über was Grass geschrieben hat erschüttert, ich bin viel mehr, nämlich schockiert und völlig aufgebracht. „Was gesagt werden muss“ ist das reinste Hasspamphlet voller Antisemitismus, wie der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, es bezeichnet.
„... Warum aber schwieg ich bislang?
Weil ich meinte, meine Herkunft,
die von nie zu tilgendem Makel behaftet ist,
verbiete, diese Tatsache als ausgesprochene Wahrheit
dem Land Israel, dem ich verbunden bin
und bleiben will, zuzumuten.
Warum sage ich jetzt erst,
gealtert und mit letzter Tinte:
Die Atommacht Israel gefährdet
den ohnehin brüchigen Weltfrieden?
Weil gesagt werden muß,
was schon morgen zu spät sein könnte; ...“
Was fällt diesem 84-Jährigen „Wortdrechsler“ ein, wie ihn Jochen Falke von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) genannt hat, kurz vor seinem Lebensende die Wahrheit zu sagen? Er hat gefälligst wie alle deutschen Schauspieler, Literaten oder Künstler sein Maul zu halten und keine eigene Meinung zu äussern, wenn sie weiter in der Kulturszene ein Auskommen haben wollen. Hat Grass nicht bei der Waffen-SS bereits als 17-Jähriger gelernt, Mund zu und gehorchen?
Wie Michel Friedman richtig sagt: „Wie krank ist die Argumentation, er habe über Jahrzehnte schweigen müssen, um nun endlich der Welt zu erklären, der jüdische Staat ist die grösste Bedrohung für die Menschheit? Es wäre besser gewesen, Grass hätte weiter geschwiegen.“
Das Israel den Weltfrieden gefährdet, wie Grass sagt, ist eine völlige Verdrehung der Tatsachen. Wir wissen doch alle, „Israel ist das moralischte Land der Welt“, wie Aussenminister Avigdor Lieberman gerade wieder betont hat, und die IDF unternimmt alle möglichen Anstrengungen, um die palästinensische Bevölkerung nicht zu verletzen. „Keine Armee ist so ethisch wie die israelische Armee“, sagt er und dem kann ich nur zustimmen.
Wir sehen doch immer wie ethisch korrekt die IDF ist. Bei den seltenen Einzelfällen von Gewaltmissbrauch durch Soldaten gegenüber den Palästinensern, werden die Verfehlungen auf genauste untersucht und die Täter schwer bestraft. Keine Besatzungsarmee macht das. Gerade die Deutschen müssen da ganz ruhig sein. Gegen den Befehlsgeber des verheerenden Luftangriff am Kunduz-Fluss in Afghanistan, bei dem über 140 Zivilisten ermordet wurden, Oberst Georg Klein, wurde kein Disziplinarverfahren eingeleitet.
Ausserdem, nur böse Zungen behaupten, die sogenannten chirurgischen Eingriffe bei den Bombenabwürfen auf Gaza durch die IDF heissen deshalb so, weil dann die verletzte Zivilbevölkerung viele Chirurgen braucht. Das ist eine Unverschämtheit. Schauen wir nur wie viele Kriege der Iran überall führte und Länder besetzt, im Vergleich zu Israel, das sagt doch alles wer hier wirklich den Frieden gefährdet.
... Jetzt aber, weil aus meinem Land,
das von ureigenen Verbrechen,
die ohne Vergleich sind,
Mal um Mal eingeholt und zur Rede gestellt wird,
wiederum und rein geschäftsmäßig, wenn auch
mit flinker Lippe als Wiedergutmachung deklariert,
ein weiteres U-Boot nach Israel
geliefert werden soll, dessen Spezialität
darin besteht, allesvernichtende Sprengköpfe
dorthin lenken zu können, wo die Existenz
einer einzigen Atombombe unbewiesen ist,
doch als Befürchtung von Beweiskraft sein will,
sage ich, was gesagt werden muß ...
Dieser Schmierfink kritisiert die Lieferung von sechs U-Boote „aus meinem Land“ nach Israel. Hallo, ist er noch zu retten? Deutschland hat eine Schuld und muss diese durch die Gratislieferung von U-Booten begleichen. Wer diese Pflicht leugnet oder nur in Frage stellt, leugnet auch den Holocaust. Ausserdem, seit wann muss der Westen beweisen, dass der Iran ein Atomwaffenprogramm hat? Es ist alleine die Pflicht Teherans zu beweisen, sie haben keins. Das Beweisen von dem was man nicht macht ist doch ganz leicht.
... Und zugegeben: ich schweige nicht mehr,
weil ich der Heuchelei des Westens
überdrüssig bin; zudem ist zu hoffen,
es mögen sich viele vom Schweigen befreien,
den Verursacher der erkennbaren Gefahr
zum Verzicht auf Gewalt auffordern und
gleichfalls darauf bestehen,
daß eine unbehinderte und permanente Kontrolle
des israelischen atomaren Potentials
und der iranischen Atomanlagen
durch eine internationale Instanz
von den Regierungen beider Länder zugelassen wird ...
Völlig richtig sagt der Generalsekretär der CDU, Hermann Grühe, „er verwechsle Ursache und Wirkung.“ Wenn Grass dem Westen in diesem Zusammenhang Heuchelei vorwirft und im Text fordert, dass beide Länder gleich zu behandeln sind, dann versteht er gar nichts.
Da der Iran den Atomwaffensperrvertrag (NPT) unterschrieben hat, müssen sie sich der internationalen Kontrolle unterwerfen und alles bis aufs letzte Detail offenlegen. Israel hat den NPT nicht unterzeichnet, also dürfen sie machen was sie wollen, keine Inspektionen zulassen und auch Atomwaffen besitzen. Der Iran ist hier der Böse, ganz klar, und seine Forderung einer Gleichstellung von Israel mit dem Iran ist absurd.
... Nur so ist allen, den Israelis und Palästinensern,
mehr noch, allen Menschen, die in dieser
vom Wahn okkupierten Region
dicht bei dicht verfeindet leben
und letztlich auch uns zu helfen ...
Israel ist der einzige Staat auf der Welt, dessen Existenzrecht öffentlich angezweifelt wird, sehen wir doch jeden Tag. Dauernd wird nur über die Situation der Palästinenser sich beschwert und sie beherrschen mit ihrem Gejammer die Medien. Die sollen endlich die Vergangenheit ruhen lassen, von wegen Okkupation. Dabei tut Israel alles damit es ihnen gut geht und sie eine Existenz haben. Niemand will sie vernichten oder ihre Freiheit einschränken. Die Mauer um sie herum dient doch als Schutzwall. Die Israelis wollen nur in Frieden mit den Nachbarn in der Region leben. Es sind die anderen die angreifen und ihnen das Land wegnehmen wollen.
... Es ist das behauptete Recht auf den Erstschlag,
der das von einem Maulhelden unterjochte
und zum organisierten Jubel gelenkte
iranische Volk auslöschen könnte,
weil in dessen Machtbereich der Bau
einer Atombombe vermutet wird ...
Also wirklich, den Ahmadinedschad verharmlosend einen Maulhelden zu nennen, ist ganz schlimm, wo er doch der übelste Diktator überhaupt ist, der die Worte von Imam Khomeini zitierte: "Das Regime, das Jerusalem besetzt hält, wird von den Seiten der Geschichte verschwinden". Wer sagt, das sei keine Vernichtungsandrohung Israels, sondern nur eine geschichtliche Vorhersage, so wie er das Verschwinden des Sowjet-Regimes vorhergesagt hat und Russland gibt es immer noch, hat keine Ahnung von was er spricht.
Was Grass mit seiner überzogenen Israel-Kritik unterstellt, die Politik Israels ist Willens das iranische Volk mit Atomwaffen auszulöschen, ist völlig falsch. Wenn der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak gegenüber dem israelischen Parlament warnt, das Zeitfenster für einen Militärschlag gegen den Iran schwindet, und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagt, ein Angriff müsse bis zum Sommer durchgeführt werden, um wirksam zu sein, dann ist das nur rethorisch gemeint, ein Witz und nicht ernst zu nehmen.
... Das allgemeine Verschweigen dieses Tatbestandes,
dem sich mein Schweigen untergeordnet hat,
empfinde ich als belastende Lüge
und Zwang, der Strafe in Aussicht stellt,
sobald er mißachtet wird;
das Verdikt 'Antisemitismus' ist geläufig ...
Der Publizist Henryk M. Broder nennt Günter Grass völlig richtig einen „Prototyp des gebildeten Antisemiten“, weil es aus ihm jetzt plötzlich rausplatzt und er mit der Wahrheit zu lange geschwiegen hat, wie er in seiner Senilität meint. Was ist schon Wahrheit? Eine lächerliche und naive Vorstellung von Grass die relativ ist. Wann kapiert er endlich, die Wahrheit zu sagen ist antisemitisch.
"Früher war er ein SS-Junge, jetzt schreibt er wie ein SS-Mann!"
Interview mit Günter Grass zu seinem Israel-Gedicht:
Noch so eine antisemtische Aufzählung der Wahrheit, die ich sehr ungern nur wegen der Feindbeobachtung aufschalte:
Griechischer Rentner begeht Selbstmord aus Protest
Ein 77-Jähriger Renter und ehemaliger Apotheker hat sich auf dem Syntagma-Platz vor dem Parlament in Athen eine Pistole an den Kopf gesetzt und abdrückt. Diese symbolischer Selbstmord soll als Protest gegen die untragbare Schuldenkrise gelten. "Ich habe Schulden, ich halte das nicht mehr aus." In seinem Abschiedsbrief kritisierte er die Politik sowie die Wirtschaftslage, die ihn an den Abgrund gebracht hätten. Er hinterlässt Frau und Tochter. Wegen der schweren Wirtschaftskrise sind Selbstmorde in den vergangenen beiden Jahren in Griechenland um 40 Prozent angestiegen.
Der Ort an dem sich der Rentner um 9 Uhr erschossen hat:
Der Parteiführer der Hellenic Citizens' Charriot, Yiannis Dimaras, sagte über den Selbstmord: "Die welche alle Rechte des Landes mit ihrer Abstimmung abgetreten haben, die welche unsere Würde weggegeben haben, sind die welche schuldig sind das Blut dieses Rentners vergossen zu haben."
Hier die Abschiedsbotschaft von Dimitris Christoulas:
"Die Tsolakoglou Regierung vernichtete alle Spuren meines Überlebens, welche auf einer sehr würdigen Rente beruhte, die ich alleine 35 Jahre lang einzahlte, ohne Hilfe vom Staat. Da mein fortgeschrittenes Alter mir keine dynamische Reaktion erlaubt (obwohl wenn ein Mitgrieche eine Kalaschnikow aufnehmen würde, wäre ich gleich hinter ihm), sehe ich keine andere Lösung, ausser dieses würdevolle Ende zu meinem Leben, damit ich mich nicht dabei vorfinde durch Abfalleimer zu wühlen für mein Überleben. Ich glaube, dass junge Menschen ohne Zukunft eines Tages Waffen aufnehmen werden und die Verräter dieses Landes auf dem Syntagma-Platz aufhängen, so wie die Italiener es mit Mussolini 1945 gemacht haben."
Georgios Tsolakoglou war der erste Kollaborateur als Premierminister während der Besatzung Griechenlands durch die deutsche Wehrmacht im II. Weltkrieg. Die Nennung seines Namens wird als Vergleich zwischen den Landesverrätern in der Kriegszeit und der aktuellen Regierung von Lucas Papademos interpretiert, den niemand gewählt hat, sondern von der Troika und den Bankstern den Griechen vor die Nase gesetzt wurde.
Na Frau Merkel, ihre strengen Sparmassnahmen, die sie Griechenland diktieren und aufzwingen, funktionieren doch prima und helfen ganz toll, nur damit sie den Albtraum eines EU- und Euro-Konstrukts aufrecht erhalten können, koste es was es wolle. Rentner müssen nach all den Kürzungen von 300 Euro!!! im Monat leben, obwohl die Preise teilweise höher sind als in Deutschland.
Am Abend versammelten sich Tausende vor dem tragischen Ort. Sie trugen Kerzen, Blumen und Plakate, riefen Sprüche wie "Das war kein Selbstmord - es war ein Mord durch den Staat!"
Am Samstag den 2. Juni 2011 war ich auf dem Syntagma-Platz vor dem griechischen Parlament und habe eine junge Frau gefragt, was ihre Meinung zur Krise ist.
Griechenland - Aktion zur Umgehung der Maut
Alanya ist ein Gruppe die sich für Solidarität, Ungehorsam und Widerstand in Griechenland einsetzt. Einer ihrer Aktionen ist die Öffnung von Schranken an den Mautstellen rund um Athen, damit die Autofahrer ohne Gebühren zu zahlen durchfahren können. Sie begründen diese gratis Durchschleusung damit, die Autobahnen hat der griechische Staat an Privatfirmen verkauft, nachdem die Steuerzahler sie schon bezahlt haben. 
Jede Durchfahrt kostet 3,10 Euro und das bedeutet für die täglichen Benutzer die zur Arbeit fahren über 1'340 Euro im Jahr an Maut- gebühren, was sich die Pendler nicht leisten können. Die Aktion ist sehr populär bei den Griechen, welche die tägliche Abzocke hassen.
Als Gegenmassnahme hat die griechische Regierung ein neues Gesetz in Arbeit, um Leute die Mautschranken öffnen mit drei bis sechs Monate Gefängnis bestraft. Die Gruppe sagt aber, sie sind bereit die Aktion weiterzuführen und ins Gefängnis zu gehen, auch wenn das Gesetz in Kraft tritt, damit die Investmentsfonds keine Profite mehr machen, für etwas was eigentlich ein öffentlicher Dienst sein sollte.
Die Aktivisten von Alanya schliessen Spuren vor der Mautstation und führen die Autofahrer durch geöffnete Schranken. Meistens passiert nichts von Seiten der Behörden. Hier ein Video dieser Aktion:
