Nachrichten

Christoph Kolumbus hat Diversität nach Amerika gebracht

Dienstag, 13. Oktober 2020 , von Freeman um 11:05

Am gestrigen Montag wurde in den USA der "Columbus Day" gefeiert. Aber nicht nur dort sondern in vielen Ländern wird Christoph Kolumbus’ Ankunft in der Neuen Welt am 12. Oktober 1492 mit einem Feiertag begangen. Gedenktage der Entdeckung Amerikas, meist als „Kolumbus-Tag“, gab es in Teilen Amerikas schon im 19. Jahrhundert.

Aber heute gibt es in unserer toleranten Gesellschaft noch einen Grund den Kolumbus Tag zu feiern, denn er hat die damals dringend notwendige Diversität und kulturelle Bereicherung der beiden amerikanischen Kontinente ausgelöst, in dem die Einwanderung der Europäer, später der Afrikaner und Asiaten begann. 

Dieser Strom an Migranten aus aller Welt mit anderer Rasse, Lebensauffassung und Religion in die neu entdeckten Kontinente musste geschehen, um die homogene Kultur der Indianer, Mayas und Inkas aufzulösen und damit zu diversifizieren. Wie wir Aufgeklärte wissen, ist eine Monokultur schlecht.  

Schliesslich waren Nord- und Südamerika seit 10'000 Jahren völlig vom Rest der Welt wegen der Ozeane abgeschnitten und es gab keinen Kontakt zu anderen Menschengruppen. Erst durch die Entdecker wie Kolumbus, die mit ihren Schiffen den Atlantik überquerten, begann ein längst überfällige Einwanderung und Durchmischung.

Was für Europa schon seit tausenden Jahren gilt, Vielfältigkeit durch Massenmigration, begann für die Amerikas im 15. Jahrhundert. Kolumbus und seine Besatzung europäischer Minderheiten überwanden die gewalttätige Reaktionen der fremdenfeindlichen Einheimischen, welche die Ankunft von "weissen Europäern" nicht wollten.

Den nachfolgenden Migranten gelang es aber gegen alle Widerstände mehrere Nationen bestehend aus Einwanderern zu gründen, die wir heute alle schätzen. Wir sollten deshalb diesen Bringer der Vielfalt dafür feiern, dass er der einst einfarbigen Bevölkerung einen ganzen Regenbogen an Farben brachte.

Kolumbus und die europäischen Völker brachten neue Lebensweisen, neue Technologien, neue Perspektiven und - was am wichtigsten ist - eine neue exotische und lebendige Küche nach Amerika!

Wer sich 2015 gegen die Einwanderung von über 1 Million Migranten nach Deutschland ausgesprochen hat, wird zu Recht als intolerant bezeichnet. Wer sogar von einer Umvolkung und Zerstörung der deutschen Kultur spricht ist ein Rassist, denn es kann nicht zu viel Diversität geben. 

Wie Merkel sagte: "Wir schaffen das".

Das selbe trifft auf Amerika zu. Aber was sehen wir? Es wurden in diesem Jahr zahllose Statuen von Christoph Kolumbus zerstört, gestern wieder eine. Interessant dabei ist, diejenigen welche die Massenmigration für Europa vehement befürworten, Liberale, Grüne, Linke, verfluchen Kolumbus.

Sie sagen, er sei für die Massenmigration nach Amerika welche vor 500 Jahren begann verantwortlich und deshalb dürfen keine Statuen von ihm stehen bleiben. Wie passt das zusammen? Diversität für Europa durch Völkerwanderung ist gut, wer dagegen ist, ist ein Unmensch und ein Rassist.

Wer aber Diversität durch Völkerwanderung nach Amerika brachte ist schlecht, dieser sei ein Rassist. Ja was denn nun? Wieso ist die kulturelle Bereicherung durch Zuwanderer für Europa gut aber die kulturelle Bereicherung durch Zuwanderer für Amerika schlecht? 

Wieso wird die Auflösung der homogenen Kultur der amerikanischen Urbevölkerung durch die europäischen, afrikanischen und asiatischen Migranten verurteilt aber die Auflösung der homogenen Kultur der Europäer durch die afrikanischen und arabischen Migranten gelobt?

Ist Diversität, Inklusion, Toleranz und politische Korrektheit nur eine Einbahnstrasse?  

Wir haben die Kontrolle über unserer Grenzen verloren. Sie müssen eingesammelt und deportiert werden ...

... alle 300 Millionen von ihnen ...

insgesamt 6 Kommentare:

  1. Werner sagt:

    Schlaumeier meint:
    Die feiern jährlich die Ausrottung von Millionen Indianern! Als die ersten Europäer an der Ostküste eintrafen, lebten zwischen 20 und 50 Millionen Indianer im Land. Ende des 19. Jahrhunderts waren es gerade noch 250.000!
    Getäuscht, betrogen, bekämpft, Landenteignet, zwangsvertrieben, umgesiedelt, eingesperrt in Reservate und fast ausgerottet: Indigene Völker in Nordamerika.
    Dieser unfassbare Völkermord, an den Indigenen von macht- und landhungrigen Weißen, wird bis heute nicht thematisiert.

  1. Freeman sagt:

    Ja der amerikanischen Urbevölkerung ist es so ergangen wie es den Palästinensern seit 1946 geht, getäuscht, betrogen, bekämpft, Land enteignet, zwangsvertrieben, umgesiedelt, eingesperrt in Reservate.

    Der Völkermord und die Heimatvertreibung der Indigenen von Palästina von macht- und landhungrigen Zionisten wird heute genauso nicht thematisiert, und wer es tut wird als Antisemit gebrandmarkt.

    Das selbe trifft auf die Armenier zu, die Heimatvertreibung und der Genozid von 1,2 Millionen Armenier von 1914 bis 1920 durch die Türken und Kurden, aus der Heimat welche die heutige Osttürkei darstellt.

  1. Unknown sagt:

    Wir werden sehr bald feststellen das die Geschichte nicht bei Kolumbus angefangen hat...
    ...wenn der Endboss kommt !
    Zieht Euch warm an und flüchtet aufs Land, es gibt bald keine Chance mehr.

  1. Werner sagt:

    Gebt mal indigene Europäer in Google ein...
    Bei Wikipedia kommt der Artikel indigene Völker Europas. Da gibts indigene eigentlich nur in Skandinavien und Osteuropa und unter Google Bilder seh ich bei mir nur Nichteuropäer bzw böse Eroberer Europäer.
    Bei der Suchanfrage indigenen Amerikaner kommen aber schon die richtigen Bilder und Artikel.

  1. Unknown sagt:

    Ein guter Artikel, aber was mir noch mehr gefällt ist dein Kommentar mit dem Vergleich zu Palästina!

  1. arsin sagt:

    Haha Freeman echt witzig
    es gibt aber ein feriner kleiner Unterschied

    Die Einwanderer von damals waren invasoren und besatzer mit Waffen,
    die heutigen Einwanderer sind flüchtlinger die ihre Heimate wir mit unsere waffenlieferungen zerstört haben und deswegen flüchten sie.