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Putin wird Ägypten und Türkei besuchen

Sonntag, 10. Dezember 2017 , von Freeman um 09:00

Während Trump sich wie ein Elefant im Porzellanladen benimmt und einen Scherbenhaufen nach dem anderen im Nahen Osten verursacht, Amerika in den Augen der moslemischen Länder als völlig unglaubwürdig und machtlos aussehen lässt, wächst der Einfluss und das Ansehen Russlands in der Region stetig an. Washington wird nicht mehr ernst genommen, dafür Russland um so mehr. Die USA stehen für Konflikte und Krieg, Russland für Koexistenz und Frieden. Ohne Russland läuft nichts mehr im Mittleren Osten, speziell jetzt wo es Dank der russischen Militärintervention in Syrien gelang, die ISIS zu vernichten. Um diese Tatsache zu unterstreichen wird Präsident Wladimir Putin am Montag den 11. Dezember nicht nur Ägypten besuchen, sondern auch die Türkei für Gespräche mit Präsident Recep Tayyip Erdogan.


Laut Kreml werden Putin und Erdogan bilaterale Themen besprechen, einschliesslich Energieprojekte, sowie den Konflikt in Syrien und die Situation im Mittleren Osten.

Laut Quellen die Erdogan nahe stehen wird auch die veränderte Lage was Jerusalem betrifft ein Gesprächsthema sein. Ein Hinweis auf die Spannungen und Demonstrationen nachdem Trump entschieden hat, ganz Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen.

Bei der Verkündung von Putins Besuch von Ägypten hat der Kreml am 7. Dezember gesagt, dass er und Präsident Abdel Fattah al-Sisi unter anderem auch die Stabilität und Sicherheit im Mittleren Osten besprechen werden.


Zur Erinnerung, am Montag den 4. Dezember habe ich berichtet, Russland hat mit Ägypten vereinbart, russische Militärmaschinen dürfen ägyptische Militärbasen benutzen. Ein bemerkenswerter strategischer Schritt für Russland.

Ägypten, Türkei und Russland haben die aktuelle Entscheidung von Trump verurteilt. Putin und Erdogan äusserten "ernsthafte Bedenken" darüber in einem Telefongespräch am 7. Dezember, sagte der Kreml.

Präsident Erdogan sagte bei einer Rede am Samstag, Israel sei "ein Staat der Besetzung", der "Terror" gegen die Palästinenser anwenden würde. Dann beschrieb er Jerusalem als "unser Augapfel" und eine "rote Linie" für die Moslems.

Er fügte hinzu, Trumps Entscheidung sei "null und nichtig" für Ankara.

Wie gesagt, Russlands entschiedene Rolle im Krieg in Syrien, wobei es der Regierung von Präsident Bashar al-Assad ausschlaggebende militärische Unterstürzung gewährte, hat Moskaus Einfluss im Mittleren Osten erheblich gesteigert.

Putin hat trotz Provokationen engere Beziehungen mit Ägypten, mit dem NATO-Mitglied Türkei, aber auch mit anderen Ländern der Region über die Jahre gesucht und aufgebaut.

Vorübergehend gab es zwischen Russland und der Türkei eine belastete Beziehung, weil Ankara den Sturz von Assad aktiv unterstützte und weil türkische Kampfjets eine russische Militärmaschine 2015 an der türkisch-syrischen Grenze abgeschossen haben.

Aber Putin und Erdogan sagen, sie haben die Differenzen gelöst und das bevorstehende Treffen ist bereits das dritte in wenigen Monaten.

Beim Treffen der beiden im September in Ankara sagten sie, sie wollen Fortschritte bei der TurkStream Gas-Pipeline sehen und beim gemeinsamen Bau des Atomkraftwerks in Akkuyu.

Erdogan war neulich erst in Sotschi für das trilaterale Treffen mit Putin und Irans Präsident Rouhani. Siehe meinen Bericht darüber hier.

Putin hat freundschaftliche Beziehungen zu Sissi, aber die Passagierflüge zwischen Russland und Ägypten sind immer noch ausgesetzt, nachdem eine Maschine mit russischen Urlaubern auf dem Weg zurück vom Roten Meer über Sinai im Oktober 2015 explodierte, wobei alle 224 Menschen an Bord getötet wurden.

Offiziell heisst es, Extremisten des Islamischen Staat (IS), die im Sinai operieren, seien für den Terroranschlag verantwortlich. Wir wissen aber wer hinterm dem IS und ISIS steckt, nämlich Israel und USA.

Für mich war es deshalb eine False Flag, ein Versuch, die guten Beziehungen zwischen Russland und Ägypten zu sabotieren. Das ist auch insofern gelungen, da die bei den Russen beliebte Feriendestination Ägypten nicht mehr angeflogen wird. Ein grosser Schaden für den ägyptischen Tourismus.

Mit dem Besuch von Putin in Ägypten am Montag kann damit gerechnet werden, es wird weitere Sabotageakte von denen geben, die keinen Frieden in der Region wollen.

Ich denke dabei an die Lawon-Affäre und an den Angriff Israels auf die USS Liberty, um die Beziehungen zwischen Washington und Kairo zu zerstören. Am 8. Juni 1967 wurden durch die Attacke der IDF, die sich als ägyptische Militärs ausgaben, 34 US-Matrosen getötet und 171 verletzt.

Siehe meinen Artikel: "Der Tag an dem Israel die USA angriff"

Apropos, der Versuch Israels 1967 durch die Versenkung des US-Kriegsschiffes vor der Küste des Sinai im Mittelmeer Amerika in einen Krieg gegen die arabischen Länder zu ziehen, hier eine interessante Anekdote dazu:

Habt ihr gewusst, dass der US-Admiral George Stephen Morrison, der Israel deswegen scharf kritisierte und militärische Vergeltung forderte, und eine Vertuschung durch die US Navy vehement verurteilte, der Vater des legendären Sängers Jim Morrison von The Doors war?


Das Foto zeigt Admiral Morrison mit seinem Sohn Jim auf der Brücke des Flugzeugträgers USS Bon Homme Richard im Januar 1964, aus dem später die Rock-Legende wurde.

Hier der Live-Auftritt von Jim Morrison und The Doors mit dem berühmten Lied, "Light my Fire":



Admiral Morrison wurde nie mehr befördert, obwohl er einer der jüngsten Admirale war, und viele Insider meinen, es war weil er es gewagt hat Israel wegen der Ermordung der 34 US-Matrosen und die Johnson-Regierung wegen der Vertuschung zu kritisieren.

Sein Sohn Jim Morrison starb im Alter von nur 27 Jahren in Paris am 3. Juli 1971. Seine genaue Todesursache wurde nie ermittelt, weil keine Autopsie durchgeführt wurde.

Man fand ihn tot in der Badewanne seiner Wohnung und Herzversagen wurde als Ursache offiziell angegeben. Es haltet sich deshalb schon lange die Vermutung, Jim wurde von einem Geheimdienst (Mossad?) ermordet, aus Rache wegen seinem Vater.

Was will ich damit sagen? Es gibt sehr verbrecherische Kräfte die zu allem fähig sind und keinen Frieden wollen, alles tun damit es immer Streit und Krieg zwischen den Ländern gibt.

insgesamt 8 Kommentare:

  1. Nicht nur in Ägypten, sondern auch im Sudan wollen beide Parteien eine russische Militärbasis am Roten Meer. Während die USA in Europa noch die Zügel in der Hand hält verlieren sie überall ihren Einfluss während Russland in der 2.Welt und 3.Welt neue Verbündete gewinnt.

  1. Anonym sagt:

    Badewanne!? Das kommt mir doch bekannt vor. Uwe Barschel.

  1. Klauz Allez sagt:

    Besser Russland als jedes westliche Land, zum Glück gibt es noch Präsidenten mit Hirn.
    Was ist bloß los, ich hoffe das Sie den Armen Palästinensern helfen! Für wen hält sich Trump überhaupt? Er schürt nur Hass und denkt er kommt damit durch. Das hat noch ein Nachspiel...
    Ehrenlose Verbrecher

  1. ER@ sagt:

    Ja Badewanne kommt mir auch bekannt vor. oO
    Am 11. März 1978 starb Claude François in seiner Pariser! Wohnung an einem Stromschlag, als er von der Badewanne aus eine defekte Lampe in seinem Badezimmer richten wollte.
    Ich glaube nicht das Claude so dumm war in der Badewanne eine defekte Lampe zu richten.
    Und Jim morrison starb am 3. Juli 1971 in der Badewanne an einem Samstag!auch in Paris!Was für ein Zu fall.

  1. Freeman Sie wecken Erinnerungen bei mir.
    Eines meiner Lieblingsstücke von der Kult Band "The Doors" ist und bleibt "The End".
    Ich kann mich gut erinnern, wie die Medien damals über den Tod des Sänger von "The Doors" berichteten.
    Sein Tod wurde nie aufgeklärt.
    Wie bei so vielen Stars die plötzlich starben.
    Zu Putin soviel:
    Ich wünsche ihm Glück bei den Verhandlungen und gutes Gelingen.
    Wichtig ist, das wir Frieden bekommen,weltweiten Frieden.
    Die USA und ihren Verbündeten kann man nur ne lange Nase zeigen,wobei ich sicher bin, das noch nicht einmal das verstanden wird.

  1. Drag sagt:

    Das mit Morrison ist ja interessant. Vielen Dank für diesen Artikel!

  1. Peter Vogl sagt:

    Erdogan versteht es großartig, wie seine Vorgänger, die Hand in alle Richtungen aufzuhalten, um dann zu nehmen ohne Gegenleistung.

  1. Vladimir Putin hat ca. 80% der Bevölkerung hinter sich. Wer bitte kann so etwas von sich behaupten. Putin zeigt wahre Größe in seinem Tun. Bei uns zeigt sich wieder einmal mehr wie wir den Russen Unrecht tun. Statt uns mit Russland zu verbünden, streben wir Handelsbeschränkungen an, die uns nebenbei bemerkt mehr treffen als Russland. Hätten unsere Politiker eigenen Grips zum Denken, würden sie schleunigst den Schulterschluß mit Russland suchen. Amerika ist die Pest auf Erden. Amerikaner haben keine Freunde, sondern nur Feinde und Vasallen.