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Heimschulung immer beliebter in Russland

Freitag, 29. Dezember 2017 , von Freeman um 12:05

Wer hätte das jemals gedacht? Russland ist zum Bollwerk der christlichen Werte auf dieser Erde geworden. Wie ich selber Vorort beobachtet habe, ist das Christentum sehr lebendig in Russland. Es geht nicht nur die ältere Generation in die Kirchen, sondern auch junge Menschen, und die Gotteshäuser sind in Russland gut besucht. Aus dem atheistischen Gesellschaftssystem des Kommunismus, indem das Christentum unterdrückt und Kirchen entweder zu Lagerhallen zweckentfremdet oder ganz abgerissen wurden, ist ein durch und durch christlicher Staat geworden, der die konservativen Werte hochhält und verteidigt.


Auch Präsident Wladimir Putin ist ein Christ, der zu seinem Glauben steht. Und zweifelt nicht daran, Russlands Militärintervention in Syrien gilt auch der Verteidigung des Christentums im Mittleren Osten. Schliesslich ist Damaskus der Ort einer Christus-Erfahrung (Erscheinung), die das Leben von Saulus/Paulus und der Urkirche grundlegend veränderte. Russland ist wahrhaftig eine christliche Nation geworden und möge Gott ihr dabei helfen das Böse zu besiegen.

Eines der vielen Zeichen über die "Re-christianisierung" Russlands ist das wachsende Interesse an Heimschulung, die Ausbildung der Kinder durch die Eltern, als Alternative zum offiziellen Schulsystem, das vom Materialismus und Darwinismus während des Sowjetregimes korrumpiert wurde. Diese Alternative wird auch vom Staat mittlerweile gefördert.

Mehr und mehr christliche Eltern in Russland zögern damit, die Ausbildung ihrer Kinder staatlichen Organen zu übergeben, denn sie realisieren, in dem sie das tun, geben sie die moralische Ausbildung ihrer Kinder irgendwelchen Fremden in die Hand, was konträr zu ihren Vorstellungen laufen kann.

In Europa und Nordamerika sind die staatlichen Schulen sowieso die Indoktrinationszentren des kriminellen Systems geworden. Sie sorgen dafür, das alle Kinder auf das tiefste Niveau homogenisiert und mit den offiziellen Lügen vollgepumpt werden.

Wenn ein aufgewecktes Kind es wagt kritisch zu denken, wird es mit Ritalin oder einer anderen staatlich genehmigten Droge zu einem "beruhigten" Zombie verwandelt.

Aber nicht nur die Schule stellt eine negative Beeinflussung dar, sondern auch die Mitschüler, die "sozialen Druck" auf Schulhöfen und auf dem Schulwegen ausüben. Das Kinder dem Terror der Marken-Klamotten, Handys, Taschengeld, Fäkalsprache, Drogen, Mobbing und Gewalt ausgesetzt sind ist bekannt.

Heimschulung mit christlicher Ethik ist die Alternative und auch Hoffnung für die Zukunft, um seelisch und geistig gesunde junge Menschen zu produzieren, die das lernen was für das Leben wichtig ist, frei vom verlogenem und gottlosem Links-Liberalismus mit seiner politischen Korrektheit und pervertierten Werten.

Jetzt kommen deshalb Alexey Komov und Irina Shamolina ins Spiel, die Pioniere der Heimschulung in Russland. Das russische Ehepaar, dessen Leidenschaft die Bildung ist, bilden ihre drei Söhne zu Hause aus. Irina betreibt einen beliebten Blog über Bildung und Alexey ist der russische Repräsentant beim Weltkongress der Eltern.

Beide sind von der Idee der Heimschulung fasziniert und haben das Konzept intensiv seit 2012 studiert. Sie sind der Überzeugung, Heimschulung ist in Russland dringend notwendig und wird immer mehr verlangt.


Sie haben den Lehrplan des Amerikaners Leigh Bortins übernommen, der eine Kombination von Klassenunterricht nach christlichen Prinzipien mit Ausbildung durch die Eltern vorsieht. So werden soziale Fähigkeiten mit Mitschülern genauso beigebracht, was bei einem reinen Heimunterricht fehlt.

Aleksey Komov und Irina Shamolina haben das Programm auf die russische orthodoxe Sichtweise angepasst, was es für die russischen Kultur und Praxis relevant macht.

Das Programm wurde diesen Herbst in 27 Städten mit 370 Kindern in Russland, Ukraine und Weissrussland gestartet. Es wurde unerwartet mit grossem Interesse aufgenommen und scheint eine Bewegung unter den Christen zu werden.

Hier der Linkt zu ihrer Webseite ...

im Westen wird diese Verteidigung der christlichen Werte Russlands nicht erwähnt. Sie verbreiten lieber die satanischen Lügen mit ihren Fake-News:



Aber auch die staatlichen Schulen in Russland sollen die "Familienwerte" den Kindern beibringen. Am vergangenen Dienstag hat Präsident Putins Repräsentantin für Kinderrechte verkündet, es wird ein neuer Kurs zur Förderung der Familie eingeführt.

Bis zum kommenden Sommer soll ein Lehrplan über "Familienglück" ausgearbeitet werden. Damit sollen die traditionellen Familienwerte in den Schulen unterrichtet und der Schutz der Mutterschaft und der Kindheit gefördert werden.

Das steht im krassen Gegensatz zu dem was den Kindern im Westen beigebracht wird. Wie zum Beispiel, die staatliche Sexualkunde mit ihrer häufigen Frühsexualisierung und Gender-Beeinflussung.

Das es nicht mehr zwei sondern 32 Geschlechter gibt. Das es nicht mehr Vater und Mutter gibt, sondern Eltern1 und Eltern2, das jedes dieser Geschlechter haben kann.

Man bringt also den Kindern bei, die traditionellen Werte und Rollen sind völlig passe, das Geschlecht ist wählbar, je nach Lust und Laune, so wie man sich gerade "identifiziert", und Rudelbumsen in jeder Form und mit jeder Gattung ist in Ordnung.

Heimschulung ist im Westen sehr strengen Regeln unterworfen oder wie in Deutschland ganz verboten. Ja, das Gesetz aus der Nazi-Zeit wurde übernommen.

Kinder, die zuhause unterrichtet werden, entwickeln sich gut. Nicht zuletzt, weil der soziale Druck geringer ist. Doch der deutsche Staat bestraft das.

Wie Hitler in "Mein Kampf" geschrieben hat unter "Erziehungsgrundsätze des völkischen Staates“:

„Die körperliche Ertüchtigung ist daher im völkischen Staat nicht eine Sache des einzelnen, auch nicht eine Angelegenheit, die in erster Linie die Eltern angeht, und die erst in zweiter oder dritter die Allgemeinheit interessiert, sondern eine Forderung der Selbsterhaltung des durch den Staat vertretenen und geschürten Volkstums. So wie der Staat, was die rein wissenschaftliche Ausbildung betrifft, schon heute in das Selbstbestimmungsrecht des einzelnen eingreift und ihm gegenüber das Recht der Gesamtheit wahrnimmt, indem er, ohne Befragung des Wollens oder Nichtwollens der Eltern, das Kind dem Schulzwang unterwirft, so muß der völkische Staat in noch viel höherem Maße dereinst seine Autorität durchsetzen gegenüber der Unkenntnis oder dem Unverständnis des einzelnen in den Fragen der Erhaltung des Volkstums. Er hat seine Erziehungsarbeit so einzuteilen, daß die jungen Körper schon in ihrer frühesten Kindheit zweckentsprechend behandelt werden und die notwendige Stählung für das spätere Leben erhalten“.

Der Schulzwang wurde auch in der DDR fortgesetzt und hineingepackt in ein sogenanntes "Gesetz zur Demokratisierung der deutschen Schule".

Das natürliche Erziehungsrecht der Eltern ist zu verdrängen und durch staatliche Einflussnahme zu ersetzen, um sich so der Kinder zu bemächtigen und die Familien ideologisch und praktisch zu kontrollieren.

Das gilt bis heute und deshalb verhängen die Behörden in Deutschland Buss- und Zwangsgelder, entziehen die Ämter allzu "sturen" Familien das Sorgerecht, oder Gerichte verhängen sogar Freiheitsstrafen für Eltern.

Dabei kennt das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland keinen Schulzwang, sondern das Recht der Eltern die Kinder zu erziehen:

"Art. 6, Abs. 2 Satz 1 GG garantiert den Eltern das Recht auf Pflege und Erziehung ihrer Kinder. Sie können grundsätzlich frei von staatlichem Einfluss nach eigenen Vorstellungen darüber entscheiden, wie sie ihrer Elternverantwortung gerecht werden wollen. Ziel, Inhalt und Methoden der elterlichen Erziehung liegen im Verantwortungsbereich der Eltern. Konkrete Erziehungsziele sind ihnen von Verfassung wegen nicht vorgegeben.“

Als nicht haltbare Ausrede wird dann vom Staat vorgetragen, Kinder die von den Eltern geschult werden fehle es an Sozialkompetenz, Bildungsstand und Gemeinschaftsleben ausserhalb der Familie.

Dabei ist das Gegenteil der Fall, wie eine kanadische Studie aus 2007 zeigt:

In den Vereinigten Staaten liegt fast ein Viertel der Heimschüler im Wissensvergleich eine oder mehrere Klassenstufen über ihren Altersgenossen an öffentlichen oder privaten Schulen. Vor allem, so das überraschende Ergebnis, gelte das für Kinder aus unteren sozialen Schichten.

Mit "Bildungsstand" meinen die Behörden nicht den Mangel an Bildung durch Heimschulung sondern das Mehr an Bildung gegenüber den bewusst dumm gehaltenen Kindern aus den öffentlichen Schulen.

Das widerspreche der Chancengleichheit, heisst es. Ja, auf tiefsten Niveau, damit jeder Schüler mit Migrationshintergrund auch noch durchkommt. Typisch links-liberale pervertierte Argumentation.

Aber es geht darum, seit wann ist es im Interesse des kriminellen Systems gut ausgebildete, wissende und kritisch denkende Bürger zu haben? So jemand stellt unbequeme Fragen, ja stellt überhaupt das ganze System in Frage!

Das erinnert mich an den besten Satiriker aller Zeiten, George Carlin (ruhe in Frieden), und seine Erklärung warum die staatliche Schulbildung "stinkt".

"There's a reason education SUCKS, and it's the same reason that it will never, ever, ever be fixed. It's never going to get any better, don't look for it, be happy with what you've got. Because the owners of this country don't want that. I'm talking about the REAL owners, now. The REAL owners, the BIG WEALTHY business interests that control things and make all the important decisions -- forget the politicians. The politicians are put there to give you the idea that you have freedom of choice. YOU DON'T. You have no choice. You have OWNERS. They OWN YOU. They own EVERYTHING. They own all the important land, they own and control the corporations; they've long since bought and paid for the Senate, the Congress, the State houses, the City Halls; they've got the judges in their back pockets, and they own all the big media companies so they control just about all the news and information you get to hear. They gotcha by the BALLS. They spend billions of dollars every year lobbying -- lobbying to get what they want. Well, we know what they want -- they want MORE for themselves and less for everybody else. But I'll tell you what they don't want. They DON'T want a population of citizens capable of critical thinking. They don't want well-informed, well-educated people capable of critical thinking. They're not interested in that, that doesn't help them. That's against their interests. That's right. They don't want people who are smart enough to sit around the kitchen table and figure out how badly they're getting FUCKED by system that threw them overboard 30 fuckin' years ago. They don't want that. You know what they want? They want OBEDIENT WORKERS. OBEDIENT WORKERS. People who are just smart enough to run the machines and do the paperwork, and just dumb enough to passably accept all these increasingly shittier jobs with the lower pay, the longer hours, the reduced benefits, the end of overtime, and the vanishing pension that disappears the minute you go to collect it."

insgesamt 9 Kommentare:

  1. Scatty sagt:

    Genau so ist es. Dazu kommt noch, daß die Kinder nicht für´s Leben, wie ja immer gesagt wird, sondern nur für die Prüfungen lernen. Wissen im Austausch gegen Zensuren.
    Danach kann das Gelernte wieder Vergessen werden, um so schnell wie möglich ganz viel Neues zu "lernen" . Dazu kommt noch, daß der Unterricht teilweise bis Nachmittags geht
    und dann noch jede Menge Hausaufgaben zu erledigen sind, so daß kaum noch Zeit für Freunde, zum spielen bleibt. Auch die Stundenpläne sind nicht gut gemacht. Die Kinder müssen jede Stunde umdenken und obendrein noch den schweren mit Büchern und Sachen für alle Fächer mit sich herum schleppen, teilweise noch dazu die Sportsachen etc.
    Besser wäre es, wenn die Kinder an einem Tag nur ein, allerhöchstens zwei Schulfächer haben sollten. So könnten sie sich besser und länger auf eine Sache konzentrieren.

    Leider hätten heute immer weniger Eltern Zeit eine Heimschulung zu machen, da immer mehr Leute immer mehr arbeiten müssen.

    Die Ausrede vom Staat, es fehle dann am Gemeinschaftsleben ausserhalb der Familie ist dummes Zeug. Es fehlt am Gemeinschaftsleben innerhalb der Familie.

  1. Tanja sagt:

    Hallo liebe Leser,
    Dazu möchte ich auf die Anastasia Buchreihe von Wladimir Megre hinweisen.
    Da wird unter anderem über die Schetinin Schule in Russland geschrieben. Sie wurde als beste Schule der Welt ausgezeichnet und als UNESCO Welterbe eingetragen! Dort absolvieren die Schüler ihr Abitur innerhalb von 1-2 Jahren.
    Alles Liebe für das nächste Jahr

  1. Anonym sagt:

    Kommentar von Steffen:
    Kinder daheim schulen und ihnen darüber hinaus unabhängig von staatlicher Vorgaben ethische Werte vermitteln zu können ist eine prima Sache. Es war für mich neu, aber ist super, dass dies im heutigen Russland möglich ist. Als wir eine Rucksack-Reise in Indonesien auf 7 Wochen dehnen und eine Woche vor den Sommerferien abreisen wollten, weil da eh nichts mehr in der Schule passieren sollte, ging da gar nichts in Deutschland. Wollte auch den wenigen Lernstoff selbst vermitteln; so hatten wir das im Vorjahr bei Travellern aus den USA erlebt, die so mehrere Monate mit gleich zwei schulpflichtigen Kindern unterwegs waren. Mir wurde unmissverständlich mit juristischen Konsequenzen gedroht, deshalb Respekt vor der russischen Grundsatzentscheidung, Heimschulung zuzulassen.
    Was den Hinweis auf Russland als neues christliches Bollwerk angeht, bedaure ich, dass dies nur selektiv zutrifft. Das mag für die Tätigkeit der russisch-orthodoxen Kirche gelten, die Zeugen Jehovas wurden jedoch in Russland vor einigen Monaten wegen Extremismus verboten. Deren biblisch-fundamentalistisches Verständnis mag mit den über die Jahrhunderte gewachsenen Traditionen der russischen Mutterkirche zwar nur in wenigen Punkten deckungsgleich sein, genauso wenig wie mit den katholischen Traditionen. Dennoch vermitteln auch sie ihren Gläubigen auf Jesu Lehren basierende ethische und moralische Werte, die darin gipfeln, dass keiner von denen in keinem Land der Erde zum Militärdienst geht oder sich an Kriegen oder ethnischen Konflikten beteiligt. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal, das den kriminalisierenden Vorwurf des Extremismus als zugunsten der orthodoxen Kirche politisch konstruier erscheinen lässt. Insofern würde ich Russland heute eher ausschließlich als Bollwerk des orthodoxen Glaubens bezeichnen wollen.

  1. Freeman sagt:

    Die meisten Aussteiger die in dieser Sekte waren berichten wie schlecht sie dort behandelt wurden, wie der absolute Gehorsam mit Strafen, Intoleranz, Erpressung und Kontaktverbot durchgesetzt wurde. Dann die krassen Fälle des Kindermissbrauch. Hat mit Christentum wenig zu tun und es handelt sich um Extremismus, ähnlich wie die Extremisten im Islam.

  1. Anonym sagt:

    Zeugen J. als christen zu bezeichnen und noch sie als verfolgte wegen der Glaube auszustellen ist nicht ganz richtig. Sie widersprechen der Grundlegenden Bibelwahrheiten sehr und in vielen Punkten, z.B. Herr Jesus kein Gott in Fleisch, es gibt keine Seele, keine Hölle, Gottesname usw. Und jetzt überlrge bitte ob das Verbot der Irrlehre schlecht ist.

  1. Peter Vogl sagt:

    Beides, Schulzwang und Heimunterricht hat sein Gutes, doch die meisten Eltern in Mitteleuropa haben ganz einfach nicht genug Zeit, um ihre Kinder selbst zu unterrichten. Der Schulzwang für Ausländer und Immigranten bringt enorme Probleme und hohe Kosten.

  1. Günter sagt:

    Ist nun mal so, dass in jedem Land des Planeten sich das Bildungssystem an geltender politischer Doktrin orientiert, bis in sexualethische Bereiche reicht. Den meisten Eltern ist das so was von egal, die wollen ihre Ruhe und heulen mit den Wölfen mit. Alternativschulen als Lösung? Die ersetzen die eine Doktrin häufig nur durch eine andere. Es bleibt die Verantwortung der Eltern, den Kindern parallel zu Hause Werte zu vermitteln – z.B. nach den universell geltenden Empfehlungen der Bergpredigt, die sie zu guten und glücklichen Menschen machen wird. Mit dem Wissen um beide Seiten und der Beobachtung ihrer Auswirkungen auf das Glück ihres Umfeldes können sich Heranwachsende ein für die Gesellschaft wertvolles Wertesystem / Gewissen erarbeiten. Evangelisch getauft und im freikirchlichen Umfeld in der atheistischen DDR aufgewachsen, haben meine Eltern diesen Weg gewählt und ich bin ihnen dankbar. Noch ein Wort zum pauschalen Abohrfeigen der Zeugen J. Die waren in der DDR verboten, haben es aber überwiegend geschafft ihre Kinder durch Heimschulung in einen gottgläubigen Lebenswege zu führen, mit sexueller Enthaltsamkeit bis zur Ehe und Verweigerung des Dienstes in der Volksarmee, was ihnen zwei Jahre Gefängnis und berufliche Nachteile eintrug. Das haben die auch schon unter Hitler so durchgezogen, weshalb etliche ZJ im KZ waren, weil sie nicht mit gegen Frankreich, Russland usw. gezogen sind. Meine zwei Großväter (auch evangelisch) sind unter feldgeistlichem Segen eingerückt und in Russland gefallen. Für Gott und Vaterland wurde gesagt. An ihrer Bereitschaft im Krieg Menschen für das Dritte Reich zu töten, war trotz pastoralem Segen alles andere wie christlich; hier haben die ZJ mit der Verweigerung wohl doch den christlicheren Weg gewählt. Und auch mit den von Anonym genannten Bibelwahrheiten sollte man nicht zu selbstsicher sein. Kann aus Erfahrung sprechen: beim urtextlichen Vergleich der einschlägigen Verse (auch unter Zuhilfenahme der www.blueletterbible.org mit ihren lexikalischen Verweisen) bleibt von Dreifaltigkeit, Hölle usw. kaum was übrig. Und auch den Gottesnamen (JHWH) findet man in den alten hebräischen Texten tatsächlich x-fach. Aussteigermeinungen (sowohl von ZJ, katholischen und evangelikalen Aussteigern) habe ich mir zwar gerne angehört oder ihre Artikel / Bücher gelesen, habe aber im Laufe des Lebens erfahren müssen, dass hier subjektive Empfindsamkeiten überwiegen. Argumente haben sich zu häufig als nicht objektiv pro / contra Kriterien herausgestellt. Ich denke mal, hätte man Judas Iskariot kurz vor dem Verrat Jesu nach seinen Gründen gefragt, warum er Gelder aus der gemeinsamen Kasse klaut oder sich innerlich von Jesus abgewandt hat, hätte der auch keinen guten Faden an Jesus gelassen, so wie die meisten Römer und Juden in ihm einen Verbrecher und Gotteslästerer sehen wollten. Sie alle wähnten sich subjektiv auf der sicheren Seite, lagen aber objektiv daneben. Ob etwas wahr oder falsch ist, sollte man nicht nachplappern, sondern selber anhand von unwiderlegbaren Fakten prüfen. Gerade deshalb lesen wir ja Freeman's Blog, weil hier der Spot mal auf mainstreamferne, nicht so offenkundige Fakten gerichtet wird. Das ermöglicht mitunter eine überraschend andere Interpretation von Absichten und Ereignissen.

  1. Anonym sagt:

    "Und auch mit den von Anonym genannten Bibelwahrheiten sollte man nicht zu selbstsicher sein".

    Erstens, Christen glauben dem Gottes Wort, wie auch Gott selbst sagt daß sein Wort ist unverfälscht, darum jeder der zweifelt an dem kann nicht sich ein Christ nennen, genau das tun ZJ - stellen unter Frage jede biblische Wahrheit und wie die alte Schlange sagen "hat Gott wirklich so gesagt?".
    Zweitens, Jesus sagte nicht daß Er ein Buch uns lässt sondern den Heiligen Geist sendet der uns alle Wahrheit offenbart, genau dies fehlt ZJ und sie stöbern in vielen Übersetzungen ohne zur Wahrheit zu kommen und darum zweifeln gleichzeitig an sllen.
    Drittens, solche grundlegende Bibelwahrheiten wie Dreifaltigkeit, Hölle usw. sind klar und fest in der Bibel beschrieben, wer glaubt nicht der tue weiter so... Christus zwingte keinen zur Gotteswahrheitannahme.
    Viertens, Name: weder Jesus noch Apostel hatten GottesName akzentiert, sondern predigten Buße und Glaube, Bekehrung und vergebung der Sünden! Wer predigt was anderes, irgendwelche Namen z.B. der verbirgt den Christus - das wichtigste der vier Evangelien, den Hauptsinn ganzer Bibel und führt Menschen irre.

  1. Anonym sagt:

    Freeman, alle Achtung und alles Gute in 2018! Ein sehr guter Beitrag!


    Und was die Zeugen Jehovas angeht, so sind sie zurecht zu verbieten, denn sie belügen die Welt: Sie tarnen sich als "Christen", beten tatsächlich den für alle Nichtjuden bösartigen Stammesgott der Juden, Jehowa, an. Die sollten sich alle nach Israel verziehen, wo sie als "Schabbesjuden" dienen können.

    Der Apostel Johannes z.B. gibt der jüdischen Anbetung sogar den Namen "Synagoge des Satans" (Off 2,9; ebenso 3,9 - Elberfelder Bibel 1985).
    Ferner Johannes 8 Vers 37ff:
    " Ich weiß wohl, daß ihr Abrahams Kinder seid; aber ihr sucht mich zu töten, denn mein Wort findet bei euch keinen Raum. 38Ich rede, was ich von meinem Vater gesehen habe; und ihr tut, was ihr von eurem Vater gehört habt. 39Sie antworteten und sprachen zu ihm: Abraham ist unser Vater. Spricht Jesus zu ihnen: Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so tätet ihr Abrahams Werke. 40Nun aber sucht ihr mich zu töten, einen Menschen, der euch die Wahrheit gesagt hat, wie ich sie von Gott gehört habe. Das hat Abraham nicht getan. 41Ihr tut die Werke eures Vaters. Da sprachen sie zu ihm: Wir sind nicht unehelich geboren; wir haben EINEN Vater: Gott. 42Jesus sprach zu ihnen: Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin von Gott ausgegangen und komme von ihm; denn ich bin nicht von selbst gekommen, sondern er hat mich gesandt. 43Warum versteht ihr denn meine Sprache nicht? aWeil ihr mein Wort nicht hören könnt! 44Ihr bhabt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Gelüste wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. 45Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht. "