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Adidas kein Sponsor des israelischen Fussballs mehr

Freitag, 3. August 2018 , von Freeman um 06:00

Die Palästinensische Kampagne für den Akademischen und Kulturellen Boykott Israels (PACBI), Mitglied der Boykott-, Divestment- und Sanktionsbewegung (BDS), begrüsste diese Woche die Nachricht, dass der deutsche Sportbekleidungshersteller Adidas nicht mehr den Israelischen Fussballverband (IFA) sponsert, keine Spielsets, Trainingsbekleidung, Schuhe und verschiedene andere Ausrüstung mehr liefert.



Im vergangenen März forderten über 130 palästinensische Fussballklubs Adidas auf, sein Sponsoring der IFA wegen ihrer Komplizenschaft mit der Unterdrückung des palästinensischen Volkes zu beenden. Denn die IFA beinhaltet nicht nur Vereine in Israel, sondern umfasst sechs israelische Fussballmannschaften in den illegalen jüdischen Siedlungen, die durch Landraub und Vertreibung errichtet wurden.

Die jüdischen Siedlungen auf geraubten Land der Palästinenser gelten nach internationalem Recht als Resultat eines Kriegsverbrechen.

Es folgte eine lautstarke globale Kampagne, in deren Rahmen Menschenrechtler in der ganzen Welt Adidas dazu aufriefen, das Sponsoring von Spielen auf gestohlenem palästinensischem Land zu beenden. Im Juni wurden über 16'000 Unterschriften für eine internationale Petition an die Adidas-Marketingzentrale in Amsterdam übermittelt.


In einer Antwort an die palästinensischen Klubs erklärte Adidas, dass es die Frage der israelischen Siedlungsteams mit der FIFA besprochen habe. Adidas, einer der wichtigsten Partner der FIFA, wies darauf hin, dass der Weltfussballverband "über die israelischen Siedlungsteams entscheiden müsse, indem es die Grundsätze des Völkerrechts und dessen Menschenrechtspolitik befolgt."

Grosse internationale Organisationen wie Human Rights Watch, UN-Experten und 175 Gesetzgeber haben die FIFA aufgefordert, das Problem der israelischen Siedlungsklubs zu lösen, die sich auf gestohlenem Land befinden.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Adidas das Sponsoring von israelischen Organisationen beendet hat, die Komplizen am Landraub sind. Nach weit verbreiteten Protesten, Boykottaufrufen und Verurteilungen seitens von Regierungen hörte Adidas auf, den sogenannten "Jerusalem-Marathon" zu unterstützen, dessen Route durch illegale jüdische Siedlungen und durch das besetzte palästinensische Ost-Jerusalem führte.

Israels Image nach den Morden an den Palästinensern im Gazastreifen, die friedlich für ihre von der UN bestätigten Rechte protestieren, ist in letzter Zeit schwer beschädigt worden. Israel hat seit Ende März mehr als 150 Palästinenser durch Scharfschützen ermordet, darunter auch Journalisten, Sanitäter und über 20 Kinder!

Macht offensichtlich "Spass", auf wehrlose Palästinenser zu schiessen ...


Mehr als 50 palästinensische Athleten sind unter den Tausenden, die durch die Shoot-to-kill-or-maim-Politik (schiessen um zu töten oder zu verwunden) Israels im Gazastreifen schwer verletzt worden. Viele von ihnen haben jetzt lebensverändernde Behinderungen, wie zum Beispiel wegen Amputation der Gliedmassen, und haben ihre vielversprechenden Sportkarrieren damit verloren.

Das folgende Foto zeigt den 12-jährigen Abdel Rahman Nawfal, dem der linke Unterschenkel von Soldaten "der humansten Armee der Welt" weggeschossen wurde und amputiert werden musste. Er wird nie mehr Fussball spielen können!


Die israelischen Soldaten benutzen nämlich völlig illegale "Dum-Dum-Geschosse", die beim Auftreffen am menschlichen Körper alles zerfetzen und fürchterliche Wunden verursachen.


Warnung an Puma

Adidas hat die richtige Entscheidung getroffen, nicht mehr den israelische Fussballverband zu beliefern. Dafür ist jetzt der Konkurrent Puma, auch eine deutsche Sportbekleidungsfirma, seit 1. August eingesprungen und hat als Sponsor mit der IFA einen Vierjahresvertrag abgeschlossen.

Durch das Sponsoring der IFA verbindet Puma seine globale Marke mit Israels Verbrechen, denn der Landraub, die Vertreibung und die Zerstörung der Häuser der Palästinenser, ist faktisch eine ethnische Säuberung, sagt PACBI in einer Pressemitteilung.

Es ist ein grosser Fehler, denn die "springende Katze" unterstützt Israels militärische Besetzung und Verletzungen der Rechte der Palästinenser, heisst es.

Der Verhaltenskodex von Puma hält an seiner Verpflichtung zu den Menschenrechten fest und "schenkt den Anliegen internationaler Institutionen, Nichtregierungsorganisationen (NRO) und Vertretern der Zivilgesellschaft besondere Aufmerksamkeit", so PACBI.

Als Unterzeichner des Globalen Pakt der Vereinten Nationen, der zwischen Unternehmen und der UN geschlossen wurde, um die Globalisierung sozialer und ökologischer zu gestalten, ist Puma auch verpflichtet, dafür zu sorgen, dass es sich "nicht an Menschenrechtsverletzungen beteiligt".

"Der internationale Konsens ist klar. Israelische jüdische Siedlungen auf geraubten Land der Palästinenser sind illegal. Puma setzt sich aber durch das neue Sponsoring der IFA einer globalen Boykottkampagnen von Konsumenten aus, welche die Einhaltung der Menschenrechte verlangen."

"Wir fordern Puma auf, das Sponsoring des Israelischen Fussballverbandes (IFA) zu beenden, solange es an Israels schweren Verletzungen des Völkerrechts und der Unterdrückung der Palästinenser beteiligt ist."

"Die Katze sollte einen Sprung für die Rechte der Palästinenser machen", schloss PACBI.

Deshalb, ab sofort gehören die Produkte der Firma Puma boykottiert!


PS: Habt ihr gewusst, die Gründer von Adidas und Puma waren Brüder, die sich nach dem Krieg zerstritten haben und jeweils eine Sportschuhfabrik als Konkurrenten führten? Beide, Adolf "Adi" Dassler (Adidas) und Rudolf Dassler (Puma) waren ab 1933 Mitglieder der NSDAP nach Hitlers Machtergreifung, also 100-prozentige Nazis!

Passt doch perfekt zu den rassistischen Zionisten, welche die Palästinenser als Untermenschen behandeln.

insgesamt 3 Kommentare:

  1. Large sagt:

    Ich habe an Puma gerade diese Email geschrieben:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Wie ich erfahren habe sind Sie seit dem 01.08.2018 Sponsor der Israelischen Fußball Nationalmannschaft.
    Falls Sie es nicht wissen sollten: Durch das Sponsoring der IFA verbindet Puma seine globale Marke mit Israels Verbrechen, denn der Landraub, die Vertreibung und die Zerstörung der Häuser der Palästinenser, ist faktisch eine ethnische Säuberung.

    Ich finde das schade, denn Ich habe die Produkte Ihrer Firma bislang gerne getragen.
    Aus diesem Grunde werde ich mit meiner Familie ab sofort keine Produkte von Puma mehr kaufen.
    Ich werde auch jeden, den ich mit dem Logo Ihrer Fima herumlaufen sehe darauf hinweisen, dass Puma Faschisten durch Sponsoring unterstützt.

    Die Kleidung meiner Familie von Puma werde ich jetzt entsorgen. Und das nicht in der Altkleidersammlung. Denn ich möchte es bedürftigen Menschen nicht zumuten mit dem Tragen Ihrer Kleidung mit Faschisten in Verbindung gebracht zu werden.

  1. Welche Lumpenfirma hatte sich geweigert die Russische Mannschaft bei der letzten Fußball-WM auszurüsten ?? Auch Adidas ist so viel deutsch wie Merkel diese Bazille des antideutschen Geschwüres im Auftrag der NGO-BRiD !!

  1. Unknown sagt:

    Wendet Eure Beschwerden direkt an Kering bzw. an Francois Pinault.