In Deutschland werden wieder Bücher verb(r)annt
Hoch lebe die politische Korrektheit und die neue deutsche Rechtschreibung. Weil der Text in älteren Büchern nicht mehr dem heutigen "Zeitgeist" entspricht, wird die Literatur aus den öffentlichen Bibliotheken verbannt, heisst verbrannt. So geschehen in Bad Dürrheim im Schwarzwald-Baar-Kreis in Baden-Württemberg, wo 3'200 Bücher oder 40 Prozent des Bestandes in der städtischen Bibliothek in einer Nacht und Nebel Aktion entfernt und vernichtet wurden. Der Grund, sie beinhalten Wörter, die nicht politisch korrekt sind, nicht dem Gender-Mainstream entsprechen, oder in der alten Rechtschreibung geschrieben sind. Bücher welche die Wörter "Negerlein", oder "Zigeuner", oder "Weib" beinhalten, sind nicht mehr "zeitgemäss" und deshalb nicht mehr erwünscht. Der Grund, Kinder könnten einen falschen Sprachgebrauch lernen und diesen anwenden.
Die Bücher von Erich Kästner fallen darunter, wie "Emil und die Detektive", "Das doppelte Lottchen" und "Das fliegende Klassenzimmer". Wie bescheuert ist das denn? Na ja, seine Werke haben die Nazis auch schon 1933 bei der Bücherverbrennung als "wider den deutschen Geist" verbrannt. Heute sind sie wohl "wider dem politisch korrekten Geist" der Gedanken- und Verhaltenspolizei. Ist nur die Nazi-Idiologie im neuen Kleid.
Das Regierungspräsidium begründet die Ausmerzung der Bücher mit dem Argument: Die Kinder- und Jugendliteratur ist in einigen Büchern in alter Rechtschreibung verfasst, wobei die richtige Schreibweise gerade für Kinder wichtig ist, wie es heisst. Ausserdem sei das so genannte Wording, also die Formulierung, in einigen Büchern nicht zeitgemäss. So würde das Wort "Neger" in Klassikern vorkommen.
Nach diesem Kriterium müssen aber viele Klassiker der deutschen Literatur, plus die meisten Übersetzungen bis zurück zu den Römern und Griechen, und sogar die Bibel, wegen falschem "Wording" (noch so ein Anglizismus, der die deutsche Sprache verhunzt) und wegen "rassistischer" Wörter aus den Bibliotheken verschwinden und vernichtet werden.
Stellt euch vor, das stehen so Wörter wie "Vater" und "Mutter" drin, igitt wie sexistisch, die man nicht mehr benutzen darf, denn heute gibt es nicht mehr nur zwei Geschlechter, sondern mindestens 32 und man muss korrekt Eltern1 und Eltern2 sagen. Überhaupt verlangen die feministischen Sprachreformerinnen schon lange eine Entmännlichung, oder Entmannung, oder Entpatrifizierung der Sprache. Das heisst, es findet eine "Geschlechtsumwandlung" der deutschen Sprache statt.
Seit 200'000 Jahren hat jeder Mensch einen Vater und eine Mutter. So wurde es auch in der Literatur geschrieben. Jetzt in der ach so toleranten, zivilisierten und modernen Welt nicht mehr. Das vierte Gebot: "Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren", ist nicht mehr zeitgemäss und muss eigentlich ganz weg. Ehren musst du den diktatorischen Staat und seine besserwisserischen Sprechpuppen!
Was hier abläuft ist ganz klar eine rückwirkende Orwellsche Geschichtsfälschung, um den "Neger" und andere "diskriminierende" Wörter aus den Texten zu retuschieren. Ab auf den Scheiterhaufen mit den politisch unkorrekten, sexistischen, homophoben, patriarchalischen Büchern, damit unsere Jugend nicht verdorben wird. Dieses Dogma gilt heute und wird vehement von den GedankenkontrolleurInnen und UmerzieherInnen durchgesetzt.
Das deutsche kulturelle Gedächtnis muss bereinigt werden, wie 1933!
Das ist bereits geschehen, denn aus Otfried Preusslers Kinderbuchklassiker “Die kleine Hexe” von 1957 ist das Wort “Neger” getilgt worden. "Hexe" ist auch sexistisch, also muss der ganze Titel geändert werden. Auch in der “Pippi Langstrumpf”-Übersetzungen ist die Bezeichnung “Negerkönig” verschwunden und durch “Südseekönig” ersetzt worden. Ganz eindeutig ist damit der Rassismus von heute mit der Bereinigung der Bücher von gestern verschwunden. Oder nicht?
Goethes Werke müssen unbedingt völlig bereinigt werden, denn im “Faust” und anderswo stecken inakzeptabel “frauenfeindliche” Verse drin, wie ach du Schreck das Wort "Fräulein".
Faust:
Mein schönes Fräulein, darf ich wagen,
Meinen Arm und Geleit Ihr anzutragen?
Margarete:
Bin weder Fräulein, weder schön,
Kann ungeleitet nach Hause gehn.
Auch die österreichische Hymne wurde deswegen gendermässig angepasst: Aus “…bist Du grosser Söhne” wurde “…bist Du grosser TöchterSöhne”.
Ist es aber nicht interessant, wie andere, wirklich diskriminierende und sogar beleidigende Wörter, völlig "politisch korrekt" sind. Wir werden zum Beispiel als "Verbraucher" bezeichnet und sind keine Menschen. Das Wort "Verbraucher" hat für mich eine negative Bedeutung. Ausländer gibt es auch keine mehr, denn die heissen "Personen mit Migrationshintergrund". Einheimische als Bezeichnung ist völlig tabu!
Aber es geht weiter. Kriege heissen auf Neudeutsch "humanitäre Interventionen", die zerfetzten Opfer unter der Zivilbevölkerung sind "Kollateralschaden", und Folter ist nur eine "verstärkte Verhörmethode". So inhuman sehen uns die Architekten der Neuen Weltordnung, die diesen ganzen "Neusprech" durchsetzen und die Umerziehung zum politisch korrekten Untertanen diktieren ... wie die Nazis damals auch.
Zu was wird das führen? Wenn sie jetzt schon die Bibliotheken von "entarteter Literatur" säubern, dann ist jeder gefährdet der eine Orginalausgabe vieler Bücher bei sich Zuhause im Regal hat. Vielleicht nimmt der Staat einem die Kinder weg, weil man ihnen Pippi Langstrumpf wie die Autorin Astrid Lindgren es ursprünglich geschrieben hat vorliest. Sie hat übrigens zu Lebzeiten eine "Bereinigung" untersagt.
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Neusprech-Diktionär Ausgabe 2012
Die Anna Tuf Story - ein Kriegsverbrechen in Gorlowka
Es ist einfach ungeheuerlich, dass die deutsche Bundesregierung und die anderen Staaten der EU (Abkürzung für Europas Untergang), die faschistische und höchst-kriminelle Junta in Kiew unterstützten, welche die Zivilbevölkerung in der Ostukraine andauernd mit Artillerie und Mörsergranaten beschiesst. Der Waffenstillstand von Minsk 2 wird ständig gebrochen. Mütter, Väter und ihre Kinder, sowie Senioren verlieren jeden Tag ihr Leben, werden durch die Einschläge zerfetzt, verlieren ihre Arme und Beine, verlieren ihr Zuhause, müssen unter den schlimmsten Verhältnissen, ohne Wasser und Strom, ohne Essen und Medizin, in Kellern hausen als einziger Schutz. Dieser Krieg gegen die Zivilbevölkerung in Donbass ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit und dafür müssten Poroschenko, Jatzenjuk und die sonstigen Mitglieder der ukrainischen Mörderbande vor das Internationale Kriegsverbrechertribunal in Den Haag gestellt werden.
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| Anna Tuf, ohne Ehemann, Tochter und linken Arm, nur noch mit Baby |
Genau so schlimm wie die Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung selber, ist der völlige Mangel der westlichen Medien, über diese Kriegsgeschehen zu berichten. Wo sind denn die mit Zwangsgebühren hochbezahlten Reporter der ARD und des ZDF? Ja wo wohl? Weit ab vom Geschehen. Die hocken in Kiew im Luxushotel, lungern nur an der Bar herum und leiten die Pressemeldungen und die Lügenpropaganda des Putsch-Regimes eins zu eins weiter. Das führt dazu, das Publikum im Westen ist völlig ahnungslos über diesen Horror, der in der Ostukraine stattfindet, finanziert und durchgeführt im Namen der sogenannten „europäischen Werte“ (Kotz!).
Die einzigen die über was wirklich passiert berichten, über das unbeschreibliche Grauen, über das herzzerreissende Schicksal der völlig wehrlosen Bevölkerung, sind die russischen Medien und die alternativen Medien. Nur dort bekommt man das wahre Geschehen mit. Aber „wir“ sind ja von Moskau gekauft, wird uns als unverschämte Unterstellung vorgeworfen. Das soll mir einer ins Gesicht sagen, den haue ich eins in die Fresse. Ja, so aufgebracht bin ich, nach dem was mir von Zeugen berichtet wird und ich in Aufnahmen über die Opfer gesehen habe.
Wer da noch ruhig bleiben kann und wem die Tränen nicht in die Augen steigen, ist kein Mensch. Wie zum Beispiel, wenn man mitbekommt was Anna Tuf zugestossen ist. Eine Artilleriegranate der ukrainischen Armee schlug in ihr Haus in Gorlowka am 26. Mai 2015 ein und töte dabei ihren Ehemann und ihre Tochter Katya. Sie wurden einfach zerfetzt. Die junge Mutter selber verlor dabei ihren linken Arm und überlebte gerade so mit ihrem Baby. Das sind nur einige der zigtausend Opfer, die ähnlichen Horror erlebt haben. Das ist der tägliche Wahnsinn, den Kiew gegen die Menschen von Donbass verübt, was von Obama, Cameron, Hollande und auch Merkel gutgeheissen wird.
Was machen eigentlich die OSZE-Beaobachter? Nichts, ausser tatenlos zuschauen, wie die Wohngebiete in Donbass von der urkainischen Armee beschossen werden. Wo landen ihre Berichte über den ständigen Bruch der Waffenstillstandsvereinbarung? Im Papierkorb der westlichen Regierungschefs. Ach, die Nazis in Kiew? Das sind ja "unsere" Kriegsverbrecher, die dürfen Zivilisten ermorden! Obama, friss deinen Friedensnobelpreis und erstick daran. Merkel, schau immer nur weg und ignoriere was dein Aussenminister Steinmeier damals im Februar 2014 angerichtet hat. Er war es, der Wiktor Janukowytsch das Messer in den Rücken gestossen hat, damit der Putsch gelang. Die Einhaltung von Minsk 2 kümmert dich auch einen Dreck!
Der junge australische Filmemacher Chris Nolan hat in vielen Kurzfilmen die Geschehnisse seitdem gewaltsamen Putsch (Maidan) und den anschliessenden Krieg gegen die Ostukraine in den vergangenen 1 /1/2 Jahren gezeigt. Siehe hier. Nolan ist ein Musiker aus Brisbane, der die Filme in seiner Freizeit zusammenstellt, aus Material das er im Internet findet. In seinem neusten Film erzählt er die Geschichte von Anna Tuf, um den westlichen Zuschauern das Grauen der Politik der USA-NATO-EU darzulegen, die überall wo sie intervenieren, wo sie einen Regimewechsel durchführen, nur verbrannte Erde, Tote und Verstümmelte hinterlassen. Guckt euch den Trailer an und regt euch auf:
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Beider Gelegenheit möchte ich auf die zweite grosse bundesweite Mahnwache in Berlin am 29.08.2015 hinweisen. Die Mahnwachen für den Frieden wurden am 17.03.2014 anlässlich der drohenden Kriegsgefahr in der Ukraine, der Weltweiten Abhängigkeit der Politik von der Hochfinanz und der einseitigen Berichterstattung seitens vieler etablierter Medienanstalten ins Leben gerufen. Seit Beginn handelt es sich um eine unabhängige Bewegung engagierter Bürger, die versucht, die Interessen der politischen Mitte zu vertreten und nach dem Prinzip eines friedlichen und solidarischen Miteinanders aller Menschen agiert. Die Bewegung ist stetig gewachsen, so das mittlerweile jeden Montag in über 120 Städten Weltweit (in Deutschland 100) Menschen für den Frieden auf die Strasse gehen. Für weitere Informationen ist hier der Link zur Webseite: https://mahnwachen.info.
Um 14 Uhr wird mit der Auftaktveranstaltung am Hauptbahnhof (Washington Platz) gestartet und dann am Kanzleramt, Reichstag und Brandenburger Tor vorbei bis zum Potsdamer Platz marschiert. Dort wird es dann eine grosse Abschlussveranstaltung mit vielen Musikern und Rednern geben.
Link zur Facebook-Veranstaltung:
https://www.facebook.com/events/1465911090397850/
USA warnen die Schweiz wegen Ende der Iransanktionen
Am 13. August hat die Schweiz als erstes Land der Welt einen Teil der Sanktionen gegen den Iran aufgehoben. Was ich nach meiner Reise durch den Iran immer wieder gefordert habe, den westlichen Boykott, der Hauptsächlich den einfachen Menschen schadet, endlich zu beenden, hat der Bundesrat mit sofortiger Wirkung beschlossen. Damit reagiere Bern auf die Einigung im Atomstreit, teilte die Schweizer Regierung am vergangenen Mittwoch mit. Sofort konterte das US-Aussenministerium und warnte speziell Schweizer Firmen, nicht frühzeitig mit dem Iran Geschäftsbeziehungen einzugehen. Der Pressesprecher Mark Toner sagte in Washington, Strafen würden immer noch gegen jedes Land oder Firma gelten, die gegen die Sanktionen verstossen. Zuerst müsse die IAEA die Einhaltung der Vereinbarung durch den Iran verifizieren. Das heisst, die US-Sanktionen könnten erst Mitte 2016 oder später teilweise aufgehoben werden.
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| Mit der Wahl von Präsident Hassan Rohani begann der Dialog mit dem Westen |
Toner erzählte Reportern am vergangegen Mittwoch, die Vereinigten Staaten wurden nicht im Voraus über die Aufhebung der Sanktionen durch die Schweiz informiert, bevor der Iran die vereinbarten Schritte unternommen hat, um sein Atomprogramm eizuschränken. Er betonte, es ist wichtig zu wissen, die US-Sanktionen gegen den Iran bleiben gegen alle ausländischen Firmen für die nächsten 12 Monate bestehen, egal was der Schweizer Bundesrat beschlossen hat. Die Meldepflicht für den Transport von iranischem Rohöl und Erdölprodukten ist jetzt abgeschafft. Zudem seien das Verbot für Edelmetallgeschäfte mit staatlichen Stellen der Islamischen Republik sowie die Meldepflichten für den Handel mit petrochemischen Gütern aufgehoben. Weitere Erleichterungen gebe es im Finanzbereich.
Der Schweizer Bunderat signalisiert mit seiner Entscheidung, die Sanktionen als erstes Land teilweise aufzuheben, es ist sehr an einer Aufnahme von normalen Geschäftsbeziehungen mit dem Iran interessiert. Das US-Regime will aber dieses "Vorpreschen" nicht und hat gleich eine Warnung ausgesprochen. Wenn einer Geschäfte mit dem Iran macht, dann sind es zuerst US-Firmen. Die stehen schon länger parat und warten auf den Zugang zum interessanten iranischen Markt.
Es ist auch noch gar nicht klar, ob die Atomvereinbarung zwischen der EU, USA und Iran überhaupt durch den US-Kongress ratifiziert wird, was Obama unbedingt will. Im steht eine einflussreiche und kriegshetzerische Anti-Iran-Koalition entgegen. Dazu übt das zionistische Regime mit ihrer mächtigen Pro-Israel-Lobby in Washington enormen Druck aus, damit die Kongressabgeordneten mit Nein stimmen. Sie haben die Politiker daran erinnert, wer ihr grösster Geldgeber ist, um wiedergewählt zu werden.
Wir sehen, hier treffen verschiedene Interessen aufeinander. Die einen wollen unbedingt weiter die illegalen Sanktionen als Strafe aufrechterhalten, oder wollen sogar einen Krieg mit dem Iran, wie der Kriegsverbrecher Netanjahu. Andere sind an einer schnellen Aufhebung der Sanktionen interessiert, um mit dem Iran Geschäfte machen zu können. Schliesslich läuft die Weltwirtschaft immer schlechter und eine Normalisierung der Beziehungen mit dem Iran wäre gut.
Der ganze sogenannte "Atomstreit" beruhte sowieso auf der seit über 20 Jahren behaupteten Lüge, Teheran würde eine Atombombe bauen. Diese Lüge wurde erfunden, um den Iran mit Sanktionen bestrafen zu können, weil es sich nicht dem Diktat der globalen Elite unterwirft. Es gibt nur ein Land im Nahen Osten, das wirklich Atomwaffen hat und keine UN-Inspektionen zulässt, und das ist Israel!
Deutschland hat von der Schuldenkrise enorm profitiert
Die deutsche Bundesregierung wird das sicher nicht zugeben, aber die Taktik von Schäuble war und ist es, die Griechenlandkrise so lange wie möglich am Köcheln zu halten. Überhaupt ist es im Interesse Deutschlands, eine Dauerkrise in den Südländern der Eurozone zu haben. Warum? Ganz einfach, weil dadurch die Zinsen die Deutschland auf seine 2,2 Billionen Euro Schulden zahlen muss sehr sehr niedrig sind. Die deutschen Staatsanleihen wurden im Vergleich zu anderen als "sicherer Hafen" betrachtet, es fand eine Flucht dorthin statt und so sanken die Zinsen sehr tief, viel tiefer als ohne Krise. Das Leibniz Institute in Halle hat die Zinsersparnis für die BRD ausgerechnet und ist auf eine Summe von 100 Milliarden Euro zwischen 2010 und 2015 gekommen. Dazu hat der Wertverlust des Euro im Vergleich zu anderen Währungen der deutschen Exportindustrie massiv geholfen. Deutschland hat mit der Krise ganz klar gewonnen und die Südländer der Eurozone viel verloren.
Ohne Krise in Griechenland und überhaupt in den Südländern der Eurozone, wären die Zinsen, die Deutschland auf seine Schulden zahlen müsste, viel höher. Man sieht es an der Grafik oben. Nachdem die Krise 2009 begann, fielen die Zinsen auf deutsche Staatsanleihen wie ein Stein, was ein riesen Vorteil wurde und noch ist. So konnte Schäuble als Finanzminister sehr viel Geld für Zinszahlungen sparen. Mittlerweile liegen die Zinsen um die Null Prozent, das heisst Gratisgeld.
Schäuble hat auch nichts dagegen, dass die EZB jeden Monat 60 Milliarden Euro in die Märkte pumpt. Beides freut ihn, denn so bleibt mehr Geld in der Kasse. Die Kritik der Bundesregierung wegen einer daraus folgenden Inflation und Geldentwertung ist nur Theater, ist nur eine Show fürs gutgläubige deutsche Publikum, von wegen Weimarer Verhältnisse. In Wirklichkeit freut sich der Irre im Rollstuhl über jedes Prozent an tieferen Zinsen.
Ist ja leicht auszurechnen. Bei 2,2 Billionen Euro an Schulden, bringt 1 Prozent an tieferen Zinsen 22 Milliarden Euro pro Jahr an Ersparnis. Eine Menge Geld. Würden die Zinsen aber auf ein Niveau wie vor der Krise stehen, also um die 3 Prozent, müsste Schäuble aus den Steuereinnahmen eine ganze Menge mehr für Zinsen zahlen.
Sein Budget würde ins Defizit rutschen und er müsse neue Schulden aufnehmen. Das heisst, das ausgeglichene Budget, von dem Schäuble so stolz spricht, ist nur wegen der Krise möglich und es ist deshalb im deutschen Interesse, diese so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Auf Kosten der anderen Staaten natürlich, denn die müssen um so höhere Zinsen für ihre Schulden zahlen.
Wir sehen, was uns aus Berlin vorgespielt wird, ist eine heuchlerische Lügenshow. Erstens, Deutschland wäre der Zahlmeister Europas, oder Deutschland würde so viel an die Krisenländer an Hilfe leisten, wäre ach so gut und selbstlos. Die Fakten zeigen was anderes und per Saldo kommt ein Plus raus. Deutschland hat enorm von der Krise wegen der Zinsersparnis profitiert und je länger sie andauert, je mehr Zinszahlungen spart man.
Schäubles Albtraum ist eine Krisenbewältigung, eine Normalisierung des Anleihemarktes und Rückkehr zu einem hohen Zinsniveau wie vor der Krise. Das gilt übrigens für die USA auch. Praktisch Null Prozent Zinsen auf die gigantischen Staatsschulden ist ein Geschenk, das man so lange wie möglich haben will. Eine Zinserhöhung würde die Schuldenblase sofort platzen lassen und einen Staatsbankrott verursachen.
Übrigens, einen gigantischen Schaden wegen der Null-Zinsen erleiden dabei alle Sparer, alle Rentenkassen und Lebensversicherer, die für das Alter Rendite erwirtschaften müssen, da keine Zinsen auf die Guthaben anfallen. Ja, sie werden sogar mit Minuszinsen bestraft. Das Finanzsystem ist so pervertiert, so auf den Kopf gestellt, profitieren tun nur die Schuldenmacher mit gutem Ranking!
Zur Erinnerung - Bush spricht von Sprengung des WTC
Wegen dem baldingen 14. Jahrestages der False Flag vom 11. September 2001, hier zur Erinnerung eine Videoaufnahme einer Pressekonferenz, wo George W. Bush von einer Sprengung des World Trade Centers spricht.
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| Unsere Augen lügen, denn das soll keine Sprengung sein |
Folgenden Satz äusserte er vor der Presse im Garten des Weissen Haus am 16. September 2006: "... er sagte uns, die "Operatives" (Geheimagenten) wurden angewiesen sicherzustellen, die Sprengsätze würden an einem hohen Punkt losgehen ... an einem Punkt der hochgenug war (an den Türmen), damit die Menschen die darüber eingeschlossen waren, nicht flüchten konnten." Ab Minute 1 zu hören ...
Was hier geschah war ein Freudscher Versprecher, denn Bush kannte im Unterbewusstsein die Wahrheit, die drei WTC-Türme wurden gesprengt, und das ist ihm hier rausgerutscht.
DENN ... nie wurde in der offiziellen Darstellung von einer Sprengung oder von Sprengsätzen gesprochen. Im Gegenteil, diese Möglichkeit wurde vom Bush-Regime, von der Untersuchungskommission und von den Medien, immer als Verschwörungstheorie abgewiesen.
Uns wurde erzählt, es gab nie Sprengsätze, sondern der Einschlag der Flugzeuge und das anschliessende Feuer hat die Wolkenkratzer zum Einsturz gebracht. Obwohl, ins WTC7 flog gar kein Flugzeug rein und es ist trotzdem eingestürzt. Nur ZWEI Maschinen, aber DREI pulverisierte Gebäude!!!
Bush sagte aber "... Sprengsätze würden an einem hohen Punkt losgehen..." SPRENGSÄTZE!!!
Wochenrückblick 15.33
Freitagabend den 14. August ist wieder ein Wochenrückblick mit Wjatscheslaw Seewald und mir als Live-Sendung im Internet. Es werden die wichtigsten Themen der Woche in 1 bis 2 Stunde besprochen, analysiert und anschliessend Eure Fragen dazu beantwortet. So bekommt ihr kompakt mit was in der Woche geschehen ist und von den Mainstreammedien verschwiegen wird.
Wir haben das Konzept wegen der Qualitätsverbesserung und dem technischen Aufwand geändert und verlangen einen kleinen Obolus für die Sendung. Beginn ist 20:30 Uhr und wer live dabei zuhören und zuschauen sowie aktiv mit Fragen mitmachen will, kann sich unter diesem Link anmelden: Anmeldung ...
Wir freuen uns auf Eure zahlreiche Teilnahme.
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Hier kann man die Aufzeichnung der Sendung sich holen ...
Windows 10 ist ein Spionagesystem
Habe mich etwas mit Mikroschrotts neuester Betriebssoftware beschäftigt und mit Early-Usern gesprochen. Bin zum Ergebnis gekommen, Fenster Nummer 10 ist so ziemlich das übelste was man sich selber und seinem PC antun kann. Ich sage es kurz und bündig. W10 ist weniger ein selbständiges Betriebssystem, sondern eher ein Terminal, welches ständig mit einer Wolke von Servern im Hintergrund kommuniziert. Die Menge an Daten die gesammelt werden und bei Mikrosaft landen sind enorm. Diese Datensammelwut steht auch in den Lizenzvereinbarung, der man zustimmen muss. Wer liest schon die 40'000 Wörter und die 110 Seiten mit juristischen Kauderwelsch für die Genehmigung sich ausspionieren zu lassen?
Darin heisst es, das Betriebssystem wird die Chronik der Internet-Nutzung sammeln und speichern, sowie Zugriffspunkte, Passwörter und andere persönliche Daten, einschliesslich Standort, E-Mails und sonstige Kommunikation. Mikrosaft hat das Recht diese Daten mit anderen zu teilen, sie für Forschungszwecke zu benutzen und die Daten in irgendeiner Form zu veröffentlichen, so wie es ihnen beliebt. Für mich klingt dieses Kleingedruckte, wie wenn man seine Privatsphäre komplett aufgibt und sich freiwillig ausspionieren lässt.
So wie mir berichtet wurde, wird alles was man auf der Tastatur eintippt in einer temporären Datei gespeichert und alle 30 Minuten an Mikroschrott gesendet. Die Server dort heissen:
oca.telemetry.microsoft.com.nsatc.net,
pre.footprintpredict.com
reports.wes.df.telemetry.microsoft.com.
Überhaupt läuft dieser Datenstrom unter dem Begriff "Telemetry", also das ständige Versenden von allem was man auf dem Computer tut. Deshalb sage ich, W10 ist eigentlich ein Terminal, das ständig Servern Daten liefert.
Aber es geht weiter. Was von der Kamera und dem Mikrofon an Bild und Ton aufgefangen wird, wird zuerst auf dem PC gespeichert und landet auch bei den Spionen in Redmond. Wenn man eine Telefonnummer eintippt, wird diese an die Wolke übermittelt. Auch wenn man sich einen Film anschaut oder Musik anhört, weiss Big Brother alles. Wenn man den PC für mehr als 15 Minuten nicht benutzt, schaufelt W10 die Masse dieser Daten zu den Servern von Mikrosaft.
Auch wenn man die "Privacy Settings" maximal einstellt und ausschöpft, verhindert es nicht die Aufzeichnung und Lieferung von vielen Privatdaten an die Server. W10 schickt zum Beispiel in regelmässigen Abständen Daten an einen Server mit Namen ssw.live.com, der mutmasslich für OneDrive und andere Dienste verwendet wird, auch wenn man OneDrive abgeschaltet hat. Welche Daten dabei gesendet werden ist nicht klar.
Der Hammer für mich ist aber, auch wenn man HTTP und HTTPS Proxys konfiguriert und verwendet, geht einiges an Datenverkehr daran vorbei. W10 macht Anfragen an ein content delivery network, dass den Proxy umgeht. Wie das denn und warum? Dann, man würde erwarten, wenn man die Websuche und die Spracherkennung abschaltet, dann darf es gar keine Zugriff aufs Internet geben. Es passiert aber und in den Daten ist sogar die Maschinen-ID enthalten.
Dann kommt noch hinzu, W10 ist nicht nur eine alles einsaugende Datenkrake, sondern auch ein irrsinniger Verbraucher an Ressourcen. Man benötigt mehr Speicher und der Prozessor läuft auf Hochtouren, die Internetleitung glüht. Auf einem Laptop geht die Lebensdauer der Batterie deutlich in die Knie, das heisst, der Stromverbrauch ist viel höher und man kann um ca. 20 Prozent weniger lang offline arbeiten, bevor man wieder an die Steckdose muss.
Mit Cortana ist eine Spracherkennung und Wiedergabe in W10 eingebaut, wie bereits in W8. Man kann dem "HAL 9000" Befehle erteilen und Fragen stellen (läuft besser auf Englisch). Das heisst, W10 hört ständig mit was in der Umgebung gesagt wird. Auch dazu ist eine Verbindung zu den Servern von Mikroschrott erforderlich, die die gesprochenen Sätze verarbeiten. Der Film "2001: Odysee im Weltraum" hat uns bereits 1969 gezeigt, wo die Reise hingeht, denn HAL hat sogar Lippenlesen können und sich gegen die Menschen gewendet.
Das ist der erste Eindruck den ich vermitteln kann, ohne Gewähr. Vielleicht können mutige ASR-Leser uns weitere Nachteile und Spionagetätigkeiten berichten. Für alle anderen empfehle ich, lasst die Finger davon. Wenn nicht schon geschehen, wechselt auf ein der vielen Linux-Derivate. Frazenbuch ist schon eine üble Sammelseite an Privatdaten, aber mit W10 wird der eigene PC zur Spionagemaschine gegen einen selber.
Der Zynismus und die Verarsche hochzehn, denn folgendes Popup erscheint als Werbung auf diversen Seiten. Von wegen W10 für Weltveränderer.
Als Mikroschrott den "gratis" Upgrade verkündete, fragten sich viele, warum das geldgierige Redmond das Betriebssystem verschenken will? Da stimmt doch was nicht. Der hinterhältige Grund ist ganz einfach, es geht um die Sammlung und Auswertung von Benutzerdaten. Man bezahlt mit seinen Daten. W10 ist von Grund auf so gebaut worden, um als Spionagesystem zu funktionieren. Es ist ein Danaergeschenk!
Die EU Cookie Richtlinie und die Folgen
Wie ihr gemerkt habt, werdet ihr als Leser gefragt, ob ihr Cookies erlauben wollt oder nicht. Das trifft nur auf Leser in der EU zu, also auch in D und Ö. Das ist nicht mein Wunsch und mein Zutun, sondern ist Gesetz für die EU-Mitgliedsländer. Die EU-Richtlinie 2009/136/EG stammt aus dem Jahr 2009 und die Mitgliedstaaten hatten bis 2011 Zeit, die Richtlinie in nationales Recht zu überführen. Es gab etwas Unsicherheit über die Gesetzesregelung, aber laut deutscher Bundesregierung ist das mit dem Telemediengesetz bereits geschehen.
Da dieser Blog von Google gehostet wird, hat Google diese Vorschrift umgesetzt und ich kann daran nichts ändern. Also beschwert euch nicht bei mir darüber, sondern bei euren diktatorischen Sklavenhaltern in Brüssel, sowie deren Lakaien in Berlin und Wien.
Aber diese Einholung einer Einwilligung geschieht ja nur zu eurem "Schutz der Privatsphäre", wie uns erzählt wird (lach). Dass die NSA, der BND und die anderen Guck-Und-Horch-Vereine euch abhören und alles über euch speichern, ist eine andere Sache, falls ihr euch nicht mit Verschlüsselung schützt.
Ach ja, wenn euch das alles nicht passt, dann geht aus der EU-Diktatur raus (grins).
Die vereinten Nationen der Schulden
Die folgende Grafik zeigt die insgesamt fast 60 Billionen Dollar an Schulden der gesamten Welt, aufgeteilt nach Ländern. Dazu wird das Verhältnis der Schulden zum BIP farblich dargestellt. Die Daten stammen vom Internationalen Währungsfonds (IWF) und beinhalten nur die staatlichen Schulden. Nicht enthalten sind die Privatschulden der Bevölkerung, sowie die Schulden der Unternehmen. Auch nicht enthalten sind die unfinanzierten zukünftigen Verbindlichkeiten für die Rentenansprüche und andere Sozialkosten. Alle Zahlen sind in US-Dollar.

Für eine grössere Darstellung, hier draufklicken ...
Quelle: Visual Capitalist
Wir sehen, die Vereinigten Staaten haben einen Anteil von 23,3% an der Weltwirtschaft, aber 29,1% der Weltschulden. Das Schulden zu BIP Verhältnis ist 103,4%.
Japan ist noch schlimmer dran mit nur 6,18% der Weltwirtschaft, aber 19,99% der Weltschulden. Insgesamt ein neuer Rekord von ¥1,057,224,000,000,000 ... oder über eine BILLIARDE Yen!!!
China, mit der zweitgrössten Wirtschaft der Welt, macht 13,9% der Weltwirtschaft aus und hat nur 6,25% der Weltschulden. Das Schulden zum BIP Verhältnis liegt bei tiefen 39,4%
7 der 15 Länder mit den meisten Schulden sind in Europa. Zusammen halten sie 26% der Weltschulden!
Wenn man die Schulden der USA, Japan und Europa zusammenaddiert, also des sogenannten Westen, dann machen diese sagenhafte 75% der gesamten Weltschulden aus.
Die Schulden Russlands sind im Vergleich winzig und geringer als die der Schweiz!
Was sagt uns diese grafische Darstellung? Der "Wohlstand" des Westen ist nur mit einer gigantischen Schuldenwirtschaft möglich geworden, nicht durch tatsächlich geleistete Arbeit. Der Westen tut immer so hochnässig und arrogant, dabei ist alles nur auf Pump aufgebaut!
Die ganzen Schulden für die Infrastruktur, für den Bau von Strassen, Brücken, Schulen, Kindergärten, Spitäler etc. die heute genutzt werden, sowie auch die Renten, müssen zukünftige Generationen bezahlen. Das heisst, jedes Kind das auf die Welt kommt, hat von der ersten Lebensminute an bereits Zigtausende an Schulden zu tragen.
Apropos Kinder und ihre Zukunft, in den USA haben die Studienabsolvent für ihre Ausbildung bis heute 1,2 Billionen Dollar an Schulden aufgetürmt, oder auftürmen müssen, damit sie einen "College Degree" bekommen. Ein Studium an den Elite-Hochschulen wie Harvard, Princeton oder Yale kostet mindestens 200'000 Dollar. Diese Studentenkreditblase wird bald platzen, weil man mit dem Uniabschluss gar nicht den gutbezahlten Job bekommt, um den Ausbildungskredit jemals zurückzahlen zu können.
Der Erste Weltkrieg fand 1756 bis 1763 statt
Hier eine Fangfrage: Wann fand der Erste Weltkrieg wirklich statt, also der erste Krieg, der sich über viele Länder und Kontinente weltweit erstreckte und global ausgetragen wurde? Es war nicht der Krieg zwischen 1914 bis 1919, den man in den Geschichtsbüchern allgemein als Ersten Weltkrieg bezeichnet. Das war der zweite Weltkrieg. Der Erste fand 1756 bis 1763 statt und wird verharmlosend nur als "Siebenjährigen Krieg" genannt. Deshalb muss die Nummerierung korrigiert werden. Der Zweite ist der Dritte und wir stehen kurz vor dem Vierten Weltkrieg. Hier ein geschichtlicher Rückblick, was im 18. Jahrhundert passiert ist.
Folgende Weltkarte zeigt die involvierten Länder und Schauplätze des "Siebenjährigen Krieg", den man aber richtigerweise den Ersten Weltkrieg der Menschheitsgeschichte nennen muss:
Wir sehen, dieser Krieg fand praktisch auf allen Kontinenten statt, in Europa, Nordamerika, Südamerika, Afrika und Asien. Es waren auch alle damaligen europäischen Grossmächte involviert, wie Grossbritannien, Preussen, Portugal und Verbündete (blau), gegen Frankreich, Spanien, Österreich, Russland, Schweden und Verbündete (grün).
Während Preussen, Habsburg und Russland primär um die Vorherrschaft in Mitteleuropa kämpften, ging es für Grossbritannien und Frankreich auch um die Vorherrschaft in Nordamerika und Indien, und um die Inseln im Westpazifik und in der Karibik.
Aus globaler Sicht ging es um das geo- und machtpolitische Gleichgewicht in Europa und um die ihm zugeordneten Kolonien; um die Einflussnahme auf die transatlantischen Seewege; um die Vorherrschaft über die aussereuropäischen Stützpunkte etwa in Afrika oder Indien sowie um Handelsvorteile.
Auf dem nordamerikanischen Kontinent fand ein blutiger Krieg zwischen Frankreich und Grossbritannien statt, denn es ging darum, wer von beiden diesen "neuentdeckten" Kontinent beherrscht. Im Endeffekt haben die Briten gewonnen und die Franzosen aus Nordamerika vertrieben. Übrig blieb dann nur noch die französische Sprache in Québec im heutigen Kanada übrig.
Der Krieg um die Kolonien fand aber auch in Asien statt. Die Briten wollten die französischen Besitzungen in Indien erobern, genauer gesagt, es fand ein Krieg zwischen den Truppen der Britischen Ostindien-Kompanie und französischen Streitkräften statt. Dann, am 23. September 1762 landeten in Manila britische Truppen und begannen die britische Invasion der Philippinen. Grossbritannien eroberte auch am 30. April 1758 die Handelsniederlassungen im französischen Senegal.
Die Franzosen versuchten mit einer grossen Flotte die britische Insel zu erobern, was ihnen aber wegen verlustreichen Seeschlachten mit der britischen Marine misslang. Auch in Mitteleuropa tobte ein blutiger Krieg zwischen Frankreich, Österreich und Russland gegen Preussen. Das westliche Gebiet bis zum Rhein wurde von den Franzosen erobert, und Ostpreussen, Sachsen und Schlesien gelang in die Hand des Gegners. Es kam sogar zu einer kurzzeitigen Besetzung Berlins durch die Russen und Österreicher. Schwedische Truppen setzten sich im preussischen Teil Pommerns fest.
Auf der Iberischen Halbinsel scheiterte eine spanische Invasion Portugals. Die Spanier waren von Galicien aus in Nordportugal eingefallen und hatten Braganca besetzt, von Zamora aus vorstossende Truppen eroberten im August die portugiesische Grenzstadt Almeida. Im Gegenzug besetzten die durch ein britisches Kontingent unter Graf Wilhelm von Schaumburg-Lippe verstärkten Portugiesen die spanische Grenzstadt Valencia de Alcantara. In Übersee fielen nach der Belagerung von Havanna auf Kuba und der Einnahme von Manila auf den Philippinen zwei strategische spanische Schlüsselstellungen an die Briten.
Für Preussen ändert sich die Lage zum Vorteil, als Zarin Elisabeth am 5. Januar 1762 starb und ihr Neffe Peter III. daraufhin die Nachfolge antrat. Als Bewunderer von Friedrich II wurde am 5. Mai in St. Petersburg ein Friedens- und Bündnisvertrag mit Preussen abgeschlossen, dem sich auch Schweden am 22. Mai anschloss. Durch die frei werdenden Kräfte erstarkt, versuchte Friedrich die Österreicher aus Schlesien und Sachsen zu verdrängen, was ihm gelang.
Im Sommer 1762 stiessen französische Truppen letztmals nach Nordhessen vor, die jedoch am 24. Juni in der Schlacht bei Wilhelmsthal und am 23. Juli in der Schlacht bei Lutterberg verlustreich besiegt wurden. Ein letzter französischer Versuch, doch noch über Nordhessen bis Hannover durchzustossen, scheiterte mit der Schlacht an der Brücker Mühle am 21. September 1762, als ihnen der Übergang über die Ohm bei Amöneburg verwehrt wurde.
Der Erste Weltkrieg ging 1763 seinem Ende entgegen. Die teilnehmenden Staaten hatten zu viele Opfer an Soldaten zu beklagen und zu viele Schulden für die Kriegsführung aufgetürmt. Grossbritannien und Portugal schlossen am 10. Februar den Frieden von Paris mit Frankreich und Spanien. Am 15. Februar 1763 wurde der Frieden von Hubertusburg zwischen Preussen und seinen Gegnern geschlossen. Der Status quo ante bellum wurde wiederhergestellt, also der Zustand wie er vorher war.
Dieser „Siebenjährige Krieg“ hatte enorme Verluste an Menschenleben zu verzeichnen. Allein für den europäischen Kriegsschauplatz werden insgesamt 550.000 Gefallene und durch die Kampfhandlungen tödlich Verwundete registriert. Preussen 180.000, für Österreich 140.000, für Russland 120.000, für Frankreich 70.000 und 40.000 für das Königreich Grossbritannien und die restlichen Nationen, wie die deutschen Fürstentümer, Schweden, Spanien und Portugal. Hingegen lagen die Zahlen für die nicht kämpfenden Beteiligten oder die Zivilbevölkerung etwa für Preussen bei 320.000 Menschen und für Österreich bei 160.000 Zivilisten.
Klar steht die Zahl der Opfer in keinem Vergleich zu den folgenden Weltkriegen. Aber man darf nicht vergessen, die tödliche Waffentechnik damals war ein Bruchteil von dem was später erfunden und eingesetzt wurde. Es gab im 18. Jahrhundert keine Panzer, keine schwere Artillerie, keine Maschinengewehre, keine Flugzeuge mit Bomben und auch kein Giftgas, welche die flächendeckende Massentötung ermöglichte. Trotzdem war es für die damalige Zeit ein verheerender Krieg, der Europa und die ganze Welt betraf.
Es ist traurig, dass die Menschheit aus den drei bisherigen Weltkriegen nichts dazugelernt hat, sondern immer wieder meint, militärische Auseinandersetzungen durchführen zu müssen. Warum? Weil es nur um Gier, Macht und Kontrolle geht ... und ums Geschäft. Was ich bei dieser Geschichtsstunde nicht erwähnt habe, ist die Rolle der Banker, denn ohne ihr Geld in Form von Kredite an alle Seiten, gebe es keine Kriege. Sie sind immer die eigentlichen Sieger, denn am Schluss, nach all dem Töten und Zerstören, bleiben die Schulden der kriegsführenden Parteien übrig, die mit Zins und Zinseszins zurückbezahlt werden müssen.
Deshalb, alle Kriege sind Banksterkriege!
Gegen wie viele Länder der Welt müssen die USA einen Krieg führen, bis er zu einem Weltkrieg erklärt wird? Hier die Liste der Länder, auf die Washington seit dem
China 1945-46
Korea 1950-53
China 1950-53
Guatemala 1954
Indonesien 1958
Kuba 1959-60
Guatemala 1960
Belgisch Kongo 1964
Guatemala 1964
Dominikanische Republik 1965-66
Peru 1965
Laos 1964-73
Vietnam 1961-73
Kambodscha 1969-70
Guatemala 1967-69
Libanon 1982-84
Grenada 1983-84
Libyen 1986
El Salvador 1981-92
Nicaragua 1981-90
Iran 1987-88
Libyen 1989
Panama 1989-90
Irak 1991
Kuwait 1991
Somalia 1992-94
Bosnien 1995
Iran 1998
Sudan 1998
Afghanistan 1998
Jugoslawien – Serbien 1999
Irak 2003 – 2013
Afghanistan 2001 – 2013
Pakistan 2008 bis heute
Jemen 2009 bis heute
Libyen 2011
Irak 2014 am laufen
Syrien 2014 am laufen
Russland ????
Insgesamt haben diese Kriege, welche die Vereinigten Staaten geführt haben oder noch führen, über 15 Millionen Menschen getötet. Von den Millionen an Verwundeten, Kriegsgeschädigten und Flüchtlingen gar nicht zu sprechen. Der Koreakrieg hat 5 Millionen Menschenleben gekostet, der Vietnamkrieg 3 Millionen und die Irakkriege fast 2 Millionen, nur um die tödlichsten zu nennen. Und jetzt wird mit einer immensen US-NATO-Aufrüstung in Deutschland und Osteuropa der nächste vorbereitet.
Heute am 9. August ist der 70. Jahrestag des Atombombenabwurf auf die japanische Stadt Nagasaki. Um 11:02 Uhr warf ein amerikanischer B-29 Bomber, die Bockscar, die "Fat Man" genannte Kernwaffe über der völlig wehrlosen und ahnungslosen Stadt ab. 74.000 Menschen wurden sofort durch den Atomblitz getötet und noch einmal so viele verletzt. Danach starben 140'000 Menschen infolge der Strahlenkrankheiten. "Fat Man" war nach der über Hiroshima abgeworfenen "Little Boy" die zweite Atombombe, die über Japan explodierte. Die USA sind das einzige Land, dass tatsächlich Atombomben eingesetzt hat.
Das Jugendwort des Jahres 2015 - "merkeln"
An erster Stelle des vom Langenscheidt-Verlag ausgeschriebenen Wettbewerb für das Jugendwort des Jahres 2015 steht mit 34% der abgegebenen Stimmen das neue Verb "merkeln". Siehe "jugendwort.de". Es steht für "Nichtstun, keine Entscheidungen treffen, keine Äusserungen von sich geben", so wie die Kanzelbrunzerin Angela Merkel es praktiziert, was sie aber "regieren" nennt. Diese völlige Tatenlosigkeit von Merkel, was zum Beispiel die hochverräterische NSA-Spionage betrifft und wie sie sich generell ohne Widerstand alles was das Regime in Washington mit Deutschland macht gefallen lässt, ist symptomatisch für die ganze deutsche Gesellschaft.
Merkel spiegelt nur die Tatenlosigkeit der Mehrheit der Deutschen wieder, die offensichtlich aus Schlafkühen besteht, die nur herumliegen, wiederkäuen, verdauen, brunzen und dahindösen. Keiner sagt einen Mucks und nichts rührt sich, denn es gibt noch genug zu Fressen und zu Saufen. So lange die primitivsten Bedürfnisse bedient werden, ist alles in Ordnung. Dabei gebe es mehr als genug Gründe, sich über die katastrophale Situation aufzuregen und was dagegen zu tun.
Deutschland ist nicht souverän und seit 70 Jahren besetzt, es gibt keine echte Verfassung, die gigantische Gelddruckerei der EZB wegen der Eurokrise, die Flüchtlingsflut mit Überschwemmung von Dörfer und Städte, das kriminelle und ausbeuterische TTIP-Abkommen, die abserbelnde Wirtschaft wegen dem starken Rückgang der Exporte, die völlige Überschuldung von Bund, Länder und Gemeinden, und die Aufrüstung und Vorbereitung auf einen Konflikt mit Russland.
Laut neuester Eurobarometer-Umfrage sind 91 Prozent der Deutschen mit ihrer Situation zufrieden. Unfassbar, aber ich bin mir sicher, wenn man Gefängnisinsassen befragen würde, käme eine ähnliche Zufriedenheit heraus. Schliesslich hat man als Gefangener ein eigenes Zimmer, ein Bett, genug zu Essen, medizinische Versorgung und einen Fernseher in der Zelle. Man ist nicht frei, aber dafür sicher und versorgt.
Die Deutschen verwechseln wohl Apathie mit Stabilität und Entmündigung mit Freiheit. Die deutsche Jugend hat diesen unhaltbaren Zustand begriffen und deshalb "merkeln" als Favorit gewählt.
Bilderbergerin wird Chefin der RAI
Monica Maggioni wurde am Donnerstag zur Präsidentin des staatlichen italienischen TV- und Radiosender RAI ernannt. Sie ist eine Bilderbergerin und war in Kopenhagen 2014 dabei. Damit folgt sie ihrer "Kollegin" Rona Fairhead, die oberste Chefin der britischen BBC und auch eine Bilderbergerin, die 2015 in Telfs beim Bilderberg-Treffen teilgenommen hat.
Hier ein Schnappschuss der Bilderberg-Teilnehmer in Kopenhagen 2014. Die rothaarige links ist Monica Maggioni. Vor ihr steht Francisco Pinto Balsemão, Chef des grössten Medienimperium "Impresa" in Portugal. Maggioni ist auch Mitglied der Trilteral Commission von David Rockefeller.
So platziert die gloable Elite ihre Leute an oberster Stelle der wichtigsten Medienanstalten Europas. Kein Wunder werden wir nur einseitig informiert und ständig belogen. Von wegen Freiheit der Presse. In Wirklichkeit haben alle Medien einen Herren und diese Herren befehlen was wir wissen dürfen und was nicht.
Wochenrückblick 15.32
Freitagabend den 7. August ist wieder ein Wochenrückblick mit Wjatscheslaw Seewald und ich als Live-Sendung. Es werden die wichtigsten Themen der Woche in 1 Stunde besprochen und anschliessend Eure Fragen dazu beantworten.
Beginn ist 20:30 Uhr und wer live dabei zuhören und aktiv mit Fragen mitmachen will, kann sich unter diesem Link anmelden: Anmeldung ...
Wir freuen uns auf Eure zahlreiche Teilnahme.













