Ändert das was ihr ändert könnt
Hunderttausende gingen am Samstag weltweit auf die Strasse um gegen Monsanto und was dieser verbrecherische Konzern vertritt zu protestieren. Verbrecherisch deswegen weil Monsanto zusammen mit Dow Chemical der Hersteller von Agent Orange war, das Entlaubungsmittel welches über Vietnam und angrenzende Länder versprüht wurde und infolge eine Millionen Bewohner der betroffenen Gebiete und bis zu zweihunderttausend US-Soldaten daran erkrankten. Es wirkt unter anderem fetotoxisch, schädigt also das ungeborene Kind im Mutterleib, und ist sehr persistent, das heisst, es verbleibt lange Zeit in der Umwelt.
Neben der Herstellung von Pflanzengiften ist Monsanto darauf spezialisiert an Pflanzen und Samen Genmanipulationen durchzuführen, damit diese Organismen gewünschte unnatürliche Eigenschaften bekommen. Wie zum Beispiel eine Resistenz gegen das Monsanto eigene Herbizid Roundup. Dabei entstehen aber als Nebenwirkung erhebliche Schäden an Menschen, Tieren und Pflanzen. Ist es nicht bezeichnend, in den Kantinen dieses Konzerns werden keine gen-manipulierten Lebensmittel serviert. Sie wissen am besten warum. Das Dreckszeug welches sie produzieren sollen nur wir zu uns nehmen.
Deshalb verlangt dort wo ihr eure Nahrung kauft Lebensmittel die frei sind von Genmanipulation, die natürlich und ökologisch angebaut werden. Am besten baut selber Gemüse, Kräuter und Früchte an, oder kooperiert mit Bauern die natürliche Nahrung produzieren, wo ihr wisst was ihr zu euch nehmt. Jeder kann durch sein Konsumverhalten entscheiden was er isst und dabei die unterstützen die sich gegen die Industrienahrung wehren.
Die Organisatoren des "March against Monsanto", um gegen den Agrargiganten zu protestieren sagen, 2 Millionen Menschen nahmen weltweit daran teil. Gründerin Tami Canal sagte, Demos fanden in 436 Städte in 52 Ländern am Samstag statt.
"Die MAM-Demonstranten wollen auf die Gefahren welche gen-manipulierte Lebensmittel und die Nahrung die daraus produziert wird darstellt hinweise," sagte Canal.
Der meiste Mais und Soja der in den Vereinigten Staaten angebaut wird ist mittlerweile gen-verändert. Studien zeigen, diese veränderten Organismen können ernsthafte Gesundheitsschäden und auch Schäden an der Umwelt verursachen. Deswegen wird als Minimum verlangt, diese sogenannten Nahrungsmittel müssen gekennzeichnet werden, damit der Konsument es erkennt und die Wahl hat.
Der US-Senat stimmte vergangene Woche mit grosser Mehrheit gegen ein Gesetz welches die Bundesstaaten dazu zwingt gen-veränderte Lebensmittel zu kennzeichnen. Deshalb, vergesst Politiker, sie vertreten nicht unsere Interessen, sie sind an unserem Wohlergehen überhaupt nicht interessiert. Die Konzerne diktieren was sie zu tun haben. Der einzige Weg der uns verbleibt ist ein genereller Boykott und die Förderung von Alternativen.
"Selber Lebensmittel zu produzieren ist das gefährlichste was man tun kann, denn es besteht die Gefahr die eigene Freiheit zu erlangen!"
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| MAM-Demo in Kopenhagen |
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| MAM-Demo in Tokyo |
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| MAM-Demo in Düsseldorf |
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| MAM-Demo in Zürich |
Weitere Fotos aus der ganzen Welt gibt's hier.
Eine kurze Szene von der Demo in Wien:
Wegen dem regnerischen Wetter gab es wenig Teilnehmer in Deutschland und der Schweiz. Hier eine Aufnahme der Rede von Ken Jebsen in Berlin. Vergesst die Bilder und hört nur zu was er sagt:
"Ändert das was ihr ändert könnt!"
Ein längerer Bericht über was in Berlin abging:
Marsch gegen Monsanto am Samstag
Die Organisatoren des "Marsch gegen Monsanto" haben verkündet, am Samstag den 25. Mai werden Zehntausende auf der ganzen Welt gegen Monsanto protestieren. Es sind Märsche auf allen Kontinenten geplant, insgesamt in 250 Städten. In den USA werden in 47 Bundesstaaten die Proteste um 11 Uhr Westküstenzeit gleichzeitig stattfinden.
Im deutschsprachigen Raum finden Märsche in Zürich, Bern, Wien, Berlin, München, Düsseldorf, Frankfurt, Krefeld, Leer und Saarbrücken statt. Details über wann und wo gibt es hier.
Die Organisatorin des Marsches in Athen, Roberta Gogos, sprach über die Wichtigkeit des Protest gerade in den von den brutalen Sparmassnahmen gebeutelten europäischen Südländern. "Monsanto arbeitet intensiv daran die EU-Regeln über die obligatorische Kennzeichnung der GEN manipulierten Produkte abzuschaffen und am Ende werde sie ihren Wunsch erfüllt bekommen. Griechenland ist aktuell in einer prekäre Situation und die griechischen Bauern sind Opfer des Agro-Giganten."
Das Motto lautet:
Es ist Zeit unsere Nahrung zurückzuholen.
Es ist Zeit gegen Monsanto zu marschieren.
Zürich um 14.00 Uhr vor dem Globus Bahnhofstrasse
Bern um 14.00 Uhr beim Bundesplatz
Marsch gegen Monsanto Lied von Chris Reed:
Ferrari verbietet Video gegen Nahrungsspekulation
Die Organisation SOLIDAR Suisse hat einen witzigen und provokativen Spot veröffentlicht, der die Nahrungsmittelspekulation der Banken kritisch darstellt. SOLIDAR Suisse will mit der Aktion die aktuelle Unterschriftensammlung der Spekulationsstopp-Initiative unterstützen.
Im Spot wird ein Bankster im Anzug gezeigt, der mit einem Ferrari vor eine Hütte in Afrika fährt und den Menschen die Nahrungsmittel wegnimmt. Die italienische Sportwagenfirma, deren Fahrzeug im Spot gezeigt wird, sah rot und droht mit rechtlichen Schritten. Offensichtlich befürchtet das Unternehmen einen Imageschaden, wenn es mit Nahrungsmittelspekulation in Verbindung gebracht wird.
Hier ein Ausschnitt des Schreibens:
Darin steht:
„... die Botschaft des Films lautet, ein reicher und arroganter weisser Mann aus der westlichen Welt, mit seiner finanziellen Spekulation und Gier, entzieht den Armen die wenigen Nahrungsmittel die sie haben ... In diesem Zusammenhang assoziiert das Video Ferrari und Ferrari Entwürfe und Markenzeichen mit der Figur des bösen reichen weissen Mannes ... Die zu Grunde liegende Annahme ist, dass Ferrari solche rücksichtslose, kapitalistische Bosheit repräsentiert ... und die Armen der Dritten Welt ausbeutet, weil sie sinnlosen Luxus für die Reichen produziert ... Ferrari kann so eine krasse und diffamierenden Angriff gegen die Firma nicht tolerieren ...“
Aber guckt selber solange der Spot noch online ist:
Witzig ist am Schluss wie die Kokusnuss dem Bankster auf dem Kopf fällt und man hört einen Crash!
Wer ist wirklich schuld an der Hungersnot in Somalia
Die Hilfsorganisationen und Medien berichten, mehr als 10 Millionen Menschen sind am Horn von Afrika von einer verheerenden Dürre betroffen und deshalb herrscht dort eine Hungersnot. In manchen Gebieten sind bereits drei von zehn Kindern massiv unterernährt. Viele werden ohne Hilfe von aussen die kommenden Wochen nicht überleben und fliehen deshalb in die Hauptstadt Mogadischu oder in das Nachbarland Kenia. Die Schuld dafür wird auf die Natur geschoben. Die Erde sei ausgetrocknet, die Ernten ausgefallen und das Vieh verendet. Das stimmt, nur mit Trockenheit sind die Menschen in Somalia über die Jahrhunderte immer zurechtgekommen. Der wirkliche Grund ist aber der Krieg den Washington dort führt. Hunger ist eine Waffe geworden. Das sollen wir aber nicht wissen.
Das Gebiet unter der Kontrolle der Al Shabaab Miliz, die als Verbündeter des Terrornetzes Al-Kaida hingestellt wird und international als terroristische Vereinigung gilt, wird boykottiert und blockiert. Damit wird die Bevölkerung bestraft, welche Al Shabaab unterstützt. Mit ständigen Drohnenangriffen, Operationen der US-Spezialeinheiten, sowie Bewaffnung von gegnerischen Milizen, die an der Grenze zwischen Somalia, Äthiopien und Kenia operieren, wird eine normale Arbeit in der Landwirtschaft unmöglich gemacht. Statt Nahrung anzupflanzen und zu ernten, muss sich die Bevölkerung vor Angriffen schützen und zusehen, wie ihre Dörfer und Städte zerstört werden. Das hat zum Grossteil zur Katastrophe geführt.
Es herrscht Krieg zwischen der Shabaab-Miliz und der vom Westen installierten Marionettenregierung in Mogadischu und unter diesem Konflikt leidet die Bevölkerung. Die Dürre hat die Lage noch verschärft. Obwohl die Miliz zugesagt hat, die internationalen Helfer könnten „frei“ arbeiten, solange sie keine „versteckte Agenda“ hätten, lehnen die westlichen Staaten eine Zusammenarbeit ab. So schliesst zum Beispiel die britische Regierung eine wie auch immer geartete Zusammenarbeit mit Al Shabaab kategorisch aus. Die betroffenen Menschen sind deshalb gezwungen zu flüchten, gehen jeden Tag über die Grenze nach Kenia in das grösste Flüchtlingslager der Welt nach Daraad. Nach Angaben der UN sind es inzwischen 1500 Menschen täglich. Daraad beherbergt mittlerweile knapp 400'000 Flüchtlinge, womit der Lagerkomplex als ausser Kontrolle geraten betrachtet werden muss.
Die USA haben das Horn von Afrika militarisiert und wo immer die Konflikte geschürt werden, folgt ein humanitäres Desaster. Die Regierung in Somalia wurde vor vier Jahren gestürzt, weil sie nicht prowestlich war. Ein Stellvertreterkrieg wurde von Äthiopien und Kenia aus gestartet, der von Djibouti aus gelenkt wird, dem eigentlichen Hauptquartier von U.S. Africa Command, AFRICOM, der ein Auseinanderbrechen der sozialen Struktur des Landes bewirkte. Zusätzlich wurden ausländische Soldaten der Afrikanischen Union eingesetzt, die auf alles schiessen was sich bewegt. Washington hat auch Soldaten aus Uganda und Burundi mit Waffen beliefert und ausgebildet, um die Marionettenregierung in Mogadischu zu stützen.
Wo immer Washington seine strategischen Ziele verfolgt, wie hier am Eingang zum Roten Meer, der wichtigen Tankerroute, wird der endlose imperialistische Krieg ausgeweitet. Es reicht nicht Tod und Zerstörung in den Irak, nach Afghanistan, Pakistan, Jemen, Sudan und Libyen zu bringen, sie wollen das Desaster noch verschärfen und ganz Afrika mit Gewalt überziehen und damit destabilisieren. Der wirkliche Grund für die humanitäre Krise in Somalia und sonst wo, ist die Aggression die vom Pentagon ausgeht. Jetzt wird so getan, wie wenn die Dürre daran schuld ist, was sicher die Lage verschlimmert hat. Der wahre Grund ist aber, man lässt die Bevölkerung in Somalia schon seit Jahren nicht friedlich leben, erlaubt ihnen nicht ihr eigene Zukunft zu bestimmen, sondern mischt sich ständig militärisch ein.
Da die US-Regierung einen konventionellen Krieg nicht gewinnen kann, benutzen sie Hunger als Waffe. Die Lebensmittelversorgung wird mit der Ausrede blockiert, es könnte einiges davon in den Händen der Shabaab-Miliz landen, die aber einen Grossteil von Somalia kontrollieren. Lieber lassen sie die Ware in den Lagern von Mombasa in Kenia verrotten, welche die internationale Gemeinschaft gespendet hat. Washington erpresst die somalische Bevölkerung, um ihre strategischen und politischen Interessen durchzusetzen. Dazu kommen die stark gestiegenen Preise für Lebensmittel auf den Weltmärkten, welche die Spekulanten anheizen.
Die Somalier werden von drei Seiten angegriffen: Durch die hohen Lebensmittelpreise, durch die Dürre und durch den absichtlichen Hungerkrieg den die USA führt. Statt Hilfe, schicken sie mehr Drohnen und Soldaten. Washington will die Menschen in Somalia moralisch brechen und dafür bestrafen, weil sie sich der amerikanischen Dominanz widersetzen. Die kontrollierten westlichen Medien berichten das selbstverständlich nicht.
Hier ein Film über die Nahrungsmittelspekulation:
2011 wird das Jahr der Lebensmittelkrise
Das Welternährungsprogramm der Uno hat wegen des unablässigen Anstieges der Preise für Nahrungsmittel Alarm geschlagen. Die hohen Preise führten zu Unruhen und Instabilität, erklärte das WFP. Der Auslöser für die Revolte in Tunesien und Ägypten waren auch die stark gestiegen Lebensmittelpreise. Viele der Armen sind am verhungern oder müssen ihr ganzes Einkommen dafür ausgeben. Auch hier müssen wir uns auf steigen Kosten für die Nahrung gefasst machen. Das war auch der Grund für meinen Artikel: „Methoden der autarken Lebensmittelversorgung“, um davon weniger betroffen zu sein.
Das Bild oben zeigt Tunesier die wegen der hohen Lebensmittelpreise im Januar protestierten. In Ägypten ist es ähnlich. Fallen noch mehr Regierungen wenn die Menschen unter Hunger leiden? Jedenfalls ist es der Motor für massive Unzufriedenheit und Existenzangst und kann sich wie ein Flächenbrand ausweiten.
Anfang Februar berichtet ich hier über die extrem tiefen Temperaturen im Südwesten der USA und Mexiko, von bis zu -18 Grad. Dadurch wurden ganze Ernten vernichtet, in Gegenden die normalerweise das Wintergemüse liefern. In den US-Supermärkten haben sich deshalb die Preise für Gemüse verdoppelt und verdreifacht, die aus dem Süden stammen, wie Peperoni, Zuchini, Gurken, Salat und Spinat etc. Spargel gibt es gar keinen mehr, da diese Frucht auf den ungeschützten Feldern durch den Frost eingegangen ist.
Marktbeobachter sagen, so eine Situation haben sie seit 25 Jahren nicht mehr gesehen.
Was ganz schlimm von der extremen Kälte geschädigt wurde ist der Mais. Offizielle in Mexiko schätzen, dass vier Millionen Tonnen an Mais verloren gingen, was ca. 16 Prozent der Jahresernte bedeutet. Der Preis für das mexikanische Grundnahrungsmittel, die Tortilla die aus Mais hergestellt wird, ist vor dem Kälteeinbruch bereits gestiegen. Jetzt sind viele Experten besonders besorgt, der Preis wird weiter steigen. Zur Erinnerung, im Jahre 2007 lösten die hohen Tortilla-Preise erhebliche Unruhen in Mexiko aus.
Tortillas sind aber nur eine Sache. Mais wird für viele andere Nahrungs- mittel verwendet und wenn der Preis dafür steigt, werden diese Produkte teurer. Mais ist auch ein Futtermittel und wird den Rindern, Schweinen und Hühnern gegeben. Also wird dann Fleisch auch mehr kosten.
In den letzten sechs Monaten hat sich der Preis für Mais verdoppelt und Analysten erwarten es wird 2011 weiter nach oben gehen.
Ein zusätzlicher Preistreiber ist die Herstellung von Biokraftstoff, der in den USA hauptsächlich aus Mais gewonnen wird. Die Farmer pflanzen lieber Mais für den Biosprit an, statt ihre Felder für Nahrung zu verwenden, weil sie mehr damit verdienen. Die Beimischung von Ethanol wird ausgeweitet und von Washington gefördert und subventioniert. Die Ölkonzerne freuen sich über diese Subvention und geben sich dann auch noch "grün" in ihrer Propaganda.
Diese Perversität, das Lebensmittel verbrannt werden, um „umweltschonend“ zu Fahren, ist echt krank und haben wir den Umweltnazis zu verdanken, die uns dauernd diktieren, wie wir uns zu verhalten haben. Die Hungernden auf der Welt sind ihnen egal und sollen offenbar verrecken. Die Ausrottung der Menschheit aus Umweltschutzgründen ist ja bei ihnen Programm, denn es gibt sowieso zu viele in ihren Augen und Kinder sind schlecht für den Planeten, sagen sie.
Vergange Woche hat die USDA ihre neueste Vorhersage für die Lieferung und den Bedarf an landwirtschaftlichen Produkte (WASDE) veröffentlicht. Am Ende der diesjährigen Saison wird die USA nur 17 Mio Tonnen Mais auf Lager haben, nur 5 Prozent des jährlichen Bedarfs. Das ist der niedrigste Wert seit 1995. Die Hauptverwendung ist für Ethanol, Tierfutter und für den Export. Um zu sparen wird der Export eingeschränkt, was hauptsächlich Europa trifft.
Beim Weizen steigen die Preise auch. Wie hier berichtet wird, hat der Weizenpreis an der Wiener Getreidebörse die 300-Euro-Marke durchbrochen und markiert damit ein neues Rekordhoch seit dem EU-Beitritt im Jahr 1995. Seit August ist der Weizenpreis an der Wiener Getreidebörse damit um rund 65 Prozent gestiegen.
Die Dürre in Russland und China, die Flut in Australien sowie die extreme Kälte im US-Hauptanbaugebiet haben die Weizenpreise international in die Höhe schnellen lassen. Russland hat ein Exportverbot verhängt, um ihre eigene Versorgung sicherzustellen. Weiters ist das Weizenangebot aus der Ernte 2010 knapp. "Spezifisch für Österreich ist die verregnete Ernte in Tschechien und Bayern, welche die Nachfrage nach österreichischem Weizen zusätzlich angeheizt haben", so der Chef der Getreidebörse Josef Dietrich.
Dann berichtet der Guardian über eine Studie des amerikanischen Landwirtschaftsministerium (USDA) in der steht, „vier der üblich vorkommende Hummelarten sind in den USA um 96 Prozent in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen.“ Bienen und Hummeln sind aber für 90 Prozent der Bestäubung der angebauten Feldfrüchte verantwortlich. Sollte diese Zahl aus den USA annähernd stimmen, und in Europa gehen die Binnenvölker auch stark zurück, dann ist unsere Lebensmittel- versorgung in echten Schwierigkeiten.
Aber, „zum Glück“ haben die Agrarkonzerne neue Sorten gezüchtet, die keine Bestäubung mehr benötigen, um Früchte zu tragen. Was für ein Zufall. Es sieht so aus, wie wenn die Lebensmittelkrise diesen Gangstern einen perfekten Grund und Rechtfertigung liefern wird, die bisher eingeschränkten Märkte in Europa und Japan für ihr Dreckzeug zu öffnen, wie die von Wikileaks veröffentliche Depeschen andeuten.
Viele Experten sagen voraus, Öl wird demnächst auf 150 bis 200 Dollar steigen. Der Ölpreis hat aber eine grosse Wirkung auf die Lebensmittel- preise. Es ist der Treibstoff für die Landmaschinen, von der Aussaat bis zur Ernte, für die Herstellung der Dünger und der Pestizide notwendig, bis zur Verarbeitung und zum Transport der Lebensmittel in die Geschäfte. Wird Benzin teuerer, steigen auf die Preise für die Nahrung.
Die Spekulanten treiben auch noch die Preise für Lebensmittel hoch. Da sie aus dem fallenden Dollar und wertlosen Giftpapieren aussteigen, schichten sie auf etwas „handfestes“ wie Lebensmittel-Commodities um. Die deutsche Welthungerhilfe forderte deshalb die Bundesregierung auf, sich im Zuge der Reform der europäischen Finanzmarktrichtlinien für einen Stopp der übermässigen Spekulation mit Agrar-Derivaten einzusetzen.
„Wenn die Vorräte zu Ende gehen, werden Millionen Menschen in den Hunger getrieben, weil sie sich ihre täglichen Mahlzeiten nicht mehr leisten können“, erklärte Wolfgang Jamann, Generalsekretär der Welthungerhilfe.
Eines ist klar, Nahrungsknappheit und hohe Lebensmittelpreise werden immer schlimmer und sich zu einer globalen Krise 2011 entwickeln. Menschen müssen jeden Tag essen, egal wie die Wirtschaft läuft und sie verlangen danach. Deshalb ist es sinnvoll sich mit einem Vorrat an Lebensmittel einzudecken und über eine Selbstversorgung wie bereits erwähnt nachzudenken. Wir sichern ja sonst auch alles ab, warum nicht unsere so wichtige Ernährung?
Alle wollen Lösungen, wir machen sie
Am kommenden Dienstag den 6. Juli gibt es was Besonderes an unserem Zentralschweizer Stammtisch zu probieren. Wir unterstützen Lösungen in diversen Bereichen, die uns einerseits unabhängig machen, andererseits für lokale Arbeitsplätze sorgen und nachhaltig sind. So zum Beispiel eine Firma in der Schweiz, welche Elekromotorräder und Elektroroller baut.
Der "Plug and Ride" Roller steht zur Probefahrt zur Verfügung.
Ein genialer Untersatz der mit Strom läuft, umweltfreundlich ist und richtig Spass macht. Seit einigen Tagen fahre ich mit diesem "Squter" bei schönen Wetter testmässig herum und ich muss sagen, einfach genial. Kein Lärm, keine Abgase und das Ding fährt sich ganz toll, hat eine Strassenlage und eine Beschleunigung, die ist phänomenal. Einfach an eine Steckdose anschliessen, Batterie laden und ab geht die Post. Ideal für den Stadtverkehr, aber auch für eine Tour übers Land.
Hier die Fahrzeugdaten:
Max. Geschwindigkeit: 100 km/h
Reichweite: 100 km
Motor: 8 kw
Erhältlich: ab April 2011
Preis: noch unverbindlich aber ca. Fr. 3'999.-
Volle Strassenzulassung mit Führerschein A1, "Made in Switzerland!"
Wer eine Probefahrt machen will, soll einfach am Dienstag zu unserem Stammtisch in die Chlöpfen kommen. Siehe Stammtischliste für die Adresse.
Ehrliche Nahrung direkt vom Bauern
Dann möchte ich einige Bauern aus der Umgebung vorstellen, die wirklich gute Hofprodukte herstellen. Mit Liebe gemacht ;-), gesund sind und toll schmecken.
Wie die von unserem lieben Freund Werni, der sehr gutes "Natura-Beef" als Mischpakete ab 10 Kg portioniert, vakuumiert, etikettiert, abgeholt ab Fr. 28.- anbietet. Dazu noch Baumnüsse Fr. 6.- kg und Haselnüsse Fr. 8.- à 500 g.

Werner Stocker kann man hier erreichen: Tel: 041 458 17 51 Mail: westocker@bluewin.ch
Jetzt ist Erdbeerzeit und Rita bietet sie an, mhm ganz fein:
Rita Bachmann hat Erdbeeren zum Preis von Fr. 4.- pro 500 gr. Tel: 041 467 33 30 Mail: bach.ph@gmx.ch
Also, kommt zum ASR-Stammtisch in die Chlöpfen am kommenden Dienstag und probiert den Elektroroller aus oder die feinen Lebensmittel. Wir wollen ein Netzwerk aufbauen, zwischen guten Produzenten von nachhaltigen Lösungen in verschiedenen Bereichen und den Konsumenten die solche suchen und unterstützen wollen. Zusammen sind wir stark, können uns gegenseitig helfen und unabhängig machen.
Vortrag von Georg Sedlmaier
Vortrag von Georg Sedlmaier über gesunde Lebensmittel, Monsanto und Gentechnik:
THE MEATRIX – ist die Agrarindustrie an der Schweinegrippe schuld?
Obwohl die WHO immer noch nicht bestätigt, wer und wo der Ursprung der Schweinegrippe ist, verstärken sich die Indizien, die Quelle ist eine industrielle Schweinefarm im zentralmexikanischen Bundesstaat Veracruz.
Bereits Anfang April haben mexikanische Medien von einer mysteriösen Atemweginfektion berichtet, bei der über 450 Menschen in der Stadt La Gloria erkrankten. Der Ursprung der Infektion wurde von den Einwohnern auf einen grossen Schweinezuchtbetrieb zurückgeführt, der von der Firma Granjas Carroll de Mexico betrieben wird. Es wird vermutet, dieser Betrieb ist der Ground Zero der Schweinegrippe. In der Nähe dieses Grossbetriebes lebt der vierjährige Edgar Hernandez, der mit Schweinegrippe diagnostiziert wurde und möglicherweise der Patient NULL des Ausbruchs und Übergang der Infektion auf den Menschen ist. Die mexikanische Bundesregierung gab aber bekannt, die genannte Schweinezucht in La Gloria wäre nicht Schuld an der Infektionskrankheit.
Granjas Carroll de Mexico ist zur Hälft im Besitz der Firma Smithfield Foods, Inc., der grösste Schweinefleischproduzent Amerikas, der insgesamt 8 Schweinegrossmästereien im Gebiet um La Gloria betreibt. Victor Calderon, Generaldirektor der Schweinezucht von Granjas Carroll de Mexico bestreitet ebenfalls den Vorwurf, sein Betrieb wäre die Ursache für die Schweinegrippe, da weder die Mitarbeiter noch die Tiere Zeichen einer Infektion aufweisen.
Die Firma Granjas Carroll de Mexiko begann ihre Tätigkeit im Jahre 1994, sofort nach der Unterzeichnung des North American Free Trade Agreement – Nordamerikanische Freihandelsabkommen durch Präsident Bill Clinton, ein Vertrag der den globalen Konzernen zahlreiche Anreize bot in Mexiko zu investieren. Bill Clinton sagte dazu:
„Ich glaube wir haben jetzt eine Entscheidung getroffen, welche uns erlauben wird eine wirtschaftliche Ordnung in der Welt zu schaffen, die mehr Wachstum, mehr Gleichberechtigung, bessere Erhaltung der Umwelt und Weltfrieden ermöglicht. Wir stehen vor der globalen Expansion der Wirtschaft, die durch die Vereinigten Staaten geführt wird, in dem wir entschieden haben im Wettbewerb zu stehen und nicht uns zurückziehen.“
Mit welchen schönen Worten man doch einen Wirtschaftskrieg gegen die III. Welt verpacken kann. Denn darum geht es wirklich, wie die westlichen Mächte ohne Hindernisse die armen Länder ausbeuten und dabei vernichten können, ob in Südamerika, Afrika oder Asien.
Das Nordamerikanische Freihandelsabkommen hat einen tief greifenden Einfluss auf Mexiko gehabt und die Tierhaltung im Land völlig verändert. Die kleinen Bauern mussten entweder sich in grössere Einheit zusammenschliessen oder ihren Betrieb der Agrarindustrie die aus den USA ins Land eindrang verkaufen und dadurch aufgeben.
Die Tochterfirma von Smithfield Foods hat 16 Schweinezuchtfabriken in der Region von Veracruz und produziert 1 Million Schweine pro Jahr. Die Einwohner der Gegend protestieren schon seit Jahren gegen diese industrielle Massentierhaltung, nicht nur aus Gründen des Tierschutzes, sondern wegen der unerträglichen Emissionen die daraus entstehen, wie Gülle und Gestank.
Ob jetzt diese Grossmast wirklich schuld am Ausbruch der Schweinegrippe ist, wird sich noch herausstellen, aber vor der industriellen Aufzucht von Tausenden von Tieren auf engsten Raum wird schon seit Jahren gewarnt, da damit das Entstehen und die Verbreitung von Infektionskrankheiten stark gefördert wird, und die ständige Bekämpfung dieser einen ernormen Einsatz an Medikamenten notwendig macht, welche dann das Fleich kontaminieren und durch den Verzehr in den menschlichen Körper gelangen.
Hier ein preisgekrönter Film aus dem Jahre 2003, THE MEATRIX, der die Problematik der industriellen Fleischproduktion sehr gut darstellt:
THE MEATRIX is eine Wortzusammenstellung aus Meat(Fleisch) und dem berühmten Filmtitel The Matrix, welcher hervorrangend den Widerspruch der zwei Welten der Illusion und der Realität in der wir leben zeigt.
Nur eins müssen wir wissen, wer ermöglicht überhaupt, dass Tierfabriken betrieben werden dürfen, als ideale Brutstätte von infektiösen Krankheiten, die dann auf den Menschen übergehen und eine Pandemie verursachen können? Es ist wieder das selbe System welches die Macht hat und alle Probleme auf der Welt verursacht, die Finanzelite, die Globalisten, die Grosskonzerne, das Pharma- und Agrokartell und die ihnen hörigen Regierungen, welche Gesetze erlassen, um diese Form der perversen Lebensmittelproduktion zu erlauben.
Es ist deshalb eine Ablenkung und Heuchelei, wenn man der industriellen Fleischproduktion alleine die Schuld für mögliche Infektionskrankheiten gibt und nicht sehen will wer dahinter steckt. Wirklich schuld sind die, welche das von oben fördern, erlauben und in ihren grossen Plan so vorgesehen haben, die Menschheit von einer Konzernmafia abhängig zu machen, welche die Lebensmittelherstellung mit Genmanipulation und Massentierhaltung monopolisieren und gleichzeitig bäuerliche Kleinbetriebe und ökologische Agrikultur verbieten und vernichten will. Das sind die selben Verbrecher welche hinter jeder Perversion die unseren Planeten plagt stecken, die globale Elite mit ihrem Plan der New World Order und ihre willigen Helfer.
Genau wie der Film Die Matrix zeigt, leben wir in einer Welt der Lüge. Die Lüge ist so gross und monströs, dass sie alles überschattet und beherrscht. Die Masse der Menschen glauben, diese Illusion ist die Realität, dabei wird sie ihnen nur durch die Medien eingespeist. Wir müssen dafür sorgen, dass immer mehr Mitmenschen die rote Pille nehmen und endlich aufwachen.
"Willst Du wissen was die Matrix ist? Die Matrix ist allgegenwärtig, sie umgibt uns. Selbst hier ist sie, in diesem Zimmer,... Es ist eine Scheinwelt, die man Dir vorgaukelt um Dich von der Wahrheit abzuhalten, ... dass Du ein Sklave bist, Neo! Wie fast jeder andere bist Du in Sklaverei geboren. In ein Gefängnis, dass Du nicht sehen, schmecken oder berühren kannst. Einem Gefängnis des Geistes“ – Morpheus
Die Natur schlägt gegen das Imperium zurück
Ein “Superunkraut” welches immun gegen das von Monsanto hergestellte Unkrautvernichtungsmittel “Roundup” ist, verbreitet sich immer mehr in den Baumwoll- und Sojafeldern Amerikas. Ganze Landstriche bestehen nur noch aus diesem Unkraut und viele Bauern gehen her und reissen es mit der Hand aus, oder geben den Kampf auf, oder weigern sich die genmodifizierten Samen von Monsanto weiter zu verwenden und wechseln zurück zu herkömmlichen Anbau.
Zur Erklärung, Monsanto entwickelte durch Genmanipulation Samen welcher gegen ihr eigenes Unkrautvernichtungsmittel "Roundup" unempfindlich ist. Wenn das Mittel versprüht wird, gehen nur die nicht genmodifizierten Pflanzen ein, die Gen-Baumwolle oder das Gen-Soja bleibt unberührt von dem Gift. So konnte Monsanto den Gensamen unter dem Markennamen “Roundup ready” verkaufen und das passende Unkrautvernichtungsmittel dazu liefern. Ein riesen Geschäft, mit dem sich aber die Farmer vom Konzern total abhängig machen.
Die Natur schlägt aber jetzt zurück. Offensichtlich kann man nicht mit Genmanipulation auf Dauer bescheissen. Das Wundermittel “Roundup” hat seine Wirkung verloren. Ende 2004 tauchte dieses “Superunkraut“ in den Feldern mit dem genmodifizierten Anpflanzungen auf. Diese neue “Pest” genannt “Pigweed” verbreitet sich in rasenden Tempo über die südlichen amerikanischen Bundesstaaten und bedrohen die Baumwolle- und Sojaernten. Die Anbaufläche hat sich in ein Schlachtfeld gegen das Unkraut verwandelt.
Das Superunkraut hat sich auf alarmierende Weise in Teilen von Georgia, South Carolina, North Carolina, Arkansas, Tennessee, Kentucky und Missouri verbreitet. "Roundup" beinhaltet den Giftstoff Glyphosate, das meistverwendete Unkrautvernichtungsmittel in den USA, welches aber dem wuchernden Unkraut nichts anhaben kann. Das schöne Geschäftsmodell von Monsanto, in dem sie ein Paket an die Bauern verkauften, mit Samen der gegen das Mittel resistent ist, scheint zusammenzubrechen. Die Farmer verliessen sich zu sehr auf dieses “Roundup” Herbizid in Kombination mit dem Gensamen von Monsanto und meinten sie können die Natur umgehen.
Mittlerweile sind 100’000 acers oder 404 Quadratkilometer im Bundesstaat Georgia mit dem Unkraut Pigweed verseucht, wie der Unkrautspezialist Stanley Culpepper der University of Georgia berichtet.
“Die Farmer nehmen diese Gefahr sehr ernst. Wir benötigten zwei Jahre um sie auf den Ernst der Lage hinzuweisen. Aber als sie es verstanden, sind sie aggressiv gegen das Unkraut vorgegangen,” erzählte Culpepper FRANCE24.
“Um zu zeigen wie aggressiv wir vorgehen, vergangenes Jahr haben wir mit der Hand 45 Prozent der befallenen Felder gejätet,” sagte Culpepper, und er fügte hinzu, “das kostet sehr viel Geld.”
Im Jahre 2007 wurden 40 Quadratkilometer Land einfach in Mason County aufgegeben, das Zentrum der Superunkraut-Explosion, erzählte Alan York den Medien von der North Carolina State University.
Es ist das perfekte Unkraut
Müsste Monsanto in seiner Pervertierung das übelste Unkraut erfinden, dann könnte sie es nicht besser machen wie jetzt die Natur. Resistentes Pigweed ist das gefürchtetste Superunkraut, neben Horseweed, Ragweed and Waterhemp.
“Pigweed ist die eine Pest die man nicht will, es ist so dominierend,” sagt Culpepper. Pigweed kann 10’000 Samen auf einmal produzieren, verträgt Trockenheit und ist sehr diversifiziert in seiner Genetik. Es kann drei Meter hoch wachsen und die jungen Baumwollpflanzen ersticken.
Die Bauern suchen krampfhaft jetzt eine Alternative und ein effektives Unkrautmittel, welches die Baumwolle nicht gleichzeitig vernichtet.
Im Angesicht der Unkrautexplosion im Bereich der Baumwolle und Soja, überlegen einige Farmer zurück zu herkömmlichen, nicht genmanipulierten Samen zu gehen. “Es ist gut für uns wenn wir zurückgehen, die Leute haben es mit Roundup Samen übertrieben," sagte Alan Rowland, ein Samenproduzent für Soja aus Dudley Missouri. Er verkaufte bis zu 80 Prozent ”Roundup Ready” Sojabohnen und jetzt ist er zurück zu traditionellen Samen gegangen, einen Markt den Monsanto absolut dominiert. Dazu kommt noch, dass Gensamen aus den Konzernlabors immer teurer werden, es also auch um Wirtschaftlichkeit geht.
Rowland sagt dazu, “wir sehen die Leute gegen die höheren Kosten rebellieren.”
Kommentar: Meiner Meinung nach ist Monsanto mit seiner pervertierten Genmanipulation und erpresserischen Modell die Bauern von ihren tödlichen Produkten abhängig zu machen, sowieso eines der grössten Übel dieser Welt. Diese Firma und alle anderen Konkurrenten in diesem Bereich gehören verboten und wegen Verbrechen gegen die Menschheit vor Gericht gestellt.
Die Natur schlägt gegen das Imperium zurück!
Obama warnt vor Lebensmittelknappheit
... so interpretiere ich jedenfalls seine Aussage.
Vor seiner Abreise zum G20 Gipfel, welcher ab Mittwoch den 1. April für zwei Tage in London abgehalten wird, hat die Financial Times ein Interview von Barack Obama bekommen.
Hier der Link zum "exklusiven" Interview.
Ausser ein Haufen Bla-Bla über Solidarität der G20 Länder, kein Protektionismus, Wirtschaftsankurbelung und den üblichen Floskeln, stecht eine Aussage von Obama hervor, die ab Minute 3:55 zu hören ist:
"... wir müssen sicherstellen, dass Institutionen wie der IWF die Ressourcen haben um Hilfe zu leisten, damit die Lebensmittelversorgung der Welt nicht gefährtdet ist, als Konsequenz des Zusammenbruchs des globalen Handels."
Ich finde diesen Satz bemerkenswert, der Präsident der USA meint offensichtlich, es besteht die Gefahr einer Lebensmittelknappheit, weil der Welthandel zusammenbricht.
So sieht man als Zeichen dafür vor der Küste Singapores hunderte Schiffe vor Anker liegen, weil es keine Fracht mehr gibt. Die ARD berichtete darüber im heutigen Mittagsmagazin ab Minute 30:00.
Deshalb, legt euch einen Lebensmittelvorrat an, Obama hat uns sogar indirekt gewarnt.
Verwandter Artikel: Der persönliche Notfallplan
Obama soll Gemüse im Garten des Weissen Haus anbauen
Da liegen wir ja mit unserer Anpflanzung für die Selbstversorgung voll im Trend. Wie die Washington Times berichtet, hat die Bewegung “Eat the View” 70’000 Unterschriften gesammelt, in dem Obama aufgefordert wird, in den ersten 100 Tagen seiner Präsidentschaft einen Garten mit Gemüse am Weissen Haus anzulegen. Roger Doiron führt eine Gruppe an, welche den Präsident und seinen Koch gerne dabei sehen würden, wie sie in diesen Krisenzeiten Gemüse für die Selbstversorgung anpflanzen.
Doiron gibt zu, der Präsident hat wichtigere Probleme zu lösen, wie die endlosen Kriege und abstürzende Wirtschaft, aber wie Mutter immer sagte, man muss was gescheites essen.
“Es geht nicht nur um den Präsidenten”, sagt Doiron, “Es geht darum einen Garten anzupflanzen, welcher Millionen als Vorbild dient, in Zeiten wo wir nach Lösungen suchen um durchzukommen. Es geht nicht um Parteien, Liberale oder Konservative, es geht um Amerikaner zu sein.”
Die Idee um das Weisse Haus Lebensmittel anzupflanzen ist nicht neu, sagt Doiron. Damals als die Vereinigten Staaten noch eine Agrarkultur war, wurde das Gärtnern zur Selbstversorgung als nichts ungewöhnliches angesehen.
Präsident John Adam pflanzte den ersten Gemüsegarten im Jahre 1800 und Thomas Jefferson fügte weiteres Gemüse und Obstbäume hinzu. John Quincy Adams erweiterte die Kräuter- und Gemüseauswahl und Andrew Jackson baute sogar einen Wintergarten für tropische Früchte.
In harten Zeiten war das Weisse Hause immer der Mittelpunkt von landwirtschaftlichen Lösungen für nationale Probleme. Woodrow Wilson hatte eine Herde Schafe um den Rasen zu mähen, damit man Benzin und Arbeitskräfte während des I. Weltkrieges sparte.
Mit den Kriegen, eine Wirtschaft die abstürzt, steigende Lebensmittelpreise, der Ausbruch von Krankheiten durch industrielle Lebensmittel und der generellen Not, ist die Rückkehr zum eigenen Anbau sehr realistisch, sagt Doiron.
“Die Menschen kämpfen mit den selben Problemen wie damals im II. Weltkrieg.”
Roger Doiron sagt, sein eigener Gemüsegarten auf einem kleinen Grundstück am Stadtrand im Bundesstaat Main, wo die Vegetationsperiode sehr kurz ist, liefert Produkte im Gegenwert von 2’400 Dollar im letzten Jahr.
Frau Obama hat in Bemerkungen anlässlich eines Besuchs im Landwirtschaftsministerium geäussert, “Ich glaube sehr an kommunale Gärten, wegen ihrer Schönheit und weil sie frisches Obst und Gemüse hier im Land und auf der ganzen Welt liefern.”
In einem offenen Brief an das Weisse Haus hat Michael Pollan, Autor des Buches “In Defense of Food: An Eater's Manifesto”, welches im Herbst im New York Times Magazine veröffentlicht wurde, darin gebeten, dessen nächsten Bewohner sollten ein Exempel im Garten und auf dem Esstisch setzen.
“Wenn es notwendig ist, die Kultur in der amerikanischen Denkart über Lebensmittel zu ändern, dann in dem der erste Haushalt der Nation die Art wie er selber speist im Mittelpunkt der Öffentlichkeit stellt, und damit die einfachen Werte wieder kommuniziert, um die Amerikaner zu Lebensmittel zu führen, welche durch die Sonne wachsen und nicht durch Erdöl”, schrieb er.
„Der Präsident sollte seine Unterstützung hinter dieser neuen Gartenbewegung stellen, welche die drei Herausforderungen der heutigen Zeit anspricht: hohe Lebensmittelpreise, unzulängliche Mahlzeiten und eine bewegungsarme Bevölkerung.”
Der Kartoffelturm
Wie versprochen werde ich praktische Lösungen zeigen, die jeder umsetzen kann. Zum Beispiel im folgenden Video ist zu sehen, wie man platzsparend Kartoffeln anbaut ... in einem Turm. Aus jeder Kartoffelknolle, am besten eine Frühsorte, kann man bis zu 20 Geschwister ernten. Diese Methode passt in jeden kleinen Garten und sogar auf einen Balkon. Ausschnitt aus einer australischen Gartensendung:
Statt Bambus kann man auch ein Drahtgeflecht für den Turm nehmen. Wichtig ist, zuerst eine untere Schicht anpflanzen und dann warten bis die Keime aus der Erde kommen und eine Pflanze von ca. 10 cm bilden. Dann kann man die nächste Schicht anhäufeln und die Knollen setzen, Schicht für Schicht, so bildet sich ein Kartoffelturm. Nach ca. 90 bis 120 Tagen kann man ernten, wenn die Stauden verwelkt sind, entweder in dem man einfach in den Haufen hingreift und eine Knolle holt, oder den ganzen Turm aufmacht und die Erdäpfel ohne Graben herauspurzeln lässt.
Wer gute und praktische Ideen für die Selbstversorgung hat, kann sie mir per Mail gerne zusenden, dann kann ich sie hier veröffentlichen.
Gentech-Schäden sind nicht versichert
Die Schweizer Versicherung Vaudoise hat aus ihren Privathaftpflicht die Schäden aus dem Umgang mit Gentech-Produkten herausgenommen. Dieser Ausschluss schreckt auf.
Neu führt die Vaudoise Versicherung unter den diversen Punkten, für die sie keine Haftung übernimmt, auch Schäden aus dem Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) auf.
Auszug aus den Allgemeinen Bedingungen Seite 8, Allgemein Ausschlüsse:
Schäden, die eine versicherte Person oder eine mit ihr in gemeinsamem Haushalt lebende Person erleidet:
• Schäden aus der Ausübung einer hauptberuflichen oder amtlichen Tätigkeit
• Schäden infolge der Benützung eines Motorfahrzeuges (unter Vorbehalt von Art. B 9) sowie von Wasser- oder Luftfahrzeugen – bei Letzteren inkl. Modelle über 30 kg – für die eine Haftpflichtversicherung obligatorisch ist oder die im Ausland immatrikuliert sind
• Schäden im Zusammenhang mit der Ausübung der Jagd
• Schäden im Zusammenhang mit Fallschirmspringen, Gleitschirm, Deltaflieger
• Schäden, die eindeutig vorhersehbar sind oder deren mögliches Eintreten in Kauf genommen wurde
• Sachschäden, die allmählich oder durch Abnützung entstehen
• Vermögensschäden, die weder auf einen Personenschaden noch auf einen dem Geschädigten zugefügten versicherten Sachschaden zurückzuführen sind
• Schäden, die durch die Übertragung ansteckender Krankheiten verursacht werden
• Ansprüche im Zusammenhang mit Asbest
• die Haftpflicht für Schäden aus dem Umgang mit
- gentechnisch veränderten Organismen oder ihnen gleichgestellten
Erzeugnissen wegen der Veränderung des genetischen Materials;
- pathogenen Organismen wegen deren pathogenen Eigenschaften,
sofern für den versicherten Betrieb hierfür eine Melde- oder Bewilligungspflicht im Sinne der schweizerischen Gesetzgebung besteht oder sofern bei einem entsprechenden Umgang im Ausland eine solche Pflicht bestünde, wenn dieser in der Schweiz stattfände; nicht versichert ist ferner die Haftpflicht für Schäden aus der Herstellung von oder dem Handel mit Futtermitteln oder Futtermittelzusätzen, welche gentechnisch veränderte Organismen enthalten
• Schäden, die bei einem Verbrechen oder einem absichtlichen Vergehen verursacht werden.
Siehe PDF-Datei mit den Bedingungen der Vaudoise.
Zitat: "pathogenen Organismen wegen deren pathogenen Eigenschaften". Das medizinische Wort "pathogen" bedeutet "krankheitserregend". Die Versicherung sagt damit, gentechnisch veränderte Organismen verursachen Krankheiten.
Was hat der Ausschluss aus der Haftpflicht zu bedeuten? Ist die potenzielle Gefahr der Gentechnologie heute so gross, dass ein Versicherer die damit verbundenen Risiken ablehnen muss? Hat die entsprechende Risikoanalyse in letzter Zeit neue Erkenntnisse ergeben?
Die Apologten haben selbstverständlich eine Erklärung dafür. Dazu Thomas Epprecht, Risikospezialist bei der Rückversicherung Swiss Re: "Wenn eine Versicherung Schäden aus dem Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen ausschliesst, hat das nichts mit der Gefährlichkeit zu tun. Aber die Haftpflichtrisiken müssen kalkulierbar sein. Das ist bei GVO nicht immer der Fall, besonders wenn es um die Kompensation von wirtschaftlichen Schäden ohne Gefahrenkomponente geht." Solche Schäden ergeben sich zum Beispiel dann, wenn eine Vermischung von konventionellem Reis mit GVO-Reis stattfindet und der konventionelle nicht mehr zu verkaufen ist.
Die meinen auch wir sind blöd und kapieren nicht um was es wirklich geht. Selbstverständlich ist GVO für Mensch und Tier gefährlich. Dehalb gibt es auch ein Verbot in der Schweiz. Vor zukünftigen Schadenersatzklagen will sich jetzt die Vaudoise schützen. Das passt genau zu der Weigerung der Versicherungen, die Handy-Antennen der Telefonfirmen zu versichern, wegen der Angst vor Schadenersatzklagen durch Elektrosmoggeschädigte.
Italiener essen weniger Pasta weil zu teuer
Wer hätte das gedacht, ausgerechnet die Italiener essen weniger Pasta weil es zu teuer geworden ist. Die globale Lebensmittelverteuerung trifft jetzt auch die geliebte Spaghetti.
Wie die Zeitung Corriere della Sera berichtet, ist der Verkauf von Pasta in Italien im letzten Jahr zurückgegangen, weil die Preise für das berühmte Nationalgericht stark gestiegen sind.
Eine Analyse der italienischen Kaufgewohnheiten durch die Confederazione Italiana Agricoltori (CIA) zeigt, die Pastaverkäufe sind im letzten Jahr um 2.6% gefallen.
Die hohen Lebensmittelpreise haben die Essgewohnheiten der Italiener im grossen Stiel verändert und es werden günstigere Lebensmittel eingekauft.
Die Pastapreise sind im letzten Jahr um 20% gestiegen, hauptsächlich weil der Weizenpreis sich verdoppelt hat.
Wegen des knapperen Haushaltsbudget ist der Verkauf von Brot, Gemüse und Früchten um 6.2, 4.2 und 2.5 Prozent jeweils zurückgegangen, genau so wie Schweinefleisch um 4.7 und Rindfleisch um 3.8 Prozent.
Dafür sind die Verkäufe von Eiern und Hühner um 4.2 und 3.8 Prozent gestiegen.
Die CIA-Studie kam zum Schluss: “Die Konsumenten bevorzugen jetzt günstigere Proteine in einer Zeit der Entbehrungen.”
Die Corriere della Sera beklagt diese Veränderung der traditionellen italienischen Küche und schreibt: “Die Verkäufe gehen zurück für Produkte welche die italienische Küche symbolisiert haben. Pasta ist nicht irgendein Lebensmittel, es ist teil unserer Kultur.“
“Die Einkaufliste der Italiener sieht jetzt mehr nach die eines armen Studenten aus, fern von zu Hause.“
Hohe Lebensmittelpreise zwingen zur Selbstversorgung
Hier ein TV-Bericht der zeigt, wie in den USA die Menschen durch die hohen Lebensmittelpreise mehr und mehr zu Selbstversorgern werden.
In New York im Stadtteil Haarlem werden verlassene Grundstücke in Schrebergärten umgewandelt oder im Umland entstehen immer mehr Kooperativen die Lebensmittel anpflanzen.
Die US-Regierung erlaubt es sogar, dass Pflanzensamen mit Lebensmittelmarken gekauft werden können, damit die Leute ihr eigenes Essen anbauen.
Ich werde oft gefragt, was ich denn empfehlen würde zu tun.
Investiert in euch selber und in eure Mitmenschen. Werdet autark und pflanzt einen eigenen Garten mit Lebensmittel an. Lernt neue Fertigkeiten die im Notfall gebraucht werden. Tut euch zusammen, gründet Kooperativen. Unterstützt die lokalen Bauern, kauft Lebensmittel aus der Region. Führt sogar ein eigenes lokales Geld ein oder ein Barter-System des Warentausches. Zahlt eure Schulden zurück und benutzt nicht das Bankensystem. Betet und meditiert. Werdet politisch aktiv. Stellt Fragen, verlangt Antworten ... es muss sich was ändern.
Interview mit Jimmy Walter - Teil 2
Hier die Fortsetzung des I. Teils meines Interviews mit Jimmy Walter:
II. Teil
Freeman: Was hat sie dazu bewogen nach Europa zu kommen?
Walter: Ich habe 6 Jahre in Hong Kong gelebt, ich lebte in Texas, Kalifornien, Florida, New York, North Carolina, ich bin um die Welt gereist an viele Orte, und hab auch Europa kennen gelernt. Ich kam zur Entscheidung, Europa ist der beste Wohnort. Ich mochte nicht mehr in meiner Heimat leben, denn das Land hat sich in eine Diktatur verwandelt und es sieht aus, wie wenn bald das Kriegsrecht dort eingeführt wird. Ich will nicht unter solchen Umständen leben. Von allen Orten in Europa fand ich Wien als die beste Stadt für mich.
Freeman: Seit wann leben sie dort?
Walter: Seit 3 Jahren, im Jahre 2005 bin hier her gekommen und ich bemühe mich Deutsch zu lernen, was nicht ganz einfach ist.
Freeman: Sie haben ja 1 Million Dollar als Preisgeld ausgesetzt. Können sie uns etwas darüber erzählen?
Walter: Ja ich habe 1 Millionen Dollar bereitgestellt, wenn jemand den offiziellen Ablauf des Zusammenbruchs der Twin Towers beweisen kann, dass heisst die Gebäude nicht durch eine Sprengung zerstört wurden. Ich habe dann eine Reihe von Kriterien aufgelistet, die als Beweis erfüllt werden müssen, wie man auf meiner Webseite nachlesen kann. Man sollte beweisen wie die Gebäude sich in Staub verwandeln und so schnell zusammenfallen konnten, alleine durch die Erdanziehung.
Freeman: Und, es hat nie jemand diese Summe in Anspruch genommen?
Walter: Nein, keine Person hat seriös jemals den Versuch unternommen, meine Forderung zu erfüllen, um das Geld zu kassieren. Niemand hat sich bereit erklärt die offizielle Geschichte zu beweisen.
Freeman: 1 Million ist ja ein Haufen Geld, nicht zu glauben, dass sich niemand gefunden hat, die offizielle Story der US-Regierung zu belegen. Was sagt ihnen das?
Walter: Na ja, vergessen sie mal, dass ich so ein Preisgeld ausgesetzt habe. Die US-Regierung hat die ganzen Behörden wie NIST (National Institute Standards and Technologie) und die FEMA (Federal Emergency Management Agency) dazu gebracht, die offizielle Erklärung abzusegnen oder sie gezwungen nichts über den wirklichen Ablauf zu sagen.
Schauen sie, jeder verdammte Bauingenieur der sich mit der Sache befasst muss zum Schluss kommen, hey diese Gebäude sind nicht einfach so zusammengefallen. Sie wurden pulverisiert. So eine Zestörung benötigte unglaublich viel Energie. Wir reden ja nicht von einer Abweichung von 10%, zwischen dem was die Regierung sagt und was wir sagen, sondern wir reden von Unmöglichkeiten, von einem Widerspruch gegen alle physikalischen Gesetze.
Und die Medien schweigen komplett über diese Diskrepanzen und jeder Wissenschaftler ausserhalb des Establishments der sich äussert und sagt, der offizielle Ablauf ist unmöglich, die Gebäude können nur gesprengt worden sein, wird völlig niedergemacht oder totgeschwiegen. Die eindeutigen Beweise dafür werden komplett ignoriert. Sie haben die Medien völlig unter Kontrolle, es ist Tabu über dieses Thema zu sprechen.
Und es geht weiter, genau wie damals mit dem Irak, hört man wieder die Kriegstrommeln, ist der Iran das Ziel der Kriegspropaganda, sind sie die Bösen, wird behauptet sie streben nach Atomwaffen und die ganzen Lügen werden wiederholt.
Es wird uns erzählt, der Grund warum man im Irak noch sein muss, ist um Al-Kaida aus dem Irak zu vertreiben, dabei gab es sie ja gar nicht dort bevor wir einmarschiert sind und die US-Regierung sagt, erst wenn wir den Sieg über die Al-Kaida errungen haben, dann können wir abziehen. Eine Absurdität und Lüge nach der anderen.
Freeman: Sie haben das Preisgeld dann zurückgenommen und diese Aktion beendet.
Walter: Ja, erstens wollte ich mein Geld nicht mehr für diese Sache weiter binden und zweitens gab es ja gar keine Angebote den Beweis anzutreten. Ich meine, schliesslich war ja mein Aufruf lange genug in der Öffentlichkeit.
Freeman: Lassen sie uns über die Gegenwart und über die Zukunft reden. Was glauben sie passiert gerade und wo geht die Reise hin?
Walter: Leute, ihr müsst euch anschnallen, kann ich nur sagen. Es kommt eine weltweite Hungersnot auf uns zu, eine globale Wirtschaftskrise und ganz sicher ein weiterer regionaler Krieg, wenn nicht möglicherweise sogar ein Weltkrieg. Die globale Elite hat so viele Probleme produziert und sich in eine aussichtslose Ecke hinein manövriert, und sie wissen nicht wie sie da raus kommen sollen, ausser mit einem weiteren Krieg.
Alles was wir sehen zeigt uns, sie bereiten einen Angriff gegen den Iran vor. Bis jetzt war es ja immer so, wenn sie drohen und sagen sie greifen jemanden an, dann verdammt nochmal greifen sie ihn tatsächlich auch an. Es ist nicht zu fassen!
Freeman: Sie glauben also, dass der Angriff des Iran eine echte Möglichkeit ist, sagen wir mal, bis zu den Wahlen im Herbst, wenn es überhaupt Wahlen gibt?
Walter: Ich glaube sie haben mehr als eine Option wie sie einen Krieg gegen den Iran anzetteln können. Was passieren kann ist eine Operation unter falscher Flagge gegen unsere Flotte im Persischen Golf. Hey diese Schiffe haben eine Zielscheibe auf der Bordwand aufgemalt ... mit der Aufforderung ... schiesst doch ... schiesst auf uns ... schiesst doch endlich! Die provozieren die Iraner andauernd und wenn diese sich reinlegen lassen, dann gibt es einen Grund zurückzuschlagen.
Freeman: Also noch ein getürkter Golf von Tonkin Angriff, wie damals um den Vietnamkrieg zu begründen...
Walter: Ja ... das ist Nummer 1, dann können sie „hieb und stichfeste“ Beweise erfinden, die zeigen, der Iran unterstützt die irakischen Aufständischen und sie töten damit unsere Boys und Girls ... drehen dann alles so hin, dass alle es mit entsprechender Medienpropaganda abnehmen.
Die haben die Medien so im Griff, es kümmert keinen wie glaubwürdig oder beweisbar die Beschuldigungen sind, es wird einfach alles entsprechend dramatisch dargestellt und los geht’s mit dem Angriff. Die Menschen auf der Welt müssen dann die Lügen einfach schlucken.
Das Dritte was passieren kann ... nehmen wir an die Wirtschaftskrise artet zu einer wirklichen KRISE aus ... es gibt Unruhen und Brandstiftung in Amerika, weil das Geld nichts mehr Wert ist, die Preise durch eine Hyperinflation davon galoppieren, die Menschen in Massen verarmen ... dann haben sie eine Begründung für Notstandsmassnahmen und damit die Einführung des Kriegsrechts und können dann sowieso ohne Kontrolle machen was sie wollen.
Und dann haben wir noch die Lebensmittelkrise, mit der Verteuerung und Knappheit der Nahrung. Wenn dieser Schwarzrostpilz aus Afrika sich tatsächlich auf Asien ausdehnt und 80% der dortigen Weizenernte und damit die Hauptnahrungsmittel vernichtet, dann haben wir ein gewaltiges Problem die Weltbevölkerung zu füttern und daraus resultieren dann sowieso unglaubliche Konflikte, die wir uns noch gar nicht vorstellen können.
Freeman: Können sie uns erzählen was sie jetzt machen, sind sie sozusagen pensioniert oder noch mit etwas aktiv?
Walter: Ja ich geniesse hier in Wien ein ruhiges Leben, bin ja schon über 60, und wie ich sagte, lerne ich Deutsch und die österreichische Mentalität und Kultur kennen. Ich poste noch Artikel auf meiner Webseite und mache Aktionen, wie jetzt wo ich die Menschen auffordere das Buch „THE SHELL GAME“ zu kaufen, um es in die top 10 New York Times Bestsellerliste zu bringen. Ein sehr gutes Buch über 9/11, wie Insider es durchgezogen haben, für den Krieg ums Öl.
Freeman: Haben sie einen Rat für meine Leser, was sie persönlich tun können, wie sie sich auf diese Krisen die sie beschrieben haben vorbereiten können?
Walter: Ja natürlich ... haben sie ja kein Geld im Dollar-Raum, auch mit dem Euro werden sie was tun müssen, die ganze Weltwirtschaft wird betroffen sein. Wie ich sagte, schnallen sie sich an, zahlen sie ihre Hypothek ab so weit es geht, wenn sie ein Grundstück auf dem Land haben oder sogar einen kleinen Bauernhof, dann bewirtschaften sie diese. Werden sie unabhängig. Investieren sie nicht in irgendwelche Sachen ausserhalb Europas.
Ich glaube Europa wird nicht in der Kriegszone sein, Gott sei Dank, aber die europäische Wirtschaft ist sehr von der Weltwirtschaft abhängig und die USA ist 30% davon, und wenn dieses Kartenhaus, welches die US-Wirtschaft darstellt, zusammenbricht, dann wird es auch uns hier treffen. Es kommen harte Zeiten auf uns zu und jeder muss sich auf seine Weise darauf vorbereiten.
Freeman: Sprechen wir jetzt über die Präsidentenwahl. Wir wissen ja, dass alle Kandidaten in der Tasche der globalen Elite sind, und es deshalb praktisch keine Rolle spielt wen man wählt, aber wer glauben sie wird im Herbst gewinnen?
Walter: John McCain
Freeman: Wow, wirklich?
Walter: Ja schauen sie wer bei den Umfragen vorne liegt. Es ist nicht zu fassen. Trotz der Kriege, der schlechten wirtschaftlichen Situation welche die Republikaner den Amerikanern eingebrockt haben, den hohen Ölpreis und dem völligen Ausweichen der dringenden Probleme ohne eines Lösungsvorschlags, sieht es aus wie wenn McCain die Wahl gewinnen wird.
Auf der anderen Seite sind die beiden Bewerber der Demokraten die sich ständig zerfleischen. Man kann ja Clinton zum Beispiel gar nicht wählen, so wie sie agiert. Sie hätte schon längst aufgeben sollen, denn sie richtet für ihre Partei nur Schaden an. Die Republikaner müssen nichts tun, ausser nur zuschauen wie die beiden Gegner sich fertig machen. Die Medien stellen McCain ja schon als souveränen Präsidenten dar, der über allem steht.
Freeman: Aber McCain ist ja noch viel schlimmer als Bush.
Walter: Wenn man zuhört was er sagt, ist er ganz sicher viel schlimmer als Bush. Ich meine, er hat ja das Lied drauf „Bomb, bomb Iran...“
Freeman: Sieht ja nicht nach einer besseren Zukunft aus.
Walter: Wie ich schon sagte, schnallt euch an. Die USA hat nur noch einen Pfeil im Köcher ... und das ist die Kriegsmaschinerie.
Freeman: Es gibt Experten die meinen, die USA kann keine Kriege mehr führen, weil sie pleite sind.
Walter: Ha, ha ... lassen sie mich daran erinnern, was ist schon Geld? Das ist nur bedrucktes Papier und sie können soviel davon machen wie sie wollen. Vergessen sie nicht, sie haben wohl die zivile Industrie grösstenteils outsourced, aber die Waffenindustrie nicht. Die haben sie schön behalten. Die USA besteht praktisch nur noch aus der Kriegsindustrie und der Dienstleistungsbranche ... etwas übertrieben ... aber es stimmt. Ja da gibt es noch die Bauindustrie, aber durch die Rezession ist die jetzt am Boden. Das einzige was die noch produzieren können sind Waffen. Und die Leute an der Macht sind völlig verzweifelt, die sitzen voll in der Scheisse. Schauen sie was die angerichtet haben ... statt dass diese Leute wegen der Zerstörung des Dollars, der Wirtschaft und ihrer Kriegsverbrechen angeklagt, ins Gefängnis oder sogar wegen Massenmord gehängt werden, sieht es aus wie wenn man sie wieder wählt und an der Macht lässt. Es gibt ja keine Opposition. Nichts ändert sich.
Freeman: Sieht aus wie wenn der Weg der Zerstörung weiter geht und ein Sturm aufzieht.
Walter: Tja, was soll ich sagen ... es wird jedenfalls die unteren Schichten in den USA sehr sehr weh tun ... es wird auch die Mittelklasse hart treffen ... sie werden alle verarmen. Wir können zusehen wie die unvermeidliche Katastrophe passiert.
Hier ein Witz um es zu verdeutlichen: Ein Mann bewirbt sich für den Job als Weichensteller. Der Bahnhofsvorsteher sagt: „Ok, machen wir einen Test um zu sehen ob sie geeignet sind. Stellen sie sich vor, sie schauen nach links und es kommt ein Güterzug und von rechts kommt der ICE, und beide rasen aufeinander zu, aber sie merken, die Weiche ist blockiert, lässt sich nicht verstellen, was machen sie?“ Antwortet der Bewerber: „Ich hole meinen Bruder Bob.“ Darauf der Bahnhofsvorsteher: „Wie? Wieso Bob, den kennen ich, der weis ja gar nichts über Züge und Weichen, wieso den?“ Der Bewerber: „Weil er genau wie ich noch nie eine richtige grosse Zugkatastrophe live gesehen hat!“
Freeman: Danke für das Interview ;-)
Copyright © 2008 Alles Schall und Rauch – Freeman
Schwarzrost bedroht weltweiten Weizenanbau
Wie wenn die Lebensmittelkrise nicht schon bedrohlich genug ist, wegen der rekordhohen Preise und der Aufstände deswegen in der dritten Welt, jetzt sind die Weizenfelder in Afrika durch den Schwarzrostpilz befallen. Man erwartet einen Totalausfall der Ernte und die Sporen dieser Krankheit Ug99 genannt, verbreiten sich in Richtung Asien. Die Auswirkungen auf den weltweiten Getreidemarkt könnten deswegen fatal sein.
Experten befürchten, der Brotpreis könnte genau so explodieren wie bereits der Preis für Reis, was zu Demonstrationen und Aufständen in vielen armen Ländern geführt hat. Deshalb haben die Reisproduzenten Indien, Ägypten, Vietnam und Kambodscha ihre Exporte eingeschränkt, um die eigene Bevölkerung versorgen zu können und in vielen Ländern greift jetzt der Staat in den Markt ein.
In Vietnam beschützen Soldaten die Reisfelder gegen Diebe. Russland und Pakistan haben angefangen Lebensmittel zu rationieren, in Südkorea hat ein panischer Sturm auf die Nahrungsvorräte die Regale der Supermärkte leergeräumt. (VS)
David Kotok, der Vorsitzender von Cumberland Advisors sagt, der tödliche Pilz Puccinia Graminis, verbreitet sich rund um den Globus und “wir erwarten, dass die Ernteausfälle zu 100% sein werden.”
Die Verluste in Afrika haben bereits 70% erreicht, sagt Kotok.
“Die wirtschaftlichen Verluste durch die Pilzkrankheit werden Milliarden betragen und weiter steigen. Schlimmer noch, es besteht die Gefahr von extremer Lebensmittelknappheit in den armen Ländern der Welt“, schrieb Kotos in einem Forschungspapier.
“Die Auswirkungen sind verheerend. Die Hungeraufstände verbreiten sich rund um die Welt. Die letzten sahen wir in Johannesburg Südafrika.“
“Bis jetzt richten sich die Unruhen gegen die hohen Preise. Die eigentliche Knappheit kommt noch.“
Im letzten Monat trafen sich Wissenschaftler in Nahen Osten um Gegenmassnahmen zu besprechen, wie die Verbreitung von Ug99 eingedämmt werden kann, die Pilzkrankheit die 1999 in Uganda erstmals aufgetreten ist.
Der Schwarzrostpilz verbreitete sich von seinem Ursprung in Afrika nach Asien und ist bereits im Iran und Pakistan angelangt. Erwartet wird, dass Indien und dann weiter China befallen werden. Laut Wissenschaftlern soll der Pilz mit dem Wind übertragen werden, aber es gibt auch Aussagen, dass eine bewusste Verbreitung stattfindet, um die Nahrungsquellen Asiens anzustecken.
Sogar die US-Heimatschutzbehörde hat sich letztes Jahr damit befasst, wie die Einfuhr und Verbreitung der Ug99 Sporen in Amerika zum Zwecke des Terrorismus verhindert werden kann.
Findet hier eine neue Form des Krieges statt, durch die systematische Zerstörung der Landwirtschaft des Feindes und damit Ausrottung der Bevölkerung?
Jedenfalls meldet die FAO, die Lebensmittel und Landwirtschaftsorganisation der UNO, dass 1/4 der globalen Weizenernte durch den Pilz befallen ist.
Die weltweiten Weizenbestände in den Lagern waren seit 50 Jahren nicht mehr so niedrig wie jetzt, wie das US-Landwirtschaftsministerium berichtet.
“Es wird fünft bis acht Jahre dauern, um genetisch veränderte Sorten zu züchten die dagegen resistent sind.” sagt Kotok. In der Zwischenzeit wird die Landwirtschaft erheblich bedroht sein.
Böse Zungen behaupten, die Krankheit ist künstlich in die Welt gesetzt worden, weil der Pilz aus einem Bioforschungslabor in Uganda stammt. Möglicherweise will ein Agrarmulti, wenn die totale Vernichtung der jetzigen Weizensorte stattgefunden hat, seine genetisch veränderte Variante die gegen den Pilz resistent ist dann als Monopolist an alle landwirtschaftlichen Betriebe verkaufen.
Neben der „natürlichen“ Ursache dieser Pilzkrankheit, ist die Vorstellung ungeheuerlich, hier handelt es sich um eine bewusste Aussetzung und rasanten Verbreitung einer Pflanzenkrankheit, entweder als biologische Waffe gegen die Nahrungsquellen des Feindes oder zur Gewinnmaximierung für die Agrarkonzerne. Aber in der heutigen Zeit ist dem Raubtierkapitalismus und globalen Faschismus alles zuzutrauen.
Hier weitere Links zum Thema:
Aggressive Pilze fallen über Weizenfelder her
Schweizer Hilfe gegen Schwarzrost Ug99 (pdf)
Jetzt macht die "Doomsday Vault" oder Weltuntergangstresor für das gesamte Saatgut der Welt einen Sinn. Hier ein Artikel über die Eröffnung. Was in diesem Artikel nicht erwähnt wird, wer hinter diesem Projekt steht und finanziert. Es sind die üblichen Verdächtigen, die Bill & Melinda Gates Foundation mit $37.5 Millionen, dann die Rockefeller Foundation, die Agrarmultis Monsanto, Syngenta und DuPont Pioneer Hi-Breed.
William Engdahl erklärt hier näheres über den "Tresor des jüngsten Gerichts" in der Arktis.
Soylent Green und die Lebensmittelkrise
Die jetzige Lebensmittelkrise, die Aufstände deswegen in der dritten Welt, und der Tod des Schauspielers Charlton Heston letzte Woche, hat mich an den Film Soylent Green erinnert und wie aktuell dieser ist, obwohl er im Jahre 1973 gedreht wurde.
Der Film zeigt, wie eine Welt aussieht, in der Nahrung ein knappes Gut ist, wo nur die privilegierte Oberschicht noch alle Lebensmittel geniessen kann. Die Masse der Menschen bekommen eine grüne Waffel, das Soylent Green. Charlton Heston spielt darin einen Polizisten, der den Auftrag hat eine Mord aufzuklären, dabei entdeckt er das Geheimnis, aus was Soylent Green wirklich gemacht wird.
Mitten im Film sieht man Szenen, wo sich die Menschen um Lebensmittel schlagen, genau wie die welche gerade auf Haiti und Indonesien stattgefunden haben. Die Preise für Weizen, Reis und Soja haben sich mehr als verdoppelt in den letzten 12 Monaten.
Weil die Menschen jetzt auch in den USA mehr aus Vorsorge kaufen, wird in den grossen Cash und Carry Läden, wie Sam's Club und Costco, der Reis rationiert. Laut neuesten Meldungen darf man nur noch einen Sack mitnehmen. (Yahoo)
Genau wie im Film, werden jetzt Polizisten angegriffen, wie auf Haiti, wo ein UNO-Soldat wegen seiner Lebensmitterationen vom Mob erschossen wurde. Wenn in der dritten Welt die Menschen 80% ihres Einkommens nur dafür verwenden Essen auf den Tisch zu bringen, dann ist eine Verdoppelung der Preise für Nahrung absolut tödlich. Sie können es sich nicht mehr leisten und verhungern. Deshalb der berechtigte Protest.
Einer der Top Investoren an der Wall Street Manu Daftary sagt: „Füllt eure Küchenregale mit Lebensmittel ... ich glaube die Preise gehen noch viel höher.“ (WSJ)
Er sagt, es ist besser jetzt in Lebensmittel zu investieren als sein Geld sonst wo anzulegen. Für Festgeld bekommt man in den USA 2.5% und für CD’s vielleicht 4.1%, und das vor Steuern.
Laut offizieller US-Statistik über die Lebensmittelpreise, beträgt die Preissteigerung 4.5%, nur die Zahlen sind selbstverständlich geschönt und zeigen nicht die Wirklichkeit.
In der Realität steigen die Lebensmittelpreise viel schneller in den USA. Zum Beispiel sind die Cerealien um 8% gestiegen. Mehl und Reis um 13%. Milch, Käse, Bananen mehr als 10%. Eier sogar 30%. Fleisch um 4.8% und Geflügel um 5.4% ... alles in einem Jahr.
Man kann wohl nicht Frischprodukte wie Milch und Eier einlagern, aber alles was länger haltbar ist schon, wie Pasta, Reis, Cerealien und was in Dosen kommt.
Die Fiktion des Films Soylent Green wird immer mehr zu einer Realität und dient als Warnung.
Hoffen wir, dass unser zukünftiges Soylent Green, wenn es überhaupt dazu kommt, wenigstens aus Kartoffeln besteht, und nicht wie im Film aus M... !
Hier der Trailer:
Interview mit Jimmy Walter
Jimmy Walter ist ein amerikanischer Unternehmer, politischer Aktivist, Buchautor, Millionär und Philanthrop, der sehr engagiert ist. Am meisten bekannt wurde er für seine beachtenswerten Aktionen betreffend 9/11, um die Menschen über die Wahrheit was wirklich am 11. September 2001 passiert ist aufzuklären. Er brachte eine Gruppe von Aktivisten zusammen um eine neue 9/11 Untersuchung zu verlangen und er steht hinter der www.ReOpen911.org Webseite.
Er schaltete ganzseitige Anzeigen in der "New York Times" und im "Wall Street Journal", ausserdem TV-Spots, unter anderem auf CNN und Fox News, welche ihn 3.5 Millionen Dollar kosteten, um die Menschen in Amerika auf die Ungereimtheiten was 9/11 betrifft aufmerksam zu machen.
Jimmy Walter studierte Wirtschaft an der University of North Carolina, lebte in seiner Heimat Tampa Florida, ging dann nach New York und Hong Kong, bis er wegen seiner politischen Aktivitäten und in Frage stellen der offiziellen 9/11 Geschichte massiv bedroht wurde und deshalb sich entschied nach Europa auszuwandern, wo er jetzt in Wien lebt. Am Samstag den 19. April 2008 hatte ich die Gelegenheit Jimmy Walter einige Fragen zu stellen.
I. Teil
Freeman: Wie hat diese ganze 9/11 Sache für sie angefangen? Gab es ein Ereignis welches sie motivierte dieses Thema genauer zu untersuchen?
Walter: Die Ereignisse am 11. September selber haben mich dazu gebracht, den sogenannten Terrorismus genauer anzuschauen. Ich benutze das Internet um mich über die Gründe zu informieren, die zum Krieg gegen den Irak führten. Ich fand dann zuerst viel über den 1. Golfkrieg heraus, über die Vorgeschichte und was im Irak wirklich los war, wie Al-Kaida zum Feind gemacht wurde, die Lügen über das Giftgas, Yellowcake (gemahlenes Uranerz), die Aluminiumrohre für die angeblichen Zentrifugen usw. Hier befanden wir uns auf dem Weg zu einem neuen Krieg mit dem Irak, der wieder völlig auf Lügen aufgebaut war, und wo die Experten warnten, dieser würde die Terrorsituation nur noch schlimmer machen. So fragte ich mich, was verdammt nochmal passiert hier eigentlich? Dagegen musste ich etwas unternehmen.
Ich fand heraus, dass Colin Powell bereits über den 1. Golfkrieg gelogen hatte und er log jetzt wieder vor der UNO mit diesen erfundenen Beweisen über Saddams mobilen Chemielabors und er streckte ein Gläschen mit weissen Pulver in die Kameras, wahrscheinlich sein eigenes Kokain, und behauptete diese Menge an Gift würde Millionen Amerikaner töten. Alles war Panikmache, erfunden und eine Lüge. Ich war dadurch sehr aufgebracht und ich schaltete deshalb ganzseitige Inserate in der New York Times, in dem ich die Lügen von Powell und der Kriegstreiber aufführte, um die Menschen in Amerika aufzurütteln und gegen den Krieg zu stimmen.
Diese Inserate lösten natürlich eine ziemliche Aufregung aus, denn wir haben Powell als völligen Lügner blossgestellt und ein Reporter der New York Times rief dann das Aussenministerium an, Powell war ja damals Aussenminister, und sie wurden gefragt, ob sie die Inserate in den New York Times gelesen hätten, in denen steht wie Powell über die Kriegsgründe gelogen hätte. Sie sagten daraufhin, nein sie hätten die Inserate nicht gesehen, worauf ich ihnen eine Brief schrieb und meine Aussagen wiederholte. Jetzt tut Powell so, wie wenn er von nichts wüsste, dabei war ihm genau bekannt, was für Lügen er dem UNO-Sicherheitsrat und der Weltöffentlichkeit erzählte.
Freeman: Wann wurden diese Inserate geschaltet?
Walter: Das war im Februar 2003, einen Monat bevor der Irak überfallen wurde.
Freeman: Damit hat dieses Thema für sie angefangen, mit der Invasion des Iraks.
Walter: Der 11. September brachte mich dazu das Thema zu studieren, und im Vorlauf zum Krieg sah ich alle diese neuen Hintergründe und Informationen im Internet, über was wirklich am 11. September passierte. Diese Informationen hat man in den Massenmedien nicht sehen und lesen können. Das Video über den Zusammensturz von Gebäude Nummer 7, den dritten WTC Wolkenkratzer, war für mich der Augenöffner, diese Bilder hat man im TV nur einmal gesehen und dann nie wieder. Es war so offensichtlich, dieses Gebäude wurde gesprengt und deshalb fragte ich mich, was verdammt nochmal passiert hier eigentlich?
Damit eröffnete sich die Büchse der Pandora und ich realisierte, die sogenannten Verschwörungstheoretiker hatten recht, und mein damaliges Weltbild war eigentlich nicht schlimm genug, denn ich entdeckte die Realität war noch viel schlimmer.
Freeman: Sehen sie sich eigentlich als einen 9/11 Truther?
Walter: Ich hab ein Problem mit denen, denn die Leute in diesen Organisationen haben mich belogen und sie haben ihr Wort nicht gehalten. Ich habe sie unterstützt und dann am Schluss haben sie mich oft angegriffen.
Freeman: Weswegen denn?
Walter: Ich glaube die obersten Kader der grossen 9/11 Wahrheitsbewegungen sind unterwandert, nach dem Motto ... der beste Weg eine Opposition zu bekämpfen ist sie selber zu führen, genau wie es auch in den politischen Parteien passiert, wie bei den Demokraten. Ich meine, wo ist ihre Opposition? Schauen sie, wir reden ja hier nicht von hochkomplizierter Gehirnchirurgie, jeder normal denkende Mensch erkennt an Hand der Informationen, da ist doch etwas oberfaul an der ganzen offiziellen 9/11 Story. Aber alle Politiker und Medienleute haben sich entschieden es völlig zu ignorieren. Alle zusammen, jeder einzelne. Aber nicht nur in den Vereinigten Staaten, sondern in jedem Land auf diesen verdammten Planeten.
Es gibt zum Beispiel nur einen einzigen Abgeordneten im ganzen Europaparlament, Giulietto Chiesa, der sagt, der 11. September ist anders abgelaufen und wir müssen die Ereignisse neu untersuchen. Ein Einziger von 785, und dann gibt es noch einen japanischen Abgeordneten, sonst niemand, egal wo auf der Welt. Wir kriegen die Leute nicht zusammen die was zu Sagen haben, die sich für die Wahrheit interessieren. Alle Politiker und Medienleute haben sich entschieden, die Lüge der US-Regierung zu schlucken. Das ganze ist eine Scharade.
Freeman: Was hat sie dazu motiviert, sehr viel Geld in die Hand zu nehmen, um sehr teure Inserate zu schalten und später auch Kongresse zu organisieren, bei denen Experten dem Publikum veranschaulichten, was für eine Lüge 9/11 ist?
Walter: Ja, anlässlich des Jahrestages haben ich am 11. September 2004 in New York einen Kongress organisiert, wobei sehr viele Experten zu Wort kamen, welche die offizielle 9/11 Geschichte als Lüge blossstellten. Dabei merkte ich, wie dieses Treffen sabotiert, oder mindestens manipuliert wurde. Sie sind zum Beispiel hergegangen und haben versucht den Text auf dem Teleprompter zu ändert, oder haben versucht mich zu dubiosen Positionen zu bewegen. Meiner Meinung nach lief da die klassische Methode des Teile und Herrsche ab, damit die ganze Sache stirbt. Daraus resultiert jedenfalls mein Problem mit den 9/11 Truthern.
Ich entschied mich dann was anderes zu machen und dachte, genau wie mir damals der Schleier der Unwissenheit durch die Filme im Internet gelüftet wurde, werde ich jetzt hergehen und eine DVD mit allen Filmen und Informationen produzieren und sie gratis hergeben. Jeder der diese DVD anschaut und nicht gerade Gehirntod ist, wird erkennen können, an der 9/11 Geschichte ist etwas ganz faul. Bis jetzt haben ich über 300'000 Exemplare gratis unter die Leute verteilt.
Obwohl so viele Menschen die DVD gesehen haben, schliesslich müssen es Millionen insgesamt sein, hat sich nicht viel verändert. Ich bekam wenig Unterstützung und praktisch keine Spenden, im Gegenteil, ich wurde dann von andern Organisationen bekämpft, sie zogen unseren Namen in den Dreck, obwohl wir sie unterstützten.
Es war eine Komödie, eine schwarze Komödie, und ich bin der Meinung, die FBI und CIA hatten ihre Hände im Spiel. Wir wissen es gibt ja diese Desinformationsprogramme, die sind sicher nicht dumm rumgesessen, sondern haben was gegen uns unternommen, damit die Informationen über was wirklich am 11. September passiert ist nicht unter die Leute kommt und es Streit unter den 9/11 Truthern gibt.
Ich war halt auch etwas naiv und dachte, wenn ich Inserate schalte, Kongresse organisiere, einen DVD produziere, eine Webseite mit allen Infos aufmache, dann wird die Botschaft wie ein Lauffeuer unter die Leute sich verbreiten und wir kriegen dann ein neues Bewusstsein und es passiert was. Ja die Information haben wir verbreitet, andere haben das gleiche getan, die Menschen sind aufgewacht und erkennen die Lügen ... aber trotzdem ... auf der ganzen Welt passiert nichts.
Freeman: Sie waren also sehr aktiv und haben vieles versucht ...
Walter: Ja, wir haben eine Europatour gemacht und die Informationen hier verbreitet, ich war in Japan, Malaysia, Venezuela, wir waren in Russland ... überall.
Freeman: Haben sie dann aufgegeben, als sie realisierten, es bringt alles nichts?
Walter: Es ist nicht so, dass es nichts bringt, die Menschen werden schon dadurch aufgeweckt, sondern der Einsatz ist hoffnungslos. Die Realität ist, ob wir es wollen oder nicht, der durchschnittliche Mensch auf der Strasse, ist nicht in der Lage die wissenschaftlichen Beweise und die totalen Widersprüche dieses Ereignisses zu kapieren, auch wenn man sie vor seinen Augen darlegt. Die Menschen wollen es einfach nicht zur Kenntnis nehmen.
Freeman: Auch wenn laut neuester Umfrage von New York Times/CBS News, 84% der Amerikaner die offizielle Erklärung der US-Regierung über 9/11 nicht glauben? Dann ist doch ihre Arbeit ein Erfolgt und die Masse der Leute sind informiert und haben eine andere Meinung als die des Establisments.
Walter: Über 80% wäre mir neu, ich kennen diese Umfrage nicht, ich weiss nur, dass über 50% meinen, die US-Regierung wäre irgendwie involviert. Aber wen kümmert das? Ob 50% oder 80%, die Politiker werden nichts unternehmen. Der Grund warum ich aufgegeben habe ist ja wegen dieser Zahlen. Die Mehrheit da draussen weiss ja bescheid, sie wissen sie werden belogen, nur es passiert ja nichts daraus.
Sogar wenn 80% der Menschen die Wahrheit kennen, passiert nichts, denn die Politiker sind Huren. Der Beweis dafür ist doch, wieso gibt es keinen Politiker der diese Zahlen für sich nutzt? Wenn 80% der Menschen hinter mir stehen würden für ein Programm, dann könnte ich doch dieses mit Leichtigkeit in der Öffentlichkeit vertreten, das wäre ja einmalig ... und trotzdem macht es niemand ... kein Politiker hat den Mut sich für die 9/11 Wahrheit einzusetzen. Sie ignorieren einfach den Volkswillen. So eine verdammte Scheisse!
Freeman: Das sieht man ja an den Demokraten, die im Herbst 2006 mit einer Mehrheit vom amerikanischen Volk gewählt wurden, mit dem klaren Auftrag, den Krieg im Irak zu beenden, aber die eigentliche Opposition zur Bush-Regierung ignoriert einfach den Volkswillen und macht alles, damit der Krieg weitergeht.
Walter: Nicht nur das, die prostituieren sich laufend, sie haben alle Gesetze verabschiedet, die Bush das Geld gibt um die Kriege zu führen. Sie haben sich mit dem lächerlichen Argument der Republikaner einseifen lassen, wer das Geld für die Kriege nicht gibt, unterstützt unsere Truppen nicht und ist ein Verräter. Dabei sind die Republikaner und Bush die wirklichen Verräter.
Es ist eine Scharade ... es ist wie Orwells 1984 ... es ist eine Kombination der Konzerne, der Medien und der Regierung ... und alle die im Hintergrund den Militärisch-Industriellen-Komplex führen, denn sie alle profitieren vom Krieg ... und sie haben die totale Kontrolle über die gehirnlose Öffentlichkeit.
Freeman: Die Medien unterdrücken alles was gegen die Bush-Regierung und gegen den Krieg ist ...
Walter: Ja, der Krieg ist völlig aus den Nachrichten verschwunden. Wir sehen keine Bilder mehr darüber ... nichts, wie wenn er nicht passieren würde und nicht tagtäglich hunderte Zivilisten dabei sterben.
Die Demokratie ist eine Illusion ... was die Massenmedien einem erzählen darf man nicht glauben ... schon seit langem steuern die Medienbesitzer die Massen und lassen sie an eine Illusion glauben ... an die Illusion wir leben in einer tollen Demokratie ... dabei leben wir in einer durch Medien gesteuerten Tyrannei ... und hinter den Medienbesitzern stehen die wirklichen Kontrolleure der Welt ... die sagen wo es lang geht.
Freeman: Nachdem sie sich sehr emotional engagiert und auch sehr viel Geld rein gesteckt haben, was hat sie dazu bewogen aufzuhören und zu sagen es bringt nichts?
Walter: Na ja, die Realität war, erstens mir ging das Geld langsam aus, zweitens ich hatte keinen Dampf mehr, drittens philosophisch gesehen kam ich zur Einsicht wie ich gerade oben erklärt habe, auch wenn man die Menschen aufweckt und die Wahrheit zeigt, es nutz alles nichts, bis sich da genetisch was verändert ... denn sie lassen sich halt lieber terrorisieren, ablenken oder einfach mit Unwichtigem beschäftigen, und man kann absolut nichts dagegen machen.
Alle Revolutionen fangen nicht in guten Zeiten an, sie fangen immer nur dann an wenn die Zeiten schlecht sind.
Freeman: Sie glauben also, es wird sich erst was ändern, wenn die Zeiten schlechter werden?
Walter: Ich will nicht das solche Zeiten kommen, aber ich sehe sie voraus. Wir haben drei gewaltige Lawinen die auf uns zu rollen. Zunächst mal die Wirtschaftskrise, wir sind noch lange nicht unten angekommen, wir befinden uns noch in der Talfahrt. Dann die weltweite Lebensmittelkrise. Was viele nicht realisieren, was für ein Gewaltpotenzial dahintersteckt, wenn die Massen nichts mehr zu essen haben, entweder weil es nichts mehr gibt oder weil sie es nicht mehr bezahlen können. Und dann die Bedrohung durch Epidemien ... ein Massensterben durch Krankheiten die nicht natürlichen Ursprungs sind.
Fortsetzung folgt ...
Im zweiten Teil erzählt Jimmy Walter wie er 1 Million Dollar als Preisgeld ausgesetzt hat, wenn jemand die offizielle Erklärung für den Zusammensturz der Twin Towers beweisen könnte.
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