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Sicher ist sicher, hat sich einer gedacht

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 13. November 2017 , unter , , , | Kommentare (22)



Am 29.August 2016 trafen sich der turkmenische Präsidenten Gurbanguly Berdimuhamedow und das Merkel in Berlin. Dabei hat sie die Menschenrechtslage in Turkmenistan heftig kritisiert. Sie hätten darüber gesprochen, dass es "wünschenswert" sei, wenn internationale Diplomaten Zugang zu den turkmenischen Haftanstalten bekämen, sagte Merkel. Dabei sollte sie lieber die Menschenrechtslage in Deutschland in Ordnung bringen und überhaupt in der EU zuerst den Saustall aufräumen. Siehe was in Katalonien abgeht, wie dort der Volkswillen unterdrückt und die katalanischen Politiker reihenweise verhaftet werden, nur weil sie für eine Unabhängigkeit sich einsetzen. Von wegen "europäischer Werte", die nicht existieren.


Das interessante am damaligen Treffen war aber, bei der Presskonferenz im Kanzleramt hat Berdimuhamedow das Glas mit Wasser an seinem Rednerpult austauschen lassen.



Sicher ist sicher, habe seine Aufpasser wohl gedacht, denn es ist schon mancher dem Westen "unliebsamer" Politiker vergiftet worden und gestorben.

Dem Westen kann man nicht trauen!

Siehe was mit Hugo Chavez passiert ist, dessen Krebstot ziemlich verdächtig ist, oder die 50 versuchten Attentate der CIA auf Fidel Castro!

Jedenfalls hat das Merkel blöd geguckt, als der Austausch vorgenommen wurde (lach).

Apropos Sicherheit von Staatsoberhäuptern:

Ich war vergangene Woche unterwegs in Europa (deshalb hatte ich keine Zeit was zu schreiben) und auf dem Weg zurück nach Sochi sass ich im Flieger und plötzlich stiegen mindestens 30 "Men in Black" in Istanbul dazu, die ich sofort als türkische Sicherheitsbeamten erkannte, so wie sie aussahen und angezogen waren. Das gemeinsame war, fast alle trugen einen schwarzen Schnauzbart.

Hier sieht man die Typen mit Schnauz bei Erdogans
Besuch von New York am 17. September 2017.

In Sochi angekommen sah ich wie sie lange Taschen vom Gepäckband nahmen, auch grosse Metallkoffer, die offensichtlich Waffen beinhalteten, also Gewehre und Pistolen. Auch Schäferhunde kamen in Boxen mit.

Warum? Weil heute Montag den 13. November findet ein Treffen der beiden Präsidenten Erdogan und Putin in Sochi statt und die Männer waren wohl Erodgans Entourage zuständig für die Sicherheit.

Laut russischer Presse geht es beim Treffen um regionale und internationale Themen, einschliesslich der "gemeinsame Kampf gegen Terrorismus", und um koordinierte Massnahmen, den seit sechs Jahren andauernden Krieg in Syrien zu beenden.

Schweden hat die Lösung gegen sexuelle Belästigung

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 1. Juli 2016 , unter | Kommentare (33)



Dan Eliasson, der Polizeichef von Schweden, hat eine neue Massnahme verkündete, um sexuelle Belästigungen zu verhindern. Junge Frauen sollen ein Armband tragen auf dem steht, "nicht anfassen". Das soll potentielle Belästiger abschrecken. Auf der Webseite der schwedischen Polizei hat Eliasson darauf hingewiesen, "niemand sollte eine sexuelle Belästigung akzeptieren", denn Anfassen ist ein Verbrechen. Mit dem Armband will die Polizei auch eine Diskussion unter den Jugendlichen auslösen. Man soll die sexuellen Übergriffe der Polizei melden, sagte Eliasson, damit die Sicherheitsbehörden mehr über was in der Gesellschaft passiert informiert sind. Sie kriegen ja sonst nichts mit.


Eliasson beschreibt eine Reihe von Handlungen, die als sexuelle Belästigung gelten, wie "eine Hand zwischen die Beine schieben" oder "eine Umarmung von hinten in einem Gedränge in einem Klub oder Konzert" oder "wenn eine Person jemand festhält und eine andere die Brüste anfasst", und er meint dazu, "etwas was viele Jugendliche zur Genüge kennen".

In der Presseerklärung wird verkündet, die Polizei will junge Frauen mit Armbändern ausrüsten auf denen steht, "nicht anfassen". Diese Aktion wird während dem Sommer bei Musikkonzerten und anderen Veranstaltungen für Jugendliche durchgeführt. "In dem man diese Armbänder trägt", sagte der schwedische Polizeichef, "werden junge Frauen einen Standpunkt ausdrücken" und eher geschützt sein.

Was für eine geniale Idee? Warum sind wir nicht selber drauf gekommen? Damit wird die Vergewaltigungsepidemie in Schweden bestimmt eingedämmt. Schweden ist nämlich das Land mit den meisten Vergewaltigungen auf der Welt.

Man muss nur Wikileaks-Chef Julian Assange fragen, der bei seinem Aufenthalt in Schweden 2010 von zwei Frauen der Vergewaltigung beschuldigt wurde. Siehe meinen Artikel: "Was in Schweden als Vergewaltigung gilt".

Die Frage die sich daraus ergibt, in welcher Sprache soll die Warnung geschrieben werden? In Schwedisch? Dann verstehen ja nur die Schweden diese Aussage. Was ist mit den vielen Kulturbereicherer, die sich als neue Gäste in Schweden befinden?

Müssen die Frauen dann mehrere Bändchen tragen, eine für jede mögliche Sprache? Vergangenen Monat hat die schwedische Polizei einen Bericht veröffentlicht in dem steht, das Land leidet unter der höchsten Zahl an Sexualübergriffen in Europa. Deshalb die Aktion.

An was kann das wohl liegen? Merkel weiss es sicher. Ich finde, der Vorschlag von Eliasson passt hervorragend zum Verhaltenscodex für Frauen, den die Oberbürgermeisterin von Köln, Henriette Reker, vorgeschlagen hat. Frauen sollen zu Fremden "eine Armlänge Distanz" halten, damit sie nicht sexuell belästigt oder vergewaltigt werden.

Wenn die schwedische Polizei meint, mit einem Armbändchen Sexualdelikte zu verhindern oder wenigstens zu reduzieren, dann kann man die Idee auf alle anderen Straftaten ausweiten. Zum Beispiel, in Chicago finden jeden Tag auf offener Strasse Morde statt. Dann können die Bewohner der Stadt ein Bändchen tragen auf dem steht, "erschiess mich nicht", und schon werden die Räuber damit abgeschreckt. Genial!

Oder, Passagiere die Flughäfen benutzen können auch ein Bändchen tragen auf dem steht, "Terrorangriff, nein danke". Wenn die Terroristen der ISIS in die Halle reinlaufen und das lesen, werden sie ihren Angriff sofort abbrechen und friedlich abziehen. Ich sag ja, warum sind wir nicht früher darauf gekommen?

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So verteidigt Frau sich:





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UPDATE 3.7.2016: Mädchen so jung wie 12 Jahre wurden von Migranten bei einem Musikfest in Schweden sexuell angegriffen. Ein Bande von bis zu acht jungen Männern machten Jagt auf Mädchen und haben 23 sexuelle Angriffe dieses Wochenende begangen. Am Putte Festival in Karlstad berichteten die Opfer, sie wurden umzingelt und dann begann die Bande sie anzufassen. Der zuständige Polizeichef, Per-Arne Eriksson, berichtete: "Die Mädchen sagten, die Gruppe bestehend aus sieben bis acht jungen Männern umzingelten sie. Sie griffen ihre Hintern und Brüste an und zwangen ihre Hände unter ihre Kleidung." Zwei minderjährige Migranten wurden verhaftet, aber wieder laufen gelassen. Eriksson sagte: "Die beiden Verdächtigen gehören zu einer Gruppe von Jugendlichen, die ohne Eltern eingewandert sind. Sie wurden wegen ihrem jungen Alter freigelassen und zu ihren Unterkünften zurückgeschickt. Sie waren unter 18." Am Samstag erhielt die Polizei 16 Anzeigen wegen Sexualdelikte und bis Sonntag weitere sieben, was die Anzahl auf 23 während des Musikfests erhöht. Offizielle sagen aber, sie erwarten weitere Anzeigen nach Ende des Festivals.

Dann hat die Aktion mit dem Bändchen offensichtlich keine Erfolg gehabt. An was das wohl liegt? Können die Migranten nicht lesen? Liegt es an ihrer Erziehung und Einstellung gegenüber Frauen? Die Mirgrantenversteher werden sicher eine Ausrede finden, wie zum Beispiel, die Mädchen sind selber schuld. Mit Totalverschleierung hätte man die Wollust der Männer nicht provoziert.

Hier die "Lösung", wie Israel mit den afrikanischen Flüchtlingen umgeht. Die israelische Regierung sagt einfach, es handelt sich nicht um Flüchtlinge, sondern um illegale Einwanderer, die entweder Arbeit suchen oder von den Sozialleistungen profitieren wollen. Sie werden massenweise zurück nach Uganda und Ruanda deportiert, eine geheime Aktion, die ohne Aufsehen abläuft. Für die Rücknahme der Flüchtlinge bekommen die beiden Länder grosszügige militärische Hilfe von Israel. Warum erfolgt keine Kritik der ganzen Gutmenschen in Europa über diese Abschiebepolitik? Ach habe vergessen, wenn Israel gegen Flüchtlinge vorgeht und sie rausschmeisst, dann ist das kein Rassismus. Merke, nur weisse männliche christliche Europäer können Rassisten sein, sonst niemand!

Panama-Papiere - noch mehr Grund sich zu schützen

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 12. April 2016 , unter , | Kommentare (17)



Die Veröffentlichung der Panama-Papiere zeigt auf, wie wichtig der Schutz von Daten durch Verschlüsselung wirklich ist. Die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca sagt, sie ist das Opfer eines kriminellen Angriffs auf ihren E-Mail-Server durch eine ausländische Entität gewesen, wahrscheinlich von der technischen Expertise her eine staatliche Institution, also ein Geheimdienst. Die Partner der Kanzlei sagen, sie sind bestürzt, das niemand gesagt hat: "Hey, eine Straftat wurde begangen", um an die Papiere zu gelangen. "Es ist jemand in unseren E-Mail-Server eingedrungen", sagten sie und sie finden es unerhört, dass die Medien mit den gestohlenen und vertraulichen Daten hausieren gehen und falsche Schlüsse ziehen. Sie sind aber selber schuld, denn Mossack Forensa haben ihren Datenbestand nicht durch Verschlüsselung geschützt!!!


Hätten sie es gemacht, dann wäre der Hack und der Datendiebstahl wirkungslos gewesen. Wie naiv muss man sein, unverschlüsselte Daten von Kunden als Anwaltskanzlei auf seinen Computern zu speichern? Wie dumm muss man sein, in diesem heiklen Metier einen unverschlüsselten E-Mail-Verkehr mit seinen Kunden zu führen? Insgesamt sind 11,5 Millionen Dokumente bestehend aus 5 Millionen E-Mails, 3 Millionen Datenbankdateien, 2 Millionen PDFs, 1 Million Bilder, 320'166 Dokumente und 2,242 sonstige Dateien gestohlen worden. Alle ungeschützt da nicht verschlüsselt. Diese gigantische Menge an Daten haben die Medienhuren nicht mit der Hand durchforstet, um ihre Schmierartikel zu schreiben, weil vom Aufwand her unmöglich, sondern sie haben sich modernster Werkzeuge zur Datenanalyse bedient, die von der Firma Nuix.

"Nuix ist eine grossangelegt Analyseplattform, die es erlaubt, grosse Mengen an Daten sehr sehr schnell zu indexieren", sagte Carl Barron, einer von Nuix ranghoher Kundenberater, der mit ICIJ zusammen gearbeitet hat, um die Daten zu sortieren und zu ordnen. ICIJ ist das "International Consortium for Investigative Journalists", die in Washington sitzen und unter anderem von George Soros finanziert werden.

"Wir nehmen viele verschiedenen Formen an Information - es können E-Mails, Datenbanken, Bilder, PDFs sein, alle diese verschiedenen Dateiformate - und extrahieren den ganzen Text und alle Metadaten daraus. Wenn sie indexiert sind können wir ganz tolle Analysen machen, wie zum Beispiel, den Namen von Personen und wie sie mit anderen Personen verbunden sind. Wenn wir einen Namen in einer E-Mail finden, dann suchen wir heraus, in welchen anderen Dokumenten der Name auftaucht", erklärte Barron. Daraus ergibt sich das Bild eines Beziehungsnetzwerk, in der eine Person eingebettet ist und kommuniziert.

Chiles White, Chef der Sicherheitsfirma IRM, sagte: "Der Cyber-Angriff könnte das Werk eines externen Hackers sein, und bei diesem brisanten Berg an Informationen, eines sehr kompetenten Hackers, wahrscheinlich auf Staatsebene." Dann sagte White weiter: "Anwaltsfirmen wie diese besitzen eine Menge interessanter Informationen, die einer staatlichen Institution sehr nützlich sein können, weil viel über prominente Personen bis hin zu Staatschefs darin enthalten ist."

Im Unterschied zu dem wie Chelsea Manning und Edward Snowden an die Daten gelangt sind, die sie der Weltöffentlichkeit zur Verfügung stellten, denn beide waren autorisiert als interne Mitarbeiter auf die Daten zugreifen zu dürfen, geht es bei Mossack Fonseca um einen kriminellen Datendiebstahl, der von aussen durchgeführt wurde. Ausserdem hat Wikileaks die Daten von Manning und Snowden für uns alle online gestellt, aber vorher Namen anonymisiert, um den Schutz der Persönlichkeit zu gewährleisten.

Im Falle der Panama-Papiere sehen wir gar nichts, denn nur die sogenannten Journalisten ausgesuchter Mainshitmedien haben Zugriff. Dadurch können sie uns erzählen was sie wollen, wir sind nicht in der Lage die Behauptungen zu überprüfen. Sie können jeden den sie wollen in diese Affäre hineinziehen, falsch beschuldigen und Zusammenhänge konstruieren, ohne Kontrollmöglichkeit.

Deshalb ist diese Veröffentlichung ganz anders als die von Manning und Snowden, aus ganz anderen Absichten gemacht. Bei den Panama-Papieren geht es eindeutig um eine Geheimdienstoperation mit keinen guten Absichten, nicht um eine wirkliche Aufdeckung von Machenschaften, wie bei den vorher erwähnten Whistleblowern, die dafür von den USA bestraft wurden und werden.

Einer der Mitgründer der Anwaltsfirma, Ramon Fonseca, nannte den Datendiebstahl "ein schweres Verbrechen". Er sagte weiter: "Jeder Mensch hat das Recht auf seine Privatsphäre, ob er ein Bettler oder ein König ist." Genau um das geht es, der Schutz der Privatsphäre, die man eigentlich von einer Anwaltskanzlei erwarten muss. Das trifft aber auf uns alle zu, die im Internet unterwegs sind.

Jedem muss bewusst sein, der Staat und auch Firmen wollen in unsere Privatsphäre eindringen und alles über uns wissen. Sie wollen ein komplettes Profil über uns haben, was wir denken, was wir tun, was wir kaufen, welche Kontakte wir haben und Webseiten wir besuchen. Diese Informationen bekommen sie am besten durch die Analyse der Metadaten, die den Dateninhalten vorgesetzt sind.

Zum Beispiel, eine E-Mail besteht aus dem Textinhalt plus Anhängen und aus den Informationen, wer der Absender und Empfänger ist, den Metadaten. Auch ein Foto besteht aus den Bildpunkten als Inhalt und aus den Metadaten, wann, wo, mit welcher Kamera und Blende etc. aufgenommen. Diese Metdaten sind viel wichtiger für die Schnüffler als der Inhalt, denn aus denen kann man ein komplettes Beziehungsnetzwerk einer Person zusammenstellen.

Deshalb ist der Schutz des Inhalts eines Datenbestandes wichtig, aber viel wichtiger ist die Verschlüsselung der Metadaten, was die wenigsten Schutzsystem können. Zum Beispiel PGP verschlüsselt nur den Inhalt einer Mail, aber nicht die Metadaten. Man sieht trotzdem von wem und an wen die Mail wann gegangen ist. Alles was man im Internet macht ist ein offenes Buch für den Staat, speziell auch wegen der Vorratsdatenspeicherung, wenn man sich nicht durch Verschlüsselung schützt.

Die Ausrede, man habe nichts zu verbergen, ist dumm und fahrlässig. Genau so dumm wie wenn man sagt, ich lasse meine Wohnungstür offen, weil es nichts zu stehlen gibt. Mag sein, aber wer will schon Fremde rumschnüffeln lassen, wie man lebt, was man für Bücher liest, welche Freunde man hat oder Interessen man nachgeht und vieles mehr, was man aus einer Wohnung über eine Person herausfinden kann.

Nach dem ich mir viele Verschlüsselungssysteme angeschaut habe, bin ich der festen Überzeugung, die Enigmabox bietet den besten Schutz der Privatsphäre, denn es ist alles optimal geschützt, alles was man mit dem Internet macht. Webseiten besuchen, E-Mails versenden und empfangen, Videos anschauen, Texte schreiben, Bilder bearbeiten und ablegen, online Gespräche führen und vieles mehr ist mit der Enigmabox vor Ausspähung völlig sicher.

Es ist mir ein Rätsel, warum sich die meisten Internet-Benutzer freiwillig verwanzen und ausspionieren lassen, weil sie sich nicht schützen. Ein ungeschützer PC ist eine Spionagestation gegen einen selber. Der beste Weg sich zu schützen ist den gesamten Internetverkehr und alle Daten die darüber laufen zu verschlüsseln. Die Enigmabox bietet diesen Schutz, ohne das man was auf dem PC installieren muss, denn es ist plug and play.

Im folgendem Gespräch werden die neuesten Funktionen der Enigmabox vorgestellt und die bisherigen Erfahrungswerte besprochen:



Hier der Link zur Enigmabox Webseite, um sich weiter zu informieren ...

Warum die Privatsphäre wichtig ist

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 12. Oktober 2014 , unter , | Kommentare (7)



Es ist interessant wie die meisten Opfer eines Einbruchs nicht den materiellen Schaden als schlimm empfinden, sondern die psychischen Probleme mit denen sie kämpfen, weil jemand Fremdes in ihre Privatsphäre eingedrungen ist. Es kommt erstmal zum Schockzustand, da durch das Durchwühlen des Privaten fühlen sich Menschen häufig verletzt, beschmutzt und empfinden Ekel. Dieses Eindringen wird oft als Vergewaltigung empfunden und genau wie Vergewaltigungsopfer werden sie anschliessend ängstlich, unsicher und schämen sich gleichzeitig auch für das, was da passiert ist. Sie denken, sie sind am Einbruch schuld und hätten ihn durch Massnahmen verhindern können. Offensichtlich ist der Schutz der Privatsphäre was das Heim betrifft für viele sehr wichtig und die Verletzung des selben etwas schlimmes.


Diese Einstellung steht im krassen Gegensatz zur Einstellung, was die Verletzung der Privatsphäre durch staatliche Organe im Internet betrifft. Oft bekomme ich zu hören, "da ich nichts zu verbergen habe ist es mir egal wenn Geheimdienste, die Behörden oder Konzerne mich ausspähen und alles über mich wissen." Wieso ist die eine Verletzung der Privatsphäre unakzeptabel und die andere nicht? Wieso unternimmt man etwas um die Privatsphäre in einem Fall zu schützen und im anderen nicht? Keiner würde seine Haustür und Fenster sperrangelweit offenlassen und nackt herumlaufen, auf dem Klo sitzen, duschen oder Verkehr haben, damit alle es sehen, aber wenn es um das Internet geht machen es die meisten Internetbenutzer. Sie surfen völlig nackt und ungeschützt im Internet herum, sind damit komplett sichtbar und offen wie ein Buch. Dabei kann man sich auch da schützen.

Menschen können schon behaupten, die Privatsphäre im Internet ist ihnen egal, aber das tatsächliche Verhalten spricht dagegen. Jeden Tag entscheiden wir, was wir für alle zu hören sagen und zu sehen handeln und was wir nur vor vertrauenswürdigen Personen tun und äussern. Wenn wir zu Hause sitzen und ein Buch lesen, weiss das fast niemand. Wenn wir aber ein Buch im Internet bestellen oder lesen, wissen das viele. Zum Beispiel, wenn man sich über die Geschichte informieren und nicht vorgekaute Meinungen übernehmen will. "Ach sie haben ‚Das Manifest der Kommunistischen Partei’ von Karl Marx gelesen? Was sind sie? Ein Kommunist?" Und die Konsequenz daraus könnte sein wenn der Staat oder eine Firma das herausbekommt: "Damit sind sie ungeeignet für uns zu arbeiten und bekommen die Stelle nicht."

Wir als menschliche Wesen, auch wenn wir die Wichtigkeit der Privatsphäre nach aussen abstreiten, verstehen instinktiv, wie wichtig sie ist. Auch wenn wir als soziale Wesen unserer Umwelt gegenüber zeigen was wir denken und tun, ist es wichtig einen intimen Bereich zu haben, wo wir eben nicht beobachtet werden, denn nur dort können wir frei reden und handeln. Es gibt einen Grund warum wir diesen Schutzraum suchen, weil wir alle, nicht nur Kriminelle und Terroristen, ja wir alle haben etwas zu verbergen. Es gibt Sachen über uns die wir nur einem Arzt, Anwalt, Psychologen, Partner oder Freund erzählen und diese wissen dürfen, aber niemals die Öffentlichkeit. Der Grund warum wir diese Privatsphäre benötigen ist einfach. Wenn man weiss alle können zuhören und man wird beobachtet, handelt man anders als wenn man es nicht ist.

Die Art und Weise wie man handelt und spricht verändert sich erheblich und wird eingeschränkt, wenn man weiss man wird beobachtet. Das ist eine Tatsache der menschlichen Natur die wissenschaftlich belegt ist. Menschen die beobachtet werden handeln konform, gefügig, nachgiebig und gefällig. Deshalb treffen Menschen die in einem Zustand der Beobachtung stehen andere Entscheidungen, nämlich die welche von aussen von einem erwartete werden und nicht die, die man wirklich selber will. Warum meint ihr wurden Grossraumbüros und gläserne Büros eingeführt? Behauptet wird, wegen der Verbesserung der internen Kommunikation und des Klimas, aber tatsächlich geht es um Verhaltenskontrolle. Wer den ganzen Tag beobachtet werden kann handelt anders, hält sich an Regeln, ist folgsam und konform.

Dieses Modell der Beobachtung und Kontrolle wurde dann für die ganze westliche Gesellschaft übernommen. Das raffinierte daran ist, man muss damit keine diktatorische oder gewaltsame Regierungsform durchsetzen, die Dissidenten und Gegner verhaftet und einsperrt, sondern Massenüberwachung schafft ein Gefängnis im Denken, eine viel subtilere und effektivere Art wie man die Bevölkerung dazu bringt sich einem System zu unterwerfen, viel besser als brutale Gewalt es tun könnte. Das beste Beispiel wie der Mangel an Privatsphäre und der massenhafte Einsatz von Überwachung die Menschen kontrollieren kann hat George Orwell in seinem Buch "1984" beschrieben. Diese Buch ist zu einem Klischee geworden und jedes Mal wenn man es als Beispiel nennt wird es als nicht zutreffend für unsere Situation abgewiesen.

Wenn man "1984" zitiert dann wird behauptet, im Buch wird eine Gesellschaft beschrieben, in der jede Wohnung überwacht und jede Handlung kontrolliert wird, das hat mit unserer Form der Überwachungsgesellschaft nichts zu tun. Das ist natürlich eine völlige Verkennung der Warnung die Orwell mit seinem Buch uns geben wollte. Was Orwell uns beschreibt ist nicht ein System, dass uns zu jeder Zeit überwachen kann, sondern dass die Menschen den Eindruck bekommen, sie könnten jederzeit überwacht werden. Die Menschen sollen glauben, es gibt keinen einzigen privaten Moment in ihrem Leben. So erzwingt man den Gehorsam zum Regime. Der Sinn ist, eine Gesellschaft die weiss sie wird überwacht, produziert Menschen die Untertanen sind und folgen. Deshalb wollen alle Herrscher so ein System haben, egal ob sie brutale Diktaturen sind oder subtile agierende "Demokraturen" so wie die in der wir leben.

Auf der anderen Seite, das Vorhandensein eines Ortes der Privatsphäre, wo wir unsere Gedanken äussern und wo wir unbeobachtet handeln können, wo wir ungehemmt und kreativ agieren können, wo wir auch Kritik am System ausdrücken können, ist das Zeichen von Freiheit einer Gesellschaft. Deshalb ist die Aussage völlig falsch, "Menschen welche Privatsphäre wollen und diese schützen, sind nur Kriminelle und Terroristen die böse handeln". Oft hört man dann den Satz: "Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten." Wer hat diesen Satz geprägt und als Ausrede benutzt? Es war Josef Goebbels 1933 bei der Machtübernahme der Nazis und Einführung des Polizeistaates. Wer heute so spricht und argumentiert, speziell Politiker die sich für mehr Überwachung einsetzen, sind für mich Nazis die ein totalitäres System wollen.

Unsere westlichen Regime meinen mit "bösen Handlungen" nicht unbedingt Kriminalität und Terrorismus, sondern sie meinen, Handlungen die ihre Macht untergraben und Opposition zu ihrer Autorität darstellen. Wie ich schon Mal sagte: "Der Sinn der totalen Überwachung ist nicht Terroristen zu fangen, sondern der Sinn ist Zeugen zu identifizieren und zu eliminieren, welche die Verbrechen der Regierungen und ihrer Hintermänner aufdecken und verraten.“ Ganz schlimm dabei ist die Einstellung von Menschen, wenn ich mich nach aussen ganz harmlos gebe, alles offen darlege, überhaupt keine Bedrohung für die Machthaber darstelle, nur dann werde ich verschont. Nur wer seine Privatsphäre schützt hat etwas befürchten. Der Massstab einer Gesellschaft ist aber nicht, wie sie ihre folgsamen Untertanen behandelt, sonder wie sie mit ihren Oppositionellen umgeht.

Es ist falsch zu glauben, wer Schutzmassnahmen was das Internet betrifft vornimmt und seine Daten verschlüsselt, macht sich besonders verdächtig. Genau das will die Obrigkeit uns glauben lassen. Am wichtigsten ist dabei zu realisieren, Massenüberwachung unterdrückt unsere Freiheit zu denken und zu handeln wie wir eigentlich wollen. Nur in einem geschützten Raum können wir uns verändern, können wir wachsen, kreativ sein, frei denken, bessere Menschen werden und für die Gesellschaft was bewegen. Rosa Luxemburg hat mal gesagt: "Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht!" Das heisst in diesem Fall, wer nichts tut um seine Privatsphäre zu schützen, ist ein Gefangener. Genau wie man die Privatsphäre in seinem Heim vor der Verletzung durch Einbrechern schützt, sollte man es auch was das Internet betrifft tun. Wir haben alle was zu verbergen und deshalb ist die Privatsphäre wichtig.

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Die schlimmste Form der Zensur ist die Selbstzensur, weil man meint im Internet überwacht zu werden. Oder auf der anderen Seite, man ist fahrlässig und gibt alles über sich im Internet preis. Aus den oben genannten Gründen ist es sicher ratsam sich gegen Ausspähung, der staatlicher Überwachung und Speicherung der gesamten Aktivitäten im Internet zu schützen. Dann ist man frei. Deshalb schaut Euch den umfangreichen Schutz der Privatsphäre welche die ENIGMABOX bietet an. Geht auf die Seite von enigmabox.net und informiert Euch über die tollen Möglichkeiten des anonymen Surfens und des verschlüsselten Datenverkehrs.