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Das Versagen von Merkels Energiewende

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 10. Februar 2021 , unter , , | Kommentare (32)



In Deutschland wird es eisig kalt, drinnen wie draussen. Nicht nur kommt mit dem Schnee auch die Kälte, sondern weite Landesteile werden von arktischen Luftmassen heimgesucht. Vor allem nachts wird die Eiseskälte lebensgefährlich. 


Meteorologen warnen vor gefühlten Temperaturen von bis zu minus 30 Grad im Freien. 

Aber in den Wohnungen wird es auch kalt, denn es muss mit Stromausfällen gerechnet werden, dank Merkels Energiewende und den verblendeten Klimarettern, die nur auf alternative Energie setzen.

Weil ein bundesweiter Blackout jederzeit passieren kann, ist die deutsche Besessenheit mit unzuverlässigem Wind- und Sonnenkraft wie eine Zeitbombe, die kurz vor der Explosion steht.

Kein Land in Europa fährt so eine selbstschädigende Energiepolitik wie Deutschland und niemand wird von der aktuellen ernüchternden Realität mehr getroffen als Europas grüne Vorreiterin, Angela Merkel, wo doch Deutschland von einem Rekordfrost in diesem Winter heimgesucht wird.

Deutschland wird als das Wind- und Solarzentrum der Welt hochgehalten, ist mit Anlagen zur Produktion von erneuerbarer Energie zugepflastert, aber im Moment kann man die "grüne" Energie nicht kaufen, egal zu welchem Preis, weil es keine gibt.

Millionen von Solarzellen sind mit Schnee und Eis bedeckt und Windstille bewegt die 30'000 Windräder um keinen Millimeter. Das heisst, es fehlen grosse Mengen an Strom, die von Atomkraftwerken aus dem Ausland und Kohlekraftwerke im Inland ersetzt werden.

Dazu kommt, die hässlichen Windmühlen in der Landschaft benötigen eine ständige Stromzufuhr aus dem Netz, um ihr Innenleben zu heizen, damit sie nicht festfrieren. Nicht nur geben die Generatoren keinen Strom, sie verbrauchen ihn auch noch.

Jetzt haltet euch fest, alleine die Schweiz exportiert aktuell laut Bundesnetzagentur die Produktion von 2 Atomkraftwerke (2140 MW) nach Deutschland. Aus Österreich noch mehr, nämlich so viel wie 2,4 Atomkraftwerke. Aus Tschechien ein halbes. Aus Frankreich kommt per Saldo nichts.

Das heisst, die Produktion wie von 5 Atomkraftwerke im Ausland müssen die Lücke füllen, weil Deutschland aus politischen "grünen" Gründen Kraftwerke abbaut. Kein Wunder hat Deutschland den höchsten Strompreis der Welt, wenn es den fehlenden Strom durch Importe kaufen muss.

So viel zum "Übergang" in eine Zukunft, die ausschliesslich von Wind und Sonne angetrieben wird - auch bekannt als die "Energiewende" ... völlig bescheuert!

Deutschland wird von inkompetenten Idioten und Landesverrätern regiert, die keinerlei realitätsbezogene Zukunftsperspektive haben, sondern wird von einem Mob an ideologischen Schreihälsen gesteuert, die wie Greta Thunberg nur ihren Glauben und Gefühlen nachgehen.

Ich sage schon lange, alle die den Strom aus Wind wollen, sollen auch die Konsequenzen tragen, bei Windstille ohne Licht im Dunklen vor dem abtauenden Kühlschrank sitzen und im Winter den Arsch abfrieren. Ach, das wollen sie nicht? Was sind sie doch für Heuchler!  

Wie dumm muss man sein um zu glauben, der Strom kommt aus der Steckdose und Kraftwerke kann man stilllegen?

Und dann noch, wo soll die gigantische Menge an zusätzlichen Strom für die Elektromobilität herkommen? Wenn die Batterien der Millionen von Fahrzeugen geladen werden bricht das Netz zusammen!

Merkel und die Grünen bringen Deutschland in die Steinzeit zurück.

Hallo, keine Sonne und kein Wind, kein "grüner" Strom, so wie jetzt im Winter:



Der Planet muss nur von einem gerettet werden, die welche den Planeten retten wollen.

Hab ich was vergessen? 

Ja, denn die Eiseskälte von bis zu minus 25 Grad hat politisch korrekt nur mit Wetter zu tun und nicht mit Klima ... natürlich. Bei einer Hitzewelle im Sommer ist es andersrum. Die Klimahysteriker nehmen die Naturgeschehnisse und über- oder untertreiben diese wie es zu ihrem Irrglauben passt.

Ausserdem ist Putin schuld, wie er an allem schuld ist. Er hat die sibirische Kälte nach Europa und Deutschland geschickt, damit Northstream 2 fertig gebaut und russisches Gas geliefert wird. Wie egoistisch von ihm, günstiges Gas zu verkaufen um den deutschen Hintern warm zu halten.

VERRÜCKT - Der US-Ölpreis geht ins Minus

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 20. April 2020 , unter , , | Kommentare (13)



Der weltweite Shutdown wegen der Fake-Pandemie hat die Nachfrage nach Öl so rapide sinken lassen, es gibt keinen Platz mehr um das überschüssige geförderte Öl zu lagern. Da fast keine Flugzeuge mehr fliegen, kaum Autos mehr fahren, wenig Schiff kreuzen und die Industrie geringe Mengen benötigt, ist der Ölverbrauch dramatisch eingebrochen.

Time Square in New York ist leer ohne Verkehr!


Die kanadischen und amerikanischen Schiefer-Ölfirmen bezahlen jetzt ihre Kunden damit sie das Öl abnehmen. Der Markt spielt so verrückt, der Preis für Rohöl mit Lieferung im Mai ist ins Minus am Montag gegangen, etwas, das seit Beginn des Handels mit NYMEX-Ölterminkontrakten ab 1983 es noch nie gegeben hat.

Es war bei weitem der schlechteste Tag auf dem Ölmarkt, der jemals verzeichnet wurde.


Der Ölpreis fiel auf sagenhafte -38,11 Dollar pro Fass für Lieferung im Mai.

Ölförderer in Texas zahlen sogar bis zu 54 Dollar wenn man ihnen ein Fass Öl abnimmt!!!


MINUS ÖLPREIS!!! Wer hätte jemals gedacht, so etwas wird passieren?

Man weiss nicht wohin damit, denn die Lager sind voll und die Pumpen abstellen geht auch nicht so einfach.

Da die Leute zu Hause sitzen und nicht mehr fahren sind die Tanks ihrer Autos voll, können sie den niedrigen Preis nicht ausnutzen. Selbst wenn der Treibstoff gratis wäre, hätten sie nichts, womit sie es lagern könnten.

Genau das passiert in der gesamten Wirtschaft. Die Benzintanks sind voll, es kommt mehr Nachschub, und selbst kostenloses Öl ist nicht billig genug.

Dennoch deutet der Absturz in tiefes negatives Terrain darauf hin, dass noch etwas anderes am Werk ist, vielleicht der Zusammenbruch einiger Hedgefonds oder eines anderen Investitionsvehikels mit einer grossen Position in Öltermingeschäften.

Die US-Ölindustrie geht kaputt

Das US-Rohöl für die Lieferung im Juni wird immer noch bei 20 Dollar pro Barrel gehandelt - aber selbst das ist katastrophal.

Die amerikanische Ölindustrie steht vor einem Weltuntergangsszenario und Hunderttausende Arbeitsplätze sind gefährdet.

Viele Ölgesellschaften haben sich in den "guten Zeiten" mit billigem Geld zu stark verschuldet. Viele von ihnen werden diesen historischen Abschwung nicht überleben können.

In einem 20-Dollar-Ölumfeld werden laut Rystad Energy bis Ende 2021 533 US-amerikanische Ölexplorations- und Produktionsfirmen Konkurs anmelden. Bei einem Preis von 10 Dollar gäbe es mehr als 1'100 Konkurse, schätzt Rystad.

"Bei 10 Dollar wird fast jedes US-E&P-Unternehmen, das Schulden hat, Chapter 11 einreichen oder strategische Möglichkeiten in Betracht ziehen müssen", sagte Rystad.

Das hat Trump angerichtet und die Gouverneure der Bundesstaaten, die einen Lockdown für ganz Amerika angeordnet haben, die Schliessung von Betrieben und eine "stay at home order", wobei sich nichts mehr bewegen darf.

Wie ist es dazu gekommen? Weil die Idioten die Horrorszenarien von Anthony Fauci geglaubt haben, der Immunologe, der sechs US-Präsidenten beraten hat und jetzt während der COVID-19-Pandemie Berater von Trumpstein ist.

Als Fauci zum ersten Mal davor warnte, dass zwei Millionen Amerikaner sterben würden, gab es ein Wettrennen zwischen Bundes-, Staats- und Kommunalbeamten, wer die Menschen am schnellsten einsperren und dabei die Verfassung am meisten zerreissen könnte.

Dann sagte Fauci, wenn getan wird, was er sagt, würde nur eine Viertelmillion Menschen sterben. Sie sperrten Amerika noch härter ein.

Dann verkündeten sie mit kaum mehr als einem Achselzucken, dass maximal 60'000 sterben würden, vielleicht aber auch weniger. Das ist sicherlich bedauerlich, aber es ist nur eine etwas höhere durchschnittliche Grippesaison. Aktuell sind es 42'458.

Dieser dramatische Absturz des Ölpreises zeigt, die Weltwirtschaft ist zum Stillstand gekommen. Der Schaden wird unvorstellbar sein und eine tiefe und lange anhaltende Depression auslösen.

All diejenigen, welche die staatlichen Massnahmen zur Einschränkung der Gesellschaft und Wirtschaft wegen der Coroa-Panik bisher super gut finden, werden am lautesten jammern und schreien, wenn sie ihren Job verlieren, kein Geld mehr bekommen und nichts mehr zu Fressen haben.

Es wird sich herausstellen, die Kur ist tödlicher als die Krankheit!!!

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Zur Erinnerung, die Rockefeller-Familie hat ihr gesamtes Investment 2016 aus der Öl-Branche genommen und ihr ganzes Vermögen, dass über die letzten 150 Jahre durch Öl ergaunert wurde, anderweitig platziert. Jetzt wisst ihr warum.

Trump befiehlt noch mehr Soldaten in den Irak

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 1. Januar 2020 , unter , , , , | Kommentare (6)



Es sind sagenhafte 17 Jahre seit Beginn des Angriffskrieges, der Invasion und Besetzung des Irak durch amerikanische Soldaten vergangen und das US-Militär bombardiert wieder oder immer noch Ziele im Irak. Der Krieg der Amerikaner im Irak nimmt kein Ende. Die Ausrede dafür, es gehe darum, die vom Iran unterstützten Milizen zu bekämpfen, die Shia Kataib Hezbollah.

Die neueste Bombardierung erfolgte vergangenen Sonntag mit der Begründung, den Einfluss des Iran im Irak zurückzudrängen. Dabei wurden 25 Milizionäre und Zivilisten getötet. Wegen diesem Luftangriff der Amerikaner gingen Demonstranten vor die amerikanische Botschaft in Bagdad und protestierten gegen die Verletzung der irakischen Souveränität.

Vor dieser kleinen Gruppe an Demonstranten hat Trump Angst und entsendet deswegen hunderte Soldaten in den Irak???

Trump scheisst sich in die Hose, weil er meint, die Demonstranten würden die Botschaft stürmen, und Trump hat deshalb 750 Soldaten einer Schnelleingreiftruppe von Kuwait nach Bagdad befohlen, um die Botschaft zu beschützen.

Ist völlig lächerlich, denn die sogenannte "Green Zone" in Bagdad, ein 10 km² grosses Areal, in der sich die US-Botschaft befindet, ist mit einer riesen Betonmauer, Wachtürmen und Stacheldraht umgeben, ist die am meisten befestigte US-Botschaft der Welt.


US-Verteidigungsminister Mark Esper twitterte am Dienstag, dass er auf "Anweisung des Oberbefehlshabers (Trump)" die sofortige Entsendung zusätzlicher Streitkräfte in den Nahen Osten autorisiert habe, um das, was er als "erhöhte Bedrohung gegen" amerikanisches Personal bezeichnete, abzuwehren.



Israel beglückwünscht die USA nach den Angriffen gegen schiitische Kräfte im Irak und Syrien, verkündete Netanyahu's Büro.

Zuvor hatte Trump dem Iran mit militärische Konsequenzen gedroht. Er schrieb auf Twitter: "...wird der Iran die volle Verantwortung für verlorene Leben oder Schäden in unseren Einrichtungen übernehmen. Sie werden einen sehr hohen Preis bezahlen! Das ist keine Warnung, sondern eine Drohung."

Egal was im Nahen Osten passiert, der Iran ist immer sofort dran schuld, genau wie Russland in anderen Bereichen sofort als Schuldiger hingestellt wird. Wer braucht schon Beweise? Wir sind die Guten und sie die Bösen.

Das iranische Aussenministerium wies deshalb die "leeren" Vorwürfe des Trump-Regimes zurück und forderte das Weisse Haus auf, seine "destruktive Politik" im Nahen Osten einzustellen.

Berichten zufolge sind bis zu 4'000 US-Soldaten in Bereitschaft für einen möglichen Einsatz in der Region, sagte Fox News und fügte hinzu, dass Hunderte von Fallschirmjägern bereits auf dem Weg in die Region seien.

Dem Medienbericht zufolge sind derzeit mindestens 5'000 Soldaten im Irak stationiert, die die Sicherheitskräfte in Bagdad unterstützen. Die US-Truppen in der Region zählen laut Fox News etwa 60'000.

Um die Situation zu verstehen müssen wir den Fall nur umkehren.

Was wäre los, wenn 60'000 iranische Soldaten in Mexiko stationiert wären, plus iranische Luftwaffenbasen und Marinestützpunkte sich dort befinden, und iranische Kriegsschiffe im Golf von Mexiko herumkreuzen würden?

Washington würde durchdrehen und es als grösste Kriegsdrohung betrachten ... aber der Iran soll die amerikanische Militärpräsenz vor der Haustür einfach schlucken.

Der Irak hat die Nase voll

Der irakische Premierminister Adel Abdel Mahdi hat die US-Luftangriffe verurteilt, bei denen mindestens 25 Menschen getötet wurden. Mahdi sagte, die US-Aktion am Sonntag habe die Souveränität des Irak verletzt.

Der Premierminister schien anzudeuten, dass der Irak nun seine Beziehungen zu den USA überprüfen müsse.

"Der Premierminister beschrieb den amerikanischen Angriff auf die irakischen Streitkräfte als einen inakzeptablen, bösartigen Angriff, der gefährliche Konsequenzen haben wird", sagte sein Büro.

Mahdi sagte, er habe versucht, die Milizionäre über den bevorstehenden Luftangriff gegen sie zu informieren.

"Die amerikanischen Streitkräfte handelten nach ihren politischen Prioritäten, nicht nach denen der Iraker", hiess es in einer Erklärung und fügte hinzu, dass solche Angriffe "die Souveränität des Irak verletzen".

Die Angriffe "zwingen den Irak dazu, seine Beziehungen und seinen Sicherheits-, politischen und rechtlichen Rahmen zu überprüfen, um seine Souveränität zu schützen", fügte die Regierung hinzu.

Der US-Botschafter in Bagdad werde ebenfalls zu einer Besprechung der Angelegenheit einberufen, twitterte das irakische Aussenministerium.

"Wir betonen auch, dass der Irak ein unabhängiges Land ist, dass seine innere Sicherheit eine Priorität ist ... und es wird nicht erlaubt sein, ein Schlachtfeld, ein Durchgang für Angriffe oder ein Ort zu sein, um Nachbarländern zu schaden", fügte es hinzu.

Die Luftangriffe vom Sonntag im Irak und in Syrien gegen die Hisbollah Kataib waren eine Reaktion auf die Tötung von nur einem zivilen US-Subunternehmers, also keine US-Soldaten.

Waffenlager und Kommando- und Kontrollzentren an fünf Standorten, die mit der Miliz in Verbindung stehen, wurden getroffen, so die USA. Was für eine Überreaktion oder wohl eher Provokation.

Seit 2009 haben die USA die Gruppe als eine terroristische Organisation bezeichnet und beschuldigen sie, den Frieden und die Stabilität des Irak zu bedrohen. Dabei trifft das voll auf die US-Politik zu.

Der Einfluss des Iran auf die inneren Angelegenheiten des Irak ist seit der von den USA geführten Invasion, die 2003 Saddam Hussein stürzte, stetig gewachsen. Die Iraker wissen wer ihr wirklicher Freund und Nachbar ist.

Dabei hat die schiitische Hisbollah Kataib eine Schlüsselrolle bei der Niederlage des IS gespielt. Das ist der wahre Grund für die Angriffe, denn der sunnitische IS wird von den USA nur nach aussen bekämpft, aber in Wirklichkeit unterstützt und beschützt.

Der wirkliche Grund

Warum sind die Amerikaner nach 17 Jahren immer noch im Irak, wo doch das erklärte Ziel für den Angriffskrieg 2003 die Entfernung von Saddam Hussein war ... und die Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen zu beseitigen?

Saddam wurde am 30. Dezember 2006, also vor genau 13 Jahren, erhängt (eigentlich nach einem Schauprozess ermordet), und es wurden keine bedrohlichen Chemie- oder Atomwaffen gefunden ... weil der Irak gar keine hatte.

Das vorgegebene Ziel wurde erreicht und die US-Soldaten sollten nach Hause gehen, aber der ganze Krieg basierte sowieso auf einer gigantischen Lüge!!!

Die Amerikaner sind immer noch dort und haben 2011 den Krieg mit ihren Stellvertretern des Islamischer Staat auf Syrien ausgeweitet. Jetzt hat Trump noch mehr Soldaten hinbefohlen.

Warum diese Kriege und warum immer noch die Besetzung des Landes? Es sind drei Gründe.

Erstens wegen Israel, denn alle Kriege welche die USA führen sind auf Wunsch Israels. Amerikanische Soldaten sterben nur für Israel und nicht um die USA zu verteidigen.

Zweitens, es geht darum, die sogenannte Friedenspipeline, die Gas vom Iran über Irak und Syrien ans Mittelmeer führen soll, um Gas nach Europa zu liefern, zu verhindern.

Drittens, um Saudi-Arabien, Kuwait, Katar, Emirate etc. die Konkurrenz im Energiesektor des Iran auszuschalten.

Bereits 2012 habe ich den Artikel veröffentlicht: "Es sind die Pipelines, was sonst?" Darin habe ich geschrieben:

"Wir sehen, Homes und somit Syrien spielt eine entscheidende Rolle im Durchfluss von Energie. Deshalb die Kämpfe dort. Wir haben auf der einen Seite die grössten Quellen für Gas und Öl im Mittleren Osten, auf der anderen Seite die grössten Abnehmerländer in Europa. Wichtig ist die Frage, wer hat die Kontrolle über den Hahn der den Durchgang bestimmt? Aus Sicht des Westens ist eine Regierung völlig unakzeptabel, die nicht ihren Befehlen gehorcht, aber die Schraube drehen könnte. So etwas muss beendet werden und deshalb diese Heuchelei über Menschenrechtsverletzungen und die Unterstützung und Einschleusung von Terroristen.

Assad muss gestürzt werden, weil er sich nicht dem westlichen Diktat unterwirft, so wie Saddam Hussein und Gaddafi es auch nicht getan haben, und nicht weil er ein böser Despot ist. Sonst müsste der Westen alle Regime ihrer Alliierten auf der arabischen Halbinsel stürzen. Was machen sie aber? Sie stützen die Diktatoren in Kuwait, Saudi Arabien, Emirate, Katar, Bahrain und Oman und lassen sie die Bevölkerung dort unterdrücken und zusammenschiessen. Sie liefern ihnen sogar die Waffen dazu. Menschenrechtsverletzungen werden nur angeprangert, wenn es der geopolitischen Strategie nützt.
"

Wir sehen doch, Trump steht voll hinter dem saudischen Diktator und Mörder Mohammed bin Salman bin Abdulaziz, der Journalisten abschlachten und zerstückeln lässt. Von wegen, Amerika setze sich für Menschenrechte ein, lächerlich.

Und er will die Nord Stream und Turkish Stream Pipelines von Russland nach Europa verhindern, bedroht Deutschland und europäische Firmen, um auch damit den Energiefluss zu kontrollieren und zu monopolisieren.

Was ist mit der Besetzung der syrischen Ölfelder und Plünderung dieser, die Trump befohlen hat? Da geht es um das selbe!

Die Militärpräsenz und Verbrechen der Amerikaner im Nahen Osten sind nicht zu Ende, sondern steigern sich immer mehr, das beweist Trumps Befehl, noch mehr Soldaten in die Region zu entsenden.

Die Botschaft in Bagdad vor Demonstranten beschützen zu müssen, ist wieder nur eine fadenscheinige Ausrede. Das können lokale Polizeikräfte erledigen, so wie überall auf der Welt in solchen Fällen.

Das Jahr 2020 fängt schon mal "gut" an, mit noch mehr US-Soldaten die mit Lügen in den Kriegseinsatz befohlen werden, gegen den Iran.

Trump hat Deutschland und Europa den Krieg erklärt

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 21. Dezember 2019 , unter , , , | Kommentare (36)



Mit der Unterzeichnung des ungeheuerlich umfangreichen 2020 National Defense Authorization Act (NDAA) am Freitag, der unter anderem die Fertigstellung der Nord Stream 2 Pipeline unter massiven Strafen sofort fordert, hat Trump faktisch Deutschland und Europa den Krieg erklärt. Es handelt sich eindeutig um einen Wirtschaftskrieg und um Wirtschafts- terrorismus. Eine Oberfrechheit und Lüge ist es auch noch es ein "Gesetz zum Schutz von Europas Energiesicherheit" zu nennen.

Washington diktiert damit, von wem Deutschland und Europa seine Energie beziehen darf, also nicht von Russland.

Die Schweiz-Niederländische Firma Allseas, welche die Rohre im Meer auf den letzten Kilometern vor der deutschen Küste verlegt, wird mit massiven Strafen bedroht, wenn sie weiterarbeitet. Die Firmenleitung hat deshalb verkündet, sie wird aus dem Projekt aussteigen.


"In Erwartung der Verabschiedung des National Defense Authorization Act (NDAA) hat Allseas seine Aktivitäten zur Verlegung der Nord Stream 2-Pipeline ausgesetzt", sagte das Unternehmen und fügte hinzu, dass es seine Aktivitäten "in Übereinstimmung mit den Bestimmungen der Gesetzgebung" auslaufen lassen und alle Empfehlungen der US-Behörden befolgen werde.

Die Sanktionen würden dazu führen, dass Washington die US-Visa für dass Management und Mitarbeiter widerrufen und das Eigentum der Firmen die sich in den USA befinden beschlagnahmt, die gegen das Gesetz verstossen und sich am Vertrag für die Arbeiten an der Pipeline halten.

Vor einigen Tagen erhielt das Unternehmen einen unverschämt formulierten Drohbrief, der von einer Gruppe von republikanischen Gesetzgebern unter der Leitung von Senator Ted Cruz verfasst wurde und dem Unternehmen mit der Hölle auf Erden droht und es effektiv dazu zwingt, das Projekt aufzugeben.

Der Brief sagte, dass, wenn Allseas die Arbeit "auch nur für einen einzigen Tag" fortsetzt, nachdem Trump den Gesetzesentwurf unterschrieben hat, es "vernichtenden und möglicherweise tödlichen rechtlichen und wirtschaftlichen Sanktionen ausgesetzt wäre".

Während Allseas eine wichtige Rolle in dem Projekt spielt, befinden sich die Verlegearbeiten bereits in der Endphase, wobei nur noch ein letzter Abschnitt in der Nähe der dänischen Insel Bornholm abgedeckt werden muss.

Geplant war, bis Ende Januar 2020 die Pipeline fertig gestellt zu haben, das Trump-Regime hat das aber jetzt verhindert, denn Allseas ist unter der Last der massiven Drohungen eingeknickt und stellt die Arbeiten ein.

Damit wird auf unbestimmte Zeit kein neues Gas von Russland über die Ostsee nach Deutschland fliessen, ein strategisch wichtiger Weg zur sicheren Energielieferung für Deutschland und für Europa.

Ich habe mir das Interview mit Senator Ted Cruz, die treibende Kraft hinter dieser Kriegserklärung, auf Fox News vom 18. Dezember angeschaut und hier ist was er gesagt hat:



Was das Gesetz macht, ist die Nord Stream 2 Pipeline zu stoppen. Es ist eine Erdgaspipeline, von Russland nach Deutschland, die fast fertig ist. Es gibt nur fünf Firmen, die in der Lage sind, diese zu bauen. Russland hat eine Schweizer Firma beauftragt, diese zu bauen, Allseas.

Ich sende heute einen Brief an den CEO von Allseas, um ihn zu informieren, unter diesen Sanktionen hat Allseas die Wahl, entweder den Bau am dem Tag zu stoppen, an dem der Präsident das Gesetz unterzeichnet, was diese Woche passiert, oder es gibt vernichtende Sanktionen, die Allseas für immer aus dem Geschäft nimmt.

Die Sanktionen wurden verabschiedet, mein Gesetzentwurf, in dem ich die Demokraten an Bord brachte, das Repräsentantenhaus, den Senat, alle und wir genehmigten diese Sanktionen.

Was es beabsichtigt, Allseas hat ein Schiff, die Pioneering Spirit, die zurzeit die Pipeline verlegt. Allseas muss nur dem Kapitän befehlen, die Segel für andere Gewässer zu setzen, denn wenn sie es nicht macht, wird die Firma keine Geschäfte mehr machen.

Diese Pipeline, wenn sie fertiggestellt wird, würde Milliarden an Dollars für Putin generieren. Putin würde damit seine militärische Aggression weiter fortsetzen.

Es würde Europa noch mehr von Russlands Energielieferungen abhängig machen und das macht Europa anfällig auf wirtschaftliche Erpressung. Denn Putin hat bereits demonstriert, er ist bereit Mitten im Winter das Gas abzuschneiden, um Leute zu zwingen, das zu tun was er will.

Europas Abhängigkeit von Russland ist nicht gut für Europa und nicht gut für Amerika.

In dem die Pipeline gestoppt wird, in dem das Sanktionsgesetz verabschiedet wurde, wird das Putin schmerzen, wird ihm Milliarden weg nehmen, es wird Europa helfen, es wird die Ukraine enorm helfen, und es wird amerikanische Arbeitsplätze helfen.

Es ist besser wenn der europäische Energiebedarf von amerikanischen Firmen gedeckt wird, was Arbeitsplätze hier in Amerika schafft, statt Putins Militär.

Europa ist sehr stark vereint gegen diese Pipeline. Das Europäische Parlament stimmte gegen diese Pipeline, mit 402 dagegen und 130 dafür. Es war eine überwältigende Abstimmung gegen die Pipeline, denn die Fertigstellung ist schlecht für Europa.

Und vom Zeitpunkt her, wir sind nur einen Monat entfernt von der Fertigstellung. Das Datum soll der 30. Januar sein. Also habe ich Tag und Nacht gearbeitet, um alle zusammen zu bringen, damit das in den Gesetzentwurf einfliesst.

Diese Sanktionen sind ausgerichtet, um als Skalpell zu funktionieren, gegen die Firmen, die Pipelines im Meer verlegen können. Es friert alle Vermögen die sich in den USA befinden ein, blockiert den US-Markt für sie, sie bekommen keine Visa um nach Amerika zu kommen.

Wenn Allseas sich entscheidet, den Bau zu stoppen, nicht das Projekt noch schnell fertig zu stellen, dann ist das ein enormer Sieg für die amerikanische Aussenpolitik.

Die Aussagen von Senator Ted Cruz, der nachweislich ein Kriegshetzer ist und bereits hinter dem Regimewechsel in Venezuela sich aktiv beteiligte und für die verbrecherischen Sanktionen gegen das Land einsetzte, strotzt vor Lügen.

Nord Stream ist kein rein russisches Projekt sondern besteht aus einem russisch-europäischen Konsortium, mit Sitz im Kanton Zug, Schweiz. Die Gesellschaft heisst Nord Stream AG und Gerhard Schröder ist Vorsitzender des Aktionärsausschuss.

Die Hälfte der 9,5 Milliarden teuren Investition trägt Gazprom. Die andere Hälfte finanzieren fünf europäische Energieunternehmen, darunter Wintershall-Dea, OMV sowie Royal Dutch Shell und die französische Engie.

Dann die Wahrheit ist, weder die Sowjetunion noch die Russische Föderation haben in den vergangenen 70 Jahren die Lieferverträge für Gas mit Europa jemals gebrochen. Präsident Putin hat auch noch NIE im Winter mit dem Zudrehen des Gashahn gedroht. Das ist eine verlogene Fantasie in den irren Köpfen der Amerikaner.

Die einzigen die bisher den Gasfluss von Russland nach Europa gestoppt haben, waren die Ukrainer, denn das Putsch-Regime in Kiew wird von Washington kontrolliert. Sie haben auch das Gas gestohlen und nichts den Russen dafür bezahlt.

Deswegen wurde überhaupt Nord Stream übers Meer geplant und gebaut, damit kein Transitland dazwischen liegt, den Hahn zudrehen und Europa erpressen kann. Ausserdem ist es dadurch für die europäischen Konsumenten billiger!!!

Es ist genau umgekehrt und die Tatsachen sind auf den Kopf gestellt, denn nur Washington benutzt ständig Erpressungen, um seinen Willen der ganzen Welt zu diktieren. Cruz gibt ja zu, es geht nur um die Europäer zu zwingen, amerikanisches Gas zu kaufen, damit das Geld in die USA fliesst und nicht nach Russland.

Und von welcher nicht existenten russischen Aggression spricht Cruz? Auch da, es ist die amerikanische Militärmaschinerie, die sich überall ausbreitet und aggressiv agiert, bis an die Grenze zu Russland vorgerückt ist und dauernd provoziert.

Mal schauen wie das Bundesregime in Berlin reagiert, dass bisher bei jedem Pieps aus Washington sofort einknickt. Wann vertritt Merkel endlich die Interessen Deutschlands und sagt den Amis "fuck off???"

Wie lächerlich schwach ist die erste Reaktion: Deutschland hat die US-Sanktionen "mit Bedauern zur Kenntnis genommen". Ist das alles?

Den Deutschen hat man sowieso seit dem II. WK durch Propaganda und Schuldzuweisung das Rückgrat heraus operiert und niemand sind so gehorsame Untertanen und Weicheier wie sie, die sich ohne Aufmucken alles gefallen lassen.

Wer kann denn noch glauben, die Amerikaner sind Freunde und Alliierte Deutschlands??? Waren sie noch NIE. Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr!!!

Wenn jetzt nicht endlich den scheiss Amis und Trump deutlich gesagt wird, es geht euch einen feuchten Dreck an, von wem wir unsere Energie beziehen und Russland ist unser zuverlässiger Partner, dann ist eh fertig und man kann Deutschland begraben.

Immer noch von 70'000 US-Soldaten mit 50 Militärbasen besetzt zu sein, keine echte Verfassung und keine Souveränität zu haben, von Antidemokraten in Brüssel diktiert zu werden, Landesverräter in der Regierung zu haben, von Kulturbereicheren überflutet zu werden, seine Grenzen nicht schützen zu wollen, sich von den Ökofaschisten auch noch de-industrialisieren zu lassen, ist ja eine Katastrophe im höchsten Masse, aber jetzt auch noch gezwungen zu werden, Verträge mit Russland zu brechen, um überteuertes Fracking-Gas aus den USA kaufen zu müssen, damit man noch mehr erpresst werden kann und in der Kälte sitzt, sprengt das Fass endgültig.

Wann emanzipiert sich Deutschland und Europa endlich von dem verbrecherischen US-Imperium und zeigt Eigenständigkeit und Stärke??? Was muss noch passieren damit sie kapieren, Washington besteht aus Verbrechern, Gangster und Mafiosi???

Die Arroganz und Selbstherrlichkeit der Politiker in Washington kennt keine Grenzen. Wer hat dem amerikanischen Militär das Recht gegeben, die Ölfelder in Syrien zu besetzen und von US-Ölkonzernen ausbeuten zu lassen? Die Amis denken eh, "wie kommt denn UNSER Öl unter arabischen Sand?"

Was ich noch nicht erwähnt habe, das oben genannte neue NDAA-Gesetz verbietet den Bau weltweit ALLER PIPELINES, die 30 Meter oder mehr unter dem Meeresspiegel erfolgen, also auch Turkish Stream, die Pipeline von Russland über das Schwarze Meer zur Türkei.

Das heisst, Washington stoppt den Energiefluss zu BEIDEN NATO-Partnern, Deutschland und Türkei!!!

Die Sprecherin des russischen Aussenministeriums, Maria Sacharowa, hat am Freitag auf die lähmenden Sanktionen der USA bezüglich der Pipelines auf Facebook reagiert und geschrieben:

SIEHE: "DAS US-FINANZMINISTERIUM SAGTE, DASS DIE SANKTIONEN GEGEN "NORD STREAM 2" UND "TURKISH STREAM" IN KRAFT GETRETEN SIND UND FORDERTE DIE SOFORTIGE EINSTELLUNG DER ROHRVERLEGUNG".

Ein Staat mit einer Staatsverschuldung von 22 Billionen Dollar verbietet kreditwürdigen Ländern die Entwicklung des realen Sektors ihrer Wirtschaft! Die amerikanische Ideologie des Lebens auf Schuldenbasis hat der weltweiten Konkurrenz nicht standgehalten, was regelmässig vom US-Finanzministerium durch die Ausstellung eines neuen "wirtschaftlichen Haftbefehls" bestätigt wird.

Bald werden sie verlangen, dass wir sofort aufhören müssen zu atmen. Und viele werden es tun.


Was hier abgeht ist ein ziemlich gutes Beispiel dafür, was passieren kann, wenn eine Abhängigkeit von Amerika besteht. Man wird genötigt und erpresst. Wirkliche Freiheit und Unabhängigkeit kann man nur dann haben, wenn alles Amerikanische aus dem Spiel genommen wird.

Alle Nationen sollten sich in Acht nehmen, westliche Firmen sind allesamt Befehlsempfänger der USA und damit keine verlässlichen Partner mehr bei Grossprojekten. Besser gleich Chinesen oder Russen beauftragen, denn die realisieren ein Bauvorhaben innerhalb kürzester Zeit.

Siehe die Fertigstellung der 20 Kilometer langen Kertsch-Brücke zur Krim übers Meer in nur zwei Jahren.

Israel droht dem Libanon wegen Gasfelder

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 1. Februar 2018 , unter , , , , , , | Kommentare (13)



Zu Beginn der verbrecherischen westlichen militärischen Intervention mit Zuhilfenahme von radikal-islamischen Terroristen in Syrien, habe ich vor fünf Jahren bereits aufzeigt, um was es wirklich geht. "Es sind die Pipelines, was sonst?"


Ich zitiere was ich damals geschrieben habe:

"Beim Syrien-Konflikt geht es nur um eines, um die Gaspipelines. Der Westen, sprich Washington und seine Energiekonzerne, wollen eine Pipeline von Katar über Saudi Arabien nach Syrien bauen, um Gas nach Europa zu liefern. Assad erlaubt das nicht und muss deshalb weg. Er unterstützt das Projekt einer anderen Pipeline, die Friendship Pipeline, die iranisches Gas über Irak und Syrien nach Europa bringt. Die Amerikaner wollen das verhindern und das Monopol über die Energielieferungen nach Europa gewinnen. Deshalb die Destabilisierung von Syrien und Irak mit eingeschleusten radikal-islamischen Terroristen."

Deshalb auch die weitere Präsenz amerikanischer Soldaten in Syrien, um diesen Konflikt weiter schüren zu können und das Energie-Projekt des Iran, Irak und Syrien zu verhindern. Solange es eine Bedrohung durch Terroristen gibt, kann die Pipeline nicht gebaut werden.


Auch die Bedrohung Syriens durch Israel hängt damit zusammen, denn es wurden grosse Gasfelder vor der Mittelmeerküste gefunden und Israel will auch Europa mit Gas beliefern, wie ich in diesem Artikel aufgezeigt habe, "Zypern wird jetzt von Israel beschützt".

Deshalb, Syrien muss weiter destabilisiert werden und nicht zur Ruhe kommen. Siehe "Israel plant den Einmarsch in Syrien".

In diesem Zusammenhang passt die neueste Bedrohung des Libanon durch Israel. Kriegsminister Avigdor Liberman sagte nämlich am Mittwoch, die Menschen in Beirut werden bei einem weiteren Libanon-Krieg nicht am Strand sitzen, sondern in Bunker flüchten müssen.

Was für eine krasse Androhung eines dritten Krieges. Aber auch hier geht es um Gas.

Liberman bezeichnete nämlich am Mittwoch eine libanesische Ausschreibung für eine Offshore-Öl- und Gasexploration an der Seegrenze als "sehr provokativ" und drängte internationale Firmen, kein Angebot abzugeben.

"Wenn sie eine Ausschreibung für ein Gasfeld veröffentlichen, einschliesslich Block 9, der in jeder Hinsicht unser ist, dann ist dies ein sehr, sehr herausforderndes und provokatives Verhalten", sagte Liberman.

"Ehrwürdige Firmen, die auf diese Ausschreibung bieten, machen einen schwerwiegenden Fehler - weil es gegen alle Regeln und das gesamte Protokoll in solchen Fällen verstösst", sagte er auf einer internationalen Sicherheitskonferenz, die von der Universität Tel Aviv geförderten Denkfabrik INSS veranstaltet wurde.

Der Präsident des Libanon, Michel Aoun, nannte die Aussagen Libermans eine "Drohung gegenüber Libanon".

Libanon hat im Dezember ein Angebot von einem Konsortium aus Frankreichs Total, Italiens Eni und Russlands Novatek für zwei der fünf Blöcke genehmigt, die in der verzögerten ersten Öl- und Gas-Offshore-Lizenzierungsrunde des Landes ausgeschrieben wurden.


Der Libanon hat einen ungelösten Seegrenzstreit mit Israel über ein dreieckiges Meeresgebiet von rund 860 Quadratkilometern, das sich entlang der Grenze von drei Blöcken erstreckt.

"Libermans Worte über Block 9 sind eine Bedrohung für den Libanon und sein Recht auf Souveränität über seine Hoheitsgewässer", sagte Aoun auf seinem offiziellen Twitter-Account.

Der libanesische Premierminister Saad al-Hariri sagte, dass das Land die Drohungen mit den "relevanten internationalen Gremien aufnehmen werde, um sein Recht zu bestätigen, in seinen Hoheitsgewässern zu handeln."

"In den letzten Tagen haben israelische Offizielle bewusst Drohbotschaften an den Libanon geschickt", sagte Hariri in einer Erklärung seines Pressebüros.

Hariri sagte, Liebermans Worte seien eine "krasse Provokation".

Die Verträge mit den Ölkonzernen sollen offiziell am 9. Februar unterzeichnet werden, teilte die libanesische Petroleum-Administration mit.

Die Lizenzierungsrunde wurde im Januar letzten Jahres nach einer dreijährigen Verzögerung wegen der politischen Lähmung im Libanon wieder aufgenommen.

Der Libanon befindet sich im Levante-Becken im östlichen Mittelmeer, wo seit 2009 eine Reihe von grossen Unterseegasfeldern entdeckt wurde, darunter die Leviathan- und Tamar-Felder nahe der umstrittenen Meeresgrenze zu Israel.

Israel hat zuletzt 2006 gegen Libanon einen Krieg geführt, mit der Ausrede, die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz zu vernichten. "Angesichts neuer Spannungen", sagte Liberman, dass der Libanon "für jede neue Hisbollah-Attacke auf Israel voll bezahlen werde."

"Es wird keine Bilder wie die aus dem zweiten Libanonkrieg geben, die Menschen am Strand von Beirut zeigen, während die Bewohner von Tel Aviv in Luftschutzbunkern sassen."

"Wenn Menschen in Tel Aviv in Luftschutzbunkern sind, werden sie auch in Beirut in Bunkern flüchten. Das muss der anderen Seite klar sein", sagte Liberman, der eben kein "lieber Mann" ist.

Die libanesische politische Bewegung Hisbollah, die über eine Milizarmee verfügt, gelobte, die "Öl- und Gasrechte" des Landes gegen israelische Bedrohungen zu verteidigen. Die Hisbollah beschrieb Libermans Kommentare als "eine neue Aggression" und sagte, sie würde "jeden Angriff auf unsere Öl- und Gasrechte entschieden bekämpfen".

Der libanesische Aussenminister Gebran Bassil sagte, er habe vor zwei Wochen einen Brief an die Vereinten Nationen geschickt, in dem er das Recht seines Landes bekräftige, sich selbst und seine wirtschaftlichen Interessen zu verteidigen.

Wie angriffslustig die Zionisten sind sieht man daran, im September führte Israel seine grösste Militärübung an der Nordgrenze in 20 Jahren mit zehntausenden Soldaten aus allen Teilen der Armee durch, die einen Krieg mit dem Libanon und der Hisbollah simulierten.

Wir sehen, es geht in Wirklichkeit um Gas für Europa und um Gaspipelines die es hinbringen. Es konkurrenzieren sich vier Projekte, die des Iran und Libanon, sowie Katar und Israel, wobei die beiden letztgenannten die anderen verhindern wollen.

Das heisst genau genommen, damit die Europäer eine warme Stube haben, finden die ganzen Kriege im Nahen Osten statt. Das trifft auch auf die Gaslieferungen aus Russland zu und der Konflikt in der Ukraine und den damit verbundenen Sanktionen.

US-Aussenminister Rex Tillerson sagte während seines neulichen Besuchs von Polen, das Nord Stream 2 Projekt bedeutet eine Bedrohung für die Sicherheit und Stabilität Europas, was die Energie betrifft, weil es ein Teil des russischen Planes sei, die Energielieferungen zu monopolisieren.

Tillerson hat als ehemaliger oberster Chef der Energiekonzern Exxon damit den eigenen Plan beschrieben und will das deutsch-russische Gaspipeline-Projekt beerdigen. Der polnische Premierminister Mateusz Moravetsky ist auch ein vehementer Feind des Projekts.

Washington will schon immer, dass Europa nur Gas und Öl kauft, welches unter der Kontrolle der amerikanischen Ölkonzerne steht. Denn, wer den Gas- und Ölhahn kontrolliert, der kontrolliert die Länder, die davon abhängig sind.

"Kontrolliere Öl und du kontrollierst Nationen; kontrolliere Essen und du kontrollierst die Leute." - Henry Kissinger

Florida - Nutzung der Solarenergie nach Hurrikan verboten

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 19. September 2017 , unter , | Kommentare (14)



Man würde ja meinen, die Behörden und auch der Stromlieferant von Florida müssten nach der Zerstörung durch Hurrikan Irma froh sein, wenn die Hausbesitzer, die sich eine Solaranlage angeschafft haben, wenigsten Strom haben, für sich selber und für ihre Nachbarn, während des grossflächigen Stromausfalls, der Wochen oder Monate andauern kann. Aber nein, es ist nicht so, denn in Florida ist es verboten nach einem Hurrikan eine Solaranlage zu betreiben. "Wie bitte?", werdet ihr jetzt ungläubig ausrufen. Denn es gibt ein absurdes Gesetz, dass das verbietet. Genau wie es auch in vielen US-Bundesstaaten verboten ist, das Regenwasser zu sammeln und für sich zu nutzen. Amerika eben!


Das Stromnetz der Florida Power and Light (FPL) sieht nicht gut aus nach Hurrikan Irma, obwohl die Firma 2005 nach Hurrikan Wilma seinen Kunden versprochen hatte, es wird Milliarden investieren, damit es nicht mehr zu einem 90-prozentigen Stromausfall wieder kommt. Insgesamt haben 7 Millionen Kunden der FLP keinen Strom gehabt oder immer noch aktuell keinen in Florida.


Nach Wilma 2005 haben viele Kunden wegen der Erfahrung, wie schlimm es ist ohne Strom in der enormen Hitze zu sein, sich entschieden eine Solaranlage zu montieren, damit alles im Haus funktioniert, während die FPL die Infrastruktur repariert. Nur, Solarstrom in dieser Notsituation zu nutzen ist illegal!

Warum? Weil die Lobbyisten der FLP buchstäblich die Solarstrom-Gesetze geschrieben haben. Unter diesen Regeln müssen die Hausbesitzer ihre Solaranlage abschalten, wenn der Strom ausfällt, "um gefährlichen Rückstrom ins FPL-Netz zu vermeiden. Es geht um den Schutz der FPL-Mitarbeiter bei der Reparatur des Netzes", heisst es als Begründung.

Dabei schreibt dieses Gesetz vor, man muss einen Schalter haben, der Haushalte mit Solaranlagen vom Stromnetz trennt, damit dieser Rückfluss ins Netz nicht stattfinden kann. Nur, in Florida ist es verboten diesen Schalter zu betätigen und den Strom von der Solaranlage zu nutzen. Die FPL darf sogar diesen Schalter plombieren!

"Generatoren für erneuerbare Energie die am Netz ohne Batterie hängen, sind keine Reservestromquellen während eines Stromausfalls der FPL. Diese Systeme müssen abgeschaltet werden wenn das FPL-Netz abschaltet, um gefährlichen Stromrückfluss ins FPL-Netz zu vermeiden. Das ist vorgeschrieben, um die FPL-Mitarbeiter die am Netz arbeiten zu schützen", lauten die Regeln.

Es gebe gar keinen Stromrückfluss, wenn erlaubt wäre die Solaranlage vom Netz zu trennen!

Wie ist dieses völlig unverständliche Gesetz zustande gekommen, das gegen die Interessen der Bevölkerung ist, die in einer Notlage sich befindet? Weil wie gesagt, die Politiker von den FPL-Lobbyisten überzeugt wurden es zu genehmigen und dafür grosszügige Parteispenden bekamen. In anderen Worten, die Politiker wurden bestochen.

Die FPL will nicht, dass die Hausbesitzer in Florida realisieren und auch praktizieren, sie können überhaupt ganz unabhängig von Strom-Monopolisten werden. Das Gesetz zwingt sie weiter vom privaten Stromlieferanten abhängig zu sein. Auch wenn sie den überschüssigen Strom ins Netz speisen dürfen und dafür kompensiert werden.

Da gibt es wieder eine Strafklausel, denn Hausbesitzer die Anlagen über 10 Kilowatt installieren wollen, müssen bis zu 1'000 Dollar an Genehmigungsgebühr an die FPL zahlen. Die Firma würde sowieso am liebsten die Einspeisung abschaffen, was ein kleines erzwungenes Zugeständnis ist.

2016 hat die FPL über 8 Millionen Dollar dafür ausgegeben, um das Gesetz zu ändern, damit Kunden kein Geld mehr mit überschüssigen Solarstrom verdienen können.

Im vergangenen April wurde ein FPL-Lobbyist dabei ertappt, wie er die Anti-Solarstrom-Gesetze für Ray Rodrigues geschrieben hat, der Repräsentant der Republikaner für Bonita Springs, Fort Myers Beach und Sanibel im Parlament von Florida. Er nahm auch 15'000 Dollar an "Spenden" von der FPL für dieses Jahr entgegen.

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Interessant ist, und das habe ich bereits bemängelt, die FPL weigert sich die Stromleitungen in den Boden zu verlegen, damit diese grossflächigen Stromausfälle durch Hurrikans gar nicht mehr passieren. Die Leitungen hängen immer noch wie Wäscheleinen herum und reissen bei jedem grösseren Sturm.


Warum erwähne bringe ich diese Nachricht? Weil ein Hurrikan nach dem anderen Florida heimsucht und die Menschen wegen dem Einfluss der Konzerne leiden, mehr als sie eh schon durch den Sturmschaden ertragen müssen. Es zeigt, die Politiker arbeiten gegen die Bevölkerung und für die Konzerne, aber das wissen wir schon lange.

Es zeigt auch wie heuchlerische die Politiker sind, die ständig von erneuerbarer Energie schwätzen und von dezentraler Energieversorgung. Dabei unterstützen die weiter die zentralen Monopolisten, damit wir alle von ihnen abhängig sind. Wie unlogisch und kriminell ist es, ausgerechnet bei einem Stromausfall wegen einer Naturkatastrophe den Solarstrom der privat zur Verfügung steht nicht nutzen zu dürfen?

Obwohl man Sonnenkollektoren auf dem Dach hat, die mit Sonnenlicht Strom produzieren, muss man stromlos im Haus sitzen, weil ein Gesetz das von einem Stromkonzern geschrieben wurde es verbietet. Völlig bekloppt, oder?

Ausserdem interessiere ich mich für dieses Thema, weil ich gerade für mich selber eine Solaranlage mit Batteriespeicher installiere, um eben völlig autark zu sein und bei Ausfällen weiter Strom zu haben. Denn auch hier wo ich wohne fällt der Strom bei jedem grösseren Gewitter aus oder weil im Sommer und im Winter an heissen oder kalten Tagen (zum Kühlen oder Heizen) zu viel Strom verbraucht wird und das Netz überlastet ist.

Zypern wird jetzt von Israel beschützt

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 12. Juli 2017 , unter , , , | Kommentare (13)



Wenn ich wissen will, was die Zionisten machen, wie sie denken und was sie vorhaben, dann lese ich die israelischen Medien, denn die berichten offen über alles. In den westlichen kontrollierten Medien steht praktisch nichts über Israel, denn die Journalisten dürfen nichts schreiben, jedenfalls nichts kritisches. Wenn man es tut, wird man sofort von der "Lobby" als Antisemit niedergemacht. Wie der israelische Jazz-Musiker Gilad Atzmon es treffend sagte: "Jewish power, as I define it, is the power to silence criticism of Jewish power" oder auf Deutsch: "Jüdische Macht, so wie ich sie definiere, ist die Macht, Kritik an der jüdischen Macht zum Schweigen zu bringen."

Warum sagte Atzmon das? Weil sein Auftritt vom 8. Juli in Wien beim Jazz-Festival von der jüdischen Lobby in Österreich gestoppt wurde. Obwohl in Israel geboren und Jude, ist er ein Kritiker der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern. So einer darf keine Bühne bekommen und deshalb wurde die Stadt Wien als Sponsor genötigt Atzmon auszuladen. Als Teil des "World Peace Trio" zusammen mit dem Palästinenser Kamal Musallam und dem Indonesier Dwiki Dharmawan wollten sie die Botschaft der Versöhnung und der menschlichen Harmonie musikalisch darbieten.

Atzmon sagte danach, die österreichische Zionisten-Lobby ist offensichtlich gegen diese Botschaft des Friedens. Sie benutzten jeden Trick aus dem israelischen Hasbara-Buch, um die Stadt Wien zur Erfüllung ihrer Forderung zu zwingen. So hat die Stadt als Hauptsponsor des Jazz-Festival dem Veranstalter gesagt, Gilad Atzmon muss ausgeladen werden. Begründung gab es keine. So viel oder so wenig zur Freiheit der Kunst und der Redefreiheit in Österreich und fast überall.

Jedenfalls habe ich mitbekommen, die israelische Armee hat auf Zypern militärische Grossmanöver abgehalten. Ich meine zum ersten Mal ausserhalb Israels. Die offizielle Begründung, weil die Troodos-Berge und das Gelände in Zypern denen in Israel ähnlich sind und deshalb die Übung auf der Insel "Sinn" macht. Das ist eine fadenscheinige Ausrede, denn wenn schon warum nicht gleich in Israel üben, am echten Objekt.

Nein, das israelische Militär war auf Zypern, um den Schutz der zukünftigen israelischen Interessen dort zu sichern, denn erst vor kurzem wurde ein Gas-Pipeline-Vertrag zwischen Israel, Zypern und Griechenland abgeschlossen, um "israelisches" Gas übers Meer nach Europa zu liefern. Ein deutliches Signal an alle anderen Gaslieferanten und auch an die Türken, die umgangen werden.



Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu, der griechische Premierminister Alexis Tsipras und der zypriotische Präsident Nicos Anastasiades trafen sich am 15. Juni zum Vertragsabschluss in Thessaloniki. Die EU-Länder und Israel haben nämlich im April sich geeinigt, das Pipeline-Projekt durch das Mittelmeer, um Erdgas von Israel nach Europa zu liefern, bis 2025 fertig zu stellen.

Die EU will die Energielieferung diversifizieren, Griechenland will sich als Zentrale des Gastransits neu positionieren und Zypern und Israel das Gas vor ihrer jeweiligen Küste exportieren. Ein möglicher Anschluss ans europäische Gasnetz erfolgt über Italien.


Die geplante 2'000 Kilometer lange Pipeline soll die Gasfelder ab der Küste Israels und Zypern erschliessen und das Gas nach Griechenland bringen und dann möglicherweise nach Italien. Die Kosten für die sogenannte "East-Med-Pipeline" wird auf 6 Milliarden Euro geschätzt.

Netanyahu sagte, diese Pipeline "wird eine Revolution" bedeuten. Ist ja klar, denn dadurch erhofft sich Israel in Zukunft Milliarden-Einnahmen zu bekommen. Gleichzeitig soll auch ein Unterwasser-Stromkabel parallel verlegt werden und eine Glasfaserleitung fürs Internet.

Das Stromkabel soll Elektrizität, die in Israel produziert wird, über Zypern und der griechischen Insel Kreta ans griechische Festland und dann ans europäische Stromnetz bringen.

Jetzt versteht man völlig, warum eine Woche vor Vertragsabschluss, am 7. Juni, die Soldaten der IDF, zusammen mit Helikopter, Waffen und Fahrzeuge, mit Herkules Transportmaschinen nach Zypern geflogen wurden, um dort ihr "Manöver" abzuhalten.

Wie sagte der US-amerikanische Generalmajor Smedley Butler bereits 1935? "War is a racket" oder "Krieg ist ein Drecksgeschäft" und er wäre mit seinen Soldaten nur die Schlägertruppe der amerikanischen Wirtschaftsinteressen und Grosskonzerne gewesen. Der Einsatz des US-Militärs weltweit diene nur zur Sicherung der Profite. So ist es auch hier mit der IDF.

Was für eine Kehrtwende von Zypern, israelische Soldaten auf ihren Territorium zu lassen, denn die zypriotische Regierung hat bisher eher eine Politik der Unterstützung der Palästinenser verfolgt. Aber so schnell kann sich das Blatt wenden, wenn es um Geld geht, um sehr viel Geld.

Die Schweinerei und Unmenschlichkeit der Zionisten dabei ist, während Israel anscheinend so viel Strom produziert, um es exportieren zu können, herrscht in Gaza eine Energiekrise, denn die fast 2 Millionen Insassen des grössten Open-Air-KZ der Welt bekommen nur DREI STUNDEN am Tag Strom!


Dazu kommt noch, ein Teil des Gas wird den Palästinensern von den Israelis gestohlen, denn die Gasfelder liegen auch vor der Küste von Gaza, daher ja auch der Name. Die Bewohner von Gaza und die Palästinenser generell bekommen nichts von diesem "Segen". Sie leiden schon seit fast 70 Jahren in primitivsten Verhältnissen unter der israelischen Besatzungsarmee, ohne Rechte!

Yuval Steinitz, Israels Energieminister, bejubelte das Pipeline-Projekt als den "Anfang einer wunderbaren Freundschaft zwischen den vier Mittelmeerländern". Aber die Türkei, der Libanon und Syrien liegen auch am östlichen Mittelmeer und werden komplett ausgeschlossen.

Der Libanon liegt bereits im Streit mit Israel, wegen der genauen Grenzlinie der Gasfelder ab der Küste. Die Regierung in Beirut wirft Israel die Verletzung seiner Seegrenze vor und spricht sogar von einer "Kriegserklärung".

Ein Konflikte ist vorprogrammiert, deshalb hat Israel sofort ein Zeichen gesetzt und Soldaten nach Zypern geschickt, praktische als neue Schutzmacht, als grosser Bruder Zyperns.

Wie im folgenden Video zu sehen, wurde das Manöver mit der Botschaft an die Türkei und anderen regionalen Spielern abgehalten: Jeder Versuch in das Pipeline-Projekt mit gestohlenen Gas einzugreifen, wird mit israelischer Militärmacht beantwortet.



Ist Zypern jetzt eine Provinz Israels geworden? Sieht so aus, denn hier geht es um sehr wichtige Interessen für Israel. Was für ein Zufall (räusper und hust), dass die grössten Gasproduzenten der Welt, nämlich Russland, Iran und Katar mit Krieg bedroht werden. Von den Saudis plus hörigen arabischen Anhang, von der NATO und von den USA, die alle völlig von der Zionisten-Lobby kontrolliert werden.

Es regt sich natürlich Kritik an der zypriotischen Regierung, dem israelischen Militär Manöver auf Zypern zu erlauben. So hat die Partei AKEL gesagt, sie spreche für viele Menschen, welche die Militärübung missbilligen. Zypern hätte nichts davon und deshalb gebe es keinen Grund sie abzuhalten. Es könnte sogar die Beziehungen zu den Nachbarländern beschädigen, ohne dem Land eine strategischen, politischen oder wirtschaftlichen Vorteil zu bringen.

Die Übung, sagte AKEL, "dient nicht nur nicht den Interessen unseres Landes, sondern involviert uns in gefährliche Kriegspläne mit einer Armee, die eine 50-jährige Besatzungsmacht in den palästinensischen Territorien ist." Es sendet auch "ein falsches Signal an die arabischen Nachbarn, mit denen Zypern eine exzellente Beziehung über die Jahre aufgebaut hat."

AKEL kämpft für ein unabhängiges, demilitarisiertes und blockfreies Zypern und für eine föderale Lösung des Zypernkonfliktes. Die Partei legt besonderen Nachdruck auf eine Wiederannäherung mit den Zyperntürken. Sie war gegen den EU-Beitritt der Republik Zypern und hatte Bedenken gegenüber der Übernahme der Euro-Währung. Obwohl sie nominell eine kommunistische Partei ist, stellte sie während ihrer Regierungszeit 2008–2013 die in der Republik Zypern herrschende Marktwirtschaft nicht in Frage.

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Ich habe die Zukunft des Autofahrens erlebt

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 12. Oktober 2016 , unter , | Kommentare (46)



Vor einigen Wochen, bei meinem letzten Besuch Westeuropas, habe ich eine Probefahrt mit dem Tesla Model-X gemacht. Es handelt sich um den SUV von Tesla, oder Sport Utility Vehicle der Oberklasse mit elektrischem Antrieb von Tesla Motors, das seit dem 29. September 2015 an die Kunden ausgeliefert wird. Ich bin skeptisch zur Probefahrt gekommen und dachte mir, na ja, statt Benzinmotor ist halt ein Elektromotor der Antrieb. Aber gleich vorweg ... ich habe die Zukunft des Autofahrens erlebt. Ich bin total begeistert von den Fahreigenschaften und der "Intelligenz", welches dieses Fahrzeug aufweist. Ich habe dabei realisiert, die ganze Idee der Elektromobilität, gepaart mit "Smart-Technologie", wird das Fahren selber und die Autoindustrie völlig revolutionieren und umkrempeln.

Ein SUV mit zwei Elektromotoren und Vierradantrieb

Hinten sind Flügeltüren, die auch bei engsten Raum aufgehen

Version mit fünf oder sieben Sitzplätze möglich

Die angeblich grösste Frontscheibe die es gibt

Mit dem Supercharger ist das Auto in 30 Min aufgeladen

Es ist wie der Übergang von der Dampflokomotive zur elektrifizierten Eisenbahn. Keine Kohle als Brennstoff mehr und deshalb kein Kohlenschaufler mehr nötig. Vom stinkenden und lauten Dampfross, zur sauberen und leisen Elektrolok. Das Zeitalter des Benzinmotors geht definitiv dem Ende entgegen, was viele Berufe und auch Industriezweige nicht mehr nötig macht und verschwinden lassen wird.

Geschichtlich gesehen war der Verbrennungsmotor sowieso ein falscher Weg, der nur durch eine Verschwörung der Ölindustrie gegen den Elektroantrieb zustande kam und uns 100 Jahre an Irrsinn gekostet hat. Elektroautos gab es nämlich vor Benzinfahrzeuge.



Thomas Parker hat das erste praktische elektrische Auto in London 1884 gebaut und dabei seine eigenen speziellen aufladbaren Batterien benutzt.



Der Flocken Elektrowagen von 1888 vom deutschen Erfinder Andreas Flocken wird als erstes echtes Elektromobil der Welt betrachtet.

Dann dieses Modell aus 1881:



Elektrisch betriebene Fahrzeuge waren auch die schnellsten der Welt. La Jamais Contente, oder auf Deutsch, "nie zufrieden", war ein Elektroauto wie ein Torpedo gebaut und erzielte den Weltrekord von über 100 km/h am 29. April 1899 in Achères, Yvelines nahe Paris. Das Fahrzeug hatte zwei Postel-Vinay 25 kW Motoren im Direktantrieb, die mit 200 Volt und 124 Amper Strom aus den Fulmen-Batterien 68 PS lieferten.



Was dann geschah, war eine Verschwörung der Ölindustrie, speziell von Rockefellers Monopolkonzern Standard Oil, den Elektroantrieb durch den Benzinmotor zu ersetzen. War ja klar, es musste ein "Grossverbraucher" her für das Öl, das man aus der Erde pumpte.

Ein Elektromotor war viel zu effizient, einfach und simple. Es musste ein ineffizienter, lauter, vibrierender und komplizierter Motor her, der viel Treibstoff verbraucht, viele Aggregate drumherum benötigt, und einen Mechaniker, der diesen wartet und flickt.

Bei einem Elektroauto gibt es fast nichts mehr an Service zu tun. Nur noch Wasser in die Scheibenwischeranlage füllen, Luft in die Reifen, diese nach Abnutzung ersetzen, sowie die Bremsbelege erneuern. Das war es dann.

Kein Ölwechsel mehr, kein Öl- und Luftfilter, kein Vergaser oder Einspritzer mehr, keine Nockenwelle, keine Kolben, kein Getriebe, kein Differenzial, keine Zündkerzen, keine Benzinpumpe, Startermotor, Generator, Wasserkühler und so weiter. Ist alles passe!

Es wird die Zeit bald kommen, wo man wie bei der Dampfmaschine nur noch nostalgisch über den Benzin- und Diesel betriebenen Kolbenmotor "schwärmen" wird, der ins Museum gehört.

Spätere Generation werden sich fragen, "warum waren unsere Vorfahren so blöd und haben Verbrennungsmotoren für den Antrieb von Fahrzeugen benutzt?" Ja weil die Grosskonzerne mehr Profit damit machten, auf Kosten der Gesundheit und der Umwelt!!!

Was mich am meisten bei der Probefahrt beeindruckt hat, das Auto fährt völlig selbständig, ohne Steuerung und Einfluss des "Lenkers". Ich wusste gar nicht, dass diese Technik bereits im Einsatz ist. Nach einschalten des Auto-Pilot habe ich das Lenkrad losgelassen und zum ersten Mal erlebt, wie ein Auto völlig selbständig lenkt und die Kurven fährt. Es erkennt die vorgeschriebene Geschwindigkeit und hält diese ein. Wenn ein langsameres Fahrzeug vor einem fährt, bremst der Teslar ab und hält den korrekten Abstand.



Auf der Autobahn, wenn man einen Spurwechsel vornehmen will, muss man nur den Blinker betätigen und das Fahrzeug macht das Manöver von selber. Selbstverständlich muss man weiter den Verkehr beobachten und sofort eingreifen, falls nötig, aber was das für die Zukunft bedeutet ist nicht zu fassen. Adieu Beruf Taxifahrer und LKW- und Buschauffeur. In einigen Jahren, wenn das System weiter ausgereift ist, wird man in ein Fahrzeug einsteigen, sagen wo man hin will und wird dann ohne Fahrer ans Ziel gebracht.

Was mich auch begeistert hat, ist die sagenhafte Beschleunigung des Elektroantriebs. Etwas vergleichbares habe ich nur in einem doppelsitzigen Kampfjet beim Start und Hochsteigen erlebt. Ein Drücken auf das "Gaspedal" und das Auto geht ab wie eine Rakete, presst einen in den Sitz. Von Null auf Hundert in 2,9 Sekunden ... und das für einen SUV! Am besten ist diese enorme Beschleunigung bei einem Überholmanöver nützlich.



Ich will hier kein Autoverkäufer für Tesla sein, denn ich hab ja nichts davon, sondern will euch aufzeigen, was heute technisch möglich ist und wo sich die Mobilität hinbewegen wird. Das ist besonders wichtig, wenn man entscheiden muss, welchen Beruf man erlernen will. Nutzt nichts den Beruf des Kohleschauflers zu lernen, wenn es keine Kohle mehr zum schaufeln gibt, weil es bald keine Dampfmaschinen mehr gibt, bildlich gesprochen.

Dazu passt der Entscheid des deutschen Bundesrat von vergangener Woche, die Bundesländer wollen ab 2030 keine Benzin- und Dieselautos mehr neu zulassen. In dem Beschluss wird die EU-Kommission aufgefordert, "die bisherigen Steuer- und Abgabenpraktiken der Mitgliedstaaten auf ihre Wirksamkeit hinsichtlich der Förderung emissionsfreier Mobilität auszuwerten ..., damit spätestens ab dem Jahr 2030 unionsweit nur noch emissionsfreie PKW zugelassen werden".

Hallo... das heisst, in nur 14 Jahre kann man keine neuen Autos mit Verbrennungsmotoren mehr kaufen. Dann ist diese Ära vorbei!!!

Das ausgerechnet das Land, in dem die Autoindustrie so ein wichtiger Wirtschaftsfaktor spielt, die Benzin- und Dieselautos verbieten will, ist bemerkenswert. Aber dieser Schritt muss gemacht werden, wenn man zukunftsfähig sein will. Nutzt nichts romantisch und nostalgisch an der "Dampflokomotive" zu hängen. Der Beruf eines Bleisetzers in der Druckindustrie ist auch nach hunderten Jahren verschwunden und wurde durch neue Technik ersetzt.

Ach ja, die Ausrede um nicht umzusteigen, Elektrofahrzeuge haben zu wenig Reichweite, gilt auch nicht mehr. Der Tesla fährt mit einer Ladung, je nach Fahrweise und Gelände, über 500 Kilometer und im Durchschnitt 400. Die Firma Tesla hat an vielen Orten mittlerweile Ladestationen errichtet, wo man während man einen Kaffee zu sich nimmt und Pause macht, in 30 Minuten GRATIS die Batterien laden kann.

Zum Schluss noch diese Nachricht. Man muss immer schauen, was die "Grossen" machen. Im März 2016 hat die Rockefeller-Familie angekündigt, sie wird ihr gesamtes Investment ihrer Stiftungen aus Ölfirmen "so schnell wie möglich" rausziehen und in "moralisch vertretbare" Technologien investieren. Sie steigen komplett aus dem Geschäft mit fossilen Brennstoffen aus.



Das ist mehr als bemerkenswert, wo doch wie ich oben beschrieben habe, der Vorfahre John D. Rockefeller es war, der zur reichsten Person der Welt wurde und sein Vermögen mit Standard Oil machte, dem Vorgänger von ExxonMobil. Er starb 1937 und war derjenige Hochkriminelle, der die Autoindustrie zwang, Benzinfresser zu bauen und alle anderen Antriebsmöglichkeiten aufzugeben.

Henry Ford wollte nämlich den Treibstoff für seine Autos aus nachwachsenden Hampf gewinnen, also Bioethanol verwenden, bis er von den Ölbaronen "überzeugt" wurde, es nicht zu tun. Es war auch die ÖL- und Autoindustrie, welche das grösste und beste Netz an sauberen elektrifiziertem öffentlichen Verkehr im Grossraum Los Angeles ab den 1940-Jahren aufkaufte, privatisierte und zerstörte, und durch stinkende Diesel-Busse ersetzte.

Vielen Dank an die kriminelle Bande der Rockefeller, die uns ins Öl-Zeitalter reingepresst hat, damit sie stinkreich wird. Daraus entstand dann die Gier der Industrie und des Militär nach Öl, was wiederum einen Konflikt und Krieg nach dem anderen bis heute ausgelöst hat und dreistellige Millionen an Opfern. Von der Verschmutzung des Bodens, der Luft und des Wassers gar nicht zu sprechen.

Jetzt haben wir einen vollen Kreis gedreht und sind dort wieder angelangt, wo wir vor über 100 Jahren schon mal waren, bei der Elektromobilität. Ideal wäre es, wenn man aus der Sonne den Strom gewinnt und damit die Energie für seine Wohnung und für das Fahrzeug verwendet, sei es Auto, Scooter, Velo oder Hoverboard. Ich werde es jedenfalls bei mir selber umsetzen und dadurch noch mehr Freiheit erlangen. Den Frieden fördert es auch!

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UPDATE: Volkswagen hat am Donnerstag verkündet, der Konzern will in den kommenden 10 Jahren 25'000 Arbeitsplätze nicht mehr ersetzen, die durch Pensionierung frei werden, um profitabel zu bleiben. Die massive Neuorganisation heisst "TOGETHER-Strategy 2025" und wurde im Juni angekündigt. VW will 30 neue elektrische Modelle in seinen 12 Konzernteile produzieren. Um das Ziel zu erreichen, auf die E-Mobilität sich neu auszurichten, müssen erhebliche Einschnitte in anderen Gebieten vorgenommen werden, heisst es.

Na, was habe ich oben vorhergesagt?

Rohöl ist billiger als Mineralwasser

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 17. Dezember 2014 , unter | Kommentare (28)



Der Preis von Rohöl ist dramatisch in den letzten Monaten gefallen und liegt jetzt unter 60 Dollar das Fass. Im Juni kostete ein Fass noch über 105 Dollar. Man kann den gesunkenen Ölpreis auf viele Art darstellen, aber am einfachsten ist es zu sagen, Rohöl ist jetzt billiger als Mineralwasser. Ein Fass Öl beinhaltet 158,987 Liter. 60 Dollar ist gleich 48,38 Euro. Demnach kostet 1 Liter Rohöl 30 Eurocents. Die meisten bekannten Mineralwasser wie Geroldsteiner oder Apollinaris liegen im Preis pro Liter weit darüber, ab 0,50 Euro bis 1 Euro und mehr. Klar gibt es auch billiges "no-name" Wasser um die 30 Cents bei den Discountern, aber generell ist Rohöl so tief im Preis gesunken und kostet weniger als Mineralwasser.


Dieser dramatische Fall des Preises für Rohöl zeigt, der Zustand der Weltwirtschaft muss sehr schlecht sein. Der Bedarf an Öl liegt viel tiefer als die Produktion. Die Welt schwimmt offensichtlich in Öl, es gibt mehr als genug, deshalb ist der Preis gesunken. Damit wird bestätigt was ich schon lange sage, die Behauptung es gebe ein "Peak-Oil", also der Verbrauch würde die maximale Fördermenge übersteigen, ist völliger Blödsinn. Das habe ich Daniele Ganser schon vor Jahren gesagt, er würde einen Irrglauben verfolgen. Jahrelang warnte er in seinen Seminaren und Vorträgen, das Öl geht bald aus, wir werden auf dem Trockenen sitzen und der Ölpreis wird deshalb astronomisch steigen.

Er liegt voll daneben mit seiner Prognose. Auch seine Behauptung, der Westen führt Kriege wegen Öl, habe ich versucht ihm zu erklären, ist anders als er denkt. Es geht nicht darum Länder zu überfallen um Öl aus den Boden zu holen, sondern genau andersrum, damit es im Boden bleibt. Warum? Weil wir auf der Welt in Öl schwimmen und zu viel Förderung den Preis verdirbt. Saddam Hussein wurde von Washington angegriffen und ermordet, damit er aufhört zu viel Öl zu fördern, das war doch der Grund. Amerika hat doch nicht den Irak überfallen um Öl von dort zu stehlen, sondern damit die Produktion gedrosselt wird und dann der Preis steigt. So ist es auch geschehen.

Wieso wurde Gaddafi von der NATO angegriffen und ermordet? Weil er ein "böser Diktator" war wie man uns erzählt hat? Ist doch lächerlich. Nein, aus dem selben Grund warum man Saddam beseitigte. Aus Sicht der globalen Elite hatte Libyen eine zu hohe Ölproduktion, die Gaddafi nicht verringern wollte, weil Libyen als quasi sozialistischer Staat mit den Öleinnahmen der Bevölkerung viele Gratisdienste anbieten konnte, wie kostenlose medizinischen Versorgung, Familienunterstützung, Schulbildung und vieles mehr. Die meisten Menschen im Westen haben keine Ahnung vom arabischen Sozialismus (Baath Partei), so wie er im Irak und in Syrien, aber auch in Libyen praktiziert wurde.

Von einem hohen Ölpreis profitieren logischerweise viele, nicht nur die Förderländer, sondern besonders die amerikanischen Ölkonzerne, aber auch der amerikanische Staat. Durch die Ölpreisbindung an den Dollar ist die Dominanz der USA über die Weltwirtschaft gewährleistet. Je höher der Ölpreis je mehr Dollar muss die ganze Welt kaufen um den Energieimport zu bezahlen, je mehr Dollar müssen die Zentralbanken als Reservewährung halten, je mehr Dollar kommen zurück im Kreislauf und es werden damit US-Schuldscheine gekauft. Die gigantische amerikanische Schuldenwirtschaft auf die der "American Way of Life" aufbaut, ist nur wegen dem Petrodollar möglich.

Das heisst, es ist im Interesse Washingtons einen hohen Ölpreis zu haben und nicht einen niedrigen, damit viele Dollars im Finanzsystem zirkulieren und der weltweite Bedarf für Dollars hoch ist. Nur so ist ein "Leben über seine Verhältnisse" möglich. Wenn man es genau nimmt, dann schadet der aktuelle Preiszerfall des Öls mittel- und langfristig den USA am meisten.

Die ganze Fracking-Industrie im Lande wird es sowieso bald lüpfen, denn das ist ja die teuerste Form der Ölförderung. Rechnen wir mit einem Zusammenbruch nicht nur der Förderfirmen, sondern auch der Banken und Hedgefonds die in diese extrem umweltschädliche Energiegewinnung investiert haben.

Dabei sind die aktuellen 60 Dollar pro Fass nicht mal der Tiefpunkt. Der Preis kann viel weiter auf 40 Dollar und weniger sinken. Speziell weil OPEC keine Absicht zeigt die Produktion zu verringern. Dieses Überangebot, diese Schwemme und dieser Überfluss drückt den Preis ins bodenlose. Das wird dramatische Auswirkungen nicht nur auf die bekannten Ölförderländer haben, sondern auch auf die westlichen Industrienationen.

Wenn der Preis unter die Produktionskosten sinkt, was bereits vieler Orts geschehen ist, wird eine Pleitewelle in der Ölindustrie folgen. Bekannte Namen haben schon Massenentlassungen angekündigt, wie Halliburton, wo 1000 Arbeiter ihren Job verlieren, und auch BP plant einen grossen Personalabbau.

Wegen dem fallenden Ölpreis sind auch die Kurse an den Aktienbörsen gefallen. Die globalen Ölkonzerne wie Chevron und Exxon Mobil waren die grössten Verlierer im Dow Jones Index in den vergangenen Tagen. Auch die Aktien der Firmen die nach Öl suchen haben Kursverluste erlitten. Wer will denn noch nach neuen Quellen bohren?

Am schlimmsten trifft das billige Öl die amerikanischen Investmentfonds, die wie verrückt in die Schuldpapiere der US-Ölbranche für etwa 30 Milliarden Dollar investiert haben. Sie verlieren rapide an Wert, genau so schnell wie der Ölpreis fällt. Die nächste Kreditblase wird dann bald platzen, so wie die Immobilienblase 2008.

Billiges Öl ist auch für die Ausweitung der alternativen Energien schädlich. Wenn Öl so billig wie Wasser ist und im Überfluss vorhanden, warum in teuere Alternativen investieren? Die Autofahrer und andere Treibstoffverbraucher mögen sich jetzt freuen, weil an den Tankstellen die Preise fallen. Die Geschichte zeigt aber, billiges Öl ist nur vorübergehend. Der Preis kann morgen wieder steigen.

Egal, der generelle Trend geht gegen Öl als Energiequelle und das "flüssige Gold" wird den Weg der Kohle gehen. Der Abbau wurde faktisch eingestellt und es liegt mehr Kohle im Boden als je gefördert wurde. Schauen wir uns die Geschichte an. Holz war bis vor 200 Jahren der Brennstoff Nummer 1. Dann wurde Holz durch Kohle ersetzt. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde Kohle durch Öl abgelöst und jetzt Öl durch Gas.

Der Anstieg des Gasverbrauchs auf Kosten von Öl ist auch ein Grund für den Preiszerfall. In wenigen Jahrzehnten wird aber auch Gas durch Wasserstoff oder irgendeine saubere und erneuerbare Energieform ersetzt. Möglichweise wird jeder Haushalt sein eigenes Kraftwerk haben. Die Technologie dazu gibt es. Dann bleibt Öl und Gas wie Kohle im Boden liegen.

OPEC steht vor einer Zukunft wo dessen Produkt Öl, das im Übefluss vorhanden ist, kontinuierlich Marktanteile an Gas und andere Energieformen verliert und bereits verloren hat. Jetzt versucht die OPEC unter der Führung der Saudis durch eine Preisreduzierung den Anteil am Energiemarkt zurück zu gewinnen. Vergeblich!

Es gibt Beobachter die meinen, die USA und Saudi Arabien haben sich zusammengetan, um den "Feinden" wie Russland, Syrien, Iran und Venezuela eine tödlichen Stoss zu versetzen. Sie haben sich geeinigt den Preis so lange niedrig zu halten, bis denen die Luft ausgeht. Sobald das geschehen ist, geht der Preis wieder nach oben, meinen sie.

Andere Stimmen behaupten, es ist andersrum. Die grössten Energieproduzenten der Welt, Russland und Saudi Arabien, sind hier Partner und wollen den Kanadiern, Amerikanern und Europäern einen Schaden zufügen und das Fracking und die Inlandsförderung endgültig beerdigen, damit sie nicht energieunabhängig werden. Es geht um das Loswerden von lästiger Konkurrenz und Sicherung des Marktes. Nach dieser Flurbereinigung geht der Preis nach oben.

Dann gibt es die dritte Version, Saudi Arabien geht gegen alle Seiten vor, wie auch schon. Will Russland und Iran als grösste Konkurrenten und die westlichen Fracker mit Kanada, USA und Europa, und auch die lokalen Rivalen am Golf loswerden und den Ölmarkt alleine bestimmen. Die Kriegskasse sei mit 800 Milliarden Dollar voll und damit könnten die Saudis eine Weile durchhalten.

Wir wissen nicht, wer gegen wen ein Kompott hier durchführt und ob die Preisreduzierung überhaupt mit Absicht passiert. Vielleicht liegt es wirklich nur an Marktkräften, an zu viel Angebot und zu wenig Nachfrage. Das heisst, die Weltwirtschaft macht eine Vollbremsung, der Motor braucht viel weniger Öl als Treibstoff und deshalb der niedrige Preis.

Egal wie, wir können uns auf turbulente Zeiten in den nächsten Monaten einrichten, denn der Preiszerfall des Öls wird weltweit dramatische Konsequenzen nach sich ziehen. Bei den Produzenten wie bei den Konsumenten. Es könnte zu Firmenkonkurse, Staatspleiten, Währungsturbulenzen und sogar zu einem Krieg führen, denn es geht um die Existenz.

Was gerade mit der russischen Währung passiert, der starke Kursverlust gegenüber Dollar und Euro, ist ein Teil davon. Es handelt sich um einen hinterhältigen Krieg mit finanziellen Mitteln gegen Russland. Der Kurs ist doch voll manipuliert und hat nichts mit der Wirtschaftskraft Russlands zu tun. Sind die Fabriken plötzlich verschwunden, die Landwirtschaft, die Rohstoffe oder das Öl und Gas das Russland hat? Nein. Die Finanzverbrecher drücken künstlich den Kurs, so wie den für Gold und andere Commodities.

Aber diese Situation hilft Russland mittelfristig, denn dadurch werden die Exporte gefördert weil billiger und die Inlandsproduktion angekurbelt, weil die Importe teuerer werden. Deutschland verliert noch mehr Exporte nach Russland. Wenn Aktien und andere Werte in Russland jetzt günstig sind, ist es der Zeitpunkt dort zu kaufen. Ich würde die Aktien von Ölfirmen als Schnäppchen holen. Wenn alle etwas verschmähen sollte man zugreifen.

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South-Stream-Absage schockt die EU

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 4. Dezember 2014 , unter , , | Kommentare (47)



Da dachten doch die EU-Apparatschiks in Brüssel, sie könnten Russland immer neue Auflagen aufzwingen und zu Zugeständnissen nötigen, im Glauben, Moskau will unbedingt die South-Stream Gaspipeline realisieren und würde deswegen alles was die EU auftischt schlucken. Jetzt hat Präsident Wladimir Putin die Erpressung satt und bei seinem Türkeibesuch gesagt, das South-Stream-Projekt ist gestorben und das russische Gas wird in die Türkei geliefert. Wow, diese Ohrfeige hat gesessen und einen Schock ausgelöst. Am meisten schockiert sind die von der Absage betroffenen Länder: Bulgarien, Ungarn, Serbien, Slowenien und Österreich. Haben sie sich doch auf die Gelder aus dem Bau der Pipeline und aus den Transitgebühren gefreut. Diesen Geldsegen können sie jetzt vergessen und sich in Brüssel über den riesigen Verlust beschweren.


Es ist einfach nicht zu fassen, wie Brüssel einerseits einen wirtschaftlichen Schaden nach dem anderen anrichtet, auch mit den Sanktionen, nur weil dort ein Haufen Russlandhasser sitzen mit krankhafter Böswilligkeit gegenüber allem russischen und dazu noch gehorsam die Befehle aus Washington befolgen. Anderseits die EU-Länder diesen Schaden den sie erleben immer wieder folgsam schlucken und nichts dagegen tun. Das kommt davon, wenn man seine Souveränität an Brüssel abgegeben hat und nicht mehr Herr im eigenen Haus ist. Die Regierungen der EU-Länder haben nichts mehr zu sagen und sind nur noch machtlose Puppen, müssen zusehen wie die EU-Führung sich einen Dreck um die nationalen Interessen der Mitgliedsländer kümmert. Wie oft habe ich schon gesagt, EU ist die Abkürzung für Europas Untergang?

Westeuropa und die USA hatten immer schon die arrogante und imperialistische Einstellung, Russland dient nur als Lieferant von Energie und Rohstoffe, mehr nicht. Die ehemalige US-Aussenministerin Madlein Albright brachte es deutlich auf den Punkt als sie mal sagte, die Rohstoffe Russland gehören nicht den Russen, sondern gehören der Welt-gemein-schaft. Damit meint sie natürlich, der gemeine Teil der Welt der es schafft, alle anderen auszuplündern und zu versklaven, also der kriminellen Geldelite. Der Westen ist immer davon ausgegangen, das russische Öl und Gas müssen westliche Firmen in Russland fördern und über westliche Pipelines nach Europa transportieren. So geschah es auch unter dem Verräter Jeltsin, das korrupte und besoffene Schwein, das Russland an Rothschild und Co. verschenkte und daraus die "Doppelpass" Oligarchen als Milliardäre entstanden lies.

Nach dem Putin im Jahre 2000 zum Präsidenten gewählt wurde, hat er diese sogenannte "Privatisierung" von Jeltsin, die tatsächlich ein Raub des russischen Volksvermögens war, rückgängig gemacht und die Energieindustrie verstaatlicht. Das ist der Hauptgrund für den westlichen Putin-Hass, weil er Yukos dem Gauner und Dieb Khodorkovsky weggenommen hat und das Vermögen in die staatliche Rosneft integrierte. Ähnliches erfolgte mit Gazprom, der staatliche Gasförderer und Exporteur. Putin verhinderte, dass die russische Energieindustrie in westliche Hände fiel. Wenn die Europäer über Europas Energieabhängigkeit von Russland sprechen, dann meinen sie damit in Wirklichkeit, es stinkt ihnen das Gas vom russischen Staatsmonopol kaufen zu müssen, statt von den eigenen westlichen Energiekonzernen.

Dieser Groll, zusammen mit dem festen Irrglauben, Russland wäre irgendwie auf Europa als Gaskunde angewiesen, hat die EU-Führung zu einer überheblichen Haltung geführt und zu der Einstellung, sie können den Tarif und die Bedingungen den Russen was die Gaslieferungen betrifft diktieren. Mit dem sogenannten "Third Energy Package", das als Antimonopolgesetz deklariert wird, wollten sie Gazprom zwingen, nicht gleichzeitig als Gaslieferant, Pipelinebesitzer und Betreiber aufzutreten. Darum geht's beim South-Stream-Konflikt. Dabei wurde das "Third Energy Package" erst nach der Einigung über das South-Stream-Projekt geboren, ist also extra wegen Gazprom von der EU erfunden worden.

Wenn Gazprom darauf einginge, dann hätte die EU die Kontrolle über den ganzen Betrieb von Gazprom übernommen, was im Endeffekt die Kontrolle über die ganze russische Energieindustrie nachziehen würde. Was aber jetzt passiert ist, die Russen haben dazu Nein gesagt. Statt auf die Forderungen aus Brüssel einzugehen und einzuknicken, um mit dem South-Stream-Projekt fortfahren zu können, mit dem die EU-Führung mit einem Grinsen fest rechnete, haben die Russen zum völligen Erstaunen aller das Projekt beerdigt. Damit hat niemand gerechnet. Was die Europäer nicht kapieren, South-Stream ist extrem wichtig für die Länder in Südosteuropa und für die europäische Wirtschaft insgesamt, nicht unbedingt für Russland.

Das Projekt ist vom Tisch. Das war’s” sagte der Chef von Gazprom, Alexei Miller. Und Putin: "Wenn Europa das Projekt nicht wolle, dann werde es eben nicht gebaut." Alles was Gazprom wollte war das Gas bis vor die Haustür der europäischen Kunden liefern. Wenn die EU diesen Service mit dem "Third Energy Package" verbietet, dann müssen die Kunden selber schauen wie sie das Gas ab der türkisch-griechischen Grenze bekommen.

Auf was läuft diese Entscheidung hinaus? Jetzt wird halt "Turk-Stream" gebaut. Statt in Bulgarien kommt das russische Gas in der Türkei an und wird damit zum wichtigsten Transitland. Die Ukraine steht voll im Abseits und wird komplett umgangen. In Zukunft kann Europa sich das russische Gas von der Türkei holen und selber schauen wie es transportiert wird und ankommt. Nach der ständigen Sabotage des Pojekts durch Brüssel hat Gazprom kein Interesse mehr neue Pipelines nach Europa zu bauen.

Wäre es besser, wenn wir South-Stream hätten? Absolut”, so der serbische Ministerpräsident Aleksandar Vucic. “Wir bezahlen den Preis in einem Konflikt zwischen zwei Grossmächten.

Die ganzen von der Absage betroffenen Länder stehen wirtschaftlich sehr schlecht dar. Für sie ist South-Stream ein lebenswichtiges Investitions- und Infrastrukturprojekt. Dazu noch die jährlichen Einnahmen aus den Transitgebühren, die dringend benötigt werden und mit denen man schon gerechnet hat. Das ist jetzt alles vorbei. Warum? Weil Brüssel meinte, mit Moskau Poker spielen zu können und dabei gross bluffen. Putin hat den Bluff herausgefordert und jetzt sehen wir wer die schlechteren Karten hat und blöd aus der Wäsche guckt. Die alternativen Quellen für Gas über die man in Europa immer wieder spricht, um die gigantische Menge an russischem Gas zu ersetzen, gibt es nicht. Das gehört auch zum Bluff.

Ja es gibt dummes Geschwätz über Gas aus den USA per Schiff, aber nicht nur ist der Transport mengenmässig unrealistisch, die Amis haben nichts und können nichts liefern. Der stark fallende Ölpreis wird sowieso die Förderung des teuren Fracking-Gas unrentabel machen und viele amerikanische Betriebe schliessen lassen. Deshalb, es wird keinen Export von US-Gas nach Europa geben. Andere Quellen für Gas, etwa aus der Nordsee oder aus Nordafrika, können nicht die Lücke schliessen. Gas aus dem Iran obwohl dort reichlich vorhanden kommt auch nicht, weil man wie gegen Russland Sanktionen verhängt hat. Noch ein Schuss ins Knie. Aber die Iraner liefern sowieso lieber gegen Osten, nach Indien und China.

Russland ist geografisch der nächste und logischte Partner für das Gas das Europa benötigt. Aber die EU macht alles um es sich mit Moskau zu verscherzen. Das Nabucco Pipelineprojekt ist ja auch in einem Debakel versunken, von wegen Gas aus dem Kaspischen Meer holen. Hat sowieso nie wirtschaftlich einen Sinn gemacht. Europa hat Russland immer wieder vor dem Kopf gestossen, beleidigt, beschimpft und bestraft, ist aber jetzt aus eigenem Verschulden am Arsch. Russland braucht Europa nicht als Gaskunde, hat mit China gigantische Lieferverträge abgeschlossen und weitere folgen mit Indien. Putin hat jetzt mit Erdogan auch einen Deal gemacht, der Türkei grosse Mengen an Gas zu liefern, was im Prinzip South-Stream ersetzt,

Diese ganzen Verträge zeigen, Russland hat die strategische Entscheidung getroffen, den Energiefluss weg von Europa zu lenken. Andere Mütter haben auch schöne Töchter, heisst es doch. Wer dauernd so blöd tut und seinen wichtigsten Energiepartner immer wieder wie Dreck behandelt, muss sich nicht wundern. Europa wird damit ernsthaften Problemen ausgesetzt, es werden grosse Mengen an Gas fehlen. Die Wirtschaft und die Bürger der EU können sich bei ihren verblödeten Politikern dafür bedanken, die aus idiotischen Gründen an einer Russland-Phobie leiden und damit nur Schaden anrichten. Die deutsche Firma Salzgitter sollte die 75'000 12-Meter Rohre als erste Tranche für South-Stream liefern, im Wert von 500 Millionen Euro. Wie viele Arbeitsplätze hätte dieser Auftrag und viele weitere die in die Milliarden gehen gesichert?

Na Merkel, du Obama-Arschkriecherin und Putin-Hasserin, was willst du jetzt deinen gutgläubigen Untertanen erzählen? Ohne Job und ohne Gas sich den Arsch abfrieren ist nicht lustig. Und was ist mit den Bulgaren, Serben, Slowenen und Österreichern? Die sind stinksauer. Bulgarien, das ärmste Land der EU, hätte am meisten profitiert mit bis zu 4 Milliarden Euro an Investitionen, welche die Baufirmen an Aufträge ausgeführt hätten. Nur, die Regierung ist auch mitschuldig am Desaster. Die Menschen dort sollten den Präsidenten fragen, warum sie die Arbeit an South-Stream eingestellt haben, nach dem der Oberkriegshetzer John McCain Bulgarien besucht hat? Was ist eigentlich mit diesen ganzen EU-Ländern los? Tanzen die alle nur noch nach Washingtons Pfeife, auch wenn es ihnen am meisten selber schadet?