Japan in Chaos nach Mobilfunknetzausfall
Über 40 Millionen Kunden hat der japanische Mobilfunkanbieter SoftBank und ein Grossteil davon konnten ihr Smartphone nicht mehr am Donnerstag benutzen, was Japan ins Chaos stürzte. Der Ausfall störte den Betrieb von vielen Unternehmen, von Fluglinien und der Bahn bis über Freizeitparks hin zu Logistikunternehmen, was sowohl die Abhängigkeit der Firmen als auch der Verbraucher von drahtlosen Kommunikations- netzen deutlich macht. Die Japaner sind wohl die, die auf der Welt am meisten auf ihr Handy starren und völlig abhängig davon sind.
Noch süchtiger nach der mobilen Verbindung sind nur die Chinesen, wo es sogar extra Fusswege für diese Zombies gibt, die ohne auf die Umwelt zu achten durch die Gegend laufen.
Weltweit melden Ärzte, immer mehr Menschen leiden unter Hals- und Rückenbeschwerden, weil sie fast den ganzen Tag den Kopf nach unten tragen und auf das Handy in der Hand schauen.
Wer unterhält sich noch mit den Mitreisenden in der Tram, im Bus oder Zug oder betrachtet das Stadtbild und die Landschaft die vorbeizieht? Fast alle Fahrgäste sitzen schweigend mit Blick auf das Display und mit Stöpseln in den Ohren da. Sie "leben" für sich alleine in einer virtuellen Welt und nicht in der Realität.
Die kommenden Handy-Generationen werden bereits mit einem Buckel, Sehschwäche und geringer Denkkapazität auf die Welt kommen, wenn es so weiter geht. Ohne einem App das einem "informiert und "hilft" ist man dumm.
Albert Einstein sagte vor 60 Jahren schon: "Ich fürchte mich vor dem Tag, an dem die Technologie unsere Menschlichkeit übertrifft. Auf der Welt wird es nur noch eine Generation aus Idioten geben.“
Am meisten hat mich dieses Video schockiert:
Das Verblödungsgerät als Ersatz für Spielzeug und Eltern. Als Ersatz für die Zigarette und als Suchtfaktor ist es bereits geworden!
Aber zurück nach Japan. Ein Grossteil der SoftBank-Handys verloren gestern um 13:39 Uhr die Netzverbindung, was die Sprach- und Datenkommunikation für mehr als vier Stunden unterbrach, bevor die Verbindungen um 18:04 Uhr wiederhergestellt wurden.
Der Ausfall der Mobilfunksparte des SoftBank-Konzerns traf nicht nur "unpassend" für die Kunden ein, sondern auch für den Konzern selber, denn am 19. Dezember soll es den Börsengang für die Sparte geben, der voraussichtlich einer der grössten weltweit sein wird. Könnte den Ausgabekurs der neuen Aktie negativ beeinflussen.
Die Fluggesellschaft Jetstar meldete Verzögerungen beim Abflug ihrer Maschinen am Flughafen Narita in der Nähe von Tokio. Die tragbaren Geräte, mit denen die Bordkarten vor dem Einsteigen geprüft werden, funktionieren drahtlos über das Netz von SoftBank. Die Fluggesellschaft musste sich jedoch mit manuellen Überprüfungen begnügen.
East Japan Railway hatte Probleme mit ihrer App "Mobile Suica". In den Zügen konnten die Fahrgäste keine Shinkansen-Tickets (Hoch- geschwindigkeitszüge) oder Sitzreservierungen für die 1. Klasse kaufen.
Auch Logistikunternehmen waren betroffen. Bei Sagawa Express, einem Unternehmen von SG Holdings, konnten die Fahrer auf die Abholaufträge nicht zugreifen und Informationen über Auslieferungen an ihren mobilen Geräten abfragen. Auch konnten sie keine Telefonanrufe über das Mobiltelefon tätigen.
Das von "Oriental Land" betriebene Tokyo Disney Resort musste Besucher abweisen, die keine elektronischen Tickets auf ihren Smartphones anzeigen konnten. Wer kein Papier-Ticket hatte konnte nicht ins Disney Land.
Die Unterbrechungen des SoftBank-Dienstes waren wegen einem Software-Update des schwedischen Telekommunikationsunternehmens Ericsson verknüpft. SoftBank sagte am Donnerstag, dass Software-probleme bei Ericsson-Schaltanlagen in Tokio und Osaka aufgetreten sind.
Auch die Sharing-Branche war vom Netzausfall betroffen. Einige von Careco, dem von Mitsui Fudosan Realty gegründeten Carsharing-Service angebotene Fahrzeuge waren nicht nutzbar. Normalerweise sperren und entsperren die Kunden die Autos mit ihrem Smartphone, aber die Kommunikationsgeräte in den Autos hatten keine Verbindung.
Ericsson teilte SoftBank mit, dass ähnliche Probleme in elf Ländern etwa zur gleichen Zeit aufgetreten sind. SoftBank sagte, dass die Verbindungen durch den Umstieg auf ältere Software wiederhergestellt wurden und die beiden Unternehmen gemeinsam Massnahmen ergreifen werden, um ein ähnliches Problem in der Zukunft zu vermeiden.
Ja, wer kennt das nicht, das Laden eines Software-Update verursacht Probleme und nichts funktioniert mehr. Ist mir selber gerade passiert. Vergangenen Montagmorgen sah ich wie mein Laptop in einer Endlosschleife wegen einem Win10-Update lief ... über Stunden und zu keinem Ende kam. Es erschien nur dauernd "Bitte warten, PC nicht abschalten".
Nach 12 Stunden habe ich einen Neustart gemacht aber seitdem ist Win10 kaputt und startet nicht mehr. Arbeiten tue ich schon seit Jahren mit Linux-Mint aber es gibt einige Apps, die nur auf Windoof laufen, deshalb. Seit Tagen versuche ich Win10 zu reparieren oder neu von einer Boot-USB zu installieren, aber vergeblich. Scheiss Mikroschrott!!!
Jetzt fahre ich die Win-Apps auf der WINE-Simulation unter Linux und habe Windows endgültig aufgegeben.
Das ist nicht die erste Störung die SoftBank seinen Kunden dieses Jahr bescherte. Bereits im Februar war der Festnetzbereich ebenfalls von weit verbreiteten Betriebsunterbrechungen betroffen. Anrufe zwischen Mobil- und Festnetztelefonen konnten nicht verbunden werden und traf 670'000 Kunden.
SoftBank muss jetzt die Details des Dienstausfalls dem japanischen Ministerium für Inneres und Kommunikation melden, da die Störung mehr als zwei Stunden dauerte und mehr als 30'000 Menschen betroffen hat. Der Mobilfunkbetreiber hatte Ende September 40,43 Millionen Mobilfunkkunden.
Dieser Ausfall zeigt, wie abhängig die "moderne Gesellschaft" vom Mobilfunknetz geworden ist und die kleinste Störung ein Chaos und grossen Schaden verursacht. Statt mit der drahtlosen Kommunikation "frei" zu sein und einen "Mehrwert" zu haben, sind die Abhängigen völlig hilflos wenn diese "Stütze" wegbricht.
Früher, und es ist gar nicht so lange her, ging es ohne Apps und der tragbaren Krücke doch auch. Man musste halt sein Hirn einschalten und Strassenkarten, Fahrpläne und Bücher lesen, und auch mit Menschen persönlich kommunizieren.
In dieser Hinsicht bin ich noch "altmodisch" (oder wieder "hip") und habe ein kleines Nokia 3310, das nur telefonieren und SMS kann. Mehr brauch ich nicht und fühle mich freier als die um mich herum, die überall nach WiFi fragen, alle paar Minuten am Dummphone tippen und ständig einen Stecker fürs Laden suchen. Sonst leert sich ihr Hirn so schnell wie die Batterie!
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Das Verbrechen des Einsatzes der ersten Atombomben
Heute jährt sich zum 72. Mal der Tag an dem die Vereinigten Staaten die zweite Atombombe in der Geschichte der Menschheit zum Einsatz brachte. Am 9. August 1945 wurde die japanische Stadt Nagasaki aus heiterem Himmel ohne Vorwarnung mit einem Atomblitz ausradiert. Die Stadt hatte zu diesem Zeitpunkt ca. 260'000 Einwohner und mit der Explosion der "Fat Man" genannten Plutoniumbombe mit 21 Kilotonnen an Sprengkraft starben sofort 22'000 Menschen und zerstörte fast das halbe Stadtgebiet. Die Hitze- und Druckwelle vernichtete im Umkreis von einem Kilometer 80 Prozent aller Gebäude – zumeist Holzhäuser – und liess nur wenige Überlebende zurück. Die Bombe setzte über eine Entfernung von vier Kilometern Objekte in Brand. Der Atompilz erhob sich 18 Kilometer in die Atmosphäre. Nach der Massentötung von fast nur Zivilisten durch die Bombe starben nach Schätzungen 70'000 bis 80'000 Menschen innerhalb der nächsten vier Monaten an ihren Verletzungen und an der radioaktiven Strahlung. Weitere zehntausende Menschen starben einen qualvollen Tot durch Krebs in den Jahren danach. Dazu kamen die Babys die völlig deformiert geboren wurden und nur eine kurze Lebenserwartung hatten. Zusammen mit Hiroshima, das erste Opfer des amerikanischen Atombombe, sind ca 500'000 Menschen sofort und dann mit der Zeit getötet worden.
Präsident Roosevelt hat in seiner Ansprache und Kriegserklärung nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour gesagt, der 7. Dezember 1941 wäre ein Tag der "Niedertracht". Seine Worte vor dem Kongress: "Mr. Vice President, Mr. Speaker, Members of the Senate, and of the House of Representatives: Yesterday, December 7th, 1941 — a date which will live in infamy — the United States of America was suddenly and deliberately attacked by naval and air forces of the Empire of Japan. The United States was at peace with that nation and, at the solicitation of Japan, was still in conversation with its government and its emperor looking toward the maintenance of peace in the Pacific."
"Herr Vizepräsident, Herr Sprecher, Abgeordnete des Senats und des Abgeordnetenhauses: Gestern, 7. Dezember 1941 - ein Datum, das in Niedertracht leben wird - wurden die Vereinigten Staaten von Amerika plötzlich und bewusst von den Marine- und Luftstreitkräfte des Kaiserreich Japan angegriffen. Die Vereinigten Staaten waren in Frieden mit dieser Nation und waren bei der Aufforderung Japans noch im Gespräch mit ihrer Regierung und ihrem Kaiser, der auf die Aufrechterhaltung des Friedens im Pazifik hinwies."
Eine Lüge nach der anderen, denn 1. war der Angriff nicht "plötzlich", sondern Roosevelt und das Pentagon haben lange schon gewusst, der Angriff wird stattfinden und sie haben es geschehen lassen. Weil sie es gewusst haben, wurden die drei neuen Flugzeugträger vor dem Angriff aus dem Hafen befohlen und die Japaner zerstörten nur alte Kriegsschiffe. Die geheime japanische Kommunikation konnte Washington lesen weil der Code geknackt wurde. 2., Amerika stand nicht im "Frieden" mit dem Kaiserreich Japan, sondern führte schon seit Jahren einen Wirtschaftskrieg gegen den Inselstaat mit einer Seeblockade und Sanktionen. Japan wurde komplett von allen Rohmaterialien abgeschnitten, einschliesslich Rohöl und Eisen. Japan sah nur zwei Möglichkeit, entweder gegenüber Washington zu kapitulieren oder einen Befreiungsschlag durchzuführen, um die amerikanische Pazifikflotte zu vernichten, welche Japan den Hals zuschnürte. Das heisst, Präsident Roosevelt nahm den Tod von fast 2'400 eigener Soldaten und Matrosen in Kauf, um das Märchen von einem Angriff aus heiterem Himmel zu benutzen, um damit Japan und Deutschland den Krieg erklären zu können.
Die wirklich "Infamie" oder "Niedertracht" haben die Amerikaner mit dem Abwurf von zwei Atombomben auf die völlig ahnungslosen Bewohner von Hiroshima und Nagasaki begangen, auf Zivilisten und nicht auf Soldaten. Dieser Einsatz der ersten Atombomben machte militärisch keinerlei Sinn, Japan stand sowieso kurz vor der Kapitulation, sondern galt nur als Realitätstest und als Demonstration der Fähigkeit. Nicht gegenüber den Japanern, sondern gegenüber Stalin und der Sowjetunion. Roosevelts Nachfolger, Präsident Truman und seine Generäle, hatten schon die Sowjetunion als nächsten Feind ausgelesen und wollten ihre neue Waffe zeigen, die so fürchterlich war, niemand konnte sich die Auswirkungen und den Schaden vorstellen.
General Douglas MacArthur hat nach dem Abwurf der beiden Atombomben über Hiroshima und Nagasaki deshalb das Betreten von Südjapan für alle westlichen Journalisten verboten, damit niemand über die unglaublich Zerstörung und das Leiden berichten konnte. Die ganzen Medien blieben deshalb folgsam auf dem Schlachtschiff USS Missouri ab der Küste, um über die Kapitulation Japans zu berichten.
Einen Monat nach der Bombardierung haben aber zwei Reporter den Befehl von MacArthur mutig missachtet und sich auf den Weg zu den beiden zerstörten Städten gemacht. Mr. Weller, der Chicago Daily News, nahm ein Ruderboot und den Zug um das zerstörte Nagasaki zu erreichen. Der unabhängige Journalist Wilfred Burchett nahm auch den Zug, um nach einer 30-stündigen Odyssee in das verkohlte Hiroshima zu kommen.
Beide Männer erlebten einen Alptraum vorort. Mr. Burchett sass auf einer Ruine mit seiner Baby Hermes Schreibmaschine und sein Bericht fing mit folgenden Worten an: „In Hiroshima, 30 Tage nachdem die erste Atombombe die Stadt zerstört und die Welt geschockt hat, sterben Menschen immer noch mysteriös und schrecklich. Menschen die durch die gigantische Explosion nicht verletzt wurden, sterben jetzt aus unbekannten Gründen an etwas was man nur als atomare Pest nennen kann.” Er tippte weiter seine Worte, welche uns bis heute verfolgen: „Hiroschima sieht nicht wie eine bombardierte Stadt aus. Sie sieht aus wie wenn ein Monster sie platt gewalzt und völlig weggefegt hätte. Ich schreibe diese Fakten so unemotional wie möglich in der Hoffnung, dass dies eine Warnung für die Menschheit wird.“
Der Artikel von Mr. Burchett mit der Überschrift “The Atomic Plague – Die Atompest" wurde am 5. September 1945 im London Daily Express veröffentlicht. Die Geschichte verursachte eine weltweite Sensation und ein PR-Desaster für das US Militär. Die offizielle Geschichte der USA über die Bombardierung mit Atomwaffen hat die zivilen Opfer durch die tödliche anhaltende Wirkung der radioaktiven Verseuchung völlig verharmlost und diese als „Japanische Propaganda“ abgewiesen.
Als der Pulitzer-Preis Gewinner und Reporter George Weller die 25,000 Worte lange Horrorgeschichte über seine Erlebnisse in Nagasaki den Militärzensoren vorlegte, hat General MacArthur sofort befohlen diese Geschichte zu killen und das Manuskript wurde nie zurückgeschickt.
Vor kurzem hat Mr. Wellers Sohn Anthony eine Kopie dieses unterdrückten Berichtes unter den Unterlagen seines Vaters gefunden. Er starb im Jahre 2002. Da er keinen Amerikanischen Verleger für den Bericht seines Vaters fand, hat Anthony Weller diesen an die Mainichi Shimbun, eine Japanische Tageszeitung, verkauft. Im Jahre 2006 publizierte er ihn als Buch "First into Nagasaki". Jetzt können wir den Augenzeugenbericht von damals nachlesen.
„Das völlig platt gedrückte und zerschmolzene Skelett der Mitsubishi Waffenfabrik zeigt was eine Atombombe an Stahl und Beton anrichten kann, aber was die Atomkraft an menschlichen Fleisch und Knochen bewirkt, liegt versteckt in den zwei Spitälern in Nagasaki.“ schrieb Mr. Weller. „Einen Monat nachdem die Bomben explodiert sind, sehen wir wie die Atombombe eine rätselhafte Krankheit verursacht, welche nicht behandelt werden kann, weil völlig unbekannt und es keine Diagnose dafür gibt. Es tötet massenhaft Menschen hier. Männer, Frauen und Kinder ohne äussere Anzeichen einer Verletzung sterben täglich in den Krankenhäusern, einige, nachdem sie drei oder vier Wochen im Glauben herumgelaufen sind, sie seien davongekommen.“ Er beschrieb die Symptome der Krankheit mit Haarausfall, Blutungen unter der Haut, die aussahen wie Masern, offene Lippen, Durchfall mit Blut, Schwellungen der Kehle, eine Reduktion der weissen und roten Blutkörperchen. Und dann plötzlich hohes Fieber. Kurz vor dem Tod schwere Blutungen in Magen und Darm.
Nachdem der Bericht von Mr. Weller durch die US Behörden unterdrückt wurde, haben diese versucht den Bericht zu kontern, in dem sie den „Boten“ attackiert haben. General MacArthur befahl, dass Mr. Burchett aus Japan ausgewiesen wurde und seine Kamera verschwand während eines Spitalaufenthalt in Tokio. Ausserdem beschuldigten die US Militärs ihn unter dem Einfluss von Japanischer Propaganda zu stehen. Über Jahre hatten die US-Medien die Japaner als "gelbe Halbaffen", "Paviane", "Hunde", "Ratten", "Vipern", "Kakerlaken" und vor allem als "Sadisten" beschimpft. Da konnten die Kriegsgegner nicht plötzlich Opfer sein.
Die US Militärs haben dann eine eigene geheime Propagandawaffe eingesetzt. Sie haben ihren Mann bei der Times benutzt, um Gegenberichte zu schreiben. Der Wissenschaftsjournalist William L. Laurence der New York Times war auf der Gehaltsliste des Pentagon.
Vier Monate lang hat Mr. Laurence Presseberichte für das Militär über das Atomprogramm in verharmlosender Weise geschrieben. Er durfte auch Mitteilungen für Präsident Harry Truman und Kriegsminister Henry L. Stimson verfassen. Er wurde sogar damit belohnt, in dem er einen Platz auf dem Flugzeug erhielt, welches die Atombombe auf Nagasaki abgeworfen hat. Diese Erfahrung beschrieb er danach mit „religiöser Ehrfurcht”.
Drei Tage nach der Veröffentlichung durch Mr. Burchett schockierenden Bericht, hat Mr. Laurence eine Titelgeschichte in der Times publiziert wo er bestritt, dass die Strahlungskrankheit die Menschen töten würde. Seine Geschichte beinhaltete diesen erstaunlichen Kommentar: „Die Japaner verbreiten weiterhin Propaganda um den Eindruck zu bewirken, wir hätten den Krieg nicht auf faire Weise gewonnen, um damit Sympathie und mildere Kapitulationsbedingungen für sich zu erreichen. Deswegen haben die Japaner Symptome beschrieben die nicht wahr sind.“
Mr. Laurence hat den Pulitzer-Preis für seinen Bericht über die Atombombe erhalten und sein braves papageienhaftes Verbreiten der staatlichen Lügen war der ausschlaggebende Grund, warum ein halbes Jahrhundert nicht über die tödliche Wirkung der Atombombe berichtet wurde. Es ist eigentlich höchste Zeit, dass die Pulitzer-Kommission diesen Verharmloser der Hiroshima Katastrophe und auch der Zeitung The New York Times, den unverdienten Preis wieder abnimmt.
Nach mehr als 70 Jahren ist der zensierte Bericht von Mr. Weller eine brennende Anklage, nicht nur für die Unmenschlichkeit der Atombombe, sondern es zeigt auch wie gefährlich es ist wenn Journalisten eingebettet sind im Militär und zu nahe der Regierung stehen, um damit die Welt zu belügen und zu täuschen.
Die Alliierten hatten sich an der Yalta-Konferenz im April 1945 geeinigt, dass Russland erst am 8. August Japan den Krieg erklären sollte, genau drei Monate nach der Kapitulation Nazi-Deutschlands. Nachdem die erste Atomexplosion im Juli erfolgreich in der Wüste von Nevada ablief, hat Truman Stalin überzeugt, den Termin für seinen Kriegseintritt auf den 15. August zu verschieben. Das erlaubte dem Manhattan Projekt noch die zwei ersten Atombomben fertig zu stellen, welche dann am 6. und 9. August über Hiroshima und Nagasaki abgeworfen wurden. Japan hat dann formell am 14. August 1945 die Kapitulation erklärt.
Die Atombomben hatten demnach nur einen Zweck, die Sowjetunion aus China, Japan und Asien raus zu halten, damit die USA als alleiniger Sieger dort die Macht übernehmen konnte. Militärisch war es nicht notwendig die beiden Städte mit Atombomben zu zerstören. Truman hat sogar die Möglichkeit abgelehnt, Japanische Beobachter bei den Tests in Nevada zuzulassen, oder die Bombe über ein unbewohnte Japanische Insel zu demonstrieren, und er lehnte es auch ab die Einwohner der beiden Städte vorher zu warnen, um eine Evakuation zu ermöglichen.
Trumans Absicht war es maximale Zerstörung und Terror zu verursachen, um die Macht der USA zu demonstrieren, um die Sowjets aus dem Pazifik zu halten und nicht um das Leben von US Soldaten zu retten. Der Mythos, die Atombomben waren ein notwendiges Übel, ist eine Lüge. Der US-Generalstab war sich einig, Japan würde innerhalb der nächsten Wochen sowieso kapitulieren. Die Bombardierung von Hiroshima und Nagasaki war ein krimineller Akt der US-Regierung und wir sollten das nie vergessen.
Es gab viele ungeheuerliche Kriegsverbrechen im 2. WK, aber die Massentötung von hunderttausenden von Menschen in einem Blitz, sowie der langsame Tot weiterer hunderttausenden durch die radioaktive Verseuchung und noch die jahrelangen Folgeschäden mit Fehlgeburten, Missbildungen in den nachfolgenden Generationen, alles als Wirkung nur einer einzigen Waffe und alles nur für eine Demonstration der militärischen Stärke der USA, ist wohl ein einmaliges Verbrechen das
alleine für sich steht.
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Weshalb kapitulierte das japanische Kaiserreich?
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Ausgerechnet am Nagasaki-Gedenktag hat Trump das Atomarsenal der USA als das stärkste und mächtigste gelobt und gesagt, es wird modernisiert.
My first order as President was to renovate and modernize our nuclear arsenal. It is now far stronger and more powerful than ever before....
— Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 9. August 2017
Es sieht so aus wie wenn Trump Nordkorea angreifen wird. CNN berichtet bereits aus einem Atombunker auf Hawaii:
Die gute Nachricht von CNN, es werden nicht alle durch einen Atomkrieg sterben, viele werden überleben.
Zum 75. Jahrestag von Pearl Harbour
Eines der grössten Lügen, die uns mit Geschichtsbüchern erzählt wird, ist die Behauptung, die Vereinigten Staaten von Amerika wurden aus heiterem Himmel, ohne etwas zu ahnen und völlig grundlos am 7. Dezember 1941 vom Kaiserreich Japan auf Hawaii angegriffen. Dieser Angriff auf die Flotte der US Navy in Pearl Habour durch japanische Bomber, die von Flugzeugträgern gestartet waren, kam ohne Vorwarnung und wäre deshalb ein besonders heimtückischer Akt gewesen. Dabei gibt es zahllose Beweise, die US-Regierung und das US-Militär wussten genau Bescheid was kommt. Sie haben es sogar bewusst provoziert und geschehen lassen, um Japan und auch Deutschland den Krieg erklären zu können, mit der Ausrede, "wir wurden angegriffen und müssen jetzt zurückschlagen."
Am 30. November 1941 erschien auf der Titelseite der in Hawaii publizierten Zeitung "The Honolulu Sunday Advertiser" die Überschrift: "Japaner könnten am Wochenende angreifen." Dann darunter in noch grösseren Buchstaben "Kuruso warnt unverhohlen - Nation für den Kampf bereit". Die Presseleute wussten demnach, ein Angriff wird passieren und warnten die Bevölkerung von Hawaii!
Zur Erläuterung, Saburo Kuruso war der Sondergesandte des Kaiserreichs Japan in Washington und er verhandelte mit dem damaligen US-Aussenminster Cordell Hull über eine Kriegsvermeidung. Das meldeten die Medien eine Woche VOR dem Angriff auf Pearl Habour. Wenn die Medien es wussten, ein Griff auf Hawaii steht bevor, dann wussten es ganz sicher auch die US-Regierung und das Pentagon.
Wurde etwas dagegen getan? NEIN, man hat es geschehen lassen und dabei 2'400 eigene Matrosen bewusst in den Tod geschickt. Eine höchst kriminelle Verletzung des Amtseid, einen bevorstehenden Angriff nicht zu verhindern, sondern aus militärstrategischen Gründen passieren lassen und dabei eigene Opfer in Kauf nehmen.
Es gab aber weitere Zeitungsmeldungen nach der oben genannten Vorwarnung:
01.12.1941 - Honolulu Star-Bulletin
- "Hull, Kurusu in entscheidendes Treffen heute"
- "US-Armee in Manila alarmiert, Singapur mobilisiert während Kriegsspannungen steigen"
- "Japans Gesandter nimmt Gespräche inmitten Spannungen auf"
- "Kriegsängste wachsen in den Philippinen"
02.12.1941 - Honolulu Advertiser
- "Japan hofft noch Frieden mit den USA zu schliessen"
- "Japan gibt den Verhandlungen noch zwei Wochen"
03.12.1941 - Honolulu Star-Bulletin
- "Gigantische Angriff auf USA durch Japan, sagt Frankreich voraus"
04.12.1941 - Honolulu Advertiser
- "Japan spornt US-Programm an" (Rüstung)
04.12.1941 - Honolulu Star-Bulletin
- "Null-Stunde im Pazifik nahe"
- "Japan antwortet den USA heute"
06.12.1941 - Honolulu Star-Bulletin
- "Singapur kriegsbereit"
- "Neue Friedensanstrengung durch Tokio"
- "Zivilisten aufgefordert Manila zu verlassen"
06.12.1941 - Honolulu Advertiser
- "Japanische Marine bewegt sich nach Süden"
- "Detaillierte Pläne für M-Day fertig" (Tag der Mobilisierung)
07.12.1941 - Honolulu Advertiser
- "F.D.R. schickt dem Kaiser eine Botschaft wegen Kriegsgefahr"
Wir sehen, die Medien auf Hawaii waren voll mit Meldungen über einen bevorstehenden Krieg im Pazifik. Aber nicht nur das, die Medien meldeten, das Rüstungsprogramm der USA wäre im vollem Gange und die Mobilisierung der US-Armee konnte jederzeit ausgelöst werden.
Nach dem Krieg wurden die Chefredakteure der beiden Zeitungen bei einer Kongressanhörung gefragt, warum sie diese Meldungen über einen unmittelbar bevorstehenden Angriff und Krieg veröffentlichen konnten? Sie antworteten, das wäre ihre Interpretation von Agenturmeldungen gewesen, die frei im Umlauf waren und jeder Medienschaffende kannte. Es lag also in der Luft.
Deshalb, US-Präsident Franklin Delano Roosevelt (FDR) kannte die unmittelbar bevorstehende Kriegsgefahr erst recht und hatte die gesamte Militärmaschinerie darauf eingestellt. Was noch fehlte, um den Krieg zu starten, war der Auslöser. Das lieferte der Angriff der Japaner auf Pearl Harbour.
Der Wirtschaftskrieg führte zum Schiesskrieg
Was hatte das Kaiserreich Japan dazu bewogen, diesen Angriff durchzuführen? In kurzen Sätzen erklärt; Die USA hatten den Inselstaat Japan komplett von allen Rohstoffen durch Sanktionen abgeschnitten. Speziell das lebenswichtige Rohöl war Mangelware, aber auch Kohle, Eisenerz, Gummi und vieles mehr. Washington wollte Tokio durch ein brutales Embargo in die Knie zwingen, genau wie mit dem Iran seit 1979 praktiziert.
Japan hatte nur zwei Möglichkeiten. Entweder zu kapitulieren und sich Amerika zu unterwerfen, oder mit einem Angriff auf die Pazifikflotte auf Hawaii und mit dessen Zerstörung, die Machtherrschaft der USA im Pazifik zu brechen, um Zugang zu den Rohstoffquellen damit wieder zu erlangen. Tokio hat sich für letzteres entschieden und Washington wusste das.
Am 31. Mai 1941 äusserte der Journalist und Historiker William Henry Chamberlin bei einer Friedenskonferenz der Sozialisten eine unheilvolle Warnung: "Ein totaler Wirtschaftsboykott Japans, das Ende von Öllieferungen zum Beispiel, werde Japan in die Arme der Achsenmächte treiben. Ein Wirtschaftskrieg ist die Vorstufe zu einer militärischen Auseinandersetzung," sagte Chamberlin, der recht behalten sollte.
Am 25. Juli 1941 unterzeichnete Präsident Roosevelt eine "Executive Order" mit dem alle japanischen Vermögen in den USA eingefroren wurden. Gleichzeitig schnitten die Amerikaner und Briten die Lieferung von Öl und Schrottmetall an Japan ab. Damit war die Existenz Japans bedroht.
Im September 1941 war die japanische Presse aufgebracht, weil die Vereinigten Staaten an Japan vorbei Öl nach Russland lieferten. Die Zeitungen schrieben, Japan würde einen langsamen Tod wegen des "Wirtschaftskrieges" sterben.
Die Philippinen standen damals unter US-Besatzung und damit kontrollierte die USA die Seewege von Japan in den Süden, konnte so Japan von den Ressourcen abschneiden. Das Embargo war eine Provokation der US-Regierung, um Japan zu einer aggressiven Reaktion zu zwingen. Jeder der den damaligen stolzen Charakter der Japaner kannte wusste, sie würden nicht klein beigeben, sondern aus Notwehr angreifen.
Am 15. November 1941 informierte der Stabschef der US-Armee, General George Marshall, die Medien über die Lage und den Absichten. Er sagte, "wir planen einen Angriffskrieg gegen Japan," und verlangte von den Journalisten Stillschweigen, was sie auch taten.
10 Tage später notierte Kriegsminister Henry Stomson in seinem Tagebuch, er hätte sich im Oval Office mit Roosevelt, Marshall, Marineminister Frank Knox, Admiral Harold Stark und Aussenminister Cordell Hull getroffen. Roosevelt teilte ihnen mit, die Japaner würden bald angreifen, möglicherweise kommenden Montag. Das wäre der 1. Dezember gewesen.
Die Frage die anstand, schrieb Stimson, wie konnte man die Japaner dazu bringen, den ersten Schuss abzufeuern, ohne grosse Gefahr für einen selber? Die Antwort war, die Flotte in Pearl Harbour als Köder anzubieten und den militärischen Mannschaften dort nichts darüber zu erzählen. Genau das ist dann passiert. Agenten Japans auf Hawaii informierten Tokio laufend, welche Schiffe sich im Hafen befanden.
Japanischer Code geknackt
Kurz nachdem der II. Weltkrieg in Europa 1939 ausbrach, war der neue geheime Code der japanischen Marine bereits geknackt. Möglich machte das Kapitän Eric Nave, ein sehr talentierter Pionier in der Welt der Dechiffrierung. Nave wurde in Adelaide, Australien geboren und trat 1916 der australischen Marine bei. Danach arbeite er für die britische Royal Navy.
Im Jahre 1919 fing er an Japanisch zu lernen und er beherrschte die Sprache so gut, ein japanischer Admiral bezeichnete ihn 1924 als Sprachgenie. Er spezialisierte sich auf die japanischen verschlüsselten Nachrichten. Ende 1939 war Nave in der Lage, die Geheimbotschaften des japanischen Militärs zu lesen.
Damit wusste die britische Admiralität durch die Funkempfangsstationen in Hong Kong, Singapur und anderen Militärbasen am Pazifik, genau was die Japaner vorhatten und hat die Informationen an die Amerikaner weitergeleitet. Sie konnten den Fortschritt der japanischen Flotte auf dem Weg nach Hawaii auf den ganzen Weg verfolgen.
Aber auch der militärische Abwehrdienst der US Navy hatte die geheimen Nachrichten der japanischen Diplomaten mittlerweile entschlüsselt. Am Abend des 6. Dezember, einen Tag vor Pearl Harbour, hatte der Marinegeheimdienst einen Grossteil von Tokios Antwort auf Aussenminister Hulls harte Note vom 26. November übersetzen können. Der zuständige Offizier im Weissen Haus, Commander Lester Schultz, überbrachte sofort die abgefangene Nachricht dem Präsidenten.
Schultz sagte nach dem Krieg bei einer Kongressanhörung, Roosevelt las die Dokumente, was ca. 10 Minuten dauerte. Der Präsident wendete sich an seinen Berater Harry Hopkins und sagte: "Das bedeutet Krieg". Hopkins und er besprachen dann die Situation der japanischen Kräfte. Nach seiner Erinnerung, sagte Schultz, kamen die beiden Herren zur Meinung, es wäre schade, dass die USA nicht den Erstschlag durchführen kann, um eine Überraschung zu verhindern.
Der Präsident nickte und sagte: "Nein, das können wir nicht machen. Wir sind eine Demokratie und eine friedliche Nation." Den Eindruck den Schulz damals gewann war, Amerika kann nicht den ersten offenen Schritt machen. Es muss gewartet werden, bis die Japaner zuerst angreifen. Also lies man die japanische Armada bewusst auf Hawaii zusteuern. Es war unbedingt notwendig gegenüber der amerikanischen Bevölkerung und gegenüber der Weltmeinung als Opfer dazustehen und Japan als Aggressor, was auch gelang.
Japan in die Falle gelockt
Am 7. Oktober 1940 reichte Lieutenant Commander Arthur McCollum vom Büro des Marinegeheimdienstes ein Memo an die Kapitäne der US Navy, Walter Anderson und Dudley Knox, ein. Beide waren die engsten Militärberater von Präsident Roosevelt und sie hatten sein vollstes Vertrauen. Das Memo beinhaltete einen 8-Stufenplan, wie man Japan dazu provozieren kann, die Vereinigten Staaten anzugreifen. Roosevelt implementierte alle 8 Vorschläge im Laufe von 1941, die McCollum sich ausgedacht hatte.
Als Folge der Provokationen hat Japan wie gewünscht angegriffen und das Kaiserreich lief in die Falle. Der amerikanische Öffentlichkeit hat man dann erzählt, es war eine völlige Überraschung, "ein Versagen der Geheimdienste" und Amerika trat ohne es zu wollen in den II. Weltkrieg ein. Das besagte Memo wurde erst 1994 deklassifiziert und die Einsicht darin zeigt auf, die Vereinigten Staaten wollten Japan zu einem Angriff provozieren, um dann selber mit aller Macht zurückschlagen zu können.
Die erste Seite des Memos mit der Überschrift: "Beurteilung der Situation im Pazifik und Empfehlung von Aktionen durch die Vereinigten Staaten"
Es dauerte 54 Jahre bis dieses Dokument freigegeben wurde. Wie lange werden wir warten müssen, bis wir die Wahrheit über 9/11 erfahren?
Nach dem Erhalt dieses 8-Stufenplans und dessen Umsetzung hielt Präsident Roosevelt am 29. Dezember 1940 eine Radioansprache, in der er die amerikanische Bevölkerung auf einen Krieg vorbereitete. Er beschrieb, wie bösartig die Regime in Deutschland und Japan sind, welche die "freie Welt" und die Interessen der Vereinigten Staaten gefährden.
Er machte Angst in dem er sagte, Bomber könnten von Europa bis Amerika und zurück ohne Auftanken fliegen. Die Ozeane auf beiden Seite wären kein Schutz und eine Invasion Amerikas wäre möglich. Er verlangte von der Bevölkerung den Verzicht auf Konsumgüter, damit die Industrie Schiffe, Flugzeuge, Panzer, Bomben und Munition produzieren kann.
"Einige unserer Leute wollen glauben, die Kriege in Europa und Asien gehen uns nichts an. Aber es ist von grösster Wichtigkeit für uns, dass die europäischen und asiatischen Kriegstreiber keine Kontrolle über die Ozeane erlangen, die zu uns führen.
Wir müssen in eine neue und fürchterliche Ära eintreten, in der die ganze Welt, einschliesslich unsere Heimsphäre, durch Gefahren der brutalen Macht getrieben werden. Um in so einer Welt zu überleben, müssen wir uns in eine permanente militaristische Macht auf der Basis einer Kriegswirtschaft verwandeln.
Diese Nation macht grosse Anstrengungen um alles notwendige für diesen Notfall zu produzieren und mit aller höchster Geschwindigkeit. Diese grosse Anstrengung benötigt grosse Opfer. Ich glaube, die Achsenmächte werden diesen Krieg nicht gewinnen. Mein Glauben beruht auf neueste und beste Informationen".
Roosevelt sprach von Krieg mit Deutschland und Japan und den sicheren Sieg, dabei wurde dieser erst ein Jahr später durch Pearl Harbour erklärt und begonnen. Das heisst, die Rüstungs- und Kriegsmaschinerie war auf vollen Touren schon lange angelaufen und Amerika bereitete sich auf den Eintritt in den Weltkrieg vor.
Japan gewann die Schlacht aber verlor den Krieg
Am Sonntag den 7. Dezember 1941 fielen um 7:55 Uhr die ersten Bomben auf den Hafen von Pearl Habour, wo die Pazifikflotte der US Navy versammelt war. 441 japanische Kampfflugzeuge versenkten 5 Schlachtschiffe. 3 Schlachtschiffe, 3 Kreuzer und 3 Zerstörer wurden beschädigt. 164 Flugzeuge wurden zerstörte und etwa 159 beschädigt. Insgesamt kamen 2'403 US-Soldaten ums Leben und 1'178 wurden verletzt.
Auf den ersten Blick war der Angriff ein voller Erfolg für Japan. Aber, da die Hafenanlagen weitestgehend unbeschädigt blieben und keine amerikanischen Flugzeugträger anwesend waren, drei hatten zwei Tage vorher Pearl Harbour für eine "Übung" verlassen, wurde dieser angezweifelt. Das Hauptziel, die Flugzeugträger und damit den Kern der Pazifikflotte der Amerikaner zu zerstören, wurde verfehlt.
Der japanische Admiral Hara Tadaichi, Kommandeur der Trägerdivision 5 (Zuikaku und Shokaku), sagte nach dem Angriff: "Wir haben einen grossen taktischen Sieg in Pearl Harbour errungen und dabei den Krieg verloren." Die versenkten Kriegsschiffe wurden Grösstenteils gehoben und repariert und zusammen mit den Flugzeugträgern war die US Navy sehr schnell bereit zurückzuschlagen. Japans Absicht, auf Jahre hinaus Amerika im Pazifik zu schwächen, um selber zu erstarken, kam nicht zustande.
Die "Tag der Infamie" Rede von Roosevelt
Um 12:30 Uhr am 8. Dezember 1941 stand US-Präsident Franklin D. Roosevelt vor dem Kongress und gab seine berühmt berüchtigte Rede. Darin erklärte Roosevelt, dass der 7. Dezember 1941, der Tag an dem die Japaner Pearl Harbour angegriffen haben, ist "ein Datum das in Infamie leben wird." Infamie bedeutet ehrloses, gemeines oder heimtückisches Handeln oder die Ehrlosigkeit als solche. Gemeint hat er wohl sich selber.
"Herr Vizepräsident, Herr Sprecher, Mitglieder des Senats und Repräsentantenhaus:
Gestern am 7. Dezember 1941 - ein Datum das in Infamie leben wird - wurden die Vereinigten Staaten von Amerika plötzlich und vorsätzlich von den Marine- und Luftstreitkräften des Kaiserreich Japan angegriffen.
Die Vereinigten Staaten standen im Frieden mit dieser Nation und, auf Ersuchen von Japan, waren noch im Gespräch mit seiner Regierung und Kaiser, um den Frieden im Pazifik zu erhalten.
In der Tat, eine Stunde nach dem japanische Luftgeschwader anfingen die amerikanische Insel Oahu zu bombardieren, hat der japanische Botschafter zu den Vereinigten Staaten und seine Kollegen unserem Aussenminister eine formelle Antwort zu einer neulichen amerikanischen Nachricht gegeben. Und obwohl diese Antwort aussagte, es ist sinnlos die existierenden diplomatischen Verhandlungen fortzusetzen, beinhaltete sie keine Drohung oder Anzeichen eines Krieges oder eines bewaffneten Angriffs."
Roosevelt zählte dann in seiner Rede die Angriffe auf, die neben Pearl Habour gleichzeitig im pazifischen Raum durch Japan ausgelöst wurden.
"Ich glaube ich interpretiere den Willen des Kongress und der Bevölkerung wenn ich behaupte, wir werden uns nicht nur bis zum Äussersten verteidigen, sondern wir werden ganz bestimmt sicherstellen, dass diese Form der Heimtücke uns niemals mehr gefährden wird.
Die Feindschaft existiert. Es gibt kein Zaudern gegenüber der Tatsache, dass unsere Bevölkerung, unser Territorium und unsere Interessen in grosser Gefahr sind.
Mit Zuversicht in unsere Streitkräfte, mit grenzenloser Willenskraft unserer Bevölkerung, werden wir den unausweichlichen Triumph erlangen - so hilf uns Gott.
Ich bitte, dass der Kongress erklärt, der unprovozierte und niederträchtige Angriff durch Japan am Sonntag den 7. Dezember 1941, einen Zustand des Krieges zwischen den Vereinigten Staaten und dem Kaiserreich Japan darstellt."
Mit diesen Behauptungen wird deutlich, Roosevelt hat den Kongress und das amerikanische Volk belogen, denn wie ich oben gezeigt habe, wusste er schon lange vorher was auf Amerika zu kam, es war keine Überraschung. Im Gegenteil, er tat alles damit es zu einem Angriff der Japaner kam.
Der Kongress erklärte nach der Rede von Präsident Roosevelt sofort Japan den Krieg. Als Unterstützung ihres japanischen Alliierten erklärten wiederum Nazi-Deutschland und das faschistische Italien den USA am 11. Dezember 1941 den Krieg, obwohl beide Länder nach dem Dreimächtepakt (Achse Berlin–Rom–Tokio) nicht dazu verpflichtet waren. Diese Aktion wurde sofort mit der Kriegserklärung des Kongress im Gegenzug beantwortet.
Was lernen wir daraus? Mit dem Zuschnappen der Falle waren die Vereinigten Staaten im II. Weltkrieg von einem Tag auf den anderen voll dabei und konnten auf allen Seiten zuschlagen. Die Invasion von Europa begann über Nordafrika und Sizilien im Süden, über die Normandie im Norden. Im Pazifik wurden die japanischen Truppen kontinuierlich von Insel zu Insel zurückgeschlagen, bis Japan kapitulierten. Kurz vorher wurden als "Test" und als "Machtdemonstration" gegenüber der Sowjetunion noch zwei Atombomben auf Japan abgeworfen.
Die Vereinigten Staaten hatten was sie von Anfang an wollten, die Möglichkeit mit einem Kriegsbeitritt die Weltherrschaft von den Briten zu übernehmen. Sich als armes Opfer hinzustellen, das Frieden will und nur gezwungenermassen, unwillig und unvorbereitet in den Weltkrieg zieht, war die grosse Täuschung. Es war die notwendige Flucht nach vorne, denn ohne Weltkrieg, gigantischer Rüstungsindustrie, anschliessendem Aufstieg zur Supermacht und Weltdominanz, wäre die USA wirtschaftlich zusammengebrochen.
Was lernen wird daraus? Die Geschichte wiederholt sich. Die gleiche Taktik, der militärischen Einkreisung und der Wirtschaftssanktionen, wird gegen Russland vom Obama-Regime und seinen europäischen Lakaien praktiziert. Warum? Weil Russland seine Souveränität und Unabhängigkeit ausübt und Präsident Putin sich nicht der globalen Elite unterwirft. Deswegen wird er verteufelt!
Es gibt keine "russische Aggression", weder in der Ukraine, oder gegenüber den baltischen Staaten, noch sonstwo. Eine Lüge des Westens. Ohne der Ruhe und Gelassenheit von Putin, gebe es schon längst einen Krieg. Weil er sich nicht provozieren lässt und alles tut, um Frieden und Stabilität zu bewahren. Trump will die Politik gegenüber Russland völlig ändern und die Beziehung verbessern. Hoffen wir es passiert auch!
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Als die BBC noch ein guter Sender war:
"Die Opferung von Pearl Harbour"
Toyota suspendiert Autoproduktion in Japan
Was die Welt nicht so mitbekommen hat, die vielen Erdbeben der letzten Tage auf der japanischen Insel Kyushu haben schwerwiegende Folgen für die japanische Wirtschaft. Der Autohersteller Toyota hat verkündet, es wird seine Autoproduktion in Japan vorübergehend anhalten, weil kritische Teile ihrer "just in time" Logistik wegen der Erbeben fehlen. Die Fabriken der Zulieferer sind schwer beschädigt worden.
Der Autohersteller wird die gesamte Produktion an seinen vier eigenen Montagewerken stilllegen und in Schritten auch die in anderen Unternehmen der Toyota-Gruppe. Laut Toyota handelt es sich um die Werke in Takaoka, Tsutsumi und Tahara from 19. bis 23. April, gefolgt von den Montagelinien in Tahara und Motomachi von 20. bis 23. April.
Das heisst, fast die ganze Autoproduktion von Toyota liegt dann mehrere Tage still. Laut Schätzungen werden dadurch 50'000 Fahrzeuge weniger hergestellt. Dies trifft auf die populären Modelle hybrid Pryus, Land Cruiser und Lexus zu.
"Die Entscheidung über eine Wiederaufnahme der Produktion in den japanischen Werken wird auf Basis der Verfügbarkeit der Teile gemacht", sagte eine Sprecher des Autokonzerns.
Die Firma Aisin Seiki, ein wichtiger Zulieferer von Karosserieteilen, Bremsen und Motoren für Toyota, hat eine Niederlassung in der Kumamoto-Prefektur, die massiv von den Erbeben betroffen wurde. Die Erschütterungen zerstörten viele Gebäude, tötete Dutzende und verletzte 2000 Menschen. 250'000 Bewohner sind obdachlos.
Viele Strassen, Brücken und Tunnel in Kumamato sind schwer beschädigt, was auch den Verkehr und Transport von Gütern sehr behindert.
Was sagt uns die Produktionspause von Toyota? Wie abhängig und fragil die heutige Wirtschaft und damit die moderne Gesellschaft ist. Wenn der Transport und die Zulieferung nicht mehr funktionieren, stehen die Fabriken still und die Regale in den Supermärkten sind leer.
Die westlichen Medien sprechen nur von Erdrutsche, die sich durch die Erbeben ereignet haben sollen, dabei ist die genauere Beschreibung der Konsequenzen, es haben sich riesige Risse und Gräben aufgetan. Es sieht aus wie wenn sich die Insel Kyushu durch die Mitte spaltet.
Die Grafik stammt von der U.S. Geological Survey und zeigt den Mittelpunkt aller Erbeben von 2,5 und grösser. Man sieht eine gerade Linie quer über die Insel. Bricht sie in zwei Teile auf?
Aber nicht nur Japan wurde jetzt von schweren Erbeben heimgesucht, der ganze "pazifische Ring" scheint in Aufruhr zu sein, mit aktuellen Erdbeben in Ecuador und Vulkanausbrüche in Mexiko.
525 Tote, 4605 Verletzte und zahlreiche Vermisste: So lautet die vorläufige Bilanz nach dem Erdbeben, das Ecuador vor fünf Tagen mit einer Stärke von 7,8 heimgesucht hat.
Am 18. April ist der bekannte 5462 Meter hohe Vulkan Popocatépetl wieder ausgebrochen, der rund 70 Kilometer von Mexiko-Stadt entfernt liegt:
Überhaupt hat sich die Anzahl der Erbeben weltweit seit 2014 verdoppelt, im Vergleich zum Durchschnitt von 1979 bis 2013.
"Wir haben in letzter Zeit eine Periode erlebt, mit der höchsten seismischen Aktivität und der Erbeben die je aufgezeichnet wurden", sagte der Geophysisker Tom Parson von der U.S. Geological Survey (USGS) in Menlo Park, Kalifornien.
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Noch ein Naturereignis passierte über Südengland. Am 20. April rauschte ein grosser glühender Meteorit über den Himmel:
Fukushima entspricht 1000 Hiroshimabomben
Genau vor fünf Jahren ereignete sich die Nuklearkatastrophe von Fukushima, bei der in VIER von sechs Atomreaktoren schwere Explosionen stattfanden und es zu einer Kernschmelze kam. Die Radioaktivität, die in die Atmosphäre durch die Explosionen ausgetreten ist und durch das Kühlwasser ins Meer floss, bedroht das ganze Leben auf unserem Planeten. Aber diese Tatsache hat keinerlei Nachrichtenwert, im Vergleich zu den völlig unwichtigen Themen mit denen uns die Medien heute füttern. Die Schlagzeile der Blöd-Zeitung lautet: "Werden wir nie erfahren, wie es Schumi geht?" und "Was ist mit Daniel Hartwichs Frisur passiert?" Klatsch und Tratsch ist ja auch viel wichtiger. Der mediale und auch politische Konsens in Japan, den USA und Europa lautet, die Krise in Fukushima hat man im Griff und niemand muss sich Sorgen machen. Die Wahrheit lautet aber, nichts hat man unter Kontrolle. Die Entsorgung von hochradioaktivem Wasser ins Meer des Pazifischen Ozeans geht jeden Tag weiter und verursacht eine globale Verseuchung. In einem Interview hat der japanische Atomwissenschaftler Koide Hiroaki ausgesagt, "das Fukushima-Desaster ist ein ernsthaftes Verbrechen ... wie der schlimmste Albtraum der Realität wurde ... jeder auf der Erde ist dem ausgesetzt ... ein Anstieg an Krebs wird das Resultat sein."
Koide Hiroaki (66) ist zu einer einflussreichen Stimme und Zentralfigur der Antiatombewegung seit der Katastrophe von Fukushima vom 11. März 2011 geworden. Er hat seine ganze Karriere als Atomingenieur damit verbracht, die Abschaffung von Atomkraftwerke zu erreichen. Seine lautstarke Kritik der "Atomlobby" und die aktive Teilnahme an der Antiatombewegung hat ihm zu einem Aussätzigen in den Augen seiner "Kollegen" gemacht, zu einem Assistenz-Professor an der Universität von Kyoto. Seit seiner Pensionierung 2015 ist Hiroaki weiter eine wichtige Stimme des Gewissens für viele, die sein Vision einer Zukunft ohne Atomenergie und Atomwaffen teilen. Er hat bisher 20 Bücher zu diesem Thema geschrieben.
Hier die wichtigsten Aussagen aus seinem Interview:
- Was die Grössenordnung des Unfalls betrifft ... wir wissen es einfach nicht ... alle Messinstrumente wurden zum Zeitpunkt des Unfalls zerstört.
- Die japanische Regierung hat Schätzungen veröffentlicht, die 1,5 x 10 hoch 16 Becquerels an Cesium137 sein sollen, was die Verbreitung von radioaktiven Material von 168 Mal mehr als die Hiroshima-Bombe bedeutet.
- Aber das ist nur das Material, dass in die Atmosphäre entwichen ist. Ich glaube die Zahlen der Regierung sind unterschätzt. Laut anderen Schätzungen liegt die Freigabe von Cs-137 in die Atmosphäre ca. um das 500-fache der Hiroshima-Bombe.
- Was ins Meer gespült wurde ist nicht weniger als was in die Atmosphäre ging. Sogar heute sind wir nicht in der Lage diesen Austritt zu verhindern. Und so, wenn wir die beiden Mengen an Cs-137 in die Atmosphäre und ins Meer zusammenaddieren, kommen wir auf die hundertfache Hiroshima-Mengen heran. Einige Schätzungen sagen, das Fukushima-Ereignis könnte 1000 Hiroshimas sein.
- Das radioaktive Material, was aus Fukushima entwichen ist, wurde über den ganzen Globus verteilt... jeder auf der Erde ist dieser zusätzlichen Strahlung ausgesetzt worden. Ein Anstieg an Krebs ist das Resultat.
- Kein einziger Atomexperte oder Politiker hat ernsthaft die Möglichkeit so eines Unfalls in Betracht gezogen. Ich habe über die Möglichkeit kommentiert und auf die Ergebnisse von Simulationen hingewiesen.
- Aber trotzdem, das Desaster von Fukushima dachte ich, könnte nur im schlimmsten Albtraum passieren ... aber es ist passiert und Realität geworden.
- Alle diese Befürworter der Atomenergie haben sich nie einen Moment Gedanken darüber gemacht. Und als es tatsächlich passierte, gab es kein System, um damit fertig zu werden.
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| Verlassene Ortschaften rund um Fukushima |
Um das Ausmass der Verseuchung rund um Fukushima zu begreifen, mehr als 1'100 Quadratkilometer an Landschaft, mit Dörfern, Wiesen und Wäldern sind unbewohnbar. Ungefähr 170'000 Einwohner wurden aus den betroffenen Gebieten evakuiert. Hunderttausende in landwirtschaftlichen Betrieben zurückgelassene Tiere verendeten. Der Fischbestand des ganzen Nordpazifik bis rüber nach Nordamerika ist radioaktiv verseucht.
Man muss sich das vorstellen, die Entsorgungsarbeiten werden voraussichtlich 30 bis 40 Jahre dauern, die Kosten der Katastrophe werden auf über 150 Milliarden Euro geschätzt.
Ich sage dazu, wie bescheuert und verantwortungslos muss man sein, um Atomkraftwerke ausgerechnet in einem Land zu bauen, dass zu den erbebengefährdesten Gebieten der Welt gehört. Dann als Gipfel der Fahrlässigkeit, noch direkt am Meer, wo doch Japan für die Tsunamis seit langem bekannt ist. Die Vorfahren der heutigen Japaner haben extra auf den Anhöhen entlang der Küste Steine errichtet, mit der Warnung, nichts wegen der Tsunamis darunter zu bauen. Zur Erinnerung, die Tsunamiwelle überspülte die Atomanlage von Fukushima und setze die Stromversorgung, die Steuerungsanlage und das Kühlsystem aus. Dadurch sind die Reaktoren ausser Kontrolle geraten und explodierten.
Siehe meinen Artikel: "Hätten die Japaner nur auf ihre Vorfahren gehört"
Aber egal wo man ein Atomkraftwerk errichtet, es handelt sich um eine tickende Zeitbombe. Das Atomkraftwerk von Tschernobyl ist 1986 nicht wegen eines Erdbebens oder Tsunamis explodiert. Man simulierte eine Stromausfall als Übung und dabei ist der Reaktor nicht mehr gekühlt worden und flog in die Luft. Man muss einfach wissen, ein Atomreaktor ist eigentlich eine Atombombe, die man kontrolliert und langsam ihre Energie freisetzen lässt. Der kleinste Fehler und es wird zu einer Höllenmaschine.
Und dieses Risiko geht man bewusst ein? In Europa stehen überall Atomkraftwerke.
Ich möchte dabei erinnern, welche drastischen Wendemanöver und Kapriolen das Merkel-Regime dabei vollzogen hat, was die Atompolitik betrifft. Merkel war als studierte Physikerin im Zentralinstitut für Isotopen- und Strahlenforschung der Akademie der Wissenschaften der DDR tätig und deshalb ein grosser Fan der Atomenergie. Es sei doch "jammerschade", gab sie beispielsweise im Sommer 2009 zu Protokoll, "wenn Deutschland aussteigen würde".
Im Herbst 2010 hat sie noch die Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerke für Deutschland beschlossen. Nach Fukushima aber wollte sie schneller und konsequenter aus der Atomenergie aussteigen als Rot-Grün. Richtig erklärt hat Angela Merkel ihren Sinneswandel nie, eine innerparteiliche Debatte gab es in CDU und CSU nicht. Viele vermuten, es war nicht aus innerer Überzeugung und Lehre wegen Fukushima, sondern nur aus wahltaktischen Gründen. Wir wissen, Merkel sagt immer das, was laut Umfragen die Menschen gerne hören wollen.
Das trifft auf die heutige Krise auch zu. Sie hat genau so selbstherrlich damals als Befehlsgeberin gehandelt, wie mit ihre Entscheidung, die Flüchtlinge und Migranten grenzenlos nach Europa einzuladen und reinzulassen, weil sie meinte, die Deutschen wollen eine Willkommenskultur ... oder man kann ihnen eine aufdiktieren. Ist heute der Atomausstieg noch ein Thema? Nicht wirklich, ausser vor den Gerichten, wegen den Schadenersatzklagen der Betreiber. Dieser Zickzackkurs wird Teuer für den deutschen Steuerzahler.
Genau so teuer für die deutsche Gesellschaft und ganze Europa wird ihre katastrophale Flüchtlingspolitik. Am morgigen Sonntag finden Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt statt. Ich gebe keine Wahlempfehlung ab, möchte nur darum bitten zu überlegen, nicht den Anti-Deutschen-Block, bestehend aus CDU, SPD und Grüne, zu wählen. Diese Einheitspartei hat sich die Aufgabe gestellt, Deutschland zu zerstören. Verpasst diesen Landesverrätern endlich eine Ohrfeige, die sich gewaschen hat!
Verwandter Artikel:
In der Ukraine ticken 16 Tschernobyl-Zeitbomben
Pearl Habour, wie die Falle zuschnappte
Eines der grössten Lügen die uns mit Geschichtsbüchern erzählt wird ist die Behauptung, die Vereinigten Staaten von Amerika wurden aus heiterem Himmel, ohne etwas zu ahnen und völlig grundlos am 7. Dezember 1941 vom Kaiserreich Japan auf Hawaii angegriffen. Dieser Angriff auf die Flotte der US Navy in Pearl Habour durch japanische Bomber, die von Flugzeugträgern gestartet waren, kam ohne Vorwarnung und wäre deshalb ein besonders heimtükischer Akt gewesen. Dabei gibt es zahllose Beweise, die US-Regierung und das US-Militär wussten genau Bescheid was kommt. Sie haben es sogar bewusst provoziert und geschehen lassen, um Japan und auch Deutschland den Krieg erklären zu können mit der Ausrede, wir wurden angegriffen und müssen jetzt zurückschlagen.
Am 30. November 1941 erschien auf der Titelseite der in Hawaii publizierten Zeitung "The Honolulu Sunday Advertiser" die Überschrift: "Japaner könnten am Wochenende angreifen." Dann darunter in noch grösseren Buchstaben "Kuruso warnt unverhohlen - Nation für den Kampf bereit".
Zur Erläuterung, Saburo Kuruso war der Sondergesandte des Kaiserreichs Japan in Washington und er verhandelte mit dem damaligen US-Aussenminster Cordell Hull über eine Kriegsvermeidung. Das meldeten die Medien VOR dem Angriff auf Pearl Habour. Wenn die Medien es wussten, ein Griff auf Hawaii steht bevor, dann wussten es ganz sicher auch die US-Regierung und das Pentagon.
Wurde etwas dagegen getan? NEIN, man hat es geschehen lassen und dabei 2'400 eigene Matrosen bewusst in den Tod geschickt. Eine höchst kriminelle Verletzung des Amtseid, einen bevorsteheden Angriff nicht zu verhindern, sondern aus militärstrategischen Gründen passieren lassen und dabei eigene Opfer in Kauf nehmen.
Es gab aber weitere Zeitungsmeldungen nach der oben genannten Vorwarnung:
01.12.1941 - Honolulu Star-Bulletin
- "Hull, Kurusu in entscheidendes Treffen heute"
- "US-Armee in Manila alarmiert, Singapore mobilisiert während Kriegsspannungen steigen"
- "Japans Gesandter nimmt Gespräche inmitten Spannungen auf"
- "Kriegsängste wachsen in den Philippinen"
02.12.1941 - Honolulu Advertiser
- "Japan hofft noch Frieden mit den USA zu schliessen"
- "Japan gibt den Verhandlungen noch zwei Wochen"
03.12.1941 - Honolulu Star-Bulletin
- "Gigantische Angriff auf USA durch Japan, sagt Frankreich voraus"
04.12.1941 - Honolulu Advertiser
- "Japan spornt US-Programm an" (Rüstung)
04.12.1941 - Honolulu Star-Bulletin
- "Null-Stunde im Pazifik nahe"
- "Japan antwortet den USA heute"
06.12.1941 - Honolulu Star-Bulletin
- "Singapore kriegsbereit"
- "Neue Friedensanstrengung durch Tokyo"
- "Zivilisten aufgefordert Manila zu verlassen"
06.12.1941 - Honolulu Advertiser
- "Japanische Marine bewegt sich nach Süden"
- "Detaillierte Pläne für M-Day fertig" (Tag der Mobilisierung)
07.12.1941 - Honolulu Advertiser
- "F.D.R. schickt dem Kaiser eine Botschaft wegen Kriegsgefahr"
Wir sehen, die Medien auf Hawaii waren voll mit Meldungen über einen bevorstehenden Krieg im Pazifik. Aber nicht nur das, die Medien meldeten, das Rüstungsprogramm der USA wäre im vollem Gange und die Mobilisierung der US-Armee konnte jederzeit ausgelöst werden.
Nach dem Krieg wurden die Chefredakteure der beiden Zeitungen bei einer Kongressanhörung gefragt, warum sie diese Meldungen über einen unmittelbar bevorstehenden Angriff und Krieg veröffentlichen konnten. Sie antworteten, das wäre ihre Interpretation von Agenturmeldungen gewesen, die frei im Umlauf waren und jeder Medienschaffende kannte. Es lag also in der Luft.
Deshalb, US-Präsident Franklin Delano Roosevelt (FDR) kannte die unmittelbar bevorstehende Kriegsgefahr erstrecht und hatte die gesamte Militärmaschinerie darauf eingestellt. Was noch fehlte um den Krieg zu starten war der Auslöser. Das lieferte der Angriff der Japaner auf Pearl Harbour.
Der Wirtschaftskrieg führte zum Schiesskrieg
Was hatte das Kaiserreich Japan dazu bewogen, diesen Angriff durchzuführen? In kurzen Sätzen erklärt; Die USA hatten den Inselstaat Japan komplett von allen Rohstoffen durch Sanktionen abgeschnitten. Speziell das lebenswichtige Rohöl war Mangelware, aber auch Kohle, Eisenerz, Gummi und vieles mehr. Washington wollte Tokyo durch ein brutales Embargo in die Knie zwingen, genau wie mit dem Iran seit über 30 Jahren praktiziert.
Japan hatte nur zwei Möglichkeiten. Entweder zu kapitulieren und sich Amerika zu unterwerfen, oder mit einem Angriff auf die Pazifikflotte auf Hawaii und mit dessen Zerstörung die Machtherrschaft der USA im Pazifik zu brechen, um Zugang zu den Rohstoffquellen damit wieder zu erlangen. Tokyo hat sich für letzteres entschieden und Washington wusste das.
Am 31. Mai 1941 äusserte der Journalist und Historiker William Henry Chamberlin bei einer Friedenskonferenz der Sozialisten eine unheilvolle Warnung: "Ein totaler Wirtschaftsboykott Japans, das Ende von Öllieferungen zum Beispiel, werde Japan in die Arme der Achsenmächte treiben. Ein Wirtschaftskrieg ist die Vorstufe zu einer militärischen Auseindersetzung," sagte Chamberlin der recht behalten sollte.
Am 25. Juli 1941 unterzeichnete Präsident Roosevelt eine Execuitive Order mit dem alle japanischen Vermögen in den USA eingefrohren wurden. Gleichzeitig schnitten die Amerikaner und Briten die Lieferung von Öl und Schrottmetall an Japan ab. Damit war die Existenz Japans bedroht.
Im September 1941 war die japanische Presse aufgebracht, weil die Vereinigten Staaten an Japan vorbei Öl nach Russland lieferten. Die Zeitungen schrieben, Japan würde einen langsamen Tod wegen des "Wirtschaftskrieges" sterben.
Die Philippinen standen damals unter US-Besatzung und damit kontrollierte die USA die Seewege von Japan in den Süden, konnte so Japan von den Ressourcen abschneiden. Das Embargo war eine Provokation der US-Regierung, um Japan zu einer aggressiven Reaktion zu zwingen. Jeder der den damaligen stolzen Charakter der Japaner kannte wusste, sie würden nicht klein beigeben, sondern aus Notwehr angreifen.
Am 15. November 1941 informierte der Stabchef der US-Armee, General George Marshall, die Medien über die Lage und den Absichten. Er sagte, "wir planen einen Angriffskrieg gegen Japan," und verlangte von den Journalisten Stillschweigen, was sie auch taten.
10 Tage später notierte Kriegsminister Henry Stomson in seinem Tagebuch, er hätte sich im Oval Office mit Roosevelt, Marshal, Marineminister Frank Knox, Admiral Harold Stark und Aussenminister Cordell Hull getroffen. Roosevelt teilte ihnen mit, die Japaner würden bald angreifen, möglicherweise kommenden Montag. Das wäre der 1. Dezember gewesen.
Die Frage die anstand, schrieb Stimson, wie konnte man die Japaner dazu bringen den ersten Schuss abzufeuern, ohne grosse Gefahr für einen selber. Die Antwort war, die Flotte in Pearl Harbour als Köder zu lassen und die Mannschaft dort nichts zu erzählen. Genau das ist dann passiert. Agenten Japans auf Hawaii informierten Tokyo laufend welche Schiffe sich im Hafen befanden.
Japanischer Code geknackt
Kurz nachdem der II. Weltkrieg in Europa 1939 ausbrach, war der neue geheime Code der japanischen Marine bereits geknackt. Möglich machte das Kapitän Eric Nave, ein sehr talentierter Pionier in der Welt der Dechiffrierung. Nave wurde in Adelaide Australien geboren und trat 1916 der australischen Marine bei. Danach arbeite er für die britische Royal Navy.
Im Jahre 1919 fing er an Japanisch zu lernen und er beherrschte die Sprache so gut, ein japanischer Admiral bezeichnete ihn 1924 als Sprachgenie. Er spezialisierte sich auf die japanischen verschlüsselten Nachrichten. Ende 1939 war Nave in der Lage die Geheimbotschaften des japanischen Militärs zu lesen.
Damit wusste die britische Admiralität durch die Funkempfangsstationen in Hong Kong, Singapore und anderen Militärbasen am Pazifik genau was die Japaner vorhatten und hat die Informationen an die Amerikaner weitergeleitet. Sie konnten den Fortschritt der japanischen Flotte auf dem Weg nach Hawaii auf den ganzen Weg verfolgen.
Aber auch der militärische Abwehrdienst der US Navy hatte die geheimen Nachrichten der japanischen Diplomaten mittlerweile entschlüsselt. Am Abend des 6. Dezember, einen Tag vor Pearl Harbour, hatte der Marinegeheimdienst einen Grossteil von Tokyos Antwort auf Aussenminister Hulls harte Note vom 26. November übersetzen können. Der zuständige Offizier im Weissen Haus, Commander Lester Schultz, überbrachte sofort die abgefangene Nachricht dem Präsidenten.
Schultz sagte nach dem Krieg bei einer Kongressanhörung, Roosevelt las die Dokumente, was ca. 10 Minuten dauerte. Der Präsident wendete sich an seinen Berater Harry Hopkins und sagte: "Das bedeutet Krieg". Hopkins und er besprachen dann die Situation der japanischen Kräfte. Nach seiner Erinnerung, sagte Schultz, kamen die beiden Herren zur Meinung, es wäre schade, dass die USA nicht den Erstschlag durchführen kann, um eine Überraschung zu verhindern.
Der Präsident nickte und sagte: "Nein, das können wir nicht machen. Wir sind eine Demokratie und eine friedliche Nation." Den Eindruck den Schulz damals gewann war, Amerika kann nicht den ersten offenen Schritt machen. Es muss gewartet werden bis die Japaner zuerst angreifen. Also lies man die japanische Armada bewusst auf Hawaii zusteuern. Es war unbedingt notwenig gegenüber der amerikanischen Bevölkerung und gegenüber der Weltmeinung als Opfer dazustehen und Japan als Aggressor, was auch gelang.
Japan in die Falle gelockt
Am 7. Oktober 1940 reichte Lieutenant Commander Arthur McCollum vom Büro des Marinegeheimdienstes ein Memo an die Kapitäne der US Navy Walter Anderson und Dudley Knox ein. Beide waren die engsten Militärberater von Präsident Roosevelt und sie hatten sein vollstes Vertrauen. Das Memo beinhaltete einen 8-Stufenplan, wie man Japan dazu provozieren kann, die Vereinigten Staaten anzugreifen. Roosevelt implementierte alle 8 Vorschläge im Laufe von 1941 die McCollum sich ausgedacht hatte.
Als Folge der 8 Provokationen hat Japan wie gewünscht angegriffen und das Kaiserreich lief in die Falle. Der amerikanische Öffentlichkeit hat man dann erzählt, es war eine völlige Überraschung, "ein Versagen der Geheimdienste" und Amerika trat in den II. Weltkrieg ein. Das besagte Memo wurde erst 1994 deklassifiziert und die Einsicht darin zeigt auf, die Vereinigten Staaten wollten Japan zu einem Angriff provozieren, um dann selber mit aller Macht zurückschlagen zu können.
Die erste Seite des Memos mit der Überschrift: "Beurteilung der Situation im Pazifik und Empfehlung von Aktionen durch die Vereinigten Staaten"
Es dauerte 54 Jahre bis dieses Dokument freigegeben wurde. Wie lange werden wir warten müssen bis wir die Wahrheit über 9/11 erfahren?
Nach dem Erhalt dieses 8-Stufenplans und dessen Umsetzung hielt Präsident Roosevelt am 29. Dezember 1940 eine Radioansprache, in der er die amerikanische Bevölkerung auf einen Krieg vorbereitete. Er beschrieb wie bösartig die Regime in Deutschland und Japan sind, welche die "freie Welt" und die Interessen der Vereinigten Staaten gefährden.
Er machte Angst in dem er sagte, Bomber könnten von Europa bis Amerika und zurück ohne Auftanken fliegen. Die Ozeane auf beiden Seite wären kein Schutz und eine Invasion Amerikas wäre möglich. Er verlangte von der Bevölkerung den Verzicht auf Konsumgüter, damit die Industrie Schiffe, Flugzeuge, Panzer, Bomben und Munition produzieren kann.
"Einige unserer Leute wollen glauben, die Kriege in Europa und Asien gehen uns nichts an. Aber es ist von grösster Wichtigkeit für uns, dass die europäischen und asiatischen Kriegstreiber keine Kontrolle über die Ozeane erlange die zu uns führen.
Wir müssen in eine neue und fürchterliche Ära eintreten, in der die ganze Welt, einschliesslich unsere Hemisphäre, durch Gefahren der brutalen Macht getrieben werden. Um in so einer Welt zu überleben, müssen wir uns in eine permanente militaristische Macht auf der Basis einer Kriegswirtschaft verwandeln.
Diese Nation macht grosse Anstrengungen um alles notwendige für diesen Notfall zu produzieren und mit aller höchster Geschwindigkeit. Diese grosse Anstrengung benötigt grosse Opfer. Ich glaube die Achsenmächte werden diesen Krieg nicht gewinnen. Mein Glauben beruht auf neueste und beste Informationen".
Roosevelt sprach von Krieg mit Deutschland und Japan und den sicheren Sieg, dabei wurde dieser erst ein Jahr später durch Pearl Harbour erklärt und begonnen. Das heisst, die Rüstungs- und Kriegsmaschinerie war auf vollen Touren schon lange angelaufen und Amerika bereitete sich auf den Eintritt in den Weltkrieg vor.
Japan gewann die Schlacht aber verlor den Krieg
Am Sonntag den 7. Dezember 1941 fielen um 7:55 Uhr die ersten Bomben auf den Hafen von Pearl Habour, wo die Pazifikflotte der US Navy versammelt war. 441 japanische Kampfflugzeuge versenkten 5 Schlachtschiffe. 3 Schlachtschiffe, 3 Kreuzer und 3 Zerstörer wurden beschädigt. 164 Flugzeuge wurden zerstörte und etwa 159 beschädigt. Insgesamt kamen 2'403 US-Soldaten ums Leben und 1'178 wurden verletzt.
Auf den ersten Blick war der Angriff ein voller Erfolg für Japan. Aber, da die Hafenanlagen weitestgehend unbeschädigt blieben und keine amerikanischen Flugzeugträger anwesend waren, drei hatten zwei Tage vorher Pearl Harbour für eine "Übung" verlassen, wurde dieser angezweifelt. Das Hauptziel, die Flugzeugträger und damit den Kern der Pazifikflotte der Amerikaner zu zerstören, wurde verfehlt.
Der japanische Admiral Hara Tadaichi, Kommandeur der Trägerdivision 5 (Zuikaku und Shokaku), sagte nach dem Angriff: "Wir haben einen grossen taktischen Sieg in Pearl Harbour errungen und dabei den Krieg verloren." Die versenkten Kriegsschiffe wurden Grösstenteils gehoben und repariert und zusammen mit den Flugzeugträgern war die US Navy sehr schnell bereit zurückzuschlagen. Japans Absicht, auf Jahre hinaus Amerika im Pazifik zu schwächen um selber zu erstarken, kam nicht zustande.
Die "Tag der Infamie" Rede von Roosevelt
Um 12:30 Uhr am 8. Dezember 1941 stand US-Präsident Franklin D. Roosevelt vor dem Kongress und gab seine berühmt berüchtigte Rede. Darin erklärte Roosevelt, dass der 7. Dezember 1941, der Tag an dem die Japaner Pearl Harbour angegriffen haben, ist "ein Datum das in Infamie leben wird." Infamie bedeutet "ehrloses, gemeines oder heimtückisches Handeln oder die Ehrlosigkeit als solche). Gemeint hat er wohl sich selber.
"Herr Vizepräsident, Herr Sprecher, Mitglieder des Senats und Repräsentantenhaus:
Gestern am 7. Dezember 1941 - ein Datum das in Infamie leben wird - wurden die Vereinigten Staaten von Amerika plötzlich und vorsätzlich von den Marine- und Luftstreitkräften des Kaiserreich Japan angegriffen.
Die Vereinigten Staaten standen im Frieden mit dieser Nation und, auf Ersuchen von Japan, waren noch im Gespräch mit seiner Regierung und Kaiser um den Frieden im Pazifik zu erhalten.
In der Tat, eine Stunde nach dem japanische Luftgeschwader anfingen die amerikanische Insel Oahu zu bombardieren, hat der japanische Botschafter zu den Vereinigten Staaten und seine Kollegen unserem Aussenminister eine formelle Antwort zu einer neulichen amerikanischen Nachricht gegeben. Und obwohl diese Antwort aussagte, es ist sinnlos die existierenden diplomatischen Verhandlungen fortzusetzen, beinhaltete sie keine Drohung oder Anzeichen eines Krieges oder eines bewaffneten Angriffs."
Roosevelt zählte dann in seiner Rede die Angriffe auf, die neben Pearl Habour gleichzeitig im pazifischen Raum durch Japan ausgelöst wurden.
"Ich glaube ich interpretiere den Willen des Kongress und der Bevölkerung wenn ich behaupte, wir werden uns nicht nur bis zum Äussersten verteidigen, sondern wir werden ganz bestimmt sicherstellen, dass diese Form der Heimtücke uns niemals mehr gefährden wird.
Die Feindschaft existiert. Es gibt kein Zaudern gegenüber der Tatsache, dass unsere Bevölkerung, unser Territorium und unsere Interessen in grosser Gefahr sind.
Mit Zuversicht in unsere Streitkräfte, mit grenzenloser Willenskraft unserer Bevölkerung, werden wir den unausweichlichen Triumph erlangen - so hilf uns Gott.
Ich bitte, dass der Kongress erklärt, der unprovozierte und niederträchtige Angriff durch Japan am Sonntag den 7. Dezember 1941, einen Zustand des Krieges zwischen den Vereinigten Staaten und dem Kaiserreich Japan darstellt."
Mit diesen Behauptungen wird deutlich, Roosevelt hat den Kongress und das amerikanische Volk belogen, denn wie ich oben gezeigt habe, wusste er schon lange vorher was auf Amerika zukam, es war keine Überraschung. Im Gegenteil, er tat alles damit es zu einem Angriff der Japaner kam.
Der Kongress erklärte nach der Rede von Präsident Roosevelt sofort Japan den Krieg. Als Unterstützung ihres japanischen Alliierten erklärten wiederum Nazi-Deutschland und das faschistische Italien den USA am 11. Dezember 1941 den Krieg, obwohl beide Länder nach dem Dreimächtepakt (Achse Berlin–Rom–Tokio) nicht dazu verpflichtet waren. Diese Aktion wurde sofort mit der Kriegserklärung des Kongress im Gegenzug beantwortet.
Was lernen wir? Mit dem Zuschnappen der Falle waren die Vereinigten Staaten im II. Weltkrieg von einem Tag auf den anderen voll dabei und konnten auf allen Seiten zuschlagen. Die Invasion von Europa begann über Nordafrika und Sizilien im Süden, über die Normandie im Norden. Im Pazifik wurden die japanischen Truppen kontinuierlich von Insel zu Insel zurückgeschlagen, bis Japan kapitulierten. Kurz vorher wurden als "Test" und als "Machtdemonstration" gegenüber der Sowjetunion noch zwei Atombomben auf Japan abgeworfen.
Die Vereinigten Staaten hatten was sie von Anfang an wollten, die Möglichkeit mit einem Kriegsbeitritt die Weltherrschaft von den Briten zu übernehmen. Sich als armes Opfer hinzustellen, das Frieden will und nur gezwungenermassen, unwillig und unvorbereitet in den Weltkrieg zieht, war die grosse Täuschung. Es war die notwendige Flucht nach vorne, denn ohne Weltkrieg, gigantischer Rüstungsindustrie, anschliessendem Aufstieg zur Supermacht und Weltdominanz, wäre die USA wirtschaftlich zusammengebrochen.
Japan wird mit der Zeit aussterben
Am 19. April 2012 beschrieb ich den Zustand Japans nach Fukushima mit den Worten: "Wenn man es realistisch sieht, ist Japan völlig am Boden. Das Land mit einer der höchsten Lebensstandards ist im Niedergang begriffen." Heute ist die Situation noch viel schlimmer als von mir angekündigt. Japan verzeichnet den 15. Monat mit einem gigantischen Aussenhandelsdefizit, die radioaktive Verseuchung des Landes und des Meeres ist so schlimm wie noch nie, und wie der Guardian berichtet, haben 45 Prozent der japanischen Frauen zwischen 16 und 24 kein Interesse mehr an einer sexuellen Beziehung und 25 Prozent der Männer, was zur sowieso schon geringen Geburtenrate und Veralterung der Gesellschaft noch mehr beiträgt. Zeigt uns Japan einen Einblick in unsere Zukunft?
Es sieht aus wie wenn Japan auf allen Gebieten in eine katastrophale Situation geraten ist. Die Wirtschaft, die Umwelt und die Gesellschaft sind in einem niederschmetternden Zustand. Die neuesten Handelszahlen des September zeigen einen neuen Rekord an Handelsbilanzdefizit von 932 Milliarden Yen (9,5 Milliarden Dollar), der 15. Monat in Folge mit einem Minus. Das Defizit von April bis September ist auf 5 Billionen Yen gestiegen (51 Milliarden Dollar). Der Grund: Die Politik der Gelddruckerei der Regierung von Shinzō Abe, um die seit zwei Jahrzehnten andauernde Wirtschaftskrise zu beenden, hat wohl den Yen abgewertet, aber dadurch sind die Importe für Energie, Rohstoffe und Lebensmittel stark gestiegen. Die damit beabsichtigte Hilfe für die Exportindustrie mit einem billigen Yen hat nicht funktioniert und die Krise ist noch grösser als vorher.
Dann ist die Situation nach dem Sturm der über Fukushima gewütet hat schlimmer geworden. Wie wenn noch eine Atombombe über Japan abgeworfen wurde, gefährdet die zerstörte Atomanlage das ganze Land und den Pazifik. Die Auffangbehälter für das radioaktive Kühlwasser sind übergelaufen und die giftige Brühe schwappt in den Boden und ins Meer. Sagenhafte 2 1/2 Jahre nach der Fukushima-Katastrophe haben die Regierung und der Betreiber Tepco immer noch keine Lösung, wie sie den Ausstoss von radioaktiven Material in die Umwelt stoppen sollen. Im Vergleich, 6 Monate nach Tschernobyl haben die Russen bereits mit dem Bau des Beton-Sarkophag begonnen, um die Verseuchung der Umwelt zu beenden. Dabei ist Fukushima 20 Mal gefährlicher als Tschernobyl.
Der nördliche Pazifik ist mittlerweile eine radioaktive Kloake geworden und war vorher schon vorbelastet. Denn wir dürfen nicht vergessen, die Amerikaner, Briten und Franzosen haben jahrzehntelang auf den Pazifikatollen Atombombentests in der Atmosphäre und im Meer durchgeführt. Fukushima kam noch dazu. Die Verseuchung ist bis zur US-Westküste gewandert und die Fische die dort gefangen werden sind für den menschlichen Verzehr ungeeignet weil gesundheitsschädlich. Zwischen 1946 und 1958 haben die USA auf den Marshall Inseln 67 Atombomben explodiert, eine grösser als die andere, und die Auswirkungen auf Menschen, Tiere und Pflanzen sind verheerend. Die radioaktiven Wolken und das verstrahlte Meerwasser verteilten sich über den ganzen nördlichen Pazifik. Mit Fukushima ist es noch viel schlimmer geworden.
Das Testen von Atombomben begann am 1. Juli 1946 auf dem Bikini Atoll, daher kommt auch der Name für die Bademode des "Bikini". Die Summe der zerstörerischen Kraft aller Bomben war 108'496 Kilotonnen, oder 7'200 Mal grösser als die beiden Bomben die über Japan während des II. Weltkrieg abgeworfen wurden. 1952 führte die USA den ersten Test einer Wasserstoffbombe auf dem Enewetak Atoll durch, Codename "Mike". Diese Explosion verdampfte die komplette Insel von Elugelab und hatte eine Sprengkraft von 10,4 Megatonnen TNT. Wegen der ganzen radioaktiven Verstrahlung mussten die Bewohner vieler Inseln evakuiert und umgesiedelt werden. Trotz einiger Säuberungsversuche sind die betroffenen Atolle nach 55 Jahren bis heute nicht bewohnbar und die Kokusnüsse und Fische nicht essbar. Jetzt läuft schon seit 2 1/2 Jahren das tödliche Material von Fukushima aus, das sich über die Luft und das Meer verteilt.
Wie reagieren die Behörden in Japan und den USA? Sie verheimlichen die Strahlengefahr gegenüber der Bevölkerung und haben die Grenzwerte massiv erhöht, teilweise um das 10-fache des ursprünglichen Limits. Wie ich bereits 2012 geschrieben habe, eigentlich müsste man halb Japan evakuieren und die Westküste von Kanada und Kalifornien mittlerweile auch. Die Zahl der Krebserkrankungen und anderen gesundheitlichen Folgeschäden durch die Radioaktivität werden sich in den kommenden Jahrzehnten massiv erhöhen. Aber wie gesagt, es wird nichts dagegen getan und Regierungschef Abe hat zugeben müssen, sie haben die Lage nicht im Griff und er musste um internationale Hilfe bitten. Eine Annahme des Know-how von Russland, die sich mit der Eindämmung auskennen, wurde aber abgelehnt.
Japans unter 40-Jährigen haben kein Interesse mehr auf eine konventionelle Beziehung. Millionen unterschiedlichen Geschlechts gehen nicht mal mehr miteinander aus und immer mehr haben keine Lust auf Sex. Für das Land ist dieses "Zölibatsyndrom" ein weiterer Teil der nationalen Katastrophe. Japan hat jetzt schon die niedrigste Geburtenrate der Welt. Wie der Guardian berichtet, haben 45% der Frauen zwischen 16 und 24 "kein Interesse oder verachten sexuelle Kontakte". Bei Männern ähnlich. Sie leben lieber in einer virtuellen Welt in dem ihr Avatar ihre Rolle in einer Computersimulation übernimmt. Dort können sie ihren Wunschtraum gestalten und das sein, was sie im echten Leben nicht sind. Wie krank ist das denn?
Aber diese Flucht aus der Realität in eine Computerwelt und ein Mangel an normalen menschlichen Beziehungen findet auch in den anderen westlichen Staaten statt. Ob Asien, Amerika oder Europa, die Menschen heiraten entweder immer später oder gar nicht mehr. Die Geburtenrate sinkt, Singelhaushalte steigen, am meisten in den krisengeschüttelten Ländern, wo die jungen Leute bei den Eltern wohnen bleiben müssen. Der Mangel an Zukunftsperspektive, das geringe Einkommen, wenn man überhaupt einen Job hat, lassen viele zum Entschluss kommen, eine Familie und eigenen Haushalt liegt finanziell nicht drin. Ganz klar ist festzustellen, mit dem perversen, ausbeuterischen Geld-, Finanz- und Wirtschaftssystem werden die Kinder der Nachkriegsgeneration niemals den Lebensstandard ihrer Eltern erreichen. Eine Flucht in die Internet- und Computer-Welt ist naheliegend.
Kunio Kitamura, Leiterin der Japanischen Familienplanungsorganisation (JFPA), sagt, die demografische Krise ist so schlimm, "Japan wird mit der Zeit aussterben". Leute meinen, eine Ehe ist ein Minenfeld unschöner Entscheidungen geworden, sagt sie. Japanische Männer sind weniger karriereorientiert und deshalb auch weniger finanziell potent, eine lebenslange Jobgarantie bei einem Konzern wie früher gibt es auch nicht mehr. Japanische Frauen wiederum sind selbstständiger und karrieregeiler geworden. Beide Geschlechter brauchen sich nicht mehr durch die moderne Technik. Online-Pornografie, virtuelle "Freundinnen", Anime-Cartoons und andere Computer-Figuren ermöglichen Ersatzbeziehungen. Oder sie verzichten ganz und ersetzen Liebe und Sex durch anderen Zeitvertreib den eine urbane Gesellschaft bietet. Das volle NWO-Programm ist hier umgesetzt.
Japan verwandelt sich in eine Gesellschaft, die wir bisher nur in Science-Fiktion-Filmen gesehen haben, so wie der Film "Matrix" es zeigt. Die Flucht in private, virtuelle Welten in Japan kommt auch aus dem Platzmangel und sehr kleinen Lebensbereichen. Die Wirtschaftskrise und Mangel an Einkommen führt zu noch mehr Abkapselung. Der Rest der sogenannten westlichen Welt wird folgen. Die Einstellung ist mittlerweile so, "lasst mich wenigstens in meinen vier Wänden in Ruhe, ich will von dem ganzen Übel auf der Welt gar nichts mehr hören und sehen". Dabei sind Bewegung in der Natur, persönliche Kontakte, echte Beziehungen und körperliche Intimität für einen Menschen absolut notwendig. Deshalb, was macht ihr noch vor dem Bildschirm? Glozt nicht TV und tippt nicht ständig auf eurem Smart-Phone und Tablet herum. Geht raus und erlebt die Welt. Verändert sie zum Besseren. Schenkt und empfangt Freude. Das ist die Realität, alles andere ist eine Illusion.
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Wie der Pazifik zum Atombombentestgebiet wurde:
Matrosen der USS Ronald Reagan verklagen TEPCO
Acht Matrosen der US Navy, die den Überlebenden des Tsunami in Japan halfen, haben den Betreiber der Atomanlage in Fukushima auf Millionen von Dollar an Schadenersatz verklagt, weil die Firma über das Strahlungsrisiko gelogen hat. Zahlreiche Matrosen sind an den Folgen der Verstrahlung erkrankt, nach dem der Flugzeugträger USS Ronald Reagan vor der japanischen Küste beordert wurde, um Hilfe zu leisten. Die betroffenen geben in ihrer Klageschrift vor Gericht in San Diego an, die Tokyo Electric Power Company (TEPCO) und die japanische Regierung hätten zusammen die Wahrheit über die Gefahr der Verstrahlung verschwiegen.
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| Das Deck des Flugzeugträgers wurde wegen der Verseuchung abgewaschen |
Erkrankte Matrosen erzählen, ihnen sind die Haare ausgefallen, es haben sich Geschwülste am ganzen Körper gebildet, sie sind ständig müde, müssen sich übergeben und haben schlimme Kopfschmerzen. Weibliche Matrosen berichten, ihre Menstruation hat aufgehört und sie fühlen sich matt und sind ständig krank.
Die beiden Matrosen der USS Ronald Reagan, Maurice Enis und Jaime Plym, die der Strahlung während der Hilfsaktion in Japan ausgesetzt waren und dadurch erkrankt sind, sagten bei einer Pressekonferenz, einige Kameraden haben versucht sich das Leben zu nehmen. Sie versuchten von Bord zu gehen und hatten grosse Angst. Es war furchtbar, sagten sie.
Maurice Enis sagte, als er von einem Hilfseinsatz in der Nähe von Fukushima zurück an Bord kam haben die Geigerzähler so heftig ausgeschlagen, niemand wollte in seiner Nähe sein. Das Entseuchungs- team hat ihn stundenlang die Haut abgeschrubbt. Sie haben ihn mehrmals mit einer orangen Flüssigkeit bemalt und dann das Zeug mit Bürsten von der Haut gewaschen. Er sagte, er hat gebetet die Messgeräte würden nach jeder Prozedur nichts mehr anzeigen.
Er erzählte, sie haben ihn aufgefordert nichts anzufassen und von allem fernzuhalten. Sie behandelt ihn wie wenn er die Pest hätte. Erst nach dem die Geräte keinen Alarm mehr anzeigten haben sie ihn gehen lassen. Seit dem leidet er aber unter der Strahlenkrankheit.
Mittlerweile sind einige hundert Matrosen der USS Ronald Reagan von der Verseuchung betroffen und erkrankt. Die US Navy behauptet, sie hätte damit nichts zu tun und lässt ihre Matrosen in dieser Sache alleine. Deshalb hat jetzt eine Gruppe die Verursacher der Verstrahlung in Japan verklagt, um damit wenigstens Hilfe für ihre Behandlung zu bekommen und auf ihre Situation aufmerksam zu machen.
Einer der erkrankten Matrosen sagte: “Keine noch so grosse Summe an Geld kann mich als 23-Jährigen entschädigen, denn ich blute aus dem After und habe Probleme mit meinen Lymphdrüsen.“ Einige seiner Kameraden sind an Krebs erkrankt.
Zur Erinnerung, der Flugzeugträger USS Ronald Reagan plus Begleitschiffe wurde nach dem die Tsunamiwelle am 11. März 2011 zugeschlagen hatte vor die Küste beordert, um Hilfe zu leisten. Hubschrauber sind ins Katastrophengebiet geflogen und haben obdachlose Menschen und die wegen der radioaktiven Verseuchung rund um Fukushima evakuiert werden mussten ausgeflogen.
Die Hubschrauber aber auch die Schiffe selber gerieten dadurch in die radioaktive Wolke, die wegen der Explosion der Atomreaktoren ausgelöst wurde. Nach der Rückkehr von ihren Einsätzen an Bord wurden hohe Messwerte an der Kleidung und an der Haut der Matrosen gemessen. Die ganze Flotte musste sich deshalb repositionieren und aus der Windrichtung welche die radioaktive Partikel von der Atomanlage übers Meer trieb entfernen.
Hioaki Koide, Assistenzprofessor am nuklearen Forschungsinstitut der Universität von Kyoto hat gesagt, die Menge an Cäsium-137 die durch Fukushima in die Umwelt gelangte entspricht dem von 400 bis 500 Hiroshima Atombomben. Dabei ist der Austritt an schädlicher Strahlung bis heute zwei Jahre nach der Katastrophe gar nicht eingedämmt worden und verseucht weiter jeden Tag die Atmosphäre, die Landschaft und das Meer.
Vor der Küste von Fukushima wurde ein Fisch gefangen, bei dem 740'000 Becquerel Cäsium pro Kilogramm festgestellt wurden. Dies entspricht dem 7400-fachen der als unbedenklich geltenden Dosis. Der bisherige Rekord lag bei einer Cäsium-Belastung von 510'000 je Kilo.
Das schockierende an der aktuellen Situation ist aber, die Atomexperten haben keine Ahnung in welchem Zustand die Reaktoren sind. Ständig kommt radioaktive Strahlung und Partikel aus der Anlage. Reaktor 3 strahlt so schlimm, die Arbeiter konnten noch gar nicht aus der Nähe die Lage beurteilen.
TEPCO hat auch noch nicht angefangen die Reaktoren irgendwie mit einem Gehäuse abzudichten, um die Umwelt vor der Strahlung zu schützen. Ausserdem ist die Verseuchung des 50 Kilometer Umkreis so schlimm, es wird 30 bis 40 Jahre dauern um die Landschaft rund die Atomanlage zu dekontaminieren.
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| Eigentlich müsste die Erde über einen Grossteil Japans abgetragen werden |
Wenn man es realistisch nimmt, ist halb Japan verseucht und die 30 Millionenstadt Tokyo und Umgebung müsste komplett evakuiert werden. Da das angeblich nicht durchführbar ist wird von Seiten der Regierung und der Betreiberfirma TEPCO ständig über das Sicherheits- und Gesundheitsrisiko gelogen, um die Menschen zu beruhigen.
Wer glaubt, nur Japan ist von dieser Verstrahlung betroffen und das Problem ist weit weg, der irrt sich gewaltig. Die ganze nördliche Hemisphäre hat erhöhte Strahlenwerte und der Dreck verteilt sich über das Meer und die Luft überall hin. Auch wir werden darüber im Dunklen gehalten und belogen.
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70 Prozent der Landfläche rund um Fukushima besteht aus Wald, dessen Bäume sehr hohe Konzentrationen an Cäsium und andere radioaktive Stoffe aufweisen. Wissenschaftler haben vorgeschlagen, der ganze Wald muss abgeholzt und als Sondermüll entsorgt werden, sonst wird die Gegend nie mehr bewohnbar sein. Nur, so eine gigantische Aktion ist praktisch undurchführbar:















