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Die Russen helfen bei Waldbränden in der EU

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 20. August 2016 , unter , , | Kommentare (12)



Es ist interessant zu beobachten, wer beim Kampf gegen die Waldbrände in Südeuropa geholfen hat. Man würde meinen, die Mitgliedsländer der EU würden an vorderster Front die Brände im Norden Portugals, auf der Kanareninsel La Palma und in Südfrankreich bekämpfen. So ist es aber nicht. Ausgerechnet die "bösen" Russen haben massgeblich mit dem Einsatz von zwei Löschflugzeugen die Flammen unter Kontrolle gebracht.


Wo waren zum Beispiel die deutschen Einsatzkräfte, um ihren EU-Mitbürgern zu helfen? Nicht zu sehen gewesen. Man verbringt wohl die Ferien an den Stränden von Portugal, Spanien und Frankreich, aber mit den Waldbränden sollen die Einheimischen selber fertig werden.

Diese Frage ist aus zweierlei Gründen berechtigt. Erstens, weil sonst sich das Merkel-Regime in alle Angelegenheiten der EU-Mitgliedsländer einmischt und Diktate verteilt, speziell gegen die im Süden. Zweitens, ein Deutscher verursachte den Grossbrand auf der Kanareninsel La Palma.

Seit dem 3. August fielen den Flammen laut Behördenangaben 4800 Hektar Pinienwald zum Opfer. Der 27-jährige Deutsche, der gestanden hatte, das Feuer verursacht zu haben, sitzt weiter in Haft.


Wieso kommen die Russen von weither, um beim Löschen der Waldbrände zu helfen und die EU-Nachbarn nicht? Auch zwei Canadair Löschflugzeuge aus Marokko kamen nach Portugal und bekämpften die Waldbrände.


Wo bleibt die Solidarität innerhalb der EU? "Ich habe eine grössere Solidarität von den europäischen Partnern erwartet", reklamierte der portugiesische Innenminister Miguel Macedo.

Vom Weltall betrachtet sieht man wie gross die Brände und die Rauchschwaden in Portugal waren (Bildmitte) und wie der Rauch westlich weit über den Atlantik zog.


Laut russischen Ministerium für Katastrophenschutz haben die zwei Wasserflugzeuge vom Typ BE-200 seit 13. August sechs Waldbrände mit einer Fläche von 1'000 Hektar in Portugal in fünf Tagen gelöscht.

Das Ministerium in Moskau verkündete, die russischen Piloten haben zwei Nationalparks und drei Ortschaften mit 55'000 Bewohnern vor den Flammen gerettet.

"Insgesamt haben in fünf Arbeitstagen die Flugzeuge des russischen Katastrophenschutz 42 Löschflüge durchgeführt und dabei 5'000 Tonnen Wasser abgeworfen, damit 1'000 Hektar an Waldbränden gelöscht", wurde in einer Verlautbarung informiert.

Die Beriev Be-200 sind gut für die Waldbrandbekämpfung geeignet. Die Flugzeuge können bis zu 12,5 Tonnen Wasser in wenigen Sekunden aufnehmen, während sie knapp über eine Wasseroberfläche fliegen, um das Wasser anschliessend über die Flammen zu verteilen.


Die russischen Maschinen kamen auf Bitten der portugiesischen Behörden zum Einsatz, um beim Kampf der schweren Waldbrände zu helfen und Russland hat gerne geholfen.


Der portugiesische Premierminister Antonio Costa hat sich persönlich bei der Crew der beiden russischen Löschflugzeuge bedankt.

Darüber berichten die westlichen Medien kaum, denn es passt nicht in die negative Propaganda gegen Russland.

Portugal will Beamte mit Schuldscheine bezahlen

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 7. April 2013 , unter , , | Kommentare (18)



Die Eurozone verwandelt sich immer mehr zum absurdesten Tollhaus, wo nach dem Raub der Bankguthaben in Zypern der nächste Diebstahl in Portugal stattfindet. Am Freitag wurde gemeldet, das Verfassungs- gericht hat die Sparmassnahmen im Budget für 2013 als illegal erklärt. Nun ist die portugiesische Regierung in einem grossen Dilemma. Das Gericht hat die Kürzung der Renten und die Bezüge der Angestellten im öffentlichen Dienst als zu einseitig und deshalb als verfassungswidrig bezeichnet. Die Regierung muss jetzt ein Loch von 1,3 Milliarden Euro stopfen, um die erpresserischen Auflagen der Troika für den Rettungsplan zu erfüllen. Um nicht gegen das Verfassungsurteil zu verstossen hat die Regierung sich einen Trick ausgedacht, sie will mit Staatsanleihen bezahlen. Das heisst, statt Geld bekommen die Staatsangestellten und Rentner Schuldscheine!

Früher hiessen sie Schuldscheine, heute Staatsanleihen

Die Regierung hatte ursprünglich vor den 14. Monatslohn der Angestellten im öffentlichen Dienst zu streichen und die Rente um 6,4 Prozent zu kürzen, als Sparmassnahme um die Auflagen für das 78 Milliarden Rettungspaket einhalten zu können. Mit dem Urteil des Verfassungsgerichts kann sie die Kürzungen nicht vornehmen. Wahrscheinlich haben die Richter so entschieden, weil sie selber weniger Geld vom Staat dann bekommen würden, ha ha!

Wie das Wall Street Journal schreibt, will die portugiesische Regierung als Alternative den Staatsangestellten und Rentner einen Monat an Einkünften in Staatsanleihen statt in Euros bezahlen. So könnte sie 1,1 Milliarden an Kosten sparen und den Fehlbetrag im Budget erheblich schmälern. Das damit die Staatsschulden um diesen Betrag steigen und Zinskosten anfallen ist wieder eine andere Sache. Ein Beschiss nach dem anderen findet statt, denn das ist wieder nur das Spiel „Linke Tasche - Rechte Tasche“.

Siehe auch Bericht von Portugals tvi24

Da werden die Portugiesen sich freuen wenn sie mit Staatsanleihen wahrscheinlich vergeblich versuchen werden ihre Miete zu bezahlen oder Lebensmittel damit einzukaufen. Obwohl aus Sicht der Zentral- banker wird ja Geld mit Schulden geschöpft, werden Staatsschulden monetarisiert, also ist ein Schuldschein des Staates für die Bankster wie Bargeld. Nur, ob die Bevölkerung das auch so sieht und akzeptiert ist zu bezweifeln. Will sie mit so Handtücher aus Papier als Zahlungsmittel im Portemonnaie herumlaufen die bei einer Staatspleite wertlos sind?

Portugal ist pleite, denn die bisherigen Rettungsgelder reichen nicht aus. Ministerpräsident Pedro Passos Coelho kündigte deshalb noch mehr Einschränkungen und härtere Zeiten für die Bevölkerung an. Gekürzt werden müsse bei Sozialhilfe, Bildung, Krankenversicherung und Staatsunternehmen. Laut der portugiesischen Tageszeitung Correio da Manhã bereitet die Regierung einen zweiten "Rettungsplan" vor, um noch mehr Geld von der Troika zu verlangen.

Die Sozialisten als grösste Oppositionspartei haben dem Coelho-Regime vorgeworfen, es spare koste es was es wolle und würde dadurch Millionen von Portugiesen in die Armut stürzen. Die Arbeitslosigkeit hat mittlerweile 18,2 Prozent erreicht, eine erhebliche Steigerung der 16,9 Prozent für 2012. Das Land leidet unter der schlimmsten Rezession seit 1970!

Die neueste Nachricht aus Zypern lautet, der Staat kann seine Bediensteten und auch die Rentner diesen Monat nichts bezahlen. Es besteht ein Ausfall von 75 Millionen Euro in den Staatsfinanzen, während man auch die erste Rate des Rettungsgeldes wartet. Zypern ist somit zahlungsunfähig.Mittlerweile hat  die internationale Tierschutzorganisation IFAW Notfallgelder nach Zypern überwiesen, damit die Tiere in den Schutzeinrichtungen dort nicht verhungern. Und was ist mit den Menschen die kein Einkommen haben?

Ich sag ja, die Absurditäten in der Eurozone nehmen immer groteskere Formen an. Das ganze System der Gemeinschaftswährung, der Staatshaushalte und der Finanzinstitute ist total marode und bankrott. In Zypern rauben sie die Bankguthaben und in Portugal müssen sie schon Zettel als Geldersatz verteilen wo drauf steht, „Ich schulde Dir“, denn nichts anderes ist eine Staatsanleihe. Was haben sie uns vor 10 Jahren bei der Einführung des Euros alles versprochen? Jetzt stellt sich diese Währung als grösstes Unheil für die Menschen in Europa heraus.

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Hinweis: Daniel Neun hat ein neus Lied veröffentlicht "Der Fels".

180’000 protestieren in Portugal gegen die Regierung

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 2. Oktober 2011 , unter , , , | Kommentare (2)



Am Samstag fanden Massendemonstrationen gegen die Sparmass- nahmen der portugiesischen Regierung statt, da die wirtschaftliche Situation echt schlimm ist. Die grösste Gewerkschaft des Landes hatte dazu aufgerufen, denn die „Arbeitsplätze, Pensionen und sozialen Rechte seien in Gefahr.“ Die Organisatoren sagen, 130'000 demonstrierten in Lissabon und 50'000 in Porto.



Es ist die Zeit gekommen das Ruder herumzureissen,” sagte Manuel Carvalho da Silva, Generalsekretär der Gewerkschaft CGTP bei der Abschlusskundgebung vor den versammelten Demonstranten.

Wir benötigen eine politische Alternative“, forderte er und er rief zu einer „Woche der Aktionen“ auf, gegen die „Verarmung und Ungerechtigkeit“.

Er kündigte eine Reihe von Streikmassnahmen an, die am 20. und 27. Oktober stattfinden sollen.

Im April wurde Portugal nach Griechenland und Irland das dritte Land, welches um einen notfallmässigen Rettungsschirm von der EU und dem IWF bitten musste, um den Staatsbankrott abzuwenden. Diese Hilfe wurde unter der Auflage von einschneidenden Ausgabenkürzungen des Staates gewährt, welche die Menschen jetzt sehr hart treffen.

Um 78 Milliarden Euro zu bekommen, willigte die Regierung zu harten Massnahmen gegen die Bevölkerung ein, die ihnen von der EU und IWF auferlegt wurde. Die neue konservative Regierung von Premierminister Pedro Passos Coeho, welche die Sozialisten im Juni ablöste, hat noch weitergehende „Austeritätsmassnahmen“ beschlossen, um der Brüsseler Diktatur und den Finanzverbrechern zu gefallen. Deswegen wird er von der Strasse bereits gehasst.

Der zuständige Minister für parlamentarische Angelegenheiten, Miquel Relvas, sagte am Samstag, die Sparmassnahmen wären „auf gutem Weg“ und für Portugal „nicht umkehrbar“.

Wir werden weitere Opfer von der portugiesischen Bevölkerung verlangen,“ sagte er.

Wie von mir angekündigt, wird es ein heisser Herbst, denn die Menschen in den betroffenen Ländern haben es satt den Preis für die Schuldenkrise zu zahlen, die sie nicht verursacht haben. Sie kämpfen ums Überleben und spüren am eigenen Leib was „Austerität“ bedeutet.

Wie man aus folgenden Bericht ersehen kann, haben sich sogar Polizisten die ausser Dienst waren sich den Demonstranten angeschlossen, die von Kollegen im Dienst daran gehindert wurden ins Finanzministerium einzudringen. Sie protestierten mit der Bevölkerung gegen die Einfrierung und Kürzung der Löhne, die auch sie treffen.



Vielleicht wachen die Ordnungshüter weltweit endlich auf und kapieren, sie haben bisher die Verbrecher die gegen das Volk sind beschützt. Nachahmenswert!

Eine Welle an Demonstrationen in Europa

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 24. November 2010 , unter , , , , | Kommentare (6)



Tausende Studenten gingen am Mittwoch in London wieder auf die Strasse, um gegen die Pläne der Regierung, die Studiengebühren zu erhöhen, zu protestieren. Die Studenten aus ganz Grossbritannien trafen sich im Zentrum der Stadt an der Trafalgar Square und marschierten dann an den Regierungsgebäuden der Whitehall vorbei. Es gab Tumulte und Konfrontationen mit der Polizei, als diese versuchten die Demonstranten den Zugang zum Platz vor dem Parlament zu versperren.

Die Studenten sind aufgebracht, weil die Regierung aus Spargründen die Finanzierung der Universitäten reduzieren will und dafür eine Studiengebühr von bis zu 9’000 Pfund pro Jahr verlangen wird, eine Verdreifachung der bisherigen Kosten.

Neben London fanden auch Protestkundgeben in vielen anderen Städten statt, wie in Birmingham, Glasgow, Manchester und Cambridge.





Streiks in Griechenland und der Müll stapelt sich

Die Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienst streiken schon seit fünf Tagen wegen der Gehaltskürzungen und die 5 Millionenstadt Athen ist deshalb voller Müllberge. Bei den Protesten kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.

Die Bewohner Athens sind gezwungen zwischen den überfüllten Mülltonnen sich durchzumanövrieren und es stinkt bestialisch. Der Bürgermeister hat die Bevölkerung aufgerufen ihren Abfall für die nächsten Tage nicht auf die Strasse zu stellen, um das Problem nicht zu vergrössern.

Die griechischen Seeleute haben ihren 24-stündigen Streik um 2 Tage verlängert und verlangen mit ihrem Ausstand eine Lohnerhöhung von 2 Prozent. Damit gibt es keine Fährverbindungen zu den Inseln und die Bewohner der kleineren Inseln ohne Flugplatz sind vom Festland abgeschnitten.



Generalstreik in Portugal

Ganz Portugal ist durch eine Generalstreik lahmgelegt und die Gewerkschaften protestieren damit gegen die Sparpolitik der Regierung. Der „Greve Geral“ oder Generalstreik wurde von den Gewerkschaften CGTP and UGT ausgerufen und bewirkt geschlossene Schulen, Geschäfte, Fabriken, den Stillstand des öffentlichen Verkehrs und Flugbetrieb.

Der Streik findet zwei Tage bevor das Parlament über das neue Budget abstimmt. Damit sollen die Löhne und Gehälter im öffentlichen Dienst um 5 Prozent gekürzt werden, die Renten eingefroren und die Mehrwertsteuer innerhalb kürzester Zeit von 21 auf 23 Prozent erhöht werden.



Die Finanzmärkte bezweifeln ob das Land aus der Schuldenfalle kommt und sie meinen, Portugal könnte der nächste Kandidat für eine Rettungsaktion durch die EU und dem IWF sein. Die Kosten für die Versicherung von portugiesische aber auch spanische Schulden sind auf Rekordniveau gestiegen, genau so wie die von Irland.

Zum Beispiel kostet es $510'000 pro Jahr um $10 Millionen an portugiesische 5-Jahres Anleihen gegen einen Bankrott mit Credit Default Swaps (CDS) zu versichern. Der Spread erhöhte sich um 21 Punkte auf 510 Punkte. Die spanischen stiegen von 310 auf 312 und die irischen um 16 Punkte auf sagenhafte 595. Interessant ist, auch die belgischen CDS gingen auf ein Rekordhoch, von 147 auf 155.

Die Rettungsaktion für Irland hat die Märkte und ihre Meinung zur Schuldenkrise und zum Euro nicht beruhigt, im Gegenteil. Und die Bevölkerung in den betroffenen Ländern hat es sowieso satt, das Sparprogramm mit Lohneinbussen tragen zu müssen