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Edward Bernays: Die Konsumenten-Demokratie

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 26. April 2007 , unter , , , , | Kommentare (14)



Hier die Fortsetzung meines Artikels
Edward Bernays: Die Gehirnwäsche einer Nation

Im Jahre 1938 entwickelte Bernays die Vision einer zukünftigen Welt, wo der Konsument König sein würde. Er nannte es die Konsumenten-Demokratie, eine Gesellschaft wo die Bedürfnisse und Begierden der Menschen durch Firmen und den freien Markt erkannt und erfüllt würden. Konzerne wären dann der Mittelpunkt der Gesellschaft, welche auf alle menschlichen Wünsche, Besorgnisse, Ängste und Bedürfnisse reagieren und rein durch ein markwirtschaftliches System gedeckt wären. Es gab damals die Einstellung, dass die Marktwirtschaft nicht durch Ideologien beeinflusst ist, oder durch politische Macht, sondern einfach nur durch den Willen der Menschen. Dies war ein Modell von Demokratie welches auch die Politiker übernahmen um an die Macht zu kommen und eigentlich das Modell unserer heutigen westlichen Gesellschaft. Die Politiker fingen an, dieselben Techniken welche von der Industrie entwickelt wurden um die Begierden der Menschen zu lesen, in ihre Politik zu benutzen und glaubten Bernays Behauptung, dies wäre eine bessere Form der Demokratie.

Insgeheim glaubte Bernays nämlich nicht, dass die wahre Demokratie jemals funktionieren würde. Er war sehr stark durch seines Onkels Theorien über die menschliche Natur beeinflusst. Freud glaubte das Menschen nicht durch den rationalen Geist, sondern nur durch primitive, unbewusste Bedürfnisse und Gefühle gesteuert wären. Bernays meinte deshalb, dies bedeutet es wäre viel zu gefährlich die Massen zu erlauben jemals Kontrolle über ihr eigens Leben zu bekommen. Mit seinem Konsumerismus könnte man den Menschen die Illusion der eigenen Kontrolle gegeben und gleichzeitig der Elite ermöglichen die Gesellschaft tatsächlich zu kontrollieren und zu steuern. Nicht die Menschen hatten die Kontrolle, sondern die Bedürfnisse der Menschen hatten die Kontrolle. Die Menschen haben dabei überhaupt keine Entscheidungsfreiheit in dieser Gesellschaftsform. Die Demokratie wurde von etwas was einen aktiven Bürger voraussetzt, auf etwas reduziert was darauf aufbaut, die Öffentlichkeit besteht nur aus passiven Konsumenten. Tatsächlich gab man den Menschen nur „Hunde-Lekerli“ als Motivation und Belohnung, ein Demokratie-System getrieben durch die unbewussten Gefühle der Massen, die durch Konsum zufrieden gestellt wurden.

Politiker übernahmen diese Idee auf Ansehen hin, welche die Industrie propagierte und benutze, ein System erfunden um die Gedanken der Konsumenten zu lesen. Es war die Basis für deren neue Demokratie. Also machten sie genau das was die Wirtschaft erfolgreich vor ihnen umgesetzt hatte, sie organisierten Fokus-Gruppen, eine ausgewogene und typische Auswahl an Menschen aus der Öffentlichkeit, hörten sich an was die zu sagen hatten und schrieben ihre politischen Programme entsprechend passend dazu.

Dies funktionierte hervorragend um Wahlen zu gewinnen, aber funktionierte überhaupt nicht später beim Regieren. Was ganz fantastische Resultate hervorbrachte um das richtige Produkt zu entwickeln, welches die Leute wollen und kaufen, brachte die Politiker in ein verwirrendes Labyrinth an gegenseitig widersprechenden Programmen. Das Problem welches sich durch eine Fokus-Gruppen-Politik ergibt ist das Menschen irrational und widersprechend sind. Sie wollen niedrigere Steuern zahlen, aber gleichzeitig mehr Leistung vom Staat haben. Man hat als Politiker ein unüberbrückbares Problem wenn man nur auf die individuellen Meinungen der Massen hört, welche sich dauernd ändern und keine Zusammenhänge kennt. Wenn man den Menschen nur mit dem füttert was sie sowieso schon glauben das sie benötigen, endet man mit einer Politik die völlig chaotisch ist oder man hat gar keine Politik. Diese Form der Politik wurde aber immer populärer, weil sie half Wahlen zu gewinnen. Nur das zählt in den Augen der Politiker, wie komme ich an die Macht, was danach passiert interessiert sie nicht mehr.

Das beste Beispiel wie man erfolgreich Wahlen gewinnt, die Menschen total begeistert und dann einen Scherbenhaufen nach dem anderen hinterlässt und im Regieren total versagt ist die Amtszeit von Toni Blair in Grossbritannien. Es ist das Musterbeispiel einer Konsumenten-Demokratie nach Bernays. Blair übernahm diese Idee komplett, erzählte den Menschen und jeder Gruppe was sie hören wollten, präsentierte sich als Retter der Labor-Party (New-Labor), gewann haushoch die Wahlen, wurde als Sonny-Boy bejubelt, verstrickte sich aber in seiner Regierungszeit total in konzeptlose und widersprüchliche Programme die versagten, versuchte mit unglaublichen Propagandatricks (Spin) das Versagen zu kaschieren, führte dann um von seinem Versagen noch mehr abzulenken das Land in Kriege und baute den Popanz „Terrorismus“ auf, basierend auf gigantischen Lügen zur Verbreitung von Angst und Schrecken. Aber alles hat nichts genützt, die Lügen wurden durchschaut und er wurde von eigenen Parteigenossen zum Rücktritt gezwungen, weil er in der Bevölkerung überhaupt kein Ansehen mehr hat und der Labor-Partei mehr schadet als nützt. Genau den gleichen politischen Weg hat sein Busenfreund Bush eingeschlagen und ebenfalls total versagt.

Was aber benötigt wird sind Politiker die eine klare Vision haben, an welche die Menschen glauben können. Politiker müssen das machen was die Masse selber nicht tun kann, ein politisches Programm entwickeln und die entsprechenden Führungsqualitäten haben um sie konsequent umzusetzen. Politiker haben die Aufgabe ein grösseres Bild der Gesellschaft zu formulieren und eine positive Zukunft zu zeigen. Sie müssen die sozialen und wirtschaftlichen Probleme als ganzes lösen und langfristig agieren, auch wenn sie einzelnen Interessengruppen auf die Füsse treten. Um das zu tun müssen sie aber an den Wähler appellieren ausserhalb seiner egoistischen Selbstinteressen zu denken. Dies würde aber bedeuten, die weit akzeptierte Freudsche Menschensicht anzugreifen, die den Menschen als instinktgetriebenes Individuum sieht, was eine Sicht des Menschen ist, wie die Konzerne ihn gerne haben möchten und fördern, weil es den idealen Konsumenten für sie darstellt. Durch die jahrzehntelange Bearbeitung durch die Wirtschaft mit Werbung und Propaganda glauben und meinen wir, dass wir frei sind. Tatsächlich sind wir Sklaven unserer eigenen Begierden geworden. Wir haben vergessen, dass wir mehr sein können, dass es eine andere und bessere Seite der menschlichen Natur gibt.

Hier haben wir also zwei Betrachtungsweisen des Menschen und der Demokratie. Wir haben die Sicht, dass Menschen völlig irrational handeln und nur ein Bündel von unbewussten Emotionen sind. Diese Idee stammt direkt von Freud und Konzerne sind spezialisiert darauf zu antworten, dafür haben sie alle Sinne und Fähigkeiten geschärft und das ist eigentlich um was es beim Marketing geht. Was sind die Symbole, die Bilder, die Wörter auf die das Unterbewusstsein des Konsumenten reagiert? Politik muss aber mehr sein. Bei der politischen Führung muss es darum gehen die Menschen zu Diskussionen und Meinungsäusserung zu motiviere, was ist das Beste für die gesamte Gesellschaft. Wenn es nicht das ist, wenn es nach Freud geht, wenn es nur darum geht, dass die Politik die gleichen unbewussten Gefühle anspricht wie es die Wirtschaft tut, warum lassen wir dann nicht Konzerne die Staaten regieren und die öffentliche Verwaltung führen? Sie können es viel besser, denn die Konzerne sind schliesslich im Geschäft auf Gefühle zu reagieren.

Edward Bernays: Die Gehirnwäsche einer Nation

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 16. April 2007 , unter , , , , | Kommentare (2)



Ich will hier die Geschichte von Edward Bernays erzählen, den man den Vater des Marketing und des Public Relations nennt. Damit will ich zeigen, wie unsere Gesellschaft manipuliert und gesteuert wird, ohne dass wir merken was mit uns passiert.

Geboren in Wien am 22. November 1891 war er der Neffe von Sigmund Freud, dem Begründer der Psychoanalyse. Von seinem Onkel hatte er sehr viel über die Psyche des Menschen gelernt und er wendete dieses Wissen auf eine ganz neue Art an. Er entwickelte seine Kampagnen zur Meinungsmache auf Basis von Massenpsychologie. Bernays argumentierte: "Wenn wir den Mechanismus und die Motive des Gruppen-Denkens verstehen, ist es jetzt möglich, die Massen ohne deren Wissen nach unserem Willen zu kontrollieren und zu steuern".

In seinem bekannten Buch „Propaganda“, dass übrigens als Vorbild für Joseph Göbbels und seiner ganzen nationalsozialistischen Propaganda diente, schrieb er: "Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen, ist ein wichtiges Element in der demokratischen Gesellschaft. Wer die ungesehenen Gesellschaftsmechanismen manipuliert, bildet eine unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist. Wir werden regiert, unser Verstand geformt, unsere Geschmäcker gebildet, unsere Ideen grösstenteils von Männern suggeriert, von denen wir nie gehört haben. Dies ist ein logisches Ergebnis der Art wie unsere demokratische Gesellschaft organisiert ist. Grosse Menschenzahlen müssen auf diese Weise kooperieren, wenn sie in einer ausgeglichen funktionierenden Gesellschaft zusammenleben sollen. In beinahe jeder Handlung unseres Lebens, ob in der Sphäre der Politik oder bei Geschäften, in unserem sozialen Verhalten und unserem ethischen Denken werden wir durch eine relativ geringe Zahl an Personen dominiert, welche die mentalen Prozesse und Verhaltensmuster der Massen verstehen. Sie sind es, die die Fäden ziehen, welche das öffentliche Denken kontrollieren."

Wow, so eine offene und entlarvenrende Aussage vom Erfinder der Propaganda über wie man die Menschen manipuliert ist schon unglaublich.

Eines der effektivsten Experimente die Bernays gelungen ist und wodurch er seine Karriere in Amerika startete und damit berühmt wurde war, wie er die Frauen zum Rauchen brachte.

Wir schreiben das Jahr 1920 in New York. Für Frauen war bis dahin das Rauchen völlig tabu. Einer seiner ersten Kunden war Georg Hill, Präsident der American Tobacco Corporation, und er beauftragte Bernays dieses Tabu zu brechen. Er sagte: „Wir verlieren die Hälfte unseres Marktes, weil Männer ein Verbot für das Rauchen der Frauen in der Öffentlichkeit ausgesprochen haben. Können Sie etwas dagegen machen?“ Bernays sagte darauf: „Lassen Sie mich darüber nachdenken“. Und dann sagte er: „Darf ich einen Psychoanalytiker konsultieren, um heraus zu finden was Zigaretten für die Frauen bedeuten?“ Worauf er den bedeutendsten Psychoanalytiker der Zeit, Dr. A. Brill, anrief und um Hilfe bat. Für ein grosses Honorar sagte dieser dann Bernays, die Zigarette ist für die Frau ein Symbol des Penis und ein Zeichen von männlicher sexueller Potenz. Er sagte noch, wenn sie einen Weg finden die Zigarette und die Herausforderung der männlichen Macht miteinander zu verbinden, dann würden Frauen rauchen, weil sie dann einen eigenen Penis haben würden.

Jedes Jahr findet in New York am Ostermontag eine grosse Parade statt, wo tausende teilnehmen. Bernays entschied sich dort ein Ereignis zu inszenieren, um Dr. Brill's Vorschlag in die Tat umzusetzen. Er überredete eine Gruppe von reichen Debütantinnen aus bester Gesellschaft, Zigaretten unter ihren Röcken zu verstecken, an der Parade teilzunehmen und bei einem Signal von ihm die Zigaretten auf dramatische Art und Weise anzuzünden und zu rauchen. Dann informierte Bernays die Presse und sagte, er hätte gehört eine Gruppe von Suffragetten würde eine Demonstration vorbereiten, in dem sie etwas anzünden würden, was sie „Fackeln der Freiheit“ nennen. Er wusste es würde einen Aufschrei geben und er wusste die Fotografen würden dort sein, um diesen Moment festzuhalten. Den passenden Slogan „Fackeln der Freiheit“ hatte er schon als Schlagzeile den Journalisten vordiktiert.

So, jetzt haben wir ein Symbol, junge Frauen die in der Öffentlichkeit rauchen, und auf der anderen Seite diesen Satz, mit dem jeder der für die Gleichberechtigung ist, die Frauen in der folgenden Debatte natürlich unterstützen muss. Wir haben hier Emotionen, eine erinnerungswerte Aktion und einen rationalen Spruch, alles zusammen.

Am nächsten Tag wurde über dieses inszenierte Ereignis nicht nur in den Zeitungen von New York berichtet, sondern überall in Amerika und auf der ganzen Welt. Von diesem Moment an gingen die Verkäufe der Zigaretten bei den Frauen in die Höhe und die Zigarettenindustrie war mit Bernays äusserst zufrieden. Er machte das Rauchen für die Frauen in der Gesellschaft mit einem symbolischen Akt akzeptable.

Was Bernays schaffte war die Vorstellung, dass wenn Frauen rauchen, dann wären sie stark und unabhängig, eine Idee die bis heute anhält. Er realisierte damit, dass es möglich war Menschen zu einem irrationalen Handeln zu bewegen, wenn man ein Produkt mit emotionalen Wünschen, Begierden und Gefühlen verbindet. Die Idee, dass das Rauchen die Frauen frei macht, ist selbstverständlich völlig irrational, aber es gab ihnen das Gefühl unabhängig zu sein. Tatsächlich ist ja das Gegenteil der Fall, weil man durch das Rauchen Nikotinsüchtig wird und dadurch abhängig und weniger frei ist. Aber der angewendete psychologische Trick bedeutete, dass irrelevante Objekte zu einem starken emotionalem Symbol verwandelt werden konnten, wie man damit in den Augen der anderen gesehen werden möchte. Was Bernays erkannte war, man verkauft nicht Produkte an den Intellekt, "Du musst dieses Auto kaufen weil es das Beste ist", sondern "Du solltest dieses Auto haben weil Du Dich damit gut fühlst. Du brauchst diese Schuhe nicht, du fühlst dich besser mit diesen Schuhen." Er erfand die Vorstellung einer emotionalen Verbindung zu einem Produkt oder einer Dienstleistung.

Was Bernays erreichte war total faszinierend für die amerikanische Industrie, denn er bot ihnen die Lösung zu einem Problem an. Wovor sie nämlich grosse Angst nach dem I. WK hatten war die Überproduktion durch die Einführung des Fliessbandes. Es würde ein Punkt erreicht werden, wo zu viele Produkte auf dem Markt wären, die Menschen aber alles was sie benötigten bereits hätten und nichts mehr neues kaufen würden.

Bis 1920 wurden Produkte allgemein an die Massen auf der Basis von Notwendigkeit verkauft. Produkte wurden angepriesen, weil sie funktionell und langlebig waren. Das sorgte aber jetzt nicht mehr für genügend Absatz und es mussten neue Bedürfnisse geweckt werden. Die Industrie realisierte, sie müsste jetzt die Art und Weise wie die Öffentlichkeit über Produkte dachte verändern, sie mussten Amerika von einer Notwendigkeit- zu einer Begierde-Gesellschaft umgestalten. Die Menschen müssten trainiert werden neue Sachen zu wünschen, bevor die alten verbraucht oder abgenutzt waren, denn dann würden viel mehr Produkte gekauft werden und sich die Überproduktion erledigen. So schafften sie eine neue Mentalität in Amerika, welche die Begierden und Wünsche des Menschen, die Notwendigkeit des Menschen überschattete. Und der Mann im Zentrum dieses Wandels der Mentalität war Edward Bernays.

In meinem nächsten Artikel beschreibe ich wie Bernays und seine Ideen benutzt wurden, nicht nur den perfekten Konsumenten zu erschaffen, der dadurch zum völligen Egoisten, zum Sklaven seines eigenen Ich's, seiner inneren Wünsche, Begierden und Gefühle wurde, weil er diese laufend mit immer neuen Produkten befriedigen musste, sondern auch wie die Mächtigen dadurch die Menschen allgemein manipuliert und gesteuert haben.
Edward Bernays: Die Konsumenten-Demokratie

Zum 4. Jahrestag: Der Irak-Krieg ist illegal

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 10. April 2007 , unter , , , | Kommentare (0)



Zum vierten Jahrestag des Falls von Saddam Hussein protestierten hunderttausende Iraker gegen die illegale Besatzung. Deshalb möchte ich alle Leser daran erinnern, dass der einzige legale Grund für den Einmarsch der US und Britischen Truppen im Irak die UN Resolution 1441 gewesen wäre. Diese besagt, der Irak muss alle Massenvernichtungswaffen aufgeben oder "mit ernsthaften Konsequenzen" rechnen. Die USA, GB und Spanien reichten dann eine neu Resolution bei der UNO am 24.Februar 03 ein. Dort wurde behauptet, der Irak ist in "material breach" also hat die Resolution 1441 gebrochen und somit müsste die UNO handeln. Aber die UNO hat diese zweite Resolution nie verabschiedet. Deshalb hat der Angriff auf den Irak ohne UNO Mandat stattgefunden, was ein eklatanter Bruch des Völkerrechts darstellt. Und weil man ja gar keine Massenvernichtungswaffen gefunden hat, wurde auch nicht Resolution 1441 durch den Irak verletzt, was ein weiterer Grund für die Illegalität dieses Krieges darstellt.
Ich möchte alle Leser nochmals daran erinnern, dass die legalen Gründe für den Irak-Krieg nicht die Entfernung (Ermordung) Saddam Hussein war, oder die Verbreitung der Demokratie oder der "Kampf dem Terrorismus", diese Gründe wurden später als Ausrede nachgeschoben, es war einzig und alleinig die UNO Resolution 1441, wo Bush und Blair wissentlich falsch behauptet haben, der Irak hätte diese gebrochen, basierend auf gefälschten Beweisen wie die Niger Uran Papiere, der Vortrag von Collin Powell vor der UNO über fahrbare Chemielabore und die vielen anderen Lügen. Deshalb ist der ganze Irak-Krieg ein völkerrechtswidriges Verbrechen und die Hauptakteure Bush und Blair müssten sich vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag für den Massenmord an über 650'000 Irakischen Zivilisten seit Kriegsbeginn verantworten. Dazu kommt noch die Durchführung eines Angriffskrieges auf ein souveränes Land, die Entfernung einer anerkannten Regierung, die totale Zerstörung der Infrastruktur und aller lebensnotwendigen Einrichtungen, die Ausplünderung der Bodenschätze, die Verseuchung des ganzen Landes mit Bomben, giftigen Chemikalien und radioaktiver Uranmunition, sowie die Entwurzelung und Vertreibung von Millionen von Flüchtlingen aus ihrer Heimat. Dieses Verbrechen an der Irakischen Bevölkerung muss sofort aufhören, alle fremden Truppen das Land verlassen und eine massive Wiedergutmachung geleistet werden.

Globale Erwärmung auf anderen Planeten

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 8. April 2007 , unter , | Kommentare (6)



Die Klimahysteriker wollen uns glauben machen, dass der Mensch alleine schuld ist an der globalen Erwärmung und sie reden uns deshalb einen Schuldkomplex ein. Ja sie wollen unser Leben massiv einschränken, begründet mit dem vom Menschen produzierten CO2. Was die Klimahysteriker verschweigen ist, dass auf allen anderen Planeten unseres Sonnensystems auch eine Erwärmung stattfindet. Fahren etwa die Ausserirdischen ebenfalls mit Autos herum und produzieren dieses "teuflische" CO2? Natürlich nicht.

Verstärkte Sturmaktivitäten auf dem Planeten Jupiter zeigen, auch da hat eine Temperatursteigerung von 10 Grad Kelvin in den letzten Jahrzehnten stattgefunden. Genau so ist eine Erwärmung auf Neptuns grössten Mond Triton festzustellen. Auch auf dem Saturn Mond Enceladus hat man eine starke Erwärmung gemessen und der Südpol des Saturn hat sich um bis zu 5 Grad Kelvin erwärmt. Das gleiche gilt für Pluto, Mars uns Venus, überall wurden generelle Erwärmungen festgestellt.

Logischerweise gibt es nur eine Ursache für diese Erwärmung, es ist die Sonne, die zentrale Energiequelle für alle Planeten. Diese zeigt eine verstärkte Energieaustrahlung, was ein normaler zyklischer Vorgang ist, und das ist der einzige Grund für die Erwärmung auf allen Planeten und somit auch auch der Erde.

Diese Hauptursache wird aber bewusst von Klimahysterikern ignoriert und der Mensch als alleinigen Schuldigen hingestellt. Dies hauptsächlich um politische Programme durchzusetzen die nur ein Ziel haben, unsere Gesellschaft nach ihren Vorstellungen zu verändern, die Freiheit noch mehr einzuschränken, noch mehr Steuern von uns zu verlangen und dies mit der Verbreitung von Lügen, Angst und Schrecken.

Es gibt keinen Grund ein schlechtes Gewissen zu haben und wir dürfen uns von falschen Propheten nicht einschüchtern lassen. Das Klima erwärmt sich sowieso und daran können wir gar nichts ändern, weil die Sonne der Hauptmotor dafür ist. In 15 Jahren wird der Zyklus wieder in die andere Richtung gehen. Wollen wir wetten? Dann kommen die gleichen Panikmacher und werden das Gegenteil, die nächste Eiszeit prophezeien, und eine Eissteuer verlangen.

Diese Iraner sind wirklich ein sehr unzivilisiertes Volk

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 2. April 2007 , unter , , | Kommentare (0)





Ich teile die Empörung der westlichen Welt über die Behandlung der 15 Britischen Marine-Soldaten, welche beschuldigt werden das Territorium des Iran verletzt zu haben. Es ist eine Schande. Der Westen würde nie im Traum daran denken die Gefangenen so zu behandeln, ihnen das Rauchen zu erlauben als Beispiel, wo doch bewiesen ist das Rauchen tötet. Und wie kommen sie dazu der Soldatin Faye Turney ein Kopftuch aufzusetzen und dann den westlichen Medien erlauben ihr Bild in der ganzen Welt zu zeigen. Haben die Iraner überhaupt keinen zivilen Anstand? Was ist eigentlich falsch ihr einen Sack über den Kopf zu stülpen? Das machen wir nämlich hier im Westen mit den Muslime die wir fangen, wir stecken ihren Kopf in Säcke, damit sie schwerer Atmen, nicht wissen wo sie sind und vor Angst durchdrehen. Dann ist es selbstverständlich akzeptable Fotos von ihnen zu schiessen und sie durch die Medien verbreiten zu lassen, denn die Gefangenen können nicht erkannt werden und werden auf diese Weise nicht erniedrigt, so wie die armen Britischen Soldaten.

Es ist auch unakzeptable, dass die Britischen Gefangenen gezwungen werden im Iranischen Fernsehen zu reden und Sachen sagen wie: "Wir waren in Iranischen Gewässern und der Iran hat recht", Sachen welche sie später bereuen werden. Wenn die Iraner mit Klebebänder ihren Mund abdichten würden, so wie wir es mit den Gefangenen machen, dann könnten sie überhaupt nicht reden. Natürlich wäre es noch schwerer zu atmen, speziell unter eine Kapuze, aber wenigstens wären sie dann nicht so erniedrigt. Und was ist das denn eigentlich? Ihnen zu erlauben Briefe zu schreiben, wo sie mitteilen ihnen geht es gut. Es ist Zeit dass die Iraner sich der restlichen zivilisierten Welt anschliessen und die Gefangenen in die Privatsphäre der Einzelhaft stecken. Das ist einer der vielen Privilegien welche die USA den Gefangenen in Guantanamo Bay gewährt. Es ist auch der Ausdruck einer perfekten zivilisierten Kultur und eines Rechtstaates nicht sofort Beschuldigte vor Gericht zu bringen, so wie die USA es machen, die irgendwo auf der Welt wo es gerade passt einmarschiert oder Entführungen vornimmt. Die Insassen von Guantanamo, zum Beispiel, haben alle Annehmlichkeiten einer total einsamen Privatsphäre die sie seit über 5 Jahre geniessen und bisher wurde nur einer vor ein Militärtribunal gebracht, und dieser hat gleich alles gestanden, den 11. September, die Bombardierungen in Bali, London, Madrid, ja sogar das er Kennedy, Martin Luther King, John Lennon erschossen hat und für die Challenger Katastrophe und die Hindenburg war er auch verantwortlich. Diese lange Liste an Geständnissen hat er ganz freiwillig gemacht und nicht nach dem man ihn nach einer von Präsident Bush genehmigten Behandlung mit "Waterboarding" gefoltert hat. Was für ein Kontrast mit welcher unverschämten Eile die Iraner die Gefangenen vor die Kameras bringen und sie dort frei reden lassen.

Was ja noch beklagenswerter ist, ist wie die Iraner die Soldaten so "unglücklich und gestresst" aussehen lassen. Sie zeigen keine Zeichen von Elektroschocks und Verbrennungen und man sieht auch keine geschwollenen Gesichter von Schlägen. Das ist völlig unakzeptable. Wenn Gefangene unter Stress gebracht werden, dann in dem man sie in abartige sexuelle Positionen zwingt, oder in dem man ihnen Elektrokabel an die Genitalien klemmt und Strom durchjagt und dann fotografiert, so wie in Abu Graib. Diese Fotos müssen dann in der ganzen zivilisierten Welt verbreitet werden, damit alle sehen was dort los ist. Ich glaube es ist wirklich höchste Zeit dem Iran Manieren beizubringen. Wir sollten als Rache für die unglaubliche Erniedrigung der Britischen Gefangenen Präsident Bush auffordern einen Gang zu zulegen, einzumarschieren und den Iran in die Steinzeit zu bombardieren, um endlich Demokratie und unsere westlichen Werte dem Land zu bringen, so wie wir es in Afghanistan und im Irak gemacht haben.

Das Märchen vom Klimaschutz

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 13. März 2007 , unter , , | Kommentare (2)



Zurzeit überschlagen sich die Politiker mit Aktionen um unser Klima zu „retten“. Es findet eine richtige Klima-Hysterie statt. Dabei wird die drastische Reduktion von CO2 verlangt, wie jetzt mit der Volksinitiative der Linken um eine Reduzierung bis zum Jahr 2020 um 30%. Wenn man das ganze aber nüchtern und wissenschaftlich betrachtet, muss man feststellen, diese Debatte und die Aktionen basieren auf eine total falsche Annahme. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen CO2 und Klima, jedenfalls nicht so wie es die Klima-Hysteriker darstellen. Das ist ein Märchen und eine falsche Behauptung. Die Erdatmosphäre erwärmt sich nicht wegen dem steigenden CO2, sondern ungekehrt, durch die steigende Wärme steigt zeitversetzt der CO2 Gehalt der Luft. Dies ist wissenschaftlich auch durch die historische Klimaforschung erwiesen. Wenn man sich die Fakten ansieht und nicht mit Angstmacherei und Pseudowissenschaft argumentiert, stellt man fest, dass das CO2 in unserer Luft nur einen winzigen Anteil von 0,035 % hat. Davon ist er Anteil welcher der Mensch produziert nur wiederum ein Bruchteil. Das meiste CO2 ca. 80% wird von der Natur selber produziert, durch Vulkane, Pflanzen und am meisten durch die Ozeane. Die ganze Klima und CO2 Reduktionsdiskussion basiert also demnach auf etwas das nur 0,001 % der Atmosphäre ausmacht, und das will man egal was es kostet um 30% reduzieren? Das ist der grösste Verhältnisblödsinn und Volksverdummung aller Zeiten.

Tatsache ist, der Hauptmotor der Klimaerwärmung ist die Sonne und nicht das bisschen CO2 vom Menschen. Unsere Sonne durchläuft Schwankungen in dem sie mal mehr oder weniger Energie auf die Erde strahlt. Diese Wärme wird durch das Wasser in der Atmosphäre absorbiert und ist der Hauptklimabeinflusser. Infolge von Phasenwechsel zwischen gasförmig, flüssig und fest ist Wasser an der Energieumsetzungen und damit auch an der Wetterentwicklung wesentlich beteiligt. Auf Grund der Adsorptionseigenschaften im Infrarotbereich ist Wasser für die Erwärmung der Erdatmosphäre von grösster Bedeutung. Dieser Zyklus von wärmeren und kälteren Perioden auf der Erde ist demnach ganz natürlich. Darauf haben wir keinen Einfluss und die Menschheit sowie die Tierwelt sind damit in den vergangnen tausenden von Jahren prima zurrecht gekommen. Wer also die Klimaerwärmung die tatsächlich stattfindet auf das vom Menschen produzierte CO2 schiebt, hat entweder keine Ahnung von was er redet oder betreibt bewusst Falschinformation und Panikmache. Es ist die Sonne, diese riesen Heizquelle da oben, und nicht das unbedeutende CO2 welches unser Klima erwärmt. Wir können noch so viel CO2 auf der Erde reduzieren, damit kühlt sich die Sonne um keinen Grad ab.

Die Opfer dieser auf Pseudowissenschaft basierenden Aktionismus werden aber nicht die reichen Länder der Erde sein, sondern die dritte Welt, genau die um welche sich die Linken ja ach so kümmern. Ja die armen Länder werden nämlich immer mehr genötigt keine CO2 produzierenden aber für sie vernünftigen Energieträgern zu nutzen, sondern unbezahlbare Alternativenergien, welche sie noch weiter in die Armut treibt. Als wie wenn man mit Propellern und Kollektoren den Energieverbrauch eines Landes abdecken könnte. Lächerlich. Das absurdeste Beispiel ist was zurzeit mit dem Mais in Mexiko passiert. Weil die USA sich auf Druck von Umweltaktivisten plötzlich besinnt den Anteil von Bio-Benzin auf 30% zu erhöhen, wird der ganze Mais auf der Welt aufgekauft und die Preise haben sich verdreifacht. Jetzt können die armen in Mexiko sich kein Maisbrot mehr leisten ihr Hauptnahrungsmittel, weil unbezahlbar. Die Irr-Logik der Klima-Hysteriker ist voll aufgegangen. Die reichen in Amerika beruhigen ihr Gewissen mit Bio-Benzin im Tank, dafür haben die Armen in der dritten Welt nichts mehr zu Essen und verhungern.

BBC berichtet im Voraus über Zusammensturz

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 1. März 2007 , unter , | Kommentare (0)



Am 11. September 2001 wussten und berichteten die BBC und CNN 30 Minuten im Voraus, dass das Gebäude WTC7 zusammen gestürzt ist, obwohl es zu diesem Zeitpunkt noch stand. Waren sie Hellseher? Hier das Video mit dem Live-Bericht der BBC Reporterin Jane Standley vom 11. September die berichtet, das WTC7 eingestürzt sei, 30 Minuten BEVOR es aber tatsächlich eingestürzt ist. Man sieht das Gebäude sogar im Hintergrund noch stehen während sie spricht. Die brennende Frage ist jetzt, wer hat der BBC diese Nachricht gegeben, dass das Gebäude eingestürzt ist, obwohl es erst 30 Minuten später passiert? Wer hatte Insider-Informationen über eine Katastrophe die noch gar nicht stattgefunden hat und fütterte die Nachrichtenagenturen damit? Auch CNN erhielt die gleiche Information und berichtete über den Zusammensturz 1 Stunde im Voraus.

Wir sehen auf dem Standbild der Sendung, im Untertitel steht als Meldung "Das 47 stöckige Salamon Brothers Gebäude (WTC7) in der Nähe des World Trade Center ist auch zusammengebrochen" und sie berichtet darüber. Sie steht auf einem Balkon in Manhatten, es sind Live-Aufnahmen, der Rauch vom Ground Zero sieht man aufsteigen und hinter ihrer linken Schulter mit roten Kreis markiert sieht man WTC7 aber noch stehen. Peinlich!!!

Hier der Mitschnitt der Sendung:



Wenn eine Person über einen Banküberfall im Voraus spricht und dann passiert tatsächlich dieser Überfall, dann würde doch die Polizei hellhörig werden, diese Person verhaften und intensive befragen. Ja diese Person würde ganz sicher zum engsten Kreis der Tatverdächtigen zählen, denn wie sonst kann diese Person im Voraus über das Verbrechen etwas wissen, ausser er ist Mittäter. Deshalb ist die Frage an die BBC völlig berechtigt, wer hat euch die Nachricht gegeben, das WTC7 Gebäude ist eingestürzt, obwohl es da noch stand und erst 30 Minuten später tatsächlich zusammenkrachte? Als guter Journalist sollte man dieser wichtigen Frage und Quelle nachgehen, denn dann würde man an Hand der Spur herausfinden, wer die wirklichen Täter hinter dem Anschlag vom 9/11 stecken. Nur diese hätten das Wissen im Voraus gehabt, das Gebäude stützt ein. Die BBC antwortet lapidar darauf, es wäre nur ein Fehler in der Bericherstattung passiert. Das soll man glauben?

Offensichtlich ist eine Panne im Skript passiert und die Nachrichtenagenturen wurden zu früh informiert. Die BBC und CNN haben diese Nachricht nicht überprüft, sondern 1 zu 1 über den Sender geschickt, obwohl das Gebäude hinter dem Reporter noch stand und sie es merken sollten. Oh wie peinlich! Das wäre so wie wenn der Wetterfrosch sagt "die Sonne scheint" und durchs Studiofenster sehen die Zuschauer es Regnet und Hagelt. Ist er dann noch glaubwürdig? Da sieht man wie die Qualität der Berichterstattung ist. Es beweist, die etablierten grossen Medien sind nur Verbreiter von Propaganda und Falschinformation die sie von "oben" bekommen. Es ist alles gesteuert und die Menschen werden für dumm verkauft.

Wirtschaftskiller II: Der Wandel in Südamerika

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 21. Februar 2007 , unter , , , , , , | Kommentare (2)



Hier die Fortsetzung meines Artikels
„Wirtschaftskiller oder wie unterwerfe ich ein Land“.

Ich möchte über Südamerika sprechen, weil was dort passiert ist sehr entscheidend und ein Zeichen von Hoffnung für die Welt. In allen 7 Ländern in Südamerika wo in letzter Zeit Wahlen stattgefunden haben, was 80% der Bevölkerung dieses Kontinents ausmacht und über 300 Millionen Wähler repräsentiert, wurden mit überwältigender Mehrheit Kandidaten zu Präsidenten gewählt, die speziell das Anti-Konzerndiktatur-Programm auf den Fahnen geschrieben haben. Diese Politiker sind nicht Antiamerikanisch eingestellt, sie heissen Amerikaner herzlich willkommen und sie lieben was Amerika vertritt, egal was der US-Präsident dauernd behauptet „Sie hassen uns, sie hassen die Demokratie und unsere Freiheit“. Das ist nicht wahr, sie lieben die US Unabhängigkeitserklärung, sie lieben die Ideale darin, sie hassen nur die Grosskonzerne die ihre Ressourcen ausplündern. Das können sie nicht ausstehen.

Was Bolivien will ist nicht eine Existenz basierend auf Kokain. Das ist absurd. Was Bolivien will ist, dass die Einnahmen aus dem Erdgas benutzt werde um den ärmsten im Lande ein besseres Leben zu ermöglichen. Was Ekuador will ist, dass das Öl den Armen hilft, das will auch Venezuela und Brasilien, das gleiche will Chile und Uruguay. Alle diese Länder sträuben sich nur vehement gegen die Konzerndiktatur, eine Regierungsform und eine Idee welche die Väter der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und der Verfassung nie im Sinn hatten, aber leider die Macht an sich gerissen hat und alles pervertiert. Deshalb verstösst diese undemokratische Konzerndiktatur gegen die guten Amerikanischen Ideale und gegen die Ideale aller westlichen Demokratien. Die Länder in Südamerika sind es leid eine Kolonie der USA zu sein und sie wollen einfach nicht, dass Amerika ihnen die ganzen Bodenschätze stiehlt. Sie bitten auch nicht um Hilfe und wollen eigentlich in Ruhe gelassen werden, um ihre Form der Demokratie zu verwirklichen. Tatsächlich helfen sie sich selber und so hat zum Beispiel Hugo Chavez die gesamten Schulden von Bolivien beim IMF beglichen. Mit diesen Wahlen haben die Südamerikaner ein lautes und deutliches Signal nach Amerika und in die Welt gesandt, sie wollen frei sein und wirkliche Demokratie erleben.

Ich will jetzt beschreiben was mit diesen neu gewählten Präsidenten in Südamerika passiert. Jeder dieser Präsidenten wird von einem Wirtschaftskiller besucht, nachdem er sein Amt antritt. Diese Repräsentanten der Konzerndiktatur sind alles Personen die der Amerikanische Präsident bestens kennt, die sich in den Wirtschafts- und Politkreisen in Washington parkettsicher bewegen, respektable Leute von der Weltbank sind oder aus den bekannten Beratungsfirmen kommen, alle mit top Harvard Abschlüssen und perfekt in Spanisch und anderen Sprachen. Wenn sie ins Amtszimmer des neuen Präsidenten eintreten sagen sie: „Herzlichen Glückwunsch Herr Präsident… und jetzt will ich sie daran erinnern….“ Und er spricht in einem sehr netten und sanften Ton „…in der linken Tasche habe ich einige hundert Millionen Dollar für Sie und Ihrer Familie, wenn sie weiterhin mit uns mitspielen, aber in der rechten Tasche habe ich eine Pistole mit einer Kugel die Ihren Name trägt, sollten Sie sich entscheiden die Wahlversprechen tatsächlich einzuhalten!“. Jeder dieser Präsidenten macht diese Erfahrung. Chavez hat über diese Begegnungen mit den Wirtschaftskillern ausführlich gesprochen und diese Dialoge sogar in Büchern festgehalten. Sie beschreiben in allen Details wie er bedroht und genötigt wurde. Aber nur die wenigsten sind so standhaft wie er.

Ein Beispiel: Lucio Edwin Gutiérrez aus Ekuador hatte eine starke Anti-Konzerndiktatur-Agenda in seinem Wahlprogramm und er gewann mit grosser Mehrheit auf dieser Basis. Er wurde von einen dieser Wirtschaftskiller besucht und innerhalb eines Monats war er in Washington und hat mit George W. Bush die Hände geschüttelt. Bei seiner Rückkehr wurde die Politik geändert und er machte wunderbare profitable Verträge mit den Ölkonzernen und er setzte die ganzen harten Auflagen des IMF und der Weltbank um, welche natürlich gegen das Volk gerichtet waren. Als die Bevölkerung das mitbekam, stürmten sie die Strassen weil sie über diesen Bruch der Wahlversprechen total aufgebracht waren. Am 15. April 2005, nach einer friedlichen Volksrevolution, haben sie ihn aus dem Amt gejagt und er flüchtete nach Brasilen und bat dort um Asyl. Überall in Südamerika ist die Stimmung so. Es werden keine Despoten, Lügner und Ausbeuter mehr toleriert, die gegen das Volk regieren wollen. Wir sehen die Auswirkungen der jahrzehntelangen verfehlten US Politik in vielen Ländern.


Jetzt versetzen sie sich in Lage eines dieser Präsidenten. Stellen wir uns vor wir hätten eine Wahlkampagne geführt an die man wirklich geglaubt hat, mit einem Programm gegen die Konzerndiktatur, um die Bodenschätze des Landes zum Wohl des eigenen Volkes zu nutzen und sie hätten mit deutlicher Mehrheit gewonnen, die Bevölkerung erwartete zukunftsfroh nun die Umsetzung des Wahlprogramms und dann würde jemand in ihren Amtssitz reinspazieren und etwas zu ihnen wie oben beschrieben sagen? Natürlich würde dies viel subtiler und weniger dramatisch formuliert werden als wie oben ausgedrückt. Aber was die ihnen wirklich sagen ist, erinnere dich an was mit Mossadegh 1953 im Iran passiert ist, mit Arbenz 1954 in Guatemala, mit Lumumba 1960 im Kongo, mit Castro 1960 in Cuba, mit Kong Le 1961 in Laos, mit Diem 1963 in Süd Vietnam, mit Goulart 1964 in Brasilien, mit Paz 1964 in Bolivien, mit Sukarno 1965 in Indonesien, mit Bosch 1966 in der Dominikanischen Republik, mit Papandreou 1967 in Griechenland, mit Sihanouk 1970 in Kambodscha, oder mit Allende 1974 in Chile, mit Bishop 1981 auf Grenada, mit Aguilera 1981 in Ekuador, mit Torrijos 1981 in Panama, mit Noriega 1989 in Panama, mit den Sandinisten 1981-90 in Nicaragua, mit Aristide 1991 in Haiti, mit Chavez 2002 in Venezuela und mit Saddam Hussain 2003 im Irak, UND DAS WIRD MIT DIR AUCH PASSIEREN!
Diese lange Liste von durch die CIA durchgeführte Putsche und Ermordungen von gewählten Präsidenten ist mehr als einschüchternd, es ist beängstigend und einfach unglaublich kriminell. Ein eindeutigeres Signal um die Botschaft unmissverständlich zu machen braucht es nicht. Es zeigt, die Konzerndikatur ist eigentlich genau so strukturiert und verhält sich genau so wie die Mafia und ihre Führer sind eiskalte Gangsterbosse. Es ist ein Verbrechersyndikat, welches mit Mord und Totschlag weltweit operiert, um ihre dreckigen Geschäfte zu machen. Die respektablen Verwaltungsräte und Aufsichtratsvorsitzende, in ihren Wolkenkratzern, in ihren Konzernzentralen und schicken Büros, die Bänker, die Industriellen, die Medienmogule, die Finanzies, die umgeben sind von einer Schar von Public Relations Leuten die ihnen die Verbrechen vertuschen helfen, die auf einer ganz anderen Ebene schweben, die kein Gewissen und keine Moral haben, sondern nur den Mammon anbeten, sowie die ganzen Helfershelfer, die winselnden Schosshunde, oder besser gesagt Bastarde, die Politiker und die Auftragsmörder die Geheimdienstchefs und Militärgeneräle, sind eigentlich nichts anderes als gemeine hinterhältige Verbrecher, gut getarnt hinter einer respektablen Fassade, aber die übelsten Gangster wie Al Capone, nur das er im Vergleich zu ihnen ein harmloses nichts war.

Was würden sie jetzt machen wenn sie gerade gewählt wurden und so ein Wirtschaftskiller spaziert in ihre Amtsräume und gibt ihnen dieses Ultimatum? Hier hast Du viel Geld und du machst was wir dir sagen, oder wir schmeissen dich aus dem Amt oder töten dich sogar? Ich glaube jeder Präsident würde sich in die Hosen scheissen vor Angst. Also was würden sie machen? Nicht viel kann dieser Präsident machen. Wie soll man gegen die Übermacht der Konzerndiktatoren mit ihren Auftragskillern von der CIA und sogar mit der geballten Gewalt der gigantischen US-Militärmaschinerie überhaupt an einen Widerstand denken? Jeder würde doch klein bei geben MÜSSEN! Nur Hugo Chavez schafft es schon seit einigen Jahren, trotz massiver Umsturzversuche und Mordanschläge durch die CIA, bis heute zu überleben. Und natürlich der dienstälteste Überlebende dutzender CIA Mordanschläge und sogar einer Invasion, Fidel Castro seit über 50 Jahren. Respekt! Wow, muss der einen Schutzengel haben. Auch Saddam Hussein hat es trotzig versucht und es sehr lange ausgehalten. Aber zu welchem Preis? Und am Schluss haben sie ihn dann doch niedergemacht, erwischt und gehängt. Die Katastrophe die daraus resultierte und die vielen hunderttausenden toten Kinder, Frauen, Männer und die Zerstörung eines ganzen Landes erleben wir jetzt schon seit 4 Jahren im Irak. Unglaublich was diese Konzerndiktatoren und ihre Marionettenfiguren die Politiker für gigantische Verbrechen und irrsinniges Leid und Elend in den letzten 60 Jahren auf der ganzen Welt angerichtet haben, um ein Weltimperium zu schaffen, mit der Macht Länder nach belieben auszuplündern, um ihre Taschen mit abartigen Summen von Trilliarden zu füllen.

Ein ziemlich trostloses und deprimierendes Bild. Aber es gibt Hoffnung. Die Opfer dieser Politik in der 3. Welt können diese pervertierte und menschenfeindliche Macht nicht ändern und ihr widerstehen. Was passieren muss ist, dass wir hier im Westen und speziell in Amerika die Sache ändern müssen. Wir dürfen diese Konzerndiktatoren nicht mehr erlauben sich so zu verhalten. Wir müssen die Demokratie überall verteidigen, nicht nur in unseren eigenen Ländern. Wir müssen die Demokratie auf der ganzen Welt verteidigen, sogar dort wo wir die Wahl des Volkes nicht so gut finden, wo der demokratisch gewählte Präsident Sachen sagt und macht die uns nicht so passen. Genau nach dem Sprichwort über Redefreiheit: „Ich bin mit dem was Du sagst überhaupt nicht einverstanden, aber ich werde Dein Recht Deine freie Meinung zu äussern mit meinem Leben verteidigen!“
Also müssen wir alle eine deutliche Botschaft an unsere Regierungen, an die Politiker und an die Konzernführer senden, dass sie die Demokratie überall respektieren müssen. Das sie sich nicht dauernd in die Angelegenheiten von souveränen Ländern einmischen dürfen. Das sie nicht gewählte Regierungen erpressen und sogar umstürzen und ermorden dürfen. Das sie die Bodenschätze der Länder nicht einfach ausplündern und stehlen dürfen. Dass sie die Bevölkerung dieser Länder nicht als billige Sklaven betrachtet dürfen, die keine Rechte haben. Wir müssen sie zwingen die gleichen Prinzipien und Regeln die wir für uns in Anspruch nehmen, auch für alle Länder der Welt anwenden. Wir müssen dieses ganze üble System umkehren. Es ist einfach unglaublich zu was für eine egoistische Gesellschaft wir hier im Westen verkommen sind, die in Saus und Braus lebt, während die Mehrheit der Menschen versklavt ist, ausgebeutet wird und verhungern muss. Jeden Tag sterben über 25'000 Menschen an Unterernährung, obwohl es mehr als genug für alle zu Essen gebe. Die USA stellen 5% der Weltbevölkerung dar, verbrauchen aber über 25% der Ressourcen der Welt. Das geht doch nur durch die brutale Ausbeutung und Unterdrückung von anderen Menschen die mit Mord und Totschlag und mit Bomben und Kanonen unterdrückt werden. Wir müssen für diesen ganzen Planeten sorge tragen, denn wir haben nur diesen einen und sitzen alle im gleichen Boot.

Jetzt wird natürlich jeder sagen, aber ich bin doch nur ein kleines Licht und wie können wir diese Weltkonzerne und die Konzerndiktatoren überhaupt zu einer Änderung zwingen? Die sind doch allmächtig, haben sogar das ganze Waffenarsenal und ihre Killer zur Verfügung. Das ist eine berechtigte Frage, sie ist aber gar nicht so schwer zu beantworten. Wie die ganzen Umweltorganisationen wie Greenpeace gezeigt haben, reagieren Konzerne sehr empfindlich auf schlechte Publicity. Und wenn sie in den Medien als Bösewichte dargestellt und entlarvt werden und gezeigt wird was sie anrichten, dann mögen sie das gar nicht. Es ist unglaublich wie solche Grosskonzerne ganz schnell ihre Politik ändern, wenn der Konsument sich entscheidet ihre Produkte zu boykottieren. Genau dort müssen wir sie treffen, im Geldbeutel. Wir müssen durch öffentliche Kampagnen die Konzerne anprangern und zu einer Verhaltensänderung zwingen, nicht nur was den Umweltschutz betrifft, sondern überhaupt ihr ganzes Verhalten wie sie mit Ländern umgehen und sie zu einer transparenten und demokratischen Institution umpolen. Genau dasselbe müssen wir mit den Politikern machen. Jeder der gewählt werden will muss es klar wissen was für eine Politik sie neue zu vertreten haben. Nicht die Interessen der Grosskonzerne, die offensichtlich alle Politiker egal welcher Partei sie angehören in der Tasche haben und korrumpieren, sondern sie müssen die Interessen der Wähler befolgen, sonst sind sie weg vom Fenster. Es liegt also an uns, jetzt wo wir wissen wie dieses üble System funktioniert und aufgeklärt sind, aktiv zu werden und den Mund auf zu machen. Es gibt keine Ausreden mehr! Wir müssen uns organisieren und zusammen tun und für eine bessere, demokratische und faire Welt kämpfen, wo wir alle Brüder und Schwestern sind, die gleiche Rechte haben, mit dem gleichen Anspruch auf Glück und Frieden.

Wirtschaftskiller oder wie unterwerfe ich ein Land

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 8. Februar 2007 , unter , , , , , | Kommentare (3)



Viele meinen George W. Bush sei das Problem, aber er ist es nicht alleine. Es geht eigentlich viel tiefer als wer gerade regiert, welche Partei den Präsidenten stellt oder wer die Mehrheit im Kongress hat. Es ist die Gruppe von Personen die die Grosskonzerne führen und über den Politkern stehen, diese sind das wirkliche Problem. Man könnte sie Plutokraten nennen, die Reichsten die alle Macht in Händen halten, aber der richtige Begriff für diese Gruppe oder besser wie sie Kontrolle ausüben heisst in Englisch Corpocracy oder auf Deutsch, die Konzerndiktatoren mit ihrer Konzerndiktatur, eine Regierungsform die ausschliesslich durch, von und für multinationale Konzerne gemacht wird. Deshalb, nur in dem man jemand anderen in die Regierung wählt, ändert sich gar nichts. Man muss schon tiefer gehen.

Wenn man sich die Geschichte der Welt anschaut, dann muss man feststellen, dass Amerika seit dem II. WK ein Imperium aufgebaut hat, und wenn man es genau betrachtet, dann hat Amerika das erste wirklich globale Imperium geschaffen. Es ist das erst in der Geschichte der Welt und es ist das erste welches ohne militärische Eroberung, jedenfalls zum grössten Teil, geschaffen wurde. Es wurde durch die Wirtschaft erobert, genau genommen durch so genannte Wirtschaftskiller.

Ein Killer ist auf Neudeutsch ein Auftragsmörder. Wenn ich also von Wirtschaftskillern spreche, dann beschreibt dies einen Wirtschaftsberater der als Auftragsmörder in ein Land geschickt wird. Nicht um einen Menschen umzubringen, obwohl das am Ende oft doch geschieht, sondern um die Wirtschaft des Landes auf den Kurs des Auftraggebers zu bringen. Eine andere Beschreibung dafür wäre Economic Hit Man oder Ökonomische Auftragsmörder. Das Militär steht im Hintergrund als Bedrohung da und ist parat, bereit für den Fall wenn die Wirtschaftskiller versagen.

Aber das Imperium wurde hauptsächlich ökonomisch geschaffen. Was auch einmalig in der Weltgeschichte ist, dieses erste Weltimperium hat keinen Imperator. Dieser wurde ersetzt durch die Konzerndiktatoren, einer kleinen Gruppe welche die grössten Weltkonzerne leiten. Diese kontrollieren die US-Regierung und alle wichtigsten Regierungen der Welt. Sie sind der Ersatz für den Imperator, und sie kontrollieren alles, egal ob Demokraten oder Republikaner im Weissen Haus, oder welche Parteien in den anderen Parlamenten regieren. Sie haben immer die ganze Macht und die Kontrolle. Gewiss, einige Sachen können sich je nach Partei ändern, aber soweit es den Aufbau des Imperiums betrifft, es wächst unverändert egal wer am Ruder ist.

Wie funktionieren die Wirtschaftskiller? Meistens wird zuerst ein Land in der III. Welt ausgesucht, welches interessante Rohstoffe hat, die welche die Grosskonzerne gerne haben möchten, wie Öl zum Beispiel. Dann wird für das Land ein riesiges Darlehen arrangiert von Organisationen wie die Weltbank. Aber dieses Darlehen geht nicht an das Land, sondern an die Grosskonzerne, und sie bauen damit gigantische Infrastrukturprojekte, wie Kraftwerke, Häfen, Strassen, Autobahnen, Industrieparks, alles Sachen die nur den Reichen des Landes etwas bringt, denen die mit den Konzerndiktatoren kooperieren. Es nützt den Armen wenig. Das Land hat dann einen gigantischen Schuldenberg am Hals, so gross es kann diesen niemals zurückzahlen. Dann kommen die Wirtschaftskiller und sagen der Regierung, ihr könnt eure Schulden und Zinsen nicht zahlen, also müsst ihr euch von etwas trennen, wie Rohstoffe, Souveränität oder Freiheit. Ihr müsst euer Öl an unsere Konzerne billig verkaufen, oder ihr müsst bei der nächsten wichtigen UNO Abstimmung für uns wählen, oder ihr müsst Truppen zur Unterstützung irgendwo in die Welt schicken etc. So wurde das Amerikanische Imperium geschaffen.

Manchmal hat diese Methode versagt, nicht oft, aber wenn es passiert ist, dann kamen die Schakale, die Auftragsmörder der CIA, des Militärs, der Special Forces und der anderen vielen geheim operierenden US-Dienste ins Spiel und übernahmen den Job. Die Schakale stürzen Regierungen, so wie vor kurzem in 2002 der Versuch Hugo Chavez in Venezuela los zu werden, oder sie ermorden den Präsidenten eines Landes, wie zum Beispiel Roldos Aguilera 1981 in Ekuador oder Omar Torrijos im gleichen Jahr in Panama. Nur wenn die Schakale es auch nicht schaffen, dann kommt das US-Militär und erledigt die Drecksarbeit. Das passierte mit Noriega in Panama, oder mit Saddam Hussein im Irak.

Anfang der 70er Jahre waren die OPEC Länder sehr empört über wie der Westen und die USA, die aggressive Politik Israels gegenüber den Palästinensern und den arabischen Nachbarn vorbehaltlos unterstützten. Also beschloss OPEC das Öl als Druckmittel zu benutzen um eine Politikänderung im Westen zu erreichen. Wir erinnern uns noch an die leeren Autobahnen, an die autofreien Sonntage und an die langen Schlangen vor den Tankstellen. Der Westen hatte Angst durch die Ölknappheit würde eine Rezession eintreten. Deshalb holte das amerikanische Finanzministerium die Wirtschaftskiller und sagt zu ihnen, wir können nicht länger hinnehmen, dass OPEC uns erpresst. Ihr Jungs müsst euch etwas einfallen lassen, einen Plan erstellen damit dies nie wieder passiert. Die Wirtschaftskiller wussten, dieser Plan musste das wichtigste Mitglied der OPEC, Saudi Arabien, einschliessen, denn es hatte mehr Öl als alle anderen. Und sie wussten, die saudische Königsfamilie ist korrupt und korrumpierbar. Also machten sie einen Vertrag mit ihnen. Die Saudis mussten alle Einnahmen aus dem Öl wieder zurück in die US-Wirtschaft pumpen und amerikanische Staatsanleihen kaufen. Die Zinsen aus diesen Anleihen wurden benutzt um Milliarden von Dollars an die Grosskonzerne zu zahlen, für gigantische Infrastrukturprojekte, wie Petrochemische Anlagen, Entsalzungsanlagen, Verladehäfen, Pipelines, ja ganze Städte wurden aus dem Boden gestapft, und natürlich folgten dann alle anderen Ikone der US-Wirtschaft, wie McDonalds welche den American Way of Life darstellen. Die Saudis willigten auch ein, den Ölpreis in einer für die Ölkonzerne akzeptablen Bandbreite zu halten. Und was am wichtigsten und der Knüller darstellte, sie verpflichteten sich für immer ihr Öl nur gegen US Dollars zu verkaufen und in keiner anderen Währung.

Dies passierte alles Anfang der 70’er Jahre, gerade nach der Abkoppelung des Dollars vom Goldstandart, weil die USA eigentlich bankrott war, wegen dem Rennen zum Mond, Vietnamkrieg und wegen dem Wettrüsten mit der Sowjetunion. Die USA konnten ihre Schulden nicht mehr zahlen und das Versprechen Dollars gegen Gold einzutauschen nicht mehr einhalten. Deshalb nahm Nixon den Dollar weg vom Goldstandart.

Die USA waren dadurch plötzlich in der Situation, wer würde nach der Abkoppelung vom Gold noch Dollars in der Weltwirtschaft benutzen? Ein grosses Problem für die USA. Aber mit der neuen Vereinbarung mit Saudi Arabien wurde der Dollar praktisch an den Ölstandart gebunden, der Petrodollar wurde geboren. Man konnte nur noch Öl kaufen, in dem man Dollars hatte. Dies war natürlich sehr wichtig für die amerikanische Wirtschaft, denn sie waren dadurch das einzige Land welche das Öl gratis bekam. Denn die USA mussten nur Dollarnoten auf Papier drucken, aber alle anderen Länder der Welt mussten etwas produzieren und exportieren um Dollars zu verdienen, um ihre Ölrechnung bezahlen zu können. Was für ein Geschäft Öl umsonst zu bekommen!

Das war natürlich ein unglaublicher und genialer Schachzug der Wirtschaftskiller und sehr zum Vorteil für die US Volkswirtschaft und für die Konzerndiktatoren. Als Gegenleistung musste die USA „nur“ versprechen, die saudische Königsfamilie für immer an der Macht zu halten und zu beschützen. Es war ein unglaublicher Vertrag, das Geschäft des Jahrhunderts, es war von historischer Bedeutung, und sehr weit reichend, ….und es hat bis heute gehalten.

Natürlich gab es auch Nachteile aus diesem Jahrhundertvertrag. Diese waren was die CIA Blowbacks nennt, ungewollte Konsequenzen. Wie zum Beispiel, der ganze Einfluss der US und westlichen Wirtschaft und Kultur auf die saudische Gesellschaft wurde von allen Moslems auf der ganzen Welt als Aggression gegen den Islam verstanden. Sie sahen wie das Land Saudi Arabien, welches als Hüterin der islamischen Tradition und der heiligen Städte Mekka und Medina war, von dekadenter, unmoralischer, gotteslästernder westlichen Kultur unterwandert und zerstört wurde. Sie waren richtig angepisst und sehr zornig deswegen. Daraus entstand später der radikale Islamismus und es wurden die ganzen Vertreter dieser Ideologie geboren, wie Bin Laden, welche dann den Kampf gegen den Westen als Gegenreaktion anführten und alle bekannten Probleme die wir heute haben verursachen. Aber die Konzerndiktatoren waren damals überglücklich über diesen Erfolg und die Wirtschaftskiller hatten in ihren Augen einen tollen Job geleistet.

Also beschlossen die Konzerndiktatoren so etwas Ähnliches müsste auch Saddam Hussein akzeptieren. Jetzt muss man wissen, Saddam war schon seit langer, sehr langer Zeit ein CIA Agent, bereits als Student. Der Präsident des Iraks, Abd al-Karim Qasim, 1958 bis 1963, hatte die sehr “revolutionäre” Idee, das irakische Öl sollte dem irakischem Volk zu Gute kommen. Was für uns normal und vernünftig klingt, war aber eine Frechheit für die Konzerndiktatoren und sie hörten das gar nicht gerne. Er erhob höhere Steuern von den Ölkonzernen und drohte ihnen mit Verstaatlichung. Mit diesen Mehreinnahmen wurden tatsächlich viele neue Projekte im Irak ermöglicht, wie ein Gesundheitssystem, Altersversorgung und ein gutes Schulsystem, es kam der Bevölkerung wirklich zu gute. Die Konzerndiktatoren entschieden aber Qasim muss weg. Die CIA sandte ein Mordkommando in den Irak und sie durchlöcherten das Auto von Qasim mit Kugeln in den Strassen von Bagdad, aber sie verfehlten ihn. Der Kopf dieser Mordbande wurde verwundet und flüchtete nach Syrien. Sein Name war Saddam Hussein. Er war damals Agent und Auftragsmörder für die CIA.

Nach seinem Versagen sandte die CIA ein weiteres Team und sie unterstützten die Baathisten in einem Umsturz von Qasim im Februar 1963, bei dem über 5'000 Kommunisten und Qasim Anhänger getötet wurden. Sie machten Saddams Verwandten zum Präsidenten und Saddam wurde Vizepräsident und für die Staatssicherheit zuständig. Er war ein Sohn und Zögling der CIA und damit unter der Kontrolle der Konzerndiktatoren. Als er später Präsident wurde, haben sie ihm alles verkauft, Panzer, Kampfflugzeuge, Waffen aller Art, Fabriken, Raffinerien, Nukleartechnologie und Giftgas und sie unterstützen ihn im Krieg gegen den Iran. Sie entschieden, Saddam müsste den gleichen Vertrag wie mit den Saudis akzeptieren, der so erfolgreich war. Denn die Konzerndiktatoren wollten den ganzen Nahen Osten und das Öl dort kontrollieren, weil es hauptsächlich nach Europa, nach Japan und China geht. Und wenn die Konzerndiktatoren diese Quelle kontrollierten, dann kontrollierten sie die grössten potentiellen Konkurrenten und Rivalen auf der Welt. Es war sehr wichtig dies zu tun.

Es wurden die Wirtschaftskiller in den Irak geschickt und auf Saddam angesetzt. Aber er hat nicht eingelenkt. Er war wohl ihr Junge, aber er hat nicht mitgespielt. Hätte er es gemacht, dann würde er heute noch Präsident sein. Aber er hat sich geweigert, weil er im Grunde ein Nationalist und Patriot war. Also wurden die Schakale geschickt um ihn zu beseitigen. Aber sie schafften es nicht, weil seine Sicherheit zu gut war. Er hatte viele Doppelgänger. Man muss nämlich wissen, die Standartmethode wie die CIA Präsidenten ermordet ist, in dem sie einen der Bodyguards dafür engagieren. Schliesslich kommt niemand anders so nahe an die Zielperson ran mit einer Waffe in der Hand. Aber im Falle von Saddam, er war ihr Junge, er kannte die CIA Methoden, deshalb war er vorbereitet, er wusste wie er sich schützen musste. Einer dieser Methoden war durch Doppelgänger und durch den Einsatz loyaler naher Verwandte in seiner Umgebung. Nur wenn man als Bodyguard nicht weis wen man gerade beschützt und dadurch den Doppelgänger tötet, ist dass das dümmste was man tun kann. Die Lebenserwartung von dieser Person und seiner ganzen Familie wäre sehr kurz.

Sie konnten ihn nicht erledigen und dadurch wurde Plan C ausgelöst und das US-Militär kam 1991 zum Einsatz mit dem 1. Irakkrieg. Aber auch da hat man ihn nicht komplett erledigt. Sie haben ihn an der Macht gelassen, weil die Konzerndiktatoren solche starken Führer gerne haben, die welche das Volk und auch die Nachbarstaaten unter Kontrolle halten können. Sie dachten, wenn wir ihn nur bestrafen und ihm sein Militär zerstören, dann wird er schon den Vertrag unterschreiben. Also kamen die Wirtschaftskiller wieder auf ihn zu, in den 90gern, und machten ihm das Angebot. Aber sie schafften es wieder nicht ihn zu überzeugen. Also musste wieder das Militär eingreifen und das ist der Grund für den Krieg 2003.

Was ich hier nicht erwähnt habe, sind die erfundenen Gründe die man der Weltöffentlichkeit präsentiert hat um die beiden Kriege „offiziell“ zu begründen. Dies ist eine ganz andere Geschichte. Hätte Saddam den Vertrag akzeptiert, so wie die Saudis, mit Ölpreisbindung, Verkauf nur gegen Dollar usw. dann würde er noch heute leben und regieren. Man hätte ihm alles gegeben und gebaut. Jetzt werden die Sachen auch gebaut aber unter einem anderen Regime. Das sind die wirklichen Gründe für die ganzen Kriege. Wenn man es genau nimmt ist der Irak ein klassisches Beispiel dafür, was passiert wenn die Wirtschaftskiller und die Schakale in ihrer Arbeit versagen. Dann muss das Militär einmarschieren und die Dreckarbeit erledigen.


Die Konzerndiktatoren üben die wirkliche Macht auf der Welt aus um das Weltimperium zu etablieren (Globalisierung) und bestimmen was die Regierungen und somit die Politiker als Marionetten tun oder lassen dürfen. Um ihre Konzerndiktatur weltweit durchzusetzen stehen ihnen neben viel Geld, drei Ressourcen zur Verfügung. Die erste sind die Wirtschaftskiller die versuchen mit Verlockungen einerseits (Zuckerbrot) und Drohungen auf der anderen Seite (Peitsche) die Regierungen oder Machthaber auf Linie zu bringen, damit sie ihr Land im Prinzip verraten und ausbeuten lassen. Wenn das nicht funktioniert werden die Schakale geschickt um die Regierung oder den Führer zu beseitigen. Und wenn das alles immer noch nicht klappt, steht die ganze gigantische Militärmaschinerie zur Verfügung, und dann wird das Land einfach platt gemacht.

Wie man die Konzerndiktatoren aufhalten kann und wie man sie zu einem Wandel zwingen kann, werde ich in einem späteren Essay beschreiben:
Wirtschaftskiller II: Der Wandel in Südamerika
Es ist tatsächlich möglich und ich möchte mit dieser positiven Vorrauschau enden.

Der Krieg gegen den Iran kommt

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 31. Januar 2007 , unter , , , , | Kommentare (0)



Die USA planen einen katastrophalen Angriff auf den Iran. Für die Bush Clique war dies immer schon das eigentliche Ziel und der Irak nur der Zwischenschritt. Jetzt wird das Desaster im Irak benutzt um eine Truppenaufstockung zu ermöglichen und Bush hat damit eigentlich den Iran als Hauptziel definiert.

Genau wie Bush und Blair damals behaupteten, sie hätten hieb- und stichfeste Beweise, dass Saddam Hussein Massenvernichtungswaffen hat, werden die gleichen Lügen jetzt über den Iran verbreitet. Es wird behauptet, der Iran stecke hinter den Aufstand im Irak und deshalb müsse man alles tun um dies zu unterbinden. Ein Sprecher des Aussenministerium verkündete am 24. Januar: „Es gibt klare Beweise, dass ausländische Agenten ein Netzwerk von Aufständischen unterstützen und mit Waffen beliefern, im Auftrag der iranischen Regierung, um Amerikaner zu töten“. Tatsächlich haben aber Untersuchungen der New York Times, der Los Angeles Times und anderen Medien, sowie des Britischen Geheimdiensts ermittelt, der Iran schickt keine Waffen über die Grenzen. Sogar General Peter Pace, Vorsitzender des US Generalstabes sagt, es gibt keine Beweise dafür.

Da das Amerikanische Desaster im Irak immer schlimmer und der Widerstand in In- und im Ausland immer grösser wird, glauben Neocon Fanatiker wie Vizepräsident Cheney, die Gelegenheit die Kontrolle über das Iranische Öl zu erlangen geht vorbei, wenn sie nicht bis zum Frühling zügig handeln. Für die Öffentlichkeit werden wieder Lügen wie auch schon fabriziert. Im Gleichklang mit Israel, den US Zionisten, und der fundamentalistischen Christlichen Lobby, sagen die Bushisten, ihre Absicht ist es „nur“ die nukleare Bedrohung des Iran zu unterbinden. Tatsache ist aber, der Iran besitzt keine einzige Atombombe, noch hat es gesagt es würde eine in Zukunft bauen. Die CIA prognostiziert, sogar wenn der Wille dazu existiere, wäre der Iran nicht in der Lage bis 2017 frühestens eine zu bauen.

Im Gegensatz zu den USA und Israel, befolgt der Iran die Regeln des Nichtverbreitungsabkommens, deren erster Unterzeichner sie waren und hat die Inspektionen immer zugelassen. Erst seit dem Washington immer unverschämtere und souverenitäts verletzende Forderungen aufstellt, ist der Iran bockig geworden. Trotzdem hat die IAEA nicht feststellen können, der Iran leite das zivile Programm in ein militärisches um und sie bestätigt, sie kann über all hin und die Inspektoren alles überprüfen. Der Leiter der IAEA E-Baradei sagte sogar, ein Angriff auf den Iran wird „Katastrophale Konsequenzen“ haben und das Regime erst recht dazu bringen sich mit Atomwaffen auszurüsten.

Auch im Gegensatz zu den USA und Israel, hat der Iran kein anderes Land angegriffen oder überfallen. Den letzten Krieg führte es gegen Saddam Hussein als dieser 1980 das Land angriff, mit tatkräftiger Unterstützung der USA, welche ihn mit chemischen und biologischen Waffen ausstatte. Im Gegensatz zu Israel, dass wie von Prämier Olmert zugegeben, hunderte von Atomwaffen besitzt, die auf ihre Arabischen Nachbarn ausgerichtet sind und eine jahrzehntelange Nichteinhaltung von UNO-Resolutionen auf dem Kerbholz hat und die illegale Besetzung von Land der Nachbarn vollzieht, bedroht der Iran niemanden, befolgt alle UNO-Resolutionen und besetzt kein Land der Nachbarn.

Die „Bedrohung“ aus Iran ist komplett von den USA und Israel erfunden und wird von denselben hörigen Medien verbreitet, die vorher das Vokabular von nichtexistenten Massenvernichtungswaffen verkündet haben. Dazu kommen der Aufbau und die Verbreitung von Feindbildern, welche Standartpraxis geworden ist. Aussagen von Präsident Ahmadinejad haben auch nicht geholfen. Wenn man aber diese genau untersucht, stellt man eine totale Verfälschung in den Medien fest. Nach Juan Cole, Amerikanischer Professor für Moderne Geschichte des Nahenostens und anderer Farsi Sprachanalysten, hat der Iranische Präsident nicht dazu aufgefordert „Israel von der Landkarte zu tilgen“. Er sagte: „Das Regime welches Jerusalem besetzt muss aus den Analen der Zeit verschwinden“. Das, sagt Cole, bedeutet nicht ein militärischen Angriff oder die Tötung von jemanden“. Damit ist eine Selbstauflösung ähnlich derer welche die Sowjetunion erlebt hat gemeint.

Es gibt nur einen einzigen Beweis für eine Bedrohung und der liegt in der massiven Aufstockung von US Marieneinheiten im Persischengolf, in dem zwei Flugzeugträgerverbände und eine ganze Armada an Kriegsschiffen vor der Iranischen Küste aufgefahren sind. Dazu kommen die Aufwiegelungen durch die CIA der Iranischen Kurden, die Bewaffnung der Iranischen Marxisten und der Schahtreuen im Exil. Die Verlagerung von Luftwaffenpersonal und Kampfflugzeugen auf Basen in Bulgarien und Rumänien, sowie Erhöhung der Alarmstufe und Bereitschaft der Bomber-Stützpunkte in Asien, England, Deutschland, Diego Garcia etc. Die Türkei ist unter Druck ihren Luftraum für den Überflug durch US und Israelische Kampfbomber frei zu geben. Dies alles ist sicher ein Teil des Pentagon CONPLAN 8022, welcher eine Bombardierung des Iran vorsieht. Ausserdem wurde im Jahre 2004 durch eine Bush Direktive Nr. 35, eine Verlagerung von Nuklearwaffen in den Nahenosten befohlen, das erste mal seit dem Kaltenkrieg. Ausserdem wird offen und unverhohlen der Einsatz von „begrenzten“ taktischen Atomwaffen in Washington diskutiert und dabei besprochen welche Wirkung die radioaktiven Niederschläge auf den Nahenosten und Zentralasien haben könnte. Der bekannte Journalist Seymour Hersh vom New Yorker berichtet letztes Jahr, Amerikanische Bomber „haben nukleare Bombenangriffe simuliert und geübt…seit letzten Sommer“.
Die gut informierte „Arab Times“ in Kuwait sagt, Bush wird den Iran vor Ende April angreifen. Der höchste Russische Militäranalyst und Stratege General Leonid Ivashov sagt; die USA werden Nuklearwaffen welche durch Cruisemissiles getragen werden einsetzen. „Der Krieg im Irak“, schrieb er am 24. Januar, „ist nur der erste Schritt in einer ganzen Reihe die das Ziel haben den Nahenosten zu destabilisieren, um mit dem Iran und anderen Ländern fertig zu werden. Wenn der Angriff auf den Iran beginnt, wird Israel sicher im Gegenzug durch Iranische Raketen beschossen. Wenn dann Israel sich als Opfer darstellt und Zerstörungen resultieren, wird eine aufgebrachte USA den Iran völlig niedermachen, was als noble Mission dann gesehen wird. Es gibt eine wachsende Anti-Iran Hysterie durch Desinformation und Propaganda. Noch ist unklar ob der Kongress den Krieg genehmigen wird.“

Kann das wirklich alles wieder passieren wie ein schlechtes Deja Vu, vier Jahre nach dem Überfall des Irak der keine Bedrohung darstellte, welcher unglaubliche 650'000 Menschen dort getötet hat? Und ist es nicht erstaunlich, dass Nord Korea nicht angegriffen wurde obwohl es Nuklearwaffen hat? Das eine Land konnte sich nicht verteidigen und hat Öl, das andere kann sich verteidigen und hat kein Öl. Dies ist eine laute und klare Botschaft für den Iran!

Wo ist die Opposition zu diesem Wahnsinn? Warum werden wieder Lügen akzeptiert und weiterverbreitet, die den nächsten und diesmal nuklearen Krieg ermöglichen? Wo sind der Protest und der Widerstand von denen die die Lügen durchschauen müssten, unsere Politiker, Experten und Medien? Auf was warten alle eigentlich? Müssen erst Atompilze über den Nahenosten aufsteigen bis die Welt diesem kriminellen Bush Regime die Rote Karte zeigt?

Warum wurde Saddam gehängt?

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 30. Dezember 2006 , unter , , , | Kommentare (3)



Tja, was machten wir mit den anderen Massenmördern und Diktatoren vor Saddam Hussein? Nichts! Wie mit Pol Pot, der Millionen ermorden lies, ausser ihm den Sitz in der UNO zu ermöglichen als legitimer Vertreter von Kambodscha. Wir machten nichts mit Idi Amin und er durfte nach Saudi Arabien ins Exil, wo er seinen Lebensabend verbrachte.

Was war mit Pinochet oder wo ist Baby Doc? Amüsiert sich an der Riviera so viel ich weiss. Wo sind der Diktator von Zaire und all die anderen Despoten afrikanischer Länder, die hunderttausende ihres Volkes ermordet haben? Interessiert niemanden. Sie durften den normalen Weg eines abgesetzten Diktators gehen. Saddam hätte nicht gehängt werden sollen. Er hätte ins Exil gehen sollen, wie alle anderen auch.

Saddam war ein Guter, bis er zu einem Bösen umgemünzt wurde. Solange er für die USA gegen den Iran kämpfte, durfte er alles, sogar die Kurden vergasen die auf der Seite des Iran waren, das Gas frei Haus geliefert von der CIA. Er war „unser“ Diktator damals, nach dem Motto: „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“.

Betrachtet man seinem Lebensweg und seinen Handlungen, ist er nicht zu unterscheiden von den Führern aller anderen arabischen Länder. Er regierte wie es alle Mächtigen dort machen. Sie müssen diverse Elmente ihres Volkes ab und zu „befrieden“, mit nach unserem Massstab unsauberen Methoden. So wird’s gemacht. Es gibt keinen anderen Weg. So war es immer schon. Es ist „Business as usual“.

Aber im Unterschied zu den anderen „Kollegen“, wurde Saddam zu frech. Zu frech für die internationale Bande der Kriminellen. Er wollte sich nicht ihrem Diktat beugen und sein Land wegen Öl ausbeuten lassen. Eigentlich, wenn man darüber nachdenkt, war es ein Mord unter Gangstern, ein Bandenmord. Das Bush Verbrecher-Syndikat konnte ihn nicht an den Tisch bringen, so machten sie ihm „ein Angebot das er nicht ablehnen konnte“. Mord!

So haben sie ihn gehängt. Zum Schweigen gebracht, damit er nicht über ihre gemeinsamen Geschäfte ausplaudern konnte. Sie haben ihn für etwas verurteilt, was die Gangster selber jeden Tag auf der ganzen Welt machen, Menschen ermorden. Ja die Bush-Bande ermordet in einem Monat mehr Menschen, als Saddam in den ganzen 30 Jahren seiner Amtszeit.

Aber man muss zugeben, er ging wie ein Mann. Man stelle sich vor, Georg Doubleyou würde zum Hinrichtungsplatz geführt, sicher am ganzen Körper zitternd, jammernd, flehend und mit voll geschissenen Hosen. Wie die ganze Bande der Massenmörder, welche die US-Administration verkörpert, die Bush-Verbrecherfamilie und ihre Helfershelfer die Neocons. Kann man sich vorstellen, alle diese würden nur halb so standhaft zu ihrem wohlverdienten Schicksal gehen wie Saddam? Wohl kaum.

Ich bin gegen die Todesstrafe aus Gründen um sie aufzuzählen zu lange dauern würde. Ich bin auch gegen Kriege, weil sie immer von den wirklichen Besitzern dieser Welt inszeniert und gefördert werden, die von beiden Seiten profitieren. Und Krieg ist ein gigantisches Geschäft, das beste der Welt. Die Kriegshetzer sitzen in Washington, in London und in anderen Hauptstädten, wo die wirklichen Entscheidungen getroffen werden. Krieg hat nie mit den Gründen die angegeben werden etwas zu tun. Es geht immer ums Geschäft. Manchmal geht es auch um das Vernichten von Völkern, aber immer bleibt das Geschäft im Vordergrund.

Eigentlich geht es aber um die Dummheit der Menschen. Der Prozess der Volksverdummung hat in den letzten 20 Jahren perfekt funktioniert. Daraus resultierte ein riesen Reservoir an Kanonenfutter und an Unterstützer für jedes Abenteuer, egal wie idiotisch, zynisch und verbrecherisch.

Es ist das einfachste der Welt. Man nehme die Unterhaltungsindustrie und lasse sie totalen sinnlosen hasserfüllten Schrott produzieren. Gleichzeitig präsentiert man völlig belanglose Pop-Stars und andere Showgrössen als Vorbilder und dazu mischt man einen Cocktail an Drogen und Alkohol. Man reduziere das Sprachverständnis und die Kritikfähigkeit und fördert den Materialismus und den Konsum. Dann wird das ganze mit einem religiösen Fundamentalismus als Gegenpol zu der Oberflächlichkeit der Jugend flankiert, um die Angst der Eltern noch grösser zu machen und man bekommt was man will. Willenlose und steuerbare Schafe die alles glauben was die Mächtigen und deren Hofberichterstatter die Medien an Lügen verbreiten.

Wenn sie Saddam hängen können, dann können sie jeden hängen, auch Dich!

Sie machen was sie wollen und wann sie es wollen. Sie haben den Stall voller Huren in den Regierungen der Welt und tausende einsatzbereite Schläger mit Gewehren und Knüppel. Dazu kommen noch medienwirksame Terrorangriffe die Angst und Schrecken verbreiten.

Es war ein guter Trick 9/11 selber zu inszenieren und es den „üblichen Verdächtigen“ den Arabern anzuhängen. Damit sagen die Mächtigen, der Feind lauert überall, vielleicht sogar unter deinem Bett, und nur wir können Dich beschützen. Denn mit Angst kann man alles beim Volk erreichen, sogar die Selbstaufgabe aller Rechte und Freiheiten, damit sie ihre Kriege durchführen können und sich dumm und dämlich dabei verdienen. Das ist ihr Ziel. Das Volk soll schön brav arbeiten, konsumieren, sich unterhalten und versklaven lassen und sonst das Maul halten. Brot und Spiele eben.

Die welche es sehen und die Mächtigen als Verbrecher bloss stellen, werden als Gefahr für den Staat betrachtet und verfolgt. Öffentlicher Protest wird totgeschwiegen und unterdrückt, dafür sorgen alleine schon die Medien mit Selbstzensur. Macht jemand wirklich lauthals den Mund auf, wird in drei Schritten verfahren. Zuerst wird versucht diesen mit Geld zu kaufen, dann bewirft man ihn mit Dreck und verleumdet ihn, und wenn dass alles nicht funktioniert und noch nicht zerstört hat, dann wird man einfach liquidiert, abgeschossen, ermordet basta. Ist Standard-Prozedur bei Gangstern. Angewendet bei den Kennedy Brüdern, Martin Luther King, Malcolm X, Rabin….. und die vielen anderen die gegen die Mächtigen, gegen den Krieg und für den Frieden waren.

Und? Was machen wir dagegen?

Der Ursprung des Feminismus

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 2. Dezember 2006 , unter | Kommentare (9)



Es ist schwer zu glauben, aber die Femininsten sollten wissen, dass ihre Bewegung ursprünglich von der Rockefeller Foundation ins Leben gerufen und gesponsert wurde. Diese mächtigen Kräfte haben diverse Medien und Zeitschriften die ihnen gehören verwendet, um die feministische Idee unter die Frauen zu bring. Und es hat prima funktioniert.

Auch die CIA hat in den 60er Jahren diverse „linke“ Frauenzeitschriften gestartet und finanziert, wie eine Chefredaktorin jetzt zugeben hat.

Warum würde das Grosskapital und die Geheimdienste, also der Machtapparat, das wollen, wo es auf den ersten Blick gegen ihre Interessen wäre?

Nicholas Rockefeller sagte dazu folgendes: "Der Feminismus ist unsere Erfindung aus zwei Gründen. Vorher zahlte nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern, jetzt fast alle weil die Frauen arbeiten gehen. Ausserdem wurde damit die Familie zerstört und wir haben dadurch die Macht über die Kinder erhalten. Sie sind unter unserer Kontrolle mit unseren Medien und bekommen unserer Botschaft eingetrichtert, stehen nicht mehr unter dem Einfluss der intakten Familie. In dem wir die Frauen gegen die Männer aufhetzen und die Partnerschaft und die Gemeinschaft der Familie zerstören, haben wir eine kaputte Gesellschaft aus Egoisten geschaffen, die arbeiten (für die angebliche Karriere), konsumieren (Mode, Schönheit, Marken), dadurch unsere Sklaven sind und es dann auch noch gut finden."

Hier das Interview mit Aaron Russo in dem er beschreibt, wie Nick Rockefeller versuchte ihn zu "rekrutieren" und als Beweis "ihrer Macht" ihm erzählte, die Rockefeller Foundation hätte den Feminismus erfunden. Andere bemerkenswerte Aussagen im Interview sind - 9/11 ist ein selbst inszenierte Angriff und der "Krieg gegen den Terror" ist eine Farce - Es ist die Absicht alle Menschen mit einem Chip zu versehen:



Der Feminismus maskiert sich als Bewegung für die Frauenrechte. In der Realität ist der Feminismus aber gegen die Frauen gerichtet, eine grausame Lüge, in dem ihnen erzählt wird, ihre natürlichen biologischen Instinkte sind „konstruiert“ worden um sie zu unterdrücken.

Wie kann aber die natürliche Rolle der Frau etwas schlechtes sein?

Tatsächlich ist der Feminismus von der Elite erfunden worden, ein bewusster sozialer Umbau, um beide Geschlechter zu neutralisieren, in dem man Frauen maskulin und Männer feminin macht. Dadurch werden Frauen gegen die Ehe und die Mutterschaft aufgehetzt und Männer finden keine Frauen mehr, die eine Familie gründen wollen. Es wird ihnen eingeredet, die „Karriere“ wäre wichtiger als die traditionelle Mutterrolle und die von der Elite kontrollierten Medien verbreiten diese Lügenbotschaft. Nur, was für eine Karriere soll das sein? In einem Büro sitzen und Papier von links nach rechts bewegen? An einer Maschine stehen und immer die gleiche Handbewegung machen? Oder wenn es dann mal hoch kommt, als Chefin andere Kollegen anzutreiben und auszubeuten?

Die Rockefellers und Rothschilds haben den Feminismus erfunden, um die Familie zu zerstören und um die Mann-Frau-Beziehung zu vergiften. Ein typischer Fall von Teile und Herrsche. Ihr Ziel ist es eine Bevölkerung von egoistischen Individuen zu schaffen, welche den idealen steuerbaren Konsumenten darstellen. Ausserdem wollen sie damit die Welt entvölkern, in dem immer weniger Kinder geboren werden. Und sie wollen eine einzige Weltregierung errichten, die alles bestimmt und kontrolliert.

Warum? Weil diese globale Geldelite meint sie sind Götter, da sie Geld mit ihren Zentralbanken aus dem Nichts schaffen können. Geld regiert die Welt ist ihr Motto. Damit und mit dem Zins und Zinseszins-System und der totalen Verschuldung versklaven sie die Menschheit. Jeder der ihnen zu diesen Zielen im Weg steht wird vernichtet.

Wenn der Feminismus echt wäre, dann gebe es ihn nicht mehr, seit dem Ende der Diskriminierung der Frauen. So gibt es diese Ideologie weiter als Werkzeug der Elite, um ihre Agenda der Destabilisierung, Bevölkerungsreduktion und der Zerstörung der westlichen Gesellschaft zu vollziehen.

Siehe dazu meinen Artikel: "Edward Bernays: Die Gehirnwäsche einer Nation" wo ich beschreibe, wie Frauen zum Rauchen gebracht wurden.

Hier das ganze Interview:


E-Voting - Grösste Gefahr für die Demokratie!

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 11. November 2006 , unter | Kommentare (7)



Als Softwareentwickler mit 30 Jahre Erfahrung in der Informatik kann ich nur Alarm schlagen und auf die grosse Gefahr hinweisen die mit jeglicher elektronischer Wahl verbunden ist. Bei so einer Methode verschwindet jede Stimmabgabe in einer Maschine, einem "schwarzen Loch", und niemand kann überprüfen ob die Zahl die dann angezeigt wird wirklich stimmt. Die elektronische Stimmabgabe hat keinen Papierbeleg und somit keinen Beweis der nachkontrolliert und nachgezählt werden kann. Damit gehen geheime und demokratische Wahlen vor die Hunde. Das muss das Stimmvolk wissen.

Mit Wahlcomputern oder Wahlen über SMS und Internet haben wir keine Wahl mehr: Es gewinnt, wer die Computer am besten zu manipulieren versteht. Wer behauptet, diese Art von neuer Wahlmethode ist sicher, hat keine Ahnung was an technischer Verfälschung möglich ist, oder will bewusst das Volk für dumm verkaufen und ist selber der Manipulator.

Die USA ist uns da auch schon voraus und hat sehr schlechte Erfahrungen mit E-Voting gemacht, weil viele Abstimmungen durch Softwarefehler, technische Störungen oder durch kriminelle Handlungen verfälscht wurden. Dort gibt es eine grosse neue Bewegung im Volk, welche die Rückkehr zum bewährten Verfahren mit Wahlzetteln verlangt. Warum den gleichen Fehler hier machen?

Zitat des Diktators Stalin: "Diejenigen, die wählen gehen, entscheiden gar nichts. Die, die Stimmen zählen, entscheiden alles." In diesem Fall ist es der Programmierer der Wahlcomputer der alles entscheidet.

E-Voting ist die grösste Gefahr für die Demokratie und darf gar nie eingeführt werden, und die genannten Vorteile der Befürworter wegen Einfachheit, Kosteneinsparung oder man erreicht damit die Jugend, steht in keinem Verhältnis zu den Nachteilen. Die herkömmliche Wahl mit Wahlzettel ist die sicherste Methode. Ausserdem sollte das Stimmvolk über so einen Systemwechsel, mit den Vor- und Nachteilen, erst mal aufgeklärt werden und darüber abstimmen dürfen.

Ein stille und heimliche Einführung von E-Voting sollte alle Demokraten hellhörig machen.