Nachrichten

Vortrag von Sepp Holzer in Luzern

Mittwoch, 26. August 2009 , von Freeman um 11:55

Am kommenden Freitag wird Sepp Holzer über Permakultur und seine weltweiten Projekte in Luzern einen Vortrag halten. Das Programm besteht aus einführenden Film, Dia-Vortrag mit live-Kommentar und dann anschliessenden Fragen an Sepp Holzer.

Der weltbekannte Bergbauer aus Österreich hat mit seinen revolutionären Bewirtschaftungsmethoden eindrücklich gezeigt, dass Landwirtschaft im Einklang mit der Natur nicht nur möglich, sondern auch rentabel ist. Sein Hof ist eine “paradiesische“ Landschaft mit Terrassen, Hügelbeeten, Teichen, Bäumen, einer grossen Anzahl von Pflanzen- und Tierarten. Auf seinem Krameterhof im Salzburgerland gedeihen auf 1100 bis 1500 m.ü.M. im Freien Äpfel, Birnen, Kirschen. Er baut Erdställe für Kühe und Schweine für wenige tausend Franken. Heute unterstützt Sepp Holzer weltweit Projekte in verschiedenen Ländern.

Wo: Paulusheim Moosmattstr. 4, 6005 Luzern

Wann: Fr. 28. Aug 2009, 20:15h, Abendkasse offen ab 19:30h

Für weitere Details und Anmeldung siehe www.permakultur-beratung.ch

insgesamt 41 Kommentare:

  1. Interessant...
    Für ein autarkes Leben, muß man sich soetwas auf jeden Fall ansehen. Danke für den Hinweis, Freeman.


    Redpill Community

  1. Unknown sagt:

    kommt holzer auch mal nach d?

    gruss

  1. Tommy sagt:

    Das SF hat ein Spezial am 10.8.2009 über Sepp Holzer gebracht

    hier ein Videolink dazu:

    http://videoportal.sf.tv/video?id=17b95bf5-2330-4ae7-b454-010930142f78

    Sepp Holzer ist der österreichische Agrar-Rebell. Er pflanzt und erntet auf über 1200 m. ü. M. Südfrüchte und andere ungewöhnliche Pflanzen - und sperrt sich gegen alle EU-Vorschriften, die ihm das Leben schwer machen. «Fernweh»-Reporter Harry Stitzel hat ihn besucht.

  1. Unknown sagt:

    Ich weiß ja nicht ob ich der einzige bin...der sich die Frage stellt,aber braucht man nicht um selbstständug allein und autark leben will ewin "kleines" Startkapital,welches nicht unbedingt jeder hat,was ja wiederum auf undere Wirtschafft zurückzuführen ist,denn wie soll ich autark leben,wenn mir das nötige Kleingeld fehlt???

    Danke im Vorraus für Antworten...

    LG Deekay

  1. . sagt:

    Seit Jahren verfolge ich aufmerksam das Wirken von Sepp Holzer und einigen anderen interessentan Oesterreichern. Da ist noch ein Wissen, noch ein Gespühr vorhanden das selten ist. Leider ist es mir aus verschiedenen Gründen nicht möglich gewesen, Sepp Holzer und andere Wissende in die Schweiz zu holen. Super, dass es jetzt jemand anders geschafft hat! Unbedingt weiter so, dass ist der einzige Weg. Unserem alten Wissen wieder einen Weg bahnen.
    Monsalvat
    www.gralsuche.blogspot.com

  1. @tost: danke für den link. das video war sehr aufschlussreich über den "agrar-rebellen".
    existiert vielfalt existiert automatisch harmonie.
    es ist genauso wie bei inzest, wenn es monokultur gibt, ist die zukunft des bodens(anbau) zum scheitern verteurteilt.
    die natur findet immer einen harmonischen weg.

  1. Ghostwriter sagt:

    Solche Leute sind die Wegweiser
    in eine bessere Zukunft.

    Pflanzen nur als totes Grünzeug
    anzusehen und durch überzüchtung
    die Pflanzen zu verkrüppeln,
    hat zusammen mit unseren Monokulturen die nur unter Mitwirkung von Kunstdüngern
    und Pestiziden wachsen können
    unsere Nahrungsmittel zu inhaltslosen Gefässen degradiert.

    Zufall?

    Wer das denkt ist ein naiver Trottel!

    Durch die fehlenden Inhaltsstoffe (auch unsichtbar energetische)
    hat unser Körper Mangelerscheinungen die das Immunsystem schwächen und uns in kombination mit Giften (Chemie)
    und Antibiotika zu einer chronisch kranken Medikamentengesellschaft macht durch die wir zu Zombies geformt werden sollen.
    Glaubt ihr die selbsternannte Elite frisst so eine Scheiße wie
    die Masse der Konsumsklaven?

    Die essen nur beste natürliche Lebensmittel weil sie natürlich wissen
    was der Indutriefraß anrichtet!

    Solche Leute wie Sepp Holzer sind ein rotes Tuch für die Strippenzieher da er in der Praxis beweist das es auch anderst geht.

  1. Freeman sagt:

    Ich muss endlich mal mit diesem Irrglauben aufräumen, autarkes Leben bedeutet alleine, einsam und abgeschieden zu leben. Das ist doch nicht wahr. Das Wort "autark" bedeutet eigenständig, eigenverantwortlich, frei, selbstbestimmt, selbstständig, selbstverantwortlich, souverän, unabhängig und ungebunden. Also weder alleine, einsam noch abgeschieden. Es geht darum sich von Abhängigkeiten zu befreien, vom Netz zu nehmen, in dem man die wichtigsten Grundbedürfnisse selber produziert. Es bedeutet auch nicht man lebt wie im Mittelalter. Jeder Komfort ist möglich, nur anders. Man kann mitten in einer Grossstadt autark leben.

    Selbstverständlich wird eine gewisse Summe an Kapital dazu benötigt. Schliesslich muss man die Infrastruktur dafür aufbauen. In unserem Projekt sind Leute gefragt die mindestens 250'000 Franken mitbringen und einen Beruf haben der selbständig und ortsunabhängig ausgeübt werden kann. Wie soll man sonst die Gebäude errichten und dann dort leben und arbeiten können?

    Wer meint man kann nur mit dem Schlafsack auftauchen, sich ins gemachte Nest setzen und man wird dann versorgt, der ist fehl am Platz.

  1. Schurke sagt:

    "kommt holzer auch mal nach d?"

    Glaube ich kaum; das Risiko einer Festnahme und Abführung in Schellen und anschliessender Verurteilung wegen "Volksverhetzung" ist zu gross.

  1. Amen sagt:

    @ Deekay

    dieser Link könnte dich interessieren:

    http://www.initiative.cc/Artikel/2008_02_17%20frau%20die%20nur%20lebt.htm

    @ freeman

    Kann man als Zimmerermeister ohne Startkapital mitmachen oder ist der Autarkclub wieder mal nur für die oberen Schichten gedacht, weil 250.000,- Franken hab ich leider nicht auf der Seite und Banken will ich mit Schulden machen nicht bereichern und so zum Schuldsklaven werden machen...

  1. Anonym sagt:

    Zu Sepp Holzer gibt es auch kritische Stimmen, hier gibt es eine Internetseite mit Informationen von angeblich Holzer-Geschädigten: www.jena-hof.at . Inwieweit diese Anschuldigungen gerechtfertigt sind, kann ich als Außenstehender nicht beurteilen. Stutzig macht mich diese Seite aber schon, wenn ich z. B. im Buch „Sepp Holzer´s Permakultur“ auf Seite 49 ein Bild von einer Terrassenanlage im Burgenland sehe, und dies mit aktuellen Fotos von dieser Anlage (Kochgrund) auf jena-hof.at (Fotos – Holzers Besitz 08) vergleiche. Oder der Lagerkeller auf Seite 148, der auf den Bildern der Kritiker (jena-hof.at – Fotos – Holzers Besitz 07) schon verfallen aussieht.

    Besonders kritisiert werden die von Holzer durchgeführten Terrassierungen, durch die es später zu Hangrutschungen und damit zu gewaltigen Schäden gekommen sein soll. Man sollte daher vorsichtig sein und in ihm keinen unfehlbaren Guru sehen.

  1. Freeman sagt:

    Du kannst als Zimmermann mithelfen das Dorf aufzubauen, nur wo willst du dann nach Fertigstellung wohnen? Im Zelt? Oder soll dir ein anderer das Baumaterial und das Grunstück für ein Haus schenken? Ihr müsst mal auf die Welt kommen und aufhören unrealistisch zu träumen. Sogar wenn man den abgerissensden Bauernhof irgenwo in Europa kaufen will, muss man mindestens 150'000 Euronen in die Hand nehmen. Von nichts kommt nichts.

  1. Fatman sagt:

    Also das mit den 250.000 Franken pro Person als Basis zum Aussteigen halte ich für stark überzogen, das sieht mir nach "Aussteigen nach Schicki-Micki-Art" aus (ich hoffe, ich irre mich).

    Es geht auch wesentlich billiger: Zehn Arbeitslose haben im Monat zusammen rund 3.500 EURO (Hartz-4). Mit einem Bruchteil davon kann man sich ernähren, wenn man weiß wie, sogar relativ abwechslungsreich und gesund.

    Ein paar Hektar Land pachten, kostet so gut wie gar nichts. Das Anfangsproblem sind die Übernachtung und die Wirtschaftsräume: Küche, Dusche, Toilette, Werkstatt, Stall usw. Genauer gesagt, es sind die Baugenehmigungen, die man braucht. Wenn man die hat, kann man sich relativ schnell an den eigenen Haaren aus dem Dreck ziehen (ein Zimmerermeister wäre hier ganz besonders von Vorteil).

    Externe Kosten hat man dann nur noch für Strom und Internet, evtl. Wasser/Abwasser, vielleicht ein Handy für alle. Ohne externe Einkünfte kommt man trotzdem nicht aus, aber dafür reicht x-mal Hartz-4 oder wenn wenigstens einer verdient oder aber man verkauft eigene Produkte.

    Verglichen mit den Siedlern früherer Jahrhunderte, die in eine unbekannte Wildniss zogen und nichts hatten außer ihrem Planwagen, Pferden, Familie und ein bisschen Proviant, sind die heutigen Umstände geradezu paradiesisch. Nur der Wille ist entscheidend.

  1. Holzer ist ein grosser Selbstvermarkter und sonst nichts.Er lebt nicht von dem,was auf seinen Höfen wächst,sondern von Leuten,die von Landwirtschaft keine Ahnung haben und in ihm einen Guru sehen,der etwas Neues erfunden hätte.Diese Leute besichtigen dann um teures Geld einen seiner Höfe,besuchen seine Vorträge oder kaufen seine Bücher oder DVDs.Kritische Fragesteller werden schon mal des Hofes verwiesen oder verklagt.
    Lest,wie es Frau Barrada und anderen ergangen ist:
    www.jena-hof.at (Webseite wird immer wieder gehackt.Wer ein Interesse daran hat,daß diese Webseite oft nicht erreichbar ist,möge sich jeder selbst überlegen)oder das Buch
    "Bittere Ernte" auf z.B. amazon

  1. Unknown sagt:

    @ Amen...

    Ist ja nicht schlecht,aber ich meinte,dass ich einen Gewissen Lebensstandart behalte und den Ochsen trotzdem nicht die Taschen fülle...

    Davon ist hier schließlich öffter die Rede...einen Luxus und autark gleichzeitig leben zu können...



    Und @ Freeman...

    Ich meine wie soll man das bitte finanzieren, ohne den wie besagten Kredit aufzunehmen,um den Evolutionsbremsen nicht weiter den Rachen vollzustopfen???

    Um das geld zu verdienen müßte man ja selbst mindestens leitender Angestellter sein...wo wir ja schon wieder beim abzocken und versklaven wären...denn ich war ne Zeitlang Objektleiter in nem mittelständischem Reinigungsunternehmen...und ich kann aus Erfahrung sprechen,dass die Leute da nur verheizt werden zu teilweise menschenunwürdigen 3,50€/Std.!!!
    Ich mußte,um Erfolg zu erlangen und in dem Pyramidensystem nen Sprung vorwärts zu machen,die Leute als zahlen sehen und nicht als solches was sie sind MENSCHEN!!!
    Was auch der Grund war meinen dortigen Arbeitsplatz zu kündigen...

    Nichts desto trotz...wie soll man das bitte bewerkstelligen???

    Fetten Gruß und natürlich Hut ab für all die Beteiligung zur Lageverbesserung an alle Weltverbesserer...
    ;-)

  1. Kesselhaus sagt:

    Offtopic: Schweinegrippe

    Man hat es besonders eilig in den USA !!!!

    "Washington drängt die Hersteller des ersten Impfstoffes gegen den H1N1-Erreger, das Vakzin schon vor Abschluss der klinischen Tests zur Verfügung zu stellen. Auf Vorschlag des Beraterausschusses sollte der Impfstoff bereits im September ausgegeben werden, etwa einen Monat früher als ursprünglich geplant."

    www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,644993,00.html

  1. Amen sagt:

    @ freeman, fatman, deekay,

    es bleibt immer das Problem des Geldes..., Aber jetzt mal im Ernst Freeman, 250.000,- Franken ist ja echt ne Menge Geld! Wenn ich das mit 4% (böser Zins) kapitalisiere, dann komme ich im Jahr auf stolze 10.000,-, da kann ich gleich von den Zinsen leben und bei meiner Oma einziehen!
    Wenn Ihr unter den Bedingungen ein autarkes Dorf aufbauen wollt, dann riecht das wirklich ein wenig nach Schickimicki, das ist doch keine Alternative, und das weißt Du!
    Ein ansatz wäre da eher eine Art Kommune, aber dann hat man oft Stress mit den Mitbewohnern, weil der eine was macht und der andere nichts und der dritte meint er weiß alles besser usw.....

    Man müßte einen Landwirt kennen, der einem Baugrund zur Verfügung stellt,so an die 30 Parzellen und von der Idee begeistert ist..., dann braucht man in Eigenleistung und mit gegenseitiger Unterstützung für ein kleines Holzhäuschen ohne Keller mit guter Dämmtechnik und (Holzofen reicht) sparsamer Sanitärausstattung max. 70.000,-. (So wird das gemacht und nicht anders) ;-)

    Oder man heiratet eine hübsche Bauerntochter, die viel Grund und Boden mit Wald hat, dann bin ich auch autark!!!

    Was meint Ihr dazu?

  1. Wahrheit sagt:

    @ Pingu

    Danke für den Link www.jena-hof.at

    Ich war auch ein Holzer-Bewunderer seit ich die Doku "Der Agrar-Rebell" gesehen hatte. Habe mich sogar für den Vortrag am Freitag schon angemeldet. Doch mit der Klärschlamm-Story hat sich meine Bewunderung (und wohl auch die Anmeldung) in Schall und Rauch aufgelöst :D

    Was aber nicht heissen soll, dass Permakultur nicht funktioniert. Ich denke, richtig angewandt wird sie ein wichtiger Bestandteil künftiger Agrar-Projekte werden.

  1. m. sagt:

    Ha Leute, wer sich draußen was leisten kann und er macht was gutes ist doch gut.

    Ich bin Stadtindianer, ich bleib wo ich bin.

    Gibt's hier ne Versorgungskrise, wir kommen durch.
    Wir kennen uns alle seit fast 30 Jahren.
    http://farm1.static.flickr.com/200/484012121_a4b45578f3.jpg

    Hier wird keiner hängen gelassen.
    Das ist sicher.
    Wir können 'ne Menge, auch rein beruflich,praktische Dinge.

    Und die Jungen die herangewachsen sind, sind auch nicht von schlechten Eltern.
    Die sind auch dabei wenn's eng wird.

    (Stadtkultur kann richtig gut sein, und Äcker und Wiesen, Beeren, Pilze und Quellwasser gibts rund um unsere Stadt.Wir wissen wo und wie wir sie nutzen können.

    Wir habe mitten in der Stadt schon Hasen gezüchtet und Schafsfelle gegerbt(ohne f..k Chemie), Solarzellen selber gemacht!!!! und Autos repariert, Häuser ausgebaut, u.s.w,u.s.w.
    Keiner kann sich auf Vorrat rasieren, aber wenn es so weit ist weiß ich wo der Rasierer zu finden ist.)

    grüsse

    Im übrigen, John Seymour hat mal ein sehr gutes Buch geschrieben. Auch für Stadtindianer ein spitze Teil.
    Einfach googeln.

    PS: Solarzellen selber machen ist einfach, auch Systeme die ohne jeglichen Strom heißes Wasser produzieren und auf Hinterhofdächer ,Gartenlauben und Bauwägen prima Platz haben.
    Alle Bauteile kann man auf Schrottplätzen, Sperrmüll oder Kleinanzeigen finden.
    Und wenn es eine krasse Krise gibt passen die auch auf ganz normale Hausdächer des jeweiligen Vermieters..

    Hier ein Video übers Stadtleben :=)
    http://www.youtube.com/watch?v=_pqC563bX_w

  1. Freeman sagt:

    Ihr seid doch völlig realitätsfremd. Für 250'000 Franken bekommt man in der Schweiz nichtmal eine Wohnung, geschweige denn ein Haus. Und mit 10'000 Euronen im Jahr kannst du hier gar nichts machen. Da verdient ja jeder Lehrling mehr. Ihr vergleicht Äpfel mit Birnen. Ausserdem kann man nicht einfach auf einem Acker bauen, auch nicht in D. Das muss schon eingezontes Bauland sein und das kostet. Autarkes Leben heisst doch nicht Primitivität, irgend ein Gebastel aus Sperrmüll. Ausserdem wer will in einer Barracke wohnen? Ihr habt Illusionen. Vergesst es.

  1. bernd sagt:

    Also Freeman das finde ich jetzt aber etwas überheblich.

    Mag ja sein das dies alles auf die Schweiz zu trifft, doch hier bei uns in Frankreich (Auvergne)sieht es etwas anders aus.

    1994 für 23.ooo Mark gekauft alter heruntergekommender kleiner Bauerhof mit Scheune ca. 100qm Garten ca.900qm.

    Geld haben wir immer so um die 800€ im Monat für 4 Personen.

    Ausgebaut ist die ganze Ruine alleine ohne irgendwelche Hilfe und zu 90% mit Sperrmüll oder geschenktem.

    Und es ist heute jedlicher Luxus vorhanden.

    Gutes Wasser, Dusche, Toilette, Sat TV, schnelles Internet, und, und... (und das am Arsch der Welt).

    Wir brauchen leider 2 Autos, weil wenn eins mal kaputt ist ist die andere Karre als Reserve da, weil wir hier nämlich so gut wie niemanden haben der uns großartig über eine längeren Zeitraum helfen würde.

    Die Karren sind überigens ein alter Peugeot 405 Kombi über 400.000km und eine alter Volvo 940 über 280.000km beide BJ 91/92 aber immer technisch gut gepflegt man sollte sowas bis zum Nimmerleinstag erhalten (und bloß nicht abwracken!).

    Gefahren wird mit sehr günstigem Heizöl (zwar illegal aber Scheißegal).

    So und wir bekommen immer wieder von Besuchern die Bestätigung das es bei uns Urgemütlich und originell ist (vom Ausbau her).

    Dazu muss ich sagen das ich von allem nur ein wenig kann, doch hat das mit der Eletroinstallion, Wasser und Sanitärinstallation, Beton giessen, Mauern, Holzverarbeitung alles geklappt ist zwar nicht alles 100% gerade und richtig aber es funktioniert und meistens noch besser als von den sogenannten Fachleuten.

    Ein Freund von mir hat sich hier in der Nähe (c.150km entfernt) ein Grundstück gekauft baut sich dort aus Sperrmühl am Hang eine trockene Unterkunft hat Internet Obst und Gemüse und eigenes Wasser.

    In Ost Deutschland gibts schon ab 500€ Häuser und Grundstücke zu kaufen.

    Bauwagen ala Peter Lustig sind auch für´n Apple und Ei zu bekommen.

    Man kann heute soviel (und trotzdem bequem, trocken, angenehm, gemütlich und komfortabel) mit sehr wenig Geld dafür mit viel Phantasie und Eigeninitative erreichen ohne irgendjemanden in den Arsch krieschen zu müssen.

    Und trotz unserer Armut!! hat es unseren 2 Kindern nie an was (sinnvollem) gefehlt.

    Unser Sohn hat nächstes Jahr seine Schreinerausbildung fertig, ist ein hervorragender MultiInstrumentalist unsere Tochter fängt jetzt ein Sprach Studium in Aix en Provence an Deutsch, English und Französich.

    Das einzige was wir hier die letzten 15 Jahre (nach wegzug aus Düsseldorf)schmerzlich vermisst haben, waren Soziale Kontakte zu netten, lieben und gleichgesinnten Menschen, aber so ist das eben, wenn man zu weit von allem entfernt lebt, man kann eben nicht alles haben (sonst wäre es ja das Paradies, obwohl es dem schon recht nahe kommt)zum Glück gibts ja seit neustem das Internet ist zwar kein 100%iger Ersatz für menschliche Wärme aber immerhin eine gute Alternative.

    Es geht, man muss es nur wollen und braucht deshalb noch nicht mal auf einen gewissen Luxus (wenn denn gewünscht) zu verzichten.

    Wenn es bei euch in der Schweiz wirklich so unverschämt teuer ist zu leben dann hier mein Tipp.......Auswandern.

    Mal ganz davon abgesehen das Du mit 250.000 Franken in den meisten warmen Ländern der Welt ein super Leben geniessen könntest und das bis zum letzten Atemzug.

    So ich habe fertig.

    Jute Nacht Freunde!

  1. Anonym sagt:

    Ist doch klar,daß autarkes Leben erstmal Investitionskosten erfordert,ansonsten kleckert man auf einer nie fertigzustellenden Müllhalde rum,weil die meisten doch wieder abhauen,diejenigen,die am euphorischten sind,hauen meist als erste ab und die,die meinen es wäre fast umsonst....

    Es gibt genügend Beispiele.
    Dennoch natürlich kann man Bauwagen auch komfortabel ausbauen,so daß die trocken sind und auch Container.
    Aber man muss auch laufende Kosten weiterbestreiten,wie Krankenkasse,denn ganz auf den Arzt wird man nicht verzichten können.

    Und einfach was hochziehen und dann zum nächsten WochenMarkt damit,weiss nicht ob das so einfach ist....

    Wer erstmal ernsthaft investiert hat auch ein ernshaftes Interesse an einer alternativen,bzw autarken Lebensführung,das schliesst dann schonmal eher so Träumer aus,die nur realitätsfremd flüchten wollen,die sich entlasten wollen,das erfolgt dann ja auch,aber autark leben,denke ich ist kein Paradies,sondern eher ein polit.Akt.

  1. Anonym sagt:

    Zitat : Mal ganz davon abgesehen das Du mit 250.000 Franken in den meisten warmen Ländern der Welt ein super Leben geniessen könntest und das bis zum letzten Atemzug.
    "

    Aber man ist auch nicht unerheblchen Gefahren ausgesetzt.
    In Paraguy schotten sich deutsche Auswanderer in speziellen " Ghettos " ab.

    Die Einheimischen sehen solche Auswanderer auch nur als Faulpelze oder Melkkühe an.

    Und wehe man versucht da zu arbeiten.... Dann wirst Du schnell spüren wie weit es mit der Gastfreundschaft her ist,wenn Du denen da auch noch Konkurenz machst.... alles nicht soooo easy,wie es die doofen Dokus darstellen.

  1. Freeman sagt:

    Von wegen Paradies in warmen Ländern ... das ist ein Witz. Alles hat seinen Preis. Ich kenne so viele Leute die meinten sie können in ein südlichens Land auswandern und dort billig leben. In der Hängematte unter Palmen. Lächerlich. Und was war? Der Horror. Eine Bekannte von mir ist nach Honduras. Was die mir alles erzählte, über Korruption, nur mit Bestechung der Behörden bekommt man was, Unsicherheit, ihr Haus wurde mehrmals komplett ausgeraubt, ständige Angst vor Überfällen und Mord, nichts funktionierte und krank darf man auch nicht werden. Das wird richtig teuer. Jetzt ist sie wieder zurück und froh darüber. Ähnliche Geschichten hab ich über die Dominikanische Republik, Thailand und all diese sogenannten "Paradiese" gehört und das gleiche sogar aus Spanien und Portugal. Ausserdem ist man immer ein Fremder und wird entsprechend behandelt. Es gibt nichts gratis auf der Welt. Denkt doch an später. Was macht ihr wenn ihr krank seid oder wenn ihr keine Krankenversicherung habt, keine Rente? Dann müsst ihr zurück und bei Null anfangen, zum Sozialamt betteln gehen. Ja solange man jung und gesund ist kann man solche Träume haben, was ist aber im Alter wenn ihr Pflege benötigt? Meint ihr in diesen Paradiesen kommt dann jemand vorbei und bringt euch Essen, wäscht euch und wechselt euch die Windeln? Also wirklich, ich möchte dort nicht alt werden.

  1. Pingu sagt:

    Zum Thema Selbstversorgung: Eine günstige Variante zur teilweisen Autarkie könnte ein Schrebergarten sein, allerdings nicht in Stadtnähe (Plünderungsgefahr). Man könnte mit ein paar Gleichgesinnten einen Verein gründen und Ackerfläche oder Grünfläche auf dem Land kaufen oder pachten, ich glaube, ein teurer Baugrund ist für die Errichtung einer Schrebergartenanlage nicht notwendig. Das müsste man natürlich vorher mit den entsprechenden Stellen (Bürgermeister, etc.) abklären. Natürlich gibt es dann auch Auflagen seitens der Baubehörde, die Hütten dürfen nur eine gewisse Größe haben, etc. Ganzjährig werden zwar nur Minimalisten in so einer Hütte hausen wollen, aber den Sommer über oder an Wochenenden ist das auch für „Normalos“ interessant.

    Während der Kriegsjahre und auch danach waren Schrebergärten sehr begehrt und ihre Besitzer konnten sich glücklichschätzen, während der Russlandkrise in den 90ern haben viele Moskauer nur aufgrund ihrer Datscha überlebt. Außerdem ist so ein Schrebergarten auch ein Fluchtpunkt, falls in den Städten ein Bürgerkrieg ausbrechen sollte.

  1. Fatman sagt:

    Also ich kann @BERND nur recht geben: mit geringen Mitteln kann man sich durchaus ein einfaches, sinnvolles und erfülltes Leben genehmigen, auch in D. Und gleichzeitig steigt man aus dem Hamsterrad aus, wie Freeman es immer wieder predigt aber selbst offensichtlich nicht tut.

    Leute die Geld haben und trotzdem „aussteigen“ hat es immer gegeben. Das ist weder neu noch originell oder schwierig noch hilft es den Millionen, die kein Geld haben und trotzdem gerne aussteigen würden.
    Außerdem treten die das Hamsterrad ja doch weiter, indem sie alles was sie brauchen (Baumaterial, Lebensunterhalt) auf dem ganz normalen Markt kaufen. Wer so viel Geld hat, dass er sich alles kaufen kann, der betreibt Selbstversorgung doch nur als Alibi.

    Wer die Welt ernsthaft verbessern will, d.h. die Herrschaft des Verbrechens beenden will, der muss Konzepte für Millionen (weltweit Milliarden) haben, nicht nur für sich und einen elitären Kreis.
    Ich habe eine von vielen Möglichkeiten angedeutet, Bernd ebenfalls. Leute wie uns als Illusionisten zu bezeichnen und mit Sperrmüll in Verbindung zu bringen, zeugt von einer Überheblichkeit, die sich in nichts von der herrschenden Elite unterscheidet, die Freeman doch so sehr bekämpft.

    Ps. Man kann sehr wohl auf einem Acker bauen, jedenfalls in D. Man muss die Behörden nur davon überzeugen, dass man ernsthaft Landwirtschaft betreiben will (das Wort „aussteigen“ sollte man tunlichst vermeiden). Deshalb ist es besser, irgend ein herunter gekommenes Gehöft für ein paar Euro zu kaufen (Land zum bewirtschaften evtl. dazu pachten), weil man dann alle Bau- und Nutzungsrechte mit kauft.
    (siehe auch: "Ökodorf Sieben Linden")

  1. Ghostwriter sagt:

    Freeman

    Krankenversicherung?
    Rente?
    Sicherheit?

    Wie lange wirds das bei uns noch geben?

    Wie hoch ist dann dafür der Preis?

    Wer glaubt man muß nur ein paar politische Korrekuren durchführen
    und ein paar Politiker auswechseln
    der tut mir leid!

    Spätestens wenn die Lawine ins Tal rollt,haben wir eine Notstandsdiktatur und dann läßt keiner mehr ungefragt auch nur einen Furz.
    Die Lawine liegt auf dem Berg und
    die Strippenzieher bestimmen wann sie ausgelöst wird,nicht ohne damit etwas zu bezwecken.

    Erst wurden wir Systemabhängig gemacht, um uns jetzt zu zeigen was
    wir für unselbständige Schafe sind,
    um uns dann den Schäfer zu pressentieren.

    Sicherheit ist auf diesem Planeten
    eine Illussion und das existieren
    einer LEBENS-VERSICHERUNG zeigt
    wie verblödet die Menschheit ist.

    Ihr werdet alle früher oder später
    (falls ihr noch lebt)vor die Entscheidung gestellt werden,
    ob ihr für oder gegen das (NWO) System seid und (Schein) SICHERHEIT wird euch als Köder hingeworfen werden.

    Ordnung aus dem Chaos!!!!!!!!

    Dann gibt es nicht mehr wie jetzt
    ein bischen mehr oder ein bischen weniger System.

    Hopp oder top mit allen Konsequenzen !

    Wer Sicherheit will hat ANGST und
    ANGST ist das Schwert der Tyrannen.

    Glaubt ihr die Strippenzieher machen (machten) den ganzen Aufwand um sich dann, von ein paar
    Demonstranten oder Aufständischen
    die Butter vom Brot nehmen zu lassen?
    Auch wenn die Schreckensherrschaft
    nicht ewig Bestand haben wird,kommt erst die Reinigung vor
    einer neuen Welt.

    WER NICHT HÖREN WILL MUSS FÜHLEN!

  1. Freeman sagt:

    Wenn das alles so wunderbar einfach und billig in D geht, warum macht ihr das nicht? Warum habt ihr das nicht schon längst getan? Auf was wartet ihr? Also los, nicht nur schwätzen, machen!!! Lasst euch einen Acker schenken und baut das autarke Dorf mit nichts auf. Ich komm euch dann besuchen. Vielleicht lerne ich noch was dazu.

  1. Sehen wir es doch mal realistisch: Die Mehrheit der Bevölkerung- zumindest in D- hat weder die Finanzkraft in ein autarkes Leben aus zu steigen, noch sich alles von der Ökokiste liefern zu lassen.
    Es gibt nicht mal 100% ige Zahlen darüber wie viele Menschen mit und ohne Job Geld von der ARGE benötigen, noch darüber wer über dem Satz liegt und trotzdem von der Hand in den Mund lebt.
    Eine wirkliche Veränderung und der notwendige Druck auf Finanzsystem etc. kann aber nur dann statt finden wenn keine kleine, zählbare Minderheit abspringt, sondern es muss vielen möglich sein und das ist es nicht.

    Mein Bauchgefühl sagt mir das auch nach der Wahl keine Verbesserung eintritt. Viele wollen die Regierung nicht mehr, einige verfallen in dummes Nichtwählen und andere sagen sie wählen Piraten oder Linke. Warum nur, habe ich das Gefühl das es nach der Wahl nicht viel anders aussehen wird als vor der Wahl?
    Vielleicht weil ich nicht mehr daran glaube das Wahlfälschungen nur in anderen Ländern üblich sind.
    http://www.justiz.bayern.de/gericht/lg/wen/presse/archiv/2008/01538/index.php

  1. Unknown sagt:

    Seht Ihr denn alle den Wald vor Lauter Bäumen nicht...das EINZIGE was uns jetzt nocht hilft ist per Flashmobbing auf die Staße zu gehen und mit gebündelter Kraft und lauter Stimme die meistmögliche Aufmerksamkeit zu erlangen und das Volk zum denken bewegen...(vor dem Lissabon Vertrag schon!!!!!!)

    Und nicht nur ein mal in einer Stadt...nein ich rede von 2-3 pro Großstadt via Berlin Hamburg München Dortmund usw...Das selbe in jeden anderen ASR-aktiven Land!!!

    Anders haben wir nie und ich betone NIE ein geringe Chance was zu bewegen,da es trotz guter Zunahme,aber anhand der Anzahl an Menschen die man aufwecken müsste nicht möglich ist mehr zu informieren,als an dummen Kindern wieder ranwächst!!!

    So...dies mal meine Meinung...

    Und der Meinung Freidenkers auch...

    Also schliessen wir uns zusammen...

    Meldet euch unter Freidenker2100@yahoo.de...

    LG Deekay

  1. Anonym sagt:

    Ich denke es geht nur so : Sich dem System weitesgehend auf verschiedenen Gebieten verweigern.

    Man könnte Konzerne,Banken ja auch die Politik auf sehr einfache Weise ausknocken,denn es liegt in unserer Hand,wir haben die Macht dazu.

    Erziehen ? Milliarden ? Anleiten eine Ideologie liefern ? Das hat bisher in der Kulturgeschichte nicht funktioniert.

    Nur Selbsteinsicht führt dahin,aber niemand nimmt diese relativ einfachen Mittel in die Hand,z.B. Boykott,ich kaufe nichts von Nestle,Nike,Addidas und McDonalds oder hebe Barmittel ab oder mache den Stimmzettel ungültig,was wäre wenn Tagesschau verkünden müsste,daß 12-20 oder mehr % ungültig sind ?

    Das wären dann keine faulen Sofahocker,sondern Wahlstreiks.

    Wie gesagt jeder auf seine Weise,so käme dann irgendwann eine kritische Masse zustande,aber bis dahin muss man das laufende System ausnutzen und Nischen bilden...

  1. Anonym sagt:

    sich gegenseitig die fresse einzuhauen ob mit oder ohne oder viel "kapital" autarkes leben möglich ist , bringt nicht wirklich was; mehr sinn macht´s doch aufzuzeigen welche verschiedene möglichkeiten zur absoluten eigenständigkeit existieren; das bereichert und motoviert/stimuliert, zumindest mich.. auch solche typen wie holzer, wobei meine großeltern bzw. die ganze sippe (slowenien/ungarn) agrarmäßig sowas auch drauf hatten

  1. Autarquia sagt:

    @bernd, du hast geschrieben: "Mal ganz davon abgesehen das Du mit 250.000 Franken in den meisten warmen Ländern der Welt ein super Leben geniessen könntest und das bis zum letzten Atemzug."

    da muss ich dich leider enttäuschen. mit 250.000 franken kommst du auch nicht so weit wie du glaubst, 1. wenn du einen normalen lebensstil beibehalten willst, musst du zusätzlich arbeiten. und 2. bis zum letzten atemzug nur - um bei deinem beispiel zu bleiben -, wenn du dir noch so 15-20 jahre gibst. denn auch hier ist die uhr nicht stehen geblieben und die preise schon lange nicht... aber klasse ist: man kann leichter seine träume realisieren!

  1. m. sagt:

    Man mag's kaum glauben:
    "Der Hunger trifft in Detroit jetzt auch die Mittelklasse"
    (auf cnn.com )

    Die Bürger Detroits sind dabei, sich auf die Krise einzustellen. Auf den riesigen Freiflächen (der Industriebrachen) betreiben sie eine Art städtische Landwirtschaft....

    http://www.hintergrund.de/20090827478/soziales/sozialabbau/der-hunger-trifft-in-detroit-jetzt-auch-die-mittelklasse.html

    grüsse

  1. Unknown sagt:

    @ Geminitiv...

    Das Ding ist nur wenn Du Dich komplett abkapselst von der Gesellschafft bzw Wirtschafft...

    Wir müssen diesem korruptem System ein Ende setzen,auch wenn wir das nicht von Heute auf Morgen schaffen,...nur je früher wir den Grundstein legen,desto schneller trägt es doch Früchte...also was sabbeln wir hier noch lang???

    LASST UNS HANDELN!!!!!!!!!!!!!!

    LG Deekay

  1. Unknown sagt:

    @ Geminitiv...


    Was bringt es sich von der Gesellschafft bzw der Wirtschafft abkapseln...das ist nichts anderes als die Augen vorm Ende zuzumachen...

    Wir müssen handeln!!!!!!!

    Also was sabbeln wir hier noch rum...macht mobil gegen Kapitalismus!!!

    LG Deekay

  1. bernd sagt:

    Nr.1

    Meine Güte hört endlich auf nach den Massen zu schreien, das diese doch aufwachen mögen und sich uns anschliessen.

    Was soll das, dieses wird niemal s passieren und ist vergebens Müh.

    Fast 1 Jahrzehnt versuchte ich schon aus meinem Freundes und Bekannten ja sogar Familienkreis die Leute zum aufwachen zu bewegen und sich einigermassen autark zu machen,(zusammen sind wir stark) doch man wird nur als Spinner und Depp abgetan, also was solls lasse ma se doch in ihren Untergang laufen.

    Und wenn ich diesen Quatsch lese, das die Mehrheit der Bevölkerung keine Chance hat sich ein anderes Leben zu gestalten dann kann ich nur lachen (siehe mein obiges Post) wie schon geschrieben leben wir hier seit 15 Jahren mit 4 Personen von knapp 800€ im Monat und zum Ausbau würde Sperrmühl, Reste, Material aus der Natur und Geschenktes genommen.

    Vergesst nicht wir leben in einer Überfluss und Wegwerfgesellschaft wo an allen Ecken und Enden massenhaft brauchbarer guter ""Müll"" rumliegt man muss es nur verstehen darauß was zu machen...Gell!!

    Man schaue sich doch mal an, was in den Städten wo ja die ach so armen alle wohnen an Knete für sinnlosen Scheiß rausgeschmissen wird, dazu kommt noch, das in den Ballungsräumen die Menschen sich gegenseitig in Konsumzwang setzen.

    Mit dem Geld was H4ler, arbeitslose, Sozialhilfeempfänger etc. bekommen kann man in ländlischer Gegend wunderbar leben.

    Wo sind die ganzen Menschen die wie in den 70iger und 80iger Häuser oder Dörfer besetzten?

    Auch heute stehen in ganz Europa in den Städten und auf dem Land Häuser und komplette Dörfer leer die man mit mehrenen besetzen und neu beleben könnte und auf lange Sicht evt. sogar legal erwerben oder nutzen darf.

    Es fehlt den Leuten heut zutage doch nur an Mut, Phantasie und Durchhaltevermögen die meisten haben doch keinen Arsch mehr in der Hose und sich dem achso schlimmen System freiwillig ergeben.

    Wäre ich heute noch mal 30 und nicht behindert ich würde mit dem inzwischen erworbenen Wissen Berge versetzen.

    Ich kann dieses ganze larrifarri Gelabber nicht mehr hören.

    Heute wie damals gilt, wer wiil der kann auch.

    Aber es muss ja vorher erst einmal alles hundert % wasserdicht gemacht werden, mit Lebensversicherung, Fetter Rücklage, und vergekautem Denken aus dem Internet und was ist das dann noch für eine Kunst auszusteigen?

    Das kann wohl jeder Depp, nicht wahr.

  1. bernd sagt:

    Nr.2

    Noch ein paar Worte zu Dir lieber Freund Freeman,(bitte verstehe mich nicht falsch jeder soll so leben und glücklich werden wie er/sie es möchte) doch Alternativen einfach so heruntermachen finde ich nicht gerade sehr gehaltvoll, ich gebe Dir Recht wenn Du sagst, es gibt Orte und Länder in der Sonne, wo alles noch viel teuerer und schlimmer werden könnte als in der Heimat!!

    doch viele Ausnahmen bestätigen die Regel, nehmen wir z.b. mal Indien und Afrika (sind ja riesig) und wenn man da die richtige Vorarbeit leistet kann man mit 250.000 Franken (sorry wenn ich da so drauf rumreite aber diese Summe wurde hier nunmal genannt es geht auch mit noch viel weniger)wie ein König leben und sogar noch gutes für die jeweilige Bevölkerung tun.

    Und doofe und böse Menschen gibt es überall ich behaupte sogar das in unserer achso modernen ersten Welt vielmehr von solchen Gestalten anzutreffen sind als in den armen!!!Regionen dieses Planeten, schon mal in die ehrlichen und trotz aller widrigen Umstände ständig lächelnden Gesichter der meisten Afrikaner, Inder und Asiaten geschaut.

    Klar sollte man es vermeiden unbedingt in Kriegs und Krisengebiete zu wandern (wobei ich mir selbst da nicht ganz so sicher bin das dort nur das Grauen und Böse herrscht) das meiste auch nur Propaganda um Angst zu verbreiten.

    Nochwas, man gehe in Google Earth und zoome an Birma ran neben an ist Thailand und jetzt schaut mal wie da in Birma alles unklar und verschleiert dargestellt wird in Thailand ist alles klar zu sehen.

    Warum wohl, man bedenke das Google eine Ami Firma ist, na klingelt es das da was nicht stimmen kann.

    Dann das Thema mit Pflege im Alter oder wenn man krank wird (die von Dir genannten Beispiele waren ja auch nicht gerade die besten)in Indien z.b. kannst Du Dich für einen Appel und en Ei perfekt pflegen und helfen lassen (OK ich rede jetzt hier nicht von der teueren modernen Maschinen Hilfe in den Krankenburgen)nein ich meine wirkliche echte liebevolle Menschliche Hilfe.

    Wo möchtest Du lieber (wenn schon nicht vermeidbar gepflegt werden) in unseren modernen arschweissen Krankenanstalten oder mit Meerblick und frischer Brise irgendwo in Strandnähe.


    Mal ganz davon abgesehen was bei uns in Europa so ein Kranken/Pflegemonat kostet, für diese Summe könnte man eigentlich eine Dauerkarte auf einem Kreuzfahrtschiff buchen (achja ich vergass es läuft ja über Krankenschein).

    Ne, ne mit der richtigen Einstellung, Mut, und Phantasie klappt vieles ohne viel Geld etc. Tausende vor uns und tausende nach uns haben es bewiesen das es geht und gehen wird.

    Und wenn auch nur die Hälfte von dem (ach was sage ich 25%) eintrifft was wir hier so täglich diskutieren, dann werden die Menschen sowieso keine andere Wahl mehr haben als sich alt hergebrachten handwerlichen natürlichen und einfachen Dingen wieder zu bedienen die nächsten Wochen Monate werden es zeigen.

    Liebe Grüße an euch alle.

  1. Ghostwriter sagt:

    Bernd

    Danke Bernd mein Namensvetter,
    Du schreibst mir aus der Seele!

  1. Ghostwriter sagt:

    Bernd möchtest bitte du Kontakt
    mit mir aufnehmen,ich suche schon lange Leute die kapiert haben was Sache ist.

    mbschamschula@gmx.net

  1. Ella sagt:

    @geminitiv:
    So sehe ich dass auch,
    Es gibt viele Lebensweisen und Moeglichkeiten.
    Hauptsache ist anfangen ,und sich veraendern und aufbauen, innerhalb seiner Moeglichkeiten.
    Es gibt den Spruch "Bloon where you planted" und das stimmt so.

    Ich bin ja auch nicht freiwillig in die USA gezogen, sondern wir sind hier aufgrund der Krankheit( und der Versorgungsmoeglichkeiten, die mein Mann hier hat, aufgrund seiner Behinderungen und Verwundungen als Gulfwarvet hat ich mache halt das beste fuer uns daraus.

    @Bernd:
    Du hast ja so recht.

    Man muss sich einfach vom Sicherheitsdenken verabschieden und kreativ werden und arbeiten.
    Als wir hier ankamen, hatten wir auch so gut wie nichts, und nur eine Dissabilityrente meines Mannes.
    Inzwischen haben wir es zu einem einfachen Haus gebracht,
    Wir haben einen Garten und Obstbaeme angebaut, Haus umgebaut(mit Hilfe von Helfern, Freunden und Nachbarn) Wur haben Tiere usw.
    Mein Aufwachsen auf einem Bauernhof und das was ich von meinen Grosseltern, Eltern lernen konnte, kommt mir jetzt richtig zu Gute.
    Auch gibt es ja genuegend Buecher/Sendungen zur Selbsthilfe.
    Doch habe ich dieses Wissen auch schon in meinem Grossstadtleben in D nutzen koennen.

    Von den Amerikanern konnte ich lernen das beste aus jegl. Situation zu machen und eine gewisse Gelassenheit dem Leben gegenueber zu bewahren.
    Denn die jammern eigentlich nicht sondern fangen halt wieder von vorne an oder finden halt neue Moeglichkeiten zu leben. Zumindest ist das hier am Land so.
    Auch gefaellt mir ihr Unabhaengigkeitsstreben, sie misstrauen ihrer Regierung und erwarten nichts
    Gutes von ihr.
    Die Amis koennen von dem Standard und staatlichen Leistungen die wir in D haben nur traeumen.
    (siehe Artikel gepostet von M. "Hunger betrifft die Mitteklasse" )
    Daran ist nichts verwunderlich, denn mit dem Job faellterstmal die Versicherung u. nach ca.
    6 Monaten das Arbeitslosengeld weg. Und dann kann man erst mal sehen wo man bleibt.( Foodstamps)
    Sozialhilfe ist fast nicht zuerhalten in manchen Staaten, solange ein "ablebody" ein Mann im Haus ist, der ja arbeiten koennte.
    Man fuehlt sich fuer sein Leben selbst verantwortlich und schreit nicht gleich nach Staat.

    Ich habe am Anfang ueber die "Gartenlaubenhaeuser" gelaestert in denen viele hier leben und einige sind so verfallen und runtergekommen,(oft auch weil halt nur Geld fuers noetigste: Heizung und Essen da ist) dass man kaum glauben koennte, das da Menschen leben.
    Doch diese Leute haben ihren Stolz lieber in einer Bruchbude, die ihnen gehoert, als in Governmenthousing.

    Amerikaner, die es sich leisten koennen wohnen in Mexico, Costa Rica, Belize, also mehr Mittelamerika.

    Hier kann man schon mit einer Socialsecurity sehr gut leben und sich sogar noch eine Hilfe und Betreuung leisten. In den Staaten wuerde, z.B. Pflege so um 70.000 Dollar pro Jahr kosten.

    Es geht alles, man muss nur querdenken lernen und fuer alles offen sein bzw. aus den Gegebenheiten das beste machen.
    Ich habe michz.B. vom Versicherungssystem fast total verabschiedet, da ich hier den Aerzten eh nicht traue) und musste es ausser in einer Emgency (Bruch) auch nicht nutzen. Wur haben z.B. keine Zahnversicherung usw. und ich habe mich in allem Moeglichen Heil und Praeventiwissen kundig gemacht und lebe so einfach und gesund wie hier moeglich.
    Es hilft naetuerlich, dass ich eine Freundin habe die Heilpraktikerin ist und eine die Aerztin ist

    Was Du zu den "Schafen"(ich mag, den Begriff in Bezug auf andere Menschen ueberhaupt nicht.) schreibst stimmt auch auch so.
    Man kann die Leute eh nicht aendern,sondern immer nur sich selbst und dann Beispiel geben.
    Es liegt an ihnen und an ihrem und seelischen Entwicklungstand in diesem Leben dies zu tun.