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Ukraine - EU Beitritt ist ein schlechter Witz

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 26. Juni 2022 , unter | Kommentare (0)



 





Nicht Moskau, Brüssel verlangt einen Regierungswechsel in Kiew

Von Peter Haisenko 

Damit die Ukraine Beitrittskandidat zur EU werden kann, hat Brüssel einen Forderungskatalog für Kiew vorgelegt, dessen Erfüllung die Voraussetzung für den künftigen Status sein soll. Diese Forderungen können aber von der jetzigen Regierung nicht erfüllt werden.

Seit 30 Jahren geht es mit der Ukraine nur bergab. Die Industrieproduktion des letzten Jahres, 2021, lag wieder niedriger als vor 30 Jahren. Oligarchen beherrschen das Land und im Korruptionsindex liegt dieses kaputte Land auf Platz 122. Im Vergleich zum Jahr davor ist das sogar eine leichte Verschlechterung, meldet n-tv. Das letzte EU-Land ist in dieser Liste aktuell Bulgarien auf Platz 78, Deutschland liegt auf Rang zehn. Wie kann da unsere EU-Ursula sagen: "Unsere Entscheidung ist gefallen aufgrund der Daten, Fakten und Zustände in der Ukraine; die Ukraine hat enorme Fortschritte gemacht.“ Und sie entblödet sich nicht fortzufahren: „Was zum Beispiel den Kampf gegen Korruption angehe, weise die Entwicklung in eine "positive Richtung.“ Aha, es ist also eine positive Richtung, wenn sich der Rang im Korruptionsindex verschlechtert hat.

Forderungen der EU an den „Kandidaten“ Ukraine

In diesem Sinn stelle ich hier auszugsweise einige Forderungen an Kiew vor, die die EU als Voraussetzung für den Kandidatenstatus der Ukraine genannt hat:
1. Der Kampf gegen Korruption auf den höchsten Ebenen. Dieser soll echte Resultate mit den Untersuchungen bringen und sie müssen eine neue Person als Antikorruptions-Beamten bestimmen.
2. Sie müssen einen Reformplan vorlegen zur Inkraftsetzung der Einhaltung der Gesetze und eine Gesetzgebung installieren, die die Geldwäsche unterbindet in Einklang mit weltweit anerkannten Standards der Finanzwirtschaft.
3. Der Einfluss der Oligarchen auf Wirtschaft, das politische und gesellschaftliche Leben, muss eingeschränkt werden, im Einklang mit den Empfehlungen der „Venedig-Kommission“.
4. Sie müssen ein Gesetz installieren, das den Einfluss von privaten Interessen auf die Informationspolitik beendet.
5. Sie müssen die Gesetzesreformen zu Ende bringen, die die Rechte von nationalen Minderheiten schützt, ebenfalls nach den Vorgaben der „Venedig-Kommission“.

Hochinteressant ist der Punkt 2: Liest man den genau, wird damit festgestellt, dass die Ukraine eine gesetzlose Geldwaschmaschine ist, quasi ein rechtsfreier Raum. Wenn es anders wäre, warum sollte man dann Reformen einfordern, die die Einhaltung von Recht und Gesetz erst bringen sollen? Damit wird aber auch aufgezeigt, dass die EU genau weiß, in welchem Zustand sich dieser Staat befindet. Dennoch wird dieser Saustall hofiert, gefördert und als Muster von Demokratie den ahnungslosen Bürgern präsentiert.

Die Präsidentin der EU-Kommission von der Leyen betonte insbesondere, dass die Hauptziele für Kiew auf dem Weg in die EU sein müssen, den Kampf gegen Korruption und für die Einhaltung des Rechts zu verstärken. Nachdem in keinem der angeführten Punkte während der letzten drei Jahrzehnte auch nur annähernd Fortschritte erzielt worden sind, ganz im Gegenteil, kann ich schon heute den Tag nennen, an dem die Ukraine reif sein wird, für den EU-Beitritt: Es ist der Sankt-Nimmerleins-Tag. Dabei hat die EU-Kommission noch „vergessen“, die Einhaltung von demokratischen Standards zu fordern. Das können sie aber gar nicht, denn es wird ja andauernd behauptet, dass unsere Demokratie und unsere westlichen Werte jetzt in der Ukraine verteidigt werden. Und das von einer Regierung, die sich nach einem undemokratischen Putsch selbst installiert hat und während der letzten acht Jahre jegliche Anerkennung von Referenden, also den festgestellten demokratischen „Volkswillen“, konsequent ablehnt.

Die gesamte Regierungsmannschaft in Kiew müsste ausgetauscht werden

Der große Zirkus um den EU-Beitritt der Ukraine ist ein Schmierentheater. Mit dem aufgestellten Forderungskatalog sagt die EU nichts anderes als: Wir schließen einen Beitritt der Ukraine zur EU vollkommen aus, jedenfalls für die nächsten Jahrzehnte. Es sei denn, es findet ein kompletter Austausch der gesamten Regierungsmannschaft in Kiew statt, bis tief in die zweiten und dritten Ebenen, inklusive der Entmachtung der Oligarchen.

Und nun erinnern wir uns an das, was Putin gesagt hat: Er strebt keinen Regierungswechsel in Kiew an. Darüber haben nur die Ukrainer selbst zu entscheiden. Ebenso wie Russland unmissverständlich klargestellt hat, dass es ausschließlich die Bürger der befreiten Gebiete im Osten der Ukraine selbst sein müssen, die über ihre politische Zukunft zu entscheiden haben. Aber Putin ist ja ein Autokrat, der mit Demokratie nichts am Hut hat.

Betrachten wir dazu nochmals den Forderungskatalog der EU und stellen ihn in Bezug zu Russland. Nachdem Putin am 7. Mai 2000 Präsident der Russischen Föderation geworden ist, musste er als erstes die katastrophalen Zustände der Jelzin-Ära beenden. Er hat sofort die Oligarchen entmachtet, an die Kandare genommen, und die Korruption erfolgreich bekämpft. Ja, es gibt sie noch, sie ist aber im Vergleich zur Ukraine gering. Jedenfalls haben sich russische Autofahrer abgewöhnt, Geldscheine in ihren Führerschein zu legen, für den Fall einer Kontrolle und das ist in der Ukraine der Standard. Recht und Gesetz wird in Russland geachtet und die Medien werden nicht mehr von Oligarchen gesteuert, was man im Übrigen von unseren westlichen Medien nicht sagen kann.

Der interessanteste Punkt ist aber Punkt 5. Der gesetzlich verankerte Schutz von Minderheiten. Russland, die Russische Föderation, ist ein Vielvölkerstaat und es gibt schlicht keine Probleme der Ethnien untereinander. Nicht einmal zwischen Christen und Muslimen oder anderen teils schamanischen Religionen. Putin macht das, was seine Wähler wollen und wird deswegen seit 22 Jahren mit ansteigenden Ergebnissen wiedergewählt. Ja, so stelle ich mir Demokratie vor. Selbstverständlich hat auch Russland noch nicht den Idealzustand erreicht, den man sich als Humanist und Demokrat wünschen würde.

Der ganze Zirkus um den EU-Beitritt der Ukraine ist ein schlechter Witz

Nimmt man aber den Forderungskatalog der EU an die Ukraine als Maßstab, stelle ich fest, dass Russland umgehend in die EU aufgenommen werden könnte. Im Gegensatz zur Ukraine, die noch meilenweit davon entfernt ist. Deutschland, die EU, der Wertewesten, betreiben den Sturz der russischen Regierung, die der Ukraine hingegen wird in einem Ausmaß hofiert, dass man nur den Kopf schütteln kann. Dennoch ist der Forderungskatalog der EU an die Ukraine, der die Auflagen zu einem EU-Beitritt formuliert, keine Liebeserklärung an das Kiewer Regime.

Wenn man das unvoreingenommen analysiert, kann man nur zu dem Schluss kommen, dass die EU auch für Kiew einen Regierungswechsel fordert, und zwar einen radikalen. Schließlich hätte die Ukraine alle Punkte aus dem Katalog schon lange zumindest in Angriff nehmen können, aber keine der Regierungen hat das auch nur ansatzweise getan. Insbesondere die der letzten acht Jahre nicht, nach dem Putsch auf dem Maidan, der im Westen so gelobt worden ist. Gerade während der letzten acht Jahre haben die EU, die deutsche Regierung, alles getan, das Putschregime an der Macht zu erhalten und damit die Oligarchen, die jetzt angeblich aus der Regierung verschwinden sollen.

So ist der ganze Zirkus um den EU-Beitritt der Ukraine ein Witz, und zwar ein ganz schlechter. Wieder einmal geht es nur darum, etwas zu tun, was Russland verärgern könnte. Da sind sie aber bei Putin an den Richtigen gekommen, denn der hat klar gesagt, dass es ihm völlig gleichgültig ist, wenn sich die EU diesen Klotz auch noch ans Bein binden will. Er will auch nicht die Regierung in Kiew stürzen, dass müssten die Ukrainer selbst entscheiden. Und ja, auch die EU überlässt Kiew die Entscheidung, ob man sich den Forderungen der EU unterwerfen will. Die Oligarchen an den Hebeln der Macht werden das aber nicht zulassen und so ist der Plan der EU, in Kiew eine neue Polit-Klasse zu etablieren, genauso ein Hirngespinst wie der Traum, in Moskau eine andere Regierung zu erzwingen. Aber was will man von einer EU erwarten, deren Kommissionspräsidentin von der Leyen in einer Nacht- und Nebelaktion jenseits aller demokratischen Regeln von Merkel installiert worden ist?

Syrien - Wer hat den Krieg angezettelt ? Immer die gleichen

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (0)



 






https://www.youtube.com/watch?v=gVNGh3R-bFM

Anglosaxen - Wie nützliche Idioten gekauft und gezähmt werden

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (0)





Die Mächtigen der Welt leisten für sich menschliche Lautsprecher, ohne Willen und geben nur das preis, was  und wie die Mächtigen  es wollen.

Typisches Beispiel ist dieser Rassmussen. Er erhält in der Presse der Mächtigen Raum (siehe NZZ vom 26. Juni 2022 ) und wenn er schön brav das wiedergibt, was die Mächtigen ihm sagen, wir er auch von Swissmem eingeladen und darf dort überhöhte Gagen kassieren.



So läuft das übrigens. Man lässt sie nach ihrer "Karriere" überhöhte Vorträge hatlen und hat sie so an der Leine. Spielt er nicht mehr mit, werden ihm seine Vorträge gekürzet und er ist plötzlich kein "gefragter Mann" mehr. Schaut das Photo an und ihr erkennt eine getriebene Person.

Uns ekelt es vor solchen Sprechpuppen. 


Interessant auch ex Wikipedia:

Weitere Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Jahresversammlung des Konzerns A. P. Møller-Mærsk am 31. März 2014 in Kopenhagen wurde Rasmussen zum Direktor des Logistik-Unternehmens Maersk Line ernannt. Mit Maersk Containern und Schiffen werden auch Waffentransporte durchgeführt.[38] 


(Ist jetzt klar, weshalb Dänemark so agressiv in der Nato ist ?  Maersk lässt grüssen.)


Zugleich wurde eine neue Zusammenarbeit zwischen dem Konzern und der NATO für die globalen Truppenbewegungen in Mali, der Zentralafrikanischen Republik und das Baltikum angekündigt.

Nach dem umstrittenen Einstieg der US-Investmentbank Goldman Sachs beim staatlichen dänischen Versorger Dong Energy mit 19 Prozent und dem Erhalt von wichtigen Vetorechten, wurde Rasmussen 2015 als Berater für die Bank angeworben.[1][39][40]

Am 28. Mai 2016 ernannte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko Rasmussen per Erlass zu seinem Berater, die prowestliche ukrainische Führung strebt eine Annäherung an die EU und NATO an.[41] Rasmussen schrieb in einem Facebook-Post, dass sich für „größtmögliche Sicherheit und Reformen in der Ukraine“ einsetzen wolle, auch im Kampf gegen die Korruption.[42] Zum Zeitpunkt seiner Ernennung steckte der Friedensprozess für den Osten der Ukraine fest und die Kämpfe zwischen Armee und Separatisten flammen immer wieder auf. Separatisten im Gebiet Luhansk warfen dem Militär vor, ungeachtet des Minsker Friedensplans Kriegsgerät im Frontbereich zu verlegen und am 27. Mai 2015 war eine OSZE-Beobachterpatrouille beschossen worden.[43] Zu Rasmussens Ernennung erklärte der stellvertretende Leiter des Verteidigungsausschusses der Staatsduma (russisches Parlamentsunterhaus): „Das ist natürlich zu einem großen Teil eine Geste, aber es ist eine Geste... Und es ist eine feindliche Geste.“ Konstantin Kossatschow, Chef des Auswärtigen Ausschusses im Oberhaus des Parlaments nannte Rasmussens Ernennung eine „protzige Show“ ohne „militärische oder auch praktischen Zweck“. Er verglich den Vorgang mit der Ernennung des ehemaligen Präsidenten Georgiens Michail Saakaschwili zum Gouverneur im südukrainischen Gebiet Odessa und andere Ausländer wie Wirtschaftsminister Aivaras Abromavičius aus Litauen und der Finanzministerin Natalija Jaresko aus den USA.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang 2003 düpierte er europäische Regierungschefs, weil er heimlich seine Gespräche mit ihnen für ein TV-Porträt über sich aufnehmen ließ.[44]


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Und wer nicht (mehr) auf ihrer Linie ist, wird plötzlich ausgeladen:


habt Ihrs gemerkt:  Auch die sogenannten "Stars" sind nützliche Idioten... und vor allem Manipuliermasse.


Pfeiff nach unserer Melodie und du bekommst die Bühne oder wir vernichten Dich.



Open Air lädt Schweizer Nummer-1-Musiker aus

https://www.dieostschweiz.ch/artikel/musiker-ausgeladen-weil-das-manifest-des-festivals-gegen-ihn-spricht-4KBEDg1

Ukraine - Die Bewohner von Lyschansk warten auf die russischen Befreier

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 25. Juni 2022 , unter | Kommentare (1)



 





Hopla, da ist dem franzöischen Fernsehen etwas unerwartetes passiert......  Gut dass sie das auch ausgestrahlt haben. So langsam kommt die Wahrheit ans Licht.


Die Reporter des französischen Senders InfoFrance 2 sind schockiert, als sie feststellen, dass die Einwohner von Ljansk auf die Ankunft der russischen Streitkräfte warten und die Reporter und die sie begleitenden ukrainischen Soldaten nicht willkommen heißen.

Politiker - Dement - Dumm - Nur noch menschliche Lautsprecher

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 24. Juni 2022 , unter | Kommentare (5)



 



Für sleepy Joe muss jede Handlung ,wie im Drehbuch, vorgegeben werden. Er ist nicht Präsident der United Aids;  was die dort mit diesem alten Mann machen ist eine Dementen - Vergewaltigung.


Genau so wäre die Schauspielerin Lambrecht, die momentan die deutsche Verteidiungsministerin spielt, in einem Kindergarten viel besser aufgehoben:




Habeck:  Alarmstufe Gas  Wie eine selbstgemahte Krise geschönredet wird. Keine Aussicht auf Lösung.
Alles hohle Worte. Dabei wäre es so einfach:  Freundschaft mit Russland und Nordstream 2 Gashahn auf. Aber diese Grün - Idioten wollen das nicht. Lieber stürzen sie ganz Deutschland in den Abgrund.




https://uncutnews.ch/habeck-will-seine-weltverbrechen-auf-uns-abwaelzen-denn-es-brennt-lichterloh/


Einer hab ich noch:





JUST IN: Up to 40 MILLION people will need to get another COVID-19 jab before winter for upcoming vaccination campaign to be effective - German Health Minister Karl Lauterbach

Join @ResistorNewswire against censorship






Was sind das doch nur für elendigliche Gestalten. Unsere Gesellschaft muss schon sehr krank sein umd diese Typen auszuhalten. Wären wir gesund, wären die nicht dort wo sie jetzt sind.

Ueber die anderen Witzfiguren im Politiker Gruselkabinett spreche ich nicht.

Deutschland + Schweiz - Hurra die Amis verkaufen uns ihren Schrott

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (1)



 


Selbst die Bild Zeitung sagt so etwas:


Video: 826 Mängel! Das ist unser Pannen-Kampfjet

Die F 35 ist bereits seit über zehn Jahren bei den US-Streitkräften im Einsatz, leidet einer Studie zufolge aber unter zahlreichen Problemen und Mängeln. Bald soll er auch bei der Bundeswehr eingesetzt werden.


Solchen Techno - Schrott haben die Amis auch uns Schweizer unter vorgehaltener Pistole "verkauft".  Absolut wert- und nutzloses Zeugs.

Freiwillig würden wir das NIE kaufen.




Dr. Wolodymyr & Mr. Zelensky - das verborgene Gesicht des ukrainischen Präsidenten

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (0)



 




Dr. Wolodymyr & Mr. Zelensky: das verborgene Gesicht des ukrainischen Präsidenten

Der Schweizer Abgeordnete und ehemalige Chefredakteur der Tribune de Genève, Guy Mettan, zeichnet ein Porträt des Gauklers, der die Rolle des Präsidenten der Ukraine spielt. Er zeigt, wie sich dieser Spaßmacher zu einem Verbündeten der „Banderisten“ entwickelt hat und für sie eine Diktatur installiert.


Held der Freiheit», «Hero of Our Time», «Der Unbeugsame», «The Unlikely Ukrainian Hero Who Defied Pu-tin and United the World», «Selenskyj, Ukraine in Blood»: Westliche Medien und Politiker können kaum noch Superlative finden, um das Loblied auf den ukrainischen Präsidenten zu singen, so stark gebannt sind sie von der «atemberaubenden Widerstandsfähigkeit» des Komikers, der auf wundersame Weise zum «Kriegsherrn» und «Retter der Demokratie» geworden ist.

Seit drei Monaten beherrscht das ukrainische Staatsoberhaupt die Schlagzeilen von Zeitschriften, eröffnet Nachrichtensendungen, läutet das Filmfestival von Cannes ein, beschwört Parlamente, lobt und ermahnt seine Kollegen, die zehnmal mächtigeren Staaten als er vorstehen – und zwar mit einer Freude und einem taktischen Gespür, die kein Filmschauspieler und kein politischer Führer vor ihm je gekannt haben.

Wie könnte man nicht in den Bann dieses unwahrscheinlichen Mr. Bean gezogen werden, der das Publikum mit seinen Grimassen und Parodien (zum Beispiel nackt durch ein Geschäft laufen und einen Pianisten nach-ahmen, der mit seinem Geschlechtsteil spielt) erobert hat und dem es über Nacht gelungen ist, seine Possen und schmutzigen Wortspiele gegen ein grau-grünes T-Shirt, einen Wochenbart und ernsthafte Worte einzutauschen, um seine vom bösen russischen Bären angegriffenen Truppen zu ermutigen?

KARRIERE ALS KOMIKER

Seit dem 24. Februar hat Wolodymyr Selenskyj zweifelsohne den Nachweis erbracht, dass er ein ungewöhn-lich begabter Künstler der internationalen Politik ist. Für diejenigen, die seine Karriere als Komiker verfolgt hatten, war dies auch keine Überraschung, weil sie seinen angeborenen Improvisationsgeist, seine panto-mimischen Fähigkeiten und seine kühne Spielweise bereits kannten. Schon die Art und Weise, wie er den Wahlkampf führte und innert weniger Wochen zwischen dem 31. Dezember 2018 und dem 21. April 2019 sogar hartgesottene Gegner wie den ehemaligen Präsidenten Poroschenko ausschaltete, indem er dessen eigenes Produktionsteam und grosszügigen oligarchischen Gönner mobilisierte, hatte das Ausmass seines Talents bewiesen. Nun galt es nur, aus dem Erfolg etwas zu machen. Dies ist gerade jetzt geschehen.

Doch wie so oft gleicht die Fassade nur selten den Kulissen. Das Rampenlicht verbirgt mehr, als es zeigt. Und hier muss man leider auch feststellen, dass das Bild nicht so glänzend ist: Sowohl seine Leistungen als Staatsoberhaupt als auch jene als Verteidiger der Demokratie lassen zu wünschen übrig.

Ein Talent fürs Doppelspiel liess Selenskyj gleich nach seiner Wahl erkennen. Als er bekanntlich mit 73,2 Prozent der Stimmen gewählt wurde, versprach er, er werde der Korruption ein Ende setzen, die Ukraine auf den Weg des Fortschritts und der Zivilisation führen und vor allem Frieden mit den russischsprachigen Bewohnern des Donbass schliessen. Gleich nach seiner Wahl brach er alle seine Versprechen derart eifrig, dass seine Beliebtheitswerte im Januar 2022 auf 23 Prozent absackten und er sogar hinter seine beiden Hauptkonkurrenten zurückfiel.

Zur Befriedigung seiner oligarchischen Geldgeber startete der neugewählte Präsident bereits im Mai 2019 ein massives Bodenprivatisierungsprogramm, das 40 Millionen Hektar gutes Agrarland umfasste – unter dem Vorwand, das Moratorium für den Landverkauf habe das Bruttoinlandprodukt (BIP) des Landes um Milliarden Dollar geschmälert. Im Rahmen der seit dem Staatsstreich vom Februar 2014 eingeleiteten «Entkommunisierungsund Entrussifizierungs-Programme» leitete er eine grossangelegte Kampagne ein, um Staatseigentum zu privatisieren, Haushaltskürzungen vorzunehmen, die Arbeitsgesetze zu deregulieren und die Gewerkschaften zu entmachten, was eine Mehrheit der Ukrainer verärgerte, die nicht verstanden, was ihr Kandidat mit «Fortschritt», «Verwestlichung» und

«Normalisierung» der ukrainischen Wirtschaft eigentlich meinte. Das Land kam 2020 nur noch auf ein Pro-Kopf-Einkommen von 3726 US-Dollar, Russland dagegen auf 10 126 US-Dollar. Das war kein schmeichelhafter Vergleich, umso weniger als die Ukraine 1991 noch ein höheres Durchschnittseinkommen verzeichnet hatte als Russland. Verständlich, dass die Ukrainer diese zigste neoliberale Reform nicht bejubelten.

Was den Marsch in Richtung Westen angeht, so bekam dieser die Form eines weiteren Erlasses, der am 19. Mai 2021 die Vorherrschaft der ukrainischen Sprache sicherte und das Russische aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens, Behörden, Schulen und Geschäften verbannte – zur grossen Zufriedenheit der Nationa-listen und zum Erstaunen der russischsprachigen Bevölkerung im Südosten des Landes.

In Sachen Korruption sieht die Bilanz nicht erfreulich aus. 2015 war die Ukraine nach Einschätzung des Guardian das korrupteste Land Europas. Im Jahr 2021 wies Transparency International, eine westliche NGO mit Sitz in Berlin, der Ukraine den 122. Platz in der weltweiten Korruptionsrangliste zu, nah beim verhassten Russland (136. Platz). Keine Glanzleistung für ein Land, das angesichts der russischen Barbareien als Inbegriff der Tugend gelten soll. Korruption ist allgegenwärtig, in Ministerien, Behörden, öffentlichen Unternehmen, im Parlament, bei der Polizei und sogar beim Hohen Gericht für Korruptionsbekämpfung, wie die Kyiv Post berichtet. Nicht selten sehe man Richter im Porsche, wie Zeitungen berichten.

JOE BIDENS SOHN HUNTER

Auch gehört Selenskyjs Hauptsponsor Ihor Kolomoysky, der in Genf lebt und luxuriöse Büros besitzt, zu den Oligarchen, die von der grassierenden Korruption profitieren: Am 5. März 2021 gab Anthony Blinken, der wohl nicht anders konnte, bekannt, das Aussenministerium habe sein Vermögen gesperrt und ihn aus den USA verbannt, weil er «in eine bedeutende Korruptionshandlung verwickelt» sei.

Kolomoysky wurde vorgeworfen, 5,5 Milliarden US-Dollar von der staatlichen Privatbank veruntreut zu ha-ben. Rein zufällig war der Multiunternehmer auch Hauptaktionär bei der Öl-Holding Burisma, die Joe Bidens Sohn Hunter für die bescheidene monatliche Entschädigung von 50000 US-Dollar beschäftigte und gegen die heute die Staatsanwaltschaft des Bundesstaats Delaware ermittelt. Kolomoysky, der in Israel zur Persona non grata geworden ist und laut Zeugenaussagen nach Georgien geflohen ist, läuft nicht Gefahr, in den Zeugen-stand zu müssen.

Kolomoysky hat Selenskyjs gesamte Schauspielkarriere geprägt und ist auch in die im Oktober 2021 von der Presse aufgedeckte Affäre um die «Pandora Papers» verwickelt. Aus diesen Unterlagen ging hervor, dass der dem berüchtigten Oligarchen gehörende Fernsehsender 1+1 seit 2012 insgesamt nicht weniger als 40 Millionen US-Dollar an seinen Star Selenskyj gezahlt hatte. Und kurz vor seiner Wahl zum Präsidenten soll er mit Hilfe seiner Leibgarde aus Krywyi Rih den beiden Brüdern Shefir – einer der Autor von Selenskyjs Drehbü-chern und der andere der Chef des Staatssicherheitsdienstes – sowie dem Produzenten und Eigentümer ihrer gemeinsamen Produktionsfirma Kvartal 95 vorsichtig beträchtliche Summen auf Offshore-Konten überwiesen haben, die auf den Namen seiner Frau eröffnet worden waren. Gleichzeitig soll er drei nicht angemeldete Wohnungen in London für 7,5 Millionen US-Dollar erworben haben.

Die Neigung des «Dieners des Volkes» (so der Name seiner Fernsehserie wie auch seiner politischen Partei) zu nichtproletarischem Komfort wird durch ein kurzzeitig in sozialen Netzwerken aufgetauchtes und von Faktenprüfern sofort wieder gelöschtes Foto bestätigt. Darauf macht er es sich in einem tropischen Palast für einige zehntausend US-Dollar pro Nacht gemütlich, obgleich er seinen Winterurlaub eigentlich in einem viel bescheideneren Skiort in den Karpaten hätte verbringen sollen.

TÄTOWIERUNGEN AUF ARMEN, HÄLSEN, RÜCKEN

Solche Steueroptimierungsmethoden und der enge Umgang mit zumindest umstrittenen Oligarchen spre-chen nicht gerade für ein uneingeschränktes Engagement des Präsidenten gegen die Korruption. Ebenso wenig wie die Tatsache, dass er versucht hat, den ihm lästig gewordenen Präsidenten des Verfassungsge-richts, Oleksandr Tupytskyi, aus dem Weg zu räumen. Und dass er zum Premierminister einen Unbekannten namens Denys Chmynal ernannte – dies nach dem skandalösen Ausscheiden dessen Vorgängers Oleksyj Hontscharuk. Chmynal durfte aufgrund seiner Verdienste eine der Fabriken des reichsten Mannes des Lan-des leiten, Rinat Ahmetov, dem auch die berühmte Asowstal-Fabrik, die letzte Fluchtburg der Freiheits-kämpfer des Asow-Bataillons, gehört. Kämpfer, die – wie aus vielen nach deren Kapitulation verbreiteten Videos ersichtlich – an ihren Armen, Hälsen, Rücken beziehungsweise Brüsten Tätowierungen tragen, wel-che die Wolfsangel der SS-Division «Das Reich», Adolf Hitlers Sprüche oder Hakenkreuze verherrlichen.

Die Annäherung des flamboyanten Wolodymyr an die extremsten Exponenten der ukrainischen nationalisti-schen Rechten ist aber nicht die geringste von Selenskyjs Eigenartigkeiten. Diese Komplizenschaft wurde von der westlichen Presse sofort aufs Heftigste bestritten und angesichts der plötzlich wiederentdeckten jüdischen Herkunft des Präsidenten als unerhört eingestuft. Wie kann es sein, dass ein jüdischer Präsident mit Neonazis sympathisiert, die im Übrigen als eine winzige Minderheit von Randständigen dargestellt wer-den? Der unter der Leitung von Wladimir Putin geführten «Entnazifizierung» sollte man doch keinen Glau-ben schenken...

Und dennoch bleiben die Fakten unveränderlich und alles andere belanglos. Es gilt zweifelsohne, dass Selenskyj persönlich nie der Neonazi-Ideologie oder auch nur der ukrainischen nationalistischen extremen Rechten nahestand. Seine jüdische Abstammung, auch wenn diese vergleichsweise weit zurückliegt und bis Februar 2022 nie von ihm in Anspruch genommen wurde, schliesst natürlich jeglichen Antisemitismus sei-nerseits aus. Diese Annäherung ist also nicht Ausdruck einer Affinität, sondern entspringt vielmehr der banalen Staatsräson und einer wohlverstandenen Mischung aus Pragmatismus und dem Instinkt des physischen und politischen Überlebens.

Um zu verstehen, wie die Beziehung zwischen Selenskyj und der extremen Rechten gestaltet ist, muss man zurückgehen bis Oktober 2019. Und man muss sehen, dass diese rechtsextremen Gruppierungen, auch wenn sie nur 2 Prozent der Wählerschaft ausmachen, immerhin fast eine Million hochmotivierter und gutorgani-sierter Menschen repräsentieren, die sich auf zahlreiche Verbände und Bewegungen verteilen, von denen das Regiment Asow (ab 2014 von Kolomoysky – immer er!, – mitgegründet und finanziert) lediglich die bekannteste ist. Nur der Vollständigkeit halber müssen wir hier noch Vereinigungen wie Aidar, Dnipro, Safari, Svoboda, Pravy Sektor, C14 und National Corps erwähnen.

SELENSKYJS «VETERANEN»

Benannt nach der Anzahl der Wörter in dem Satz des amerikanischen Neonazis David Lane («We must secure the existence of our people and a future for white children»), ist C14 eine der im Ausland weniger bekannten, aber wegen ihrer rassistischen Gewalt in der Ukraine am meisten gefürchteten Gruppierungen.

All diese Einheiten wurden auf Initiative ihres Anführers, des ehemaligen Innenministers Arsen Avakov, der von 2014 bis 2021 souverän über den ukrainischen Sicherheitsapparat herrschte, mehr oder weniger mit der ukrainischen Armee und der Nationalgarde verschmolzen. Sie sind es, die Selenskyj seit Herbst 2019 als «Veteranen» bezeichnen.

Nur wenige Monate nach seiner Wahl reiste der junge Präsident in den Donbass, um sein Wahlversprechen einzulösen und das von seinem Vorgänger unterzeichnete Minsker Abkommen umzusetzen. Die rechtsext-remen Kräfte, welche die Städte Donezk und Luhansk seit 2014 zum Preis von 10 000 Toten beschossen hatten, begegneten ihm mit äusserster Vorsicht, weil sie diesem «friedliebenden» Präsidenten schlicht misstrauten. Sie verfolgen einen rücksichtslosen Feldzug gegen den Frieden unter dem Motto «keine Kapitulation».

In einem Video sieht man einen bleichen Selenskyj, der sie anfleht: «Ich bin der Präsident dieses Landes. Ich bin 41 Jahre alt. Ich bin kein Verlierer. Ich komme zu euch und sage: Zieht die Waffen zurück.» Nachdem das Video in sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde, wurde Selenskyj sofort zur Zielscheibe einer Hasskampagne. Dies war das Ende seiner Bemühungen um Frieden und die Umsetzung des Minsker Abkommens.

Kurz nach diesem Zwischenfall kam es zu einem vorübergehenden Rückzug der extremistischen Kräfte, doch dann wurden die Bombardements wieder aufgenommen.

Das Problem besteht darin, dass Selenskyj nicht nur ihrer Erpressung nachgegeben hat, sondern sich ihnen auch in ihrem nationalistischen Kreuzzug angeschlossen hat. Nach seiner gescheiterten Expedition im No-vember 2019 empfing er mehrere Anführer der extremen Rechten, darunter Yehven Taras, den Anführer der C14, während sein Premierminister sich neben Andryi Medvedko zeigte, einer Neonazi-Figur, die unter Mordverdacht steht.

Die Zusammenarbeit mit radikalen Nationalisten ist fest etabliert. Letzten November ernannte Selenskyj den ultranationalistischen Dmytro Yarosh von Pravy Sektor zum Sonderberater des Oberbefehlshabers der ukrainischen Armee und im Februar 2022 zum Chef der Freiwilligenarmee, die im Hinterland souverän für Terror herrscht.

Im selben Monat ernannte er Oleksander Poklad, welcher aufgrund seiner Vorliebe für Folter als «Würger» bekannt ist, zum Leiter der Spionageabwehr des ukrainischen Sicherheitsdiensts. Im Dezember, zwei Mona-te vor dem Kriegsbeginn, wurde ein weiterer Pravy-Sektor-Führer, Major Dmytro Kotsuybaylo, zum «Helden der Ukraine» ernannt, und eine Woche nach Beginn der Kämpfe liess Selenskyj den Regionalgouverneur von Odessa durch Maksym Marchenko ersetzen, den Kommandeur des ultranationalistischen Bataillons Aidar, bei dem Bernard-Henri Lévy zu seinem Ruhm aufmarschieren konnte.

War die extreme Rechte mit der Vergabe von Ämtern weichzuklopfen? Geteilter Ultrapatriotismus? Oder lediglich eine Zusammenführung der Interessen einer neoliberalen, atlantischen und prowestlichen Rechten und einer nationalistischen Rechtsextremen, die davon träumt, Russen zu zerschlagen und «die weissen Rassen der Welt in einem finalen Kreuzzug gegen die von den Semiten geführten Untermenschen anzuführen», wie es der ehemalige Abgeordnete Andryi Biletsky, Chef des Nationalkorps, formulierte? Man weiss es nicht genau, weil kein Journalist es gewagt hat, Selenskyj diese Frage zu stellen.

EINSCHÜCHTERUNG, ENTFÜHRUNG, ERSCHIESSUNG

Was jedoch ausser Frage bleibt, ist, dass sich das ukrainische Regime zunehmend autoritär und sogar krimi-nell verhält. Während die Medien wegschauen, sind lokale und nationale Politiker einer veritablen Kam-pagne der Einschüchterung, Entführung und Erschiessung ausgesetzt. Ihr Vergehen besteht darin, mit dem Feind gemeinsame Sache zu machen, und sei es nur deshalb, weil sie eine Konflikteskalation verhindern wollten.

Doch die Repression hört auch hier nicht auf. Sie richtet sich gegen kritische Medien, welche alle geschlos-sen wurden, und gegen Oppositionsparteien, welche alle aufgelöst wurden.

Im Februar 2021 liess Selenskyj drei oppositionelle Sender schliessen, die als prorussisch galten und angeb-lich dem Oligarchen Viktor Medvedchuk gehörten: News One, Zik und 112 Ukraine. Das Aussenministerium begrüsst diesen Angriff auf die Pressefreiheit mit der Erklärung, «die USA unterstützten die ukrainischen Bemühungen, dem bösartigen Einfluss Russlands entgegenzuwirken [...]». Seit Beginn des Krieges drangsa-liert die Regierung linke Journalisten, Blogger und Kommentatoren. Anfang April wurden auch zwei rechts-gerichtete Sender davon betroffen: Channel 5 und Pryamiy. Ein Präsidialerlass zwingt alle Sender dazu, nur eine einzige Meinung auszustrahlen, die regierungsfreundlich ist.

Für politische Parteien fiel die Säuberung noch härter aus. Sie hat Selenskyjs wichtigste Gegner zurückge-drängt. Im Frühjahr 2021 wurde das Haus des führenden von ihnen, Medvedchuk, der als Putin-nah gilt, verwüstet und der Besitzer unter Hausarrest gestellt. Am 12. April wurde der oligarchische Abgeordnete zwangsweise an einen geheimen Ort interniert, offensichtlich unter Drogen gesetzt, im Fernsehen zur Schau gestellt und unter Missachtung aller Genfer Konventionen als Gegenleistung für die Freilassung der Vertei-diger von Azovstal angeboten wurde. Seine Rechtsanwälte wurden eingeschüchtert und mussten ihre Ver-teidigung zugunsten eines engen Vertrauten der Dienste aufgeben.

Letzten Dezember war es der in den Umfragen wieder aufsteigende Petro Poroschenko, der des Landesver-rats beschuldigt wurde. Am 20. Dezember 2021 um 15.07 Uhr war der offiziellen Website des ukrainischen Sicherheitsdienstes zu entnehmen, dass er verdächtigt wurde, das Verbrechen des Landesverrats und jenes der Unterstützung terroristischer Aktivitäten begangen zu haben. Dem ehemaligen Präsidenten, der eigent-lich ein ausgesprochener Anti-Russe war, wurde vorgeworfen, «die Ukraine energiepolitisch von Russland und den Führern der russisch kontrollierten Pseudo-Republiken abhängig gemacht zu haben».

Am 3. März wurden die Aktivisten der Linken Lizvizia vom ukrainischen Sicherheitsdienst überfallen und zu Dutzenden inhaftiert. Am 19. März kam es zu Repressionen gegen die gesamte ukrainische Linke. Per Dekret wurden elf linke Parteien verboten: Die Partei für das Leben, die Linke Opposition, die Progressive Sozialis-tische Partei der Ukraine, die Sozialistische Partei der Ukraine, die Union der linken Kräfte, die Sozialisten, die Sharyi-Partei, die Unsrigen, der Staat und der Oppositionsblock Volodymyr Saldos.

Es kam zu Verhaftungen und Folterungen anderer Aktivisten, Blogger und Menschenrechtsverteidiger, da-runter auch des Journalisten Yan Taksyur, der Aktivistin Elena Brezhnaya, des MMA-Boxers Maxim Ryndovskiy und der Rechtsanwältin Elena Viacheslavova, deren Vater bei dem Pogrom am 2. Mai 2014 im Gewerk-schaftshaus von Odessa verbrannte.

RUSSISCHE MÄNNER ALS KAKERLAKEN


Um diese Liste zu vervollständigen, sollten wir noch die Männer und Frauen erwähnen, die von Nationalisten in den Strassen von Kiew in aller Öffentlichkeit entkleidet und ausgepeitscht wurden, die russischen Gefangenen, die geschlagen wurden und denen man vor der Hinrichtung in die Beine schoss, den Soldaten, dem man ein Auge durchstochen hatte, bevor man ihn tötete, die Mitglieder der georgischen Legion, die russische Gefangene in einem Dorf in der Nähe von Kiew hinrichteten, während ihr Anführer sich damit brüstete, niemals irgendwelche Gefangenen zu nehmen. Auf dem Kanal Ukraine 24 berichtet der Chef des Medizinischen Dienstes der Armee, dass er befohlen habe, «alle russischen Männer zu kastrieren, weil sie Untermenschen sind, die schlimmer als Kakerlaken sind». Schliesslich greift die Ukraine massiv auf die Gesichtserkennungstechnologie der Firma Clearview zurück, um russische Tote zu identifizieren und ihre Fotos in russischen sozialen Netzwerken zu verbreiten und sie dabei lächerlich zu machen.

Das Problem der Ukraine liegt darin, dass ihr Präsident seine Macht innenpolitisch willentlich oder unwillentlich an Extremisten und aussenpolitisch an das Nato-Militär abgetreten hat, derweil ihn die Massen auf der ganzen Welt anhimmeln. War es nicht er, der am 5. März, zehn Tage nach dem russischen Einmarsch, gegenüber einem französischen Journalisten erklärte: «Heute ist mein Leben schön. Ich glaube, dass ich begehrt werde. Ich spüre, dass dies der wichtigste Sinn meines Lebens ist: begehrt zu werden. Zu spüren, dass man nicht bloss atmet, läuft und etwas isst. Man lebt!»

Selenskyj ist ein grosser Schauspieler.

Quelle :
 «The Comedian-Turned-President is Seriously in Over His Head», Olga Rudenko, New York Times, February 21, 2022 (Opinion Guest from Kyyiv Post).
 «How Zelensky made Peace With Neo-Nazis», and «Zelensky’s Hardline Internal Purge», Alex Rubinstein and Max Blumenthal, Consortium News, March 4 and April 20, 2022.
 «Olga Baysha Interview about Ukraine’s President», Natylie Baldwin, The Grayzone, April 28, 2022.
 «President of Ukraine Zelensky has visited disengaging area in Zolote today», @Liveupmap, 26 October 2019 (Watch on Twitter).
 «Qu’est-ce que le régiment Azov?», Adrien Nonjon, The Conversation, 24 mai 2022.
 «Public Designation of Oligarch and Former Ukrainian Public Official Ihor Kolomoyskyy Due to Involvement in Significant Corruption», Press statement, Anthony J. Blinken, US Department of State, March 5, 2021.
 «Petro Poroshenko notified of suspicion of treason and aiding terrorism», Security Service of Ukraine, 20 December 2021.
 «Un maire ukrainien prorusse enlevé et abattu», Michel Pralong, Le Matin, 3 mars 2022,

Ukraine - Selbst für den Gossenjournalismus wird sie unerträglich

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (0)



 




Interessant was heute der Blick zur Ukraine schreibt:


https://www.blick.ch/ausland/beitrittsprozess-lanciert-stand-heute-waere-die-ukraine-das-aermste-und-korrupteste-eu-mitglied-id17604177.html


Die Amis ziehen sich nach dem angerichteten Schaden diskret zurück und überlassen die Rest- Ukraine den Europäern und Russen zum Aufräumen.


https://www.aargauerzeitung.ch/international/ukraine-krieg-selenski-spielt-nicht-mit-offenen-karten-usa-und-biden-verlieren-die-geduld-ld.2308003

Deutschland - Gefährlich dumm für uns alle in Europa

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (1)






 


Muss Deutschland erst wieder in Trümmern liegen, bevor sie den Verstand einschalten ?

Kann Schröder helfen ?







Russland - Die Regeln haben sich geändert

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 21. Juni 2022 , unter | Kommentare (3)



 


Russlands neue Regeln, Tom Luongo

Russland ist fertig mit dem Westen. Die Scheidung ist fast abgeschlossen. In den letzten Tagen haben wir von allen wichtigen russischen Führern das Gleiche gehört: „Der Westen wird jetzt nach unseren Regeln spielen."

Sie können selbst entscheiden, ob Russland Schecks ausstellt, die es nicht einlösen kann, aber in den Worten von Außenminister Sergej Lawrow, der der BBC unverblümt sagte: „Wir scheren uns nicht um die Ansichten des Westens." Lawrow war im Umgang mit den europäischen Medien stets die Seele der Höflichkeit und Diskretion.

Seine offene Feindseligkeit gegenüber seinem BBC-Interviewer war nicht nur spürbar, sondern auch schwer zu widerlegen. Er setzte noch eins drauf:

„Ich glaube, es gibt nicht einmal mehr Platz für ein Manöver", antwortete Lawrow.

„Denn sowohl [Premierminister Boris] Johnson als auch [Außenministerin Liz] Truss sagen öffentlich: ‚Wir müssen Russland besiegen, wir müssen Russland in die Knie zwingen. Also los, macht es.

Die russische Führung spricht nie so offen und unverblümt. Es ist fast so, als würde Lawrow den Komiker Dennis Miller zitieren, der zu sagen pflegte: „Wenn du dich wie ein Frosch fühlst, dann mach den Sprung."

Mal sehen, wo das hinführt.

Russland weiß, dass es den Westen in den Seilen hat. Wir brauchen das, was sie produzieren, und jetzt sind sie entschlossen, die Regeln dafür festzulegen, wer sie bekommt und zu welchem Preis. Es weiß, dass die europäischen Staats- und Regierungschefs Marionetten sind, die die Hand von Klaus Schwab im Hintern haben.

Und es weiß, dass Davos von nun an keinerlei Einfluss mehr auf Russlands Handeln hat.

Das bringt mich zu den oben verlinkten Äußerungen von Gazprom-Chef Alexej Miller, der auf einer Podiumsdiskussion des St. Petersburger Wirtschaftsinvestitionsforums (SPEIF) sprach und die Situation auf den Punkt brachte.

Das Spiel mit dem Nominalwert des Geldes ist vorbei, denn dieses System erlaubt es nicht, das Angebot an Ressourcen zu kontrollieren. ...Unser Produkt, unsere Regeln. Wir spielen nicht nach Regeln, die wir nicht geschaffen haben.

Millers Erklärung sollte als Grundsatzerklärung für alle Einsatzgebiete Russlands verstanden werden. Das gilt nicht nur für Erdgas oder Öl. Es geht um alles. Alle Beziehungen Russlands zum Westen werden von nun an zu seinen Bedingungen erfolgen, nicht zu denen des Westens.

Dies ist eindeutig der größte geopolitische Mittelfinger in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Miller legt eindeutig die Regeln für ein neues, rohstoffzentriertes Währungssystem fest, das auf dem basiert, was Zoltan Poszar von der Credit Suisse als „Außengeld" bezeichnet – Rohstoffe, Gold, sogar Bitcoin – und nicht auf dem ungeheuerlichen Gebrauch des Westens von „Innengeld" – schuldenbasiertem Fiatgeld und Krediten – um altes kolonialistisches Verhalten aufrechtzuerhalten, das sein Verfallsdatum längst überschritten hat.

Ich habe das grundlegende Problem in einem Artikel vom März dargelegt, nachdem Russland den Rubel an das Gold gekoppelt hatte.

Der heutige „Inside Money"-Standard, umgangssprachlich als Dollar-Reserve-Standard bekannt, ist eigentlich das, was ich gerne als „Milton Friedmans Alptraum" bezeichne. Es ist nichts anderes als ein System konkurrierend abgewerteter und aufgeblasener schuldenbasierter Wertpapiere, die sich gegenseitig die Milchshakes wegtrinken, bis das Glas für alle leer ist.

Miller ist jetzt definitiv ein Typ, der das Glas voll hat.

Diese Äußerungen kamen, nachdem Gazprom damit begonnen hatte, den Gasfluss durch die Nordstream-1-Pipeline nach Europa zu drosseln, unter dem Vorwand, dass reparierte Gasturbinen im faschistischen Kanada festsäßen und wegen der Sanktionen nicht an Siemens zurückgeschickt werden könnten.

Jetzt versuchen Deutschland und Kanada herauszufinden, wie die Sanktionen umgangen werden können, um diese Turbinen zurückzubekommen.

Gleichzeitig hat Miller China mehr Gas zugesagt (Anstieg um 67 % gegenüber dem Vorjahr bis Mai), weil Russland an einer stabilen Energieversorgung seiner Freunde interessiert ist, während seine Feinde verhungern können.

Reuters berichtet, dass „Russlands Gazprom die Gaslieferungen nach China in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 67 % erhöht hat, sagte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Alexej Miller, am Donnerstag."

Ebenfalls am Mittwoch führten der russische Präsident Wladimir Putin und der chinesische Präsident Xi Jinping ihr zweites Telefongespräch seit Beginn des Ukraine-Krieges. Xi sagte Putin, China sei „bereit, Russland in Fragen, die Kerninteressen und wichtige Anliegen wie Souveränität und Sicherheit betreffen, weiterhin gegenseitige Unterstützung anzubieten", so der staatliche Sender CCTV.

Die Arroganz der EU-Kommissare versetzt mich immer wieder in Erstaunen. Diese Leute erklären Russland geradezu den Krieg und zeigen sich dann schockiert (schockiert, sage ich!), dass Russland sie so behandelt.

Am selben Tag, an dem vier Mitglieder der EU-Kommission – Frankreich, Italien, Deutschland und Rumänien – die beschleunigte Bearbeitung des Beitrittsantrags der Ukraine genehmigen, fordert Frankreichs Emmanuel Macron den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Zelenskyy auf, mit Russland an den Verhandlungstisch zu gehen.

Selbst wenn Zelenskyy diese Angebote an Russland machen würde, gäbe es angesichts seiner öffentlichen Erklärungen zu seinen Bedingungen absolut keine Chance, dass Russland zu Gesprächen bereit wäre.

Zum jetzigen Zeitpunkt sehe ich nichts anderes, als dass Russland die ukrainische Armee weiter dezimiert, das gewünschte Gebiet einnimmt und dann lokale Wahlen in den eroberten Gebieten durchführt, damit diese entweder unabhängige Staaten oder Teil Russlands werden.

Letzteres ist derzeit wahrscheinlich, da Russland jetzt in den von der Ukraine eroberten Gebieten russische Pässe ausstellt, die die EU natürlich nicht anerkennen wird, bis sich niemand mehr dafür interessiert, was sie denken.

Die Regeln ändern sich schnell. Mit Blick auf die Zukunft besteht die reale Gefahr, dass das, was Russland in Gang gesetzt hat, zu etwas führt, das niemand in Betracht ziehen will. Natürlich hat der Westen dazu beigetragen, diese Situation zu schaffen, indem er Putin zum Einmarsch in die Ukraine gezwungen hat, sodass es letztlich irrelevant ist, wer die Schuld daran trägt, wohin das alles führt.

Hoffen wir, dass das Gerede aus dem Westen, die Sanktionen seien zu weit gegangen, und das Brustklopfen der schlimmsten US-amerikanischen und britischen Neocons von niemandem mehr ernst genommen wird, der seine Finger in der Nähe der Abschusscodes hat.

Wenn das der Fall ist, dann werden diese neuen Regeln erst dann zähneknirschend akzeptiert werden, wenn viele Grenzen neu gezogen, neue Allianzen gebildet und eine andere Weltordnung geschaffen worden sind.

Heute Morgen erklärte Präsident Putin die alte Weltordnung für tot. Er beendete seine Rede, in der er detailliert darlegte, wie der Westen Selbstmord begeht, um den Wünschen der Davoser Crowd zu entsprechen, mit der folgenden endgültigen Aussage:

Russland tritt in die kommende Ära als ein mächtiges, souveränes Land ein. Wir werden die enormen neuen Möglichkeiten, die die Zeit für uns eröffnet, definitiv nutzen. Und wir werden noch stärker werden.

Damit hat Putin recht. Russland wird von Tag zu Tag stärker. Der Westen hat sein Bestes gegeben, um Russland zu zerstören, und hat sein Ziel verfehlt. Er hat die wahren Schuldigen für die Probleme Europas und der USA klar benannt: die Unterwürfigkeit gegenüber einer Oligarchenklasse, die sich berechtigt fühlt, die Welt zu regieren.

Als der Krieg begann, schrieb ich darüber, was ich für Putins Absichten hielt. Damals war das reine Spekulation:

Russland hatte bei den Verhandlungen über die Ukraine alle Trümpfe in der Hand, und wir verfolgten rücksichtslos eine Politik der Beleidigungen und der dilettantischen Propaganda, indem wir uns weigerten zu glauben, Russland würde sich nicht endgültig durchsetzen.

Indem es Stiefel auf den Boden stellte, Flugzeuge in die Luft schickte und Raketen in den Arsch jeder ukrainischen Militäreinrichtung im ganzen Land schickte, stellte Russland das „Macht macht Recht"-Argument der USA und Europas auf den Kopf.

Das Spiel hat sich geändert, weil sich die Regeln geändert haben. Es ist nicht länger ein rhetorisches Hühnerdrama und ein Spiel der Tugendhaftigkeit.

Heute ist es eine Tatsache. Als Putin die Ukraine angriff, war das ultimative Ziel, dass Russland den Westen nicht mehr als gleichwertig behandelt und den globalen Süden aus seiner „Vasallentreue" herausführt. Putin ist deshalb so verhasst, weil er weiß, dass es zwei Arten von Ländern gibt: „Souveräne" und „Vasallen".

Es ist sein Lebenswerk, Russland zu einem „souveränen" Staat zu machen, der frei vom Westen ist.

Aus der Sicht Russlands war seine Militäroperation in der Ukraine seine Unabhängigkeitserklärung von der alten „regelbasierten Ordnung" der Nachkriegszeit. Ob gerechtfertigt oder nicht, wir befinden uns jetzt in einem neuen Zeitalter.

Die Frage ist nun, wie viele es überleben werden.

QUELLE: LUONGO: RUSSIA'S NEW RULES