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Besuch eines Marktes ausserhalb Caracas

Sonntag, 24. Februar 2019 , von Freeman um 20:00

Mein Artikel "Die Lüge von leeren Regalen in Venezuela" zeigt, wie der Journalist Max Blumental einen Supermarkt in Caracas besucht und dabei volle Regale findet. Sofort kam die Kritik, ja die Versorgung wäre nur in der Hauptstadt gut und nicht ausserhalb für die arme Bevölkerung. Jetzt hat Blumenthal einen staatlich subventionierten Markt ausserhalb Caracas in Macarao besucht und in einem neuen Video zeigt er, was die westlichen Lügenmedien behaupten, Sachen die es in Venezuela nicht gibt, tatsächlich in den Märkten leicht zu finden sind.

Das Foto zeigt wie Blumenthal vor einem Stapel Zahnpasta und Seife steht, Hygieneartikel, die laut dem Lügensender CNN in Venezuela nicht vorhanden sind und deshalb mit Hilfslieferungen aus dem Ausland gebracht werden müssen.


"Hinter mir ist Zahnpasta, die laut CNN in Venezuela nicht existiert", sagt Blumenthal. Zu sehen ist "Colgane", eine staatliche Eigenmarke.

Blumenthal besuchte verschiedene staatlich subventionierte Märkte ausserhalb der venezolanischen Hauptstadt, als Hunderte von Menschen dort Grundgüter kauften.

Er sagt, dass Produkte "unter dem Marktwert verkauft werden", und fügt hinzu, dass die Preise auch für Arme recht erschwinglich sind.

Das Video zeigt Bewohner, die mit grossen Einkaufstüten von den Märkten nach Hause gehen.

Auf dem Markt gibt es Brot, Fleisch und Hühnchen, Nudeln, getrockneten Fisch und Gemüse zu günstigen Preisen.

Damit wird die immer wieder vorgebrachte falsche Behauptung der westlichen Politiker und Medien widerlegt, Präsident Nicolas Maduro würde die Venezolaner verhungern lassen und es herrsche Not im Lande.

Es werden auch Aussagen der Einheimischen im Video gezeigt. "Wir sind alle in Frieden hier. Hier wollen wir keinen Krieg", sagte eine Marktbesucherin, und sie fügte hinzu, sie will keine "Ausländer" die einen Krieg anfangen.

"Wir benötigen keine Hilfslieferungen aus den USA, denn wir haben alles in Macarao", sagte die Frau.

An Blumenthal gerichtet sagt sie: "Und berichten Sie die Nachricht, wir benötigen nichts. Was wir wollen ist, dass die USA die Blockade gegen Venezuela aufheben. Wir sind frei."

Blumenthal berichtet auch, Caracas hat ein gutes S-Bahnsystem für den öffentlichen Verkehr und der Transport ist fast gratis.

Interessant ist, die Waren auf den Märkten sind heimische Produkte. Das heisst, die Regierung fördert massiv die Produktion von Lebensmittel im Lande, um Venezuela von Importen unabhängig zu machen.



Bei dem Versuch Washingtons, Hilfstransporte nach Venezuela durchzuführen, handelte es sich nur um eine durchsichtige Propagandaaktion, um das Weltpublikum zu täuschen und für eine militärische Intervention zu gewinnen.

Was an der Grenze passiert ist eine inszenierte Show und hat mit humanitärer Hilfe nichts zu tun. Nur mit Desinformation vollgestopfte Mediengläubige fallen darauf rein.

Die Venezolaner wissen, die Krise im Lande ist durch die Sanktionen der USA verursacht und die Beschlagnahmung von Milliarden von Dollar an venezolanischen Vermögen, dass der Volkswirtschaft und dem Staat fehlt.

Die reichen Venezolaner, die welche den "Chavismo" ablehnen und gegen Maduro sind, benötigen am wenigsten Hilfe. Sie wollen wieder das ausbeuterische kapitalistische System zurück, von dem sie profitieren.

Ich möchte daran erinnern, dass in Westdeutschland bis zur Währungsreform vom 20. Juni 1948 viele Bauern, Geschäftsleute und Firmen ihre Waren gehortet haben, nicht verkauften und deshalb Not unter der deutschen Bevölkerung herrschte.

Es gab einen riesigen Schwarzmarkt und die Menschen verkauften sprichwörtlich ihr Tafelsilber und es gab die Zigarettenwährung.

Erst als die D-Mark eingeführt wurde und die Reichsmark ersetzte, tauchten die Waren auf und die Läden in Westdeutschland waren plötzlich übernacht voll. Auf einmal gab es alles.

Genauso verhält es sich in Venezuela, wo viele Unternehmer die Waren horten und damit spekulieren, zu überrissenen Preisen anbieten, um riesige Profite in Dollars einzusacken.

Solche Geschäftemacher und Spekulanten, die mit der vom Ausland verursachten Warenknappheit und der daraus resultierenden Not einen Reibach machen wollen, sollte man sofort verhaften und enteignen.

insgesamt 15 Kommentare:

  1. Gary56 sagt:

    Prima Arbeit,man muß jeden Tag neu die Schmierfinken & Verbrecher entarnen!

  1. Peter Paul sagt:

    Menschen die mit der Not ihrer Mitmenschen Vermögen anhäufen, sind keine Menschen sondern Dämonen!!

  1. Von Paul Craig Roberts / Antikrieg
    .
    In Florida fand am Montag (Presidents Day) ein „full-court press“ statt, an der Republikaner, Demokraten, Auswanderer aus Kuba und Venezuela sowie das faschistische Kriegstreiber-Propagandaministerium beteiligt sind, das die US-Medien darstellen, die Maduro anprangern und ihn für die Härten verantwortlich machen, die den Venezolanern durch Washingtons Sanktionen und Angriffe auf die Währung Venezuelas auferlegt werden.
    .
    Selbst der „liberale“ („Kultursender“) NPR betet das gleiche faschistische Kriegstreiber-Skript herunter. NPR gelang es, über Venezuela zu berichten, ohne die Sanktionen zu erwähnen, ohne den Diebstahl von Venezuelas Gold zu erwähnen, das dummerweise den US-amerikanischen und britischen Zentralbanken anvertraut wurde, oder die orchestrierten Proteste, die von US-geförderten NGOs finanziert wurden, die im Vergleich zu den Menschenmassen, die Maduro unterstützen, die in den US-Medien nie erwähnt werden, klein sind. Mit anderen Worten, NPR ist nur ein weiterer Teil der Hurenhausbrigade.

  1. Unknown sagt:

    Ich lebe seit 25 jahren in venezuela und bin total neutral.aber ich kann nur sagen das es im landesinneren fast nichts gibt oder sündhaft teuer sind. Medizin gibt es nicht
    Ich bin nach einem unfall auf schmerzmittel angewiesen und leider gibt es sie nicht.der artikel ist so ziemlich das letzte.alles ist schöngefärbt und eine ohrfeige für die bevölkrrung

  1. Freeman sagt:

    Wir glauben dir mal, obwohl du "anonym" postest.

    Du glaubst doch nicht, dass wenn die Amerikaner Venezuela übernehmen, die Medikamente und alles andere billiger wird? Dann herrscht wieder Kapitalismus und es gibt keine staatlichen Subventionen.

    Die Preise werden explodieren, so wie in der Ukraine, wo nach dem Maidan die Privatisierung durchgezogen wurde und Strom, Heizung und Wasser sich im Preis vervierfachte. Lebensmittel und alles andere auch, dafür die Löhne und Renten halbiert wurden.

    Der Kapitalismus funktioniert nur wenn ein Profit drinnen liegt.

    Das sind die "Geschenke", wenn man vom Westen "demokratisiert" wird.

    Wenn du so dringend diese Schmerzmittel benötigst, warum bittest du nicht Verwandte oder Freunde in Europa sie dir zu schicken? Oder wenn Besucher kommen diese mitzubringen.

    Vielleicht ist ein Leser hier bereit sie dir zu besorgen, wenn du deine Mail-Adresse mitteilst.

  1. schliemanns sagt:

    @Unknown: Jep, geben Sie mir Ihre e-mail dann schicke ich ihnen was sie brauchen (Medikamente). Kein Problem.

  1. Ich erkläre mich bereit zu spenden.
    Schicke sonst überschüssige Medis immer nach Griechenland.
    Nach Venezuela wäre mal eine Alternative.
    Wäre sowas nicht vom US-Embargo gegen Venezuela betroffen?

  1. Danke für den artikel und ich finde ihn sehr wichtig

  1. Jan sagt:

    Es lebe Venezuela,es lebe die Freiheit, und es lebe Freeman ,,!!tot für die unterdrücker,USA,EU,und tot die noch nicht auf erstanden sind.

  1. tonycat sagt:

    @Antonios, die US können Sanktionen und Embargos verkünden...soviel wie sie wollen, es wird sie früher oder später selbst treffen. Hier heißt es nur: VON den USA aus wird nicht erlaubt die sanktionierten Produkte zu versenden. Der Punkt ist: die usa üben Druck auf Ihre Vasallen (Japan, Südkorea, Taiwan, Australien, Kanada und West-Europa und weitere Eu-Staaten aus) den Willen der USA zu folgen. Aber es gibt einige Länder die den USA zu Recht NICHT folgen. (Folge dem RECHT und nicht den Unrecht ausübenden Mächtigen und Möchtegern Mächtigen...).

  1. navy sagt:

    Unknown faselt etwas herum, wie abgeschrieben. Mit Sicherheit lebt er nicht Venezuela, und die vielen Produkte, aus der Pharma Industrie, AGRAR Industrie und anderen Schicki Micki braucht niemand, vergiften nur das Volk. Unknown, sollte Schmerzmittel max. 5 Tage nehmen, oder Blutdrucksenker, Cholesterin Müll Betrug, sonst ist er schon ruiniert und verblödet

  1. Freeman sagt:

    Es sind 24 Stunden vergangen und der arme "Unknown", der Medikamente benötigt, hat sich nicht gemeldet, obwohl zwei Leser ihm Hilfe angeboten haben. Vielen Dank dafür.

    Dort wo ich lebe, in der Republik Abchasien, gibt es nicht alles, deshalb bitte ich manchmal Gäste, die mich aus Europa besuchen, mir Sachen mitzubringen.

    Dann ist mir etwas aufgefallen. Da er einen Kommentar auf meinen Artikel geposted hat, muss er wohl Internet in Venezuela haben. So böse kann die Maduro-Regierung also nicht sein und ausländische Seiten zensieren.

    Ich habe mir die Preise in Venezuela angeschaut. Ein Internet-Anschluss mit 60 Mbps oder mehr, unlimitierte Datenmenge via Kabel/ADSL kostet 6,61 Dollar.

    Ein Monatsabo für den öffentlichen Verkehr kostet 2,59 Dollar ... Benzin ist praktisch gratis ... eine Schachtel Malboro Zigaretten 1 Dollar ... 0,5 L inländische Bier 1 Dollar ... eine Wohnung im Stadtzentrum mit Schlafzimmer, Wohnzimmer, Kühe und Bad ca. 180 Dollar pro Monat Miete ... usw.

    Diese günstigen Preise können die Venezolaner vergessen, wenn sie von den USA "demokratisiert" werden. Dann kommen die globalen Konzerne und alles wird so teuer wie im Westen.

  1. Binelli sagt:

    Der wird sich auch nicht mehr melden!

  1. Unknown sagt:

    Ziel ist es die als Hilfskräfte getarnten, militärischen Konvois ins Land zu bringen.
    Jede Nachricht hat den Hintergrund eine Meinung in unseren Kopf zu meißeln. Alleine das Wort "Hilfsgüter" suggeriert, die Menschen brauchen Hilfe.
    Und selbst WENN sie diese brauchen, ist es fremdverschuldet.
    Ähnlich einem Scheiben-Verkäufer, der nachts loszieht und Glasflächen mit Steinen einwirft.

  1. @ Freeman natürlich existiert der Schwarzmarkt in Venezuela nachdem diese Arschlöcher von GB und VSA den Geldhahn abgedreht haben.

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    Gott sei Dank haben Vovan und Lexus uns Elliot Abrams vorgeführt. Wir wissen jetzt alle das es kein Frontalkrieg gibt sondern ein "Cyberkrieg". in Venezuela.

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    Durch den Stromausfall sind jetzt schon Menschen gestorben.Billig in Kauf genommen worden und insceniert von der CIA und dem“ Interims Presidenten"Gaido.

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    Die VSA gehören verurteilt durch das Kriegsverbrecher Tribunal Den Haag wegen Massenmord und Krieg.

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    Und das seit dem Sie existieren. Ein Hopi Indianer sagte das die VSA sich von innen zerstören werden. Stimmt.

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    Millionen von Amerikanern leben aus der Mülltonne. Die meisten im Gefängnis Inhaftierten leben in Amerika. Ich verstehe überhaupt nicht warum wir nicht Morgen schon aus der Nato austreten mit einem 2 Jahresvertrag.

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