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Die Medien ignorieren wieder Ron Paul

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 16. August 2011 , unter | Kommentare (20)



Und es passiert wieder. Genau wie bei den letzten Vorwahlen der Republi- kaner zur Bestimmung ihres Präsident- schaftskadidaten 2007, wird Ron Paul auch jetzt völlig von den Medien ignoriert, obwohl er ganz vorne liegt. Hier zeigt der Moderator Jon Stewart in seiner Show, wie die US-Medien so tun wie wenn Ron Paul gar nicht existiert.

Bei der "Straw Poll" in Iowa bekam Bachmann 4'823 Stimmen und Ron Paul war knapp dahinter mit 4'671, nur 152 Stimmen weniger. Alle anderen Kandidaten lagen weit abgeschlagen. Trotzdem ignorieren die Medien Ron Paul und zeigen nur die anderen.

Damit ist bewiesen, es handelt sich um ein Medienkomplott, um ihn dem amerikanischen Publikum vorzuenthalten. Sie treffen bereits ein Auswahl und zeigen nur die Kandidaten, welche das US-Wahlvolk sehen soll. Und unsere Medien sind nicht besser, übernehmen diesen Boykott von den US-Medien, weil sie nur nachplappern können. Alle reden nur von diesen Marionetten, Palin, Bachmann, Perry und Romney. Stewart sagt treffend, Ron Paul wird behandelt wie das 13. Stockwerk in einem Hotel. Das gibts auch nicht, obwohl vorhanden.

Dr. Ron Paul ist der einzige Präsidentschaftskandidat unter den Republikanern und den Demokraten, der die Verursacher für die Finanzkrise beim Namen nennt, nämlich die Verbrecher der Wall Street und der Fed, und er ist der einzige der die Kriege beenden will. Deshalb wird er völlig ignoriert. So einer der die Wahrheit sagt darf nicht ins Weisse Haus.

"Ron Paul is the real deal!"

Ab Minute 4:45 wird über Ron Paul gesprochen:



Der Hype um Michele Bachmann ist extrem. Sie ist übrigens wieder eine Politikerin, welche die Stimme "Gottes" hört und von ihm den Auftrag bekommen hat Präsidentin zu werden, behauptet sie ... so wie George W. Bush. Oh nein, nicht schon wieder eine die Stimmen hört und meint sie ist auf einer heiligen Mission. Tatsächlich sind es nur die Kopf- schmerzen der schlimmen Migräneanfälle unter der sie ständig leidet.

Bachmann wurde in extremistischer christlicher Tradition erzogen und absolvierte auch ihr Jurastudium an der O.W. Coburn School of Law in Oklahoma, ein Ableger der Uni des TV-Predigers Oral Roberts, wo man meint "das Gesetze muss nach der Bibel ausgelegt werden." Sie hält nichts von der Säkularisierung und vertritt quasi eine christliche Scharia.

Von so einer Person muss man echt Angst haben. Leute die in christlicher Mission unterwegs waren, haben die Ureinwohner ganzer Kontinente ausgerottet, wie die Indianer, Inkas und Mayas. Und der wiedergeborene Christ George W. Bush hat ja auch Kriege deswegen befohlen, die 2 Millionen Menschen das Leben kostete. Wie wenn Gott einem das auftragen würde ... und wenn man so etwas wirklich glaubt, dann gehört man nicht ins Weisse Haus sondern in die Klapsmühle.

Aber Bachmann ist auch dumm wie Stroh, denn wie viele Amerikaner hat sie keine Ahnung von der Welt. In einem Radiointerview sagte sie, die UDSSR würde immer noch eine grosse Bedrohung für die USA darstellen, obwohl es die Sowjetunion schon seit 20 Jahren nicht mehr gibt. Für sie ist der kalte Krieg immer noch heiss. Und so eine will Präsidentin werden? Da passt sie gut zu Sarah Palin, die auch glaubt, die Kommunisten sitzen noch im Kreml.

Ron Paul äussert sich zum Medienboykott:

Ein Insider packt über die Weltbank aus

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 15. August 2011 , unter , , | Kommentare (23)



Der Schweizer Peter König arbeitete während vielen Jahren als Ökonom für die Weltbank in Südamerika, im Nahen Osten und in Afrika im Wassersektor. Er hat seine Erfahrungen in einem Wirtschafts-Thriller niedergeschrieben, "Implosion" heisst der Roman, in dem er die Politik der Weltbank in den schwärzesten Farben zeichnet.

Er erklärt wie die Weltbank wirklich funktioniert, wie sie hilft Länder zu versklaven, wie ihnen die Verschuldungsfalle gestellt wird, zum Vorteil der multinationalen US-Konzerne. Er bestätigt damit die Aussagen von John Perkins im Buch: "Bekenntnisse eines Economic Hit Man: Unterwegs im Dienst der Wirtschaftsmafia", der auch als Insider sein Wissen uns damit mitteilt.

Was König auch bestätigt, ist meine Kritik an der Globalisierung, die den Menschen überhaupt nicht hilft, sondern nur den Konzernen. Er beschreibt in anderen Worten auch die NWO-Agenda, die Schaffung einer Weltregierung, einer Welt AG, die von und für Weltkonzerne von den Bilderbergern geschaffen wird.

Hier das Interview mit Peter König im Schweizer Radio aus Oktober 2008, eine Erklärung die immer noch mehr als aktuell ist (Link). Es lohnt sich die Hintergründe von einem Insider zu hören.



Am Eingang der Weltbank steht der Spruch: "Wir arbeiten an einer Welt frei von Armut" ... und der Satz sollte weiter lauten: "... und wir sorgen dafür, dass es nie passiert!" Denn genau das macht die Weltbank in der Realität. Sie sorgt für die totale Verschuldung der Länder, aus der sie nie mehr rauskommen und immer arm bleiben. Damit sind sie erpressbar und müssen ihre Ressourcen dann an die Weltkonzerne verschenken.

Das Geld welches die Weltbank an Krediten vergibt, landet nie in den Ländern selber, sondern geht zu den amerikanischen Grosskonzernen, die damit die sogenannten "Infrastruktur-Projekte" durchführen, überteuerte Anlagen die nur der Elite dienen. Die Bevölkerung des Empfängerlandes hat gar nichts davon, sondern nur die Schulden und die Zinszahlungen am Hals.

Der Wirtschaftsthriller "Implosion" erzählt die Geschichte von Paul Jordan, ein abtrünniger Weltbanker, und Moni Cheng, eine Frau aus den Anden, die eine soziale Umwelt-NGO im peruanischen Amazonasgebiet führt. Beide erleben Entführungen, Bombenanschläge und tödliche Verfolgungen in ihrem Kampf gegen den grenzenlosen Kapitalismus, einer zerstörerischen Wirtschaftspolitik und gierigen Konzernen, die eine weltweite soziale Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung anrichten.

Zusammen entblösen Jordan und Cheng die Skrupellosigkeit der Konzern, die militärische Brutalität und die machiavellische Wirtschaftspolitik der Finanzorganisationen in Washington, nämlich der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds. Mit den Oberkriegshetzer Paul Wolfowitz (2005 bis 2007) und aktuell den ex Goldman Sachs Bankster Robert Zoellick als Weltbank Präsidenten sind die richtigen Verbrecher am Werk.

Mit anderen Visionären rund um den Globus verbreiten Jordan und Cheng unermüdlich die Wahrheit und die unverblümten Informationen über die Katastrophen, welche diese brutale Maschinerie anrichtet. Allen Widrigkeiten zum Trotz mobilisieren sie die Macht der kleinen Leute. Basierend auf echten Ereignissen und Zahlen, beschreibt das Buch in Romanform die Realität der weltweiten Konzerndiktatur. Lesenswert!

Neuseeland erstickt im Schnee

von Freeman-Fortsetzung am , unter , | Kommentare (15)



Der Sommer in Mitteleuropa ist mehr als besch...eiden, mit viel Regen und kühlen Tagen. Es schneite in den Alpen zeitweise und meine Heizung sprang sogar im Juli für einige Tage an. Jetzt haben wir Mitte August und der Sommer ist bald vorbei. Auf der anderen Seite der Welt in Neuseeland will der Winter nicht aufhören, wie mir ein Leser berichtet. In Auckland auf der Nordinsel ist das erste Mal seit 80 Jahren Schnee gefallen. Aus der Hauptstadt Wellington wird ebenfalls Schneefall berichtet.

Auch der Rest des Landes ist mit einer Schneedecke überzogen, nachdem eine ungewöhnliche Kaltfront mit extrem niedrigen Temperaturen aus der Antarktis kam. Der Wetterdienst sprach von einem Sturm, wie man ihn nur einmal im Leben erlebt, und warnte vor weiteren heftigen Schneefällen bis Ende der Woche. Viele Schulen blieben geschlossen.

So sieht Christchurch am 15. August aus:



Die Südinsel liegt unter einer dicken Schneedecke, die die meisten Überlandstrassen unpassierbar machte. Die Flughäfen von Christchurch, Queenstown und Dunedin wurden geschlossen. Auf der Nordinsel sperrte die Polizei wegen unberechenbarer Strassenverhältnisse die Autobahn zwischen Wellington und Auckland 660 Kilometer weiter nördlich. In vielen Gegenden fiel selbst auf Meereshöhe noch Schnee. Die Behörden riefen die Menschen auf, möglichst zu Hause zu bleiben.

Ein ASR-Leser schickte mir diese Fotos aus Masterton auf der Nordinsel, 100 Meter über Meer, wo eher ein mediterranes Klima herrscht. Sie sagen, so etwas passiert eigentlich nie, vielleicht alle 30 Jahre mal:







Langlaufen am Meer, mal was anderes:

Die Schweiz im Würgegriff der Grosskonzerne

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 14. August 2011 , unter , | Kommentare (24)



Ein Thema das viele Schweizer beschäftigt ist die Frage, warum sinken nicht die Preise für Importprodukte, wenn der Euro gegenüber dem Franken so gefallen ist? Wieso zahlt der Schweizer Konsument doppelt so viel für die gleichen Markenartikel im Vergleich zur Eurozone? Wer macht den grossen Profit an der Währungs- differenz? Wir kennen jetzt die Antwort, es sind die ausländischen Grosskonzerne, die Markenhersteller, welche ihre Importpreise nicht senken. Sie weigern sich den Währungsvorteil an die Grossverteiler weiterzugeben, schröpfen die Schweizer wie es nur geht.

Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) hat eine Liste mit Importprodukten präsentiert, welche in der Schweiz gegenüber dem Ausland stark überteuert sind. Dazu gehören Kleider und Schuhe ebenso wie Kosmetik, Möbel, Software, Autozubehör und Kinderartikel. Die SKS kaufte daraufhin in Deutschland und Frankreich eine Auswahl von rund 150 Produkten ein und rechnete die Preise zum gegenwärtigen Kurs in Franken um. Das Ergebnis zeigt, die Schweizer werden mit überhöhten Preisen abgezockt. Der Preisunterschied zum Ausland beträgt laut der SKS im Durchschnitt 90 Prozent.

Ein Beispiel. Das Waschmittel Persil Megaperls 1,215kg kostet bei Schlecker 5,99 Euro, was bei einem Kurs der nahe der Parität ist auch so in Franken lauten müsste. Der Verkaufspreis im Coop lautet aber 12,90 Franken, ein Verteuerung von 120 Prozent. Das heisst, der deutsche Konsumgüterhersteller Henkel mit Sitz in Düsseldorf kassiert einen gigantischen Gewinn. Dabei ist die Mehrwertsteuer in der Schweiz nur 8 Prozent (in Deutschland 19 Prozent) und deshalb müssten die Produkte sogar günstiger als in Deutschland sein.

Deshalb hat Coop jetzt entschieden die Produkte von diversen ausländischen Markenherstellern aus dem Regal zu nehmen und nicht mehr zu verkaufen. Davon betroffen sind L’Oréal, Mars und Ferrero, die nicht bereit sind ihre Preise zu senken. Von L’Oréal sind vor allem die Studio-Line-Produkte betroffen, bei Mars das gesamte Uncle-Ben’s-Sortiment und von Ferrero die Kinder-Schokolade. Das verbliebene Sortiment soll ab nächster Woche zum halben Preis verkauft werden.

Nach dem Aufbrauchen der Lagerbestände weist Coop seine Kunden mit Schildern an den leeren Regalen auf die Situation hin. Laut Jürg Peritz, Einkaufs- und Marketingchef, will Coop damit ein Zeichen setzten. Deshalb, so Peritz gegenüber der SonntagsZeitung, stünden die Chancen etwa bei 50 Prozent, dass Coop diese Massnahme noch auf weitere Topmarken ausweite. Oben auf der schwarzen Liste stehen nach Informationen der Zeitung Beiersdorf mit seiner Nivea-Linie und Danone mit Produkten wie Evian und Actimel.

Auch der andere Schweizer Grossverteiler Migros will reagieren. Herbert Bolliger, Chef der Migros, betonte in den vergangenen Wochen öfters, dass er durchaus bereit sei, Marken uneinsichtiger Hersteller aus dem Sortiment zu kippen. Gemäss Insidern liegt der Grossverteiler neben L’Oréal und Ferrero vor allem mit Nivea-Herstellerin Beiersdorf im Clinch.

Es ist interessant, dass ausgerechnet die Grosskonzerne in den Nachbarländern, wie in Italien, Frankreich und Deutschland, die Schweizer voll abzocken. Der Wertzerfall des Euro ist ja nichts neues, sondern findet schon seit drei Jahren statt, nämlich über 30 Prozent. Man hätte die Preise schon längst senken müssen und nicht so tun wie wenn das erst jetzt passiert. Nur fand in den letzten Wochen ein dramatischer Absturz auf 1 zu 1 statt und deshalb fällt es auf.

Was mich schon immer gestört hat ist der völlig überhöhte Preis für Zeitschriften die aus Deutschland kommen. So kostet das GEO Magazin in Deutschland 6,30 Euro, in der Schweiz aber sagenhafte 13 Franken, 110 Prozent mehr! Beim Schmiergel und den anderen Lügenmedien genauso. Deshalb fordere ich dazu auf, alle ausländischen Produkte der Grosskonzerne zu boykottieren, die uns im Würgegriff haben und uns schröpfen wollen.



Die Politiker unterstützen einen Boykott dieser Hersteller. „Ich habe Migros-Chef Herbert Bolliger meine politische Unterstützung schriftlich zugesichert, sollte sich der Detailhandel zu einem Boykott gegen die Importeure zusammenschliessen“, sagt FDP-Nationalrat Otto Ineichen im Sonntag. „Diese überhöhten Preise sind inakzeptabel, ein Boykott wäre die richtige Antwort.

Bundesrat Johann Schneider-Ammann hat ebenfalls Boykott-Drohung gesprochen und sagte: „Wir lassen uns in diesem Land bezüglich der Importpreise von den internationalen Herstellern nicht alles bieten.

Ja jetzt machen sie gross das Maul auf, dabei tun die meisten Politiker alles um die Schweiz zu deindustrialisieren, die Selbstversorgung wurde systematisch aufgegeben und sie haben uns vom Ausland abhängig gemacht.

Ich finde es sowieso schon immer richtig, lokale Hersteller zu unter- stützen, damit die Arbeitsplätze hier erhalten werden. Wieso diesen Schrott aus dem Ausland kaufen und das Geld den internationalen Multis geben? Die einzigen die von der Globalisierung profitieren sind die weltweit operierenden Konzerne, die in Billiglohnländern zu Sklaven- bedingungen herstellen lassen und dann hier den grossen Reibach machen.

Die einzige Macht die uns verblieben ist lautet, wem wir als Konsumenten unser Geld geben, welche Produkte wir kaufen oder nicht kaufen. Noch besser ist es Nahrungsmittel selber zu produzieren und sich so unabhängig wie möglich zu machen, oder wenigstens die lokalen Bauern und Gewerbebetriebe zu unterstützen. Ein Konsum-Boykott ist das wirksamste Mittel, denn wir müssen die Konzerne dort treffen wo es ihnen am meisten weh tut, im Geldbeutel.

Wann wird die andere Mauer abgerissen?

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 13. August 2011 , unter , , | Kommentare (24)



Die deutschen Medien sind Heute voll von Artikeln über "50 Jahre Mauerbau". Am 13. August 1961 wurde mit dem Bau der Mauer begonnen, die bis zum 9. November 1989 Berlin und Ost- und Westdeutschland trennte. Um 10:00 Uhr findet eine Gedenkfeier statt, an der Wulf, Merkel und ander Politiker teilnehmen und mit einer Schweigeminute soll um 12:00 Uhr an die Opfer gedacht werden, die den Todesstreifen überwinden wollten und durch den Schiessbefehl getötet wurden.

Während die Deutschen über den Mauerfall froh sind, schauen die Palästinenser zu, wie ihre "Schandmauer" immer grösser und länger wird, die ihr Land teilt. Darüber wird praktisch nichts berichtet.

Meine persönlichen Erlebnisse bleiben mir gut in Erinnerung, denn ich war von 1972 an oft in Westberlin, hatte gute Freunde dort, bin über Check-Point Charley in den Osten rüber und hab gesehen wie schmerzhaft für die Menschen eine getrennte Stadt sein kann. Erlebte die Kontrollen, sah die Panzersperren und den Stacheldraht. Wärend auf dem Ku'damm Verkehrschaos herrschte, konnte man auf der Karl-Marx-Allee Fussball spielen, so wenig Autos fuhren dort. Der Unterschied zwischen der Welt des Kadewe und des real existierenden Sozialismus mit leeren Geschäften konnte nicht grösser sein.

Als dann die Mauer sich im November 1989 öffnete, die Menschen in Strömen „rüber“ kamen und sich überglücklich in die Arme fielen, war ich auch voller Emotionen. Mein Bruder und ich nahmen den nächsten Flieger von Zürich nach Berlin und wir waren mitten drin im Geschehen, sahen die unglaubliche Veränderung, an die keiner nur Wochen vorher geglaubt hatte. Ja, ein Stück der Mauer hab ich auch mitgenommen, dieser Betonbarriere, die solange als Symbol der menschenfeindlichen Diktatur dastand. Die Freude war gross.



Nur jetzt, für mich und für viele Menschen im Nahen Osten und überall auf der Welt, ist der heutige Tag auch mit dem schmerzlichen Gedanken verbunden, es gibt eine andere Mauer die niedergerissen werden muss. Der überhohe Betonwall und Stacheldrahtzaun der quer durch Westjordanland geht, der genau wie damals Berlin und Deutschland aufteilte, jetzt quer durch Palästina verläuft, Familien, Dörfer und Städte trennt und sie von der Aussenwelt aussperrt.

Die Vorsitzende der "Christlich" Demokratischen Union (CDU), die sich als christlich-sozial ausgibt, gedenkt heute des Mauerbaus und schwingt Reden über wie schrecklich sie war. Nur, wenn Maria und Josef, sowie die heiligen drei Könige, heute nach Bethlehem wollten, sie kämen gar nicht rein, die Stadt ist durch eine 8 Meter hohe Mauer umgeben, die schweren Stahltore sind geschlossen und von den Wachtürmen wird jede Bewegung beobachtet und auch daraus auf Menschen geschossen.

Was mit einer grossen Veranstaltung in Berlin heute gedacht und gefeiert wird, der Bau, die Öffnung und das Verschwinden der Mauer, von dem können die Palästinenser nur träumen. Sie erleben jetzt in diesem Augenblick die unmenschlichen Konsequenzen der Trennung, fürchten sich vor dem Todesstreifen und leben eingemauert in einem grossen Gefängnis. Nur, haben die Palästinenser nicht genau so das Recht in einem ungeteilten Land zu leben, genau wie die Deutschen?

Für mich ist es ein Hohn, wenn genau die Leute sich in Berlin wegen dem Mauerbau treffen, welche gleichzeitig alles tun damit eine andere Mauer in Palästina steht. Ja Merkel, du bist damit gemeint. Eine Mauer welche in ihrer Höhe und Brutalität, die in Berlin lächerlich klein aussehen lässt. Diese Heuchelei und Doppelmoral ist unerträglich!

Berliner Politiker haben die Bürger der Stadt zur Teilnahme an der Schweigeminute zum 50. Jahrestag des Mauerbaus aufgerufen. Dies sei eine "würdige Geste", um an die jahrzehntelange Teilung Berlins und an die Opfer der Mauer zu erinnern, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit. Auch werde damit ein Zeichen für Demokratie und Freiheit gesetzt. Was ist mit aber mit der Mauer in Palästina? Muss man an diese nicht auch denken?

Damals wurde die Mauer vom stalinistischen DDR-Regime als “antifaschistischer Schutzwall” bezeichnet. Heute beschreibt das Regime in Israel ihre Mauer verharmlosend als „Antiterrorzaun“, um die illegalen Siedlungen zu schützen, die wie Krebsgeschwüre überall errichtet werden und ständig sich vergrössern.

In den letzten 60 Jahren hat man den Palästinensern ein Stück ihrer Heimat nach dem anderen genommen, einfach enteignet, ja brutal gestohlen. Sie wurden in immer kleiner werdende „Reservate“ und Gettos zurückgedrängt und eingepfercht, damit die jüdischen Einwanderer aus fremden Ländern sich ansiedeln können und mehr „Lebensraum“ bekommen.

Statt dass die Zuwanderer sich integrieren, wird eine rassistische „nur für Juden“ Politik gefahren, die Palästinenser dürfen nicht mehr dort sein, werden vertrieben und ausgesperrt. Es wird eine Grenze quer durch das Land gezogen, welche Familien und Freunde von einander trennt, Schüler von ihren Schulen, Studenten von ihren Universitäten, Arbeiter von ihrem Arbeitsplatz und Bauern von ihren Feldern. Die Bevölkerung in Palästina leidet und lebt als Nation in einem Gefängnis.



Laut B'Tselem, die israelische Menschenrechtsgruppe, hat die Mauer eine halbe Million Palästinenser vom Rest des Westjordanlandes abgeschnitten. Wohngemeinschaften sind zwangsweise auseindergerissen. Nicht wie vor 50 Jahren in Deutschland, sondern jetzt und heute.

Bereits vor sieben Jahren hat der Internationale Gerichtshof das Urteil gefällt, Israel muss mit dem Mauerbau aufhören, sie wieder entfernen und muss den Palästinensern eine Entschädigung zahlen. Die UNO-Vollversammlung hat mit überwältigender Mehrheit diesem Urteil zugestimmt. Nur die israelische Regierung kümmert dieses Urteil und der Wille der Weltgemeinschaft einen Dreck. Seit diesem Urteil hat sich die Länge der Trennungsmauer verdoppelt und wird noch um ein Drittel wachsen.

Das DDR-Regime hat damals die Mauer aus ihrer Sicht errichten müssen, weil sonst ihr Herrschaftsbereich zusammengebrochen wäre, das Land wäre ausgeblutet und der westliche Einfluss hätte das kommunistische Gesellschaftssystem "zersetzt". Es war eine „Selbstverteidigung“ vor dem „bösen Westen“. Was sie mit der Mauer erreicht haben war aber nur eine zeitliche Verzögerung ihres Endes, welches in den 28 Jahren ihres Bestehens furchtbar viel Leid verursachte. Das unvermeidbare konnte nicht verhindert werden. Die Mauer war bereits bei der Errichtung das Eingeständnis ihres Versagens.

Genau so verhält es sich in Palästina. Die Notwendigkeit der Errichtung einer Mauer ist das Zeichen eines völligen Versagens und Unhaltbarkeit der rassistischen Politik Israels. Die israelische Regierung behauptet zwar, die Mauer dient nur als Kampf gegen den Terror und Schutz der eigenen Bevölkerung, aber das ist nicht die Wahrheit und klingt genau wie die Ausrede des DDR-Regimes.

Erstens hat der Internationale Gerichtshof ein „Recht auf Selbstverteidigung“ der israelischen Regierung abgesprochen, weil es sich nicht um „Angriffe“ aus einem fremden Land handelt, sondern um eine Barriere in einem einheitlichen Gebiet welches unter israelischer Kontrolle steht.

Zweitens, statt den Grund für den Widerstand der Palästinenser zu lösen, nämlich mit den illegalen Siedlungen aufzuhören, ihnen alle Rechte zu nehmen und sie wie Tiere zu behandeln, wird nur das Symptom bekämpft. Es werden alle Palästinenser als Terroristen bezeichnet und einer Kollektivstrafe unterworfen, einschliesslich Frauen und Kinder. Das ist unter internationalen Recht verboten.

Und drittens, der wahre Grund für die Mauer ist die Verhinderung einer gemischten Gesellschaft. Israel will nicht mit der arabischen Bevölkerung zusammen leben, will nicht eine multikulturelle Gesellschaft sein, sondern ein rein jüdischer Staat bleiben. Ihnen ist bewusst, alleine durch die Geburtenrate würden die Palästinenser innerhalb der nächsten Dekaden die Mehrheit bilden. Das geht selbstverständlich nicht. Deshalb werden alle Nicht-Israelis abgeschoben, hinter eine Mauer eingesperrt, kein Durchgang möglich.

Ausgerechnet die Politiker in Deutschland und allen anderen westlichen Ländern, welche sich für eine multikulturelle Gesellschaft vehement einsetzen, ja die ungezügelte Einwanderung fördern und laufend scheinheilig Toleranz, Akzeptanz und Integration in den christlichen Ländern fordern, sind genau die welche aber die rassistische, intolerante, ausgrenzende Politik Israels gegenüber der moslemisch arabischen Bevölkerung schützen und ermöglichen.



Ja, sie beschönigen und entschuldigen die ethische Säuberung, die Vertreibung und die Tötung der Palästinenser, sie finden es sogar gut wenn Israel tausende Tonnen Bomben auf Gaza wirft, auf eine Zivilbevölkerung die völlig wehrlos ist, bei der über 1'400 Menschen ermordet wurden, einschliesslich unschuldige Frauen und Kinder. Sie gehen sogar her und machen alles damit der Goldstone-Bericht, der die Kriegsverbrechen die Israel im Gaza-Krieg begangen hat aufführt und verurteilt, in einer Schublade verschwindet, nicht vor der UNO dikutiert werden darf.

Diese Doppelmoral ist unerträglich und zeigt was sie sind, Heuchler, Lügner und Verräter an der Menschheit. Es gibt keine Untermenschen die nur Tiere sind, die man abschlachten kann, oder Übermenschen die sich jedes Recht herausnehmen können. Hat man uns das nicht seit Ende des II. WK gelehrt? Hat man aus der Geschichte nichts gelernt?

Menschenrechte gelten überall und für alle. Jeder Mensch hat das Recht auf Freiheit, Selbstbestimmung und Würde. Solange die Palästinenser diese nicht bekommen, wird es nie Frieden im Nahen Osten geben. Sie werden nicht einfach verschwinden, sich in Luft auflösen und auch nicht aufgeben. Nur wenn die israelische Gesellschaft und die Welt das akzeptiert und ihre Einstellung ändert wird es wirklichen Frieden für alle geben.

Die Mauer durch Berlin war 167,8 Kilometer lang, 3,60 Meter hoch und hatte 302 Überwachungstürme. Die Apartheidmauer ist 759 Kilometer lang, der Bau wurde 2003 begonnen und ist zu 70 Prozent fertiggestellt. Sie ist in Teilen 8 Meter hoch und aus Stahlbeton gebaut, anderswo ein schwer gesicherter Metallzaun mit Stacheldraht, einem Graben, einem Zaun mit Bewegungsmeldern, einem geharkten Sandstreifen zur Verfolgung von Fussabdrücken, einem asphaltierten Patrouillenweg sowie weiterem Stacheldraht auf der israelischen Seite.

Heute wird an den 50. Jahretag des Mauerbaus gedacht, die seit 22 Jahren nicht mehr steht. Der Bau und der Abriss haben uns gezeigt, wenn diese Barrieren entfernt werden, entweder physische Barrieren, rechtliche Barrieren, oder die Barrieren die Menschen in ihrem Herzen aufgebaut haben, dann ist der Weg für Fortschritt, Frieden und Entwicklung auf beiden Seiten möglich. Die Palästinenser sehnen sich nach Gerechtigkeit, Frieden und Aussöhnung. Mehr als 60 Jahre des Leidens sind genug.

Deshalb, was ist mit der anderen Mauer? Wann wird die endlich abgerissen?

Verwandter Artikel: Nakba, die grosse Katastrophe

Vergleich der Berliner Mauer mit der Schandmauer in Palästina:

Wer sind die wirklichen Kriminellen in London?

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 11. August 2011 , unter , , | Kommentare (54)



Durch die Ereignisse in London und anderen britischen Städten, den Protest und der Randale der Jugendlichen, und die Reaktion darauf, erkennt man wer auf welcher Seite steht, wer die wirklichen Täter sind, um was es tatsächlich geht und wer ein Verräter an unserer Gesellschaft ist.



Jetzt geben sich die „Füdlibürger“, wie wir in der Schweiz sagen, die Quartierwächter, Duckmäuser, Untertanen, Kleingeiste und Nachplapper zu erkennen. Jetzt schreien sie nach Gesetz und Ordnung, regen sich fürchterlich über die Zerstörung und den Diebstahl auf, bezeichnen die Jugendlichen als übelste Kriminelle, die man mit aller Härte bestrafen, oder noch besser, einfach abknallen sollte. Jetzt kommt ihre feige rassistische braune Gesinnung zu Tage.

Sie applaudieren den Politikern, Experten und Schreiberlingen zu, die jetzt ein Grossaufgebot der Polizei und drakonische Strafen verlangen, oder sogar den Einsatz des Militärs und die Ausrufung des Kriegsrechts. Schliesslich ist diese Sachbeschädigung in ihren Augen völlig unakzeptabel und die Gesellschaft muss vor dem Mob geschützt werden.

Ach ja? Wo sind aber diese „aufrechten Bürger“, wenn die Obrigkeit mit ihrer Politik genau das gleiche macht, aber im ganz grossen Stiel? Wenn die britische Elite die Gesellschaft ausplündert, ein Land nach dem anderen vergewaltigt und mit Kriegen überzieht, Millionen Menschen ihr Zuhause wegnimmt, ihre Lebensgrundlage vernichtet, hunderttausende Menschen dabei ermordet und nur verbrannte Erde hinterlässt.

Grossbritannien ist bei allen Kriegen federführend neben den Amis dabei. Die britische Herrscherkaste war schon immer gut wenn es um die Abschlachtung anders farbiger Menschen geht, angefangen bei den Kreuzzügen bis hin zu ihrer Kolonialherrschaft. Für Kriege und für die Ausweitung des Imperialismus gibt es immer Geld, für die Sozialaufgaben im eigenen Lande nicht. Die Reichen können ihre Sprösslinge in Eliteschulen schicken, die dann alle Führungspositionen besetzten, eine Möglichkeit welche die Unterschicht nie bekommt.

Ja wo sind denn die aufgebrachten Moralapostel, wenn die Mächtigen den Geldwert zerstören, Arbeitsplätze vernichten, Menschen wie Sklaven behandeln, zu einem Hungerlohn arbeiten lassen, gewisse Volksgruppen als Sündenböcke hinstellen, mit ihren Medien nur Lügen verbreiten und selber sich die Taschen vollstopfen und die Gesellschaft betrügen? Keinen Ton hört man von diesen Duckmäusern, die jetzt gross das Maul aufmachen.

Ich will den Vandalismus der Jugendlichen in England hiermit überhaupt nicht gutheissen, aber in welchem Verhältnis stehen diese Sachbeschädigungen zu dem gigantischen Schaden den die verbrecherische Machtelite verursacht? Wer sind denn die wirklichen Kriminellen? Von welchen Leuten muss unsere Gesellschaft tatsächlich geschützt werden? Wer ist denn der Grund für alle Probleme der Welt? Wer müsste schon längst mit aller Härte bestraft werden? Wen müsste die Polizei verhaften und wer sollte vor Gericht sich verantworten und ewig im Gefängnis sitzen?

Wohl die, welche den Bankstern das ganze Geld nachschmeissen, diesen profitgierigen Blutsaugern, die ganze Länder in den Ruin treiben, in die Schuldenfalle gelockt haben, sich mit Zins und Zinseszins, Spekulationen und Betrug unverschämt bereichern. Die Regierenden und ihre Geldsäcke, welche ihnen die Befehle geben, sollte man an den Pranger stellen. Sie sind die Verursacher der sozialen Ungerechtigkeit, der Grund für die Ausschreitungen in London und anderswo.

Wer hat die Streichung aller Sozialprogramme mit der Ausrede der Notwendigkeit zu sparen beschlossen, weil der Staat wegen der Bankenrettung pleite ist? Wer hat die Studiengebühren verdreifacht? Wer kürzt die Gelder für ein gutes Ausbildungssystem? Wer vernichtet Arbeitsplätze, zerstört die herstellende Industrie und lässt Firmen in Billiglohnländer auswandern? Wer hat die Jugendtreffs geschlossen und die Jugendlichen auf die Strasse gejagt? Wer hat ihnen jegliche Perspektive genommen und sie ausgegrenzt?

Wer hat überhaupt diese Unruhen provoziert und verursacht? Es die Regierung Cameron und das britische Parlament, genau die, welche jetzt den Polizeistaat fordern und die Jugendlichen als faule, nichtsnutzige, gewalttätige Bande titulieren, die man alle einsperren sollte. Dabei sitzen die wirklichen Verbrecher an der Downing Street Nr. 10, im Westminster, im Buckingham Palast und in der City von London, diese Kaste an Reichen und Mächtigen, an Oligarchen und Spekulanten, an Imperialisten und Kriegshetzern, die sich einen Dreck um das gemeine Volk kümmern, und sie nur als dummes Vieh betrachten, das man ausnutzen, melken und anschliessend schlachten kann.

"Amateure" Karikatur von Pat Bagley, die Bankster sind die Profis wenn es um Raub geht:



Die Gewalt auf den Strassen in London und anderswo kann nicht vom totalen Zerfall der Moral auf höchster Ebene getrennt werden. Die letzten zwei Jahrzehnte haben gezeigt, wie verwerflich die Einstellung der regierenden Elite geworden ist. Es ist völlig normal für sie geworden, dass sie lügen und betrügen und sich korrumpieren lassen. Die ganze Gesellschaft wurde auf Egoismus und Gier getrimmt, die Umverteilung von unten nach oben gezielt durchgeführt. 1% des Landes gehört das meiste Vermögen und sie werden noch reicher, dafür die Masse immer ärmer.

Die westlichen Industriestaaten sind zu einem Selbstbedienungsladen für die Geldelite geworden. Ihnen werden mit den sogenannten Rettungsaktionen die Billionen nachgeschmissen. Mit diesem kriminellen Vorbild ist es kein Wunder, wenn aufgebrachte Bevölkerungsteile sich ebenfalls selbtsbedienen. Es wird ihnen vorgeführt, nach den Regeln zu spielen bringt einem nicht weiter. Die Gesetze gelten nicht für die Raubtierkapitalisten. Ist irgendeiner wegen der Finanz- und Schuldenkrise zur Verantwortung gezogen worden? Sicher nicht, die grössten Finanzterroristen werden auch noch belohnt.

Der Aufstand gegen die Armut und Ungerechtigkeit ist nicht nur in London und anderen britischen Städten, sondern ein weltweites Phänomen. Vorausgegangen sind Proteste von hauptsächlich Jugendlichen in Tunesien, Ägypten, Bahrain, Griechenland, Spanien, Irland, Frankreich, Chile ect. und seit neuesten auch in Israel. Dort wird drastisch gezeigt was der Elite blüht. Eine Guillotine, das Symbol der französischen Revolution, ist die Hauptattraktion in der Zeltstadt an der Rothschild Strasse in Tel Aviv geworden, während die Demonstrationen in ganz Israel sich immer mehr ausbreiten.



Und es gibt genug dumme, opportunistische und verräterische Rindviecher in den eigenen Reihen, die den wirklichen Besitzern des Landes in den Arsch kriechen und jetzt die niedermachen, die sich gegen diese Tierhaltung auflehnen. Sie erledigen die Drecksarbeit für die Herdenbesitzer, in dem sie auf die ärmsten unter den Armen losgehen und ihre Bestrafung fordern. Nein, nicht die herrschende Klasse ist am Aufruhr schuld, die welche die ganze Macht haben und alles entscheiden, es sind die Jugendlichen, die völlig machtlos sind und nichts bestimmen können.

Es sind junge Menschen, um die sich niemand kümmert und für die niemand was tut, die von der britischen Polizei ständig drangsaliert werden, auf dem Weg zur Schule an die Wand gestellt und durchsucht werden, die man wegen jeder Kleinigkeit verhaftet und einsperrt. 333 Personen sind von 1998 bis 2010 in GB im Polizeigewahrsam zu Tode gekommen und kein einziger Polizist ist deswegen bestraft worden. Grosse und friedliche Demonstrationen dagegen wurden von der Politik, der Justiz und den Medien völlig ignoriert.

Ein Beispiel warum die Polizei bei den Jugendlichen so beliebt ist:



Mit der Ermordung von Mark Duggan durch die Polizei und der Lüge, sie hätten in Notwehr gehandelt und der Platzierung von falschen Beweisen, wurde für die Jugendlichen, die völlig wütend auf das System sind, eine Schwelle überschritten. Als sie vor die Polizeistation zogen, um gegen die Tötung zu protestieren und Aufklärung über den Hergang verlangten, wurde ein Mädchen welches vorlaut war, von den Polizisten zusammengeschlagen. Das brachte das Fass zum überlaufen und war dann der Auslöser für die Krawalle, denn sie merkten, ihr friedlicher Protest bringt nichts. Sicher gab es dann auch Trittbrettfahrer, welche die Gelegenheit zur Plünderung nutzten aber apolitisch sind. Die müssen klar bestraft werden.

Mittlerweile hat sich sogar herausgestellt, die Kugel die Duggan tötete war ein Dum-Dum-Geschoss und es war eine gezielte Liquidierung eines angeblichen Bandenmitglieds durch die Polizei, der zufällig Schwarz war.

Jetzt kommen die rechten Schmeissfliegen und Rassisten aus ihren Löchern und behaupten, Migranten, Schwarze und Muslime würden die britische Gesellschaft zerstören und sie wären hauptsächlich für die Brandstiftungen und Plünderungen verantwortlich. Da haben wir den Sündenbock. Dabei dienen diese Lügner nur der regierenden Elite, in dem sie von den wahren Verursachern ablenken und die Bevölkerung aufspalten und gegeneinander aufhetzen. Dazu gehören die Mitglieder der ziofaschistischen „Englisch Defence League“ (EDL) und ihre Sympathisanten.

Die Polizei sucht diese beiden "Plüderer", die von Überwachungskameras aufgezeichnet wurden.


Eine der verhafteten Plünderer ist die Tochter eines Millionärs. Die 19-jährige Laura Johnson wurde wegen Diebstahl von elektronischen Geräten im Wert von 5'000 Pfund angeklagt. Das Diebesgut wurde in ihrem Auto gefunden:



Es zeigt sich jetzt, bekannte EDL-Aktivisten waren an den Unruhen in Tottenham beteiligt. Sie mischten sich unter die Menge und stachelten sie auf. Dabei stellen die Medien die 1'000 EDL-Braunhemden die unterwegs waren als Beschützer der Quartiere hin und nicht als die Agitatoren. In der Zeitung Globe wurde der Anführer der EDL Stephen Lennon mit den Worten zitiert: „Wir werden die Unruhen beenden - die Polizei schafft das nicht.“ Ziel war es aber die Schwarzen, Asiaten und Moslems schlecht aussehen zu lassen, denn seine eigene Wohngegend zu verwüsten bringt die Bevölkerung gegen sich auf und kann nur den Faschisten helfen. Die EDL hatte übrigens enge Verbindungen zum Massenmörder und christlichen Zionisten Breivik.

So sehen die "Schwarzen" aus, die geplündert haben:



Es ist sogar so, die "bösen Migranten" versuchten ihre Quartiere zu bewachen. Dabei wurden drei Asiaten in Birmingham getötet, welche Geschäfte und eine Tankstelle vor Plünderern schützen wollten. Ein Autofahrer knallte mit über 70 Sachen in die Gruppe die an der Strasse stand und überfuhr sie mutwillig. Zwei starben sofort, der dritte im Spital. Es handelt sich um den 21-jährigen Haroon Jahan und die Brüder Shazad Ali 30 und Abdul Musavir 31. Es wird vermutet bei dem Täter handelt es sich um einen Briten der ausländerfeindlich ist. So ist die Saat der Islamhetze aufgegangen.

Mich würde es nicht wundern, wenn die Regierung, die Polizei und die Rassisten der EDL zusammenarbeiten und das explosive Gemisch zusammengebraut und dann angezündet haben, die sozialen Verhältnisse bewusst in den betroffenen Stadtteilen verschlimmerten, damit es bei der geringsten Provokation zur Entladung kommt. Es ist kein Zufall, dass genau in den Hochburgen der EDL die Randale stattfand. Jetzt kann Cameron die Unterdrückungsmaschinerie ungehindert in Gang setzen, die Freiheitsrechte noch mehr einschränken, den Einsatz von Wasserwerfer und Gummigeschosse befehlen und Ausgangssperren verhängen, denn die von den Murdoch-Medien aufgehetzten Dummbürger schreien nach dem starken Staat.

Cameron will den Zugang zu sozialen Medien blockieren, weil angeblich damit Zusammenkünfte organisiert oder Information ausgetauscht werden. Super, dann zensiert der Staat. Das hat der Diktator Mubarak in Ägypten auch gemacht und noch mehr Zorn ausgelöst. Seinen Sturz hat es nicht verhindert:



Premierminister Cameron ist sogar hergegangen und hat die Absicht verkündet, die Bürgerechte auszusetzen, um mit den Demonstranten fertig zu werden, mit der Erlaubnis für die Polizei, die sogenannten "Plünderer" sofort zu erschiessen. Der Lissabon-Vertrag der EU lässt grüssen, mit dem die Möglichkeit geschaffen wurde, bei "Aufständen" tödlich vorzugehen.

Was für eine Heuchelei die britische Regierung an den Tag legt. Sie unterstützt die Rebellen in Libyen, die teileise sogar aus "Al-Kaida" Terroristen besteht, und gibt ihnen Waffen, damit sie gegen die Regierung einen Krieg führen können. Ganze Städte und Dörfer werden in diesem Kampf zertört, tausende Menschen getötet und verletzt. Sie selber bombardiert Karftwerke, Wasserleitungen und Lebensmittellager, ganz klar ein Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung. Wie wäre es wenn die NATO London bombardiert und die Gegner der Regierung mit Waffen beliefert. Wo ist da der Unterschied? Sind das nicht auch Rebellen?

Hier die Aussage von Darcus Howe, ein Schriftsteller und Medienschaffender der ursprünglich aus der Karibik stammt, der schon 50 Jahre in England wohnt. Er spricht über die Misshandlung der Jugendlichen durch die Polizei und was wirklich passiert ist:

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Erste Negativzinsen auf Schweizer Franken

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 10. August 2011 , unter , | Kommentare (6)



Wie mich Bankhändler informiert haben, wurden die ersten Interest Rate Swap Geschäfte (IRS) in Schweizer Franken mit negativen Zinsen heute gehandelt. Bei einem IRS-Geschäft handelt es sich um ein Zinsderivat, um eine Wette auf den Zinssatz in der Zukunft. Zinsswaps werden sowohl zur Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken aber auch zur Spekulation verwendet.

Offensichtlich meinen Banken, die Zinsen werden bald negativ sein, das heisst die Schweizer Nationalbank (SNB) wird diese Möglichkeit den Franken unattraktiv zu machen bald beschliessen. Die Negativzinsen belaufen sich im Moment knapp unter Null, zum Beispiel -0,1 Prozent.

Ein Negativzins ist ein Strafzins auf Guthaben, welche in der Schweiz bereits auf Einlagen von Ausländern berechnet wurden. Angewendet wurde dies 1964–1966 und von Ende Juni 1971 mit kurzen Unterbrechungen bis November 1979. Jetzt könnte diese Massnahme von der SNB bald wieder eingeführt werden, um den starken Anstieg des Frankens gegenüber Dollar und Euro und den Kapitalzufluss in die Schweiz aufzuhalten.

Das wieder Negativzinsen gehandelt werden ist für mich witzig, weil ausgerechnet heute ein Steuerbakommen in Bern mit Deutschland paraphiert wurde. Damit sollen Kapitalerträge von deutschen Kunden bei Schweizer Banken mit einer Pauschalsteuer abgegolten werden. Der Deutsche Fiskus erhofft sich damit drigend benötigte Einnahmen in Milliardenhöhe. Nur, wenn es wirklich Negativzinsen geben wird, dann gibt es keinen Ertrag und es ist da nichts zu holen (lach).

Übrigens, Gold durchbrach heute 1800 Dollar die Unze!

Wird Frankreich herabgestuft?

von Freeman-Fortsetzung am , unter , , | Kommentare (4)



Es gibt Gerüchte im Markt, Frankreich wird seine „AAA“ Kreditwürdigkeit verlieren. Schon länger gibt es Befürchtungen, die ganzen Rettungs- schirme belasten den französischen Haushalt zu stark. Daraufhin ist der Aktienkurs der Société Générale um mehr als 20 Prozent abgestürzt. BNP Paribas verlor fast 10 Prozent und Crédit Agricole mehr als 14 Prozent. Sie haben riesige Abschreiber zu verzeichnen und stehen vor sehr grossen Problemen.

Alle anderen Indexe wie SMI, DAX und Dow Jones sind ebenfalls kräftig im Minus. Der Absturz an breiter Front geht weiter.

Fakt ist jedenfalls, Nicolas Sarkozy hat seinen Urlaub an der französischen Mittelmeerküste abgebrochen und ist nach Paris geeilt, um die Lage mit den wichtigsten Ministern seiner Regierung und dem Chef der französischen Zentralbank zu beraten.

Offiziellen Angaben zufolge handelt es sich nur um ein "Arbeitstreffen". Teilnehmer seien Notenbankchef Christian Noyer, Ministerpräsident Francois Fillon, Finanzminister Francois Baroin, Haushaltsministerin Valerie Precresse sowie Aussenminister Alain Juppe und Europa-Minister Jean Leonetti.



Wenn er seine Carla alleine im Urlaub zurück lässt, dann muss es schon was wichtiges sein, speziell wo sie doch mit Zwillingen schwanger sein soll.

Die Schulden Frankreichs steigen rapide und werden 90 Prozent des BIP dieses Jahr erreichen. Nächstes Jahr sollen es 95 Prozent sein. Das ist ein Verschuldung zu BIP Verhältnis, dass die USA die Abstufung brachte. Es ist sogar so, die Schulden Frankreichs, mit der ganzen Belastung aus den Rettungsschirmen die noch dazukommen, steigen schneller als die von Spanien und Italien. Klar muss man dann über die Kreditwürdigkeit sich Sorgen machen.

In Chile gehen die Studentenproteste weiter

von Freeman-Fortsetzung am , unter , | Kommentare (8)



Seit Monaten protestieren Studenten gegen die Bildungspolitik der Regierung von Präsident Sebastián Piñera. In der Hauptstadt Santiago sind bis zu 100.000 Menschen auf die Strassen gegangen, um friedlich ihren Unmut zu zeigen. Wie in der Vergangenheit hat anschliessend eine Gruppe von 200 maskierten Personen Autos angezündet und errichtete brennende Barrikaden. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, mehr als ein Dutzend Demonstranten wurde festgenommen.



Camila Vallejo, eine der Sprecherin der Studenten, distanzierte sich von dem gewalttätigen Mob. “Wir demonstrieren friedlich, Gewalt geht von unserer Protestbewegung nicht aus”.

Euro nur noch 1 zu 1 zum Franken

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 9. August 2011 , unter , , , | Kommentare (18)



Es ist geschehen, was bis vor kurzem die meisten nicht für möglich gehalten haben. Speziell die sogenannten Finanzexperten nicht (lach). Der Euro ist so wertlos geworden, er wurde um 21:00 Uhr nur noch 1 zu 1 zum Schweizer Franken gehandelt. Der Kurs fiel auf 1,007 !!!



Auslöser war vermutlich der Beschluss der Fed, vorerst keine weiteren Staatsanleihen zu kaufen und die Aussage, die wirtschaftlichen Bedingungen in den USA hätten sich verschlechtert, mit dem besonderen Hinweis auf die hohe Arbeitslosigkeit. Das Tief des US-Dollars lag bei 0,7069 Franken !!!

Dann noch die Aussage von EZB-Chef Jean-Claude Trichet heute: "Die Märkte befinden sich wegen der derzeitigen Turbulenzen in der schlimmsten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg!"

Die meisten Marktteilnehmer sind sich einig, die Notwendigkeit der EZB italienische und spanische Staatsanleihen zu kaufen, ist ein sehr schlechtes Zeichen. Diese Länder stehen kurz vor der Staatspleite. Es bedeutet die Umsetzung der Transferunion und ein Länderfinanz- ausgleich auf europäischer Ebene. Damit werden die "noch guten" Länder in der Eurozone in ihrer Kreditwürdigkeit herabgezogen, denn sie haften für die Schulden der Schwachen. Am Ende zahlt am meisten der deutsche Steuerzahler.

Nur, sie können machen was sie wollen, der Euro ist zum Tode verurteilt, denn keine einzige Ursache für die Krise wird behoben. Sie verteilen nur die Schulden und produzieren noch mehr davon.

Für die Schweizer Exportwirtschaft wird es bei dem Kurs extrem hart werden. Dabei ist meiner Meinung nach der tiefste Kurs noch nicht erreicht. Der Euro wird unter 1 Franken fallen.

Wer behauptet, es handelt sich um eine Frankenstärke und nicht um eine Euroschwäche, hat keine Ahnung von was er spricht. Denn der Goldpreis hat sich in Franken in den letzten sechs Monaten kaum verändert und das ist der Massstab. Aber im Euro bricht Gold alle Rekorde und lag heute bei 1240 Euro. Vor einem Jahr kostet die Unze noch 800 Euro. Das zeigt die massive Geldentwertung.

Wenn das so weiter geht, werden die Schweizer die EU billig aufkaufen können (lach). Wir können ja mit den Nachbarregionen anfangen, dann Baden Württemberg, Bayern und Österreich noch dazu. Dann gibt es die Grossschweiz oder Alpanien. Wer hätte das gedacht!

Live-Kamera aus London

von Freeman-Fortsetzung am , unter , | Kommentare (36)



London erlebte gewalttätige Ausschreitungen und Plünderungen in der dritten Nacht in Folge. Die Gewalt griff erstmals auch auf Städte ausserhalb Londons über, wie in Liverpool, Birmingham und Bristol. Premier Cameron brach seine Ferien ab. Teile von London sehen wie nach einem Krieg aus:



Die Aufstände in London sind das Resultat einer zusammenbrechenden Gesellschaft und der Gleichgültigkeit der politischen Klasse gegenüber den Massen. Alles konzentriert sich nur auf die Kriminellen in der City von London, oder das "Mordor an der Themse", denen wird das Geld der Steuerzahler nachgeschmissen, sie werden dauernd gerettet. Die arbeitende Bevölkerung soll das durch scharfe Sparmassnahmen zahlen und dabei verrecken. Die Sozialleistungen wurden massiv gekürzt. Speziell die Jugendlichen haben keine Perspektive und randalieren jetzt.







Ist es nicht interessant, wie wieder mit zweierlei Mass gemessen wird. Wenn zum Beispiel in Syrien Jugendliche randalieren und die Sicherheitskräfte gegen sie vorgehen, dann wird die Regierung vom Westen verurteilt und man boykottiert das Land. Den armen Unterdrückten wird Recht gegeben, dass sie sich gegen das Regime auflehnen. Wenn in London ähnliches passiert, wenn die Jugendlichen auch ihre Wut gegen das Unterdrückungsregime zum Ausdruck bringen, dann wird es als kriminelle Handlung hingestellt, keine berechtigten politischen Motive unterstellt, und es wird ein massives Polizeivorgehen verlangt.

Wo ist der Unterschied? Ja klar, in Syrien herrscht eine Diktatur, das sind Moslems die wir nicht mögen und ein Regime das berechtigterweise gestürzt werden muss. Im Gegensatz dazu ist Grossbritannien eine christlich westliche Demokratie (ich lach mich tot), dort darf man das herrschende Regime nicht angreifen. Es stimmt nämlich nicht, es handelt sich nur um blinde Zerstörungswut. Laut Aussagen von Jugendlichen gehen sie gegen Geschäfte los, weil sie meinen die gehören zu den Reichen. Wenn man nichts hat, am Existenzminimum dahinvegetiert und arbeitslos ist, dann ist bald jemand reicher.



Man zeigt den Jugendlichen ständig das Vorbild des Konsums, was man alles haben muss, um in der Gesellschaft anerkannt zu werden, durch Werbung und ständiger TV-Berieselung. Nur sie können sich diese Dinge nicht leisten, woraus ein totaler Frust entsteht. Also holen sie sich das Zeug einfach jetzt aus den Läden. Ausserdem fühlen sich die Jugendlichen völlig von der Gesellschaft ausgegrenzt und ignoriert. Wenn sie sich an öffentlichen Plätzen treffen, wird gleich die Polizei gerufen, um sie zu verjagen. Sie machen nur negative Erfahrungen mit der Autorität.

In einem BBC-Interview erzählten zwei Mädchen voller Stolz, die an den Ausschreitungen in Croydon teilgenommen haben, "wir zeigen der Polizei und den Reichen, dass wir machen können was wir wollen."

Mittlerweile hat sich herausgestellt, der 29 Jahre alte Mark Duggan, dessen Tod durch eine Polizeikugel Auslöser für die Gewalt in London war, hat nicht auf die Polizei geschossen. Der Polizist hat gelogen und nicht in Notwehr gehandelt, sondern einfach seinen Kopf weggeknallt.

S&P stuft den Rivalen Muudy’s herunter

von Freeman-Fortsetzung am , unter , | Kommentare (9)



SATIRE
Die Ratingagentur Standard & Puur's hat nicht nur die Kreditwürdigkeit der Vereinigten Staaten am vergangenen Freitag herabgestuft, sondern die ihres Konkurrenten Muudy’s jetzt auch.

Standard & Puur's sagt, sie stufen die Kreditwürdigkeit von Muudy’s auf “BEBE” herab. Der Grund dafür ist, da Muudy’s weiterhin die USA ohne Risiko für die Kreditgeber ansieht und nicht eine Herabstufung vornimmt, ist das Risiko von zukünftigen Schadensersatzzahlungen sehr hoch.

S&P glaubt das Muudy’s mit “möglicherweise höheren Betriebskosten konfrontiert, einer niedrigeren Gewinnspanne und ein erhöhtest Risiko aus Schadensersatzklagen haben wird, was ihre Kreditwürdigkeit erheblich senkt.

Sollte Washington zahlungsunfähig werden, dann kommen massive Regressansprüche in astronomische Höhen auf Muudy’s zu, welche die Firma in den Bankrott treibt. China hat alleine über 1 Billion Dollar an das US-Schatzamt geliehen.

Wenn die USA zahlungsunfähig wird und Muudy’s hat aber weiterhin die Bestnote vergeben, keine Herabstufung vorgenommen und damit nicht gewarnt, wird Peking Schadenersatz fordern und die Triaden vorbeischicken. Das bricht ihnen das Genick und wird schmerzhaft sein.

Mittlerweile hat sich Obama sehr kritisch über Standard & Puur's geäussert, in dem er sagte: „Egal, was eine Ratingagentur meint, wir waren immer und werden immer ein AAA-Land sein.

S&P reagierte prompt und antwortete: „Ja, AAA schon, aber eher das was kleine Kinder produzieren wenn sie auf den Topf müssen.

Finanzexperten die der US-Regierung nahe stehen sagen, S&P hat eine verheerende Inkompetenz in der Vergangenheit gezeigt, in dem sie zum Beispiel Lehman Bros. ein AAA-Rating kurz vor der Pleite gaben. Was sie jetzt gemacht haben sei keine seriöse Beurteilung über den finanziellen Zustand der USA. Sie könnten nicht mal rechnen und hätten sich um 2 Billionen Dollar vertan.

Bin ja gespannt wie Muudy’s darauf reagiert und ob da eine Retourkutsche kommt, die Ratingagenturen sich gegenseitig in ihrer Kreditwürdigkeit herabsetzen, bis sie auch so wegen „Ramsch-Status“ pleite sind.

Laut Insidern hat der Chef von Muudy’s bereits seine Wut über die Herabstufung durch den Kokurrenten gegenüber Mitarbeitern geäussert und gesagt, „Was diese Hu..sö... mit uns machen, können wir schon lange. Die werden was erleben.

Deshalb Popcorn holen, sich zurücklehnen und dem Kampf der Giganten zuschauen.

Negative Reaktion der Märkte nach Herabstufung

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 8. August 2011 , unter | Kommentare (17)



Die Frage lautet heute, wie werden die Märkte auf die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA reagieren? Standard & Poor's weist die Kritik an ihrem Entscheid zurück und schliesst nicht aus, eine weitere Reduzierung der Kreditwürdigkeit der USA vorzunehmen, sollten sich die Bedingungen in den kommenden sechs bis 24 Monaten verschlechtern.

JPMorgan Chase schätzt die zusätzlichen Zinskosten für Amerika wegen der aktuellen Herabstufung auf 100 Milliarden Dollar pro Jahr.



SONNTAG

Im Nahen Osten, wo der Sonntag bereits ein Werktag ist, haben die Börsen heftig ins Minus gedreht. So fiel die Börse in Israel um 7%, der grösste Verlust in den letzten 11 Jahren. Dann auf der arabischen Halbinsel fielen die Börsen in Dubai um 3,7%, in Abu Dhabi um 2.5%, in Qatar um 2.5% und im Oman um 1.9%. Der saudische Tadawul Index, der grösste Aktienmarkt in der Region, blieb unverändert, nach dem er bereits am Samstag 5,5% verlor.

MONTAG

Gold machte einen Sprung nach oben auf über 1690 Dollar oder 1180 Euro die Unze.

In Neuseeland begann der Handelstag mit einem Verlust von über 3%, der grösste Sturz seit Oktober 2008, und insgesamt 11% seit dem Höhepunkt am 20. Mai.

Die australische Aktienbörse fiel heftig am Morgen, mit 2,04% im Minus, was weitere 27 Milliarden Aussi Dollar ausradiert und zu den bereits 100 Milliarden an Verlust der vergangenen Woche hinzufügt.

Der Nikkei fiel bei der Eröffnung um 9:00 Uhr um 225 Punkte oder 1,3% in Tokyo und der Topix um 1,5%.

Der Hongkonger Hang-Seng-Index stürzte um 4% und der Kospi-Index in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul fiel um 3,3%.

In Singapur verzeichnete die Börse mit einem Minus von 3,7% ebenfalls einen deutlichen Verlust. Der Markt in Taiwan rutschte um 2,6% ab und der chinesische Shanghai Composite büsste 3% ein.

Nach Handelsbeginn in Europa um 9:00 Uhr ist der DAX nur leicht abgerutscht mit -0,9% und der SMI in Zürich liegt ähnlich mit -0,93%.

Gold durchbricht erstmalig die 1'700 Dollar und die 1200 Euro Marke!

Die Medien berichten erleichtert, der Crash ist ausgeblieben!

Ach ja? Schon erstaunlich wie sie negatives in positives drehen. Da stürzen die asiatischen Börsen alle ab, bis zu 5% wie in Hong Kong, und sie beschreiben es als gut. Früher wäre so eine Verlust als Katastrophe bezeichnet worden, denn schliesslich ist ein Verlust von über 10 Prozent in der vergangenen Woche bereits vorausgegangen.

Wie ein Junkie, der eine immer höhere Dosis für den Kick benötigt, scheinen die Medien auch bei deutlichen Verlusten nicht mehr gross zu reagieren und sagen es ist nicht schlimm. Früher wäre eine Verlust von 2 Prozent und mehr ganz klar als Crash bezeichnet worden. So gewöhnt man sich an die negativen Zahlen und redet sie noch schön.

Schauen wir uns nur den Verlust des SMI über die Zeit an:

Wochenverlust -10.57%, 1 Monat -17.15%, 3 Monate -19.81%, 6 Monate -21.45%, laufendes Jahr -19.64%, 3 Jahre -28.07% und 5 Jahre -34.46%.

Und dann erzählt man uns, eine Aktienanlage wäre was ganz tolles, dabei ist die Inflation hier gar nicht eingerechnet.

Ja, wie bei einem Spielkasino gewinnt die Bank immer und die Spieler werden voll abgezockt. Zwischendurch lässt man sie als Köder etwas gewinnen. Die Verarsche pur!

Resüme am Tagesende

Es ist schon bezeichnend, wie die Medien den ganzen Tag versucht haben die drastischen Verluste im Markt zu beschönigen. Der allgemeine Tenor lautete, alles in Ordnung, keine Panikverkäufe finden statt und am Vormittag wurde sogar süffisant gesagt, kein Weltuntergang ist passiert. Hat aber auch keiner behauptet.

Offensichtlich ist es die Aufgabe der bezahlten Journalisten, die Realität besser darzustellen als sie ist und nicht was wirklich abgeht zu berichten. Dabei kann man den Tag nur als schwärzesten Montag weltweit für die Börsen beschreiben. Wenn das kein Crash ist, was denn dann? Nur eine leichte Marktkorrektur? Lach!

Die Wall Street schloss mit massiven Verlusten. Der Dow-Jones-Index stürzte um 5,5 Prozent ab und liegt bei 10'810 Punkten. Der S&P-500 fiel um 6,7 Prozent auf 1119 Zähler – der grösste prozentuelle Verlust seit Dezember 2008. Der Nasdaq gab sogar um 6,9 Prozent auf 2357 Punkte nach.

Der SMI verlor 3,95 Prozent und schloss auf dem Tagestief von 4967,99 Punkten. Der SPI sank um noch mehr um 4,11 Prozent auf 4547,76 Zähler.

In Athen brachen die Kurse um 6 Prozent ein, der niedrigste Stand seit 14 Jahren. Leerverkäufe wurden daraufhin ab morgen für zwei Monate ausgesetzt.

In der Türkei brach der Leitindex IMKB um 7 Prozent ein und fiel um 3982 Punkte auf 52'284 Zähler.

Der Dax verlor 5 Prozent auf 5923 Zähler, während der MDax 6,5 Prozent auf 8539 Punkte abgab. Der TecDax büsste 5,3 Prozent auf 679 Punkte ein. Nach neun Tagen nur Verluste in Folge stellte der Dax seinen Negativ-Rekord vom September 1990 ein. Insgesamt stürzte er kumuliert um 17 Prozent ein. Das ist der grösste Kursrutsch seit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers 2008.

Der Euro verlor 2,3 Prozent gegenüber dem Franken und wird mit 1,07 gehandelt. Der Dollar ist für 75 Rappen zu haben.

Gold steigt und steigt, liegt bei 1717 Dollar oder 1210 Euro die Unze.

Oh wie peinlich! Standard & Poor's hat die Aussichten von Warren Buffett's Investmentfonds Berkshire Hathaway, der bereits auf AA+ herabgestuft wurde, von stabil auf negativ revidiert. Das kommt davon wenn man zu viele zweifelhafte US-Staatspapiere im Portefeuille hat.

Noch peinlicher, Standard & Poor's hat auch die von der US-Regierung garantierten Bonds von Israel auf AA+ herabgestuft. Diese Entscheidung trifft ca. 6 Milliarden Dollar an Schulden.

Und die Schuldenkrise in der Eurozone wird immer schlimmer. Die EZB kauft die Bonds von Spanien und Italien, weil sie keiner mehr will. Was die wenigsten realisieren, die EU-Rettungsaktionen werden früher oder später Frankreich und Deutschland auch ihr AAA-Rating kosten. Das wird dann richtig lustig.

Aber es ist alles in Ordnung Leute. Einfach weitermachen wie bisher, es gibt keinen Grund zur Panik. Was an den Weltbörsen passiert triff uns nicht. Sind ja nur unsere Altersrücklagen die sich in Luft auflösen. Alles wird gut, geht brav arbeiten, konsumiert und guckt TeeVau, denn die Finanzexperten und Regierenden am Steuer wissen ganz genau was sie tun. Sie lenken die Karre nur in den Abgrund und der schmerzliche Aufschlag wird bald zu spüren sein.

Ich will gar nicht recht haben, aber ich sagte "verkauft alles und betet"

London brennt ... demnächst in ihrer Nachbarschaft zu sehen: