Iran - Iranischer Aussenminister in New York
Das ist bemerkenswert....
Nur für eine UNO Sitzung reist Herr Amirabdollahim sicher nicht in die USA. Mit Sicherheit trifft er sich noch mit den Amis.
Wir gehen davon aus, dass er das Ergebnis der am Montag abgehaltenen Besprechung von Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Russland und der Türkei mitteilt. Iran will Ruhe an seiner Nordgrenze.
Irans Aussenminister überraschend in USA eingetroffen
Irans Aussenminister ist angesichts des Gaza-Kriegs überraschend in die USA gereist. Besuche iranischer Spitzenpolitiker in den Vereinigten Staaten, die als Erzfeind der Islamischen Republik gelten, sind selten. Chefdiplomat Hussein Amirabdollahian traf am späten Mittwochabend in New York ein, wie sein Aussenministerium mitteilte. Demnach will der Minister bei einer UN-Sitzung die Interessen der Palästinenser unterstützen. Diese geniessen auch die Rückendeckung der vom Iran unterstützten und mit Israel verfeindeten Hisbollah-Miliz im Libanon.
Der Iran hatte nach der Terrorattacke der islamistischen Hamas mit Hunderten israelischen Todesopfern eine direkte Verwicklung in die Angriffe zurückgewiesen. Die Staatsführung lobte die Attacke jedoch. (SDA)
Korruptes Land im Osten - Wie brutal die Medien diesen Schauplatz (engl. war theater) verlassen haben...
Die Medien sind brutal und gnadenlos: Über Nacht ist der Ukraine-Krieg aus den Schlagzeilen verschwunden
Wolfgang KoydlWolfgang Koydl
https://weltwoche.ch/daily/die-medien-sind-brutal-und-gnadenlos-ueber-nacht-ist-der-ukraine-krieg-aus-den-schlagzeilen-verschwunden/
Vor 14 Minuten
Das Nachrichtengeschäft ist brutal und gnadenlos. Was heute Schlagzeilen macht, ist morgen vergessen. Der Konsument will täglich mit frischen Gruselthemen unterhalten werden. Sonst schaltet er ab. Oder um.
Wer erinnert sich noch an das Erdbeben in Marokko, die grosse Flut in Libyen? Und dann war doch noch etwas?
Genau. Der Krieg in der Ukraine.
Es war ohnehin erstaunlich, wie lange sich das Thema auf den Titelseiten hielt. Tatsächlich brauchte es einen neuen Konflikt dafür, es aus dem öffentlichen Bewusstsein zu verdrängen.
Doch Aufmerksamkeit ist für die Ukraine nicht weniger wichtig als Munition. Die Weltkarte ist gesprenkelt mit eingefrorenen und vergessenen Konflikten – kein Krieg, kein Frieden, aber täglich Leid und Tod.
Verständlich, dass Präsident Wolodymyr Selenskyj und seine Fans andocken wollen am Krieg in Nahost. Das geht von den zu Tode geredeten Werten, die in Aschkelon genauso verteidigt werden wie in Awdijiwka, bis hin zu hirnrissigen Hamas-Putin-Vergleichen.
Russland und Israel haben kein Interesse, im Scheinwerferlicht zu stehen. Hamas und die Ukraine brauchen es.
Die grösste Gefahr ist daher, dass sie mehrere Sprossen auf der Eskalationsleiter überspringen, um mit einem selbstmörderischen Akt wieder ungeteilte Aufmerksamkeit des Westens zu erringen.
Dies zu verhindern, wäre eigentlich die wichtigste Aufgabe westlicher Diplomatie.
Julian Assange - Der langsame Mord
Israel - Die zionistische Regierung von Israel dreht völlig durch: VISA Stopp für Russische Rücksiedler und UN Mitarbeiter
In einer Rede relativierte UN-Chef Antonio Guterres kürzlich den Hamas-Terror und sorgte damit für einen Eklat. Israel zeigte sich empört und kündigte nun Konsequenzen für UN-Mitarbeiter an. Derweil soll die israelische Armee einen ranghohen Hamas-Kommandeur getötet haben. Mehr im Liveticker.
Der israelische Botschafter bei den Vereinten Nationen, Gilad Erdan, hat im Streit um Aussagen von UN-Generalsekretär António Guterres angekündigt, dass sein Land keine Visa mehr für Mitarbeiter der UN ausstellen wolle. „Es ist Zeit, ihnen eine Lektion zu erteilen“, sagte Erdan dem israelischen Armee-Radio.
Tags zuvor hatte der Botschafter bereits den Rücktritt von Guterres gefordert. Der UN-Chef hatte den brutalen Terrorangriff der Hamas scharf verurteilt, aber gleichzeitig darauf hingewiesen, dass er nicht im „luftleeren Raum“ geschehen sei. Er müsse auch im Kontext der seit 56 Jahren andauernden „erdrückenden Besatzung“ gesehen werden. Das hatte in Israel für Empörung gesorgt.
Gaza - Der Hamas Angriff war defintiv gewollt oder zumindest zugelassen
Die Zionisten kontrollieren das Narrativ nicht mehr. Was sie jetzt machen, ist nur noch ein Gemetzel und ein Genozid. Ob das im Interesse von Israel ist ?
Siehe auch Sey Hersh unten.
https://gilbertbrands.de/blog/2023/10/24/10-7-mache-sich-jeder-sein-eigenes-bild-teil-1/
24. Oktober 2023
Am 7.10.23 überfielen Hamas-Kommandos Süd-Israel und führten ein Massaker an Israelis aus. Die folgende Zusammenstellung der Ereignisse beruht auf verschiedenen Nachrichtenmeldungen und Beiträgen in sozialen Medien:
(1) So weit bislang bekannt, schlug die Hamas ohne jede Rückendeckung zu. Weder der Iran noch die Hisbollah schienen irgendwie involviert zu sein, die iranische Regierung schien sogar ausgesprochen „not amused". Was war mit dem Überfall eigentlich bezweckt?
(2) Der Angriff begann mit Raketenangriffen, angeblich 5.000, später reduziert auf 2.000. Dadurch sei die israelische Luftabwehr überfordert gewesen, was ja technisch durchaus stimmen mag.
5.000 sind sehr viele Raketen, 2.000 immer noch sehr viele. Auf Videos in sozialen Netzwerken sieht man allerdings nur Abschussfahnen von ca. 20 Raketen und von der israelischen Luftabwehr überhaupt nichts. Das Festival, das später überfallen wurde, feierte anscheinend trotz des angeblichen Radaus weiter. Ein Dauerfeuer von tausenden von Raketen hat anscheinend niemand gefilmt.
Eine Überlastung der Luftabwehr erfordert das gleichzeitige Abfeuern einer großen Anzahl von Raketen und ein Dauerfeuer ohne große Pausen. Den Bau der dazu notwendigen Abschussbasen hat niemand bemerkt? Und das an der bestüberwachten Grenze der Welt?
(3) Nach den Raketen flogen Hamas-Kommados mit Gleitschirmen über den Grenzzaun. Mit Gleitschirmen, die erst mal starten müssen, dann die notwendige Höhe erreichen müssen, um eine entsprechende Strecke fliegen zu können und dabei auch gesteuert werden und dann punktgenau landen müssen, und das mit voller Bewaffnung der Flieger.
Und das hat keiner bemerkt? Weder die Startvorbereitungen noch das notwendige intensive Training der Hamas-Kommados, damit die überhaupt in der Lage sind, solche Dinger hinreichen genau zu fliegen? Und es müssen alle nahezu gleichzeitig in die Luft kommen, um auch als Truppe zuschlagen zu können. Darüber hinaus sind solche Flieger nicht schnell, d.h. es wäre für die israelische Armee am helllichten Tag ein Tontaubenschießen gewesen. War es nicht. Die Kommandos konnten ungehindert einfliegen und dann Krieg spielen. Wie ging das?
(4) Danach kamen Planierraupen, die den Zaun einrissen. Also über ein nicht gerade kleines Stück gut einsichtiges Gelände fahren an eine Grenzbefestigung mit automatischen Schussanlagen und jeder Menge Elektronik und Personal, die jede Bewegung bereits viele Minuten vor Erreichen des Zauns erkannt hätten und reagieren mussten? Und die Hamas-Kommandos kamen auch hier ohne große Verluste an und rissen den Grenzzaun passend für die folgende Aktion ein? Und auch das musste ja irgendwie vorher geübt und orchestriert werden. Alles völlig unbemerkt?
(5) Anschließend fuhren Kommandos auf Pickups mindestens 40km ins Landesinnere und erschossen dort Menschen. Widerstand gab es außer einigen Polizisten keinen. Selbst bei dem überfallenen Festival in Grenznähe (Grenznähe? Warum ein Festival in Grenznähe?) waren keinerlei Sicherheitskräfte vorhanden. Das gibt es in dieser Form noch nicht mal beim Lokalderby BvB vs. S 04. Selbst da ist mehr Polizei anwesend. Warum wurde das Festival nicht bewacht?
Und dann? Fuhren die Kommandos wieder nach Ghaza zurück? Wurden sie von der Armee neutralisiert? Oder rückte die Armee an und schlug sie zurück? Außer lokalem Widerstand einiger Polizeitruppen wird nichts berichtet. Anscheinend nahm die Hamas ein paar Geiseln und fuhr wieder nach Hause, anstatt sich in Kamikaze-Manier in den israelischen Städten zu verschanzen und den Krieg in Israel zu halten. Was macht das alles für eine Sinn? Und wie war das möglich?
(6) Angeblich wurden die israelischen elektronischen Systeme geblendet. Ich halte das für Unfug, denn die Systeme sind zwar vernetzt, aber die Teile sind autonom und alles ist redundant und schlimmstenfalls hätten die Truppen auch per Handy kommunizieren können. Aus technischer Sicht entweder absoluter Blödsinn oder die Israelis haben ausgerechnet von der von ihnen selbst entwickelten Technik keine Ahnung.
Angeblich konnten auch die Hamas-Handy-Gespräche, die zur Vorbereitung und Auslösung der ganzen Aktion notwendig waren, nicht verfolgt werden, weil sie – aufgepasst – Huawei-Handy benutzen und Huawei aufgrund der Sanktionen inzwischen über eine eigene Version von Android verfügt, die die NSA und der Mossad nicht abhören könnten. Dummerweise straften sich die Iraelis her selbst Lügen, indem sie nach der Bombardierung eines Hospitals (siehe Teil 2) Handy-Gespräche von Hamas-Leuten abhören konnten. Wie blöd muss man selbst sein, um andere für so blöd zu halten, darauf hinein zu fallen?
(7) Die Ägypter haben die Israelis gewarnt, dass da was im Busch ist. „Haben sie nicht" war die israelische Antwort. „Haben wir doch, und zwar den und den und den" kam aus Ägypten. „...." kam aus Israel. Weiterer Kommentar wohl überflüssig.
(8) Wo war die israelische Armee? Nun, die Grenzdivision wurde nach Berichten ein paar Tage vor dem Überfall großenteils nach Nordwesten in Richtung Westjordanland abgezogen. Die Kampftruppen waren also weg bis auf schwache einzelne Posten und das technische Personal in den Grenzbunkern. Die Posten wurden überrannt und dabei auch mindestens ein unbesiegbarer Merkava-Panzer geschlachtet, mutmaßlich mit Panzerabwehrwaffen, die für die Ukraine bestimmt waren. Zumindest fand ein israelischer Trupp, der etwas kampfbereiter war, solche Waffen bei einer hochgenommen Hamas-Truppe. Das Kampfpersonal war also nicht am Grenzzaun (siehe Tontaubenschießen oben), das technische Personal wurde teilweise von der Hamas mit Handgranaten in den Bunkern neutralisiert, weil es eben kein Kampfpersonal war.
(9) Fasst man die verschiedenen Aktionen zusammen, dauerte das Ganze so lange, dass selbst die Luftwaffe der Bundeswehr einen Alarmstart in Jever hinbekommen hätte, um einen Angriff in Hannover zurück zu schlagen. Wo war die israelische Luftwaffe?
Wie das zu interpretieren ist, soll sich jeder selbst überlegen.
https://gilbertbrands.de/blog/2023/10/24/10-7-mache-sich-jeder-sein-eigenes-bild-teil-1/
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Dazu auch :
Seymour Hersh: Die Rätsel des 7. Oktober
uncut-news.ch
Oktober 25, 2023
Während die Hamas Geiseln freilässt und Israel weiterhin Gaza bombardiert, bleiben viele Fragen unbeantwortet.
Seymour Hersh
Vor einem Jahrzehnt, während einer Reise in den Nahen Osten, teilten meine Frau und ich uns ein Pizzadinner in einem Jerusalemer Hotel mit einem amerikanischen Journalisten und einem Fotografen, die gerade von einem Reportagebesuch in Gaza-Stadt zurückgekehrt waren. Ein Anchorman für eines der amerikanischen Fernsehnetzwerke und seine Frau gesellten sich zu uns. Der Journalist und der Fotograf unterhielten sich auf Arabisch mit unserem Kellner, was einen mittelalten Herrn in Anzug und Krawatte, der allein aß, dazu veranlasste, an unseren Tisch zu kommen und zu fragen, ob er sich anschließen könne. Er erklärte, dass er ein US-Armee-Geheimdienstoffizier, ein Oberst, war, der dem amerikanischen Konsulat in Jerusalem zugewiesen war, und seine Aufgabe darin bestand, über Gaza zu berichten. Das einzige Problem, so sagte er, sei, dass er nicht nach Gaza reisen dürfe, und als er die Journalisten über ihren Besuch dort sprechen hörte, wollte er mehr darüber erfahren.
Wir luden ihn ein, sich uns anzuschließen, und der Oberst erhielt effektiv eine Unterweisung über die Not und Verzweiflung, die die Reporter gefunden hatten.
Gaza und Hamas – die islamistische Gruppe, die das Gebiet seit 2007 führt – sind auch heute noch undurchsichtige und verwirrende Themen. Warum führte die Hamas am frühen Morgen des 7. Oktober einen Überfall auf scheinbar ungeschützte Kibbuzim im Süden Israels durch? Warum waren nur wenige israelische Soldaten an diesem Morgen im Dienst?
Wir in den Medien kennen nicht die ganze Geschichte. Premierminister Benjamin Netanyahu äußert sich nicht zum Versäumnis Israels, seine Bürger zu verteidigen, obwohl mehrere führende Generäle öffentlich für ihr Versagen entschuldigt haben, und die Hamas behauptet, dass die von ihr autorisierte Mission ausschließlich darauf abzielte, einige israelische Soldaten gefangen zu nehmen, um sie möglicherweise gegen Gefangene auszutauschen. Die Hamas-Operateure begannen die Operation am frühen Morgen des 7. Oktober, indem sie die ungeschützten Zäune sprengten, die Gaza von Israel trennten.
Die Hamas behauptet auch, dass der Großteil des Chaos von anderen terroristischen Gruppen und den verärgerten Bürgern Gazas verursacht wurde, die über die zerstörten Tore und Zäune strömten, ohne von israelischen Soldaten aufgehalten zu werden. Es wurde weithin berichtet, dass Israel auf Anregung von Premierminister Benjamin Netanyahu die Hamas über Gelder finanzierte, die von Katar bereitgestellt wurden, in der Überzeugung, dass eine starke Hamas eine von einigen in Washington lange angestrebte Zwei-Staaten-Lösung unwahrscheinlich machen würde.
Dort stehen wir heute. Israel befindet sich jetzt im Prozess der Zerstörung von Gaza-Stadt durch ständige Bombardierungen und plant auch in naher Zukunft eine Bodeninvasion. Ein gut informierter amerikanischer Beamter sagte mir, dass die israelische Führung erwäge, das riesige Tunnelsystem der Hamas zu überfluten, bevor sie ihre Truppen schickt, von denen viele nur wenige Wochen Ausbildung in den für die Invasion erforderlichen Manövern und Koordination hatten. Eine solche Handlung könnte bedeuten, dass Israel bereit war, die noch in Gefahr schwebenden Geiseln aufzugeben.
Wo sich die geschätzten mehr als zweihundert Geiseln befinden, ist eine offene Frage. Israel spricht nur von einem Ende des Regimes der Hamas, und die Hamas hat bisher vier Geiseln freigelassen. Gestern wurden zwei ältere Israelis freigelassen, ohne bekannte Forderungen.
Die Freilassung war die Zweite in drei Tagen. Die Erste betraf zwei Amerikaner, eine Mutter und ihre Tochter, die offenbar in guter Verfassung waren. Alle vier wurden dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz übergeben. Der amerikanische Beamte sagte mir, dass die israelische Führung weitere Freilassungen bald erwartet. Die Freilassungen könnten ein Zeichen dafür sein, dass die Hamas-Führung aufgrund der anhaltenden Bombardierungen unter Druck steht, die allgemein als Vorläufer eines umfassenden Bodenangriffs Israels angesehen werden. Sie könnten auch ein Zeichen dafür sein, dass die Hamas sich nicht von den israelischen Bombardierungen dazu zwingen lassen wird, ihre Geisel-Politik zu ändern. Es gab geheime Gespräche über eine größere Freilassung israelischer Gefangener, seit die ersten Hilfslastwagen der Vereinten Nationen aus Ägypten in den südlichen Gazastreifen strömten, wo bis zu einer Million hungrige und durstige Flüchtlinge warteten.
Die gesamte Hilfslieferung sollte direkt an die Vertreter des Roten Kreuzes in Gaza-Stadt geliefert werden, sagte mir der amerikanische Beamte, „aber die ägyptischen UN-Beamten wollten einen Anteil, und auch die Hamas.“ Der Beamte sagte, dass nach viel Hin und Her in der letzten Woche eine Einigung erzielt wurde. Die Verteilung der Güter würde in den Händen von Rotkreuzvertretern in Gaza-Stadt liegen, und die Hamas würde ihren Anteil, so sagte der Beamte, an ihre Kämpfer „in den Tunneln und ihren Familien weiterleiten. Der Rest würde an Kumpels gehen“ – das heißt, an leitende Mitglieder der Hamas-Führung. Im Gegenzug würde die Hamas weitere zehn Geiseln freilassen, wenn die tatsächliche Übergabe der Güter stattfand. Es ist nicht bekannt, ob die freizulassenden Geiseln auch Amerikaner einschließen würden.
Der amerikanische Beamte, der die beteiligten Verhandlungen skizzierte, wusste nicht, warum die Vereinbarung gescheitert ist. Aber er zeigte sich abweisend gegenüber der Gier, die damit verbunden war. „Die Ägypter und die palästinensischen Fraktionen stritten sich um die Hilfsgüter“, sagte er mir, „während die Bedürftigen ohne sauberes Wasser und Essen weiter leiden werden.“
Eine ernsthafte Komplikation, die seit dem Angriff vom 7. Oktober nicht öffentlich diskutiert wurde, ist, dass die Qassam-Brigaden, der militärische Flügel der Hamas, nicht die alleinigen Angreifer oder Entführer von Geiseln an einem Tag waren, an dem in den angegriffenen Kibbuzim und Dörfern mindestens acht Stunden lang keine israelische Armeepräsenz vorhanden war.
„Wir wissen“, sagte mir der amerikanische Beamte, „dass die Al-Aqsa-Märtyrerbrigade teilgenommen hat.“ Er bezog sich auf eine Koalition palästinensischer bewaffneter Gruppen, die von den Vereinigten Staaten, Israel, der Europäischen Union und einer Reihe anderer Nationen weltweit als terroristische Organisation eingestuft wurden. (Die Hamas wurde auch von den USA und der EU als terroristische Gruppe eingestuft.)
„War der Angriff eine Überraschung für die zivile Führung der Hamas? Nein. Er war lange geplant und koordiniert. Die anderen Verrückten mit einer Geschichte des Terrorismus wurden rekrutiert, um sich zu vereinen. Hatten sie Erfolg erwartet? Nein. Hat die angreifende Truppe abscheuliche Gräueltaten begangen? Ja. War es von der Hamas unerwartet? Nein. Alle Beteiligten haben ihre Absicht erklärt und sie in ihrer Taktik in den vergangenen zwanzig Jahren bewiesen. Wird Israel reagieren und die Hamas zerstören? Ja. Sind sie gerechtfertigt? War die Gründung eines jüdischen Staates gerechtfertigt? Die Antwort einer Person auf die zweite Frage gibt die Antwort auf die erste.“ Er fuhr fort: „Werden die Flüchtlinge an Hunger sterben? Nein. Die öffentliche Sympathie für ihr wirkliches Leiden wird den Tag retten.“
Ich hörte eine ähnliche Darstellung davon, wie der lang geplante Angriff vom 7. Oktober außer Kontrolle geriet, von einem ausgewiesenen Experten für Nahostpolitik, der keinen Zugang zu amerikanischen Geheimdiensteinschätzungen hat. „Das Ziel der palästinensischen Operation“, sagte er mir, „war genau das, was passierte – eine schockierende und inspirierte militärische Operation, die die Israelis demütigte und erschütterte. Die Hamas-Militärkommandeure hatten eine Karte von Stützpunkten [innerhalb Israels] und wollten Computer-Server mit all den potenziell compromittierenden Informationen nehmen, die sie enthielten, und sie wahrscheinlich zur Analyse nach Iran schicken.“
Ein weiteres Ziel der Hamas, so wurde mir gesagt, sei es gewesen, israelische Armeegefangene zu nehmen und Israel zur Freilassung von Tausenden von Gazanern und Westjordanland-Palästinensern zu zwingen, die Belagerung von Gaza zu durchbrechen und weiterhin mit der Palästinensischen Befreiungsorganisation zu konkurrieren, die 1993 nach den Oslo-Abkommen zunächst für die Kontrolle des Westjordanlandes und Gazas vorgesehen war. „Ein weiterer Bonus eines erfolgreichen Angriffs“, sagte der Experte, „wäre gewesen, die laufenden Normalisierungsgespräche zwischen Saudi-Arabien und Israel zu unterdrücken.“
Die Qassam-Flügel der Hamas initiierten den Angriff, indem sie Raketen abschossen, um das israelische Militär abzulenken, und dann das elektronische System ausschalteten, das rund um die Uhr die Überwachung des Zauns um Gaza ermöglichte. Die Hamas-Kämpfer, die durch den zerstörten Zaun drängten, wurden bald von Bewohnern von Gaza-Stadt gefolgt, die in ihrem anhaltenden Ärger über Israel begierig waren, sich am Angriff zu beteiligen, sowie von Mitgliedern anderer Widerstandsgruppen im Gazastreifen. Der Experte sagte mir, man habe ihm gesagt, dass der Angriff auf die nächtliche Tanzparty – bei der an diesem Morgen 260 junge Israelis getötet wurden – nicht Teil des ursprünglichen Plans war, aber niemand leugnet, dass, geplant oder nicht, die Morde bei der Tanzparty und in den israelischen Siedlungen letztlich die Verantwortung der Hamas sind.
Aus Sicht der Hamas, so fügte der Experte hinzu, „egal, was die Israelis tun“ als Reaktion auf das Massaker, das die Hamas ausgelöst hat – entweder mit Bodentruppen in großer Stärke angreifen oder die Bombardierung von Gaza-Stadt fortsetzen -, der Überfall vom 7. Oktober war einer, von dem sich die Israelische Verteidigungsarmee nicht erholen kann. Der Experte sagte mir, dass „Israels Bitte an die USA, Drohungen auszusprechen, Flugzeugträger zu schicken und Drohungen auszusprechen, Israel nur schwächer aussehen lässt.“ Der Experte fügte hinzu, dass die Hamas-Führung verstehe, dass Israel möglicherweise in naher Zukunft in Gaza auf dem Boden einmarschieren und den Sieg erklären müsse, egal, wie viele Opfer dabei zu beklagen seien, nur um seine traumatisierte Bevölkerung zu beruhigen.
Der Experte sagte, dass die entscheidende Frage für die israelische Armee heute aus Sicht der Hamas-Führung darin bestehe, dass ein geplanter Hamas-Kommandounternehmen, das darauf abzielte, IDF-Soldaten gefangen zu nehmen, zu einem Gefängnisausbruch wurde. Die Nachricht von der unbestrittenen Durchdringung der anfänglichen Hamas-Angreifer verbreitete sich schnell in ganz Gaza, und spontane Gruppen von Gazanern und hastily gebildeten Märtyrer-Hit-Teams strömten durch den gestürzten Zaun. Das Ergebnis, so der Experte, verwandelte „die Operation in einen katastrophalen Erfolg.“
Mehr als 200 Geiseln wurden weggeschleppt – man kann ihre Entführung in verschiedenen Videos sehen, die aufgetaucht sind – auf dem Rücken eines Motorrads oder eines Fahrrads oder in Autos gestopft und werden jetzt in unterirdischen Tunneln oder in privaten Häusern in ganz Gaza vermutet. Ihr Schicksal wird vielleicht nie bekannt.
Es gibt Dutzende Videos, die Beweise dafür liefern, dass es sich eindeutig um einen über Nacht durchgeführten Angriff handelte, der aufgrund eines erstaunlichen Versagens der Israelischen Verteidigungsarmee, das bisher noch zu keiner Bestrafung eines einzigen israelischen Armeeoffiziers geführt hat, erfolgreich war. Diese Möglichkeit – dass das anfänglich begrenzte Ziel der Hamas in den Horror umgewandelt wurde, der am 7. Oktober stattfand, im Wesentlichen aufgrund des Versagens der IDF -, wurde von der militärischen und politischen Führung Israels bisher bisher nicht anerkannt. Sie glauben, wie der Experte sagte, dass die Hamas und andere Fraktionen aus Gaza nach Israel ausgebrochen sind, um gezielt so viele Zivilisten und Soldaten wie möglich zu töten und zu entführen.
Am 11. Oktober sorgte Tal Heinrich, der Sprecher von Netanyahu, für Aufsehen, indem er CNN mitteilte, dass die IDF israelische Säuglinge und Kleinkinder mit „abgetrennten Köpfen“ gefunden habe, vermutlich während sie Haus für Haus nach Überlebenden suchte. Netanhayu hatte dies angeblich Präsident Biden bei einem seiner Treffen in diesem Monat mitgeteilt. Die Hamas dementierte umgehend die anschließenden Berichte, die kurzzeitig die Nachrichten in Amerika dominierten. Ein Sprecher der israelischen Regierung verkündete einen Tag später, dass sie nicht bestätigen könne, dass Hamas-Angreifer den Kindern die Köpfe abgeschnitten haben.
Was auch immer die Wahrheit ist, die israelische Öffentlichkeit ist mehr als je zuvor verunsichert und stellt Fragen zur Fähigkeit der israelischen Regierung, ihre Bürger zu schützen. Im Gegenzug werden sie von ihrem Premierminister mit Gebrüll und Kriegslust belästigt, der im Gegensatz zu seinen hochrangigen Generälen und dem Leiter des Shin Bet, der israelischen internen Sicherheitsbehörde, bisher öffentlich keine Verantwortung für das militärische und nachrichtendienstliche Versagen am 7. Oktober übernommen hat. Eine kürzlich durchgeführte Meinungsumfrage in Israel zeigte, dass Netanyahu die Unterstützung von 29 Prozent seines Landes hat.
QUELLE: THE MYSTERIES OF OCTOBER 7
Gaza - Vorsitzender der MHP Partei in der Türkei gibt den Zionisten ein 24 h Ultimatum
Türkei stellt Israel 24h-Ultimatum, nach den Zeichen der Chinesen und Iranern nun die DRITTE Warnung an den Unrechtsstaat.
Devlet Bahçeli, der Vorsitzende der türkischen MHP Partei sagte soeben sinngemäß im türksichen TV:
"Man mus kein Palästinenser sein!
Man muss kein Araber sein!
Man muss nicht mal ein Muslim sein!
Es reicht wenn man ein Mensch ist, um das Unrecht zu erkennen, dass Israel den Menschen im Gazastreifen antut.
Wenn innerhalb von 24 Stunden das sinnlose Morden, die wahllose Bombardierung von Zivilisten, Krankenhäusern, Kindergärten, Schulen, Moscheen, Kirchen, Hilfslieferungen und Flüchtlingskonvois nicht vollständig aufhört, werden wir Türken aktiv werden.
Manche verhöhnen uns und sagen "ja dann geht doch als Erste in diesen Hexenkessel".
Diese Menschen sollten folgendes wissen:
Wir Türken sind schon immer freiwillig als Erste in einen gerechten Krieg gezogen OHNE zu schauen, ob und wer uns folgt."
Das war unmissverständlich ...
Weltwoche - Wieso man auch bei Roger Köppel kritisch sein soll
Das Versagen eines kritischen Denkers
https://zeitpunkt.ch/das-versagen-eines-kritischen-denkers
Ist die Hamas mit den Nazis vergleichbar? Ein offener Brief an Roger Köppel. Aus dem Podcast «Fünf Minuten» von Nicolas Lindt.
«Sobald sich ein Volk seiner Fesseln entledigt, werden die Terroristen überflüssig.» / © Pixabay – Hosni Salah, Fotograf in Gaza
Es gibt ein Blatt im Blätterwald des Mainstreams, das sich von der Monokultur desselben wohltuend abhebt. Im Wochenrhythmus erscheinend, pflegt es eine traditionell «andere Sicht», die in der jüngsten Gegenwart zu einer existenziellen Notwendigkeit wurde. Ob Corona, Ukraine, Klima, Migration oder Gender – stets verweigerte sich die «Weltwoche» dem erschreckenden Gleichschritt der Medien. Und niemand würde bestreiten, lieber Roger Köppel, dass der mutige Alleingang des 90-jährigen Blattes zuallererst dein Verdienst ist. Einem Winkelried gleich stellst du dich der Mainstreamwalze entgegen und hinterfragst jedes politische Tabu, auch wenn du dir damit Feinde schaffst. Du verkörperst für mich den Inbegriff eines kritischen Denkers, und viele Menschen – ich eingeschlossen – empfinden für dich nicht nur Sympathie, sondern Hochachtung.
Doch in den letzten Wochen hast du uns deutlicher als jemals zuvor offenbart, dass es ein Thema gibt, bei dem dein kritisches Denken versagt. Wenn es um Israel geht, tust du dasselbe, was du deinen Berufskollegen im Mainstream Tag für Tag vorhältst: Du machst dich zum Sprachrohr, zum Propagandagehilfen des israelischen Staates. Derselbe scharfsinnig denkende Publizist Roger Köppel, der sich im Ukraine-Konflikt stets gegen die Dämonisierung des russischen Präsidenten aussprach und es völlig unsinnig fand, in Putin den Teufel persönlich zu sehen – derselbe Roger Köppel verwendet für die palästinensische Hamas das Vokabular, aus dem sich auch der israelische Premierminister bedient. Du bezeichnest die Hamas abwechslungsweise als «Mördersekte», als «Killer», als «Psychopathen» und fragst dich allen Ernstes, ob bei der Hamas «der Begriff des Bösen angebracht sei». Als könnte man eine politische Kraft mit psychologischen Klischees erklären.
Doch damit nicht genug. Trotz deiner historischen Klarsicht gehst du so weit, die palästinensischen Islamisten im gleichen Atemzug mit den Nazis zu nennen – obwohl du doch sonst davor warnst, das Wort «Nazi» missbräuchlich zu verwenden. Und du schreckst nicht einmal davor zurück, die Gründungscharta der Hamas aus dem Jahre 1988 auszugraben und sie mit Hitlers «Mein Kampf» zu vergleichen, weil in der Charta geschrieben stand, dass auch die Hamas die Juden vernichten wolle. Die Wortwahl der Islamisten, jeden einzelnen Juden, wo immer er sich verstecke, zu finden und umzubringen, ist in deinen Augen so grässlich, dass du dich zum Fazit versteigst, «Mein Kampf» sei sogar noch «zurückhaltender formuliert» als das Hamas-Programm.
Du vergisst dabei jede kritische Einordnung und Distanz und bedienst dich einer genauso enthemmten Sprache wie die Islamisten selbst. Indem du von einem «vulkanisch sich austobenden diabolischen Hass» schreibst, von einer «bestialischen Vernichtungsorgie», von einem «Fanatismus des Niedermetzelns», machst du die Hamas zu menschlichen Monstern. Und von den Monstern ist es dann nicht mehr weit bis zur Aussage des israelischen Verteidigungsministers, der die Hamas als «menschliche Tiere» bezeichnet.
Aber stimmt es denn nicht, was du so drastisch aussprichst? Haben die Hamas bei ihrer Attacke auf Israel etwa nicht im Blutrausch gemordet? War ihr Töten etwa nicht grausam, gnadenlos und gefühllos?
Natürlich war es das. Aber – und jetzt kommt das Aber, das ich bei dir sonst immer so schätze und hier so schmerzlich vermisse: Die Attacke der Hamas hat ihre Vorgeschichte. Eines deiner Lieblingsworte! Beim Ukraine-Konflikt hast du immer dafür plädiert, dass wir eine Kriegspartei nicht vorschnell verurteilen dürfen. Statt zu verurteilen, sollten wir zu verstehen versuchen. Und verstehen könnten wir nur, wenn wir die Vorgeschichte eines Konfliktes kennen.
Diese Grundhaltung gilt für dich überall. Nur nicht beim Thema Palästina und Israel. Da gibt es für den sonst stets um Meinungsvielfalt bemühten Autor nur eine einzige Meinung. In einer für mich unbegreiflichen Verfälschung der Wirklichkeit stellst du Israel seit jeher als Opfer dar, als den schuldlosen David, der umzingelt von arabischen Goliaths nur eines will: in Frieden mit seinen Nachbarn leben. Dass Israel, ganz im Gegenteil, der von den USA protegierte und hochgezüchtete Goliath ist und wie ein mächtiger Stachel im arabischen Fleisch sitzt; dass es sich rücksichtslos immer mehr ausgedehnt hat und ein ganzes Volk in seiner Gewalt hält, liest man in der Weltwoche nie – oder allerhöchstens am Rande in einem Gastkommentar. Du selber sprichst nur von «Fehlern» der israelischen Politik. Alles andere, die ganze Apartheid findest du offenbar legitim.
Wenn es um Palästina und Israel geht, gibt es in deinem Blatt seit vielen Jahren nur einen «Experten»: den aus Israel berichtenden, mittlerweile 73-jährigen Nahostkorrespondenten Pierre Heumann, der in fast peinlicher Einseitigkeit auch als Fachmann für Palästina auftritt. Eine wirklich «andere Sicht» aus Nahost sucht man in der Zeitung vergeblich.
Dabei gäbe es sogar in Israel selbst viele «andere» Stimmen, die für die Weltwoche regelmässig berichten könnten. Überall in der Welt leben Juden, die Israels Politik kritisieren. Ich greife eine aktuelle Stellungnahme heraus, die mich besonders berührt hat: Gabor Maté ist ein jüdischstämmiger Arzt und Kanadier mit ungarischer Herkunft, ein Kind von Opfern des Holocausts und als junger Erwachsener Zionist mit glühender Liebe zu Israel. In einer bewegenden Videobotschaft schilderte er vor einigen Tagen seine Besuche im Westjordanland und im Gazastreifen und gelangte mit Blick auf die jüngsten Ereignisse zu einer wagemutigen Schlussfolgerung: «Take the worst thing you can say about Hamas, multiply it by a thousand times, and it still will not meet the Israeli repression and killing and dispossession of Palestinians.»
«Denken Sie ans Schlimmste, was Sie über die Hamas sagen können, multiplizieren Sie es mal tausend, und es wird immer noch nicht der israelischen Unterdrückung, dem Töten und der Enteignung der Palästinenser gerecht.»
Lieber Roger, warum finde ich dein blindes Engagement für Israels «Recht auf Verteidigung» so verhängnisvoll? Weil du nicht irgendein Journalist bist, sondern der Herausgeber einer Zeitung, deren Stimme gerade jetzt von unschätzbarer Bedeutung ist. Die Menschen, die die «Weltwoche» lesen oder Tag für Tag deine Sendung hören, vertrauen dir. Sie vertrauen auf dein differenziertes Urteil. Auch beim Thema Israel. Doch viele von ihnen sind irritiert. Sie begreifen nicht, warum du die Rolle der Amerikaner in Osteuropa so kritisch siehst, während du sie in Nahost verteidigst. Obwohl es stets um dasselbe geht – um die westliche Vorherrschaft. Um die israelische Dominanz in der arabischen Welt. Dafür sind alle Mittel erlaubt. Dafür darf ein ganzes Volk unterdrückt werden.
Wenn aber dieses Volk nach 70 Jahren Diskriminierung und Not so verzweifelt ist, dass es keinen anderen Ausweg mehr als den Terror sieht, dann hast du dafür kein Verständnis. Dann beeilst du dich zu behaupten: Die Palästinenser und die Hamas sind nicht dasselbe. Natürlich sind sie dasselbe! Ohne die Menschen in Gaza gäbe es die Hamas gar nicht. Und die Hamas ist ihre letzte und einzige Waffe. Denn das westliche «Mitgefühl», das auch du propagierst, hat den Menschen in Gaza ausser Hilfsgütern nichts gebracht.
Lieber Roger, du musst es zugeben: Ohne die Terrorattacke der Hamas hättest auch du die Palästinenser vergessen. Terroristen sind immer brutal. Aber so schrecklich es ist: Sie müssen brutal sein, weil sonst niemand zuhört. Sich über sie zu entsetzen, ist deshalb billig. Mag sein, dass die Hamas immer noch alle Juden am liebsten vernichten würde. In Israel gibt es dafür Parteien, die am liebsten alle Araber umbringen würden. Um ihren Traum von Grossisrael zu verwirklichen. Und das israelische Militär hat schon jetzt dreimal so viele Menschen in Gaza getötet wie die Hamas in Israel.
Die palästinensischen Islamisten im gleichen Atemzug mit Hitler zu nennen, ist lächerlich. Und zeugt von einer historischen Ignoranz, die mich gerade bei dir erstaunt. Die Hamas sind keine Wehrmacht und keine SS. Sie sind ein paar tausend Männer aus Gaza, mehr nicht, die wie alle Menschen in Palästina einfach nur frei sein wollen. Sie wurden nicht als Terroristen geboren. Terrorismus ist nie die Ursache, sondern der Notausgang. Und sobald sich ein Volk seiner Fesseln entledigt, werden die Terroristen überflüssig. Dann braucht es sie nicht mehr. So wird es auch der Hamas ergehen - eines Tages, wenn die Palästinenser frei sind. Dieser Tag ist noch fern. Doch du kannst dazu beitragen, lieber Roger, dass er näherrückt.
25. OKTOBER 2023
VON: NICOLAS LINDT
Nicolas Lindt (*1954) war Musikjournalist, Tagesschau-Reporter und Gerichtskolumnist, bevor er in seinen Büchern wahre Geschichten zu erzählen begann. In seinem zweiten Beruf gestaltet er freie Trauungen, Taufen und Abdankungen. Der Autor lebt mit seiner Familie in Wald und in Segnas.
Soeben erschienen: «Heiraten im Namen der Liebe» - Hochzeit, freie Trauung und Taufe: 121 Fragen und Antworten - Ein Ratgeber und ein Buch über die Liebe - 412 Seiten, gebunden - Erhältlich in jeder Buchhandlung auf Bestellung oder online bei Ex Libris, Orell Füssli oder auch Amazon - Informationen zum Buch
Weitere Bücher von Nicolas Lindt
Nicolas Lindt publiziert den Podcast «5 Minuten» täglich von Montag bis Freitag – Gedanken, Beobachtungen, Geschichten. Zu finden auf Facebook, Spotify, iTunes oder direkt auf der Webseite von Nicolas Lindt: www.nicolaslindt.ch
Europa - Karin Kneissl bestätigt, dass die Europäische Diplomatie zur Zeit auf Teenager - Niveau ist
LNG - Wir hinterlassen bei den Amis einen Riesendreck
Korruptes Land im Osten - Ist nicht mehr von Interesse, wenn Israel ruft.......
Wieder einmal eine Mc Kindly Popwer Point Präsentation die ins Nichts führte.....
🇩🇪🇺🇦 Der deutsche Fernsehensender Phoenix unterbrach die Live-Übertragung der Rede des ukrainischen Ministerpräsidenten auf dem deutsch-ukrainischen Wirtschaftsforum
🇫🇷🇮🇱 Dies geschah zugunsten des Auftritts von Macron und Netanjahu in Israel.
Auf Schmigal sollte Scholz folgen, aber auch er durfte nicht auf Sendung gehen.
So wurde die Rede des ukrainischen Ministerpräsidenten auf die Website gestellt, während die Rede von Scholz nicht einmal in einer Aufzeichnung zu sehen ist.
GERUABIZ = was für ein schrecklicher Name. Wieso alles auf Englisch ?
Kriege - Rüstungskonzerne sind die Profiteure des Krieges u.a. Rheinmetall: Preis für Munition fast verdoppelt
Das große Geschäft
🇩🇪 Seit Beginn des Konflikts in der Ukraine habe der deutsche Konzern Rheinmetall die Preise für 155-mm-Munition von 2.000 auf 3.600 Euro pro Stück erhöht, berichtet die Welt.
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Deutschland - Absolut genial: Matura und Berufslehre in einem Zug
DAS ist ein wegweisendes Projekt !
https://www.lsh-marquartstein.de/de/gymnasium/projekt-schreinerlehre
PROJEKT SCHREINERAUSBILDUNG UND ABITUR
Ein bundesweit einzigartiges Konzept zur Einheit von Schule und Beruf
Zahlreiche Aktivitäten und Angebote im handwerklichen Bereich zeichnen das Schulprofil des Gymnasiums Marquartstein aus. Das Projekt „Schreinerausbildung und Abitur“ ist an bayerischen Gymnasien sicherlich einzigartig. Interessierte und leistungsstarke Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, auf dem Weg zum Abitur eine Schreinerlehre zu absolvieren – ein Angebot, das eng an das pädagogische Konzept des Schulgründers Hermann Harless angelehnt ist, der dem Landschulheim Marquartstein ein ganzheitliches Erziehungskonzept zu grunde gelegt hat. An diesem Projekt können wegen der höheren schulischen Belastung nur Schüler mit einer insgesamt sehr guten, guten oder befriedigenden Leistungsbilanz teilnehmen.
Die Schreinerausbildung beginnt ab der 8. Jahrgangsstufe. Neben dem regulären Unterricht besuchen die an diesem Projekt teilnehmenden Schüler an bestimmten Nachmittagen den Berufsschulunterricht, der in der Regel in den Schulräumen des LSH Marquartstein stattfindet. Ferner absolvieren sie in den Ferien diverse Praktika in unterschiedlichen Schreinereibetrieben. Gleichzeitig mit dem Abitur legen die teilnehmenden Schüler auch die Gesellenprüfung ab, so dass die Abiturienten bei Bestehen ihrer Prüfungen mit dem Abiturzeugnis auch das Zeugnis einer abgeschlossenen Schreinerausbildung in Händen halten.
Die Verknüpfung von Gymnasium und Berufswelt eröffnet den Absolventen zusätzliche Perspektiven und größere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Russland - Ein schönes Video über den Vielvölkerstaat Russland (180 Völker !!!! vereint )
Nichts mit Divide et impera.....
Die Region Dagestan hat alleine 18 Sprachen !!!!!
Geniesst einfach dieses Video
