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Exkursion zum Biohof von Urs Hans

Montag, 19. Oktober 2009 , von Freeman um 10:29

Am 26. September 2009 hatte ich Gelegenheit ein Interview mit Biobauer und Kantonsrat des Kantons Zürich Urs Hans zu führen. Jetzt besteht die Möglichkeit seinen Biohof am kommenden Sonntag den 25. Oktober in Turbenthal zu besuchen und Urs Hans persönlich kennen zu lernen.

Er wird uns seinen Hof zeigen, es gibt eine Solaranlage zu besichtigen, den Hofladen mit Direktvermarktung, er wird einen Vortrag halten und steht uns für Fragen zur Verfügung.

Er wird uns etwas über seine Aufklärungsarbeit im Zusammenhang mit dem ganzen Hype um die Pandemie erzähen und seiner Initiative "Menschenverstand Schweiz". Ziel ist es, die Bevölkerung mit Fakten aufzuklären die allgemein nicht bekannt sind. Als Biobauer machte Urs Hans einschlägige Erfahrungen mit Zwangsimpfungen von Tieren (Blauzugenimpfung, siehe bauernverstand.ch)

Ein weiteres Thema ist die Ernärungssuveränität die bei einer Krise existentiell wichtig ist. Wie kommen wir zu unseren Lebensmitteln, wenn die Produkte der Grossverteiler ungeniessbar (siehe Codex Alimentarius) werden oder die Versorgung zusammenbricht?

Es ist eine regionale Selbstversorgung geplant in Form einer Food Coop bei der man als Genossenschaftsmitglied sich beteiligen kann. Es geht um "Partnerschaft zwischen Bauern und Konsumenten".

Wir werden auch eigene feine Produkte von seinem Hof probieren können und in einer gemütlichen Runde zusammensitzen.

Ort: Urs und Lejsa Hans, Neubrunn, 8488 Turbenthal, 052 385 2340
Termin: Sonntag 25.10.09
Zeit: 13.30-17.00 Uhr oder bei Bedarf ev. länger
Treffpunkt: um 13.20 Uhr, Bushaltestelle in Neubrunn (von Turbenthal ca. 5 km)
Karte: hier findest du einen Kartenausschnitt auf Google

Zug/Bus: Abfahrtszeit ab Zürich 12.18, Bern 11.02, Basel 11.07, Luzern 11.10, Winterthur 12.44, Turbenthal ab 13.12 Bus, Neubrunn an 13.19 Uhr.

Auto: von Winterthur ins Tosstal bis Turbenthal, dann links Richtung Bichelsee.

Bitte unbedingt anmelden. Telefon: 052 222 4004 oder Handy: 079 693 55 66
Mail: mr@kmuplus.ch
Mitnehmen: Gute Schuhe, Kamera
Unkostenbeitrag: CHF 20-50.- je nach Einkommen

insgesamt 7 Kommentare:

  1. Carlos sagt:

    vielleicht könnte man eine Art Kurierdienst für Lebensmittel einrichten, so wie auch die Mitfahrzentrale organisiert ist.
    Von privat zu privat. Vorerst wird der Reiseverkehr nicht zum Erliegen kommen. Aber damit könnten gute Produkte verkauft und verteilt werden. Angebote und Bestellung kann über Internet- Plattformen geschehen, mit Bewertung wie bei ebay.

  1. ostsachse sagt:

    betreff:


    Vortrag mit Sepp Holzer in Bautzen am 19.10.09
    Agrar-Rebell und Urgestein der Permakultur in Österreich Sepp Holzer
    hält einen spannenden Vortrag und beantwortet Ihre Fragen
    am Montag, den 19. Oktober um 19 Uhr
    in 02625 Bautzen, Residence-Hotel

    Bin leider nicht mehr rein gekommen. Ich denke, mit solch einer Resonanz hat der Organisator nicht gerechnet.
    Eine Schlange, wie man sie seit der Wende im Osten nicht mehr gesehen hat. Schätzungsweise standen draussen nochmal so viele Leute, wie in den Vortrags-Saal gepasst haben. Ich hoffe, diese Tatsache bringt Herrn Holzer recht bald wieder mal in die Oberlausitz. Die Saat geht auf... auch dank dir, Freeman.

  1. Habe eine organic-Farm, eine Krisenfarm in Kärnten in Österreich. Wir kaufen fast nichts mehr außer Benzin, Tabak, Kleidung und Schuhe. Alles andere kommt vom Hof. Finde es toll was der Schweizer Bio-Bauer macht. Bei Sepp Holzer war ich in Ausbildung. War mal Lehrer, bin heute Farmer und sehr glücklich Ich habe keine Angst vor der Krise.
    www.hybridfrei.at

  1. justme sagt:

    Ich bin auch im Gespräch mit Bauern aus der Region, denen wir (einige Familien haben sich zusammengetan) eine Mindestabnahme von bestimmten Produkten garantieren, wenn sie für uns Früchte und Gemüse anbauen. Eigentlich ein ganz simples Konzept, eine Art Abonnement beim Bauern. Es kann einfach nicht sein, dass wir auf dem Land in der Migros unseren Salat einkaufen müssen! In den nächsten Wochen wird sich zeigen, in welchem Umfang dieses Projekt realisiert werden kann.

  1. Die Schweiz hat mit der Einführung des Herkunftslandprinzips einen Riesenschritt in die EU gemacht!

    Die Qualität wird sinken - auch in der Landwirtschaft.

  1. Guten Morgen Freeman,
    dieses Thema interessiert mich sehr und bin Dir dankbar, daß Du es immer mal wieder auf die Agenda setzt. Als Biogärtner mit langer Erfahrung weiß ich, daß die Agrokultur am ehesten geignet ist den Menschen, wieder ein Stück elementares Lebensgefühl näher zubringen und welche Zufriedenheit aus selbst produzierten gesunden Lebensmitteln erwächst. Viel Wissen ist hier leider verlorengegangen. Für jeden der sich diesem Thema nähern möchte empfehle ich, sich ein bisschen einzulesen:
    Dr. Fritz Caspari (schweizer Urgestein des biologischen Anbaus):
    Fruchtbarer Garten
    http://cgi.ebay.de/Dr.-Fritz-Caspari:-Fruchtbarer-Garten_W0QQitemZ310172853345QQcmdZViewItemQQimsxZ20091006?IMSfp=TL091006157003r39325

    Marie Luise Kreuter: Mein Biogarten
    http://www.amazon.de/Bio-Garten-Marie-Luise-Kreuter/dp/3405166748

    @ Carlo
    schön Deine Idee. Den Abo-Gedanken gibt es schon eigentlich länger. Zum Beispiel bietet fast jeder bessere Bioladen einen Gemüse Aboservice mit Gemüsen der Saison Lieferung frei Haus.
    Bei uns aus der Regio (Freiburg) z.B. http://www.gemuese-im-abo.de/abo_n.htm

  1. M. Koch sagt:

    Regional ist erste Wahl !

    Hier ein ähnlich gelagertes Projekt aus Thüringen:

    http://www.schloss-tonndorf.de/projekt.php

    In eigener Sache:
    Ich suche bewußt auf diesem Wege Kontakt zu Imkern, die die Nordbiene (ehemals einheimische Honigbiene in Mitteleuropa, in Dt. nahezu verschwunden) züchten, also die Ableger in 2010 verkaufen. CH und A sind hier wohl am geeignetsten für Belegstellenbegattungen. Dt. ist ja von Carnica und Buckfast verunstaltet.