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General Suworow-Gedenkfeier in Andermatt/Schweiz

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 18. September 2017 , unter , , | Kommentare (17)



Habt ihr gewusst, die Russen haben gegen die Franzosen in der Schweiz gekämpft? Ja denn die Schweiz war damals von Napoléons Truppen besetzt und Frankreich lag mit Österreich und Russland im Krieg. Obwohl die Russen noch nie zuvor in den Bergen gekämpft hatten, eroberten sie am 24. September 1799 den Gotthardpass von den Franzosen, unter der Heeresführung von General Alexander Wassiljewitsch Suworow. Er gilt bis heute als einer der grössten Strategen der Neuzeit.

Obwohl die Schweizer Sympathie für die französischen Besatzer zeigten, wandelte sich die Stimmung im Lande nach Napoléons Niederlage im Russlandfeldzug (1812) gegen ihn. Zu Ehren von General Suworow wurde in der Schöllenenschlucht 1899 ein Denkmal errichtet und das Grundstück worauf es steht ist russisches Staatseigentum.



Deshalb möchte ich die ASR-Leser darüber informieren, am 24. September findet wieder die grosse Gedenkfeier mit Teilnehmenden aus dem In- und Ausland statt. Die Gedenkfeier gilt den rund 7000 russischen Soldaten, die 1799 in der Schlacht gegen die Franzosen gefallen waren.

Einmal im Jahr findet beim Denkmal eine offizielle Gedenkfeier statt. General Suworow wird heute noch als tollkühner Feldherr verehrt. Das 1899 erstellte Denkmal ist heute noch die grösste Gedenkstätte für russische Soldaten ausserhalb der russischen Landesgrenze.

Beginn 11.00 Uhr mit Ansprachen des russischen Botschafters in der Schweiz, Sergei Garmonin, sowie von Divisionär Lucas Caduff mit anschliessender Kranzniederlegung. Ehrengast Dr. André Regli, Schweizer Botschafter in Brasilien.

Anschliessend „russisches Mittagessen“ aus der Soldatenküche für alle Besucher.

Um 14.30 Uhr findet das Nachmittagskonzert vor dem Hotel Drei Könige & Post statt.

Die gesamte Bevölkerung von nah und fern ist herzlich zu diesen Feierlichkeiten eingeladen.

Der damalige russische Präsident Medwedew gab im Jahre 2009 General Suworow dort die Ehre. Vielleicht kommt Präsident Putin auch hin.7

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Hier der Bericht von einem ASR-Leser über die Feier:





Vielen herzlichen Dank!

Wer Lösungen sucht, hier sind sie!

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 29. Mai 2017 , unter , | Kommentare (11)



Am 17. Juni 2017 gibt es in CH-Hohentannen (Nähe Bischofszell, zwischen Konstanz und St. Gallen) ein Forum Gemeindepower, wo innovative Menschen herzlich eingeladen sind. Die innovativsten und kreativsten Gemeinden aus ganz Europa (Italien, Oesterreich, Deutschland, Schweiz) referieren über ihre interessanten Projekte und Lösungen, welche sie mit Bürgerbeteiligung realisiert haben. Europas Vorzeigedörfer - oder wie andere sagen und man z.T. in der Presse liest - die Piraten- oder Gallierdörfer Europas sich zu einem Erfahrungsaustausch und zum gemeinsamen Lernen in Hohentannen zusammengefunden haben.

"Wir befinden uns im Jahre 2017 n. Chr. Die ganze Schweiz ist von der NWO besetzt ... Die ganz Schweiz? Nein! Ein von unbeugsamen Schweizern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten."



In Hohentannen wurden Lösungen zur Energieeffizienz und Unabhängigkeit realisiert, die ein Vorbild für alle Gemeinden sein können. Alleine der Besuch des Dorfes lohnt sich, um aus den Erfahrungen zu lernen, wie es gemacht werden kann.

Wenn die einzelnen Teile gemeinsam mit der Bevölkerung gepflegt, gestaltet oder kreativ erneuert werden, eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten der Weiterentwicklung.

Viele unserer Gemeinden in der Schweiz stehen finanziell gut - oder einigermassen gut - da, sind gut verwaltet und die Bevölkerung ist mit der Attraktivität einigermassen zufrieden. Das Dorf lebt. Und doch – die demografische Entwicklung – das Wegsterben von zentralen Diensten bereitet immer mehr Kommunen Sorge und man macht sich Überlegungen, wie die Zukunft gestaltet werden kann. Dies gilt in unsern Nachbarländern noch vermehrt.

Ja, und dann gibt es da Dörfer, die sind etwas anders und haben kräftig angepackt.

Oberndorf z.B., das Dörfchen in Niedersachsen, direkt an der gleichmässig dahinfliessenden Oste. Dort wachsen gerade 22‘000 afrikanische Welse heran. Und seine Bewohner überlegen, wann sie wohl ihre erste Bananenplantage bauen. Von den Visionen, Hoffnungen, Zweifeln und Erfolgen erfahren wir heute Abend im feinfühlig gestalteten Dokumentarfilm ja noch mehr.

Da ist z.B. Blauen, aus dem Baselland – wo man den Mut hat, aus der Schublade heraus zu denken und selbst die Kinder ihre Ideen einbringen.

Langenegg, ein Dorf , in dem man mit Talern wirtschaftet - die Energie wie im heimischen Hohentannen erneuerbar und im übertragenen Sinn fliesst - und das von einem Schlaf-Dorf zu einer florierenden Gemeinde mit Lebensqualität geworden ist.

Oder - Amtzell, wo ein Generationennetzwerk seinesgleichen in Europa sucht –

Heimenkirch, wo man zum Wegfahren zuerst aufs Bänkle hockt.

Da ist z.B. das Südtiroler Dorf Kurtinig an der Weinstrasse, das seinen Dorfplatz zum Wohnzimmer umgestaltet hat.

Aus Ostbelgien sind Vertreter des 390-Seelendörchens Maldingen da, die als gute Dorfgeister seit Jahren für Gemeindepower sorgen und wie andere hier auch, schon einen europäischen Dorferneuerungspreise gewonnen haben.

weitere Gemeinden und Dörfern

Pfyn, Bad Wurzach/Arnach, Häggenschwil, Mörschwil, Tengen-Büsslingen, Schienen, Hohentannen.

Um die Brennpunkte in der eigenen Gemeinde zu erkennen, müssen nicht unbedingt Experten von aussen eine aufwändige und teure Problemanalyse durchführen. Die besten Fachleute in der Gemeinde sind die Einwohnerinnen und Einwohner, die ihren Lebensraum bestens kennen und die je nach Anspruchslage genau wissen wo der Schuh drückt. Problemlösungen sollen aber auch immer mit dem neugierigen Blick über den eigenen Tellerrand angegangen werden.

Wenn Du in deinem Dorf/Quartier/Stadtteil auch etwas bewegen möchtest, aber nicht weisst wie, dann melde ich heute noch an fürs Forum am Samstag 17. Juni 2017, 9 – 17 Uhr, solange es noch Plätze frei hat. Weitere Infos und Detailprogramm findest Du hier : www.Gemeindepower.ch / 1. Europäisches Forum 2017.

Veranstaltungshinweis: Wochenrückblick Freitagabend

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 17. Juli 2015 , unter , | Kommentare (8)



Nach den vielen positiven Reaktionen zu unserem ersten Wochenrückblick vom vergangenen Freitag, machen Wjatscheslaw Seewald und ich diese Rückschau und Analyse der Ereignisse als Live-Sendung heute wieder. Möglicherweise in Zukunft jeden Freitag. Wir werden die wichtigsten Themen der Woche in 1 Stunde besprechen und anschliessend Eure Fragen dazu beantworten.


Beginn ist 20:00 Uhr und wer live dabei zuhören und aktiv mit Fragen mitmachen will, kann sich unter diesem Link anmelden: Anmeldung ...

Wir freuen uns auf Eure zahlreiche Teilnahme.


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Wer die Sendung vom letzten Freitag verpasst hat, hier die Aufzeichnung:

Vortrag von Andreas von Bülow in Basel

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 12. Dezember 2014 , unter , | Kommentare (15)



Am 7. Dezember hat IMAP Basel den ehemaligen deutschen Politiker Andreas von Bülow (SPD) zu einem Vortrag eingeladen. Er war von 1980 bis 1982 Bundesminister für Forschung und Technologie unter Bundeskanzler Helmut Schmidt und von 1969 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages. Während dieser Zeit war er zum Teil Mitglied der parlamentarischen Kontrollkommission der Nachrichtendienste. Er war auch von 1976 bis 1980 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung. Am 1. Oktober 1982 schied er nach der Wahl von Helmut Kohl zum Bundeskanzler aus der Bundesregierung aus.


Von Bülow nahm an einer der Bilderberg-Konferenzen teil. Er meint dazu, "die Leute, die auf der Suche nach der Weltregierung sind, werden diese nicht bei den Bilderbergern finden. Es gibt aber Kreise, in denen ausgedacht wird, was zu tun ist. Das bekommt man aber nicht auf einer Bilderbergerkonferenz mit 130 Teilnehmern mit. So etwas wird in kleinen Kreisen beschlossen, die eine Entscheidung an gehorsame ausführende Einheiten weitergeben. Die Bilderberger-Konferenz ist die edle Seite der Weltmacht, diese muss die weniger edle Seite der Weltregierung verdecken."

Seit dem Ausscheiden aus dem Bundestag 1994 arbeitet Bülow als Publizist mit dem Schwerpunkt Geheimdienste. Insbesondere hat er sich zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 geäussert und die offizielle Erklärung der US-Regierung angezweifelt. Er stellt die These auf, die Anschläge seien in Wirklichkeit von der amerikanischen Regierung geplant und von den US-amerikanischen Geheimdiensten CIA und dem israelischen Mossad ausgeführt worden. Die Flugzeuge seien ferngesteuert gewesen und das World Trade Center von innen heraus gesprengt worden.



Veranstaltungshinweis - Auf die Skipisten des Iran

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 22. August 2014 , unter , | Kommentare (3)



Genug der schlechten Nachrichten, deshalb zum Wochenende etwas erfreuliches. Nach der erfolgreichen Durchführung der ersten Gruppenreisen durch den Iran diesen Frühling, hat der Freundeskreis Schweiz-Iran neue interessante Reisen für den kommenden Winter angekündingt. Unter dem Motto "Skifahren und Kultur im Iran" gehts vom 12.12.2014 bis 20.12.2014 auf die Skipisten. Der Iran hat 16 Skigebiete mit allen möglichen Schwierigkeitsgraden.


Zum ersten Mal führt der Club eine Reise in den Iran, die das Skifahren im Mittelpunkt hat. Neben wunderschönen schneebedeckten Bergen und dem köstlichen Essen gibt es auch viel Sehenswertes zu erblicken, sollte der Wettergott für einen Tag die Teilnehmer nicht mit Sonnenschein verwöhnen. Es werden die bekannten Orte Dizin und Shemshak, aber auch das kleine Skigebiet im Tochal, gleich oberhalb von Teheran unter die Bretter genommen.




Als Guide auf der Skipiste begleitet ein Österreichischer Skilehrer diese Skisafari. Wer die Exotik der Berge und Schnee mit der Wüste und Kultur erleben möchte, kommt bei dieser Reise voll auf seine Kosten. Es wird sowohl in der Hauptstadt Teheran, als auch in den Skigebieten direkt übernachtet.

Motorradreise durch den Iran

Wer noch mehr Abenteuer erleben möchte, im Anschluss an die Skireise hat der Club die erste Motorradreise durch den Iran organisiert, die vom 19.12.2014 bis 4.1.2015 von Teheran bis an den warmen Persischen Golf führt.


Dem Winter entfliehen, Wärme tanken und gleichzeitig mit dem eigenen Motorrad eines der faszinierendsten und gastfreundlichsten Länder der Welt kennen zu lernen ist mit der Clubreise um die Wüsten Irans möglich. Es wird sowohl mitten in der Wüste Kavir, als auch in der Oase Mesr übernachtet, das Zoroasterheiligtum Chak Chak sowie Tabas besucht, weitere Übernachtungen in einer ehemaligen Karawanserei ausserhalb von Yazd und dort werden die diversen heissen Quellen genossen. Mit seinen vielen Gebirgszügen verspricht der Iran kurvenreiche Strecken. Dazwischen gibt es einen Abstecher an den Persischen Golf auf die Insel Kish und dann weiter der Küste entlang bis nach Khusistan.

Weitere Informationen über die einzelnen Etappen und Sehens- würdigkeiten die besichtigt werden findet Ihr auf der Webseite des Freundeskreis Schweiz-Iran.

Für Kontakt und Buchung sendet eine E-Mail an:

auskunft@schweiz-iran.ch

Telefon: +41 41 260 51 69

Anmeldung für unsere Iranreisen

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 9. April 2014 , unter , | Kommentare (1)



Es ist soweit. Wie ich im Januar angekündigt habe führt der Freundeskreis Schweiz-Iran mehrer Gruppenreisen dieses Jahr durch. Teilnehmerzahl ca. 10 bis 15 Personen und wir sind Eure Reiseleiter. Wer Interesse hat den Iran mit uns kennen zu lernen kann sich jetzt anmelden. Die Erkundung des Iran findet mit Bus, Bahn oder Flugzeug statt, immer begleitet von ortskundigen Guides. Das garantiert einen direkten Kontakt mit der lokalen Bevölkerung. Es gibt einen eigenen Club-Bus der uns sehr viel Flexibilität bietet und wir können dadurch die schönsten und interessantesten Orte besuchen. Mit mehreren Erkundunsgreisen vorab haben wir eine tolle Tour zusammengestellt und vorbereitet.

Hier einige Fotos von meinem letzten Besuch:























Hier die Liste der Reisen mit den Daten:

Reise A1 - Spezialreise Busüberfahrt in den Iran ab Istanbul vom 15. Mai bis 2. Juni

Reise A2 - Unbekanntes Iran mit Start der Rundreise in Teheran vom 30. Mai bis 13. Juni

Reise A3 - Entlang der Seidenstrasse von den Grenzen Chinas bis nach Iran vom 27. September bis 11. Oktober

Reise A4 - Die Welt der Perserteppiche und Basare vom 10. Oktober bis 24. Oktober

Reise E1 - Eisenbahn-Spezialreise durch den Iran vom 12. September bis 26. September

Weitere Informationen über die einzelnen Etappen und Sehens- würdigkeiten die besichtigt werden findet Ihr auf der Webseite des Freundeskreis Schweiz-Iran.

Für Kontakt und Buchung sendet eine E-Mail an:

auskunft@schweiz-iran.ch

Telefon: +41 41 260 51 69

Ukraine – Wie der Westen als Brandstifter agiert

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 13. März 2014 , unter , | Kommentare (7)



Hier ein Veranstaltungshinweis über die Diskussion heute Abend:

Internetkonferenz am 13.03.2014 um 19:00 Uhr über:

"Die Krise in der Ukraine – Wie der Westen als Brandstifter agiert".


Ihr könnt die Diskussion mitverfolgen und anschliessend Fragen stellen.

Hier ist der Link für mehr Information und zur Anmeldung.

Scrolled runter und meldet euch für die Zugangsdaten an.

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Hier die Aufzeichnung unseres Gesprächs:




Vortrag - Hinter den Kulissen der Macht

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 27. Juni 2013 , unter | Kommentare (4)



Am Freitag, 28. Juni 2013, findet im Zentrum Gersag in Emmenbrücke (CH) um 19.30 Uhr die nächste öffentliche Veranstaltung der beliebten Anlassreihe von Info8.ch statt. Der bekannte deutsche Buchautor und Chefredaktor des COMPACT-Magazins Jürgen Elsässer sowie die Psychologin und „Spin Doctor“-Expertin Dr. Judith Barben sprechen zum brisanten Thema: „Hinter den Kulissen der Macht“ – welche Ziele die Classe Politique verfolgt und wie wir manipuliert werden! Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit dem Jungbund Waldstaettia durchgeführt.


Öffentliche Veranstaltung: „Hinter den Kulissen der Macht“

Datum: Freitag, 28. Juni 2013

Ort: Zentrum Gersag, Rüeggisingerstrasse 20a, CH-6020 Emmenbrücke

Zeit: 19:30 bis 21:30 Uhr (Türöffnung: 19:00 Uhr)

Per E-Mail auf online@info8.ch mit Name, Adresse und gewünschter Anzahl Tickets bitte voranmelden und auf ASR als Infoquelle hinweisen.

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Demo gegen PRISM/NSA vor US-Botschaft in Bern

Die Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden haben beispiellos aufgezeigt, wie systematisch die Geheimdienste der USA und Grossbritannien in Schwindel erregendem Umfang sämtliche Kommunikationsdienste unbescholtener Bürger überwacht, aufgezeichnet und ausgewertet haben. Nun macht sich die zunehmende Empörung in der Öffentlichkeit breit. In Kooperation mit der Jungen SVP ruft die Schweizer Piratenpartei auf, in Bern gegen die NSA, PRISM und Tempora zu demonstrieren.



Die bewilligte Demonstration findet statt am Samstag, 29. Juni 2013, zwischen 14:00 und 15:00 Uhr vor der US-Botschaft in Bern.

Interessierte werden aufgerufen, Transparente sowie möglichst viele Freunde mitzunehmen. Vor Ort werden diverse Ansprachen gehalten, angekündigt werden "flammende Reden" gegen den Überwachungsstaat. Als Referenten stehen unter anderen schon Pascal Gloor, Vizepräsident der Piratenpartei sowie Anian Liebrand, Vizepräsident der Jungen SVP, fest.

Vortrag von Prof. Dr. Wilhelm Hankel in Luzern

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 13. Januar 2013 , unter , , | Kommentare (4)



Am Samstag fand im Hotel Montana in Luzern ein Vortragsabend zum Thema "Der Euro am Abgrund?" statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von info8.ch und der Saal war mit 250 Besuchern brechend voll.

Mitorganisator Anian Liebrand führte durch den Abend:



Top-Referent war mit seinem Vortrag zur aktuellen Eurokrise Prof. Dr. Wilhelm Hankel der mit viel Beifall der Zuhörer begleitet wurde.



"Die Schweiz hat eine Modellfunktion für Europa."

"Brüssel hängt sich an zwei Modelle von denen ich nicht weis welches verhängnisvoller ist. Die UDSSR und die USA."

"Die Helvetisierung Europas wäre die Möglichkeit diesen Kontinent eine politische Struktur zu geben."

"Die Schweiz demonstriert wie es ohne Euro eine bessere Volkswirtschaft gibt als mit."

"Ich finde es traurig, dass ausgerechnet die ältesten Kulturen Europas sich mit dem Euro ins wirtschaftliche und politische Unglück geritten haben."

"Die Währung ist der Massanzug einer Nation. Es ist die Quittung ob man gut oder schlecht wirtschaftet."

"Die hysterische Angst vor einer Aufwertung des Schweizer Franken ist mir unverständlich. Was soll daran schlimm sein?"

Hier die Audio-Aufzeichnung des Vortrags von Prof. Hankel:

Vortrag Prof. Dr. Wilhelm Hankel in Luzern

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 1. Januar 2013 , unter , | Kommentare (4)



Hier ein Veranstaltungshinweis: Am Samstag den 12. Januar findet im Hotel Montana in Luzern ein Vortragsabend zum Thema "Der Euro am Abgrund?" statt. Mehrere Top-Referenten werden zur aktuellen Eurokrise Referate alten. Speziell Prof. Dr. Wilhelm Hankel aus Königswinter (DE) wird als Hauptreferent auftreten. Der renommierte Ökonom hat in Aussicht gestellt, der Schweizer Öffentlichkeit zwei „sensationelle Rettungsvorschläge für den Euro“ darzulegen.



Als Initiant der Schweizer Volksinitiative “Rettet unser Schweizer Gold” hat der langjährige Nationalrat (1995 bis 2011) dem Ausverkauf der Goldreserven als Schweizer Volksvermögen den Kampf angesagt. Der souveräne und gewiefte Rhetoriker wird erläutern, was die Initiative bezweckt und in welchem Kontext sie steht. Ulrich Schlüer ist Historiker und amtet als Herausgeber und Chefredaktor der Zeitung “Schweizerzeit”.

Dr. Reinhold Harringer, Ökonom und langjährige Leiter des Finanzamtes der Stadt St.Gallen, engagiert sich für verschiedene Zeittauschsysteme und ist Vorstandsmitglied des Vereins Monetäre Modernisierung (www.vollgeld.ch). Der Verein plant eine Volksinitiative, welche die Geldschöpfung vollständig der Nationalbank übertragen möchte.

Öffentliche Veranstaltung: „Der Euro am Abgrund?“

Datum: Samstag, 12. Januar 2013

Ort: Art Deco Hotel Montana, Luzern

Zeit: 16:30 bis 19.20 Uhr

Das Programm

16:00 Türöffnung

16:30 Begrüssung Info8.ch-Team

16:35 Goldreserven - Volksvermögen - Dr. Ulrich Schlüer

17:05 Brauchen wir eine Geldreform? - Dr. Reinhold Harringer

17:35 Pause

17:50 Der Euro am Abgrund? - Prof. Dr. Wilhelm Hankel

18:50 Fragen aus dem Publikum

19:20 Ende der Veranstaltung

Anmeldung und weitere Infos bei info8.ch oder Ticket-Bestellung über E-Mail auf online@info8.ch.

Vortrag über Datensicherheit im Internetzeitalter

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 8. August 2012 , unter | Kommentare (1)



Hier ein Veranstaltungshinweis: Am kommenden Freitag den 10. August findet im Hotel Montana in Luzern ein Vortragsabend zum Thema "Datensicherheit im Internetzeitalter" statt. Mehrere Top-Referenten werden zu den Themen ACTA, SOPA und PIPA, persönlichen Datenschutz, die Gefahren der elektronischen Stimmabgabe (E-Voting), so wie anonymes und sicheres Surfen im Internet, interessante Referate halten.

Datum: Freitag, 10. August 2012
Ort: Hotel Montana (Luzern)
Start: 19:00 Uhr (Türöffnung: 18:30 Uhr)

Kostendeckungsbeitrag:
Studenten, Auszubildende, Schüler: 10.- CHF
Erwachsene: 15.- CHF

Anmeldung: Per E-Mail auf online@info8.ch mit Name, Adresse und gewünschter Anzahl Tickets.



Altersverbrecher loben sich bei Preisverleihung

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 25. Mai 2012 , unter , , | Kommentare (24)



Jetzt wissen wir warum Henry Kissinger in Berlin war und zu welcher Veranstaltung der Parteichef der Piraten Bernd Schlömer eingeladen wurde. Es handelte sich um die Verleihung des Henry-A.-Kissinger-Preis 2012 an den ehemaligen US-Aussenminister George P. Shultz. Die Medien schreiben darüber, es wäre ein Stelldichein der Altersweisen gewesen. Für mich war das eher eine Versammlung von Altersverbrechern, denn beide haben so viel Blut an den Händen und sind Mumien. Kissinger wird am Sonntag 89 und Shultz ist 91.



Da hat wohl Schlömer sich mehr vorgestellt mit seiner Ankündung, er würde Kissinger treffen, als nur Zuschauer bei seiner Preisverleihung zu sein. Obwohl er anschliessend getwittert hat: "Eindruck bei ‪#Kissinger‬ Ich habe die Urheberrechtsposition der ‪#Piraten‬ swie den Nutzen von Beteiligung und Transparenz verteidugt". Die Tippfehler sind vom ihm übrigens. Einen eigenen Bericht über das Treffen haben wir bisher noch nicht gesehen.

Wie die Medien dieses Treffen der Atlantik-Verbrecher schönreden ist wieder typisch. Die Blöd-Zeitung titelt ihren Artikel:

"Ex-US-Außenminister Shultz mit dem Kissinger-Preis in Berlin geehrt - Verbündete für den Frieden".

Frieden? Den Frieden den die meinen kennen wir, den eines Friedhofs. Dann hat Kissinger in seiner Lobrede auf seinen Amtsvorgänger gesagt: „George Shultz sprach 1984 als Erster von politischem Terrorismus." Klar, sie haben ja auch den Terrorismus erfunden, als ihnen die Sowjetunion als Feind abhanden kam. Hey, ohne Terroristen als Feind kann man die ganzen Kriege, das Geschäft für die Rüstungsindustrie und die Eroberungspolitik der NATO in den Ländern die zufällig auf Öl sitzen nicht begründen.

Der Tagesspiegel nannte die Versammlung noch heuchlerischer:

"Verleihung des Kissinger-Preises - Die Weisheit der Demokratie"

Die Demokratie die damit gemeint ist kennen wir auch. Die wird mit NATO-Bomben gegen die Bevölkerung des Ziellandes durchgesetzt, ob sie wollen oder nicht. Die Länder die von der NATO bisher "befreit" und "demokratisiert" wurden, können ein Lied davon singen, leben in totalen Chaos und Zerstörung, wünschen sich ihren "Diktator" zurück, so schlimm ist das Leben für sie geworden.

Westerwelle musste auch seinen Lob aussprechen und sagte über George P. Shultz: "Ihre Inspiration, Ihre Vision und Ihr Rat werden noch immer gebraucht". Er hob seine Verdienste um die transatlantischen Beziehungen hervor. Das heisst im Klartext, wie Deutschland als Vasallenstaat von Washington gehalten wurde und ja nicht selbstständig handeln und nach Osten schauen darf.

Was hat Schäuble anlässlich des 21. Europäischen Bankenkongress am 18. November 2011 gesagt? "... wir in Deutschland sind seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen!" Er muss es ja wissen.

Weitere "illustere Gäste" die gesichtet wurden waren: Helmut Schmidt, Richard von Weizsäcker, Michael Hoffman (American Academy), Hans-Ulrich Klose mit Frau Anne, Italiens Botschafter Michele Valensise mit Frau Elena, Giovanna Stefanel-Stoffel und Ludwig Stoffel, US-Botschafter Philip D. Murphy, Botschafter Israels Yakov Hadas-Handelsman, Maren Otto von der Otto-Stiftung, Finanzminister Wolfgang Schäuble mit Tochter Juliane, Axel-Springer-Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner und Peer Steinbrück.

Wie "weise" und "aktuelle informiert" gewisse alte Herren sind, sieht man an der Aussage von Helmut Schmidt 93, der auch sein Lob über Shultz aussprach. Er sagte in einem Interview im Februar 2012, er hätte kein Handy und sehe das Internet als Bedrohung an. Und auf die Frage ob er auf Facebook wäre, antwortete er, "was ist das?".

Wer ist George P. Shultz? Na als aller erstes selbstverständlich ein Bilderberger, der bis 2008 regelmässig bei ihren Treffen dabei war. Er war auch mehrmals bei Bohemian Grove anwesend. Genau genommen war er und ist er noch der Oberfadenzieher und Präsidentenbestimmer in den Staaten, ein Teil der Schattenregierung. Er war auch mindestens Mitwisser bei der Iran/Contra Affaire (Drogen gegen Waffen), wie bei einer Kongressanhörung später herauskam. Shultz wusste Oliver North war in der Hilfe für die Contras involviert und das Raketen in den Iran geliefert wurden.

Shultz war auch einer der Gründer des "Committee To Liberate Iraq", welches zusammen mit der israelischen Regierung die Invasion des Irak und dessen "Befreiung" für US-Investitionen und Kontrolle vorantrieb. Er war Berater für die Wahlkampagne von George W. Bush 2000 und ein ranghohes Mitglieder der "Vulcans", eine Gruppe von Politikberater für Bush, wo auch Dick Cheney, Paul Wolfowitz und Condoleezza Rice Mitglieder waren.

Shultz ist Vorsitzender der International Advisory Council von JPMorgan Chase und Direktor des Institute for International Economics. Er ist Mitglied der Hoover Institution an der Stanford Universität, dem Washington Institute for Near East Policy, der New Atlantic Initiative und dem Komitee on the Present Danger. Er ist auch Ehrenvorsitzender von The Israel Democracy Institute. Shultz war früher im Vorstand der Bechtel Corporation, Charles Schwab Corporation und von Gilead Sciences.

Wenn einer Einfluss hat, dann ist es er.

Mal schauen ob die jüngere Generation der Piraten ihren Chef ausfragen, was er beim Treffen so erlebt hat.

Iranischer Botschafter im Interview auf Schweiz5

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 11. Mai 2012 , unter , | Kommentare (6)





Am Freitagabend war der Iranische Botschafter zu Gast in der Sendung TimeToDo.ch auf Schweiz5. Zwischen 20:00 bis 21:00 Uhr hat der Moderator Norbert Brakenwagen im Live-Interview Herrn Alireza Salari interessante Fragen gestellt.



Hier eine Bildergallerie über den Iran. Sehr eindrücklich!

Bericht über den Iran-Infoabend in Luzern

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 3. Mai 2012 , unter , , | Kommentare (17)



Am Mittwoch fand in Luzern der Ifoabend unter dem Motto "Iran – Zwischen Propaganda und Realität" statt. Das Interesse über den Iran mehr zu erfahren war sehr gross, denn der Saal war bis auf den letzten Platz mit knapp 100 Teilnehmern gefüllt. Es mussten sogar Interessenten die nicht sich angemeldet hatten leider abgewiesen werden. Die Gelegenheit den Vortrag des iranischen Botschafter Alireza Salari zuzuhören, ihm Fragen zu stellen und persönlich kennen zu lernen, war ein Publikumsmagnet.



Als Einstieg hielt Professor Dr. theol. Walter Bühlmann einen Diavortrag über die Kulturschätze des Iran und erklärte den Zuhörern die lange historische Geschichte des Landes, die tausende Jahre zurückgeht. Eindrücklich war seine Erläuterung wie tolerant und harmonisch der Vielvölkerstaat mit den drei monotheistischen Religionen umgeht. Als Theologe erklärte er, der Ursprung des Alten Testament und auch später wichtige Teile des Koran stammen aus dem Iran.



Was vielen Zuhörern eher unbekannt war, mit rund 75 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 1.648.195 Quadratkilometern zählt der Iran zu den 20 bevölkerungsreichsten und grössten Staaten der Welt. Trotz der Grösse hat das Land seit mindestens 150 Jahren keinen Krieg von sich aus geführt und immer versucht mit seinen Nachbarn friedlich auszukommen.

Dann hielt der Botschafter seine halbstündige Rede, in dem er die Geschichte des Iran beschrieb und er nahm dabei auch Bezug auf die langen und guten Beziehungen zur Schweiz. So datiert der erste Schweizerisch-Iranische Handelsvertrag auf 1872 zurück. Herr Salari erklärte, das iranische Volk hätte mehrmals versucht sich eine Demokratie zu geben, was aber nach kurzer Zeit durch die Westmächte immer wieder beendet wurde. Der Iran war Anfang 1900 zum Beispiel die erste Demokratie auf dem asiatischen Kontinent.



Während des I. und II. Weltkrieg war der Iran von fremden Mächten besetzt, obwohl das Land sich als neutral deklarierte. Der Ölreichtum war schon lange ein Grund den Iran unter ausländischer Herrschaft zu kontrollieren und auszubeuten. So besetzten britische und sowjetische Truppen im Rahmen der anglo-sowjetischen Invasion, wenig später auch 30.000 US-Soldaten, im August 1941 den neutralen Iran. Die Sowjetunion nahm elf Tonnen Gold beim Abzug ihrer Truppen nach Ende des Zweiten Weltkriegs aus Iran mit. Die Briten demontierten ganze Fabriken und verschifften sie nach England.

1951 wurde Mohammad Mossadegh durch das Parlament zum Premierminister gewählt, der eine Verstaatlichung der Ölindustrie zum Wohle der Bevölkerung dann vollzog. Es sollte eine nationale iranische Ölgesellschaft gegründet werden, um das Kartell der internationalen Ölgesellschaften aufzubrechen, und Rohöl oder raffiniertes Öl auf dem Weltmarkt zu verkaufen. Am meisten davon betroffen wurde die private Anglo-Iranian Oil Company, aus der später Britsch Petroleum (BP) wurde.

Grossbritannien reagierte mit einer Seeblockade und fuhr Kriegsschiffe in den Persischen Golf, um die Ölexporte zu unterbinden. Das heisst, der Iran ist nicht nur seit 33 Jahren, sondern schon seit langem durch Sanktionen des Westens immer wieder geschädigt worden. Im April 1953 beschlossen der damalige CIA-Direktor Allen W. Dulles zusammen mit dem britischen Geheimdienst einen Putsch durchzuführen. Dieser lief unter dem Namen "Operation Ajax".

Am 19. August 1953 kam es zu inszenierten Pro-Schah-Demonstrationen und die Polizei- und Militäreinheiten schlossen sich den Mossadeghgegnern an und stürmten Aussenministerium, Polizeizentrale und Hauptquartier des Armee-Generalstabs. Am 22. August kehrte der Schah vom selbst auferlegten Exil in Rom zurück und wurde zum Diktator, zur Marionette von Washington und London, der dann das Land zur Ausplünderung durch den Westen Tür und Tor öffnete.

Bis 1979 herrschte der Schah in Saus und Braus brutal mit seiner verhassten Geheimpolizei Savak. Die Islamische Revolution fand dann statt, der Schah wurde abgesetzt und die diktatorische Monarchie beendet. Am 1. Februar kam der Revolutionsführer Ajatollah Ruhollah Chomeini aus dem Exils in Paris nach Teheran zurück und wurde dort von Millionen Iranern begeistert empfangen.

Am 31. März 1979 fand ein Volksentscheid statt, in dem eine überwältigende Mehrheit (97 % Ja-Stimmen) für die Islamische Republik und damit für den Zusammenschluss von Religion und Staat sich aussprachen. Es wurde eine neue Verfassung ausgearbeitet, für die dann am 2. April 1979 18 Mio. Wahlberechtigte mit 97 Prozent Ja stimmten. Botschafter Salari bezeichnete den Iran mit dieser Zustimmung der Bevölkerung als „die legitimste Demokratie überhaupt“.

Gleich nach der Revolution begann der Westen einen Wirtschaftskrieg gegen den Iran und es wurden Sanktionen verhängt. Laut dem Botschafter animierte Washington den Diktator des Irak, Saddam Hussein, 1980 einen Krieg gegen den Iran zu führen, weil das Land durch die Revolution und den Sanktionen geschwächt wäre und er mit seinen Panzern mit Leichtigkeit bis Teheran durchstossen könnte. Nur, die Iraner leisteten trotz Unterlegenheit erbitterten Widerstand und der Krieg dauerte bis August 1988 an.

Mehrmals setzten die Truppen von Saddam Hussein Giftgas ein, das er vom Westen geliefert bekam. Insgesamt sind auf iranischer Seite 500'000 Menschen in den 8 Jahren Krieg gestorben.

Seit dem wird der Iran ständig mit einem Krieg durch Israel und den Vereinigten Staaten bedroht. Der Botschafter machte darauf aufmerksam, dass es immer wieder Kräfte gäbe, die sich selbst demokratisch nennen und dabei jedoch nichts unversucht liessen, um die Iranische Regierung zu sabotieren und destabilisieren. Die daraus resultierenden Sanktionen und Einschränkungen hätten aber zur Folge, dass die Iranische Bevölkerung weitgehend sanktionsresistent geworden sei, und sich auch mit der aktuellen Situation zurechtfinde.

Nach seinem Vortrag fand eine Fragerunde statt. Neben Botschafter Salari und Prof. Bühlmann, beantworte auch Alt-Nationalrat Dominique Baettig die Fragen aus Schweizer Sicht, moderiert von Vital Burger.



Die wichtigsten Aussagen die Herr Salari dabei machte hatten aktuellen Bezug. Er verkündete die Nachricht, in den kommenden Monaten findet das Treffen der Blockfreien Staaten in Teheran statt und der Iran hat den Vorsitz. Er meinte, diese Vereinigung besteht aus 118 Staaten von den insgesamt 198 UN-Mitgliedsländern. Das heisst, es wäre völlig arrogant und überheblich, wenn die USA und die EU so tun, wie wenn sie für die ganze Weltgemeinschaft sprechen würden. Der Iran wird von vielen unabhängigen Ländern unterstützt.

Es gab auch harte Fragen vom Publikum. So zum Beispiel, was der Botschafter zu der hohen Zahl an Todesurteilen im Iran sagt und wie er diese erklärt. Herr Salari antwortete, 90 Prozent würden gegen hochkriminelle Drogenhändler ausgesprochen. Da der Iran eine Durchgangsroute für den Drogenhandel nach Europa ist, würden sehr viele Drogenschmuggler aus Afghanistan und Pakistan ins Land kommen. Diese wären keine Einzeltäter, sondern gut organisierte und schwerst bewaffnete militarisierte Banden. Beim Kampf gegen den Drogenschmuggel würden viele Mitglieder der iranischen Sicherheitskräfte ihr Leben verlieren. Die Gesetzgeber sind der Meinung, diese Verbrecher, die hunderttausende Opfer auf dem Gewissen haben, kann man nur mit der Todesstrafe begegnen.

Zur Erinnerung, in Afghanistan findet unter NATO-Aufsicht und Schutz der grösste Opium-Anbau der Welt statt. Wer ist also für den Drogenhandel wirklich verantwortlich? Wenn Washington als Hauptbesatzer es wollte, könnte dieser sofort beendet werden. Nur sie wollen ja nicht, im Gegenteil, es ist das lukratives Geschäft überhaupt und es wird eine Rekordernte nach der andere eingefahren.

Zum Schluss ging Botschafter Salari auf die wenigen Gegendemonstranten ein, welche sich am frühen Abend auf dem Bahnhofsplatz eingefunden haben, um gegen den Anlass zu protestieren. Salari betonte, dass es sehr wichtig sei, den Diskurs auch mit Kritikern und Oppositionellen zu pflegen. Er erwähnte, dass er - wenn es nach ihm gegangen wäre - auch die Gegendemonstranten am Informationsanlass hätte teilnehmen lassen, sofern es sich dabei um Kritiker handle, die ihre Anliegen in einer konstruktiven Form vorbringen könnten.



Dass dies leider nicht der Fall war, haben diese jedoch vorgängig bereits bewiesen. Ihr destruktives Verhalten zeigte sich im Vorfeld zum Anlass, als im Internet dazu aufgerufen wurde, die Betreiber des Saals mit Protest E-Mails dazu zu bewegen, den Veranstalter Info8.ch die Räumlichkeiten zu stornieren. Ausserdem versuchten einige Demonstranten den Zugang zum Saal zu erzwingen, obwohl er voll war und sie keine Anmeldung hatten. Dieses Vorgehen erinnert an Nazi-Methoden und hat mit Demokratie, das Recht auf Versammlungsfreiheit und freier Meinungsäusserung nichts zu tun.

Infoabend: Iran – Zwischen Propaganda und Realität

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 1. Mai 2012 , unter , | Kommentare (8)



Info8.ch veranstaltet am Mittwoch den 2. Mai in Luzern einen Infoabend zum Thema "Iran – Zwischen Propaganda und Realität". Eingeleitet wird die Veranstaltung von Adolf Amrein-Gapp, der das Publikum durch die geografischen und historischen Schönheiten des persischen Reichs führt. Im Anschluss referiert Urs Lisibach, Inhaber der Firma Lisibach Maschinenbau, über die Herausforderungen mit iranischen Handelspartnern. Lisibach Maschinenbau exportiert seit Jahren Landmaschinen in den Iran.

Als Höhepunkt wird der Botschafter der islamischen Republik Iran für die Schweiz, Alireza Salari, Stellung zu aktuellen Fragen rund um den Iran nehmen und mögliche Auswege aus der aktuellen Krise präsentieren. Das Augenmerk liegt dabei auf Hintergrundinformationen, die dem Westen grösstenteils unbekannt sind. Im Anschluss an eine kurze Pause stellt sich der Botschafter zusammen mit dem Iran-Kenner und Jurassischen alt Nationalrat Dominique Baettig sowie weiteren Teilnehmern den Fragen aus dem Publikum. Abgerundet wird der Anlass mit einem Infostand des Reisebüros Riahi Travel, welches sich auf Reisen in den Iran und den mittleren Osten spezialisiert hat.

Datum: Mittwoch, 2. Mai 2012
Ort: Bahnhofbuffet Luzern (Bhf. Luzern, 1. OG)
Start: 19.30 Uhr (Türöffnung: 19.00 Uhr)




Aufzeichung der Veranstaltung:

Vortrag zum Thema Finanzblasen und Schuldenkrisen

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 17. April 2012 , unter , | Kommentare (7)



Am Mittwoch den 18. April finden im Weissen Saal des Züricher Volkshauses Vorträge und eine Debatte zum Thema: "Finanzblasen und Schuldenkrisen" statt. Organisiert ist die Veranstaltung zur Aufklärung über die Geldschöpfung und die Funktion der Banken vom Verein Monetäre Modernisierung (MoMo), Occupy Zürich und IG Idea.

In der anschliessenden Podiumsdiskussion wird erläutert, warum die Politik sich bisher nicht mit dem Thema befasst hat, und mit den Interpellationen von Geri Müller und Lukas Reimann zum ersten Mal brisante Fragen gestellt werden, die sich mit den Grundlegenden Problemen der Finanz- und Wirtschaftskrise befassen.

Christoph Pfluger (Parteifrei.ch, Verleger Zeitpunkt) und Prof. em. Dr. iur. Philippe Mastronardi (Ex-HSG, Mitglied kontrapunkt, MoMo-Beirat) erklären die Geldschöpfung durch die privaten Banken, die Vollgeld-Reform und wie sie mit einer Verfassungs-Initiative umgesetzt werden kann. Eine Reform, auf die die Schweiz gewartet hat, und ein Event, um mitreden zu können.

Siehe Programmdetails hier:

Vortrag von Prof. Bernd Senf in Zürich

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 20. März 2012 , unter , | Kommentare (3)



Am kommenden Donnerstag den 22. März wird Professor Bernd Senf einen Vortrag in der "Roten Fabrik" in Zürch halten. Es geht um das Thema:

Die Problematik des herrschenden Geldsystems:

Geldschöpfung, Schuldenkrise, Spekulation, Zinseszins

Beginn ist um 18:30 Uhr im Clubraum des Kulturhauses "Rote Fabrik", an der Seestrasse 395 in Zürich. Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die das gegenwärtige Wirtschaftssystem besser verstehen, kompetent kritisieren und konstruktiv verändern wollen.

Als Gastredner zeigt Professor Bernd Senf für Fachleute und interessierte Laien nachvollziehbar die Schwächen der gängigen Wirtschaftstheorie auf und erläutert praktikable Lösungsansätze. Danach bietet der Anlass im Rahmen einer moderierten Diskussion Raum für einen befruchtenden Austausch.

Hier der Link zum Flyer-PDF...



Hier die Aufzeichnung des Vortrags:

US-Senator Mike Gravel spricht in Zürich

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 30. Oktober 2011 , unter , , | Kommentare (4)



Bereits im September habe ich über die Initiative von Senator Mike Gravel berichtet, der damit eine neue 9/11 Untersuchung in den USA durch eine Volksabstimmung erreichen will. Siehe hier. Im Rahmen seiner Europatour konnte ich kurzfristig organisieren, dass der ehemalige US-Senator (1969-81) Mike Gravel auch in die Schweiz kommt.



Am Montag, 31. Oktober 2011, spricht der verdiente Politiker und Kandidat für das Amt des US-Präsidenten 2008 über die Vorzüge der direkten Demokratie – welche er in den USA auf Bundesebene etablieren will. Gravel kämpft mittels einer nationalen Initiative für eine Stärkung der Volkssouveränität, damit die Bürger besser in die politischen Prozesse des Landes eingebunden werden.

Für Senator Mike Gravel ist die Schweizerische direkte Demokratie ein Erfolgsmodell, das es verdient habe, zum Wohle der Völker in die Welt hinausgetragen zu werden. So kommt er auch in die Eidgenossenschaft, um sich mit Schweizer Persönlichkeiten über unser politisches System auszutauschen und über seine politischen Pläne in den USA zu informieren.

Zuerst werden wir zusammen am Vormittag so gegen 10:00 Uhr die Occupy-Aktivisten auf dem Lindenhof in Zürich besuchen, wo er sehr gerne sich über ihre Motive und Meinungen informieren will. Danach findet eine Veranstaltung im Volkshaus um 13:30 Uhr statt, wo er ein Referat abhalten wird. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ihn persönlich kennen zu lernen.

Begleitet wird Mike Gravel übrigens von Annie Machon, die ehemalige Agentin des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5. Als sie durch ihre Tätigkeit von illegalen Aktivitäten des MI5 mitbekam, verliess sie 1996 den Dienst und machte ihr Wissen öffentlich. Annie Machon veröffentlichte 2005 ihr Buch: "Spies, Lies and Whistleblowers: MI5 and the David Shayler Affair" und setzt sich seit Jahren für eine neue Untersuchung der Ereigisse vom 11. September 2001 ein.



Deshalb, nutz die Gelegenheit und kommt so zahlreich wie möglich zum Lindenhof oder ins Volkshaus, es befindet sich an der Stauffacherstrasse 60 in 8004 Zürich. Ich freue mich euch dort begrüssen zu können.

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Das folgende Video zeigt mit welcher Doppelmoral die US-Regierung sich in alle Länder wegen "Menschenrechtsverletzungen" einmischt, aber selber auf brutalste Weise gegen die eigene Bevölkerung vorgeht:

Das aktuelle Sheeple-Magazin zu 9/11

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 8. September 2011 , unter , , | Kommentare (19)



Aus gegebenen Anlass hat der Rothschild-Verlag mit seinem Sheeple-Magazin eine Spezialausgabe zum 10. Jahrestag des 11. September 2001 herausgebracht. Sehr lesenswert und am nächsten Kiosk nicht erhältlich.

Klick drauf um zu vergrössern:



Andere Magazin-Titel die ich empfehlen kann, hier, hier und hier.

Veranstaltungshinweis:

Info-Anlass "9/11 - was geschah wirklich?" in Luzern am Samstag den 10. September um 18:00 Uhr im Hotel Montana.


Alles was man über die offizielle 9/11 Verschwörungstheorie wissen will in 5 Minuten. Ja, denn was die US-Regierung erzählt ist auch nur eine Theorie über eine Verschwörung. Stellt keine Fragen und schluckt alles, denn Ignoranz ist Stärke:

3. WAL-Meeting am Samstag den 2. Juli

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 30. Juni 2011 , unter , | Kommentare (2)



Am kommenden Samstag findet das 3. WAL-Meeting (Wohnen, Arbeiten Leben) im Schloss Glarisegg in Steckborn Schweiz am Bodensee statt. Es handelt sich um eine Messe mit Ständen und Vorträgen, wo Lösungen und Möglichkeiten wie man neue Wege beschreiten kann präsentiert und vorgestellt werden.



Ein Meeting zum informieren, begegnen und Erfahrungen austauschen unter dem Motto „anders denken, anders leben“.

Es werden Lösungsmöglichkeiten angeboten für:

- Gemeinschaften / Ökodörfer / Kollektiver Verbund / Autarkie
- Garten-Landwirtschaft / Vertragslandwirtschaft
- Naturbauten / Ökonomie & Ökologie des Hausbauens / Naturwerkstoffe
- Neue Energiequellen / Planungen & Experimente / freie Energie
- Geldsysteme / Gesellschaftsformen / Neuigkeiten & Berichte

Es gibt diverse Vorträgen, Aussteller, Infostände und Vorführungen.

Der Eintritt ist Frei (Spenden sind willkommen)

Türöffnung ab 9.30 Uhr / Ende des Anlasses ca. 20.30 Uhr

Weitere Infos und Anmeldungen bei: wal-meeting@bluewin.ch

Oder auf der Web-Seite: WAL-Meeting

Es gibt einen Fahrdienst vom Bhf Steckborn bis zum Schloss Glarisegg an von 9.15 Uhr bis 10.15 Uhr und Abends zurück zum Bhf.

Ein idealer Anlass sich persönlich Auge in Auge kennen zu lernen, sich über verschiedene Projekte und Ideen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen (Vernetzung).