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Deutschland - Der deutsche Michel wird wieder einmal von seinen "Verbündeten" veräppelt; nach Afghanistan diesmal in Mali

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 12. April 2024 , unter | Kommentare (0)



 


Dazu passt die Meldung:

Die Bundeswehr-Angehörigen wollten mit einem zivilen Flug das Land verlassen. Das Verteidigungsministerium wertet das Vorgehen als Schikane.

Im westafrikanischen Krisenstaat Mali hindern die Behörden inmitten zunehmender Spannungen acht deutsche Soldaten an der Ausreise. Die Angehörigen der Bundeswehr konnten deshalb am Donnerstag einen bereits gebuchten Flug mit einer zivilen Fluggesellschaft nicht antreten, wie die Deutsche Presse-Agentur am Freitag in Berlin aus Kreisen des Verteidigungsministeriums erfuhr. Das Vorgehen wird demnach als Schikane bewertet. Mit Verweis auf angeblich fehlende Unterlagen würden Schwierigkeiten gemacht, hieß es.

Nach dem Eklat um die Verhaftung von mehreren Dutzend Wachmännern aus Elfenbeinküste für die UN-Friedensmission in Mali (Minusma) als „Söldner“ hatte die Militärregierung des westafrikanischen Landes am Donnerstag sämtliche Wechsel der internationalen Einsatzkräfte ausgesetzt. Mit sofortiger Wirkung dürfe es weder beim Militär noch bei der Polizei im Rahmen der UN-Mission einen Austausch des Personals geben. Das betrifft auch bereits geplante und genehmigte routinemäßige Rotationen.

Die Bundeswehr ist in Mali an der UN-Friedensmission beteiligt. Die europäische Ausbildungsmission EUTM wird jedoch weitgehend gestoppt. Geplant ist nun ein Einsatzschwerpunkt im Nachbarland Niger, wo deutsche Soldaten bereits einheimische Kräfte ausbilden.

🇩🇪 Die armen Scholz-

🇳🇪 Soldaten in Niger


Was Russland in Afrika tut, ist beeindruckend 

Auf dem Schlachtfeld um den Einfluss der Großmacht Niger und seiner Nachbarn in der Sahelzone erzielt Russland beeindruckende Punkte, schreibt FT.


Im März weigerte sich der Chef der Militärjunta, sich mit einer hochrangigen amerikanischen Delegation unter der Leitung eines stellvertretenden Außenministers zu treffen. 


Und etwas mehr als eine Woche später gab Moskau bekannt, dass derselbe Chef der nigerianischen Junta telefonisch mit Präsident Wladimir Putin gesprochen habe.


Europäische Diplomaten in Moskau beschreiben einen stetigen Strom von Besuchen afrikanischer Führer im Kreml, und Frankreich, eine ehemalige Kolonialmacht, erlebte eine demütigende Erfahrung, als französische Truppen aus Mali vertrieben wurden.


Jedes Vakuum, das westliche Mächte in der Sahelzone hinterlassen, wird von Russland gefüllt, das den Kampf gegen den Terrorismus mit einigen kurzfristigen Erfolgen, aber auch mit eigenen Methoden und eigener Agenda übernimmt.


🇩🇪😨 Vor diesem Dilemma stehen nun unerwartet die rund 120 deutschen Soldaten, die sich noch im Niger befinden. 


🇫🇷 Nun sind die Franzosen weg, die Amerikaner in der Schwebe, die Russländer lassen ihre Muskeln spielen

  und die Deutschen fragen sich, ob sie Europas Südflanke im Alleingang vor dem drohenden Chaos in der Sahelzone schützen können, heißt es in der Zeitung.


Die örtl. Militärbehörden 


 „Um seine nationale Souveränität zu behaupten, stellt Niger militärische Kooperationsabkommen in Frage, die bei der Bekämpfung des Terrorismus versagt haben. 


Nach der Kündigung der Abkommen mit Frankreich ist es für die USA an der Zeit, ihre Truppen nach zwölf Jahren Militärpräsenz auf nigrischem Territorium abzuziehen, für die es keine formelle Rechtsgrundlage gibt

 .

🇷🇺 Gestern Nacht landeten übrigens russische Spezialisten in Niger, um die lokalem Kräfte im Kampf gegen den Terrorismus auszubilden.


☆ Folgt uns ☆

Russländer & Friends (https://t.me/russlandsdeutsche)       🇷🇺🤝🇩🇪

Russlandreise - Im September 2024 gibt es eine Russlandreise vom Portal Globalbridge.ch

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (0)


USA - Sie geben pro Sekunde 80'000 USD für die Ukraine aus.

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (1)



 


Und zu Hause geht alles kaputt........




Amerikaner geben 80.000 Dollar pro Sekunde für die Ukraine aus.  Wer zahlt es wirklich ?  WIR und die arme Schneiderin aus Bangladesch. Die Amis haben eine Kreditkarte ohne Limit und die müssen sie nie zurückzahlen......


Dies erklärte der Republikaner aus Alabama, Tommy Tuberville, und gab zu, dass die Finanzspritzen der USA in die Ukraine lange vor Beginn der SMO erfolgten.


Wir haben seit 2014 300 Milliarden US-Dollar in der Ukraine ausgegeben. Jetzt verbrauchen wir 80.000 Dollar pro Sekunde, 4,6 Millionen Dollar pro Minute. 


Wir können dieses Ausgabentempo nicht länger aufrechterhalten. Wir müssen bessere Möglichkeiten finden, unser Geld auszugeben“, sagte der Senator.


💬 In den letzten zwei Jahren haben die Vereinigten Staaten rund 115 Milliarden US-Dollar für den Stellvertreterkrieg mit Russland bereitgestellt, dementsprechend wurde alles andere bereits vor der SMO investiert – einschließlich der Gehirnwäsche und Förderung des Nazi-Marionettenregimes. 


☆ Folgt uns ☆

China - Was ist China: Eine Klarstellung in unter 90 Sekunden

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (0)



 


Kurz und prägnant gesagt.  Dem ist nichts mehr beizufügen.

Schweiz - Die Amis zwingen uns mit vorgehaltener Pilstole, ihren Militärschrott zu kaufen.....

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 11. April 2024 , unter | Kommentare (3)



 



Nach sicherer Quelle wissen wir, dass die F 35 bei den Amis im Moment nur zu max. 15 % einsatzfähig sind. 

Bis vor kurzem durften sie bei Gewitter nicht fliegen.

Also an die Feinde der Schweiz:  Bitte nur bei schönem Wetter angreifen, sonst geht unser Ami-Schrott kaputt.


Das gleiche ist mit den so genannten Patriot - Systemen. Viel zu teuer  und wenig wirksam. Siehe Kiew.....

Das alles kann man bei uns mit einem Wort zusammenfassen:   K O R R U P T I O N

Amis - Das Ermorden der Deutschen nach dem Kriege in Rheinwiesen ............................

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (0)



 



Bekannt, aber niemand redet darüber.......

Korruptes Land im Osten - Jetzt wehren sich sogar die Mütter gegen die Einberufungs - Beamten.......

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (0)



 



Ukrainische Mütter haben genug !



Russland - Danke dass ihr uns von den ukrainischen Atombomben gerettet habt. Огромное спасибо

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (0)



 



https://www.voltairenet.org/article220707.html

Dazu passt der Artikel von Ralph Bosshard vom 16. November 2022:

https://bkostrat.ch/2022/11/16/panikmache-mit-schmutzigen-bomben/

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Hier die Originalquelle der IAEA vom Beitrag Voltairenet:

https://www.iaea.org/newscenter/news/iaea-grossi-at-davos-nuclear-power-climate-change-and-ukraine

Mr Grossi added that the IAEA is seeking to visit Ukraine’s Zaporizhzhia Nuclear Power Station, under occupation by Russian forces, to verify that the 30,000 kg of plutonium and 40,000 kg of enriched uranium stored there have not been deviated for other uses.


Laut dem Argentinier Rafael Grossi, dem Chef der Internationalen Atomenergiebehörde, der drei Monate später, am 25. Mai, auf dem Forum in Davos sprach, hatte die 


Ukraine heimlich 30 Tonnen Plutonium und 


40 Tonnen Uran in Saporischschja gelagert. 


Zu Marktpreisen war diese Ladung mindestens 150 Milliarden Dollar wert. Der russische Präsident Wladimir Putin sagte: "Das Einzige, was [der Ukraine] fehlt, ist ein Urananreicherungssystem. Aber das ist ein technisches Problem, und für die Ukraine ist es kein unlösbares Problem."

Syrien DAS ist ein Staatsmann. Herr Assad mischt sich unter das Volk

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 9. April 2024 , unter | Kommentare (0)




Hier der Link:

https://t.me/etalterapars/2023

Auch wenn hinter Herrn Assad viele andere syrische Familien die Fäden ziehen, so ist sein Erscheinen doch sehr staatsmännisch, besonders dann, wenn die Zionisten von Nebenan so spinnen.....


Syrien hat Zukunft !   Wir wünschen den Syrern ein friedliches Zusammenleben.


Iran - Der Iran macht langsam aber sicher vorwärts: Schienenanbindung via Irak an den Hafen von Al Lattakia in Syrien

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (0)



 


https://www.tehrantimes.com/news/496912/Iran-Iraq-stress-completing-construction-of-Shalamcheh-Basra

TEHRAN - The transport ministers of Iran and Iraq have emphasized completing the construction operation of the Shalamcheh-Basra Railway project and boosting bilateral cooperation in the transportation field.

Iraqi Minister of Transport Razak Muhibis Al-Saadawi and his accompanying delegation met with Iran’s Minister of Transport and Urban Development Mehrdad Bazrpash this weekend to discuss bilateral ties and issues of mutual interest.

Completion of the construction operation of the Shalamcheh-Basra Railway project and removing barriers facing the project such as demining operations and land acquisition were among the main topics discussed between the two sides.

Increasing the capacities of transportation of pilgrims during the Arbaeen rituals and also airport services and flights between the two countries, completing the construction operation of the Kermanshah to Islamabad railway, and increasing the volume of transit between Iran and Iraq, especially by completing the International East-West corridors, were some other topics discussed between Iranian and Iraqi officials in this meeting, Mehr news agency reported.

The connection of the railway from Iran’s southwestern Shalamcheh town to Basra city in Iraq has been among the issues pursued by the governments of the two countries for many years.

Iran and Iraq have been taking significant steps to boost economic relations in the past few years. The two countries are following up plans for increasing their bilateral economic trade to over $20 billion.

Shalamcheh-Basra railway can be very effective in the expansion of trade between the two sides.

The completion of the Shalamcheh-Basra railway, in addition to the jump in trade between Iran and Iraq, will provide access to other countries located in the east of the world through Iran's railway lines to the western half and the countries of the Mediterranean basin.

For the first time in the Iranian calendar year 1390 (March 2011-March 2012), Iran and Iraq signed a memorandum of understanding (MOU) for the construction of the Shalamcheh-Basra railway, which was not implemented.

In 1393, another MOU was signed between Tehran and Baghdad for the construction of this railway, according to which, Iran undertook to design and build a bridge over the Arvand River, and the Iraqi side undertook to build a 32-kilometer railway from the Shalamcheh border to the Basra railway station on Iraqi soil.

Implementation of this project was followed up by the Iranian government, and in order to complete the Shalamcheh-Basra railway, the 17-kilometer Khorramshahr-Shalamcheh railroad project was completed in 2011 to connect the Iranian railway to Iraq, and it was decided to join the city of Basra.

However, due to some reasons, economic problems and a shortage of funds in Iraq, as well as legal problems in that country for granting land to Iran to construct the railway, the project was halted for ten years.

But since 2021, the governments of the two countries have become more serious about constructing this railroad, which is a strategic event in the West Asia region.

Finally, after a long delay, the constriction operation of the railway was officially started on Saturday morning in a ceremony attended by Iran’s First Vice President Mohammad Mokhber, Transport Minister Mehrdad Bazrpash, and Iraq’s Prime Minister Mohammed Shayya’ Al-Sudani at the border zero point of Shalamcheh.

Addressing the mentioned ceremony, Iran’s first vice president said, “Today, we have gathered in this place to witness the start of one of the most important joint projects between Iran and Iraq, which will affect the entire region. I express my satisfaction that today, together with the prime minister of Iraq, we started the railway connection of the two countries at this point and developed the railway infrastructure for the expansion of trade and economic cooperation.”

“The nations of Iran and Iraq have very good historical, civilizational, and religious relations; But the value of current trade between the two countries is not at the level expected by the parties. On the other hand, the activation of this process will guarantee Iraq's complete access to Iran's neighboring countries, including the Caucasus and Central Asia”, the official added.

The completion of the Shalamcheh-Basra railway is actually a plan to connect the two shrines, which provides a direct line for the pilgrims from Atabat Aliyat (the shrines of Shia Imams which are in four cities of Iraq) to Mashhad (where the shrine of Imam Reza is located) and vice versa, according to Mokhber.

As reported, the Shalamcheh-Basra railway line, which is 32 kilometers long, will be ready for operation in 18 months. 16 km of this line will be built in Iran and 16 kilometers in Iraq.

According to Miad Salehi, the managing director of the Islamic Republic of Iran Railways (known as Rai), the cargo capacity of this railway is between 8 and 10 million tons and its passenger capacity is 12 million people.

The high volume of goods exported from Iran to Iraq has caused the issue of transportation infrastructure between the two countries to be of great importance, and according to experts, with the construction of the Shalamcheh-Basra railway, the income of the Iranian Railways will increase significantly.

Also, with the construction of this railway line and the completion of the Shalamcheh-Karbala route,

Iran's railway will be connected to Iraq and from there to the port of Latakia in Syria, and it is expected that a good amount of cargo will come from Syria to Iran.


On the other hand, the prosperity of pilgrimage trips, as well as the growth and development of tourism, is the other advantage of completing the Shalamcheh-Basra railway, while a significant reduction in fuel consumption compared to the road transport, is another advantage of the implementation of this project.

EF/

Europa - Weshalb haben wir einen langanhaltenden Geburtenrückgang ? Versuch einer Erklärung

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (0)



 


https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus250887574/Bevoelkerungszahlen-Was-hinter-dem-globalen-Geburtenabsturz-steckt.html


Warum, ist inzwischen gut erforscht


Bildung 

Selbstverwirklichung 

Alarmismus 

Vereinsamung durch die sozialen Medien

Coriola - ehem. Schweizer Top Politiker ist sich nicht sicher, ob Coriola wirklich eine Pandemie war

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (2)



 


https://weltwoche.ch/daily/ueli-maurer-der-alt-bundesrat-sei-sich-nicht-sicher-ob-corona-wirklich-eine-pandemie-war/


Alt Bundesrat Ueli Maurer ist sich «nicht sicher», ob Corona tatsächlich eine Pandemie war. Dies sagte er an einer Veranstaltung in Bern zum Blick. Er erzählt dabei von persönlichen Erlebnissen – von Einladungen und Festen –, die er während des Lockdowns erhalten habe. Nach einer Spanferkel-Party sei niemand infiziert gewesen, obwohl fünfzig Personen anwesend gewesen seien. Und wer Corona hatte, habe meist nichts gespürt.

Maurer fordert heute eine umfassende Aufarbeitung der Corona-Zeit, wie er in der Titelgeschichte der Weltwoche schreibt. Er kritisiert, Entscheidungen im Bundesrat seien oftmals emotional getroffen worden. Und er bemängelt den Umgang mit abweichenden Meinungen innerhalb der Corona-Taskforce. Der Alt-Bundesrat spricht sich auch gegen den geplanten WHO-Pandemievertrag und das vorgeschlagene Epidemien-Gesetz aus.

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Natürlich war Corona keine Pandemie, bis etwa 2010 war in der WHO Definition der Todesrate von höher 10 % hinterlegt. Das wurde dann einfach gestrichen. An Corona ist kein gesunder Mensch gestorben. Das Durchschnittsalter der "Coronaopfer" war höher als die durchschnittliche Lebenserwartung. Die Übersterblichkeit nahm erst mit der Impfung zu, genau wie der Geburtenknick. Es braucht kein Zwangsimpf- und Unterjochungsvertrag der WHO, Wozu das? Weiter Menschenversuche? Populationsregulierung?

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ISIS etc. - Woher sie aus afrikanischer Sicht kommen. Interessant......

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (2)



 



Ex-Kulturminister Nigerias Femi Fani-Kayode über Gründe, warum Afrika Russland liebt: 


🇳🇬 "Wer steckt hinter Boko Haram, wer finanziert sie? Wer hat Al-Qaida gegründet? Wer hat ISIS geschaffen? Wer hat all diese dschihadistischen Organisationen geschaffen?"


Der Westen 


"Völlig richtig. Der Westen hat sie geschaffen, sie schaffen Chaos, sie richten überall auf der Welt Verwüstung an. Und es ist der Westen, der sie erschaffen hat. 


Es wäre sehr naiv zu glauben, dass wir noch immer auf die Hilfe des Westens angewiesen sind. Nun haben es die Malier erkannt, haben gehandelt und ihr Schicksal selbst in die Hand genommen, indem sie die Franzosen rausgeworfen haben. Und sie kämpfen in Mali mit russischer Hilfe. 


Dasselbe gilt für Burkina Faso. Dasselbe mit Nigeria und Südafrika.


Es gibt eine Menge Orte in Afrika, die das russ. Militär zu schätzen wissen. Russland ist wahrscheinlich das einzige Land der Welt, das erfolgreich gegen Dschihadisten gekämpft, sie unterdrückt und vertrieben hat und eine starke muslimische Zone geschaffen hat, um mit muslimischen Problemen im eigenen Land fertig zu werden. 


Sie sind stolz darauf, die Nummer eins der Christen und die Nummer eins der Muslime zu sein, weil sie sagen: "Wir sind ein christlicher Staat und wir sind ein muslimischer Staat."  


Im Gegensatz zu unseren Verbündeten haben sie Ostern und das, was heute in Amerika passiert, wo dieses zu einem Tag der Anerkennung für Transgender-Personen oder etwas Ähnlichem erklärt wurde."

Deutschland / Israel - Muss wirklich das kriegerische Element in der Bevölkerung Deutschalnds enfernt werden ?

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (2)



 



Waren zwei Weltkriege und gescheiterte Afghanistan-  und Mail Missionen nictht genug ?


Nicaragua bezeichnet Deutschland als mitschuldig am Völkermord an den Palästinensern im Gazastreifen


„Es besteht kein Zweifel daran, dass Deutschland (...) sich zumindest der ernsten Gefahr eines Völkermords durchaus bewusst war und ist“, sagte der nicaraguanische Vertreter Arguello Gomez bei einer Anhörung vor dem Internationalen Gerichtshof.


Seit Oktober 2023 hat Deutschland seine Waffenlieferungen an Israel mehr als verzehnfacht (von 30 Millionen Euro auf 330 Millionen Euro).


💬 Interessant zumindest, wer hier am meisten an Israels Besatzungsarmee spendet, einem Land, das sich für das auserwählte Volk hält.


Deutschland und Italien, starke Verbündete in einer unrühmlichen Vergangenheit mit einer damals ähnlichen Weltanschauung und die USA, die sich auch heute noch weiterhin für die auserwählte Nation halten, welche die gesamte Welt zu Boden, zu Luft und zu Wasser zu dominieren hat und auch militärisch in Schach halten und beherrschen will.  


China - Noch etwas für die Klima - Trolle

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 8. April 2024 , unter | Kommentare (0)





Aus einer "seriösen" Quelle:

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/china-kaelterekord-101.html

Minus 53 Grad in Mohe

Historisch tiefe Temperaturen in China

Stand: 23.01.2023 12:05 Uhr

Minus 53 Grad sind es derzeit in der chinesischen Stadt Mohe. Es sind die niedrigsten Temperaturen, die in China jemals gemessen wurden. 

Der Trend zu extremen Wetterverhältnissen hat sich für 2022 insgesamt verstärkt.Es ist sind historische Tiefsttemperaturen am Sonntag in der nordchinesischen Stadt Mohe. Mit minus 53 Grad wurde der Rekord von minus 52,3 Grad aus dem Jahr 1969 gebrochen, so die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. 

Drei Tage in Folge seien die Temperaturen dort schon auf mehr als minus 50 Grad gefallen.Extreme Kälte habe die Provinz Heilongjiang heimgesucht, sodass mehrere Gegenden im Großen Hinggan-Gebirge mit extrem kalten Temperaturen kämpfen müssten.In der Stadt Mohe herrschten acht Monate im Jahr Schnee und Eis mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur um minus drei Grad, berichtete Xinhua.




Ukraine / Europa - Jetzt wird es dank der Ukrainer auch für uns in Europa gefährlich

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (1)



 



Die verrückten Ukrainer beschiessen in ihrer Verzweiflung auch noch ihre eigenen Atomkraftwerke. Dank dem besonnen Verhalten der Russen wurden diese am Anfang der Sonderoperation sofort gesichert. Die wussten offenbar wie die Ukrainer ticken.

Was ist, wenn ein AKW dort beschädigt wird ?  Wohin treibet der radioaktive Wolke ?

Der Ukraine Krieg muss sofort gestoppt werden, bevor ein AKW in die Luft fliegt !!!

Die Spinnen die Ukrainer.....

wenig später die Kuppel des sechsten Kraftwerksblocks des Kernkraftwerks Saporoschje an

Drohnenangriff auf AKW Saporischja



Das ukrainische Atomkraftwerk in Saporischja ist mit Drohnen angegriffen worden. Drei Personen wurden dabei verletzt, so die russischen Behörden.

Eine Drohne sei in der Nähe der Kantine eingeschlagen, die zweite sei über dem Atomkraftwerk explodiert, teilte die Leitung des Kraftwerks auf Telegram mit. Sie macht die ukrainische Armee für den Angriff verantwortlich. Es habe keine Schäden am Atomkraftwerk gegeben. Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA bestätigt die Drohnenangriffe, sagt aber nicht, wer verantwortlich sein könnte.

Das Atomkraftwerk in Saporischja im Süden der Ukraine wird von Russland kontrolliert.

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Die IAEA teilte heute mit, dass eine Drohne im Atomkraftwerk Saporoschje explodiert ist.


▪️Das russische Außenministerium hat mittlerweile bestätigt, dass die SKU die Kernreaktoren des Atomkraftwerks angegriffen hat. 


"Am 7. April haben die Streitkräfte der Ukraine eine Reihe von Angriffen mit Kamikaze-Drohnen auf das Atomkraftwerk Saporoschje, einschließlich der Kernreaktoren Nr. 5 und Nr. 6, durchgeführt. Dabei wurden drei Menschen verletzt"

– sagte der russische Vertreter bei internationalen Organisationen in Wien, M.l.Uljanow.

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Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf das Kernkraftwerk Saporoschje

  • Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte traf den Bereich in der Nähe der Kantine des Kernkraftwerks Saporoschje, wodurch drei Mitarbeiter verletzt wurden, einer davon schwer.
  • Eine halbe Stunde später griffen Drohnen den Bereich des Frachthafens und

  • wenig später die Kuppel des sechsten Kraftwerksblocks des Kernkraftwerks Saporoschje an. Es gibt keinen kritischen Schaden, die Hintergrundstrahlung hat sich nicht erhöht.
  • Rosatom fordert die IAEA und die EU auf, auf den Angriff zu reagieren. Die IAEA fordert, von für Atomkraftwerke gefährlichen Handlungen abzusehen.

UVL und Newspeech - Was ist der Unterschied hier ?

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 7. April 2024 , unter | Kommentare (0)



 



Demagogen sind wieder am Werk.  Wir sind wieder so weit. 




Flinten - Uschi dreht langsam durch. Schaut die Mimik und Gestik dieser Dame an.....






Finde die Unterschiede........

Ralph Bosshard - Eine kluge und zielführende Analyse. Vielen Dank an ihn und Christian Müller

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (0)



 


Damals wusste man in Europa: Wir müssen uns zusammensetzen und eine für alle erträgliche Ordnung schaffen. So kam es zum Wiener Kongress. Das Bild ist datiert vom 1. November 1814.


Original auf :  www.globalbridge.ch      Wir können diese Webseite von Christian Müller nur wärmstens empfehlen


Statt Blockdenken der Kalten Krieger: bitte den Blick nach vorn!

07. April 2024

Von: Ralph Bosshard

in Allgemein, Geschichte, Militär, Politik


Im Vertrauen auf seine vermeintliche wirtschaftliche und militärische Überlegenheit glaubt der Westen derzeit immer noch, er könne die «Pax Americana», die er nach dem Ende des Kalten Kriegs etablierte, weiterhin aufrechterhalten. Die Ereignisse der letzten Jahre in der Ukraine und jene der letzten Monate in und um den Gazastreifen lassen Zweifel an der Durchführbarkeit dieses Ansinnens aufkommen. Es wird Zeit, Alternativen zu prüfen, anstatt weiterhin überkommenen Ideen zuzujubeln. 


„Si vis pacem para bellum“ – wenn du Frieden willst, bereite den Krieg vor, pflegten die alten Römer zu sagen (1). Das war natürlich die Devise für den militärisch Starken, der aus einer Position der Überlegenheit heraus agieren wollte. Die Römer verfügten in der Tat bis in die frühe Völkerwanderungszeit über die stärkste Armee der damals bekannten Welt. Die Devise bildete die Grundlage für die Pax Romana, die in der Konsequenz bedeutete, dass Friede dann herrschte, wenn Rom es befahl. In Situationen, in welchen militärische Stärkeverhältnisse unklar sind, wird die Devise der alten Römer problematisch. Das gilt ganz besonders in einer Zeit, in welcher die stärksten Militärmächte ein direktes Kräftemessen untereinander besser unterlassen, weil es das letzte der Menschheitsgeschichte werden könnte. Irgendwann im Kalten Krieg verlor die Devise der alten Römer ihre Zweckmäßigkeit. 


Die Kriege in der Ukraine und in Nahost sind nicht isolierte Ereignisse, sondern Ausdruck und auch Teil der Veränderung der globalen Kräfteverhältnisse, deren Ergebnis sich langsam abzuzeichnen beginnt. Während der Westen versucht, unter der Bezeichnung „regelbasierte Ordnung“ – deren Regeln im Wesentlichen er selbst bestimmt – die Pax Americana über die Runden zu retten, streben wichtige Akteure eine „multipolare“ Weltordnung an. Eine optimistische Variante des Ausgangs in diesem Ringen stellt die Entstehung eines Systems dar, welches trotz aller Gegensätze und auch nach blutigen Konflikten auf der Zusammenarbeit der globalen Akteure basiert. Das würde dann an das System der Pentarchie nach dem Wiener Kongress von 1815 erinnern. Das pessimistische Szenario bedarf keiner weiteren Erläuterung: Es ist der nuklear geführte Dritte Weltkrieg.


Domestizierung militärischer Gewaltanwendung


Die aktuellste völkerrechtlich bindende Regelung des Verhaltens von neutralen Mächten in Kriegen entstand 1907 in Form des Haager Abkommens über die Rechte und Pflichten Neutraler (2). In militärischer Hinsicht war das die Zeit des bunten Rocks und der schneidigen Offiziere auf feurigen Pferden. In den über hundert Jahren seither ist viel passiert. Es wurden unter anderem zwei Weltkriege geführt, in denen das Töten in industriellem Ausmaß praktiziert wurde. Der Schock des Ersten Weltkriegs mündete in den Versuch der Domestizierung militärischer Gewaltanwendung in Form des Völkerbunds und des Briand-Kellogg-Pakts (3), welcher Regierungen keine Wahlfreiheit zwischen diplomatischen und militärischen Maßnahmen mehr zugesteht. Völkerbund und Gewaltverbot waren rationale Konzepte, die angesichts der eigentümlichen Logik der Ideologie der überlegenen Herrenrasse, die in Deutschland und in Japan in der Zwischenkriegszeit aufstieg, versagen mussten. Diese Ideologien mündeten in den zerstörerischsten Krieg der Menschheitsgeschichte und sie stellten die Völker der Erde vor die Wahl zwischen Versklavung und Vernichtung – und eines davon hatte nicht einmal mehr diese Wahl. Konfrontiert mit diesem zweiten Schock einigten sich die Staaten der Welt nach dem Zweiten Weltkrieg auf die Charta der Vereinten Nationen. 


Missbrauch von Freiräumen


Wahrscheinlich hat nach dem Zweiten Weltkrieg weniger die UN-Charta, die konkret mit Artikel 51 militärische Gewaltanwendung begrenzt, sondern eher die Erkenntnis, dass moderne Kriegführung flächendeckend ganze Länder verheeren, ganz bestimmt aber, dass selbst legitime Verteidigung mit Kernwaffen die Menschheit vernichten kann. Obwohl die UN-Charta implizit die Wahrung des Friedens über die Gerechtigkeit stellt, war die Weltgemeinschaft bereit, in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts zahlreiche Kriege zur Entkolonialisierung zu akzeptieren, weil niemand bereit war, den Völkern Afrikas und Asiens zu sagen, sie hätten um des Friedens willen die Herrschaft der Kolonialmächte zu ertragen. 


Heute müssen wir erkennen, dass militärische Mittel alleine einen modernen Konflikt nicht mehr zu entscheiden vermögen, wie das vielleicht zu Zeiten des „bunten Rocks“ noch der Fall gewesen war. Heute stellt sich vielmehr die Frage, wie moderne Gesellschaften überhaupt zu verteidigen sind, denn es sind diese, die verteidigt werden müssen und nicht Provinzen. Auch wenn der Theorie der sozialen Verteidigung nicht vorbehaltlos zuzustimmen ist, so ist trotzdem klar, dass ohne diese Form der Verteidigung militärische Landesverteidigung sinnlos ist (4). Andererseits darf uns das nicht dazu verleiten, dass wir ganze Gesellschaften militarisieren und auf die Verteidigung ausrichten, wie es die Schweiz mit der sogenannten „geistigen Landesverteidigung“ nach 1939 tat. Damit würden wir genau das schädigen, was wir schützen wollen, so wie die NATO im Kalten Krieg mit Atom-Granaten und -Minen das Land in die Luft gejagt hätte, welches sie zu verteidigen beabsichtigte. In diesem Sinn stört es am meisten, dass das Haager Abkommen von 1907 ausgerechnet die entscheidenden Aspekte heutiger Konfliktführung nicht regelt. Der Mangel an Regelung von Neutralität als Verhaltensmuster, das in den vergangenen Jahrzehnten öfter praktiziert als thematisiert wurde, schafft Freiräume, welche geradezu zum Missbrauch einladen. Dazu gehört nicht zuletzt auch der Bereich der Wirtschaftskriegführung und damit der Wirtschaftssanktionen. 


Beitrag der Neutralen zu kontinentaler Stabilität


Nach über einem Vierteljahrhundert Krieg (5) schufen die Großmächte auf dem Wiener Kongress 1815 das System der Pentarchie, welches auch den ehemaligen Kriegsgegner Frankreich in eine Sicherheitsarchitektur einbezog. Mit Sinn für Realismus gingen die Großmächte Großbritannien, Preußen, Österreich und Russland davon aus, dass es auch nach dem Sieg über Napoleon zu Streitigkeiten unter den Verbündeten kommen würde und sie sorgten dafür, dass ein Gürtel von mittleren Staaten entstand, welche die Großen voneinander trennte: von den Niederlanden im Norden über Luxemburg und die zu Bayern gehörende Pfalz via das Großherzogtum Baden und die Schweiz bis hinunter nach Piemont. Dieser Gürtel aus mittleren Staaten kannte keinen wirklich dominanten. Im Nachhinein ist sicherlich zu bedauern, dass gerade diese Staaten, von denen ein Teil dem Prinzip der Neutralität ihre Existenz verdankte, sich in Krisensituationen nicht gegenseitig unterstützten und keine Defensivallianz bildeten (6).



Karte: politische Grenzen in Mitteleuropa nach dem Wiener Kongress 

Quelle: Dierke (7), Bearbeitung Verfasser


Erst die nationale Einigung in Italien 1861 und jene in Deutschland 1871 setzten diesem geopolitischen Zustand ein Ende und brachten die Schweiz, die neben dem 1830 entstandenen Belgien (8) als einziges Land im ehemaligen Gürtel der Neutralen verblieben war, in eine völlig neue geopolitische Lage. 


Anders sah es im Osten des europäischen Kontinents aus, wo Preußen, Österreich und das russische Zarenreich bzw. Kongresspolen gemeinsame Grenzen besaßen. Der Brennpunkt möglicher Konfrontationen verschob sich folglich weit nach Osten, weg von den Haupt-Kriegsschauplätzen der Koalitionskriege. 


Integration vs. Ausgrenzung


In der Integration Frankreichs lag wohl der Grund für die Langlebigkeit der am Wiener Kongress geschaffenen Sicherheitsarchitektur Europas, welche anstatt auf Ausgrenzung auf Integration setzte. Heute basiert der Anspruch des Westens, sich als System kollektiver Sicherheit an die Stelle der UNO zu setzen, aber auf Ausgrenzung. Die Tatsache, dass in wichtigen Fragen globaler Sicherheit wie zum Beispiel Wirtschaftssanktionen gegen Russland und Waffenstillstand im Gaza-Streifen drei Viertel der UNO-Mitgliedsländer dem kollektiven Westen nicht folgen, zeigt die Aussichtslosigkeit und auch die Absurdität dieses Versuchs. Die Haltung der Ausgrenzung zeigt sich auch in der Gesprächsverweigerung mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin im Druck, der auf Neutrale ausgeübt wird, und manifestiert sich auch darin, dass jeder potenzielle Brückenbauer zur sprichwörtlichen Schnecke gemacht wird (9). Diese Haltung wird keinen stabilen Frieden, sondern andauernde Konfrontation erzeugen. 


Es ist erstaunlich, dass aktuell gerade die deutsche Bundesregierung der Politik der Ausgrenzung am lautesten das Wort redet, denn zusammen mit Japan müsste gerade Deutschland sich am entschlossensten einer derartigen Politik widersetzen. Erst das Bemühen um Integration des ehemaligen Kriegsgegners ermöglichte die Aufnahme Deutschlands in die Montan-Union, welche am Beginn einer Entwicklung stand, aus welcher die heutige Europäische Union hervorging (10). Der Wunsch nach Integration ebnete Deutschland nach 1945 den Weg zurück in den Kreis der zivilisierten Nationen, aus welchem es Ende der Dreißigerjahre ausgeschlossen worden war. Von einem deutschen Außenminister würde man eigentlich das Wissen um die Grundlagen der heutigen Stellung Deutschlands in der Welt erwarten; und von einem EU-Außenkommissar dasjenige um die Grundlagen der Existenz seiner Institution. 


Militärische Umsetzung in der Schweiz


Angesichts der Nachbarschaft zu Großmächten kam die Schweiz nicht darum herum, sich Gedanken über die militärische Umsetzung ihrer Neutralitätspolitik zu machen. Und sie machte sich Gedanken über ihre Handlungsoptionen im Kriegsfall: Sollte eine ihrer großen Nachbarn militärisch gegen die Schweiz vorgehen, würde die Schweiz sich auf die Seite der anderen Großmacht stellen, um gemeinsam mit dieser den Aggressor zu bekämpfen. Dieser Mechanismus hatte schon im Neuenburger Handel funktioniert, als Preußen im Streit um die Grafschaft Neuenburg mit einem militärischen Angriff auf die Schweiz drohte und Frankreich klarmachte, dass es dabei nicht untätig zusehen würde (11). Auch im Vorfeld des Ersten Weltkriegs pflegte die Schweiz auf militärischem Gebiet gute Beziehungen zu beiden Seiten und führte Absprachen für den Kriegsfall (12). Inwieweit dieses Prinzip auch heute noch auf Staaten anwendbar ist, die sich zwischen den neu entstandenen Blöcken des neuen Kalten Kriegs befinden, ist sicherlich prüfenswert.



Prinzipskizze: Aufgabe der Neutralität nach Aggression am Beispiel der Schweiz vor dem Ersten Weltkrieg

Quelle: Verfasser


Dieser Mechanismus zwingt den ursprünglich neutralen Staat aber zur Aufstellung von Streitkräften, die zumindest auf dem eigenen Kriegsschauplatz einen signifikanten Beitrag zum gesamten militärischen Effort leisten können. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der kleinere Partner den Einfluss auf die Zielsetzung des Krieges, der auf seinem Boden stattfindet, verliert. 


Unterschiede zu heute


Die Strategie, sich im Falle einer Aggression durch eine benachbarte Großmacht mit deren Gegner zu verbünden, setzt natürlich voraus, dass es in einem Konflikt gelingt, den Aggressor eindeutig zu bestimmen. In der heutigen Zeit, in welcher verdeckte Operationen so geführt werden, dass deren Urheberschaft nicht eindeutig erkennbar ist und in welcher es ganz allgemein immer schwieriger wird zu entscheiden, wann die Schwelle zum Krieg überschritten wurde, wird es eben auch schwieriger, Aggressor und Opfer eindeutig zu benennen. Im Lichte des allgemeinen Gewaltverbots des Briand-Kellogg-Pakts und der UNO-Charta wurde der Begriff der Selbstverteidigung in den letzten Jahrzehnten bis an die Grenze des Erträglichen gedehnt. Die wirklich schwierig zu lösenden Probleme sind aber jene, die völkerrechtlich nicht einfach in Schwarz und Weiß einzuordnen sind. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn verschiedene völkerrechtliche Normen sich widersprechen. Gerade diese Widersprüche laden am ehesten zu einem gewaltsamen Vorgehen ein. Es ist im Vergleich zu früher schwieriger geworden, Neutralität durchzusetzen. 


Ein weiterer Aspekt ist die heutzutage praktizierte Kriegführung in nicht-physischen Räumen: Die Führung von Computer Netzwerk Operationen (CNO oder auch Cyber-Angriffe genannt) ist heutzutage von beinahe jedem beliebigen Ort der Erde aus in jedem beliebigen geographischen Raum möglich. Ähnlich, wenn auch nicht ganz so ausgeprägt, verhält es sich mit dem Kampf im elektromagnetischen Spektrum. Um es anschaulich auszudrücken: Die Unbenutzbarkeit von Funk und Mobiltelefonie in einem bestimmten Raum über längere Zeit kann heutzutage zu einem inakzeptablen Zustand führen, der Regierungen zwingt, aktiv zu werden. Auch die Verweigerung des Zugangs zu Informationen aus dem Internet kann Regierungen unter Druck setzen. Und schließlich gibt es noch Räume, in welchen niemand die Hoheit ausübt, wie die Hohe See und den Weltraum (13). Die militärische Umsetzung einer Neutralitätspolitik muss heute diesen Aspekten Rechnung tragen. Von der NATO aber sind in dieser Hinsicht keine Impulse zu erwarten. Die Nutzung der Erfahrungen mit der Umsetzung von Neutralität könnte nicht nur der Schweiz, sondern einer ganzen Reihe weiterer Staaten helfen und ganz allgemein zur Entstehung einer stabilen europäischen Sicherheitsarchitektur beitragen. 


Blick nach vorn


Die Haltung der Ausgrenzung, welche der Westen praktiziert, verhindert die Schaffung des von ihm selbst propagierten neuen Systems kollektiver Sicherheit an der Stelle der UNO, weil hierfür kein Konsens herzustellen ist. Zu viele Länder wurden in der Vergangenheit Opfer von Ausgrenzung und werden es noch immer (14). Es ist plausibler anzunehmen, dass sich die Idee der multipolaren Weltordnung durchsetzen wird, in welcher fallweise neue und möglicherweise auch unerwartete Allianzen entstehen könnten. Wichtig ist, dass trotzdem nicht die Meinung aufkommt, dass Staaten frei wären in der Wahl zwischen diplomatischen und militärischen Mitteln. Die geographische Lage der Protagonisten in der neuen Weltordnung wird es mit sich bringen, dass sich mehr Staaten denn je in der Weltgeschichte zwischen den Blöcken und damit zwischen den Konfliktparteien wiederfinden könnten. Sie werden Neutralität als eine ihrer Handlungsoptionen betrachten. Neutralität hat in der multipolaren Welt Zukunft. Europa aber, das den Schauplatz der verheerendsten Konflikte der Geschichte darstellte, trotzdem aber immer noch glaubt, andere belehren zu müssen, wird am längsten brauchen, bis es dies akzeptieren kann. 


Die gedankliche Beschäftigung mit Neutralität in der Schweiz wäre Teil der Vorbereitung auf einen plausiblen Fall der globalen Lageentwicklung und eine Konsequenz der Antizipation auf einen Zeitraum hinaus, den moderne Streitkräfte für ihre Planung eben brauchen. Das wäre wesentlich zukunftsgerichteter als das Üben der Integration in ein Bündnis, das seine besten Zeiten wohl schon hinter sich hat. 


Anmerkungen:


Allgemein wird das Zitat Marcus Tullius Cicero zugeschrieben, manchmal auch seinem Zeitgenossen Cornelius Nepos und dem Militärschriftsteller Vegetius. 

Siehe „Abkommen betreffend die Rechte und Pflichten der neutralen Mächte und Personen im Falle eines Landkriegs“ auf der Homepage der Schweizerischen Eidgenossenschaft, online unter https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/26/499_376_481/de.

Siehe „Briand-Kellogg-Pakt“ bei LeMo, Lebendiges Museum Online, 09.05.2025, online unter https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/aussenpolitik/briand-kellogg-pakt.html; englischer Text auf der Webseite der Yale-Universität unter https://avalon.law.yale.edu/20th_century/kbpact.asp.

Siehe eine gängige Definition der sozialen Verteidigung: „Soziale Verteidigung“ auf der Homepage des Bunds für soziale Verteidigung unter https://www.soziale-verteidigung.de/soziale-verteidigung. Vgl. Barbara Müller: Zur Theorie und Praxis von Sozialer Verteidigung, in: Institut für Friedensarbeit und Gewaltfreie Konfliktaustragung, Arbeitspapier Nr. 3, Februar 1996, online unter https://www.ifgk.de/fileadmin/ifgk/publikation/ap3.pdf. 

Vom Ersten Koalitionskrieg ab 1792 bis zum Sommerfeldzug von 1815.

Womöglich hätte das System der Pentarchie dadurch länger bestanden und Mitteleuropa wäre der Frieden länger erhalten geblieben. Das ist natürlich reine Spekulation, die aber die Türe für Überlegungen im Hinblick auf die Zukunft öffnet.

Deutscher Bund 1815, bei Diercke, online unter https://diercke.de/content/deutscher-bund-1815-978-3-14-100770-1-60-1-0. 

Belgien wurde 1830 unabhängig von den Niederlanden und gab sich 1831 seine eigene Verfassung. 

Bezeichnend hierfür ist der Kommentar von Luzi Bernet: Fremd in Europa, latent antiamerikanisch, unpräzise: der päpstliche Missgriff zur weissen Fahne, bei Neue Zürcher Zeitung, 11.03.2024, online unter https://www.nzz.ch/meinung/polemik-um-weisse-fahne-wie-sich-der-papst-verrennt-ld.1821687. Sachlicher waren da schon Verena Schälter: Papst ruft im Ukraine-Krieg zu Friedensverhandlungen auf, bei BR24, 10.03.2024, online unter https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/papst-ruft-im-ukraine-krieg-zu-friedensverhandlungen-auf,U6bagir und „Scharfe Kritik an Papst Franziskus für Aufruf an die Ukraine zu Friedensverhandlungen“, bei MDR, 10.03.2024, online unter https://www.mdr.de/nachrichten/welt/politik/papst-verhandlungen-ukraine-frieden-russland100.html. 

Siehe „Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS)“ bei Bundeszentrale für politische Bildung, online unter https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/politiklexikon/17438/europaeische-gemeinschaft-fuer-kohle-und-stahl-egks/. 

Siehe „Der Kampf um Neuenburg; der Neuenburger Putsch, wie es im Jahre 1856 beinahe zu einem Krieg zwischen Preußen und der Schweiz kam“, bei deutsche-schutzgebiete.de, 10.02.2020, online unter https://deutsche-schutzgebiete.de/wordpress/der-kampf-um-neuenburg/ und Andrej Abplanalp: Der Neuenburger Handel, beim Blog Nationalmuseum, 02.09.2020, aktualisiert am 31.01.2022, online unter https://blog.nationalmuseum.ch/2020/09/neuenburger-handel/.  

Hans Schäppi: Klassengesellschaft im Krieg, zwischen Neutralität und Wirtschaftsprofiten; zur Rolle der Schweiz im Ersten Weltkrieg, bei: Widerspruch,  Beiträge zu sozialistischer Politik, Band 33 (2014), Heft 65, online unter https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=wis-001%3A2014%3A33%3A%3A497, S. 148. Vgl. H.R. Kurz: Von Monat zu Monat; die Schweiz und Frankreich im Ersten Weltkrieg, ein Beitrag zur Frage der Vorbereitung von Kriegsbündnissen neutraler Staate, bei: Der Fourier, offizielles Organ des Schweizerischen Fourier-Verbandes und des Verbandes Schweizerischer Fouriergehilfen, Band 49 (1976), Heft 11, online unter https://www.e-periodica.ch/cntmng?pid=arl-001:1976:49::826. 

Siehe United Nations Division for Ocean Affairs and the Law of the Sea, Office of Legal Affairs: United Nations Convention on the Law of the Sea of 10 December 1982, Overview and full text, auf der Homepage der Vereinten Nationen, online unter https://www.un.org/Depts/los/convention_agreements/convention_overview_convention.htm. Deutsche Übersetzung auf der offiziellen Homepage der Schweizerischen Eidgenossenschaft, online unter https://www.fedlex.admin.ch/filestore/fedlex.data.admin.ch/eli/cc/2009/416/20160209/de/pdf-a/fedlex-data-admin-ch-eli-cc-2009-416-20160209-de-pdf-a.pdf. Der Weltraumvertrag – offiziell Vertrag über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper vom 27. Januar 1967 – verbietet die Okkupation von Himmelskörpern durch einzelne Staaten, die Stationierung von Kernwaffen, sowie den Bau militärischer Basen und die Durchführung militärischer Übungen im Weltraum. Er erlaubt grundsätzlich nur die friedliche Nutzung des Weltraumes. Zivile Weltraumforschung und Raumfahrt sind explizit jedem Staat gestattet. Der Volltext des Weltraumvertrages und zugehöriger Abkommen findet sich in Englisch unter https://www.unoosa.org/res/oosadoc/data/documents/2017/stspace/stspace61rev_2_0_html/V1605998-ENGLISH.pdf und in deutscher Übersetzung auf der offiziellen Homepage der Schweizerischen Eidgenossenschaft, online unter https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/1970/87_90_90/de.

Eine Liste der US-Wirtschafssanktionen findet sich beim US Department of the Treasury: Office of Foreign Assets Control: Sanctions Programs and Country Information, Stand 01.04.2024, online unter https://ofac.treasury.gov/sanctions-programs-and-country-information. Und auf der Homepage der Princton University: OFAC Sanctioned Countries, online unter https://orpa.princeton.edu/export-controls/sanctioned-countries. Eine interaktive Weltkarte unter https://www.sanctionsexpert.com/map. Vgl. Florian Zandt: Die meistsanktionierten Länder der Welt, bei statista, 18.10.2022, online unter https://de.statista.com/infografik/27021/anzahl-der-derzeit-aktiven-sanktionen-nach-zielland/. EU Sanctions Maponline unter https://www.sanctionsmap.eu/#/main. Dazu kommt, dass jeder Staat sofort Strafmaßnahmen zu gewärtigen hat, der Sanktionen missachtet.

Zum Aufmacherbild vom 1.11.1814 siehe hier.

Korruptes Land im Osten - Jetzt müssen auch alle ukrainischen Frauen in den Fleischwolf

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (1)



 



Jetzt werden auch die Frauen verheizt...


Bis zum letzen Ukrainer?


🇺🇦 Frauen werden nun gleichberechtigt mit Männern in das gesamtukrainische Register der Wehrpflichtigen im Alter von 18 bis 60 Jahren aufgenommen...


☆ Folgt uns ☆

Russländer & Friends (https://t.me/russlandsdeutsche)       🇷🇺🤝🇩🇪

Schweiz / Ukraine - Furchtbar dieser (deutsche) Kriegstreiber im Schweizer Tagesanzeiger

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 6. April 2024 , unter | Kommentare (0)



 




Wir entschuldigen uns in aller Form für die Mehrheit der klar denkenden Schweizer und verurteilen diese Kriegstreiberei der Schweizer Medien am Beispiel des Tagesanzeigers von heute aufs schärfste. Was hier abgeht ist Volkssturm die Zweite ! Der Krieg ist vor allem für die Ukraine verloren. Jede Sekunde mehr ist ein Verbrechen.

Diese Kriegshetze sollte in unserer Gesllschaft keinen Platz haben. Eine kontraverse Diskussion aber jederzeit.

Natürlich muss es wieder ein Deutscher sein, der so zum Kriege hetzt. Habt ihr Deutschen Zeitungen eigentlich in den verangenen 100 Jahren nichts gelernt ? Ist immer noch der Lebensraum Ost euer Ziel ?

Nicolas Freund – Redakteur – Süddeutsche Zeitung




https://www.tagesanzeiger.ch/ukrainer-ab-25-im-krieg-entscheid-ist-furchtbar-aber-richtig-760184258306

Kommentar zur ukrainischen ArmeeJunge Rekruten im Krieg – furchtbar, aber richtig

Jacques Baud - Vermutlich war es die ISIS in Moskau nicht

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 5. April 2024 , unter | Kommentare (0)



 





Russland - Die Russen lernen schnell: Das Ende der Massenproduktion von Panzern / Flugzeugen....

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (1)



 




Wurde vor 6 Jahren vorausgesagt.......    (2018 )




Oder aus dem Jahre 2019






Kluge Köpfe. Neue Techniken zeigen sich im Kampfgebiet. Unsere korrupten Idioten kaufen immer noch F-35 Kampfflugzeuge........   Das sind unnütze Dinosaurier.  

Wir wären an der ETH weltweit führend im Einsatz von Drohnen - Schwarmintelligenz. Aber einmal mehr lassen wir auch dieses Know How ins Ausland ziehen.

Auch die Houties und die Iraner haben es kapiert....

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Sehr guter Kommentar von Large:

Auf dem Schlachtfeld werden Drohnen, die mit einer KI gekoppelt sind das A und O der zukünftigen Kriegsführung sein. Die Drohnen kommunizieren untereinander. Hier können auch welche als Auge dienen und andere als Träger von Waffen und Sprengstoff. Auch können genaue Daten an schwere Systeme übermittelt werden.
Autonome Drohnen, die besonders lautlos fliegen, werden alle anderen Systeme ersetzen.
Jetzt stellt euch einmal vor, was passieren kann, wenn der Krieg vorbei ist. Die Drohnen, die derzeit in der Ukraine produziert werden gelangen auf den Schwarzmarkt. Eine Drohne für schlappe 5000€. Kein Gebäude der Welt ist gegen einen Terroranschlag damit gesichert. Vor allem der Westen nicht.
Für schlappe 1 Millionen bekomme ich 200 Drohnen. Die reichen aus um in den USA den Kongress, das Weiße Haus und auch das Pentagon platt zu machen.
Oder in Brüssel das EU Parlament, der Deutsche Bundestag usw.
Bislang gab es nur die „Weichen Ziele“. Mit den Drohnen ist es auch ohne Probleme Möglich die Regierungen auszuschalten.
Angriffe auf Atomkraftwerke sind ebenso auszuschließen, wie Angriffe auf A-Bomben.
Was hat damals die RAF um so viel gefährlicher gemacht als die Islamisten heute? Die RAF hat Anschläge gegen die Regierung ausgeführt. Der IS begnügt sich bislang mit weichen Zielen.
Unsere Regierungen sollten sich daher vor allem Gedanken darübermachen, was mit den Drohnen nach dem Krieg geschieht. Denn in dem ausgebluteten Land Ukraine werden die Kriegsdrohnen ein Verkaufsschlager werden.

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Das Ende der Panzer-Ära? Der russische T-14 Armata und die Drohnen


01. April 2024 Lars Lange


Russland zögert, seinen neuen Superpanzer in der Ukraine einzusetzen. Die Serienfertigung scheint zurückgestellt worden zu sein. Es gibt Gründe dafür, die auch für den Westen gelten.


Er sollte der große Wurf im Panzerbau werden und die russische Panzerwaffe revolutionieren: der T-14 Armata. Doch nun sieht es so aus, als würde er vorerst nicht in großen Stückzahlen gebaut. Dabei gilt der T-14 Armata als der modernste Panzer der Welt.


Vor allem zwei Eigenschaften lassen ihn als revolutionär erscheinen.


Als erster Panzer der Welt verfügt der Armata über einen komplett unbemannten Turm, der ferngesteuert wird. Zwar hat Russland mit dem T-64 bereits in den 1960er-Jahren einen Ladeautomaten für seine Panzerwaffe eingeführt, ein Feature, das den als modern geltenden Panzern westlicher Bauart bis heute fehlt.


Das zweite revolutionäre Element ist eine vollständig vom Rest des Panzers getrennte und stark geschützte Besatzungskapsel, welche die Überlebensfähigkeit der Besatzung entscheidend erhöhen soll.


Weltspitze im Panzerbau


Zusammen mit weiteren Merkmalen, die bereits in anderen Panzern vorhanden sind, wie z.B. eine überlegene Sensorik, ein aktives Schutzsystem (APS) oder eine Reaktivpanzerung, gehört der Armata zur Weltspitze im Panzerbau.


Doch das reicht derzeit nicht aus, um auf den Schlachtfeldern der Ukraine ausreichend überlebensfähig zu sein. Denn der Krieg hat sich in der Ukraine technologisch rasant zu einem Krieg der kleinen Drohnen entwickelt, die 500 oder 600 Euro kosten und sowohl einzelne Soldaten kaltblütig töten als auch millionenschwere Kampfpanzer mit einem Schlag ausschalten können: FPV-Drohnen haben die Kriegsführung verändert.


Waren es zu Beginn des Kriegs in der Ukraine vor allem ATGMs (Anti Tank Guided Missles), also Anti-Panzer-Lenkwaffen, die ganze Panzerkolonnen auslöschten oder präzisionsgelenkte Artillerie-Munition, so erfand die ukrainische Armee bereits wenige Monate nach Beginn der russischen Intervention in der Ukraine die FPV-Drohne als Waffe gegen Menschen, Panzer, Fahrzeuge.


Kleine, billige Spielzeugdrohnen, ferngelenkt wie Spielzeugautos, ausgerüstet mit relativ kleinen, aber hocheffektiven Sprengköpfen, oft nicht teurer als 600 Dollar – das ist im Moment die Waffe, gegen die es kaum einen Schutz, kaum ein Gegenmittel gibt. Sie zerstören mit nur einem Schlag einen mehrere Millionen teuren Panzer.


Historische Vorläufer


In der Geschichte gab es von Anbeginn des Panzerkrieges Gegenwaffen, Panzerknacker, eine effektive Abwehr, von Anfang an war der Angriff mit Panzern eine verlustreiche Unternehmung [1].


So verloren die deutschen Angreifer allein in der Schlacht von Kursk in nur 11 Tagen rund 1.200 Panzer [2] – ein Wert, der heute in der Ukraine schlicht unvorstellbar ist. Auch im Jom-Kippur-Krieg waren die Panzerverluste hoch, Ägypten musste 2250 Panzer als zerstört oder beschädigt melden - in nur 19 Tagen [3].


Auch die Ukraine verlor bei der gescheiterten Frühjahrsoffensive im vergangenen Sommer Hunderte gepanzerte Fahrzeuge und damit ihre Fähigkeit, größere Offensivoperationen durchzuführen.


Derzeit sind in der Ukraine nur kleine Panzerverbände im Einsatz, meist nur ein oder zwei Panzer, die direkte Feuerunterstützung für bis zu zehn Schützenpanzer leisten.


Wendepunkt: Awdijiwka


Ein effektiver, relativ großskalierter und erfolgreicher Einsatz der russischen Panzerwaffe mit mehreren Dutzend Panzern war zuletzt in den Anfangstagen der Schlacht um Awdijiwka zu beobachten, als es den russischen Streitkräften gelang, die nördlich der Stadt gelegene Schlackehalde einzunehmen und weiter in Richtung Eisenbahndamm vorzustoßen.


Zwar waren die Vorstöße von hohen Verlusten gekennzeichnet, doch gelang es hier durch den Einsatz der Panzerwaffe, taktisch wichtige Ziele zu erobern, die schließlich nach wochenlangem Kampf zur Einnahme der Stadt führten. Eine Vielzahl weiterer erfolgreicher Panzermanöver ist bekannt, die aber meist nur mit einer Handvoll Panzer durchgeführt wurden.


Klar ist, dass jeder Panzervorstoß mit Verlusten verbunden ist, oft sogar mit hohen Verlusten. Es ist dann eine Frage der Abwägung, ob diese durch das Erreichen eines wichtigen taktischen Zieles gerechtfertigt sind. Beim Vorstoß auf Awdijiwka war dies offensichtlich der Fall: Durch einen massiven Vorstoß konnten russische Kräfte sehr schnell Schlüsselstellungen erobern, die schließlich nach wochenlangem Kampf zur Eroberung der stärksten ukrainischen Festung führten.


Der große Umbruch


Nur kleine Panzerverbände, keine massiven Panzervorstöße: Die Panzerwaffe erfuhr durch die Erfindung der FPV-Waffe einen großen Umbruch. Angesichts dieser massenhaft verfügbaren und unschlagbar billigen Waffe ist der Einsatz eines Kampfpanzers riskant – und teuer.


Angesichts dieser Waffe, die weder von vermeintlichen Superpanzern wie dem Abrams oder dem Challanger noch von russischen Panzermodellen aufgehalten werden kann, machen ökonomische Lösungen einfach mehr Sinn: Auch ein Armata wäre derzeit einer billigen FPV-Drohne weitgehend schutzlos ausgeliefert.


Ein modernisierter T-80 oder der T-90M, der letztlich ein heftiges Upgrade des T-72 darstellt, sind billiger und bieten in etwa den gleichen, nämlich unzureichenden Schutz gegen die allgegenwärtige FPV-Waffe –gegenüber der FPV-Waffe ist der T-14 Armata im Vergleich zu modernisierten russischen Panzermodellen kein rüstungstechnischer Quantensprung, der den höheren Preis rechtfertigen würde.


Ökonomische Lösungen


Zum Vergleich: Ein T-90M kostet vermutlich bis zu 4,5 Millionen Dollar [4], ein T-14 wird dagegen auf bis zum Doppelten des Preises geschätzt [5].


Die Art der russischen Kriegsführung ist, wie es aussieht, in ihrer Wirtschaftlichkeit und Effektivität der Nato-Kriegsführung überlegen: Wenn die Befestigung einer Antenne an einer Drohne mit Klebeband funktioniert, dann werden sich russische Ingenieure nicht für eine Metallhalterung entscheiden, auch wenn das Ergebnis nicht schön aussieht.


Wenn ein chinesischer Billig-Buggy-4 Soldaten ungeschützt an die Front bringen kann, wird man sich gegen eine Lösung entscheiden, die einen sechsstelligen Betrag kostet. Wenn eine Consumer-Kamera von Canon ein stabiles Bild in einer Sensorik-Suite liefert, dann wird man sich für die preiswerte Consumer-Kamera entscheiden, statt eine hochpreisige optische Insellösung zu entwickeln.


Und wenn ein billigerer Panzer in etwa die Leistung eines weit teureren Panzers bringt, dann wird die Entscheidung immer zugunsten für den billigeren Panzer getroffen – das russische Militär scheint dem Paretoprinzip [6] verbunden.


Neben der Unzulänglichkeit gegenüber den neuesten Herausforderungen auf dem Schlachtfeld bietet der T-90M vermutlich deutlich günstigere Betriebskosten, weil die dem T-90M zugrundeliegende T-72-Plattform tausendfach in der russischen Armee zu finden ist und eine seit Jahrzehnten etablierte Logistikkette und Ersatzteilversorgung aufweist – letztlich sind die Beschaffungskosten nur ein einzelner Faktor in der Gesamtpreisrechnung einer Waffenplattform.


Unbemannte Systeme: Warten auf den Quantensprung


Und schließlich: Die Wehrtechnik steht vor einem Quantensprung. Sehen wir in der Luft bereits den massenhaften und kriegsentscheidenden Einsatz von Flugdrohnen, so steht der Durchbruch unbemannter Landfahrzeuge erst noch bevor – klassische Panzer mit traditionellem Techniklayout können heute nur noch als Brückentechnologie gelten.


So gesehen kommt der T-14 schlicht zu spät, um in größeren Stückzahlen gebaut zu werden, um zum neuen Standardpanzer der russischen Streitkräfte zu werden, mit neuer Logistikkette, Wartungseinrichtungen, Ersatzteilversorgung - denn das, was den Standardpanzer zum Standard macht, wird sich in sehr kurzer Zeit dramatisch ändern: Der neue Goldstandard wird eine unbemannte Plattform sein.


Der T-14 ist zwar für einen unbemannten Einsatz vorbereitet, aber sein Design, so revolutionär und wegweisend es im bisherigen Panzerbau auch sein mag, ist um eine Besatzung herum konstruiert. Der Wegfall der Besatzung eröffnet neue konstruktive Möglichkeiten, die nur durch eine von Grund auf als unbemanntes System konzipierte Plattform voll ausgeschöpft werden können.


Ausblick


Kein von Grund auf neu konstruierter Panzer ergibt zurzeit Sinn, solange es keinen ausreichenden Schutz vor FPV-Drohnen gibt. Vermutlich auch deshalb zögert die russische Führung, den T-14 in die Massenproduktion zu überführen – schon jetzt ist der alternative und bewährte T-90M seinen westlichen Panzerkontrahenten in nahezu allen Bereichen überlegen.


Entscheidender dürfte sein, dass sich der T-14 mit seinen höheren Gesamtsystemkosten im Vergleich zu den bereits verfügbaren günstigeren russischen Panzern weniger als Brückentechnologie eignet. Wahrscheinlich kommt der T-14 schlicht zu spät, um als Standardpanzer in die russischen Streitkräfte Einzug zu halten. Die Auswirkungen unbemannter Bodenkampfplattformen, die in naher Zukunft verfügbar sein werden, auf konventionelle bemannte Panzerkonzepte werden zu disruptiv sein.


In diesem Zusammenhang kann die Entscheidung Deutschlands und Frankreichs, bis 2035 einen neuen, gemeinsamen Hauptkampfpanzer mit den ungefähren Spezifikationen des Armata zu entwickeln, Stirnrunzeln hervorrufen [7].


URL dieses Artikels:

https://www.heise.de/-9671960


Links in diesem Artikel:

[1] https://www.19fortyfive.com/2024/03/the-age-of-the-tank-isnt-over-just-yet/

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Unternehmen_Zitadelle

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Jom-Kippur-Krieg

[4] https://www.forbes.com/sites/davidhambling/2023/01/17/why-losing-this-ultramodern-tank-is-such-an-embarrassment-for-russia/?sh=11b30ea23517

[5] https://www.businessinsider.com/russia-unlikely-using-best-tank-ukraine-too-costly-weapons-maker-2024-3

[6] https://de.wikipedia.org/wiki/Paretoprinzip

[7] https://www.armyrecognition.com/defense_news_march_2024_global_security_army_industry/france_and_germany_agree_to_develop_new_mgcs_tank_to_replace_leopard_leclerc_mbts.html