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G20 war wieder ein Leerlauf und brachte nichts

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 4. Dezember 2018 , unter , | Kommentare (6)



Was ist beim G20-Gipfel in Buenos Aires, Argentinien für uns Normalsterbliche rausgekommen, weswegen die Staatschefs der "wichtigsten" 20 Länder der Welt um den halben Globus geflogen sind? NICHTS was ich erkennen kann, nur reine Zeitverschwendung und es wurde dafür eine Menge Treibstoff in die Luft blasen, da jeder Wichtigtuer mit eigenem Jet angeflogen kam. Und dann reden sie von Klimaschutz und dem bösen CO2, dass die Erde erwärmen soll, produzieren den "Klimakiller" aber selber am meisten. Noch nie von Videokonferenzen gehört, was die Fliegerei überflüssig machen würde?

Indiens Premierminister Narendra Modi kam mit einem Jumbo

Jede Maschine der Teilnehmer hat bis zu 100 Tonnen Kerosin verbraucht ... nur für den Hinweg. Der Rückflug mit dem gleichen Verbrauch kommt dazu.

Nur die deutsche Kanzelbrunzerin Merkel kam nicht mit eigener Maschine, weil ihr Flieger gleich nach dem Start den Geist aufgab und wieder landen musste. Da es keine Ersatzcrew gab musste sie in einem Bonner Hotel übernachten und konnte ihre Weiterreise erst am Freitagmorgen mit zwölf Stunden Verspätung nach Argentinien starten. Oh wie peinlich!

Dieses Versagen des Transports ist für mich sympthomatisch für den katastrophalen Zustand der Bundeswehr unter von der Leyen und überhaupt von Deutschland unter Merkel. Was bringen die Deutschen überhaupt noch zustande und was für Versager sind sie geworden???

Wie lange wird schon am Flughafen Berlin gebaut, mehr als 10 Jahre??? Immer noch nicht fertig und sie reden schon von einem Abriss, weil bereits technologisch überholt und veraltet.

Und die studierten deutschen Ignoranten, ich meine "Ingenöre", können nicht mal einen sauberen Dieselmotor bauen, der die Abgasnormen erfüllt, und müssen bescheissen. Der Betrug könnte den Autokonzernen nur lockere 100 Milliarden Euro kosten!!!

Von wegen "Vorsprung durch Technik" ist nicht mehr.

Was ist mit der Deutschen Bank los, das grösste Kreditinstitut Deutschlands? Der Aktienkurs fiel auf den tiefsten Stand in ihrer Geschichte, nämlich auf 8,02 am Freitag. Wenn diese "Stütze der deutschen Wirtschaft" fällt, dann gute Nacht.

Und was hat die deutsche Politik mit der Massenmigration an Schaden angerichtet und die deutschen Schlafschafe tun nichts, absolut NICHTS, dagegen ... danke, dass ihr damit Europa zerstört!

Der Migrationspakt, der am 10. und 11. Dezember in Marrakesch, Marokko unterzeichnet wird, und den "Migranten" mehr Rechte gibt als den Einheimischen, hat das Merkel-Regime massgeblich ausgearbeitet.

Was für ein Versagen an der europäischen Geschichte und Kultur. Wie gesagt, der Pannenflug von Merkel ist symbolisch dafür.

Zunächst flog Merkel mit einer kleineren Maschine der Flugbereitschaft nach Madrid, dann mit einem Linienflug, kurzfristig gebucht bei der spanischen Fluggesellschaft Iberia, weiter nach Buenos Aires.

Mit diesem Flug ab Madrid bin ich auch schon um die Jahreszeit nach Argentinien (Frühling in Südamerika). War der schlimmste meines Lebens, weil die Iberia einen sehr schlechten Bordservice hat, viel zu eng bestuhlt und keinerlei echte Unterhaltung in den 13 Stunden bietet.

Siehe meinen Bericht aus 2012: "Reise nach Argentinien".

Also, Merkel kam schliesslich mit rund zwölf Stunden Verspätung an und verpasste grosse Teile des Programms am ersten Tag des G20-Treffens.

Ihre Termine begannen erst am Samstagmorgen, als sie sich mit Putin zu einem Arbeitsfrühstück traf. Der russische Präsident erklärte Merkel ausführlich, was in Kertsch mit den ukrainischen Schiffen wirklich passiert ist.



Kam etwas wichtiges beim Treffen heraus, ausser das übliche Gruppenfoto?

Natürlich ist es besser wenn die sogenannten "Führer der Welt" sich zusammenfinden und sich bei gutem Essen und Getränken unterhalten. Gemeinsam essen und trinken ist immer besser als Krieg.

Auf dem Gruppenfoto fehlte Merkel wegen ihrer Verspätung und die einzige Frau dabei war Englands Theresa May:


Am ersten Tag war die Hauptnachricht in den Medien, die Begrüssung zwischen Präsident Wladimir Putin und dem saudi-arabischen Kronprinz Mohammed bin Salman. Diese Szene dominierte die Berichterstattung, denn wie kann Putin so freundlich zu einem Mörder sein?

Dieses demonstrative "high-five" hätte ich mit dem Mörder von Kashoggi NICHT gemacht, aber schliesslich sassen die beiden nebeneinander am Konferenztisch, wo die Sitzordnung nach Alphabet ging, (R)ussia und (S)audi-Arabia.



Diese freundliche Begrüssung ist für die heuchlerischen Politiker und ihre Fake-News-Medien schlimmer als der verbrecherische Krieg gegen Jemen, wofür die westlichen G20-Teilnehmer sehr gerne den Saudis Waffen verkaufen, einschliesslich Berlin. Darüber regen sie sich nicht auf und rümpfen die Nase.

Putin und Salman besprachen, wie man den Ölpreis stabilisiert und dass die Organisation der Erdöl exportierenden Länder (OPEC) sowie Russland und andere führende Ölproduzenten sich am 6. und 7. Dezember in Wien treffen, da der Preis aufgrund eines Überangebots rückläufig ist.

Wie ich schon oft berichtet habe und zuletzt hier, gibt es ZU VIEL Erdöl und das verdirbt die Preise. Keine Spur von Knappheit und "Peak Oil" ist sowieso Bullshit.

Was NICHT stattfand war ein Treffen zwischen Putin und Trump, denn die Witzfigur im Weissen Haus wurde von den Kriegshetzern befohlen, wegen der schiefgelaufenen Provokation an der Kertsch-Brücke, das geplante Treffen abzusagen.

Dabei wäre es gut gewesen, wenn beide miteinander gesprochen hätten, um die internationalen Spannungen wegen der Ukraine, Osteuropa und Syrien zu verringern

Aber egal was Trump macht, es ist falsch. Wenn er Putin getroffen hätte, dann wäre die Medienmeute über ihn hergefallen und hätte ihn eine Putin-Puppe genannt, der seine Befehle abholt.

Weil er ihn nicht getroffen hat, wird Trump als Weichling bezeichnet, der Putin nicht von Angesicht zu Angesicht aufforderte, "verschwindet aus der Ukraine!"

Wenigstens hatte Trump ein "Arbeitsessen" mit dem chinesischen Staatsführer Xi Jinping, einen weiteren "Erzfeind". Was wurde vereinbart? Nicht viel, ausser das der Handelskrieg zwischen USA und China um drei Monate bis ins nächste Jahr verschoben wird.

Damit herrscht Waffenstillstand, die Aktienbörsen können ihren Höhepunkt bis zum Jahresende vollziehen und die Finanzkriminellen glücklich das jüdische Hanukkah- und das christliche Weihnachtsfest mit ihren Spekulationsprofiten feiern.

Das einzig positive aus dem G20-Gipfel für mich war das nebenbei stattfindende Treffen der Führer der BRICS-Staaten, worüber die Medien fast nichts berichtet haben.

Auf dem Gruppenfoto zu sehen sind von links nach rechts, Brasiliens Präsident Michel Temer, Russlands Präsident Wladimir Putin, Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa, Chinas Präsident Xi Jinping und Indiens Premierminister Narendra Modipose am 30. November:


Die Vertreter der fünf grossen aufstrebenden Volkswirtschaften der Welt (BRICS) haben auf dem G20-Gipfel in Argentinien den Protektionismus verurteilt, ausserdem die Drohungen von Trump, die Zölle gegen China zu erhöhen und die Anti-Russland-Sanktionen noch mehr voranzutreiben.

Der chinesische Präsident Xi Jinping und die andere Verantwortlichen der BRICS-Gruppe - Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika - gaben eine Erklärung heraus, in der sie den offenen internationalen Handel und die Stärkung der Welthandelsorganisation (WTO) forderten.

"Geist und Regeln der WTO widersprechen einseitigen und protektionistischen Massnahmen", sagten sie in der Erklärung. "Wir fordern alle Mitglieder auf, sich gegen solche WTO-widersprüchlichen Massnahmen zu wehren, und halten Sie an ihren in der WTO eingegangenen Verpflichtungen fest."

Neben dieser Aufforderung zur Einhaltung von Handelsregeln gab es für mich nur noch einen konstruktiven Schritt, den der türkische Präsident Erdogan während eines Treffens mit Präsident Putin unternommen hat, nämlich sein Vorschlag, die Situation in Syriens Provinz Idlib mit der Schaffung einer entmilitarisierten Zone zu entspannen.

Aber auch das hätte man mit einem Telefongespräch erledigen können.

Wie bereits oben gesagt, warum überhaupt dieser riesige und teure Aufwand für ein zweitägiges Treffen, wenn es die technischen Möglichkeiten einer Videokonferenz gibt?

Sie reden uns ständig ein schlechtes Gewissen ein, wie wir unseren CO2-Ausstoss reduzieren sollen, um das Klima des Planeten zu "retten". Dabei sind sie selber vom Verhalten her das schlechteste Beispiel dafür und vergeuden unnötig Treibstoff und Energie.

Und wenn sie unbedingt zu einem Treffen eine weite Reise unternehmen wollen, warum nicht mit einer Linienmaschine? Das Merkel hat es notgedrungen vorgemacht und es ging auch.

Ist die Business und First Class nicht gut genug für die arroganten Heuchler, die Wasser predigen und selber Wein saufen?

Fussball - Danke Messi für den Boykott Israels

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 13. Juni 2018 , unter , , | Kommentare (11)



Am Samstag den 9. Juni sollte ein Freundschaftsspiel zwischen Argentinien und Israel in Haifa stattfinden. Als Israels Kultur und Sportministerin Miri Regev die Partie kurzfristig nach Jerusalem verlegen wollte, hat der argentinische Fussballverband das Spiel abgesagt. Die Nationalmannschaft Argentiniens weigerte sich für Propagandazwecke sich ausnutzen zu lassen. Es gab aber weitere Gründe, warum Lionel Messi und seine Kameraden nicht für die Zionisten als Werbeträger herhalten wollten.

Miri Regev nach der Absage des Freundschaftsspiels

Messi ist ein Fussballheld auch in Israel, der ultimative Sportler der Bewunderung. Es wäre schwer, ihn als antisemitischen Hasser Israels zu bezeichnen. Es spielt auch keine Rolle, ob er und seine Mannschafts- kameraden sich tief in politische Überlegungen vertieft haben oder ob sie einfach nur eine Woche vor ihrem Eröffnungsspiel bei der Fussball-WM nicht als Marionetten in einer brodelnden und kontroversen Arena dienen wollten.

Die Quintessenz ist, dass der Versuch der Zionisten, das Spiel für ihre politischen Zwecke zu missbrauchen, ein diplomatisches PR-Desaster wurde. Eine Farce, angeführt von der Kultur- und Sportministerin Miri Regev, deren Machtgier und Arroganz sich mit Kommentaren wie "Messi kommt und küsst die Klagemauer" und "Wir werden sehen, wer schüttelt die Hände mit wem", nicht zu übersehen war und die Argentinier abschreckte.

Am vergangenen Mittwoch verkündete der argentinische Fussballverband offiziell die Absage des Fussballspiels:

"Leider können wir in der gegenwärtigen Situation nicht nach Israel kommen", sagte Claudio Tapia, Präsident des Verbandes, bei einer Pressekonferenz in Barcelona, wo die Nationalmannschaft vor dem Start der WM in Russland am 14. Juni trainiert hat.

Tapia sagte: "Die letzten 72 Stunden haben uns dazu gebracht, die Entscheidung zu treffen, nicht zu reisen", und betonte, dass seine Hauptaufgabe darin bestehe, nach der Gesundheit und Sicherheit des Teams Ausschau zu halten.

Es ist noch zu früh, um zu sagen, ob die Absage des Spiels zwischen den argentinischen und den israelischen Fussballnationalmannschaften als ein Wendepunkt gesehen werden kann, oder nur als ein weiteres "kleines Nebengeräusch" in Erinnerung bleiben wird, aber dessen Auswirkung ist klar: Das Auflösen der Wolke der Euphorie, Selbstgefälligkeit, Arroganz und Aggressivität, mit der das offizielle Israel und viele der Bewohner des Landes im vergangenen Monat gehandelt haben. Und noch besser, dieser Luftballon wurde von Lionel Messi, dem wohl grössten Fussballspieler aller Zeiten, mit einem scharfen Stich zum Platzen gebracht.

Die Israelis meinten, sie können ungestraft machen was sie wollen, und die Weltgemeinschaft akzeptiert alles. Ein Dämpfer war mehr als nötig.

Die hunderten provokativen Bombenangriffe auf Syrien; die ständige völkerrechtswidrige Verletzung des Luftraums über Beirut; Netanjahus wiederholte Lügen über ein Atomwaffenprogramm der Iraner; die Freudenfeste über die Stornierung des Atomabkommens durch Trump; der Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem; und vor allem, die Massentötung und Verwundung von Demonstranten entlang des Gefängniszauns des Gazastreifen - ohne sich zu entschuldigen oder gar zu bedauern -, während die Massen auf dem Hauptplatz zu Ehren des Eurovisionssieges tanzten, und der Oberste Gerichtshof die offizielle Genehmigung der IDF für die Ermordung der palästinensischen Demonstranten gab, hat das Zionistische Regime die Chuzpe demonstrieren lassen, das Spiel nach Jerusalem zu verlegen.

Der argentinische Präsident Mauricio Macri ist ein Freund Israels und der grossen jüdischen Gemeinde in Buenos Aires. Aber selbst er, ein ehemaliger Präsident des argentinischen Fussballclubs Boca Juniors, weiss, dass die Politik nicht in die Entscheidungen der Nationalmannschaft reinreden kann.

Der argentinische Aussenminister Jorge Faurie sagte am vergangenen Donnerstag, dass das Freundschaftsspiel zwischen der Fussballmannschaft seines Landes und Israel in Haifa stattfinden sollte und dass die Absage des Spiels Hauptsächlich wegen der Verlegung nach Jerusalem begründet wird, eine rein politische Entscheidung Israels, die mit Sport nichts zu tun habe.

Er widersprach damit der Kultur und Sportministerin Miri Regev, die behauptete hatte, die Absage wäre wegen der Drohungen auf das Leben des Stars Lionel Messi und seiner Teamkollegen durch die "Boycott, Divestment, Sanctions movement (BDS)" passiert. Ja, es gab eine Demonstrationen gegen die Verlegung, weil die Palästinenser die Annektion Ost-Jerusalems durch Israel nicht akzeptieren. Aber das deckt sich mit der Meinung der meisten Staaten, die Jerusalem nicht als Hauptstadt Israel anerkennen.

Schockiert und verzweifelt beeilte sich Miri Regev, Netanjahu in Paris zum Einsatz zu bringen, was ihn dazu brachte, sich aktiv an der Schande zu beteiligen. Es war schwer, angesichts seiner Bemühungen, den Präsidenten von Argentinien zu überzeugen, der Netanjahu erklären musste, dass in seinem zivilisierten Land der Fussballverband eine unabhängige Körperschaft sei und die Regierung ihm keine Befehle erteilen könne.

Netanjahu ist da ganz anderer Meinung, denn was nützt eine Nationalmannschaft, wenn die Regierung sie nicht kontrollieren und für Werbezwecke verwenden kann?

Jetzt lamentiert Regev und stellt sich als Opfer hin, und die israelischen Medien, die als Netanjahus Sprachrohr dienen, behaupteten, "Argentinien hat sich dem Terrorismus ergeben". Klar, wenn einem nichts mehr einfällt, dann sind die Palästinenser schuld.

Aber die Wahrheit ist, Israel hat diesen Boykott selbst verschuldet.

Auch die Europäische Rundfunkunion (European Broadcasting Union EBU) hat bereits gewarnt, dass der Eurovision-Wettbewerb nächstes Jahr keine politische Beeinflussung duldet und dass die Ausrichtung in Jerusalem sehr fraglich sei.

Ein Boykott ist die einzige Sprache, die in Israel verstanden wird. Deshalb, danke Messi!

Apartheid darf nicht unterstützt werden!

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Das erste Spiel der Gruppenphase / Gruppe E findet am Samstag den 16. Juni um 16:00 Uhr (15:00 Uhr MEZ) in Moskau im Spartak-Stadion gegen Island statt. Dann am 21. Juni in Nischni Nowgorod gegen Kroatien und am 26. Juni in St. Petersburg gegen Nigeria.

Morgen Donnerstag den 14. Juni beginnt die Weltmeisterschaft 2018 um 18 Uhr (17:00 Uhr MEZ) mit der Partie zwischen Russland und Saudi-Arabien im Moskauer Luschniki-Stadion.

Und der FIFA-Kongress, der in Moskau tagte, hat heute entschieden, die WM 2026 an Nordamerika zu vergeben, also Kanada, USA und Mexiko als Austragungsländer.

London - Putin hat die Krim geraubt

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 23. März 2015 , unter , , , | Kommentare (32)



Ein Jahr nach der Wiedervereinigung der Krim mit der Russischen Föderation hat der britische Aussenminister Philip Hammond den Entscheid der Bevölkerung der Krim scharf kritisiert. Er verurteilte am Wochenende den Schritt mit den Worten: "Die illegale Annexion der Krim durch Russland vor einem Jahr war ein eklatanter Bruch des Internationalen Rechts. Es zeigte die totale Missachtung des Rechts der Ukraine auf Souveränität und territoriale Integrität, und ich verurteile es im höchsten Masse." Die Antwort aus Moskau folgte prompt. Der Vorsitzende des aussenpolitischen Ausschusses der Duma, Alexei Pushkov, reagierte auf die britische Attacke mit der Retourkutsche, Russland hat mehr Anspruch auf die Halbinsel Krim, als Britannien auf die Falklandinseln (Malvinen).

14'000 Kilometer enfernt soll britisches Territorium sein

Zur Erläuterung, die Inseln der Malvinen liegen im Südatlantik über 14'000 Kilometer von London entfernt, aber nur 500 Kilometer vor der Küste Argentiniens. Buenos Aires beansprucht die Malvinen als argentinisches Territorium, aber die Briten haben sogar einen Krieg gegen Argentinien 1982 über den Besitz der Inseln geführt. Der Anspruch Argentiniens auf die Inseln geht weit zurück und begründet sich, weil die Malvinen ursprünglich zu Spanien gehörten, so wie auch Argentinien. Als Rechtsnachfolger nach der Unabhängigkeit von Spanien betrachtet Argentinien die Inseln vor ihrer Küste als argentinisches Territorium. Die Briten in ihrer imperialen Arroganz nicht, so wie sie zahlreiche andere Inseln und Territorien als Kolonien weltweit besetzt halten.

Dass ausgerechnet ein Vertreter des grössten Landräubers und Kolonialisten der Weltgeschichte den Mund aufmacht und sich über die Wiedervereinigung der Krim mit Russland beschwert, ist der Gipfel der Frechheit. Auch die Wiedervereinigung Deutschlands hat damals die britische Premierministerin Margret Thatcher nicht gewollt. Zudem beurteilen die Briten den Ausgang von Referenden völlig willkürlich, gerade so wie es ihnen passt.

In einem Referendum am 10. und 11. März 2013 sprachen sich die Bewohner der Falklandinseln mit 99,8 % für den Erhalt des Status quo als britisches Überseegebiet aus. Wissen muss man dazu, wahlberechtigt war nur die Mehrheit der britischen Abkömmlinge auf der Insel. London sieht das Resultat als Bestätigung des britischen Besitzanspruches. Die argentinische Regierung bezeichnete das Referendum als "rechtlich wertloses Manöver".

Selber beruft sich London auf ein Referendum, was ihren Besitz der Falklandinseln rechtfertigen soll, aber das Referendum auf der Krim ist für das britische Regime natürlich nicht bindend. Hammond sagte dazu: "Wir erkennen das Scheinreferendum vom vergangenen Jahr nicht an, das Präsident Putin als Feigenblatt für seinen Landraub benutzte. Dieses Handeln bedroht die internationale Sicherheit und hat ernsthafte Konsequenzen auf die Rechtsordnung, welche die Integrität und Souveränität aller Staaten schützt."

Was für eine Unverschämtheit des britischen Aussenministers, wenn ausgerechnet er, als Vertreter des britischen Imperiums, anderen Landraub vorwirft. Die Briten haben sich die halbe Welt mit Gewalt zusammengeraubt und sitzen heute noch auf einem Teil des geraubten Territoriums.

Die Doppelmoral und Heuchelei des britischen Aussenministers ging weiter, indem Hammond folgende Lüge von sich gab: "Es ist völlig unakzeptabel, dass Russland zur Grenzveränderung Gewalt angewendet hat."

Von was spricht dieser Lügner? Russland hat keine Gewalt angewendet. Es ist kein einziger Schuss gefallen. Es fand auch keine Invasion statt, denn russische Truppen sind schon seit hunderten von Jahren auf der Krim, seit der Zarenzeit, dann während der Sowjetunion und danach, weil es so mit Kiew in einem Stationierungsabkommen vereinbart war.

In wieviele Länder ist die britische Armee einmarschiert, hat sie besetzt und danach die Grenzen willkürlich verändert? Die Briten haben gegen fast jedes Land der Welt einen Krieg geführt, mehr als die Amerikaner, und mehr Grenzen verändert und neue gezogen als die koloniale Konkurrenz der Spanier und Franzosen zusammen. Ja, die Briten sind auch in die Krim einmarschiert und haben gegen Russland einen Krieg geführt.

Vom 14. bis zum 19. September 1854 landeten die verbündeten Briten und Franzosen in der Bucht von Jewpatorija nördlich von Sewastopol auf der Krim ihre Truppen. Danach marschierten die Alliierten landeinwärts, wo sie am Fluss Alma von den Russen unter Fürst Menschikow, der inzwischen Oberbefehlshaber der russischen Truppen geworden war, erwartet wurden. Am 9. Oktober begannen die alliierten Truppen mit der Einschliessung und Belagerung Sewastopols. Im Mai 1855 standen 35'000 Briten und 100'000 Franzosen auf der Krim. Ende Mai trafen dazu noch 14'000 Italiener aus dem Königreich Sardinien ein.

Die Verluste im Krimkrieg waren horrend. Nicht mehrheitlich wegen der Kampfhandlungen, sondern wegen der Seuchen und katastrophalen hygienischen Bedingungen. Auf alliierter Seite sollen 165'000 Soldaten und auf russischer 450'000 Soldaten umgekommen sein. Die Russen erlitten von allen Kriegsteilnehmern die schwersten Verluste. Die Mehrzahl der Opfer starb nicht bei Kampfhandlungen, sondern durch mangelnde Versorgung im Allgemeinen (Hunger, Erfrieren) und Mängel bei der medizinischen Versorgung im Besonderen (Epidemien, Verwundungen).

Nach der Eroberung Sewastopols durch die westlichen Invasoren gegen Ende 1855 sah der neue russische Zar Alexander II. die Notwendigkeit, Frieden zu schliessen. Am 30. März 1856 schloss Russland mit seinen Kriegsgegnern – dem Osmanischen Reich, Grossbritannien, Frankreich und Sardinien sowie den nicht kriegführenden Staaten Preussen und Österreich – den Frieden von Paris oder Dritten Pariser Frieden. Darin wurde unter vielen anderen Vereinbarungen das Schwarze Meer zu einem neutralen Gebiet erklärt.

Im Zweiten Weltkrieg kam es auch zu schweren Kämpfen zwischen der erobernden deutschen Wehrmacht und sowjetischen Truppen auf der Krim. Für die Russen ist jeder Quadratmeter Boden auf der Krim mit russischem Blut getränkt. Deshalb ist das, was Hammond weiter behauptete und forderte, für Russland völlig abwegig und absurd: "Unsere Botschaft an Russland ist konstant und klar: Die Annexion der Krim war illegal im März 2014, und bleibt illegal im März 2015. Russland muss die Krim der Ukraine zurückgeben."

Die Antwort Moskaus: "Achtung, Achtung London: Die Krim hat viel mehr Gründe, zu Russland zu gehören, als die Falklands als Teil von Grossbritannien", sagte Alexai Pushkov. Wenn über 90 Prozent der Bewohner der Krim sich für die Wiedervereinigung mit Russland entscheiden, dann ist das zu respektieren und zu akzeptieren. Es war sowieso nur eine Reaktion auf den vom Westen inszenierten Nazi-Putsch in Kiew.

Im Film "Krim – Der Weg zurück zur Heimat" hat Präsident Putin die Vorwürfe des Westens zurückgewiesen, Russland habe das "Einverleiben" der Halbinsel von langer Hand geplant. "Wir dachten niemals an die Abspaltung der Krim von der Ukraine", sagte er. Bei den gewaltsamen Protesten auf dem Maidan sei aber "extremer Nationalismus" und Hass gegenüber allem Russischem sichtbar geworden. "Erst dann, das will ich betonen, entstand der Gedanke, dass wir die Menschen in dieser Situation nicht alleinlassen können."

Neue Pestizide vergiften uns schleichend

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 23. Oktober 2013 , unter , , | Kommentare (24)



Wenn man sich die Vorgehensweise der Agrarindustrie anschaut, den Einsatz von Pestiziden, Dünger und Chemikalien, den Anbau von genmanipulierten Samen und Pflanzen, und wie heute Lebensmittel industriell hergestellt werden, dann kann man nur noch laut ausrufen: "Seid ihr alle wahnsinnig und wollt ihr uns umbringen?" Noch mehr Grund genau zu prüfen, was man isst und zu überlegen, Lebensmittel selber zu produzieren.


Früher wurden die Pestizide oberflächlich aufgetragen und man konnte das Gemüse abwaschen, um den giftigen Dreck nicht essen zu müssen. Heute werden die Pestizide in die Pflanzen eingebaut, ein Abwaschen nutzt gar nichts. Denn die modernen Pflanzenschutzmittel, sogenannte Neonikotinoide, gelangen via Wurzel, Stiel und Blätter direkt ins Gemüse, zirkulieren im Kreislauf der Pflanze und bleiben dort. Wir essen das Gift, zwar in kleinen Dosen – aber dafür regelmässig. Die Insektizide können in allen in der Landwirtschaft angebauten Produkten stecken.

Was kaum ein Konsument weiss: Agro-Chemie-Firmen behandeln bereits das Saatgut mit Neonicotinoide und tränken die Samen mit dem jeweils gewünschten Gift. Während des Wachstums nimmt die Pflanze das Mittel auf. Es sind stabile, chemische Verbindungen, die sich kaum abbauen. Die Industrie liefert dieses Saatgut vor allem für Raps, Sonnenblumen und für Mais. Was gegen die "bösen" Insekten wirken soll, ist aber auch für die nützlichen tödlich, wie für Bienen.

Welche gesundheitliche Auswirkungen die Neonicotinoide auf den Menschen haben ist gar nicht erforscht. Kritiker meinen, das Zeug wird von der Industrie und von den Gesundheitsbehörden so beurteilt wie damals DDT. Auch über dieses Insektizid sagte man, es wäre für Menschen unbedenklich, bis man die Gefährlichkeit im Nachhinein entdeckte und den Stoff verboten hat. In der Zwischenzeit waren aber viele Menschen geschädigt, speziell Babys.

Das Schweizer Fernsehen hat in ihrer Sendung "Kassensturz" darüber berichtet:



Aber es geht weiter. Laut einem Bericht von Associated Press (AP) über den Einsatz von Chemikalien in der Landwirtschaft in Argentinien, sollen Pestizide die Monsanto verkauft, erhebliche Gesundheitsprobleme verursachen, von Geburtsschäden zu hohe Fälle von Krebs in Argentinien. AP zeigte eine eindeutige Verbindung zwischen der Anwendung von Pestizide die Monsanto anbietet und Krankheiten in der Landbevölkerung. Angeblich durch den falschen Einsatz der Chemikalien in der Nähe von Wohngebieten.

AP hat zahlreiche Fälle aufgezeigt, wie die giftigen Pestizide die Wasserversorgung kontaminiert hatte und dadurch der Stoff in den menschlichen Organismus gelangte. In der Provinz Santa Fe, wo die meisten Cerealien produziert werden, ist die Verwendung von Pestizide weniger als 500 Meter von Wohngebieten verboten. Aber wie AP aufzeigt, werden die toxischen Stoffe viel näher an den Häusern auf die Böden und Pflanzen verteilt. Studien zeigen, die Krebsrate ist in der Provinz zwei bis vier Mal höher als im Rest des Landes. In der Nachbarprovinz Chaco haben sich die Geburtsschäden vervierfacht seit der Einführung von "Biotechnologie" in der Agrarindustrie vor 10 Jahren.

Argentinien war einer der ersten Länder, die Monsanto-Biotechnologie und diese unnatürliche Technik in der Landwirtschaft eingesetzte, um die Ernte und den Ertrag zu steigern. Die Produkte dieses Konzernmultis verwandelte Argentinien in den drittgrössten Produzenten von Soja der Welt. Mittlerweile ist die gesamte Soja-Ernte genmanipuliert, wie der meiste Mais und die Baumwolle. Gen-Pflanzen benötigen aber wiederum die "passenden" Monsanto-Pestizide, was den Profit garantiert. AP fand heraus, argentinische Bauern verteilen 4,5 Kilo an Pestizide pro Hektar, doppelt soviel wie in den USA, wo sowieso schon sehr viel verwendet wird.

Eins muss uns alle klar sein, die Agro-Chemie-Konzerne wie Syngenta und Monsanto sind nur an steigenden Profit interessiert, sicher nicht an unserer Gesundheit. Ihr scheinheiliges mit PR verkündete Motiv, die Lebensmittelversorgung für die hungernde Welt zu steigern, die nur durch genmanipulierte Pflanzen und den Einsatz von Chemikalien und Pestizide garantiert wäre, ist eine riesen Heuchelei.

Tatsächlich wollen diese kriminellen Organisationen das totale Monopol über unsere Nahrung und die Bauern völlig von ihren Produkten abhängig machen. Wer Samen züchtet, woraus Pflanzen entstehen, die sich nicht vermehren können, Terminator-Samen, mit denen die Bauern nicht eine neue Saat für die nächste Saison bekommen, sondern jedes Jahr bei den Konzernen kaufen müssen, hat ganz klar nur Profitmaximierung als Motiv, egal welchen Schaden an Mensch und Natur damit verursacht wird.

Genaugenommen gehören diese Konzerne verboten, so wie die Grossbanken, die auch völlig pervertiert operieren. Sie sind beide die Feinde der Menschheit. Deshalb gibt es nur eines, der völlige Boykott ihrer Produkte und Dienstleistungen. Wir können sie nur dort treffen wo es ihnen am meisten wehtut ... im Geldbeutel. Ohne uns als Kunden gibt es sie nicht. Wir müssen die unterstützen, die uns eine gesunde Alternative anbieten, Bio-Bauern und Food-Coops. Oder wer kann, selber Lebensmittel anpflanzen, ernten und in der Küche verwenden.

"Selber Lebensmittel zu produzieren ist das gefährlichste was man tun kann, denn es besteht die Gefahr die eigene Freiheit zu erlangen!"

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Hier kann man eine Petition für den Beibehalt der Vielfalt der Samen unterzeichnen "Gefahr für Saatgut durch neue Gesetze".

Auf Okitalk eine Sendung über meine Argentinienreise

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 26. November 2012 , unter , | Kommentare (3)



Am kommenden Mittwoch den 28. November bin ich ab 20:00 Uhr auf okitalk.com mit einer Radiosendung und berichte über meine Reise nach Argentinien und beantwortet gerne Fragen dazu. Der Hauptgrund warum ich dort war, ich wollte sehen wie sich die Schulden- und Wirtschaftskrise, die Argentinien bereits vor 10 Jahren erlebte, sich auf das Land und die Gesellschaft ausgewirkt hat, wie sind die Menschen damit zurecht gekommen und was können wir daraus lernen. Schliesslich stehen die Chancen hoch, einen Staatsbankrott und eine Hyperinflation könnte bald die EU-Länder treffen, oder hat sie ja schon getroffen, wenn man Griechenland und die anderen Südländer ansieht. Die Krise kommt immer näher und wir sollten uns darauf vorbereiten.

Wenn ihr nur zuhören wollt, dann geht ihr auf den Player bei okitalk. Wenn ihr mitmachen und Fragen stellen wollt, dann müsst ihr Mumble von der okitalk Seite herunterladen, ist links anzuklicken wo "free Mumble Download" steht. Man kann sich auch mit Skype zuschalten und mitreden. Der Link steht über dem Player auf okitalk.com

Freue mich auf eure Teilnahme und Fragen am Mittwochabend.

Wer die Sendung verpasst hat, hier der Link zur Aufzeichnung.

Buenos Aires Tag7

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 22. November 2012 , unter | Kommentare (9)



Am Dienstag stand Argentinien teilweise still, wegen eines Generalstreik der von Gewerkschaften als Protest gegen die Regierung ausgerufen wurde. Die Gewerkschaftsführer verlangen eine erhebliche Lohn- erhöhung wegen der Inflation, die von der Regierung mit 9 Prozent angegeben wird, aber unabhängige Experten eher auf 25 Prozent für das Jahr schätzen. Ich sah wie die Demonstranten die wichtigsten Strassen in Buenos Aires blockierten und die Autofahrer über Schleichwege diese umgingen. Der Verkehr war aber relativ ruhig, da viele nicht zur Arbeit erschienen und die meisten Geschäfte geschlossen waren.



Präsidentin Fernández de Kirchner ist einem erheblichen Druck von innen und von aussen ausgesetzt und macht bei ihren fast täglichen TV-Ansprachen einen etwas hysterischen Eindruck. Kein Wunder, in New York hat Richter Thomas Griesa sein im vergangenen Monat verkündetes Urteil am Mittwoch bestätigt, Argentinien muss 1,3 Milliarden Dollar an die Aasgeierfonds zahlen. Er sagte, "Argentinien schuldet dies und schuldet es sofort." Damit steht das Land möglicherweise wieder vor der technischen Zahlungsunfähigkeit.

Argentinien hat bisher den Besitzern von Staatsanleihen Geld und Zinsen gezahlt, die 2005 und 2010 mit einer erheblichen Abschreibung der Schuldensumme einverstanden waren, was 90 Prozent der gesamten Kreditgeber ausmacht. Die Regierung weigert sich aber den Aasgeierfonds Geld zu geben, die nie selber Kredite an Argentinien gaben, sondern Anleihen billig aufkauften und die volle Summe per Gericht einklagen. Siehe Tag5 meiner Berichte. Wirtschaftsminister Hernán Lorenzino sagte nach dem Urteil, "diese Fonds sind Aasgeier, die von einem Bankrott profitieren wollen. Alles was wir jetzt benötigen ist für Griesa die Fünfte Flotte zu entsendet."

Richter Griesa sagte in strengen Worten am Mittwoch, Argentinien muss Rückzahlungen bis zum 15. Dezember an die sogenannten Aasgeierfonds im gleichen Umfang tätigen, wie mit der Mehrheit der anderen Anleihenbesitzer. Er macht keinen Unterschied zwischen den Kreditgebern die Argentinien mit Schuldenverzicht geholfen haben und deshalb auch einen Teil ihres Geldes regelmässig zurückbekommen haben und den Finanzkriminellen, die nur den grossen Profit einstreichen wollen. Die Kläger Elliott Capital Management und Aurelius Capital Management leben Hauptsächlich vom Einklagen von Schulden, die sie billig erworben haben und damit das 10-fache rausholen versuchen.

Wenn aber Argentinien durch das New Yorker Urteil gezwungen wird Geld auch an die Aasgeierfonds zu zahlen, reduziert es den Betrag an die anderen Anleihenbesitzer, was zu einer Zahlungsunfähigkeit der 24 Milliarden Dollar an ausstehenden Schulden führt. Nick Dearden, Direktor der britischen Jubilee Debt Campaign, eine Organisation die sich für Schuldenerlass und gegen Aasgeierfonds einsetzt, sagte: "Es ist völlig skandalös, dass einige Spekulanten eine souveräne Nation an den Rand des Bankrotts führen können. Diese Aasgeierfonds haben Argentinien nie Geld geliehen - sie spekulieren nur mit Krisen, die eine enorme Armut und Leiden in diesem Land verursachen."

Vor dem neuesten Gerichtsurteil hat Präsidentin Fernández de Kirchner bereits klargestellt, dass ihre Regierung nicht mit diesen Aasgeierfonds verhandeln wird. "Wir werden kein Geld auf Kosten von Hunger und der Ausgrenzung von Millionen von Argentiniern zahlen," sagte sie bei einer Rede in einem Stahlwerk in Villa Constitución am Anfang des Monats. "Wir werden nicht einknicken," fügte sie hinzu. "Wir müssen intelligent, vernünftig und ruhig bleiben und nicht auf Provokationen von denen reagieren, die ein ultrakonservatives Regime wiederherstellen wollen, welches Argentinien zerstörte."

Nach fast 10 Jahren der Erholung aus der Staatskrise und einem ständigem Wachstum der Wirtschaft, ist die Gefahr einer Stagnation jetzt gegeben. Zusätzlich zu der drohenden sogenannten technischen Zahlungsunfähigkeit, die Wall Street nach dem Urteil aussprechen kann, protestieren die Menschen im Lande gegen die hohe Inflation, dem Stillstand der Wirtschaft, der Korruption im Staatsapparat und der steigenden Kriminalität. Mal sehen ob die Regierung das meistern kann, sie hat Berufung gegen das Urteil eingelegt.

Argentinien ist ein Beispiel wie die Schuldenwirtschaft aus der Vergangenheit, die ständige Rückzahlung von Krediten mit Zins und Zinseszins und die Abhängigkeit von ausländischen Kreditgebern, einen nicht aus der Falle entkommen lässt und die Bevölkerung erheblich darunter leiden muss. Die Lehre daraus, niemals ein Schuldensklave werden, ob im Kleinen wie im Grossen, denn dann verliert man seine Freiheit, Unabhängigkeit und Souveränität, genau das was die Bankster wollen.

Cristina Fernández de Kirchner bei ihrer Rede am Dienstag:


Verwandter Artikel:
Die Macht der Banken über die Staaten muss gebrochen werden

Buenos Aires Tag6

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 19. November 2012 , unter | Kommentare (2)



Übers Wochenende war ich in den Aussenbezirken von Buenos Aires unterwegs, um mir die Lebensverhältnisse der "normalen Bürger" anzuschauen. Was mir aufgefallen ist, die Sicherheitsmassnahmen die hier getroffen werden sind extrem, um sich vor Einbrechern zu schützen. Jedes Haus ist von einer Mauer umgeben und zur Strasse ist ein hoher Metallzaun aufgestellt. Alle Fenster und Balkone sind bis in die oberen Stockwerke vergittert. Die meisten Hausbesitzer haben mindestens einen Hund, wenn nicht mehrere, die sofort bellen wenn jemand vorbeiläuft oder am Eingang steht. Die Autos lässt man nicht auf der Strasse stehen, sondern werden auch hinter Gittern oder in der Garage versorgt.



Ich werde von allen Seiten gewarnt sehr vorsichtig zu sein, zum Beispiel wegen meiner Kamera. Überfälle und Entreissdiebstähle wären an der Tagesordnung, heisst es. Die Leute beschweren sich, die Regierung tue zu wenig, um gegen die Kriminalität vorzugehen. Die Strafen, wenn überhaupt, seien viel zu milde. So herrscht die umgekehrte absurde Situation, die Bürger sitzen hinter Gittern in ihren Häusern und die Verbrecher laufen draussen frei herum. Viele Einbrüche werden der Polizei gar nicht gemeldet, da sie sonst alles über die Verhältnisse im Haus und die Sicherheitsmassnahmen wissen. Dann bekommt man den nächsten unfreundlichen Besuch abgestattet.



Was auch für uns ungewöhnlich ist, die Wasserversorgung wird nicht zentral von der Gemeinde zur Verfügung gestellt, sondern jedes Haus muss sich selber darum kümmern. So zapfen die Hausbesitzer das Grundwasser auf ihrem Grundstück an und pumpen das Wasser in einen Tank auf dem Dach. Aus dieser Höhe erfolgt dann der Druck auf die Wasserleitungen im Haus. Das heisst aber, ohne ein öffentliches Wassersystem gibt es keine Hydranten auf den Strassen. Wenn ein Haus brennt möchte ich gerne wissen wie sie dieses löschen. Nur mit den Fahrzeugen der Feuerwehr (bomberos) mit dem mitgebrachten Wasser? Deren Tanks sind doch nach 5 Minuten leer.

Von Stromleitungen in den Boden verlegen haben sie auch scheinbar nichts gehört. Die Leitungen für Strom und Telefon sind wie Wäscheleinen überall gespannt, von den Masten kreuz und quer zu den Häusern im wildesten Kabelsalat. Nicht nur ist das optisch unschön, sondern bei jedem Sturm kommt es zu längeren Stromunterbrüchen, wenn die Leitungen abreissen und runterfallen. Irgendwie sieht alles so provisorisch aus, wie schnell und billig aufgestellt, ohne Plan und ohne längere Sichtweise. Die die es sich leisten können haben eine Stromgenerator für solche Ausfallzeiten.



Eine Besonderheit in Buenos Aires, jedenfalls für mich, sind die Körbe die vor jedem Haus in den Aussenbezirken aufgestellt sind. Der Korb befindet sich ca. 1,2 Meter über den Boden und darin werden die Abfallsäcke deponiert. Damit soll vermieden werden, dass die streunenden Hunde und Katzen die Müllsäcke aufreissen und alles auf der Strasse verteilen. Nur in der Innenstadt gibt es Container für die Abfallsäcke, die jeden Tag geleert werden. Statt den Abfall zu verstecken wird er dadurch wie auf dem Präsentierteller sichtbar ausgestellt.

Noch eines was mir aufgefallen ist, in Argentinien gibt es fast keine Verkehrsschilder auf den Strassen. Praktisch überhaupt keine. Ohne Vortritts- oder Stoppschilder habe ich gefragt, wie weiss man wer an einer Kreuzung ohne Ampel fahren darf? Die Antwort die ich bekommen habe, das geht nach Gefühl oder der stärkere hat Vortritt. Ich hab nicht erkennen können, was eine vortrittsberechtigte Strasse ist, und rechts vor links hat auch nicht immer gegolten. Nachts fahren bei weniger Verkehr sowieso alle über die roten Ampeln. Da wird nur kurz gebremst und wenn keiner kommt weitergefahren.

Wenn man Argentinien besuchen und hier verstanden werden will empfehle ich unbedingt ein Grundwissen an Spanisch sich vorher anzueignen. Fast niemand spricht Englisch oder eine andere Sprache, ausser in den grösseren Hotels und Touristenfallen. Mit Italienisch kommt man noch am ehesten weiter. Es sind sehr viele Touristen hier, die meisten aus Brasilien, weil es für sie scheinbar günstig ist, obwohl die Preise nach meinem Empfinden mit Europa verglichen und wenn man das Einkommen hier mitkriegt relativ hoch sind. Es gibt den bekannten BigMac-Index als weltweiten Preisvergleich. In Buenos Aires kostet so ein Burger gleichviel wie in Deutschland, umgerechnet ca. 3,70 Euro.

Regenwald Chernobyl

Der Krieg auf juristischer Ebene zwischen Lateinamerika und den amerikanischen Grosskonzernen geht weiter. Ein Richter hat in Buenos Aires die Beschlagnahmung der gesamten Vermögenswerte des Ölmultis Chevron in Argentinien verkündet. Es geht um die Durchsetzung einer vom Gericht zugesprochenen Schadenssumme in Höhe von 19 Milliarden Dollar, wegen der Verschmutzung des Amazonas in Ecuador. Texaco, die mit Chevron 2001 sich zusammengetan hat, musste zugegeben zwischen 1964 und 1992 sagenhafte 50 Milliarden Liter an hochgiftigen Abwässer in Bäche und Flüsse des Amazonasgebietes in Ecuador eingeleitet zu haben, die von den Bewohnern als Trinkwasser benutzt wurden und sie krank machte. Umweltschützer nennen es das "Regenwald Chernobyl".

30'000 Menschen reichten 1993 eine Sammelklage ein und ein Gericht in Ecuador hat nach langjährigem Gerichtsverfahren den amerikanischen Ölmulti Chevron zu einer Schadenssumme von 19 Milliarden Dollar verurteilt. Laut einer Studie werden 9'000 Menschen an Krebs erkranken und die Säuberung ist immer noch nicht durchgeführt. Die Kläger versuchen nun in Brasilien, Kolumbien, Kanada und anderen Ländern mit Pfändungsbeschlüssen die Firma zur Zahlung des Schadenersatzes zu zwingen. Das Urteil in Argentinien ist ein erheblicher Rückschlag für Chevron, die sich bisher von einer Zahlung gedrückt haben.

"Wir haben fast zwei Jahrzehnte für eine Korrektur der Ungerechtigkeit gekämpft, welche Chevron in Ecuador verursacht hat," sagte Pablo Fajardo Mendoza, der führende Anwalt im Gerichtsverfahren und der auch in den Ölfeldern aufgewachsen ist, die Texaco ruinierte. "Während Chevron meint den Gerichtsbeschluss in Ecuador ignorieren zu können, ist es für Chevron unmöglich die Beschlüsse in Ländern zu ignorieren, wo sie erhebliche Vermögenswerte haben," fügte er hinzu. Jetzt sind Werte in Höhe von 2 Milliarden Dollar erst mal eingefroren, so wie die jährlichen Einnahmen von 600 Millionen Dollar der Firma in Argentinien.

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Buenos Aires Tag5

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 16. November 2012 , unter | Kommentare (4)



Eines der schlimmsten kriminellen Finanzorganisationen unter denen die Länder in Afrika und auch in Lateinamerika leiden sind die sogenannten "Vulture Funds" oder Aasgeierfonds. Sie kaufen Kredite, welche die westlichen Industriestaaten den Ländern der III. Welt ursprünglich gegeben und dann erlassen haben billig auf, um dann den vollen Betrag mit Hilfe von internationalen Gerichten einzukassieren. Das heisst, die westlichen Länder können die Scheinheiligen spielen und einen grosszügigen Schuldenerlass verkünden, die linken und grünen Gutmenschen glauben das auch, dabei werden die Kredite an die Aasgeierfonds verkauft, die dann mit juristischen Winkelzügen trotzdem die Schulden voll einfordern. Diese Aasgeierfonds sind übrigens mit einer Schar an Lobbyisten die ganz grossen Parteispender, um so die Politiker, Medien und Gerichte zu bestechen.

Siehe dazu: "Aasgeier Fonds - wie Länder in der Schuldenfalle bleiben".



Argentinien leidet schon länger unter Aasgeierfonds. So ist das Segelschulschiff "Libertad" der argentinischen Marine in Ghana beschlagnahmt worden, weil einer der grössten Aasgeierfonds, NML Capital, einen Richter in Accra davon "überzeugt" hat, eine Blockade anzuordnen. Der Dreimaster liegt schon seit über einem Monat im Hafen von Tema fest. Laut den Kriminellen von NML Capital schuldet Argentinien dem Fonds rund 370 Millionen Dollar, obwohl sie den Schuldschein für einen Appel und ein Ei aufgekauft haben. Was hier abläuft ist ein klarer Bruch internationaler Gesetze und eine mafiöse Erpressung.

Die Kaution um die "Libertad" zu befreien wurde auf 20 Millionen Dollar vom Richter festgesetzt. Die Regierung in Buenos Aires denkt jedoch nicht daran, den Forderungen nachzukommen. Das Schiff könnten sie behalten, sagte Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner. Die Freiheit und Würde werde Argentinien aber weder ein Aasgeierfonds noch sonst jemand nehmen.

NML Capital ist eine Tochtergesellschaft der Elliott Associates, die wiederum dem Milliardär Paul Singer gehört. Ihn könnte man den Erfinder der Aasgeierfonds nennen; 1996 gewann er einen Gerichtsfall gegen die Regierung von Peru, wobei er 400 Prozent Gewinn ergaunerte. Danach verklagte er die Republik Kongo auf 400 Millionen Dollar, für eine Schuld die er für 10 Millionen aufgekauft hatte. Schlussendlich bekam er 127 Millionen zugesprochen, fast das 13-fache seines Einsatzes.

Das heisst, statt dass das Geld in den Bau von Strassen, Schulen und anderen wichtigen Infrastrukturen geht, Geld welches man den notleidenden Ländern eigentlich erlassen hat, füllt es die Taschen der gierigen Besitzer der Aasgeierfonds. Warum passiert nichts dagegen? Weil Paul Singer jahrelang einer der grössten Parteispender Washington ist und beide, die Republikaner und die Demokraten schmiert. So hat er auch eine politische Lobby gegen Argentinien aufgebaut, die sich "The American Task Force Argentina (ATFA)" nennt.

Die Aufgabe dieser Gruppe ist es die argentinische Regierung zu diskreditieren, einzuschüchtern und zu erpressen, die gesagt hat, sie wird sich den Aasgeierfonds nicht unterwerfen. Die Lobbyisten der ATFA haben zuerst gegenüber den US-Politikern die Lüge verbreitet, sie würden "arme" Lehrer vertreten, die in argentinische Staatsanleihen investiert hätten. Als die Lüge aufflog behaupteten sie, sie würden für den amerikanischen Steuerzahler das Geld eintreiben. Auch eine Lüge, denn der Sitz der NML Capital ist aus Gründen der Steuerflucht auf den Cayman Inseln und sie zahlen gar keine Steuern in den USA.

Argentinien hat mit seinen Gläubigern 2005 und 2010 einen kompletten Schuldenumtausch vereinbart, was von 92 Prozent der Kreditgeber akzeptiert wurde. Damit signalisierte Argentinien, es zahlt den Grossteil der Schulden und die Zinsen an die welche bei der Erholung mitgeholfen haben, die auch vom Wachstum des BIP um 8 Prozent pro Jahr seit 2003 profitiert haben. Aber Argentinien wird nicht den Kredithaien einen Cent zahlen, welche Schuldscheine praktisch für nichts aufkauften, sich auf keinen Kompromiss einlassen und mit juristischen Winkelzügen den grossen Reibach machen wollen. Solchen Leichenfledderern wie Paul Singer muss endlich das Handwerk gelegt werden.

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Irgendwie passend dazu, was auf jeder Liste von Sehenswürdigkeiten die man in Buenos Aires besuchen muss steht, ist der Friedhof Recoleta. Er wurde am 17. November 1822 eingeweiht und war der erste öffentliche Friedhof der Stadt. Warum soll man ihn besuchen? Weil er sich zum bedeutendsten historischen und zugleich künstlerischen Denkmal Argentiniens entwickelt hat. Das Gelände umfasst 54'843 Quadratmeter, auf denen 4'800 Krypten sich befinden. Die Nekropolis, die ständig in Benutzung ist, gilt weltweit als monumentaler Ausdruck der Friedhofsarchitektur. Auf Recoleta ruhen die wichtigsten Persönlichkeiten der argentinischen Geschichte: Politiker, Militärs, Staatsmänner, Entdecker, Schriftsteller, Dichter und Künstler.



















Einige der Prominenten waren wohl Freimaurer, wenn sie eine Pyramide als Grabstätte haben.



















Das Grab von María Eva Duarte de Perón, Primera Dama Argentiniens und die zweite Frau des Präsidenten Juan Perón, wird immer noch rege besucht.





Dann zu was erfreulichem. In Buenos Aires laufen die hübschesten Jungs und Mädels durch die Strassen und machen Werbung für den "Carnaval 2013" in der "Provincia Entre Rios" nördlich der Hauptstadt, der im Januar und Februar stattfindet. Mit lauten Trommelschlägen und Samba-Tänzen machen sie auf sich aufmerksam:











Die Hauptorte wo der Karneval in der Provinz Entre Rios stattfindet sind, Gualeguaychú, Concordia, Concepcion del Uruguay, Victoria, Gualeguay, Santa Elena und Hasenkamp. Nicht nur in Brasilien sondern auch in Argentinien wird mit Musik, Tanz und Umzügen gefeiert.

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Buenos Aires Tag4

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 15. November 2012 , unter | Kommentare (13)



Ein grosses Thema in Argentinien ist das Mediengesetz, welches die Konzentration und das Monopol der Medien aufbrechen will. Es wurde 2009 vom Parlament verabschiedet und schränkt die Anzahl der landesweiten Sendelizenzen auf maximal 24 ein. Der grösste Medienkonzern in Argentinien, Grupo Clarín SA, hat 237 und der nächst grössere Uno Medios 49 Lizenzen. Klar, dass die Clarín Medienmacht die Kirchner-Regierung deswegen bekämpft und auch hinter der Demonstration von 8. November steckt.



Drei Mal dürft ihr raten, wer der grösste Aktionär von Clarín ist. Der übliche Verdächtige, Goldman Sachs natürlich. Siehe dazu Pelzigs Darstellung der Vampirkrake, die überall ihre Tentakeln drin hat.



Die Aufsichtsbehörde über die Medien hat verkündet, sie wird alle Sendelizenzen, Kabel-TV und Internet-Netzwerke versteigern, wenn die Medienhäuser nicht bis zum 7. Dezember einen Plan vorlegen, der den Verkauf der über dem Limit gehenden Lizenzen und damit verbundenen technischer Infrastruktur aufzeigt.

Die Gegner sagen, das Mediengesetz würde das Eigentumsrecht und das Recht auf freie Meinungsäusserung laut Verfassung verletzen. Das ist natürlich Quatsch, denn ein Zerbrechen von Monopolen ist in den westlichen Industriestaaten ganz normal. So etwas nennt man in Europa Kartellgesetz oder in Amerika Anti-Trust-Law. Die Firmen werden nicht enteignet, sondern der Erlös aus der Versteigerung erhalten sie ja.

Die freie Meinungsäusserung wird eher gestärkt, da ein Aufbrechen des Monopols und die Verteilung auf viele Stimmen eher die Meinungsfreiheit bzw. die Meinungsvielfalt verbessert. Medienbeobachter befürworten das Gesetz, da es auch kleineren Medienhäusern und sogar lokalen Gemeinschaften eine Meinungsäusserung ermöglicht. Dazu kommt noch, laut Gesetz müssen mehr argentinische Programminhalte gesendet werden. Die Gegner sagen, es handle sich nur um eine Zerschlagung von Clarín als grösster Regierungskritiker.

Jedenfalls ist es wieder typisch, hinter der grössten Mediengruppe, mit der auflagenstärksten Zeitung Lateinamerikas, TV- und Radiosendern, Kabel- und Internet-Netz, steckt die Krake Goldman Sachs und kann so die öffentliche Meinung in Argentinien steuern. Mal sehen wer stärker wegen der Aufteilung der Medienlandschaft ist, die Regierungsmacht oder die Medien- und Finanzmacht.

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In Buenos Aires gibt es sehr viel Kultur und Unterhaltung mit zahlreichen Museen, Galerien, Theater und Show-Bühnen. Klar gibt es deshalb auch viele Orte wo die Musik, der Tanz und auch der Gesang des Tango Argentino aufgeführt wird.



Tango auf der Bühne ...



... oder getanzt auf der Strasse:



Das Museo Nacional de Bellas Artes:



Das Museum für Filmkunst:



Das Planetarium Galileo Galilei:



Das Teatro Colón in Buenos Aires ...



... führt im November Wagner auf:



Vor dem Teatro Nacional Cervantes standen die Leute rund um den Block für Eintrittskarten:



Etwa 90 % der argentinischen Bevölkerung sind römisch-katholischen Glaubens. In Buenos Aires gibt es aber für alle Glaubensrichtungen Gotteshäuser.

Eine Christlich Orthodoxe Kirche:



Die grosse Moschee von Buenos Aires:



Die Synagoge mit jüdischen Museum:



Einer der vielen Parkanlagen in der Stadt:



Das Flor de Metal öffnet und schliesst sich während dem Tag:



Die US-Botschaft:



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