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Die Aktien-Blase an Hand von Coca Cola erklärt

von Freeman am Donnerstag, 31. Oktober 2019 , unter , | Kommentare (27)



Gerade fand der 90. Jahrestag des "Schwarzen Freitag" statt, der bis dahin grösste Crash der amerikanischen Börse am 28. Oktober 1929, der eine weltweite Finanzkrise auslöste. Der Grund für den massiven Absturz, in den Jahren und Monaten davor gab es ein regelrechtes Fieber bestehend aus Gier, denn sehr viele, die sonst nie Aktien gekauft hatten, wollten mit Börsenspekulation ein Vermögen machen, angeheizt durch Medienberichte darüber, wie man ein Millionär wird. Das fatale an der Sache, die "Normalbürger" kauften Aktien auf Kredit, verschuldeten sich im Glauben, den Kredit durch steigende Aktienkurse zurückzahlen zu können und dabei noch einen Profit übrig zu haben. Mit dem Crash platze diese Illusion und die Spekulanten haben nicht nur ihr Geld verloren, sondern sassen mit Schulden da. Wir haben heute die gleiche Situation.


Es ist sogar so, der Aktienmarkt ist heute viel höher überbewertet als 1929, die Blase ist x-fach grösser als damals. Der unvermeidliche Crash wird deshalb eine ganz andere Dimension einnehmen und viel zerstörerischer sein!!!

1929 war das Kurs-Gewinn-Verhältnis der Firmen, die an der New Yorker Börse gehandelt wurden, ca. bei 15. Das heisst, die Spekulanten waren bereit 15 Dollar pro Aktie zu zahlen, um 1 Dollar Profit zu erhalten.

Nach heutigen "Massstäben" ist das gar nicht hoch und dieses Verhältnis entspricht einem historischen Durchschnitt.

Ich nehme jetzt Coca Cola als Beispiel und vergleiche das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 1929 mit heute. Schliesslich gibt es diesen Konzern schon seit 1892, als The Coca-Cola Company gegründet wurde, eine lange Geschichte hinter sich hat, jeder das Produkt kennt und der "braune Dreck" überall auf der Welt gekauft werden kann.

Coca Cola spiegelt also sehr gut die ganze globalisierte Weltwirtschaft wieder.

Im Jahre 1929 lag das Kurs-Gewinn-Verhältnis der Aktie von Coca Cola zwischen 15 und 18 ... heute ist es bei 30 ... die Investoren sind bereit doppelt so viel für jeden Dollar Profit pro Jahr zu zahlen als vor dem "Schwarzen Freitag".

Aber so weit muss ich gar nicht zurückgehen, um den Irrsinn der aktuellen Aktien-Blase aufzuzeigen.

Gehen wir nur wenige Jahre zurück und schauen uns 2010 an. Die Einnahmen des Getränkekonzerns lag für dieses Jahr bei 35 Milliarden Dollar. Acht Jahre später, also vergangenes Jahr, sind die Einnahmen auf weniger als 32 Milliarden Dollar geschrumpft.

2010 hat Coca Cola 5,06 Dollar Gewinn pro Aktien erwirtschaftet, 2018 nur noch 1,50 Dollar.

Das gesamte Eigenkapital dieses Konzern, also das Nettovermögen, lag 2010 bei 31 Milliarden Dollar. Bis 2018 ist es aber auf nur noch 19 Milliarden Dollar gefallen.

Das heisst, in nur acht Jahren hat Coca Cola fast 40 Prozent seines Kapitals verloren, die Verkaufszahlen sind gesunken, und die Einnahmen pro Aktie sind um sagenhafte 70 Prozent gefallen.

Jeder Laie kann aus diesen Zahlen schliessen, diesem Konzern geht es heute nicht so gut wie vor acht Jahren.

Was ist aber passiert? Der Preis der Aktie hat sich in dieser Zeit VERDOPPELT!!!

Da muss man sich fragen, ob die Investoren noch alle Tassen im Schrank haben, wenn sie bereit sind eine völlig überteuerte Aktie zu kaufen, die einen geringeren Gewinn verspricht.

Verrückt, oder? Aber so ist die ganze Börse!!!

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der typischen Konzerne und Firmen heute ist 50 Prozent höher als der historische Durchschnitt.

Oder anders gesagt, der Markt muss um 50 Prozent fallen, damit dieses Verhältnis historische Zahlen wieder erreicht!!!

Das ist die Blase.

Daraus ergibt sich die Frage, wieso sind Investoren bereit, viel mehr für jeden Dollar an Einnahmen und auch Vermögen der Firmen zu zahlen, als vor dem Crash 1929???

Das hat mit drei Sachen zu tun:

Erstens, wegen der sehr niedrigen Zinspolitik der Zentralbanken suchen Investoren verzweifel nach jeder Möglichkeit eine Rendite zu erwirtschaften, kaufen jede Aktie, mag sie noch so überteuert sein.

Zweitens, nicht nur Investoren kaufen, sondern die Konzerne kaufen ihre eigenen Aktien mit dem billigen Geld. Da das Management von hohen Aktienkursen durch Boni profitiert, treiben sie im eigenen Interesse damit die Kurse hoch. Die Konzerne nehmen aber dabei Kredite auf, machen Schulden, um die eigenen Aktien zu kaufen, was ihr Kapital verringert.

Drittens, die Zentralbanken kaufen auch Aktien wie verrückt, haben ihren Aktienbestand massiv aufgebläht, denn die Geldpumperei muss ja irgendwohin, und die Zentralbanker meinen, ein hoher Aktienkurs spiegelt einen blühenden Wirtschaft wieder.

Ist aber eine völlige Täuschung des Publikums, wie ich oben mit Coca Cola zeige.

So hat zum Beispiel die Schweizer Nationalbank (SNB) alleine für fast 100 Milliarden Franken US-Aktien gekauft und in ihren Büchern. Die SNB ist der grösste Einzelaktionär bei vielen IT-Konzernen, wie Apple, Oracle, Facebook, Alphabet (Google Youtube), Microsoft, Amazon, aber auch bei Starbucks und Eli Lilly.

Statt durch einen echten und freien Markt die Kurse sich bilden zu lassen, betreiben die Zentralbanken Planwirtschaft, steuern sie mit den Zinsen und dem Aufkaufprogramm die Kurse, meinen dadurch die Wirtschaft steuern zu können.

Im Kommunismus hat die Bürokratie Planwirtschaft betrieben, im Kapitalismus ist es ein kleines Gremium von Zentralbankern. Eine wirkliche freie Marktwirtschaft gibt es nicht, welche die Höhe der Zinsen und Geldmenge nach Angebot und Nachfrage regelt!!!

Nur wir wissen und die Geschichte zeigt es, Planwirtschaft funktioniert nicht. Der Kommunismus ist daran gescheitert und die jetzige Form des Kapitalismus demnächst auch.

Wir laufen also auf einen Crash zu, der in einer Grösse stattfinden wird, da war 1929 und was danach folgte ein Kinderfurz!!!

Nicht nur die Banken werden pleitegehen, sondern auch die Zentralbanken, was eine komplette Geldentwertung bedeutet.

Warum? Weil sie ihre Rezepte aufgebraucht und ihre Munition wegen der Krise 2008 komplett verschossen haben. Sie können nichts mehr tun, denn Nullzinsen oder Minuszinsen und die Geldflutung hat nichts bewirkt, ausser gigantische Blasen zu schaffen, die platzen werden.

Um 1929 wieder zu nehmen, die Aktienkurse fielen in dem folgenden drei Jahren um 90 Prozent und erreichten ihren Tiefpunkt 1932, mit dem Dow Jones Index bei nur 42 Punkten.

42 Punkte war tiefer als der Dow im Jahre 1885 ... das heisst, fast ein halbes Jahrhundert an "Wachstum" wurde ausradiert. Es dauerte bis zum November 1954, damit der Dow wieder den Höchststand von 1929 erreichte.

Auf heute übertragen, der Dow müsste von aktuell 27'161 auf rund 2'700 fallen und würde erst Mitte der 2040-Jahre auf das heutige Niveau zurückkehren.

Eine Vorstellung welche die meisten völlig absurd und undenkbar finden.

Gibt es ein anderes und neueres Beispiel für so ein Schreckensszenario?

Ja, nämlich Japan. Der japanische Aktienmarkt erreichte seinen Höhepunkt Ende 1989 mit dem Nikkei bei fast 39'000 Punkten.

Innerhalb weniger Jahre verlor der Nikkei die Hälfte seines Wertes und fiel am Ende um 80 Prozent.

Sogar heute, 30 Jahre später, liegt der Nikkei immer noch 40 Prozent unter seinem Höchststand, aktuelle bei 22'900.

Dabei war die Zentralbank Japans die erste, die Nullzinsen und Geldflutung einführte, hat aber das Problem der japanischen Wirtschaft und überhaupt der Gesellschaft nicht behoben.

Japan hat die höchsten Staatsschulden der Welt, mit 200 Prozent des BIP. Dabei lagen sie im Jahre 1982 bei nur 44,6 Prozent. Das Land lebt schon seit Jahrzehnten völlig über seine Verhältnisse und nur auf Pump, auf Schulden die immer grösser werden.

Aber das tun ja alle sogenannten westlichen Industriestaaten, eine ausufernde Schuldenwirtschaft, weil die Politiker immer grössere "Geschenke" an die Wähler verteilen und selbstverständlich kostspielige Kriege führen!!!

Der unproduktive Versorgerstaat, von dem immer mehr Leute abhängig sind, war noch nie so gross wie heute. Trotz horrender Steuern reicht es aber überhaupt nicht, um die Ausgaben zu decken, und es müssen immer mehr Schulden aufgenommen werden.

Egal wo man hinschaut, überall ticken die Zeitbomben, die plötzlich zusammen explodieren werden. Wer sich nicht dagegen schützt und für harte Zeiten vorsorgt, der wird nicht überleben.

Was ich gar nicht bisher erwähnt habe ist die Inflation. Im Durchschnitt beläuft sich die Geldentwertung pro Jahr auf 2 Prozent. Über die Jahre macht das einen grossen Kaufkraftverlust aus.

Sehr deutlich ist das beim US-Dollar zu sehen, denn den gibts schon lange und man kann gut Preise vergleichen. Seit der Gründung der Fed im Jahre 1913 hat die amerikanische Währung 98 Prozent seines Wertes verloren. Dabei behaupten die Zentralbanker, der Grund warum es sie gibt und was ihre Hauptaufgabe sei, ist die Kaufkraft des Geldes zu erhalten ... die grösste Lüge überhaupt!!!

Ich gebe euch auch hier ein Beispiel. Im Jahre 1962 wurde in Santa Barbara, Kalifornien das erste MOTEL 6 gebaut, aus dem eine landesweite Hotelkette entstand. Die Gründer haben den Namen gewählt, weil sie für 6 Dollar pro Nacht ein Zimmer angeboten haben.

Das aller erste MOTEL 6 gibt es immer noch, nur die selben Zimmer kosten heute über 120 Dollar die Nacht, obwohl sie wie am Anfang spartanisch eingerichtet sind und kein Frühstück offeriert wird.

Von 6 Dollar auf 120 Dollar in 57 Jahren für das selbe Produkt, ein Zimmer mit Bad und Bett zum Schlafen, das nenne ich eine riesen Geldentwertung!!!

OK, die Zimmer haben einen Flachbildschirm und Wifi ... na und? Das rechtfertigt keine Preiserhöhung um das 20-Fache!!!

Wisst ihr aber was seinen Wert über die Jahrzehnte, ja Jahrhunderte und sogar Jahrtausende erhalten hat? GOLD!!!

Inflationsbereinigt hat Gold im Durchschnitt 1,8 Prozent seit 1929 an Dollar-Wert zugenommen, sogar mehr als Aktien, und 6,7 Prozent von 1999 bis heute.

Gold hat dreimal mehr an Wert zugenommen als der Aktienmarkt, mit dem zusätzlichen Vorteil, man hat kein Risiko und keinen Stress, und man hält es in der eigenen Hand.

Wenn erst der Crash passiert, dann ist Gold und Land, also alles was die Bankster nicht vervielfältigen können, ein sicherer Schutz vor einem kompletten Vermögensverlust.

Nicht nur die Zentralbanken Russlands und Chinas kapieren das schon lange und kaufen grosse Mengen an Gold, tauschen im Endeffekt wertlose Dollar- und Schuldscheine gegen was handfestes. Sogar die Deutsche Bundesbank hat im Oktober zum ersten Mal seit 21 Jahren wieder angefangen Gold zu kaufen.

Warum wohl?

Zum Abschluss noch eine Anekdote. Ein Jahr vor dem Crash hat Präsident Calvin Coolidge bei seiner "State of the Union address" - "Rede zur Lage der Nation" 1928 betont, Amerika hat "noch nie eine erfreulichere Perspektive als die, die sich derzeit bietet."

An was erinnert uns diese Aussage? An die Sprüche von Donald Trump, die amerikanische Wirtschaft würde unter seiner Führung brummen und den Amerikanern gehe es so gut wie noch nie.

Ja, sie dürfen nur nicht runter schauen, denn unter ihren schwebenden Füssen ist der Abgrund, in dem sie demnächst stürzen.

Quelle für die Zahlen: ZeroHedge

UPDATE: Die Fed hat am Mittwoch den Zinssatz für den Dollar zum dritten Mal in diesem Jahr um einen Viertel-Prozentpunkt reduziert. Wenn es der US-Wirtschaft so gut geht, warum diese Zinssenkungen? Weil es eben nicht gut läuft.

Trump raubt das Öl Syriens

von Freeman am Mittwoch, 30. Oktober 2019 , unter , , | Kommentare (10)



Von wegen Rückzug der US-Soldaten aus Syrien. Am Sonntag hat Trumpstein während seinem Bericht über die Tötung von ISIS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi gleichzeitig verkündet, amerikanische Soldaten würden in Syrien bleiben und die Ölfelder "bewachen". Jeder Versuch von irgendeiner Seite, die Ölfelder zu übernehmen, einschliesslich die syrische Regierung, würde mit massiver militärischer Gewalt beantwortet, sagte er. Seine Absicht wäre es mit Exxon Mobil oder "einer unserer grossartigen Konzerne" einen Deal zu machen, das syrische Öl auszubeuten. Dieser Verbleib in Syrien und Raub der syrischen Öls, dass dem syrischen Volk gehört und aus dessen Einnahmen die horrenden Kriegsschäden behoben werden können, ist ein krasser Verstoss gegen das Völkerrecht und ein Kriegsverbrechen. Aber kaum jemand regt sich darüber auf, besonders die Trump-Fans nicht!!!

Das passende Bild dazu: "Amerikanische Geologen die nach Öl suchen"


Am Montag hat US-Verteidigungsminister Mark Esper die Stationierung von US-Soldaten beschrieben, welche der syrischen Regierung den Zugriff auf die Ölfelder verweigern werden und sie in den Händen der kurdischen SDF belassen.

Die Rechtfertigung des Chefs des Pentagon war die übliche "Vernichtung der ISIS" Mantra, damit die Terroristen nicht an die Öleinnahmen kommen.

Wie passt diese Ausrede aber mit der Behauptung des Weissen Haus zusammen, auf Befehl von Trump hätte man "den militanten Führer und sein selbsternanntes 'Kalifat' ausgelöscht?"

Was denn nun? Ist denn die ISIS mit dem Tod von Baghdadi besiegt, ja oder nein? Trump sagt jedenfalls grossspurig, es ist so, er hätte es praktisch alleine gemacht.

"Wir wollen sicherstellen, dass die SDF weiter Zugriff auf die Ressourcen hat, um die ISIS-Gefangenen zu bewachen, damit sie ihre Soldaten bewaffnen können, damit sie uns bei der Mission, die 'ISIS zu besiegen', helfen", sagte aber Esper.

Der Experte für internationales Recht, Anthony Cordesman, erzählte dem britischen Guardian, die weitere Besetzung des syrischen Territoriums und der Raub des Öls sei ein Verbrechen.

"Unter dem Völkerrecht kann man nicht zivile Güter nehmen oder diese beschlagnahmen. Dabei handelt es sich um ein Kriegsverbrechen."

Aber seit wann interessiert sich Washington für das Internationale Recht? Das geht den Imperialisten am Arsch vorbei und ignorieren sie. Sie nehmen sich einfach was sie wollen, denn den Amis gehört der Planet, meinen sie.

Bei einer anderen Gelegenheit hat Trump bereits gesagt: "Wir stehlen nichts. Wir erstatten uns nur selbst die Kriegskosten ..."

Nur, wer hat denn überhaupt entschieden, einen Krieg gegen die syrische Regierung zu führen und Präsident Assad zu stürzen? Und jetzt sollen die Syrer als Opfer der US-Aggression diese Kriegskosten mit ihrem Öl bezahlen???

Baghdadis Leiche wurde ins Meer geworfen

von Freeman am Dienstag, 29. Oktober 2019 , unter , , | Kommentare (18)



Offizielle des Pentagon haben erzählt, die Leiche von Abu Bakr al-Baghdadi wurde nach einem kurzen DNA-Test, der seine Identität bestätigte, so schnell wie möglich im Meer entsorgt. Beweise über das Kommandounternehmen und seiner Seebestattung bleiben geheim, wurde hinzugefügt. In einer Pressekonferenz sagte General Mike Milley, der Vorsitzende der US Joint Chiefs of Staff, die verstümmelte Leiche von Baghdadi wurde sofort "zu einer sicheren Einrichtung für eine Bestätigung der Identität mit einem DNA-Test gebracht." Die Entsorgung seiner Überreste sei im Meer erledigt worden und wurde angemessen durchgeführt, sagte er.

So könnte der "grösste Terrorist der Welt" entsorgt worden sein

In meinem vorhergehenden Artikel über den Tot von Baghdadi habe ich zum Ausdruck gebracht und auch belegt, meiner Meinung nach handelt es sich um eine völlig erfundene Operation, um eine PR-Show. Nachdem man uns jetzt erzählt, man hat seine Leiche ins Meer geworfen, so wie die von Osama Bin Laden, und will keine Fotos zeigen, bin ich noch fester davon überzeugt.

"Ich hoffe er ist halal"

Von der angeblichen Seebestattung des Al-Kaida-Chefs 2011 und er sei bei den Fischen gelandet, habe wir bis heute keine Aufnahmen als Beweis gezeigt bekommen. Wir sollen nur alles glauben was Washington erzählt.

In der Zwischenzeit häufen sich die Aussagen, die an Trumps blumige Beschreibung der Operation über einen "wimmernden, schreienden und weinenden" Chef der ISIS, grosse Zweifel aufkommen lassen.

Das russische Verteidigungsministerium bleibt dabei, im Gegensatz zu was Trump erzählt, haben sie nicht den syrischen Luftraum unter ihrer Kontrolle für US-Kampfjets geöffnet und keine Luftangriffe der Amerikaner im Gebiet registriert.

Das Baghdadi in der Provinz Idlib sich versteckt haben soll ist sehr unglaubwürdig, denn das war feindliches Territorium für ihn.

Um dorthin zu gelangen hätte er Gebiete die von den Kurden, Amerikanern, von der Türkei unterstützten Terroristen, der syrischen Armee und von den Russen kontrolliert werden überqueren müssen, vom Osten Syriens bis rüber zum Westteil.

Oder er nahm ein Fahrzeug in die Türkei, fuhr die ganze Grenze entlang und überquerte diese zurück nach Syrien und Idlib, was aber eine türkische Hilfe bedingt. Das Haus soll ja nur fünf Kilometer von der Grenze entfernt gewesen sein.

Auch die Nachbarn von der Person, die angeblich Abu Bakr al-Baghdadi gewesen sein soll und dessen Haus gestürmt und anschliessend in die Luft gesprengt wurde, sagen, sie haben ihn als Abu Mohammad und als Kaufmann gekannt.

Frauen und Kinder hätten sie im und ums Haus nicht gesehen.

Ein anderer Bewohner der Nachbarschaft, der sich als Ahmed Mohammad identifizierte, sagte, dass er einen halben Kilometer von dem Zielhaus entfernt lebt.

Er sagte, er sei Abu Mohammads Internet-Provider gewesen und besuchte "regelmässig sein Haus", um Verbindungsprobleme zu lösen.

"Ich kannte diesen Mann seit zwei Jahren persönlich. Er war ein Kaufmann", sagte er.

"Ich hatte nicht den Eindruck, dass er alles andere als ein Zivilist sei."

Die Amerikaner behaupten aber, der ISIS-Chef hätte erst 48 Stunden vor dem Angriff das Haus aufgesucht, weil er seinen Aufenthaltsort ständig wechselte. Die Nachbarn sagen aber, er wäre zwei Jahre schon dort.

Ausserdem hat Trump am Sonntag erzählt, Baghdadi war deshalb schwer aufzuspüren, weil er kein Mobiltelefon und kein Internet benutzte, sondern Kuriere. Das Haus hatte aber Internet.

Wen haben die US-Soldaten jetzt gestellt, der sich angeblich mit drei Kindern in die Luft sprengte, und im Meer versenkt? Haben sie irgendeine Person ausgewählt und behaupten einfach, das war er?

Oder haben sie nur ein grosses Feuerwerk veranstaltet und das Haus platt gemacht, damit man sagen kann, wird haben ihn erwischt? Osama Bin Laden war ja auch schon seit Dezember 2001 tot und es wurde nur ein Phantom getötet ... zu Werbezwecke!

Klingt alles nach einem Märchen, einem Märchen, dass sie uns bereits über Osama Bin Laden erzählten und jetzt wiederholen!!!

Siehe dazu: "Sie konnten die Lüge nicht mehr aufrechterhalten".

Trump kritisierte Obama 2011

Als der Chef der Al-CIAda Osama Bin Laden angeblich von Navy Seals in Pakistan in seinem Haus durch Kopfschuss ermordet wurde, hat Obama dafür den Lob eingeheimst und für seine Wiederwahl benutzt. Trump kritisierte ihn damals dafür scharf und sagte, Obama hätte nichts damit zu tun gehabt und nur das US-Militär verdiene Lob. Hier ein Tweet als Beispiel:



Acht Jahre später, jetzt im Fall von ISIS-Chef Abu Bakr al-Baghdadi, überschüttet sich Trump mit Selbstlob und stellt seine Vernichtung als praktisch nur seinen Verdienst hin, nutzt es für den Wahlkampf 2020.

Er betonte am Sonntag seine eigene Rolle beim Tod des Chefs der ISIS bei einem US-Angriff im Nordwesten Syriens und sagte Reportern, dass er lange auf Baghdadis Gefangennahme gedrängt habe.

"Ich suche ihn seit drei Jahren", sagte Trump. "Ich habe nach ihm gesucht. Ich fing vor einem Monat an, ein sehr positives Feedback zu bekommen, und wir hatten einige unglaubliche Geheimdienstler, die einen tollen Job gemacht haben."

Bald nach der morgendlichen Ankündigung der Operation gegen Baghdadi, verkündete das Weisse Haus, dass unter der Aufsicht von Trump "wir den militanten Führer und sein selbsternanntes 'Kalifat' ausgelöscht haben."

Trumps Wiederwahlkampagne begann sofort mit der Information der Fans und Helfer, "Präsident Trump hat den Terrorführer Nr. 1 zu seiner gerechten Strafe geführt."

Voll gelogen!

Erstens ist Baghdadi schon seit FÜNF Jahren nicht mehr gesichtet worden und war auch nicht mehr der operative Chef der ISIS. Mehrmals wurde sein Ableben über die Jahre gemeldet. Seine angeblicher Tod jetzt ändert nichts an der Situation in Syrien.

Zweitens hat die Syrische Armee mit Hilfe der Russen, der Hisbollah und den iranischen Beratern, die ISIS und das "Kalifat" besiegt, sicher NICHT das US-Militär. Im Gegenteil, sie waren die Beschützer der Terroristen.

Ein weiterer Beweis dafür, vor sechs Tagen hat Trump den Weissen Helmen, die Propagandaabteilung der ISIS-Terroristen, 4,5 Millionen Dollar an "Spenden" zukommen lassen. Ja an die, welche die "Rettungen" mit Komparsen und Schauspielern filmen und auf Youtube veröffentlichen.

Wie ich sagte, ist alles nur eine inszenierte Show für das Wahlpublikum, besonders weil sie sich weigern echte Beweise vorzulegen und alles geheim halten. Was gibt es zu verbergen, wenn es wirklich stattfand?

Jetzt will ich den Totenschein in Grossformat sehen!

2011 hat Trump von Obama Beweise über den Tod von Bin Laden verlangt!!!

Die Methode des Grossmaul Trump: Bausche alles auf, Erfolge sind sein Werk, Misserfolge die der anderen!

Das nächste Terror-Phantom ist "getötet" worden

von Freeman am Sonntag, 27. Oktober 2019 , unter , , | Kommentare (20)



Trump hat verkündet, Abu Bakr al-Baghdadi, Gründer und Führer der Terrormiliz "Islamischer Staat", sei bei einer gezielten Militäroperation in Syrien von US-Spezialkräften ums Leben gekommen, er hätte sich selber in die Luft gesprengt. Ich habe mir seine Ansprache und anschliessende Fragestunde, die 48 Minuten dauerte, am Sonntag angehört. Was er als Ablauf der Operation erzählt strotzt vor Ungereimtheiten und ist völlig unglaubwürdig. Schon öfters wurde in den vergangenen Jahren die Tötung von al-Baghdadi gemeldet, nämlich 2014, 2015, 2017 und 2018. Warum sollen wir es jetzt glauben?


Was Trump erzählt erinnert mich an das Märchen über die angebliche Tötung von Osama Bin Laden am 2. Mai 2011 in Abbottabad, Pakistan. Der Ablauf ist sehr ähnlich. Die Amerikaner wären mit zahlreichen Helikoptern eingeflogen, am Wohnhaus gelandet, hätten eine Wand des Hauses aufgesprengt und dabei kam es zu einem Schusswechsel mit den Bewohnern. So war es auch bei Bin Laden. Damals hat Obama sich die Lorbeeren geholt, als Töter des grössten Terroristen aller Zeiten. Jetzt macht es Trump. Sieht wieder nach einer PR-Show aus.


Der Terroristenführer starb "wimmernd und weinend und schreiend", als die US-Spezialeinheiten, Flugzeuge, Helikopter und Drohnen nach ihm geschickt wurden "in einem kühnen nächtlichen Überfall", sagte Trump. Die Operation soll von der Luftwaffenbasis in Erbil, Irak ausgegangen sein und beim Flug nach Idlib musste ganz Syrien überquert werden.

Er berichtet, die Information über den Aufenthalt von al-Baghdadi hätten sie vor einem Monat bekommen. Da der heutig grösste Terrorist der Welt (Trumps Worte) aber oft den Ort wechselte, mussten sie sich sicher sein. Das Haus war von zwei Frauen, 14 Kindern und mehreren Leibwächtern bewohnt. Die Frauen und die meisten Leibwächter (die alle Sprengwesten trugen) wurden getötet, 11 Kinder in Sicherheit gebracht. Al-Baghdadi soll mit drei Kindern in einen Tunnel geflüchtet sein, der aber keinen Ausgang hatte, um sich und die Kinder mit Zündung seiner Sprengweste zu töten.

"Er erreichte das Ende des Tunnels, als unsere Hunde ihn verfolgten. Er entzündete seine Weste und tötete sich selbst und seine drei Kinder. Sein Körper wurde durch die Explosionen verstümmelt. Der Tunnel war auf ihm eingestürzt", behauptete Trump.

Die Operation fand ab ca. 0:40 Uhr Früh Lokalzeit am Sonntag statt, die im Situation Room des Weissen Hauses von Trump, Vizepräsident Pence, nationaler Sicherheitsberater Robert O'Brien, Verteidigungsminister Mark Esper, Vorsitzender der Joint Chiefs Mark Milley und stellvertretender Leiter für Sondereinsätze Marcus Evans live über Bildschirm verfolgt wurde.

Es soll eine Direktübertragung der TV-Bilder des Einsatzes von Syrien aus nach Washington geben haben. Dabei wurde kein US-Soldat verletzt, nur ein Spürhund, wie Trump sagte.

Um sicher zu gehen, es handelte sich um al-Baghdadi, wurde eine DNA-Analyse der Leiche durchgeführt. Trump sagt, nach 15 Minuten wäre die Bestätigung gekommen, ja es war der Anführer der ISIS.

Trump bedankte sich ausdrücklich bei Russland, Türkei, Syrien und Irak für die Kooperation und dass sie den Überflug über die jeweils von ihnen kontrollierten Gebiete gestattet haben, beim Hin- und Rückflug.

"Russland hat uns grossartig behandelt. Sie öffneten sich - wir mussten über bestimmte von Russland besetzte Gebiete fliegen. Russland war grossartig", sagte Trump.

Nach der Operation hätte man die 11 Kinder am Ort in sichere Obhut geben, die gefundenen Dokumente eingesammelt, die Überlebenden als Gefangene mitgenommen und die Helikopter wären dann in einem "befreundeten Hafen" gelandet, wie Trump sagte.

Welche Ungereimtheiten gibt es?

- In 15 Minuten kann man NIEMALS eine DNA-Analyse durchführen und schon gar nicht im Feld. In einem Speziallabor dauert es viele Stunden oder sogar Tage. Was Trump erzählt ist unmöglich. Ausserdem, woher hatten sie die Vergleichsprobe?

- Wenn der Tunnel auf al-Baghdadi eingestürzt ist, wie haben sie die Leiche untersuchen können? Haben sie den Tunnel frei geschaufelt, um an die Leiche zu kommen, dann die DNA-Analyse gemacht ... alles in 15 Minuten???

- Warum zeigt Trump keine Aufnahmen der Leiche von al-Baghdadi oder wenigstens sein Gesicht, damit die Welt sehen kann, ja er ist es? Die Amerikaner scheuen sich ja sonst nicht, die Leiche ihrer getöteten ermordeten "Feinde" zu zeigen, wie die von Che Guevara, Saddam Hussein oder Muammar al-Gaddafi. Nur nachdem sie Osama angeblich erschossen haben, wurde damals auch keine Leiche gezeigt.

- Warum soll al-Baghdadi in einen Tunnel flüchten, der keinen Ausgang hat, um sich dann am Tunnelende in die Luft zu sprengen? Macht doch keinen Sinn. Ausserdem, warum drei Kinder mitnehmen, welche die Flucht nur behindern und verlangsamen?

- Trump sagt, die Erwachsenen im Haus wären alle mit Sprengwesten angezogen gewesen. Das würde bedeuten, obwohl die US-Soldaten völlig überraschen ins Haus eindrangen, müssen die Personen immer diese Westen getragen haben. Hatten die Terroristen keine Angst, auch wegen der vielen Kinder, wenn sie diese 24 Stunden am Tag tragen, dass sie versehentlich losgehen?

- Anders als Trump sagt Verteidigungsminister Esper, zwei US-Soldaten seien bei der Operation leicht verletzt worden.

- In Bericht über den Operationsablauf erzählt Trump, die Helikopter wären den gleichen Weg hin und zurück geflogen, das heisst, vom der Türkei ausgehend über das von Syrien und Russland kontrolliertes Gebiet in den Westen Syriens. Dann erzählt er aber, nach der Operation wären sie in einem befreundeten Hafen gelandet, also im Westen, was nur in der Türkei, Zypern oder Israel sein kann.

- Das Haus in dem sich al-Baghdadi aufgehalten hat befand sich in Barischa in der Provinz Idlib im Nordwesten Syriens. Trump sagt, 11 Kinder wurden am Ort in sichere Obhut gegeben. Wie ist das möglich, wo sie doch weiter in Feindgebiet unter den Terroristen gelassen wurden? Warum wurden die Kinder nicht evakuiert?

- Der Anführer der ISIS hat sich im Grenzgebiet zur Türkei aufgehalten, dass von den "Militanten", welche die Türkei im Krieg gegen Assad unterstützen, und von der al-Nusra Front kontrolliert wird, und starb als er versuchte in die Türkei zu flüchten. Geht es hier um die Zerstörung von Beweisen, wie eng doch die Hilfe aus der Türkei für die Terroristen war?

- Es sieht so aus, Baghdadi hat sich mit dem Segen der Türkei in ihrer Nähe "versteckt", und es scheint jetzt, dass er ein Faustpfand in den Verhandlungen zwischen Trump und Erdogan war. Trump hat entschieden, die Kurden zu verraten und sich aus dem Grenzgebiet zurückzuziehen, nachdem Erdogan ihm Baghdadi auf einer Silberplatte servierte.

- Erdogan hatte wohl das Gefühl, dass jemand sehr unbequeme Fragen darüber stellen könnte, was die Türkei die ganze Zeit über den ISIS-Chef in der Stadt Barischa, nur "5 Meilen von der türkischen Grenze entfernt", wusste, und schrieb auf Twitter sehr scheinheilig darüber: "Ich bin zuversichtlich, dass ein entschlossener Kampf gegen den Terrorismus, im Einklang mit dem Geist der Allianz, der ganzen Menschheit Frieden bringen wird".

Dabei, der Terrorismus ist doch eine Erfindung der NATO-Staaten, um Länder zu destabilisieren und Kriege führen zu können!!!

- Ja und dann der Zeitpunkt, ausgerechnet genau jetzt wo Trump den Rückzug der US-Soldaten aus Syrien vor einigen Tagen gemeldet hat. Sechs Jahre haben sie den Anführer der ISIS angeblich "gesucht" und genau dann wo sie aus Syrien gehen, finden und töten sie ihn, als krönender Abschluss. Dabei gehen sie ja gar nicht, den Trump hat heute wieder verkündet, US-Soldaten bleiben in Syrien, um die Ölfelder zu beschützen und durch US-Ölkonzerne ausbeuten zu lassen.

Aha, es ist also auch ums Öl gegangen und es ist wie immer ein Drecksspiel!!!

Tatsächlich hat Russland an Hand von Satellitenbildern gezeigt, dass die Vereinigten Staaten syrisches Öl in andere Länder unter dem Schutz ihrer Truppen vor und nach der Niederlage der Terrorgruppe ISIS in der Region geraubt haben.

Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konashenkov, sagte am Samstag, dass "die Bilder des Weltraumnachrichtendienstes zeigten, dass Öl aktiv gefördert und massiv zur Verarbeitung ausserhalb Syriens exportiert wurde, unter dem zuverlässigen Schutz der US-Truppen, vor und nach der Niederlage der Daesh-Terroristen".

Konashenkov betonte, dass die Konvois von privaten US-Militärfirmen und Spezialeinheiten bewacht wären.


Trump will weiter das syrische Öl unter der Präsenz von US-Soldaten stehlen und sich nicht aus Syrien verabschieden, wie er aber verkündet hat. Er sagt das eine und macht was anderes.

Es gibt interessante Reaktionen, die auch an der Aussage von Trump zweifeln lassen:

- Der Minister für Information und Kommunikation des Iran sagte, die Operation sei nichts besonderes, denn al-Baghdadi wurde ja von den USA überhaupt erschaffen. "Keine grosse Sache! Ihr habt gerade eure eigene Kreation getötet", sagte Mohammad Javad Azari Jahromi in einem Tweet am Sonntag.

Das stimmt, ISIS wurde von Washington für den Krieg gegen Assad geboren. Ich möchte daran erinnern, 2016 hat Trump während des Wahlkampfes noch die Wahrheit gesagt, dass Obama "der Gründer von ISIS" war, und seine demokratische Rivalin Hillary Clinton war die "Mitbegründerin" der terroristischen Organisation.

Seitdem er im Amt ist lügt er nur noch und macht das selbe wie seine Vorgänger.

- Dann, das russische Verteidigungsministerium sagt, es wisse nichts über eine Kooperation bei dieser US-Operation in Idlib, über die sich Trump bei Russland bedankt hat.

"Das russische Verteidigungsministerium hat keine zuverlässigen Informationen über US-Soldaten, die eine Operation zur 'weiteren' Eliminierung des ehemaligen Daesch-Führers Abu Bark al-Baghdadi im türkisch kontrollierten Teil der Idlib-Deeskalationszone durchführen", sagte Ministeriumssprecher Maj. Gen. Igor Konashenkov.

Das russische Verteidigungsministerium erklärte, dass sie nichts darüber wissen, sie hätten während dieser Mission eine Zusammenarbeit mit US-Luftverbänden durchgeführt, die in den Luftraum über der Deeskalationszone von Idlib eingedrungen sein sollen.

"Am Samstag oder in den folgenden Tagen wurden keine Luftangriffe von US-Flugzeugen oder Flugzeugen der so genannten 'internationalen Koalition' festgestellt", sagte Konashenkov.

Konashenkov bemerkte auch, dass die Berichte über den angeblichen Tot des Terroristenführers keine ernsthaften Auswirkungen auf die aktuelle Situation in Syrien haben dürften.

"Seit dem Moment der endgültigen Niederlage Daeshs gegen die syrische Regierungsarmee, die Anfang 2018 von den russischen Luftstreitkräften unterstützt wurde, hat ein weiterer 'Tod' von Abu Bakr al-Baghdadi keine strategische Bedeutung mehr für die Situation in Syrien oder die Aktionen der verbleibenden Terroristen in Idlib", sagte er.

Diese wenigen Trümmer sollen die Überreste von al-Baghdadis "Versteck" sein, aus der Luft aufgenommen:


Was kann man aus alldem schliessen? Hat diese Operation überhaupt real stattgefunden??? Wurde Baghdadi nicht getötet sondern in Sicherheit gebracht?

Handelt es sich hier um eine reine PR-Aktion als Trumps Ablenkung vom Versuch seiner Amtsenthebung und als Propaganda für den Wahlkampf 2020, genauso wie Obama die "Ausschaltung" von Osama Bin Laden für seine Wiederwahl benutzte?

Wahrscheinlich handelt es sich wieder nur um ein Phantom das getötet wurde, denn wo sind die Beweise, es war wirklich Abu Bakr al-Baghdadi? Die fehlen genauso wie bei Osama Bin Laden.

Da werden die "grössten Terroristen der Welt" getötet, weswegen die USA angeblich überhaupt die Kriege führt, und dann werden keinerlei Beweise über ihre Ausschaltung als "Triumph" der Welt gezeigt ... das sollen wir glauben???

Killer-Roboter werden bald kommen

von Freeman am , unter | Kommentare (9)



Nicht der "Klimawandel" wird die Menschheit gefährden sondern Roboter, die in alle Lebenslagen einsetzbar sind. Sie werden unsere Arbeitsplätze einnehmen zum Beispiel im Haushalt, in den Büros, Fabriken, auf Baustellen, in der Landwirtschaft und in Forstbetrieben. Was aber ganz gefährlich für uns Menschen werden kann ist, wenn Roboter bewaffnet und im Polizei- oder in Kriegsdienst eingesetzt werden, als Supersoldaten!


Kriege wird man noch leichter dem Publikum "verkaufen" können, da eigene Soldaten nicht sterben und Maschinen das Töten erledigen. Sie werden auch nicht müde, befolgen ohne Widerspruch die Befehle, haben keine Angst und bekommen keine psychischen Schäden.

Das folgende Video zeigt wie ein Roboter schiesst:



Nach dem ihr das Video gesehen habt, es handelt sich um eine CGI-Produktion, ist also nicht real was man sieht, aber sehr realistisch gemacht. Zu realistisch! Es zeigt wie die Zukunft mit Killer-Robotern werden kann als "humorvolle" Warnung.

Überall Proteste ... brennt die Welt?

von Freeman am Montag, 21. Oktober 2019 , unter | Kommentare (28)



Auf allen Kontinenten ist in diesem Herbst die Stimmung schlecht. Wut und Frustration kocht über und die Proteste werden immer gewaltsamer an vielen Orten. In einigen Fällen treibt der ökonomische Schmerz die Proteste an, in anderen handelt es sich um Aufstände gegen die Politik der Regierungen ... oder beides. Mir kommt es vor, wie wenn schon lange nicht mehr so viele Menschen ihren Unmut auf der Welt gleichzeitig zum Ausdruck bringen.

Ich habe das Gefühl, dass das, was wir bisher gesehen haben, nur der Anfang ist. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bedingungen verschlechtern sich rapide, und mit zunehmender Wut gegen die da oben, wird das alles nur noch chaotischer. Die Globalisierung, die allen Menschen Wohlstand versprochen hat, ist gescheitert und damit ihre Vertreter.

Ich frage mich, was passiert denn erst, wenn die weltweite Rezession so richtig greift und in eine Depression ausartet, was unvermeidlich ist, so wie die Politiker und Bankster die Karre an die Wand gefahren haben? Sie haben keine Lösungen und Antworten mehr, ihre Rezepte sind gescheitert. Noch mehr Gelddrucken und noch tiefere Zinsen werden nichts bringen, so wie bisher, sonder alles verschlimmern.

So richtig krachen wird es wenn der brodelnde Topf in den USA überkocht, denn das Land ist in zwei Hälften gespalten und der gegenseitige Hasse enorm. Da gibt es die Politiker, die den Sozialismus einführen und Trump stürzen wollen, unterstützt durch die Lügenmedien und den Demoratten, und die Trump-Anhänger, welche den Statusquo und den Kapitalismus verteidigen. Ein Bürgerkrieg ist durchaus möglich.

Schauen wir uns die Brennpunkte an:

Südamerika:

- Chile, aus dem immer wieder zitierten Musterknabe sehen wir gewaltsame Proteste wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Supermärkte werden geplündert, Brände gelegt, Menschen sterben dabei (10 bisher), weil die Massen ihre Wut über die sozialen und wirtschaftlichen Zustände offen ausdrücken. Im einst stabilsten Land Südamerikas wurde der Ausnahmezustand ausgerufen und eine Ausgangssperre verhängt. Seit Jahren wird das Land von sozialer Ungerechtigkeit gebeutelt, erklären die Demonstranten.


Das marode Gesundheits- und Rentensystem treibt viele immer wieder in existenzielle Krisen. Die Entscheidungen der Regierung, Wasser und Wälder zu privatisieren, führt zu Ausbeutung, Preiserhöhungen und Naturkatastrophen. Alles ist teurer geworden, Lebensmittel, Strom, öffentlicher Verkehr, aber die Löhne sind gleich geblieben. Rund 9400 Militärs wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums eingesetzt. Über 60 Supermärkte wurden in verschiedenen Städten geplündert und mindestens sechs in Brand gesetzt.

- Ecuador ist durch einen Nationalstreik gelähmt, da Präsident Moreno sich weigert zurückzutreten. Demonstranten trafen mit der Bereitschaftspolizei gewaltsam zusammen, in den schlimmsten politischen Unruhen seit zehn Jahren, da Tausende die Aufhebung von Sparmassnahmen fordern. Vermummte Jugendliche warfen Steine und zündeten Reifen an, als die Polizei Tränengas um das leere, abgeriegelte Parlamentsgebäude feuerte.


Demonstranten versuchten die Barrikaden um den Präsidentenpalast zu stürmen, den der Präsident Lenín Moreno vor einer Woche fluchtartig verliess und seine Regierung in die Hafenstadt Guayaquil verlegte. Andere Gruppen, darunter Gewerkschaften und indigene Verbände, marschierten am ersten Tag eines nationalen Streiks, von dem die Führer sagen, dass er erst enden wird, wenn die Regierung ein Dekret aufhebt, mit dem die Kraftstoffsubventionen abgeschafft werden, wodurch der Benzinpreis um ein Drittel und die Dieselkosten um mehr als das Doppelte gestiegen sind.

Schönen Gruss an die Klimahysteriker und Greta-Fans, welche die "fossilen Brennstoffe" massiv verteuern wollen, um CO2 zu sparen. Damit werden sie aber einen ganz anderen Brand auslösen, der das Klima schädigt, nämlich das soziale Klima.

- Argentinien leidet schon seit Jahrzehnten an einer sozialen und ökonomischen Krise, die einen neuen Höhepunkt erreicht hat. Wegen der hohen Inflationsraten haben viele Menschen im Lande nicht mehr genug zu essen. In Buenos Aires forderten die Protestteilnehmer Hilfe von der Regierung. Tausende Demonstranten haben die Regierung aufgefordert, wegen der schweren Wirtschaftskrise den Nahrungsmittelnotstand auszurufen.


Die Teilnehmer der Demonstrationen folgten einem Protestaufruf zahlreicher Verbände und Gewerkschaften und versammelten sich im Stadtzentrum von Buenos Aires. "Argentinien wird durch Untätigkeit, Hunger und Armut zugrunde gerichtet", sagte einer der Organisatoren der Proteste, Eduardo Belliboni. "Wir fordern Antworten, die der Situation angemessen sind. Wir wollen Sozialprogramme. Wir wollen eine Erhöhung der Gelder für die bestehenden Programme und eine Erhöhung der Essensrationen in den Schulen."

Nordamerika

- USA, in den meisten Städten findet ein "Krieg" zwischen den gewaltbereiten Mitgliedern der Antifa und den Konservativen auf den Strassen statt, besonders an der Ost- und Westküste. Jede Versammlung der Trump-Anhänger, oder die, die sich für traditionelle Werte einsetzen, wird durch die Linksfaschisten und sogenannten "Liberalen" gestört. Letztgenannte sind in den USA die, welche den Genderismus, Multikuturismus, Migrantenflut, Gratisgeld und Sozialismus unbedingt wollen und jeden einen Rassisten nennen, der das nicht will.


Diejenigen, die sich als tolerant bezeichnen, sind am intolerantest gegenüber Andersdenkende. Trump hat bereits in einem Tweet im August verkündet: "Grosse Aufmerksamkeit wird der Benennung von ANTIFA als "ORGANISATION DES TERRORS" geschenkt." Die Medien bezeichnen alle Gruppe die nicht links sind als "weit rechts" und spalten das Land. Beide Gruppen bewaffnen sich, veranstalten Schiessübungen und sind mittlerweile bereit, ihre Waffen bei einer Konfrontation einzusetzen. Es braucht wenig um einen Bürgerkrieg auszulösen, besonders wenn die Wirtschaft abserbelt und die Finanzkrise eintritt.

Europa:

- Spanien bzw. Katalonien brennt und Hunderttausende Demonstrierende auf den Strassen zündeten Barrikaden an, prügeln sich mit Polizisten. Was ist da los? Die Anzahl Menschen auf den Strassen ist gigantisch, um für die Unabhängigkeit der Region zu demonstrieren. Allein in Barcelona kamen am Freitag, den 18. Oktober, nach Schätzungen der Polizei rund 525'000 Menschen zusammen. Ein Generalstreik legte die Region lahm.


Die Polizei antwortete brutal: Sie setzte Tränengas, Wasserwerfer und Knüppel ein. Auf Videos im Netz sieht man, wie Polizeiautos mit hoher Geschwindigkeit in Menschenmengen hineinfahren und Polizisten die Demonstrierenden jagen und verprügeln. Auslöser der Proteste sind hohe Haftstrafen gegen die Politiker, die 2017 das Referendum in Katalonien für eine Unabhängigkeit organisiert hatten. Bis zu 13 Jahre müssen sie in spanischen Gefängnissen verbringen, urteilte das Oberste Gericht in Madrid am Montag, den 14. Oktober.

- Frankreich steht schon seit fast einem Jahr unter einer Protestwelle der Gelben Westen. Die landesweite Bewegung begann im vergangenen November, ausgelöst durch Wut über eine Erhöhung der Kraftstoffsteuer. Es entwickelte sich schnell zu einer breiteren Bewegung gegen Macron, der beschuldigt wurde, den alltäglichen Überlebenskampf der Geringverdiener in den Städten und besonders im ländlichen Frankreich zu ignorieren. Während des Sommer waren die Proteste geringer aber seit September finden sie wieder in voller Lautstärke auf den Strassen statt. Neue Kundgebungen gab es in französischen Städten wie Paris, Marseille, Rouen und Toulouse, die in Gewalt ausarteten.


Die Polizei geht immer härter gegen die Demonstranten vor. Es gibt viele Verletzte. Der 49. Aufmarsch fand am Samstag statt aber von den Medien ist sehr wenig drüber zu hören. "Wir sind alle zusammen, wir wollen, dass die Regierung ihre Politik drastisch ändert.... und ein radikaler Wandel kann nur kommen, wenn diese Regierung zurücktritt", sagte Alexandre Chantry, ein Organisator für die Gelben Westen in Lille. Deshalb ist ein Ende der jeden Samstag stattfinden Demonstrationen nicht in Sicht.

- England befindet sich in der Brexit-Krise und es gibt Proteste der Befürworter eines Austritts aus der Europäischen Union am 31. Oktober, die endlich die Umsetzung des Volkswillen durch das Referendum von 2016 verlangen, und den Gegnern, die einen Verbleib in der EU und ein zweites Referendum wollen. Es ist nicht ganz klar, ob der Austritt mit oder ohne einem "Deal" mit Brüssel stattfinden wird.


Die Regierung sagt, dass sie die Bemühungen um die Verabschiedung ihres Brexit-Deals trotz eines Rückschlags im Parlament gegenüber ihren Plänen vorantreiben wird. Aber Aussenminister Dominic Raab sagte, er sei zuversichtlich genug, dass die Abgeordneten das Abkommen nächste Woche unterstützen würden, und Brexit würde immer noch innerhalb der Frist passieren. Die Regierung hat versprochen, die Gesetzgebung - das Withdrawal Agreement Bill (WAB) - zur Umsetzung des Brexit-Deals nächste Woche voranzutreiben.

- Niederlande wird durch Massenproteste der Bauern zum Stillstand gebracht, indem sie mit Tausenden Traktoren die Strassen blockieren. Es ist das dritte Mal, dass die Landwirte einen Tag des Protestes veranstalteten, und zwar in einer Kampagne, die gestartet wurde, nachdem ein Gerichtsurteil im Mai die Niederlande verurteilte, weil gegen die europäischen Emissionsvorschriften verstossen wurde. Als Teil ihrer Protestkampagne gegen das, was sie sagen, Versuche sind, sie für die Stickstoffbelastung verantwortlich zu machen.


"Letztes Jahr hat man nichts über Stickstoff gehört, und jetzt ist es plötzlich eine tödliche Frage", sagte Bauer Micha Bouwer gegenüber dem staatlichen Sender NOS. "Das sind alles Leute in der Stadt, die zwei Pflanzen auf ihrem Balkon haben und sagen: 'Die Natur leidet'." Eine politische Partei hat vorgeschlagen, dass die Niederlande die Zahl der von ihnen produzierten lebenden Tiere reduzieren muss, was zu einem Aufschrei aus den Bauerngruppen führte. Die Vegetarier sollen ihre Klappe halten, meinen sie, denn sie als Bauern produzieren auch das Obst und Gemüse und der Stickstoff diene als Dünger für die Pflanzen.

- Deutschland ist wieder ganz anders und dort wird gegen die "Pegida" demonstriert. Ist wieder typisch für die gehirngewaschenen Zombies, denn jede Form von Patriotismus wird als fremdenfeindlich, völkisch, rassistisch und rechtspopulistisch abgestempelt. Alleine wer die deutsche Fahne zeigt ist bereits ein Nazi, die darf man nur kurz während der WM oder EM zeigen, wenn überhaupt noch. Sogar die Fussballnational- mannschaft hat aus politischer Korrektheit sich in "Die Mannschaft" umbenannt, denn das Wort "national" (igitt) ist verboten.



Ja, die Deutschen leiden unter einer krankhaften Selbstleugnung, Selbstaufgabe und Selbstzerstörung. In den Nachbarländern wie Frankreich wird GEGEN die Regierung, gegen die massive Besteuerung und gegen die Ausbeutung demonstriert. In Deutschland demonstriert man FÜR mehr Steuern und Abgaben, denn dort ist man dem Greta-Zirkus und der Klimahysterie verfallen, bestraft sich selber und zahlt gerne mehr.


In Berlin gingen nach Angaben der Organisatoren der Klimademos etwa 270'0000 Menschen auf die Strasse, die Polizei ging von "mehreren Zehntausend" aus. In Köln waren es laut Veranstalter 70'000, in Hamburg laut Polizei ebenfalls 70'000. In Hannover beteiligten sich gut 25'000 Menschen, in München 40'000 und selbst in kleineren Städten wie Münster und Freiburg waren es 20'000 und mehr. Fridays for Future erklärte, 1,4 Millionen Menschen hätten in der Bundesrepublik demonstriert. Für ein erfundenes Problem gehen die Deutschen auf die Strasse, für die echten und dringenden Probleme nicht. Dümmer gehts nimmer!

HALLO, lasst euch doch nicht verarschen!!! Es gibt keinen Beleg dafür, CO2 hat zu irgendeinem Zeitpunkt in der Erdgeschichte eine Erwärmung verursacht. Die antarktischen und grönländischen Eiskerne zeigen, dass der CO2-Anstieg immer auf die Erwärmung folgt und diese NICHT verursacht. Die globale Elite, die die Lüge über eine von Menschen verursachte globale Erwärmung vorantreibt, will Geld, EUER Geld, und sie will die Energie kontrollieren, um die Welt zu versklaven. Glaubt doch denen nicht und erkennt den Betrug.

Naher Osten

- Libanon erlebt landesweite Proteste, der Auslöser waren geplante Steuererhöhungen. So sollten die Libanesen künftig auch auf Telefongespräche über den Messenger-Dienst "Whatsapp" Abgaben zahlen. Zwar nahm die Regierung die Steuererhöhungen schnell zurück, die Proteste gingen jedoch weiter. Denn die Demonstranten kritisierten auch die Verschwendung öffentlicher Mittel und die im Libanon weitverbreitete Korruption. Das Land leidet unter einer wirtschaftlichen Krise und hohen Schulden. Ministerpräsident Saad Hariri hatte sich am Freitag in einer Rede an das Volk gewandt und Besserung versprochen. Er gab dabei seinen politischen Gegnern 72 Stunden Zeit, nach Lösungen für die wirtschaftliche Krise zu suchen, und deutete sogar einen Rücktritt an.


Zwar wird die Einheitsregierung von Vertretern des gesamten politischen Spektrums unterstützt. Hariri hat es aber bislang nicht geschafft, die - nach offiziellen Angaben - 86-Milliarden-Dollar Schuldenlast in den Griff zu bekommen. Auch sein Regierungspartner, Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah, meldete sich in einer Fernsehansprache zu Wort. Darin gestand er, dass die Regierung, inklusive Hisbollah, für die Wirtschaftskrise verantwortlich sei. Nasrallah lehnte neue Steuern ab und lobte die Unabhängigkeit der Proteste. Einen Rücktritt der Regierung lehnte der Hisbollah-Chef allerdings ab.

Asien

- Hong Kong erlebt schon seit Juni Massenproteste, die anfänglich wegen einem Gesetzesvorschlag begannen, die Auslieferungen von Personen an China zu erlauben. Kritiker befürchten, es könnte die Unabhängigkeit das Justizsystem der Stadt untergraben und Dissidenten gefährden. Carrie Lam, Regierungschefin der chinesischen Sonder- verwaltungszone Hongkong, stimmte der Suspendierung des Auslieferungsgesetzes zu, aber die Demonstrationen entwickelten sich zu der Forderung nach voller "Demokratie" und der Untersuchung des Polizeivorgehens. Das Gesetz wurde im September zurückgezogen, aber die Zusammenstösse zwischen der Polizei und Aktivisten gingen weiter wurden immer gewaltsamer, indem die Polizei Schusswaffen einsetzte weil die Demonstranten die Polizei mit Benzinbomben bewarfen.


Mittlerweile sind Beweise aufgetaucht, hinter der Steigerung der Proteste stecke die CIA, als Teil von Washingtons Versuch der Aufstachelung der Bevölkerung von Hong Kong gegen China. Gewaltsame Demonstranten stürmten das Parlament und der Flughafen wurde blockiert, hunderte Flüge mussten abgesagt werden, plus die vielen Sachbeschädigungen und Brandanschläge, hat mit glaubwürdigen Demonstrationen nichts mehr zu tun, sondern mit Aufruhr. Die Regierung hat den Teilnehmern verboten Gesichtsmasken zu tragen, um Gewalttäter identifizieren zu können. Obwohl die Regierung der Hauptforderung nachgekommen ist, gehen die gewaltsamen Proteste weiter.

- Australien erlebt eine andere Form von Protest, nämlich einen der Medien. In einer seltenen Solidaritätsbekundung haben alle grossen Zeitungen und TV-Sender einen Massenprotest gegen die zunehmend drakonischen Geheimhaltungsgesetze der Regierung veranstaltet, die die Pressefreiheit und das Recht der Öffentlichkeit auf Information verletzen. Die sonst in Konkurrenz stehenden News Corp Australia und Nine druckten unter anderem Titelseiten, die einen schwarzen, "redigierten" Text zeigten, der mit roten Stempel "geheim" versehen war.


Gemeinsam argumentieren die Medien gegen nationale Sicherheitsgesetze, die die Pressefreiheit unterdrücken und damit eine "Kultur der Geheimhaltung" in Australien schaffen, in der die Freiheit der Informationsanfragen, die sich selbst auf die trivialsten Regierungsangelegenheiten beziehen, verweigert wird. In den letzten zwei Jahrzehnten wurden rund 60 Gesetze zur Geheimhaltung verabschiedet.

ABC-Geschäftsführer David Anderson warnte, dass "Australien Gefahr läuft, die geheimnisvollste Demokratie der Welt zu werden". Die australischen Medien argumentieren, dass die Regierung versucht, Whistleblowing zu bestrafen, Journalismus zu kriminalisieren und das Recht der Öffentlichkeit auf Information zu verletzen.

Einen Kommentator dazu: "Jedes Mal, wenn eine Regierung neue Einschränkungen für das, was Journalisten berichten können, auferlegt, sollten Australier fragen: 'Was versuchen sie vor mir zu verbergen'". Diese Aussage ist für mich aber pure Heuchelei, denn die australischen Medien haben wie alle anderen im Westen die Bevölkerung nur belogen und dienten als Propagandaorgan des Machtsystems.

Viele Australier stellen sich deshalb die Frage: "Warum soll uns das kümmern? Die australischen Medien haben korrupte und unethische Handlungen der Politiker gegen die Bevölkerung bisher kritiklos hingenommen und ihre Lügen verkauft. Und jetzt, wo es ihnen an den Kragen geht, wollen sie das wir die Medien unterstützen?"

Es ist nämlich so, das meiste was auf der Welt schiefläuft und warum immer mehr Menschen dagegen aufbegehren, haben die Medien zu verantworten, denn sie erfüllen schon sehr lange nicht mehr ihre Aufgabe, als "Vierte Macht" den Staat zu kontrollieren und die Fädenzieher dahinter zu entblössen. Sie vertreten ausschliesslich die Interessen des Unterdrückungssystems und nicht die der Bevölkerung. Jetzt sind sie mal selber dran.

Das war jetzt nur eine Auswahl der weltweiten Proteste, es gibt noch viel mehr. Deshalb die Antwort auf die Frage, die ich in der Schlagzeile stelle, ja die Welt brennt, aber nicht wegen dem Klimawandel, sondern wegen dem kriminellen, ausbeuterischen und blutsaugenden Finanzsystem, und es wird endlich Zeit, das man denen da oben Feuer unter dem Hintern legt, denn so kann es nicht mehr länger weitergehen.

Syrische Flagge weht wieder in Kobani

von Freeman am Freitag, 18. Oktober 2019 , unter , | Kommentare (13)



Das folgende Foto zeigt wie Soldaten der SAA (syrischen Armee) am Grenzübergang zur Türkei in Kobani nach fünf Jahren Abwesenheit wieder die Flagge Syriens aufhängen.


Im Hintergrund ist die Türkei zu sehen. Damaskus hat das Ziel, die eigene Grenze zur Türkei wieder zu kontrollieren.

Waffenstillstand vereinbart

In einer weiteren Entwicklung, die Türkei hat zugestimmt, ihre Kampfhandlungen gegen die kurdisch geführten Milizen Syriens vorübergehend einzustellen, damit sie sich von der Grenze des Landes zurückziehen können, sagte US-Vizepräsident Mike Pence bei einem Besuch in Ankara.

Dort führte die amerikanische Delegation Gespräche mit Erdogan - ein Besuch, der zu einer Zeit zunehmender Spannungen zwischen den beiden NATO-Verbündeten stattfindet.

"Heute haben sich die Vereinigten Staaten und die Türkei auf einen Waffenstillstand in Syrien geeinigt", kündigte Pence auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Aussenminister Mike Pompeo an.

Der Waffenstillstand zwischen dem türkischen Militär, das von angegliederten Söldnern unterstützt wird, und den kurdisch geführten Kämpfern soll 120 Stunden dauern. Diese Zeit wird für den Rückzug der kurdischen Streitkräfte aus dem 32 Kilometer langen Streifen entlang der syrischen Grenze verwendet, wo die Türkei eine "sichere Zone" einrichten will.

Nach dem erfolgten Rückzug wird die türkische "Operation" genannt "Peace Spring" ganz beendet, sagte Pence.



Was hat diese türkische Invasion Syriens mit "Frieden" und "Frühling" zu tun? Wieder eine Namenstäuschung!

Keine Autonomie für die Kurden

Die Medienberaterin des syrischen Präsidenten Bouthaina Shaaban bezeichnete am Donnerstag das Abkommen zwischen den USA und der Türkei über den Waffenstillstand in Nordsyrien als "unklar".

Sie sagte, Damaskus sei entschieden gegen die Errichtung einer kurdischen Autonomie in Syrien, da es dafür im Land keine Gründe gebe.

"Natürlich können wir das nicht akzeptieren", sagte Shaaban in einem Interview mit dem al-Mayadeen Fernsehen und antwortete auf die Frage, ob Damaskus eine "Kopie" des irakischen Kurdistans auf seinem Territorium akzeptieren könne.

"Es gibt keinen Grund für diese (kurdische Autonomie) ... Wir werden nie in der Lage sein, aus einem solchen Blickwinkel darüber zu sprechen, da Syrien aus vielen ethnischen und religiösen Gruppen besteht, und wir sagen nicht, dass jemand ein Kurde ist oder jemand eine bestimmte Religion nachgehe, wir sagen das einfach nicht. Die Mehrheit der Kurden ist für uns ein wertvoller Teil unserer Gesellschaft, aber einige kurdische Organisationen haben eine politische Entscheidung getroffen, die den Interessen des Landes widerspricht", betonte Shaaban.

"Die von den USA und der Türkei angekündigte Waffenstillstands- vereinbarung ist unklar", sagte Shaaban auch in einem Interview mit dem al-Mayadeen Fernsehen.

"Was den Begriff einer 'Sicherheitszone' betrifft, so ist dieser falsch: Was die Türkei wirklich impliziert, ist eine Besatzungszone", fügte sie hinzu.

Damaskus wird die türkische Aggression zurückweisen

Der syrische Präsident Baschar al-Assad sagte, dass die Regierung mit allen legitimen Mitteln auf die anhaltende Bodenoffensive türkischer Soldaten und verbündeter Takfiri-Kämpfer gegen kurdische Streitkräfte im nördlichen Teil des Landes reagieren wird.


Während eines Treffens mit dem irakischen Nationalen Sicherheits- berater Falih al-Fayyadh in Damaskus am Donnerstag sagte Assad, dass ausländische Pläne in der Nahost-Region im Laufe der Geschichte vereitelt wurden, und die von Erdogan eingeleitete türkische kriminelle Aggression gegen Syrien fällt in solche Pläne.

"Egal, welche falschen Slogans für die türkische Offensive erfunden werden könnten, es ist eine flagrante Invasion und Aggression. Syrien hat häufig (türkisch unterstützte) Stellvertreter und Terroristen an mehr als einem Ort getroffen. Syrien wird auf den Angriff reagieren und sich überall im syrischen Gebiet mit allen legitimen Mitteln dem stellen", sagte der syrische Präsident.

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Hier der Brief von Trump an Erdogan mit dem Satz:
"Sei kein harter Kerl. Sein kein Narr!" und Trump droht mit der Zerstörung der türkischen Wirtschaft.



Erdogan soll den Brief in den Abfall geschmissen haben.

Trump - Amerikas Geschichte geht Tausende Jahre zurück

von Freeman am Donnerstag, 17. Oktober 2019 , unter , | Kommentare (12)



Am Mittwoch hat Trump anlässlich des Besuchs von Italiens Präsident Sergio Matarella wieder ein bizarre Äusserung über die Geschichte von sich gegeben. Bei der gemeinsamen Presskonferenz sagte Trump, die Vereinigten Staaten und Italien würden eine Tausende Jahre lange Historie verbinden, die bis ins alte Rom zurückreicht. Matarella und seine Dolmetscherin haben Trump dabei amüsiert angeschaut.


Seine genauen Worte waren: "Die Vereinigten Staaten und Italien sind durch ein gemeinsames kulturelles und politisches Erbe verbunden, das Tausende von Jahren bis ins alte Rom zurückreicht."



Welches politisches Erbe soll das sein? Etwa das Rom eine Diktatur und ein Imperium war, dass die damals gesamte bekannten Welt umfasste, permanent Kriege führte, Sklaverei betrieben hat und mit Demokratie und Menschenrechten nichts zu tun hatte?

Oder meint er den Faschismus von Mussolini, der aus der Zeit Roms den Gruss mit dem ausgestreckten Arm und "Heil Cäsar" übernahm und der Name für diese verbrecherische Ideologie vom römischen "Fascis" stammt, ein Rutenbündel mit eingesetztem Beil, das aus der Mitte he­r­aus­steht.


Das Foto zeigt Trump bei einer Rede vor dem US-Kongress, eingerahmt links und rechts mit römischen Fascis. Das Beil symbolisierte übrigens die Todesstrafe.

Es gibt auch das kleine Problem, dass im II. Weltkrieg die USA und Italien Gegner waren. Am 11. Dezember 1941 hat Italien den Vereinigten Staaten den Krieg erklärt, als Reaktion auf die Kriegserklärung der USA gegen das Japanische Kaiserreich.

Dann, die Vereinigten Staaten von Amerika gibt es erst seit 1776 und die Republik Italien ist noch jünger, wurde 1861 gegründet. Wie kann es deshalb eine Tausendjährige Verbindung geben?

Ach habe vergessen, Gaius Julius Cäsar (100 v. Chr. bis 44 v. Chr.) migrierte nach seiner Amtsenthebung als Imperator per Dolchstoss in den Bundesstaat Nevada und baute in Las Vegas das Caesars Palace Kasino auf.


Und dann lebten Asterix und Obelix auch zur Zeit von Cäsar und es gibt ja die Geschichte über ihre Reise nach Amerika:


Es gibt also tatsächlich eine zweitausend jährige Verbindung zwischen Rom und Washington.

Ja genau, wer kann denn schon das berühmte Gipfeltreffen zwischen Augustus als Alleinherrscher des Römischen Reiches und George Washington im Jahre 12 in Rom vergessen haben? Als Gedenken daran wurde der 8. Monat des Jahres August benannt.


Und damals traf Abraham Lincoln den bekannten Sklaven und Gladiator Spartakus im Kolosseum, der Anführer eines Sklavenaufstandes, von dem er die Idee der Abschaffung der Sklaverei bekam. /Sarkasmus off

Bei seiner Rede hat Trump auf den "Columbus Day" hingewiesen, der Tag an dem in den USA die Entdeckung Amerikas gefeiert wird, 12. Oktober 1492 durch Christoph Kolumbus. Er wurde 1451 nicht in Italien sondern in der Republik Genua geboren.

Nur, Columbus hat nie seinen Fuss auf dem heutigen amerikanischen Boden gestellt und es deshalb nicht entdeckt, sondern er kam nur bis zu den Bahamas, die Inseln die vor Florida liegen.

Es war erst Amerigo Vespucci, der bei seinen Reisen im Auftrag Portugals um 1501 den neuen Kontinent entdeckte und erforschte, weswegen schliesslich Nord- und Süd-Amerika so genannt wurden.

Na ja, Trump ist bekannt für seine historischen Erfindungen, über die man lachen kann. "Tausende von Jahren" zurückgehen - mein lieber Scholli, dieser Dummkopf und seine Berater bzw. Redenschreiber wissen absolut nichts über Geschichte!

Am 4. Juli zum "Indepence Day" hat Trump sich schon eine peinliche Geschichtsfälschung geleistet, denn bei seiner Aufzählung der Historie über den Unabhängigkeitskrieg sagt er, die US Army hätte die Flugplätze der Briten 1814 erobert.

Als ich das hörte habe ich einen Lachkrampf bekommen. Siehe meinen Artikel dazu: "Trump erzählt nur Quatsch bei seiner Rede".

Hatten die Briten bereits Flugzeuge 100 Jahre vor deren Erfindung, die sie gegen die rebellierende Kolonie "Neu-England" jenseits des Atlantik einsetzten? Jeder Volksschüler weiss es besser als der Idiot im Weissen Haus, der die "freie Welt" anführt.

Wie gut doch die Beziehungen zwischen Europa bzw. Italien und USA sind, zeigt diese neue Massnahme von Trump. Ab Freitag werden hohe Tarife auf europäische Waren im Wert von 7,5 Milliarden Dollar wirksam, wie auf französischen Wein und italienischen Käse.

Grazie Trump, sei un vero amico!


Verwandter Artikel:
Trump lügt, sein Vater wäre in Deutschland geboren

Eurostat - 109 Millionen EU-Bürger leben in Armut

von Freeman am , unter , | Kommentare (11)



Anlässlich des sogenannten "Tripartite Social Summit" in Brüssel am Mittwoch und internationaler Tag zur Beseitigung der Armut, hat Eurostat die Zahl der Menschen die in der EU an der Armutsgrenze leben dahin vegetieren veröffentlicht. Im Jahr 2018 waren 109,2 Millionen Menschen oder 21,7 Prozent der Bevölkerung in der Europäischen Union von Armut bedroht oder litten unter sozialer Ausgrenzung.


Das bedeutet, dass die betroffenen Menschen in mindestens einer der folgenden drei Kriterien fallen: Armutsgefährdet trotz Erhalt von Sozialleistungen (Einkommensarmut), schwere materielle Benachteiligung oder Leben in Haushalten mit sehr geringer Arbeitsmöglichkeit.

Nach drei aufeinander folgenden Jahren des Anstiegs zwischen 2009 und 2012 auf fast 25 Prozent oder 124 Millionen ist der Anteil der gefährdeten Personen von Armut oder soziale Ausgrenzung in der EU seither kontinuierlich auf 21,7 Prozent vergangenen Jahr gesunken.


Aber immer hin, 109 Millionen ist mehr als happig.

Dann 21,7 Prozent ist nur der EU-Durchschnitt. Es gibt Mitgliedsländer wie Bulgarien wo fast 33 Prozent der Bevölkerung von Armut betroffen sind. Am niedrigsten ist die Armut in Tschechien mit 12,2 Prozent.

Erstaunlicherweise verzeichnet ausgerechnet Luxemburg den höchsten Anstieg an Armut, von 15,5 Prozent 2008 auf 21,9 Prozent 2018. Was ist denn dort los, dass die Menschen in den vergangenen 10 Jahren ärmer geworden sind?

Im Kontrast hat sich die Armut in Bulgarien von sagenhaften 44,8 Prozent 2008 auf 32,8 Prozent 2018 reduziert. Wenigstens ein kleiner Erfolg aber immer noch viel zu hoch, wo doch die EU-Turbos immer damit werben, kommt in die EU und erlebt das Paradies.


Deutschland liegt dabei nahe am EU-Durchschnitt mit knapp unter 20 Prozent der Bevölkerung an der Armutsgrenze. Wie lautete Merkels CDU Wahlwerbung aus 2017? "Für ein Deutschland in dem wir gut und gerne leben". Ein Grossteil eben nicht!


Ein ASR-Leser aus Deutschland hat mir berichtet, sie bekommen als Ehepaar nicht ganz 900 Euro Rente pro Monat. Davon könnten sie nicht die Miete und die Lebenshaltungskosten zahlen. Ohne einen Neben- verdienst ginge es nicht.

Ausserdem muss man als Rentner die Kranken- und Pflegeversicherungs- beiträge zahlen. Neben diesen Beiträgen fallen zudem Steuern auf die Rente an, wenn diese über dem jährlichen Grundfreibetrag von 9'168 Euro liegt.

Laut einer Statistik der Deutschen Rentenversicherung erhielten männliche Rentner Ende 2017 durchschnittlich 1'095 Euro, wenn sie in einem der alten Bundesländer lebten. In den neuen Bundesländern lag die Durchschnittsrente hingegen bei 1'198 Euro im Monat.

Rentenberechtigte Frauen bekamen in den alten Bundesländern eine durchschnittliche Rente von 622 Euro, während der Rentendurchschnitt der Rentnerinnen in den neuen Bundesländern bei 928 Euro lag.

Ich selber bekomme eine Rente (AHV) aus der Schweiz von 1'170 Franken pro Monat, obwohl ich mein ganzes Arbeitsleben einbezahlt und drei Kinder grossgezogen habe, die einzahlen. Dieser Betrag ist ein Witz, denn so viel kostet eine kleine Wohnung an Miete.

Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum ich die Schweiz verlassen musste. Mit diesem für die Schweiz lächerlichen Betrag kann man aber in Abchasien einigermassen auskommen.

Ja die EU, mischt sich überall ein, exportiert die sogenannten "europäischen Werte", will als Nimmersatt noch mehr gescheiterte Länder einverleiben, wie Georgien und Ukraine, dabei kann sie nicht mal in der bestehenden Grösse die Armut erheblich reduzieren.

Aber wir haben doch eine "blühende" Wirtschaft die brummt, erzählen uns die Medien und Politiker. Wie sieht es erst aus, wenn die Rezession greift und eine Depression folgt???

Exklusiv - Fotos von Landungsübungen in Dubai

von Freeman am Mittwoch, 16. Oktober 2019 , unter | Kommentare (5)



Ein aufmerksamer ASR-Leser hat mir folgende Meldung und dazugehörige Fotos geschickt:

"Hallo, Bin gerade in Dubai im Urlaub. Hier finden keine 500m entfernt Militärübungen statt. Das Militär von Dubai hat ein kleines Dorf am Strand nachgebaut und landet dort jeden Tag mit ihren Truppen und den Landungsschiffen. Mehrere Helikopter sind dabei, Panzer und was so dazugehört. Leider kann man nicht näher ran gehen. Die Helikopter fliegen sehr tief und auch über die Hotelanlage hinweg. Scheint niemanden zu interessieren. Da fühlt man sich so kurz vor dem nahen Krieg richtig sicher. Grüße A...".

Frage: Weswegen üben die Militärs von Dubai bzw. der VAE eine Landungsoperation?

Ist es für eine Landung an der Küste des Iran auf der anderen Seite des Persischen Golf?


Warum wird der Transport von Panzern übers Wasser geübt, um auf den Strand zu fahren?

Warum werden Soldaten mit Helikoptern eingeflogen, abgeseilt und üben dann einen Häuserkampf?

Mit Verteidigung hat das jedenfalls nichts zu tun sondern nur mit Angriff und einer Invasion!!!

Die lokalen Medien berichten dazu:


Die Streitkräfte der VAE warnten am Samstag davor, dass im Gebiet von Al Hamra in Ras Al Khaimah laute Geräusche - einschliesslich Hubschrauber, Kampfflugzeuge, gepanzerte Personaltransporter und Schnellboote - zu hören sein werden, während die Proben für die sechste Ausgabe der Union Fortress im Emirat beginnen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur WAM.

In einer Stellungnahme warnten die Streitkräfte auch davor, sich dem Proberaum zu nähern oder zu fotografieren; auch Fischer, Boote und Schiffe durften aus Sicherheitsgründen nicht auf dem Meer in die Nähe des Sperrgebiets kommen.

Kommt es zum Krieg zwischen der Türkei und Syrien?

von Freeman am Montag, 14. Oktober 2019 , unter , , | Kommentare (39)



Es ist der 6. Tag der illegalen Invasion von Syrien durch die türkische Armee und die Situation spitzt sich zu, könnte in einen grösseren Konflikt ausarten. Ein türkischer offizieller hat gewarnt, es kann zu einer Eskalation kommen, da die syrische Armee in Richtung Grenze vorrückt.


Erdogans Berater Yasin Aktay hat gesagt, "ein Konflikt zwischen den beiden Armeen" ist wahrscheinlich, sollten syrische Soldaten in den Nordosten Syrien sich begeben und den Raum den die US-Truppen verlassen haben füllen.

"Wenn die syrische Armee versucht, in den Nordosten von Syrien einzudringen, wird die Türkei Widerstand leisten. Es kann zu einem Konflikt zwischen den beiden Armeen kommen", sagte Aktay gegenüber Sputnik Arabic.

So eine Frechheit auch, wie kann Damaskus es wagen, die eigene Armee auf eigenes Gebiet vorrücken zu lassen? (/Sarkasmus off)

Wieder ist alles auf den Kopf gestellt und verdreht. Der Eindringling und Aggressor Türkei verbietet es den Syrern auf eigenem Land zu sein und es zu beschützen.

Die von den USA verratenen Kurden haben sich hilfesuchend an Damaskus gewandt und die SDF und die syrische Armee haben eine Vereinbarung getroffen, den Platz der abgehauenen US-Armee in der Region einzunehmen.

"Syrische Streitkräfte werden bis morgen früh (heute) an der Grenze zur Türkei in bestimmten Gebieten eingesetzt", berichtet Danny Makki, ein bekannter Kriegskorrespondent in Damaskus.



Die neuste Nachricht darüber lautet: Die syrisch-arabische Armee SAA wird mehr als 5'000 Soldaten nach Manbij und Kobani schicken, um zu helfen, die türkischen Truppen aus Syrien zu treiben und die türkische Invasion zu stoppen.

Es gibt mehrere Video die zeigen, wie das syrische Militär mit Lastwagen voll Soldaten und Panzern zur Grenze vorrückt.





Erdogan hat angeblich geschworen, dass die türkischen Streitkräfte ihren Vormarsch fortsetzen werden, obwohl die syrische Armee offenbar zur Verteidigung der belagerten Kurden kommt.

Es ist noch unklar, welche Rolle das russische Militär bei der Unterstützung seines syrischen Verbündeten spielen wird, aber wir könnten die Anfänge von Putins "Jahrhundertvertrag" erleben.


Präsident Putin will, dass sich Assad und Erdogan an einem Tisch setzen, die Beziehungen wieder aufnehmen und eine Vereinbarung treffen, nachdem Ankara 2012 die diplomatischen Beziehungen mit Damaskus zertrennte.

Zuvor hatte Ankara signalisiert, dass es mit Damaskus nur dann wieder sprechen würde, wenn Assad nicht mehr im Amt sich befindet. Nur, diese Vorbedingung für Gespräche können die Türken vergessen.

Da die US-Truppen jetzt weitgehend aus dem Weg geräumt sind und Trump signalisiert, dass er sie letztendlich alle nach Hause bringen und die Folgen, einschliesslich der Bedrohung durch ISIS-Häftlinge im Nordosten Syriens, von regionalen Mächten regeln lassen will, ist der verbleibende "Deal-Maker" nur Putin.

Der russische Aussenminister Lawrow sagte dazu:

"Wir werden auf die Aufnahme eines Dialogs zwischen der Türkei und Syrien drängen. Es gibt Gründe zu der Annahme, dass dies den Interessen beider Länder entspricht. Ausserdem werden wir Kontakte zwischen Damaskus und kurdischen Organisationen fördern, die auf Extremismus und terroristische Aktivitätsmethoden verzichten."

"Wir haben gehört, wie syrische Beamte und Vertreter kurdischer Organisationen erklärten, dass sie daran interessiert sind, dass Russland seine guten Beziehungen zu allen Parteien dieses Prozesses zur Unterstützung bei der Einrichtung eines solchen Dialogs nutzt. Wir werden sehen, wie wir dieses Geschäft machen können", fügte der russische Aussenminister hinzu.

Aber Putin will auch ein Ende des Syrien-Konflikts. Wenn die USA die Szene verlassen, kann er versuchen, seinen eigenen "Jahrhundertvertrag" zwischen der Türkei, Syrien und den Kurden schmieden.

Ja die Kurden, jetzt kommen sie angekrochen und bitten Assad um Hilfe, wo sie ihn doch vorher bekriegt haben und auf der Seite der USA und Israel standen.

Jetzt spüren sie was andere "Alliierten" schon erlebt haben, Amerika hat keine "Freunde" sondern nur "Interessen", lassen einen fallen wenn der nützliche Idiot ausgedient hat.

Bereits vor einer Woche wies der Kommandant der von den USA ausgebildeten SDF, Mazlum Abdi, in einer Bombenaussage darauf hin: "Wir erwägen eine Partnerschaft mit dem syrischen Präsidenten Bashar al-Assad, um die türkischen Streitkräfte zu bekämpfen".

Washington blockierte solche Gespräche seit Jahren, was Trumps "Verrat an den Kurden" noch viel schlimmer macht, da die türkische Invasion von Trump "grünes Licht" bekam, was den Kurden keine Zeit für die entscheidende Option gab, eine Verteidigung mit der syrischen Armee zu koordinieren oder ein Versöhnungsabkommen mit Assad zu verfolgen.

Jedenfalls hat Putin alle Trümpfe in der Hand, denn Russland hat auf alle Parteien entscheidenden Einfluss.

In seinem letzten interview vor seiner heutigen Reise nach Saudi-Arabien hat er betont, "Russland wird nie ein Freund sein, mit einem Land gegen ein anderes" im Nahen Osten.

Die kommenden Tage und Wochen werden zeigen, ob es tatsächlich zu einer Konfrontation zwischen der Türkei und Syrien kommt, oder die Vernunft sich durchsetzt. Nur, wenn man das kriegerische Geschrei von Erdogan hört, zweifle ich daran.

Seine Drohung ist auch unverschämt, er wolle Flüchtlinge nach Europa schicken, wenn europäische Länder die militärische Offensive der Türkei auf Syrien als Besatzung bezeichnen.

"Wir werden die Tore öffnen und 3,6 Millionen Flüchtlinge auf ihren Weg schicken", sagte Erdogan in einer Rede vor den Abgeordneten seiner AK-Partei.

Dabei hat das türkische Militär laut UNO bereits 100'000 neue Flüchtlinge mit dem Einmarsch in Syrien produziert.

Dazu hat US-Verteidigungsminister Mark Esper am Sonntag gesagt, "die Turkei scheint Kriegsverbrechen zu begehen, als sie in Nordsyrien eindrang."