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Moderner Sklavenhandel in Deutschland

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 11. Juni 2009 , unter , , | Kommentare (56)



Versklavung deshalb, weil HartzIV-Empfänger ohne Lohn in der Wirtschaft arbeiten müssen. Die Bezahlung übernimmt die Allgemeinheit durch das minimale HartzIV-Geld.



Damit werden Arbeitsplätze die regulär bezahlt werden müssen durch solche ersetzt, die den Unternehmen nichts kosten, weil der Staat den "Lohn" übernimmt. Eine Verdrängung durch Billiglohnempfänger wird staatlich gefördert. Die verantwortlichen Beamten und Behörden betrügen damit den deutschen Steuerzahler. Aber das wollen die Globalisten ja, die Menschen sollen für immer weniger Geld arbeiten und verarmen, der Staat sich immer mehr verschulden und noch höhere Zinsen and die Bankster zahlen.

Es bestätigt sich wo die Reise hingeht, in eine Dreiklassengesellschaft, bestehend aus einer kleinen Elite an Superreichen (die Mittelklasse wird zerstört) eine grosse Masse an Armen die für sie als Sklaven arbeiten, und die Klasse der "Pretorianer" welche die Elite schützen und für sie Krieg führt. Wie im römischen Imperium ... das ist der Plan für ihr Weltimperium ... für die "New World Order!"

Die Menschen in Gaza sind gezwungen wie vor Jahrtausenden zu bauen

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 10. Juni 2009 , unter , , , | Kommentare (26)



Durch die jahrelange israelische Totalblockade der Grenze zu Gaza, bei der auch kein Zement oder sonstiges Baumaterial zu den Palästinensern durchgelassen wird, sind die Bewohner gezwungen alternative Methoden anzuwenden. Sie bauen ihre zerbombten Häuser mit selbst gemachten Lehmziegeln wieder auf, wie vor Jahrtausenden.

Al Shaer 36 wurde zum ersten Mal auf diese uralte Methode des Lehmziegelbaus aufmerksam, als er im Jahre 1990 Bangladesh besuchte. „Das haben unsere Vorfahren früher verwendet,“ sagte er. „Aber ich hätte nie gedacht ich würde das selber mal notgedrungen machen müssen.“ Nach dem sein Haus letztes Jahr durch isrealische Bomben zerstört wurde, kam er auf die Idee sein neues Heim aus Lehm zu bauen. Da er wenig Geld hat und Israel keinen Zement nach Gaza rein lässt, musste er sich für das altertümliche, aber auch in unseren Breitengraden wieder aufkommende, umweltschonende Baumaterial entscheiden.

Die älteste bekannte Verwendung von luftgetrockneten Ziegeln geht auf die Sumerer in Mesopotamien – dem Zweistromland – und das alte Ägypten zurück, 4. Jahrtausend vor Christus. Neben gebrannten Ziegeln waren Luftziegel in Mesopotamien ein wichtiger Baustoff, in Ägypten sogar der wichtigste Baustoff für Häuser. In den ersten Dynastien, 3. Jahrtausend vor Christus, wurden Luftziegel auch für Monumentalbauten verwendet.

Al Shaer benutzt Schuhkartons um die Ziegel zu formen, in dem er ein Gemisch aus Lehm, Sand, Stroh und Wasser damit füllt. Den Lehm dafür gibt es reichlich und gratis als Abraum aus den Schmuggeltunnels die unter die Grenze gebuddelt werden. Nach drei Tagen in der Sonne sind die Ziegel trocken und können für den Hausbau verwendet werden. Für das Dach, die Fenster und Türen musste er noch Holzbalken und Bretter dazukaufen. Insgesamt konnte er dadurch für nur umgerechnet 2'000 Euro ein Heim für sein Frau, vier Töchter und seinem kleinen Sprössling in zwei Monaten schaffen.

Al Shaer ist überglücklich über diese "Niedrigenergiebauweise". „Es ist aus Natur und nicht von Menschen gemacht,“ sagt er. „Gott hat diesen Lehm geschaffen, damit die Menschen leben können. Es benötigt keine Technologie. Das ist eine Alternative damit die Menschen überleben können.“ Aber dieser Zwang quasi umweltschonend und kostengünstig zu Bauen zeigt, wie prekär die Lage für die Bewohner des Gazastreifens ist. Sie leben wieder primitiv wie vor tausend Jahren.

Die Blockade von Gaza durch Israel, welche nichts durchlässt, ausser die aller notwendigsten humanitären Sachen, wie geringe Mengen an Medikamente und Lebensmittel, zwingt die Bewohner sich etwas einfallen zu lassen und mit den vorhandenen einfachen Mittel ihr Leben zu gestalten. „Israel sucht dauernd einen Grund um nichts zu uns durchzulassen,“ sagt Al Shaer. „Sie wollen uns nur noch mit dem Überleben beschäftigen, damit wir nicht über unsere politischen Rechte nachdenken können.

Die Hamas-Regierung in Gaza hat das Haus von Al Shaer besichtigt, um zu sehen ob es als Modell für den Wiederaufbau nach der verheerenden israelischen Bombardierung im Januar dienen kann, bei der 4'000 Häuser völlig zerstört wurden. Israel erlaubt kein Baumaterial nach Gaza, sogar Glasscheiben sind verboten, denn sie behaupten, mit diesen Sachen kann die Hamas Waffen herstellen.

Al Shaer sagt, sein Lehmhaus ist ein Symbol. „Es zeigt, wir können einfach leben. Wir sind Palästinenser, keine Terroristen oder Bettler. Wir brauchen keine Hilfe von Aussen, öffnet einfach die Grenzen.

Verwandter Artikel: Es ist beschämend wie die Welt wegschaut und das Leiden in Gaza ignoriert

Warum die Bundeswehr in Afghanistan nichts zu suchen hat

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 9. Juni 2009 , unter , , , | Kommentare (57)



Kritik der Argumentation der Bundesregierung von Christoph R. Hörstel

1. "Wir schicken Truppen nach Afghanistan, um die Entwicklungshilfe zu sichern."

1.1. Die Entwicklungshilfe für Afghanistan macht etwa 1/10 bis 1/14 der Sicherheitsaufwendungen der "Geberländer" aus, im deutschen Verantwortungsbereich immer noch etwa 1/5 bis 1/7. Damit jedoch ist die Entwicklungshilfe eher das Feigenblatt eines Militäreinsatzes.
1.2. Diese Entwicklungshilfe erfolgt nicht strategisch, zum Beispiel für eine nachhaltige, die nationale afghanische Eigenständigkeit fördernde Politik, sondern eher wahllos, unterkoordiniert und nicht an den Interessen des Landes ausgerichtet.
1.3. Etwa 40% der "Entwicklungshilfe" fließt auf verschiedenen Kanälen an die "Geberländer" zurück.

2. "Wir wollen in Afghanistan eine demokratische Entwicklung fördern."

2.1. "Man komme mir nicht mit Demokratie", beschwert sich EU-Wahlbeobachter Prof. Scholl-Latour auf S. 16 seines jüngsten Buches, "Russland im Zangengriff" und beschreibt die Unzulänglichkeiten des afghanischen Systems. Präsident Karzai wird weltweit, auch von hochrangigen Politikern der Natoländer, als machtlose Marionette beschrieben, deren Ablösung dabei keineswegs tabu bleibt.
2.2. Provinzgouverneure werden in Afghanistan nicht gewählt, sondern von eben diesem machtlosen Präsidenten ernannt. Dies geschieht, obwohl jeder Anfänger weiß, dass Afghanistan in seiner Geschichte niemals eine starke Zentralregierung besaß, sondern die regionalen Mächte aus der Hauptstadt bestenfalls erfolgreich moderiert wurden.
2.3. Die Korruption in Afghanistan wird auch in Ihren Medien gelegentlich benannt. Sie ist weiträumig, allgemein, ergreift das gesamte Kabinett und reicht bis zum Bruder des Präsidenten Hamid Karzai, Wali, der sogar aus US-Quellen als Drogenwarlord bezeichnet wird. Dies alles geschieht unter den Augen der Geberländer. Warum wird nicht untersucht, weshalb wir nicht genügend dagegen unternehmen?

3. "Wir müssen die Rückkehr der Taliban an die Macht verhindern."

Unser Militäreinsatz hat als stärkstes Instrument vorrangig dazu geführt, dass die Taliban erstarkt sind - und weiterhin erstarken. Auch britisches Spitzenpersonal erkennt inzwischen den von den Taliban seit langen erklärten Zusammenhang zwischen steigenden Truppenzahlen und steigender Unsicherheit an. Die heimliche Unterstützung aus Pakistan für die Taliban tut ein Übriges, s. Punkt 5. Und weil Armee, Polizei und Rechtssystem Afghanistans rettungslos in die Korruption abgleiten, gewinnen die Taliban als Richter, Polizisten und Kämpfer immer mehr Zulauf, (vgl. diverse Veröffentlichungen Prof. Barnett Rubin, Univ. NY, USA, ex-Berater Kofi Annans). Und ohne Vollverschleierung bei den Frauen ist außerhalb Kabuls nichts möglich: Die unglaubwürdige Betonung dieser Frage ist vielen inzwischen verdächtig: Man bemerkt die Absicht und ist verstimmt.

4. "Das afghanische Volk braucht uns - und will nicht, dass wir es im Stich lassen."

4.1. Es gibt eine notwendige Differenzierung zwischen Armut und Bedürftigkeit der Afghanen und dem Sinn dieses Militäreinsatzes, den sogar Offizielle unseres britischen Verbündeten stark in Zweifel ziehen. Wir sollen mehr helfen - und endlich mit einheitlicher Strategie entlang den afghanischen Bedürfnissen - und wir müssen das militärische Element, das so viel Unheil gebracht hat, endlich
zurückfahren, auch Karzai hat deutlich erklärt, dass er mehr deutsche Soldaten nicht wünscht.
4.2. Das afghanische Volk braucht nicht unser Bomben auf Zivilisten, unsere Uranwaffen (bei Ihnen glatt vollständig verschwiegen, trotz offenen Eingeständnisses auf der US-Luftwaffen-Website "Air Force News"), nicht unsere Folter (ai-berichte) - sondern echte, faire Hilfe, s.o., Punkt 1.
4.3. Die deutsche Entwicklungshilfe-Vereinigung VENRO fordert klar viel mehr Hilfe und viel weniger Militär - und vor allem keine Vermischung nach dem gescheiterten CIMIC-Modell.
4.4. Es ist mir unverständlich, wie unser Außenamt dem Vorsitzenden der afghanischen "Friedensjirgah", Herrn Mohammad Zaman Mozamil und seinen Begleitern, die Einreise auf Einladung der deutschen Friedensbewegung verweigern konnte - und die Medien berichten nicht genügend oder gar nicht. Die Friedensjirgah wird von der Nato auch politisch ausgegrenzt und nicht als Gesprächspartner anerkannt, obwohl Karzai sie unterstützt.
4.5. Es bestätigt sich auch hier wieder meine alte Erfahrung: Die Afghanen würde miteinander Frieden schließen und halten können, wenn die Nato sie ließe. Die traurige Tatsache: Politisch haben wir Afghanistan schon lange im Stich gelassen - es wird Zeit, dass wir die Truppen abziehen und die Entwicklungshelfer arbeiten lassen.

5. "Wir müssen uns vor Terror hier bei uns schützen, indem wir ihn in Afghanistan bekämpfen."

5.1. Die USA betreiben nachweislich keinen "Antiterrorkrieg", sondern stützen auch Al-Qaeda, wie sich herausstellt. Dazu nutzt die CIA die Jahrzehnte alten Verbindungen pakistanischer Dienste wie des Militärgeheimdienstes ISI (Inter Services Intelligence) in diese Kreise.
5.2. Der ISI stellt, wie Ahmed Rashid ("Taliban") in seinem neusten Werk "Descent into Chaos" (NY 2008) feststellt: Logistik, Nachschub, Training und Informationen, bis hin zu handfestem Feuerschutz, über den US-Truppen immer wieder berichten, wenn sie Grenzscharmützel beschreiben.
5.3. Der Schriftsteller Jürgen Elsässer beschreibt in seinem neuesten Buch "Terrorziel Europa. Das gefährliche Doppelspiel der Geheimdienste" die tiefe Verwicklung und Verstrickung europäischer Geheimdienste in das angebliche "Terror"-Geschehen hier bei uns. Ich selbst habe gleichlautende Aussagen aus erster Hand der bayerischen Polizei.

6. "Wir erfüllen in Afghanistan unsere Bündnisverpflichtungen"

Die USA sind in Afghanistan, abgesehen von strikt kontraproduktiver Politik, in drei Verbrechenstypen verwickelt: Verwendung von Uranwaffen, Mord an Zivilisten mit Bomben, Raketen, Artillerie und leichteren Waffen sowie Folter. Das alles ist erwiesen. Hier Bündnisverpflichtungen als Begründung für politisches Mittun vorzutragen, hieße der Komplizenschaft das Wort zu reden. Komplizentum ist jedoch das Gegenteil von Freundschaft. "Nibelungentreue" ist eine Spezialität Deutschlands. Sie hilft hier weder Afghanistan noch den Amerikanern.

Dazu möchte ich noch folgendes ergänzen:

1. Die Taliban haben noch nie einen Terrorangriff irgendwo auf der Welt durchgeführt, nicht gegen Amerika und schon gar nicht gegen Deutschland. Deshalb ist die Ausrede, "Wir müssen uns vor Terror hier bei uns schützen, indem wir ihn in Afghanistan bekämpfen" eine glatte Lüge. Die Taliban wehren sich nur gegen die Invasoren, zuerst gegen die sowjetischen Eroberer und jetzt gegen die westlichen NATO-Truppen. Dieser Abwehrkampf ist völlig verständlich und berechtigt, denn jedes Volk würde sich gegen fremde Besatzer wehren und hat das Recht dazu.

2. Es ist eine Doppelmoral und Heuchelei, wenn Amerika während der sowjetischen Okkupation Afghanistan die Taliban mit allen Mitteln unterstützte, mit Geld, Ausbildung und Waffen, sie damals auch heroische Freiheitskämpfer nannte, aber dann später als sie selber in das Land einmarschierten, diese selben Taliban auf einmal zu bösen Terroristen umdeklarierte, die bekämpft werden müssen. Was für eine pervertierte Politik ist das, wenn man zuerst die Taliban aufbaut und als Verbündeten ansieht, um die sowjetischen Besatzer zu bekämpfen, um sie dann als Feinde und Terroristen anzusehen, wenn man selber der Besatzer wird?

3. Der Hauptgrund den die Amerikaner für die Invasion und Krieg in Afghanistan angeben, die Taliban hätten Osam Bin Laden mit seiner Al-Kaida beherbergt, der angeblich die Anschläge vom 11. September 2001 geleitet und Amerika damit angegriffen hat, stimmt nicht und ist auch gelogen, denn die Amerikaner haben Bin Laden bis heute deswegen weder angeklagt, noch suchen sie ihn wegen 9/11. Warum? Weil sie zugeben müssen, dass sie keinen einzigen Beweise gegen ihn haben. Wenn sie keine Beweise für seine Führungsrolle und Tat haben, wie können sie dann einen Krieg damit begründen?

4. Wie kann man gegen ein Land einen Krieg führen, nur weil sie Fremde beherbergten, die angeblich einen Anschlag verübt haben? Dann hätten die Amerikaner auch Deutschland bombardieren müssen, denn der angebliche Hauptattentäter Mohammed Atta studierte von 1993 bis 1999 an der Universität Hamburg und wohnte in der Marienstrasse in Hamburg-Harburg. Ausserdem waren 13 der 19 angeblichen Attentäter saudische Staatsbürger, keiner war ein Afghane. Wieso hat man dann nicht Saudi Arabien angegriffen, wenn sie von dort stammen. Umgekehrt, warum bombardiert man Afghanistan, wenn keiner von dort her kommt?

5. Die Taliban haben ausdrücklich den Amerikanern bereits am 12. September 2001 mitgeteilt, wenn sie Beweise für die Täterschaft von Bin Laden betreffen 9/11 haben und sie vorlegen können, dann sind sie bereit in einem Rechtshilfeverfahren Bin Laden auszuliefern. Dazu ist es nie gekommen, weil Amerika die Beweise nie erbracht hat und weil weniger als einen Monat nach 9/11, am 7. Oktober 2001, bereits die Bombardierung des Landes begann. Der Krieg war somit von langer Hand geplant und das Militär stand für den Angriff bereit, 9/11 hatte damit gar nichts zu tun, sondern wurde nur als Ausrede verwendet.

6. Die Amerikaner führen jetzt seit acht Jahren Krieg in Afghanistan, viel länger als jeweils der I. Weltkrieg, der II. Weltkrieg und der Koreakrieg. Was haben sie in dieser Zeit erreicht? Nichts, ausser Tod und Zerstörung. Ihre Absicht ist es nicht das Land zu befrieden und Demokratie den Afghanen zu bringen, das ist lächerlich, sondern einen endlosen Krieg zu führen, damit die Waffenindustrie brummt und sie Zentralasien permanent destabilisieren und damit kontrollieren können. Die Bundeswehr und die anderen NATO-Partner sind nur die "nützlichen Idioten", um den amerikanischen Imperialismus zu ermöglichen.

7. Da Amerika NICHT von der Taliban-Regierung Afghanistans am 11. September 2001 angegriffen wurde, gibt es auch keinen NATO-Bündnisfall, gibt es keine Verpflichtung seitens der Bundesrepublik Deutschland in einen Angriffskrieg einzutreten, den der Bündnispartner USA von sich aus angefangen hat. Deshalb ist die Behauptung "Wir erfüllen in Afghanistan unsere Bündnisverpflichtungen" genau so eine Lüge wie der ganze Krieg. Es liegt gar kein Angriff auf die Vereinigten Staaten vor, der nach Artikel 5 des NATO-Vertrages einen Beistand rechtfertigt. Der Krieg dort ist völkerechtswidrig und illegal und eine Teilnahme der deutschen Bundeswehr auch.

Deshalb, die Bundeswehr hat in Afghanistan überhaupt nichts zu suchen!

Verwandte Artikel: Bin Laden ist schon lange tot, Die NATO ist von allen Seiten eingeschlossen, Interview mit Christoph Hörstel, Interview live aus Kabul, ISAF benutzt Kinder um Landminen zu entdecken

Uganda hat so viel Ölreserven wie Saudi Arabien

von Freeman-Fortsetzung am Montag, 8. Juni 2009 , unter , | Kommentare (43)



... sagt eine ranghohe Beamtin des US-Energieministeriums.

Bereits im Januar 2009 hat die Times berichtet, „Neues Ölfeld in Uganda ist das grösste in Afrika“ und diese Meldung wurde jetzt bestätigt und noch übertroffen. Auf Grund von Testflussmessungen an den Bohrungen die bisher durchgeführt wurden und den geförderten Ölmengen, sprach Sally Kornfeld, eine Analystin des Büros für fossile Energien, von einem Reservoir in Uganda in einem Atemzug mit dem von Saudi Arabien.

Ihr seid gesegnet mit einem erstaunlichen Reservoir. Eure Reserven sind phänomenal. Ich bin erstaunt von dem was ich gesehen habe, ihr könntet Saudi Arabien konkurrenzieren,“ erzählte sie einer Delegation aus Uganda die Washington DC besuchte.

Die Gruppe aus Uganda war wegen eines internationalen Besuchsprogramms in Washington, um die effizienteste Nutzung der natürlichen Energieressourcen sich anzuschauen.

Die Gruppe bestand aus Offiziellen des Energieministeriums, Mitglieder des Parlaments, Teilnehmer aus der Wirtschaft und einem Journalisten.

Zurzeit suchen vier Ölfirmen in Uganda nach den Bodenschatz, einschliesslich Heritage Oil, Tullow Oil, Tower Oil and Dominion Oil im westlichen Arm des Grossen Afrikanischen Grabens. Heritage meldete bereits im Januar dieses Jahres den grossen Ölfund – Giraffe1 – in der Region des Albertsees. Paul Atherton, der Finanzchef der Firma, erzählte damals der Times, es gebe noch ein grösseres Feld - Buffalo-Giraffe – welches “Milliarden Fass Öl beinhaltet, obwohl nicht klar ist, wie viel davon entnommen werden kann.

Laut Daten welche durch die australischen Ölsucher Hardman Resources (mitlerweile von Tullow übernommen) im Juni 2006 gesammelt wurden, hat Uganda Ölreserven die eine Förderung von 3,5 Millionen Fass pro Tag ermöglicht.

Experten sagen aber, dass könnte nur die Spitze des Eisberges sein.

Zusammen mit anderen Funden in der Region, haben wir nun klar die Nutzschwelle für eine Entwicklung des Beckens überschritten,“ kommentierte der Chef von Tullow.

Das Rohöl könnte über Strassen oder mit der Eisenbahn transportiert werden, aber Analysten meinen, die einfachste Lösung wäre eine 1'300 Kilometer lange Pipeline nach Kampala, der Hauptstadt von Uganda zu bauen und dann weiter an die Küste von Kenia. Die Kosten würden sich auf ca. $1.5 Milliarden belaufen. Bei einer Gesamtförderung von 400 Milionen Fass würde sich die Pipeline rechnen, was aber durch die angenommenen Reserven mehr als erreicht ist.

Während Kornfeld über den Ölfund in Uganda schwärmte, hat sie aber schnell hinzugefügt, damit das Land von dem Öl- und Gasreserven profitieren und die Fehler des Nachbarlandes Nigeria vermeiden kann, ist es sehr wichtig eine strenge Kontrollstruktur aufzubauen.

Kornfeld und andere US-Offizielle sagten, sie sind bereit Ugandas entstehenden Öl- und Gassektor mit allem zu helfen, einschliesslich wichtiger Umweltmassnahmen, die ausschlaggebend für ein effizientes Management des Öl und Gas sind.

Egal mit was wir ihnen helfen können, wir werden es tun und wir haben sehr viel Erfahrung mit Umweltangelegenheiten die mit Öl und Gas zu tun haben,“ sagte Kornfeld.

Kommentar: Tja Uganda, jetzt kommt die "amerikanische Demokratisierung" auf euch zu, ob ihr wollt oder nicht. Irgendwas werden sie schon erfinden und euch anhängen, um dort intervenieren zu können. Menschenrechte oder Terrorismus ist eine beliebte Ausrede um auf die Liste der "Achse des Bösen" zu kommen, um ein Land überfallen und ausbeuten zu können, wenn ihr die anglo-amerikanischen Ölkonzerne nicht freiwillg reinlasst. Am Schicksal von Saddam Hussein und dem Irak kann man sehen was einem blüht, wenn man den Amis den Stinkefinger zeigt.

Die Aussagen in meinem Artikel „Welche Energiekrise?“, in dem ich die ganze Theorie des abiotischen Öl erkläre, werden in mehrfacher Hinsicht damit bestätigt. Es werden laufend grosse Ölreserven gefunden. Wie diskutieren die „Peak Oil Freaks“ diese Tatsache weg? Bereits das Nachbarland Sudan hat mehr Öl als Saudi Arabien (deshalb auch der versteckte Krieg zwischen USA und China dort, und in Dafur geht es nicht um das was uns die Medien erzählen, sondern um den Kampf ums Öl).

Dann nebenan Nigeria hat ebenfalls sehr grosse Vorkommen. Brasilien hat an der Küste sehr ergiebige Ölfelder entdeckt, die Präsident Lula ausrufen lies, „Gott ist Brasilianer“. Auch in der Karibik vor Kuba gibt es neu Ölfelder. Und vor Island bis in den Nordpol haben die Russen sehr grosse Öl und Gasfelder entdeckt usw. Ein weiterer Beweis, Öl stammt nicht aus fossilen Lebewesen, sondern ist abiotisch, wird kontinuierlich im Erdinneren produziert und kommt durch Erdspalten, wo sich die tektonischen Platten verschieben, in die Nähe der Erdoberfläche. Der ganze Afrikanische Graben, von Uganda im Süden, über Sudan, Äthiopien und Somalia im Norden ist voller Erdöl, genau dort wo die Plattenverschiebung stattfindet. Und Saudi Arabien, Irak und Iran sind ja die Fortsetzung dieses Grabens der Kontinentalplatten.

Die Behauptung, Öl ist ein fossiler Brennstoff und nur einmal in der Erdgeschichte biologisch entstanden, ist völliger Blödsinn, ist noch nie bewiesen worden. Alles spricht eher für abiotisches Öl, welches aus Kohlenstoff durch chemische Prozesse, Druck und Temperatur im Erdinneren andauernd produziert wird. Interessant ist, dass die Entstehung von Diamanten aber so erklärt wird, die auch aus Kohlenstoff sind.

Wir schwimmen in Öl und es geht nie aus. Das Märchen mit dem endlichen Öl aus urzeitlichen Lebewesen wird uns nur erzählt, damit wir glauben es ist rar und muss deshalb teuer sein.

Und bitte verschont mich mit der Unterstellung, damit können wir Öl verbrauchen so viel wir wollen, denn das sag ich damit nicht. Man sollte nur so viel fördern, wenn überhaupt, wie natürlich nachkommt. Ich bin der Meinung, Öl ist viel zu wertvoll zum verheizen, es gibt viele Alternativen, die aber unterdrückt werden. Von wem wohl?

In diesem Zusammenhang ist die CO2-Lüge zu sehen, denn wenn es genug Öl gibt, muss man den Verbrauch mit einem künstlichen Argument begrenzen, damit der Preis hoch bleibt und man Steuern einnehmen kann. Eine geniale Strategie der sieben Schwestern, welche die Meinungsbildung und die Politik kontrollieren, und wir alle, speziell die Umweltschützer, fallen darauf rein.

Verwandter Artikel: von Bill Engdahl - Darfur? – »It's the Oil, stupid …«

Ergebnisse der Wahl für das Europa Parlament

von Freeman-Fortsetzung am , unter , | Kommentare (58)



WAHLBETEILIGUNG - Die Beteiligung an der Europawahl ist auf einen historischen Tiefstand gefallen. Nach einer Hochrechnung des Meinungsforschungsinstituts TNS Opinion gingen EU-weit nur noch 43,01 Prozent aller Wahlberechtigten an die Urnen. Vor fünf Jahren waren es 45,47 Prozent und bei der ersten Wahl 1979 noch 63 Prozent. Insgesamt waren mehr als 375 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, die 736 EU-Abgeordneten in Strassburg zu bestimmen.

DEUTSCHLAND - CDU und CSU kommen auf etwa 38,3 Prozent - mehr als sechs Punkte weniger als 2004. Die CSU kommt in Bayern auf 49,5 Prozent. Die SPD fiel nach den Prognosen womöglich sogar unter ihren historischen Tiefpunkt von 21,5 Prozent vor fünf Jahren. Sie kommt auf 21 bis 21,4 Prozent. Die FDP erreicht nach starken Gewinnen mit 10,6 bis 10,8 Prozent ihr bisher bestes Ergebnis in einer Europawahl. Die Linke verbessert sich leicht und kommt auf 7,1 bis 7,5 Prozent. Die Grünen liegen mit 11,6 bis 12 Prozent in der Nähe ihres Rekordergebnisses von 11,9 Prozent vor fünf Jahren. Die erstmals bei einer Europawahl antretenden Freien Wähler schafften den Sprung ins Europaparlament nicht. Andere Parteien spielten so gut wie keine Rolle.

ÖSTERREICH – Dort triumphierten die EU-Kritiker. Peter Martin erreichte 17,8 Prozent und damit rund vier Prozent mehr als 2004. Die FPÖ erhielt 6,8 Prozentpunkte mehr und kam auf 13,1 Prozent. Die Grünen erreichten 9,4 Prozent (- 3,5) und die BZÖ 4,6 Prozent. Die regierenden Sozialdemokraten (SPÖ) erlitten eine schwere Schlappe und fuhren mit 23,8 Prozent (-9,5 Prozent) das schlechteste Ergebnis bei einer Wahl auf nationaler Ebene seit 1945 ein.

ITALIEN – Die Skandalfotos haben Berlusconi offensichtlich nicht geschadet, auf seine Partei Volk der Freiheit (PDL) fielen zwischen 39 und 43 Prozent der Stimmen. Die Mitte-Links-Opposition kam hingegen nur auf 27 bis 31 Prozent.

FRANKREICH - Triumph für Daniel Cohn-Bendit. Der Frontmann der französischen Grünen erreichte für seine Liste Europa Ökologie deutlich über 15 Prozent. Besonders stark schnitt Cohn-Bendit in Paris ab. Die Partei von Sarkozy kommt auf gut 28 Prozent und geht als stärkste Kraft hervor. Für die Partei der Sozialisten stimmten nur 16,8 bis 17,5 Prozent; das zweitschlechteste Ergebnis bei einer Europawahl. Die Partei von Jean-Marie Le Pen übersprang mit 6,3 bis 6,5 wieder die Fünf-Prozent-Hürde und kann weiter zwei Abgeordnete stellen.

SCHWEDEN - Die Internet-Aktivisten der Piratenpartei haben einen Überraschungserfolg gelandet. Die für die Lockerung von Urheberrechten im Internet eintretende Partei erhielt nach dem Ergebnis von Wählernachfragen 7,4 Prozent der Stimmen. Die oppositionellen Sozialdemokraten konnten sich im Vergleich zur letzten Europawahl auf 25 Prozent leicht verbessern. Die Moderate Sammlungspartei legte ebenfalls etwas zu und kam auf 18,5 Prozent. Verlierer der Wahl ist die Linkspartei, die auf 5,7 Prozent kam.

DÄNEMARK - Die rechtspopulistische DVP geht als Sieger hervor. Sie steigerte ihren Stimmenanteil nach einer Prognose des Fernsehens von 6,8 auf 15,1 Prozent.

IRLAND - Die konservative Fianna Fail Partei von Ministerpräsident Brian Cowen hat 23 Prozent der Stimmen bekommen, berichtete das Wahlforschungsinstitut Lansdowne. Damit ist sie erstmals nicht mehr stärkste Kraft im Land.

BELGIEN - Die regierenden Christdemokraten erhielten 15,2 Prozent der Stimmen. Die Liberalen sind zweite mit 13 Prozent.

LUXEMBURG - Die Partei von Premieminister Minister Jean-Claude Juncker der Christdemokraten (CSV) gewann mit 38,1 Prozent, währen die Sozialisten 21,3 Prozent erhielten.

UNGARN – Dort gewann der oppositionelle national-konservative Bund Junger Demokraten (FIDESZ) mit sagenhaften 56 Prozent, fast viermal so viel Mandate wie die regierende Ungarische Sozialistische Partei (MSZP) mit 17 Prozent. Als einzige weitere Partei hat die rechte Jobbik (Die Besseren) fast 15 Prozent erhalten.

BULGARIEN - Die oppositionelle bürgerliche GERB-Partei des Bürgermeisters von Sofia, Bojko Borissow, hat 26,5 Prozent bekommen. Auch Vertreter der EU-feindlichen nationalistischen Ataka- Partei dürften wieder im EU-Parlament sitzen.

RUMÄNIEN - Die Sozialdemokraten haben mit 31 Prozent gewonnen, während die Liberalen gleich dahinter 30,4 Prozent erhielten. Die rechte Greater Romania Party hat 7,2 Prozent der Stimmen.

POLEN - Die konservative Bürgerplattform hat voraussichtlich die Europawahl in Polen mit grossem Abstand gewonnen. Die Partei von Ministerpräsident Donald Tusk kam nach dem Ergebnis einer Wählernachfrage auf 45,3 Prozent der Stimmen. Die nationalkonservative Oppositionspartei Recht und Gerechtigkeit erhielt demnach 29,5 Prozent. Auf die Demokratische Linksallianz entfielen 12 Prozent. Auf dem vierten Platz rangiert die Polnische Volkspartei (PSL), der Juniorpartner der Bürgerplattform in der Regierung, mit 7,9 Prozent.

GRIECHENLAND - In Griechenland gewannen nach ersten Prognosen die oppositionellen Sozialisten. Laut Staatsfernsehen erhalten sie in Griechenland etwa 37 Prozent (2004: 34,0). Die regierende bürgerliche Nea Dimokratia (ND) kam auf nur etwa 34 Prozent im Vergleich zu 43,0 Prozent 2004.

SPANIEN - Die oppositionelle konservative Volkspartei (PP) hat die Europawahl mit rund 42 Prozent gewonnen. Die Sozialistische Partei von Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero wurde zweitstärkste Kraft mit 38,6 Prozent. Der PP gewann zwei Sitze hinzu und kann 23 Abgeordnete nach Strassburg schicken. Zwei weniger entfielen auf die Sozialisten. Fünf weitere Sitze teilen sich kleinere Parteien am rechten und linken Rand des politischen Spektrums.

GROSSBRITANNIEN - Es sieht nach einem Debakel für die Labor Party aus. Nach Auszählung fast aller Wahlkreise lag die Partei von Premierminister Gordon Brown bei 15,4 Prozent. Damit wäre sie nur noch drittstärkste Kraft nach den Konservativen (28,3 Prozent) und der europakritischen UK Independence Party (UKIP), die auf 17,5 Prozent kam. Viertstärkste Kraft wurden die Liberaldemokraten mit 14 Prozent. Die EU kritische BNP (British National Party) hat zwei Sitz im EU-Parlament gewonnen. Im ganzen Land kam die BNP auf 6,6 Prozent und liegt damit hinter den Grünen, die 8,8 Prozent erreicht haben.

ZUSAMMENSETZUNG - Nach einer Hochrechnung des Europaparlaments wird die Europäische Volkspartei (EVP) 267 Abgeordnete in der neugewählten "Volksvertretung" stellen. Damit ist die EVP erneut grösste Gruppierung in Strassburg und Brüssel. Die Sozialisten erhielten 159 Mandate und sind damit erneut zweitstärkste Kraft. Die Liberalen können 81 Vertreter entsenden. Die Grünen haben 54 Mandate. Die Linken bekamen 34 Sitze. Die "Anderen" 90. Die Union für das Europa der Nationen (UEN) kam auf 35 Sitze. Damit würde sich am Machtgefüge im Parlament grundsätzlich wenig ändern.

Kommentar: Es ändert sich nichts. Das hat man davon wenn man die Wahl boykottiert, nur rumlabert und das Feld den anderen überlässt.

Gorbatschow verlangt eine Perestroika für die USA und die ganze Welt

von Freeman-Fortsetzung am Sonntag, 7. Juni 2009 , unter , | Kommentare (27)



In der Sonntagsausgabe der Washington Post hat der ehemalige sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow einen Artikel als Gastkommentator veröffentlicht, in dem er den Westen angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise zu einer eigenen "Perestroika" aufruft. Das Wirtschaftsmodell, das sich Ende des 20. Jahrhunderts entwickelte, habe sich "als unhaltbar erwiesen".

Unsere Perestroika signalisierte die Notwendigkeit für eine Veränderung in der Sowjetunion, aber es war nicht als Kapitulation gegenüber dem US-Modell gemeint. Heute ist die Notwendigkeit für eine weitreichende Perestroika – eine für Amerika und der Welt – klarer als je zuvor.

Gorbatschow beschreibt die eigene Zerreissprobe: “Zuerst quälten wir uns unter der Illusion, dass die Renovierung des existierenden Systems – Veränderungen innerhalb des sozialistischen Modells – genügen würde. Aber der Gegendruck von der Kommunistischen Partei und der regierenden Bürokratie war zu stark. Gegen Ende 1986 wurde es mir und meinen Unterstützern klar, das nicht weniger als der Ersatz der Bausteine des Systems notwendig war.

Gorbatschow erklärt, der Kapitalismus hat nicht triumphiert, sondern nur die eigene Krise verzögert, in dem er sagt: “Im Westen wurde der Zusammenbruch der Sowjetunion als Sieg betrachtet und als Beweis, der Westen muss sich nicht verändern. Die westlichen Staatsführer waren überzeugt, dass sie am Steuer des richtigen Systems und eines gut funktionierenden, fast perfekten Modells waren.

Aber dann kam die Wirtschaftskrise 2008 und 20009 und es wurde klar, dass das neue westliche Modell eine Illusion war, die nur hauptsächlich den sehr reichen nützt. Statistiken zeigen, dass die Armen und die Mittelklasse sehr wenig Vorteile vom Wirtschaftswachstum der letzten Dekade erlebt haben.


Gorbatschow sagt weiter, die globale Krise zeigt, die Führer der wichtigsten Mächte, speziell der USA, haben die Signale für eine eigene Perestroika verpasst. Das Resultat ist eine Krise, die nicht nur finanziell und wirtschaftlich sich darstellt, sondern auch politisch.

"Das Modell des 20. Jahrhunderts sei nicht haltbar," sagt Gorbatschow, "es bestand nur durch Superprofite und Überkonsum einiger weniger, auf zügelloser Ausbeutung der Ressourcen und Mangel an Verantwortung gegenüber dem Sozialen und der Umwelt."

Er sagt weiter: „Wenn die vorgeschlagenen Lösungen nur eine Neuverpackung des alten System sind, dann werden wir eine weitere, vielleicht noch Grössere Turbulenz in Zukunft erleben. Das derzeitige Modell benötigt keine Justierung, sondern muss ersetzt werden.

Gorbatschow betont, er hätte keine Patentrezepte, aber er ist überzeugt, ein neues Modell wird sich herauskristallisieren, welches die Bedürfnisse der Öffentlichkeit in den Vordergrund stellt, eine saubere Umwelt, gut funktionierende Infrastrukturen und öffentlicher Verkehr, ein solides Ausbildungs- und Gesundheitssystem und bezahlbaren Wohnraum ermöglichen wird.

Zum Schluss sagt Gorbatschow, Washington wird eine spezielle Rolle in dieser neuen Perestroika spielen, nicht nur weil die USA der Hauptarchitekt und Profiteur des bestehenden Modells ist, sondern weil dieses Modell zusammenbricht und früher oder später ersetzt wird. Das wird ein komplexer und schmerzhafter Prozess für jeden werden, einschliesslich der Vereinigten Staaten.

Wir werden die globalen Herausforderungen bewältigen, aber nur wenn jeder die Notwendigkeit für eine grundlegende Veränderung versteht – für eine globale Perestroika.

An alle EU-Bürger, geht morgen wählen

von Freeman-Fortsetzung am Samstag, 6. Juni 2009 , unter , | Kommentare (82)



Es wird bei den Wahlen zum EU-Parlament eine rekordtiefe Beteiligung erwartet. Deshalb Leute, geht wählen um eine Veränderung zu bewirken, denn bei einer tiefen Wahlbeteiligung zählt jede Stimme um so mehr. Nur wenn man seine Stimme abgibt hat man auch was zu sagen. Ich empfehle keine Partei, das müsst ihr selber entscheiden, aber ich würde die EU kritische Fraktion im EU-Parlament stärken, damit sie dann aus dieser Stärke in Brüssel was zum Positiven verändern können.

Wir wissen, dass die EU eine antidemokratische Institution ist, die nur den Konzernen und den Banken dient, nur vom Kapital und den Märkten gesteuert wird. Das Wohlergehen der Menschen ist den Bonzen in Brüssel scheiss egal. Die Kaste der "Classe politique" hat sich schon lange von unseren alltäglichen Sorgen abgewendet. Sie dienen nur sich selber, und den Lobbyisten und dessen Auftraggeber.

Wer nicht wählt und meint, mit einem Boykott drückt man seine Ablehnung gegenüber diesem korrupten Haufen aus und man erreicht damit mehr, irrt sich. Diese Haltung ist wohl verständlich, es geschied aber das Gegenteil von dem was man will, die falschen Parteien kommen dadurch nur ins EU-Parlament und sie haben dann komplett das Sagen. Das System kann man nur von Innen verändern.

Deshalb, wenn ihr das verändern wollt, dann müsst ihr die Chance nutzen und den Parteien welche die EU reformieren wollen die Stimme geben. Nicht den grossen Parteien, diesen Verrätern am Volk, welche die Souveränität des Landes verkaufen, alles tun um die Nationen zu zerstören, nicht diesen Gaunern, welche ihr Mandat zur Selbstbereicherung nutzen, sondern den kleinen, die hoffentlich es noch ehrlich meinen.

Überlegt doch, das EU-Parlament hat immer noch kein eigenes Initiativrecht, um Gesetze anzustossen. Nur die undemokratische, nicht gewählte EU-Kommission mit ihren Kommissaren macht die Gesetze. Und mit dem Lissabon-Vertrag wird das Parlament noch mehr entmündigt. Die neu gewählten Parlamentarier müssen das zurück fordern, müssen verlangen, dass sie das Sagen bekommen und nicht eine Junta von Diktatoren. Deshalb, geht morgen wählen und nutzt euer Stimmrecht. Die Chance, ein anderes, besseres Europa zu bekommen, darf nicht verschenkt werden.

Wojna ist ähnlicher Meinung wie ich:

Voranmeldung für nächstes Treffen

von Freeman-Fortsetzung am , unter , |



Ich lass das eine Weile stehen, neueste Meldung folgen danach ...

Wir ihr mitbekommen habt, ist unser erstes ASR-Treffen in Deutschland auf grosses Interesse gestossen und deshalb ausgebucht. Herzlichen Dank. Wir werden eine tolle Veranstaltung haben und ich freue mich euch bald zu sehen.

Viele möchten sich noch anmelden, wir sind aber leider voll. Es wird ein weiteres Treffen mit kompetenten Experten und interessanten Themen geben, deshalb bitte ich euch gleich jetzt eine Voranmeldung zu machen, damit ich besser Planen kann und ihr ganz sicher teilnehmen könnt. Einfach das Formular ausfüllen und dann kann ich euch rechtzeitig informieren und ihr seid sicher dabei. Vielen Dank.







Voranmeldung für nächstes ASR-Treffen


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Aufforderung an Merkel nach Guantanamo zu gehen

von Freeman-Fortsetzung am Freitag, 5. Juni 2009 , unter , , | Kommentare (57)



Voller Doppelmoral und heuchlerisch ist für mich das heutige Besuchsprogramm von Obama. Der Präsident hat doch seine eigenen Gefangenenlager und geheimen Foltergefängnisse wo Menschen misshandelt werden und sterben, die seit acht Jahren in Betrieb sind. Von mir aus kann Obama Buchenwald besuchen und aus der Geschichte die vor bald 70 Jahren passierte lernen, aber dann soll Merkel umgekehrt nach Guantanamo gehen, sich die unmenschlichen Zustände der Insassen von HEUTE!!! dort ansehen und die sofortige Freilassung und Schliessung fordern. Es ist doch absurd und ein Hohn sich ein ehemaliges KZ anzuschauen, den Opfern zu gedenken, wenn im gleichen Augenblick man selber ein KZ jetzt und heute betreibt.



Ausserdem, wenn Obama schon in Dresden ist, wo ist das Gedenken an die alliierten Bombenangriffe auf die Stadt von Februar 1945, durch die mindestens 25'000 wehrlose Zivilisten ermordet wurden?

Krankenversicherungen sind Grossaktionäre der Tabakindustrie

von Freeman-Fortsetzung am , unter | Kommentare (14)



Am 30. Mai hab ich in meinem Artikel “Gesundheitssystem das keines ist” geschrieben, die Konzerne im Gesundheitswesen denken nur an Profit und nicht an das Wohl der Menschen. Hier ein weiterer Fall von Profitgier auf Kosten der Gesundheit:

Die grössten amerikanischen, kanadischen und britischen Lebens- und Krankenversicherungen sind mit Milliarden an den Tabakkonzernen beteiligt, sagt eine Studie die am Mittwoch im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde.

Wesley Boyd, der Autor der Studie, hat herausgefunden, dass mindestens 4,4 Milliarden Dollar ihrer Fonds in Firmen investiert sind, die Zigaretten, Zigarren oder Kautabak produzieren.

Trotz Aufrufe der Ärzte und anderer an die Versicherungsbranche sich von der Tabakindustrie zu distanzieren, stellen die Versicherer weiter den Profit über die Gesundheit der Menschen,“ sagte Boyd, ein Mitglied der Havard Medical School.

Geld zu verdienen ist eindeutig ihre oberste Priorität, nicht das Wohlergehen der Menschen zu sichern,“ schrieb er.

Laut WHO ist Tabak der Hauptgrund für 5.4 Millionen Todesfälle pro Jahr und wird als Ursache für Lungenkrebs, Herzinfarkt, Gehirnschlag und andere Gesundheitsrisiken eingestuft.

Forscher hatten bereits im Jahre 1995 im britischen Medizinjournal Lancet bekannt gegeben, dass Lebensversicherungen Grossinvestoren bei Tabakfirmen sind.

Obwohl in Tabakfirmen zu investieren und gleichzeitig Lebens- oder Krankenversicherung zu verkaufen unsinnig scheint, haben die Versicherungen ein Weg gefunden mit beiden Gewinn zu machen,“ schrieb Boyd.

Die Versicherungen verlangen von den Rauchern höhere Prämien. Versicherer profitieren - und die Raucher verlieren - doppelt.

Laut der Studie hat der US-Versicherer Prudential Financial Inc. 264,3 Millionen Dollar in drei US-Tabakkonzernen investiert, einschliesslich Reynolds America and Philip Morris.

Die kanadische Versicherung Sun Life Financial Inc., die Lebens- Invaliditäts- und Krankenversicherung verkauft, hat ein Portfolio von mehr als 1 Milliarde Dollar in zwei Tabakfirmen, einschliesslich 890 Millionen Dollar bei Philip Morris.

Prudential Plc, die Kranken- und Invaliditätsversicherung verkauft, hat Aktien im Wert von 1,38 Milliarden Dollar von zwei Tabakfirmen, wie British American Tobacco.

Die Studie hat weitere Versicherer aufgeführt, die erhebliche Anteile an Tabakfirmen besitzen, wie Northwestern Mutual, Massachusetts Mutual Life, und die schottische Versicherung Standard Life Plc.

Fragen die ich Obama stellen würde

von Freeman-Fortsetzung am Donnerstag, 4. Juni 2009 , unter , | Kommentare (58)



Nehmen wir mal an, ich würde von Barrack Obama bei seinem bevorstehenden Deutschlandbesuch ein Interview bekommen, dann würde ich ihm folgende Fragen stellen:

1. Sie haben den Krieg in Afghanistan ausweitet, 17'000 zusätzliche Soldaten dort hin befohlen und sogar kurz nach ihrer Amtseinführung angefangen Pakistan zu bombardieren, bei dem viele unschuldige Zivilisten getötet werden und 2 Millionen auf der Flucht sind. Warum halten sie nicht ihr Versprechen die Kriege zu beenden, mit dem sie aber gewählt worden sind, und machen genau das Gegenteil und weiten die Krieg aus?

2. Die Taliban haben vorher gegen die Sowjets als Invasoren gekämpft (mit Unterstützung, Finanzierung und Ausbildung der CIA) und seit 2001 gegen die Amerikaner die ins Land eindrangen. Die Taliban haben noch nie einen Terrorangriff irgendwo auf der Welt durchgeführt. Wieso wird die Taliban von Amerika dann als Bedrohung angesehen und in Afghanistan, und jetzt neu auch in Pakistan bekämpft, wo doch noch nie ein Mitglied der Taliban ausserhalb dieser Länder jemals einem amerikanischen Bürger ein Haar gekrümmt hat?

3. Wieso benutzen sie immer noch die Ausrede für den Krieg in Afghanistan und jetzt Pakistan, Bin Laden hat uns am 11. September angegriffen, wenn ihr Justizministerium Bin Laden in den letzten acht Jahren nicht wegen 9/11 angeklagt hat, kein Strafverfahren deswegen gegen ihn eingeleitet hat und die FBI ihn auch nicht deswegen sucht, weil sie laut eigenen Aussagen keine Beweise haben um ihn mit 9/11 als Täter in Verbindung zu bringen?

4. Wieso sagen sie überhaupt, wir sind hinter Bin Laden her, der laut ihrer Behauptung nach Pakistan geflüchtet ist, und müssen deshalb die Taliban dort bekämpfen, wenn Bin Laden gar kein Taliban ist, sondern ein Saudi Araber und angeblicher Führer der Al-Kaida?

5. Wieso verfolgen sie überhaupt Bin Laden, wenn doch ihre eigenen Geheimdienste wissen, Bin Laden ist seit Dezember 2001 tot?

6. Wieso behaupten sie genau wie Bush, Al-Kaida ist eine Terrororganisation die Amerika bedroht, wo es doch die Al-Kaida nachweislich gar nicht gibt, sondern dieser Name von der CIA nur für eine Datenbank verwendet wurde, in dem die Namen der Mudjahedin standen, die für Amerika gegen die Sowjets in Afghanistan gekämpft haben? Al-Kaida bedeutet nämlich auf Arabisch "Die Basis", aber in diesem Zusammenhang bedeutet es „Die Datenbank“.

7. Dick Cheney hat gerade zugegeben, dass es keine Verbindung zwischen Saddam Hussein und Al-Kaida und dem Angriff vom 11. September gegeben hat, dass die Bush-Regierung darüber gelogen hat, was aber neben den nicht existierenden Massenvernichtungswaffen einer der Hauptargumente war um den Irak anzugreifen. Demnach war die Invasion des Irak und der Sturz der amtierenden Regierung durch Amerika illegal und ein Völkerrechtsbruch. Wieso verhaftet dann nicht ihr Justizminister die Mitglieder ihrer Vorgängerregierung, Bush und Cheney, und stellt sie wegen Kriegsverbrechen, führen eines Angriffskrieges und Völkermord vor ein Gericht?

8. Wieso leiten sie nicht eine neue Untersuchung in die Ereignisse des 11. September ein, wenn so viele Indizien und Beweise darauf hindeuten, so wie es ihre Vorgängerregierung erzählt hat ist es niemals abgelaufen, Bin Laden und seine 19 Helfer waren nicht die Täter, die Untersuchungskommission hat gar nichts untersucht, sondern war nur eine Vertuschungs- und Weisswaschaktion. Wieso wollen sie nicht wissen wer wirklich fast 3'000 ihrer Landsleute ermordet hat?

9. Wie ist es möglich, dass die „einzige Supermacht der Welt“ sich durch Staaten wie Irak und Afghanistan überhaupt bedroht fühlt und seit sechs bzw. acht Jahren einen Krieg gegen die Bevölkerung dieser Länder führt? Wie kann die USA überhaupt eine Supermacht sein, wenn sie nicht mal mit diesen kleinen Ländern fertig wird, die nur einen zerlumpten Haufen Freischärler mit Kalaschnikows haben, welche die Invasoren abwehren?

10. Wieso schafft es die Supermacht Amerika nicht in den sechs langen Jahren in dem sie die Kontrolle über den Irak als Besatzer hat, das Land wieder aufzubauen, der Bevölkerung dort ein menschenwürdiges Leben wieder zu ermöglichen, die Infrastruktur wieder herzurichten, Strom, Wasser, Lebensmittel, Schulen, Krankenversorgung und Arbeitsplätze zu geben? Das Land ist immer noch völlig im Chaos, alles ist zerstört und nichts funktioniert. Präsident Bush hatte doch den Krieg und den „Regime-Change“ damit begründet, den Irakern würde es besser als unter Saddam Hussein gehen.

11. Wie ist es möglich, dass der Kongress auf Antrag ihrer Regierung $61 Milliarden für den Krieg in Irak und $65 Milliarden für den Krieg in Afghanistan ohne Widerspruch gerade genehmigt hat, aber der selbe Kongress nicht einen Cent für die notleidenden Eigenheimbesitzer die ihre Hypotheken nicht zahlen können und ihre Häuser deshalb verlieren werden, und auch nichts für ein generelle bezahlbare Krankenversicherung für alle Amerikaner ausgibt?

12. Wie können sie diese $126 Milliarden für die Kriege, plus die $533 Milliarden reguläres Verteidigungsbudget für dieses Jahr überhaupt rechtfertigen, mehr als die Militärausgaben alle anderen Staaten der Welt zusammen und zehnmal mehr als zum Beispiel China für die Verteidigung ausgibt, aber sie sind nicht bereit den eigenen Bundesstaaten wie Kalifornien zu helfen, die völlig Bankrott sind, ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen können und die Staatsbediensteten nicht mehr bezahlen?

13. Wieso geben sie Unsummen für Kriege und für die Stationierung amerikanischer Truppen in 130 Ländern der Erde aus, verhalten sich wie eine imperialistische Macht die immer mehr Gebiete erobern will, haben aber kein Geld für Sozialprogramme und Ausbildung, lassen die Menschen immer mehr verarmen, und vernachlässigen völlig die Infrastruktur des Landes?

14. Wieso gehen sie nicht der Hauptursache der Finanzkrise nach, nämlich die Aufhebung des Glass-Steagall Act durch Ex-Fed-Chef Greenspan und Präsident Clinton im Jahre 1999, wodurch die Trennung von Investmentbanken und Geschäftsbanken aufgehoben wurde, was als Lehre aus der letzten Weltwirtschaftskrise im Jahre 1932 eingeführt wurde, und stellen das Gesetz wieder in Kraft? Durch die Aufhebung wurde den Banken ja die wilde Spekulation und Schaffung der Finanzblasen erst wieder ermöglicht, welche die Überschuldungskrise verursachte.

15. Wieso beheben sie nicht überhaupt die Ursache der Krise und lösen die Zentralbank Fed endlich auf, die von niemanden kontrolliert wird und gegenüber niemanden Rechenschaft schuldig ist. Wieso muss der amerikanische Staat sich das Geld von einer privaten Institution wie die Fed leihen und an Privatbanker Zinsen dafür zahlen, wenn der Staat in seinem Hoheitsrecht den Dollar selber herausgeben könnte, so wie es vor der Gründung der Fed 1913 war?

16. Wie können sie die 60 Billionen Dollar Schulden, die der amerikanische Staat angehäuft hat, zu dem auch sie einen Teil in ihrer bisherigen Amtszeit beigetragen haben, überhaupt gegenüber den Nachfolgegeneration rechtfertigen, die diese als Hypothek ab Geburt tragen werden? Wie soll der amerikanische Staat diese astronomische Summe jemals auch nur zum Teil zurückzahlen? Alleine die Zinsen dafür verschlingen schon fast die ganzen Steuereinnahmen.

17. Wieso haben sie ausschliesslich für ihre Regierung und im Beraterstab nur Leute aus der Wall Street ausgewählt, aus dem Finanzsektor, aus der ehemaligen Clinton-Regierung, die zum Grossteil sogar an der Wirtschaftskrise schuld sind, statt unabhängige Experten, welche die Probleme eher lösen können?

18. Wieso halten sie ihr Wahlversprechen nicht ein und schliessen sofort das Gefangenenlager in Guantanamo auf Kuba? Wieso haben sie als erste Amtshandlung der CIA weiter erlaubt, die Rendition-Flüge, also die Entführung von "Terrorverdächtigen" und Verschleppung in Geheimgefängnisse, weiter zu betreiben? Wieso verurteilen sie nicht die Folter von Gefangegen und warum verheimlichen und unterdrücken sie die Veröffentlichung der Fotos vom Abu-Ghuraib-Folterskandal?

19. Waren sie letztes Jahr beim Bilderberg-Meeting in Chantilly Virginia dabei, und wenn ja, was haben sie dort gemacht?

20. Sie sind von der Ausbildung her Jurist und waren Abgeordneter. Wieso sind sie überhaupt der Meinung das Amt des Präsidenten ausüben zu können, der grössten Herausforderung überhaupt, wenn sie in ihrem Leben noch nie irgendeine Führungsaufgabe inne hatten, weder eine Firma, ein Dorf, eine Stadt, noch einen Bundesstaat geleitet haben? Woher kommt ihre Qualifikation das „mächtigste Land der Welt“ führen und alle überwältigenden Probleme Amerikas lösen zu können?

21. Und meine letzte Frage, wieso sind nach mehr als 60 Jahren immer noch 73'000 US-Besatzungssoldaten in Deutschland stationiert? Für was sind die noch da? Wann gedenken sie diese endlich abzuziehen?

Dresden im Ausnahmezustand

Die komplette historische Innenstadt wurde in den frühen Morgenstunden abgeriegelt. Auch eine Brücke ist gesperrt, Strassenbahnen werden umgeleitet. In der sächsischen Hauptstadt wird Obama im Kempinski-Hotel Taschenbergpalais in der Altstadt übernachten, für das die höchste Sicherheitsstufe gilt. Mehrere tausend Polizisten sichern den Besuch ab. Sie sorgen dafür, dass keine unberechtigten Personen mehr in die Altstadt kommen. Auch Touristen, die nicht in einem der wenigen Hotels in dem Viertel wohnen, müssen draussen bleiben. Wie ausgestorben ist der sonst so belebte Platz vor der Frauenkirche, Cafes und Läden sind geschlossen. Nur einige wenige Menschen sind zu sehen, bei den meisten handelt es sich um Sicherheitskräfte. Seit den frühen Morgenstunden lässt die Polizei nur noch Anwohner, Hotel-Gäste und Personen ins Viertel, die dort arbeiten. Die meisten Dresdner und alle anderen Touristen haben vorerst keinen Zutritt mehr. Ist der Präsident da, dürfen sich selbst die überprüften Anwohner nur in Polizeibegleitung bewegen.

Willkommen im Polizeistaat der vor seinen Bürgern Angst hat!

Guckt euch dieses Spiegel TV Video über das Phantom Obama an:

Ich kann nicht glauben, dass die Dresdner so "unwissend" sind ;-)

Welchen Teil des Wortes NEIN versteht die EU-Elite nicht?

von Freeman-Fortsetzung am Mittwoch, 3. Juni 2009 , unter , , | Kommentare (37)



Falls ihr es noch nicht mitbekommen habt, bei der demnächst stattfindenden Europawahl soll darüber abgestimmt werden, welche Repräsentanten der einzelnen Mitgliedsländer ins EU-Parlament abgesandt werden, insgesamt laut gültigen EU-Gesetz 736 Abgeordnete, aber die EU-Diktatoren zwingen die Wähler 751 zu wählen, zusätzliche 15 Sitze, so wie es der Lissabon-Vertrag vorsieht, der aber noch gar nicht ratifiziert ist. Es wird mit einer Arroganz die bestehenden Gesetze umgangen und einfach so getan, wie wenn der Vertrag schon in Kraft ist und es sollen 15 Politiker mehr nach Brüssel geschickt werden.

Welche Ausrede wird für diesen Rechtsbruch gegeben? Der Lissabon-Vertrag sieht 15 zusätzliche Sitze vor, auch wenn dieser noch nicht ratifiziert ist, sollen die 15 Politiker sozusagen als Vorgriff bereits gewählt werden. Diese Überheblichkeit und Ignorierung der rechtsstaatlichen Prinzipien der Eurokraten zeigt ihre undemokratische Gesinnung und wie in Zukunft, sollte der Lissabon-Vertrag tatsächlich bindend werden, in Brüssel mit Gesetzen und dem Wählerwillen umgegangen wird. Die werden ausgelegt und umgesetzt wie es ihnen passt, und bestätigt meine Meinung, die EU ist bereits eine Diktatur.

Ob der Lissabon-Vertrag überhaupt je rechtskräftig wird ist noch völlig in der Schwebe. Deshalb darf man dem doch nicht vorgreifen und bereits so tun wie wenn er es wäre. Das ist ein Rechtsbruch. Man kann doch nicht die bevorstehende Abstimmung in Irland, oder das zu erwartende Urteile des deutschen Verfassungsgerichts als irrelevant behandeln und so tun, wie wenn die Wähler und oberste Gerichte sich bereits dafür entschieden hätten oder ihre Entscheidung für ein NEIN nichts ändert.

Es ist sogar so, jetzt wo es so aussieht wie wenn die Regierung von Gordon Brown wegen dem Spesenskandals demnächst zurücktritt und in Grossbritannien noch in diesem Jahr Neuwahlen stattfinden, werden die Karten völlig neu gemischt, sollten EU-Gegner ans Ruder kommen. Dann wird der Lissabon-Vertrag nicht ratifiziert und es heisst NEIN dazu, genau wie bereits ein NEIN von den Franzosen, den Holländern und den Iren dazu abgegeben wurde.

Welche Teil des Wortes NEIN versteht die EU-Elite nicht?

Aber die EU-Diktatoren ignorieren den Volkswillen und sie zwingen die Iren so lange abzustimmen, bis sie JA sagen ... benutzen alle Mittel der Propaganda und der Nötigung die Iren umzustimmen. Mich würde es nicht wundern, wenn Brüssel bewusst Irland in die grösste Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit hineinmanövriert hat, damit es der Bevölkerung dort am schlechtesten aller EU-Länder geht, um sie zu einem JA zu zwingen. Wenn die Menschen Not leiden, sie arbeitslos sind, dann kann man mit ihnen machen was man will, ein alter Trick.

Die zusätzlichen 15 Parlamentarier sollen nach der Wahl nur als Beobachter fungieren, bis der Lissabon-Vertrag gültig ist. Aber auch wenn die Iren und das deutsche Verfassungsgericht JA sagen, kann es noch aus technischen Gründen zwei Jahre nach der Europawahl dauern, bis der Lissabon-Vertrag tatsächlich angewendet werden kann. Dass heisst, die EU-Steuerzahler werden 15 Politikern zwei Jahre lang die vollen Diäten, die Reise- und Übernachtungskosten, die ganzen tollen Ersatzleistungen und andere Gelder fürs Nichtstun zahlen und sie durchfüttern. Man muss wissen, jeder EU-Abgeordnete der alle Tricks anwendet und das Maximale rausholt, kostet mindestens 1 Million Euro in den fünf Jahren seiner parlamentarischen „Tätigkeit“. Nur, diese 15 Leute tun überhaupt nichts, sitzen nur rum, was für die anderen 736 Marionetten übrigens auch zutrifft.

Diese Geldmacherei der Abgeordneten in Brüssel lässt den aktuellen Spesenskandal in Grossbritannien wie das lächerliche Mitnehmen von einigen Büroklammern aussehen. Hier wird richtig abgezockt und der EU-Steuerzahler muss dafür bluten, und dann noch 15 Maden unterhalten, die offiziell nichts tun dürfen und sich auch noch am Futtertrog mästen.

Dieses arrogante Vorgehen ist ein Alarmsignal, wie die Entscheidung der Wähler in der EU keine Relevanz hat und dass die Behauptung, der Lissabon-Vertrag wäre eine Verbesserung und ein Fortschritt in der Demokratisierung Europas, eine gigantische Lüge ist. Den Eurokraten interessiert es einen Dreck was die Wähler abstimmen, sie machen sowieso was sie wollen, jetzt schon. Was ist erst wenn man ihnen mit dem Lissabon-Vertrag völlige freie Hand lässt? Dann gute Nacht Europa. Das ist ganz klar ein Ermächtigungsgesetz für eine EU-Diktatur und muss vehement bekämpft werden.

Die Franzosen und die Holländer haben die Einführung der Diktatur abgelehnt als dieses Ermächtigungsgesetz noch Europäische Verfassung hiess. Die Iren haben es auch abgelehnt, als mit schmutzigen Tricks dieses Papier zum Lissabon-Vertrag umgetauft wurde. Die anderen Länder hat man erst gar nicht gefragt, wie Deutschland, sie dürfen wohl alles zahlen aber nichts entscheiden. Schöne Demokratie ist das. Die 27 Mitgliedländer haben die Ratifizierung noch nicht abgeschlossen. Trotzdem geht die EU-Elite schon seit Jahren her und handelt wie wenn der Vertrag rechtskräftig wäre. Damit wird ausgedrückt, wir scheissen auf eure Meinung, auf Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, die Interpretation der EU-Gesetze ist das was wir bestimmen. Hallo ... das ist eine Diktatur!

Nur hier einige Beispiel die zeigen, wie die Diktatoren in Brüssel machen was sie wollen. Sie haben seit Jahren Machtbefugnisse ausgeübt und sie sich stink frech einfach genommen, die eigentlich erst nach der Ratifizierung des Lissabon-Vertrages und der anschliessenden Übertragung durch die Mitgliedsländer ihnen zustehen würde. Da gibt es die Europäische Raumfahrtpolitik (welche die militärische Anwendung des GPS-Ersatzes Gallileo entwickelt), die Europäische Verteidigungsagentur (als Rüstungsplanung, -beschaffung und –forschungs Einrichtung getarnt, geht es aber tatsächlich um mehr, wie mit Frontex umgesetzt) oder die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (die als Front für den NWO-Plan dient). Jede dieser Institutionen sollte erst NACH in Kraft treten der Europäischen Verfassung geschaffen werden, denn damit werden die Souveränitätsrechte der einzelnen Staaten massiv tangiert. Als dieser nicht durchgepeitscht werden konnte, sogar bevor man diesen als Lissabon-Vertrag neu verpackte, haben die EU-Diktatoren am Rander der Legalität die zentralistischen und undemokratischen Konstrukte trotzdem geschaffen.

Ich wiederhole: EU-Gesetz ist was immer die selbstherrliche EU-Elite sagt das es ist.

Tagtäglich werde ich per Mail gefragt, wie und wen soll man bei der EU-Abstimmung wählen? Erstens darf und will ich das nicht beantworten, sondern es muss jeder als selbstdenkender Demokrat das eigenständig entscheiden, zweitens bin ich in der Schweiz und somit Zuschauer und sowieso nicht wahlberechtigt, und drittens ist diese Frage für jemand der die EU ablehnt völlig absurd. Aber ich sage so viel, zur Wahl sollte man gehen und entweder seinen Protest durch eine ungültige Stimme ausdrücken oder den Kandidaten wählen der das kleinste Übel ist, der möglicherweise am ehesten in Brüssel das Volk vertritt und Kritik an den Zuständen übt, um die Fraktion der Europakritiker zu vergrössern. Aber die Parlamentarier haben ja eh nichts zu sagen, sind nur Proforma dort. Es handelt sich um ein Theater, um eine teuere Kasperle-Show, und mit dem Lissabon-Vertrag werden sie völlig entmündigt, müssen von den EU-Kommissaren nur noch angehört werden, von diesen nicht gewählten, nicht demokratisch legitimierten Haufen der selbstherrlich alles bestimmt.

Wen ich ganz sicher nicht wählen würde ist Marc Daniel Cohn-Bendit. Er ist als „Grüner“ im Ausschuss für Wirtschaft und Währung und im Ausschuss für konstitutionelle Fragen. Er ist seit 1994 im Europäischen Parlament und einer der diese ganze Farce schönredet und ermöglicht. Um ihn zu beurteilen sollte man sein Buch aus dem Jahre 1975 „Der grosse Basar“ lesen. Was Cohn-Bendit darin niedergeschrieben hat, lässt jedem auch nur mit einer Spur von moralischem Anstand und sittlichem Empfinden ausgestatteten Leser den Atem stocken. Nachstehend einige Ausschnitte aus dem Kapitel „Little Big Men“, veröffentlicht auf Seite 139 bis 147 des genannten Buchs, im unveränderten Originalwortlaut:

Ich hatte schon lange Lust gehabt, in einem Kindergarten zu arbeiten. Die deutsche Studentenbewegung hat ihre eigenen antiautoritären Kindergärten hervorgebracht, die von den Stadtverwaltungen mehr oder weniger unterstützt wurden. Ich habe mich dann 1972 beim Kindergarten der Frankfurter Universität beworben, der in Selbstverwaltung der Eltern ist und vom Studentenwerk und der Stadt unterstützt wird. (...)

Die Eltern haben mich als Bezugsperson akzeptiert. Ich habe in diesem Kindergarten zwei Jahrelang gearbeitet. Dort waren Kinder zwischen zwei und fünf Jahren - eine fantastische Erfahrung. Wenn wir ein bisschen offen sind, können uns die Kinder sehr helfen, unsere eigenen Reaktionen zu verstehen. Sie haben eine grosse Fähigkeit zu erfassen, was bei den Grossen vor sich geht. (...)

Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. Es ist kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet. (...)

Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: 'Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?' Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt.


Es gibt Leute die meinen, Politiker und Pädophile hängen eng zusammen, die Perverslinge können nur so ihre Fantasie ausleben, und Brüssel ist das Zentrum der Kinderschänder, wie der Fall Dutroux zeigt. Ich überlasse es euch zu entscheiden wer da hin sollte.
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Wie ich bereits hier gesagt habe, begeben sich die Politiker notgedrungen wegen dem aktuellen Wahlkampf in die Niederungen des Volkes und deshalb hab ich euch aufgefordert, eine Kamera zu schnappen und die Politiker mit Fragen zu konfrontieren, damit man ungefiltert ihre Antworten hört. Hier ein Beispiel von Wojna, wie er Jürgen Trittin mit Fragen zum Lissabon-Vertrag konfrontiert, was nachahmenswert ist:


Verwandte Artikel: Festnahme vor dem Reichstag wegen Gedichtlesung

Der GM-Konkurs dient nur den Banken und die Arbeiter werden betrogen

von Freeman-Fortsetzung am Dienstag, 2. Juni 2009 , unter , | Kommentare (22)



Nach 101 Jahren Firmengeschichte hat General Motors am 1.6.2009 Insolvenz angemeldet, wie ich bereits am 26. April im Artikel: "Goodbye General Motors, ab in den Bankrott" angekündigt habe. Es ist aber nicht die grösste Pleite in der US-Geschichte. Hier eine Übersicht die zeigt, die Hälfte der grössten Konkurse fand in den letzten 12 Monaten statt:

1. Lehman Brothers, 15. September 2008, Vermögen: 691,1 Milliarden Dollar

2. Washington Mutual, 26. September 2008, 327,9 Milliarden Dollar

3. WorldCom, 21. Juli 2002, 103,9 Milliarden Dollar

4. General Motors, 1. Juni 2009, 91,05 Milliarden Dollar

5. Enron, 2. Dezember 2001, 65,5 Milliarden Dollar

6. Conseco, 17. Dezember 2002, 61,4 Milliarden Dollar

7. Chrysler, 30. April 2009, 39,3 Milliarden Dollar

8. Thornburg, 1. Mai 2009, 36,5 Milliarden Dollar

9. Pacific Gas and Electric, 6. April 2001, 36,1 Milliarden Dollar.

10. Texaco, 12. April 1987, 34,9 Milliarden Dollar.

aus BankruptcyData.com

GM gehört jetzt dem US-Steuerzahler

Die neue Abkürzung für GM lautet: Government Motors ... Obama hat einen Sanierungsplan vorgestellt, in dem die US-Regierung 60 Prozent an GM übernimmt. Sie will auch GM mit weiteren 30 Milliarden Dollar schnell auf die Beine helfen. Obama kündigte die weitere Finanzspritze zur Restrukturierung an. GM hat bislang bereits fast 20 Milliarden Dollar Staatshilfe von Washington erhalten. Kanada will 9,5 Milliarden Dollar zur Verfügung stellen.

Wie diese Übernahme von GM durch den Staat und noch mehr Geldverschleuderung das Problem des Autobauers lösen soll, ist mir ein Rätsel. Deswegen werden die Modelle von GM nicht für die Konsumenten attraktiver und es findet kein Kaufrausch statt. Was soll mit den Hunderttausenden Fahrzeugen die auf Halde liegen und niemand will passieren? Wie will man die generelle Ursache des Niedergangs beheben? Niemand will mehr typische amerikanische Autos und GM, Chrysler und Ford sind Dinosaurier die zum Aussterben verurteilt sind.

Aber es geht um was ganz anderes ... es geht nicht um die Rettung der amerikanischen Autoindustrie, sondern um die Rettung der Banken, ... wie immer.

Der Konkurs dient nur den Banken und die Arbeiter werden betrogen

40,000 der 60,000 Arbeiter die bei GM einer Gewerkschaft angehören werden einfach über Bord geworfen und davon profitiert Jamie Dimon, wie der bekannte investigative Journalist Greg Palast schreibt. Während die GM-Arbeiter ihre Pensionsansprüche, Alterskrankenversicherung, Arbeitsstelle und ihre lebenslangen Spareinlagen verlieren; die Aktionäre einen gigantischen Verlust verbuchen und viele der Lieferanten leer ausgehen, werden einige priviligierte Schuldner - angeführt von Morgan und Citibank - wahrscheinlich 100 Prozent ihrer Kredite zurückbekommen, sagenhafte 6 Milliarden Dollar. Dimon ist der Chef von JP Morgan Chase, und wer hätte es anders erwartet, eine Rockefeller Bank. Der gewinnt einfach immer.

Palast schreibt, die Art und Weise wie die Banken die $6 Milliarden Bonanza erhalten ist einfach illegal und er riecht eine Ratte. Diese heisst Steven Rattner 56 und ist Barack Obama's "Autozar' - der Mann der den Konkurs von GM befohlen hat.

Normalerweise wenn eine Firma pleite geht, dann müssen alle einen Verlust tragen: die Arbeiter, die Aktionäre und die Kreditgeber, und alle müssen sich was an Werten übrig ist teilen, so ist das Konkursrecht. Was in Amerika normalerweise passiert, die Arbeiter behalten ihre Rentenansprüche, welche sie aus ihrem Lohn einbezahlt haben und in ihrem Namen als Guthaben geführt werden.

Aber nicht so diesmal. Stevie die Ratte hat einen anderen Plan für GM; er klaut die Pensionskassengelder und zahlt damit Morgan und Citi aus, sagt Palast.

Hier das Vorgehen: Rattner verlangt, dass der Konkursrichter die Gelder welche GM den Arbeitern für die Krankenversorgung bei einer Pensionierung schuldet einfach ausradiert wird. Das Guthaben wird in GM-Aktien umgewandelt, also Bargeld in wertloses Papier, 17 oder 25 Prozent des ursprünglichen Wertes ... nur wie sollen die Arbeiter mit Aktien einer bankrotten Firma ihre Krankheitskosten bezahlen?

Während die Lieferanten und die Arbeiter abgespiesen werden, will Rattner, dass die Citibank und Morgan die volle Summe von $6 Milliarden sofort in Bar bekommen.

Der ehemalige "Juraprofessor" Barack Obama sollte es wissen, Pensionskassengeld aus einem Konkurs zu nehmen ist illegal. Das Guthaben gehört nicht der Firma, sondern den Arbeitern, genau wie das Geld der Kunden auf einem Bankkonto nicht der Bank gehört.

Aber die Obama-Regierung ignoriert das Gesetz und will die Gelder der Arbeiter den Banken geben. Wenn das Schule macht und in Zukunft als Präsedenzfall dient, dann werden alle notleidenden Firmen in Amerika auch in die Kasse greifen und sich mit den Pensionsgeldern der Arbeiter und Angestellten sanieren.

Aber Rattner hat in der Vergangenheit bereits kriminelle Räder mit Autofirmen gedreht. Er war bei Cerberus beteiligt, die Investmentfirma der Chrysler gehörte. Cerberus bekam Chrysler geschenkt, erhielt sogar von Daimler-Benz Milliarden, nur damit sie es los werden, und Cerberus ging danach her, behielt das Geld und schmiess die bankrotte Leiche von Chrysler dem US-Steuerzahler in den Schoss. Ausserdem war er bei den Banken Lehman Brothers, Morgan Stanley und Lazard als Spezialist für "Fusionen und Übernahmen" engagiert. US-Finanzminister Timothy Geithner hat ihn als Finanzberater geholt.

Cerberus ist übrigens der Name des Höllenhund der griechischen Mythologie, der dreiköpfige Hund welcher das Tor zur Hölle bewacht. Nebst einem Schlangenschwanz trug er noch Schlangenköpfe auf dem Rücken. Also subtil sind diese Verbrecher gerade nicht.

Laut Palast hat Stevie die Ratte seine Beteiligung am Höllenhund abgegeben, aber er ist immer noch mit einem anderen Laden von Leichenflederern involviert, mit Namen Quadrangle Hedge Fund. Das Vermögen von Rattner beläuft sich auf eine halbe Milliarde Dollar. Das ist Obamas Held der Arbeiterklasse, der als Retter von GM verkauft wird.

Wenn man ein Geschäft führen würde, in dem man in die Pensionskasse der Arbeiter greift, dann würde man normalerweise im Gefängnis landen. Wie Palast sagt, Stevie die Ratte mach nichts anderes als den grossen Strassenraub der Pensionen, und es ist nicht weniger eine Straftat, nur weil Präsident Obama das Fluchtauto fährt.

Ab Morgen soll dieser Werbespot über die "Wiedergeburt" von GM im TV laufen:


Immer noch aktuell: "Wer profitiert vom Crash"