Die neue kirgisische Regierung ist auf der Seite Russlands
Für einen Tag war es nicht klar, in welche Richtung die neue Regierung in Kirgisien, oder Kirgisistan, wie es offiziell heissen soll, sich orientieren wird, nach dem der durch die USA gestützte Präsident Kurmanbek Bakijew vom aufgebrachten Volk verjagt wurde. Jetzt hat sich aber die neue Regierung geäussert und sich bei Russland für die Hilfe bedankt und gesagt, Ziel ist es das Land aufzubauen und die US-Luftwaffenbasis in Manas zu schliessen, welche die US-Truppen in Afghanistan hauptsächlich versorgt.
Kaum hatten die Präsidenten Obama und Medwedew das Abkommen zur atomaren Abrüstung in Prag am Donnerstag unterzeichnet, um die Beziehungen zwischen beiden Staaten zu verbessern, sagte ein Mitglieder der russischen Delegation, die neue Regierung in Kirgisistan sollte die US-Basis schliessen, denn Bakijew hätte sein Versprechen dies zu tun nicht eingehalten.
Omurbek Tekebayev, der ehemalige Oppositionsführer, der jetzt für Verfassungsfragen zuständig ist sagte, “Russland spielte seine Rolle in der Entfernung von Bakijew."
Diese Aussage widerspricht völlig der Behauptung des Offiziellen der Obama-Regierung, Michael McFaul, der sagte, Russland hätte nichts mit dem Sturz der bisherigen Regierung zu tun und die USA und Russland wären in Gesprächen, um die Situation zu beruhigen.
„Das ist kein anti-amerikanischer Coup. Das wissen wir ganz sicher und es ist auch nicht ein Coup der von Russland unterstützt wird,“ sagte er.
Ministerpräsident Wladimir Putin, der eine Beteiligung Russlands an den Unruhen dementierte, war der erste ausländische Staatsführer, der das Mitglied der Opposition, Rosa Otunbajewa, als neue Führung von Kirgisistan anerkannte und telefonierte mit ihr, als sie meldete, sie hätte die Kontrolle übernommen.
Otunbajewa, die als Aussenministerin unter Bakijew vorher mal gedient hatte sagte, die Übergangsregierung hätte die Kontrolle über das ganze Land, ausser in Osh und Jalalabad im Süden, der Hochburg von Bakijew, wo er sich jetzt abgesetzt hat und sie hätten die Unterstützung des Militärs und der Grenzwachen.
Sie sagte, die Situation in der kirgisischen Wirtschaft sei „ziemlich alarmierend“ und das Land bräuchte ausländische Hilfe. Putin hätte sie gefragt, wie Russland helfen kann.
„Wir haben uns darauf geeinigt, dass mein erster Stellvertreter und der ehemalige Premierminister, Almaz Atambayev, nach Moskau fliegen, um unsere Bedürfnisse vorzutragen.“
Putin hat nichts konkretes versprochen, sagte sie, “aber die Tatsache, dass er angerufen hat, nett mit mir sprach, nach Details fragte, hat mich bewegt. Es ist ein Signal.“
„Was wir gestern getan haben, war unsere Antwort auf die Repression und Tyrannei gegen die Bevölkerung durch das Bakijew-Regime," erzählte sie Reportern.
“Man kann das eine Revolution nennen. Man kann es eine Revolte der Bevölkerung nennen. Egal wie, es ist unsere Art zu sagen, wir wollen Gerechtigkeit und Demokratie.“
Zur Erinnerung, Washington benutzt die Luftwaffenbasis in Manas, um die US- und NATO-Truppen nach Afghanistan einzufliegen und um sie zu versorgen, nach dem sie eine ähnliche Basis in Usbekistan verloren haben. 35'000 Soldaten sind dort im Transit jeden Monat, auf ihrem Weg von und nach Afghanistan.
Ausserdem hat US-General David Petraeus die kirgisische Regierung letzten Monat getroffen, nach dem die USA sagte, sie würde ein Antiterror-Zentrum im Land aufbauen.
Übrigens, Deutschland hat auch eine eigene Basis in der Nähe der Stadt Termez in Usbekistan, um die Bundeswehrsoldaten und militärisches Gerät nach Kunduz zu bringen.
Das kirgisische Parlament beschloss im Februar 2009, die US-Basis in Manas Mitte 2009 zu schliessen und Bakijew versprach das Moskau ebenfalls, um dafür eine Krisenhilfe von 2 Milliarden Dollar für das Land zu bekommen. Aber er hielt dieses Versprechen nicht ein und lies sie weiter offen, nach dem die US-Regierung ihn mit 180 Millionen Dollar bestochen hat.
So kam die russische Hilfe der kirgisischen Bevölkerung bisher nicht zu Gute, sondern nur der korrupte Bakijew sackte die Dollars aus Washington privat ein. Deshalb revoltierten die Kirgisen jetzt und verjagten ihn aus dem Amt.
Die Vereinigten Staaten haben noch nicht entschieden, ob sie die neue Regierung von Otunbajewa anerkennen werden.
Das Pentagon sagt, eingeschränkte Operationen würden auf der Basis stattfinden und die Unterstützung für den Krieg in Afghanistan wäre noch nicht ernsthaft gefährdet.
Der gestürzte Präsident Bakijew wurde selber durch eine “Farbrevolution”, die vom Westen finanziert und gesteuert wurde, 2005 an die Macht gebracht. Die CIA führte die "Tulpenrevolution" durch und George Soros finanzierte sie. Bakijew hat nach den anfänglichen Protesten sich geweigert zurückzutreten, ist aber jetzt in den Süden von Kirgisistan geflüchtet, wo er sagte, er hätte keine Kontrolle mehr über das Land.
Wegen der aufgestauten Wut auf ihn und der schlimmen Not, haben Teile der Bevölkerung Geschäfte geplündert und die Lebensmittelregale leergeräumt, wobei zahlreiche Menschen durch die Polizei getötet wurden.
Die Hauptstadt Bischkek war am Donnerstagmorgen durch brennende Autos und zerstörten Läden gekennzeichnet. Das Regierungsgebäude, welches Bakijew nach seiner Machtergreifung "Weisses Haus" nannte, stand in Brand und die aufgebrachten Menschen stürmten die Büros. Man hörte Schüsse in der Stadt, als die Plünderungen sich fortsetzen.
Der Aufstand wurde ausgelöst, durch die Unzufriedenheit in der Bevölkerung wegen der Korruption, Vetternwirtschaft und den stark gestiegenen Preise für Strom und Gas.
Bei seinem Besuch des Landes in diesem Monat, hat der UNO-Generalsekräter Ban Ki-moon dazu aufgerufen, die Menschenrechte zu schützen, nach dem Demonstranten riefen, "hilf uns", als er zum Parlament fuhr.
Ein Drittel der Kirgisen leben unter dem Existenzminimum. Die Zahlungen der 800'000 Kirgisen, die in Russland arbeiten und Geld in die Heimat schicken, machen 40 Prozent des BIP des Landes aus.
Otunbajewa sagte, sie würde den Strompreis wieder senken und das ganze Staatseigentum welches durch ihren Vorgänger “illegal privatisiert” wurde zurücknehmen und meinte damit zum Beispiel die beiden Elektrizitätswerke.
Der Sturz der pro-amerikanischen Regierung von Bakijew, ist eine neue Chance für das Land, damit die Bevölkerung eine bessere Zukunft bekommt. Und es ist der nächste Schritt, die Umklammerung Russlands durch die USA und der NATO wieder zu öffnen und es bedeutet auch, dass der Krieg in Afghanistan möglicherweise viel schwieriger zu führen sein wird. Nach der Ukraine ist jetzt eine weitere korrupte Marionette, die nur dem Westen diente und gegen das eigenen Volk regierte, entfernt worden.
Eine Revolution gegen die NWO ist eben doch möglich, wenn eine Mehrheit es will und die Not nicht mehr auszuhalten ist.
UPDATE: In der Zwischenzeit hat das US-Militär alle Truppentransporte von und nach Kirgisistan eingestellt und wird stattdessen die NATO-Soldaten über Flufhäfen in Kuwait nach Afghanistan bringen, sagte US Central Command am Freitag.
Unter der NATO-Herrschaft ist Afghanistan der grösste Drogenproduzent der Welt
Afghanistan ist nicht nur der grösste Opiumproduzent der Welt, das Land ist auch weltweit führend in der Produktion von Haschisch, wie das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC) vergangene Woche berichtet hat. Und das unter Aufsicht und Duldung der NATO-Okkupationsarmee.
NATO-Soldat neben einem Kannabisfeld:
Wie bekannt ist, gab es unter der Taliban-Regierung bis zur Invasion durch amerikanische Truppen 2001 praktisch keinen Drogenanbau in Afghanistan. Erst als die ISAF-Truppen das Land besetzen, fingen die Bauern wieder damit an. Dies selbstverständlich mit voller Genehmigung der NATO.
Wie ist das zu erklären, wo doch der Westen offiziell soooo vehement einen „Krieg gegen Drogen“ führt?
Hier sehen wir wieder die Doppelmoral des Westens, ihre Heuchelei und alles was sie sagen ist erstunken und erlogen.
Die UNODC schätzt, dass 10'000 bis 24'000 Hektar Land mit Kannabis in Afghanistan bepflanzt wird, aus dem pro Jahr 1'500 bis 3'500 Tonnen Haschisch entsteht.
“Während andere Länder sogar grössere Kannabisanpflanzungen haben, der erstaunliche Ertrag der afghanischen Ernte macht Afghanistan zum Welt grössten Produzenten von Haschisch,“ sagte UNODC-Chef Antonio Mario Costa in Wien.
Afghanistan produziert 145 Kilo Haschisch pro Hektar, im Vergleich zu 40 Kilo in Marokko, sagte Costa.
Die Aussage basiert auf Informationen aus 1'634 afghanischen Dörfern in 20 Provinzen und UNODC sagt, es ist dreimal billiger einen Hektar Kannabis zu kultivieren, als ein Hektar Opium. Daraus resultiert ein netto Einkommen pro Hektar an Kannabis von 2,490 Euro, verglichen mit 1'495 Euro pro Hektar für Opium für die Bauern.
Trotzdem bevorzugen die afghanischen Bauern Opium gegenüber Kannabis, sagt UNODC. Vergangenes Jahr haben mehr als zwei Drittel der Bauern die Kannabis anpflanzten auch Opium kultiviert.
Afghanistan liefert 90 Prozent des Opiums der Welt, die Ausgangsbasis für Heroin.
Angeblich sollen die Einnahmen zur Finanzierung des Widerstands dienen, aber wie bekannt ist, werden die „Lizenzen“ für den Anbau von den Amerikanern vergeben, die auch deshalb nichts dagegen unternehmen. Alle profitieren davon, die Bauern, die Taliban, die Warlords, die korrupten Offiziellen der afghanischen Regierung, die Kommandeure der NATO-Truppen und am meisten die CIA. Damit füllt sie die schwarzen Kasse für ihre illegalen Operationen.
US-Soldaten mitten in einem Opium-Feld:
Aber der finanzielle Aspekt ist nur einen Seite der Medaille. Viel wichtiger ist, für wen die Drogen bestimmt sind und was damit angerichtet wird. Die Drogen landen hauptsächlich auf den Strassen von Moskau und anderen russischen Städten. Es geht nämlich um eine weitere Ebene im Krieg Washingtons gegen Russland, gegen die russische Gesellschaft, um sie zu destabilisieren und um die systematische Zerstörung der russischen Jugend.
Dieser amerikanische „Opiumkrieg“ verfolgt die selbe Taktik welche die Briten gegen das Kaiserreich China der Qing-Dynastie von 1839 bis 1842 anwendeten. Es führte zu einer völligen Zerstörung der chinesischen Gesellschaft durch die Drogenabhängigkeit und zu erheblicher innenpolitischer Instabilität, was unter anderem zu Unruhen beitrug.
Russland protestiert, aber die NATO weigert sich was dagegen zu tun
Dieser versteckte Krieg ist ein grosses Problem für die russische Regierung und deshalb hat der Leiter der russischen Drogenbehörde die NATO-Länder beschuldigt, nichts gegen die Produktion von Heroin in Afghanistan zu unternehmen. Victor Ivanov sagte, mindestens 30'000 Menschen sterben jedes Jahr in Russland an den Folgen des Heroins, von dem 90 Prozent aus Afghanistan kommt.
Er gab die Schuld der Obama-Regierung, welche dem US-Militär die Zerstörung von Opiumfeldern verbietet.
Die USA gab als Antwort, so eine Aktion würde die Bauern nur in die Arme der Taliban treiben. Eine völlig unlogische und absurde Ausrede. Es bestätigt nur, die amerikanische Regierung ist nicht Willens den Drogenanbau zu stoppen und fördert ihn sogar, aus oben genannten Gründen.
Es ist nicht das erste Mal, dass Ivanov die NATO-Länder scharf deswegen kritisierte, weil sie nicht die Drogenproduktion unter ihrer Aufsicht als Besatzer beenden. Auch die deutsche Bundeswehr hat den Befehl, die Bauern und ihre Opiumfelder zu ignorieren und in Ruhe zu lassen.
Ivanov sagt, die Drogenproduzenten geniessen eine völlige Immunität in Afghanistan.
Die Konsequenz ist, sagt er, Russland wird mit einer Flut von billigen Drogen überschwemmt, was ein grosser destabilisierender Faktor für Russland darstellt.
Russland soll ungefähr 5 Millionen Drogensüchtige haben, die Hälfte davon sind abhängig von Heroin.
Was die NATO unter amerikanischer Führung in Afghanistan macht, spottet jeder Beschreibung. Nicht nur weil sie das ganze Land zerstören und zahllose Zivilisten ständig ermorden, sondern auch durch ihre verbrecherische Förderung des Drogenanbaus und Handels zum Schaden Russlands und anderer Länder. Denn das Heroin landet auch bei uns in Europa.
Die deutschen Politiker, welche den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan vehement befürworten und dauernd verlängern, befürworten damit auch den Weltrekord an Drogenanbau in Afghanistan und den weltweiten zerstörerischen Handel damit durch die CIA. Fragt sie doch, wie das mit ihrer Drogenpolitik im Inland zusammenpasst, wo die Bundesbürger wegen einigen Gramm Hasch kriminalisiert werden? Wie können sie Afghanistan als Hauptdrogenproduzent wissentlich dulden, die Bundeswehr quasi als Bewacher der Opiumfelder einsetzen, gleichzeitig sich scheinheilig hier für den Kampf gegen Drogen aussprechen? Ach so, dumme Frage gell?
Tatsache ist, Washington kontrolliert mit der CIA den gesamten Drogenhandel der Welt, von Kolumbien mit dem Kokain, bis nach Afghanistan mit dem Haschisch und Heroin. Die kleinen Leute die ab und zu medienwirksam erwischt werden, sind nur Amateure, lästige Konkurrenz, damit der Öffentlichkeit eine Show geboten wird, um von sich als die wahren Grosskriminellen abzulenken.
Verwandter Artikel: CIA, Abkürzung für Cocain Import Agency
PS: Wie mir ein guter Bekannter als Augenzeuge mitteilte, ist die ganze Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan auf pakistanischer Seite voll mit Opiumfelder und es werden jedes Jahr mehr. Als er mit einem Hubschrauber entlang flog, sah er die blühenden Felder. Das passiert unter den Augen und mit voller Genehmigung der Amerikaner und ihren Marionettenregierungen. Der sogenannte „Krieg gegen Drogen“ ist ein Farce, tatsächlich ist es ein Krieg gegen die Menschheit und ein riesen Geschäft für die globale Elite.
Wilhelm Hankel: Länder die nicht in den Euro gehören sollen raus
Der deutsche Wirtschaftswissenschaftler und Währungsspezialist, Wilhelm Hankel, im Morgenmagazin vom 18.03.2010 über den Euro. Die Länder welche Probleme haben, wie Griechenland, sollen ihre eigene Währung wieder erhalten und freiwillig aus dem Euro aussteigen. Wenn man jetzt eine falsche Lösung für Griechenland anstrebt, dann ist der Euro erledigt, dann wird er die schlimmste Weichwährung die es in Europa je gegeben hat, sagt er.
Ausserdem sagte er, Griechenland nimmt einen schlimmen Weg, wenn man die Auflagen bedenkt. Aus Griechenland würde ein Polizeistaat werden, wenn sie die Steuern erhöhen, den Sozialstaat abschaffen müssen, die Löhne senken usw. Griechenland hat jetzt die Chance aus dem Euro auszusteigen, zum Nutzen der eigenen Bürger.
Täusche Bank Chef Sepp Ackergaul will das Griechenland gerettet wird, nur um seine eigene Haut zu retten, weil sie so viele Kredite dorthin vergeben haben.
Grossbänker sollen ruhig pleite gehen, wie jeder Kleinunternehmer auch, wenn er seine Schulden nicht mehr bezahlen kann. Das wäre gut für die Marktwirtschaft, sagt er.
Verwandter Artikel: Griechenland wird in eine bargeldlose Gesellschaft umgewandelt
Ohne alternative Medien gibt es keine Wahrheit über die Kriege
Vor zwei Monaten hat ein Trupp der US Special Operations einen Angriff auf was sie als militantes Versteck bezeichnet haben in der Paktiva Provinz in Afghanistan durchgeführt. Drei Frauen wurden durch den Einsatz getötet, davon waren zwei schwanger, sowie zwei Männer, alles Zivilisten.
(Zwei Frauen, ein Mädchen, ein Polizist und sein Bruder wurden am 12. Februar erschossen, als eine US Spezialeinheit ihr Haus im Dorf von Khataba ausserhalb von Gardaz stürmten.)
Die ISAF gab später zu, die zwei Männer wären keine militanten Kämpfer gewesen. Über die Frauen behauptete die ISAF, diese wären zwei Stunden vor dem Angriff getötet worden. Wer hat diese Frauen getötet? Ihre gefesselten und geknebelt Körper, sagte die NATO, würden einen sogenannten „Ehrenmord“ durch andere Familienmitglieder zeigen.
CNN berichtete diese Geschichte als Fakt, so wie die NATO es beschrieben hat. Die New York Times war nicht viele besser. (Sie behauptete sogar, die Taliban hätten den Mord begangen.)
Letzte Woche haben wir dann die Wahrheit erfahren. Kein „Ehrenmord“ war der Grund für den Tot der drei Frauen. Die Frauen wurden tatsächlich von den US-Soldaten ermordet, zusammen mit den beiden Männern.
Der Angriff galt auch nicht einem Versteck von Militanten, sondern Tatsache ist, es wurde eine Familie angegriffen, welche gerade die Geburt eines neuen Babys feierte.
Diese Enthüllung wäre schon für sich schlimm genug, aber es wird schlimmer, viel schlimmer!
Die NATO hat jetzt zugeben müssen, ein Team von afghanischen Gerichtsmedizinern hätten Beweise für eine Manipulation Vorort gefunden. Kugeln sind aus den Wänden nach dem Überfall entfernt worden, sowie aus den Leichen der Frauen selber.
Ich wiederhole: Um die fabrizierte Geschichte aufrecht zu erhalten, dass die drei Frauen durch ihre eigenen Verwandten getötet wurden und nicht durch US-Truppen, haben die Mitglieder der Special Operations die Kugeln aus den Wänden und Leichen entfernt, die Wunden mit Alkohol ausgewaschen, um alle Beweise über was wirklich geschah zu entfernen.
In anderen Worten, die US-Truppen haben ihren Mord vertuscht.
Wie haben wir die Wahrheit über was in der Paktive Provinz wirklich passiert ist erfahren? Nur weil ein einzelner, unerschrockener Reporter der Times of London, Jerome Starkey, trotzig die Geschichte der NATO und des Pentagon ihnen nicht abnahm, seine eigene engagierte Untersuchung durchführte und sogar nicht wegen der Schmierkampagne des Pentagon gegen ihn nachgab, weil er seinen Job machte. (Siehe seinen Bericht vom 5.4. hier.)
Hätte es keinen Jerome Starkey gegeben, dann wäre die Version der NATO über die Tötung der drei Frauen durch ihre eigenen Verwandten in die Geschichtsbücher als Tatsache eingegangen. Nichts wäre darüber bekannt geworden, die Truppen haben die Beweise manipuliert, um ihr Verbrechen zu vertuschen, eine Straftat die in den USA einem für 20 Jahre ins Gefängnis bringt.
(Ein NATO-Sprecher, Brigadegeneral Eric Tremblay, hat mittlerweile gesagt: "Wir bedauern zu tiefst den Ausgang dieser Operation, akzeptieren die Verantwortung für unser Handel in dieser Nacht und wissen, dieser Verlust wird von den Familien für immer gespürt werden." Man dementiert jedoch die Darstellung vehement, dass man versucht habe, den wahren Hergang zu vertuschen. Den Angehörigen wurden von den USA eine Entschädigung von 2000 Dollar pro getöteter Person angeboten.)
Wir benötigen mehr Reporter wie Jerome Starkey. Wir benötigen mehr Organisationen wie Wikileaks. Wir benötigen mehr alternativen Medien welche die Wahrheit aufdecken, weil die Mainstreammedien immer gleichgeschalteter mit jedem Jahr werden.
Von Robert Greenwald, Filmemacher, Brave New Films
Wikileaks zeigt Ermordung von Reuters Journalisten und Zivilisten
Im folgenden Video sieht man wie über ein Dutzend Zivilisten aus einem Helikopter mit Maschinengewehrfeuer niedergemetzelt werden, einschliesslich zwei Reuters Journalisten. Das Ereignis fand in Bagdad am 12. Juli 2007 statt. Man sieht die Aufnahme aus der Sicht des Schützen in einem US-Apache-Helikopter.
Das US-Militär behauptet, die Opfer starben bei einem Gefecht zwischen US-Streitkräften und Freischärlern. Die Aufnahmen zeigen aber ganz etwas anderes. Sie waren ahnungslos und wurden kaltblütig aus der Luft mit Maschinengewehrsalven ermordet.
Sogar herbeigeeilte Helfer in einem Kleinbus, die versuchen die Verletzten zu bergen, werden aus der Luft niedergemäht. Dabei werden zwei Kinder die im Fahrzeug sitzen ebenfalls schwer verletzt. Von einer Bedrohung oder Waffen keine Spur.
Ein Panzer der US-Armee rollt dann später über die verstreuten Leichen und die Besatzung lacht sogar.
Hier der Funkverkehr zwischen den Schützen, Piloten und Kommando:
Die beiden Reuters-Journalisten stehen an der Strassenecke mit ihren Helfern. Einer telefoniert mit seinem Handy, der andere kniet und schaut um die Ecke mit seiner Kamera um Fotos zu machen:
"Alle sind aufgereiht."
"Los, schiess endlich!"
"Schiess weiter!"
"Ha, Ha, ich hab sie erwischt!"
"Einige Leichen liegen rum."
"Wir haben acht Typen erwischt."
"Ja, da krabbelt einer noch da unter rum."
"Wir werden noch ein Paar erschiessen."
"Hey, du schiesst und ich rede."
"Oh, ja schaut euch diese toten Bastarde an."
"Nett, nett. Gut geschossen."
"Danke."
Der Beschuss des Kleinbus der zur Hilfe eilt:
"Wir haben einen Kleinbus der sich nähert und die Körper bergt."
"Wir haben Einzelne die zur Szene gehen, sieht aus wie wenn sie möglichweise Körper aufsammeln und Waffen."
"Lass mich eingreifen."
"Kann ich schiessen?"
"Bitte um Erlaubnis einzugreifen."
"Sie bergen die Verwundeten?"
"Komm jetzt, lass und schiessen!"
"Sie heben ihn auf."
"Wir haben einen schwarzen Kleinbus der die Körper aufsammelt."
"Bitte um Erlaubis einzugreifen."
"Fuck."
"Erlaubnis erteilt."
"Wir legen los."
"Ich hab sie erwischt."
"Ich feuere."
"Der Wagen sieht aus wie wenn er erledigt ist."
"Es gibt einen Wagen in der Mitte der Strasse mit ca. 12 bis 15 Leichen."
"Ja, guck dir das an, genau durch die Windschutzscheibe."
"Ha, Ha!"
Die Bradley-Panzer erscheinen am Tatort:
"Ich glaube die sind gerade über eine Leiche gefahren."
"Wirklich? (lach)"
"Ja. (lach)"
Es werden zwei Kinder aus dem zerschossenen Bus geborgen:
"Na ja, es ist ihre Schuld, wenn sie Kinder in eine Schlacht mitbringen."
"Das stimmt."
Reuters hat damals versucht die Aufnahmen durch einen "Freedom of Information Act" zu bekommen, was verweigert wurde. Das Video wurde von Militärpersonal Wikileaks im Februar 2009 zugespielt, sie haben es decodiert und heute bei einer Pressekonferenz in Washington gezeigt.
Reuters verlangte eine Untersuchung in die Tötung. Das US-Militär kam aber zum Schluss, die Handlungen der involvierten Soldaten und Piloten wären in Einklang mit den Gesetzen eines bewaffnete Konflikts und ihren Einsatzregeln.
Die Namen der ermordeten Zivilisten ist unbekannt. Bei den beiden Mitarbeitern der Nachrichtenagentur Reuters handelt es sich um Saeed Chmagh und Namir Noor-Eldeen. Der 40-jährige Sameed Chamagh hinterlässt eine Frau und vier Kinder. Namir Noor-Eldee war 22, kam aus einer Familie von Journalisten und wurde als einer der besten Kriegsfotografen im Irak eingeschätzt.
Die getöteten Journalisten haben nur ihre Arbeit gemacht, haben ihr Leben riskiert, um über den Krieg im Irak zu berichten. Seit Beginn des Krieges 2003 bis 2009 sind 139 Journalisten gestorben.
Wikileaks Redakteur Julian Assange hat heute mitgeteilt, dass ein weiteres Video demnächts veröffentlicht wird, welches die Bombardierung von Zivilisten in Afghanistan zeigt.
Hier das ganze ungeschnittene Video, welches für Forschungszwecke eingestellt wurde.
Kommentar: Diese schiesswütigen Schweine ermorden einfach harmlose Zivilisten mit 30mm Geschossen aus der Luft, die nur auf der Strasse stehen. Sie können nicht mal eine AK-47 von einer Kamera und eine Telelinse nicht von einem Panzerfaust unterscheiden. Es war eine Kamera, nur eine verdammte Kamera!
Und dann ballern sie noch auf einen Kleinbus, dessen Fahrer versucht den verwundeten Reuters-Journalisten zu retten. Der Fahrer fuhr zufällig vorbei, da er seine Kinder nach Hause bringen wollte. Sie stellen überhaupt keine Bedrohung dar. Diese amerikanischen Soldaten sind seelenlose kaltblütige Killer, die Spass am Töten von wehrlosen Zivilisten haben, die auch noch dabei lachen. Bei einem richtigen Feind der zurückschiesst, scheissen sie sich in die Hosen.
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Karzai: Die Taliban könnten eine legitime Widerstandbewegung werden
... und er könnte gezwungen werden die Seiten zu wechseln!
Zum dritten Mal hat Präsident Karzai in den letzten Tagen den Westen scharf für deren Rolle in Afghanistan attackiert. Obwohl er am Samstag ein Telefongespräch mit US-Aussenministerin Hillary Clinton führte, hat er seine Beschuldigungen fortgesetzt, der Westen mische sich zu viel in die inneren Angelegenheiten Afghanistans ein. Es zeigt das wachsende Misstrauen zwischen der afghanischen Regierung und den NATO-Ländern auf.
Nach einem privaten Treffen mit 60 bis 70 afghanischen Parlamentarier, schlug er mit den Worten um sich, die USA würden sich in die internen Angelegenheiten einmischen und er sagte, die Taliban würden eine legitime Widerstandsbewegung werden, wenn das Einmischen nicht aufhört.
Er sagte sogar, er selber würde gezwungen sein auf die andere Seite zu wechseln, also zu den Taliban gehen, wenn das Parlament nicht seinen umstrittenen Versuch unterstützt, die Kontrolle über das Wahlaufsichtsgremium von der UNO zu übernehmen, wie drei der Teilnehmer an der Besprechung nun berichten.
Bereits am vergangenen Donnerstag während einer Ansprache, hat Karzai einen Teile der unabhängigen Parlamentarier kritisiert, welche fast die Hälfte seines Kabinetts nicht bestätigen wollten, weil sie zu inkompetent, korrupt oder zu schwach wären.
Er beschimpfte auch die UNO und die gesamte internationale Gemeinschaft, beschuldigte sie eine “umfangreichen Betrug” bei der Präsidentenwahl im vergangenen Jahr durchgeführt zu haben, als Teil einer Verschwörung, um seine Wiederwahl zu verhindern und seinen Sieg zu beschmutzen.
Karzai behauptet, die Parlamentarier würden ausländischen Interessen dienen, was auf scharfe Weise vom Sprecher des Unterhaus, Yunus Qanooni, zurückgewiesen wurde.
„Das ist das Haus des Volkes und alle Mitglieder sind gewählt worden,“ sagte Qanooni. „Es ist unmöglich, dass wir durch Ausländer beeinflusst werden.“
Ander Parlamentarier drückten ebenfalls ihre Empörung über die Aussagen von Karzai aus, was sie als dilettantischen Versuch werten, auf den Stolz der Afghanen zu appellieren, welcher durch die Präsenz von Hunderttausend fremder Truppen angeknackst ist.
“Das war ein unverantwortliche Ansprache von Präsident Karzai,” sagte Sardar Mohammad Rahman Ogholi aus der nördlichen Provinz von Faryab. „Karzai fühlt sich isoliert und ohne politische Verbündete ... Der Kampf gegen den Terrorismus, die Korruption und den Drogenhandel benötigt eine starke Regierung. Leider ist die Karzai-Regierung zu schwach, um gegen alle diese Elemente zu kämpfen.“
Ein andere Parlamentarier, Daoud Sultanzai aus der Ghazni Provinz sagte, er hätte die Befürchtung, die Ansprache würde permanent die Beziehungen zwischen Karzai und Washington schädigen.
Sultanzai sagte, die Behauptung von Karzai, dass einige Parlamentarier Befehle von ausländischen Botschaften bekommen, sind „völliger Blödsinn.“
“Er bekommt mehr Direktiven von der US-Botschaft,” sagte Sultanzai. „Die US-Truppen schützen ihn und nicht uns.“
Der Pressesprecher des Weissen Haus, Robert Gibbs, hat bereits gesagt, die Aussagen von Karzai wären „echt besorgniserregend.“ Der Sprecher des US-Aussenministeriums sagte, Hillary Clinton hätte Karzai am Samstag gesagt, sie sollten sich gemeinsam auf das Ziel konzentrieren, Afghanistan zu stabilisieren.
Cowley sagte auch, „Die Unterstellung, dass die internationale Gemeinschaft für die Ungereimtheiten bei den letzten Wahlen verantwortlich ist, ist absurd.
Die Parlamentswahlen, die für nächsten Monat angesetzt waren, sind auf den September verschoben worden, damit die Wahlkommission reformiert und restrukturiert werden kann, um eine Wahlfälschung zu verhindern.
Jedenfalls hat der Ton der Ansprache die Beziehungen zwischen der Obama-Regierung und Karzai schwer getrübt. Ein starker afghanischer Partner, ist der Schlüssel für die Obama-Strategie, um die Bevölkerung gegen die Taliban zu wenden.
Karzai hat sich auch sehr kritisch über die vielen zivilen Opfer geäussert, welche durch die NATO-Truppen laufend getötet werden. So hat der deutsche Kommandant zuständig für Nord-Afghanistan, Brigadegeneral Frank Leidenberger, seinen afghanischen Gegenüber angerufen, um sein Bedauern über die Tötung von sechs afghanische Soldaten durch deutsche Truppen auszusprechen.
Angela Merkel hat am Samstag Karazi angerufen und ebenfalls ihr Beileid darüber ausgesprochen. Karzai drückte sein Bedauern über die Tötung der drei deutschen Soldaten dabei aus.
Wie ich bereits gesagt habe, die Situation in Afghanistan ist völlig ausser Kontrolle und Chaos herrscht. Wenn jetzt Karzai damit droht, egal ob er es ernst meint oder nicht, die Taliban könnten eine legitime Widerstandbewegung werden und er könnte gezwungen werden die Seiten zu wechseln, dann ist die Kacke wirklich am dampfen und die Strategie des Westen ist völlig gescheitert.
Die Taliban SIND eine legitime Widerstandsbewegung, Karzai hat endlich mal die Wahrheit ausgesprochen. Die NATO-Truppen sollen sofort abziehen und den Afghanen das eigene Land selber regieren lassen.
Mich würde es aber nicht wundern, wenn Karzai demnächst einen "Unfall" hat oder aus "gesundheitlichen Gründen" zurücktreten muss. Wenn er nicht mehr mitspielt und einen auf Stress macht, wird er von Washington entfernt.
Ich möchte daran erinnern, der Hauptgrund warum die Amerikaner überhaupt in Afghanistan einmarschiert sind, ist die Gaspipeline vom Kaspischen Meer zum Indischen Ozean, die durch Afghanistan führt.
Mullah Omar, der Anführer der Taliban, sagte in einem Interview mit der pakistanischen Zeitung Dawn im Jahre 1998, dass die USA Afghanistan überfallen und die Taliban vernichten würden, wenn er ihnen den Bau der Gaspipeline für einen Betrag von 5 Millarden Dollar nicht genehmigt. Er sollte recht behalten, so geschah es 2001. Der Krieg war lange vorher vorbereitet und 9/11 gab die Ausrede dazu, denn nur vier Wochen danach fing die Bombardierung an.
Hätte Omar das Geld angenommen, dann wären die Taliban immer noch an der Macht, genau wie Saddam Hussein noch im Irak am Ruder wäre, wenn er gefolgt hätte. Wer nicht das tut was Washington befiehlt, sich nicht bestechen lässt, wird mit einem "regime change" weggeräumt, dann kommen die Marines und machen die Drecksarbeit.
Wer meint, die Taliban sind die Bösen, der ist völlig gehirngewaschen, vollgefüllt mit falscher Propaganda und hat keine Ahnung wer der wirkliche Böse ist und um was es wirklich geht. Es geht um Geostrategie, Energiepolitik, Pipelines, um Öl und Gas, deshalb sind die NATO-Truppen dort, das muss jeder Soldat wissen, der sein Leben in Afghanistan oder im Irak einsetzt. Sie sind Wegwerfartikel für die amerikanischen Ölkonzerne, so siehst aus. Alles andere was an Gründen erzählt wird, von wegen Demokratie, ist erstunken und erlogen!
Be nice to America, otherwise they will "democratize" you!
Verwandter Artikel: Wirtschaftskiller oder wie unterwerfe ich ein Land
ElBaradei sagt: Der Irakkrieg hat eine Million unschuldige Zivilisten getötet
Der ehemalige Chef der UNO-Atomenergiebehörde (IAEA), Mohammed ElBaradei, sagte in einem Interview mit der britischen Zeitung Guardian am Mittwoch, dass die welche den Krieg im Irak befohlen haben, für die Tötung von einer Million unschuldiger Zivilisten verantwortlich sind und sie könnten unter internationalen Recht dafür zur Verantwortung gezogen werden. Er meinte ganz eindeutig damit Präsident George W. Bush, Premierminister Tony Blair und ihre obersten Militär- und Sicherheitsberater.
Meiner Meinung nach gehört Angela Merkel auch auf die Liste der Kriegsverbrecher, denn sie hat am 20. Februar 2003, genau einen Monat vor Kriegsbeginn, in ihrem Artikel mit der Überschrift „Schröder spricht nicht für alle Deutschen“, der in der Washington Post veröffentlicht wurde gesagt, sie befürwortet den Krieg und findet ihn richtig. Sie sagte: „Die Gefahr aus dem Irak ist nicht fiktiv sondern real ...“ was sich als totale Fehleinschätzung und sogar bewusste Lüge herausstellte.
Ich habe ihr damals, als sie Oppositions- und CDU-Parteiführerin war, einen Brief geschrieben, wo ich sie darauf hinwies, Saddam Hussein hat keine Massenvernichtungswaffen, das hätte Hans Blix der UNO-Waffeninspektor festgestellt und deshalb ist ein Angriffskrieg völlig ungerechtfertigt. Sie antwortete mir, nein das stimme nicht, Saddam wäre sehr gefährlich für seine Nachbarn und sogar für Europa und die ganze Welt.
Das wäre genau so wie wenn man sagen würde, der Überfall auf Polen durch Hitler wäre gerechtfertigt gewesen, weil Polen eine "Gefahr" für das Deutsche Reich dargestellt hätte, was er ja behauptet hat mit der Aussage: "Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen! Und von jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten!"
Als dann Mitte 2003 nach der Bombardierung von Bagdad mit "Shock and Aw", anschliessender Invasion und vergeblicher Suche keine Massenvernichtungswaffen gefunden wurden, schrieb ich ihr wieder einen Brief, worin ich sie fragte, „... und wo sind die bedrohlichen Waffen? Sie haben sich geirrt und einen Angriffskrieg befürwortet, der völlig grundlos ist. Da Sie die Lage falsch eingeschätzt haben, fordere ich Sie auf sofort zurückzutreten, da sie unfähig sind. Wenn ich gewusst habe Saddam Hussein hatte keine Massenvernichtungswaffen, dann hätten Sie es erste recht wissen müssen.“ Daraufhin bekam ich selbstverständlich keine Antwort und die Bundesbürger haben sogar danach sie als Belohnung für ihre Kriegshetze zur Kanzlerin "gewählt" und dann auch noch 2009 wiedergewählt. Unglaublich!
Während ihrer Amtszeit hat sie alles getan, damit die Amerikaner von Deutschland aus als Basis diesen völkerrechtswidrigen Krieg führen können und tut es heute noch. So viel zum Märchen, wenn man Frauen an die Macht lässt, dann gebe es keine Kriege. Sie ist ja auch für die Weiterführung und Eskalation des illegalen Bundeswehreinsatz in Afghanistan verantwortlich und für die Verbrechen die dort passieren. Ob Margret Thatcher mit dem Falklandkrieg, Golda Meir mit dem Jom-Kippur-Krieg oder Indira Gandhi mit dem Indisch-Pakistanischer Krieg, alle diese Frauen die Staatsführer waren haben Kriege geführt.
Aber zurück zu ElBaradei. Es war das erste Interview mit einer grösseren Zeitung, seit er in seine Heimat Ägypten zurückgekehrt ist, nach dem er ein Jahrzehnt die Internationale Atomenergiebehörde in Wien geleitet hat und den Friedensnobelpreis 2005 bekam. Hauptsächlich deswegen, weil er verhinderte, dass Bush mit seinen erfundenen Behauptungen über „Massenvernichtungswaffen“ im ganzen Mittleren Osten eine generelle Ausrede suchte, um militärisch eingreifen zu können, denn der Iran war/ist das nächste Ziel.
“Ich hoffe, dass die Lehre aus dem Irak in London und in den USA dort langsam begriffen wird,“ erzählte er dem Guardian. „Sicher gibt es Diktatoren, aber ist man bereit jedes mal wenn man einen Diktator los werden will, eine Million unschuldige Zivilisten zu opfern? Alle Anzeichen die aus der Chilcot Untersuchung in Grossbritannien rauskommen ist zeigen, dass es beim Irak nicht wirklich um Massenvernichtungswaffen ging, sondern um 'Regimewechsel' und ich stelle immer wieder die selbe Frage, wo findet man im internationalen Recht diesen Regimewechsel? Und wenn es eine Verletzung des internationalen Rechts ist, wer ist dafür verantwortlich?“
Diese Beurteilung, dass Bush und Blair für Kriegsverbrechen schuldig sind, kommt nicht von irgendjemand, sondern von einem höchsten UNO-Offiziellen und würde normalerweise, wenn wir eine echte Presse hätten, grosse Schlagzeilen machen. Über das Interview des Guardian wurde wohl in französischen und britischen Medien berichtet, auch die Nachrichtenagenturen Reuters und AFP brachten es, aber in den amerikanischen erschien absolut nichts. Nicht eine einzige Zeitung und kein TV-Sender hat es erwähnt. Auch in Deutschland, kein Wort darüber, nichts! So viel zur korrekten Berichterstattung „unserer“ Medien über so eine wichtige Aussage. Lachhaft und beschämend!
Die Diskussion über die Verletzung des internationalen Rechts durch den Befehl einen Krieg gegen den Irak zu führen, kam in der längeren Aussprache über den völligen Bankrott der Aussenpolitik der USA und Grossbritannien in der muslimischen Welt. ElBaradei kritisierte die langanhaltende Unterstützung Washingtons für Diktatoren wie Mubarak in Ägypten. „Die Idee, dass die einzige Alternative zu autoritären Regimen ist Bin Laden und Co., ist eine gefälschte, trotzdem wird die Weiteführung dieser Politik die Prophezeiung war werden lassen.“
Was er damit meint, der Westen unterstützt brutale diktatorischen Regime in Ägypten, Jordanien, Saudi Arabien, Kuwait, Emirate, Marokko usw. die dem Westen hörig sind und verhindert jede Demokratisierung mit der Ausrede, sonst kommen islamische Fundamentalisten an die Macht. Er meint, wenn sie das so weiter machen, wird es tatsächlich so oder so passieren.
ElBaradei warnte vor der “steigenden Radikalisierung” in der arabischen Welt: “Die Menschen fühlen sich durch ihre eigene Regierung unterdrückt, sie fühlen sich durch die Aussenwelt ungerecht behandelt, sie wachen am Morgen auf und was sehen sie? Sie sehen Menschen die erschossen und getötet werden, Muslime von Afghanistan, über Irak, Sudan bis nach Darfur.“
“Die Politik des Westens in dieser Region hat total versagt, nach meiner Meinung,” sagt er. „Es stützt sich nicht auf Dialog, Verständnis, der Unterstützung der zivilen Gesellschaft und Ermächtigung der Menschen, sondern es basiert auf die Unterstützung von autoritären Regimen, so lange das Öl gepumpt wird.“
ElBaradei warnte vor der Heuchelei und Doppelmoral der westlichen Politik. „Der Westen spricht viel über die Wahlen im Iran, zum Beispiel, aber wenigstens haben sie eine Wahl,“ sagte er. „Aber wo sind die Wahlen in der arabischen Welt? Wenn der Westen nicht darüber redet, wie kann es irgendeine Glaubwürdigkeit haben?“
Das sieht man ja auch an Gaza. Als dort Wahlen 2006 abgehalten wurden und die Hamas statt die Fatah mit überwältigender Mehrheit gewählt wurde, hat Israel und der gesamte Westen diesen Volksentscheid nicht akzeptiert. Ja, Demokratie gibt’s nur dann, wenn man das wählt was einem befohlen wird. Stattdessen wurde die Hamas zu einer terroristischen Vereinigung deklariert und die Bevölkerung von Gaza für ihr "Ungehorsam" einer Kollektivstrafe unterzogen, einem totalen Boykott, bis hin zu einem Krieg 2009 mit Bombenangriffen auf wehrlose Zivilisten, mit 1'400 Tote. Der Goldstone Bericht im Auftrag der UNO hat den Völkermord durch Israel bestätigt.
ElBaradei überlegt sich eine Kandidatur für das Präsidentenamt gegen den 81 jährigen Hosni Mubarak zu führen, dessen fünfte sechsjährige Amtszeit nächstes Jahr endet. Da haben wir so einen vom Westen unterstützten Diktator, der alles macht was Washington befiehlt, egal wie er die Bevölkerung und die Opposition unterdrückt. Der wird doch nur durch Milliarden an westlichen Geldern und einem repressiven Geheimdienst- und Polizeiapparat an der Macht gehalten. AlBaradei hofft, der Westen ändert seine Politik und übt Druck aus, damit die Opposition etwas bessere Chancen bekommt.
ElBaradei warnt damit die europäischen Länder, wie konterproduktiv die westliche Politik ist, speziell die von den USA. „Wenn man sieht, dass die populärsten Figuren im Mittleren Osten Ahmadinejad (Iran) und Hassan Nasrallah (Hezbollah) sind, dann müsste es die klare Botschaft senden: eure Politik kommt nicht bei den Menschen an,” sagte er.
Er machte auch auf die extremen sozialen Spannungen in Ägypten aufmerksam, wo die Mehrheit der Bevölkerung in zerstörender Armut lebt. Er sagt: „In Ägypten leben die Reichen in Gettos,“ und meint damit die wunderschönen manikürten Gärten, komplett mit Swimmingpools. „Der Spalt durch die soziale Ungleichheit ist einfach unglaublich.“
Zusätzlich zum Totschweigen des Interviews in den westlichen Medien, kommt noch die Selbstzensur des Guardian hinzu. Die erste Version des Artikels erschien um 18:01 Uhr auf der Webseite des Guardian, einschliesslich die Bemerkung über Bush und Blair, welche das internationale Recht gebrochen haben, wie hier zu sehen.
Zwei Stunden später wurde dieser Artikel durch einen längeren ersetzt, der die kritischen Kommentare über Ägypten beinhaltet. Aber die Aussage über die Chilcot Untersuchungskommission in die Gründe für den Irakkrieg und die Tötung von einer Million unschuldiger Menschen wurde gelöscht. Siehe den überarbeiteten Artikel hier.
Was war in der Zwischenzeit passiert? Hat der Guardian gemerkt, so etwas dürfen sie nicht melden und haben es von sich aus entfernt, oder wurde die Zeitung von gewissen Mächten unter Druck gesetzt?
Die Medien überschlagen sich mit Hysterie über die Wahlen im Iran und behaupten sie wären angeblich gefälscht, regen sich aber nicht über die nachweislich von der UNO bestätigten gefälschten Wahlen in Afghanistan auf. Ist ja klar warum. Karzai ist "unser" Diktator, der darf das. Er darf auch korrupt sein und mit Drogen handeln, solange er das macht was Washington ihm befiehlt. Um so ein Regime zu schützen werden NATO und Bundeswehrsoldaten in den Krieg geschickt, töten Tausende Zivilisten dabei, was uns aber nicht durch die Medien erzählt wird. Sie lügen uns nur mit Märchen über "Aufbauhilfe" an und was für einen "tollen" Job sie da machen.
Ein weiterer Beweis wie die Medien nicht die Wahrheit berichten, sondern sie unterdrücken und mit den Weltverbrechern und Kriegstreibern unter einer Decke stecken. Und wenn mal die Wahrheit doch mal „durchflutscht“, dann wird sie nachträglich gelöscht. Wie ich schon lange sage, die Medien sind unser Feind! Ohne ihre Mittäterschaft gebe es gar keine Kriege und wie ElBaradei bestätigt, keine Million getötete irakische Zivilisten.
Deutscher Kriegsminister gibt endlich zu, Deutschland führt KRIEG in Afghanistan:
Die einzigen die ein verabscheuungswürdiges Handeln an den Tag legen, ist die deutsche Regierung, in dem sie die Bundeswehr in einen völkerrechtswidrigen und illegalen Angriffskrieg schicken. Was hat sie dort zu suchen?
Bundeswehr erschiesst Afghanische Soldaten
Deutsche Soldaten haben völlig die Nerven verloren!
Nur wenige Stunden nach dem Tod von drei deutschen Soldaten im Norden Afghanistans haben Soldaten der deutschen Bundeswehr fünf, nach Angaben eines afghanischen Provinzgouverneurs sechs afghanische Soldaten erschossen.
Wie das Einsatzführungskommando am Samstag in Potsdam mitteilte, verliessen am Freitag um 19.21 Uhr (16.51 MESZ) deutsche Soldaten das Feldlager in Kundus, um die seit dem Mittag in Gefechte verwickelten Soldaten abzulösen.
Auf dem Weg dahin fuhren zwei zivile Autos auf die Bundeswehr zu und hielten auch nach allen "von deutscher Seite durchgeführten Sicherheits- und Identifizierungsverfahren" nicht an, um sich überprüfen zu lassen, wird behauptet.
Daraufhin eröffnete ein deutscher Schützenpanzer das Feuer auf eines der Fahrzeuge. Später stellte sich heraus, dass es sich um zivile Fahrzeuge der afghanischen Armee gehandelt hatte und die Insassen wurden grundlos getötet. Ein Bundeswehrsprecher sagte der Nachrichtenagentur dpa, die Bundeswehr bedauere den Vorfall zutiefst.
Der Provinzgouverneur sagte gegenüber der Presse, die zwei afghanischen Militärfahrzeuge wären leicht zu erkennen gewesen und die Deutsche hätten viel zu schnell geschossen. Sie wären auf den Weg gewesen logistische Unterstützung den Kameraden zu geben, die neben den Deutschen kämpften.
Mohammed Omar sagte: "Anfänglich sind die deutschen Truppen durch eine I.E.D (improvisierter Sprengsatz) und Schüsse getroffen worden, bei einer Konfrontation mit Freischärlern im Dorf von Essa Khel in Chardara, ein volatiler Distrikt. Sie baten um zusätzliche Verstärkung durch afghanischen Armeesoldaten und diese schickten sofort Hilfe um die Freischärler zu bekämpfen."
"Zwei Fahrzeuge einer afghanischen nationalen Armee-Einheit fuhren zurück nach Kundus um den Rest der Truppen mit Logistik und Munition zu beliefern," sagte er weiter, "und sie wurden von deutschen Soldaten irrtümlich beschossen, wobei sechs Soldaten der afghanischen nationalen Armee getötet wurden, was das tragischte 'friendly fire' Ereignis dieser Art in Kundus darstellt."
Ein Sprecher der NATO sagte, sie haben widersprüchliche Berichte über die Schiesserei erhalten und das Ereignis wird untersucht. Ein örtlicher Regierungssprecher sagte, afghanische Kommandeure träfen sich am Samstag mit Vertretern der Koalitionstruppen, um über den Zwischenfall zu sprechen.
Für mich ist klar, die Bundeswehr hat völlig die Nerven verloren und sie ballern jetzt auf alles was sie als vermeintliche Bedrohung sehen. Zuerst schiessen, dann Fragen stellen ist das Motto. Wie wenn sie nach bald 10 Jahren Krieg ihre afghanischen "Kameraden" nicht erkennen würden. Lächerlich.
Bei dieser Vorgehensweise wundert man sich, wenn es Widerstand gibt? Haben die sie eigentlich noch alle? Was erwarten die Politiker und Militärführer? Dass sich die Afghanen einfach so zusammenschiessen lassen und nicht reagieren? Es ist doch ihr Land und die Bundeswehr hat dort nichts zu suchen.
Dann wissen die Afghanen, die Karzai-Regierung ist nur durch Wahlbetrug an der Macht, sie repräsentiert nicht die Meinung der Bevölkerung und diesen Betrüger, Drogenhändler und korruptes Schwein decken und schützen die NATO-Truppen. Der Westen hat null Glaubwürdigkeit in Afghanistan.
Seit wann leisten Soldaten Aufbauhilfe? Mit dem Gewehr in der Hand? Das Militär ist doch nicht das THW. Wenn, dann müssten zivile Bautrupps dort hin, welche Strassen, Brücken, Kanalisation, Wasserversorgung, Strom, Schulen und generell die Infrastruktur aufbauen. Bis auf Einzellfälle ist dort in 10 Jahren nichts geschehen. Afghanistan ist das ärmste Land der Welt. Überall sieht man ausgebombte Ruinen. Was aufgebaut wurde sind militärische Einrichtungen, Flugplätze und Basen, die auf eine permante Besatzung hindeuten.
Dieser Bericht bestätigt meinen vorhergehenden: "Wir haben eine unglaubliche Anzahl unschuldiger Afghanen erschossen!"
Wir haben eine unglaubliche Anzahl unschuldiger Afghanen erschossen
... sagt General McChrystal, Oberkommandierender alle ISAF-Truppen in Afghanistan.
Obwohl General Stanley McChrystal eine neue Direktive letztes Jahr herausgegeben hat, um angeblich die zivilen Opfer zu reduzieren, ist die Zahl an getöteten Afghanen erschreckend hoch geblieben.
Protest in Afghanistan: "Hört auf uns zu töten!"
“Wir haben ein unglaubliche Anzahl unschuldiger Menschen erschossen, von denen keiner sich als Bedrohung erwies,“ sagte McChrystal während einer Video-Konferenz mit Truppen, schreibt die New York Times.
Aus der Aufzeichnung geht folgende Situation hervor:
„Wir verlangen von unseren jungen Leuten die ihren Dienst verrichten sehr viel da draussen bei den Kontrollpunkten. Da es Gefahren gibt, müssen sie schnell bei unübersichtlichen Situationen entscheiden. Aber, so viel ich weiss, in den mehr als neun Monaten in denen ich hier bin, ist nicht ein einziger Fall bekannt, wo wir mit einer eskalierenden Anwendung von Gewalt reagierten und jemanden verletzt haben, hat es sich herausgestellt, dass in einem Fahrzeug Bomben oder Waffen sich befanden, in vielen Fällen waren Familien drin. Damit will ich nicht die Leute kritisieren, die das ausgeführt haben. Ich will euch nur eine Perspektive geben. Wir haben eine unglaubliche Anzahl unschuldiger Menschen erschossen und eine Anzahl getötet, und, so viel ich weiss, keiner hat sich als wirkliche Gefahr für unsere Truppen herausgestellt.“
Hier die ganze Aussage von McChrystal.
Seit dem McChrystal das Kommando im Sommer 2009 übernommen hat, ist die Anzahl getöteter unschuldiger afghanischer Zivilisten im Vergleich zu den vergangenen Jahren gleich geblieben, trotz seiner neuen Regeln, was die Feindseligkeit weiter antreibt und die Unterstützung der NATO-Truppen durch die einheimische Bevölkerung massiv untergräbt.
So macht man sicher keine Freunde, wenn schiesswütige NATO-Soldaten, oder die welche sich bei jeder Kleinigkeit in die Hosen scheissen, auf alles losballern was sie als „Bedrohung“ ansehen und dabei Frauen und Kinder grundlos töten. In der Tradition der Afghanen ist Rache für ein ermordetes Familienmitglied eine Pflicht. Das ist eine völlig normale menschliche Reaktion. So eskaliert aber die Gewalt immer mehr.
Wer sind denn die Fremden? Wer ist denn in ein fremdes Land einmarschiert? Wer sind denn die Besatzer? Wir doch!
Die Situation dort ist völlig ausser Kontrolle und die ISAF-Truppen kämpfen gegen die ganze Bevölkerung. Dieser Krieg ist nicht nur illegal, sondern so niemals zu gewinnen. Die Amerikaner und ihre Verbündeten erleben ihr nächstes Vietnam-Desaster und werden genau wie damals, ihren Schwanz einziehen und abhauen müssen. Die Frage ist nur noch, wie lange wird es dauern und wie viele unschuldige Opfer werden noch dabei ermordet.
Dieses Schuldanerkenntnis von McChystal muss jeden der ein Gewissen hat die Forderung rufen lassen:
"Jetzt ist Schluss, Bundeswehr raus aus Afghanistan!"
Wann geht in den völlig bornierten Köpfen der Politiker endlich rein, die Taliban sind afghanische Freiheitskämpfer, die aus der Bevölkerung kommen und von ihnen getragen werden, genau wie die Vietcong damals in Vietnam. Sie kämpfen gegen die westlichen Besatzer, wie vorher gegen die Sowjettruppen. Wenn die Taliban Terroristen sind, dann waren die Mitglieder der Résistance in Frankreich während der deutschen Besatzung auch welche. Dann muss die Geschichte umgeschrieben werden.
Widerstand gegen Besatzungstruppen ist ein legitimes Recht. Wer das völlig pervertiert, sich von einem Täter zum Opfer umkehrt und die Opfer zu Tätern macht, ist ein unglaubwürdiger Lügner und Verbrecher.
Wer nach den Todesfällen von Gestern und durch diese Aussage von McChrystal, nicht seinen Abgeordneten in Berlin jetzt schreibt und einen sofortigen Truppenabzug verlang, macht sich an der weiteren Ermordung von Zivilisten und den Kriegsverbrechen mitschuldig. Schüttet sie mit Mails zu bis sie endlich aufwachen und fragt sie, ob sie überhaupt ein Gewissen haben und ob sie wiedergewählt werden wollen.
Hier ist die Liste aller Abgeordneten mit Mail-Adresse
Drei Bundeswehrsoldaten in Afghanistan getötet, fünf schwer verletzt
Nein, Deutschland führt keinen Krieg in Afghanistan, das wird von der Bundesregierung immer betont. Jetzt sind bei einem stundenlangen Feuergefecht mit rund 200 Taliban sind im Norden Afghanistans drei Bundeswehrsoldaten getötet und fünf schwer verletzt worden. Die Deutschen befanden sich angeblich südwestlich von Kunduz auf einer Patrouille und wurden mit Handfeuer- und Panzerabwehrwaffen beschossen, wie die Bundeswehr am Freitag mitteilte. Damit steigt die Zahl der umgekommenen Soldaten in Afghanistan auf 39 und 138 wurden verwundet.
Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat seine Osterferien in Südafrika abgebrochen. Er ist laut Angaben von "Spiegel Online" auf dem Weg nach Deutschland. Dann soll er den Hinterbliebenen mal erklären, für was ihre Söhne und Brüder ihr Leben geopfert haben.
Was hat die Bundeswehr überhaupt dort zu suchen? Hat Afghanistan Deutschland angegriffen? Ach ja, sie sollen ja "nur" die Zivilbevölkerung "schützen" und beim "Wiederaufbau" des Landes helfen. Das ist die Propaganda die der deutschen Bevölkerung als Ausrede laufend erzählt wird. Zuerst überfällt man sie, bombt man sie in die Steinzeit, dann erfolgt ein angeblicher Wiederaufbau.
Dabei handelt es sich um einen illegalen und völkerechtswidrigen Angriffskrieg der Amerikaner und die Deutschen sind die willigen Helfershelfer, damit die Opiumfelder der CIA noch besser blühen. Das Heroin landet dann auf den Strassen von Moskau, für den verdeckten "Opiumkrieg" gegen Russland.
Und wenn die russiche Regierung mehrmals die NATO-Länder auffordert, den Drogenanbau und Handel endlich in ihrem Besatzungsgebiet zu unterbinden, dann weigern sie sich. Unter der Taliban-Regierung bis 2001 gab es keine Opiumfelder. Das haben die Amerikaner erst wieder ermöglicht und sagt wohl alles.
Zum Auftakt der 50. Ostermärsche haben einige Friedensaktivisten für ein Ende des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan demonstriert. In Dortmund gingen 2.800 Menschen auf die Strasse. Wow, so viele? Das wird sicher was bewirken und die Meinung der Bundesbürger radikal ändern. Na ja, besser als nichts.
Für den Samstag ist unter anderem eine Demonstration an der US-Air-Base Ramstein in Landstuhl geplant. Grössere Aktionen sind auch in München, Stuttgart, Düsseldorf, Duisburg und Bremen vorgesehen. Am Ostersonntag wird am ehemaligen Bombodrom-Gelände in Brandenburg und an der Urananreicherungsanlage in Gronau demonstriert, am Ostermontag in Berlin.
Der amtierende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche, Nikolaus Schneider, kritisierte unterdessen den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. "Wir laufen Gefahr, dass der Einsatz völlig seine Legitimation verliert", sagte er dem "Hamburger Abendblatt". "Der Konflikt in Afghanistan ist aus dem Ruder gelaufen." Die Gesellschaft dürfe sich nicht selbst täuschen und die Bundeswehr als besseres Technisches Hilfswerk sehen, sagte Schneider in dem Interview, das vor dem Angriff geführt wurde.
Am Donnerstag hat der niederländische Botschafter in Pakistan, Joost Reintyes, den lokalen Medien verkündet, die Niederlande wird seine Truppen noch 2010 aus Afghanistan abziehen. Und wann zieht die Bundeswehr nach bald 10 Jahren Krieg endlich ab?
Schreiben an den Bundestag von Christoph Hörstel:
Sehr geehrte Damen und Herren Mitglieder des Deutschen Bundestages,
drei Bundeswehrsoldaten starben und fünf weitere wurden zum Teil schwer verletzt: im Distrikt Chahar Darrah, Provinz Kundus, ausgerechnet dort, wo Oberst Klein vor rund einem halben Jahr fast 140 Zivilisten töten ließ.
Allen Familien, Verwandten und Freunden aller Getöteten gilt mein Mitgefühl. Wie der englische Dichter John Donne vor rund 250 Jahren schrieb: „Any man’s death diminishes me – ’cause I am involved with mankinde.“
Im Fall Afghanistan gilt das größere Mitgefühl jedoch dem wachsenden afghanischen Widerstand und seinen Angehörigen, denn diese Menschen wehren sich gegen eine verbrecherische und ungerechte Besatzung, deren Politik immer krimineller wird, weil alle Verantwortlichen in Politik und Militär, Think Tanks und Medien Feigheit vor dem Freund zeigen, statt sich zu besinnen und einzulenken.
Es tut mir sehr weh, dies schreiben zu müssen, gerade auch als ehemaliger Coach für ausgewählte Führungskräfte unserer ISAF-Truppe und einziger Wehrdienst-Freiwilliger meines Abitursjahrgangs in meiner Heimatstadt Bremen.
Bevölkerung und Widerstand in Chahar Darrah werden wie ganz Afghanistan mitbekommen haben, dass sich Deutschland außerstande sieht, diesen Offizier zu bestrafen – von einer gerechten Strafe ganz zu schweigen, die ja entsprechend schwer ausfallen müsste. „Force protection“, der fürsorgliche Schutz für unsere Bundeswehr sieht anders aus. Das ist eine bittere Bilanz.
Gar nicht akzeptabel in einer Demokratie, menschenverachtend, pflicht- und eidwidrig zeigt sich die Politik, wenn wir betrachten, warum diese Soldaten heute Leben oder Gesundheit einbüßten: beim Entschärfen von Straßenbomben.
Seit Jahren weiß die gesamte Nato-Führung, wissen unsere Geheimdienste, wer wann, wo und wie (sogar einschließlich Art und Herkunft der einzelnen elektronischen Bauteile!) diese Bomben baut – und tut nichts dagegen oder zumindest bei weitem nicht genug.
Das Parlamentarische Kontrollgremium (PKG) wurde von mir 2008 informiert - und 2009 für seine faule und feige Politik in „Parlamentarisches Komplizengremium“ umbenannt. Keine Reaktion.
Ich habe einige Fragen: Was sagen die Verantwortlichen den Angehörigen und Freunden der deutschen Soldaten, die heute zu Schaden kamen? Wie erklären sie diese schrecklichen Opfer politischer Vernachlässigung? Wie wollen sie Mitgefühl ausdrücken angesichts ihrer unbezweifelbaren politischen Schuld?
Die Nato fährt seit Jahren eine menschenverachtende Politik der Eskalation, der Zusammenarbeit mit Drogenbaronen, Dieben und Mördern, des geplanten Chaos, bombardiert mit Uranwaffen – und dies alles im Armenhaus Asiens.
Heute fehlen mir zu dieser Sachlage die Worte. Ich erinnere daran, dass ich ein „Anwachsen des Sarg-Aufkommens“ prognostiziert hatte, zuletzt in meinem neuesten Buch: „Afghanistan-Pakistan: Nato am Wendepunkt“. Ich hätte gern Unrecht behalten und mich vor aller Welt lächerlich gemacht.
Doch zum Untersuchungsausschuss des Bundestages und unserem elenden Medienzirkus sei gesagt: Bundesverteidigungsminister und Bundesregierung haben nicht nur im Fall Kundus ein Problem. Kundus ist nur eine Osterspaziergang verglichen mit den zahlreichen weiteren Problemen, die in geheimen Akten schlummern und seit Jahren unter den Teppich gekehrt oder vergessen gemacht werden.
Es wird alles ans Licht kommen – und je länger es jetzt noch dauert, desto größer und dauerhafter der Schaden für alle Menschen, für Deutschland, Europa, die Nato und auch für unsere Freunde und Verbündeten, die USA. Von Russland, China, Pakistan und Iran gar nicht zu reden – und die übrigen Anrainer nicht zu vergessen.
Abseits der Politik, abseits unserer Kriegsabenteuer, die Bundeskanzler Schmidt in den letzten Monaten seines langen Lebens nicht müde wird zu kritisieren: Wenn Tod und Leiden unserer Bundeswehrsoldaten einen Sinn haben sollen, dann machen wir uns endlich ehrlich, legen die traurigen Tatsachen auf den Tisch und ändern unsere Politik im Sinne aller beteiligten Menschen: hin zum Gespräch, zur Schadensbegrenzung und zum Frieden.
In Trauer und mit besten Wünschen und Grüßen
Christoph R. Hörstel
Das Taschenmesser: vor 1'800 Jahren von Römern erfunden
Das erste multifunktionale Taschenmesser haben offensichtlich die Römer erfunden, 1'800 Jahre vor dem heutigen Modell aus der Schweiz. Die raffinierte Konstruktion, welche im Jahre 200 hergestellt wurde, ist aus Silber, hat aber eine Eisenklinge.
Löffel und Gabel sind durch ein Scharnier jeweils ausklappbar. Die anderen Utensilien wie Messer, Zahnstocher, Spatel, Stift, kann man wie bei der heutigen Version herausziehen.
Das römische Taschenwerkzeug misst 8cm x 15cm und wurde vor 20 Jahren am Mittelmeer bei Ausgrabungen entdeckt. Seit 1991 ist es in der griechisch-römischen Abteilung des Fitzwilliam Museums in Cambridge ausgestellt.
Experten meinen, da es aus Silber ist, muss es einem reichen Reisenden gehört haben. Ich meine aber eher, es ist wegen der keimtötenden Wirkung von Silber, denn Silberbesteck wurde aus diesem Grund immer schon bevorzugt.
Wenn man sich die Funktion anschaut, besser könnte man es heute auch nicht entwerfen. Die Römer haben nicht nur tolle Bauten, wie den Pantheon und das Kolosseum errichtet, ein funktionierendes Leitungsnetz mit Aquädukte, Rohrleitungen und eine Kanalisation aufgebaut, sondern auch so ein praktisches Werkzeug mit Besteck für Unterwegs im Taschenformat herstellen können.
Und das vor 1'800 Jahren! Einfach genial.
Karl Elsener hat das Schweizer Offiziersmesser 1897 entwickelt, welches bis heute in Ibach Schwyz bei Victorinox hergestellt wird. In diesem Fall: Wer hat’s erfunden? Nicht die Schweizer, sondern die Römer ;-)
Bernanke sagt, Geld ist nur eine Illusion
Was als Routinesitzung des Senatskomitees für Finanzen begann, endete gestern mit einer Sensation, als der Chef der amerikanischen Zentralbank (Fed) das ganze Geldkonzept in Abrede stellte und damit das Fundament der Welt grössten Wirtschaftsmacht negierte. Diese Aussage von Ben Shalom Bernanke hat die Amerikaner schockiert, denn sie haben realisiert, Geld ist tatsächlich nur ein bedeutungsloses und imaginäres Konstrukt.
Er begann seine Ansprache vor den Senatoren mit dem Satz: “Obwohl es jetzt unwahrscheinlich ist, dass wir die Zinsen erhöhen, wird die Fed entsprechend bei Bedarf handeln, wenn wir ... wenn wir ...“, dann unterbrach er für einen Moment seine Rede, schaute auf seine vorbereiteten Notizen und schüttelte seinen Kopf.
Er fuhr fort: „Wisst ihr was?“ wendete er sich an die Senatoren, „es spielt keine Rolle. Nichts von diesem ... diesem ... sogenannten Geld spielt irgend eine Rolle.“
”Es ist nur eine Illusion,” fügte er hinzu, als er sein Portemonnaie hervorholte, Noten herausnahm und vor sich hinlegte. „Schaut euch das an. Es sind bedeutungslose Stücke Papier mit Zahlen draufgedruckt. Wertlos.“ Danach zündete er die Noten vor allen anwesenden an.
Laut einem Zeugen, waren die Mitglieder des Finanzkomitees von dieser Demonstration wie vom Blitz getroffen und für längere Zeit völlig still, bis Senator Max Gierig, Repräsentant des Bundesstaates Ohio, plötzlich rief:
„Oh mein Gott, er hat recht. Es ist nur eine Illusion. Das ganze ... das Geld, unsere ganze Wirtschaft ... es ist eine Lüge!“
Laute Schreie füllten danach den Senatssaal, als die Gesetzesvertreter und die Mitglieder der Presse zu den Ausgängen rannten und den Boden mit zerrissenen Papier hinterliessen.
Als die Nachricht von Bernanke über die gemeinsam aufrechtgehaltene Illusion sich verbreitete, kam die ganze amerikanische Wirtschaft gestern zu einem Stillstand, in dem völlig entgeisterte Bürger überall von ihren Arbeitsplätzen wegliefen, weil sie überlegten, wie viel Bedeutung sie diesen kleinen grünen Scheinen mit Abbildern von toten Persönlichkeiten beigemessen haben, um ihre Zulänglichkeit und Wichtigkeit als menschliche Wesen zu messen.
An der New Yorker Börse liefen die Händler aus dem Saal, weil sie nicht mehr die bedeutungslos gewordenen Tafeln mit Zahlen und flackernden Bildschirmen mehr anschauen wollten.
“Ich verbrachte 25 Jahre in diesem Raum und schrie immer 'kaufen, kaufen ... verkaufen, verkaufen' ... und für was?“ sagte der langjährige Händler Gordon Gekko. „Alles was ich gemacht habe ist diese willkürlichen Symbole des Reichtums von einer Spalte in die andere zu bewegen, hab mein Leben damit verschwendet, um hinter dieser unerreichbaren Halluzination des Reichtums herzurennen.“
“Was für ein grausamer Witz,” fügte er hinzu. „Ich gehe jetzt nach Hause, um meine Tochter in den Arm zu nehmen.“
Quellen aus dem Weissen Haus berichten, Präsident Obama “versucht immer noch die ganze Sache zu verstehen“ und er hätte sich mit seiner Münzsammlung an einem stillen Ort zurückgezogen und dabei vor sich hin gemurmelt: „es ist nur Metall, nur Metall“ immer und immer wieder.
“Der Präsident wird sehr bald eine Ansprache halten," sagte die Pressesprecherin, Holly Truth, den Reportern, „aber im Moment ist er viel zu verwirrt, um einen Kommentar abzugeben.“
Einige Banken sind offen geblieben, obwohl die meisten Schalter nicht besetzt sind, wegen dem Mangel an Interesse des Personals nur Fetzen von Papier herauszugeben oder sogar Zahlen die nur Fetzen Papier darstellen in die Computer einzutippen.
Bei der Filiale der Bank of America in Spokane WA, liefen neugierige ehemalige Kunden ziellos durch die Tresorräume und starrten kopfschüttelnd auf die Stapel von Geldbündel. Gleichzeitig wurde berichtet, Bankräuber in der Chase Bank von Columbus Ohio hätten ihre Waffen niedergelegt und sind mit den Sicherheitsbeamten Hand in Hand aus dem Gebäude gelaufen, lachend über die Absurdität der Idee, welche sie 100 Dollar Noten bisher beigemessen hätten.
Auch die ganze Branche der Immobilienfinanzierer ist verschwunden, weil die Hypothekengeber keinen Grund mehr sehen, die Menschen daran zu hindern, ihre zwangsversteigerten Häuser wieder zu bewohnen.
“Was haben wir uns überhaupt dabei gedacht," sagte der ehemalige Banker Nathaniel Foreclose aus Brandon MS, als er eine Haustür mit einer Brechstange aufstemmte, um eine allein erziehende Mutter mit fünf Kindern wieder den Einzug in ihr Haus zu ermöglichen. „Die Leute unterschrieben einen Haufen Papier und danach hatte diese Familie kein Dach mehr über dem Kopf? Das ist völlig verrückt!“
Die Erkenntnis, dass Geld nichts als nur eine ausgefeilte Täuschung sei, scheint das ganze Land durchdrungen zu haben. In Willminton DE zum Beispiel, ist ein Schuldeneintreiber angeblich in freudvolles Schluchzen ausgebrochen, als er die Person auf der anderen Leitung informierte, er hätte überhaupt keinen Grund mehr sie ständig wegen einer Kreditkartenschuld der American Erpress zu belästigen.
Für einige Amerikaner ist der Schleier des Unglaubens über die Offenbarung die der Nation beschert wurde gewichen und sie fangen an ein neues Leben aufbauen, befreit von der Illusion des Geldes.
“Es ist zurück zur Einfachheit für mich,” sagte Bernard Faster aus Waverly OH. „Ich werde den Boden für meine eigene Versorgung bestellen und alles was ich sonst benötige durch Tauschhandel beschaffen. Wenn ich Milch will, zahle ich mit Tomaten. Wenn ich eine Hacke brauche, zahle ich mit Salat.“
Als er gefragt wurde, wie er für eine komplexe und lebenserhaltende Operation für seine Frau zahlen würde, war Faster etwas unsicher.
"Das ist sehr viel Gemüse, nicht wahr?“ sagte er.
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