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Kalte Fusion - Der schwarze Schwan in der Energiegewinnung

Sonntag, 24. Juli 2022 , von Freeman-Fortsetzung um 09:47

 






Könnte es sein, dass das plötzlich etwas Neues auf uns zukommt ?

Noch viele Erkenntnisse aus dem 2. Weltkrieg wurden nicht ausgewertet.....

Wir verfolgen diese Szene schon seit Längerem. Da ist etwas im Gange.


aus:    newsletter@coldreaction.net


Newsletter 23.7.22

Liebe Freundinnen und Freunde,

es tut sich auf dem Gebiet der kalten Kernreaktion derart viel, dass ich mit dem Lesen und Recherchieren kaum nachkomme. Von Bedeutung ist, dass die ganz großen Akteure wie die US. Navy, die internationale Energieagentur, das MIT (Massachusetts Institute of Technology) und viele andere sich bei dem Begriff „Kalte Fusion“ nicht mehr „wegducken“ sondern aktiv mitmachen.

Zunächst aber zu einer Firmenneugründung. Vorigen Monat hatte ich das Start-Up „Zapp-Energy“ vorgestellt und nun kommt gleich das nächste: Avalanche Energy Designs https://www.avalanche.energy/index.html

Avalanche verfährt nach einer ähnlichen Methode wie Zapp-Energy. Das Gerät ist aber ungleich kleiner und auch mobil einsetzbar. Beschrieben ist die Firma hier: https://coldreaction.net/avalanche-energy-designs.html

Nach wie vor nutzen die meisten Firmen die Nickel-Hydrogen-Methode, bei der Wasserstoffgas in Nickel eingeleitet wird. Durch Druck und Vibrationen/Resonanzen kommt es zu einer Kernfusion, bei welcher Überschussenergie freigesetzt wird.

Hier sind die wichtigsten Akteure dieser Technologie: Leonardo Corporation (Andrea Rossi), Brillouin-Energy, Clean-Planet (Japan). Diese drei Firmen sind „dicht am Markt“, Clean Planet kooperiert bereits mit einem Produzenten von Heizkesseln.  

Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe von Institutionen, die sich mit der LENR-Forschung (Nickel-Hydrogen-Methode)  beschäftigen: Die NASA, die US-Navy, das MIT (Massachusetts Institute of Technology), die EU mit ihren beiden Forschungsprogrammen, die amerikanische physikalische Gesellschaft (APS), Stanford Research Int.  und viele andere mehr.

Diese Nickel-Hydrogen Gruppe findet sich unter dem Dach der ICCF wieder (Diese Abkürzung ist leicht mit dem internationalen Schachverband zu verwechseln). Die ICCF, neuerdings Solid-State Energy Summit, tagt einmal im Jahr, 2022 zum 24zigsten mal. Wichtiger Redner ist in diesem Jahr Carl Page, Bruder von Google-Gründer Larry Page. C. Page ist selbst Tech-Millionär und LENR-Aktivist der ersten Stunde. Ein weiterer Redner ist Nobuo Tanaka, von der internationalen Energy Agency (IEA), außerdem spricht Oliver Barham, ein Projektmanager der Navy. Wenn man sich die Webseite https://www.iccf24.org/ anschaut, findet man weitere bekannte Namen wie z. B. die Bank of America.  Eine deutsche Version der Einladung findet man auf der Webseite meines LENR-Freundes Michael Geipel:

 https://lenr.wiki/index.php/Das_LENR-Wiki

Wichtig ist nicht nur, wen man bei der ICCF antrifft, sondern auch, wen man nicht antrifft. Es fehlt dauerhaft der Hauptakteur Andrea Rossi, der die Teilnehmer mit unverhohlenem Spott bedenkt: „Sie sitzen wie Frösche in einem Teich, die den Ozean nicht sehen können.“ Tatsächlich ist es so, dass die Wirkungsgrade von Rossi-Geräten um ein Vielfaches höher sind, als diejenigen der ICCF-Gruppe.  Die „COPS“ (Coeffizient of Performance) der ICCF-Gruppe liegen irgendwo um 3. Es kommt also dreimal mehr Energie aus dem Gerät heraus, als vorher eingeleitet wurde. Allerdings: Die eingeleitete Energie ist Elektroenergie, die gewonnene Energie ist Wärmeenergie. Will man daraus Strom herstellen, geht das nur über einen Generator. Im Falle von Brillouin ist das ein Sterling-Motor. Bei dieser Umwandlung geht Energie verloren. Dennoch wäre es sensationell, wenn ein Gerät doppelt so viel an Elektrizität erzeugt, als man zuvor eingeleitet hat. Bei der japanischen Firma Clean Planet ist man eine Kooperation mit einem Heizkesselhersteller eingegangen. Die Heizkessel werden erheblich mehr Wärmeenergie erzeugen, als vorher an elektrischer Energie eingeleitet wurde.

Nun kann man sagen, dieser Energiegewinn befände sich auf dem Niveau von Wärmepumpen. Das ist richtig und der Begriff „COP“ kommt auch aus dieser Technologie. Allerdings entnehmen Wärmepumpen ihre Energie irgendeinem Medium, wie Wasser oder Luft. Bei LENR-Geräten entsteht die Wärme aus einer ungefährlichen Kernreaktion. Die Anlagen können kompakter sein und damit etagentauglich. Luftzufuhr, Brunnen oder Verlegung von Erdrohren sind unnötig.
Wer fehlt noch auf der ICCF: Alle diejenigen, die nicht nach der Nickel-Hydrogen-Methode arbeiten. Das wichtigste Unternehmen davon ist Brilliant-Light-Power. Die Firma gewinnt Energie dadurch, dass ein Wasserstoff-Atom unter Energieabgabe in einen „leichteren“ Zustand versetzt wird. Gründer Dr. Randall Mills nennt diesen Zustand „Hydrinos“:

Brilliant-Light-Power und auch die Leonardo-Corporation von Andrea Rossi haben beide das Potential, die weltweite Energiepolitik „von einem Tag auf den anderen“ auf den Kopf zu stellen. Die Wirkungsgrade ihrer Geräte sind wesentlich höher als diejenigen der o. g. Gruppe. Ähnlich hohe Wirkungsgrade sind auch von den genannten Firmen „Zapp-Energy“ und „Avalanche“ zu erwarten, wenn sie fertig entwickelt sind. -  Rossi wartet darauf, dass er für seinen Ecat-SKlep eine Million Vorbestellungen einsammeln kann (er liegt jetzt bei ca. 800 Tsd.) Er braucht diese Sicherheit, weil er andernfalls  den Produktionsbeginn nicht finanzieren kann.  Neues dazu gibt es immer hier: https://coldreaction.net/neues-vom-ecat-sklep.html

Randall Mills mit BLP gehört bereits zu einem der größten Energieversorger der USA und will 2023 am Markt sein. https://brilliantlightpower.com/ und https://coldreaction.net/brilliantlightpower-bringtbilligeelektrizitaetfuerdiewelt.html

Dies alles tut sich also auf dem Gebiet der kalten Kernreaktion. In Deutschland wird dagegen verbissen und mit immensen Summen an Steuergeld (alleine der Reaktor Wendelstein hat schon über eine Mrd. € verschlungen) an der heißen Fusion weitergeforscht, obwohl mit dieser Methode  weltweit seit fast 70 Jahren kein nennenswerter Erfolg erzielt wurden.

Und so verwundert es doch ein bisschen, dass mir das Ministerium für Wissenschaft und Forschung  u. a. schreibt:

„Mit seinem herausragenden wissenschaftlichen Know-how in der Fusionsforschung hat Deutschland auch eine globale Verantwortung dafür, das Verständnis von Hochtemperatur-Plasmen und Fusionsprozessen voranzutreiben und dieses Know-how der Welt zur Verfügung zu stellen.“

Wie wäre es denn, davon Kenntnis zu nehmen, was sich sonst so auf der Welt tut?

Freundliche Grüße
W. Meinders

insgesamt 1 Kommentare:

  1. Large sagt:

    Die Entwicklung einer wirklichen Alternative ist nicht gewollt. Die kalte Fusion würde es erlauben den Strom in relativ kleinen Geräten herzustellen. Hier können dann die Stadtwerke eigene Fusionsreaktoren aufstellen. Im Strompreis sind aber auch die Kosten für die Leitungen enthalten. Bei fast 600 Terrawattstunden im Jahr werden für diese Leitungen über 40 Milliarden gezahlt. Der Unterhalt kostet ein Bruchteil davon. Die Stromkonzerne haben kein Interesse daran, dass wir billig und ortsnah den Strom produzieren können. Genau so wenig hat die Rüstungsindustrie kein Interesse daran, dass wir das angereicherte Uran nicht mehr benötigen. Die Anreicherungsanlagen verschlingen eine Menge Geld und werden durch den Strompreis finanziert. Die Herstellung von A-Bomben würde sonst ein Vielfaches kosten. Solange es mächtige Interessengruppen gibt, die kein Interesse an wirklichen Alternativen haben, werden wir diese auch nicht bekommen. Mit Windenergie und PV Anlagen lässt sich jedenfalls keine Energiewende bewerkstelligen. Nur wenn wir den Strom billiger als bislang herstellen können, dann wird auch der Rest der Welt mit aufspringen. Ob man jetzt an einer Klimaerwärmung glaubt oder nicht, wir würde jedenfalls damit unabhängig werden. Wobei mir die Abhängigkeit von den USA mehr Sorgen macht als die von Russland.